"Orientalisch in Dresden-dieses Restaurant gibt es nun schon lange, und im Gegensatz zum letzten Besuch waren wir wieder zufrieden"
Geschrieben am 06.06.2026 2026-06-06 | Aktualisiert am 06.06.2026
Ali Baba
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Restaurant
03518400333
Weimarische Straße 6, 01127 Dresden
"Sehr leckere frische Asia Küche"
Geschrieben am 06.06.2026 2026-06-06
Rimio - Asia Fusion
€-€€€
Restaurant
025148199133
Warendorferstraße 177, 48145 Münster
"Schmackhafter Zwischenstopp in historischem Gasthaus"
Geschrieben am 05.06.2026 2026-06-05
Restaurant Zum kühlen Grund
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Restaurant, Cafe, Hotel
0635395960
Herrenstr. 12, 67251 Freinsheim
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 



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Frischer und gut angemachter Beilagensalat
Schnitzel "Wiener Art" mit Bratkartoffeln
Spinatknödel mit Pfifferlingen

So viel unsere Wahl auf das Restaurant „Ali Baba“ ganz in der Nähe. Früher waren wir recht oft dort essen, nachdem wir aber vor vier Jahren nicht so recht zufrieden waren, haben wir das Lokal in der letzten Zeit gemieden. Mit einem flauen Gefühl bestellte ich also telefonisch einen Tisch, in der Hoffnung nicht enttäuscht zu werden, denn unsere Freunde die uns begleiteten, waren noch nie so richtig orientalisch essen.
Am besagten Abend parkten wir dann unser Auto in einem Geheimversteck unweit des Alten Schlachthofes, und gingen zu Fuß zum Lokal. Da wir schon vor der Öffnungszeit am Restaurant waren, zündeten sich unsere beiden Begleiter erst mal ne Fluppe an. Dies bekam man augenscheinlich auch im Restaurant mit, denn wenig später kam eine junge Dame zu uns, und bot uns an, ach Trotz das die Öffnungszeit noch nicht erreicht sei, doch ins Lokal zu kommen.
Das taten wir dann auch, und schon beim Betreten war uns auf den ersten Blick klar, zumindest optisch hat sich in den letzten vier Jahren hier nichts verändert. Es stehen sogar noch immer rote Servietten auf den Tischen. Ansonsten hat man hier nichts angefasst, höchstens mal beim sauber machen. Das war dieses Mal zu unserer Zufriedenheit. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Restaurant gerade erst eröffnete.
Geändert hat sich aber die Bedienung, denn heute wurden wir von einer sehr jungen, sehr freundlichen deutschen Dame begrüßt und bewirtet. Und trotz dass sich das Lokal zum Abend hin immer mehr füllte, war sie allein in der Gaststube zuständig, und meisterte das auch mit Bravour. Sie scheint aber auch schon etwas längere Zeit nun hier tätig zu sein, denn mit einigen Kunden kannte man sich scheinbar. Aus der Küche lugte dann immer mal wieder ein Herr heraus, welcher hier der Inhaber sein könnte. Man sah auch, dass er durch eine weitere Dame in der Küche unterstützt wurde.
Wir bekamen also unmittelbar nachdem wir Platz genommen hatten unsere Speisekarten gereicht, und da wir vorab schon Online in der Karte gelunscht hatten, stand unsere Entscheidung nach einem kurzen Blick in die Karte recht schnell fest, und so orderten wir:
Getränke:
Hauptspeisen:
Die junge Dame war flott. Klar waren wir noch allein, aber nach nicht einmal 3 Minuten waren dann schon unsere Getränke am Platz. Zwei Bier frisch gezapft, und beide Weine ausgeschenkt. Hut ab.
Zehn Minuten später ging dann auf einmal die Tür der Küche auf, und unsere gemischten Salat wurden gebracht. Sicher nicht das, was wir unter einem gemischten Salat verstehen, denn er war einfach und schlicht.
Auch heute wieder war es Chinakohl, Eisbergsalat, eine halbierte Scheibe grüne Gurke und ein paar Tomatenstückchen in einer kräftigen, mit Kräutern versetzten Essigessenz angerichtet. Solange ich mir diesen Teller nicht als gemischten Salat kaufen muss….. also alles gut.
Das Lokal füllte sich zusehends, aber unsere Speisen waren pünktlich nach einer halben Stunde an unserem Tisch. Und während Herr Jenome sich für die Lammplatte entschied, und Frau Jenome das Lahme Ghanam Mischwi wünschte, war es bei unseren Freunden genau andersherum.
Fangen wir also beim Lahme Ghanam Mischwi, dem gegrillten Lammfleischspieß an. Hier gab es zwei Spieße, gespickt mit frischen, gut gewürzten und auf den Punkt genau gebratenen und vor allem großen Lammfleischstücken.
Das Fleisch war außen scharf an- und innen gut durchgebraten, und trotzdem noch schön saftig. Dazwischen, so ziemlich in der Mitte des Spießes gab es zwei Scheiben frische Zwiebel, welche scharf angebraten aber noch immer schön fest im Biss war. Hier hätte es können gern etwas mehr Zwiebel, oder wie in den vergangenen Jahren mit etwas Paprika sein können.
Dazu gab es ein mildes Kichererbsenpüree und ein herzhaft würziges, leicht scharfes Paprikapüree. Beides passte perfekt zum Dippen für den großen Fleischspieß. Nur Frau Jenome war das Paprikapüree etwas zu scharf, aber da ist meine Frau eh sehr empfindlich.
Das dünne, eigentlich nach nichts schmeckende Fladenbrot deckte die beiden Spieße ab, das Beste, die frittierten Kartoffelscheiben lagen daneben. Diese waren knusprig frittiert und mit reichlich Knoblauch versetzt. Naja, vielleicht verschafft uns das dann zum Konzert ja etwas mehr Platz. Als frisches Gemüse eine Scheibe Gurke und Paprika als Beilage.
Unsere Freundin und meine Wenigkeit hatten uns für die Lammplatte entschieden. Ich liebe Lamm, und hier werden ja Lammfilets, Lammkoteletts, Lammfleischspieß und Lammhackfleisch am Spieß serviert. Also alles was das Lammfleischliebhaberherz so begehrt.
Am Anfang sah man gar nicht was sich alles auf dem Teller verbirgt, denn auch hier war das Fleisch unter dem Fladenbrot versteckt. Nachdem man es aber aufgeschlagen hatte, kamen die Köstlichkeiten hervor. Das Lammfilet herrlich zart, das Lammkotelett mit einem kräftigen Knochen drin, der sich vom zarten Fleisch ganz leicht lösen ließ. Beide gut und kräftig gewürzt, vor allem mit Knoblauch wurde nicht gespart, und scharf angebraten, jedoch innen noch leicht medium.
Der typische Lammgeschmack war aber noch gut präsent, allerdings weit entfernt vom alten Hammel. Auch der Lammfleischspieß, den wir ja schon von dem anderen Gericht kennen, war hier gut. Zusätzlich hatte ich dann auf meiner Platte noch das Lammhackfleisch am Spieß. Während dies bei unserem letzten Besuch zu trocken war, merkte man hier, dass es frisch angerichtet und gebraten wurde, denn das Hackfleisch war noch schön saftig.
Auch hier wieder das Kichererbsen- und Paprikapüree, sowie die frittierten Kartoffelscheiben als Beilage dazu. Als frisches Gemüse auch hier eine Scheibe Gurke und Paprika als Beilage.
Das Lokal war mittlerweile voll, die junge Dame voll am Laufen, trotzdem hatte sie immer alle Gäste im Blick. So konnten wir zeitnah bezahlen, sodass wir fast pünktlich zum Einlass zu unserem Konzert kamen. Trotz reichlich Knoblauch im Essen hatten wir dann aber nicht unbedingt mehr Platz als erhofft, aber nach ner halben Stunde Konzert war das eh egal, weil die Music for the Masses alle zum Tanzen und Hüpfen brachte, und da der Knoblauchgeruch wohl das geringste Problem war ;-)
Unser Fazit: wir ließen zu viert 114,10 € im orientalischen Restaurant Ali Baba in Dresden. Während wir beim letzten Besuch nicht ganz zufrieden waren, wurden wir dieses Mal wenigstens nicht enttäuscht. Weder von der netten Bedienung noch vom Essen. Und unsere Freunde kommen wieder mal mit uns mit zum orientalischen Essen. Der Abend war gelungen.