3 Bewertungen
"Unser Besuch war vom Gebotenen sehr angetan, bei meiner Frau und mir war das diesmal absolut nicht der Fall ..."
Geschrieben am 03.05.2026 2026-05-03 | Aktualisiert am 03.05.2026
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Eigentlich war der "Besuch beim König der Lüfte, dem "Adler", nicht vorgesehen gewesen ......."
Geschrieben am 16.08.2023 2023-08-16 | Aktualisiert am 16.08.2023
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Zur Biergartenzeit können wir den "Adler" künftig leider nicht mehr besuchen ............"
Geschrieben am 03.06.2023 2023-06-03 | Aktualisiert am 03.06.2023
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Mein Schatz war sehr zufrieden, bei mir war es diesmal nicht so ganz das Gelbe vom Ei ............"
Geschrieben am 06.03.2022 2022-03-06 | Aktualisiert am 12.03.2022
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Nie wieder 16 Monate ohne "Adler"-Kalbsnierchen!"
Geschrieben am 13.06.2021 2021-06-13 | Aktualisiert am 03.03.2022
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Bevor bundesweit in der Gastronomie erneut die Lichter ausgehen wenigstens noch einmal auswärts essen gehen"
Geschrieben am 31.10.2020 2020-10-31 | Aktualisiert am 12.06.2021
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Eigentlich war es diesmal fast wie früher im "Adler", aber eben auch nur fast ..........."
Geschrieben am 10.02.2020 2020-02-10 | Aktualisiert am 10.02.2020
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Traditionsgasthaus mit französischer Küche - Eine gute Einkehr"
Geschrieben am 17.03.2017 2017-03-17
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
"Schöner Garten. Solide französische Küche. Ignorierter Borgfelder."
Geschrieben am 06.08.2015 2015-08-06 | Aktualisiert am 06.08.2015
Gasthaus Zum Adler
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Restaurant
068152841
Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken



Im "Adler" war es bei unserer Ankunft noch ziemlich ruhig; knapp ein Drittel der Tische waren besetzt. Das änderte sich spätestens, als eine Gruppe (wenige Erwachsene, dafür etliche Knaben zwischen ca. 15 und 17 Jahren), den runden Zwölfertisch direkt neben uns enterten. Da war es dann mit der Ruhe definitiv vorbei; die Herrschaften hatten wohl irgendwas zu feiern. Sie kamen nämlich mit leeren Bechern in der Hand ins Lokal und hatten zuvor irgendwo wohl schon ein bisschen "vorgeglüht". Ob wir wollten oder nicht, wir hatten die Wahl, den erhöhten Geräuschpegel auszuhalten oder unsere Zelte hier vorzeitig abzubrechen. Samstagsabends irgendwo in einem gute Lokal auf die Schnelle einen Tisch für fünf Personen zu kriegen, ist verdammt schwierig. Also sind wir geblieben.
Getrunken haben wir eine große Coca Cola (0,4l EUR 4,50; meine Enkelin), ein Glas Crémant Rosé (EUR 5,90; meine Schwiegertochter), zwei alkoholfreieBit (0,33l EUR 3,10; mein Sohn), eine Fanta (EUR 2,00) und eine Panache (EUR 3,00; beides meine Frau), zwei Benediktiner Weizen (0,5l EUR 5,00; ich). Im weiteren Verlauf wurde noch eine Taunusquelle medium (0,25l EUR 2,50) getrunken, die ich niemandem zuordnen kann. Zuordnen kann ich allerdings die zwei Limoncello (jeweils EUR 3,20); Mutter und Tochter bstellten sie als "Absacker". Je nun.
Meine Frau und meine Schwiegertochten bestelten sich als Vorspeise das "Rindercarpaccio" (EUR 17,00), mein Sohn nahm hier den "Schafskäse mit Oliven und Perlzwiebelchen" (EUR 12,00). Meine Enkelin und ich verzichteten auf Vorspeisen. Als Hauptgericht nahm das "Enkelchen" den "Flammkuchen Birne Münster" für EUR 22,00. Die Schwiegertochter wählte von den Schiefertafelangeboten das "Doradenfilet" (EUR 32,00)und wählte als Beilage Grenaille-Kartoffeln anstelle der vorgesehenen Salzkartoffeln; das war problemlos und aufschlagsfrei möglich. Mein Sohn hatte sich von den Schiefertafelangeboten das "Perlhuhn" (EUR 26,00) ausgesucht; meine Frau entschied sich für "Spargel mit gekochtem Schinken, Salzkartoffeln und Sauce hollandaise" (EUR 22,00). Ich wollte hier eigentlich keine Kalbsnieren mehr bestellen; EUR 29 sind mir für dieses Gericht einfach zu teuer. Leider habe ich es dann aber doch getan. Dessert wollte ausser mir niemand, aber "Crêpe Suzette" (EUR 10,00) lasse ich mir nicht entgehen, wenn dieses Desser schon mal auf Speisekarten auftaucht, was selten genug der Fall ist.
Kommen wir zunächst zum Positiven. Meine Enkelin war von ihrem Flammkuchen mit Birnen und Münsterkäse hin und weg: in Kleve ist Flammkuchen ihrer Aussage nach zu klein oder zu groß, zu dünn oder zu dick und vom Belag her alles andere als berauschend. Dieser hie war für sie einfach phänomenal. Die Dorade meiner Schwiegertochter war perfekt gebraten, sehr schön angerichtet, gut gewürzt und auch die Beilage war perfekt. Drei große Doradenfilets; dafür war der aufgerufene Preis von EUR 32,00 direkt noch günstig. Sohnemann lobte sein Perlhuhn sehr; für mich sah es rein optisch doch etwas "durch" aus. Für ihn war es aber durchaus saftig und schlichtweg perfekt.
Nicht so gut angetroffen mit unseren Bestellungen hatten es da meine Frau und ich. Ihr Spargel war von minderer Qulität und nahezu "totgekocht", ihre Kartoffeln waren kalt und die Soße hollandaise war keine Soße sondern eine Art Brei und nahezu geschmacksfrei; sie hat sie fast komplett stehenlassen. Wenigstens der Schinken fand wohl ein bisschen Gnade vor ihren Augen, aber das Gericht als solches war komplett durchgefallen. Genauso ging es mir mit meinen Kalbsnierchen. Ich hatte als Beilage diesmal Reis gewählt; wenigstens den konnte man als "o.k. geraten" durchwinken. Die "Hauptperson" dieses Gerichts, die namensgebenden Nierchen, fielen dafür komplett und krachend durch, genau wie die begleitende Dijonsenf-Sauce. Die Nierchen mag ich am liebsten grobblättrig aufgeschnitten; mit dem mir vorgesetzten kleingeschnittenen Finzelskram, fast schon wie bei einerm Haschee, kann ich nichts anfangen. Ich hätte eigentlich gewarnt sein müssen, denn bei der letzte Bestellung ware sie schon ziemlich kleingeschnitten an den Tisch gekommen, aber wenigstens etwas grösser als diesmal . Hatte ich wohl vergessen. Die Dijonsenf-Sauce schmeckte für mich "nicht nach ihm und nicht nach ihr"; der typische Dijonsenf-Geschmack kam so gut wie nicht durch. War eben so und lässt sich im nachhinein auch nicht reparieren. Dem Service gegenüber habe ich auf dessen Nachfrage nicht gespart mit Kritik; ob diese an die Küche weitergeben worden ist, weiss ich nicht. Wenigsten meine "Crêpe Suzette" hatte die gewohnt hohe "Adler"-Küchenqualität für mich. Wie ich bei Blick in die Küche feststellen musste, ist der ältere dicke Koch, mir bzw. uns beiden seit 2006 bekannt, wohl nicht mehr mit an Bord; ihn "ersetzen" zwei junge Frauen. Da geht dann schon mal was daneben; dass das ausgerechnet bei den Gerichte von meiner Frau und mir passieren musste, ist ärgerlich und kostet konsequenterweise diesmal den Bereich "Essen" volle zwei Sterne.
P.S. Von dem Crémant Rosé, der meiner Schwiegertochter so gut gefallen hat, hat sie vor Ort im "Adler" eine Flasche gekauft; der Besuch fährt heute nach dem Frühstück und einem Einkauf in der "Patisserie Schott" zurück nach Kleve, dort soll es am Abend zuhause einen würdigen "Sehr schönes Wochenende-Ausklang" mit Crémant und Schott-Macarons geben. Der Thekenmann im "Adler" winkte die Schwiegertochter, als wir gerade am Gehen waren, zu sich an die Theke und verriet ihr, wo man diesen Crémant in Saarbrücker "Edekas" kaufen kann und was er dort kostet . Nun soll versucht werden, ob er auch in Klever "Edekas" zu haben ist und dann dort gegebenenfalls Nachschub zu beschaffen. Gutes Gelingen von hier aus!