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Nun war es also an Herrn Jenome, im Vorfeld die Gastronomie abzutelefonieren, fündig wurde ich letztendlich im Restaurant Las Tapas auf der Münzgasse. Hier wird, zumindest am Wochenende bis 22 Uhr Essen serviert, in den Sommermonaten mit Terrasse sogar bis 23 Uhr. Und Spanisch kennen unsre Freunde garantiert noch nicht, also wurde dort ein Tisch bestellt.
Am Abend nach dem wunderbaren Konzert in der Kreuzkirche ging es dann also zu Fuß über den Neumarkt, vorbei an der Dresdner Frauenkirche, in die Gastronomiemeile Münzgasse. Hier gibt es mehrere verschiedene Restaurants, von deutsch, australisch, spanisch und österreichisch findet man hier einiges. Um die Ecke dann auch noch ein Steakhouse, Japaner und diverse bayrische Brauhäuser.
Wir wurden im Las Tapas freundlich von einer jungen Dame und einem jungen Herrn begrüßt, und in dem proppenvollen Restaurant an unseren Tisch gebracht. Dieser stand mittig im Raum, unmittelbar neben der großen Theke.
Das gute, wir hatten einen guten Rundblick, das schlechte, wenn die Gäste hinter uns, oder das Servicepersonal vorbei wollte, wurde es eng. Das Restaurant ist wie ein großes „U“ aufgebaut, mittig steht die Theke.
Vor dem Restaurant gibt es auf ganzer Länge eine Terrasse, welche mit großem Sonnenschutz überdacht ist.
Auch hier muss man auf engen Raum zwischen den Tischen durch, wenn man ins Restaurant möchte. Im Restaurant sitzt man an relativ großen Holztischen, die aber angesichts der Masse an Tapas bei vier Personen schnell an ihre Platzgrenze kommen. Auf den schweren Stühlen sitzt man gemütlich, diese haben sogar, was ich in der Gastronomie selten kenne, Armlehnen. Rings um die Theke stehen dann auch noch einige Barhocker, auch hier nahmen einige ihre Speisen ein. Über der Theke hängen mehrere (echte??) Schinken als Blickfang.
Die Speisekarte war schon zur Hand, als man uns an den Tisch führte, und so konnten wir schnell einen Blick hineinwerfen, und unsere Getränke bestellen. So orderten wir:
Getränke:
Nun konnten wir uns erst einmal der Tapaskarte widmen. Die Karte bot sehr viele Tapas mit Fleisch, Fisch und vegetarisch an, aber auch Schinken, Wurst und Käse fehlten nicht. Für die Unentschlossenen gab es eine Variation aus 10 verschiedenen kalten und warmen Tapas.
Als unsere Getränke nach knapp 10 Minuten dann am Tisch waren, konnten wir nun auch unsere Speisen bestellen. So sollte es geben:
Hauptspeisen:
Ungefähr 20 Minuten nach unserer Bestellung musste dann der Tisch frei gemacht werden, denn nun kamen die ganzen Tapas auf den Tisch, und natürlich zusätzlich für jeden noch ein Teller. Der Tisch wurde also voll.
Da die Auswahl an Tapas ja doch recht groß war, einigten wir uns darauf das wir uns zwei Tapasvariation mit 10 kalten und warmen Tapas bestellen, und diese jeweils zu zweit teilen.
Die 10 Tapes waren:
Mit den zusätzlichen bestellten Tapas hatten wir nun also 25 Schlüsselchen und Tellerchen auf dem Tisch stehen, und es sollte doch für jeden etwas dabei sein. Ich werde daher jetzt nicht die 15 verschiedenen Tapas ausführlich bewerten, das sprengt den Rahmen.
Aber meine Frau mag zum Beispiel keinen Tintenfisch, unsre Freundin strahlte dafür übers ganze Gesicht. Ich mag keine Melone, die konnte dafür Frauchen bekommen. So kämpften wir uns durch die spanische Küche, und müssen sagen, dass die frisch gemachten Tapas eigentlich alle schmeckten, und teilweise richtig gut pikant gewürzt waren. Es war reichlich was da auf unserem Tisch stand, somit waren wir richtig gut satt geworden, und unsre Freunde hatten mal was neues probiert.
Aber die GG-Community kennt ja mittlerweile meine Frau, denn da fehlt ja noch was in den Dessertmagen. Richtig, und so orderte sie und unser Freund noch einen kleinen Nachtisch, und so sollte es geben:
Auch auf diese beiden Nachspeisen mussten die beiden nicht allzu lange warten. Der Tarta de Santiago, der spanische Mandelkuchen war gut, das Schokoeis lecker.
Gewöhnungsbedürftig dann schon eher das Helado »Las Tapas«, das Eis mit Zitronen-Olivenöl und frittiertem Rosmarin. Das Eis gut, der Rosmarin kräftig im Geschmack, und auch dieses Zitronen-Olivenöl passte irgendwie dazu. Aber es war schon viel Öl, ich glaube meine Galle hätte gespuckt.
Wir brachten fast zwei Stunden zu im Las Tapas, und hatten mit Essen und dem Konzert mal wieder einen schönen Abend in Dresden, der im kommenden Jahr auf alle Fälle wieder stattfindet.
Unser Fazit: wir zahlten zu viert 170,40 € im Restaurant Las Tapas in der Dresdner Münzgasse. Das Team ist flott und freundlich, das Essen richtig gut, nur das Restaurant selber ist etwas eng. Aber hier versucht man halt den kleinsten Platz zu nutzen. Ich denke wir werden wiederkommen.