Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939234x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 12.06.2022 2022-06-12| Aktualisiert am
12.06.2022
Besucht am 01.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 146 EUR
Da saßen die zwei begossenen Pudel im Auto und flüchteten vorm Rügenregen. Die Klimaanlage musste erst einmal die von innen beschlagenen Schreiben belüften.
Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr erfreulichen Besuch im Scheelehof 2021 war dieser unser erster Anlaufpunkt.
Früh am Abend hatten wir Glück. Ein Tisch im Wintergarten war für uns frei. Diesen Raum kannten wir noch nicht. Wintergarten
Er schließt an den geschützten Innenhof an, witterungsbedingt blieben die Außenplätze an diesem Abend leer.
Wir fühlten uns ausgesprochen wohl in dem schönen und hellen Nebenraum.
Und ganz besonders freute es uns, dass uns ausschließlich unser bekannter Herr Schiffler wieder so ausgezeichnet und frohgelaunt umsorgte!
Unsere Getränke: 1 Stralsunder Mineralwasser, 0,75 l - € 5,90.
Zum Aperitif: 1 Lutter & Wegner, 0,1 l - € 5,50 und 1 Cremant die Loire rosé, 0,1 l - € 11,00.
Zu den Hauptgängen noch jeweils 1 Grauburgunder, 0,25 l - € 9,50.
Sehr schön, dass unsere „kleinen Weine“ im Kühler mit Eis serviert wurden!
Wir wurden, neben den Getränken, kurze Zeit später mit cremiger Salz- und Kräuterbutter und zweierlei frischem, knusprigen Brot versorgt. Salz- und Kräuterbutter Frisches Brot
Die Vorspeise meines Mannes: Rinder-Consommé I Tatar I Rote Bete I Zwiebel - € 12,50. Rinder-Consommé I Tatar
Serviert wurde im tiefen Teller das Rindertatar mit Bete und Zwiebel. Herr Schiffler goss die heiße aromatische Consommé am Tisch an. So garte das Tatar leicht an und die Aromen entfalteten sich. Im Kännchen war noch reichlich Consommé und mein Mann konnte nach Wunsch auffüllen… hier etwas übrig zu lassen wäre ein Sünde gewesen. Sehr durchdacht und fein!
Meine Vorspeise der zarte geschmackliche Gegenpol: Saibling I Gurke I Basilikum I Apfel - € 17,00. Saibling I Gurke I Basilikum I Apfel
Das Saiblingsfilet noch sehr glasig gegart. Bei dieser Fischqualität perfekt.
Gurke, Apfel und Basilikum wurden sehr harmonisch in Sud und Cremes eingebunden. Ich liebe Basilikum, dieser war allerdings sehr zurückhaltend eingesetzt. Geschmacklich war es aber eine wirklich tolle Vorspeise.
Zum Hauptgang wählten wir beide: Weißer Stör I weißer Spargel I Tomate I Wildkräuter I Belper Knolle - € 37,50.
Stör steht nicht so oft auf Speisekarten. Da trafen wir sehr gerne diese Wahl.
Die feste Struktur des Fisches ist zubereitungsfreundlich und am Gaumen sehr angenehm.
Wir waren auch hier wieder restlos angetan von der saftigen Fischtranche.
Kleine Kirschtomaten und eine leichte aufgeschäumte Sauce passten sehr gut zum Fisch.
Der Spargel war noch mit schönem Biss gegart.
Die gesunde Deko aus Vogelmiere und Karottenkraut (? bin nicht ganz sicher ?) verdeckte den heimlichen unerwähnten Aromahelden des Tellers: Eine dicke Kartoffelscheibe angebraten mit guten Röstaromen. Darauf feinstes Pastinakenpüree. Weißer Stör I weißer Spargel I feine Knollen
Zu sparsam wurde leider der Schweizer Rohmilchkäse verwendet. Die Belper Knolle mag ich sehr, hier ging das feine Aroma aber leider unter.
Wunschlos glücklich, wohl gesättigt, nahm dieser Unwettertag doch noch ein sehr schönes, genussvolles Ende.
Volle Empfehlung für dieses Restaurant! Wenn es wegen der Entfernung passt, kommen wir sehr gerne wieder.
Übrigens versorgten wir uns in unserer Ferienwohnung mit dem geschmackvollen Kaffee der Stalsunder Rösterei Scheele!
Da saßen die zwei begossenen Pudel im Auto und flüchteten vorm Rügenregen. Die Klimaanlage musste erst einmal die von innen beschlagenen Schreiben belüften.
Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr... mehr lesen
Restaurant Zum Scheele
Restaurant Zum Scheele€-€€€Restaurant, Hotel, Partyservice038312833112Fährstraße 25, 18439 Stralsund
4.5 stars -
"Eine andere, aber keine 2. Wahl!" PetraIODa saßen die zwei begossenen Pudel im Auto und flüchteten vorm Rügenregen. Die Klimaanlage musste erst einmal die von innen beschlagenen Schreiben belüften.
Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr
Geschrieben am 06.06.2022 2022-06-06| Aktualisiert am
06.06.2022
Unser zweiter Rügen Besuch. Und wieder wollte das Wetter nicht so recht mitspielen.
Aber immerhin war es trocken.
Im vergangenen Jahr waren wir in Sassnitz und an den Kreidefelsen. Dieses Jahr nun Binz.
Für den Abend hatte ich hier einen Tisch reserviert, darauf freuten wir uns schon.
Zum Mittagessen sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Direkt an der Seebrücke entdeckten wir die Gosch-Filiale.
Den Namen Gosch verbindet wohl jeder erst einmal mit Sylt.
Wir schauten mal rein. Frischfisch auf Eis macht den Gästen Appetit. Den Köchen kann man in der teils offenen Küche über die Schulter schauen. Fisch-, Bestell-, Zahl- und Abholtheke
Selbstbedienung ist angesagt. Bestellt und gezahlt wird an der langen Theke.
Man erhält sein mobiles "elektronisches Gästerufsystem", d. h. die Küche ruft den Gast und wenn der Gast warmes Essen möchte, sollte er flott reagieren und die Speisen abholen. Wenn hier zeitgleich noch viele Gäste bestellen und abholen kann es eng werden.
Das Restaurant ist in keiner Weise (zahlreiche Stufen, gepflegte Toiletten im 1. OG, Selbstbedienung) gehbehinderten geeignet.
Getränke gibt es an einer anderen Theke, das ist ein wenig mühselig sich hier alles zusammen zu suchen.
Die Getränkeversorgung übernahm mein Mann.
Die Speisekarte hängt gut einsehbar auf beleuchteten Tafeln an den Theken. Wir entschieden uns beide für den Backfisch mit Pommes (da Bratkartoffeln nur mit Speck möglich waren) zu € 8,90 der Rubrik „Gosch Klassiker“. Damit kann man sicherlich nichts falsch machen.
Mein Mann organisierte 2 alkoholfreie Weizenbiere und wir fanden einen freien Platz im geschützten Außenbereich.
Nach kurzer Wartezeit meldete sich unser Brummi – Essen fertig!
Bei der Abholung war ich doch erstaunt. Kauft Gosch bei Iglo ein? Da lag das komplette Industriepaket auf dem Teller. Kein Backfisch frisch durch den Bierteig gezogen und luftig im Fett ausgebacken. Nein. Da lag ein Brikett, ein paar Pommes und Remoulade im Schälchen auf dem Teller.
Wir hatten keine hohen Erwartungen an GOSCH. Aber trotzdem erwarteten wir hier einen richtigen Backfisch. An zahlreichen Fischkuttern (in Binz haben wir keinen gefunden) wird richtig frischer, toller Backfisch angeboten.
Ich servierte unser Essen. Mein Mann schaute genau wie ich auf den Teller. Kein typischer Backfisch, aber typische Pommes.
Geschmacklich war der Fisch besser als er aussah. Das nicht näher beschriebene Fischfilet war wohl Dorsch / Kabeljau und innen noch schön saftig. Halt ähnlich, wie die dicken Backfischstäbchen von Iglo ;-)
Die Speisen bei anderen Gästen sahen durchaus nach Frischeküche aus. Die Bezeichnung „Gosch-Klassiker“ hat uns hier einfach wohl die falsche Wahl treffen lassen.
Es gibt bessere Alternativen als „Systemgastronomie Gosch“.
Die falsche Wahl war nach dem Mittagessen auch der Binz-Strandspaziergang, zu weit von Gebäuden entfernt.
Heftiger Regen und ein Gewitter zogen so schnell auf. Gosch-Niederlassung mit gelben (Gewitter)Pfeil gekennzeichnet.
Trotz Regenjacken waren wir klatschnass und entsprechend kalt wurde es uns.
Es hatte sich richtig eingeregnet.
Dumm gelaufen und es tat mir sehr leid unsere Tischreservierung für den Abend, drei Stunden später, absagen zu müssen.
Unser zweiter Rügen Besuch. Und wieder wollte das Wetter nicht so recht mitspielen.
Aber immerhin war es trocken.
Im vergangenen Jahr waren wir in Sassnitz und an den Kreidefelsen. Dieses Jahr nun Binz.
Für den Abend hatte ich hier einen Tisch reserviert, darauf freuten wir uns schon.
Zum Mittagessen sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Direkt an der Seebrücke entdeckten wir die Gosch-Filiale.
Den Namen Gosch verbindet wohl jeder erst einmal mit Sylt.
Wir schauten mal rein. Frischfisch auf Eis macht den Gästen Appetit. Den... mehr lesen
Gosch Binz im Strandschloss
Gosch Binz im Strandschloss€-€€€Restaurant, Biergarten, Take Away038393131563Hauptstraße 25, 18609 Binz
2.5 stars -
"Gosch. Nicht Sylt, sondern Binz im Strandschloss!" PetraIOUnser zweiter Rügen Besuch. Und wieder wollte das Wetter nicht so recht mitspielen.
Aber immerhin war es trocken.
Im vergangenen Jahr waren wir in Sassnitz und an den Kreidefelsen. Dieses Jahr nun Binz.
Für den Abend hatte ich hier einen Tisch reserviert, darauf freuten wir uns schon.
Zum Mittagessen sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Direkt an der Seebrücke entdeckten wir die Gosch-Filiale.
Den Namen Gosch verbindet wohl jeder erst einmal mit Sylt.
Wir schauten mal rein. Frischfisch auf Eis macht den Gästen Appetit. Den
Geschrieben am 05.06.2022 2022-06-05| Aktualisiert am
05.06.2022
Besucht am 31.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Für den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze. Die Mühle
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal. .
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es. .
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für den sehr aufmerksamen Service zuständig.
Gut gelaunt betreuten sie alle Gäste.
In Ruhe durften wir in der Karte stöbern.
Unsere Getränke des Abends: 1 Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50. 1 Campari-Orange - € 5,50. Müller-Thurgau, trocken, Saale-Unstrut - € 6,00 / 0,2 l. Grauer Burgunder, trocken, Baden - € 6,00 / 0,2 l.
Die saisonale Speisekarte ist angenehm übersichtlich. Und sicherlich ist für jeden Geschmack etwas dabei.
FRISCH – REGIONAL – HAUSGEMACHT, schreibt das Restaurant und so wird es auch umgesetzt.
Die Herkunft der Hauptprodukte (wenn möglich in Bio) wird benannt.
Wir gaben unsere Wünsche bei der Dame auf. Wenig später wurde frisches Brot mit Röstzwiebeln und eine hausgemachter Kräuteraufstrich gereicht. Beides klasse im Geschmack. Brot und Kräuteraufstrich
Mit passender Wartezeit wurden unsere Vorspeisen serviert.
Für meinen Mann: Erbsensüppchen mit Gartenkräutern und gebratenen Zanderbäckchen - € 7,90.
Im Weckglas mit Deckel serviert. Beim Deckelabheben erreicht so den Gast schon der volle Duft! Aufgedeckeltes Kräuter-Erbsensüppchen mit Zanderbäckchen .
Hier dominierten die Gartenkräuter, die Erbsen sorgten eher für die leicht sämige Konsistenz. Geschmacklich fein und die frischen Kräuter deutlich schmeckbar. Die Erbse hätte aber durchaus einen stärkeren Auftritt verdient. Die Zanderbäckchen wurden vor dem Suppenbad kross angebraten und dann versenkt. Schön umgesetzt von der Küche.
Ich bin halt ein Salatesser. Meine Wahl: Kleiner Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing - € 6,90. Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing
Wieder eine Steigerung des Salates zu den Vorabenden. Aber nicht nur Blattsalate mit Rucola und Blutampfer, auch Gurke, Paprika, Radieschen und Kerne waren Bestandteil. Ergänzt mit dem richtig feinen Dressing!
Wie am Vorabend, wurde auch hier die Speisefolge gut geregelt. Geschirr abgeräumt, Ansage in der Küche „Tisch … kann weiter“. Bei frischer Zubereitung der Hauptgänge ist ein zu frühes Servieren der Hauptspeise ausgeschlossen und für uns war die Wartezeit perfekt.
Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter und Rosmarinkartoffeln - € 23,90.
Hier mal als Kabeljau auf der Karte. Die Bezeichnung eine Seltenheit an der Ostsee. Denn hier überwiegt doch die Bezeichnung Dorsch. Egal, ist ein Lieblingsflossler meines Angetrauten. Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter, Rosmarinkartoffeln
Der Kabeljau/Dorsch war gut und schön kross gebraten. Und genoss hoffentlich sein letztes Bad im mediterranen Aromabad. Dazu die feinen Kartoffeln und ein Kapernapfel. Da blieb nur ein wenig des üppigen Tomatensugos übrig.
Für mich von der Spargelkarte: Brandenbuger Spargel (250 g), bissfest gegart, neue Kartoffeln, Sauce Hollandaise, € 14,50. Dazu gebratene Lammleber - € 9,90.
Da die Hollandaise hier frisch aufgeschlagen serviert wurde bestellte ich diese gerne statt der angebotenen Butter.
Auch hier wurde ein ansehnlicher Hauptgang serviert. Lammleber, Spargel, Drillinge, Hollandaise
Die Stücke der Lammleber kräftig angebraten, mit frischem Rosmarin und Thymian. Innen war die Leber perfekt noch leicht rosa und somit saftig. Detail Lammleber
Lammleber wird so selten angeboten, ich war wirklich froh hier zugegriffen zu haben. Dazu die Drillinge. Ich mag es sehr, wenn die geschmackvollen jungen Kartoffeln mit der Schale serviert werden. Die Hollandaise frisch und fernab von Tetrapack. Inzwischen leider eine Seltenheit, sie frisch zubereitet zu bekommen. Sicherlich teilweise in manchen Betrieben kaum frisch zu händeln. Das verstehe ich und nehme dann gerne die einfache Butter.
Zum Spargel: Bissfest angekündigt. Bissfest serviert. Allerdings sorgte für unwillkommenen Biss die Spargelschale. Und die war bei allen Spargelstangen fast vollkommen vorhanden.
Nicht sehr stilvoll entfernte ich mit Besteck und Fingerspitzengefühl den Spargel von der Schale. Spaß kam da nicht auf. Besonders weil doch alles gut schmeckte.
Wenig später erkundigte sich die Inhaberin (?) nach unserer Zufriedenheit und bei meinem Teller waren nur wenige Worte nötig. Ich sagte „Also da wo wir herkommen, schälen wir den Spargel vor dem Garen“. Ich war fast fertig mit dem an sich sehr guten Essen. Vollstes Verständnis vom Service mit dem Versprechen in der Küche zu klären.
Was war passiert? Keine Ahnung. Unaufmerksamkeit beim (Nicht)Schälen, frisch-verliebt oder vielleicht versehentlich in den falschen (noch ungeschälten) Behälter gegriffen?
Mein Mann machte weiter. Die Crème brûlée-Challange dieses Urlaubs wurde weiter geführt: Eierlilör- Crème brûlée - € 5,90. Dezent serviert, ohne viel „Fruchtsoßen und Kram“ wie es mein Mann mag. 2 Erdbeerhälften reichten als fruchtige Deko. Eierlilör- Crème brûlée
Auch hier schlemmte mein Gatte zufrieden. Die knackige Zuckerschicht war gelungen, der Eierlikörgeschmack dezent. Der Eierlilör hätte deutlicher hervorstechen können.
Ein schöner Abend. Der einzige Ausfall beim Spargel.
Aber es gibt noch die vorbildliche Reaktion in der Gastronomie. Wir bestellten die Rechnung und diese wurde um den kompletten Betrag für Spargel, Kartoffeln und Hollandaise reduziert.
Kundengewinnung durch sofortige und vorbildliche Reklamationsbearbeitung – habe ich selbst in einem Vertriebsseminar gelernt und dies geht auch so auf. Mein Hauptgang also nur für den Preis der Leber.
Da zahlt man gerne – natürlich mit Trinkgeld. Und der Spargel bleibt hier natürlich auch aus der Wertung raus.
Gerne empfehlen wir dieses gästeorientierte Haus!
Für den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für... mehr lesen
Restaurant MÜHLE Born
Restaurant MÜHLE Born€-€€€Restaurant, Cafe038234472Nordstraße 25, 18375 Born am Darß
4.5 stars -
"Perfekte Gastgeber in der schönen Mühle!" PetraIOFür den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für
Besucht am 30.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 95 EUR
Auch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also genau richtig.
In diesem Jahr konnten wir „per pedes“ zum Restaurant spazieren.
Bei unserem Eintreffen waren wir irritiert: Die Terrasse war weg! Terrasse mit Windschutz
Ach nein. Bei schlechter Witterung können die drei offenen Seiten mit stabilen Kunststoffrollos verschlossen werden, die schöne Aussicht ist somit für die Gäste weg. Das sieht nicht so hübsch von außen aus, aber das Restaurant hat so etliche Plätze zusätzlich gewonnen. Heizstrahler sind auch vorhanden. Besser so als frieren.
Innen wurden wir freundlich empfangen, unsere Reservierung abgefragt.
Das Restaurant war schon gut besucht und ich sehr froh über unsere Reservierung.
Die junge Servicemitarbeiterin begleitete und zum Tisch, reichte die Karten und fragte erste Wünsche
= 1 Flasche Selters Mineralwasser, 0, 5 l - € 4,90, ab.
Zum Aperitif bestellte ich 1 Aperol Spritz - € 5,20. Aperitif
Mein Mann ging gleich zum trockenen Müller-Thurgau, 0,25 l - € 5,30 über.
Die gewählte Vorspeise meines Mannes: Tatar vom Heringsfilet nach Matjesart auf Kartoffelpuffer, kleines Salatbouquet - € 8,90. Tatar vom Heringsfilet,, Kartoffelpuffer, Salatbouquet
Das Tatar war ganz wunderbar abgestimmt. Mild-säuerlich, mit Zwiebeln, Kräutern, Essiggurke und Möhren, alles fein geschnitten, abgestimmt.
Der Kartoffelpuffer war nicht hausgemacht, mein Mann fand ihn aber geschmacklich gut. Etwas mehr Röstaromen hätte er vertragen können. Insgesamt eine gute Vorspeise!
Für mich gab es: Kleiner gemischter Salat mit Croutons, Balsamicodressing - € 5,90. Kleiner gemischter Salat
Dieser Salat gefiel mir schon mal deutlich besser als am Vorabend. Blattsalat mit einen gut abgestimmten Dressing, obenauf feine separat angemachte Rohkostsalate und Tomaten. Und das Baguette war frisch aufgeschnitten.
Zu unseren Hauptspeisen bestellten wir noch einen Hügelheimer Weißburgunder, 0,5 l - € 10,60.
Die Zeitfolge der Gänge wurde durch den Service geschickt geregelt. Nach dem Abräumen des Vorspeisengeschirrs kamen die vernehmbaren Ansagen in der Küche „ Tisch … kann weiter“. So war auch die Wartezeit auf unser Hauptgericht genau passend.
Für uns beide: Fischplatte „Kranichrast“. Filets von Dorsch, Zander und Lachs, Garnelen, hausgemachte Remoulade, Pommes (getauscht da die Bratkartoffeln mit Speck bei hohem Gästeaufkommen vorgebraten werden) je € 22,90. Fischteller mit Pommes
Auch hier gab es keinen Grund zur Klage. Tadellos gebratene, saftige Fischfilets. Die Garnelen noch leicht glasig. Knusprige Pommes und die Remoulade war richtig klasse.
An der Portion hatten wir gut zu knabbern. Dorsch und Zander als regionaler Fisch überzeugten am Meisten.
Was fehlte bei den Desserts? Die Crème brûlée!!! Mein Mann schaffte tatsächlich noch ein Dessert.
Da musste dann der nächste französische Klassiker, die Mousse au Chocolat, € 7,90, herhalten. Mousse au Chocolat
Luftig wie sie sein soll. Nicht zu süß. Dazu Rote Grütze. Passt!
Unser zweiter Besuch überzeugte uns wieder sehr.
Leider machten die Frösche eine Pause und das Froschkonzert fiel aus.
Gerne wollten wir für den letzten Zingstabend (der einzige nicht vorreservierte Abend) nochmals hier einkehren. Aber an der klaren Ansage des Restaurantleiters gab es nichts zu rütteln: Ab 1.6. werden für die Sommersaison keine Reservierungen angenommen. Die Personalsituation ist zu dünn, viele Gäste halten sich nicht an die reservierten Zeiten oder erscheinen einfach gar nicht (ohne abzusagen). Man nimmt die Gäste ab sofort so an, wie es machbar ist. Verständlich. Aber am letzten Abend werden wir wohl nicht das Risiko eingehen, noch irgendwo etwas anderes suchen zu müssen. Die Kranichrast. Gleicher Preis bei Kaffee und Kuchen wie 2020,
Auch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also... mehr lesen
4.5 stars -
"Wir freuten uns sehr auf unseren 2. Besuch und wurden nicht enttäuscht." PetraIOAuch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also
Geschrieben am 02.06.2022 2022-06-02| Aktualisiert am
02.06.2022
Besucht am 29.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Wie auch in den vergangenen 2 Jahren hatte ich vorab die Plätze für unsere abendlichen Restaurantbesuche reserviert. Dies hing natürlich mit den coronabedingten Beschränkungen zusammen. Es ist uns einfach angenehm, vorab die Restaurants in Ruhe auszuwählen und am Urlaubsabend, ohne Suche, den reservierten Tisch zu wissen.
Natürlich nimmt das die Spontanität, aber wenn ich eine Rundreise buche, ist die Route auch vorgegeben.
Für unseren Ankunftsabend an der Ostsee sollte das Restaurant unbedingt fußläufig erreichbar sein.
Und möglichst nah am Meer. Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch im Hotel Seebrücke.
Durch unsere Zwischenstation in Duderstadt kamen wir nach gut fünfstündiger Fahrt in Zingst an und konnten unsere schöne und absolut ruhig gelegene Ferienwohnung in Strandnähe beziehen.
Am Abend trafen wir nach knapp 10 Minuten Fußweg am Hotelrestaurant ein. .
Die namensgebende Seebrücke Zingst führt wenige Schritte vom Hotel ins Meer. Die 270 m lange Seebrücke Zingst
Ein junger Mann begrüßte uns und zeigte uns den reservierten Tisch. Den weiteren Service am Tisch übernahm glücklicherweise eine wesentlich freundlichere Dame.
Die Einrichtung ist gediegen und gepflegt. Der Gastraum hell und angenehm unterteilt. Alles ebenerdig, auch die sauberen WC-Räume.
Vor dem Haus gibt es noch windgeschützte Außenplätze. Gepflegte Außenplätze
Die Ostsee sieht man von hier aus durch den schützenden Deich leider nicht.
Leider spielte das Wetter zum Draußensitzen nicht so richtig mit. Die Gäste zog es alle in die Gasträume.
Wir bestellten 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l. Diese wurde in der hauseigenen Flasche mit Schnappverschluss serviert. Sicherlich aus dem eigenen Sprudler, da spricht gar nichts dagegen. Und gut gekühlt war das Wasser auch. Und wie ich jetzt beim Schreiben feststelle: Sogar gratis. Es wurde wohl vergessen.
Eine tolle Sache wäre natürlich auch Gratissprudel wenn die Gäste ansonsten durchschnittlichen Umsatz mit Speisen und weiteren Getränken machen.
Vorab durfte es mal ein Bierchen sein. Für meinen Mann 1 Störtebeker Pils, 0,3 l - € 3,90, für mich 1 Störtebeker Schwarzbier, 0,3 l – € 4,10.
Als Vorspeise bestellten wir beide: Kleiner gemischter Salat (Lollo Rosso und Bionda, Ruocla, Paprika Gurke und Tomate) mit hausgemachtem Balsamico-Dressing je € 5,20.
Die Wartezeit war kurz. Und der gemischte Salat wie angekündigt klein und leider nur von oben mit sehr wenig Dressing beträufelt. Der Lollo war wohl aus, jedenfalls fehlte er. Kleiner gemischter Salat
Das wenige Dressing schmeckte ausgesprochen gut. Es reichte ein kurzer Hinweis und die freundliche Servicedame reichte noch Dressing nach. Insgesamt ein feiner frischer Salat. Die einfachen Baguettescheiben zum Salat waren leider recht angetrocknet.
Auch unsere Hauptspeisen wurden zügig und dampfend heiß serviert. Und das Servierte machte gleich einen top Eindruck!
Für meinen Mann: Gebratenes Dorschfilet auf warmen Gurkengemüse und auf Wunsch Bratkartoffeln (statt Rote-Bete-Stampf) - € 17,70.
Kross auf der Haut gebraten, das Dorschfilet noch leicht glasig – so schmeckt frischer Fisch! Gebratenes Dorschfilet, Gurkengemüse, Bratkartoffeln
Das Gurkengemüse eine nette Abwechslung, nur leicht angeschmort und noch mich schönem Biss zubereitet.
Nach dem Desaster des totgebratenen Fisches am Vorabend in Duderstadt ging ich beim Fisch auf Nummer Sicher: Dreierlei Heringsfilets nach Matjesart (klassisch, eingelegt in Curry und Rote Bete), hausgemachte Remoulade und Bratkartoffeln - € 15,80.
Die marinierten Heringslappen wurden aufgerollt wie Rollmöpse serviert. Eine großzügige Portion. Dreierlei Matjes, Remoulade, Bratkartoffeln
Die Heringe angenehm gesäuert, die 3 unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gefielen mir ausgesprochen gut. Ebenso die gut abgestimmte leckere Remoulade.
Zum Hering noch 1 Grauburgunder, 0,2 l - € 5,80.
Für uns beide als Beilage Bratkartoffeln mit schönen Röstaromen und Zwiebeln. Normalerweise werden sie mit Speck zubereitet, netterweise für uns ohne Speck. Danke!
Mein Mann arbeitet an seiner Crème brûlée-Sommeliere-Ausbildung. Da hilft nur testen, schmecken, üben.
Also für ihn noch die Crème brûlée der Tonkabohne - € 7,60.
Serviert wurde das Dessert mit marinierten Beeren und warmen Apfelstücken. Die Zuckerkruste schön karamellisiert und mit schönem „Knack“.
Crème brûlée von der Tonkabohne
Die Tonkabohne im französischen Dessertklassiker wurde genau richtig eingesetzt. Das besondere Aroma, mich erinnert es immer an Vanille und Rum, gut schmeckbar (ich durfte probieren), aber nicht zu dominant. Dann schmeckt so ein Dessert schnell zu parfümiert.
Ein sehr schöner Auftakt zum ersten Ostseeabend!
Wir wurden freundlich verabschiedet und geben gerne die Empfehlung weiter!
Wie auch in den vergangenen 2 Jahren hatte ich vorab die Plätze für unsere abendlichen Restaurantbesuche reserviert. Dies hing natürlich mit den coronabedingten Beschränkungen zusammen. Es ist uns einfach angenehm, vorab die Restaurants in Ruhe auszuwählen und am Urlaubsabend, ohne Suche, den reservierten Tisch zu wissen.
Natürlich nimmt das die Spontanität, aber wenn ich eine Rundreise buche, ist die Route auch vorgegeben.
Für unseren Ankunftsabend an der Ostsee sollte das Restaurant unbedingt fußläufig erreichbar sein.
Und möglichst nah am Meer. Ich... mehr lesen
Hotel Seebrücke - Restaurant Seepferdchen
Hotel Seebrücke - Restaurant Seepferdchen€-€€€Restaurant, Hotel038232840Seestraße 53, 18374 Zingst
4.0 stars -
"Gelungener Urlaubsauftakt in Zingst!" PetraIOWie auch in den vergangenen 2 Jahren hatte ich vorab die Plätze für unsere abendlichen Restaurantbesuche reserviert. Dies hing natürlich mit den coronabedingten Beschränkungen zusammen. Es ist uns einfach angenehm, vorab die Restaurants in Ruhe auszuwählen und am Urlaubsabend, ohne Suche, den reservierten Tisch zu wissen.
Natürlich nimmt das die Spontanität, aber wenn ich eine Rundreise buche, ist die Route auch vorgegeben.
Für unseren Ankunftsabend an der Ostsee sollte das Restaurant unbedingt fußläufig erreichbar sein.
Und möglichst nah am Meer. Ich
Geschrieben am 01.06.2022 2022-06-01| Aktualisiert am
02.06.2022
Besucht am 28.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 100 EUR
Das „Dorfhotel“ liegt etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach. Das Hotel wurde uns von einer Bekannten empfohlen wegen der ruhigen Lage und guter Küche.
2 Wochen vor unserem Reisetermin reservierte ich und wir bekamen gerade noch das letzte Zimmmer. Die Suite. Für eine Übernachtung ist uns die Größe des Zimmers wirklich egal. Hauptsache ruhig und sauber. Hier gab es halt keine Wahl und der Übernachtungspreis war ok.
Am späten Nachmittag trafen ein. Hauseigene Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Unter den Gästen auch eine große Hochzeitsgesellschaft, denn endlich darf ja auch wieder ordentlich gefeiert werden. Spontan erschlich sich der Gedanke beim Anblick der zahlreichen Gäste: Hoffentlich geht das mit unserem Abendessen gut!
Ein junger Mann empfing uns freundlich, bestätigte die Restaurantreservierung für den Abend uns erklärte uns den Weg zum Zimmer.
Um 18.00 Uhr trafen wir im gemütlichen Restaurant im sehr gepflegten Landhausstil ein. .
Die Hochzeitsgesellschaft feierte im großen und schön hergerichteten Festsaal. Im Restaurant bekam man von der Feier nichts mit. Gut gelöst.
Kaum hatten wir Platz genommen, wurde nach unseren Getränkewünschen gefragt.
Wir bestellten 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50. Eine zweite Flasche folgte später.
Auch die Aperitifwünsche wurden gleich abgefragt, alles etwas hektisch. Vorgeschlagen wurde Prosecco. Uns war nach einem ordentlichen Sekt. Dieser war so schnell notiert. Ich bat noch um einen Sekt brut… weg war der junge Mann.
Wasser kam gut gekühlt. Wenig später 2 Gläser Hausmarke Sekt - € 5,80. Nicht sehr prickelnd (war die Flasche länger geöffnet oder war es doch Prosecco?). Kühler hätte er sein können und von brut war er weit entfernt. Insgesamt verzichtbar.
Zum Essen bestellten wir 1 Flasche Merler Stephansberg - € 26,50. Dieser wurde vom Serviceherrn als pfälzer Wein angekündigt. Ist aber halt Anbaugebiet Mosel. Aber immerhin in Rheinland-Pfalz.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir. Nach der nicht kleinen Pizza zum Mittag waren wir noch nicht so hungrig.
So war es auch nicht schlimm, dass der Erbprinz vorab weder Brot noch Küchengruß reichte.
Mein Mann bestellte: Gebratenes Doradenfilet, auf Gemüseratatouille & Basmatireis - € 23,90
Die Spargelkarte bot: 500 g Deutscher Spargel mit Salzkartoffeln, Butter oder Sauce Hollandaise - € 16,90. Auf Wunsch konnte z. B. Schinken, Steak oder Schnitzel dazu bestellt werden. Ich entschied mich für das Lachsfilet + € 10,00. Nachdem mir versichert wurde, dass die Hollandaise frisch zubereitet würde, entschied ich mich gerne für diese.
Trotz der Hochzeitsgesellschaft und gut besuchtem Restaurant war die Wartezeit auf unser Essen überraschend kurz.
Das Spargelgericht wurde mit geklärter Butter serviert. Ich fragte nach der bestellten Hollandaise. Nein, keine Verwechselung. Kommentarlos wurde in Butter getauscht, denn die Hollandaise sei doch nicht hausgemacht. Aha.
Die Kartoffeln wurden à part serviert.
Der Spargel und die Kartoffeln waren gut. Der Spargel hatte noch einen schönen Biss.
Geklärte Butter ist halt geklärte Butter. Spargel, Salzkartoffeln und Lachsfilet
Die kleine Lachstrance dagegen ein Totalausfall. Auf den ersten Blick sah ich schon, dass der Fisch in der Küche nochmals gestorben war. Der erste Biss bestätigte den Eindruck: Da war kein saftiges Stückchen mehr zu finden. Einen zweiten Bissen ersparte ich mir, es schmeckte nur unangenehm fischig.
Meinem Mann ging es nicht besser. Das Ratatouille war einfach zusammengestellt, das Gemüse verweigerte rede Verbindung, das Öl setzte sich ab. Gebratenes Doradenfilet, Gemüseratatouille
Die Dorade nicht knusprig auf der Haut gebraten, trotzdem auch nicht saftig und muffig im Geschmack.
Ich probierte und fand sie noch schlimmer als den Lachs. Aber der Basmatireis war gut!
Servicemitarbeiter waren ausreichend vorhanden. Auch der Hochzeitsgesellschaft waren wohl feste Servicekräfte zugeteilt. Trotzdem fand sich eine Servicemitarbeiterin erst zum Abräumen an unserem Tisch ein. Die beiden komplett vorhandenen Fischportionen auf unseren Tellern sah sie wohl nicht und fragte nach unserer Zufriedenheit. Unsere Kritik nahm sie entgegen, fragte auch nochmal nach.
Sie fragte, ob wir z. B. einen Espresso aufs Haus wollen. Nein, wollten wir nicht. Wir wollten eigentlich nur feinen Fisch essen. Und zugegeben: Ungenießbaren Lachs und Dorade auch nicht zahlen.
Ich sagte ihr, dass es wohl kein Frischfisch war. Antwort: „Doch, ich glaube schon“. Weg war sie.
Ich weiß nicht, was dem Lachs passiert ist. Frisch gebe ich ihm nicht. Falls doch, frage ich mich, was in der Küche damit passiert ist. Frittiert oder im Konvektomat? In unserer Firmenkantine gibt es auch ab und zu Lachsfilet. Ich bin jedes Mal verblüfft, dass der (sicherlich TK)Lachs nach Zubereitung und 15 km Transport und noch Warmhaltezeit in unserer Kantine richtig gut und saftig ist.
Mein Mann bestellte noch sein Lieblingsdessert: Crème brûlée im Gläschen serviert - € 9,50. Schön angerichtet mit frischen Früchten. Crème brûlée
Das Dessert kam gut an, mit schöner dünner und knackender Zuckerschicht.
Auf der Rechnung tauchte das Dessert nicht auf. Wir sprachen dies bei der Zahlung an und werteten es als kleine (sehr kleine) Entschädigung für € 10,00 nicht gegessenen Lachs plus die Doradenfilets.
Ob es an dem Abend zu viele Gäste für die Küche waren? Wir haben leider nicht den besten Abend erwischt.
Der Gesamteindruck spiegelt heute wirklich nicht die Einzelbewertung wider. Sauberkeit und Ambiente können einfach nicht alles gutmachen.
Das „Dorfhotel“ liegt etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach. Das Hotel wurde uns von einer Bekannten empfohlen wegen der ruhigen Lage und guter Küche.
2 Wochen vor unserem Reisetermin reservierte ich und wir bekamen gerade noch das letzte Zimmmer. Die Suite. Für eine Übernachtung ist uns die Größe des Zimmers wirklich egal. Hauptsache ruhig und sauber. Hier gab es halt keine Wahl und der Übernachtungspreis war ok.
Am späten Nachmittag trafen ein. Hauseigene Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Unter den Gästen... mehr lesen
Der Kronprinz
Der Kronprinz€-€€€Restaurant, Hotel55279100Fuhrbacher Str. 31, 37115 Duderstadt
2.5 stars -
"Vielleicht hatten wir hier einfach den falschen Abend erwischt." PetraIODas „Dorfhotel“ liegt etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach. Das Hotel wurde uns von einer Bekannten empfohlen wegen der ruhigen Lage und guter Küche.
2 Wochen vor unserem Reisetermin reservierte ich und wir bekamen gerade noch das letzte Zimmmer. Die Suite. Für eine Übernachtung ist uns die Größe des Zimmers wirklich egal. Hauptsache ruhig und sauber. Hier gab es halt keine Wahl und der Übernachtungspreis war ok.
Am späten Nachmittag trafen ein. Hauseigene Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Unter den Gästen
Geschrieben am 31.05.2022 2022-05-31| Aktualisiert am
01.06.2022
Besucht am 28.05.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Endlich Urlaub! Die Anreise gen Ostsee war mit einer Übernachtung im schönen Städtchen Duderstadt geplant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir ein und fanden auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz. Unserer Besichtigung des mittelalterlich geprägten Städtchens mit wunderschönen Fachwerkhäusern stand nur noch der Hunger im Wege.
Wir entdeckten den Ratskeller und schon von außen sah es einladend aus. Die schönen Außenplätze vor dem Restaurant waren leer, das Wetter war einfach nicht so verführerisch um draußen zu essen.
Es war schon nach 14.00 Uhr als wir das italienische Restaurant betraten. Wohl die Inhaberin begrüßte uns und wir fragten vorsichtig, ob noch ein Mittagessen möglich sei. Sie winkte uns netterweise durch, eigentlich war die Küche wohl schon geschlossen.
Das Restaurant ist in zwei Räume rechts und links vom Eingangsbereich unterteilt. Wir durften uns einen Platz im Raum mit Pizzaofen aussuchen. Paparazzitisch an der Pizzastation
Das Restaurant ist rustikal und gepflegt eingerichtet.
Die freundliche Dame des Hauses reichte die Karten und kurz darauf nahm sie unsere Bestellung entgegen. 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 4,50 und 1 alkoholfreies Pils, 0,33 l - € 2,80. Durstlöscher
Die Eheleute Pizzano betreiben das Restaurant.
Was lag da näher als (neben schönen saisonalen Tagesangeboten) eine Pizza zu bestellen?
10 Stück standen zur Wahl.
Mein Mann wählte die Pizza Rustika (Tomaten, Käse, Schinken, frische Champigons) € 9,50
und ich die Pizza Frutti di Mare (Tomaten, Käse, Meeresfrüchte) € 13,90.
Ein junger Mann bezog neben uns die Stellung des Pizzaiolo. Und wir konnten zusehen wie schnell und routiniert die Teiglinge geformt und belegt wurden.
Wenige Minuten später wurden unsere dampfend heißen Pizzen vom Pizzabäcker angereicht.
Schön, so nah am Pass zu sitzen. Frischer und heißer geht es nicht.
So ein feiner Teigfladen ist nicht von ungefähr so beliebt. Schön, dass auf der Pizza Rustika frische Champignons verwendet wurden. Pizza Rustica
Für unseren Geschmack hätten die Pizze noch 1 – 2 Minuten dunkler werden können. Auch die Würze war sehr dezent. Der Teig schön dünn und an den Rändern luftig.
Die Frutti die Mare bestanden überwiegend aus Miesmuscheln (da wäre weniger mehr gewesen), kleinen Garnelen, Tintenfischstreifen und ein paar Venusmuscheln. Pizza Frutti die Mare
Letztlich hoben sie sich leider nicht vom guten Standard ab. Ich vermisse oft auf der Pizza ein paar frische Kräuter. Geschmeckt hat es, wir waren keinesfalls enttäuscht. Und es war eine sehr freundliche und nette Einkehr!
Endlich Urlaub! Die Anreise gen Ostsee war mit einer Übernachtung im schönen Städtchen Duderstadt geplant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir ein und fanden auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz. Unserer Besichtigung des mittelalterlich geprägten Städtchens mit wunderschönen Fachwerkhäusern stand nur noch der Hunger im Wege.
Wir entdeckten den Ratskeller und schon von außen sah es einladend aus. Die schönen Außenplätze vor dem Restaurant waren leer, das Wetter war einfach nicht so verführerisch um draußen zu essen.
Es war schon nach 14.00 Uhr als... mehr lesen
3.5 stars -
"Freundliches italienisches Restaurant" PetraIOEndlich Urlaub! Die Anreise gen Ostsee war mit einer Übernachtung im schönen Städtchen Duderstadt geplant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir ein und fanden auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz. Unserer Besichtigung des mittelalterlich geprägten Städtchens mit wunderschönen Fachwerkhäusern stand nur noch der Hunger im Wege.
Wir entdeckten den Ratskeller und schon von außen sah es einladend aus. Die schönen Außenplätze vor dem Restaurant waren leer, das Wetter war einfach nicht so verführerisch um draußen zu essen.
Es war schon nach 14.00 Uhr als
Geschrieben am 30.05.2022 2022-05-30| Aktualisiert am
31.05.2022
Besucht am 05.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Vorgeplänkel:
Der kleine Ort Veitsrodt ist weit bekannt. Und zwar wegen seines Veitsrodter Marktes, immer am 2. Wochenende im Juli. Ich mag keine Kirmes. Aber dieser Markt ist Pflichtprogramm seit meinen reiterlichen Anfängen. Pferderennen, Viehprämierungen, Kirmes, Krämermarkt, Livemusik….
Man muss es der kleinen Gemeinde neidvoll zugestehen: Wenn sie was machen, machen sie es richtig. Denn nicht nur der Prämienmarkt ist seit 30 Jahren mein Pflichtprogramm, sondern auch der seit wenigen Jahren entstandene (leider nur monatliche) Regionalmarkt.
Und immer wieder fuhr ich am Sonnenhof vorbei und fragte mich: Was gibt es hier überhaupt? Dies ließ sich wohl nur durch einen Besuch feststellen. Denn auch im Bekanntenkreis hörte man: NICHTS!
Rezi:
Ich reservierte spontan an einem dieser weniger Tage, an dem ich nach der Arbeit wirklich nicht mehr kochen wollte.
Die Dame am Telefon nahm gut gelaunt meine Anfrage entgegen und unser Tisch war reserviert.
Am frühen Abend trafen wir ein. Parkplätze stehen für die Gäste vor dem Haus zur Verfügung. Der Eingangsbereich ist gehbehinderten / rollstuhlgerecht gestaltet. Restaurant / Toiletten alles ebenerdig.
Wir wurden freundlich begrüßt und es war sofort klar wer wir sind. Denn neben einem anwesenden Gast waren wir an diesem Abend die einzigen Gäste des Hotelrestaurants.
Ein schöner Tisch am Fenster. Das Restaurant ist sehr gepflegt und freundlich-hell eingerichtet. .
Der Hauptraum moderner als erwartet. Die Nebenräume zur Restaurantrückseite, mit tollem Blick ins Grüne, gediegener. Gibt es noch Ado-Gardinen? Nebenraum
Die Tische waren sauber mit kleinem Tischset, frischen Tulpen und fein gefalteter doppelter Stoff-/ Papierserviette eingedeckt. Die Serviettenlösung in dieser Form gefällt mir immer sehr. Auf Tischdecken kann ich, bei einem sonst gepflegten Tisch, gut verzichten.
Die Speisekarten wurden gereicht und im Laufe des Abends hatten wir immer mehr Spaß mit den beiden erfahrenen Servicemädels. Es war natürlich auch Zeit da, aber die ungekünstelte offene Freundlichkeit, Interesse am Gast tat einfach gut und wir hatten richtig tolle Gespräche.
Natürlich wurden aber auch unsere Wünsche aufgenommen: 1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 5,00. 3 Gläser Moselwein (es war vermutlich Riesling + Grauburgunder. Ich habe die Details verpennt), 0,2 l - € 4,20.
Mein Mann wählte das hausgemachte Schnitzel „Wiener Art“ in Butter gebraten, Pommes frites und Salat - € 13,80.
Ich freute mich auf knackige Blatt- und Rohkostsalate, Balsamicovinaigrette, gebratene Streifen vom Roastbeef - € 15,80.
Aus der Küche war zu hören, dass unsere Bestellungen von der Köchin umgesetzt wurden.
Und nach passender Wartezeit wurde serviert.
Vorab für meinen Mann ein knackig-frischer Beilagensalat. Vielfältig, tadellos, frische Kräuter und ein sehr gutes Dressing. Beilagensalat
Die Schnitzel goldgelb, innen noch leicht rosa. Einfach perfekt goldgelb gebraten. Schnitzel Wiener Art
Geschmacklich sehr fein und auch das angekündigte Butteraroma war deutlich vorhanden. Das war wirklich ein richtig tolles Schnitzel. Die Pommes dazu waren auch genau richtig und knusprig frittiert.
Mein Salatteller war die Wiederholung des Beilagensalates „in groß“. Warum auch nicht? Blatt- und Rohkostsalate, Balsamicovinaigrette, gebratene Streifen vom Roastbeef
Also ein klasse und reichlich bemessener Salat. Die Roastbeefstreifen saftig und medium gebraten. Eine Portion zum Sattwerden. Lediglich das dazu gereichte Weißbrot war doch sehr belanglos. Das ist aber schon der einzige Kritikpunkt des Abends.
Mein Mann gönnte sich noch ein Dessert in Form eines Ramazzotti - € 3,00.
Toller Abend. Schade war nur, dass wir so lange brauchten für den Erstbesuch. Es war nicht der letzte Besuch. Ein Haus dem wir viele Gäste wünschen!
Nachgeplänkel:
Der Sonnenhof war seit Jahren bei GastroGuide angelegt. Kurz vor unserem Besuch war er noch vorhanden, mit Fotos der Außenansicht von mir. Aktuell war der Eintrag „verschwunden“. Gibt es hier übereifrige und schlecht recherchierte Melder angeblich geschlossener Betriebe?
Vorgeplänkel:
Der kleine Ort Veitsrodt ist weit bekannt. Und zwar wegen seines Veitsrodter Marktes, immer am 2. Wochenende im Juli. Ich mag keine Kirmes. Aber dieser Markt ist Pflichtprogramm seit meinen reiterlichen Anfängen. Pferderennen, Viehprämierungen, Kirmes, Krämermarkt, Livemusik….
Man muss es der kleinen Gemeinde neidvoll zugestehen: Wenn sie was machen, machen sie es richtig. Denn nicht nur der Prämienmarkt ist seit 30 Jahren mein Pflichtprogramm, sondern auch der seit wenigen Jahren entstandene (leider nur monatliche) Regionalmarkt.
Und immer wieder fuhr ich am... mehr lesen
4.0 stars -
"Familiär – freundlich – Frischeküche - gerne entdeckt!" PetraIOVorgeplänkel:
Der kleine Ort Veitsrodt ist weit bekannt. Und zwar wegen seines Veitsrodter Marktes, immer am 2. Wochenende im Juli. Ich mag keine Kirmes. Aber dieser Markt ist Pflichtprogramm seit meinen reiterlichen Anfängen. Pferderennen, Viehprämierungen, Kirmes, Krämermarkt, Livemusik….
Man muss es der kleinen Gemeinde neidvoll zugestehen: Wenn sie was machen, machen sie es richtig. Denn nicht nur der Prämienmarkt ist seit 30 Jahren mein Pflichtprogramm, sondern auch der seit wenigen Jahren entstandene (leider nur monatliche) Regionalmarkt.
Und immer wieder fuhr ich am
Geschrieben am 29.05.2022 2022-05-29| Aktualisiert am
30.05.2022
Besucht am 16.04.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 166 EUR
Tatsächlich ist mein letzter Beitrag schon von 2017. Aber zwischendurch war ich / waren wir schon im Meisenheimer Hof zu Gast.
Mein letzter beruflicher Besuch war im November 2021.
Heute die positive Kurzfassung, mit einigen Bedenken.
Viel hat sich nicht verändert – Veränderung ist auch nicht immer nötig.
Nach wie vor sind es einfach schöne und angenehme Räume.
Der Service ist gut geschult und aufmerksam. Die Küche für die Region aus Aushängeschild.
Auch hier sind die aktuellen, teilweis verständlichen, Preissteigerungen angekommen. Für mein Empfinden in der Kategorie „uffpasse“ (wie man bei uns sagt. Man könnte auch "obacht" sagen).
Chefkoch und Gastgeber Markus Pape genießt inzwischen einen weitreichenden und sicherlich verdienten Bekanntheitsgrad. Nicht zuletzt durch Kochtipps im Radiosender SWR1.
Ebenso buchen erfreulich viele Kurzreisende den Meisenheimer Hof um das wunderschöne Städtchen mit tollen Ausflugszielen (Draisinentour, Kanufahrt, Wanderungen, Ausflugsziele der Umgebung…) zu erkunden.
Daher „Uffpasse“ mit den Preisen. Die heimischen Gäste sind sicherlich auch wichtig und sollten vielleicht auch öfter als 1 x pro Jahr einkehren können und wollen.
Auffällig z. B. Selters Mineralwasser , 0,75 l – € 7,50 ( 2017 noch € 4,90).
Monfort Pinot Sekt vom Hausweingut Disibodenberg, 0,1 l - € 9,50 (2017 noch € 5,90).
Über die Preise für die Speisen kann man sicherlich streiten. Aber hier zahle ich gerne für die sehr gute Küchenleitung und das Handwerk.
Im Laufe unsers Abend wurde am Nebentisch das
Original Wiener Schnitzel vom Kalb Lauwarmer Meisenheimer Kartoffelsalat l kaltgerührte Preiselbeeren - € 29,00
serviert. Es sah so erstklassig aus! Aber wie viel Gramm Kalb sind in der Portion enthalten? Und was kosten die Beilagen?
Kommen wir aber zu unserem Abend. Ich fasse mich kurz und lasse mal überwiegend die Bilder sprechen.
Als Tagesempfehlung wurden Austern Fines de Claire angeboten. Wir hatten uns über die Ostertage selbst mit holländischen und irischen Austern versorgt. Mich reizte hier der Vergleich, bestellte mir aber nur 1 Auster - € 6,00 zum Sekt.
Immer wieder sehr interessant, wie geschmacksvielfältig fische pure Austern sind.
Klassisch dazu die „Pumpernickel-Butter-Schmier“.
Vom gleichauf servierten 2erlei Brot, Salzbutter, Olivenöl/ Salz hatte ich an das Brot größere Erwartungen. Brot und Salzbutter
Tommy Weinz ist zur Zeit noch mit seiner Brotmanufaktur im Meisenheimer Hof ansässig. Ich hoffte auf die Ankündigung von Weinz-Brot, geschmacklich war es nicht das erhoffte Brot.
Umso mehr überzeugte der Küchengruß: Pulposalat mit schmackigen Beilagen. Toller Küchengruß
Für Crunch sorgte gepuffter Reis. Wir waren schlicht begeistert von der geschmacksintensiven, tollen Präsentation des Kopffüßlers.
Für uns beide die gleiche Vorspeise: Handgeschnittenes Tatar vom Glantalrind
Asiatische Aromen l Dashi l Schwarzwald Miso l Shiitake - € 22,00. Handgeschnittenes Tatar vom Glantalrind
Absolut harmonisches Zusammenspiel der Aromen!
Zum Hauptgang gingen wir wieder gleiche Wege: Steinbeißer I Schwarze Linsen l Gemüse Allerlei l römische Nocken l Beurre Blanc - € 32,00 Steinbeißer I Linsen l Gemüse I Polenta
Auch hier wurden wir mit perfekt glasig gegartem Fisch nicht enttäuscht.
Die Beilagen ebenso tadellos. Die Linsen noch mit schönem Biss. Ebenso das Gemüse. Besonders gut gefielen uns die Radieschen mal nicht der üblichen „kalt + roh“ Variante als Nebendarsteller beim feinen Gemüse. Dazu leicht angebratene Polentaschnitten. Tadellos.
Das war rundum gelungen und wir angenehm gesättigt.
Große Dessertesser sind wir ja nicht. Und es viel uns, sehr angenehm gesättigt, nicht schwer auf ein Dessert- / Käseangebot zwischen € 14,00 – 25,00 zu verzichten. Foto für Kollege DerBorgfelder
Tatsächlich ist mein letzter Beitrag schon von 2017. Aber zwischendurch war ich / waren wir schon im Meisenheimer Hof zu Gast.
Mein letzter beruflicher Besuch war im November 2021.
Heute die positive Kurzfassung, mit einigen Bedenken.
Viel hat sich nicht verändert – Veränderung ist auch nicht immer nötig.
Nach wie vor sind es einfach schöne und angenehme Räume.
Der Service ist gut geschult und aufmerksam. Die Küche für die Region aus Aushängeschild.
Auch hier sind die aktuellen, teilweis verständlichen, Preissteigerungen angekommen. Für mein Empfinden in der... mehr lesen
Restaurant im Weinhotel Meisenheimer Hof
Restaurant im Weinhotel Meisenheimer Hof€-€€€Restaurant, Hotel067531237780Obergasse 33, 55590 Meisenheim
4.0 stars -
"Kontinuierliche Steigerungen der Küche. Und der Preise." PetraIOTatsächlich ist mein letzter Beitrag schon von 2017. Aber zwischendurch war ich / waren wir schon im Meisenheimer Hof zu Gast.
Mein letzter beruflicher Besuch war im November 2021.
Heute die positive Kurzfassung, mit einigen Bedenken.
Viel hat sich nicht verändert – Veränderung ist auch nicht immer nötig.
Nach wie vor sind es einfach schöne und angenehme Räume.
Der Service ist gut geschult und aufmerksam. Die Küche für die Region aus Aushängeschild.
Auch hier sind die aktuellen, teilweis verständlichen, Preissteigerungen angekommen. Für mein Empfinden in der
Geschrieben am 26.05.2022 2022-05-26| Aktualisiert am
27.05.2022
Besucht am 20.03.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Sonntagmittag, wunderschönes Frühlingswetter. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang. Statt ins Grüne entschieden wir uns für einen „Stadtbummel“ im Stadtteil Oberstein. Einfach nochmal hautnah erleben wo nix los ist.
Die Fußgängerzone beginnt unterhalb der bekannten Felsenkirche (die leider zur Zeit durch aufwändige Felssicherungsarbeiten in Schutt und Asche liegt). Hier ist auch der schöne Marktplatz, den Mittelpunkt bildet ein Brunnen. Ein Wochenmarkt findet hier nicht statt.
Einige Gastronomiebetriebe sind hier angesiedelt, bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Seit Jahrzehnten auch Restaurants von Jutta und Stefan Marquis.
„Das Spießbratenhaus“ Alte Kanzlei & Cafehaushaus Marktstübchen sind ein Haus. Etwas verwirrend die vielen Namen.
Zwei Mal waren wir hier in den vergangenen Jahren zu Gast. Das Servierte ließ uns nicht zu Stammgästen werden.
Vor dem Abendessen zu Hause sollte es an diesem Sonntag noch eine leichte und späte Mittagsmahlzeit werden.
Die Sonne schien auf die Außentische des Spießbratenhauses. Einladend für einen neuen Besuch. .
Wir nahmen Platz an einem der pflegeleicht schlicht gehaltenen Außentische. Plastiktischdecke und Plastikstühle. Für DAS Spießbratenhaus am Platz zu pflegeleicht und einfach.
Das Haus stellt die regionale Küche in den Vordergrund. Dies passt genau an diesem Platz.
Aber warum muss das Angebot noch um Pizza und Flammkuchen erweitert werden? In Spuckweite befinden sich am Marktplatz 2 italienische Restaurants.
Nachdem die Servicemitarbeiterin 3 x an uns vorbei gelaufen war, bemerkte sie uns als neue Gäste.
Zum Glück lag die Speisekarte bereits am Platz und wir konnten unsere Bestellung aufgeben. 1 Grauburgunder, 1 Weißburgunder. Jeweils 0,2 l / € 4,80.
Wir bestellten beide den Gartensalat – großer gemischter Salat - € 8,50. Dieser wird eigentlich mit einem Sahnedressing servier, erläuterte auf Nachfrage die Servicemitarbeiterin. Ein Essig-Öl-Dressing war für mich möglich. Mein Mann blieb beim Hausdressing. Interessant die Angabe der Zusatzstoffe des Gartensalates bzw. wohl eher des Dressings:
2 = mit Konservierungsstoffen
4 = mit Geschmacksverstärker
6 = Schwärzungsmittel
11 = Milcheiweiß
Dies entdeckte ich erst heute beim Schreiben. Zum Glück, sonst hätte ich den Salat nicht bestellt. Es zeigt die absolute Ignoranz einer guten Küche auf.
Die Salate wurden serviert. Beide mit Fertig-Essig-Öl-Dressing. Kein Sahnedressing für meinen Mann.
Und für uns gemeinsam 1 Portion Pommes Frites - € 3,50. Es sollte ja nicht zu gesund werden.
Und weg war sie, die Servicedame.
Wir erstaunten über unserem Salat.
Der Teller entsprach einem Mittel aus Dessert- und Essteller mit sehr breitem Rand Kein großer Gartensalat
In der kleinen Mitte grüner Eichblattsalat, Karotten- und abgesoffener Gurkensalat. Tomate. Im Untergrund der pflegeleichteste und billigste Salat vom Eisberg. Unter einem "Gartensalat" stelle ich mir deutlich mehr vor.
Fertigdressing drüber. Kein Brot dazu. Kein Besteck dazu.
Die Pommes wurden serviert. Zum Glück hatten wir sie bestellt. Pommes
Wir baten um Besteck und erlaubten uns die Frage, ob vielleicht versehentlich ein Beilagensalat serviert wurde. Antwort: „Nee, der ist noch kleiner“. Danke.
Besteck kam. Der Wein war ok, die Pommes auch.
Und dicke Eisbergsalatstücke kamen zum Vorschein. Absolut lieblos, einfallslos.
Aber die Marge stimmte bestimmt und wir waren sehr missverstimmt.
Wir hofften hier auf Verbesserungen. Um im einen guten Restaurant nach Feierabend mal fußläufig noch essen zu gehen. Aber leider machten Service und Küche einfach nur einen ungeschulten Eindruck.
Wir baten um die Rechnung. Die Rechnung stand vor uns und bat um € 30,10. Ohne jeden Beleg. Diesen forderten wir nach. Die Nachbuchung der Rechnungskopie dauerte.
Wir zahlten. Diese Euro schmerzten. Schlimm genug, als „Einheimische“ in die Tourifalle geraten zu sein.
Hatten wir das Falsche bestellt? Nein. Wenn ein ordentlicher Salatteller nicht drin ist, mag ich mich an den verlockenden Seeteufel der Speisekarte gar nicht ran trauen.
Das Ambiente werte ich nur für außen. Innen waren wir schon seit Jahren nicht, ist mir aber als rustikal-gemütlich in Erinnerung. Und letztlich egal. Einen 4. Versuch wird es nicht geben.
Sonntagmittag, wunderschönes Frühlingswetter. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang. Statt ins Grüne entschieden wir uns für einen „Stadtbummel“ im Stadtteil Oberstein. Einfach nochmal hautnah erleben wo nix los ist.
Die Fußgängerzone beginnt unterhalb der bekannten Felsenkirche (die leider zur Zeit durch aufwändige Felssicherungsarbeiten in Schutt und Asche liegt). Hier ist auch der schöne Marktplatz, den Mittelpunkt bildet ein Brunnen. Ein Wochenmarkt findet hier nicht statt.
Einige Gastronomiebetriebe sind hier angesiedelt, bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Seit Jahrzehnten auch Restaurants... mehr lesen
Das Spießbratenhaus - Alte-Kanzlei & Café Ratsstübchen
2.0 stars -
"Unser 3. Versuch" PetraIOSonntagmittag, wunderschönes Frühlingswetter. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang. Statt ins Grüne entschieden wir uns für einen „Stadtbummel“ im Stadtteil Oberstein. Einfach nochmal hautnah erleben wo nix los ist.
Die Fußgängerzone beginnt unterhalb der bekannten Felsenkirche (die leider zur Zeit durch aufwändige Felssicherungsarbeiten in Schutt und Asche liegt). Hier ist auch der schöne Marktplatz, den Mittelpunkt bildet ein Brunnen. Ein Wochenmarkt findet hier nicht statt.
Einige Gastronomiebetriebe sind hier angesiedelt, bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Seit Jahrzehnten auch Restaurants
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Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr erfreulichen Besuch im Scheelehof 2021 war dieser unser erster Anlaufpunkt.
Früh am Abend hatten wir Glück. Ein Tisch im Wintergarten war für uns frei. Diesen Raum kannten wir noch nicht.
Er schließt an den geschützten Innenhof an, witterungsbedingt blieben die Außenplätze an diesem Abend leer.
Wir fühlten uns ausgesprochen wohl in dem schönen und hellen Nebenraum.
Und ganz besonders freute es uns, dass uns ausschließlich unser bekannter Herr Schiffler wieder so ausgezeichnet und frohgelaunt umsorgte!
Unsere Getränke:
1 Stralsunder Mineralwasser, 0,75 l - € 5,90.
Zum Aperitif: 1 Lutter & Wegner, 0,1 l - € 5,50 und 1 Cremant die Loire rosé, 0,1 l - € 11,00.
Zu den Hauptgängen noch jeweils 1 Grauburgunder, 0,25 l - € 9,50.
Sehr schön, dass unsere „kleinen Weine“ im Kühler mit Eis serviert wurden!
Wir wurden, neben den Getränken, kurze Zeit später mit cremiger Salz- und Kräuterbutter und zweierlei frischem, knusprigen Brot versorgt.
Die Vorspeise meines Mannes:
Rinder-Consommé I Tatar I Rote Bete I Zwiebel - € 12,50.
Serviert wurde im tiefen Teller das Rindertatar mit Bete und Zwiebel. Herr Schiffler goss die heiße aromatische Consommé am Tisch an. So garte das Tatar leicht an und die Aromen entfalteten sich. Im Kännchen war noch reichlich Consommé und mein Mann konnte nach Wunsch auffüllen… hier etwas übrig zu lassen wäre ein Sünde gewesen. Sehr durchdacht und fein!
Meine Vorspeise der zarte geschmackliche Gegenpol:
Saibling I Gurke I Basilikum I Apfel - € 17,00.
Das Saiblingsfilet noch sehr glasig gegart. Bei dieser Fischqualität perfekt.
Gurke, Apfel und Basilikum wurden sehr harmonisch in Sud und Cremes eingebunden. Ich liebe Basilikum, dieser war allerdings sehr zurückhaltend eingesetzt. Geschmacklich war es aber eine wirklich tolle Vorspeise.
Zum Hauptgang wählten wir beide:
Weißer Stör I weißer Spargel I Tomate I Wildkräuter I Belper Knolle - € 37,50.
Stör steht nicht so oft auf Speisekarten. Da trafen wir sehr gerne diese Wahl.
Die feste Struktur des Fisches ist zubereitungsfreundlich und am Gaumen sehr angenehm.
Wir waren auch hier wieder restlos angetan von der saftigen Fischtranche.
Kleine Kirschtomaten und eine leichte aufgeschäumte Sauce passten sehr gut zum Fisch.
Der Spargel war noch mit schönem Biss gegart.
Die gesunde Deko aus Vogelmiere und Karottenkraut (? bin nicht ganz sicher ?) verdeckte den heimlichen unerwähnten Aromahelden des Tellers: Eine dicke Kartoffelscheibe angebraten mit guten Röstaromen. Darauf feinstes Pastinakenpüree.
Zu sparsam wurde leider der Schweizer Rohmilchkäse verwendet. Die Belper Knolle mag ich sehr, hier ging das feine Aroma aber leider unter.
Wunschlos glücklich, wohl gesättigt, nahm dieser Unwettertag doch noch ein sehr schönes, genussvolles Ende.
Volle Empfehlung für dieses Restaurant! Wenn es wegen der Entfernung passt, kommen wir sehr gerne wieder.
Übrigens versorgten wir uns in unserer Ferienwohnung mit dem geschmackvollen Kaffee der Stalsunder Rösterei Scheele!