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Chefstheke
Brot & Apéros
Butter
Schafskäse mit Hirse und Tomate
Saibling mit Krabbensalat und Gurkenrelish
Sot-l'y-laisse mit Erbsen und Gouda
Lamm mit Spargel und Topinambur
Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit Sonnenblumenkerneis und Blätterteig
Petits Fours
Interieur
Interieur
Amuse Bouches
Brot & Butter
Marinierter Spargel vom Hof Gut Kuhlendahl / Ikarimi Lachs / Kerbelsud / Zitrone / Wiesenkräuter
Schaumsüppchen vom Kuhlendahler Spargel / Ravioli von geschmorter Perlhuhnkeule, Kartoffel & Champignons
...angegossen
Aufgeschlagenes Bärlauchcremesüppchen...
...Gebackene Kalbskopfpraline
Bretonischer Adlerfisch, Leipziger Allerlei mit Kalbsbries, Spargel, jungen Erbsen, Frühlingsmorcheln & Hummersud
Zitrusfrüchtesorbet mit Stemmi´s 1864 Gin
Zweierlei vom Salzwiesenlamm - Geschmorte Keule & gebratener Rücken / Blumenkohl / Salzzitrone / Gremolata
Komposition von Ananas, Kokos, Fenchel & Dill
Gebrannter Käsekuchen - Milder Ziegenquark aus der Vulkaneifel...
...Rhabarber / Sauerampfer
Himbeermarshmellow & Eispraline mit Passionsfrucht
Petits Fours








Amuse Bouche: "Mettbrötchen"
Amuse Bouche: Gebeiztes Eigelb
Amuse Bouche: "Rheinkieselstein & Kölnisch Wasser"
Brot & Butter
Saibling aus dem Königssee | süß & sauer | Holunderkapern | Radieschen | wilder Brokkoli
Stör aus der Eifel | Holzkohleöl | Spinat | Sonnenblumen
Kalbsmarkknochen | Makrele | junger Knoblauch | Liebstöckel
Essenz und Strudel vom Ur-Lamm | Kohlrabi | Vogelmiere
Sellerie & Chorweiler Kümmel
Rindernacken | Erbsen | Zitronenmelisse | Blaue Stunde
Buchweizen | Bienenwachseis | Sanddorn | geröstetes Mehl
Halver Hahn | Alter Gouda | Graubrot | Röstzwiebeln
Petits Fours

Sauerbraten 19,50 €
das Brauhaus Gulasch 13,80 €

Der gute Service: Phillip Preuß
Die Küchenbrigade mit Philipp Schneider (re.) und Sven Wesholek (2. v. re., Teilnehmer bei "Top-Chef-Germany" Sat1
Vorab: frisches selbstgebackenes Brot mit selbstgeschlagener Butter und aufgeschäumten Schmand
Amuse: Romanaherzsalat, Taschenkrebstatar, Melone, dehydrierter Joghurt
Amuse Bouche, Erbenspüree mit Sous Vide gegarten Gartenerbsen, Mimolette, Brotchipfs, Erbsensud
Fjorforelle, Rettich, Sauerampfer
Kartoffel, Bärlauch
Spargel, Portulak, fermentierter Honig
Stubeküken, altes Brot, Wiesenkräuter
Zwischengang: Sauerklee-Sorbet
Milchferkel, Fenchel, schwarzer Knoblauch
Der krönende Abschluß: Süßigkeiten und selbstgemachter Eierlikör
Die Süßigkeiten serviert im Nähkästchen
Cocktail, alkoholfrei





Ambiente
Das Restaurant ist ebenerdig zu erreichen. Direkt hinter der Türe beginnt der Gastbereich mit der Theke und einigen Sitzplätzen. Durch Abtrennwände ist der Raum in mehrere Bereiche gegliedert. Hinten gibt es noch einen kleinen Saal, der durch eine Türe abgetrennt ist.
Die Tische sind klassisch eingedeckt: Platzteller, Besteck für drei Gänge (Suppenlöffel, Messer, Gabel und Dessertlöffel), Brotteller, Wasser- und Weinglas, Stoffserviette, Blumenvase mit Rose, Wasserkühler, weiße Stofftischdecke.
Sauberkeit
Alles war gut gepflegt.
Sanitär
Die Anlagen sind ebenerdig zu erreichen. Es ist alles sauber. Der Raum ist nicht eng, aber etwas mehr Plart wäre schon wünschenswert. Waschbecken und Fliesen stammen aus der Bahama-Beige-Phase der 80er-Jahre.
Service
Im Service wirkte ein Mann, der schon im gesetzteren Alter war. Endlich einmal ein älterer Kellner. Aber er war leider etwas hektisch und wenig zu Auskünften zu den Gerichten in der Lage oder er fand seine Bemerkungen ggf. selber als witzig oder angemessen. Doch er war sonst aufmerksam und fragte mehrfach nach unseren Wünschen. Irgendwie wirkte er auch originell bzw. authentisch.
Die Karte(n)
Mittags gibt es eine besondere Karte. Es gibt Drei-Gänge-Menüs, die eine Suppe, einen Nachtisch, Tafelwasser und Bier oder Wein nach Vorgabe des Hauses beinhalten. Dabei gibt es Varianten mit Fisch, Fleisch und Gemüse.
Für ganz Schnelle gibt es auch täglich einen Hauptgang mit Beilage.
Abends ist die Karte dann klassisch nach Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert aufgeteilt.
Wir waren sieben Personen und wählten alle aus dem Drei-Gang-Angebot:
Pfund Spargel mit Schinken (25,00 €)
Tagesfisch (26,00 €)
Pute mit Spargel (25,00)
Rumpsteak mit Kartoffelecken (29,00 €)
Die verkosteten Speisen
Gruß aus der Küche
Es wurde tatsächlich ein echter Gruß serviert – und der war gar nicht einmal fantasielos, sondern recht ordentlich gemacht:
Unten ein kleiner Blini, darauf eine cremige Masse (wahrscheinlich aufgeschlagene Crème fraîche mit grünen Kräutern und einer Spur roter Gewürze - wie Paprika zum Beispiel) und obenauf Forellenkaviar. Das Salatblatt war wohl eher Dekoration. Eine Vorliebe für getrocknetes Petersilienpulver zeigte sich ebenfalls – und das zog sich bei allen Spüeisen fort.
Das schmeckte insgesamt gut abgeschmeckt.
Brot mit einem stark gewürzten Schmalz gab es ebenfalls.
Suppe
Tagessuppe: Sie war bräunlich und cremig. Das Aussehen erinnerte mich an eine passierte Gemüsesuppe – vielleicht mit Bohnengeschmack. Etwas frische Kresse war als Dekoration und Geschmacksgeber obenauf. Als Einlage habe ich einige Stückchen von vermutlich Wiener Würstchen gefunden. Sie hatten auch Würze abgeben.
An der Suppe ist nichts auszusetzen – sie war in Ordnung.
Hauptgericht
Ich habe hier das Rumpsteak gewählt. Dazu gab es Kartoffelecken und einen gemischten Salat. Das Fleisch war gebraten. Es sollte medium sein, war aber eher medium-well done. Aber ein argentinisches Rind ist da hart im Nehmen. Es war nicht mehr butterweich, aber doch angenehm im Geschmack und unter dem Strich noch akzeptabel.
Obenauf lag noch eine Tomatenscheibe und die unvermeidliche Kräuterbutter bzw. ein Cremekringel aus der Tiefkühlabteilung. Selbstverständlich war auch wieder Petersilien-Staub verteilt worden.
Die Kartoffelecken waren gut gelungen und knusprig.
Die Beilage bestand aus einfachen Salatblättern, der Richtung Lollo rosso und bianco. Auch zwei weitere Tomatenscheiben waren platziert. Das Ganze war mit einer weißen cremigen Sauce verbunden.
Alle drei Komponenten waren separat auf einem Teller bzw. in einer Schüssel.
Nachtisch
Als Dessert gab es einen Teller mit einem Sorbet aus dunklen Waldfrüchten. Das Eis war gut gemacht und hatte kräftige Aromen von Heidelbeeren bzw. Brombeeren. Eingebettet war die Kugel von einer hellen Creme, in der Ananasstücke zu finden waren. Die Paste war wohl ein Gemisch aus Sahne, Mascarpone, Crème fraîche oder Schmand. Garniert wurde noch mit Pistazien-Splittern.
Das war erfrischend und durchaus schmackhaft.
Getränke
Bis zum Nachtisch waren Wasser, Wein oder Bier im Preis inbegriffen: offener Weiß- oder Rotwein (Merlot) bzw. Bitburger Pils oder alkoholfrei.
Kaffee oder andere Getränke werden dann zusätzlich abgerechnet:
Espresso 2,70 €
Cappuccino 3,50 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Mittagslunch ist durchaus günstig kalkuliert, da eben die einfachen Getränke inkludiert sind. Das Essen hat eine ordentliche Qualität.
Fazit
3 – wenn es sich ergibt. Das Essen ist mittags bürgerlich und einfach gehalten – abends gibt es ein erweitertes Angebot.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 06.06.2019 – mittags – 7 Personen
Meine Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm