Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939408x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 16.10.2016 2016-10-16| Aktualisiert am
16.10.2016
Besucht am 08.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 83 EUR
Ein Geheimtipp ist der Alzenzer Hof nicht mehr. Vor gut 2 Jahren berichtete mir schon eine Freundin, man könne hier sehr gut essen.
Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite verfügbar. Kostenfrei.
Service:
Wir wurden freundlich von der jungen Servicedame begrüßt. Einen runden Tisch hat man uns im Hauptraum reserviert. Hier haben wir alles im Blick.
Die Speisekarten werden gereicht und ein Aperitif erfragt. Aperitifempfehlungen kann man schön auf dem kleinen Aufsteller am Tisch ersehen, darunter auch 2 alkoholfreie Starter.
Äußerst aufmerksam und angenehm gestaltete sich für uns der Service an diesem Abend. Frau Schein wurde von einer jungen Dame unterstützt. Und die beiden ein eingespieltes und aufmerksames Team. Alle Tische waren an diesem Abend besetzt.
Die Speisen kamen in für uns sehr angenehmen Abständen, nicht zu schnell. Wir wollten ja den Abend genießen und Zeit zum Erzählen haben. Beim Servieren wurden die Speisen jeweils professionell angesagt. Zwischendurch gefragt, ob alles recht ist.
Zur Küche: Wie ich im Nachhinein erfahren habe, war Herr Schein an diesem Abend alleine in der Küche. Bei geschätzten +30 Gästen eine Glanzleistung.
Speisen und Getränke: Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,50.
Schnell sind wir uns mit dem Aperitif einig: Rieslingssekt brut, Weingut Meinhard, 0,1 l zu € 4,50. Der Nahesekt überzeugt unsere Runde.
Die Wartezeit auf die Vorspeise wurde vertrieben mit 3erlei frischem Brot, ob hausgemacht weiß ich nicht, kann es mir aber gut vorstellen. Das Brot reichlich bemessen, dazu feines Olivenöl und ein cremiger Kräuterquark. Küchengruß
Brot wurde zu den folgenden Gängen nochmals nachgereicht.
Auch der Wein eine Gemeinschaftsentscheidung, Empfehlung unseres Begleiters: Nahe-Riesling "Alisencia QbA", trocken, 0,75 l zu € 15,00 vom Weingut Hahnmühle, Mannweiler-Cölln. Ein Wein aus ökologischem Anbau, ein Preis der Spaß macht, ebenso der nicht unwichtige Geschmack: Leicht Mineralisch und mit feiner rieslingtypischer Säure.
Die kleine, häufig (wöchentlich ?) wechselnde Speisekarte ist sehr gut zusammengestellt. Saisonal, abwechselungs- und einfallsreich.
Die aktuellen Speisen sind auf der Homepage zum Appetitmachen eingestellt.
Wir kombinierten die Speisen aus dem Herbstmenü und der „normalen“ Speisekarte. 4 Personen am Tisch, da sollten es für jeden 4 Gänge werden.
Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeise: Gebeizter Lachs mit Feige, Blumenkohl und Creme fraiche zu € 8,50. „Mit Liebe zubereitet“ war mein erster Gedanke. So schön der Teller angerichtet und viele unterschiedliche Aromen gab es zu entdecken. .
Trotz der vielen unterschiedlichen Komponenten sehr harmonisch. Der gebeizte Lachs unter fein mariniertem Salat. Der kalte Blumenkohl knackig und mit tollem Eigenaroma. Ob er eventuell nach alter Methode milchsauer eingelegt?
Zwischengang: Gelbe Bete Cremesuppe mit Zwetschge und Sonnenblumenkern-Knäckebrot zu € 5,80.
Im Glas serviert. Die Zwetschge obenauf als Schaum, untendrunter die gehaltvolle Betesuppe. Toll abgeschmeckt und eine kreative saisonale Speise. Für ein Zwischengericht recht üppig. Die Knäckebrothippe sicherlich hausgemacht. Gelbe Bete Cremesuppe mit Zwetschge und Sonnenblumenkern-Knäckebrot
Hauptspeise: Steinbeisserfilet mit Tintenfischringen in Rumsauce mit Maisblinis und zweierlei Kürbis zu € 16,00.
Dampfend im tiefen Teller serviert. Das Filet butterzart, ebenso die fein geschnitten Tintenfischringe. Die Rumsauce sehr dezent. Der Kürbis als kleine Würfel und Prürre. 2 locker-luftige Maisblinis dazu. Eine Beilage, die es ja selten gibt. Steinbeisserfilet mit Tintenfischringen in Rumsauce mit Maisblinis und zweierlei Kürbis
Wieder ein wunderbares Geschmackserlebnis. Lediglich kleine Tupfer dunkle Tupfer (ich vermute gesalzenen Fischrogen) störten meinen Mann und mich etwas. So gering die Dosierung auch war, es überlagerte die anderen feinen Geschmacksnoten.
Dessert: Beerensorbet auf Kakaocreme, € 3,00. Dieses Dessert haben wir wirklich nur bestellt, um das Menü würdig abzuschließen. So baten wir um 2 Löffel. Schön, dass überhaupt so ein kleines Dessert angeboten wurde, noch dazu zum wirklich günstigen Preis. Hier gab es nichts zu meckern! Alle Geschmäcker wie sie sein sollen, auch das Sorbet sehr cremig. Obenauf noch ein luftiges Gebäck, fein! .
Unsere Freundin entschied sich für das gehaltvollere Dessert: Mascarponecreme mit zweierlei Birne und Kerbelsorbet. Besonders das Kerbelsorbet hätte mich gereizt, es war auch wohl richtig gut.
Zum Abschluß dann noch ein Espresso zu € 1,80.
Ambiente:
Von außen wirkt das Haus unscheinbar, eine alteingesessene Gastwirtschaft würde man wohl vermuten. .Der Gastraum ist zweigeteilt. Zuerst der größere Raum mit Theke und ein etwas kleinerer Nebenraum. Das gepflegte Holzmobilar wurde wohl vom Vorbesitzer übernommen. Hauptraum
Durch geschickte Deko und moderne Farben wurde alles nett aufgepeppt. Gestärkte Tischtücher, Blümchen und Kerze am Tisch. Kochbücher stehen den Gästen griffbereit zur Verfügung. So kann man sich noch mehr Appetit holen, falls der Gesprächspartner zu langweilig ist.
Im Sommer sind neben dem Gebäude auch einige Außensitzplätze vorhanden. Leider konnten wir diese nicht mehr nutzen.
Toilette des Altbaus wie der Gastraum. Nicht neu, sehr sauber und gepflegt, durch stimmige Kupferfarben und Deko nett hergerichtet.
Barierrefrei ist das Haus nicht. Wenige Stufen sind zu überwinden.
Dafür wird etwas für die nächste Generation getan: An ausgewählten Sonntagen gibt es den „Schlemmer & Spielnachmittag für Groß, Klein und ganz klein“. Im Nebenraum darf dann gekrabbelt, gespielt und gemalt werden. Die Eltern dürfen vespern.
Fazit: Ein toller Abend an dem wir mit 4 Personen wirklich sehr zufrieden waren. Hier kommen wir sehr gerne wieder mal her! Reservieren unbedingt zu empfehlen!
Ein Geheimtipp ist der Alzenzer Hof nicht mehr. Vor gut 2 Jahren berichtete mir schon eine Freundin, man könne hier sehr gut essen.
Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der... mehr lesen
4.5 stars -
"Kreative und aromatische Frischeküche" PetraIOEin Geheimtipp ist der Alzenzer Hof nicht mehr. Vor gut 2 Jahren berichtete mir schon eine Freundin, man könne hier sehr gut essen.
Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der
Geschrieben am 09.10.2016 2016-10-09| Aktualisiert am
09.10.2016
Besucht am 24.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 56 EUR
Nach unserer Seilbahnfahrt abwärts vom Niederwalddenkmal wollte mein Mann mir unbedingt die Drosselgasse zeigen. Ich war noch nie da, hatte wenig Lust dazu. War ja auch noch nicht am Ballermann. Nix für mich, so dachte ich!
Weit gefehlt. Das bunte Multikultitreiben hat mich vollkommen fasziniert. Fröhliche lebhafte Menschen aus aller Herren Länder, Asiaten in der Überzahl. Ringelpitz mit Anfassen und Livemusik in diversen Lokalen. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Harry Potter kam mir in den Sinn und ich rechnete damit, dass sich gleich das Gleis 9 ¾ auftut.
Dies dann doch nicht, aber im Massentreiben tat sich der Hof zum Hotel-Restaurant Rüdesheimer Schloss auf. Es sah sehr einladend aus. Gepflegte Holz-Brauhausbestuhlung. Die Tische mit kleiner Tischdecke, Windlicht und Blümchen. Der Innenhof .
Zuerst wollten wir nur ein Glas Wein trinken, stellten aber überrascht fest, dass es schon nach 18.00 Uhr ist. Im Service an unserem Tisch, mit Namensschild: Hasan. Der junge Mann begrüßte uns sehr nett und reichte uns die saisonal wechselnde Speisekarte auf dem Klemmbrett (auf deutsch und englisch).
Die Herren im Service alle mit schwarzer Hose, rot kariertem Hemd. Die Mädels mit hübschen Trachtenkleidern. Alle machen einen aufmerksamen und gut geschulten Eindruck, dies bestätigt sich auch im Verlauf des Abends.
Unsere Bestellten Getränke kamen prompt.
Mineralwasser Rhenser Medium, 0,25 l, € 3,00. Ein weiteres folgte. Keine Ahnung, warum wir dieses Mal nicht eine große Flasche bestellt haben. Sauvage Riesling, 0,2 l, € 6,50 für meinen Mann. Für mich Rüdesheim Riesling trocken, 0,2 l, € 5,90. Beide Weine vom Weingut unserer Gastgeber: Georg Breuer.
Vorweg wurde uns frisches Bauernbrot mit Ziegenfrischkäse serviert. Nett und gerne gegessen. Bauernbrot und Ziegenfrischkäse
Nach angenehmer Wartezeit wird dampfend unser Essen serviert.
Mein Mann entschied sich für: Frische Pfifferlinge in Rahm mit Serviettenknödel zu € 15,00. Pfifferlinge und Serviettenknödel
Ein schönes Portiönchen Pfifferlinge in sehr guter Qualität. Dezent gewürzt und mit frischer Peterslie versehen. 3 kleine Scheibchen Serviettenknödel ein bisschen mager dazu. Eine Seite der an sich sehr schmackhaften Knödel, natürlich die die nach unten liegt, mit sehr deutlichen Röstaromen. Waren vielleicht 1 – 2 Scheibchen mehr geplant, diese aber zu sehr angebrannt?
Hasan fragt zwischendurch nach, ob alles Recht ist. Mein Mann zeigt ihm die Röstaromen. Er bietet Ersatz an, aber so lange wollen wir nicht warten. Er verspricht dies an die Küche weiterzugeben. Und siehe da: Wenig später steht er wieder bei uns, gibt die Entschuldigung der Küche weiter und bietet nach dem Essen ein Schnäpschen oder Espresso an. So sieht perfekter Service aus, der Espresso wurde als doppelter Espresso serviert.
Bei mir gewann die Regenbogenforelle aus dem nahen Wispertal , gebraten, zerlassene Butter, Mandeln und kleine Kartöffelchen zu € 17,00. Gebratene Forelle
An der Forelle gibt es gar nichts zu beanstanden. Die Haut schön knusprig, die Forelle innen schön saftig. Der Bauchraum mit frischem Thymian aromatisiert. Kleine Kartöffelchen dazu. Die zerlassene Butter mit Mandeln im separaten Schälchen. Dill, Zitronenscheiben und für ein bißchen Feuer ein Stück Peperoni. Ich bin absolut zufrieden.
Bei der Wahl der Speisen legt man Wert auf regionale Zutaten. Die Herkunft wird teilweise auf der Karte und auf einer Schiefertafel deklariert.
Am Nebentisch wird die Spezialität, Schlossente im Ganzen gebraten, auf dem Servierwagen vorgefahren. Hasan tranchiert sie fachmännisch für die Gäste. Paparazzibild: Die Schlossente am Nebentisch
Im Innern ist alles geräumig, aber auch verwinkelt. Dadurch sehr gemütlich. .
Alles sehr gepflegt, eine schöne Weinstubenatmosphäre. Die Toiletten piccobello. Vogelgezwitscher aus dem Lautsprecher. Sicherlich ein Service für japanische Gäste, die Toilettengeräusche verabscheuen. Ich fand es auch sehr angenehm!
Im Hof gibt es inzwischen Livemusik. Auch die passt hier und ist nicht zu laut. Anders als das stündliche Glockenspiel. Wir sitzen genau davor und wenn das loslegt, sind alle wach und können nur noch zuhören. Das Glockenspiel mit bewegten Figuren
Zwischenzeitlich ist der Hof komplett mit Gästen gefüllt und ein nettes Ehepaar gesellt sich noch zu uns an den Tisch. Wir könnten noch ewig sitzen, aber wir haben ja auch noch ein Stück zu fahren. Außerdem haben wir keinen Schimmer, wie lange die Rheinfähre fährt.
Hasan ist zur Stelle, zahlen per EC-Karte kein Problem.
Ich muss mich mal wieder korrigieren: Vorurteil Drosselgasse war falsch- es hat mir hier herrlich gefallen und wir kommen bestimmt bald wieder. Und man kann trotz Touriziel toll essen und bekommt einen perfekten freundlichen Service. Danke an Hasan!
Nach unserer Seilbahnfahrt abwärts vom Niederwalddenkmal wollte mein Mann mir unbedingt die Drosselgasse zeigen. Ich war noch nie da, hatte wenig Lust dazu. War ja auch noch nicht am Ballermann. Nix für mich, so dachte ich!
Weit gefehlt. Das bunte Multikultitreiben hat mich vollkommen fasziniert. Fröhliche lebhafte Menschen aus aller Herren Länder, Asiaten in der Überzahl. Ringelpitz mit Anfassen und Livemusik in diversen Lokalen. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Harry Potter kam mir in den Sinn und ich... mehr lesen
Weingasthaus in Breuers Rüdesheimer Schloss
Weingasthaus in Breuers Rüdesheimer Schloss€-€€€Restaurant, Weinstube, Hotel, Biergarten, Weinkeller0672290500Drosselgasse, 65385 Rüdesheim am Rhein
4.5 stars -
"Die Drosselgasse… Vorurteile beseitigt, feiner Ausklang unseres Ausfluges." PetraIONach unserer Seilbahnfahrt abwärts vom Niederwalddenkmal wollte mein Mann mir unbedingt die Drosselgasse zeigen. Ich war noch nie da, hatte wenig Lust dazu. War ja auch noch nicht am Ballermann. Nix für mich, so dachte ich!
Weit gefehlt. Das bunte Multikultitreiben hat mich vollkommen fasziniert. Fröhliche lebhafte Menschen aus aller Herren Länder, Asiaten in der Überzahl. Ringelpitz mit Anfassen und Livemusik in diversen Lokalen. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Harry Potter kam mir in den Sinn und ich
Geschrieben am 08.10.2016 2016-10-08| Aktualisiert am
08.10.2016
Unser zweites Schönwetterziel an diesem Tag: Rüdesheim.
Erste Herausforderung: Parkplatz finden. Dies ist uns mit etwas Glück gelungen.
Wir machten uns gleich auf den Weg zur Seilbahn, die Nachmittagssonne wollten wir noch auskosten. Mit einem Berg-und-Talfahrt-Ticket ging es für € 7,00 bequem und beschaulich über die Weinreben hoch zum Niederwalddenkmal. Seilbahn-Bergfahrt
Direkt neben der 1954 eröffneten Seilbahnstation Seilbahnstation Niederwald
grenzt das sehr moderne Restaurant am Niederwald an. Eine große Terrasse mit gepflegter Brauhausbestuhlung vor der großen Restaurantfront. .
Von hier hat man einen großartigen Blick über die Weinlagen ins Rheintal. Blick von der TerrasseWir haben hier nur etwas getrunken, 2 x Rhabarberschorle, 0,33 l zu € 3,50.
Unter dem Restaurannamen der Slogan „DENKmal an Genuss“, die servierten Teller um uns herum sahen gut aus. Die Terrasse sehr gut besucht, die freundlichen Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun.
Die Getränke- und Speisekarte auf deutsch und englisch (online einsehbar) ist hier bei überraschend internationalen Besuchern sicherlich eine Selbstverständlichkeit. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, aber angenehm übersichtlich. Auch kleine Vespergerichte werden angeboten.
Die örtlichen Winzer bieten hier Weinproben an und es gibt ein verlockendes Silvesterangebot... mal schauen.
Wenige Schritte weiter das Niederwalddenkmal mit großen Tafeln zur Geschichte des Denkmales, geschaffen als Andenken an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 Die Germania, insgsamt 38 m hoch
Später die schöne Talfahrt in unserer kleinen Gondel – hat Spaß gemacht und als Besucher sollte man sich dies nicht entgehen lassen!
Unser zweites Schönwetterziel an diesem Tag: Rüdesheim.
Erste Herausforderung: Parkplatz finden. Dies ist uns mit etwas Glück gelungen.
Wir machten uns gleich auf den Weg zur Seilbahn, die Nachmittagssonne wollten wir noch auskosten. Mit einem Berg-und-Talfahrt-Ticket ging es für € 7,00 bequem und beschaulich über die Weinreben hoch zum Niederwalddenkmal.
Direkt neben der 1954 eröffneten Seilbahnstation
grenzt das sehr moderne Restaurant am Niederwald an. Eine große Terrasse mit gepflegter Brauhausbestuhlung vor der großen Restaurantfront.
Von hier hat man einen großartigen Blick über... mehr lesen
Restaurant Am Niederwald
Restaurant Am Niederwald€-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten067227103370Am Niederwald 4, 65385 Rüdesheim am Rhein
stars -
"Ausflugsziel Niederwalddenkmal mit Berg- und Talfahrt!" PetraIOUnser zweites Schönwetterziel an diesem Tag: Rüdesheim.
Erste Herausforderung: Parkplatz finden. Dies ist uns mit etwas Glück gelungen.
Wir machten uns gleich auf den Weg zur Seilbahn, die Nachmittagssonne wollten wir noch auskosten. Mit einem Berg-und-Talfahrt-Ticket ging es für € 7,00 bequem und beschaulich über die Weinreben hoch zum Niederwalddenkmal.
Direkt neben der 1954 eröffneten Seilbahnstation
grenzt das sehr moderne Restaurant am Niederwald an. Eine große Terrasse mit gepflegter Brauhausbestuhlung vor der großen Restaurantfront.
Von hier hat man einen großartigen Blick über
Geschrieben am 04.10.2016 2016-10-04| Aktualisiert am
04.10.2016
Besucht am 24.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Beim Schlendern durch Bingen haben wir das kürzlich von Nolux und Carsten1972 besuchte Kruger-Rumpfs Altes Rathaus leider nicht erkannt. Die Beschriftung sehr dezent, sahen wir nur „Weinhaus“. Bei sonnigem Wetter wollten wir gerne draußen sitzen, aber die Plätze vor der Tür leider ohne Sonnenstrahl, die Eisenstühle sehr unbequem und kalt (kurz getestet).
Also zogen wir weiter. Der sonnige Marktplatz mit der „Geniesserei“ gewann, hier wurde gerade ein Tisch frei. Das Restaurant ist in einem wirklich schön restaurierten alten Haus untergebracht. Die "Alte Wache"
Service:
Die durchsetzungsstarke Servicekraft bot uns erst einmal Einhalt: Tische und Stühle wurden geordnet und frisch abgewischt. Recht hatte sie.
Dann durften wir Platz nehmen und die Karten wurden gereicht.
Im Verhältnis zu den anwesenden Gästen schien mir die Anzahl des Personals angemessen. Auf unsere Getränke warteten wir allerdings sehr lange. Die Wartezeit auf das Mittagessen war auch recht lang, störte uns nicht so sehr, nachdem wir dann mit Getränken versorgt waren. Das warme Gericht war beim Servieren leider schon sehr abgekühlt.
Die Mitarbeiter freundlich, oft aber teilweise unkoordiniert. Sie suchten oft die Besteller der georderten Speisen und Getränke. Getränke nachbestellen war auch schwierig.
Auch das Zahlen gestaltete sich als langwieriger Prozess. Für uns alles nicht so schlimm, wer aber nur eine Mittagspause als Berufstätiger zu Verfügung hat, da wird es heikel.
Speisen und Getränke: 2 trockene Weinschorle, 0,4 l, zu je € 4,60. Diese mit gutem Wein, schön gekühlt und „sprickelig“.
Mein Mann wählte von der Tagesempfehlung: Steinpilzravioli mit Kirschtomaten, Rucola und Kürbisschaum zu € 11,90. Ravioli
Optisch ansprechend angerichtet, aber auch sehr übersichtlich. Die Convenienceravioli teilweise sehr trocken (auch der Teig außen) und ohne spürbares Steinpilzaroma. Ob die Sauce mal ein Schaum war ist fraglich. Das Gericht stand mit Sicherheit zu lange am Pass, denn es war nur noch lauwarm. Auch die Sauce hatte leider kein frisch-natürliches Kürbisaroma. Frisch gemahlener Pfeffer und etwas frische Blattpetersilie obenauf. Geschmacklich noch ok, aber nicht zum Genießen in der Geniesserei.
Bei den Salaten kann man sich zwischen groß und klein entscheiden. Der große Salat kann mit unterschiedlichen Zugaben aufgerüstet werden.
Für mich durfte es ein Großer gemischter Blattsalat mit warmen Ziegenkäse, Honig, Rosmarin und karamellisierter Birne zu € 10,50 sein. Salatteller mit Ziegenkäse
In einem großen tiefen Teller fanden sich viele knackig frische Zutaten u. a. mit Sprossen und ein feincremiges mildes Dressing. Die Birnenspalten leicht (mit dem Flämmer ?) karamellisiert. Die Ziegenkäsescheiben mit frischem Rosmarin bereits auf passenden Baguettescheiben, gebettet auf dem Tellerrand. Dies störte mich nun wirklich. Der Käse hätte auch noch eine Weile im Ofen bräunen dürfen, auch er nur noch lauwarm. Brot und Baguette fanden wenig Halt auf dem Rand und rutschten immer wieder ab in die Salatmitte. Ein Extrateller mit Käse und Brot hätte mir deutlich besser gefallen. So hätte ich auch die Chance gehabt, dies mit Messer und Gabel zu zerteilen.
Zum Sattwerden orderte mein Mann noch eine Portion Pommes, die sahen am Nebentisch gut aus und waren es auch. Mit € 3,50 war das Portiönchen gut bezahlt.
Ich hielt mich an was Handfestes: Ein feiner Grauburgunder vom Weingut Hemmes. 0,2 l zu € 4,60. Da habe ich nichts falsch gemacht!
Ambiente:
Außen gepflegte und bequeme Bestuhlung. Große Sonnenschirme für Schattenliebhaber, wir zogen bei angenehmen Temperaturen die Sonne vor.
Innen modern und gepflegt renoviert. Die Toiletten allerdings nicht stimmig zum restlichen Ambiente. Hier hatte wohl schon länger niemand nach dem Rechten gesehen. Auf den schwarzen (! da sieht man ja auch alles dran!) Wandfliesen deutliche großflächige Wasser-/Seifespritzspuren, Papierreste auf dem Boden, Waschbecken mit Ablagerungen. Eine bessere Belüftung wäre wünschenswert, in alten Gebäuden aber oft schwierig.
Beim Schlendern durch Bingen haben wir das kürzlich von Nolux und Carsten1972 besuchte Kruger-Rumpfs Altes Rathaus leider nicht erkannt. Die Beschriftung sehr dezent, sahen wir nur „Weinhaus“. Bei sonnigem Wetter wollten wir gerne draußen sitzen, aber die Plätze vor der Tür leider ohne Sonnenstrahl, die Eisenstühle sehr unbequem und kalt (kurz getestet).
Also zogen wir weiter. Der sonnige Marktplatz mit der „Geniesserei“ gewann, hier wurde gerade ein Tisch frei. Das Restaurant ist in einem wirklich schön restaurierten alten Haus untergebracht.
Service:
Die... mehr lesen
Genießerei Alte Wache
Genießerei Alte Wache€-€€€Restaurant, Bistro, Cocktailbar06721-987280Speisemarkt 3, 55411 Bingen am Rhein
3.0 stars -
"Ein sonniges Plätzchen überzeugte, die Speisen mit Einschränkungen." PetraIO
Beim Schlendern durch Bingen haben wir das kürzlich von Nolux und Carsten1972 besuchte Kruger-Rumpfs Altes Rathaus leider nicht erkannt. Die Beschriftung sehr dezent, sahen wir nur „Weinhaus“. Bei sonnigem Wetter wollten wir gerne draußen sitzen, aber die Plätze vor der Tür leider ohne Sonnenstrahl, die Eisenstühle sehr unbequem und kalt (kurz getestet).
Also zogen wir weiter. Der sonnige Marktplatz mit der „Geniesserei“ gewann, hier wurde gerade ein Tisch frei. Das Restaurant ist in einem wirklich schön restaurierten alten Haus untergebracht.
Service:
Die
stars -
""À la carte" eingestellt" PetraIOSeit 2015 ist der à la carte Betrieb aus personellen Gründen eingestellt.
Für Festlichkeiten (ab ca. 30 Personen) kann das Restaurant gebucht werden.
Geschrieben am 28.09.2016 2016-09-28| Aktualisiert am
28.09.2016
Unser Besuch des Kloster Eberbach war sehr gelungen. Wenn uns das Kloster auch etwas zu „clean“ renoviert war. Geschmackssache. Teile des Filmes „Der Name der Rose“ wurden hier gedreht.
Die Vinothek des Weingutes Eberbach lässt sich sehen. Hier waren wir ein bisschen shoppen. Unsere private Weinprobe für zu Hause. Probieren kann man die Weine an einer Theke, wir machen dies lieber in Ruhe zu Hause und ohne Promillegrenze.
Auf dem wunderschönen gepflegten Anwesen befindet sich, im separatem Gebäude, die Klosterschänke. Zu Mittag hatten wir ja bereits gegessen, aber die Schänke hat uns sehr beeindruckt. Daher, und weil es noch keine Bewertung gibt, möchte ich unseren positiven Eindruck kurz schildern.
Bei strahlendem Wetter betraten wir am frühen Nachmittag die Gartenterrasse der Klosterschänke. Von 11.30 - 22.00 Uhr wird durchgehend warme Küche serviert.
Alle Tische besetzt, hier war richtig was los! Zugleich begrüßte uns ein junger Mitarbeiter. Sicherlich könnten wir uns mit an einen Tisch mit dazu setzen. Damit haben wir kein Problem, sahen aber am Rande der Terrasse schöne Holzbänke. Wir wollten nur was trinken, warum dann die Sitzplätze blockieren. Wir fragten, ob wir auch auf der Bank bestellen dürfen? Natürlich, gerne! Gartenterrasse
Also hatten wir einen wunderbaren Platz über das gesamte Treiben. Familienrunden, Taufe, Geburtstag, Wanderer, Ausflügler. Alles ist mit Kind und Hund versammelt.
Ein Klosterbier hell für meinen Mann und ein trockener Riesling des Klosterweingutes für mich genießen wir auf unserer schattigen Bank und haben alles im Blick.
Die Herren des Serviceteams klassisch dezent gekleidet. Die Damen im Service machen in ihren farbenfrohen Dirndln die männlichen Gäste auf jeden Fall froh. Alle rege, aufmerksam und mehr als freundlich. Die Hunde bekommen ihren Wassernapf serviert.
Selbst wir auf unserer selbst erwählten „Büßerbank“ werden gefragt ob alles passt und wir noch Wünsche haben.
Die servierten Speisen an den Tischen rund um uns herum machen schon fast wieder Appetit. Ordentliche Portionen, nett angerichtet, das sieht alles sehr gut aus und richt auch so. Und die Gäste sehen zufrieden aus.
Nach dem Zahlen unserer Getränke gehen wir noch in das schöne Restaurant mit Brauhausatmosphäre. Auch hier alles sehr gepflegt und nett dekoriert. Wir sind erstaunt, wie viele Gäste hier noch anwesend sind.
Für Papa gibt es noch ein dunkles Klosterbier in der Flasche als Mitbringsel und wir ziehen weiter. Zum Essen würden wir hier auf jeden Fall gerne mal wiederkommen!
Solch nette Gastronomie mit tollem Service hätten wir hier nicht erwartet, daher ist es mir diesen kleinen Beitrag wert.
Da wir nichts gegessen haben entscheide ich mich für "nur" 4-Wohlfühl*Sterne.
Unser Besuch des Kloster Eberbach war sehr gelungen. Wenn uns das Kloster auch etwas zu „clean“ renoviert war. Geschmackssache. Teile des Filmes „Der Name der Rose“ wurden hier gedreht.
Die Vinothek des Weingutes Eberbach lässt sich sehen. Hier waren wir ein bisschen shoppen. Unsere private Weinprobe für zu Hause. Probieren kann man die Weine an einer Theke, wir machen dies lieber in Ruhe zu Hause und ohne Promillegrenze.
Auf dem wunderschönen gepflegten Anwesen befindet sich, im separatem Gebäude, die Klosterschänke. Zu Mittag... mehr lesen
Klosterschänke Eberbach
Klosterschänke Eberbach€-€€€Restaurant, Biergarten, Dienstleistung067239930Kloster Eberbach, 65346 Eltville am Rhein
4.0 stars -
"Gesellig, nett, gepflegt, ordentliche Speisen!" PetraIOUnser Besuch des Kloster Eberbach war sehr gelungen. Wenn uns das Kloster auch etwas zu „clean“ renoviert war. Geschmackssache. Teile des Filmes „Der Name der Rose“ wurden hier gedreht.
Die Vinothek des Weingutes Eberbach lässt sich sehen. Hier waren wir ein bisschen shoppen. Unsere private Weinprobe für zu Hause. Probieren kann man die Weine an einer Theke, wir machen dies lieber in Ruhe zu Hause und ohne Promillegrenze.
Auf dem wunderschönen gepflegten Anwesen befindet sich, im separatem Gebäude, die Klosterschänke. Zu Mittag
Besucht am 10.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Spontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein Mann fährt zum Drehen in eine Parklücke und ich sage: „Bleib mal gleich hier stehen.“ Schön ist es hier, und Mittagszeit. Hunger haben wir eigentlich noch nicht, Mittagessen stand gar nicht auf dem Programm. Aber wenn „Erna“ schon zu ein hübsches Plätzchen für uns sucht?
Links das sehr gepflegte Landhotel mit Restaurant und Bistro. Die schattige Terrasse mit schöner Bestuhlung. Angrenzend der Privatpark des Hotels, hier findet gerade ein Sektempfang statt (ohne uns).
Wir werden sehr freundlich begrüßt und nach unserer Reservierung gefragt. Dass wir die nicht haben, ist nicht schlimm. Der freundliche Herr weist uns einen schönen Zweiertisch auf der Terrasse. Unser Tisch
Unsere „Erna“ hat uns gehoben platziert, da sind wir Schnellmerker (ein Besuch auf der Homepage des Kronenschlösschen ist später zu Hause sehr aufschlussreich). Der Tisch eingedeckt mit gestärktem Tuch auf Tisch und als Serviette. Auf jedem Tisch ein Blumenbouquet und der Blick auf die Parkanlage ist Entschleunigung pur. Was soll ich im Kloster? Ich bleibe hier. Bequeme Liegen im Schatten laden zum relaxen ein. der Park
Aber zur Sache:
1 Flasche Mineralwasser San Pellegrino, 0,75 l zu € 8,50 (Preis gerechtfertigt, stelle ich auf dem Damen-WC* später fest J. (Ja, der aufwändige Ausbau der Wasserreben und die Tankreifung wird immer wieder verkannt).
2 Gläser trockener Sekt, Georg Breuer, 2007 zu € 12,00. Die klassische Flaschengärung überzeugt. Aperitif
Als kleiner Gruß werden wir Baguettescheiben mit Butter serviert. Das Brot attraktiv im Holzkästchen auf einem Bett aus rohen Linsen. Schlicht – gut. Gruß
Wir wählen beide „nur“ den Hauptgang des angebotenen 4-Gang Bistromenüs:
Lachsfilet – Fenchel-Orangengemüse – Zitronen-Thymian-Gnocci zu € 25,00.
Wir sind beide keine Gnocci-Fans. Ich vertraue auf das Küchenhandwerk. Mein Mann tauscht die Gnocci in Kartoffeln.
Für mich dazu der „Wein des Monats“. Ein trockener Riesling vom Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich-Winkel zu € 7,00.
Gault Millau zeichnete das Haus mit „Beste Riesling-Weinkarte Deutschlands“ aus. Und ja: Bei unserem (vorerst kleinen) Besuch hatten wir durchaus den Eindruck, dass hier neben der Küche das Steckenpferd liegt. Sofort dachten wir an GastroGuide Freund Nolux – er hätte hier sicherlich viel Freude, nicht nur an der Weinauswahl.
Ein perfekter Hauptgang wird im tiefen vorgewärmten Teller serviert.
Kross auf der Haut gebratener Lachs, innen saftig, leicht glasig. Die Wucht ist das hocharomatische Schäumchen, welches Lachs und Beilagen begleitet. Die klassische Kombination Orange-Fenchel – wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Zum Glück ist noch ein Scheibchen Brot zum Tunken da – es bleibt nichts mehr übrig. Auch die Gnocci überzeugen, die Kartoffeln als Beilage ebenso. Bunte Keimlinge runden das Gericht geschmacklich und optisch wunderbar ab. Salz- und Pfeffermühle auf dem Tisch? Braucht man nicht! Lachs mit Gnocci Lachs mit Kartoffeln, Fenchel-Orange
Vom Nebentisch weht der Duft der grünen Gazpacho als Vorspeise herüber…
Der Service überzeugt auf ganzer Linie. Hier ist geschultes Personal, hoch engagiert, am Werk. Immer freundlich und zur Stelle. Fragen zu Speisen und Getränken werden perfekt beantwortet. Änderungswünsche, ohne Rücksprache mit der Küche, kein Problem.
Ambiente und Sauberkeit:
Kurz zusammen gefasst: Für uns ohne jeden Mangel. Die Bilder spiegeln das wunderschöne, edel-gediegene Ambiente wider. Im Bistro
Eine kleine Spitzfindigkeit sei mir trotz voller Zufriedenheit mit Augenzwinkern erlaubt:
Der Besuch der Toilette bringt die Liebe zum Detail (finanziert durch Prädikatsmineralwasser) ans Licht: Die Damen besuchen die Örtlichkeit und dürfen sich an der Kassette der Türinnenseite an einem Spiegel* erfreuen!!! Make up und Frisur im Sitzen checken! Meine Herren! Gibt es das nebenan auch?
Beim nächsten Besuch werden wir auf ein vollständiges Menü und wohl auch eine Übernachtung eingestellt sein!
Bleiben durfte ich nicht. „Erna“ rief zur Weiterfahrt zum Kloster Eberbach!
Spontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein... mehr lesen
Hotel Kronenschlösschen · Bistro & Café
Hotel Kronenschlösschen · Bistro & Café€-€€€Bistro, Cafe, Hotel06723-640Rheinallee 1, 65347 Eltville am Rhein
4.5 stars -
"Unser Navi ist auch schon (sehr positiv) gastroinfiziert!" PetraIOSpontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein
Geschrieben am 18.09.2016 2016-09-18| Aktualisiert am
22.09.2016
Nach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf der Schiefertafel sehen wir das aktuelle Angebot. Limette-Basilikum ist leider schon ausverkauft. Straßenverkauf Angebot vom 09.09.16
Mein Mann wählt klassisch Vanille und Haselnuss. Ich entscheide mich für je 1 Bällchen Joghurt natur (mein Lieblingseis) und Tonkabohne. „Sonnenblumenkerne“ reizt mich auch. Das junge Mädel an der Theke reicht mir mit strahlendem Lächeln einen Versuchslöffel, auch eine tolle Sorte. Alles sehr ordentlich!
Die Tonkabohne bezieht die Eismanufaktur vom Saarbrücker Gewürzhandel Rimoco. Hier habe ich selbst schon
feine Pfeffersorten bestellt.
4 Bällchen Eis in der Eiswaffel für € 4,80. Gerne gibt’s noch was in die Trinkgeldkasse. Das Verkaufsteam ist so herzlich.
Alle 4 Sorten überzeugen vollkommen durch unverfälschten Geschmack und wunderbare Cremigkeit. Das Tonkabohneneis ist himmlisch. Der Geschmack der Tonkabohne erinnert an Vanille und Rum, hat aber trotzdem ein eigenes Aroma. Auch in meiner Küche darf die Tonkabohne nicht fehlen.
Die Tonkabohne hat ihren Weg in die gehobene Küche und in die Supermarktregale gefunden, und in die Eismanufaktur Saarbrücken!
Bei meinem ersten Kauf musste ich hierzu noch in die Apotheke. Stimmungsaufhellend und aphrodisierend soll sie sein, in Überdosierung aber auch negative Wirkung hervorrufen.
Einerseits schlimm, dass Saarbrücken so weit von Idar-Oberstein entfernt ist. Andererseits besser für die Figur! Hier könnte ich mich sicherlich oft nicht beherrschen! Aktuell gibt es Sanddorneis… hhmmm.
Auf der Facebookseite werden die aktuellen Creationen gepostet. So z. B. heimische Mirabelle. Außerdem der Standpunkt des eigenen Eisautos.
Bisher hat mich erst ein Eiscafé (Kultcafé Unbehaun in Düsseldorf, besteht seit über 100 Jahren ohne Schnickschnack) so sehr überzeugt. Bei der Eismanufaktur kommt allerdings noch reichlich Kreativität und Abwechslung in Spiel. Daumen hoch! Ab sofort bin ich bei jedem Saarbrückenbesuch hier und hoffe es gibt keine Winterpause!
Nach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf... mehr lesen
5.0 stars -
"Geniales, kreatives Eis – ohne Zusatzstoffe!" PetraIONach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf
Geschrieben am 17.09.2016 2016-09-17| Aktualisiert am
18.09.2016
Besucht am 09.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Unerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto würde ich es hier gar nicht erst versuchen. Aber schlendern kann man hier gut.
In einer Nebenstraße weist die „La Galleria“ auf ihre Tagesempfehlungen hin. Fisch gibt es. Eine Entschädigung und Bruchteil zum mediterranen Fischmarkt in Wernau?
Das Restaurant weist auf klimatisierte Räume hin. Draußen ist es sehr angenehm und wir nehmen außen Platz.
Der junge Servicemitarbeiter grüßt, reicht die Karten und fragt nach einem Aperitif.
Ich darf einen Prosecco zu € 4,50, mein Mann ein kleines Mineralwasser zu € 2,20 („der arme Mann muss schon wieder fahren) genießen.
Die typisch italienische, gut sortierte und nicht überladene Karte, wird gereicht. Auf die Tagesempfehlung, die wir zum Glück gesehen haben, wurde nicht hingewiesen.
Unsere Getränke flott gereicht, hatten wir uns leider noch nicht entschieden. Wir hatten den Eindruck, dass wir nicht schnell genug waren. Das Restaurant war aber zu dieser Zeit schwach besucht.
Wenig später erreicht uns, wider Erwarten, ein Häppchen mit frischem Weißbrot, gekräuterten grünen und schwarzen Oliven. Das nehmen wir sehr gerne an. Küchengruß
Und wir haben’s jetzt auch: Bitte 2 x die Tagesempfehlung: Schwertfisch mit Provinciale und Pasta, Salat zum sehr fairen Preis € 8,50. Grob beschrieben, aber preislich mit Schwertfisch mehr als ok!
Den Beilagensalat wünschten wir vorab. Dieser ist frisch, vielfältig und mit gutem Dressing versehen und ohne Tadel. Besonders die groben Zwiebeln haben uns gut gefallen. Frischer Beilagensalat
Kurze Zeit später wird unser Essen serviert, nett angerichtet. Brot wird nochmals nachgereicht. Die leichte Tomatensauce verdient es, damit später aufgenommen zu werden.
Zum Hauptgang folgen weitere Mineralwasser. Die Bestellung wird kopfnickend registriert.
Ein gut gebratenes Schwertfischsteak. Dies wird schnell trocken, aber hier voll geglückt. „Provinciale“ hier in der Pfanne geschmolzene frische und fein gewürzte Tomaten, etwas frische Petersilie obenauf. Dazu Spaghetti perfekt al dente ebenfalls in leichtem Tomatensugo, gut abgeschmeckt. Meine nicht mehr ganz weiße Bluse bekam kurz darauf ein „update“ in den Waschräumen ein Stockwerk tiefer. Schwertfisch mit Pasta
Beim Gang zur sehr gepflegten Toilette, treppabwärts, kann man den Pizzabäcker auf die Finger sehen.
Zum Ambiente: Alles gepflegt und sauber. Eine Baustelle nebenan wird dem Restaurant aufgrund der Lautstärke zur Zeit vielleicht Gäste rauben.
Beim Schreiben entdecke ich ebem: Die geschätzen GastroGuide Kollegen Saarschmecker und simba47533 waren hier auch schon zufrieden. Es passt!
Unerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto... mehr lesen
Ristorante La Galleria
Ristorante La Galleria€-€€€Restaurant, Pizzeria06813908485Saarstr. 4, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gutes Mittagsessen bei knapper Servicekommunikation" PetraIOUnerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto
Geschrieben am 14.09.2016 2016-09-14| Aktualisiert am
14.09.2016
Besucht am 03.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 153 EUR
Mit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem Grundstück. Nach freundlicher Begrüßung durch Frau Bank bietet sie uns im gepflegten Außenbereich den Aperitif an.
Mein Mann und die Saarschmeckers entscheiden sich für trockenen Riesling Sekt zu € 5,80.
Frau Bank machte mir den Vorschlag eines alkoholfreien Apfel-Quitten-Secco mit Eis zu € 4,50. alkoholfreier Apfel-Quitten-Secco
Dieser war wirklich erfrischend und glücklicherweise durch die Quitte nicht zu süß. Bei solchen alkoholfreien Alternativen vermisse ich gar nichts. Klasse!
Die Flasche Mineralwasser, 0,75 l ist hier für € 5,80 zu haben.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, es wird doch schon deutlich früher dunkel.
Frau Bank begleitet uns zum fein eingedeckten Tisch. Unsere Speisen hatten wir schon draußen beim Aperitif gewählt.
Es werden zwei 14-tägig wechselnde Menüs angeboten. Das Landmenü mit 4 Gängen und das Feinschmeckermenü mit 6 Gängen. Online ist leider immer nur das Landmenü eingestellt. Ab und zu schaue ich, was es aktuell im blauen Fuchs gibt. Da würde ich gerne auch das Feinschmeckermenü entdecken.
Wir entschieden uns alle für das Landmenü (4-Gänge) € 56,00 (der Menüpreis ist im Paket € 17,00 günstiger).
Der erste Küchengruß wird serviert. Damit dies immer gemeinsam geschieht, wird Frau Bank von einer jungen freundlichen Mitarbeiterin unterstützt.
Sehr gutes Olivenöl, eine hervorragend gewürzte Currybutter und ein Kichererbsencreme. Dazu noch grobes Meersalz, Karottensticks und Radieschen, frisches lauwarmes Brot. Das ist ein kleines Amuse-Buffet und verlangt Beherrschung.
Wir befürchten, später das Menü nicht zu schaffen. 1. Gruß 1. Gruß
Bei der Weinauswahl verlassen wir uns voll auf Frau Bank. Sie berät so souverän, da benötigt man keine Weinkarte. Ist sie nicht sicher, ob sie den Geschmack des Gastes trifft, gibt es einen Probeschluck.
Mein Mann entscheidet sich für den trockenen Grauburgunder zu € 7,00 – 0,25l. Ich folge Frau Banks Weinempfehlung mit einem trockenen Weißburgunder zu € 6,90 – 0,25 l, die Saarschmeckerin half der Chauffeurin noch ein wenig dabei.
Der zweite Gruß lässt nicht lange warten. Eine gebratene Wachtelbrust mit Ananas (habe leider Gedächtnislücken zu den genauen Bestandteilen). Geflügel mag mein Mann gar nicht, so durfte Saarschmecker sich drüber freuen. 2. Gruß: gebratene Wachtelbrust
In angenehmen Abständen wurde unser Menü mit Ansage serviert. Alle Speisen sehr schön angerichtet, auf den Punkt gegart und fein abgeschmeckt. So, dass jede einzelne Zutat zur Geltung kam.
Es folgt Spitzkohlsalat mit Krabben und marinierter Lachsforelle. Ein wenig Wildkräutersalat umrahmt das Gericht, dazu etwas luftig-zart-krümeliges. Es schmeckt intensiv nach Olive. Frau Bank klärt auf: Olive, genau richtig. Ihr Mann hat sich in Richtung Molekularküche erprobt. Spitzkohlsalat mit Krabben und marinierter Lachsforelle.
Nach diesem 2. Gang hatte ich schon starke Bedenken, ob wir alles schaffen…
Für den 3. Gang war eigentlich Bavette vom australischen Rind vorgesehen.
Da wir eigentlich kein Fleisch wollten, machte Frau Bank den Vorschlag aus dem Feinschmeckermenü Steinbutt mit jungen Erbsen, Trüffel und Belper Knollezu nehmen. Gesagt, getan. Aufpreis zum Menü: € 4,00. Die Saarschmeckers bleiben bei der Originalversion mit Fleischgang. Steinbutt mit jungen Erbsen, Trüffel und Belper Knolle
Zum Steinbutt gab es keine „Sättigungsbeilage“ in Form von Kartoffeln, Pasta o. ä. Da waren wir ganz dankbar. Feiner Trüffelgeschmack, die Belper Knolle fein gehobelt. Dieser „Schweizer Käse Trüffel“ ging leider geschmacklich etwas unter. Ich hatte dieses Jahr die Belper Knolle für uns bestellt. Am besten gefällt mir der fein-würzige Geschmack (etwas Pfeffer und Knoblauch) zu neutralen Begleitern wie Pasta.
Die Speisen waren alle leicht und gut bemessen. Wenn wir nicht das Menü bestellt hätten, wäre es wohl nicht mehr zum Dessert gekommen. Da hätten wir absolut was verpasst!
Pfirsischsorbet mit griechischem Joghurt und Himbeereis. Optisch für mich das geschmackliche Highlight, geschmacklich gleichrangig mit den anderen Speisen. Im Glas der Joghurt mit Sorbet. Das Glas mit Knusperhippe abgedeckt. Darauf die Zugabe: Ein weißes Schokoladenmousse. Feinste Früche drum herum, Pfirsisch, Blaubeere und Himbeere... himmlisch... alles weg. Habe fix und fertig. Traumdessert
Zum Abschluss noch ein Espresso zu € 2,80. Dieser wird von einer Süßungsauswahl und einem Pralinentellerchen begleitet. Hungrig geht man hier nicht raus! Zum Espresso noch was Süßes
Zum Zahlen wird die Rechnung paarweise gereicht. Ohne Nachfrage teilte Frau Bank genau die verköstigten Speisen und Getränke korrekt auf.
Unser erster Besuch war vor 2 Jahren. Für meine 200ste Rezi fand ich es doch angebracht, nochmals über den blauen Fuchs zu schreiben.
Herr Bank ist der kreative Profi in der Küche und Frau Bank liefert einen perfekten, souveränen, gastorientierten Service. Sie findet wohl für alles schnell eine Lösung. Ich glaube, so schnell bringt sie nichts aus der Ruhe. Solch konstante Leistung, versteckt im Saarland, verdient doch etwas Beachtung. Oder?
Mit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem... mehr lesen
Zum blauen Fuchs
Zum blauen Fuchs€-€€€Restaurant068526740Walhausener Straße 1, 66649 Oberthal
5.0 stars -
"Es war genauso klasse wie unser erster Besuch 2014!" PetraIOMit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem
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Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite verfügbar. Kostenfrei.
Service:
Wir wurden freundlich von der jungen Servicedame begrüßt. Einen runden Tisch hat man uns im Hauptraum reserviert. Hier haben wir alles im Blick.
Die Speisekarten werden gereicht und ein Aperitif erfragt. Aperitifempfehlungen kann man schön auf dem kleinen Aufsteller am Tisch ersehen, darunter auch 2 alkoholfreie Starter.
Äußerst aufmerksam und angenehm gestaltete sich für uns der Service an diesem Abend. Frau Schein wurde von einer jungen Dame unterstützt. Und die beiden ein eingespieltes und aufmerksames Team. Alle Tische waren an diesem Abend besetzt.
Die Speisen kamen in für uns sehr angenehmen Abständen, nicht zu schnell. Wir wollten ja den Abend genießen und Zeit zum Erzählen haben. Beim Servieren wurden die Speisen jeweils professionell angesagt. Zwischendurch gefragt, ob alles recht ist.
Zur Küche: Wie ich im Nachhinein erfahren habe, war Herr Schein an diesem Abend alleine in der Küche. Bei geschätzten +30 Gästen eine Glanzleistung.
Speisen und Getränke:
Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,50.
Schnell sind wir uns mit dem Aperitif einig: Rieslingssekt brut, Weingut Meinhard, 0,1 l zu € 4,50. Der Nahesekt überzeugt unsere Runde.
Die Wartezeit auf die Vorspeise wurde vertrieben mit 3erlei frischem Brot, ob hausgemacht weiß ich nicht, kann es mir aber gut vorstellen. Das Brot reichlich bemessen, dazu feines Olivenöl und ein cremiger Kräuterquark.
Brot wurde zu den folgenden Gängen nochmals nachgereicht.
Auch der Wein eine Gemeinschaftsentscheidung, Empfehlung unseres Begleiters: Nahe-Riesling "Alisencia QbA", trocken, 0,75 l zu € 15,00 vom Weingut Hahnmühle, Mannweiler-Cölln. Ein Wein aus ökologischem Anbau, ein Preis der Spaß macht, ebenso der nicht unwichtige Geschmack: Leicht Mineralisch und mit feiner rieslingtypischer Säure.
Die kleine, häufig (wöchentlich ?) wechselnde Speisekarte ist sehr gut zusammengestellt. Saisonal, abwechselungs- und einfallsreich.
Die aktuellen Speisen sind auf der Homepage zum Appetitmachen eingestellt.
Wir kombinierten die Speisen aus dem Herbstmenü und der „normalen“ Speisekarte. 4 Personen am Tisch, da sollten es für jeden 4 Gänge werden.
Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeise: Gebeizter Lachs mit Feige, Blumenkohl und Creme fraiche zu € 8,50. „Mit Liebe zubereitet“ war mein erster Gedanke. So schön der Teller angerichtet und viele unterschiedliche Aromen gab es zu entdecken.
Trotz der vielen unterschiedlichen Komponenten sehr harmonisch. Der gebeizte Lachs unter fein mariniertem Salat. Der kalte Blumenkohl knackig und mit tollem Eigenaroma. Ob er eventuell nach alter Methode milchsauer eingelegt?
Zwischengang: Gelbe Bete Cremesuppe mit Zwetschge und Sonnenblumenkern-Knäckebrot zu € 5,80.
Im Glas serviert. Die Zwetschge obenauf als Schaum, untendrunter die gehaltvolle Betesuppe. Toll abgeschmeckt und eine kreative saisonale Speise. Für ein Zwischengericht recht üppig. Die Knäckebrothippe sicherlich hausgemacht.
Hauptspeise: Steinbeisserfilet mit Tintenfischringen in Rumsauce mit Maisblinis und zweierlei Kürbis zu € 16,00.
Dampfend im tiefen Teller serviert. Das Filet butterzart, ebenso die fein geschnitten Tintenfischringe. Die Rumsauce sehr dezent. Der Kürbis als kleine Würfel und Prürre. 2 locker-luftige Maisblinis dazu. Eine Beilage, die es ja selten gibt.
Wieder ein wunderbares Geschmackserlebnis. Lediglich kleine Tupfer dunkle Tupfer (ich vermute gesalzenen Fischrogen) störten meinen Mann und mich etwas. So gering die Dosierung auch war, es überlagerte die anderen feinen Geschmacksnoten.
Dessert: Beerensorbet auf Kakaocreme, € 3,00. Dieses Dessert haben wir wirklich nur bestellt, um das Menü würdig abzuschließen. So baten wir um 2 Löffel. Schön, dass überhaupt so ein kleines Dessert angeboten wurde, noch dazu zum wirklich günstigen Preis. Hier gab es nichts zu meckern! Alle Geschmäcker wie sie sein sollen, auch das Sorbet sehr cremig. Obenauf noch ein luftiges Gebäck, fein!
Unsere Freundin entschied sich für das gehaltvollere Dessert: Mascarponecreme mit zweierlei Birne und Kerbelsorbet. Besonders das Kerbelsorbet hätte mich gereizt, es war auch wohl richtig gut.
Zum Abschluß dann noch ein Espresso zu € 1,80.
Ambiente:
Von außen wirkt das Haus unscheinbar, eine alteingesessene Gastwirtschaft würde man wohl vermuten.
Durch geschickte Deko und moderne Farben wurde alles nett aufgepeppt. Gestärkte Tischtücher, Blümchen und Kerze am Tisch. Kochbücher stehen den Gästen griffbereit zur Verfügung. So kann man sich noch mehr Appetit holen, falls der Gesprächspartner zu langweilig ist.
Im Sommer sind neben dem Gebäude auch einige Außensitzplätze vorhanden. Leider konnten wir diese nicht mehr nutzen.
Toilette des Altbaus wie der Gastraum. Nicht neu, sehr sauber und gepflegt, durch stimmige Kupferfarben und Deko nett hergerichtet.
Barierrefrei ist das Haus nicht. Wenige Stufen sind zu überwinden.
Dafür wird etwas für die nächste Generation getan: An ausgewählten Sonntagen gibt es den „Schlemmer & Spielnachmittag für Groß, Klein und ganz klein“. Im Nebenraum darf dann gekrabbelt, gespielt und gemalt werden. Die Eltern dürfen vespern.
Fazit: Ein toller Abend an dem wir mit 4 Personen wirklich sehr zufrieden waren. Hier kommen wir sehr gerne wieder mal her! Reservieren unbedingt zu empfehlen!