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GastroGuide-User: kgsbus
einen Beitrag zum Hochseilgarten & Kletterwald K1 in 51519 Odenthal geschrieben.
vor 2 Wochen
"Bald sollen hier Baumhäuser entstehen"

Geschrieben am 01.09.2019 | Aktualisiert am 01.09.2019
Bei der „Lexus-Tour“ durchs Bergische Land war das zweite Ziel der Hochseilgarten k1 in Odenthal.
Nach dem festlichen „Gehabe“ im Schloss Bensgerg ging es hier deutlich „rustikaler“ zu. Aber der Ort ist ebenfalls traumhaft im Wald- und Wiesenbereich der Gemeinde Odenthal gelegen.

Die Betreuung von Kindergeburtstagen, Schulklassen, Klettergruppen, Wanderern und Familientreffen stehen hier auf der Tagesordnung.

Überall „wimmelten“ Kinder und Erwachsene umher; aber jede Gruppe hatte ihren eigenen Bereich bzw. Tisch und es ging für mich unübersichtlich aber irgendwie auch geordnet zu: Alles entspannt.

Wir entstiegen den klimatisierten Autos und wurden herzlich von dem Betreiber-Paar begrüßt.
Mit einer relativ großen Maschine wurden vor unseren Augen frische Äpfel ausgepresst. Der Saft wurde in Kannen aufgefangen und sofort in die bereitgestellten Gläser gefüllt.

Tolles Aroma, herrlich trüb und etwas schaumig und nach kurzen Momenten vom hellen Grün in leichtes Braun übergehend: So sieht eben frischer unbehandelter Saft aus.
Spontan möchte man so eine Maschine haben, aber es fehlt dann schon am eigenen Apfelbaum mit unbehandelten Früchten.

Nun hörten wir von den Besitzern, dass sie die Anlage schon zehn Jahre betreiben. Und großen Zuspruch haben: Angemeldete Gruppen und spontane Wanderer.
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Alle können sich an einem Büdchen Kleinigkeiten besorgen oder auch in einem Gastraum ruhig essen und trinken.

Viele wollen im Freien sitzen, an den Tische essen und trinken – und natürlich klettern. Es gibt Wege für Kinder und dann auch schwierigere Aufgaben für Erwachsene oder Fortgeschrittene.

Der Traum der Beiden sind aber zwölf Baumhäuser auf ihrem Gelände. Es sollen Zimmer mit Wasser, Licht, Bad und Terrasse entstehen.

Da der Landschaftsschutz und die Umweltbelastung in NRW stark im Vordergrund stehen, waren die Bemühungen dazu recht schwer und zogen sich über Jahre. Mehrfach drohte das Projekt ganz zu scheitern. Aber viele Gutachten und Vorzeigeprojekte in anderen Ländern scheinen nun zum Erfolg zu führen: Man hofft 2020 endlich mit der Umsetzung beginnen zu dürfen.

Wir bekamen in der Zwischenzeit Flammkuchen mit Speck und Käse am Tisch serviert. Beide Sorten waren knusprig und saftig und konnten in Stücke geteilt Stücke als Fingerfood herrlich verputzt werden.

Danach schauten wir uns die Kletterbäume, Spielgeräte und die gastronomischen Einrichtungen an und genossen nochmals die Aussicht.

Schließlich bestiegen wir wieder die Limousinen und führen zum dritten und abschließenden Ort der Tour durchs Bergische Land.


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