| Montag: | 12:00 - 21:30 Uhr |
| Dienstag: | Ruhetag |
| Mittwoch: | Ruhetag |
| Donnerstag: | 12:00 - 21:30 Uhr |
| Freitag: | 12:00 - 21:30 Uhr |
| Samstag: | 12:00 - 21:30 Uhr |
| Sonntag: | 12:00 - 21:30 Uhr |
"Ein Hoch auf die Weinhäuser!"
Geschrieben am 29.01.2026 2026-01-29 | Aktualisiert am 29.01.2026
Restaurant im WEINhotel Ayler Kupp
€-€€€
Restaurant, Hotel
06581988380
Trierer Straße 49a, 54441 Ayl
"Ab 01.03.26 unter neuer Leitung"
Geschrieben am 29.01.2026 2026-01-29
Bar Der dicke Franz im Hotel Das Altmühltal
€-€€€
Bar
490842160290
Franz-Xaver-Platz 1, 85072 Eichstätt
"Es hielt nicht lange, Küche ab 01. März wieder unter neuer Leitung"
Geschrieben am 29.01.2026 2026-01-29 | Aktualisiert am 29.01.2026
Fine Dining Restaurant Staderer im Hotel Das Altmühltal
€-€€€
Restaurant
490842160290
Franz-Xaver-Platz 1, 85072 Eichstätt
Baden-Württemberg
Bayern
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Brandenburg
Bremen
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Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
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Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 






Wir hatten Glück: Familie Diekert und ihr Team kamen gerade zurück aus der Winterpause und Restaurant und Hotel waren noch nicht ausgebucht.
Die Chefin bedankte sich für die telefonische Reservierung unseres Tisches und Übernachtung mit Frühstück und wünschte eine gute Anreise für den nächsten Tag.
Buchungen und Weinbestellungen in Weingütern-/häusern empfinde ich immer als höchst unkompliziert. Nix schriftlich, ohne Kreditkarte. Ein Naheweingut sagte einmal zu mir: „Menschen, die Wein trinken zahlen auch“. Schön, dass es solche Aussagen noch gibt und das Vertrauen nicht enttäuscht wird.
Am frühen Nachmittag trafen wir im kleinen Weinort Ayl an der Saar ein.
Für die Gäste stehen Plätze am Haus zur Verfügung. Von außen wirkt das Haus etwas nüchtern. Sicherlich auch bedingt durch die Jahreszeit.
Im Haus wurden wir von einer Mitarbeiterin herzlich empfangen. Unsere Zimmerschlüssel wurden gereicht und kurz die Zeit für unser Abendessen besprochen.
Am Abend wurden wir von der Chefin, Frau Diekert, begrüßt und zu unserem schön eingedeckten Tisch begleitet. Sie wurde im Service sehr gut von einer jungen Dame und einem jungen Herrn unterstützt.
Das kleine Restaurant ist sehr ansprechend und gepflegt gestaltet. Große Fenster bieten den Blick in Gärten und die Landschaft. Die Tische stehen mit großzügigen Abständen. Eine störende Akustik gab es, trotz aller belegten Tische, nicht.
Die Speise- und Getränkekarte wurde uns per Tablet am Tisch gereicht und wir durften papierlos stöbern.
Nicht ohne zwischendurch mit einer Flasche Gerolsteiner Sprudel, € 7,90 / 0,75 l, versorgt zu werden.
Es wurden 2 Menüs (Winteraromen modern + regional-aromatisch) angeboten. Sehr gästeorientiert: die Gänge durften frei aus beiden Menüs gewählt werden.
Wir entschieden uns einmal für 4 (€ 89,50) und einmal 5 Gänge (€ 99,00).
Zu unserem Aperitif, 2 Gläsern Winzersekt brut, grüßte die Küche mit m luftigen Kräuterfrischkäse mit Kerbel. Dazu wurde frisches Baguette, Salzbutter und Olivenöl gereicht.
Das Weinhotel steht „Tür an Tür“ an dem VDP Weingut Peter Lauer. Am TIsch gab es eine tolle Beratung mit der Servicedame. Zum Weingut Lauer besteht wohl eine enge Verbundenheit. Wir entschieden uns für den empfohlenen Saar-Riesling, trocken-feinherb, 2023, vom Weingut Peter Lauer, € 56,00 /0,7 l.
Unsere Speisen wurden, wohl getaktet nach Absprache, serviert.
Meine Vorspeise:
Tatar von der Leukbach-Forelle, Meerrettich, Apfel und Kaviar.
Ein toller, sehr schön angerichteter und perfekt abgestimmter Auftakt! Die Aromen harmonierten sehr gut, ohne das Forellentatar zu überdecken.
Vorspeisenwahl meines Mannes:
Bittersalate: Geschmorter Chicorée, Radiccio, Pinienkerne und Petersilie.
Mein Mann liebt geschmorten Chicorée. Da hoben nur noch die weiteren Komponenten auf dem Teller die Stimmung. Schön angerichtet mit Hornveilchen und ein wenig Crunch.
Eine klasse Vorspeise… aber meine war besser!
Unser beider Zwischengang:
Rote Bete, Frischkäse & Kräuter
Wir sahen rot! Denn der Frischkäse war liebevoll in hauchdünnen Betescheiben verpackt. Die erdige Bete harmonierte perfekt mit dem Frischkäse. So konnte es weitergehen.
Mein Zwischengang II:
Gebratenes Kalbsbries, Rotkohl & Blutwurst (auf Wunsch für mich ohne Blutwurst)
Selten wird Kalbsbries angeboten und der zarten Versuchung wollte ich nicht widerstehen!
Das Bries wurde versteckt unter einer Rotkohlscheibe, garniert mit gerösteten Zwiebeln, serviert.
Jede Zutat schmeckte und war gut abgestimmt. Wie es sein sollte, war das Kalbsbries der verdiente nussig-zarte Star auf dem Teller!
Gemeinsam wieder unser Hauptgericht:
Pochiertes Filet vom Wels, wilder Brokkoli & Pilze
Wels ist einfach ein toller Speisefisch. Beim Pochieren war die Küche wohl etwas zu vorsichtig, er hätte ein wenig länger gegart werden können. Für uns war der Fisch so noch ok, aber teilweise nicht gut zu schneiden. Etwas mehr Gare hätte den Fisch geschmeidiger gemacht. Trotz des kleinen Kritikpunktes ein toller Gang, insbesondere ob des frischen Trüffeltoppings. Der Brokkoli auf den Punkt mit etwas Biss serviert. Die zarten Pilze gaben eine gewisse Cremigkeit dazu.
Nicht angekündigt wurden separat Kartoffelbuchteln als weitere Beilage serviert.
Die waren so klasse, aber leider einfach zu viel. Wir haben sie nicht geschafft und es tat uns wirklich sehr leid. Die Küche hat sich hier eine tolle und sehr schmackhafte Beilage einfallen lassen.
Das Dessert:
Gâteau von Nougat, Mandarinensorbet & Blutorange
Die zarteste Versuchung… das Bild spricht hoffentlich für sich. Süße Cremigkeit, dazu die Säure der Zitrusfrüchte. Eine tolle Nachspeise die das Menü perfekt abrundete.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen Espresso.
Das war ein wunderschöner Abend. Tolle Speisen, super freundlicher, aufmerksamer und entspannter Service.
Am nächsten Morgen konnten wir das Verwöhnfrühstück genießen.
Teils am Tisch serviert, teils als Buffet. Dadurch wurde viel Unruhe im Raum vermieden. Wir fühlten uns einfach wohl.
Eine Adresse die wir uns sehr gerne merken und empfehlen!