Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939408x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 28.07.2015 2015-07-28| Aktualisiert am
28.07.2015
Besucht am 22.07.2015
Den "Wok Imbiss" in der Obersteiner Fußgängerzone haben wir schon 3 - 4 x vorher besucht. Meist um die Mittagszeit, nachdem wir in der Stadt etwas zu erledigen hatten. Parken kann man hier direkt nicht, als nicht Ortskundiger sollte man am Besten auf öffentliche Parkplätze in der Nähe (Fußweg 2 - 5 Minuten) zurückgreifen.
Bei jedem Besuch waren wir bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses zufrieden. Bei unserem Besuch in der vergangenen Woche schwächelte der Service, vielleicht weil wir an einem der beiden Außentische Platz nahmen. Es war aber im Restaurant auch nicht viel los.
Es war die Aperitif-Nacht der Obersteiner Fußgängerzone. Letztes Jahr erfolgreich im Sommer immer donnerstags eingeläutet. Mit unseren Nachbarn machten wir uns auf den Weg (für uns der 1. Besuch dieses "Events") und ich muß sagen: So voll habe ich die Stadt (leider) noch nie erlebt. So voll, dass ich mit verhungern und verdursten rechnete. Der Marktplatz rappelvoll, kaum eine Möglichkeit, an irgendein Getränk zu kommen.
Wir schlenderten weiter und ich spürte eine Nahrungsquelle auf: Vor dem Wok war ein Tisch frei. Den Nachbarn keine Wahl gelassen, nahmen wir Platz.
Service:
... der ließ auf sich warten. Sehnsüchtige Blicke durchs große Fenster ins Innere. 2 versorgte Gäste, aber sonst Niemand zu sehen. Nach ca. 10 Minuten kam ein junger Mann um die Getränke aufzunehmen. Die Speisen hatten wir auch schon ausgesucht, die Flyer-Speisekarten lagen auf den Tischen bereit. Aber leider kam der junge Mann ohne Notizunterstützung.
Die brachte er dann mit den Getränken mit, auch nicht so schnell wie sein Alter es zuließ.
Bestellung aufgenommen. Frage: "Sind die Wan-Tan vegetarisch?" Antwort: "Hhmmm, ja. Nur ganz wenig Fleisch." Also "demi-carne" oder so... Freundlich, aber etwas unbeholfen, war der Service.
Zum Zahlen per Handnotizzettel kam der Chef persönlich und nett vorbei.
Speisen und Getränke:
Weinschole, 0,2 l zu € 2,20
Vorspeise: 7 Stück Mini-Frühlingsrollen vegetarisch, mit Chilisoße € 2.00
Die Frühlingsrollen schlicht und knusprig. So wie man sie erwartet. Die Chilisoße verpasste die nötige Würze. Ein Fertigprodukt, bei dem Preis aber völlig ok.
Unser Hauptspeise: Gebratener Reis mit Krabben, Gemüse und Ei zu € 5,80.
Dieses Gericht haben wir schon öfter bestellt. Immer eine gute Portion. Diverses Gemüse mit Karotten, Sojasprossen, Lauch etc. Eine gute Portion Garnelen (nicht die kleinen Nordseekrabben), ca. 12 Stück. Gut gewürzt. Dazu wird noch Salz, Pfeffer, Sojasauce und Sambal oelek gereicht. Absolut ok.
Die Nachbarn hatten die Variante mit gebratener Ente. Sie waren auch zufrieden.
Sauberkeit und Ambiente:
Unser Außentisch punktete durch frische Luft und sehenswerte Schaueinlagen der Aperitiv-Nacht-Gäste.
Innen typisch asiatisches Imbiss-Flair, gepflegt und sauber. Auch die Toiletten.
Auf dem Weg zu den Toiletten kommt man an der Küche vorbei. Hier kann man durch ein großes Fenster Einblick nehmen.
Fazit:
Fotos habe ich gemacht.... und irgendwie gelöscht. Die Teller waren schlicht aber appetitlich angerichtet.
Wer asiatisch, schnell und günstig mag, ist hier gut aufgehoben.
Beim nächsten Mal mache ich Fotos und lösche sie nicht :-)
Den "Wok Imbiss" in der Obersteiner Fußgängerzone haben wir schon 3 - 4 x vorher besucht. Meist um die Mittagszeit, nachdem wir in der Stadt etwas zu erledigen hatten. Parken kann man hier direkt nicht, als nicht Ortskundiger sollte man am Besten auf öffentliche Parkplätze in der Nähe (Fußweg 2 - 5 Minuten) zurückgreifen.
Bei jedem Besuch waren wir bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses zufrieden. Bei unserem Besuch in der vergangenen Woche schwächelte der Service, vielleicht weil wir an einem der beiden Außentische... mehr lesen
3.0 stars -
"Für ein günstiges und schnelles Essen gut" PetraIODen "Wok Imbiss" in der Obersteiner Fußgängerzone haben wir schon 3 - 4 x vorher besucht. Meist um die Mittagszeit, nachdem wir in der Stadt etwas zu erledigen hatten. Parken kann man hier direkt nicht, als nicht Ortskundiger sollte man am Besten auf öffentliche Parkplätze in der Nähe (Fußweg 2 - 5 Minuten) zurückgreifen.
Bei jedem Besuch waren wir bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses zufrieden. Bei unserem Besuch in der vergangenen Woche schwächelte der Service, vielleicht weil wir an einem der beiden Außentische
Geschrieben am 19.07.2015 2015-07-19| Aktualisiert am
02.06.2022
Besucht am 08.07.2015Besuchszeit: Abendessen
Recht kurzfristig suchten wir eine Unterkunft für unseren Vulkaneifelurlaub. Die 1. Wahl hatte leider kein Zimmer zum Wunschtermin frei. Der schöne Internetauftritt des Landart Hotel Beim Brauer überzeugte. So buchten wir hier 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im Komfortzimmer (€ 204,00), mit Option zu verlängern.
Das wohl seit Generationen geführte 3-Sterne-Hotel liegt im abseits von Daun in Steinborn. Landidylle pur.
Wir parkten auf dem hauseigenen Parkplatz neben dem Hotel. Mein Mann wartete mit dem Gepäck vor dem geschlossenen Hoteleingang. Ich ging auf die andere Seite die mit „Rezeption“ beschildert war.
Service:
Hier stand ich mir nun ein paar Minuten vor der im Gastraum integrierten „Rezeption“. Die wenigen Gäste zur späten Mittagsstunde waren versorgt, die junge Mitarbeiterin nahm mich zur Kenntnis. Erst nachdem eine ältere Dame sie aufforderte mal nach mir zu schauen kam sie. Ich stellte mich vor und musste ihr erst mal beantworten welche Zimmerkategorie wir gebucht hatten.
Nach kurzem Wühlen schnappte sie einen Schlüssel, ich folgte ihrem Laufschritt während sie, ohne sich umzudrehen die Frühstückszeiten herunterleierte. Mein Mann wurde eingelassen, Zimmertür auf und tschüß. „Ankommen, eintreten, sich wie zuhause fühlen“ heißt es auf der Homepage.
Zum Abendessen hatten wir für den Ankunftsabend im Restaurant reserviert. Hier war für Hausgäste kein Tisch reserviert, an einem der noch freien Tische nahmen wir Platz.
Bedient von der Chefin Frau Schlösser selbst (vorgestellt hat sie sich in 3 Tagen nicht, erfährt man ja auf der Homepage) und einer weiteren, freundlicheren, Dame. Diese bemerkte auch gleich, dass der Tisch sehr wackelte und wollte für Abhilfe sorgen. Beim Quittieren des Bewirtungsbeleges merkte sie, dass sie es vergessen hatte. Wir hatten uns zwischenzeitlich selbst geholfen, es gibt ja Bierdeckel.
Die Mitarbeiterin reichte uns die Karten und im Gespräch mit meinem Mann stellten wir fest, dass es sich die Karten in vielen Punkten unterschieden. Welche Speisen gelten nun? Die Mitarbeiterin interessierte es nicht, die Chefin nahm uns nach unserem Hinweis die Karten wortlos ab und tauschte die wohl falsche aus.
Wartezeiten auf die Speisen waren angenehm, Abräumen des Geschirrs zäh.
Mit geringfügigen Bemerkungen, die bei unserem Abendessen noch nicht mal als Kritik gemeint waren, kann die Chefin nicht ansatzweise umgehen.
Wieder ein Slogan des Hauses: „Das lächelnde Hotel in der Eifel“.
Service am Anreisetag bis nach dem Essen: 2,5*.
Speisen und Getränke:
Wir bestellten 1 Flasche Wasser, 0,75 l zu € 3,80 und 1 Flasche Wein.
Der ausgewählte Wein war leider ausgetrunken, die Chefin suchte uns einen anderen Wein aus. Rebenhof Riesling trocken zu € 16,50 (Weingut Schmitz aus Ürzig). Der Wein hat sehr gut zum Essen gepasst.
Beim Servieren fragte ich , ob sie noch einen Weinkühler hätte. „Den wollte ich gerade holen“ kam die genervte Antwort. Tschuldigung!
Die Speisekarte ist gut gegliedert mit regionalen Zutaten und Gerichten. Nicht überdimensioniert, sehr gut.
Als Gruß aus der Küche bekamen wir frisches Bauernbrot mit dem obligatorischen Schmalz (das wir beide nicht mögen) serviert. Wir lehnten dies dankend ab, es sei auch kein Ersatz nötig. Die Mitarbeiterin brachte trotzdem ein Schälchen mit aromatischer Kräuterbutter. Wohl hausgemacht, allerdings mit frischen Kräutern und einem Kräuterpulver.
Vorspeise für meinen Mann: Kleiner Blattsalat zu € 3,50. Obenauf wenig frischer Blattsalat.Leider mit geschmacklosem leichten Sahnedressing versehen. Der darunter befindliche Krautsalathaufen (auf der Karte nicht ehwähnt und auch nicht gewollt) konnte gar nicht überzeugen, er war schon über seinen besten Zeitpunkt hinaus. Der Salat ging fast komplett zurück was beim Abräumen auch nicht hinterfragt wurde.
Mein gelbes Paprikasüppchen mit Ziegenkäseravioli und Paprika de la Vera € 5,50 wurde schön heiß serviert.
Der Ziegenkäseravioli war die Verlockung für mich und der war wirklich perfekt. Schönes Aroma, der Pastateig al dente. Die Suppe auch gut, aber das Räucheraroma konnte ich mir nicht erklären und es war nicht so ganz mein Geschmack (auch wenn es zur Zeit sehr "in" ist).
Auf Nachfrage von Frau Schlösser, ob es geschmeckt hat, lobte ich den Ravioli und fragte vorsichtig woher das Raucharoma kam, das nicht so ganz mein Fall war. Wieder die schoffe Antwort: „Das ist eine ganz besondere geräucherte Paprika, steht auch so in der Karte!“ Steht in der Karte so nicht, habe ich ihr auch gesagt. Hätte ich mir aber auch sparen können. Habe die Google-Weiterbildung angeworfen: Paprika de la Vera ist ein hocharomatisches Paprikagewürz aus geräucherter spanischer Paprika. Jetzt weiß ich´s!
Als Hauptspeise entschieden wir uns beide für: Gebratener Heringskönig auf lauwarmen Linsensalat mit gebackenem Kichererbsenwürfel und Mangold
zu € 18,50
Nett angerichtet wurde auf vorgewärmten Tellern serviert. Der Fisch (bekannter unter dem Namen Petersfisch oder Saint Pierre) kross auf der Hautseite gebraten und gerade noch rechtzeitig aus der Pfanne geholt. Partienweise war er schon recht trocken.
Der Linsensalat gut gewürzt, aber auch die gelben Linsen etwas zu weit gegart, dadurch mehlig. Eine andere Linsensorte (Beluga- oder Du-Puyl-Linsen) hätten besser die Form gehalten und etwas Farbe auf den Teller gelber Bestandteile gebracht. Die Kichererbsenwürfel haben uns gut geschmeckt und waren wirklich mal eine kreative Beilage. Die Kichererbsenmasse, in Blockform angebraten, passte gut zu diesem Gericht.
3* für dieses Abendessen.
Empfehlenswert sind sicherlich die Ochsenspezialitäten der Limousinrinder aus eigener Wiesenhaltung. Da hätte ich mich am zweiten Abend wirklich mal zu hinreißen lassen können.
Sauberkeit und Ambiente:
Schöner Landhausstil mit viel hellem Holz. Im Gastraum neben der Theke fungiert ein Tisch wohl als Büro, nicht sehr passend.
Unser Tisch (und weitere im Gastraum) war wohl im Nachhinein mit einer größeren rustikalen Tischplatte versehen worden. 4 Stühle standen an diesen Tischen wovon man 2 Stühle erst mal wegstellen musste. Unmöglich zu viert vernünftig an dem Tisch zu sitzen, die Tischbeine stehen viel zu eng. Zu zweit ein angenehmer Tisch, wenn auch am Durchgang zum Nebenraum nicht sehr gemütlich.
Die Tische mit Mitteldeckchen, echten Miniorchideen, Windlicht, Salz- und Pfefferstreuer sauber eingedeckt.
3,5* für den Anreisetag.
Toiletten habe ich im Restaurant nicht aufgesucht. Wir hatten ja unser eigenes Zimmer im Neubau, dieses sehr schön und top sauber. Den sicherlich schönen Wellnessbereich haben wir nicht aufgesucht (Wellnesstasche mit Bademantel auch nur gegen Extragebühr). Uns war eher nach Frischluft und schwimmen in den Maaren als nach Sauna.
Aber jetzt kommt´s und das kann und will ich nicht einfach unter den Tisch fallen lassen:
Das „reichhaltige und regionale“ Frühstück!
- An beiden Tagen war im großen Frühstücksraum kein einziger sauberer Tisch zu finden, obwohl wir oft als einzige Gäste im Raum eintrafen! Krümel, Kaffeeränder und ein Brandloch auf der Decke (die eigentlich nur eine rutschhemmende Unterdecke war).
Die junge Dame im Service drauf angesprochen, dass der Tisch schmutzig ist. Antwort: „Da saß heute morgen schon mal jemand“. Mein Mann zeigte ihr den Kaffeerand der am Vortag bereits vor uns schon auf der Decke war. Interessierte sie nicht sehr, auch kam sie nicht auf die Idee die anderen Tische für die nächsten Gäste zu säubern.
- Die Tische waren nie vollständig eingedeckt. Irgendwas fehlte immer. Also suchten wir Untertassen, Frühstücksteller, Besteck, Serviette, Müslischale teilweise von anderen Tischen zusammen.
- Reichhaltig? Satt konnte man werden, ja. Teilweise ist einem aber auch der Appetit vergangen. Bircher-Müsli am 1. Morgen in einer kleinen Schale in der Kühlbar sauer. Am nächsten Tag durch eine frische große Schale ersetzt (wird vielleicht nur alle paar Tage zubereitet).
2 saure Gurken im Schälchen der Kühltheke. Am zweiten Morgen genau die gleichen 2 Gurken wieder.
Das letzte Frühstücksei nahm mein Mann aus dem Körbchen. Schön, wenn Eier nicht aus der Legebatterie kommen. Aber ein gekochtes weißes Ei an dem der Hühnerstall samt Hühnerka… klebt? Wir haben das Ei der jungen Dame zum Entsorgen mitgegeben.
- Tomaten, Salatgurke, Paprika mag ich sehr gerne zum Frühstück. Das Gemüse lag am Stück mit Messer und Holzbrett zum Selberschnitzen bereit. Dann kann ich auch gleich eine Ferienwohnung mieten.
- Regional? Eifeler Honig (die Gläser blieben über Nacht mit Löffel und schräg aufgelegtem offenen Deckel stehen) war zu finden. 1 Sorte Scheibenkäse, 1 Brie in Scheiben, aus dem Päckchen. Wurst haben wir nicht gegessen. Räucherlachs stand bereit, aber auch die „günstigste“ Qualität. Rührei wurde frisch zubereitet angeboten und auf einem Tellerchen serviert. Salz und Pfeffer zum selbst würzen steht bereit. Die Mühe ein paar Kräuter drüber zu streuen macht man sich nicht.
- Komplette Selbstbedienung bis zu Kaffee und Tee aus dem Automaten. Frische Säfte stehen in Krügen bereit – mein Lichtblick.
Wir sind keine großen Frühstücker. Mehr als 1 Brötchen essen wir selten, aber dann soll es wenigstens gut sein.
Auf der Rechnung wurde das Frühstück mit je € 5,00 ausgewiesen, vor der Buchung war dies nirgends ausgewiesen. Das wird dann auch die Argumentation des Hotels sein.
Was will man für € 5,00 erwarten? Auf jeden Fall Sauberkeit! Und der Gast würde sicherlich für ein reichhaltiges und regionales Frühstück auch mehr zahlen!
Wir verzichteten dann ein weiteres Abendessen beim Brauer und fuhren lieber ein paar Kilometer direkt nach Daun. Auch die angedachte Verlängerung hatte sich erledigt.
Verabschiedung mit Zahlung per ec-Karte „Schönes Wochenende“ und tschüß. "Jemanden zu Gast haben heißt für sein Glück zu sorgen, wolanger er unter unserem Dach weilt"
Ich bitte um Entschuldigung für diese ausführliche Rezension. Aber wer meckert, sollte auch begründen….
Fazit:
Das Hotel sollte einfach seinen Internetauftritt und seine Slogans leben! Dann passt alles!
In der Zimmermappe steht u. a. man könne gerne online-Kritiken abgeben. Dann ist dies ja hier richtig!
1– sicher nicht wieder. Das Frühstück und die wenig vorhandene Freundlichkeit sind schuld.
Unser Zimmer habe ich nicht in die Wertung einbezogen, dafür gibt es andere Portale.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Recht kurzfristig suchten wir eine Unterkunft für unseren Vulkaneifelurlaub. Die 1. Wahl hatte leider kein Zimmer zum Wunschtermin frei. Der schöne Internetauftritt des Landart Hotel Beim Brauer überzeugte. So buchten wir hier 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im Komfortzimmer (€ 204,00), mit Option zu verlängern.
Das wohl seit Generationen geführte 3-Sterne-Hotel liegt im abseits von Daun in Steinborn. Landidylle pur.
Wir parkten auf dem hauseigenen Parkplatz neben dem Hotel. Mein Mann wartete mit dem Gepäck vor dem geschlossenen Hoteleingang. Ich ging... mehr lesen
Restaurant in Brauers Landarthotel
Restaurant in Brauers Landarthotel€-€€€Restaurant, Biergarten065922941Steinborner Straße 5, 54550 Daun
1.5 stars -
"Abendessen ok, Frühstück pfui." PetraIORecht kurzfristig suchten wir eine Unterkunft für unseren Vulkaneifelurlaub. Die 1. Wahl hatte leider kein Zimmer zum Wunschtermin frei. Der schöne Internetauftritt des Landart Hotel Beim Brauer überzeugte. So buchten wir hier 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im Komfortzimmer (€ 204,00), mit Option zu verlängern.
Das wohl seit Generationen geführte 3-Sterne-Hotel liegt im abseits von Daun in Steinborn. Landidylle pur.
Wir parkten auf dem hauseigenen Parkplatz neben dem Hotel. Mein Mann wartete mit dem Gepäck vor dem geschlossenen Hoteleingang. Ich ging
Geschrieben am 13.07.2015 2015-07-13| Aktualisiert am
13.02.2018
Besucht am 07.07.2015Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Vergangenen Dienstag sollte es für uns ein besonders gutes Essen werden. Also wollten wir dort essen, wo es mit großer Wahrscheinlichkeit richtig gut ist. Leider ist auch der Dienstag (neben den obligatorischen Ruhemontag) kein guter Tag zum Essen gehen. Alle Restaurants die wir favorisierten hatten Ruhetag oder Urlaub.
Vor einigen Wochen entdeckte ich im schönen Bad Münster, ganz in der Nähe des Kurparks, das Restaurant Jahreszeiten. Es machte einen sehr guten Eindruck und auf der Karte werden hausgemachte Nudeln beworben.
Da wir doch fast 50 km fahren mussten, reservierte ich sicherheitshalber telefonisch. Mit der Bemerkung, falls das Wetter hält, würden wir gerne draußen sitzen.
Wir machten uns also auf den Weg. Trotz nahendem Gewitter, Unwetter und Hagelmeldungen.
Das Restaurant Jahreszeiten gehört zum Hotel Naheschlösschen. Eigene Parkplätze habe ich am Restaurant nicht gesehen. In der Nähe findet sich aber immer ein Parkplatz.
Service:
Beim Betreten der Terrasse entdeckten wir gleich unseren Tisch. Ein handbeschrifteter Teller „Reserviert für PetraIO – herzlich willkommen“! Schön!
Wir nahmen also Platz und eine Mitarbeiterin reichte uns die Karten und fragte auch gleich nach den Getränken. Wir wollten allerdings erst mal in die Karte (inkl. Getränke und Weine) schauen.
Es fing an zu regnen, das war abzusehen. Wir zogen also eigenmächtig um. Hier war allerdings nichts vorbereitet, obwohl ja wirklich Unwetter gemeldet waren. Es nahm auch niemand Notiz von uns, so wählten wir unseren Tisch selbst.
Wartezeiten auf Getränke und Speisen waren recht lang. Es war eine überschaubare Gästezahl anwesend.
Service war da. 2 Mitarbeiterinnen kümmerten sich mehr oder weniger um uns. Richtige Freundlichkeit kam nicht rüber. Die schön gebundene Speisekarte ist gut gestaltet, nicht überladen und übersichtlich.
Mein Mann wählte ein Hauptgericht aus. Dies sei leider ausverkauft. Mein Mann wählte ein anderes Gericht aus. Dies ist auch ausverkauft. Sehr unschön, man könnte dies ja beim Anreichen der Karten gleich sagen. Mein Mann konterte darauf hin: „Was haben sie denn überhaupt noch?“ Die Antwort war dann ein beleidigtes Schweigen der Mitarbeiterin.
Nach dem Servieren der Hauptspeisen war lange gar niemand zu sehen. Ich hatte noch eine Frage und den Wunsch nach einem Löffel (inzwischen wußte ich sogar, wo die Löffel liegen. Die Dame am Nebentisch bat ebenfalls um einen Löffel zu den Spaghetti).
Das Bestellen weiterer Getränke gestaltete sich auch schwierig. Als dann endlich die Mitarbeiterin kam, fragten wir nach einem kälteren Wein (das erste Glas Weisswein lag bei ca. 16 – 18 Grad). Bei den Temperaturen sprachen wir sogar unser Verständnis aus, dass es sicherlich schwierig sei, alles zu kühlen. Nein, dies sei kein Problem, die Geschmäcker seien einfach verschieden. Aha! Sie legte uns den Wein auf Eis. Zum Hauptgang gab es dann nur Wasser und den schön gekühlten Wein als wir fast fertig waren.
Nach dem Essen wurde nur mein Mann gefragt, ob es geschmeckt hat.
Bezahlen ging dann überraschend freundlich und gut gelaunt über die Bühne.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l € für erhabene € 5,50
Frühburgunder Rosé trocken, Weingut Schneider, Guldental 0,2 l zu € 5,00
Grauburgunder trocken, Weinhaus (?) Angela Jung, Bad Münster 0,2 l zu € 3,90
Der günstigere Grauburgunder hat uns besser als der Rosé gefallen.
Als Gruß aus der Küche wurde ein Kohlrabicremesüppchen in der Espressotasse serviert. Sehr pur und unverfälscht kam der feine Kohlrabigeschmack gut bei uns an.
Vorspeisen:
Waldorfsalat vom jungen Kohlrabi, Mangospalten und Scheiben vom Serranoschinken zu € 7,90 für mich. Wobei ich den Serranoschinken abbestellte.
Es ist ja meist üblich, für Extrawünsche zahlen zu müssen (z. B. extra Pizzabelag 0,50 €). Wenn man aber was abbestellt (= Serranoschinken) wird der volle Preis berechnet. Ok, aber dann hätte ich mich über ein bisschen mehr von dem wirklich guten Waldorfsalat gehabt. Die Portion war sehr überschaubar, aber richtig fein abgeschmeckt. Auch ein paar Rosinen und Walnüsse fehlten nicht. Die Mango ebenfalls frisch, vermutlich sogar die hochwertige Flugmango die sehr viel mehr Aroma bietet. Dazu noch 2 angetoastete Brotscheiben. Sehr gut!
Tatar vom gebeizten Lachs auf Kartoffelrösti mit Honig-Dill-Senf-Sauce zu € 7,50 für meinen Mann.
Drei definitiv frische, hausgemachte Rösti. Wunderbar kross und heiß. Das Tatar als Kugel geformt und mit Lachsscheiben umhüllt. Wunderbar gewürzt, Zitrone gut zu schmecken. Die Honig-Senf-Dillsauce so, wie es sie überall zu kaufen gibt. Ein guter Starter.
Die Hauptgerichte kamen leider an die Vorspeisen nicht ran!
Für mich: Spaghetti mit würziger Garnelenbolognese und Basilikum-Pesto zu € 12,70
Umworben wird ja die hausgemachte Pasta „Nudeln machen glücklich“. Dem stimme ich voll und ganz zu, diese Kreation machte mich nicht glücklich. Die Spaghetti in ihrer Konsistenz und geschmacklich nicht zu unterscheiden von einem gekauften Produkt. Schön al dente gegart.
Die Garnelenbolognese wirklich so scharf angebraten, schade um die Garnelen. 1 ganze Garnele trohnte obenauf. Es hätte auch eine Sojabolognese sein können… Ein kreatives Gericht, sicherlich. Ich würde es jedoch nicht mehr wählen. Die Würzung gut, frischer Knoblauch und frische Kräuber wurden verwendet. Das Basilikum-Pesto eher ein Tomatensugo. Etwas Parmesan und frischer Rucola obenauf.
Für meinen Mann, 2 Wunschgerichte waren ja ausverkauft, die 3. Wahl: Lachsfilet, Kartoffelkrapfen und Lauch-Fenchel-Gemüse zu € 16,50. Das Lachsfilet minimal zu lange gebraten, die Kartoffelkrapfen braucht die Welt nicht, die Kombination Lauch-Fenchel wirklich nicht harmonisch. Irgendwoher kam bei dem Gericht auch noch ein speckiger und nicht passender Geschmack. Zur Deko ein frischer Rosmarinzweig und eine geschälte (sehr gut) Zitronenscheibe.
Beide Gerichte waren gut portioniert. Die Vorspeisen retten die Punkte für´s Essen auf 3*.
Ambiente und Sauberkeit:
Die Inneneinrichtung ländlich, gemütlich. Außen sehr mediterran.
Die Holztische im Innern haben eingelassene Schiefer-Platz“deckchen“. Dies hat mir sehr gut gefallen. Gute Papierservietten werden von einem Ring aus gebogenem Besteck gehalten. Kerze auf dem Tisch habe ich selbst angezündet.
Getrübt wird das Ambiente innen und außen durch diverse Unordnung. Außen stehen verschiedene Eimer herum, Planen zum Abdecken, Besen, Schlauch…
Mein Mann kam von der Herrentoilette. Die Spülung der Toilette funktionierte kaum. Es war so dunkel, dass er an den Waschbecken den Lichtschalter nicht fand. Außerdem würde die Toilette wohl auch als Abstellraum genutzt.
Auf der Damentoilette fand ich das Licht. Und dachte, ich sei eher in einem Privat-WC gelandet. Mamor-Waschtisch, angegraute Gardinen vor dem Fenster. Für die Dame von Welt steht Haarspray, feuchte Kosmetiktücher, Handcreme, Hygieneartikel und eine HAARBÜRSTE auf einem Tischchen bereit. Als ich meinem Mann davon erzählte, meinte er, ich solle doch mal nach einer Gemeinschafts-Zahnbürste fragen!
Am Waschtisch liegen frische Frottee-Gästetücher aus. Der Wäscheeimer randvoll. Montag war Ruhetag, keine Ahnung, wann der zuletzt geleert wurde.
Die Toiletten sauber aber sehr ungepflegt. Die Trennwände gammelig und mit Schlieren versehen, Staub und Spinnenweben. Die kleinen Mülleimer am WC auch voll.
Im Restaurant konnte ich ab und zu einen Blick in die Küche erhaschen. Hier machte alles einen sauberen und ordentlichen Eindruck.
Fazit:
Es gibt Konkurrenz in Bad Münster, Bad Kreuznach und Umgebung. Diese werden wir dann beim nächsten Hunger vorziehen.
Vergangenen Dienstag sollte es für uns ein besonders gutes Essen werden. Also wollten wir dort essen, wo es mit großer Wahrscheinlichkeit richtig gut ist. Leider ist auch der Dienstag (neben den obligatorischen Ruhemontag) kein guter Tag zum Essen gehen. Alle Restaurants die wir favorisierten hatten Ruhetag oder Urlaub.
Vor einigen Wochen entdeckte ich im schönen Bad Münster, ganz in der Nähe des Kurparks, das Restaurant Jahreszeiten. Es machte einen sehr guten Eindruck und auf der Karte werden hausgemachte Nudeln beworben.
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Restaurant Jahreszeiten im Hotel Naheschlößchen
Restaurant Jahreszeiten im Hotel Naheschlößchen€-€€€Restaurant, Hotel06708661031Berliner Straße 69, 55583 Bad Kreuznach
2.5 stars -
"Unsere Erwartungen wurden leider nicht erfüllt!" PetraIOVergangenen Dienstag sollte es für uns ein besonders gutes Essen werden. Also wollten wir dort essen, wo es mit großer Wahrscheinlichkeit richtig gut ist. Leider ist auch der Dienstag (neben den obligatorischen Ruhemontag) kein guter Tag zum Essen gehen. Alle Restaurants die wir favorisierten hatten Ruhetag oder Urlaub.
Vor einigen Wochen entdeckte ich im schönen Bad Münster, ganz in der Nähe des Kurparks, das Restaurant Jahreszeiten. Es machte einen sehr guten Eindruck und auf der Karte werden hausgemachte Nudeln beworben.
Da
Geschrieben am 12.07.2015 2015-07-12| Aktualisiert am
13.07.2015
Besucht am 09.07.2015
Die zufällige Entdeckung meines GastroGuide-Profils: Die 100ste Rezension steht schon vor der Tür! Heidewitzka, so schnell altert man am Computer und beim Laien-Kritikenschreiben.
Aber die 100erste sollte dann wohl eine positive Bewertung sein! Hier ist sie, liebe Leser!
Am Vorabend überzeugte die Küche unseres Hotels nicht so wirklich, das Frühstück war ein Graus… (Bewertung hierzu folgt noch). Am Vortag entdeckten wir im Stadtbereich Daun bereits das Jolly da Capo. Die Gerichte der Tafeln konnten sich sehen lassen.
Das Restaurant gehört dem gleichen Betreiber wie dem Burghof. Auch dieser sieht sehr ansprechend aus, die Karte ist aber rustikaler. Hier waren wir (bisher) noch nicht.
Service:
Reserviert hatten wir nicht und so betraten wir das Restaurant gegen 19.00 Uhr. Freundlich wurden wir von der Dame des Service begrüßt und in den hinteren Teil des Restaurants geleitet. Hier wurde uns ein geräumiger Tisch zugewiesen und die kleine, aber feine, Speisekarte gereicht. Mit dem Hinweis, das Ossobucco sei leider aus. Dies wäre die Wahl meines Mannes gewesen, immer schön, wenn dies sofort gesagt wird (bevor man sich drauf freut).
Die Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit, und natürlich immer gemeinsam, serviert. Vor dem Hauptgang baten wir um eine längere Pause. Dies hat prima funktioniert, die Mitarbeiterin fragte genau zum richtigen Zeitpunkt, ob sie die Hauptgerichte abrufen soll.
Sie war sehr freundlich und aufmerksam, hatte immer alles im Blick. Auch die ruhige Art war sehr angenehm, ein kleiner persönlicher Plausch zum Schluß. Die Verabschiedung herzlich, sogar der Küchenheld verabschiedete uns kurz und erfreut über zufriedene Gäste.
Speisen und Getränke:
Zum Aperitif 2 Gläser Sekt zu je € 4,00
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l, die heimische Quelle für stolze € 5,40
Zum Essen folgte
für meinen Mann: Riesling Grauschiefer, trocken, Weingut Philipps-Eckstein, Mosel, 0,2 l zu 5,10
und für mich
Sauvignon Blanc, trocken, Weingut Peth-Wetz, Rheinhessen, 0,2 l zu € 5,70
Ein kleiner Küchengruß wurde gereicht: Frisches Ciabatta mit grünem und roten Pesto sowie einem sehr würzigen Olivenöl. Das rote Pesto hat geschmacklich gewonnen.
Die Speisekarte umfasst 2 Menüvorschläge mit je 4 Gängen. Außerdem werden noch 3 Vorspeisen, 4 Hauptgerichte und 1 Dessert angeboten. Man kann sich die Speisen selbstverständlich auch frei zusammenstellen. So haben wir es gemacht.
Als Vorspeise entschied sich mein Mann für Jakobsmuscheln – Riesengarnelen - Zweierlei Melone – Minzschaum - 13,40 €
und ich mich für Carpaccio vom Lachs und Seeteufel - Basilikum-Limonen-Vinaigrette – Rucola – frische Pfifferlinge
13,40 €
Sehr schön angerichtet wurden beide Vorspeisen serviert.
Für meinen Mann je 2 Jakobsmuscheln und 2 große Garnelen auf den Punkt glasig gebraten. Sie wurden auf dem Melonenragout angerichtet. Immer wieder schön auf der Karte die diversen „Schäumchen“ zu lesen, meist kommt ein Sößchen beim Gast an. So auch hier (und auch oft bei mir zu Hause). Dies tat dem Minz-kaum-noch-Schäumchen geschmacklich aber keinen Abbruch. Sehr harmonisch mit schönen Zutaten abgestimmt.
Mein Carpaccio: Der rohe Fisch hauchdünn aufgeschnitten und mit der Vinaigrette beträufelt. Die Pfifferlinge von sehr guter frischer Qualität, mit leichtem Knoblaucharoma angebraten. Mittig noch ein Bouquet von Rucola, Kresse und Coctailtomaten. Frisch gemahlener Pfeffer rundete das Gericht perfekt ab. Ein perfektes Zusammenspiel der Aromen.
Die Hauptgerichte:
Wir konnten beide dem Weißen Heilbutt - Steinpilzravioli – frische Pfifferlinge – Frühlingslauch 27,90 €
nicht wiederstehen.
Wir lieben Fisch, Steinpilze und Pfifferlinge – das Gericht schrie förmlich nach uns!
Auf gut vorgewärmten Tellern wurde das Gericht serviert. Natürlich wieder schön angerichtet.
Der gut portionierte Fisch perfekt gebraten. Die hausgemachten Steinpilzravioli mit gutem Biss, die Füllung allerdings mit etwas dürftigem Steinpilzaroma. Hier hätte man eventuell mit Steinpilzpulver nachhelfen müssen. Dafür die schönen Pfifferlinge mit einem tollen und geschmackvollen Sößchen mit Streifen von getrockneten Tomaten. Ein perfekter Gaumenschmaus.
Frühlingslauch war nicht auf den Tellern, dafür aber Stücke vom grünen Spargel. Dies war wunderbar stimmig und uns noch viel lieber. Dekoriert mit geschmolzenen Coctailtomaten mit feinem Knoblaucharoma und frischer Kresse. Top!
Die Weine mundeten ebenfalls hervorragend. Der Sauvignon mit Fruchtaromen, der Riesling sehr fruchtig und mit überraschend wenig Säure.
Am Liebsten geht es uns gut! Leider war kein Platz mehr für eines der interessanten Desserts.
Ambiente:
Modern und etwas kühl. Rot und schwarz sind die bestimmenden Farben.
Die dunkelen Tische mit Tischläufer und gestärkten Stoffservietten eingedeckt. Schönes Geschirr, Gläser und Besteck. Hier passt alles. Blümchen und Kerze auf dem Tisch.
Wenig, aber passende Deko aus Weinflaschen und u. a. historischen Fotos.
Außen gibt es noch eine schöne Terrasse. Da sitzt man sicherlich wunderbar, leider war es zu kühl dafür.
Die Küche ist offen gestaltet und gewährt dem Gast Einblick. Am Liebsten wäre ich dem Koch beim Zubereiten der Speisen zur Hand gegangen!
Toiletten sauber und gepflegt.
Fazit:
100%ige Weiterempfehlung – beim nächsten Eifelbesuch sind wir wieder hier! Mini-Patzer beim Essen kosten die vollen 5*.
Bester Stimmung verließen wir das Restaurant. Nächstes Mal schauen wir nach einer fußläufigen Unterkunft um uns noch etwas Wein zum Essen zu genehmigen. Trotzdem waren wir sehr froh, nicht im Hotel geblieben zu sein.
Die zufällige Entdeckung meines GastroGuide-Profils: Die 100ste Rezension steht schon vor der Tür! Heidewitzka, so schnell altert man am Computer und beim Laien-Kritikenschreiben.
Aber die 100erste sollte dann wohl eine positive Bewertung sein! Hier ist sie, liebe Leser!
Am Vorabend überzeugte die Küche unseres Hotels nicht so wirklich, das Frühstück war ein Graus… (Bewertung hierzu folgt noch). Am Vortag entdeckten wir im Stadtbereich Daun bereits das Jolly da Capo. Die Gerichte der Tafeln konnten sich sehen lassen.
Das Restaurant gehört dem gleichen Betreiber... mehr lesen
Jolly da Capo
Jolly da Capo€-€€€Restaurant06592 95 82 10Leopoldstr. 32, 54550 Daun
4.5 stars -
"Da Capo – Wiederholung - am Liebsten sofort!" PetraIODie zufällige Entdeckung meines GastroGuide-Profils: Die 100ste Rezension steht schon vor der Tür! Heidewitzka, so schnell altert man am Computer und beim Laien-Kritikenschreiben.
Aber die 100erste sollte dann wohl eine positive Bewertung sein! Hier ist sie, liebe Leser!
Am Vorabend überzeugte die Küche unseres Hotels nicht so wirklich, das Frühstück war ein Graus… (Bewertung hierzu folgt noch). Am Vortag entdeckten wir im Stadtbereich Daun bereits das Jolly da Capo. Die Gerichte der Tafeln konnten sich sehen lassen.
Das Restaurant gehört dem gleichen Betreiber
Geschrieben am 12.07.2015 2015-07-12| Aktualisiert am
12.07.2015
Besucht am 08.07.2015
Auf dem Weg zu unserem Eifel-Kurzurlaub legten wir einen Zwischenstopp in Wittlich ein.
Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit wirklich nicht zu toppen. Die Aufmerksamkeit natürlich auch top, aber wir waren ja auch die einzigen Gäste. Unsere Salate wurden dann noch frei zusammengestellt, den Tipp hierzu erhielten wir auch von der Mitarbeiterin.
Zwischendurch die Frage ob alles schmeckt und wir noch etwas benötigen. Ein Dessert wurde angeboten, alternativ ein Espresso.
Sie nimmt ihren Job wirklich ernst und wir hatten den Eindruck, sie hatte richtig Spaß dabei. Nach dem Essen fand sich noch Zeit für einen kleinen Plausch mit netten Anekdötchen der rheinischen Frohnatur (wie sich aus dem Gespräch ergab).
Auch der Koch (wohl auch Chef) ließ sich zum Abschied kurz sehen, fragte ob wir zufrieden waren und wünschte uns noch einen schönen Tag.
Speisen und Getränke:
2 trockene Rieslingschorlen, 0,2 l zu € 3,50
1 Espresso zu € 2,00
1 Mineralwasser, 0,25 l zu € 2,20
Die schön gebundene Speisekarte ist nicht überladen und bietet schöne Gerichte die auf frische Zutaten schließen lassen. Regionaler Wein, Eifelschwein, Forelle vom Kloster Himmerod.
Wir entschieden uns beide für den Salatteller mit Garnelen zu € 14,50. Die speziell vereinbarte Zugabe bestand aus frischen Pfifferlingen. Diese wurden mit € 2,50 abgerechnet. Ein Salatteller für € 17,00 ist wahrlich kein Schnäppchen. Aber er konnte sich durchaus sehen lassen.
Serviert in einem richtig großen Pastateller waren hier die vielen frischen Zutaten schön mit dem leichten Joghurtdressing angerichtet. Darauf ca. 10 glasig gebratene Garnelen und die Portion Pfifferlinge brachten ordentlich Geschmack auf die Rohkost. Mais und Wachsbohnen sorgten zusätzlich für gute Sättigung.
Schön, dass das Dressing nicht über die warmen Zutaten gegeben wurde. Dazu gab es noch reichlich frisches Baguette. Unsere Servicedame fragte zwischendurch, ob wir noch etwas Brot haben möchten. Dies nahmen wir gerne an.
Pappsatt gab es kein Dessert, nur einen Espresso.
Ambiente:
Das schöne alte Gebäude ist schon von außen ein Hingucker. Schön restauriert, hübsch bepflanzte Blumenkästen und schöne Außenbestuhlung.
Schöner, moderner Landhausstil. Sehr gepflegt und stilvoll dekoriert. Holzmöbel, teilweise Flechtstühle. Die Tische mit Tischläufer, Holzblümchen und Teelicht. Sehr schöne Raumaufteilung.
Toiletten sauber und gepflegt im 1. Obergeschoß. Daher ist das Restaurant nicht für Gehbehinderte geeignet.
Fazit:
4 – gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Auf dem Weg zu unserem Eifel-Kurzurlaub legten wir einen Zwischenstopp in Wittlich ein.
Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit... mehr lesen
Restaurant Säubrenner-Klause
Restaurant Säubrenner-Klause€-€€€Restaurant, Biergarten065716658Himmeroder Straße 1, 54516 Wittlich
4.5 stars -
"Eine äußerst gelungene Mittagsrast" PetraIOAuf dem Weg zu unserem Eifel-Kurzurlaub legten wir einen Zwischenstopp in Wittlich ein.
Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit
Geschrieben am 11.07.2015 2015-07-11| Aktualisiert am
12.07.2015
Besucht am 09.07.2015
Ausflugstag in der Vulkaneifel. Mittags machten wir Rast in Gerolstein und schlenderten durch das Städtchen.
Eine Kleinigkeit sollte es sein, aber kein Fritteusen-Fertigfutter. So richtig sprang uns nichts ins Auge.
Letztlich machte am Einkaufszentrum Rondell das Bistro „Im Flecken“ das Rennen. Außen nette Bestuhlung, aber es war doch recht kühl. Wir sahen uns innen um. Viel war zur späten Mittagszeit nicht mehr los, dafür aber die Tische alle noch nicht von den vorherigen Gästen abgeräumt. Also nahmen wir doch außen Platz. Freundlicherweise entschied sich die Sonne zu ein paar Sonnenstrahlen und es gab mal keinen Schauer.
Service:
Eine junge Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und reichte die handgeschriebene Speise- und Getränkekarte. Ordentliche Handschrift, aber heutzutage doch eher ungewöhnlich. Nichts desto trotz ist hier eine ausgewogene Mischung gegeben. Für jeden was dabei.
Unser Essen kam nach angenehmer Wartezeit für frisch zubereitete Speisen. Leider musste ein Essen zurückgehen. Begeistert war die Mitarbeitern (verständlicherweise) nicht, es wurde aber anstandslos ein komplett frisches Essen zubereitet. Es ist bekannt: Auch durch gute Reklamationsabwicklung kann man Kunden gewinnen.
Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Wartezeiten auf Getränke und Speisen – alles ok. Die Entscheidung des Dressings für den Beilagensalat wurde nicht erfragt, sondern von der Küche entschieden.
Speisen und Getränke:
Das Bistro vertreibt auch diverse Leckereien wie Essige, Öle und Gewürze. Hierauf wird in der Speisekarte hingewiesen und man kann z. B. bei den Salaten auf hauseigene Dressings zurückgreifen.
Wir entschieden uns für: Trockene Rieslingschorle (BIO-Riesling laut Karte). 0,2 l wurden, wie ich gerade beim Schreiben erst sehe, mit „Riesling trocken“ zu € 4,10 !!! abgerechnet!!! Sorry, aber dies wird sich im Preis-Leistungs-Verhältnis niederschlagen. Sehr teuer bezahltes Mineralwasser. Und das 1 Essen zurückging, tut mir jetzt nicht mehr leid.
Zum Essen wählte mein Mann: Kartoffelrösti mit frischen Champignons zu € 7,90 und ein Beilagensalat zu € 3,50.
Der Salat wurde, wie gewünscht, vorab serviert. Schöne frische Zutaten (Eisbergsalat, Tomaten, Gurken, rote und gelbe Paprika, Frühlingszwiebeln und Radischen). Gut zu erkennen, dass die Küche als Dressing das Aprikosendressing wählte. Fein!
Der Kartoffelrösti wurde serviert. 1 frisch geraspelter Rösti von nicht zu üppiger Größe. Schön die gebratenen Champignons. Und der Duft: Speck! Es gibt Speckliebhaber und deren Hasser! Wir gehören beide der 2. Kategorie an, also scheitert auch das Tauschen der Speisen. Unerwünschte und unerwähnte Zugabe zum Rösti: gebratener Schinkenspeck. Ungerne (da wir Speisen lieber essen als wegschmeißen) ließ mein Mann das Gericht zurückgehen. Aber er hätte es, wenn überhaupt, nur mit Widerwillen gegessen.
Ich ließ mir Zeit mit meinem bereits servierten mediterranen Bauernsalat zu € 7,90.
Ausgesucht hatte ich mir dazu das herzhafte Dressing mit Tomaten-Balsam-Essig und Tomatenöl. Kalt werden konnte ja hier nichts. Wieder frische Zutaten: Eisbergsalat, Tomaten, Paprika, reichlich grüne und schwarze Oliven,Thunfisch, wenig zerbröselter Fetakäse, Fetakäse. Im Vergleich zum Aprikosendressing war das herzhafte Dressing wenig herzhaft. Dazu 4 kleine Scheibchen Baguette. Auf Nachfrage erhielt ich weitere 4 noch kleinere Baguettescheibchen (ohne Berechnung).
Das Röstigericht meines Mannes wurde zwischenzeitlich neu serviert. Der frische Rösti schön kross ausgebacken. Champignons angebraten, gut gewürzt und mit frischen Frühlingszwiebeln verfeinert. Nett angerichtet, mit Bruschettagewürz umstreut, aber dennoch als Portion alleine recht wenig. Mit dem Beilagensalat vorweg ok.
Ambiente und Sauberkeit:
Innen modern und gepflegt… bis auf die nicht abgeräumten Tische. Schöne Außensitzplätze mit zweckmäßiger Bestuhlung ohne Deko und Deckchen. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: 3 – wenn es sich ergibt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Ausflugstag in der Vulkaneifel. Mittags machten wir Rast in Gerolstein und schlenderten durch das Städtchen.
Eine Kleinigkeit sollte es sein, aber kein Fritteusen-Fertigfutter. So richtig sprang uns nichts ins Auge.
Letztlich machte am Einkaufszentrum Rondell das Bistro „Im Flecken“ das Rennen. Außen nette Bestuhlung, aber es war doch recht kühl. Wir sahen uns innen um. Viel war zur späten Mittagszeit nicht mehr los, dafür aber die Tische alle noch nicht von den vorherigen Gästen abgeräumt. Also nahmen wir doch außen... mehr lesen
Im Flecken - Bistro am Eifelsteig
Im Flecken - Bistro am Eifelsteig€-€€€Bistro06591943271Hauptstraße 28, 54568 Gerolstein
3.0 stars -
"Guter und frisch zubereiteter Mittagstisch" PetraIOAusflugstag in der Vulkaneifel. Mittags machten wir Rast in Gerolstein und schlenderten durch das Städtchen.
Eine Kleinigkeit sollte es sein, aber kein Fritteusen-Fertigfutter. So richtig sprang uns nichts ins Auge.
Letztlich machte am Einkaufszentrum Rondell das Bistro „Im Flecken“ das Rennen. Außen nette Bestuhlung, aber es war doch recht kühl. Wir sahen uns innen um. Viel war zur späten Mittagszeit nicht mehr los, dafür aber die Tische alle noch nicht von den vorherigen Gästen abgeräumt. Also nahmen wir doch außen
Geschrieben am 11.07.2015 2015-07-11| Aktualisiert am
11.07.2015
Im vergangenen Jahr kehrten wir hier bereits auf ein Glas Wein ein. Damals bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit herrlichem Blick.
Die reichhaltige Geschichte der Burg reicht bis auf 700 v. Chr. zurück. Seit 1978 ist die Burg in privatem Besitz und seit 1981 existiert das Schloßhotel.
Am Anreisetag in die Vulkaneifel am vergangenen Mittwoch war es recht kühl, so nahmen wir in den herrschaftlichen Innenräumen Platz.
Freundliche Begrüßung durch die Dame an der Rezeption, sie wies uns auch die Sitzgelegenheit neben dem Foyer. Hier fühlt man sich wahrlich fürstlich. Feine Polstermöbel, poliertes Holz, antike handgearbeitete Spitzendeckchen auf den Tischen, Ölgemälde der Ahnen, Teppiche und frische Blumen.
Unser exzellenter Grauburgunder (0,2 l zu € 8,00) in der Karaffe wird vom perfekt geschulten Herrn stilvoll serviert. Die Kerze angezündet, ein Schälchen mit salzigen Knabbereien dazu gereicht. Zahlen und Verabschiedung überaus freundlich, auch wenn wir "nur" gemütlich unseren Wein genossen haben.
Der Hauskater schlendert stolzen Hauptes an uns vorbei. Keine Frage, wer hier der Fürst ist! Die Hoheit hat hier alles im festen Blick und würdigt uns nur einen duldenen Blick. Aber er erlaubt mir tatsächlich, ihn zu kraulen.
Ich lasse mir die Menükarte reichen. 2 Menüs á 7 Gänge werden angeboten. Für ein Diner mit 2 Personen wird man wohl mindestens 380,00 EUR einplanen müssen (wenn alle 7 Gänge inkl. Weinbegleitung bestellt werden).
Ich würde mich freuen, hier einmal eine entsprechende Menü-Kritik zu lesen. Wir halten es dann doch lieber ein bisschen kleiner. Meine Vorstellungskraft reicht nicht ganz aus, wie sich dieser Gaumenkitzel in diese preislichen Regionen steigern soll. Dies soll aber den tollen Eindruck dieses Hauses nicht schmälern.
Im vergangenen Jahr kehrten wir hier bereits auf ein Glas Wein ein. Damals bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit herrlichem Blick.
Die reichhaltige Geschichte der Burg reicht bis auf 700 v. Chr. zurück. Seit 1978 ist die Burg in privatem Besitz und seit 1981 existiert das Schloßhotel.
Am Anreisetag in die Vulkaneifel am vergangenen Mittwoch war es recht kühl, so nahmen wir in den herrschaftlichen Innenräumen Platz.
Freundliche Begrüßung durch die Dame an der Rezeption, sie wies uns auch die Sitzgelegenheit... mehr lesen
Schloßhotel Kurfürstliches Amtshaus · Graf Leopold
5.0 stars -
"Fürstlich fühlen auf der Burg" PetraIOIm vergangenen Jahr kehrten wir hier bereits auf ein Glas Wein ein. Damals bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit herrlichem Blick.
Die reichhaltige Geschichte der Burg reicht bis auf 700 v. Chr. zurück. Seit 1978 ist die Burg in privatem Besitz und seit 1981 existiert das Schloßhotel.
Am Anreisetag in die Vulkaneifel am vergangenen Mittwoch war es recht kühl, so nahmen wir in den herrschaftlichen Innenräumen Platz.
Freundliche Begrüßung durch die Dame an der Rezeption, sie wies uns auch die Sitzgelegenheit
Im vergangenen Jahr waren wir bereits schon einmal in Daun und entdeckten dieses schöne Café. Damals waren wir allerdings immer satt oder es war keine Nachmittags-Café-Zeit.
Bei unserem diesjährigen Besuch teilten wir uns besser ein. Das Wetter spielte am vergangenen Donnerstag auch nicht so richtig mit. Also der richtige Zeitpunkt ins Café Schuler zu gehen. Bei meinem Mann geht nachmittags sowieso immer der gentechnisch hinterlegte Kuchenwecker an, ich schloss mich an. Das Café ist einfach zu schön.
Am Besten parkt man auf einem der öffentlichen Parkplätze und spaziert zu Fuß zum Café.
Parkplätze sind in den Geschäftsstraßen von Daun Glückssache.
Service:
Die Inhaberin begrüßte uns freundlich und beriet ausführlich an der Tortentheke. Da es etwas regnerisch und sehr kühl war, nahmen wir im inneren des Cafés Platz. Hier bestellten wir unsere Getränke. Die Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich und aufmerksam.
Speisen und Getränke:
1 Latte macchiato zu € 3,30 und 1 Stück Volkantorte € 2,80 für mich.
1 Tasse Kaffee zu € 2,10 und 1 Stück Zitronen-Käsetorte € 2,70 für meinen Mann.
Kay Schuler ist hier persönlich der Konditor –und Eismeister.
Vorweg muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Tortenesser bin. Wenn, dann eher Kuchen ohne Sahne. Aber wenn ich schon mal hier bin, dann nehme ich die prämierte Vulkantorte.
Ich hoffe, ich kann die tolle Vulkantorte einigermaßen beschreiben. In meinem Leben habe ich noch keine Torte zu Stande gebracht und dabei wird es wohl auch (besser) bleiben.
Ein hauchdünner, knuspriger Boden darauf ein dunkler Schololadenbisquit.
Darauf 1 Schicht lockere Schokoladenmousse (Vollmilch?), die obere fruchtige Sahneschicht wohl das rote Sahne-Magma. Der Abschluss durch eine Cassis- / Johannisbeerglasur und einem weißen Schokogitter. Der Tortenrücken aus Vollmilchkuvertüre. Wie Frau Schuler mir vorab versicherte, war die Torte nicht zu süß. Die fruchtigen Komponenten brachten eine angenehme Säure zur süßen Sahne.
Die Torte meines Mannes ebenfalls mit dünnem Knusperboden, darauf eine lockere Käsekuchenschicht die von der Zitronensahne bedeckt wurde. Abgedeckt mit Zitronenglasur. Er war auch sehr zufrieden mit seiner Wahl.
Befremdlich finde ich, dass eine Latte Macchiato mehr kostet als ein Stück Torte. Da passt für mich die Wertung der Handwerkskunst nicht.
Zu den Torten werden hier auch hausgemachte Pralinen, Eis und Mittagstisch angeboten.
Sauberkeit und Ambiente:
Beim Betreten der Konditorei fühlten wir uns wie in einem gediegenen Wiener Caféhaus. Eine absolut stimmige und schöne Einrichtung. Kronleuchter an den Decken und überall alte Kaffeemühlen. Die Fotos sprechen sicherlich für sich.
Auf dem Weg zu den älteren, sauberen und gepflegten Toiletten im 1. Obergeschoss, sind im Treppenhaus die vielen Auszeichnungen der Konditorenkunst zu bewundern.
Fazit: 5 unbedingt wieder! Sogar ein „Muss“ in Daun!(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Während unseres Caféhausbesuches besserte sich sogar noch das Wetter. So konnte ich gegen Abend auch noch im wundervollen Gemündener Maar ein paar Kalorien abschwimmen! Ein gelungener Tag.
Im vergangenen Jahr waren wir bereits schon einmal in Daun und entdeckten dieses schöne Café. Damals waren wir allerdings immer satt oder es war keine Nachmittags-Café-Zeit.
Bei unserem diesjährigen Besuch teilten wir uns besser ein. Das Wetter spielte am vergangenen Donnerstag auch nicht so richtig mit. Also der richtige Zeitpunkt ins Café Schuler zu gehen. Bei meinem Mann geht nachmittags sowieso immer der gentechnisch hinterlegte Kuchenwecker an, ich schloss mich an. Das Café ist einfach zu schön.
Am Besten parkt... mehr lesen
Café Schuler
Café Schuler€-€€€Cafe, Eiscafe, Chocolaterie, Konditorei065922885Leopoldstraße 1, 54550 Daun
4.5 stars -
"Wundervolles Café im Dauner Zentrum" PetraIOIm vergangenen Jahr waren wir bereits schon einmal in Daun und entdeckten dieses schöne Café. Damals waren wir allerdings immer satt oder es war keine Nachmittags-Café-Zeit.
Bei unserem diesjährigen Besuch teilten wir uns besser ein. Das Wetter spielte am vergangenen Donnerstag auch nicht so richtig mit. Also der richtige Zeitpunkt ins Café Schuler zu gehen. Bei meinem Mann geht nachmittags sowieso immer der gentechnisch hinterlegte Kuchenwecker an, ich schloss mich an. Das Café ist einfach zu schön.
Am Besten parkt
Vergangenen Montag besuchte ich mit einigen Kollegen ein Tagesseminar. Der Veranstalter wählte das Park Inn aus - wie sich zeigte, eine recht gute Wahl.
Außerhalb von Mainz, direkt an der A60 gelegen, war es schon eine entspannte Anreise. Geparkt haben wir auf dem Hotelparkplatz (gebührenpflichtig, zahlen an der Rezeption ist günstiger als am Automaten).
Das Hotel bietet auch regulären Restaurantbetrieb mit saisonaler Speisekarte.
Service:
Gut geschultes freundliches Personal.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, Getränke am Tisch serviert.
Die Mitarbeiter sind alle aufmerksam und flott. Benutztes Geschirr wurde zügig abgeräumt , Nachfrage ob alles in Ordnung war, Getränkewünsche abgefragt, Tische gesäubert. Alles gut.
In der Planung, sei es vom Hotel oder vom Veranstalter, nicht so gut: Mehrere Seminargruppen kamen exakt zur gleichen Zeit zum Mittagessen. Dies verursachte recht lange Schlangen am Buffet.
Essen:
Eine gute Auswahl um sich den Bauch viel zu voll zu futtern! Habe ich aber nicht gemacht.
Ich bediente mich als Vorspeise am Salatbuffet mit vielen frischen Zutaten. Beide Nudelsalate leider mit Fleisch.
Bei diesen fertig gemischten Salaten hätte ich mir eine kurze Beschreibung gewünscht.
Ich war mit meinem Salatteller (Feldsalat, Tomate-Mozzarella, Gurken- und Karotten) sehr zufrieden, das cremige Dressing war ebenfalls sehr gut.
Als Hauptgericht entschied ich mich für ein kleines Stück Fischfilet (Tilapia, meide ich eigentlich eher) mit Reis und Gemüse. Ein Kollege sagte mir vorher, sein Fisch sei kalt. Ich wählte dann ein Stück bewusst aus der Tiefe der leichten Sahnesauce. Glück gehabt – mein Fisch war warm, grätenfrei und für Tilapia wirklich ok.
Reis schön locker, Gemüse noch knackig. Alles dezent gewürzt. Ein Stückchen Gemüselasagne fand auch noch den Weg auf den Teller.
Für ein Tagungsessen (was preislich sicherlich niedrig angesetzt war) konnte man hier gut überleben.
Desserts wurden auch noch angeboten, dies war mir dann aber doch zu viel.
Getränk zum Essen: Viel Wasser!
Ambiente und Sauberkeit:
Von außen ist das Hotel „in die Jahre“ gekommen. Innen wurde umfassend und gelungen modernisiert. Sicherlich sind hier überwiegend Geschäftsleute und Seminarteilnehmer untergebracht.
Unser Seminarraum war sehr gut geeignet und klimatisiert. Der erste Tag der Hitzewelle in Deutschland, da war es mit der Klimaanlage schon angenehm.
Zum Mittagessen wurde für uns hinter dem Hotel im schönen Außenbereich eingedeckt. Das war sehr aufmerksam und absolut ruhig. Vom Verkehr nichts zu spüren und zu hören. Schöner alter Baumbestand und Sträucher. Eichhörnchen unter den Tannen boten noch Unterhaltungsprogramm.
Preis/Leistung kann ich leider nicht bewerten.
Fazit:
4 für einen Seminarbesuch gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Vergangenen Montag besuchte ich mit einigen Kollegen ein Tagesseminar. Der Veranstalter wählte das Park Inn aus - wie sich zeigte, eine recht gute Wahl.
Außerhalb von Mainz, direkt an der A60 gelegen, war es schon eine entspannte Anreise. Geparkt haben wir auf dem Hotelparkplatz (gebührenpflichtig, zahlen an der Rezeption ist günstiger als am Automaten).
Das Hotel bietet auch regulären Restaurantbetrieb mit saisonaler Speisekarte.
Service:
Gut geschultes freundliches Personal.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, Getränke am Tisch serviert.
Die Mitarbeiter sind alle aufmerksam und... mehr lesen
Park Inn by Radisson
Park Inn by Radisson€-€€€Restaurant, Hotel, Tagungshotel06131 7208-0Haifa Allee 8, 55128 Mainz
3.5 stars -
"Eine gute Wahl für ein Seminar" PetraIOVergangenen Montag besuchte ich mit einigen Kollegen ein Tagesseminar. Der Veranstalter wählte das Park Inn aus - wie sich zeigte, eine recht gute Wahl.
Außerhalb von Mainz, direkt an der A60 gelegen, war es schon eine entspannte Anreise. Geparkt haben wir auf dem Hotelparkplatz (gebührenpflichtig, zahlen an der Rezeption ist günstiger als am Automaten).
Das Hotel bietet auch regulären Restaurantbetrieb mit saisonaler Speisekarte.
Service:
Gut geschultes freundliches Personal.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, Getränke am Tisch serviert.
Die Mitarbeiter sind alle aufmerksam und
Vor einer Woche kündigte sich endlich so etwas wie Sommer an!
Nach einem langen Tag im Büro sehnte ich mich nach Frischluft, einem Glas Wein, einer Magenfüllung und etwas Bewegung.
Dies alles ließ sich wunderbar mit einem abendlichen Spaziergang auf den Marktplatz in Oberstein realisieren. Ca. 20 Minuten gemütlich gehen und wir kamen an Tinas Pizzeria an. Der Marktplatz ist überwiegend in gastronomischer Hand, parken kann man hier nicht, eine kleine Fußstrecke ist auf jeden Fall einzuplanen.
Tina ist der Name der Vorbesitzerin. Jetzt hat hier im Service seit über 30 Jahren Anna das Sagen, und ihr Mann in der Küche. Das schmale historische Gebäude läßt den Gast nicht erahnen, dass innen Platz für ca. 30 Gäste ist. Über einige Treppenstufen gelangt man in Restaurant, es ist also nicht für gehbehinderte geeignet.
Service:
Freundlich wurden wir von der Chefin Anna begrüßt. Platz nahmen wir an einem der freien Außentische des gemütlichen Marktplatzes, aber nur für den Aperitiv. Die "Alte Kanzlei" gegenüber hatte mal wieder beschlossen den Spießbraten zu räuchern, und nicht über dem Feuer zu braten. Der starke Rauch und auch abkühlende Temperaturen ließen uns ins zum Essen Restaurant umziehen. Alles kein Problem - mit der Chefin abgesprochen gab es rechtzeitig den entsprechenden Wink.
Es folgte auch ein kurzer Wink vom Chef aus der Küche. Wir waren schon lange nicht mehr hier, hatten aber den Eindruck als "Einheimische" erkannt zu sein.
Es war ein ruhiger Abend in der Pizzeria, und entsprechend flott und aufmerksam wurden wir bedient. Getränke und Speisen schnell bzw. nach angemessener Wartezeit für frische Speisen.
Und nach einem dezenten "Zaunpfeiler" meines Mannes wurde der Radiosender BIG FM mit nerviger Musik in altersgerechte Ü40-CD mit Simon & Garfunkel, Abba & Co. gewechselt. Wir waren innen die einzigen Gäste.
Speisen und Getränke:
Als Apéritiv ein Aperol zu € 4,00. Der war gut, habe ich aber schon besser gehabt. Ich kann aber wirklich nicht sagen, woran es lag. Danach Pinot Grigio, 0,25l zu € 4,90. Schlicht, trocken und gut.
In unserer Betriebskantine wurde ich mittags schon mit einem schönen Salatteller versorgt.
Daher nur für meinen Mann einen kleinen gemischten Salat zu € 4,50.
Frischer Blatt- und Feldsalat, Ei, Tomate, Paprika mit Sahnedressing. Alles gut und schmackhaft.
Für uns beide gab es weiterhin Pizza:
Pizza Primavera für meinen Co-Kritiker zu € 8,00.
Schlichter Belag neben der Tomatensauce und Edamerkäse: frischen Tomatenscheiben, frischer Rucola und Parmesanhobel.
Ich entschied mich für die Pizza Vegetariana zu € 7,50.
Diese mit Zwiebeln, frischen Tomaten und Champignons, Brokkoli und Paprikastreifen belegt.
Immer eine Freude wenn frisches Gemüse verwendet wird.
Beide Pizzen haben uns gut geschmeckt. Gut gebackener dünner Teig und auf Nachfrage gab es noch scharfes Chili-Kräuteröl (selbst eingelegt) im Schälchen. Extra Knoblauch wurde nicht extra berechnet.
Ambiente + Sauberkeit:
Jahrzehntelange deutsch-italienische Patina. Alles gepflegt und sauber, Tische innen schön eingedeckt.
Toiletten wurden bisher von uns nicht aufgesucht.
Schön die historische Bildersammlung vor der Theke mit vielen Fotos rauschender Feste in der kleinen Pizzeria.
Auf einige Dekoration und künstliche Blumen, Elefantendeko (italienisch ??) könnte man verzichten, ist aber Geschmackssache.
An den Tischen am Marktplatz sitzt man schön, fernab von Straßenverkehr und geschützt.
Fazit:
4 gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Vor einer Woche kündigte sich endlich so etwas wie Sommer an!
Nach einem langen Tag im Büro sehnte ich mich nach Frischluft, einem Glas Wein, einer Magenfüllung und etwas Bewegung.
Dies alles ließ sich wunderbar mit einem abendlichen Spaziergang auf den Marktplatz in Oberstein realisieren. Ca. 20 Minuten gemütlich gehen und wir kamen an Tinas Pizzeria an. Der Marktplatz ist überwiegend in gastronomischer Hand, parken kann man hier nicht, eine kleine Fußstrecke ist auf jeden Fall einzuplanen.
Tina ist der Name der... mehr lesen
4.0 stars -
"Seit Jahrzehnten in Idar-Oberstein in zentraler Lage bewährt!" PetraIOVor einer Woche kündigte sich endlich so etwas wie Sommer an!
Nach einem langen Tag im Büro sehnte ich mich nach Frischluft, einem Glas Wein, einer Magenfüllung und etwas Bewegung.
Dies alles ließ sich wunderbar mit einem abendlichen Spaziergang auf den Marktplatz in Oberstein realisieren. Ca. 20 Minuten gemütlich gehen und wir kamen an Tinas Pizzeria an. Der Marktplatz ist überwiegend in gastronomischer Hand, parken kann man hier nicht, eine kleine Fußstrecke ist auf jeden Fall einzuplanen.
Tina ist der Name der
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Bei jedem Besuch waren wir bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses zufrieden. Bei unserem Besuch in der vergangenen Woche schwächelte der Service, vielleicht weil wir an einem der beiden Außentische Platz nahmen. Es war aber im Restaurant auch nicht viel los.
Es war die Aperitif-Nacht der Obersteiner Fußgängerzone. Letztes Jahr erfolgreich im Sommer immer donnerstags eingeläutet. Mit unseren Nachbarn machten wir uns auf den Weg (für uns der 1. Besuch dieses "Events") und ich muß sagen: So voll habe ich die Stadt (leider) noch nie erlebt. So voll, dass ich mit verhungern und verdursten rechnete. Der Marktplatz rappelvoll, kaum eine Möglichkeit, an irgendein Getränk zu kommen.
Wir schlenderten weiter und ich spürte eine Nahrungsquelle auf: Vor dem Wok war ein Tisch frei. Den Nachbarn keine Wahl gelassen, nahmen wir Platz.
Service:
... der ließ auf sich warten. Sehnsüchtige Blicke durchs große Fenster ins Innere. 2 versorgte Gäste, aber sonst Niemand zu sehen. Nach ca. 10 Minuten kam ein junger Mann um die Getränke aufzunehmen. Die Speisen hatten wir auch schon ausgesucht, die Flyer-Speisekarten lagen auf den Tischen bereit. Aber leider kam der junge Mann ohne Notizunterstützung.
Die brachte er dann mit den Getränken mit, auch nicht so schnell wie sein Alter es zuließ.
Bestellung aufgenommen. Frage: "Sind die Wan-Tan vegetarisch?" Antwort: "Hhmmm, ja. Nur ganz wenig Fleisch." Also "demi-carne" oder so... Freundlich, aber etwas unbeholfen, war der Service.
Zum Zahlen per Handnotizzettel kam der Chef persönlich und nett vorbei.
Speisen und Getränke:
Weinschole, 0,2 l zu € 2,20
Vorspeise: 7 Stück Mini-Frühlingsrollen vegetarisch, mit Chilisoße € 2.00
Die Frühlingsrollen schlicht und knusprig. So wie man sie erwartet. Die Chilisoße verpasste die nötige Würze. Ein Fertigprodukt, bei dem Preis aber völlig ok.
Unser Hauptspeise: Gebratener Reis mit Krabben, Gemüse und Ei zu € 5,80.
Dieses Gericht haben wir schon öfter bestellt. Immer eine gute Portion. Diverses Gemüse mit Karotten, Sojasprossen, Lauch etc. Eine gute Portion Garnelen (nicht die kleinen Nordseekrabben), ca. 12 Stück. Gut gewürzt. Dazu wird noch Salz, Pfeffer, Sojasauce und Sambal oelek gereicht. Absolut ok.
Die Nachbarn hatten die Variante mit gebratener Ente. Sie waren auch zufrieden.
Sauberkeit und Ambiente:
Unser Außentisch punktete durch frische Luft und sehenswerte Schaueinlagen der Aperitiv-Nacht-Gäste.
Innen typisch asiatisches Imbiss-Flair, gepflegt und sauber. Auch die Toiletten.
Auf dem Weg zu den Toiletten kommt man an der Küche vorbei. Hier kann man durch ein großes Fenster Einblick nehmen.
Fazit:
Fotos habe ich gemacht.... und irgendwie gelöscht. Die Teller waren schlicht aber appetitlich angerichtet.
Wer asiatisch, schnell und günstig mag, ist hier gut aufgehoben.
Beim nächsten Mal mache ich Fotos und lösche sie nicht :-)