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GastroGuide-User: stekis
hat Schankwirtschaft „Zur Schwarzen Kunst“ in 02826 Görlitz bewertet.
vor 7 Monaten
"Urige Kneipe in einer ehemaligen Druckerei"

Geschrieben am 24.04.2019
Nach dem Essen im St. Jonathan wollten wir uns noch anderswo zusammensetzen und über alte Zeiten und die Zeiten dazwischen erzählen. Wir gingen daher vom Untermarkt in die Neißstraße, wo sich zahlreiche Restaurants und Kneipen befinden. Rainer öffnete die Tür zu einem dieser Etablissements, nicht ohne mir die Geschichte des Hauses, einer ehemaligen Druckerei, zu erzählen.

Drinnen war schon im Erdgeschoss eine urige Atmosphäre mit grobem Holzmobiliar, die Tische waren alle besetzt. Wir gingen daher ins Kellergewölbe, das auf gleiche Art möbliert ist und an diesem Abend kaum besetzt war. Dort nahmen wir an einem freien Tisch Platz.



Kurz darauf kam eine junge weibliche Bedienung und fragte nach unseren Wünschen. Dabei hielt sie uns zwei Speisekarten auffordernd entgegen, doch wir winkten ab, schließlich hatten wir gerade gegessen.

Rainer bestellte eine Apfelsaftschorle (0,4l für 3,60 €), ich ein hausgebrautes Bier (0,5l für 4,20 €). Die Bedienung verschwand nach oben, um das Gewünschte zu besorgen. Wenig später kam sie wieder und brachte unsere Getränke.

In der folgenden Zeit schaute sie regelmäßig im Keller nach, ob wir oder die Gäste an den Nachbartischen noch irgendwelche Wünsche hätten.

Man kann eine urige Kneipe wie diese nicht mit den gleichen Maßstäben messen wie ein modernes Restaurant, aber im Rahmen der vorgegebenen Räumlichkeiten war das Gewölbe einigermaßen sauber und gepflegt. Auch die Toilette, die von einer extrem niedrigen Tür vom Gastraum getrennt ist, war in diesem Rahmen als sauber zu bezeichnen. Wir haben uns jedenfalls durchaus wohl gefühlt.


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