Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939250x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 26.03.2021 2021-03-26| Aktualisiert am
26.03.2021
Besucht am 13.03.2021Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
Was stellt sich der Gast unter Fusionsküche im „Schlösschen“ vor?
Ich stelle mir da viel Freiheit der Küche bei den Interpretationen der Gerichte vor!
Wie würde hier wohl der Klassiker Caesar Salad zu Teller gebracht?
Auf jeden Fall eine geschickte Namensgebung!
Auf der Facebookseite des Castelletto heißt es: „Verschiedene Esskulturen und Kochkünste miteinander kombiniert“.
Der langjährige frühere italienische Inhaber sitzt seine Brandstifterstrafe hinter Gittern ab.
Der nächste Pächter erarbeitete sich innerhalb weniger Tage einen solch negativen Ruf, dass wir selbst gerne von einem Besuch absahen. Obwohl frischer Fisch geboten wurde.
Der Start war für den neuen Pächter sicherlich denkbar schwierig. Seit dem Sommer wurde kräftig renoviert und auch die geschützte Außenterrasse neu gestaltet. .
Die Eröffnung wurde für den 14.11.2020 angekündigt und das Restaurant war ausgebucht. Der 2. Lockdown ab dem 02.11.2020 bereitete der Vorfreude auf die Eröffnung ein jähes Ende und dauert leider noch an.
Seit Januar wurden dann Speisen zur Abholung und Lieferung angeboten. Auf das Lieferangebot griff ich gerne zurück.
Nach einem kurzen und sehr freundlichen Telefonat bestellte ich unkompliziert per Whatsapp: Beilagensalat mit Orangen-Senf-Vinaigrette - € 3,50
und Wild Tagliatelle – Zweierlei vom Wild (Hirsch/Wildschwein) auf Butter-Tagliatelle, Gewürzapfel und zweierlei karamellisierte Kirschen - € 12,90.
Kurz darauf wurde meine Bestellung für 18.30 Uhr bestätigt. Mir kam es hier nicht auf eine halbe Stunde +/- an. Toller Service: Alen (wohl der Chef des Restaurants) schrieb nochmals kurz, als er losfuhr. So wusste ich, dass in ca. 10 Minuten geliefert wird. Pünktlich um 18.30 Uhr.
War es Alen persönlich an der Haustüre? Jedenfalls wurde meine Bestellung sehr freundlich überreicht.
Nicht ohne einen guten Appetit zu wünschen.
Sauber verpackte Speisen. Lieferung
Eine bunte Salatmischung mit separatem Dressing.
Leicht überrascht war ich über das Zweierlei vom Wild. Nicht getrenntes Fleisch von Hirsch und Wildschwein, sondern eine Wildbolognese. Für den Preis konnte man aber kein Hirsch- und Wildschweinfilet erwarten. Und das aromatische Wildfleischaroma, das mir entgegen schlug, machte noch mehr Appetit.
Ein toller frischer und bunter Salat. Beilagensalat mit Orangen-Senf-Vinaigrette
Tadellose Zutaten und noch crunchy Nüsse und getrocknete Tomaten obenauf. Die Orangen-Senf-Vinaigrette gefiel mir sehr gut dazu. Damit ist schon ein Preis bei mir gewonnen.
Die wilde Bolognese war gut aber nicht überwürzt. Der Eigengeschmack des Wildfleisches angenehm erhalten. Die Tagliatelle „al dente“, wie gewünscht. Wild Tagliatelle
Die Kombination von herzhaften Speisen mit Frucht mag ich sehr. Die Kombination der feinwürzigen Kirschen mit Apfel passte für mich sehr gut zu diesem Essen.
Dazu begleitete ein guter Spätburgunder von der Nahe. Weinbegleitung
Obst ist aber kein Salat und kein Gemüse. Ohne den Beilagensalat hätte mir aber tatsächlich etwas gefehlt.
Mit dem sehr feinen Beilagensalat war dieses Essen für mich rundum gut, sehr gelungen und die Portion ausreichend bemessen.
Der sehr kompetente und freundliche Service machte Spaß.
Was macht noch mehr Spaß? Dieses neue Restaurant hoffentlich bald persönlich besuchen zu dürfen!
Endlich mal eine „andere“ Küche. Idar-Oberstein ohne Spießbraten ist undenkbar. Schön ist aber auch, wenn mal Abwechslung geboten wird!
Was stellt sich der Gast unter Fusionsküche im „Schlösschen“ vor?
Ich stelle mir da viel Freiheit der Küche bei den Interpretationen der Gerichte vor!
Wie würde hier wohl der Klassiker Caesar Salad zu Teller gebracht?
Auf jeden Fall eine geschickte Namensgebung!
Auf der Facebookseite des Castelletto heißt es: „Verschiedene Esskulturen und Kochkünste miteinander kombiniert“.
Der langjährige frühere italienische Inhaber sitzt seine Brandstifterstrafe hinter Gittern ab.
Der nächste Pächter erarbeitete sich innerhalb weniger Tage einen solch negativen Ruf, dass wir selbst gerne von einem Besuch... mehr lesen
4.5 stars -
"Die Lieferung macht Appetit auf einen richtigen Restaurantbesuch!" PetraIOWas stellt sich der Gast unter Fusionsküche im „Schlösschen“ vor?
Ich stelle mir da viel Freiheit der Küche bei den Interpretationen der Gerichte vor!
Wie würde hier wohl der Klassiker Caesar Salad zu Teller gebracht?
Auf jeden Fall eine geschickte Namensgebung!
Auf der Facebookseite des Castelletto heißt es: „Verschiedene Esskulturen und Kochkünste miteinander kombiniert“.
Der langjährige frühere italienische Inhaber sitzt seine Brandstifterstrafe hinter Gittern ab.
Der nächste Pächter erarbeitete sich innerhalb weniger Tage einen solch negativen Ruf, dass wir selbst gerne von einem Besuch
Geschrieben am 19.03.2021 2021-03-19| Aktualisiert am
20.03.2021
Besucht am 07.03.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 134 EUR
Fehlt bei manchen Menschen der Genuss? Manchmal habe ich den Eindruck und ich bin entschieden dafür gegen zu steuern.
Unser eigenes, selbst zubereitetes, Essen genießen wir sehr gerne. Aber da fehlt die Spannung. Denn auch wenn ich sehr oft und gerne Neues probiere: Was letztlich auf den Teller kommt, ist nicht mehr die große Überraschung.
Der Restaurantbesuch mit neuen Eindrücken fehlt immer mehr. Oft holte ich mir hier Ideen und Anregungen um Neues selbst zuzubereiten.
Ich entdeckte die Genussboxen des Restaurants Maerz & Maerz mit bundesweitem Versand.
Die Entscheidung auf eines der angebotenen Menüs, des mit einem Michelinstern ausgezeichneten Restaurants, fiel nicht leicht. Die Korrespondenz via WhatsApp und eMail freundlich und unkompliziert.
Wir Fischliebhaber entschieden uns für das Menü:
„Unter dem Meer“
Törtchen von Blumenkohl und Couscousmit marinierten Mini-Garnelen, Chili-Vinaigrette sowie Baby Leaf Salaten
Indische Suppe von gelben Linsen mit gebackener Praline von Graved Lachs
Marinierter Skrei Kabeljau, Risotto und gebratener wilder Brokkoli vom Keltenhof sowie Krustentierschaumsauce
Creme Brulée Schnitte mit weißer Schokolade, eingemachten Heidelbeeren und Crumbles
Paketpreis für 2 Personen 109,00 € zzgl. Versand.
Geliefert wurde, wie vereinbart, am Samstagmorgen. Für Sonntagabend war unser Dinner angedacht.
Edel, im silbernen Karton, übergab mir der Go!Bote die Bestellung und neugierig wurde ausgepackt. Eine wirklich perfekt gepackte Lieferung. Obenauf ein freundliches Anschreiben der Brüder Maerz und der neue JRE-Restaurantführer über den ich mich sehr freute. Die Box
Die ordentlich verpackte Ware war in Luftpolsterfolie und einem wiederverwendbarem Kühlakku eingeschlagen. Kein Styropor, wo möglich, wurden Behälter auf Papierbasis eingesetzt. Die Speisen waren alle noch sehr gut gekühlt und bis zum Folgetag wurden sie im Kühlschrank gelagert. Inhalt Box
Den Sonntag konnten wir an der frischen Luft genießen. Die Küchenvorbereitungen hatte ja das mit 1 Michelinstern ausgezeichte Restaurant übernommen.
Vorfreudig ging es am frühen Sonntagabend in die Küche. Ich erlaubte mir am Nachmittag mal wieder, die gelieferten Salatblätter der Vorspeise aus unserem Garten zu ergänzen. Wilder Feldsalat, Löwenzahn, Pimpernelle und Vogelmiere gesellten sich zum gelieferten Blattspinat und Blutampfer.
Die fertigen Blumenkohltörtchen wurden mit dem Salat und den Garnelen angerichtet. Senfkaviar gesellte sich zum Törtchen, Salat und Garnelen wurden mit der Vinaigrette beträufelt. Törtchen von Blumenkohl und Couscous, marinierte Garnelen, Salate
Fertig die Vorspeise und wir konnten genießen. Ein guter Nahewein vom Weingut Genheimer-Kiltz durfte uns begleiten. private Weinbegleitung
Saftiger Couscousboden mit luftig-frischer Blumenkohlmousse. Die marinierten Senfkörner, der leichte Biss erinnerte von der Konsistenz wirklich an Kaviar, passte ganz wunderbar dazu. Die Salatvinaigrette überzeugte mit mutiger und pikanter Würze. Die Garnelen saftig (so "mini" waren sie gar nicht) und von sehr guter Qualität.
Weiter ging es mit der Suppe. Diese galt es nur mit etwas Brühe oder Weißwein zu erwärmen. Selbstverständlich entschied ich mich für Weißwein! In der Zwischenzeit wurden die Lachspralinen im Backofen aufgebacken. Vor dem Anrichten wurde sie Suppe aufgeschäumt und mit der Lachspraline serviert. Indische Suppe von gelben Linsen mit gebackener Praline von Graved Lachs
Linsen mögen wir sehr und dieses Süppchen war aromatisch abgeschmeckt – und wer immer für die Salzgabe der Suppe zuständig war: Herzlichen Glückwunsch zur großen Liebe! Die leicht krosse Lachspraline passte sehr gut zur indischen Linsensuppe. Allerdings hätte ich sie mir frischer und saftiger in ungebeitzer Form vorstellen können.
Für den Hauptgang mussten die bereits marinierten Skreifilets nur angebraten und mit etwas Butter vollendet werden. Parallel wurde die Krustentiersauce erwärmt und das Risotto mit etwas Weißwein unter Rühren zu Ende gegart. Der wilde Brokkoli kam nicht zu kurz und wurde auch nochmals kurz in der Pfanne erhitzt.
Nicht unumstritten ist Risotto. Ich mag es sehr gerne, wenn gut zubereitet. Mein Mann verzichtet gerne auf Risotto. Hier war es nun, trotz vorgegarter Lieferung, sehr gelungen und mit Kräutern sehr gut abgeschmeckt. Es hatte genau den Biss und die Schlotzigkeit die von einem guten Risotto erwartet wird Skrei, Risotto, gebratener wilder Brokkol, Krustentierschaumsauce
Das saftige Stück des Winterkabeljaus wurde seiner Hauptrolle gerecht. Qualitativ zwei sehr schöne Filetstücke, die Marinade verlieh dem Fische eine sehr gute Würze. Fein und aromatisch dazu die Krustentiersauce.
Als sehr stimmig empfanden wir den wilden Brokkoli. Noch mit leichtem Biss und sehr gutem und kräftigen Eigengeschmack.
Keine Pause. Das Dessert war schnell angerichtet. Die Schnitten mussten nur noch mit den eingemachten Heidelbeeren und dem Crumbles angerichtet werden.
Süße – Säure – Knusper. Alles was ein gutes Dessert ausmacht. Auch die Portion empfanden wir als perfekt bemessen. Creme Brulée Schnitte mit weißer Schokolade, eingemachten Heidelbeeren und Crumbles
Die Schnitte in 3 Schichten – luftiger Schokoboden, saftige Fruchtmitte und obenauf die Creme Brulée mit weißer Schokolade. Ich liebe frische Früchte, aber die eingemachten Heidelbeeren passten sehr gut und waren auch transporttauglicher für den Versand. Dazu der kleine Knuper. Ein feiner Abschluss unseres Menüs.
Das war ein gelungenes Menü mit Mut zur Würze. Die verliebe Salzlast nahmen wir hier gerne hin.
Das Angebot der Genussboxen zum Versand erfreut uns sehr. In Reichweite gibt es leider nur sehr wenig bis fast gar nichts Vergleichbares zur Abholung.
Selbstverständlich hoffen wir (Gastronomen und Gäste) auf einen genussvollen und schönen Restaurantbesuch. Bis es endlich wieder soweit ist, können diese Menüangebote zur Abholung oder (für uns wichtig) zum Versand eine schöne Abwechslung bieten.
Denn wann wir nach Bietigheim-Bissingen zum Restaurantbesuch gekommen wären… steht in den Sternen. So eben eine gelungene Genussbegegnung auf Abstand!
Fehlt bei manchen Menschen der Genuss? Manchmal habe ich den Eindruck und ich bin entschieden dafür gegen zu steuern.
Unser eigenes, selbst zubereitetes, Essen genießen wir sehr gerne. Aber da fehlt die Spannung. Denn auch wenn ich sehr oft und gerne Neues probiere: Was letztlich auf den Teller kommt, ist nicht mehr die große Überraschung.
Der Restaurantbesuch mit neuen Eindrücken fehlt immer mehr. Oft holte ich mir hier Ideen und Anregungen um Neues selbst zuzubereiten.
Ich entdeckte die Genussboxen des Restaurants Maerz... mehr lesen
Sternerestaurant Maerz im Hotel Rose
Sternerestaurant Maerz im Hotel Rose€-€€€Sternerestaurant0714242004Kronenbergstraße 14, 74321 Bietigheim-Bissingen
4.0 stars -
"Wer nicht genießt, ist ungenießbar – Konstantin Wecker –" PetraIOFehlt bei manchen Menschen der Genuss? Manchmal habe ich den Eindruck und ich bin entschieden dafür gegen zu steuern.
Unser eigenes, selbst zubereitetes, Essen genießen wir sehr gerne. Aber da fehlt die Spannung. Denn auch wenn ich sehr oft und gerne Neues probiere: Was letztlich auf den Teller kommt, ist nicht mehr die große Überraschung.
Der Restaurantbesuch mit neuen Eindrücken fehlt immer mehr. Oft holte ich mir hier Ideen und Anregungen um Neues selbst zuzubereiten.
Ich entdeckte die Genussboxen des Restaurants Maerz
Kochen nach der Arbeit ist gerne gelebter Alltag für mich. Entspannung und Abschalten nach Feierabend bei meditativem Gemüseschnippeln.
Aber an seltenen Tagen mag man einfach gar nichts mehr. Dann kommt die Ablenkung und Entspannung bei einem spontanen Restaurantbesuch. Und der fehlt nun seit 4 Monaten und dauert leider noch an.
Unsere Auswahl in Idar-Oberstein an Liefer- und Abholgerichten ist dürftig und nicht vielfältig. „Gehobene Küche“, insbesondere zum Selbstvollenden (also kalt geliefert, warme Speisen werden selbst erwärmt) ist höchstens zu Feiertagen verfügbar.
An diesem Feierabend war mir alles recht. Je fertiger desto besser.
Die „Costa Smeralda“ ist eines der drei über Jahrzehnte bestehenden italienischen Familienbetriebe in Idar-Oberstein.
Die freundliche junge Frau am Telefon bestätigte mir, dass innerhalb des Stadtgebietes auch ab € 20,00 pro Bestellung auch geliefert wird.
Dieses Angebot nahm ich gerne an. Damit es sich auch für das freundliche Ristorante lohnt, bestellte ich etwas üppiger. Denn ein schnelles Mittagsmahl im Homeoffice für den nächsten Tag ist auch ganz nett.
Meine telefonische Bestellung:
Insalata Frutti di Mare € 10,00
Meeresfrüchtesalat mit frischem Knoblauch, Kapern, Petersilie, Zitronensaft und Olivenöl,
Insalata Nizza € 9,00
Grüner Salat, Thunfisch, Zwiebeln, Eier, Tomaten und frischen Champignons mit Sahnedressing
Pizza Quattro Mori € 9,00
Käse, Tomatensoße, Spinat, Pilzen, Gorgonzola und Knoblauch
Pizza Costa Smeralda € 9,50
Käse, Tomatensoße, Salami, Pepperoniwurst, grüne Pepperoni, Zwiebeln, Pilze, Hackfleisch und Oliven
Dankend wurde die Bestellung aufgenommen und die Lieferung für ca. 19.00 Uhr angekündigt. Für die Lieferung wurde nichts extra berechnet.
Absolut pünktlich klingelte es an der Haustüre. Vielleicht war es sogar die freundliche Frau, bei der ich bestellte. Die Speisen wurden abgestellt, das Geld hatte ich passend zur Hand. Die junge Frau verabschiedete sich nicht, ohne uns einen guten Appetit zu wünschen.
Unsere Pizzateller hatte ich vorab im Backofen vorgewärmt. Unsere Pizzen waren, trotz kurzem Transport, noch dampfend heiß. Der Gorgonzola brutzelte sogar noch munter vor sich hin. Hier wurde beim Liefern nicht getrödelt.
Salate und Pizzen schnell auf die Teller gebracht und schon konnten wir zu Abend essen.
Die Salate waren sehr frisch zubereitet.
Allerdings waren im Meeresfrüchtesalat die üblichen Convenience-Standardzutaten enthalten. Der enthaltene Tintenfisch hatte deutlich Biss. Insalata Frutti di Mare
Trotzdem eine bunte und abwechslungsreichte Zusammenstellung, gut abgeschmeckt.
Der Nizzasalat überzeugte mehr, alle Zutaten tadellos. Insalata Nizza
Über den Eisbergsalat kann man hinweg schauen. Wenigstens war das „gefrorene Wasser“ (wie Wastel es bezeichnet) knackig und frisch. Das Sahnedressing gefiel meinem Mann ausgesprochen gut.
Eine Pizza frisch im Restaurant serviert ist wohl nie mit einer gelieferten Pizza zu vergleichen.
Bei dieser Lieferung waren die Bedingungen sicherlich optimal. Hier wurde aus dem Ofen sofort geliefert, die Fahrt nur kurz. Zwischen Pizza und Karton war noch ein Papierstreifen (ähnlich Backpapier) geschoben.
Dünner Teig, außen knusprig, innen saftig. Allerdings auch leider kein luftiger Teig der Blasen schlägt. Aber einen solchen Pizzateig habe ich in Idar-Oberstein noch in keiner Pizzeria gefunden. Angenehme Würze und guter Belag passte bei beiden Pizzen.
Hoffentlich kommt die Costa Smerala mit dem Abhol- und Lieferangebot gut über den nicht enden wollenden Lockdown. Unseren nächsten Besuch wünschen wir uns transportlos vor Ort im Restaurant am Rande der Fußgängerzone.
Kochen nach der Arbeit ist gerne gelebter Alltag für mich. Entspannung und Abschalten nach Feierabend bei meditativem Gemüseschnippeln.
Aber an seltenen Tagen mag man einfach gar nichts mehr. Dann kommt die Ablenkung und Entspannung bei einem spontanen Restaurantbesuch. Und der fehlt nun seit 4 Monaten und dauert leider noch an.
Unsere Auswahl in Idar-Oberstein an Liefer- und Abholgerichten ist dürftig und nicht vielfältig. „Gehobene Küche“, insbesondere zum Selbstvollenden (also kalt geliefert, warme Speisen werden selbst erwärmt) ist höchstens zu Feiertagen verfügbar.
An... mehr lesen
Pizzeria Costa Smeralda
Pizzeria Costa Smeralda€-€€€Restaurant, Pizzeria0678122726Hauptstr. 359, 55743 Idar-Oberstein
3.5 stars -
"Lockdownversorgung mit italienischer Küche des Familienbetriebes Setti" PetraIOKochen nach der Arbeit ist gerne gelebter Alltag für mich. Entspannung und Abschalten nach Feierabend bei meditativem Gemüseschnippeln.
Aber an seltenen Tagen mag man einfach gar nichts mehr. Dann kommt die Ablenkung und Entspannung bei einem spontanen Restaurantbesuch. Und der fehlt nun seit 4 Monaten und dauert leider noch an.
Unsere Auswahl in Idar-Oberstein an Liefer- und Abholgerichten ist dürftig und nicht vielfältig. „Gehobene Küche“, insbesondere zum Selbstvollenden (also kalt geliefert, warme Speisen werden selbst erwärmt) ist höchstens zu Feiertagen verfügbar.
An
Sehr positiv ist uns dieses Hotel und das Restaurant in Erinnerung geblieben.
Kurzfristige Buchungsanfragen in der Vergangenheit leider erfolglos: Ausgebucht.
Erfreulich natürlich für das gepflegte Haus.
Leider können wir das aktuelle Abholmenü, aufgrund der Entfernung, nicht unterstützen.
Vielleicht liest es ein örtlicher Genießer und berichtet hier sogar ;-)
Das freundliche Haus hat es verdient.
Sehr positiv ist uns dieses Hotel und das Restaurant in Erinnerung geblieben.
Kurzfristige Buchungsanfragen in der Vergangenheit leider erfolglos: Ausgebucht.
Erfreulich natürlich für das gepflegte Haus.
Leider können wir das aktuelle Abholmenü, aufgrund der Entfernung, nicht unterstützen.
Gerne gebe ich hier den Hinweis:
https://www.hotelpanorama.de/take-away-karte
Vielleicht liest es ein örtlicher Genießer und berichtet hier sogar ;-)
Das freundliche Haus hat es verdient.
Restaurant im Hotel Panorama
Restaurant im Hotel Panorama€-€€€Restaurant, Hotel065929340Rosenbergstraße 26, 54550 Daun
stars -
"Eifeler aufgepasst: Durchdachte Abholkarte!" PetraIOSehr positiv ist uns dieses Hotel und das Restaurant in Erinnerung geblieben.
Kurzfristige Buchungsanfragen in der Vergangenheit leider erfolglos: Ausgebucht.
Erfreulich natürlich für das gepflegte Haus.
Leider können wir das aktuelle Abholmenü, aufgrund der Entfernung, nicht unterstützen.
Gerne gebe ich hier den Hinweis:
https://www.hotelpanorama.de/take-away-karte
Vielleicht liest es ein örtlicher Genießer und berichtet hier sogar ;-)
Das freundliche Haus hat es verdient.
Geschrieben am 18.02.2021 2021-02-18| Aktualisiert am
18.02.2021
Besucht am 13.02.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 69 EUR
Viel lieber hätten wir das schöne und freundliche Hotelrestaurant wieder persönlich besucht. Unser letzter Besuch liegt unverständliche 3 Jahre zurück.
Seit Monaten werden nicht nur die Gastronomen ausgehungert, auch die Gäste leiden unter Entzug. So wie wir.
Ich koche gerne, aber ich lasse mich auch sehr gerne bekochen und inspirieren.
Per Newsletter wurde ich auf das Onlineangebot „#StübersHome-Box“ aufmerksam gemacht und bestellte:
Stübers HomeBox klein - € 49.00
2 Vorspeisen nach Wahl
1 Salatdressing
2 Hauptgänge nach Wahl
500 g Brennnesselspätzle
1 Bratapfelbrûlée
1 Dunkle Mousse au Chocolat (85% Kakao)
Unsere Qual der Wahl:
Die Vorspeisen: 2 x Konfierter Skrei, 150 ml Glas. Zusätzlich: LinsenKokosCurry-Mousse – 150 ml - € 4,90.
Die Hauptspeisen: Coq au Riesling - gebratene Brust von der Freilandpoularde mit frischen, gebratenen Kräuterseitlingen und Austernpilzen in Rieslingsoße . Sauerbraten vom Bacharacher Wildschwein à la Heinrich Heine 12 Stunden bei 80°C geschmort, mit milder Balsamicosoße.
Per eMail bestellt, kurz darauf die freundliche Bestätigung mit Rechnung für die (verständliche) Vorauskasse.
Freitags bestellt und überwiesen, dienstags wurde bereits geliefert.
Alles perfekt (mit wenig Plastik) verpackt und mit einer sehr umfassenden und persönlichen Infobroschüre zur Zubereitung versehen. Alleine das Auspacken der Lieferung bereitete schon Freude. Lieferung
Samstagabend dann „unsere kleine coronaconforme“ Stübers Küchenparty.
Zur Vorspeise gehörte unbedingt ein Brot. Selbstverständlich frisch selbstgebacken.
Die kalte Vorspeise war schnell auf die Teller gebracht. „Grünzeug und Farbe“ sind mir wichtig auf dem Teller. So wurde der Skrei auf Zucchini und die LinsenCurry-Mousse auf Tomate gebettet. Konfierter Skrei + Linsen-Kokos-Curry-Mousse
Dazu das frisch gebackene Brot. Vorspeise Frisch gebacken!
Der kalt servierte Skrei entpuppte sich zart schmelzend und feinaromatisch.
Kontrastreich die Mousse. Sehr würzig, aber nicht überwürzt. Die roten Linsen wurden zu einem cremig-luftigen Aufstrich verarbeitet. Curry und Ingwer überwürzen schnell. Hier nicht!
Vorab zu unseren Hauptgängen:
Mein Mann mag „eigentlich“ kein Wild. Aber Sauerbraten. Einen Wildschweinsauerbraten habe ich ihm (selbst eingelegt und zubereitet) schon „untergejubelt“. So schlecht war er scheinbar nicht, denn er war sehr aufgeschlossen zu Herrn Stübers Wildschwein-Sauerbraten.
Auch beim Geflügel sind wir kritisch und vertrauten auf die Feilandhaltung.
Die vakuumierten Fleischgerichte wurden im Dampfgarer „wiederbelebt“.
Die Brennnesselspätzle in Ghee leicht angebraten. Brennnesselsamen habe ich für diverse Speisen immer im Vorrat. So konnte ich noch ein Löffelchen für den nussigen Geschmack zu den Spätzlen in die Pfanne geben.
Das im Paket enthaltene Salatdressing sollte auch noch Verwendung finden. Für mich gehört zu jedem Essen „Grünzeug“. Feldsalat hatten wir eingekauft und so war auch schnell die Salatbeilage gesichert.
Schnell waren die Hauptspeisen auf den Teller gebracht und der Duft der Speisen sorgte für noch mehr Appetit. Hauptspeisen
Mein Mann war hochzufrieden mit dem zarten Sauerbraten und der stimmigen, feinsäuerlichen Soße. Wildschweinsauerbraten + Brennnesselspätzle
Mir erging es mit dem butterzarten und saftigen „Eifeler Prachthahn“ gleichauf. In dem feinen Rieslingsößchen überzeugte sogar die Pilzbeilage, hier war ich vorab sehr skeptisch. Gockel in Riesling mit Brennnesselspätzle
Selbstverständlich probierten wir gegenseitig und konnten uns gar nicht entscheiden, welche Speise die bessere war.
Der Feldsalat mit Stübers sahnigem Dressing, nach dem Geheimrezept seiner Mutter Marianne, rundete die sehr gelungene Hauptspeise ab.
Zwei Desserts im Glas waren im Genusspaket enthalten, diese teilte ich für uns auf.
Zur Süße passt ein wenig säuerliche Frische. Unsere Zitronen aus eigenem Anbau sind zur Zeit reif und so ergänzte ich noch mit einem kleinen und erfrischendem Zitronensorbet. Eigene Zitronenernte "just in time"
Mein Flambierbrenner schwächelte erneut, daher nur eine dezent karamellisierte Zuckerschicht auf dem Lieblingsdessert meines Mannes. Geschmacklich tat es keinen Abbruch. Vanillig wie erwartet. Aber die uns neue Komponente mit noch leicht knackigen Apfelstückchen brachte Frische und Leichtigkeit in das Dessert. Bratapfelbrûlée und Mousse au Chocolat
Die Mousse au Chocolate - eine einzige Schokosünde! 85%ige Schokolade zollten ihren Tribut! Wunderbar schokoladig, nur die Luftigkeit hatte in der 4tägigen Wartezeit etwas gelitten. Dies kann man aber dem Restaurant nicht anlasten.
Fazit: Herr Stüber und sein Team lieferten ein versandtaugliches (=unfallfreies) Menü. Pflegeleicht zu servieren und einfach: Sehr lecker! Dazu ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ich erlaube mir, das schöne Ambiente und den Service des Hotelrestaurants zu bewerten. Wir kennen das Haus. Ebenso der persönliche Service, der auch bei dieser Bestellung vorab durch nette Telefonate überzeugte.
Viel lieber hätten wir das schöne und freundliche Hotelrestaurant wieder persönlich besucht. Unser letzter Besuch liegt unverständliche 3 Jahre zurück.
Seit Monaten werden nicht nur die Gastronomen ausgehungert, auch die Gäste leiden unter Entzug. So wie wir.
Ich koche gerne, aber ich lasse mich auch sehr gerne bekochen und inspirieren.
Per Newsletter wurde ich auf das Onlineangebot „#StübersHome-Box“ aufmerksam gemacht und bestellte:
Stübers HomeBox klein - € 49.00
2 Vorspeisen nach Wahl
1 Salatdressing
2 Hauptgänge nach Wahl
500 g Brennnesselspätzle
1 Bratapfelbrûlée
1 Dunkle Mousse au... mehr lesen
4.5 stars -
"Ein perfekt durchdachtes Genuss-Versandmenü" PetraIOViel lieber hätten wir das schöne und freundliche Hotelrestaurant wieder persönlich besucht. Unser letzter Besuch liegt unverständliche 3 Jahre zurück.
Seit Monaten werden nicht nur die Gastronomen ausgehungert, auch die Gäste leiden unter Entzug. So wie wir.
Ich koche gerne, aber ich lasse mich auch sehr gerne bekochen und inspirieren.
Per Newsletter wurde ich auf das Onlineangebot „#StübersHome-Box“ aufmerksam gemacht und bestellte:
Stübers HomeBox klein - € 49.00
2 Vorspeisen nach Wahl
1 Salatdressing
2 Hauptgänge nach Wahl
500 g Brennnesselspätzle
1 Bratapfelbrûlée
1 Dunkle Mousse au
Geschrieben am 07.02.2021 2021-02-07| Aktualisiert am
18.05.2021
Besucht am 30.01.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 100 EUR
Einen einzigen Wunsch hatte ich für den 1. Februar:
Nur mit meinem Mann in einem sehr guten Restaurant zu Abend essen!
Dieser Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen, wie wir inzwischen alle wissen.
Also machte ich mich im „Umkreis“ auf die Suche nach einem Abholmenü welches zu Hause fertig gestellt wird. Kochen wollte ich an diesem Abend absolut nicht. Ebenso wenig kam ein Liefer- oder Abholangebot mit warmen Speisen in Frage.
Mrs Google entdeckte das genau passende Angebot des Landhaus Rüssel. Es folgte ein kurzes und sehr freundliches Telefonat mit Frau Rüssel und alle Fragen waren zu meiner vollsten Zufriedenheit geklärt. Der Lichtblick war gefunden.
Für das letzte Januarwochenende bestellte ich das angebotene 3-Gang-Menü zum Preis von € 50,00 /Person:
Maiscrémesüppchen mit Krustentiermaultaschen, Wurzelgemüse
Zander mit exotischem Gemüse, Curry-Beurre-blanc
Weiße-Schokolade mit Matcha-Tee, Ananas-Vanillekompott
Abholung der Genusspakete ist immer samstags möglich. Frau Rüssel versicherte mir, dass die Speisen gekühlt problemlos auch noch montags vollendet werden können.
Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zu Sternekoch Harald Rüssel. Knapp 45 km, vorbei am Hunsrück Nationalpark, bis fast an die Mittelmosel führte uns der Weg. Bei wirklichem Schietwetter verwarfen wir die Idee, die Abholung mit einem Spaziergang zu verbinden, ganz schnell.
Familie Rüssel hat die einstige Mühle in eine Wohlfühloase der Ruhe und Entspannung verwandelt. Die Lage ist wirklich traumhaft. .
Daher hätten wir viel lieber einen Tisch im Restaurant reserviert und eine Übernachtung gebucht. .
Auch wenn wir dies tatsächlich noch nicht geschafft haben, Kollege tischnotizen kam uns schon zuvor, kann ich gerne das Ambiente beurteilen. Denn einen Kurzbesuch hatten wir vor knapp 2 Jahren schon einmal geschafft.
Sehr herzlich wurden wir bei unserem Eintreffen begrüßt. Bei einer jungen Dame am Empfang erledigte ich das Finanzielle. Aus der Küche kam prompt und gut verpackt unsere Bestellung.
Harald Rüssel begrüßte uns kurz persönlich und es ergab sich ein kurzes Gespräch. Auch Frau Rüssel rief einen netten Willkommensgruß. Und zum Abschied noch ein kleines Geschenk: Eine hausgemachte Aprikosen-Kardamon-Marmelade. Aprikosen-Kardamon-Marmelade
Diese habe ich leider noch nicht probiert, bin mir aber sicher, dass sie meinen Geschmack trifft. Kardamon mag ich sehr gerne.
Montagabend konnte ich mich entspannt in die Küche begeben und die gut verpackte „Beute“ auspacken. Unser Menü
Eine kurze Anleitung war dem Paket beigefügt.
Die Maiscremesuppe mit dem fein geschnittenen Wurzelgemüse und die Maultaschen wurden separat erwärmt.
Die Suppe war sehr mild gewürzt, fast zu mild erschien es mir. Weit gefehlt, denn im Zusammenspiel mit den Krustentiermaultaschen ergab sich das perfekte Zusammenspiel. Milde Suppe und dazu die zwei Maultaschen mit ordentlichem Wumms. Ohne das Krustentieraroma der Füllung zu überdecken. Maiscrémesüppchen mit Krustentiermaultaschen, Wurzelgemüse
Eine reichliche Vorspeisenportion, bei dem herrlichen Geschmack gerne genossen. Die feinen Frühlingszwiebeln als Topping erlaubte ich mir. Mir fehlte etwas Farbe auf dem Teller.
Weiter ging es an die kurze Zubereitung der Hauptspeise. Reis und Gemüse erwärmen. Perfekt für das „regenerieren“-Programm unseres Mulifunktionsgarers. Der feine Reisduft erfreute das lockgedownte Heim noch am späten Abend.
Parallel erwärmte ich die Curry-Beurre-blanc im Topf. Der Zander wurde kurz gebraten. Es war nicht näher beschrieben, aber der Zander erschien mir in der Vakuumierung auch leicht und sehr fein aromatisert.
Auf die vorgewärmten Teller waren die Komponenten schnell angerichtet. Die Beurre blanc so reichlich, dass davon noch in eine Sauciere kam.
Zander mit exotischem Gemüse, Curry-Beurre-blanc
Der Zander saftig, aromatisch auf den Punkt ;-) gebraten. Der Jasminreis wunderbar aromatisch. Lediglich das eher asiatische als „exotische Gemüse“ traf nicht unseren Geschmack. Zu viele Komponenten deren Geschmäcker sich überlagerten. Zu viel Ingwer. Zu wenig Knackigkeit des Gemüses trotz schonender Erwärmung. Aber halt auch Geschmackssache. Um so mehr überzeugte die Beurre blanc mit feinstem Currygeschmack.
Beim Dessert gab es in der Küche gar nichts mehr zu tun. Umweltfreundlich und vollständig angerichtet brauchte es für den 3schichtigen süßen Abschluss nur noch eins: Den Dessertlöffel. Weiße-Schokolade mit Matcha-Tee, Ananas-Vanillekompott
Die doppelwandigen Dessertgläser werden uns beim weiteren Gebrauch immer an dieses Menü erinnern.
Von unten nach oben: luftige weiße Schokolade, darüber Matchamousse (etwas mehr Matcha hätte es sein können, aber ich liebe Grüntee in allen Varianten). Die leichte Säure der Ananas rundete das Dessert stimmig ab.
Gelungener Abschluss des Menüs. Für mich hätten die Komponenten der Gänge ruhig ein wenig aufwändiger und „sterneverdächtiger“ sein können. Aber Herr Rüssel möchte sicherlich den Gästen für den vollen Genuss nicht den Weg in sein schönes Landhaus ersparen. Oder einfach garantieren, dass das Menü dem Laien glückt.
Vom Preis-Leistungsverhältnis hat es gepasst. Freundlichster Service. 4
Bleibt nur zu hoffen, bald wieder die Möglichkeit zu haben, in dem wunderschönen Landhaus einzukehren.
Einen einzigen Wunsch hatte ich für den 1. Februar:
Nur mit meinem Mann in einem sehr guten Restaurant zu Abend essen!
Dieser Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen, wie wir inzwischen alle wissen.
Also machte ich mich im „Umkreis“ auf die Suche nach einem Abholmenü welches zu Hause fertig gestellt wird. Kochen wollte ich an diesem Abend absolut nicht. Ebenso wenig kam ein Liefer- oder Abholangebot mit warmen Speisen in Frage.
Mrs Google entdeckte das genau passende Angebot des Landhaus Rüssel. Es... mehr lesen
Rüssels Gourmet
Rüssels Gourmet€-€€€Bistro, Bar, Hotel, Sternerestaurant0650991400Büdlicherbrück 1, 54426 Naurath
3.5 stars -
"Fast ein Wunschkonzert!" PetraIOEinen einzigen Wunsch hatte ich für den 1. Februar:
Nur mit meinem Mann in einem sehr guten Restaurant zu Abend essen!
Dieser Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen, wie wir inzwischen alle wissen.
Also machte ich mich im „Umkreis“ auf die Suche nach einem Abholmenü welches zu Hause fertig gestellt wird. Kochen wollte ich an diesem Abend absolut nicht. Ebenso wenig kam ein Liefer- oder Abholangebot mit warmen Speisen in Frage.
Mrs Google entdeckte das genau passende Angebot des Landhaus Rüssel. Es
Geschrieben am 04.02.2021 2021-02-04| Aktualisiert am
11.02.2021
Besucht am 31.01.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Kurz vor dem ersten Lockdown 2020 eröffnete das Restaurant „Indisches Gewürzparadies“ in Hintertiefenbach. Hintertiefenbach??? Knapp 350 Einwohner. Schon mutig, hier bei den hiesigen „Spießbratenessern“ ein indisches Restaurant zu eröffnen.
In der Nahe-Zeitung wurde angekündigt: „Jetzt wird indisch gekocht… Richtig Indisches, mit einem Koch aus dem Südwesten des Subkontinents“.
Und dann so ein Pech, kurz nach der Eröffnung wieder schließen zu müssen.
Die Lage des Restaurants ist wirklich schön und ruhig. Parkplätze direkt am Haus stehen ausreichend und kostenlos zur Verfügung. Im Sommer gibt es gepflegte Außenplätze.
In den vergangenen Jahren gab es ein gastronomisches „Kommen und Gehen“ in der Pulverlochschänke (der ortsübliche Name). Sehr schöne Abende haben wir hier schon verbracht.
Die indische Küche sollte durchaus nach unserem Geschmack sein. Mangels Angebot können wir hier leider nicht mit Erfahrung dieser vielfältigen Küche aufwarten. Und unsere wenigen Erfahrungen überzeugten bisher nicht.
Das Restaurant bot nach der Eröffnung überwiegend Buffet an. Buffet hatte sich dann coronabedingt 2020 schnell erledigt.
Nun erfuhr ich vom Lieferangebot über lieferando.de. Abholung ist auch möglich.
Also zum ersten Ma(h)l für uns: Indisches Gewürzparadies und lieferando.de.
Die Onlinebestellung war gut beschrieben und ich bestellte zur kostenfreien Lieferung:
Vorspeisen: Masala Papadam: Frittierte Linsenwaffeln mit Zwiebeln, Tomaten, Zitrone und Dipsauce - € 4,50 Vegetable Samosa: Teigtaschen gefüllt mit Gemüse - € 4,00
Hauptspeisen: Prawns Butter Garlic: Marinierte Garnele mit Knoblauch und Butter - € 20,50 Prawns Pepper Fry (scharf): Marinierte Garnele mit Cashewsauce - € 18,50
Unter 8 Beilagen (Reisvariationen und Brot) darf der Gast wählen. Ich bestellte für beide Hauptgerichte: Vegetable Pulao – Basmatireis mit verschiedenen Gemüse gedämpft.
Zahlung per paypal und bestellte für 19.00 Uhr.
Die Wunschlieferzeit war für mich selbstverständlich nicht fix. Bei einer Lieferung sind da +/- 30 Minuten absolut akzeptabel. Unser Mampfgarer war zur Sicherheit zum Warmhalten und eventuellen Aufwärmen vorgewärmt.
Um 19.10 Uhr stand ein junger Mann vor unserer Türe, vermutlich ein Mitarbeiter des Restaurants. Sehr freundlich überreichte er die sauber verpackten Speisen und er entschuldigte sich tatsächlich vor die kurze „Verspätung“ die wirklich kein Problem war. Lieferung
Nun hieß es auspacken – warm zwischenparken – anrichten – genießen!?
Die Papadam, knusprige und hauchdünne frittierte Teigfladen, waren gut. Papadam
Zwiebeln, Tomaten, Zitrone waren nicht wie erwartet im Papadam eingearbeitet, sondern wurden feingeschnitten separat dazu angeboten.
Statt einem erwartetem Dipp gab es gleich drei. Diese nicht weiter beschrieben. Für unseren Geschmack könnte man das Angebot auf den roten Dipp mit cremiger Konsistenz reduzieren. Ein würziger Paprikadipp mit dezenter Schärfe. Die beiden anderen dünnflüssigen Dipps hätten wir nicht gebraucht. War es ein Koriander und ein Sojadipp? Geschmacklich so dünn wie die Konsistenz. Papadam, Saucen, Samosa
Die Samosa kamen frisch aufgeknuspert auf den Teller. In der Teighülle fand sich eine cremige und dezent gewürzte Füllung. Ich glaube nicht, dass sie hausgemacht waren.
Weiter ging es mit den schonend warm gehaltenen Garnelen-Hauptspeisen.
Hier war ich schon beim Auspacken erstaunt. Die Garnelen ohne Sauce, klein und mit „Schwanzflosse“. Sollten sie dadurch größer wirken? Beide Garnelengerichte sahen eher trocken aus.
Unser Mulifunktionsgarer mit der „Regenerieren-Stufe“ mit Dampf sorgte eher für die Garnelenwiederbelebung.
Heiß und auf vorgewärmten Tellern ging es an die Hauptspeisen. Für den Farbtupfer hatte ich noch frischen Koriander im Kühlschrank.
Die Butter-Knoblauchgarnelen waren für meinen Mann geplant. Bei Gerichten mit dem Siegel „scharf“ ist er vorsichtig. Prawns Butter Garlic
Der Buttergeschmack war gegeben. Knoblauch verhalten.
Für mich die scharfen Pepper Fry. Rein farblich sahen sie gefährlich scharf aus. Prawns Pepper Fry (scharf)... oder weniger scharf
Die beschriebene Cashewsauce fand ich nicht. Es war eher eine Garnelenmarinade in der die Cashewkerne kaum zu erschmecken waren.
Wir konnten problemlos gegenseitig probieren.
Die Zwerggarnelchen waren leider in beiden Hauptgerichten nicht mehr saftig, aber noch ok. Ich bin gar nicht so ein Saucenfan, aber eine Sauce hätte nicht geschadet. Auch wegen des Transportweges.
Die Schalenreste ließen sich überraschend gut lösen und mit dem „Gepiddel“ isst man automatisch langsamer und bewusster. Und unsere Geschmacksknospen suchten das indische Gewürzparadies. Wir suchten und fanden leider nicht. Geschmacklich waren beide Gerichte ok. Aber Knoblauch, Schärfe und indische Gewürze waren sehr verhalten eingesetzt.
Gab es vielleicht schon zu viele Beschwerden unserer heimischen Spießbratengaumen? Aber Spießbraten habe ich auch schon würziger als meine Pepper Fry Garnelen erlebt!
Überzeugend war mit feiner Würze der lockere Gemüsereis. Sehr guter Reisgeschmack, durch die Gewürze nicht überlagert und auch ausreichend. Die extra bestellte Portion Jasminreis konnte ich am nächsten Tag zum Mittagessen verwenden.
Fazit:
War ok für einen "normalen" Abend ohne große Erwartung.
Der Preis für die Garnelengerichte war deutlich überteuert. Hier erwartete ich eine deutlich bessere Garnelenqualität.
Versehentlich habe ich die Sauberkeit bewertet. Aber wir waren ja nicht im Restaurant.
Ich finde den Trick nicht, die Berwertung "Sauberkeit" zu löschen, ich könnte sie nur auf einen halben Stern setzen. Das würde ein absolutes falsches Bild spiegeln. Bis zur Klärung dann lieber hier 5*, die Speisen waren einwandfrei, sauber und appetitlich verpackt.
Kurz vor dem ersten Lockdown 2020 eröffnete das Restaurant „Indisches Gewürzparadies“ in Hintertiefenbach. Hintertiefenbach??? Knapp 350 Einwohner. Schon mutig, hier bei den hiesigen „Spießbratenessern“ ein indisches Restaurant zu eröffnen.
In der Nahe-Zeitung wurde angekündigt: „Jetzt wird indisch gekocht… Richtig Indisches, mit einem Koch aus dem Südwesten des Subkontinents“.
Und dann so ein Pech, kurz nach der Eröffnung wieder schließen zu müssen.
Die Lage des Restaurants ist wirklich schön und ruhig. Parkplätze direkt am Haus stehen ausreichend und kostenlos zur Verfügung. Im... mehr lesen
2.5 stars -
"Ein zu wenig gewürztes Essen ist kein gutes Essen - aus Indien-" PetraIOKurz vor dem ersten Lockdown 2020 eröffnete das Restaurant „Indisches Gewürzparadies“ in Hintertiefenbach. Hintertiefenbach??? Knapp 350 Einwohner. Schon mutig, hier bei den hiesigen „Spießbratenessern“ ein indisches Restaurant zu eröffnen.
In der Nahe-Zeitung wurde angekündigt: „Jetzt wird indisch gekocht… Richtig Indisches, mit einem Koch aus dem Südwesten des Subkontinents“.
Und dann so ein Pech, kurz nach der Eröffnung wieder schließen zu müssen.
Die Lage des Restaurants ist wirklich schön und ruhig. Parkplätze direkt am Haus stehen ausreichend und kostenlos zur Verfügung. Im
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
Die Speisen sind einzeln verpackt und werden zu Hause erhitzt / fertig gestellt. Eine Beschreibung liegt der
Box bei.
Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.
Auch Volker Kruft und Doreen Sömisch bieten nun feine Gerichte zur Abholung während des
Lockdowns an:
Rittersturzgenuss für Zuhause
https://www.rendezvousmitgenuss.de/wp-content/uploads/2016/05/rittersturz-speisekarte.pdf
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
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Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.
stars -
"Die Gute Appetitbox" PetraIOAuch Volker Kruft und Doreen Sömisch bieten nun feine Gerichte zur Abholung während des
Lockdowns an:
Rittersturzgenuss für Zuhause
https://www.rendezvousmitgenuss.de/wp-content/uploads/2016/05/rittersturz-speisekarte.pdf
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
Die Speisen sind einzeln verpackt und werden zu Hause erhitzt / fertig gestellt. Eine Beschreibung liegt der
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Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.
Geschrieben am 23.01.2021 2021-01-23| Aktualisiert am
24.01.2021
Einen interessanten Newsletter erhielt ich am Freitag von Andreas Stüber und Familie.
Auch hier hat man interessante Ideen für den Lockdown umgesetzt.
Unter #StübersHomeBox findet man tolle Speisen im Glas bzw. vakuumiert.
Und das Beste: Nicht nur Abholung ist möglich, sondern auch der Versand nach Hause. Denn die Speisen
sind einige Tage haltbar.
Es sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.
Wir werden das Angebot sicherlich bald in Anspruch nehmen!
Alles Gute für Familie Stüber und Team!
Einen interessanten Newsletter erhielt ich am Freitag von Andreas Stüber und Familie.
Auch hier hat man interessante Ideen für den Lockdown umgesetzt.
Unter #StübersHomeBox findet man tolle Speisen im Glas bzw. vakuumiert.
Und das Beste: Nicht nur Abholung ist möglich, sondern auch der Versand nach Hause. Denn die Speisen
sind einige Tage haltbar.
Es sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.
Wir werden das Angebot sicherlich bald in Anspruch nehmen!
Alles Gute für Familie Stüber und Team!
stars -
"Tolles Angebot, auch zum Versand: StübersHome-Box" PetraIOEinen interessanten Newsletter erhielt ich am Freitag von Andreas Stüber und Familie.
Auch hier hat man interessante Ideen für den Lockdown umgesetzt.
Unter #StübersHomeBox findet man tolle Speisen im Glas bzw. vakuumiert.
Und das Beste: Nicht nur Abholung ist möglich, sondern auch der Versand nach Hause. Denn die Speisen
sind einige Tage haltbar.
Es sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.
Wir werden das Angebot sicherlich bald in Anspruch nehmen!
Alles Gute für Familie Stüber und Team!
Geschrieben am 17.01.2021 2021-01-17| Aktualisiert am
17.05.2023
Besucht am 31.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 166 EUR
Liebe Michelle,
ich soll Dir einen Brief schreiben, weil Du die Gastgeberin im Papa Rhein bist. Dies riet mir eine Deiner jungen Kolleginnen.
Nun schreibe ich Dir einen Brief, damit Du Dich freust. Und da wir ja im Papa Rhein, auch ungefragt, alle so kuschelig gleich beim Du sind, kann ich ja auch ganz geradeaus schreiben.
Womit wir auch gleich beim Thema sind: Schon bei der Buchung, ohne dass wir uns je persönlich kennenlernten, wart Ihr mit mir beim Du. Mit dem Duzen habe ich grundsätzlich auch gar kein Problem, wenn es offen und authentisch ist. Leider war dies bei unserem Aufenthalt mit (zum Glück) nur einer Übernachtung nicht der Fall, sondern sehr künstlich und aufgesetzt.
Beanstandungen wurden immer freundlich entgegen genommen, mehr passierte nicht. Statt dessen soll der zahlende Gast einen Brief schreiben und seine Zeit opfern. Damit der Brief sich wenigstens etwas lohnt, sende ich ihn halt nicht auf dem direkten Weg. So erfreut mein Brief hoffentlich nicht nur Dich. Ich schreibe auch ganz gerne.
Schön wäre gewesen, wenn sich „auf dem direkten Weg“ mal ein geschulter Gastgeber beim Gast hätte blicken lassen. Aber gut geschultes Personal ist halt schwierig zu bekommen und auch teurer als die anheuerte überwiegend sehr junge Crew. Nun, hoffentlich ist der Nachwuchs in Hotellerie und Gastronomie auch nach der Pandemie gesichert.
Buchen konnte ich ich aus persönlichen Gründen erst recht kurzfristig. Aber zum Geburtstag meines Mannes fahren wir nach Möglichkeit jedes Jahr weg. Bei steigenden Corona-Infektionszahlen ahnten wir den 2. Lockdown und wollten nochmals ganz bewusst die Gastronomie unterstützen.
Papa Rhein fiel mir ein, diesen Sommer eröffnet. Für nur eine Übernachtung wollten wir nicht so weit fahren. Dass der ehemalige Koch und des Restaurant Burg Schwarzenstein, Nils Henkel, nun bei Euch als Küchenchef angeheuert hat, entnahm ich aus der Presse. Und auch, dass der mit zwei Michelinsternen ausgezeichnete Koch nun im Papa Rhein nicht mehr nach den Sternen greifen will. Muss ja auch nicht sein. Ich checkte die Speisekarte Eurer Homepage und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Da waren so viele Speisen genau nach unserem Geschmack (gebeizte Lachsforelle, Rindertatar – Thunfischcreme – Pulpo, verschiedene Fischgerichte) und meine Erwartung an die Küche vorfreudig hoch.
Also buchte ich die kleine Kajüte mit Frühstück zum stolzen Preis von € 209,00. Egal, war ja zum Geburtstag meines Liebsten. Einchecken dann erst ab 15.00 Uhr, auschecken dann aber bitte bis um 12.00 Uhr.
Telefonisch reservierte ich dann sofort auch den Tisch für unseren Genussabend. Hier die erste Enttäuschung: 2 Essenszeiten! In der Pandemie und den erforderlichen Hygienebedingungen hatte ich natürlich auch hier Verständnis und wählte den späteren Termin von 20 – 22 Uhr. 2 Stunden für ein gemütliches Dinner (wir planten mindestens 4 Gänge) sind schon reichlich knapp bemessen.
Es folgte auf die Übernachtungsbestätigung auch die Reservierungsbestätigung des Restaurants. Und spätestens bei diesem Schreiben hätte ich stornieren sollen. Denn die Bollands’sche Gewinnmaximierungsart schlug hier schon voll zu:
Guten Tag Petra,
Wir freuen uns, Deine Reservierung hiermit bestätigen zu dürfen! Schön, dass Du uns besuchen kommst!
Allgemeine Informationen zum Restaurant:
Das 3 Gang Menü (mit Auswahlmöglichkeit) zum Dinner im Bootshaus ist für Halbpensionsgäste inbegriffen.
Für Frühstücksgäste berechnen wir 49,00 Euro pro Person.
Externe Gäste zahlen 55,00 Euro pro Person
(ohne Getränke).
Zum Mittagstisch bieten wir eine à la carte Karte an.
Sollten Lebensmittelunverträglichkeiten vorliegen, bitten wir Dich uns einen Hinweis dahingehend zu geben.
Nur so können wir diese berücksichtigen.
Bitte beachte, dass wir mit 2 Seatings arbeiten:
18:00 bis 20 Uhr Seating 1
20:00 bis 22 Uhr Seating 2
Der Tisch kann 24h vor Anreise kostenfrei storniert werden.
Bei einer Stornierung innerhalb von 24h vor Reservierungstermin erheben wir eine Gebühr von
50,00€ pro Person.
Ahoi!
Deine "Bootshaus-Crew"
Was bitte soll denn das? Als Übernachtungsgast zahle ich € 49,00 für das 3-Gang-Menü und wenn ich 25 Stunden für der Anreise storniere, soll ich € 50,00 Stornierungsgebühr zahlen?
Liebe Michelle, wir sind ja so freundschaftlich miteinander: Denkt da mal jemand über die Sinnhaftigkeit des Schreibens nach? Keinerlei Materialeinsatz und 1,00 € mehr als das Menü eines Hausgastes bei Stornierung? Wurde hier noch entgangener Getränkeumsatz eingerechnet?
Die Information zum günstigen 3-Gang-Menü interessierte mich wenig. Gebucht hatte ich ja auch keine Halbpension. Wir wollten ja à la carte zu Abend essen und auch gerne dafür mehr zahlen.
1 Tag nach der Buchung wurde angekündigt, dass die Gastronomie ab dem 2.11. zum 2. Mal in diesem Jahr schließen muss. Noch hätte ich kostenfrei stornieren können. Aber nein. Genau jetzt muss man unterstützen! Schon richtig groß!
Der Tag der Anreise war gekommen und Schlage stehen beim Check in. Das aufgesetzte „Du“ auch hier am Start. Und Hektik, Informationen zum Haus wurden hinter der Maske heruntergerattert. Es galt die Ohren zu spitzen. Und die spitze ich, als die Frage kam „wann willst Du denn frühstücken?“.
Ich fragte, innerhalb welcher Zeit das Frühstück angeboten wird und erhielt die Antwort, das pro Gast eine (1!!!) Stunde zum Frühstück zur Verfügung steht. Nein, ich hatte mich leider nicht verhört. Ich wies darauf hin, dass wir uns auf ein gemütliches Geburtstagsfrühstück gefreut hätten. Aber auch da gab es keine Ausnahme. Also notgedrungen dann von 10 – 11 Uhr, so konnte ich vorher noch schwimmen gehen. Denn um 12 Uhr musste ja schon wieder ausgecheckt sein.
Wir bezogen unsere kleine aber feine Kajüte, ohne WLan-Empfang. Die schlaue Antwort der Rezeptionsmitarbeiterin darauf angesprochen: „Probier es einfach später nochmal“. Ging natürlich nicht, aber wir waren ja auch nicht zum surfen hier.
Vor dem Abendessen im BOOTSHAUS ließen wir uns noch auf ein Glas Sekt an der Bar nieder. Winzersekt an der Bar
Hier hatte ich den perfekten Blick zur verglasten Kombüse. Ein entspannter Nils Henkel unterhielt die ebenso entspannte und fleißige Jungherrenmannschaft. Nils Henkel im Lehramt
Das sah alles nach sehr viel vorbereiteten Speisen zum Sousvidegaren und Reanimieren im Konvektomaten aus. Dagegen ist nichts zu sagen.
Meinst Du wirklich, liebe Michelle, die festen Essenszeiten sind pandemiegerecht? Denn wenn man nur 2 Stunden Zeit zum Essen hat, kommen natürlich alle pünktlich an die Kombüse. Das Bootshaus konnte sich nicht über fehlende Gäste beschweren.
Zugewiesen wurde uns ein Tisch am seitlichen Fenster. Ausblick gab es in die Dunkelheit nicht, dafür maximale Dunkelheit am Tisch. Dinner im Dunkeln hatten wir nicht gebucht. Tatsächlich erfreut waren wir, dass wir doch noch einen anderen Tisch mit angenehmer Beleuchtung beziehen durften.
Beim Interieur haben sich die Inneneinrichter wirklich hippe Mühe gegeben. Über kahle Betonwände und laute Akustik konnte die stimmige Einrichtung nicht hinweghelfen. Und die offene Decke mit offenen Versorgungsleitungen muteten nach Fabrikhalle an.
Am Tisch funktionierte das Hygienekonzept. Besteck in der Papierhülle passt trotzdem eher in den Biergarten.
Eine freundlich bemühte Mitarbeiterin reichte die Speisekarte. Das Angebot für die Halbpensionsgäste. Ich fragte nach der regulären Speisekarte. Die Antwort war die absolute Enttäuschung unseres Aufenthaltes: Samstags und sonntags gibt es ausschließlich die kleine, immerhin leicht saisonale, Karte! Ausgerechnet am Wochenende!
2 Vorspeisen - 2 Hauptspeisen - 2 Desserts
Wir mögen ja übersichtliche Speisekarten. Aber das? Reduzierte Wochenendkarte
Weder auf der Homepage, noch bei der telefonischen Reservierung (wo ich meine Vorfreude auf die tollen Speisen äußerte), noch bei der Reservierungsbestätigung hierzu ein Hinweis. Für die angebotenen Speisen wären wir niemals extra nach Bingen (mit einer Übernachtung für € 209,00) gefahren!
Nun, da saßen wir nun. Die Dame, die uns freundlich bediente, konnte nicht mehr als ihr Bedauern zu äußern. Zu spät zur Flucht.
Wir gaben unsere Bestellung auf. Es wurde ein Mineralwasser und „Papa Rhein“- Wasser empfohlen. Ich hoffte darauf, dass „Papa Rhein“ die Gäste nicht preislich abzockt. 1 l des aufgesprudelten „Kranenbergers“ schlug dann mit ordentlichen € 6,90 zu Buche.
Als Aperitif bestellten wir nochmals den Winzersekt, der uns vorab an der Bar überzeugte. 0,1 - € 7,50.
Mit der Wahl der Speisen waren wir entsprechend schnell durch.
Unsere Vorspeise:
Kingfisch – Teriyakisud – Jalapeño – Koriander
Als Hauptgang wählte mein Mann: Eismeersaibling – Safran-Muschelsud – Fenchelbrandade
Und ich: Hirschrücken – Wacholderjus – Rosenkohl – Pilzknödel
Mit dem angebotenen süßen Dessert konnten wir uns beide nicht anfreunden. Daher hier für uns: Käseauswahl – Früchtebrot – Feigenchutney
Zum Essen bestellten wir eine Flasche trockenen Weissburgunder des uns bekannten Weingut Hemmes. 0,75 l / € 25,00.
Nachdem unsere Wünsche notiert waren, wiesen wir darauf hin, dass die Zeiten zwischen den Gängen bitte etwas länger sein können.
Wenig später wurde frisches Brot und aufgeschlagene Butter serviert. Halt nur Brot und Butter
Wir reklamierten unser fehlendes Wasser. Unsere Erwartungen, dass hier noch ein kreativer Gruß folgt, wurden nicht erfüllt.
Unser Winzersekt wurde serviert, wir wiesen auf das fehlende Wasser hin. Die dritte Reklamation des fehlenden Leitungswassers führte schließlich zum Erfolg. Schön verpacktes Leitungswasser
Noch während wir unsere Brote schmierten, wurde unsere Vorspeise serviert. Vorspeise: Kingfisch
Erfreut waren wir, dass ein schönes Makrelenstück roh und nur leicht abgeflämmt serviert wurde. Zart im Biss, allerdings ohne jegliche erinnerungswürdige Geschmackstiefe. Der dünne Teriyakisud verhielt sich auch unauffällig. Die erwartete Schärfe durch angekündigte (und nicht gefundene) Jalapeño blieb aus. Dafür punktete die nicht angekündigte frittierte Scheibe Lotuswurzel durch ihr angenehmes Aroma und schönen Crunch.
Nachdem wir nochmals darauf hinwiesen, einen gemütlichen Abend verbringen zu wollen, war die Pause bis zum Hauptgang akzeptabel.
Appetitlich und übersichtlich angerichtet wurden unsere Hauptspeisen serviert.
Ein saftiges und butterzartes Saiblingsfilet für meinen Mann. Saiblingsfilet
In der Brandade eingearbeiteter Fenchel und obenauf eine dünne Scheibe leicht angerösteter Fenchel. Der Muschelsud gut abgeschmeckt und passend. Die Muscheln wanderten zur mir als kleinen Zwischengang, Miesmuscheln mag mein Mann einfach nicht (dies fließt natürlich nicht in die Bewertung ein).
Beim Anblick des Hirschrückens frohlockte ich. Denn der Garpunkt schien genau nach meinem Geschmack, medium-rare, getroffen zu sein. Das war er auch. Hirschrücken
Aber sousvide ist nicht immer der Garant für zartes Kauvergnügen. Hier gab es ordentlich zu schneiden und zu kauen. Das Fleisch war leider zäh. Die Servicedame fragte nach unserer Zufriedenheit und konnte sehen, wie sich der Hirsch gegen das Messer wehrte. Auch war mein Gericht nicht wirklich heiß serviert worden und kühlte schnell ab. Wieder wurde Bedauern geäußert. 3 knackige Rosenkohl auf schmackhaften Rosenkohlpüree angerichtet.
Der Würfel des Pilzknödels untergrub tatsächlich noch das Fleisch. Einfach nur trocken und ohne jegliche Raffinesse. Pilz-Semmel-Trockenbau
Die dünne Wachholderjus konnte hier auch nichts retten. Also blieb der „Pilz-Semmel-Klotz“ fast komplett übrig.
Es wurde abgefragt, wann wir den Käsegang wünschen. Das klappte gut und serviert wurden tatsächlich 3 Käsestücke. Käse, wie er in jedem gut sortierten Supermarkt angeboten wird. Alltagskäse - kein krönender Abschluss
Ein fester Blütenkäse, ein Weichkäse und ein Ziegenkäse. Auch das Früchtebrot ließ Saftigkeit vermissen. Das Feigenchutney so, wie man es halt kennt.
Das Beste des Abends: Unser Wein!
Angenommen, mein Hauptgang wäre handwerklich und geschmacklich gut und heiß serviert worden:
Preis / Leistung wäre akzeptabel gewesen. Ob sich Nils Henkel, der hoch ausgezeichneter und mit Michelinsternen versehene Spitzenkoch, mit dem Wechsel in die Jugend-Forscht-Abteilung einen Gefallen getan hat und dies seinem Anspruch genügt, wage ich zu bezweifeln.
21.45 Uhr waren wir dann durch. Im Magen drückte nichts, auch schön. Sicherlich waren die Portionen extra so bemessen. Beim Verlassen des Restaurantbereiches konnten wir die blank polierte Küche bewundern. 21.45 Uhr - Feierabend... vielleicht auch früher
Es geht doch nichts über gute Küchenvorbereitungen!
Am nächsten Morgen stand ich früher auf um 8 Uhr wenigstens den Spabereich zu besuchen und um ein paar Bahnen zu schwimmen. Ging nicht. Das Becken bereits mit vorbildlichem Abstand zur Wassergymnastik belegt.
Wassergymnastik im recht kleinen Becken
Um 10.00 Uhr fanden wir uns dann pünktlich zur Frühstücksschlacht ein. Anders war das Chaos nicht zu bezeichnen. Gemütliches Geburtstagsfrühstück adé. Buffet, trotz Corona. Jeder konnte jeden Löffel angreifen und jeder über das vielfältige, aber gewöhnliche Angebot husten.
Nichts wurde am Tisch serviert, noch nicht einmal Getränke. Schlange stehen, an Abstände und Laufrichtungen hielt sich keiner. Es galt schließlich, innerhalb einer Stunde Getränke und Speisen an den Tisch zu bringen und zu verzehren. An den Kaffeeautomaten lange Schlangen, so griffen wir zum angebotenen Filterkaffee in Thermokannen. Die Orangensaft-Pressanlage war ebenso beliebt. Also verzichteten wir hier. Um 10.40 Uhr versuchte ich nochmals einen frisch gepressten Orangensaft zu bekommen. Da wurde das Gerät gerade weggeschoben. Ab 10.45 Uhr hatten wir oft Gesellschaft am Tisch. Das Personal wollte unbedingt, dass man nicht nur um 11.00 Uhr mit dem Frühstück fertig ist, sondern auch die Tische abgeräumt und gesäubert sind.
Liebe Michelle, wir hätten den Spa-Bereich ja nach dem Auschecken noch den Tag nutzen dürfen. So war es von uns eigentlich auch geplant. Aber wir waren so bedient, dass wir es vorzogen, unser Wellnessprogramm ins eigene Heim zu verlegen.
Die Bollandsherbergen sind bekannt für eine gewisse Gewinnmaximierungsmentalität zu Lasten der Gäste. Dies wurde hier vollkommen unter Beweis gestellt. Und sicherlich lag es nicht daran, dass es das letzte Wochenende vor dem erneuten Lockdown war.
Wir wollten trotz der aktuellen Umstände Deinen Arbeitgeber unterstützten. Das dafür Gebotene war es nicht ansatzweise wert. Ich finde zum überwiegenden Teil die Schließungen der Hotels und Restaurants für nicht gerechtfertigt. Denn es wurde in Ausstattung zur Hygiene investiert und für Abstände gesorgt. Nach dem Frühstückschaos im Papa Rhein kann ich nur sagen: Verdiente Schließung. Wir sind froh, gesund geblieben zu sein.
Falls Du mal richtig gut, mit bestem Service, ehrlichem Interesse am Kunden und großen Abständen zu anderen Gästen essen möchtest: Ein Katzensprung entfernt befindet sich in Bad Kreuznach das Restaurant „Im Gütchen“. Hier konnten wir glücklicherweise noch einen perfekten Geburtstagsabend zu Zweit feiern.
Gute Besserung für die Zukunft und keine Sorge: Wir werden Euch mit weiteren Besuchen verschonen.
Ahoi! Petra
P. S. Liebe Community: Sorry für die die lange Schreibe. Aber zur Zeit gibt es ja leider viel Zeit zum Lesen.
Der angegebene Rechnungsbetrag bezieht sich nur auf die Bewirtung.
Wenn Covid-19 hoffentlich irgendwann im Griff ist, habe ich 42 Restaurants auf der Liste! Auch dank Eurer
zahlreichen Tipps!
Liebe Michelle,
ich soll Dir einen Brief schreiben, weil Du die Gastgeberin im Papa Rhein bist. Dies riet mir eine Deiner jungen Kolleginnen.
Nun schreibe ich Dir einen Brief, damit Du Dich freust. Und da wir ja im Papa Rhein, auch ungefragt, alle so kuschelig gleich beim Du sind, kann ich ja auch ganz geradeaus schreiben.
Womit wir auch gleich beim Thema sind: Schon bei der Buchung, ohne dass wir uns je persönlich kennenlernten, wart Ihr mit mir beim Du. Mit... mehr lesen
Restaurant Das Bootshaus
Restaurant Das Bootshaus€-€€€Restaurant06786292990Hafenstraße 47a, 55411 Bingen am Rhein
2.0 stars -
"Papa Rhein und Jugend forscht" PetraIOLiebe Michelle,
ich soll Dir einen Brief schreiben, weil Du die Gastgeberin im Papa Rhein bist. Dies riet mir eine Deiner jungen Kolleginnen.
Nun schreibe ich Dir einen Brief, damit Du Dich freust. Und da wir ja im Papa Rhein, auch ungefragt, alle so kuschelig gleich beim Du sind, kann ich ja auch ganz geradeaus schreiben.
Womit wir auch gleich beim Thema sind: Schon bei der Buchung, ohne dass wir uns je persönlich kennenlernten, wart Ihr mit mir beim Du. Mit
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Ich stelle mir da viel Freiheit der Küche bei den Interpretationen der Gerichte vor!
Wie würde hier wohl der Klassiker Caesar Salad zu Teller gebracht?
Auf jeden Fall eine geschickte Namensgebung!
Auf der Facebookseite des Castelletto heißt es: „Verschiedene Esskulturen und Kochkünste miteinander kombiniert“.
Der langjährige frühere italienische Inhaber sitzt seine Brandstifterstrafe hinter Gittern ab.
Der nächste Pächter erarbeitete sich innerhalb weniger Tage einen solch negativen Ruf, dass wir selbst gerne von einem Besuch absahen. Obwohl frischer Fisch geboten wurde.
Der Start war für den neuen Pächter sicherlich denkbar schwierig. Seit dem Sommer wurde kräftig renoviert und auch die geschützte Außenterrasse neu gestaltet.
Die Eröffnung wurde für den 14.11.2020 angekündigt und das Restaurant war ausgebucht. Der 2. Lockdown ab dem 02.11.2020 bereitete der Vorfreude auf die Eröffnung ein jähes Ende und dauert leider noch an.
Seit Januar wurden dann Speisen zur Abholung und Lieferung angeboten. Auf das Lieferangebot griff ich gerne zurück.
Nach einem kurzen und sehr freundlichen Telefonat bestellte ich unkompliziert per Whatsapp:
Beilagensalat mit Orangen-Senf-Vinaigrette - € 3,50
und
Wild Tagliatelle – Zweierlei vom Wild (Hirsch/Wildschwein) auf Butter-Tagliatelle, Gewürzapfel und zweierlei karamellisierte Kirschen - € 12,90.
Kurz darauf wurde meine Bestellung für 18.30 Uhr bestätigt. Mir kam es hier nicht auf eine halbe Stunde +/- an. Toller Service: Alen (wohl der Chef des Restaurants) schrieb nochmals kurz, als er losfuhr. So wusste ich, dass in ca. 10 Minuten geliefert wird. Pünktlich um 18.30 Uhr.
War es Alen persönlich an der Haustüre? Jedenfalls wurde meine Bestellung sehr freundlich überreicht.
Nicht ohne einen guten Appetit zu wünschen.
Sauber verpackte Speisen.
Eine bunte Salatmischung mit separatem Dressing.
Leicht überrascht war ich über das Zweierlei vom Wild. Nicht getrenntes Fleisch von Hirsch und Wildschwein, sondern eine Wildbolognese. Für den Preis konnte man aber kein Hirsch- und Wildschweinfilet erwarten. Und das aromatische Wildfleischaroma, das mir entgegen schlug, machte noch mehr Appetit.
Der Salat war schnell angerichtet.
Ebenso das Hauptgericht auf vorgewärmten Teller, die fruchtige Komponente separat und in nicht vorgewärmter Schale.
Was soll ich sagen? Immer schön wenn Erwartungen übertroffen werden!
Ein toller frischer und bunter Salat.
Tadellose Zutaten und noch crunchy Nüsse und getrocknete Tomaten obenauf. Die Orangen-Senf-Vinaigrette gefiel mir sehr gut dazu. Damit ist schon ein Preis bei mir gewonnen.
Die wilde Bolognese war gut aber nicht überwürzt. Der Eigengeschmack des Wildfleisches angenehm erhalten. Die Tagliatelle „al dente“, wie gewünscht.
Die Kombination von herzhaften Speisen mit Frucht mag ich sehr. Die Kombination der feinwürzigen Kirschen mit Apfel passte für mich sehr gut zu diesem Essen.
Dazu begleitete ein guter Spätburgunder von der Nahe.
Obst ist aber kein Salat und kein Gemüse. Ohne den Beilagensalat hätte mir aber tatsächlich etwas gefehlt.
Mit dem sehr feinen Beilagensalat war dieses Essen für mich rundum gut, sehr gelungen und die Portion ausreichend bemessen.
Der sehr kompetente und freundliche Service machte Spaß.
Was macht noch mehr Spaß? Dieses neue Restaurant hoffentlich bald persönlich besuchen zu dürfen!
Endlich mal eine „andere“ Küche. Idar-Oberstein ohne Spießbraten ist undenkbar. Schön ist aber auch, wenn mal Abwechslung geboten wird!