Zum Tannenbaum
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Helmstr. 10, 90762 Fürth
Restaurant Gaststätte
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GastroGuide-User: manowar02
hat Zum Tannenbaum in 90762 Fürth bewertet.
vor 2 Monaten
"Leckeres Schäufele und der Rest passte auch so"
Verifiziert

Geschrieben am 12.03.2019 | Aktualisiert am 12.03.2019
Besucht am 02.03.2019 Besuchszeit: Abendessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 29 EUR
Wir hatten uns vorher schon ein wenig informiert wo es fränkische / bayrische Küche gibt und uns viel der Tannenbaum in Fürth ein. Hier gibt es durchgehend warme Küche und liegt in U-Bahn nähe. In Fürth bei der Station Rathaus aussteigen und den Bahnhof Richtung Brandenburger Str. verlassen. Die Königsstr. Rauf und nach ein paar Schritten geht es links rein Richtung Feuerwache. Das Gasthaus liegt ein wenig zurück gesetzt. Eigene Parkplätze konnten wir nicht sehen, an der großen Straße gibt es mit Parkschein Möglichkeiten am Straßenrand sein Gefährt anzustellen. Am Eingang gibt es zwei Stufen , im inneren die kleinen Schwellen bei den Türen wie es früher üblich war. Die Toiletten befinden sich ebenerdig. Es gab noch zwei nicht reservierte Tische für den heutigen Abend, am besten vorher reservieren um auf Nummer sicher zu gehen.
 
Service
Wir wurden freundlich begrüßt und uns wurde ein Tisch zugewiesen. Wir nahmen Platz, sie reichte uns die Karten und lies uns Zeit um nach Getränken zu schauen. Diese kamen rasch mit einem bitte schön an den Tisch und sie zündete die Kerze an. Nun erkundigte sie sich ob wir denn schon was gefunden hätten. Das Besteck erreichte uns kurz darauf mit einem bitte schön auf einem Teller mit Servietten.
 
Die Essen dauerten etwas aber im angemessenen Rahmen. Der Wartezeit und auf die Uhr schauen könnte man etwas entgehen wenn man den Salat vorab servieren würde, dann ist man schon etwas beschäftigt . Es kam alles gleichzeitig und sie wünschte uns einen guten Appetit. Eine Zwischennachfrage ob alles passt unterm essen gab es nicht , sie war aber immer present, so hätte man ihr wünsche jederzeit mitteilen können. Sie war so present dass wenn man das Besteck auf den leeren Teller legt dieser sofort abgeräumt wird obwohl andere noch am essen sind. Das mögen wir gar nicht. Es wurde beim abräumen jeweils nachgefragt ob es geschmeckt hat. Die Frage ob wir noch was möchten gab es nicht so baten wir nach einer Karte für eine Manowar Nachspeise. Sie meinte, aber gerne können sie noch einen Karte haben und nach kurzer Zeit erkundigte sie sich ob wir fündig geworden sind. Nun war noch eine zweite Dame eingetroffen. Beide Damen trugen Alltagskleidung und waren als Servicekraft durch einen Bistroschurz erkennbar. Wir denken mal die zweite Dame ist neu im Service. Sie war für die Nachspeise dann zuständig und die Gläser waren randvoll eingeschenkt.
 
Sie zitterte ein wenig bis sie bei uns am Tisch war. Die zweite Dame meinte dann spaßig, wir müssen schon testen was sie alles kann. Die Gläser wurden leer und sie fragte auch gleich nach ob sie noch was bringen darf. Wir orderten die Rechnung und sie brachte rasch einen ordentlichen Beleg mit zwei Schokostückchen an den Tisch.
 
Sie bedankte sich und wünschte uns noch einen schönen Abend und schönes Wochenende. Beim verlasen wurden wir noch von beiden Damen recht freundlich verabschiedet. 3,5 Sterne
 
Essen
Es gibt hier eine schwarze Ledereinbandkarte mit Namen und Bild vom Gasthaus vorne drauf. Im inneren gibt es etwas festere Klarsichthüllen. Die Karte ist sehr fleischlastig, aber ein paar Fischgerichte befinden sich auch drauf. Brotzeiten kann man hier auch wählen. Am Eingang gibt es noch Aufsteller mit den Tagesangeboten. Einige Gerichte kann man hier auch als ½ Portion bestellen. Zu den Weinen gibt es eine Erklärung dazu, wo er herkommt, wie er schmeckt und zu was er passt.
 
Wir hatten ein dunkles Weizen für 3,40 € , einen Merlot 0,25 l für 3,90 € , einen Himbeergeist für 2,10 € , eine rote Zwetschge für 2,20 €, gebratenes Hähnchenbrustfilet mit einer pikanten Zwiebel-Sahne-Soße , Kroketten und grünen Salat ( halbe Portion ) für 7,30 € und das Schäufele mit Kloß und Salat für 10,60 €
 
Die beiden Beilagensalate sahen auf den ersten Blick identisch aus. Es waren gemischte Blattsalate zu sehen und oben drüber ein paar rote Paprikawürfel. Das war der grüne Salat und beim anderen Salat gab es noch Gelberüben, Krautsalat und Bohnen mit dazu. Es war alles schön knackig und schmeckte nach dem was es war. Das Dressing war überall am Salat ausreichend vorhanden. Es war schön ausgewogen vom Säureverhältnis, einfach mit Essig und Öl gemacht, aber schmeckte. Es waren noch kleine Zwiebelwürfelchen vorhanden die noch Geschmack abgaben.  
 
Das Schäufele war super zart und saftig, es löste sich so richtig von alleine vom Knochen. Auch die Kruste sehr knackig und knusprig. Vom würzen her musste es sich nicht verstecken, war lecker. Die Soße war jetzt nicht ganz so wie wir sie kennen bei einem Schäufele. Sie war etwas rahmig und angedickt. Vom Geschmack her ein wenig dezent vertreten aber jetzt nicht schlecht. Der Kümmelgeschmack ging uns ein wenig ab. Zur Deko wurde noch etwas Schnittlauchröllchen darüber gestreut. Der Kloß hatte eine schöne Konsistenz, war nicht ausgelaugt und hatte einen guten Kartoffelgeschmack. Er war mit Brotkern gefühlt und vom abschmecken her gab es nichts zu meckern.
 
Das Hähnchenbrustfilet war super saftig gebraten worden . Es hatte eine schöne Farbe vom anbraten bekommen und auch geschmacklich passte es und es war zum Glück nicht paniert. Es gab eine ordentliche Ladung an geschmorten Zwiebeln in der Soße mit drinnen. Diese war auch ein wenig dicklich was uns hier nicht störte. Sie schmeckte schön nach Sahne und wir denken eine Note von Weißwein kam hier durch. Abgeschmeckt war sie sehr gut für eine Sahnesoße, nur das angegebene pikant hätten wir uns etwas anders vorgestellt. Etwas mehr rums und kräftigere Gewürze mit dabei. Bei den Kroketten vermuten wir eine Fertigware aber nicht die schlechteste. Sie waren außen ein wenig knusprig, innen schön weich, aber sehr dezent geschmacklos. Hier gab es auch als Deko frische Schnittlauchröllchen mit drauf.
 
Das Essen passte wieder und wir kommen gerne wieder her , 4 Sterne
Ambiente
Es ist ein altes Gasthaus und wurde auch noch so belassen. Es geht außen rum die dunkle Holzverkleidung mit der Ablage wo man die ganzen Krüge ausstellt. Hier liebt man anscheinend Lebkuchenherzen denn die ganzen Wände hängen voll damit.
 
Im Gastraum selber befindet sich die Schenke . Wir wurden in den Nebenraum gebracht, dort gibt es auch eine Tür wo zum Garten steht und dort kommt man auch zu den Toiletten. Ein Kachelofen befindet sich zwischen den beiden Räumen. Es ist alles schön hell hier.
 
Was uns hier allerdings gar nicht gefallen hat war der Tisch mit dem ganzen Büro drauf verteilt. Sei es von Kulli  über Locher hin zu Ordnern, Rechnungen und sonstiges. Das finden wir gehört nicht in einen Gastraum. Wenn man wirklich nirgendswo einen anderen Platz hat dann sollte man es wenigsten während die Gäste da sind weg räumen in einen Schrank.
 
Die Tische sind eingedeckt mit grünen Untergrunddecken. Darauf gibt es weiße Mitteldecken und eine grüne Serviette mit Blumenmuster drauf. Auf dieser befinden sich eine Vase mit künstlicher Blume, ein Ständer mit Salz-und Pfefferstreuern und Zahnstochern und ein Glas mit Teelicht. Die reservierten Tische sind bereits mit Besteck und Servietten eingedeckt.
 
Es ist ein altes Gasthaus, wir lieben solche Häuser, aber die Tischdecken finden wir hier nicht so passend und das Büro geht gar nicht. 3 Sterne
 
 
Sauberkeit

Im Gastraum die üblichen Staubspuren, sonst alles sauber. Auf den Toiletten genau so . Zwar schon älter aber sauber. 4 Sterne
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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