Zwischen zwei Terminen in Norderstedt und im Hamburger Norden hatte ich noch Zeit für ein Mittagessen. Im Bereich der Ochsenzoller Straße fand ich einen kostenlosen Parkplatz, dort eher eine Seltenheit. Es war 11:30 Uhr, und alle drei Restaurants in fußläufiger Entfernung öffneten erst um 12:00 Uhr. Ich bummelte also noch ein wenig, studierte die ausgehängten Speisekarten des Hemingway und des Yang-Zi, die beide einen günstigen Mittagstisch anboten, und entschied mich schließlich für das koreanische Restaurant. Ich verschmähte den Aufzug und stieg die Treppe hinauf in den ersten Stock, wo ich das Restaurant um Punkt 12:00 Uhr betrat. Trotz der frühen Zeit waren schon andere Gäste dort, ein Tisch war schon besetzt.
Bedienung
Eine Bedienung hinter dem Tresen gegrüßte mich von dort als ich das Restaurant betrat, sie machte aber keine Anstalten, mir einen Platz in dem fast leeren Restaurant zuzuweisen. Ich entschied mich für einen Tisch im Hintergrund und nahm Platz. Wenige Sekunden später kam die Bedienung, begrüßte mich noch einmal, reichte mir die Speisekarte und zündete die auf dem Tisch stehende Kerze an.
Sie war während meines gesamten Aufenthalts sehr freundlich und aufmerksam, nahm anderen Gästen die Mäntel ab und versorgte sie in der Garderobe und begrüßte offensichtliche Stammgäste mit Handschlag. Dabei versorgte sie das sich stetig weiter mit Gästen füllende Restaurant allein, so dass es hier und da zu kleineren Wartezeiten kam, die aber nicht unangenehm lang wurden. Beim Abräumen sowohl der Suppentasse als auch nachher des Hauptgerichts fragte sie, ob es geschmeckt habe.
Essen
Das hier angebotene Essen ist koreanisch und unterscheidet sich wohl ziemlich deutlich von den eingedeutschten China-Restaurants. Deshalb unterliegt es wahrscheinlich auch nicht so stark dem Preiskampf, den manche Asiaten untereinander ausfechten. Die für die regulären Hauptgerichte aufgerufenen Preise bewegen sich nach meiner Beobachtung zwischen 12,00 und etwa 20,00 Euro.
Auf der Mittagskarte gab es einige Angebote etwa zwischen 6,50 und 9,00 Euro, wobei immer eine Suppe dazu gehört. Nach kurzer Überlegung bestellte ich aus der Mittagskarte M2, „Hühnerfleisch mit Cashews, Bambus, Spargel, Lauch und Zwiebeln“ (6,90 €). Als Getränk bestellte ich ein Mineralwasser (0,25l für 2,20 €), das auch prompt gebracht wurde.
Kurz darauf brachte die Bedienung schon die Suppe. Es war eine Gemüsesuppe, heiß und schmackhaft, eine gute Abwechslung zu der sonst ewig gleichen sauer-scharf-Suppe, die dann fast immer überhaupt nicht scharf ist. Hier war jedenfalls viel Gemüse enthalten, Bambus, Paprika, Möhren und Sprossen, und fast alle Stückchen noch mit Biss.
Nachdem ich die Suppe verzehrt hatte, gab es eine kleine Pause, die leere Tasse wurde auch währenddessen nicht abgeräumt. Das erfolgte dann in einem Zug, als ein Rechaud gebracht und das Teelicht darin angezündet wurde. Im nächsten Gang brachte die Bedienung einen vorgewärmten Teller und eine Metallschale mit Reis, danach dann die ovale Platte mit Fleisch und Gemüse. Die war mit aus Möhren geschnitzten Blumen und einem Zweiglein glatter Petersilie garniert.
Das sehr dünn geschnittene Fleisch war zart, die Gemüse waren frisch und knackig und auch der Geschmack war deutlich anders als beim „Chinesen“. Wahrscheinlich deshalb hielt sich meine sonst übliche Vorgehensweise, den Geschmack mit etwas Sambal aufzupeppen, hier sehr in Grenzen. Es hat mir gut geschmeckt, ich bin satt geworden, und ich habe Lust bekommen, dieses Restaurant einmal abends mit der Hauptkarte auszuprobieren.
Ambiente
Der Hingucker ist natürlich der Teich mit Plätscherbrunnen mitten im Raum, über den auch noch eine Brücke führt. Der Fußboden ist durchgängig mit Teppichboden bedeckt, das Mobiliar ist schwarz lackiert, die Sitz- und Rückenpolster der Stühle sind dunkel-bunt gemustert. Die Tische waren mit zartblauen Stofftischdecken bedeckt, darüber Über- und Mitteldecken aus weißem Stoff. Darauf standen jeweils eine lachsfarbene Rose in einer Porzellanvase, eine Kerze im Porzellanleuchter und eine Menage mit Salz, Essig, Sojasauce, Sambal und Zahnstochern. Die Plätze waren mit Besteck und Servietten eingedeckt. Die Wände waren weiß, daran hingen mehrere asiatische Gemälde mit Gartenmotiven. Die Decke war ebenfalls weiß mit etlichen darin eingelassenen Halogenstrahlern, außerdem gab es noch einige Hängelampen.
Sauberkeit
Der Gastraum wirkte gut gepflegt, Geschirr, Gläser und Besteck, Tischdecken und Servietten waren einwandfrei sauber.
Die Toiletten sind sehr modern eingerichtet und ebenfalls sehr sauber.
Zwischen zwei Terminen in Norderstedt und im Hamburger Norden hatte ich noch Zeit für ein Mittagessen. Im Bereich der Ochsenzoller Straße fand ich einen kostenlosen Parkplatz, dort eher eine Seltenheit. Es war 11:30 Uhr, und alle drei Restaurants in fußläufiger Entfernung öffneten erst um 12:00 Uhr. Ich bummelte also noch ein wenig, studierte die ausgehängten Speisekarten des Hemingway und des Yang-Zi, die beide einen günstigen Mittagstisch anboten, und entschied mich schließlich für das koreanische Restaurant. Ich verschmähte den Aufzug und... mehr lesen
4.5 stars -
"Koreanisches Restaurant mit interessantem Ambiente und leckerem Essen" stekisZwischen zwei Terminen in Norderstedt und im Hamburger Norden hatte ich noch Zeit für ein Mittagessen. Im Bereich der Ochsenzoller Straße fand ich einen kostenlosen Parkplatz, dort eher eine Seltenheit. Es war 11:30 Uhr, und alle drei Restaurants in fußläufiger Entfernung öffneten erst um 12:00 Uhr. Ich bummelte also noch ein wenig, studierte die ausgehängten Speisekarten des Hemingway und des Yang-Zi, die beide einen günstigen Mittagstisch anboten, und entschied mich schließlich für das koreanische Restaurant. Ich verschmähte den Aufzug und
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Bedienung
Eine Bedienung hinter dem Tresen gegrüßte mich von dort als ich das Restaurant betrat, sie machte aber keine Anstalten, mir einen Platz in dem fast leeren Restaurant zuzuweisen. Ich entschied mich für einen Tisch im Hintergrund und nahm Platz. Wenige Sekunden später kam die Bedienung, begrüßte mich noch einmal, reichte mir die Speisekarte und zündete die auf dem Tisch stehende Kerze an.
Sie war während meines gesamten Aufenthalts sehr freundlich und aufmerksam, nahm anderen Gästen die Mäntel ab und versorgte sie in der Garderobe und begrüßte offensichtliche Stammgäste mit Handschlag. Dabei versorgte sie das sich stetig weiter mit Gästen füllende Restaurant allein, so dass es hier und da zu kleineren Wartezeiten kam, die aber nicht unangenehm lang wurden. Beim Abräumen sowohl der Suppentasse als auch nachher des Hauptgerichts fragte sie, ob es geschmeckt habe.
Essen
Das hier angebotene Essen ist koreanisch und unterscheidet sich wohl ziemlich deutlich von den eingedeutschten China-Restaurants. Deshalb unterliegt es wahrscheinlich auch nicht so stark dem Preiskampf, den manche Asiaten untereinander ausfechten. Die für die regulären Hauptgerichte aufgerufenen Preise bewegen sich nach meiner Beobachtung zwischen 12,00 und etwa 20,00 Euro.
Auf der Mittagskarte gab es einige Angebote etwa zwischen 6,50 und 9,00 Euro, wobei immer eine Suppe dazu gehört. Nach kurzer Überlegung bestellte ich aus der Mittagskarte M2, „Hühnerfleisch mit Cashews, Bambus, Spargel, Lauch und Zwiebeln“ (6,90 €). Als Getränk bestellte ich ein Mineralwasser (0,25l für 2,20 €), das auch prompt gebracht wurde.
Kurz darauf brachte die Bedienung schon die Suppe. Es war eine Gemüsesuppe, heiß und schmackhaft, eine gute Abwechslung zu der sonst ewig gleichen sauer-scharf-Suppe, die dann fast immer überhaupt nicht scharf ist. Hier war jedenfalls viel Gemüse enthalten, Bambus, Paprika, Möhren und Sprossen, und fast alle Stückchen noch mit Biss.
Nachdem ich die Suppe verzehrt hatte, gab es eine kleine Pause, die leere Tasse wurde auch währenddessen nicht abgeräumt. Das erfolgte dann in einem Zug, als ein Rechaud gebracht und das Teelicht darin angezündet wurde. Im nächsten Gang brachte die Bedienung einen vorgewärmten Teller und eine Metallschale mit Reis, danach dann die ovale Platte mit Fleisch und Gemüse. Die war mit aus Möhren geschnitzten Blumen und einem Zweiglein glatter Petersilie garniert.
Das sehr dünn geschnittene Fleisch war zart, die Gemüse waren frisch und knackig und auch der Geschmack war deutlich anders als beim „Chinesen“. Wahrscheinlich deshalb hielt sich meine sonst übliche Vorgehensweise, den Geschmack mit etwas Sambal aufzupeppen, hier sehr in Grenzen. Es hat mir gut geschmeckt, ich bin satt geworden, und ich habe Lust bekommen, dieses Restaurant einmal abends mit der Hauptkarte auszuprobieren.
Ambiente
Der Hingucker ist natürlich der Teich mit Plätscherbrunnen mitten im Raum, über den auch noch eine Brücke führt. Der Fußboden ist durchgängig mit Teppichboden bedeckt, das Mobiliar ist schwarz lackiert, die Sitz- und Rückenpolster der Stühle sind dunkel-bunt gemustert. Die Tische waren mit zartblauen Stofftischdecken bedeckt, darüber Über- und Mitteldecken aus weißem Stoff. Darauf standen jeweils eine lachsfarbene Rose in einer Porzellanvase, eine Kerze im Porzellanleuchter und eine Menage mit Salz, Essig, Sojasauce, Sambal und Zahnstochern. Die Plätze waren mit Besteck und Servietten eingedeckt. Die Wände waren weiß, daran hingen mehrere asiatische Gemälde mit Gartenmotiven. Die Decke war ebenfalls weiß mit etlichen darin eingelassenen Halogenstrahlern, außerdem gab es noch einige Hängelampen.
Sauberkeit
Der Gastraum wirkte gut gepflegt, Geschirr, Gläser und Besteck, Tischdecken und Servietten waren einwandfrei sauber.
Die Toiletten sind sehr modern eingerichtet und ebenfalls sehr sauber.