Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939380x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Allgemein:
Im Rahmen einer 2tägigen Tagung waren meine Kollegen und ich mit knapp 20 Personen im Hotel Pistono einquartiert (die Zimmer übrigens sehr gepflegt, sauber und mit neuem tollem Duschbad).
Das Haus wird bereits in der 5. Generation geführt und geniesst einen guten Ruf. Trotz Lage an der Hauptstraße, mit gegenüberliegendem Parkplatz, ist es ruhig im Haus. Der meiste Verkehr wird über die Umgehung geleitet.
Vorweg möchte ich nehmen, dass vom Arbeitgeber für uns Halbpension gebucht wurde. Mittag- und Abendessen wurde mit € 15,00 pro Person abgerechnet. Hier hatte ich meine Erwartungen schon zurückgeschraubt und hätte lieber "à la carte" privat bestellt und bezahlt.
Service:
Über den ganzen Abend wurden wir hauptsächlich von einem gut geschulten Mitarbeiter (vermutlich italienischer Herkunft) bedient. Auch die anderen Mitarbeiter machten alle einen geschulten Eindruck. Unser Herr vom Service beeindruckte mich mit 100%igen Aufmerksamkeit. Er war an diesem Abend für unsere gesamte (durstige) Truppe zuständig, außerdem noch für die 3 weiteren besetzten Tische mit je 4 - 6 Personen. Kein Glas blieb lange leer, ein Blick zu ihm genügte und er war zur Stelle. So viel Aufmerksamkeit und Schnelligkeit erlebt man selten. Ansonsten viel zurückhaltende Freudlichkeit, vielleicht aber auch, weil man in Tagungsgästen nicht so viel Zukunftspotenzial sieht.
Essen:
Bei unserem Essen ist die Küche wirklich schwierig zu beurteilen. Sicherlich hat die die Küche hier mehr drauf. Im Rahmen der Halbpension war leider von Frischeküche und hausgemacht nicht viel zu spüren.
Als Gruß aus der Küche gab es Körbchen mit frischem Baguette und Mischbrot. Dazu ein Tellerchen mit Wildpastete mit Preiselbeeren und eine kleine Scheibe Fischterrine. Meine Pastete hat ein Kollege fürsorglich übernommen, die Fischterrine war ein Convinienceprodukt, geschmacklich ok. Richtig gestört hat mich die Salatdeko bei der die Gurkenscheibe schon stark angetrocknet war. Ich esse auch gerne die Deko.
Als Vorspeise folgte eine Tomatensuppe mit Sahne und Fertigcroutons, geschmacklich ebenfalls ok.
Die Hauptspeisen waren als Buffet angerichtet. Separates und gut bestücktes Salatbuffet. Als warme Speisen Schnitzelchen,
Frikadellen, Lachs- und Skrei(Winterkabeljau)filet. Pommes, Spätzle, verschiedene Gemüse. Alles war frisch und appetitlich angerichtet. Ich nahm vorweg einen selbst zusammengestellten Salat. Bis ich dann an die warmen Speisen kam, war der Lachs leider schon leer und nur noch Skreifilet da. Dies stellte ich mir dann mit Brokkoli, Karotten und Blumenkohl zusammen. Als Beilage zum Fisch Spätzle oder Pommes? Passt beides nicht so toll, ich entschied mich für die knusprigen Pommes. Leider wurde alles auf dem nicht vorgewärmten Teller schnell richtig kalt. Der Fisch hatte während des Wartens in der Wärmewanne leider jegliche Saftigkeit verloren und war trocken. Gewürzt war alles seniorentauglich, zum Glück das Gemüse aber noch knackig.
Das Dessert hatte ich zum Glück im Vorfeld abbestellt. Es wurde ein Marzipanparfait und Schokoküchlein serviert. Das Marzipanparfait enthielt auch noch Citronat und Orangat und da wird mir schon bei dem Gedanken dran schlecht... und Weihnachten ist nun auch definitiv vorbei.
Alles in Allem kann ich hier leider nur wohlgemeinte 3 Punkte vergeben. Für den genannten Preis ist dies aber dennoch alles in Ordnung gewesen und mehr konnte man wohl nicht erwarten. Wenn ich nochmals nach Dieblich komme, werde ich hier gerne einkehren und ein Gericht von der Karte bestellen. Das Buffet ist wohl eher die Erfüllung des Konvektomaten als des Kochs.
Das beste war für mich definitiv meine Getränkewahl für den Abend: Ein trockener Moselriesling vom Schiefer vom Weingut Reiner und Anke Fries aus Winningen.
Ambiente:
Das Ambiente des großen Gastraumen könnte schön sein... Wenn man die gesamte üppige künstliche Blumen- und Baumdekoration entfernen, etwas Stimmigkeit in die Bilder bringen würde und die absolut verblühten Rosen auf dem Tisch ihrer weiteren Verwendung als Kompost zukommen ließ.
Von Silvester waren noch reichlich Luftballons im Raum übrig, allerdings hatte das Helium sich schon sehr verflüchtigt. Damit nicht genug der Deko: Für Karneval wurde auch schon aufgerüstet. Hier wäre weniger definitiv mehr!
An den Wänden sind schöne Sprüche rund um den Wein angebracht, viel helles Holz. Das passt hier. Ansonsten ist alles sauber und gut gepflegt. Auch die Toiletten im Keller tiptop, mit frischeren Rosen an den Waschbecken als auf dem Tisch im Gastraum.
Allgemein:
Im Rahmen einer 2tägigen Tagung waren meine Kollegen und ich mit knapp 20 Personen im Hotel Pistono einquartiert (die Zimmer übrigens sehr gepflegt, sauber und mit neuem tollem Duschbad).
Das Haus wird bereits in der 5. Generation geführt und geniesst einen guten Ruf. Trotz Lage an der Hauptstraße, mit gegenüberliegendem Parkplatz, ist es ruhig im Haus. Der meiste Verkehr wird über die Umgehung geleitet.
Vorweg möchte ich nehmen, dass vom Arbeitgeber für uns Halbpension gebucht wurde. Mittag- und Abendessen wurde mit €... mehr lesen
Restaurant im Hotel Pistono
Restaurant im Hotel Pistono€-€€€Restaurant02607218Hauptstraße 30, 56332 Dieblich
3.0 stars -
"Wenig Küchenleistung bei Halbpension" PetraIOAllgemein:
Im Rahmen einer 2tägigen Tagung waren meine Kollegen und ich mit knapp 20 Personen im Hotel Pistono einquartiert (die Zimmer übrigens sehr gepflegt, sauber und mit neuem tollem Duschbad).
Das Haus wird bereits in der 5. Generation geführt und geniesst einen guten Ruf. Trotz Lage an der Hauptstraße, mit gegenüberliegendem Parkplatz, ist es ruhig im Haus. Der meiste Verkehr wird über die Umgehung geleitet.
Vorweg möchte ich nehmen, dass vom Arbeitgeber für uns Halbpension gebucht wurde. Mittag- und Abendessen wurde mit €
Das familiär geführte Restaurant im Wohngebiet Struth in Idar-Oberstein wird von den Inhabern Ellen und Fritz Hoffmann seit über 10 Jahren erfolgreich geführt. Hier kocht die Chefin als alleinige Herrscherin! Ihr Mann übernimmt die Theke und den Service.
Eine konstante Leistung ist also sicher.
Es gehört schon etwas dazu, so abgelegen über viele Jahre in Idar-Oberstein zu bestehen. Dies geht sicherlich nur mit vielen, gut gepflegten, Stammkunden. Hier beweist das Ehepaar mit Sicherheit ein geschicktes Händchen. Wochentags gibt es noch einen günstigen Mittagstisch, dieser wird zusätzlich im nahen Umkreis von Herrn Hoffmann ausgefahren. Insbesondere ältere Menschen nehmen diesen Service gerne an.
Wir waren schon öfter hier zu Gast und wurden wieder freundlich empfangen. Unsere längere Besuchspause war nicht auf Unzufriedenheit, sondern auf meine Fleischabstinenz zurückzuführen. Die Speisekarte ist, wie oft im Hunsrück, sehr fleischlastig. Zum großen Teil Schnitzelgerichte, aber auch Rumpsteak, Suppen, Salatteller, Omlette, belegte Brote finden sich auf der bodenständigen Speisekarte. Oft gibt es auch noch eine aktuelle Tages- oder Saisonempfehlung. Alles zu sehr günstigenPreisen (Schnitzelgerichte mit Pommes und Salat € 8,80).
Das Essen:
Frau Hoffmann kreierte an diesem Abend spontan für mich ein vegetarisches Gericht. So nett und flexibel reagiert manch großes Restaurant nicht. Ich wäre allerdings auf der Karte mit einen Salat oder dem Omlette auch fündig geworden. Sie schlug einen Nudelauflauf mit Waldpilzen und Beilagensalat vor. Dies nahm ich gerne an, mein Mann schloss sich an.
Serviert wurde, nach angenehmer Wartezeit, vorab ein schöner Beilagensalat. Frischer grüner Salat, Tomatenwürfel, grüne Bohnen, geraspelte Karotten, Krautsalat mit einem leichten Sahnedressing. Das Dressing hätte mehr Würze vertragen können, ich hätte aber auch nach Zutaten zum Nachwürzen fragen können.
Es folgte, heiß bruzelnd in einer kleinen Form, der Auflauf. Bandnudeln und Waldpilze mit etwas Sauce goldbraun und knusprig mit Käse überbacken. Für die Optik Petersilie obenauf gestreut, mehr gibt getrocknete Petersilie leider nicht her. Der Käse geschmacklich gut, der Rest ok. Die Waldpilzmischung höchstwahrscheinlich aus dem Glas. Den Preis wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Letztlich wurde der Auflauf mit dem frischen Beilagensalat mit € 6,00 abgerechnet. Da kann man wirklich nicht meckern. Der überwiegende Teil der Gäste legt hier sicherlich mehr Wert auf günstiges Essen statt auf hochwertige Zutaten.
Die servierten Speisen (goldgelbe Schnitzel) der anderen Gäste sahen alle sehr gut und appetitlich aus. Anerkennung für die 1-Frau-Besetzung in der Küche!!!
Service:
Die Eheleute bedienten uns und die anderen Gäste an diesem Abend aufmerksam als eingespieltes Team. Leere Gläser wurden gleich bemerkt, Geschirr schnell abgeräumt. Immer freundlich und aufmerksam. Das Restaurant war sehr gut besucht.
Ambiente:
Es gibt einen Hauptgastraum mit Theke und einen größeren Nebenraum. Dieser wird auch gerne für gesellige Runden und Familienfeiern genutzt. Die Tische werden gepflegt eingedeckt, gediegende und gepflegte Deko. Ein Blick in die Küche ist möglich, hier ist alles piccobello. Die Räume sind definitiv in die Jahre gekommen. Größere Investitionen werden vermutlich nicht mehr vorgenommen, ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Dies merkt man, insbesondere bei den Toiletten. Ein Schönheitspreis ist hier definitiv nicht zu gewinnen. Das Restaurant ist nicht für Gehbehinderte geeignet.
Preis/Leistung:
Letztlich haben wir zu Zweit mit 8 kleinen Bieren (wir mussten nicht fahren!) an diesem Abend
€ 25,00 bezahlt. Da lässt manch ein Fastfood-Junkie mehr Geld für weniger Leistung in einer der großen bekannten Burgerketten.
Das familiär geführte Restaurant im Wohngebiet Struth in Idar-Oberstein wird von den Inhabern Ellen und Fritz Hoffmann seit über 10 Jahren erfolgreich geführt. Hier kocht die Chefin als alleinige Herrscherin! Ihr Mann übernimmt die Theke und den Service.
Eine konstante Leistung ist also sicher.
Es gehört schon etwas dazu, so abgelegen über viele Jahre in Idar-Oberstein zu bestehen. Dies geht sicherlich nur mit vielen, gut gepflegten, Stammkunden. Hier beweist das Ehepaar mit Sicherheit ein geschicktes Händchen. Wochentags gibt es noch... mehr lesen
4.0 stars -
"Günstig und bodenständig satt werden" PetraIODas familiär geführte Restaurant im Wohngebiet Struth in Idar-Oberstein wird von den Inhabern Ellen und Fritz Hoffmann seit über 10 Jahren erfolgreich geführt. Hier kocht die Chefin als alleinige Herrscherin! Ihr Mann übernimmt die Theke und den Service.
Eine konstante Leistung ist also sicher.
Es gehört schon etwas dazu, so abgelegen über viele Jahre in Idar-Oberstein zu bestehen. Dies geht sicherlich nur mit vielen, gut gepflegten, Stammkunden. Hier beweist das Ehepaar mit Sicherheit ein geschicktes Händchen. Wochentags gibt es noch
Allgemein:
Das Café Villa wurde vor ca. 2 Jahren eröffnet und inzwischen in Restaurant "Die Villa" umgewandelt. Das Restaurant bietet einen Mittagstisch, die reguläre Karte ist mittags und abends gültig. Oft gibt es auch eine Tafel mit Tagesempfehlung. Nachmittags ist inzwischen geschlossen.
Die Villa liegt zentral im Stadtteil Idar. Hauseigene Parkplätze befinden sich neben dem Haus, auch an der Straße gibt es Parkmöglichkeiten. Das Haus ist nicht behindertengerecht (dies wäre bei einem Haus Baujahr 1905 wohl auch nur mit sehr
hohem Aufwand möglich).
Vor 1 Jahr waren wir nachmittags zu Kaffee und Kuchen hier, der Kuchen begeisterte uns nicht. Zum Abendessen wollten wir es dann
nochmals versuchen, dies hat nun etwas länger gedauert. Neugierig und nicht zu euphorisch machten wir uns also am frühen
Sonntagabend auf den Weg. Einen Tisch hatte ich 2 Tage vorher telefonisch reserviert.
Service:
Bei unserer Ankunft stellten wir gleich fest: Die Reservierung war kein Fehler. Schon um 18.30 Uhr war das Restaurant gut besucht.
Wir wurden von der Chefin Frau Kosig freundlich empfangen.
Eine Flasche sanft perlendes Mineralwasser (0,7 l zu fairen € 3,60) wurde gleich notiert, für den Wein schauten wir noch in die zügig
gereichte Karte.
Die Inhaber Herr Schmitz und Frau Kosig kümmerten sich beide an diesem Abend um die Gäste und hatten alle Hände voll zu tun. Ebenso die Küche mit Koch und Küchenhilfe. Ich schätze ca. 30 Gäste an diesem Abend. So waren die Wartezeiten recht lang, was wir persönlich nicht als schlimm empfanden. Überbrückt wurde die Zeit mit dem Gruß aus der Küche und der Betrachtung des wunderschönen Ambientes. Und wir warten lieber auf frisch zubereitete Speisen als mit Fertigprodukten "abgespeist" zu werden!
Essen:
Die Speisekarte bietet eine schöne Zusammenstellung von 3 Suppen, 5 Salaten, 5 Fleisch- und 3 Fischgerichte (Vegetarisches auf Anfrage, Gerichte auch als Seniorenportion), sowie 4 Desserts.
Als Gruß aus der Küche wurde frisches Baguette, im Korb mit handgehäkeltem Spitzentuch, und ein Kräuterquark gereicht. Es folgte noch ein "warmer Gruß" bestehend aus Zucchini mit Krabben im geschmacksintensiven Pfefferrahm.
Ich wählte:
Vorspeise: Kleiner Salatzu € 4,00 mit frischen Zutaten (Feldsalat, Karotten, Paprika, Kraut, Tomaten und Sprossen). Ein leichtes und gut abgeschmecktes Sahnedressing passte sehr gut.
Hauptgericht: Zanderfilet mit Kaisergemüse, Champignons, Mandelbutter und Kartoffeln zu € 18,80. Der Zander, saftig und goldgelb auf den Punkt gebraten. Obenauf in Butter angeröstete Mandelblätter, Kresse und eine Zitronen- und Orangenscheibe (ohne pestizidbehandelte Schale!). Die "banalen" Petersilien-Salzkartoffeln überzeugten durch den guten Kartoffelgeschmack, sicherlich dem Dampfgarer zu verdanken. Das "Kaisergemüse" (klassisch Broccoli-Karotten-Blumenkohl) wurde sehr frei interpretiert. Ich freute mich über die bunte Mischung aus grünen Bohnen, Kohlrabi, Hokkaidokürbis, Karotte, Rosenkohl… Diese saisonale Mischung findet man in keiner Fertigmischung und es war nichts verkocht die einzelnen Aromen erhalten.
Hauptgericht meines Mannes und Kritikenunterstützers: Garnelen-Tomaten-Pfanne mit Knoblauch, geriebenen Käse und Tagiatella. Der vorweg servierte kleine Salat war hier mit € 19,70 bereits im Preis enthalten und entsprach meinem kleinen Salat.
Serviert wurden 6 große Garnelen (ohne Schale und entdarmt, s. hierzu meine Kritik Parkhotel Idar-Oberstein), saftig gebraten. Die feinen Bandnudeln al dente in Tomate-Knoblauch geschwenkt und nicht ertränkt. Obenauf frisch geraspelter Parmesan und als Farb- und Geschmackstupfer frische Kresse, Orangenscheibe ebenfalls ohne Schale.
Zum Essen gab es einen fruchtigen Sauvignon Blanc trocken, 0,25 l € 3,90 und ein mineralischer Riesling S trocken 0,25 l € 3,90.
Beide Weine vom Weingut am Fürstenweg aus der Pfalz.
Die Teller waren sehr gut vorgewärmt, so konnten wir in Ruhe unser heiß serviertes und tolles und schön angerichtetes Essen genießen. Die Portionen alles andere als geizig, wir haben aber dennoch nichts übrig gelassen!
Als Dessert noch 2 Espresso zu je € 1,90.
Ambiente
Hier kann ich nicht alles beschreiben, dann wird´s tatsächlich ein Roman. Das Ambiente ist in Idar-Oberstein einmalig, alleine hierfür lohnt sich der Besuch, sofern man nicht auf Stahl, Glas und Beton steht.
Schon der Eingangsbereich / Treppenhaus ist eine Augenweide. Originalfliesen, alte Möbel, Stuckdecken, Parkettboden, Kachelofen, Klavier, stimmige Dekoration schaffen eine Atmosphäre die ihres Gleichen sucht. Die neuen hellen Landhaustische mit Holzplatte gefallen mir persönlich besser als die teilweise noch vorhandenen runden Hochglanzpoliturtische in weiß.
Als Garderobe steht ein separater Raum (ehemaliger Sanitärbereich?) zur Verfügung. Das Restaurant ist in 4 Teile (2 große Räume, Raum mit Empore und Wintergarten) untergliedert.
Obwohl das Restaurant sehr gut besucht war, war die Akustik in den hohen Räumen angenehm, notfalls könnten noch die offenen Zwischentüren der Räume geschlossen werden. Einziger Kritikpunkt: Drei, für mein Kunstempfinden kitschige, Bilder im Kachelofenraum. Die handgemalten Bilder auf Leinwand mit mediterranen Motiven passen hier wirklich nicht… 5* für´s Ambiente gibt’s trotzdem, wir hatten die Bilder im Rücken.
Die neuen Toiletten im Untergeschoss sind komplett neu und piccobello sauber.
Fazit: Unsere recht geringen Erwartungen wurden mehr als positiv übertroffen. Es wird auf viele Details geachtet. Preis-Leistung passt, hoffentlich auch langfristig. Unser nächster Besuch wird nicht lange dauern.
Allgemein:
Das Café Villa wurde vor ca. 2 Jahren eröffnet und inzwischen in Restaurant "Die Villa" umgewandelt. Das Restaurant bietet einen Mittagstisch, die reguläre Karte ist mittags und abends gültig. Oft gibt es auch eine Tafel mit Tagesempfehlung. Nachmittags ist inzwischen geschlossen.
Die Villa liegt zentral im Stadtteil Idar. Hauseigene Parkplätze befinden sich neben dem Haus, auch an der Straße gibt es Parkmöglichkeiten. Das Haus ist nicht behindertengerecht (dies wäre bei einem Haus Baujahr 1905 wohl auch nur mit sehr
hohem Aufwand... mehr lesen
Restaurant Die Villa
Restaurant Die Villa€-€€€Restaurant, Gasthaus067815623372Mainzer Straße 69, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Jugendstil trifft guten Geschmack" PetraIOAllgemein:
Das Café Villa wurde vor ca. 2 Jahren eröffnet und inzwischen in Restaurant "Die Villa" umgewandelt. Das Restaurant bietet einen Mittagstisch, die reguläre Karte ist mittags und abends gültig. Oft gibt es auch eine Tafel mit Tagesempfehlung. Nachmittags ist inzwischen geschlossen.
Die Villa liegt zentral im Stadtteil Idar. Hauseigene Parkplätze befinden sich neben dem Haus, auch an der Straße gibt es Parkmöglichkeiten. Das Haus ist nicht behindertengerecht (dies wäre bei einem Haus Baujahr 1905 wohl auch nur mit sehr
hohem Aufwand
ALLGEMEIN
Unser heutiger Spaziergang rund um den Allenbacher Weiher im Hunsrück machte im Schneematsch und Glatteis keine richtige Freude. Da lag es nahe, sich die Freude im Hotel Steuer zu gönnen.
Das familiär geführte Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Weihers und an der B422 die durch den Ort führt. Wir kehrten schon öfters hier ein, meist zu Kaffee und Kuchen. Das Haus erfreut Wanderer (angrenzender Saar-Hunsrück-Steig), Mountainbiker, Golfer und sonstige Naturliebhaber, der Erbeskopf ist auch nicht weit. Ich habe das Restaurant-Café noch nie schlecht besucht erlebt, wir waren froh, gegen 14.30 Uhr einen Tisch zu bekommen. Die zahlreichen Mittagsgäste saßen teilweise noch gemütlich bei Dessert oder Getränken zusammen, auch die ersten Gäste mit süßem Appetit trudelten schon ein. Die hausgemachten Kuchen in der Kuchentheke machen auch schon richtig was her!
Das Hotel steuer hat sicherlich viele Stammgäste, überwiegend älteren Semesters.
SERVICE
Wir wurden freundlich von einem jungen Herrn begrüßt. Mein Mann gelüstete es nach Kuchen. Ich als "Nicht-Süße" fragte, ob ich noch eine herzhafte Kleinigkeit bekommen könne. Der junge Mann klärte in der Küche und bot ein nach Wunsch belegtes Brot oder eine der Suppen an. Wir wurden von dem Herrn und einer weiteren Dame im Service sehr freundlich und gut geschult bedient. Ohnehin scheint nicht an ausreichendem Personal gegeizt zu werden.
ESSEN
Die Wahl fiel von meinem Mann auf ein Stück Käse-Sahne-Torte mit Ananas (€ 2,40). Ich wählte kurzentschlossen die Cremesuppe von Strauchtomaten mit Sahnehaube und Basilikum-Brot-Croutons garniert ( € 4,00).
Durch die einfache Bestellung ging es mit dem Servieren entsprechend flott.
Mann Mann war begeistert von dem großen Stück Kuchen welcher nach seiner Aussage "soooo lecker und frisch" schmeckte. Ich probierte und kann dies bestätigen. Eine gehaltvolle Gabe, eventuell trug hier nicht nur Sahne, sondern auch noch Mascarpone zur kalorienträchtigen Freude bei. So entstehen Gourmetgewölbe (= größerer Bauchumfang)!!! Ich werde ein Auge auf meinen Mann haben :-) Als Getränk ein Pott Kaffee zu € 3,20.
Meine schön heiße Suppe wurde in einer sehr schönen Terrine gereicht. Schön dekoriert mit der Sahnehaube und den Croutons. Sie war sehr gut abgeschmeckt, es gibt nichts zu beanstanden. Für mich als Getränk ein Glas Weinschorle, 0,2 l, zu € 2,40.
Die Speisekarte (auch auf www.hotel-steuer.de einzusehen) schaute ich mir noch genauer an. Sicherlich werden wir bald einmal zum Abendessen einkehren. Die gut sortierte Speisekarte inklusive guter Weine macht Lust auf einen "richtigen" Besuch.
AMBIENTE und SAUBERKEIT
Das Ambiente ist sehr gediegen, gut gepflegt, aber in die Jahre gekommen. Vermutlich so wie die vielen Stammgäste, die ja oft auch keine Veränderungen mögen. Hier sollte man einfach bei einem Besuch nicht das Hauptaugenmerk drauf richten. Dennoch alles sehr sauber (z. B. alle Tische frisch mit Tischdecke, Läufer und Blumendeko).
ALLGEMEIN
Unser heutiger Spaziergang rund um den Allenbacher Weiher im Hunsrück machte im Schneematsch und Glatteis keine richtige Freude. Da lag es nahe, sich die Freude im Hotel Steuer zu gönnen.
Das familiär geführte Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Weihers und an der B422 die durch den Ort führt. Wir kehrten schon öfters hier ein, meist zu Kaffee und Kuchen. Das Haus erfreut Wanderer (angrenzender Saar-Hunsrück-Steig), Mountainbiker, Golfer und sonstige Naturliebhaber, der Erbeskopf ist auch nicht weit. Ich habe das Restaurant-Café... mehr lesen
Hotel Steuer
Hotel Steuer€-€€€Restaurant, Hotel06786960036Hauptstraße 10, 55758 Allenbach
4.0 stars -
"Seit langem fest in der Edelsteinregion etabliert" PetraIOALLGEMEIN
Unser heutiger Spaziergang rund um den Allenbacher Weiher im Hunsrück machte im Schneematsch und Glatteis keine richtige Freude. Da lag es nahe, sich die Freude im Hotel Steuer zu gönnen.
Das familiär geführte Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Weihers und an der B422 die durch den Ort führt. Wir kehrten schon öfters hier ein, meist zu Kaffee und Kuchen. Das Haus erfreut Wanderer (angrenzender Saar-Hunsrück-Steig), Mountainbiker, Golfer und sonstige Naturliebhaber, der Erbeskopf ist auch nicht weit. Ich habe das Restaurant-Café
Das Restaurant “Zum alten Goten” ist es das älteste nachgewiesene Fachwerkhaus an der Nahe (Errichtung des Hauses um das Jahr 1392). Es steht im Stadtteil Oberstein unterhalb der Felsenkirche, auch bekannt unter dem Namen “Haus im Gebück”.
Auf zwei Etagen ist Platz für die Gäste, für Gehbehinderte ist dieses historische Gebäude definitiv nicht geeignet. Schon die Fassade ist die genaue Betrachtung wert: Das so schiefes Fachwerk über Jahrhunderte steht ist beeindruckend. Innen das Ambiete mit verschäfter Gemütlichkeit. Etwas weniger Deko wäre kein Fehler, man hat aber definitiv was zu sehen. Sehr schön sind die alten Fotos, unter anderem Ansichten des Hauses noch vor der Naheüberbauung. Viele Häuser mussten hier der Naheüberbauung weichen.
Krankheitsbedingt musste für den Silvesterabend Plan B aufgerufen werden. Mit dem Auto wollten wir nicht unterwegs sein an diesem Abend, so waren wir froh, im "Goten" noch spontan einen Tisch zu bekommen.
Die junge Mitarbeiterin / Auszubildende empfing uns schon freundlich im Treppenhaus und wies uns im 2. Stock zwei Tische zur Auswahl.
Die Gaststätte war an diesem Abend erwartungsgemäß gut besucht. Die Auszubildene hatte also auch gut zu tun, allerdings war sie oft sehr unaufmerksam, der Blick für´s Wesentliche war definitiv nicht vorhanden. Konzentrierte Blicke erhielt von ihr nur der PC-Bildschirm der immer wieder bedient wurde. Die Wartezeit war an diesem Abend recht lang, kam uns aber aufgrund des Silvesterabends entgegen. Respekt für der Chefin die den Ansturm der Hungrigen in der Küche weitestgehend selbst bewältigt. Wir hatten Zeit und warten auch gerne auf frisch zubereitete Gerichte!
Wir wählten unseren Tisch und wurden noch freundlich vom Inhaberpaar Steuer-Garlipp begrüßt. Gekocht wird von der Chefin selbst, unterstützt wird sie von Ihrem Mann beim Zubereiten der Spießbratengerichte vom Buchenholzfeuer. Herr Steuer kümmert sich auch noch um die Flüssigkeitsversorgung der Gäste.
Überrascht nahmen wir die neu gestaltete Speisekarte zur Kenntnis. Selbstverständlich auf Seite 1 die regionalen Spießbratenspezialitäten. Es folgen weitere abwechselungsreiche Gerichte von Suppen, Salatteller, ein vegetarisches Gericht mit den genialen hausgemachten Nudeln, ein Fischgericht und abwechselungsreiche Fleischgerichte. Wert legt das Betreiberpaar auf bodenständige Zubereitung und regionale Zutaten zu denen auch gerne Auskunft gegeben wird.
Als Auftakt wählten wir 2 Gläser Sekt vom Weingut Dr. Nägler (Rüdesheim / Rhein) zu je € 4,00 und eine Flasche Schwollener Sprudel 0,7 l zu € 5,10.
Da auf der Speisekarte nur offene Weine aufgeführt werden, fragten wir die Auszubildenede nach einer Flasche trockenen Weißwein.
Frau Garlipp ist ausgebildete und geprüfte Kultur- und Weinbotschafterin des Weinlandes Nahe, da muß doch mehr zu holen sein?
Herr Steuer ließ sich hier nicht lange bitten und brachte unsere persönliche Silvester-Weinprobe an den Tisch. Die Entscheidung fiel auf einen trockenen Chardonnay -S- des Weingutes Sinß aus Windesheim /Nahe. Eine perfekte Wahl. Ich glaube der Weinkeller des Hauses hat einiges zu bieten.
Wir wählten:
Vorspreise: Feldsalat mit Ziegenkäse und Birne zu € 8,90
Eine großzüglige frische Portion Feldsalat, lauwarmer Ziegenfrischkäse, Birnenstücke (frisch!!, nicht gekocht), Tomatenwürfelchenund ein fein abgeschmecktes leichtes Dressing! Absolut meine Vorspeise und eine Gaumenfreude. Sehr schön angerichtet.
Unsere Hauptgerichte von der Spießbratenkarte: Färsen-Ribeye Steak (€ 19,90) und Schweinelende (€ 18,90) mit großer Kartoffel vom Feuer, gewürzten Zwiebeln, Knoblauchcreme und Beilagensalat.
Das regionale Fleisch war von sehr guter Qualität, beide Stücke perfekt gebraten (Steak medium, Lende noch leicht rosa). Die Ofenkartoffel überzeugte durch tolles Aroma und die restlichen Beilagen passten sehr gut zu diesem reichhaltigen Essen.
Als "Dessert" gab es dann auf Empfehlung von Herrn Steuer den Chef-Trester zu € 3,50. Die Kombination Trester und anschließender nächtlicher Verdauungsspaziergang nach Hause war eine gute Kombination.
In diesem Sinne: Prosit Neujahr! Wir kommen bald wieder, und dann müssen es mal wieder die hausgemachten Nudeln sein!
Das Restaurant “Zum alten Goten” ist es das älteste nachgewiesene Fachwerkhaus an der Nahe (Errichtung des Hauses um das Jahr 1392). Es steht im Stadtteil Oberstein unterhalb der Felsenkirche, auch bekannt unter dem Namen “Haus im Gebück”.
Auf zwei Etagen ist Platz für die Gäste, für Gehbehinderte ist dieses historische Gebäude definitiv nicht geeignet. Schon die Fassade ist die genaue Betrachtung wert: Das so schiefes Fachwerk über Jahrhunderte steht ist beeindruckend. Innen das Ambiete mit verschäfter Gemütlichkeit. Etwas weniger Deko wäre... mehr lesen
Restaurant Zum alten Goten
Restaurant Zum alten Goten€-€€€Restaurant06781208820Hauptstraße 468, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Historisch geniessen" PetraIODas Restaurant “Zum alten Goten” ist es das älteste nachgewiesene Fachwerkhaus an der Nahe (Errichtung des Hauses um das Jahr 1392). Es steht im Stadtteil Oberstein unterhalb der Felsenkirche, auch bekannt unter dem Namen “Haus im Gebück”.
Auf zwei Etagen ist Platz für die Gäste, für Gehbehinderte ist dieses historische Gebäude definitiv nicht geeignet. Schon die Fassade ist die genaue Betrachtung wert: Das so schiefes Fachwerk über Jahrhunderte steht ist beeindruckend. Innen das Ambiete mit verschäfter Gemütlichkeit. Etwas weniger Deko wäre
Das Körnchen gibt es schon viele Jahre in Bad Kreuznach und es ist meines Wissens sehr beliebt. Es liegt praktisch an der Fußgängerzone und ist bekannt für sein gutes Frühstück.
Das Restaurant war um die Mittagszeit gut besucht und wir waren froh, noch einen Tisch zu bekommen. Die Bedienung kam gleich und nahm die Getränkebestellung und auch mein sofort gefundenes Mittagessen freundlich auf. Mein Mann ging ausnahmsweise leer aus, nach einem vorherigen Zahnarzttermin war es mit Essen noch zu früh :-)
Ich wählte also von der handgeschiebenen Tafel im Gastraum die "Ravioli mit Ziegenkäsefüllung und Tomatensauce" zu € 7,30. Das Essen wurde zügig serviert. Für ein Mittagessen (vielleicht sogar in der begrenzten Mittagspause) sicherlich gut. Leider war die Bedienung so schnell wie sie servierte wieder weg. Und ich saß vor: 2 RAVIOLI (knapp doppelt so groß wie "normale" Ravioli") mit dünner Tomatensauce. Mein Verdacht: Der Koch hatte auch Hunger und hat sich mindestens 2 Stück von meiner Portion genommen, oder im Speisenaufzug sitzt ein hungiger Kobolt. Leider konnte ich während des Essens keine Bedienung auf mich aufmerksam machen.
2 Scheiben Brot zum Tunken der zu dünnen Sauche hätten mich etwas milder gestimmt. Der Service hätte nach dem Servieren und auch später zum Zahlen durchaus aufmerksamer sein müssen.
Wenigstens machten die Ravioli einen hausgemachten Eindruck, es war auch ganz lecker, für meinen Geschmack aber auch etwas fade. Selbst der Ziegenkäse in der Füllung kam geschmacklich nicht durch. Die Tomatensauce recht dünn und ebenfalls schwächelnd im Geschmack. Da sie sehr dünn war, war sie mit Gabel kaum auf die Miniportion Ravioli zu verteilen. Dennoch: Es war gut zu essen, ich wäre sogar gerne satt geworden.
Dies sagte ich der Bedienung auf ihre Frage, ob´s geschmeckt hat. Dann kam der (freundliche) Hammer: "Ja, dann hätten Sie sich aber besser nicht unser Weightwatchers-Essen bestellen sollen." Ein Foto meines Gesichtes wäre sicherlich hier klasse gewesen! Da konnte ich nur über mich selbst lachen: Auf der Tafel standen Punkte und Kalorien... mit beidem konnte ich als "Nicht-Kalorien-Zählerin" nichts anfangen. Ich habe mich zwar über diesen "Service" gewundert, aber leider keinen Verdacht geschöpft. Der Preis war für ein vegetarisches Mittagessen auch als normal anzusehen.
Das Ambiente im Körnchen ist sehr gemütlich. Viel poliertes Holz, schöne Deko, alte Fotos. Zu den Toiletten geht es in den Keller. Dies war seit langer Zeit eine Toilette die wirklich nicht erquickend war. Sehr renovierungsbedürfig, ungepflegt und sehr schlechter Geruch. Da das Grundstück dirket an der Nahe liegt, ist es allerdings möglich, dass es in dem alten Haus im Keller dadurch zu Problemen kommt.
Das Körnchen gibt es schon viele Jahre in Bad Kreuznach und es ist meines Wissens sehr beliebt. Es liegt praktisch an der Fußgängerzone und ist bekannt für sein gutes Frühstück.
Das Restaurant war um die Mittagszeit gut besucht und wir waren froh, noch einen Tisch zu bekommen. Die Bedienung kam gleich und nahm die Getränkebestellung und auch mein sofort gefundenes Mittagessen freundlich auf. Mein Mann ging ausnahmsweise leer aus, nach einem vorherigen Zahnarzttermin war es mit Essen noch zu früh :-)
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Körnchen
Körnchen€-€€€Bistro06719212345Kornmarkt 2, 55543 Bad Kreuznach
3.0 stars -
"Beliebtes Bistro an der Fußgängerzone" PetraIODas Körnchen gibt es schon viele Jahre in Bad Kreuznach und es ist meines Wissens sehr beliebt. Es liegt praktisch an der Fußgängerzone und ist bekannt für sein gutes Frühstück.
Das Restaurant war um die Mittagszeit gut besucht und wir waren froh, noch einen Tisch zu bekommen. Die Bedienung kam gleich und nahm die Getränkebestellung und auch mein sofort gefundenes Mittagessen freundlich auf. Mein Mann ging ausnahmsweise leer aus, nach einem vorherigen Zahnarzttermin war es mit Essen noch zu früh :-)
Ich
Geschrieben am 27.11.2014 2014-11-27| Aktualisiert am
27.11.2014
Besucht am 19.05.2014
Die Brasserie, gelegen in der Fußgängerzone von Idar, besteht schon seit vielen Jahren. Frühstück, Mittagstisch, Kaffee + Kuchen und Abendessen. Hier verhungert man / frau nicht. Die Einrichtung für eine Brasserie typisch und sehr passend. Abends gibt es öfters Unterhaltungsprogramm (z. B. Karaoke), dann dürfte es zum Essen nicht mehr so prickelnd sein. Im Sommer kann man schön außen vor der Brasserie sitzen.
Wir wurden an diesem Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Das ist leider nicht immer so.
Die Speisen wurden warm und für 4 Personen gleichzeitig serviert. Es gibt hier eine bodenständige Küche. Vieles (Schnitzel, Saucen...) ist vorgefertigt und nicht hausgemacht. Die Speisekarte bietet sicherlich für jeden Geschmack etwas und ist ausgeglichen. Die Auswahl der Salatteller ist sehr schön. Bei der Bewertung der Speisen sollte man fair bleiben: Hier wird eine Brasserie mit günstigen Preisen und kein Gourmetrestaurant bewertet. Beim Mittagstisch soll es schnell gehen.
Die Einrichtung für eine Brasserie typisch und sehr passend. Trotz der vielen Jahre und Faschingsparty's sind Einrichtung, Tische + Stühle immer noch sehr gepflegt und trotz der Größe herrscht durch die angenehme Aufteilung eine wohlige Atmosphäre.
Alles in Ordnung. Unbedingt die Toiletten besuchen: Die Karikatur-Kacheln sind der Brüller - sehe ich mir jedes Mal wieder gerne an!
Die Brasserie, gelegen in der Fußgängerzone von Idar, besteht schon seit vielen Jahren. Frühstück, Mittagstisch, Kaffee + Kuchen und Abendessen. Hier verhungert man / frau nicht. Die Einrichtung für eine Brasserie typisch und sehr passend. Abends gibt es öfters Unterhaltungsprogramm (z. B. Karaoke), dann dürfte es zum Essen nicht mehr so prickelnd sein. Im Sommer kann man schön außen vor der Brasserie sitzen.
Wir wurden an diesem Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Das ist leider nicht immer so.
Die Speisen wurden... mehr lesen
Brasserie am Schleiferplatz
Brasserie am Schleiferplatz€-€€€Restaurant06781901165Hauptstraße 89, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Schön gelegen an der Idarer Fußgängerzone" PetraIODie Brasserie, gelegen in der Fußgängerzone von Idar, besteht schon seit vielen Jahren. Frühstück, Mittagstisch, Kaffee + Kuchen und Abendessen. Hier verhungert man / frau nicht. Die Einrichtung für eine Brasserie typisch und sehr passend. Abends gibt es öfters Unterhaltungsprogramm (z. B. Karaoke), dann dürfte es zum Essen nicht mehr so prickelnd sein. Im Sommer kann man schön außen vor der Brasserie sitzen.
Wir wurden an diesem Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Das ist leider nicht immer so.
Die Speisen wurden
Geschrieben am 20.11.2014 2014-11-20| Aktualisiert am
01.02.2015
Besucht am 25.05.2014
Das Restaurant ist seit Jahrzehnten im Hinterland des Kreis Kusel etabliert. Und dass muss man erst mal, so abgelegen von der Bundesstraße, schaffen. Vor einigen Jahren hat der Sohn, Oliver Allmang, das Restraurant seiner Eltern übernommen. Das Restaurant liegt mitten in Horschbach, Parkplätze sind am Haus und gegenüber in ausreichender Menge vorhanden.
Es geht in diesem Restaurant definitiv nicht langweilig zu. Eine saisonal wechselnde Karte (die im Internet nicht immer aktuell ist) inkl. Überraschungsmenü wird durch diverse Buffettermine abgerundet.
Wir wurden sehr freundlich und zuvorkommend von den anwesenden Damen bedient. Diese waren an diesem Abend aufgrund einer Familienfeier auch sehr ausreichend eingeteilt. Dies hatte leider zur Folge, dass wir fast zu sehr betreut wurden. Wenn 3 Bedienungen nach unseren Wünschen fragen und ob alles ok ist, wird es schon etwas anstrengend für den Gast. Aber lieber so als unfreundlich! Nach dem Essen kam der Inhaber und Koch noch bei seinen Gästen persönlich vorbei, dies mag ich persönlich sehr gerne in der Gastronomie.
Wir begannen den Abend mit einem Sekt Aperol (€ 4,--), dieser war sehr erfrischend und der Sekt zum Glück noch schön prickelig, 1 Flasche 0,7 l Wasser zu € 3,90 ist auch ok. Zum Hauptgang wählten wir einen Grauburgunder (€ 3,90 / 0,2l).
Als "Gruß aus der Küche" gab es eine sehr feine hausgemachte Frischkäsecreme (knackig mit fein gewürfelten Zwiebeln, Essiggurke, Paprika und etwas Knoblauch abgeschmeckt) und einer reichlichen Brotauswahl.
Als Vorspeise wählten wir das Lachscarpaccio mit Fenchelsalat (€ 8,--), es wurde sehr schön angerichtet serviert. Der Fenchelsalat war noch feiner als der Lachs geschitten/gehobelt, dadurch war die gut abgeschmeckte Marinade schön eingezogen.
1 x Saiblingsfilet. 2 große Stücke knusprig auf der Haut gebraten, dazu knackig frisches gemischtes Gemüse und Schwenkkartoffeln. Zum Preis von € 19,00 eine richtig große Portion, sehr gut abgeschmeckt.
1 x Spargel im Brickteig als vegetarisches Gericht von der Spargelkarte. Super lecker, allerdings war etwas viel Salz an dieses Essen geraten. Da die Spargelstangen mit feinen Ei- und Kartoffelstückchen in dem Brickteig eingewickelt waren, kann ich leider nicht sagen, ob es an dem super-dünnen und knusprigen Brickteig lag, oder die Füllung salzig war. Trotzdem ein tolles und einfallsreiches Gericht.
Das Ambiente ist in diesem Restaurant sicherlich nicht schlecht. Wenn mir auch das Ambiente der frisch und sehr schön renovierten Toiletten am Besten gefallen hat :-) Der Speisesaal ist sehr groß und rechteckig. Die Gesellschaft der Familienfeier saß an einer großen langezogenen Tafel mit ca. 25 - 30 Personen. So wurde es doch sehr laut und ungemütlich. Zudem bediente sich die Gesellschaft an Ihrem Buffet im Nebenraum, und somit war hier durch das ständige Hin- und Herlaufen doch (jedenfalls an diesem Abend) eher Kantinenstimmung angesagt. Es kann sein, dass dieser Raum im "Normalbetrieb" ohne Gesellschaft vielleicht noch mit Raumteilern versehen ist. Unser Tisch war sauber mit Tischdecke und Stoffserviette eingedeckt, unser Blümchen ließ den Kopf schon sehr hängen, die Kerze zündete ich mir zum Hauptgang selbst an.
Hier war alles sehr gepflegt und sauber. Die Toiletten waren etwas "mitgenommen" durch die Gesellschaft mit vielen Kindern. Dies kann man dem Restaurant nicht ankreiden, sonst hätte hier ein Dauer-Kontrollposten eingerichtet werden müssen. Eher finde ich es befremdlich, wie sich Gäste in solch gepflegten Räumlichkeiten verhalten und nicht selbst mal schauen, ob die Kinder (oder Erwachsenen ???) Papier und leere Toilettenpapierrollen einfach auf den Boden werfen.
Das Restaurant ist seit Jahrzehnten im Hinterland des Kreis Kusel etabliert. Und dass muss man erst mal, so abgelegen von der Bundesstraße, schaffen. Vor einigen Jahren hat der Sohn, Oliver Allmang, das Restraurant seiner Eltern übernommen. Das Restaurant liegt mitten in Horschbach, Parkplätze sind am Haus und gegenüber in ausreichender Menge vorhanden.
Es geht in diesem Restaurant definitiv nicht langweilig zu. Eine saisonal wechselnde Karte (die im Internet nicht immer aktuell ist) inkl. Überraschungsmenü wird durch diverse Buffettermine abgerundet.
Wir wurden sehr... mehr lesen
Zum Alten Keiler, Fam. Allmang
Zum Alten Keiler, Fam. Allmang€-€€€Restaurant063877172Hachenbacher Straße 9, 66887 Horschbach
4.0 stars -
"Etabliertes und beliebtes Restaurant." PetraIODas Restaurant ist seit Jahrzehnten im Hinterland des Kreis Kusel etabliert. Und dass muss man erst mal, so abgelegen von der Bundesstraße, schaffen. Vor einigen Jahren hat der Sohn, Oliver Allmang, das Restraurant seiner Eltern übernommen. Das Restaurant liegt mitten in Horschbach, Parkplätze sind am Haus und gegenüber in ausreichender Menge vorhanden.
Es geht in diesem Restaurant definitiv nicht langweilig zu. Eine saisonal wechselnde Karte (die im Internet nicht immer aktuell ist) inkl. Überraschungsmenü wird durch diverse Buffettermine abgerundet.
Wir wurden sehr
Geschrieben am 20.11.2014 2014-11-20| Aktualisiert am
01.02.2015
Besucht am 05.07.2014
Wir entschieden uns für einen Kurztrip in die Eifel und kamen pünktlich in Daun zur Mittagszeit an. Wir suchten uns im Ort einen Parkplatz und machten uns zu Fuß auf die Suche. Wir wählten das Lokal, das am typischsten und altbewährt aussah. Das goldene Fässchen.
Hier lebt Eifel-Pur wie ich es in meinen kühnsten Träumen erwartete....
Der Witz des Tages und Eifeler Humor sei noch als kleine Anekdote erwähnt. Nach uns kam noch ein Ehepaar mit Tochter ins Lokal. Alle 3 dunkel, überwiegend schwarz gekleidet. Der Juniochef begrüßte Sie: "Alles in Ordnung bei euch? Oder ist was passiert, ihr seid so dunkel an?". Antwort des Vaters: "Nee, alles ok. Das machen wir immer so. Dann sind wir immer gleich passend an." DER BRÜLLER :-)
Wir wurden sehr freundlich von einer gut geschulten Mitarbeiterin begrüßt. Im großen Gastraum war zu dieser Zeit nur 1 Tisch mit 2 älteren Damen besetzt.
Die Bedienung war ausgesprochen freundlich, wusste gut mit der Kundschaft und auch einer kleinen Reklamation umzugehen. Und kannte sich in der historischen Geschäftsführung gut aus. Für die nachfolgende Bewertung sei hier schon erwähnt: Der Koch, Seniorchef, mit über 85 Jahren (ich glaube, sie sagte 87 Jahre - kaum zu glauben) steht noch täglich am Herd!!! Seine Frau arbeitet auch noch voll im Hotelbetrieb mit. Respekt hierfür, aber meine Kritik richtet sich bei allem Wohlwollen und Verständnis doch am Jahr 2014. So sind ja auch die Preise gestaltet.
Die typische Speisekarte bei der man jedem alles Recht machen will. Alle obligatorischen und globalen Speisen der 70er und 80er Jahre sind vorhanden, allerdings auch regionale Gerichte.
Tagesempfehlung war ein Seezungenröllchen mit Spinatfüllung, Safranrahm, Basmatireis und Beilagensalat zu € 10,80. Dieses Gericht wählte ich. Mein Mann entschied sich für das Kabeljaufilet mit Salzkartoffeln und Beilagensalat zu € 14,50. Als Getränke gab es Diebels Alt vom Fass (0,2 l zu € 1,70) und Dauner Sprudel (0,33 l zu € 2,--).
Zu unserer Überraschung gab es vorneweg eine schön heiße klare Suppe mit Nudeleinlage, garniert mit getrockneter Petersilie. Geschmacklich bodenständig und gut.
Die Hauptgänge waren sehr unterschiedlich. Mein Tagesgericht, der Fisch mit Spinat, eine gute Täuschung der Gastronomiezulieferer: Fix und fertig, im Konvectomat oder Wasserbad erhitzt. Dafür hatten wir die "modernere" Gastronomie des Ortes gemieden. Ich wollte gelernte Küche. Dazu hoffnungslos verkochter und vermutlich ohne Salz verkochter Basmatireis, dieser glich eher einer Reissuppe. Diesen Punkt habe ich auf die klassische Nachfrage "war alles in Ordnung?" bemängelt. Ich war an diesem Tag nicht die einzige die dies bemängelte und selbst die Belegschaft gab dies zu. Es gab dafür einen Espresso - ok.
Das 2. Hauptgericht, der Kabeljau (vermutlich kein Frischfisch was aber nicht auffiel) war wesentlich besser zubereitet. Fisch in Butterschmalz gebraten, super saftig und mit Zitronenscheiben garniert. Die Salzkartoffeln von einer guten Kartoffelsorte die noch Geschmack haben.
Von der Würze waren beide Gerichte sicherlich dem Altersdurchschnitt des Restaurants angepasst: Milde, milde oder fein beschrieben: Nicht überwürzt!
Die Beilagensalate bestanden aus einigen frischen Kopfsalatblättern, Tomatenscheiben und Fertig-Essig-Öl-Dressing.
Bei der Bewertung komme ich leider bei der Mischung aus beiden Gerichten nicht über 3 Punkte hinaus, das Alter des Kochs mit berücksichtigt.
Beim Ambiente gibt es was zu schauen: Polster, Plüsch, Deckchen, Sammeltassen und Teppichboden und vieeeel dunkeles Holz. Aber alles sauber und gepflegt. Die Tische ordentlich mit weißer und gestärkter Tischdecke, guten Stoffservietten, Blümchen, Kerzchen, Salz und Pfeffer und fleckenfreiem Besteck eingedeckt.
Von der Einrichtung schon so, dass man es vieleicht nicht mehr verändern sollte... in ein paar Jahren gibt es hier Rethro-Tourismus. An den polierten Holzfensterbänken gibt es Klingeln für die Bedienung!!! Ein Erlebnis, dies habe ich noch nie gesehen!!!
Zu Anfang unseres Besuches stand eine violette Plastiktonne mit weißem Deckel direkt vor unserem Tisch. Die Speiserestetonne direkt vor uns fand ich recht befremdlich. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es eine Spielzeugtonne für Kinder war.
Definitiv ist hier seit gefühlten Jahrhunderten nichts passiert und dies hat einen speziellen Reiz und Unterhaltungswert, daher wohlwollende 3 Punkte.
An der Sauberkeit gab es hier nichts zu bemängeln. Sonst hätte die Einrichtung auch nicht so lange überlebt. Konnte mir im Keller den Blick in die Herrentoilette mit (funktionstüchtigem?) Noppencondomautomat nicht verkneifen. Die Kondome sind hoffentlich auf das Verfallsdatum geprüft :-))
Wir entschieden uns für einen Kurztrip in die Eifel und kamen pünktlich in Daun zur Mittagszeit an. Wir suchten uns im Ort einen Parkplatz und machten uns zu Fuß auf die Suche. Wir wählten das Lokal, das am typischsten und altbewährt aussah. Das goldene Fässchen.
Hier lebt Eifel-Pur wie ich es in meinen kühnsten Träumen erwartete....
Der Witz des Tages und Eifeler Humor sei noch als kleine Anekdote erwähnt. Nach uns kam noch ein Ehepaar mit Tochter ins Lokal. Alle 3... mehr lesen
Zum goldenen Fässchen
Zum goldenen Fässchen€-€€€Restaurant06592/3097Rosenbergstraße 5, 54550 Daun
3.0 stars -
"Eifeler Gediegenheit pur!" PetraIOWir entschieden uns für einen Kurztrip in die Eifel und kamen pünktlich in Daun zur Mittagszeit an. Wir suchten uns im Ort einen Parkplatz und machten uns zu Fuß auf die Suche. Wir wählten das Lokal, das am typischsten und altbewährt aussah. Das goldene Fässchen.
Hier lebt Eifel-Pur wie ich es in meinen kühnsten Träumen erwartete....
Der Witz des Tages und Eifeler Humor sei noch als kleine Anekdote erwähnt. Nach uns kam noch ein Ehepaar mit Tochter ins Lokal. Alle 3
Geschrieben am 20.11.2014 2014-11-20| Aktualisiert am
01.02.2015
Besucht am 07.07.2014
Auf der Rückreise unseres Eifelausfluges suchten wir nach einer Wanderung am Meerfelder Meer nach einem Mittagsimbiss. Nach 14.00 Uhr waren wir froh, hier noch etwas essen zu können.
Das Hotel-Restaurant ist direkt an der ruhigen Hauptstraße des Ortes gelegen und nur durch diese Hauptstraße vom vorgelagerten Maar getrennt. Parkplätze sind ausreichend gegenüber der Straße vorhanden.
Das Hotel wirbt mir regionaler Bio-Frischeküche, Wellness und diversen interessanten Hotelangeboten.
Die Kuchenvitrine im Eingangsbereich ist bestimmt eine Sünde wert, sie sah sehr verlockend aus. Sicherlich auch ein Ziel zum Nachmittagskaffee.
Wir wurden freundlich begrüßt und auf unsere Nachfrage, ob die Küche noch geöffnet ist, auf die eingeschränkte "Vesperkarte" hingewiesen.
Wir nahmen auf der Terasse zur Gartenseite des Hauses Platz, 3 Tische waren hier auch noch besetzt. Vom Personal war immer mal wieder jemand zu sehen, vielleicht aufgrund der späteren Mittagszeit, nicht zu präsent, etwas unterkühlt aber dennoch zuvorkommend.
Die reguläre Speisekarte ist sehr ansprechend, gut durchdacht und abwechselungsreich. Sie ist so gestaltet, dass man wirklich auf die regionale Frischeküche hoffen darf. Diese würde ich gerne bei einem erneuten Besuch testen.
Die Vesperkarte enthielt genau das, wonach wir für ein kleines Mittagessen suchten. Wir entschieden uns für den Salat mit Thunfisch zu € 8,20. Die Wartezeit auf diesen Salat, mit sicherlich vorgerichteten Zutaten war recht lang. Der Salat wurde dann in einer optisch tollen asymmetrischen Schüssel serviert.
Frische und mundgerecht kleingeschnittene Blattsalate mit viel Radicchio (dadurch leicht bitter), Radieschen- und Karottenraspel, Gurken- und Paprikastücke, Tomaten- und Eierspalten. Alles frisch und appetitlich, mit einem sehr leichten Dressing vermischt. Der Salat enthielt auch "Spuren vom Thunfisch". Auf meinem Foto sieht er reichhaltiger aus, er war nur oben auf dem Salat verteilt. Von der Menge noch kein Esslöffel voll. Da Thunfisch ja nicht unumstritten ist, ich ihn auch nicht in BIO-Qualität kenne, war die geringe Fischportion sicherlich zum Wohl der Gäste und des Fischfanges ausgelegt.
Dazu gab es 6 kleine Weissbrotscheiben... wir wollten ja nur einen kleinen Mittagsimbiss und es lag definitiv nichts im Magen. Statt schlichtem Baguette hätte ich in diesem Restaurant mit dem Gesund-BIO-Anspruch allerdings auch eher ein Vollkorn / Dinkel o. ä. Brot erwartet und erhofft.
Das Ambiente ist top! Modern aber durch viel Holz nicht ungemütlich, nicht überdekoriert. Alles sehr neu und schön gestaltet. Lediglich bei der Anlage des kleinen Fischteiches im Garten ist eine Panne passiert: Ein Bereich wird in Hanglage definitiv nie mit Wasser gefüllt :-)
Wie gesagt: Alles recht neu und top gepflegt.
Auf der Rückreise unseres Eifelausfluges suchten wir nach einer Wanderung am Meerfelder Meer nach einem Mittagsimbiss. Nach 14.00 Uhr waren wir froh, hier noch etwas essen zu können.
Das Hotel-Restaurant ist direkt an der ruhigen Hauptstraße des Ortes gelegen und nur durch diese Hauptstraße vom vorgelagerten Maar getrennt. Parkplätze sind ausreichend gegenüber der Straße vorhanden.
Das Hotel wirbt mir regionaler Bio-Frischeküche, Wellness und diversen interessanten Hotelangeboten.
Die Kuchenvitrine im Eingangsbereich ist bestimmt eine Sünde wert, sie sah sehr verlockend aus. Sicherlich auch ein... mehr lesen
3.0 stars -
"Schöne Lage am Meefelder Maar." PetraIOAuf der Rückreise unseres Eifelausfluges suchten wir nach einer Wanderung am Meerfelder Meer nach einem Mittagsimbiss. Nach 14.00 Uhr waren wir froh, hier noch etwas essen zu können.
Das Hotel-Restaurant ist direkt an der ruhigen Hauptstraße des Ortes gelegen und nur durch diese Hauptstraße vom vorgelagerten Maar getrennt. Parkplätze sind ausreichend gegenüber der Straße vorhanden.
Das Hotel wirbt mir regionaler Bio-Frischeküche, Wellness und diversen interessanten Hotelangeboten.
Die Kuchenvitrine im Eingangsbereich ist bestimmt eine Sünde wert, sie sah sehr verlockend aus. Sicherlich auch ein
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Im Rahmen einer 2tägigen Tagung waren meine Kollegen und ich mit knapp 20 Personen im Hotel Pistono einquartiert (die Zimmer übrigens sehr gepflegt, sauber und mit neuem tollem Duschbad).
Das Haus wird bereits in der 5. Generation geführt und geniesst einen guten Ruf. Trotz Lage an der Hauptstraße, mit gegenüberliegendem Parkplatz, ist es ruhig im Haus. Der meiste Verkehr wird über die Umgehung geleitet.
Vorweg möchte ich nehmen, dass vom Arbeitgeber für uns Halbpension gebucht wurde. Mittag- und Abendessen wurde mit € 15,00 pro Person abgerechnet. Hier hatte ich meine Erwartungen schon zurückgeschraubt und hätte lieber "à la carte" privat bestellt und bezahlt.
Service:
Über den ganzen Abend wurden wir hauptsächlich von einem gut geschulten Mitarbeiter (vermutlich italienischer Herkunft) bedient. Auch die anderen Mitarbeiter machten alle einen geschulten Eindruck. Unser Herr vom Service beeindruckte mich mit 100%igen Aufmerksamkeit. Er war an diesem Abend für unsere gesamte (durstige) Truppe zuständig, außerdem noch für die 3 weiteren besetzten Tische mit je 4 - 6 Personen. Kein Glas blieb lange leer, ein Blick zu ihm genügte und er war zur Stelle. So viel Aufmerksamkeit und Schnelligkeit erlebt man selten. Ansonsten viel zurückhaltende Freudlichkeit, vielleicht aber auch, weil man in Tagungsgästen nicht so viel Zukunftspotenzial sieht.
Essen:
Bei unserem Essen ist die Küche wirklich schwierig zu beurteilen. Sicherlich hat die die Küche hier mehr drauf. Im Rahmen der Halbpension war leider von Frischeküche und hausgemacht nicht viel zu spüren.
Als Gruß aus der Küche gab es Körbchen mit frischem Baguette und Mischbrot. Dazu ein Tellerchen mit Wildpastete mit Preiselbeeren und eine kleine Scheibe Fischterrine. Meine Pastete hat ein Kollege fürsorglich übernommen, die Fischterrine war ein Convinienceprodukt, geschmacklich ok. Richtig gestört hat mich die Salatdeko bei der die Gurkenscheibe schon stark angetrocknet war. Ich esse auch gerne die Deko.
Als Vorspeise folgte eine Tomatensuppe mit Sahne und Fertigcroutons, geschmacklich ebenfalls ok.
Die Hauptspeisen waren als Buffet angerichtet. Separates und gut bestücktes Salatbuffet. Als warme Speisen Schnitzelchen,
Frikadellen, Lachs- und Skrei(Winterkabeljau)filet. Pommes, Spätzle, verschiedene Gemüse. Alles war frisch und appetitlich angerichtet. Ich nahm vorweg einen selbst zusammengestellten Salat. Bis ich dann an die warmen Speisen kam, war der Lachs leider schon leer und nur noch Skreifilet da. Dies stellte ich mir dann mit Brokkoli, Karotten und Blumenkohl zusammen. Als Beilage zum Fisch Spätzle oder Pommes? Passt beides nicht so toll, ich entschied mich für die knusprigen Pommes. Leider wurde alles auf dem nicht vorgewärmten Teller schnell richtig kalt. Der Fisch hatte während des Wartens in der Wärmewanne leider jegliche Saftigkeit verloren und war trocken. Gewürzt war alles seniorentauglich, zum Glück das Gemüse aber noch knackig.
Das Dessert hatte ich zum Glück im Vorfeld abbestellt. Es wurde ein Marzipanparfait und Schokoküchlein serviert. Das Marzipanparfait enthielt auch noch Citronat und Orangat und da wird mir schon bei dem Gedanken dran schlecht... und Weihnachten ist nun auch definitiv vorbei.
Alles in Allem kann ich hier leider nur wohlgemeinte 3 Punkte vergeben. Für den genannten Preis ist dies aber dennoch alles in Ordnung gewesen und mehr konnte man wohl nicht erwarten. Wenn ich nochmals nach Dieblich komme, werde ich hier gerne einkehren und ein Gericht von der Karte bestellen. Das Buffet ist wohl eher die Erfüllung des Konvektomaten als des Kochs.
Das beste war für mich definitiv meine Getränkewahl für den Abend: Ein trockener Moselriesling vom Schiefer vom Weingut Reiner und Anke Fries aus Winningen.
Ambiente:
Das Ambiente des großen Gastraumen könnte schön sein... Wenn man die gesamte üppige künstliche Blumen- und Baumdekoration entfernen, etwas Stimmigkeit in die Bilder bringen würde und die absolut verblühten Rosen auf dem Tisch ihrer weiteren Verwendung als Kompost zukommen ließ.
Von Silvester waren noch reichlich Luftballons im Raum übrig, allerdings hatte das Helium sich schon sehr verflüchtigt. Damit nicht genug der Deko: Für Karneval wurde auch schon aufgerüstet. Hier wäre weniger definitiv mehr!
An den Wänden sind schöne Sprüche rund um den Wein angebracht, viel helles Holz. Das passt hier. Ansonsten ist alles sauber und gut gepflegt. Auch die Toiletten im Keller tiptop, mit frischeren Rosen an den Waschbecken als auf dem Tisch im Gastraum.