Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939408x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Ein kurzfristiger Termin verschlug mich nach Bad Münster. Zwischendurch wollte noch etwas Wartezeit überbrückt werden… Praktisch: Genau zur Mittagszeit.
Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant Platz… Service:
… und wartete auf den Service. Die Speisekarte lag bereits auf dem Tisch aus. Diese brachte die Linsenplanung leider durcheinander.
Der junge Herr vom Service kam gleich, war bemüht aber nicht sonderlich aufmerksam.
Das bestellte Essen kam nach angenehmer Wartezeit.
Die Bestellungen werden elektronisch aufgenommen. Hier der große Schwachpunkt. Ich orderte die Rechnung. Die Frage, ob ich einen Beleg brauche, bejahte ich. Es dauerte und dauerte. Nach gut 20 Minuten dann die Aussage: Das Gerät will keinen Beleg rausrücken. So sind mir die Preise für Schorle und Mineralwasser nicht bekannt. Nicht so toll.
Speisen und Getränke:
1 trockene Rieslingschorle als erfrischenden Durstlöscher und danach noch 1 kleines Mineralwasser.
Auf der gepflegten Speisekarte mit den Tagesgerichten dann die genauere Beschreibung der schwäbischen Leckerei: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle (bissle Speck und Saitewürschtle) zu € 7,90.
„Bissle“ rettet das Gericht für mich nicht. Ich wagte die Frage beim Servicemitarbeiter, ob es ohne Speck und Wurst geht, da ich dies nicht esse. Dies ging nicht, da das Gericht schon vorbereitet ist. Verständlich bei einem
Mittagstischangebot.
Ich schaute in der „normalen Karte“ und wählte Matjesfilet mit Bratkartoffeln zu € 9,50. Das Gericht wurde serviert. Die Bratkartoffeln mit Speck! Hier hatte ich dann beim Bestellen nicht gezielt nachgefragt. Es gab aber auch keinerlei Diskussion mit dem Mitarbeiter, die Bratkartoffeln nochmals neu und ohne Speck zu machen. Über meine „Speckabneigung“ hatten wir ja im Vorfeld gesprochen, da hätte ich mir beim Bestellen einen Hinweis gewünscht.
Das Gericht wurde neu serviert. Im Weckglas mit Deckel die milde Sahnesauce und Gürkchen, obenauf 2 schöne und zarte Majesfilet. Daneben kross angebratene Kartoffeln mit Zwiebeln, frischer Petersilie.
Nett angerichtet. Positiv fand ich, dass die kalte Sahnesauce nicht in die Bratkartoffeln läuft. Da die Sauce sehr üppig war (ich mag sie gerne leichter, privat mische ich Sahne mit Joghurt), konnte ich auch gut Sauce zurücklassen. Wer die volle Saucendröhnung möchte, kann das Weckglas ja auf den Teller leeren.
Ambiente:
Innen sehr gepflegt, sauber, recht modern und schlicht (fast kühl). Ein großer Flügel ist ein schöner Blickfang im Restaurant.
Ich nahm Platz an den Außenplätzen zur „Kurpromenade“ (die in Bad Münster nicht promenadig ist).
Später habe ich die schöne Terrasse zum Kurpark gesehen. Da sitzt man sicherlich noch schöner.
Toilette wurde nicht aufgesucht.
Fazit:
Nettes Restaurant mit kleineren Schwächen. Ein Abendessen würde ich vielleicht noch mal dort versuchen. Die Speisekarten sind online einzusehen. Die Menükarte ist durchaus ambitioniert.
Ein kurzfristiger Termin verschlug mich nach Bad Münster. Zwischendurch wollte noch etwas Wartezeit überbrückt werden… Praktisch: Genau zur Mittagszeit.
Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant... mehr lesen
Mistral im Kurhaus am Rheingrafenstein
Mistral im Kurhaus am Rheingrafenstein€-€€€Restaurant06708 6691528Kurhausstraße 25, 55583 Bad Kreuznach
3.5 stars -
"Schönes Lokal am Kurpark" PetraIOEin kurzfristiger Termin verschlug mich nach Bad Münster. Zwischendurch wollte noch etwas Wartezeit überbrückt werden… Praktisch: Genau zur Mittagszeit.
Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant
Geschrieben am 12.08.2015 2015-08-12| Aktualisiert am
13.08.2015
Besucht am 08.08.2015
… war das von Kritikerfreund Nolux! Falls noch Zeit vor unserem Treffen in Bad Kreuznach ist, in der "Videothek" (lustiger Fehler der Handy-Worterkennung) einzukehren. Nolux ist ja inzwischen bekannt als verlässlicher Weinliebhaber. So war mir schon klar: Nicht die Videothek sondern eine Vinothek ist gemeint.
Nachdem die Geschäfte in der Kreuznacher Fußgängerzone langsam Feierabend machten, kehrten wir dann gerne im schönen Hof der Vinothek ein.
Hierzu empfehle ich die voran gegangene ausführliche Kritik von Nolux. Dieser kann man einfach nichts mehr hinzufügen. Liebhaber deutscher (Nahe)Weine kommen hier auf ihre Kosten. Nicht nur Gastronomie ist hier angesagt, sondern auch die Vermarktung der immer hochwertigeren Naheweine!
Service:
Wir nahmen Platz an einem der freien Tische im Hinterhof. Die Karte mit wenigen, gut durchdachten, Speisen „Regionale Kleinigkeiten zum Wein“ und der vielen Weine (mit benannten und weniger bekannten Nahe-Winzern) liegt auf den Tischen bereit.
Der Service an diesem späten Nachmittag wird von zwei jungen Männern und später noch einer Mitarbeiterin betrieben. Locker, unkompliziert und nett. So belauschte ich innen ein Beratungsgespräch: "Den libber nich, der is bappich süß". Sicherlich traf die Beschreibung genau ins Schwarze.
Kleines Stocken im Service als später noch Nolux und Partnerin dazu trafen. Es wurde einfach nicht bemerkt, dass sich unser Tisch verdoppelt hatte.
In der Vinothek kann man die gekosteten Weine gleich, zu Weingutpreisen, mitnehmen. In kleinen Mengen sogar gekühlt. So können die Autofahrer auch zu Hause noch einen guten Tropfen genießen.
So habe ich dann 2 (noch nicht getestete) Weine mitgenommen.
Getränke und Speisen:
Ich mußte ja nicht fahren, also zuerst von der Tagesempfehlung:
1 0,75l Flasche Mineralwasser für den Durst zu € 4,90
1 Glas 0,1 l Blauer Portugieser Sekt rosé, extra dry, Weingut Dr. Gänz,Guldental € 3,50
Ein vollmundiger Sekt der (sicherlich auch Kritikerfreund hbeermann) Freude macht!
Mein Mann entschied sich für 0,1l Sauvignon Blanc,trocken, Weingut Anette Closheim, Langenlonsheim zu € 4,50. Der Wein, fast zu wuchtig. Die fruchtigen Aromen sind sehr intensiv. Toll, aber wenn man ihn zum (eher leichtenI Essen geniessen will, will er wohl überlegt sein.
Das eigentliche Abendessen stand ja noch an. Daher entschieden wir uns zu einer „Kleinigkeit zum Wein“.
Verschiedene Aufstriche, dazu Oliven, Kräuteröl und frisches Brot zu € 4,50.
Ich denke, hier kommt niemand der eigentlich nur was trinken will, dran vorbei. Es passt einfach wunderbar.
Serviert wurde ein Körbchen frisches und feinporiges Weißbrot. Dazu dann 3er Sorten Oliven, ein Paprikafrischkäse und ein Kräuterquark.
Zu unserem Wein und zu zweit kein Problem nur eine Portion zu servieren. Ohne Weiteres gab es noch ein paar Scheiben Brot extra, es war noch Frischkäse und Quark übrig.
Geschmacklich alles gut und frisch. Das Kräuteröl konnte mich nicht richtig überzeugen. Vermutlich regionales (Raps?)Öl. Da ziehe ich ein gutes Olivenöl vor.
Für mich war dann noch 0,1 l Riesling trocken vom Blauen Schiefer, Weingut Alt, Monzingen, zu € 2,90 drin. So hätten wir weiter machen können. Die Weinkarte kann mit den vielen Verlockungen übel ausgehen!
Inzwischen trafen auch Nolux und sein „Fräulein“ ein. Wein lockt! Der Aperitiv also hier, bevor es ein paar Meter weiter zum Bella Italia ging.
Wir hätten fast sitzen bleiben können. Die Flammkuchen sehen gut hier aus :-)
Ambiente:
Sehr stimmig, mediterran-ländlich und gepflegt. Lavendelkübel und Grünpflanzen grenzen den Außen-Sitzbereich mit schöner Bestuhlung ab. Himmlische Ruhe 10 Meter von der Fußgängerzone entfernt.
Auch innen wurde bei der Gestaltung ein glückliches Händchen bewiesen.
Toiletten wurden nicht aufgesucht!
Fazit:
Wenn wir mal wieder in Bad Kreuznach sind, ist dies ein Pflichtbesuch!
… war das von Kritikerfreund Nolux! Falls noch Zeit vor unserem Treffen in Bad Kreuznach ist, in der "Videothek" (lustiger Fehler der Handy-Worterkennung) einzukehren. Nolux ist ja inzwischen bekannt als verlässlicher Weinliebhaber. So war mir schon klar: Nicht die Videothek sondern eine Vinothek ist gemeint.
Nachdem die Geschäfte in der Kreuznacher Fußgängerzone langsam Feierabend machten, kehrten wir dann gerne im schönen Hof der Vinothek ein.
Hierzu empfehle ich die voran gegangene ausführliche Kritik von Nolux. Dieser kann man einfach nichts mehr... mehr lesen
Nahe-Vinothek / Nahewein im Dienheimer Hof
Nahe-Vinothek / Nahewein im Dienheimer Hof€-€€€Bar, Weinstube, Ausflugsziel, Weinkeller067192005645Mannheimer Str. 6, 55545 Bad Kreuznach
4.0 stars -
"Wein im Vordergrund, Speisen zweitrangig… Ein guter Tipp" PetraIO… war das von Kritikerfreund Nolux! Falls noch Zeit vor unserem Treffen in Bad Kreuznach ist, in der "Videothek" (lustiger Fehler der Handy-Worterkennung) einzukehren. Nolux ist ja inzwischen bekannt als verlässlicher Weinliebhaber. So war mir schon klar: Nicht die Videothek sondern eine Vinothek ist gemeint.
Nachdem die Geschäfte in der Kreuznacher Fußgängerzone langsam Feierabend machten, kehrten wir dann gerne im schönen Hof der Vinothek ein.
Hierzu empfehle ich die voran gegangene ausführliche Kritik von Nolux. Dieser kann man einfach nichts mehr
Geschrieben am 10.08.2015 2015-08-10| Aktualisiert am
10.08.2015
Besucht am 08.08.2015
Schön, wenn man sich gut versteht! So gut, dass es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt. Nun habe ich es schon zu 2 Onlinebekanntschaften in meinem Leben gebracht! Beide entstanden über das Hobby-Gastro-Kritiker-Schreiben!
Wir trafen uns vorab mit Nolux und seiner Partnerin in der Vinothek in Bad Kreuznach. Meine Nachricht, dass wir dort schon mal gemütlich sitzen, brachte dem Nolux-Boliden sicherlich 50 PS extra ein. So viel kennt man sich schon: Der Weinköder zieht bei Nolux!
Das Treffen, so ca. in der Mitte zwischen Mainz und Idar-Oberstein war für beide Kritikerparteien ganz praktisch. Nolux wählte Restaurant und reservierte auch.
Das Bella Italia liegt in der Kreuznacher Fußgängerzone. Parken vor der Türe geht also schon mal nicht, öffentliche Parkplätze sind aber in der Nähe reichlich vorhanden.
Service:
Etwas früher als reserviert trafen wir ein. Ein 4er-Tisch war außen reserviert und bei dem tollen Wetter genießt man dann auch die Frischluft. Die Reservierung war absolut erforderlich, es ging schon hoch her. Ein freundlicher Herr im erfahrenen Alter zeigte uns den Tisch. Dieser Herr überzeugte an unserem Abend durch äußerste Aufmerksamkeit. Während er im Gespräch mit anderen Gästen war, registrierte er doch unmerklich, wenn wir einen Wunsch hatten. Toll! Zuerst dachte ich, es sei der Chef. Auf unserem Zahlungsbeleg erscheint aber bei diesem „Durch-und-durch-Italiener“ der Inhabername Hasan Yildiz… Da bin ich doch sehr erstaunt!
Etwas holprig und langsam unser Start. Die Speisekarten gab es dann zur eigentlich reservierten Zeit und dann nur eine Karte mit den Tagesempfehlungen. Etwas unverständlich, es kann doch nicht daran liegen, ein paar DIN-A-4 Seiten mehr auszudrucken.
Wartezeiten auf Getränke und Essen noch akzeptabel. Das Restaurant war wirklich gut besucht und wir hatten ja auch viel zu erzählen, da fiel die Wartezeit nicht so auf.
Mindestens 5 Mitarbeiter waren im Service, am Personal wird nicht gegeizt. Im Großen und Ganzen lief alles rund. Teilweise wurde uns Wasser sogar nachgeschenkt. Mehrmals die Frage ob alles Recht sei.
Die Rechnung gab es dann, ohne weitere Nachfrage und typisch italienisch, komplett an den Tisch. Sehr amüsant, mein Mann erkannt als der Älteste der Runde, bekam die Rechnung als „Dottore“ serviert. Wir warfen die Scheine als kleine Pokerrunde zusammen, passt.
Speisen und Getränke:
Wasser stand an diesem sehr warmen Abend hoch im Kurs.
Die Flasche 0,75 l San Pellegrino wird mit fairen € 5,00 abgerechnet. Da haben wir schon für einheimisches Wasser deutlich mehr bezahlt.
Bei den Weinen bleiben wir in der Nahe-Heimat, hier gibt es eine sehr schöne Auswahl.
Wir geniessen: Grauburgunder trocken, 0,2 l, Weingut Gälweiler zu € 4,50
und ich später noch, auf Empfehlung von Nolux‘ ständiger Begleiterin Spätburgunder Weißherbst trocken, 0,2 l, Weingut Gälweiler zu € 4,50.
Preislich kann man hier für wirklich gute Weine nicht meckern!
Gleich nach unserem Eintreffen kam der „Gruß aus der Küche“. Ein Mini-Schälchen mit einem Händchen voll Oliven, dazu etwas Weißbrot. Vielleicht wurden mein Mann und ich vorher bei kleinen Naschereien in der Vinothek beobachtet und daher die Menge reduziert? So haben wir dann Nolux und Partnerin den Gruß überlassen.
Die Wahl der Speisen gestaltete sich schwierig, einfach zu viele Verlockungen stehen auf der Karte.
Letztlich als Vorspeisen: Für mich das Carpaccio di Polipo zu € 14,00. Ich vermute, daß das Carpaccio vom Oktopus als Block in der Gastronomie eingekauft wird. Sehr fein aufgeschnitten und mit einigen Flußkrebsen aufgepeppt wurde es serviert. Laut Karte schlicht mit Olivenöl kam das Dressing wunderbar cremig und zitronig abgeschmeckt daher. Frisch gemahlener Pfeffer, rosa Beeren und Zitrone machten mich mit dieser ansehnlichen Vorspeise sehr froh!
Mein Mann wählte das Carpaccio de Filetto de Manzi zu € 11,00. Das Filet hauchdünn geschnitten, obenauf Rucola (auf der Speisekarte nicht erwähnt), frische Champignon- und Staudenselleriescheiben, Parmesanhobel, Olivenöl und Zitrone.
Der Brotkorb wurde sehr aufmerksam zu unseren Vorspeisen nochmals aufgefüllt.
Hauptspeisen:
Trüffel und vegetarisch gab es leider nur als Gnocci mit Ziegenkäse und Trüffel gefüllt, dazu schwarzer Trüffel zu € 18.00.
Pasta mit Trüffel hätte mir besser gefallen, ich werde wohl kein Gnocci-Fan werden. Man versicherte mir, die Gnocci seien hausgemacht. Da habe ich ein paar Zweifel in welchem Haus sie entstanden sind… Von der Konsistenz gut, aber halt wie Gnocci. Der Ziegenkäsegeschmack kam angenehm durch, die leichte Sahnesoße war gut bemessen und ertränkte das Gericht nicht. Und der Servicemitarbeiter geizte nicht am Trüffelhobel. Er wollte auch gleich noch Trüffelöl dazugeben. Hier konnte ich ihn gerade noch bremsen, ich wollte erst einmal schmecken, ob der Trüffel auch ohne Öl Aroma hat. Er hatte! Der Teller war sehr puristisch angerichtet. Ein paar frische Kräuter hätten das Gericht attraktiver gemacht.
Mein Mann blieb bei der (irgendwo) hausgemachten Pasta und bestellte: Fettuccine Bella Italia mit Garnelen und Hummersauce zu € 13.00. Eine großzügige Portion wurde im sehr tiefen Teller serviert. Die Pasta schön al dente, eine gute Portion kleinerer Garnelen in der Sauce. Obenauf trumpfte eine kompett gebratene Garnele, hübsch angerichtet und fast nicht zu essen. In dem tiefen Teller und bei romantischer Kerzenbeleuchtung war es schwer, der Garnele ihren Schutzpanzer zu rauben.
Mein Mann schaffte die Portion nicht. Ich habe ja einen Ruf als guter Esser, den wollte ich nicht verlieren. So konnte ich hier auch noch reichlich kosten (auch dies blieb dem aufmerksamen Serviceherr nicht verborgen). Geschmacklich gut, für den Preis auch wirklich großzügig bemessen. An die Hummersauce durfte man die Erwartungen nicht zu hoch hängen.
Den guten Grappa, den es zur Rechnung auf´s Haus gab, hatte ich mir wirklich verdient!
Beide Hauptgerichte wurden, trotz des Trubels, schön heiß serviert.
Sauberkeit und Ambiente:
Außen sind die Tische schlicht mit guter Papierserviette, Besteck, Topfpflanze und Kerze eingedeckt. Salz und Pfeffermühle stehen auch bereit.
Rings herum sind noch einige Gastronomiebetriebe. Als es dunkler wurde, fühlten wir uns fast wie in Italien. Hierzu trugen auch die feinen Gerüche der andern Speisen um uns herum bei.
Innen sieht es sehr ansprechend und nobel aus. Sehr schön!
Die Toiletten sauber, gepflegt, edel-pompöös tapeziert. Frotteehandtücher liegen sauber gerollt im Regal bereit!
Ein gelungener, genußvoller und fröhlicher Sommerabend in toller Gesellschaft! Daumen hoch!
Schön, wenn man sich gut versteht! So gut, dass es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt. Nun habe ich es schon zu 2 Onlinebekanntschaften in meinem Leben gebracht! Beide entstanden über das Hobby-Gastro-Kritiker-Schreiben!
Wir trafen uns vorab mit Nolux und seiner Partnerin in der Vinothek in Bad Kreuznach. Meine Nachricht, dass wir dort schon mal gemütlich sitzen, brachte dem Nolux-Boliden sicherlich 50 PS extra ein. So viel kennt man sich schon: Der Weinköder zieht bei Nolux!
Das Treffen, so ca. in... mehr lesen
Ristorante Bella Italia am Salzmarkt
Ristorante Bella Italia am Salzmarkt€-€€€Restaurant, Biergarten06712987377Mannheimer Straße 28, 55545 Bad Kreuznach
4.0 stars -
"Langjähriger Italiener an schönem Platz" PetraIO
Schön, wenn man sich gut versteht! So gut, dass es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt. Nun habe ich es schon zu 2 Onlinebekanntschaften in meinem Leben gebracht! Beide entstanden über das Hobby-Gastro-Kritiker-Schreiben!
Wir trafen uns vorab mit Nolux und seiner Partnerin in der Vinothek in Bad Kreuznach. Meine Nachricht, dass wir dort schon mal gemütlich sitzen, brachte dem Nolux-Boliden sicherlich 50 PS extra ein. So viel kennt man sich schon: Der Weinköder zieht bei Nolux!
Das Treffen, so ca. in
Geschrieben am 10.08.2015 2015-08-10| Aktualisiert am
10.08.2015
Heute hatte ich in Sien kurz etwas zu erledigen. Da fiel mir vor dem Restaurant "Zum alten Schloß" die handgeschriebene Tafel auf.
Leider eine Verabschiedung: Nach 211 Jahren!
Bis Ende Juni wurde das Haus in der 4. Generation geführt. Die Stammkundschaft wird das einzige Restaurant in Sien sicherlich vermissen!
Heute hatte ich in Sien kurz etwas zu erledigen. Da fiel mir vor dem Restaurant "Zum alten Schloß" die handgeschriebene Tafel auf.
Leider eine Verabschiedung: Nach 211 Jahren!
Bis Ende Juni wurde das Haus in der 4. Generation geführt. Die Stammkundschaft wird das einzige Restaurant in Sien sicherlich vermissen!
Zum alten Schloß
Zum alten Schlo߀-€€€06788232Fürst-Dominik-Straße 29, 55758 Sien
stars -
"Traditionsbetrieb geschlossen" PetraIOHeute hatte ich in Sien kurz etwas zu erledigen. Da fiel mir vor dem Restaurant "Zum alten Schloß" die handgeschriebene Tafel auf.
Leider eine Verabschiedung: Nach 211 Jahren!
Bis Ende Juni wurde das Haus in der 4. Generation geführt. Die Stammkundschaft wird das einzige Restaurant in Sien sicherlich vermissen!
Leider ist dieses nette, überall recht gut bewertete und zentral gelegene Restaurant geschlossen.
Ein großes Schild "Zur Vermietung" prangert am Fenster, die Speisekarte außen ist entfernt.
Leider ein weiteres Beispiel vieler Leerstände in Bad Kreunznach!
Leider ist dieses nette, überall recht gut bewertete und zentral gelegene Restaurant geschlossen.
Ein großes Schild "Zur Vermietung" prangert am Fenster, die Speisekarte außen ist entfernt.
Leider ein weiteres Beispiel vieler Leerstände in Bad Kreunznach!
Il Cinema - Aubergine
Il Cinema - Aubergine€-€€€Restaurant0671/46266Kreuzstr. 72, 55543 Bad Kreuznach
stars -
"Leider geschlossen." PetraIOLeider ist dieses nette, überall recht gut bewertete und zentral gelegene Restaurant geschlossen.
Ein großes Schild "Zur Vermietung" prangert am Fenster, die Speisekarte außen ist entfernt.
Leider ein weiteres Beispiel vieler Leerstände in Bad Kreunznach!
Geschrieben am 06.08.2015 2015-08-06| Aktualisiert am
06.08.2015
Besucht am 30.07.2015
Seit Juni ist sie endlich wieder geöffnet! Die Firenze in Lauterecken – schon ein „historisches Restaurant“. Die Verbindung der erfolgreichsten Lauterecker Gastronomen, Familie Bazzato und Jakob (vom Pfälzer Hof) kann wohl nur gut gehen. Hierzu habe ich am 13.06. einen kurzen Beitrag geschrieben.
Die Firenze liegt in einem kleinen Haus nahe dem Stadtkern und dem Festplatz. Parkplätze findet man leicht rund um das Haus. Das Restaurant ist nicht für Gehbinderte geeignet.
Nachdem nun im Juni die Neueröffnung gefeiert wurde, ließen wir uns mit unserem Besuch noch Zeit bis sich der „Run“ zur Pizzeria etwas gelegt hat. Doch weit gefehlt: Wir konnten von Glück sagen, dass wir noch einen Tisch zu dritt bekommen haben. Da kurzentschlossen, konnte ich vorher nicht reservieren. Die Firenze hat nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Wir waren am Donnerstag früh abends dort, telefonisch habe ich vorher niemanden erreicht.
Seit der Eröffnung sei jeden Abend ausgebucht, dies kann ich mir nach unserem Besuch gut vorstellen.
Service:
Wir wurden freundlich vom Team der Firenze begrüßt. Die Eheleute Bazzato (Frau Bazzato im Service und Herr Bazzato in der Küche) wurden von einer jungen Dame unterstützt.
Die junge Frau bediente uns hauptsächlich an unserem Tisch. Sie machte einen richtig guten Job. Freundlich, aufmerksam und witzig. So kam selbst die Nachfrage nach einem trockenen Rotwein mit der Antwort „… und dann haben wir noch den Nero de Irgendwas, ich kann mir den Namen einfach nicht merken!“ einfach nur lustig an. Meine Kollegin bestellte lachend „den Nero de irgendwas“ und war sehr zufrieden mit der Wahl.
Getränke und Speisen kamen zügig. Dies musste leider so sein, unser Tisch war für 20.15 Uhr reserviert. Dies wurde uns auch vorher gesagt. Das Restaurant ist nicht darauf ausgerichtet, die Tische mehrmals am Abend zu belegen. Wir wollten aber nicht in ein anderes Restaurant gehen, so waren wir froh, mit begrenzter Zeit hier bleiben zu können.
Nachfrage ob alles gefallen und geschmeckt hat. Ich habe die doch sehr saure Salatsauce angesprochen und kann mir gut vorstellen, dass dies beherzigt wird.
Zahlen per EC-Karte und freundliche Verabschiedung. Alles gut!
Speisen und Getränke:
1 0,75 l Flasche Mineralwasser zu € 4,10
1 trockener Nero di Avola (= irgendwas), 0,25 l zu € 4,10
2 trockene Rieslingschorlen, 0,5 l zu € 4,80
Die Speisekarte wurde so gestrafft, dass es für die Küche gut zu bewältigen ist. Im Wesentlichen Salate, kleine Vorspeisen, Pizza und Pasta. Fleisch- und Fischgerichte gibt es nicht. So ist aber die Frische der angebotenen Speisen gewährleistet, dies finde ich sehr gut. Auf der schönen Homepage kann man sich die Speisekarte ansehen.
Als Küchengruß wurden ein kleines Körbchen mit Pizzaherzen serviert. Nett die Herzform, geschmacklich gut und sicherlich hausgemacht. Von der Konsistenz tippe ich aber auf aufgebacken.
2 Beilagensalate zu je € 3,50 waren preislich für den Inhalt eines kleinen Salatschälchens großzügig berechnet! Große Kopfsalatblätter, Tomatenspalten und Gurkenscheiben und ein Dressing… sauer macht lustig! Meine Kollegin und ich hätten den restlichen Abend eigentlich nur noch lachen dürfen. Das Dressing hat einem sprichwörtlich die Schuhe ausgezogen. Dann doch lieber wieder das Sahnedressing aus früheren Zeiten, etwas mehr dürfe es für den Preis auch sein! Das tiefe Salatschälchen war sehr schön, aber die großen Blätter waren auch sehr unpraktisch darin zu zerteilen.
Mein Mann wählte Knoblauchbaguette mit Käse zu € 3,00 vorweg. 3 halbe und große Pizzabrötchen wurden schön kross serviert. Mein Mann war sehr zufrieden, merkte aber auch schnell, dass es eine sehr sättigende Vorspeise ist.
Wie entschieden uns alle für Pizza.
Mein Mann und ich wählten beide die große Pizza Rucola mit Mozzarella, Bresaola, Rucola und Parmesan zu € 10,50. Extra Knoblauch wurde nicht extra berechnet.
Meine Kollegin wählte die große Pizza Caprese mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum zu € 9,00.
Die Pizzen alle richtig kross bis in die Mitte. Der schöner dünne Teig und der frische Belag war gut gewürzt.
Ambiente:
Hier hat eine komplette und fällige Renovierung stattgefunden und die stilsichere Handschrift des Inhabers Oliver Jakob ist deutlich zu erkennen. Nicht italienisch, aber einfach ansprechend und schön. Herr Jakob könnte auch Innenarchitekt statt Gastronom sein.
Die Aufteilung im Restaurant hat sich nicht verändert, es ist sehr gemütlich und viel heller als früher.Die Tische schön und sauber eingedeckt.
Das Restaurant wurde nach hinten um einen kleine Außenterrasse erweitert. Auch vor dem Restaurant an der ruhigen Straßenseite stehen einige Außentische. Leider war es letzte Woche zu kühl um draußen zu sitzen.
Toiletten im Untergeschoss sauber, ebenfalls neu und schön renoviert. Frotteehandtücher liegen am Waschbecken bereit.
Fazit:
Die Firenze ist in Lauterecken, trotz Schwächen beim Salat, für mich die 1. Wahl!
Ich freue mich, dass sie wieder da ist und wünsche viel Erfolg.
Wir kommen gerne wieder.
Seit Juni ist sie endlich wieder geöffnet! Die Firenze in Lauterecken – schon ein „historisches Restaurant“. Die Verbindung der erfolgreichsten Lauterecker Gastronomen, Familie Bazzato und Jakob (vom Pfälzer Hof) kann wohl nur gut gehen. Hierzu habe ich am 13.06. einen kurzen Beitrag geschrieben.
Die Firenze liegt in einem kleinen Haus nahe dem Stadtkern und dem Festplatz. Parkplätze findet man leicht rund um das Haus. Das Restaurant ist nicht für Gehbinderte geeignet.
Nachdem nun im Juni die Neueröffnung gefeiert wurde, ließen wir uns... mehr lesen
Pizzeria Firenze by Pfälzer Hof
Pizzeria Firenze by Pfälzer Hof€-€€€Pizzeria063829946888Schillerstraße 8, 67742 Lauterecken
4.0 stars -
"Wie erwartet: GUT!" PetraIOSeit Juni ist sie endlich wieder geöffnet! Die Firenze in Lauterecken – schon ein „historisches Restaurant“. Die Verbindung der erfolgreichsten Lauterecker Gastronomen, Familie Bazzato und Jakob (vom Pfälzer Hof) kann wohl nur gut gehen. Hierzu habe ich am 13.06. einen kurzen Beitrag geschrieben.
Die Firenze liegt in einem kleinen Haus nahe dem Stadtkern und dem Festplatz. Parkplätze findet man leicht rund um das Haus. Das Restaurant ist nicht für Gehbinderte geeignet.
Nachdem nun im Juni die Neueröffnung gefeiert wurde, ließen wir uns
Geschrieben am 02.08.2015 2015-08-02| Aktualisiert am
02.08.2015
Die Pizzeria kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus! Eine unglaubliche Entwicklung!
Am 19.04.15 brannte es auf dem Freisitz des Restaurants zum ersten Mal. Ein schlafender Bewohner konnte noch gerade rechtzeitig von der Feuerwehr gerettet werden. Am 03.05.15 brannte es gleich 2 Mal! Keine Frage, dass es sich bei den nächtlichen Bränden um Brandstiftung handelte. Das Gebäude wurde stark beschädigt. Die Gerüchteküche brodelte.
Die Polizei ermittelte, der 53jährige Inhaber des Hauses und der Pizzeria Gianfranco D´Agostino war untröstlich und schockiert. Es wurde rasch renoviert und der Restaurantbetrieb wieder aufgenommen. Bei dieser Neueröffnung kamen bewußt etliche Stammgäste um dem Inhaber beizustehen. Der gerettete Bewohner und Mieter war vom persönlich Chef eingeladen und wurde umgarnt!
Und nun das: Die Polizei hat offensichtlich gut ermittelt!
Letzte Woche wurden, teils auf offener Straße, verdächtige Personen festgenommen. Aufgrund "Persönlichkeitsrechten" namentlich nicht bestätigt, ist der Pizzachef und Hausbesitzer unter den Festgenommenen! Die Pizzeria ist jedenfalls geschlossen, Mitarbeiter bestätigen "der Chef ist weg" und die Mitarbeiter sind (leider) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle!
Zum Glück wurde bei den 3 Bränden, zu denen vermutlich der Inhaber angestiftet hat, niemand verletzt! Nicht auszudenken, dass hier das Leben der Bewohner und der Hilfskräfte auf´s Spiel gesetzt wurde! Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung und versuchtem Mord! RECHT so!
Zu Essen gibt es hier also erst mal nichts mehr... das grauenhafteste Pilzrisotto aller Zeiten hatte mir hier sowie den Appetit auf Folgebesuche verdorben.
Die Pizzeria kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus! Eine unglaubliche Entwicklung!
Am 19.04.15 brannte es auf dem Freisitz des Restaurants zum ersten Mal. Ein schlafender Bewohner konnte noch gerade rechtzeitig von der Feuerwehr gerettet werden. Am 03.05.15 brannte es gleich 2 Mal! Keine Frage, dass es sich bei den nächtlichen Bränden um Brandstiftung handelte. Das Gebäude wurde stark beschädigt. Die Gerüchteküche brodelte.
Die Polizei ermittelte, der 53jährige Inhaber des Hauses und der Pizzeria Gianfranco D´Agostino war untröstlich und schockiert. Es wurde... mehr lesen
Pizzeria Alte Göttenbach
Pizzeria Alte Göttenbach€-€€€Restaurant06781 / 26550Hauptstraße 228, 55743 Idar-Oberstein
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"Mal wieder in den Schlagzeilen (" PetraIODie Pizzeria kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus! Eine unglaubliche Entwicklung!
Am 19.04.15 brannte es auf dem Freisitz des Restaurants zum ersten Mal. Ein schlafender Bewohner konnte noch gerade rechtzeitig von der Feuerwehr gerettet werden. Am 03.05.15 brannte es gleich 2 Mal! Keine Frage, dass es sich bei den nächtlichen Bränden um Brandstiftung handelte. Das Gebäude wurde stark beschädigt. Die Gerüchteküche brodelte.
Die Polizei ermittelte, der 53jährige Inhaber des Hauses und der Pizzeria Gianfranco D´Agostino war untröstlich und schockiert. Es wurde
Geschrieben am 01.08.2015 2015-08-01| Aktualisiert am
01.08.2015
Besucht am 26.07.2015
Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich durch den kleinen Ort Sien an der B270 zwischen Idar-Oberstein und Lauterecken.
Von dem Gartencafé hatte ich schon gehört, wollte schon lange mal hin. Jetzt hat es endlich geklappt, aber auch nur, weil die Einladung unserer lieben Nachbarn uns „auf die Sprünge“ half.
So fuhren wir bei schönem Sonnenschein zu fünft am letzten Sonntag nach Sien.
Eigene Parkplätze gibt es nicht. In dem kleinen Ort finden sich aber leicht Parkplätze an der Straße.
Frau Hahn und ihre Partnerin betreiben das Café seit 2001 und haben sich ihren Lebenstraum erfüllt. Viel Arbeit, Herzblut und sicherlich auch Geld haben die beiden resolut-herzlichen Damen im erfahrenen Alter hier investiert.
Donnerstag – Sonntag ist hier von April – Dezember ab 11.00 h geöffnet (ab 2015 werden die Damen kürzer treten, dann vermutlich nur sonntags oder samstags und sonntags). Reservieren sollte man unbedingt. In der Hitzewelle der vergangenen Wochen wurde das Frühstück abgesagt, die Frische konnte nicht gewährleistet werden.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und an den reservierten Tisch gebracht. Das Frühstück war vorbestellt, so ging es nur noch um die Kaffee oder Tee Frage. Die beiden Damen Lore und Inge kümmerten sich sehr aufmerksam um uns und die anderen Gäste. Sonderwünsche waren kein Problem.
Die Damen haben sich bewusst gegen die Buffet-Form entschieden. Die Gäste sollen den Garten, die Ruhe und die persönlichen Gespräche an ihrem Tisch genießen. Die „Rennerei“ ans Buffet würde nur Unruhe stiften. Das ist wohl wirklich wahr!
Speisen und Getränke:
Das Frühstück steht auf der Karte „ab 13,00 €“ pro Person. Da wir eingeladen waren, kann ich nicht sagen, ob unser Frühstück zu 13,00 € bestellt war, vermutlich ja.
Es wurde aufgefahren:
Kaffee so viel wir wollten
2 Sorten frischer Brötchen, der Korb wurde bei Bedarf aufgefüllt
Ein toller, frisch zubereiteter Rohkostsalat mit Sonnenblumenkernen und frischen Kräutern.
Eine große bunte Platte mit verschiedenen Schnittkäsen, Weichkäse, Schinken, Salami und weiteren Wurstsorten.
Melone gespickt mit Kiwi und Erdbeere, hellen Trauben.
Tomatenscheiben mit Fetakäse und Basilikum
Marmelade und natürlich Butter, Milch (extra auch gewärmte Vollmilch)...
Es war reichlich und ich glaube, ich habe noch nie so viel gefrühstückt. Alles haben wir leider nicht geschafft, aber auch nicht viel übrig gelassen.
Gefehlt hat mir lediglich ein Glas frischer Saft, etwas Körnerbrot, auch ein Frühstücksei oder Rührei war nicht dabei. Nicht schlimm, vielleicht hätte dies dann extra bestellt werden müssen. Daher werde ich dies auch nicht negativ bewerten.
Ambiente + Sauberkeit:
Dieser Garten ist einfach ein Traum und ich kann mir vorstellen, wie viel Zeit (und Geld) bei der großen Hitze der letzten Wochen hier alleine für´s Wässern angefallen ist. Wo sonst alles vertrocknet ist, steht hier alles in voller Blüte und ist schön dekoriert.
Zum Café gehört noch ein kleines Geschenkelädchen. Hier kann man schöne Accessoires für Haus und Garten kaufen. Dieses Gartenhaus mit dem Laden dient auch bei schlechterer Witterung als Gastraum.
Unser Tisch war frisch und sauber eingedeckt. Gepflegte Bestuhlung mit Polstern. Überall große Sonnenschirme oder andere Schattenspender. Ein wirkliches Gartenparadies im stimmigen Landhausstil. Wir haben uns richtig wohl und entspannt gefühlt.
Das Café ist bis 18.00 h geöffnet. Nachmittags gibt es hausgebackene Torten, Kuchen oder auch Pfannkuchen.
Hier waren wir nicht zum letzten Ma(h)l!
Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich durch den kleinen Ort Sien an der B270 zwischen Idar-Oberstein und Lauterecken.
Von dem Gartencafé hatte ich schon gehört, wollte schon lange mal hin. Jetzt hat es endlich geklappt, aber auch nur, weil die Einladung unserer lieben Nachbarn uns „auf die Sprünge“ half.
So fuhren wir bei schönem Sonnenschein zu fünft am letzten Sonntag nach Sien.
Eigene Parkplätze gibt es nicht. In dem kleinen Ort finden sich aber leicht Parkplätze an der Straße.
Frau Hahn... mehr lesen
Das kleine Gartencafé
Das kleine Gartencafé€-€€€Cafe06788 970543In der Hohl 4, 55758 Sien
4.0 stars -
"„Wir bewirten Gäste im eigenen Garten“" PetraIOAuf dem Weg zur Arbeit fahre ich durch den kleinen Ort Sien an der B270 zwischen Idar-Oberstein und Lauterecken.
Von dem Gartencafé hatte ich schon gehört, wollte schon lange mal hin. Jetzt hat es endlich geklappt, aber auch nur, weil die Einladung unserer lieben Nachbarn uns „auf die Sprünge“ half.
So fuhren wir bei schönem Sonnenschein zu fünft am letzten Sonntag nach Sien.
Eigene Parkplätze gibt es nicht. In dem kleinen Ort finden sich aber leicht Parkplätze an der Straße.
Frau Hahn
Geschrieben am 29.07.2015 2015-07-29| Aktualisiert am
30.07.2015
Besucht am 24.07.2015
Ein Termin in Limburg mit meinem Mann, verbunden mit dem Luxus eines „Gleittages“ (= Überstunden vernichten) will wohl geplant sein.
So googlete ich mich vorher durch die reichliche Limburger Gastronomie um ein nettes Abendmahl für uns zu arangieren. Dabei stieß ich auf „Himmel und Erde“. Ein Gericht meiner Kindheit, das meine Mutter schon wunderbar zauberte. Verzaubert hat mich dann die Homepage der heiligen gastronomischen Stätte in der Hoffnung auf das favorisierte nette Abendmahl!
SPEISEN IN DER KIRCHE!
Kurzentschlossen und in der Hoffnung auf Küchensegen reservierte ich. Der Verdacht: Das Ambiente zieht und die Küche ruht sich drauf aus!
Mangels Zeit habe ich nicht recherchiert: Das Restaurant wurde dieses Jahr im Sonderheft des „Feinschmecker“ aufgenommen, Gault Millau: 1 Haube mit 13 Punkten, Michelin : Empfehlung, Schlemmer Altlas : 2 Kochlöffel, Varta Führer: 1 Diamant und noch mehr…
Ambiente und Service…
… in perfekter Harmonie.
Schon die telefonische Reservierung sehr freundlich.
Wir trafen ein und waren sofort fasziniert von dem Ambiente der Kirche und den wunderschönen Außenplätzen im Landhausstil seitlich der Kirche.
Beim Eintritt in die ehemalige Friedhofskapelle wurden wir sofort von einer jungen Mitarbeiterin begrüßt. Sie schien nicht verwundert, dass man erst mal nur staunt! Innen recht hell, die Theke links. Die Holztische sehr schön eingedeckt, bequeme Flechtstühle. Das hat hier Stil!
Die schwierige Entscheidung: Drinnen oder draußen – beides war möglich. Letztlich siegte der schöne Außenbereich, das Wetter und die Luft waren einfach so toll. Mit einem tränenden Auge – wir waren noch nie so hin-und-her-gerissen!
Das Team und das Konzept hat hier wirklich volle Leistung gebracht!
Zuerst bediente uns die junge, eventuelle Auszubildene, sehr fröhlich und aufmerksam. Später übernahm die (vermutliche) Restaurantleiterin mit wirklich passender sympathischer Ausstahlung. Sie fand auch noch Zeit, über Konzept, Lieferanten und Sorgfalt im Lebensmittelbereich zu plaudern.
Alles top gepflegt. Tische auch außen sehr schön eingedeckt mit Platzteller, Stoffservietten, Blümchen, Kerze. Messer wurde vorm Servieren in Fischmesser getauscht, zu den Bandnudeln wurde unaufgefordert ein Löffel gereicht. Wasser im Kühler serviert.
Wir haben uns den ganzen Abend wunderbar entspannt, umsorgt und gut unterhalten gefühlt.
Speisen und Getränke:
Es war warm, und 2 Flaschen Fachinger medium zu je € 6,80 wurden problemlos bewältigt.
Auf einen Aperitif verzichteten wir, aufgrund der längeren Heimfahrt (nächstes Mal mit Übernachtung, ich weiß auch schon wann! Und dann sitzen wir IN der Kirche).
Eine tolle Weinauswahl, wir blieben bei den überzeugenden deutschen Weinen:
Chardonnay, trocken € 7,80
Schiefer Riesling, trocken € 6,50
Weißherbst, tocken € 7,50
Der Gruß aus der Küche: 3 Sorten frisches und knuspriges Baguette mit Butter.
Vorspeisen:
Mein Mann wählte die hausgemachten Bandnudeln mit Trüffelsauce und frisch gehobeltem schwarzen Trüffel zu € 16,80.
Die Nudeln unwiderruflich hausgemacht. Für eine Vorspeise eine wirklich reichliche Portion. Schönes Trüffelaroma und am gehobelten Trüffel wurde nicht gespart. Mit frisch geriebenen Parmesan verfeinert… schlicht und wunderbar.
Das eigentliche Zwischengericht konnte auch, tagesaktuell abgewandelt, als Vorspeise bestellt werden. So gab es für mich Jakobsmuscheln, Riesling-Zitronengras-Schaum, Blumenkohlmousse zu € 16,80.
Volltreffer! 3 Jakobsmuscheln goldgelb gebraten schwimmen im Schaum. Dazu Nocken der Blumenkohlmousse. Schaum ist hier wirklich Schaum, Mousse wirklich Mousse. Was anderswo nur toll gedruckt wird, lebt hier auf dem Teller. Die Aromen vermischen sich, passen perfekt zueinander und der Clou ist ein Häuflein feinstes Lauchgemüse in der Mitte platziert. Noch nie habe ich vorher so guten Lauch gegessen!
Hauptspeisen:
Für meinen Mann: Bachsaiblingsfilet mit KarottenIngwerZitronengrassauce, Julienne-Gemüse, Parmesanchip und Basilikum-Risotto zu 27.80 €
Trotz der Auszeichnungen gibt es hier noch Portionen für Gerne-Esser! Alles reichlich bemessen. Der Saibling schön filetiert und gerade noch saftig. Etwas früher aus dem Höllenfeuer wäre ihm noch besser bekommen. Die Sauce aromatisch und eigentlich ein wunderbarer Schaum, Ingwer hätte etwas dominanter sein können. Ist aber Geschmackssache. Das Risotto sehr passend und saftig, das Gemüse mit Biss. Der Teller ein Hingucker so das die Englein neidisch werden. Parmesanchip und frische Kräuter obenauf.
Für mich, den Pastafan schlichthin, wird die Vorspeise zur Hauptspeise: Hausgemachte Nudeln mit Trüffelsauce und frisch gehobeltem italienischem Trüffel 22.80 €
Hier gibt es nun nicht mehr so viel zu schreiben. Das Gericht war wirklich GÖTTlich,halt einfach in der größeren Portion als Hauptspeise. Der gehobelte schwarze Trüffel war noch üppiger als auf der Hauptspeise verteilt (er ist ja auch nicht so aromatisch wie der Weiße). Der 7. Himmel war so nah!
Meine Oma prophezeite: „Dir kommen die Nudeln mal noch zu den Ohren raus!“ Ich höre noch immer einwandfrei!
Für ein Dessert fehlte der Platz im Bauch… wir mussten ja noch ins Auto für die längere Heimfahrt passen.
Fazit:
Wir hatten einen tollen Tag im schönen und sehenswerten Limburg. Dieser hat uns abendlich den Höhepunkt im Himmel auf der Limburger Erde beschert.
Zum Gericht „Himmel und Erde“, welches natürlich auf der Karte nicht fehlen darf, konnte ich mich nicht hinreißen lassen. Den Fleischessern sei allerdings gesagt: Boeuf Bourguignon ging ein paar Mal an die Nebentische. Leider habe ich kein Foto für Euch!
Daumen hoch! Wir kommen wieder! Die Überraschung für meinen Mann war voll geglückt und er war genau so „hin und weg“ wie ich!
Auf der Restaurantseiter hier bei Gastroguide sind noch weiter Bilder gespeichert. Ich hatte Probleme beim Laden der Bilder IN die Kritik.
Ein Termin in Limburg mit meinem Mann, verbunden mit dem Luxus eines „Gleittages“ (= Überstunden vernichten) will wohl geplant sein.
So googlete ich mich vorher durch die reichliche Limburger Gastronomie um ein nettes Abendmahl für uns zu arangieren. Dabei stieß ich auf „Himmel und Erde“. Ein Gericht meiner Kindheit, das meine Mutter schon wunderbar zauberte. Verzaubert hat mich dann die Homepage der heiligen gastronomischen Stätte in der Hoffnung auf das favorisierte nette Abendmahl!
SPEISEN IN DER KIRCHE!
Kurzentschlossen und in der Hoffnung... mehr lesen
Himmel und Erde · Kapelle am Schafsberg
Himmel und Erde · Kapelle am Schafsberg€-€€€Restaurant, Partyservice064315847208Joseph-Heppel-Str. 1a, 65549 Limburg an der Lahn
4.5 stars -
"Eine Kirche nach meinem Geschmack!" PetraIOEin Termin in Limburg mit meinem Mann, verbunden mit dem Luxus eines „Gleittages“ (= Überstunden vernichten) will wohl geplant sein.
So googlete ich mich vorher durch die reichliche Limburger Gastronomie um ein nettes Abendmahl für uns zu arangieren. Dabei stieß ich auf „Himmel und Erde“. Ein Gericht meiner Kindheit, das meine Mutter schon wunderbar zauberte. Verzaubert hat mich dann die Homepage der heiligen gastronomischen Stätte in der Hoffnung auf das favorisierte nette Abendmahl!
SPEISEN IN DER KIRCHE!
Kurzentschlossen und in der Hoffnung
Geschrieben am 28.07.2015 2015-07-28| Aktualisiert am
29.07.2015
Besucht am 23.07.2015
Ein Termin verschlug uns nach Limburg – gar kein schlechter Termin.
Ein wirklich schönes und sehenswertes Städtchen. Die Altstadt überzeugt noch mit wirklichem Einzelhandel statt Ketten, gut besuchte Gastronomie, viel sehenswertes Fachwerk (die viel und medienerfahrene Residenz von Franz-Peter Tebartz-van Elz haben wir auch besichtigt, aber kein Zimmer bekommen).
Zum Mittagessen sollte es regional sein. Daher entschieden wir uns beim Schlendern, die Entscheidung fiel nicht leicht,
für das "Schlössje". Familienbetrieb mit angegliederter Bäckerei und Café, gegründet 1926. In dritter Generation wird es nun geführt, das muß man erst mal schaffen!
Parken vor der Tür ist hier nicht. Wir parkten im Parkhaus, ca. 5 Minuten Fußweg.
Service:
Regional deutsch-türkisch-freundliche- Servicekraft vermittelte uns den Eindruck des Lahn-Türkisch-Adria-Urlaubes. Wir fühlten uns gleich wohl. Karten gereicht, Getränke aufgenommen und flott serviert. Speisen aufgenommen, nach angenehmer Wartezeit serviert.
Bedienung durch diese Mitarbeiterin und einen männlichen Mitarbeiter freundlich, unkompliziert und aufmerksam.
Speisen und Getränke:
2 Rieslingschorlen, 0,2 l zu 3,80. Mich wundert´s immer, wie die Preise bei einfachen Schorlen mit schlichten Weinen differieren. Die Schorlen gut, kühl und mit „Sprickel“.
Mein Mann wählte die hausgemachten Semmelknödel mit Waldpilzen in Rahmsoße, Preiselbeeren und gemischtem Salat zu € 10,80.
Vorweg wurde der kleine und frische Beilagensalat mit leichtem Sahnedressing serviert. Danach 2 schöne Semmelknödel mit Pilzrahm. Die Pilze Tiefkühlware oder sogar eher aus dem Glas. Geschmacklich gut, aber leider sehr schwer im Magen liegend. So suchten wir später eine Apotheke (erfolgreich mit pflanzlichen Kräutertröpfen) auf. Sicherlich war die Ware ok, bei frischen Pilzen hatte mein Mann allerdings noch nie Probleme.
Ich wollte dann „typisch hessisch“ und entschied mich für: Frankfurter Soße (hausgemacht) mit gekochten Eiern und Butterkartoffeln zu € 8,80. Vorweg bestellte ich auch den Beilagensalat, bei mir für € 2,50 extra berechnet.
Das Essen wirklich gut, so werde ich es auch bewerten. Den einzigen Fehler habe ich gemacht. In geistiger hessisch-regionaler-Umnachtung! Ich esse gerne warm, bin kein Fan üppiger Soßen und Eier müssen für mich weich und warm sein (die lieben Leser können jetzt denken was sie wollen).
Das Gericht ordentlich bemessen, die Kräuteraromen der reichlichen Frankfurter-Soße kamen toll durch. 3 halbierte hart gekochte Eier stellten mich vor eine Belastungsprobe, aber gut. Meckern kann und will ich nicht.
Ambiente und Sauberkeit:
Für dieses Haus absolut stimmig. Gediegen und ländlich/rustikal, sauber und gepflegt. Toiletten sauber.
Tische außen nett eingedeckt, wobei ich abwaschbare Tischdecken nicht mag, dann lieber "Tisch pur".
Ein Termin verschlug uns nach Limburg – gar kein schlechter Termin.
Ein wirklich schönes und sehenswertes Städtchen. Die Altstadt überzeugt noch mit wirklichem Einzelhandel statt Ketten, gut besuchte Gastronomie, viel sehenswertes Fachwerk (die viel und medienerfahrene Residenz von Franz-Peter Tebartz-van Elz haben wir auch besichtigt, aber kein Zimmer bekommen).
Zum Mittagessen sollte es regional sein. Daher entschieden wir uns beim Schlendern, die Entscheidung fiel nicht leicht,
für das "Schlössje". Familienbetrieb mit angegliederter Bäckerei und Café, gegründet 1926. In dritter Generation wird es nun... mehr lesen
Restaurant Zum Schlößje
Restaurant Zum Schlößje€-€€€Restaurant, Cafe064312114273Barfüßerstraße 18-20, 65549 Limburg an der Lahn
3.5 stars -
"Gut bürgerliches Mittagessen" PetraIOEin Termin verschlug uns nach Limburg – gar kein schlechter Termin.
Ein wirklich schönes und sehenswertes Städtchen. Die Altstadt überzeugt noch mit wirklichem Einzelhandel statt Ketten, gut besuchte Gastronomie, viel sehenswertes Fachwerk (die viel und medienerfahrene Residenz von Franz-Peter Tebartz-van Elz haben wir auch besichtigt, aber kein Zimmer bekommen).
Zum Mittagessen sollte es regional sein. Daher entschieden wir uns beim Schlendern, die Entscheidung fiel nicht leicht,
für das "Schlössje". Familienbetrieb mit angegliederter Bäckerei und Café, gegründet 1926. In dritter Generation wird es nun
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Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant Platz…
Service:
… und wartete auf den Service. Die Speisekarte lag bereits auf dem Tisch aus. Diese brachte die Linsenplanung leider durcheinander.
Der junge Herr vom Service kam gleich, war bemüht aber nicht sonderlich aufmerksam.
Das bestellte Essen kam nach angenehmer Wartezeit.
Die Bestellungen werden elektronisch aufgenommen. Hier der große Schwachpunkt. Ich orderte die Rechnung. Die Frage, ob ich einen Beleg brauche, bejahte ich. Es dauerte und dauerte. Nach gut 20 Minuten dann die Aussage: Das Gerät will keinen Beleg rausrücken. So sind mir die Preise für Schorle und Mineralwasser nicht bekannt. Nicht so toll.
Speisen und Getränke:
1 trockene Rieslingschorle als erfrischenden Durstlöscher und danach noch 1 kleines Mineralwasser.
Auf der gepflegten Speisekarte mit den Tagesgerichten dann die genauere Beschreibung der schwäbischen Leckerei: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle (bissle Speck und Saitewürschtle) zu € 7,90.
„Bissle“ rettet das Gericht für mich nicht. Ich wagte die Frage beim Servicemitarbeiter, ob es ohne Speck und Wurst geht, da ich dies nicht esse. Dies ging nicht, da das Gericht schon vorbereitet ist. Verständlich bei einem
Mittagstischangebot.
Ich schaute in der „normalen Karte“ und wählte Matjesfilet mit Bratkartoffeln zu € 9,50. Das Gericht wurde serviert. Die Bratkartoffeln mit Speck! Hier hatte ich dann beim Bestellen nicht gezielt nachgefragt. Es gab aber auch keinerlei Diskussion mit dem Mitarbeiter, die Bratkartoffeln nochmals neu und ohne Speck zu machen. Über meine „Speckabneigung“ hatten wir ja im Vorfeld gesprochen, da hätte ich mir beim Bestellen einen Hinweis gewünscht.
Das Gericht wurde neu serviert. Im Weckglas mit Deckel die milde Sahnesauce und Gürkchen, obenauf 2 schöne und zarte Majesfilet. Daneben kross angebratene Kartoffeln mit Zwiebeln, frischer Petersilie.
Nett angerichtet. Positiv fand ich, dass die kalte Sahnesauce nicht in die Bratkartoffeln läuft. Da die Sauce sehr üppig war (ich mag sie gerne leichter, privat mische ich Sahne mit Joghurt), konnte ich auch gut Sauce zurücklassen. Wer die volle Saucendröhnung möchte, kann das Weckglas ja auf den Teller leeren.
Ambiente:
Innen sehr gepflegt, sauber, recht modern und schlicht (fast kühl). Ein großer Flügel ist ein schöner Blickfang im Restaurant.
Ich nahm Platz an den Außenplätzen zur „Kurpromenade“ (die in Bad Münster nicht promenadig ist).
Später habe ich die schöne Terrasse zum Kurpark gesehen. Da sitzt man sicherlich noch schöner.
Toilette wurde nicht aufgesucht.
Fazit:
Nettes Restaurant mit kleineren Schwächen. Ein Abendessen würde ich vielleicht noch mal dort versuchen. Die Speisekarten sind online einzusehen. Die Menükarte ist durchaus ambitioniert.