Wir wollten eigentlich das 'Dim Sum' in Bremen ausprobieren, schreckten aber wegen des zu authentischen Imbissfeelings davor zurück. Über das Teil schreibe ich aber nix, weil ich es nur angeschaut, aber nicht ausprobiert habe.
Im Nanking wurden wir sehr freundlich empfangen und auch weiterhin sehr freundlich bedient. Gleich die 1. Seite der Speisekarte macht darauf aufmerksam, das die beiden Parkbuchten vor dem Haus Parkverbotszone sind (dafür den 4. Punkt, für den Service, meine ich). Wir waren mit der Bedienung der Meinung, dass ein Tisch am Fenster genügend Vorwarnzeit läßt, die Politessen auszuhebeln. Das erwies sich leider als Trugschluß, was das Essen ein wenig teurer machte.
Die Speisekarte entspricht einem gehobenen deutsch-chinesischen Standard; Sojasprossen wurden während der Sprossenkrise durch Chinakohl ersetzt.
Wir hatten nur Hauptgerichte, und das war auch gut so, denn die Portionen sind recht groß
- #117 Gebackene Ente mit Szechuan-Sauce, die tatsächlich mal in die scharfe Richtung ging, obwohl mir zuviel agar-agar beigemischt war. Zum authentischen Aufpeppen gab man mir noch eine Pfeffer-Chili-Badjak-Sauce, die es wirklich in sich hatte. Die Ente an sich war ok, außen knusprig, innen einigermaßen saftig
- Ein Gericht, das nicht auf der Internet-Karte, sondern auf einer Spezialkarte steht und keine Nummer hat: Huhn/Rind mit Wasserkastanien ... irgendwas mit Drachen .... war der Name.
Das war richtig lecker: das Rindfleisch zart, das Huhn ohnehin, und die weiteren Komponenten wunderbar in Balance gebracht. Ein Gaumenschmaus.
Der Reis war mir persönlich zu körnig, aber für MGL-Esser genau richtig.
Die Toiletten sind ohne Fehl und Tadel.
Fazit: Das Essen ist natürlich nicht mit den Hamburger Restaurants Golden, Xiao Xiang, Ni Hao oder Mei Moon in ihrer Authentizität zu vergleichen, bietet aber anständige chinesisch-deutsche Kost mit einem eloquenten Service. Für Bremen gut.
Wir wollten eigentlich das 'Dim Sum' in Bremen ausprobieren, schreckten aber wegen des zu authentischen Imbissfeelings davor zurück. Über das Teil schreibe ich aber nix, weil ich es nur angeschaut, aber nicht ausprobiert habe.
Im Nanking wurden wir sehr freundlich empfangen und auch weiterhin sehr freundlich bedient. Gleich die 1. Seite der Speisekarte macht darauf aufmerksam, das die beiden Parkbuchten vor dem Haus Parkverbotszone sind (dafür den 4. Punkt, für den Service, meine ich). Wir waren mit der Bedienung der Meinung,... mehr lesen
4.0 stars -
"Wir wollten eigentlich das 'Dim Sum..." Ehemalige UserWir wollten eigentlich das 'Dim Sum' in Bremen ausprobieren, schreckten aber wegen des zu authentischen Imbissfeelings davor zurück. Über das Teil schreibe ich aber nix, weil ich es nur angeschaut, aber nicht ausprobiert habe.
Im Nanking wurden wir sehr freundlich empfangen und auch weiterhin sehr freundlich bedient. Gleich die 1. Seite der Speisekarte macht darauf aufmerksam, das die beiden Parkbuchten vor dem Haus Parkverbotszone sind (dafür den 4. Punkt, für den Service, meine ich). Wir waren mit der Bedienung der Meinung,
Ok, ich gebe zu, dass mich die indisch-pakistanischen Restaurants in London sicher für mein Leben geprägt haben und dass solche Restaurants in Deutschland nur selten meinen Ansprüchen genügen. Dass ich auch gern selbst indisch koche, macht meine Beurteilung von Gaststätten auch nicht unkritischer.
Das Maharaja ist – wie schön beschrieben – hübsch landestypisch eingerichtet und dabei schön hell. Ein Ort zum Wohlfühlen. Es gibt auch zwei Nischen, in denen man gepflegt auf Teppichen sitzend-liegend speisen kann. Das allerdings wollten wir unseren alten Körpern nicht mehr antun.
Es wird von einem muslimischen Besitzer bekocht, was das Angebot von Rindfleischgerichten erklärt. Seine etwas sehr distanziert, leicht arrogant wirkende Frau ist für den Service verantwortlich.
Mein Auftakt zu den sparsamen 2 Pappdams und zwei Sößchen (Mangochutney und Minzjoghurtsauce) war ein köstliches Granatapfellassi. Die Weinpreise sind auf Hamburger Niveau.
Das gemischte Maharaja Tandoori # 25 zu 16,50 (Huhn, Lamm) war ok, ohne mich zu Begeisterungsstürmen zu führen. Die dazu gereichte Sauce war sehr pfeffrig; sonst habe ich von den verwendeten Gewürzen (stehen auf der Speisekarte) nichts geschmeckt.
Mein Begleiter hatte schmackhaftes Beef Jalfrezi (# 35, 12,50) mit zart geschmortem Rindfleisch in einer milden Sauce.
Fazit: Ich schwanke zwischen 3 und 4 Punkten; 3 wären es in Hamburg, 4 in Bremen, smile
P.S. Komisch ich es generell, dass es in indischen Restaurants in Deutschland Rindfleisch- , aber keine Schweinefleischgerichte gibt. In Indien essen Hindus, die mehr als 90% der Bevölkerung ausmachen, kein Rindfleisch, weil die Kuh als 'heiliges Tier' ein Tabu darstellt, während Schwein durchaus akzeptabel ist.
Ganz abgesehen davon, dass in Indien viel mehr vegetarische Gerichte angeboten werden als in Deutschland. Aber ok, Deutsche sind einfach mehrheitlich Carnivoren. Im Maharaja werden praktisch keine vegetarischen Gerichte angeboten.
Aber es scheint so zu sein, dass die überwiegende Mehrzahl der 'indischen' Restaurants von Pakistanis betrieben werden, die wiederum überwiegend Muslime sind, also Rind- aber kein Schweinefleisch essen dürfen.
Ok, ich gebe zu, dass mich die indisch-pakistanischen Restaurants in London sicher für mein Leben geprägt haben und dass solche Restaurants in Deutschland nur selten meinen Ansprüchen genügen. Dass ich auch gern selbst indisch koche, macht meine Beurteilung von Gaststätten auch nicht unkritischer.
Das Maharaja ist – wie schön beschrieben – hübsch landestypisch eingerichtet und dabei schön hell. Ein Ort zum Wohlfühlen. Es gibt auch zwei Nischen, in denen man gepflegt auf Teppichen sitzend-liegend speisen kann. Das allerdings wollten wir unseren... mehr lesen
3.0 stars -
"Ok, ich gebe zu, dass mich die indi..." Ehemalige UserOk, ich gebe zu, dass mich die indisch-pakistanischen Restaurants in London sicher für mein Leben geprägt haben und dass solche Restaurants in Deutschland nur selten meinen Ansprüchen genügen. Dass ich auch gern selbst indisch koche, macht meine Beurteilung von Gaststätten auch nicht unkritischer.
Das Maharaja ist – wie schön beschrieben – hübsch landestypisch eingerichtet und dabei schön hell. Ein Ort zum Wohlfühlen. Es gibt auch zwei Nischen, in denen man gepflegt auf Teppichen sitzend-liegend speisen kann. Das allerdings wollten wir unseren
Ein traditioneller Deutsch-Chinese in Bremen, bei dem schon die Typo des Schriftzugs darauf hinweist, dass der Laden schon recht lang existiert. In der Nähe des Klinikum-Ost gelegen war es schon länger in meinem Fokus. Versprochen habe ich mir nicht viel, nur eine gute Standardküche von der Mittagskarte.
Bestellt habe ich auch von dieser (doppelt gegartes Schweinefleisch mit Weißkohl mit Suppe als Starter). Das Schweinefleisch in dieser Zubereitungsart ist DAS proletarische Gericht in ganz China. Ist für mich immer ein Test, den das Almond Village für mich einigermaßen bestanden hat. Das Fleisch war weich gekocht und dann vor dem Braten dünn aufgeschnitten im Gegensatz zum Panda in Embsen, wo es dick und viel zu hart war.
Kohl war ein wenig zu bissig, Paprika ok; leider keine Möhrenstreifen.
Die Suppe war mit Nachhilfe geschmackvoll.
Der Reis war feucht-klebrig ohne pappig zu sein, also genau richtig für chinesische Gerichte.
Es gibt eine Dim Sum-Karte, die den üblichen Standard bedient; aber es ist schon toll, in HB ein Restaurant mit Dim Sums zu finden.
Interessanter war das Gespräch mit dem Kellner / Besitzer als ich nach einer authentischen Zusatzkarte fragte. Nein, die gäbe es nicht; in Bremen wohnen / verkehren einfach zu wenige Chinesen als dass sich solche Gerichte ständig lohnen würden.
Aber zumindest bemüht sich das Almond Village, Akzente zu setzen: Es gibt wechselnde Spezialgerichte neben dem mainstream. Heute waren es Muscheln in Schwarze-Bohnen-Sauce als Vorspeise und ein Kanton-Schweinenackengericht als Hauptgericht.
Der Service war freundlich und schnell.
Heute gibt es 3*, aber mit der Tendenz zu 4, wenn sich die Spezialgerichte als lecker herausstellen.
Ich komm' noch mal wieder, um die Spezialgerichte auszuloten.
3 Wochen später:
Die Specials waren immer noch dieselben: Ich nahm das Kantonschweingericht und war zufrieden; die Portion hätte locker für 2 Leute gelangt. War aber einigermaßen undeutsch gewürzt und von daher ok.
Nein, ich muss immer noch nach Hamburg fahren, um anständig chinesisch essen zu gehen.
Aber das Restaurant scheint sehr beliebt zu sein. Immer voll und kaum einen Parkplatz in der Umgebung zu kriegen. Mein Tip: ca. 50 m davon weg gibt es eine Autowerkstatt . Fragt nett nach und ihr könnt da parken.
Ein traditioneller Deutsch-Chinese in Bremen, bei dem schon die Typo des Schriftzugs darauf hinweist, dass der Laden schon recht lang existiert. In der Nähe des Klinikum-Ost gelegen war es schon länger in meinem Fokus. Versprochen habe ich mir nicht viel, nur eine gute Standardküche von der Mittagskarte.
Bestellt habe ich auch von dieser (doppelt gegartes Schweinefleisch mit Weißkohl mit Suppe als Starter). Das Schweinefleisch in dieser Zubereitungsart ist DAS proletarische Gericht in ganz China. Ist für mich immer ein Test, den... mehr lesen
3.0 stars -
"Ein traditioneller Deutsch-Chinese ..." Ehemalige UserEin traditioneller Deutsch-Chinese in Bremen, bei dem schon die Typo des Schriftzugs darauf hinweist, dass der Laden schon recht lang existiert. In der Nähe des Klinikum-Ost gelegen war es schon länger in meinem Fokus. Versprochen habe ich mir nicht viel, nur eine gute Standardküche von der Mittagskarte.
Bestellt habe ich auch von dieser (doppelt gegartes Schweinefleisch mit Weißkohl mit Suppe als Starter). Das Schweinefleisch in dieser Zubereitungsart ist DAS proletarische Gericht in ganz China. Ist für mich immer ein Test, den
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Im Nanking wurden wir sehr freundlich empfangen und auch weiterhin sehr freundlich bedient. Gleich die 1. Seite der Speisekarte macht darauf aufmerksam, das die beiden Parkbuchten vor dem Haus Parkverbotszone sind (dafür den 4. Punkt, für den Service, meine ich). Wir waren mit der Bedienung der Meinung, dass ein Tisch am Fenster genügend Vorwarnzeit läßt, die Politessen auszuhebeln. Das erwies sich leider als Trugschluß, was das Essen ein wenig teurer machte.
Die Speisekarte entspricht einem gehobenen deutsch-chinesischen Standard; Sojasprossen wurden während der Sprossenkrise durch Chinakohl ersetzt.
Wir hatten nur Hauptgerichte, und das war auch gut so, denn die Portionen sind recht groß
- #117 Gebackene Ente mit Szechuan-Sauce, die tatsächlich mal in die scharfe Richtung ging, obwohl mir zuviel agar-agar beigemischt war. Zum authentischen Aufpeppen gab man mir noch eine Pfeffer-Chili-Badjak-Sauce, die es wirklich in sich hatte. Die Ente an sich war ok, außen knusprig, innen einigermaßen saftig
- Ein Gericht, das nicht auf der Internet-Karte, sondern auf einer Spezialkarte steht und keine Nummer hat: Huhn/Rind mit Wasserkastanien ... irgendwas mit Drachen .... war der Name.
Das war richtig lecker: das Rindfleisch zart, das Huhn ohnehin, und die weiteren Komponenten wunderbar in Balance gebracht. Ein Gaumenschmaus.
Der Reis war mir persönlich zu körnig, aber für MGL-Esser genau richtig.
Die Toiletten sind ohne Fehl und Tadel.
Fazit: Das Essen ist natürlich nicht mit den Hamburger Restaurants Golden, Xiao Xiang, Ni Hao oder Mei Moon in ihrer Authentizität zu vergleichen, bietet aber anständige chinesisch-deutsche Kost mit einem eloquenten Service. Für Bremen gut.