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Bremen
Bremerhaven 






































Draußen vor der Fensterfront im Bremer Regen
Plunderstruck! (wie der AC/DC-Fan sagen würde...)
Gyoza - knusprig - saftig - heiß
Immer ein guter Reinkommer in die Küche Asiens
Asahi - klassisch - frugal
Zu viel Sauce verdirbt das Sushi!
Burning Sakana Roll
Das äußere Erscheinungsbild ließ zu wünschen übrig...
Drinnen sah es dagegen schon deutlich besser aus!
Kleine Bohnen mit großer Wirkung...am Gaumen ;-)
Craftbeer im Bremer Viertel...passt!
Ohne Wasabi-Mayo leider nur die Hälfte wert...
Das Frittierhuhn sah knuspriger aus als es in Wirklichkeit war
Ein kalter Bauch geht manchmal auch...

Schicker Laden!
Der Leuchtbaum zu Bremen wies uns den Weg...
Früher konnte man noch in die Küche blicken...
Penne Al Pomodoro als "Kinderportion"
Teufelspizza mit roten Scharfmachern
Ach du dickes Ei!
Außenansicht (von der Vegesacker)
Der linke Gastraum im Überblick
Besser viele frisch zubereitete Speisen als wenige...
Duckstone with pita!
Ein Körbchen voll Fladenbrot für den ersten Hunger
Lamm- und Spießgesellschaft
Die Almaz Grillplatte für 1 Person
Beilagen zur Grillplatte
Kabuli Palau mit Safran-Basmati-Reis
Des Grilltellers frische Momente
Khorescht-e Gheymeh (persisches Lammragout)
Gebratene Auberginen und Tomaten mit Joghurt-Graffiti
Mein erstes Faloodeh








Die Restoleitung bemühte sich sehr, mir einen Platz anzubieten. Es fand sich ein Katzentisch auf der Empore für maximal eineinhalb Stunden. Eigentlich gar nicht schlecht, schöner Blick ins wuselige Treiben im Erdgeschoss
und der Service auf seinem Weg in einen separaten Gesellschaftsraum war auch immer greifbar. Die jungen Menschen sind keine Anfänger gewesen und machten ihre Sache gut, freundlich und aufmerksam, dabei trotz des vollen Ladens entspannt, was auf meine Stimmung abfärbte.
Die Küche fiel dann schlagartig ab, denn als kleiner Gruß wurden kalte, zähe Pizzastücke mit einer immerhin ganz ordentlichen grünen Oliventapenade serviert. Auf höfliche Nachfrage erhielt ich aber eine angewärmte Portion Brot aus dem Ofen. Frischeküche geht anders.
Ähnliches Bild bei meiner Vorspeise von der Tageskarte: Die gebratenen Artischockenherzen mit zähem Stiel hatten die typische Säure von Konservenware, den Parmesan habe ich für Grana Padano gehalten und der Schinken war zu kleinen, dicken Stücken geschnitten und dann scharf gebraten. Bißchen wie Gummi und sehr salzig. Parmaschinken hatte ich mir anders vorgestellt; das machte den Eindruck von Resteverwertung.
Fast ein Totalausfall für immerhin 16,9€.
Das Hauptgericht riss dann wieder einiges raus. Ein reelles Kalbskotelett kam kräftig gegrillt, aber noch deutlich medium. Richtig lecker. Die gebratenen Kräuterseitlinge schmeckten und die Kartoffeln waren immerhin gut geeignet, den Bratensaft aufzunehmen.
33,9€ sind kein günstiger, aber noch gerade aushaltbarer Preis für ein Stück gutes Fleisch.
Dazu gab's ein alkoholfreies Lübzer Pils (4,2€!) und nach einer Stunde war ich wieder draußen.
Fazit: Guter Service, das Hauptgericht war gut, die Vorspeise schlecht, insgesamt hat mich das Il Blu, zumindest die Küchenleistung, an diesem Abend nicht überzeugt. Vielleicht sollte ich mal die Spaghetti AOP probieren.