Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939390x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 03.05.2015 2015-05-03| Aktualisiert am
03.05.2015
Besucht am 02.05.2015
Seit langem waren wir mal wieder in Neunkirchen. Abends stand ein Konzert an ("Die Feisten" --> mein Tipp am Rande für einen wirklich unterhaltsamen Abend!).
Damit sich die Anreise lohnt, machten wir uns mittags auf den Weg. Das Saarparkcenter befindet sich im Stadtkern und unmittelbarer Nähe der Konzertstätte.
Das Mittagessen stand noch aus und wir peilten das "Kyoto" am Saarparkcenter an. Aber dies ist schon wieder geschlossen. Lange suchen wollten wir nicht, also kehrten wir in der Nordsee im Saarparkcenter ein.
Die Mitarbeiterin an der Verkaufstheke war etwas unbeholfen, vielleicht war sie neu. Insgesamt habe ich 5 Damen gesehen die alle Hände voll zu tun hatten. Die Filiale in Neunkirchen war sehr gut besucht, alle Tische besetzt. Es wurden aus dem Küchenbereich laufend frische Speisen für die Theke nachgereicht.
Mein Mann und ich bestellten bei der Mitarbeiterin an der Verkaufstheke:
1 Wrap Thunfisch € 2,99
1 Salat Garnelen und Mozzarella € 6,95
1 Backfischbaguette € 2,80
1 Pommes mit Ketchup € 2,89
1 Mineralwassser, 0,5 l € 1,95 + € 0,25 Pfand
1 Flaschenbier 0,33 l € 2,25 --> hier war wohl das Pfand eingerechnet
Das Thunfischwrap war schön frisch und schmackhaft.
Der gemischte Salat schön angerichtet in einer knusprigen dünnen Teigschale (Tortillaart). Es war mehr in der Schale als erwartet.
Leider aber auch sehr grobe Eisbergsalatstücke. Dressing konnte man wählen, mein Balsamicodressing war gut.
Das Backfischbaguette im gleichbleibenden Nordsee-Standard, ok. Die Pommes aus dem Wärmebereich tatsächlich noch knusprig, aber nur lauwarm. Der Preis für die kleine Portion deutlich zu hoch.
Positiv ist, dass man hier versucht, überflüssiges Plastikgeschirr zu vermeiden. Ketchup z. B. im Waffelschälchen, Mein Salat in der Teigschale, die übrigens sehr gut schmeckte.
Das Geschirr auf dem Tablett räumt man selbst ab, inkl. Pfandflaschen (wenn man keine Lust mehr hat, sich an der Kasse erneut anzustellen zwecks Pfandrückgabe).
Ambiente + Sauberkeit:
Klare Linie, zweckmäßig, laut. Die Tische hätten dringend zwischendurch abgewischt werden müssen. Der Thekenbereich sehr gepflegt.
Fazit:
Später wollten wir noch den Innenstadtbereich rund um den Saarparkcenter Geschäfte und Gastronomie erkunden. Wir haben wirklich nichts Erstrebenswertes gefunden, vielleicht waren wir auch nicht in den richtigen Ecken rund um den Stummplatz. Gute Gastronomie ist wohl nicht einfach in Neunkirchen zu finden.
Nordsee - als schnelle Notlösung ok. Mit einer Gesamtrechnung von € 20,17 für vorgefertigte Speisen und lauwarme Pommes aber auch kein Schnäppchen.
Seit langem waren wir mal wieder in Neunkirchen. Abends stand ein Konzert an ("Die Feisten" --> mein Tipp am Rande für einen wirklich unterhaltsamen Abend!).
Damit sich die Anreise lohnt, machten wir uns mittags auf den Weg. Das Saarparkcenter befindet sich im Stadtkern und unmittelbarer Nähe der Konzertstätte.
Das Mittagessen stand noch aus und wir peilten das "Kyoto" am Saarparkcenter an. Aber dies ist schon wieder geschlossen. Lange suchen wollten wir nicht, also kehrten wir in der Nordsee im Saarparkcenter ein.
Die Mitarbeiterin... mehr lesen
3.0 stars -
"Mangels Alternative Mittagsimbiss in der Nordsee" PetraIOSeit langem waren wir mal wieder in Neunkirchen. Abends stand ein Konzert an ("Die Feisten" --> mein Tipp am Rande für einen wirklich unterhaltsamen Abend!).
Damit sich die Anreise lohnt, machten wir uns mittags auf den Weg. Das Saarparkcenter befindet sich im Stadtkern und unmittelbarer Nähe der Konzertstätte.
Das Mittagessen stand noch aus und wir peilten das "Kyoto" am Saarparkcenter an. Aber dies ist schon wieder geschlossen. Lange suchen wollten wir nicht, also kehrten wir in der Nordsee im Saarparkcenter ein.
Die Mitarbeiterin
Geschrieben am 02.05.2015 2015-05-02| Aktualisiert am
25.05.2015
Besucht am 26.04.2015
Ein Ausflug ins Kuseler Land stand an. Wider Erwarten ein richtiger Schönwetterausflug, wir hatten gar keine rechte Lust auf dem direkten Weg nach Hause zu fahren, und schon gar nicht den Weg über die Autobahn nehmen.
Warum nicht ein Abstecher auf die wunderschön gelegene und toll restaurierte Burg Lichtenberg? Noch zu meinen Düsseldorfer Jugendtagen war ich hier einmal 1 Woche zu Gast mit meiner Klasse in der Burg-Jugendherberge, lang ist´s her... ca. 1985.
Im Restaurant, welches einen sehr guten Ruf geniesst, war ich komischerweise (und dummerweise) noch nie.
Die Burg, mit 425 m Länge die längste Burgruine Deutschlands, ist an sich schon einen Ausflug wert und wenn man nichts weiter vor hat, kann man sich hier noch trauen lassen und anschließend feiern (weitere Info´s auf der Homepage)!
Mit dem Auto kann man bis vor die Burganlage fahren. Steht nicht gerade eine Veranstaltung an, sind die Parkplätze immer ausreichend. Es gibt auch einen Wanderweg zur Burg.
Service:
Wir betraten die Burganlage durch das wunderschöne Tor, vor dem Restaurant saßen einige späte Kuchengäste. Wir betraten das Restaurant, für ein Abendessen im Freien ist es noch zu kühl. Das Restaurant war für die frühe Abendzeit (gerade mal 18 Uhr) richtig gut besetzt.
Wir wurden freundlich begrüßt und fragten vorsichtig nach einem Tisch für 2, reserviert hatten wir ja nicht. Freundlich wurden wir zu einem schönen Tisch am Fenster geleitet. Ein toller Blick auf den tief gelegenen Ort inklusive.
Wir stellten fest, dass Hochbetrieb im Restaurant samt Nebenzimmer herrschte. Mindestens 3 größere Gesellschaften (1 Konfirmation) waren noch anwesend und wir machten uns auf lange Wartezeiten gefasst.
Aber so kann man sich täuschen! Das Personal allsamt super freundlich und aufmerksam, selbst die Betreiber Frau und Herr Emrich hatten noch Zeit für einen interessanten Plausch.
Auch der Blick in den Küchenbereich vermittelte den Eindruck der guten Organisation.
Unser Essen und die Getränke kamen zügig, dies war uns an diesem Abend ganz recht. Hätte es länger gedauert, wäre es bei den vielen Gästen auch verständlich gewesen.
Speisen und Getränke:
Der Tagesspiegel mit Aperitivempfehlungen und einer interessanten Auswahl an Gerichten wurde vor unseren Tisch gerollt. Zudem die Speisekarte mit ebenfalls schönen und kreativen Gerichten gereicht.
Die Tagesgerichte machten allerdings das Rennen.
Als Weine bestellten wir:
Riesling trocken, Hambacher Schlossberg, 0,25 l zu € 3,20
Blanc de noir rosé, 0,25 l zu € 5,40
beide vom Weingut Kriegshäuser aus Diedesfeld/Pfalz
Beide Weine eine gute Wahl, besonders der Riesling überzeugte!
Als Vorspeisen bestellten wir beide einen Beilagensalat zu je 3,50 €. Ein schöner frischer Blattsalat wurde serviert. Ergänzt durch hausgemachten Rotkraut-, Weißkraut- und Karottensalat. Ein paar Sprossen obenauf, ein leichtes Sahnedressing - TOP.
Auch beim Hauptgericht waren wir uns heute beide einig: Bärlauchnudeln mit Lachs zu € 18,00.
Serviert wurde in einem großen und tiefen Teller eine gute Portion wunderbar bissfester Bandnudeln, in reichlich Bärlauchpesto geschwenkt. Ergänzt mit fein geschnitten Karotten und Zucchinestreifen. Das Lachsfilet in groben Stücken, großzügig bemessen, saftig gebraten obenauf. Ein wunderbar aromatisches, dennoch unverfälschtes Gericht. Die einzelnen Aromen kamen gut durch. Der Tellerrand dekorativ bestreut mit Kräutern und Blüten, ich vermute hier die Top WIBERG "Wilde Kräuter- / Blütenmischung". Diese "Trockenstreu" verurteile ich nicht, die ist klasse und war hier ja auch nur am Rande eingesetzt.
Der Teller sehr gut vorgewärmt, das Gericht blieb bis zum Schluß gut warm und wir konnten in Ruhe genießen.
Die Bandnudeln waren so gut, ich fragte nach, ob diese hausgemacht sind. Nein, nicht hausgemacht, aber auch hier wird beim Einkauf auf eine sehr gute Qualität geachtet.
Ein Dessert musste dann auch noch sein! Basilikumeis mit Erdbeeren zu € 6,00. Da die Erdbeeren über den Tag Hochsaison hatten, wurden wir darauf hingewiesen, dass mit anderen Früchten ergänzt wird. Auch das Dessert überzeugte optisch wie auch geschmacklich. 2 große Bällchen des hausgemachten Eis mit frischen Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren. Obenauf ein knuspriger Haferkeks! Ein gelungener Abschluss mit dem einzigen kleinen Kritikpunkt des Abends: Das Eis hätte etwas cremiger sein können, es war etwas "krümelig". Geschmacklich tat dies aber keinen Abbruch!
Alle Speisen waren sehr schön angerichtet! Eine rundum übezeugende Leistung und wir verließen das Restaurant mit einem sehr genüsslichem Lächeln!
Ambiente:
Alles sauber und gepflegt. Unser Tisch 3-fach mit gestärkten weißen Tischtüchern eingedeckt. Stoffservietten, frische Gründeko. Auch in der rustikalen Gaststube ist alles stimmig ländlich dekoriert. Passend zum Burgflair.
Fazit:
5 – unbedingt wieder! Und schnellstmöglich!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Ein Ausflug ins Kuseler Land stand an. Wider Erwarten ein richtiger Schönwetterausflug, wir hatten gar keine rechte Lust auf dem direkten Weg nach Hause zu fahren, und schon gar nicht den Weg über die Autobahn nehmen.
Warum nicht ein Abstecher auf die wunderschön gelegene und toll restaurierte Burg Lichtenberg? Noch zu meinen Düsseldorfer Jugendtagen war ich hier einmal 1 Woche zu Gast mit meiner Klasse in der Burg-Jugendherberge, lang ist´s her... ca. 1985.
Im Restaurant, welches einen sehr guten Ruf... mehr lesen
Burgrestaurant auf der Burg Lichtenberg
Burgrestaurant auf der Burg Lichtenberg€-€€€Restaurant063812633Burgstraße 12, 66871 Thallichtenberg
5.0 stars -
"Ein rundum gelungener Sonntagsausflug" PetraIOEin Ausflug ins Kuseler Land stand an. Wider Erwarten ein richtiger Schönwetterausflug, wir hatten gar keine rechte Lust auf dem direkten Weg nach Hause zu fahren, und schon gar nicht den Weg über die Autobahn nehmen.
Warum nicht ein Abstecher auf die wunderschön gelegene und toll restaurierte Burg Lichtenberg? Noch zu meinen Düsseldorfer Jugendtagen war ich hier einmal 1 Woche zu Gast mit meiner Klasse in der Burg-Jugendherberge, lang ist´s her... ca. 1985.
Im Restaurant, welches einen sehr guten Ruf
Geschrieben am 01.05.2015 2015-05-01| Aktualisiert am
01.11.2020
Besucht am 25.04.2015Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 100 EUR
Um unseren Abend im Kloster Marienhöh ansatzweise verstehen zu können, habe ich mir am nächsten Tag das Buch "Kochen ist Krieg! Am Herd mit deutschen Profiköchen" bestellt.
Zur Vorgeschichte:
Seit knapp 2 Jahren habe ich immer mal wieder versucht einen Tisch zu reservieren. Teilweise recht kurzfristig, aber auch mit 2 - 3 Wochen Vorlauf. Circa 10 misslungene Versuche, immer ausgebucht. So auch wieder bei meinem letzten Versuch vor gut 5 Wochen. Da habe ich der netten Dame am Telefon gesagt, sie soll mir nun einfach sagen, wann der nächste Tisch an einem Samstag Abend frei ist. Und so waren wir vergangenen Samstag endlich da. Unser Kritikerfreunde Saarschmecker und Frau waren schon zwei Mal hier und hochzufrieden. Ein gemeinsames Essen hat dieses Mal nicht gepasst. Glück für die Saarschmeckers und wohl auch für´s Kloster.
Nun zur Bewertung und ich kann sagen: Ich schreibe lieber positive Bewertungen!
Service, Speisen und Getränke (dieses Mal nur als nahtloser Übergang zu beschreiben):
Es gibt 2 Reservierungszeiten. 18.30 und 19.30 Uhr. Wir trafen um 18.30 Uhr im regen Treiben des Restaurants ein. Reichlich Personal versorgte die Gäste und wir wurden von einer jungen Mitarbeiterin an unseren Tisch geleitet.
Die junge Dame war fast ausschließlich für uns zuständig. Sie war freundlich, unsicher und unwissend.
Wir nahmen Platz, eine Faltkarte mit einem Menü, Aperitif- und Weinempfehlung lag aus. Zudem wurde und die Hauptkarte gereicht.
Mich sprach sofort die Aperitifempfehlung an: "Basilico Spritz" zu € 7,00. Mein Mann wählte einen trockenen Sekt. Da die Weinkarte noch nicht vorlag, rechnete ich damit, dass diese gereicht wird, oder eine Empfehlung ausgesprochen wird. Nein, für die Mitarbeiterin war wohl alles klar.
Nach längerer Wartezeit wurde der Aperitif serviert. Mein Spritz (Basilikumlikör, Tonic Water, Secco) ok, der Basilikumlikör überzeugte geschmacklich nicht. Den Sekt für meinen Mann hat das Personal gut ausgewählt, auf Nachfrage war es dann ein Mosel-Riesling Sekt vom Weingut Clüsserath-Eifel zu € 7,50.
Eine Flasche Wasser dazu. Das Wasser steht in Eisbehältern im Restaurant griffbereit. Auf dem Tisch und ohne Kühler wurde es leider schnell warm.
Die gebundene Hauptkarte an sich schön und mit nicht zu großer Auswahl, sehr gut.
Mir fehlte jedoch der Frühling auf der Karte. Kein Spargel oder sonstiges Frühlingsgemüse, kein Bärlauch. Dafür stolperte ich Ende April über Wachholder, Haselnüsse, Nelken, Rotkohl, Kürbis, Steckrübe, Bohnen, Rosenkohl... . Ich schaute aus dem Fenster: Nein, kein Schnee sondern Obstbaumblüte in voller Pracht.
Der erste Gruß aus der Küche wurde kommentarlos serviert. 5 Baguettescheiben und eine helle Creme mit schwarzen Tupfen. Ich fragte, mit was denn hier gegrüßt wird. Sie tippte auf Oliven- oder Trüffelcreme, müsse aber in der Küche nachfragen. Ich roch an der Creme, denn wenn es Trüffel sei, sollte man dies wohl riechen. Nein duftlos. Die Rückinfo folgte, die Creme sei mit Olive. Gut dass dies geklärt war, denn geschmacklich war nichts zu erkennen. Dankbar griffen wir zum bereitstehenden Salz und der Pfeffermühle.
Es folgte ein weiterer Gruß mit Ansage "Gemüsecouscous". Serviert im kleinen Gläschen. Unten geschmackloser Couscous obenauf feinst gewürfelte rote und gelbe Paprika und ein Kressespross. Es schmeckte nach Paprika und sonst nach nichts. Später wurde am Nebentisch wieder ohne Beschreibung serviert. Die Partnerin fragte den Mann, was dies sei. Antwort: "Keine Ahnung".
Als Vorspeise wählte mein Mann die Fenchelsuppe zu € 8,00 aus der Menüempfehlung und ich das Carpaccio vom heimischen Rotwild, Preiselbeerpüree, Feldsalat und Nussvinaigrette zu € 13,00 (Wild esse ich ja ab und zu).
Die Brottellerchen ließ die Bedienung stehen, mit dem Hinweis, sie würde zu den Vorspeisen nochmals Brot reichen. Die Teller blieben bis Mitte des Hauptganges stehen, Brot wurde nicht nachgereicht.
Die Fenchelsuppe wurde heiß im Glas serviert. Obenauf schön schaumig und mit einer hauchdünnen Fenchelscheibe dekoriert. Geschmacklich gut.
Mein Carpaccio wurde serviert. Meine Kritikerfreunde hier wissen sicherlich: Ich esse fast nie Fleisch. Dies ist mir hier auch gelungen - es war das erste nahezu vegetarische Wildcarpaccio meines Lebens!
Hauchdünn wie es sein soll, mittig auf dem Teller platziert waren es noch keine 20 g! Dazu eine Linie und Tupfer des Preiselbeerpürees, einige Haselnussstücke und 1 Feldsalatsträußchen mit Wurzelansatz in Discounterqualität. Mir wurde angeboten, etwas schwarzen Pfeffer drüber zu mahlen. Dies nahm ich gerne an, sah es schon jetzt geschmacklos und trocken aus. Dies bestätigte sich leider, ich fragte, ob ich etwas Olivenöl (nach Haselnussöl traute ich mich gar nicht zu fragen) haben könne, da das Carpaccio sehr trocken sei. Das Öl wurde im Glasschälchen gereicht, ohne Löffel. Ich behalf mir mit dem Dessertlöffel. So war es schon besser. Nachher holte ich mir nochmals die Karte um dann festzustellen, dass eigentlich die Rede von einer Nussvinaigrette war. Ich wies die Dame darauf hin, dass diese vergessen wurde. Sie erklärte mir dann, das Preiselbeerpüree sei die Vinaigrette gewesen. Vor soviel Kompetenz kapituliere ich!
Die Hauptspeisen:
Mein Mann freute sich auf Kartoffel-Trüffel-Ravioli. Es folgte der Hinweis, diese seien aus. Diesen Hinweis hätte er sich beim Reichen der Karten gewünscht.
Also gab es für ihn Gebratenes Filet vom Saibling Meerrettich - Kartoffel-Ragout und geschmorter Baby Rote Beete zu € 22,00. Ein schön kross auf der Haut gebratenes grätenfreies Filetstück, kein ganzes Filet, optisch schön serviert. Das Ragout nach dem Nachwürzen gut, mit Frühlingszwiebelstückchen durchzogen, saftig, vom Meerrettich nicht viel zu spüren.
Ich wählte: Mit Zitronengras pochierter Heilbutt Rucola-Risotto, Kürbis-Relish und confierten Cherrytomaten zu € 23,00.
Wieder schön serviert. Der Heilbutt zart, saftig und grätenfrei. Das Risotto geschmacksneutral. Der Reiskern zwar noch mit Biss, ansonsten aber wässrig und nicht sämig. Zitronengras, wo? Rucola mag ich gerne, diesen habe ich aussortiert. Ich habe noch nie so bitteren Rucola gegessen! Kann dies eventuell durch die Wärmebrücke entstehen? Die Cherrytomaten waren nicht vorhanden. Das Kürbis-Relish das einzig geschmackvolle auf dem Teller.
Bei allen Speisen fehlte mir Raffinesse und Pfiff durch Kräuter oder gute Gewürze. Serviert wurden die Speisen nach angenehmer und passender Wartezeit.
Getränke zum Essen:
Grauburgunder, trocken, Weingut Hahnmühle, Mannweiler-Cölln, Nahe € 7,00/0,2 l
Rosé trocken, Weingut Korell, Bad Kreuznach, Nahe € 8,00 /0,2 l
Die Weine gut (der Rosé mit schöner Fruchtnote, der Grauburgunder leicht mineralisch) und gut bezahlt.
Ich beschloss, den Abend mit Humor zu nehmen. Wochenlang haben wir uns drauf gefreut und ich hatte nicht die geringste Lust, mir den Abend noch mit schlechter Laune zu vermiesen. Da wir beide auch noch nicht satt waren, beschlossen wir, zu Hause unser Dessert einzunehmen. Auf eine weitere Pleite hatten wir hier keine Lust mehr.
Unsere inzwischen verunsicherte (sorry!) Servicedame wies ich auf die vergessenen Tomaten meines Gerichtes hin. Sie klärte mit der Küche und als Entschuldigung wurde uns das Dessert des Menüs angeboten. Nun gut, der 3. Versuch. Ich wies darauf hin, dass ich den Dessertlöffel für das Öl benutzt hatte.
Serviert wurde, schön saisonal: Vanille-Panna-Cotta, Rhabarberkompott und Rhabarbersorbet. Der Dessertlöffel kam dann etwas später für mich. Das beste Gericht dieses Abends und nur hierfür gab es noch ein Trinkgeld zu unserer Rechnung von knapp € 100,-- für diesen Abend. Die Panna-Cotta im Glas serviert und mit etwas geliertem Rhabarbersaft bedeckt, das Sorbet schön cremig. Eine knusprige Caramelhippe - prima! Dankeschön für die sanfte (Not)Landung.
Ambiente:
Alles top gepflegt, ansprechend und sehr sauber. Das Klosterhotel mit Wellnessbereich besticht durch seine wunderschöne ländliche Lage.
Obwohl das Restaurant wieder einmal komplett besetzt war an diesem Abend, wurde es nicht unangenehm laut. Als unangenehm haben wir den sehr kleinen quadratischen Tisch (wie beim Italiener um die Ecke üblich) empfunden. Zudem stehen die Tische sehr eng. Tritt eine Servicekraft seitlich an den Nebentisch, hat man das "Hinterteil" fast auf dem Teller.
Die Tische sind mit einem schmalen Tischläufer, Stoffservietten, Brotteller und Messer, Teelicht, 2 Töpfchen mit frischer Rose, Salz-/Pfeffermühle, Menükarte, Besteck und Gläsern eingedeckt. Alles schön, aber auch sehr voll und eng.
Fazit:
2– kaum wieder.
Auch der geplante Besuch des ebenfalls von Familie Bollant betriebene BollAnt's im Park bzw. Restaurant Jungborn in Bad Sobernheim ist in weite Ferne gerückt.
Die vielen Auszeichnungen des Hauses müssen irgendwoher kommen. Letztlich war der Abend für uns so unstimmig, ich hoffe es war eine Ausnahme.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Um unseren Abend im Kloster Marienhöh ansatzweise verstehen zu können, habe ich mir am nächsten Tag das Buch "Kochen ist Krieg! Am Herd mit deutschen Profiköchen" bestellt.
Zur Vorgeschichte:
Seit knapp 2 Jahren habe ich immer mal wieder versucht einen Tisch zu reservieren. Teilweise recht kurzfristig, aber auch mit 2 - 3 Wochen Vorlauf. Circa 10 misslungene Versuche, immer ausgebucht. So auch wieder bei meinem letzten Versuch vor gut 5 Wochen. Da habe ich der netten Dame am Telefon gesagt, sie soll... mehr lesen
Restaurant 1854 im Hideaway-Hotel Marienhöh
Restaurant 1854 im Hideaway-Hotel Marienhöh€-€€€Restaurant, Bar, Hotel06786292990Marienhöh 2 - 10, 55758 Langweiler
2.0 stars -
"Hohe Erwartungen - Absturz - und eine sanfte Landung!" PetraIOUm unseren Abend im Kloster Marienhöh ansatzweise verstehen zu können, habe ich mir am nächsten Tag das Buch "Kochen ist Krieg! Am Herd mit deutschen Profiköchen" bestellt.
Zur Vorgeschichte:
Seit knapp 2 Jahren habe ich immer mal wieder versucht einen Tisch zu reservieren. Teilweise recht kurzfristig, aber auch mit 2 - 3 Wochen Vorlauf. Circa 10 misslungene Versuche, immer ausgebucht. So auch wieder bei meinem letzten Versuch vor gut 5 Wochen. Da habe ich der netten Dame am Telefon gesagt, sie soll
Rund um unser Heimatgebiet befinden sich inzwischen etliche Wanderwege. Ausgezeichnete Traumschleifen, Steige, Pfade, Märchenwälder… wir sind reich bestückt! Problem: Wandern ist (immer noch) nicht meins.
Wandern ist für mich der Traum auf dem Rücken eines guten Pferdes! Und dies kann anstrengender als wandern sein. Ohne Pferd muß Wandern einen Sinn ergeben: Pilze oder Kräuter für ein gutes Essen sammeln. Ist alles nicht der Fall, kann mein Mann mich nur locken, wenn es auf dem Weg irgendeine Station der Einkehr gibt. Und diese innere Einkehr sollte sich bis in den Magen bemerkbar machen.
Sonntag, strahlender Sonnenschein, April, nicht zu heiß! Ich bin ja kein Spielverderber und es muß ja auch gewürdigt werden, wie viele wirklich schöne Wanderwege hier in den letzten Jahren entstanden sind. Auf zum Premiumwanderweg und Traumschleife GRÄFIN LORETTA WEG entlang der Nahe (Weitere Informationen über die Traumschleife "Gräfin Loretta" www.frauenberg-nahe.de und den Saar-Hunsrück Steig: www.saar-hunsrück-steig.de).
Ein wirklich schöner Weg…und auf der Hälfte unseres Weges liegt die Burgschänke in Frauenberg!
Das Lokal kannte ich schon lange vom Vorbeifahren. Jetzt war der Wander-Halbzeitpunkt erreicht, nix wie rein!
Service:
Gegen 15.00 Uhr betraten wir den glücklicherweise geöffneten Gastraum. Stille und kein Mensch in Sicht. Wir machten uns bemerkbar und sofort kam die Wirtin aus der Küche. Wir fragten, ob es hinter dem Haus Plätze im Freien gibt. Na klar, nur die Möbel müssen noch raus!
Ruck zuck waren Tisch und Stühle nach draußen ins Grüne und in die Sonne befördert.
Die Wirtin war unkompliziert und sehr freundlich. Ein kleiner Plausch war auch noch drin.
Wartezeit auf die Getränke kurz und auf unsere Salate angemessen.
Speisen und Getränke:
Wir bestellten 2 große trockene Rieslingschorle. Als diese spickelnd und gut gekühlt gebracht wurden, fragten wir vorsichtig, ob es zu dieser Zeit wohl eine Kleinigkeit zu essen gäbe. Kein Problem, die kleine Wanderer+Einheimischen-Karte wurde sofort gebracht. Einfache unkomplizierte Gerichte, auch Schnitzelgerichte.
Wir entschieden uns beide für den Salatteller mit Thunfisch. Dieser wurde frisch zubereitet serviert.
Frischer Eisbergsalat, Tomatenspalten, grüner Bohnensalat, Selleriesalat, Pusztasalat, ein halbes wachsweiches Ei . Reichlich Thunfisch und ein leichtes Sahnedressing, Trockenstreupetersilie (lassen wir hier mal gnädig durchgehen). Als günstiger Wandererimbiss war der Salat für uns genau richtig und großzügig bemessen.
Wir waren zufrieden damit und froh, dass es auf der Strecke überhaupt ein Gasthaus gibt. Gefehlt hat uns letztlich ein wenig Brot. Wir haben aber auch nicht danach gefragt, dann hätte es sicherlich Abhilfe gegeben.
Ambiente und Sauberkeit:
Von dem Gastraum haben wir beim Betreten nicht viel gesehen. Wir gingen ja gleich durch hinter den Gasthof. Hier ist alles gepflegt aber nicht „angelegt“. Ein gepflasterter Steifen für die Sitzgelegenheiten, eine schöne Wiese mit dem typischen Spießbratenhaus. Dies war bei unserem Besuch nicht in Betrieb. Bequeme und gepflegte Sitzmöbel, rustikales Besteck mit Holzgriffen in der Papierserviette eingewickelt gereicht.
Der Gastraum schien gepflegt, Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Der Hammer kam, als wir zum Zahlen in den Gastraum kamen. Inzwischen kamen noch ein paar Gäste, vermutlich aus dem Ort und keine Wanderer. Erfreut nahmen wir die Schönwetter-Rassentrennung zur Kenntnis: Nichtraucher raus in die Sonne, Raucher bleiben drinnen. Verkehrte Welt, für uns perfekt! Hätten die Raucher (bitte nicht persönlich nehmen, aber ich kann Zigarettenrauch partout nicht ab) bei unserem Eintreffen schon im Gastraum gesessen, wäre ich rückwärts wieder raus gegangen.
Fazit:
2 große Salatteller, 3 gute 0,5 l Rieslingschorle (2 Stück für mich, da ich ja wandern mußte) für € 26,00, nette Wirtin, alles gut! Wir kommen gerne mal wieder.
Rund um unser Heimatgebiet befinden sich inzwischen etliche Wanderwege. Ausgezeichnete Traumschleifen, Steige, Pfade, Märchenwälder… wir sind reich bestückt! Problem: Wandern ist (immer noch) nicht meins.
Wandern ist für mich der Traum auf dem Rücken eines guten Pferdes! Und dies kann anstrengender als wandern sein. Ohne Pferd muß Wandern einen Sinn ergeben: Pilze oder Kräuter für ein gutes Essen sammeln. Ist alles nicht der Fall, kann mein Mann mich nur locken, wenn es auf dem Weg irgendeine Station der Einkehr gibt. Und... mehr lesen
3.5 stars -
"Der Wirt ist das Ziel!" PetraIO
Rund um unser Heimatgebiet befinden sich inzwischen etliche Wanderwege. Ausgezeichnete Traumschleifen, Steige, Pfade, Märchenwälder… wir sind reich bestückt! Problem: Wandern ist (immer noch) nicht meins.
Wandern ist für mich der Traum auf dem Rücken eines guten Pferdes! Und dies kann anstrengender als wandern sein. Ohne Pferd muß Wandern einen Sinn ergeben: Pilze oder Kräuter für ein gutes Essen sammeln. Ist alles nicht der Fall, kann mein Mann mich nur locken, wenn es auf dem Weg irgendeine Station der Einkehr gibt. Und
Geschrieben am 25.04.2015 2015-04-25| Aktualisiert am
25.04.2015
Besucht am 18.04.2015
... und bei uns. Wir kamen auf dem Rückweg von Kaiserslautern mit dem Auto vorbei!
Meine Freundin, eine große Liebhaberin der süßen Genüsse, erzählte mir vor Jahren schon von dem Café mit dem ausrangierten Bahnwaggon. Auf dem Rückweg über die B270 fiel mir dieser Tipp ein.
Wir bogen links von der Bundesstraße in den Ort ab und machten uns auf die Suche. So groß ist der Ort ja nicht. Einmal quer durch den Ort, orientiert an der Bahnstrecke. Am anderen Ende des Ortes waren wir schon sicher, daß es das Café nicht mehr gibt! Und genau da lag der alte Sandsteinbau des ehemaligen Bahnhofes und dem Bahnwaggon der manchmal als Café genutzt wird, vor uns. Das hat durchaus westpfälzer Flair.
Bei wunderschönem Wetter betraten wir durch den modernen, wintergartenähnlichen Eingang das Café. Durch den Gastraum gingen wir sofort weiter in den Biergarten.
Service:
Bei wurden vom Inhaber Herrn Speerling nett begrüßt. Getränke- und Kuchenbestellung wurde aufgenommen und zügig (passt, wir saßen ja an der Zuglinie) serviert. Ein kleiner Plausch zum Ende unseres Besuches war mit Herrn Speerling auch noch drin.
Speisen und Getränke:
Mein Mann entschied sich für eine Tasse Kaffee und ein Stück Käse-Sahnetorte. Ich Nicht-Süßmaul wählte eine trockene Rieslingschorle.
Kaffee normal und gut. Ein großes Stück Torte wurde serviert. Lockerer Biskuitteig mit der Sahnefüllung. Die Torten und Kuchen sind hier hausgemacht und das schmeckt man (ich habe ein Stückchen probiert!). Insgesamt standen 5 Torten und noch 2 oder 3 Blechkuchen zur Wahl.
Meine Rieslingschorle war genau richtig: Gut gekühlt, mit ordentlich Kohlensäure im Sprudel im guten Wein.
Bei einer Gesamtrechnung von € 5,50 kann man nicht meckern.
Sonn- und Feiertags kann man hier auch frühstücken. Es stehen auch herzhafte Speisen, Pizza und Salat auf der Karte. Einen Salat würde ich hier eventuell beim nächsten Besuch bestellen.
Ambiente:
Das Grundstück, direkt an der Bahnlinie zwischen Kaiserslautern und Lauterecken, hat was. Die Sandsteingemäuer der westpfälzer Bahnhöfe mag ich sehr.
Der Gastraum ist gemütlich und mit viel hellem Holz eingerichtet.
Der Biergarten mit unterschiedlicher Bestuhlung einfallsreich gestaltet. Für meinen Geschmack etwas viel Deko und "Durcheinander", ich mag eher die klare Linie. Für Kinder gibt es eigene Sitzmöbel. Schattenspender stehen reichlich zur Verfügung. Im Sommer werden diese hier sicherlich auch benötigt. Man sitzt wunderbar ruhig im Grünen, bis dann mal ein Zug vorbeigesaust kommt. Aber der gehört hier dazu und man wartet schon fast drauf (viel Zugverkehr ist hier nicht mehr unterwegs, ich glaube ca. 1 x pro Stunde 1 Zug je Richtung).
Sauberkeit:
Die Einrichtung überwiegend nicht neu aber gepflegt. So auch die Toiletten. Der Bahnwaggon sah von außen nicht sehr gepflegt aus, ich bin nicht sicher, in wie weit dieser noch genutzt wird. Vielleicht steht auch noch sein Frühjahrsputz aus, in die Waschanlage kann er ja nicht gefahren werden :-)
Fazit:
Das Café ist den Abstecher oder Ausflug wert! Allerdings für mich ein absolutes "Schönwetterziel".
Herr Speerling sucht einen Nachfolger - der Bahnhof ist zu verkaufen. Hoffentlich findet sich ein lückenloser Nachfolger, wäre schade drum!
4 – gerne wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
... und bei uns. Wir kamen auf dem Rückweg von Kaiserslautern mit dem Auto vorbei!
Meine Freundin, eine große Liebhaberin der süßen Genüsse, erzählte mir vor Jahren schon von dem Café mit dem ausrangierten Bahnwaggon. Auf dem Rückweg über die B270 fiel mir dieser Tipp ein.
Wir bogen links von der Bundesstraße in den Ort ab und machten uns auf die Suche. So groß ist der Ort ja nicht. Einmal quer durch den Ort, orientiert an der Bahnstrecke. Am anderen Ende... mehr lesen
Zum Speerling
Zum Speerling€-€€€Cafe, Eiscafe, Biergarten, Ausflugsziel06308 994844Hauptstraße 1, 67757 Kreimbach-Kaulbach
3.5 stars -
"Beliebt bei Wanderern, Rad- und Motorradfahrern..." PetraIO... und bei uns. Wir kamen auf dem Rückweg von Kaiserslautern mit dem Auto vorbei!
Meine Freundin, eine große Liebhaberin der süßen Genüsse, erzählte mir vor Jahren schon von dem Café mit dem ausrangierten Bahnwaggon. Auf dem Rückweg über die B270 fiel mir dieser Tipp ein.
Wir bogen links von der Bundesstraße in den Ort ab und machten uns auf die Suche. So groß ist der Ort ja nicht. Einmal quer durch den Ort, orientiert an der Bahnstrecke. Am anderen Ende
Geschrieben am 19.04.2015 2015-04-19| Aktualisiert am
19.04.2015
Besucht am 18.04.2015
Das Restaurant "Zum Landsknecht" kenne ich schon seit ca. 1995. Damals mein Geheimtipp und Stammlokal im Zentrum Kaiserslauterns. Wenige Meter weicht man links neben dem McDonald´s in der Innenstadt ab und befindet sich in einer Oase der Ruhe. Die "neuen" Pächter genau meinen Slogan auf und weisen nun mit Hinweistafeln den Weg.
Ca. 10 Jahre war ich hier nicht mehr essen. Mein Umzug ins 60 km entfernte Idar-Oberstein und wechselnde, nicht attraktive Pächter, ließen mich hier immer wieder umkehren. Trotzdem: Ein Blick zum Landsknecht war bei jedem Kaiserslauternbesuch drin. So auch gestern. Das Tor zum wunderschönen Innenhof schon mal geöffnet. Der sonnige Innenhof schön bestuhlt und mit Frühlingsblumen dekoriert. Also nichts wie rein!
Service:
Da schon zur späteren Mittagszeit waren wir nicht sicher, ob die Küche noch geöffnet ist. Im Hof wurden wir durch die Pächterin gleich begrüßt und könnten schon hoch (ins 1. Obergeschoss) in die Gaststube gehen. Zum daußen sitzen war es leider zu frisch.
Die Wirtin, Frau Fink, bediente uns schon fast familiär, aufmerksam und freundlich. Seit 1 1/2 Jahren führt sie nun den Landsknecht, wie es scheint, nicht schlecht.
Eine schöne Speisekarte mit Vorspeisen und Kleinigkeiten, Salaten, Fisch- und Fleischgerichten. Nicht zu groß und für jeden Geschmack etwas dabei. Die Preise fair. Tipp für meinen Freund Saarschmecker: Die argentinischen Rumpsteaks sollen sehr gut sein!
Getränke kamen prompt, unser Essen nach angemessener Wartezeit. Obwohl nur 2 kleine Speisen bestellt wurden, war sogar ein "Gruß aus der Küche" drin.
Speisen und Getränke:
2 x Schorle vom guten pfälzer Riesling, 0,5 l zu € 3,80.
Die Schorle im typischen Dubbeglas serviert, gut gekühlt und prickelnd. So soll sie sein!
Der Gruß aus der Küche wurde gleich nach den Getränken gereicht. Frisches Vollkornbrot und knuspriges Baguette mit Kräuterquark. Gerne genossen.
Unsere Speisen:
Mein Mann wählte die mediterrane Gemüsepfanne mit Garnelen zu € 9,50. Diese wurde in der heißen Gusspfanne brutzelnd serviert.
4 größere Garnelen, Paprika in Ampelfarben, Zwiebeln, frische Champignons und frische Petersilie. Wunderbar duftend, das Gemüse knackig und frisch. Das gefällt und schmeckt!
Die Spargelzeit beginnt, und ich kann davon nie genug bekommen. Auf der Karte das Saisongericht, in dieser Form mir noch unbekannt: Salat vom rohen pfälzer Spargel mit Haselnüssen zu € 8,80. So recht konnte ich es mir nicht vorstellten. Die Wirtin versicherte: Das schmeckt!
Vertrauen ist gut - Kontrolle besser! Also habe ich diesen Salat natürlich bestellt und war begeistert. Ein schön dekorierter Teller wurde mir gereicht. Die Hälfte des Tellers mit frischen Salaten (Kopfsalat, Lollo Rosso, Radiccio, Löwenzahn, Tomatenspalten, Gurkenscheiben und Karottenraspel. Auf der anderen Hälfte eine gute Portion feine Scheiben vom Spargel, die Spargelköpfe schon dazu angerichtet. Wunderbar leicht mariniert und dezent gewürzt. So kam der Spargelgeschmack, obwohl roh, und das Aroma der Haselnüsse gut durch.
Zu unseren beiden Gerichten wurde der Brotkorb nochmals frisch und ausreichend befüllt.
Ambiente und Sauberkeit:
Der Innenhof verdient seine 5*. Der gepflegte Gastraum hat Flair und Stil. Viel dunkeles Holz, alte Portraits, dies passt hier. In der kalten Jahreszeit urgemütlich, sicherlich besonders, wenn der imposante offene Sandsteinkamin befeuert wird. Es ist alles gepflegt und sauber. Zur Mittagszeit wurde das in Papierservietten eingewickelte Besteck im Bierkrug gereicht. Abends wird eventuell eingedeckt.
Auf jedem Tisch brannte eine Kerze, auch an den freien Tischen. Urgemütlich.
Die Toiletten außerhalb des Gastraumes, vom Innenhof ebenerdig zu erreichen, wurden seit meinem letzten Besuch komplett neu renoviert. Keine Beanstandungen.
Fazit:
Schade für mich. In Kaiserslautern werde ich nicht mehr viel testen können, da mich das Landsknecht-Magnet in die kleine Gasse zieht. Knapp 26,00 Euro für ein leichtes Mittagessen zu Zweit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Kurz drauf sahen wir uns das neue Einkaufszentrum "K" in Kaiserslautern an. Die schlecht belüftete und überhitzte Fressmeile im Obergeschoss ließ uns den Neubau (!) fluchtartig verlassen. Gut, wenn man weiß wo die Oasen zu finden sind :-)
Den Spargelsalat habe ich gleich abends für uns, besonders für meinen Mann, nachge"kocht". Die Haselnüsse allerdings vorher angeröstet (da so noch besser) und mit gebratenen Jakobsmuscheln und frischem Bärlauch aus unserem Garten aufgepeppt.
5 – unbedingt wieder, am Liebsten bei Sonnenschein im herrlichen Innenhof mit Plätscherbrunnen!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Das Restaurant "Zum Landsknecht" kenne ich schon seit ca. 1995. Damals mein Geheimtipp und Stammlokal im Zentrum Kaiserslauterns. Wenige Meter weicht man links neben dem McDonald´s in der Innenstadt ab und befindet sich in einer Oase der Ruhe. Die "neuen" Pächter genau meinen Slogan auf und weisen nun mit Hinweistafeln den Weg.
Ca. 10 Jahre war ich hier nicht mehr essen. Mein Umzug ins 60 km entfernte Idar-Oberstein und wechselnde, nicht attraktive Pächter, ließen mich hier immer wieder umkehren. Trotzdem: Ein... mehr lesen
Zum Landsknecht
Zum Landsknecht€-€€€Restaurant0631 37044977Glaserstraße 5, 67655 Kaiserslautern
4.5 stars -
"DIE zentrale Oase der Ruhe mit guten Speisen." PetraIODas Restaurant "Zum Landsknecht" kenne ich schon seit ca. 1995. Damals mein Geheimtipp und Stammlokal im Zentrum Kaiserslauterns. Wenige Meter weicht man links neben dem McDonald´s in der Innenstadt ab und befindet sich in einer Oase der Ruhe. Die "neuen" Pächter genau meinen Slogan auf und weisen nun mit Hinweistafeln den Weg.
Ca. 10 Jahre war ich hier nicht mehr essen. Mein Umzug ins 60 km entfernte Idar-Oberstein und wechselnde, nicht attraktive Pächter, ließen mich hier immer wieder umkehren. Trotzdem: Ein
Geschrieben am 17.04.2015 2015-04-17| Aktualisiert am
31.01.2020
Besucht am 15.04.2015
Die Sonne scheint - was liegt näher als ein kleiner abendlicher Ausflug der Gaumenfreuden bietet?
Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas früher als unsere Freunde ein. So konnten wir das erste Glas Grauburgunder noch im sonnigen Garten am Koiteich genießen. Im Garten entdeckten wir den neu angelegten Küchen-Kräutergarten. Als Kräuterhexe bin ich immer wieder entzückt, wenn Restaurants sich eigene Kräutergärten anlegen.
Zum Abendessen gingen wir dann in den gemütlichen Gastraum, es kühlt ja leider noch zu schnell ab.
Service:
Telefonisch reservierte ich unseren Tisch. Bei diesem Telefonat hatte ich den freundlichen Chef des Hauses, Sebastian Schuff, persönlich am Telefon.
Von einer jungen Mitarbeiterin, laut Beleg Elisa, wurden wir über den gesamten Abend freundlich und aufmerksam bedient. Die Wartezeiten auf die Getränke kurz, auf die Speisen genau richtig und nicht zu schnell.
Speisen und Getränke mit noch mehr Service:
Wir hielten uns an den wunderbaren und fruchtigen Grauburgunder zu € 4,80 / 0,2 l.
Noch eine 0,75 l Flasche Mineralwasser zu € 4,50.
Noch bevor wir einen Aperitif bestellen konnten, bekamen wir von Elisa einen ganz persönlichen "Gruß aus der Küche" serviert.
Bei meiner telefonischen Reservierung hat sich Herr Schuff wohl tatsächlich noch an meinen Namen erinnert und ich war enttarnt! Im Herbst vergangen Jahres kam es zu einer Beanstandung, hier regierte Herr Schuff schon außerordentlich schnell, professionell und freundlich - dies war für mich so perfekt und erledigt.
Nichts desto trotz: Diesen Aperitif sollte man "eine verhängnisvolle Affaire" taufen, mit Suchtpotential! Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, bestehend aus einer Beerenauslese, Holunderblütensirup und Zuckerrohrschnaps. Und dies wunderbar, halbgefroren, mit Minze dekoriert.
Der offizielle Gruß aus der Küche folgte. Ein wunderbar dünner und krosser Flammkuchen, belegt mit einer stimmigen Kombination aus Schinken und Birne, dekoriert mit frischem Schnittlauch und Petersilie. Die Birne vergaß "Saarschmecker" in seiner Krikik. Hier ergänzen wir uns gut, sein Augenmerk auf den fleischigen Genüssen, meines beim Grünfutter.
Vorspeisen:
Meinem Mann war nach einem gemischten Beilagensalat zu € 3,50 vorweg. Eine frische und schöne Mischung mit einem feinen Dressing.
Ich entschied mit für die Empfehlung des Küchenchefs Herrn Schuff: 3 gebratene Jakobsmuscheln mit Mangochutney und Kräutersalaten zu € 12,50. Die Jakobsmuscheln saftig und noch glasig perfekt gebraten. Das Mangochutney mit roten Beeren, aromatisch und kräftig gewürzt. Die Kräutersalate und 2 frische Himbeeren leider nur als Dekoportion. Hier hätte ich etwas mehr Salat erwartet und erhofft.
Zu unseren Vorspeisen wurde ein Körbchen mit 2 Sorten frischem Baguette gereicht.
Hauptspeisen:
Der Idar-Obersteiner Klassiker vom Buchenholzfeuer für meinen Mann. Spießbraten Schweinelende mit Bratkartoffeln und Salatdeko mit Rettichsalat zu € 14,50. Die Lende saftig gebraten, die Bratkartoffeln im separaten Schälchen dazu gereicht. Die Spießbratengerichte sind hier sehr empfehlenswert und die Fleischqualität immer gut.
Für mich - wen wundert´s - Fisch. Filet vom Steinbeißer, pochiert im Weißwein-Thymian-Sud, hausgemachte Bandnudeln und frischer Spinat zu € 16,50. Das Fischfilet auf den Punkt gegart, die Nudeln definitiv hausgemacht und so gut, es hätten ein paar mehr sein dürfen. Der Spinat und der leichte Sahnesud sehr passend dazu. Für mich hätte es gerne etwas mehr Thymian sein dürfen, ist aber auch nicht jedermanns Sache.
Zum Glück war meinem Mann nach einem Dessert und er verneinte nicht die Nachfrage danach. Sonst wäre mir auch etwas entgangen.
Er entschied sich schlicht für ein gemischtes Eis mit Schlagsahne zu € 3,80. Hier wurde ein klassischer Eisbecher, schön dekoriert, serviert.
Ich entdeckte auf der Karte Preiselbeerparfait mit Rhabarberkompott zu € 5,50. Nicht alltägliche Speisen, insbesondere Desserts, haben für mich den besonderen Reiz. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Parfait, am Tag unseres Besuchs frisch zubereitet, sehr fein und nicht zu süß. Das Rhabarberkompott, schön saisonal, ergänzte durch die typische Säure. Für mich, da nicht von der Zucker-Süß-Fraktion ein tolles Dessert. Ansprechend und schmackhaft angerichtet mit frischen Früchten und Pfefferminz.
Ambiente und Sauberkeit:
In den bisherigen Kritiken gut beschrieben und unverändert schön mit Wohlfühlatmosphäre. Im Haus und im Garten. Alles super gepflegt.
Fazit:
Ein toller Abend. Mit gut € 80,-- haben wir viel Gaumenfreude erlebt. Gerne hätte ich dies Herrn Schuff persönlich gesagt, dazu kam es leider nicht. Aber vielleicht liest er ja Saarschmeckers und meine Rezension!
5 – unbedingt wieder, gerne mit Nolux und Fräulein :-)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Die Sonne scheint - was liegt näher als ein kleiner abendlicher Ausflug der Gaumenfreuden bietet?
Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas... mehr lesen
4.5 stars -
"Zufriedene Wiederholungstäter im Gartenhotel!" PetraIODie Sonne scheint - was liegt näher als ein kleiner abendlicher Ausflug der Gaumenfreuden bietet?
Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas
Geschrieben am 14.04.2015 2015-04-14| Aktualisiert am
14.04.2015
Besucht am 08.06.2014
Eine etwas andere Kritik:
Hier hat sich Familie Kuhn einen Traum erfüllt und die alte Achatschleife in Kirn-Sulzbach aufgekauft und für deren Erhalt gesorgt.
Sie gilt als die weltweit letzte Achat-Doppelschleife, die liebevolle und umfassende Homepage http://www.achatschleife.de ist einen Abstecher wert. Ich habe das Haus als "Besenwirtschaft" bei GG einsortiert. Dies ist es zwar nicht im eigentlichen Sinne, trifft es aber wohl am ehesten, da nur von Mai bis Oktober geöffnet ist.
Am Besten macht man aber den Abstecher gleich in die Natur!
Die Achatschleife liegt direkt parallel zur B41, dennoch gibt es KEINE Zufahrt. Man parkt an einem geschotterten Parkplatz und macht sich zu Fuß auf den Weg. Dieser führt zuerst über eine schmale eiserne Brücke über die Nahe. Schon der Blick von der Brücke über die Nahe ist den Ausflug wert. Und keine Angst! Wenn man sich nicht durch die tolle Landschaft aufhalten lässt, hat man sein Ziel nach 3 - 4 Minuten erreicht. Auch die Eigentümer der Schleife müssen alle notwendigen Dinge über oder durch die Nahe zur Schleife bringen. Es gibt außerdem noch den Wanderparkplatz in BÄRENBACH (ca. 10 Min. Fußweg).
Auf der anderen Naheseite erschließt sich den Besuchern sofort eine andere Welt in einer anderen Zeit!
Naturbelassen und unverfälscht liegt die Schleife, Nebengebäude, Stallungen. Landschaftlich wunderschön und zur Entschleunigung und auch Besinnung zur Natur bestens geeignet.
Das Café ist im Kuh-Stall untergebracht. Die Verpflegung ist von der einfachsten Art, es gibt zu essen was da ist. Aber das ist gut! Hausgemachter Kuchen, Kaffee, alkoholfreie Getränke und meist auch vom offenen Buchenholzgrill Spießbraten und Würstchen mit Brot oder Brötchen. Fertig, aber verhungert ist hier noch niemand!
Regionalität, Umweltschutz und Heimat wird hier groß geschrieben. So kommt das Fleisch vom SooNahe Verband , die Betreiber sind Mitglied im "lebendige Nahe" und Regionalbündnis Soonwald-Nahe e. V.
Als Einheimischer muß man hier mal gewesen sein, als Tourist oder Wanderer sollte man sich dieses Ziel nicht entgehen lassen. Für kleines Geld kann eine tolle Besichtung der Schleife vereinbart werden. Die Engerieselbstversorgung erfolgt über die wasserangetriebene Turbine.
Die Tiere (Hund, Schafe, Ziegen, Gänse...) sind zutraulich und die Betreiber haben ein Auge darauf, dass mit den Tiefen liebevoll umgegangen wird.
Im Schleiferlädchen finden sich wunderbare regionale Spezialitäten und sonstige Produkte (Seifen, Schmuck...).
Mindestens 1 x Mal im Jahr müssen wir hier gewesen sein. Am Liebsten, wenn wir Besuch haben. Bei Regenwetter sei festes Schuhwerk empfohlen. Man kann hier Stunden verbringen, Kinder sind immer hellauf begeistert und können spielen.
Die Bewertung mit Punkten ist natürlich mehr als schwierig (Sauberkeit? An ein paar Hinterlassenschaften der Schafe auf der Wiese darf man sich hier nicht stören :-).
Ich werte daher einfach nur den Gesamteindruck mit Gesamt-5-Punkten für ein tolles Gesamtkonzept und ihr Engagement der freundlichen Betreiber! Das Essen der wenigen, aber guten Podukten, steht hier mal etwas im Schatten.
Eine etwas andere Kritik:
Hier hat sich Familie Kuhn einen Traum erfüllt und die alte Achatschleife in Kirn-Sulzbach aufgekauft und für deren Erhalt gesorgt.
Sie gilt als die weltweit letzte Achat-Doppelschleife, die liebevolle und umfassende Homepage http://www.achatschleife.de ist einen Abstecher wert. Ich habe das Haus als "Besenwirtschaft" bei GG einsortiert. Dies ist es zwar nicht im eigentlichen Sinne, trifft es aber wohl am ehesten, da nur von Mai bis Oktober geöffnet ist.
Am Besten macht man aber den Abstecher gleich in die Natur!
Die... mehr lesen
Achatschleife In Edendell
Achatschleife In Edendell€-€€€Besenwirtschaft, Ausflugsziel015112930669In Edendell, 55606 Kirn
5.0 stars -
"Wunderbares Ausflugsziel, insbesondere mit Kindern!" PetraIOEine etwas andere Kritik:
Hier hat sich Familie Kuhn einen Traum erfüllt und die alte Achatschleife in Kirn-Sulzbach aufgekauft und für deren Erhalt gesorgt.
Sie gilt als die weltweit letzte Achat-Doppelschleife, die liebevolle und umfassende Homepage http://www.achatschleife.de ist einen Abstecher wert. Ich habe das Haus als "Besenwirtschaft" bei GG einsortiert. Dies ist es zwar nicht im eigentlichen Sinne, trifft es aber wohl am ehesten, da nur von Mai bis Oktober geöffnet ist.
Am Besten macht man aber den Abstecher gleich in die Natur!
Die
Geschrieben am 12.04.2015 2015-04-12| Aktualisiert am
08.07.2020
Besucht am 09.04.2015Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 59 EUR
La Dolce Vita! Im Stadtteil Göttschied gelegen, ist das Restaurant erfahrener italienischer Gastronomen. Es gilt als das „gehobenere“ der örtlichen Italiener. Der Inhaber Giovanni kann mit jahrzehntelanger Gastronomieerfahrung aufwarten. Das Restaurant verfügt über geschätzte 30 – 40 Plätze und ist immer gut besucht. Schon lange wollten wir hier mal wieder einkehren.
Reservieren sollte man besser auch wochentags, wie wir bei unserem Besuch feststellten. Zum Ende unseres Abends waren alle Plätze belegt.
Service
Am Service hat sich nichts geändert, und dies ist wohl auch der Grund, warum wir hier nicht so richtig „warm“ werden. Kurze Begrüßung durch die Chefin. Ja, hier ist noch ein 2er-Tisch frei. Man kann den Service als sachlich bezeichnen, nicht als unfreundlich. Neukundengewinnung ist hier nicht nötig. Nur die Stammkundschaft wird hofiert, und so wird man wohl auch nicht zu Stammkunden werden.
Die Karten wurden gereicht. Klassische Antipasti, Suppen, Salate, Pasta, Fleisch- und Fischgerichte. Die Pizzen auf der letzten Seite platziert heißt für mich: Wenn es sein muss, machen wir auch Pizza. Die Karte ist sehr gut zusammengestellt, nicht zu groß. Verwundert hat uns, das die Fischgerichte alle ausschließlich Scampi als Fischbestandteil aufwiesen.
Nachdem wir Aperitif und Speisen gewählt hatten, fragten wir die Chefin beim Servieren des Aperitifes , ob es außerhalb der Karte auch mal frischen Fisch gibt, eventuell am Wochenende. Antwort: „Ja, fast immer! Heute haben gibt es frische Seezunge und“ … (ich glaube der zweite Fisch war Wolfsbarsch, außerdem noch ein Fleischgericht)! Sie müssen nur danach fragen“. Da sie auch von sich aus nicht das Angebot machte, dass wir die Speisen noch umbestellen können, dachte ich: Nun denn, Geld gespart! Später hörte ich, wie ein Herr am Nebentisch nach den Tagesangeboten fragte. Er kannte die Gepflogenheiten des Hauses. Es gibt auch keine Tafel mit den Tagesempfehlungen.
Nachdem wir unseren Aperitif getrunken hatten, wurden die leeren Gläser abgeräumt. Keine Frage, ob wir vielleicht noch ein weiteres Getränk möchten. Da ich den Abend nicht nur mit Schwollener Gourmet, geschmacklos im Abgang, Jahrgang 2015 verbringen wollte, fragte schnell nach einem trockenen Weißwein. Eine Weinkarte wurde nicht gereicht, Frascati oder Pinot Grigio wurde mir angeboten.
Während des Essens keine Frage ob alles in Ordnung ist. Allerdings die Frage, ob ich noch zusätzlichen Parmesan möchte. Das habe ich gerne angenommen.
Nachdem ich die Rechnung bestellt hatte, wurden wir noch gefragt, ob sie noch etwas zu trinken bringen soll. Verwundert lehnten wir ab, wir hatten ja gerade die Rechnung geordert. Als Nachsatz kam dann, es sei ein Getränk außerhalb der Rechnung gemeint. Holprige Einladung. Da wir ja bereits abgelehnt hatten, blieben wir dabei. Ob die Einladung auf ein Getränk grundsätzlich hier üblich ist, kann ich nicht sagen. Eventuell war es auch die Reaktion auf meine kleine Beanstandung meiner Pasta. Pistazien in diesem Gericht wurden durch Sonnenblumenkerne ersetzt. Kein würdiger Ersatz! Nachdem ich dies beim Abservieren freundlich anbrachte, wurde mit der Gegenfrage reagiert, ob die Portion zu klein war (???).
Nun aber endlich zu Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,75 l Schwollener Mineralwasser € 4,25
Aperol Sprizz € 4,95
Pils 0,25 l á € 2,00
Als Gruß aus der Küche gab es frisches Weißbrot und Pizzabrot. Auf den Tischen standen bereits Schälchen mit gepfefferten Olivenöl bereit. Angenehmer finde ich es, wenn Speisen nicht schon offen auf den Tischen vor dem Eintreffen der Gäste stehen.
Vorspeisen: Artischocken in Olivenöl mit Fenchel , Kürbiskernöl und gemahlenen Kürbiskernen zu € 8,25 für mich.
Eine sehr interessante Kombination und eine sehr aromatische und schmackhafte dazu. Die kalte Vorspeise wurde angerichtet auf großen Kopfsalatblättern (leider mit dem harten Mittelstrunk) und etwas Feldsalat serviert. Die sehr guten Öle verströmten schon einen guten Duft. Artischockenherzen und angedünsteter Fenchel schön mariniert, die gemahlenen Kürbiskerne in homoöpathischer Dosierung vorhanden. Parmesanhobel und frisch gemahlener Pfeffer obenauf. Eine wirklich gute Vorspeise.
Mein Mann wählte, wen wundert´s? Rindercarpaccio mit Parmesan-Petersilie-Zitrone-Knoblauch zu € 13,25. Das Carpaccio wurde frisch am Tisch fertig gestellt. So konnte man vor der Dekoration noch einen Blick auf das hauchdünne Fleisch werfen. Mit geübter Hand vervollständigte die Chefin diese Vorspeise, zusätzlich (auf der Karte nicht erwähnt) kamen noch hauchdünne frische Champignonstreifen dazu. Daumen hoch!
Zu den Vorspeisen wurde nochmals das Brotkörbchen gefüllt.
Hauptspeisen:
Mangels Wissen über den vorhandenen frischen Fisch (grrrr…) wählte ich die Penne mit Gemüse, Pinienkernen und Pistazien milder Parmesansauce zu € 9,50. Perfekt al dente wurden diese serviert. Das Gemüse, bestehend aus Karotten- und Bohnenstreifen, Brokkoli, Fenchel, auch noch mit Biss. Pistazien wurden durch Sonnenblumenkerne ersetzt, schade. Nüsse sind nicht billig, da wurde hier an Ausstattung und Menge gespart. Die milde Parmesansauce war so mild, dass sie als solche nicht unbedingt erkennbar war. Dennoch war ich froh, dass die Pasta nicht in einer Sauce ertränkt wurde. Dafür obenauf Parmesanhobel. Später wurde noch, unaufgefordert, ein Schälchen geriebener Parmesan nachgereicht. Die Portion nicht üppig, aber ausreichend. Ohne Vorspeise wäre es mir zu wenig gewesen. Geschmacklich gab es nichts zu bemängeln, milde aber gute Würze.
Dazu, nach der Qual der Wahl, ein Pinot Grigio. Eine schnelle und gute Wahl!
Mein Mann wählte die kleine Pizza Buongusto mit Mozzarella, Parmaschinken und Rucola zu € 9,75. Die Pizza mit knusprigem Teig war gut (Verdacht des fertigen Teigrohlinges), ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Der Rucola hätte etwas reichlicher sein können.
Bei den Speisen wurde auch hier extra Knoblauch mit € 1,00 für 2 Extraportionen berechnet. Kleinlich und unnötig bei der sonst nicht so günstigen Preisgestaltung.
Ambiente + Sauberkeit:
Die Tische sind sehr sauber und gepflegt eingedeckt. Tischdecken und Stoffservietten in aprikot, frische Tulpen, kleine Kerze. Die Bilder an den Wänden... mein Mann schaute mich an diesem Abend definitiv lieber an, als das Bild hinter mir. Spinnenweben an der Decke kann man durch Heben des Blickes auch als Inhaber entdecken. Die Bestuhlung könnte mal neue Bezüge gebrauchen. Ansonsten alles nett, gepflegt und nicht überdekoriert.
Die Raumaufteilung ist angenehm, die Beleuchtung auch. Im Sommer kann man draußen sitzen.
Unterirdisch der Teller auf dem die Pizza serviert wurde. Ein original 70er-Jahre-Modell mit braunem Muster am Rand, die Farbe teilweise abgeschrabbt und der Tellerrand an 2 Stellen abgestoßen. Ich weiß nicht, in welcher Privatküche es heute noch solche Teller gibt, außer bei Retrofans! Hier mehr als unpassend, zumal die Teller der anderen Speisen absolut geschmackvoll waren. Vielleicht wird auch durch den Teller der Stellenwert der Pizza und deren Verspeiser im Haus Ausdruck verliehen.
Warum auf unserem Tisch über den ganzen Abend 8 saubere Esslöffel lagen, hat sich mir nicht erschlossen. Ich hoffte die ganze Zeit auf Testhappen aus der Küche.
Fazit zum Gesamteindruck:
Unsere Erwartungen hatten wir höher angesetzt. Mit knapp € 60,00 waren wir an diesem Abend dabei. Im Nachhinein weiß ich nicht, warum ich Trinkgeld gegeben habe. Aber für den ersten neuen Pizzateller wird es reichen!
3 - wenn es sich (irgendwann) ergibt wieder.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
La Dolce Vita! Im Stadtteil Göttschied gelegen, ist das Restaurant erfahrener italienischer Gastronomen. Es gilt als das „gehobenere“ der örtlichen Italiener. Der Inhaber Giovanni kann mit jahrzehntelanger Gastronomieerfahrung aufwarten. Das Restaurant verfügt über geschätzte 30 – 40 Plätze und ist immer gut besucht. Schon lange wollten wir hier mal wieder einkehren.
Reservieren sollte man besser auch wochentags, wie wir bei unserem Besuch feststellten. Zum Ende unseres Abends waren alle Plätze belegt.
Service
Am Service hat sich nichts geändert, und dies ist wohl auch... mehr lesen
Ristorante La Dolce Vita
Ristorante La Dolce Vita€-€€€Restaurant06781900116Göttschieder Str. 35, 55743 Idar-Oberstein
3.0 stars -
"Ein Italiener für Insider..." PetraIOLa Dolce Vita! Im Stadtteil Göttschied gelegen, ist das Restaurant erfahrener italienischer Gastronomen. Es gilt als das „gehobenere“ der örtlichen Italiener. Der Inhaber Giovanni kann mit jahrzehntelanger Gastronomieerfahrung aufwarten. Das Restaurant verfügt über geschätzte 30 – 40 Plätze und ist immer gut besucht. Schon lange wollten wir hier mal wieder einkehren.
Reservieren sollte man besser auch wochentags, wie wir bei unserem Besuch feststellten. Zum Ende unseres Abends waren alle Plätze belegt.
Service
Am Service hat sich nichts geändert, und dies ist wohl auch
Geschrieben am 10.04.2015 2015-04-10| Aktualisiert am
10.04.2015
Besucht am 04.04.2015
Zu Ostern stand mal wieder ein Besuch in der Pulverlochschänke an. Seit nun 2 Jahren wird das Restaurant von Fam. Anthoni geführt, der Chef in der Küche. Wir kehren hier immer wieder gerne ein, auch mit unseren Rollstuhlpiloten, am Eingang ist nur eine Stufe zu überwinden. Die Toiletten liegen im 1. OG, wenn man bei der Reservierung Bescheid sagt, können bei Bedarf auch die Toiletten (nicht behindertengerecht) im Erdgeschoss genutzt werden.
Meine vorangegangene Bewertung "Wandern und essen verbinden" vom 02.11.14 führt Näheres zum Haus aus. Ich will nicht mit Wiederholungen langweilen und beschränke mit weitgehend auf das Essen.
Unser kleines Familien-Osteressen, Papa durfte zahlen, legten wir bewußt auf den Ostersamstag. Die Rechnung ging auf, es war ruhig. Die Ostertage ansonsten ausgebucht.
Service:
Wieder einmal perfekt freundlicher Service durch die Tochter (Paulin laut Beleg) des Hauses (mein Bruder ist auch immer höchst erfreut über die Augenweide:-)
Karten wurden gereicht, zur Karte gab es noch 2 Tagesempfehlungen, Getränke zügig, Essen nach richtig angenehmer Wartezeit, Sonderwünsche kein Problem, Telefonieren (Rollstuhltaxi für den Rückweg bestellen) auf´s Haus, denn: Im PulverLOCH herrscht auch ein FunkLOCH. Kartenzahlung ist hier nicht möglich, stört mich nicht, nur gut wenn man es vorher weiß.
Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,75 l Schwollener Mineralwasser zu € 4,00
Kirner Pils, 0,33 l, alkoholfrei € 2,30
Kirner Pils vom Faß, 0,3 l, € 2,10
Grauburgunder, 0,2 l, € 4,90
Nach der Aufnahme der Speisen und Getränke wurde wieder einmal ein kreativer "Gruß aus der Küche" serviert:
2erlei Fischfilet mit dünner Gemüsefarce im Reisblatt gebraten, dekoriert mit Kräuterquark und Chicorée. Sehr fein, ein guter Auftakt!
Unsere Vorspeisen: 2 x gemischter Beilagensalat für meinen Mann und mich 1 x Feldsalat (Sonderwunsch) für meinen Vater
Die Salate wurden nicht extra berechnet, mir war aber auch nicht bewußt, dass diese in den Hauptspeisen enthalten waren. 1 x Fetakäse im Sesammantel mit Salatbeilage für meinen Bruder zu € 9,00
Die Salate sind hier immer frisch, die Salatblätter schön zerteilt, Karotten- und Krautsalat findet sich unter dem Blattsalat. Hier muß man sich nicht mit dem Zerteilen riesiger Blätter im kleinen Teller abmühen. Die Wucht ist jedesmal das Dressing, deshalb muss ich hier immer Salat bestellen. Das hausgemachte cremige aber leichte Dressing, dessen Rezept der Chef nicht verrät, schmeckt herrlich nach Elsassurlaub!
Der Fetakäse meines Bruders knusprig gebraten, schön angerichtet auf Tomatencarpaccio und der Salatbeilage. Meinem Bruder schmeckte es sehr.
Hauptspeisen: Hirschkalbsteak, hausgemachte Spätzle und Schmorgemüse zu € 19,80 für meinen Vater. Das Fleisch perfekt gebraten, innen noch schön rosa. Das Gemüse u. a. mit frischen Champignons, eine feine dunkele Soße und die hausgemachten Spätzle. Frische Birnenspalten und Preiselbeeren als schmackhafte Deko. Meinem Vater hat es sehr gut geschmeckt.
Mein Bruder entschied sich für die hausgemachten Käsespätzle mit gebratenen Champignons zu € 9,00. Eine gute Portion, sehr schmackhaft durch den Käse und zum Glück nicht vor Fett triefend (wie es leider in manchen Häusern serviert wird). Sehr gut laut meinem Bruder, allerdings musste er zugeben, dass 2 so mächtige Speisen nicht unbedingt klug waren. Zu Hause gab es noch einen großen Schnappo (= Verdäulerle) für ihn.
Mein Mann und ich wählten die Tagesempfehlung. Kabeljaufilet mit Basmatireis und gemischtem Gemüse zu € 14,80. Wir durften uns aussuchen, ob der Fisch natur oder paniert serviert wird. Paniert bestellen wir sehr selten, deshalb dieses Mal die Entscheidung für paniert. Das war kein Fehler! Ein großes Stück frischer Kabeljau in wunderbarer goldgelber Panade. Der Fisch innen noch leicht glasig.
Der Basmatireis schön locker, dazu das gedünstete Mischgemüse. Alles fein gewürzt, nicht überwürzt. In der Sauciere wurde separat noch eine leichte Rieslingsahnesauce gereicht. Diese habe ich gar nicht gebraucht, mein Mann war sehr dankbar dafür.
Alle Speisen wurden sehr schön angerichtet und heiß serviert.
Ambiente und Sauberkeit:
Der Gastraum hell und freundlich. Die Tische in frischen hellgrünen Farben eindedeckt, gute Papierservietten, frische Tulpen, Kerzchen. Alles top gepflegt bis zu den Toiletten. Im Sommer kann man sehr schön draußen sitzen.
Fazit zum Gesamteindruck:
Die in dem kleinen Ort gelegene Pulverlochschänke ist den Abstecher absolut wert!
4 – gerne wieder und sicherlich bald.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Zu Ostern stand mal wieder ein Besuch in der Pulverlochschänke an. Seit nun 2 Jahren wird das Restaurant von Fam. Anthoni geführt, der Chef in der Küche. Wir kehren hier immer wieder gerne ein, auch mit unseren Rollstuhlpiloten, am Eingang ist nur eine Stufe zu überwinden. Die Toiletten liegen im 1. OG, wenn man bei der Reservierung Bescheid sagt, können bei Bedarf auch die Toiletten (nicht behindertengerecht) im Erdgeschoss genutzt werden.
Meine vorangegangene Bewertung "Wandern und essen verbinden" vom 02.11.14... mehr lesen
4.5 stars -
"Konstant gute Leistung in Küche und Service" PetraIOZu Ostern stand mal wieder ein Besuch in der Pulverlochschänke an. Seit nun 2 Jahren wird das Restaurant von Fam. Anthoni geführt, der Chef in der Küche. Wir kehren hier immer wieder gerne ein, auch mit unseren Rollstuhlpiloten, am Eingang ist nur eine Stufe zu überwinden. Die Toiletten liegen im 1. OG, wenn man bei der Reservierung Bescheid sagt, können bei Bedarf auch die Toiletten (nicht behindertengerecht) im Erdgeschoss genutzt werden.
Meine vorangegangene Bewertung "Wandern und essen verbinden" vom 02.11.14
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Damit sich die Anreise lohnt, machten wir uns mittags auf den Weg. Das Saarparkcenter befindet sich im Stadtkern und unmittelbarer Nähe der Konzertstätte.
Das Mittagessen stand noch aus und wir peilten das "Kyoto" am Saarparkcenter an. Aber dies ist schon wieder geschlossen. Lange suchen wollten wir nicht, also kehrten wir in der Nordsee im Saarparkcenter ein.
Die Mitarbeiterin an der Verkaufstheke war etwas unbeholfen, vielleicht war sie neu. Insgesamt habe ich 5 Damen gesehen die alle Hände voll zu tun hatten. Die Filiale in Neunkirchen war sehr gut besucht, alle Tische besetzt. Es wurden aus dem Küchenbereich laufend frische Speisen für die Theke nachgereicht.
Mein Mann und ich bestellten bei der Mitarbeiterin an der Verkaufstheke:
1 Wrap Thunfisch € 2,99
1 Salat Garnelen und Mozzarella € 6,95
1 Backfischbaguette € 2,80
1 Pommes mit Ketchup € 2,89
1 Mineralwassser, 0,5 l € 1,95 + € 0,25 Pfand
1 Flaschenbier 0,33 l € 2,25 --> hier war wohl das Pfand eingerechnet
Das Thunfischwrap war schön frisch und schmackhaft.
Der gemischte Salat schön angerichtet in einer knusprigen dünnen Teigschale (Tortillaart). Es war mehr in der Schale als erwartet.
Leider aber auch sehr grobe Eisbergsalatstücke. Dressing konnte man wählen, mein Balsamicodressing war gut.
Das Backfischbaguette im gleichbleibenden Nordsee-Standard, ok. Die Pommes aus dem Wärmebereich tatsächlich noch knusprig, aber nur lauwarm. Der Preis für die kleine Portion deutlich zu hoch.
Positiv ist, dass man hier versucht, überflüssiges Plastikgeschirr zu vermeiden. Ketchup z. B. im Waffelschälchen, Mein Salat in der Teigschale, die übrigens sehr gut schmeckte.
Das Geschirr auf dem Tablett räumt man selbst ab, inkl. Pfandflaschen (wenn man keine Lust mehr hat, sich an der Kasse erneut anzustellen zwecks Pfandrückgabe).
Ambiente + Sauberkeit:
Klare Linie, zweckmäßig, laut. Die Tische hätten dringend zwischendurch abgewischt werden müssen. Der Thekenbereich sehr gepflegt.
Fazit:
Später wollten wir noch den Innenstadtbereich rund um den Saarparkcenter Geschäfte und Gastronomie erkunden. Wir haben wirklich nichts Erstrebenswertes gefunden, vielleicht waren wir auch nicht in den richtigen Ecken rund um den Stummplatz. Gute Gastronomie ist wohl nicht einfach in Neunkirchen zu finden.
Nordsee - als schnelle Notlösung ok. Mit einer Gesamtrechnung von € 20,17 für vorgefertigte Speisen und lauwarme Pommes aber auch kein Schnäppchen.