Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939310x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 29.12.2018 2018-12-29| Aktualisiert am
28.08.2021
Besucht am 28.10.2018Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Das „21“ verdankt seinen Namen seiner Lage im obersten Stockwerk des Kaiserslauterner Rathauses in gut 72 m Höhe. Das Restaurant befindet sich im 21. Stock!
Im vergangenen Sommer starteten mein Mann und ich hier den ersten Versuch eines Abendessens (ohne vorherige Reservierung). Die Freitagabend „After-Work-Party“ war voll im Gange, so suchten wir uns ein ruhigeres Ziel. Die Panorama-Weitsicht konnten wir trotzdem von der großen Außenterrasse genießen. September 2017
Nun luden meine Freundin und Mann anlässlich des Geburtstages ihrer Tochter ins „21“ ein. Sonntagabend sei es dort angenehm ruhig. Wir freuten uns drauf. Zu Fünft machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Da Sonntagabend fanden wir sogar kostenfreie Parkplätze.
Wie im vergangenen Jahr empfanden wir den Ende der 60er Jahre fertig gestellten Bau als sehr ungepflegt. Hier ist über Jahrzehnte nichts passiert. Ich hoffte auf die Funktionstüchtigkeit des Aufzuges. Für diese Punkte kann das Restaurant überhaupt nichts, aber die Stadt Kaiserslautern müsste sich hier dringend das Erscheinungsbild verbessern. Immerhin befindet sich auch das Standesamt im Gebäude.
Oben angekommen wurden wir im modernen Restaurant freundlich begrüßt und zu unserem reservierten am Fenster begleitet. .
Unser Tisch war schlicht und sauber mit Tischläufer und Stoffservietten eingedeckt.
Gegenüber dem Eingang befindet sich ein Theken- / Loungebereich, hier kann es dann lauter werden. .
Bei unserem Bereich war dieser Barbereich nur von zwei Personen besucht.
Die freundliche Mitarbeiterin reichte die Speisekarten auf einem Klemmbrett. Klassiker werden ergänzt mit „Specials“, diese wechseln saisonal.
Mineralwasser fehlte natürlich nicht. Offene Weine wurden vom Weingut Knoll & Vogel angeboten. Wir entschieden uns für den Grauburgunder trocken und den Chardonnay trocken, je 0,25 l - € 5,50.
Frisches Baguette und Kräuterquark wurden als Küchengruß gereicht.
Als Vorspeise für uns beide: Kübiscremesuppe mit Garnele im Knuspermantel - € 6,50. Kübiscremesuppe mit Garnele im Knuspermantel
Sehr heiß serviert, mit sehr gutem Kürbisgeschmack, angenehm würzig, überzeugend. Die Garnele seitlich auf einem Holzspieß platziert. Eine gute Idee, so badete die Garnele nicht in der Suppe und blieb außen knusprig! Ein guter Auftakt!
Der Hauptgang meines Mannes: Linguine mit Garnelen und Kirschtomaten in Knoblauchsugo - € 13,50 Linguine mit Garnelen und Kirschtomaten in Knoblauchsugo
Eine reichliche Portion im vorgewärmten tiefen Teller serviert. Pasta und Garnelen auf den Punkt gegart. Eine gute Würze mit Kräutern und Knoblauch.
Ich wählte die Tagliatelle mit asiatisch gebratenen Lachswürfeln und Spinat - € 14,50 Tagliatelle mit asiatisch gebratenen Lachswürfeln und Spinat
Ebenfalls reichlich und gut gewürzt, wobei die asiatische Würze sehr verhalten war. Die Lachswürfel saftig gebraten. Leider wurde vor dem Braten die graue Transchicht nicht entfernt, das mag ich gar nicht.
Die Damen im Service waren alle sehr freundlich und aufmerksam, konnten gut Auskunft geben. Vom Service auch die aufmerksame Frage, ob das Kind (da ohne Vorspeise) den Hauptgang vorher serviert bekommen soll. Auch nach dem Servieren der Speisen fehlte die Frage nach unserer Zufriedenheit nicht.
Fazit:
Nicht vom städtischen unschönen Eingangsbereich von einem Besuch abhalten lassen!
Das Restaurant ist modern und gepflegt.
Wir waren alle sehr zufrieden an diesem Abend. An den Nebentischen schien es nicht anders zu sein.
Preis/Leistung passt absolut.
Der Blick über Kaiserslautern ist einfach toll, auch bei Nacht. Aussicht Richtung Ramstein
Das „21“ verdankt seinen Namen seiner Lage im obersten Stockwerk des Kaiserslauterner Rathauses in gut 72 m Höhe.
Im vergangenen Sommer starteten mein Mann und ich hier den ersten Versuch eines Abendessens (ohne vorherige Reservierung). Die Freitagabend „After-Work-Party“ war voll im Gange, so suchten wir uns ein ruhigeres Ziel. Die Panorama-Weitsicht konnten wir trotzdem von der großen Außenterrasse genießen.
Nun luden meine Freundin und Mann anlässlich des Geburtstages ihrer Tochter ins „21“ ein. Sonntagabend sei es dort angenehm ruhig. Wir freuten... mehr lesen
4.0 stars -
"Über den Dächern von Kaiserslautern" PetraIODas „21“ verdankt seinen Namen seiner Lage im obersten Stockwerk des Kaiserslauterner Rathauses in gut 72 m Höhe.
Im vergangenen Sommer starteten mein Mann und ich hier den ersten Versuch eines Abendessens (ohne vorherige Reservierung). Die Freitagabend „After-Work-Party“ war voll im Gange, so suchten wir uns ein ruhigeres Ziel. Die Panorama-Weitsicht konnten wir trotzdem von der großen Außenterrasse genießen.
Nun luden meine Freundin und Mann anlässlich des Geburtstages ihrer Tochter ins „21“ ein. Sonntagabend sei es dort angenehm ruhig. Wir freuten
Geschrieben am 27.12.2018 2018-12-27| Aktualisiert am
27.12.2018
Besucht am 27.10.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 210 EUR
Warum ich dieses Restaurant im „Nahe-Heimatland“ erst jetzt entdeckte, kann ich wirklich nicht sagen.
Aber was ich auf der Homepage des Restaurant sah und las überzeugte sehr. Auch die Ausflugs-, Übernachtungs- und Weinprobenmöglichkeiten in fußläufiger Umgebung. Denn für 2019 wollte ich gerne ein paar GastroGuide-Kollegen ins Naheland locken.
Fachkundige Begleitung fanden wir mit „Nolux“. Ein Treffen mit ihm war wirklich überfällig und hier fanden wir dann auch mal einen Termin. So holten wir „Nolux“ an diesem Abend ab um einen netten Abend in der Hermannshöhle zu haben. „Nolux“ schilderte diesen Abend ja Anfang November in gewohnt lesenswerter Form.
Restaurant und die Nahe werden nur durch eine Landstraße getrennt. Eigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Auf der anderen Naheseite befindet sich auf einer Anhöhe der „schönste Naheblick“. Den Naheblick kann man auch von der Restaurantterrasse genießen, aber Ende November war es leider schon stockdunkel.
Wir suchten den Eingang. Das eigentliche Restaurant unbeleuchtet, die neue Vinothek geöffnet. links die Vinothek
Hier waren wir dann auch richtig und wurden von Sommeliére Julia Fluhr begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Aus Personalmangel ist das ursprüngliche Restaurant nicht zusätzlich geöffnet.
Die Vinothek ist neu und modern, klare Linien. Über Lichtmangel konnten wir uns auch nicht beschweren. Die Beleuchtung knapp vor ungemütlich, aber so lässt sich auch die Farbe des Weines gut in Augenschein nehmen. Die Tische standen in angenehmen Abständen und waren herbstlich dekoriert. Hingucker auf jeden Fall der raumhoch verglaste und begehbare Weinkühlschrank. Eine gemütliche Weinstube ist es nicht, muss es auch nicht sein. Links der kühle Platz für Weinliebhaber
Das Weinbuch wurde gereicht und es stellte sich gar nicht die Frage, wer hier die Verantwortung übernimmt! Natürlich „Nolux“. Ich hatte nur Bedenken, dass er in dem dicken Buch abtaucht.
Für den ersten Durst bestellten wir eine Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00. Eine zweite Flasche folgte noch.
Der Aperitif wieder im Gleichklang für uns: der trockene Sekt Blanc de Blanc vom VDP Weingut Gut Hermannsberg, ebenfalls in Niederhausen (Fußweg 2 km vom Restaurant entfernt) 0,1 l - € 6,50. Fein-fruchtiges Stöffchen!
Meine Ernüchterung kam beim Lesen der Speisekarte. In das 6-Gang-Menü der Homepage freute ich mich jetzt schon seit 1 Woche, dies war exakt nach meinem Geschmack. Hier wurde nun ein komplett anderes Menü angeboten. Dies war exakt nicht nach meinem Geschmack. Frau Fluhr darauf angesprochen, ging sie sehr lapidar darüber hinweg. Ja, die Homepage ist nicht aktuell. Meine Enttäuschung verbarg ich nicht, trotzdem war auch 2 Wochen nach unserem Besuch das Menü der Homepage nicht aktualisiert. Schade und nicht passend für dieses Haus.
So blieb es statt dem geplanten 6-Gang-Menü bei 3 Gängen.
Auf den ersten Küchengruß mussten wir nicht lange warten. Ein gut gewürzter, cremiger Kräuterquark, dazu 8 Scheiben frisches Baguette. Erster Küchengruß
Also pro Person 2,66 Scheiben. Wir wurden uns einig. Zu den Vorspeisen fragte Frau Fluhr allerdings, ob noch Brot nachgereicht werden soll.
Von uns nicht erwartet, aber gerne genommen: Ein zweiter Gruß: Wildschweinschinken dekoriert mit leicht marinierten Feldsalat. Zweiter Küchengruß
„Nolux“ hatte zwischenzeitlich den passenden Wein gefunden. Dieser war aber leider gerade aus bzw. nicht auffindbar. Frau Fluhr konnte aber auf Anhieb eine gute und passende Alternative des gleichen Weingutes anbieten: Den 2016er Niederhäuser Kertz Riesling, feinherb, vom Weingut Jakob Schneider, 0,75 l- € 23,00. .
Wir blieben also auch beim Wein im Ort.
Das Carpaccio vom Rinderfilet mit Oliven und Parmesan - € 13,90, bestellte mein Mann als Vorspeise. Sehr schön marmoriertes Fleisch, die Marinade sehr fein dazu. Rindercarpaccio
Ein paar Salatblättchen und Schnittlauchröllchen brachten Farbe auf den Teller. Mein Mann war sehr zufrieden.
Gebratene Jakobsmuscheln mit Rote Bete und Feldsalat - € 16,90 meine Vorspeisenwahl. Eine gute Kombination, allerdings waren 3 kleine Jakobsmuscheln (von Größe und weicherer Konsistenz hätte ich eher auf Scallops getippt) etwas knapp bemessen. Gebratene Jakobsmuscheln mit Rote Bete und Feldsalat
Der Feldsalat mit Radieschenstreifen ergänzt, sehr gutes leichtes Dressing. Die Bete hauchdünn geschnitten mit unverfälschtem Eigengeschmack.
Als Zwischengang wählte mein Mann die Cremesuppe vom Muskatkürbis - € 7,90. Diese wurde schlicht und sehr puristisch serviert. Cremesuppe vom Muskatkürbis
Sie schmeckte schlicht, wenig würzig, war etwas zu dünn geraten. Im Restaurant möchte ich gerne besser als zu Hause essen, Fehlanzeige bei dieser Suppe (die ich natürlich auch probierte). Ein Farbtupfer, in welcher Art auch immer, hätte der Anrichte gut getan.
Eine Suppe war mir als Zwischengang etwas zu üppig. Und Salat esse ich ja sehr gerne. Also für mich unspektakulär: Kleiner Salatteller mit Kräutern - € 6,90. Kleiner Salatteller mit Kräutern
Frische Zutaten, reichlich Kräuter, Dressing wieder gut. Passt.
Hauptgang meines Mannes: Kross gebratenes Zanderfilet auf Rieslingkraut, Kartoffelpüree und Schnittlauchsoße - € 25,90. Diese Portion großzügig bemessen und nett angerichtet. Zanderfilet auf Rieslingkraut, Kartoffelpüree und Schnittlauchsoße
Das dicke Fischfilet auf der Hautseite kräftig angebraten, das Fischfilet saftig. Kartoffelpüree kam ebenso gut wie das Rieslingkraut an. Das Schnittlauchsößchen passte gut.
Heimische Rehkeule mit Selleriepüree, hausgemachte Spätzle und Preiselbeerjus, ebenfalls € 25,90. Dieses Gericht war mein Favorit des Abends, ich wurde nicht enttäuscht! Rehkeule mit Selleriepüree, hausgemachte Spätzle und Preiselbeerjus
Ein ganz wunderbares Gericht. Die Rehkeule butterzart und innen noch leicht rosa, sehr feiner Wildgeschmack. Angerichtet auf etwas Wirsinggemüse, schöne Überraschung, da auf der Karte nicht erwähnt. Die Beilagen standen dem Hauptdarsteller nicht nach.
Frau Fluhr betreute uns gut an diesem Abend. In dessen Verlauf taute sie auch etwas auf. Dies führe ich aber auch auf die Fachsimpelei mit „Nolux“ zurück.
Ein Dessert schaffte von uns keiner mehr. Mein Mann entschied sich für einen Espresso - € 2,30. Mein Kollege gegenüber entdeckte den Riesling Trester von der Brennerei Dotzauer aus Obersteit, 0,02 l - 4,50 €. Als dieser serviert wurde und ich bei „Nolux“ nippen durfte, folgte noch ein Gläschen für mich… Bester Trester
„ging runter wie Öl“. Ein ganz toller Trester.
Sehr nett fand ich, dass Chef und Küchenmeister Wigbert Weck zum Ende des Abends noch an unseren Tisch kam. Hut ab dafür, dass er an diesem Abend alleine in der Küche stand. Frühere berufliche Stationen, z. B. Waldhotel Sonnora und Victor’s Residenz Schloss Berg, haben ihn gut vorbereitet.
Das war ein schöner Abend mit netten Gesprächen. Für den Genießer-Lockruf an die Nahe hat es leider nicht gereicht. Hier wird eine sehr gute und bodenständige Küche geboten. Gut gefällt mir die nicht überladene Speisekarte. Und im nächsten Sommer werden wir gerne mal einen Abend auf der schönen Terrasse verbringen.
Warum ich dieses Restaurant im „Nahe-Heimatland“ erst jetzt entdeckte, kann ich wirklich nicht sagen.
Aber was ich auf der Homepage des Restaurant sah und las überzeugte sehr. Auch die Ausflugs-, Übernachtungs- und Weinprobenmöglichkeiten in fußläufiger Umgebung. Denn für 2019 wollte ich gerne ein paar GastroGuide-Kollegen ins Naheland locken.
Fachkundige Begleitung fanden wir mit „Nolux“. Ein Treffen mit ihm war wirklich überfällig und hier fanden wir dann auch mal einen Termin. So holten wir „Nolux“ an diesem Abend ab um einen netten... mehr lesen
3.5 stars -
"Wunderschöne Lage, gutes Essen, tolle Weine im Weinland Nahe" PetraIOWarum ich dieses Restaurant im „Nahe-Heimatland“ erst jetzt entdeckte, kann ich wirklich nicht sagen.
Aber was ich auf der Homepage des Restaurant sah und las überzeugte sehr. Auch die Ausflugs-, Übernachtungs- und Weinprobenmöglichkeiten in fußläufiger Umgebung. Denn für 2019 wollte ich gerne ein paar GastroGuide-Kollegen ins Naheland locken.
Fachkundige Begleitung fanden wir mit „Nolux“. Ein Treffen mit ihm war wirklich überfällig und hier fanden wir dann auch mal einen Termin. So holten wir „Nolux“ an diesem Abend ab um einen netten
Geschrieben am 18.12.2018 2018-12-18| Aktualisiert am
25.02.2022
Besucht am 13.10.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 76 EUR
Bilder bitte anclicken. Hier machte oft nur "Hochkant" Sinn.
Vorwort: Ich will mit diesem Beitrag keine Diskussion über vegane Lebensweise lostreten. Wer sich sachlich mit den Themen Welternährung, Klimaerwärmung, Gesundheit, Massentierhaltung auseinandersetzt, sollte jedoch zu dem Schluss kommen, dass vegan einen Gedanken wert ist.
„Vegan“ ist trendy und dies stört mich, unter anderem auf zahlreichen Plastikverpackungen. Wenn vegan, dann bitte aus Überzeugung und informiert… und schon kommen wir zum nächsten Problem: Plastik… Ein Fass ohne Boden… oder der Boden füllt sich auf durch kleine nachhaltige Schritte.
Meine Einstellung zu Fleisch und Massentierhaltung ist den ständigen Lesern bei Gastroguide nicht verborgen geblieben. 100% vegan können und wollen mein Mann und ich uns nicht vorstellen. Und trotzdem kocht man zu Hause mit bewusst eingekauften oder Lebensmittels aus Natur und Garten. Es schmeckt, man ist satt, denkt nach und merkt: Hoppla, war doch vegan!
Wir versuchen, den gesunden, bewussten und geschmackvollen Mittelweg zu leben.
Genug des Vorab-Geplänkels:
Irgendwie stieß ich auf die Homepage der Weinstube an der Mosel. Johannes Nicolay (gelernter Koch) schildert seinen gesundheitlich motivierten Weg zum Veganer: „24 Jahre hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits gekocht. In Top-Sternerestaurants mit Blut, Schweiß und Tränen mein Wissen erarbeitet…“
Außerdem fand ich die eigene Pilzzucht von Shitaake und Kräutersaitlingen mehr als interessant.
Meine Erwartungen hingen entsprechend hoch: Ein veganes Menü auf Sterneniveau! Auf dem Weg zum Restaurant sagte ich noch zu meinem Mann „dafür musst Du als Koch richtig was drauf haben!“
Sehr früh am Abend trafen wir ein. Das Gebäude, wohl aus den Betonbau 70ern, von außen nicht sehr moseltypisch und wenig einladend. Aber nachhaltig, wenn es nicht abgerissen wird. .
Reserviert hatten wir nicht, umdrehen war noch möglich.
Innen überraschte uns doch recht ländlich-gepflegtes Interieur verschiedener Räume.
Wir suchten uns durch die unterteilten Winkel des Hotels, vorbei an der nicht besetzten Rezeption.
Zwei Restaurants: Die „Sonnenuhr“ steht für Vegan-Fast-Food und „Die Weinstube – nachhaltig genießen“. Wir wollten genießen!
Wir fanden die gemütliche Weinstube und standen dumm rum. .
Küchengrüße standen schon vor der Küche bereit, menschliche Grüße suchten und fanden wir. Irgendwann.
Die Servicedame begrüßte uns knapp und bot uns 2 Tische zur Auswahl an. Die Tische sauber eingedeckt, gepflegtes Landhausflair. Die Speisekarte auf dem Klemmbrett, saisonal wechselnd, wurde gereicht. Karte Oktober 2018
Weg war die Frau des Service, unser Durst nicht.
Es dauerte sehr lange, bis wir Getränke und Speisen aufgeben durften. Eigentlich erst, als 4 neue Gäste zu ihrem Tisch begleitet wurden.
Wir bestellten eine Flasche Gerolsteiner Mineralwasser. Ungewohnt in der 0,5 l Flasche serviert - € 4,40. Macht umgerechnet € 6,60 für gewöhnliche 0,75 l Wasser. Ihr merkt – ich werde pingelig.
Die Mosel steht für Riesling. So wählten wir beide den 2015er Riesling Blauschiefer, trocken, Weingut Bastgen - € 6,70 / 0,25 l. Keine Versuchung hier nachzubestellen. Der Wein blieb weit hinter unseren Erwartungen, blass in Farbe und Geschmack.
Der Gruß aus der Küche erreichte uns. Sollte dies wirklich der Abend einer kreativen und gesunden Küche sein? Ernüchternder Gruss
Margarine-Pur-Geschmack mit guter und rettender Pfeffer-Meersalz-Würzmischung. Eine dicke und geschmacklose Tomatenspalte, eine dicke Scheibe ungeschälte Salatgurke. Wie essen? Mit dem Brotmesser aufspießen, mit den Fingern, drum streiten wer die Tomate und wer die Gurke bekommt?
Einfallslos und unglücklich zusammengestellt. Wir fühlten uns nicht sehr gegrüßt. Auch das in der Papiertüte gereichte dunkle und helle Baguette war nicht mehr als ok. Brottüte
Warum nicht eine Avocadocreme, Linsencouscous, Kürbispesto, Olivensalsa…? Als Nicht-Veganerin habe ich innerhalb von wenigen Minuten unzählige Ideen.
Für uns beide eine flüssige Vorspeise aus der Rubrik „Suppen“.
Für mich: Passionsfrucht-Orangen-Kaltschale mit Salatgurkenperlen und frittierten Wasabi-Glasnudeln - € 7,50.
Für meinen Mann: Safran-Riesling Pot au feu mit Gemüserauten und gebratenen "MeeresVrüchten" - € 7,50.
Die Suppen wurden in einem normalen Trinkglas serviert. Auch wieder unglücklich und nicht zu Ende gedacht. Das Glas stand aber immerhin auf einem Schieferherz.
Mein Glas ließ sich gut angreifen, der Kaltschale sei es gedankt. Obenauf die frittierten Wasabi-Glasnudeln (ohne jede Schärfe und Rettichgeschmack), mit dem Löffel nicht zu essen. Also per Fingerfood abschöpfen . Passionsfrucht-Orangen-Kaltschale
Nach 3 Löffeln der Kaltschale gab ich die Quälerei auf. Ein Gericht, das nicht wusste, ob es saures Dessert oder Vorspeise sein wollte. Erst beim Essen wurde mir bewußt, dass die Kombination der Zutaten vom Grundsatz aus unharmonisch war. Da hätte ich beim Bestellen mal aufpassen müssen. Völlig übersäuert, die Passionsfrucht penetrant-dominant ins Parfümierte. Gurkenperlen machten es nicht besser und auch die in der Suppe versenkten Wasabi-Kracher waren undefinierbar.
Heiß bei meinem Mann: Pot-au-feu wird klassisch in zwei Gängen serviert: Zunächst wird die Brühe aufgetischt, anschließend die festen Bestandteile mit Senf oder Vinaigrette. Dies sparte man sich hier, alles rein ins Glas. Diese Suppe aus dem Glas zu löffeln war wieder eine Herausforderung. Pot-au-feu = Topf auf dem Feuer war richtig heiß, so soll es sein. Aber es war unmöglich, das Glas anzufassen. Es war eine gut bezahlte Gemüsesuppe mit viel groben Gemüse (so sieht es bei mir aus, wenn ich ohne Mühe eine Gemüsebrühe koche). Safran-Riesling Pot au feu mit Gemüseraute
Was es mit den undefinierbaren „MeeresVrüchten“ auf sich hatte, blieb uns verborgen. Es waren „Bestandteile ohne Geschmack“ in einer gehaltvollen und gut gewürzten Gemüsebrühe mit wenig Safran. Getrocknete Pflaumen in der Suppe geschmacklich völlig daneben.
Unsere rustikale Bedienung, laut Beleg Frau Hoffmann, war überwiegend alleine für 3 Räume zuständig. Kurz angebunden, freundlich, Kritik prallte ab. So kommentierte sie meine fast vollständig zurückgegebene Kaltschale mit den Worten „war zu viel“. Ich antwortete: „Nein, schmeckte nicht. Zu viel Passionsfrucht, zu viel Säure.“ Damit war unser Meinungsaustausch beendet.
Als Hauptgang für uns beide, da erst ab 2 Personen bestellbar:
Der Klassiker Pilzpfanne von hausgezüchteten Shiitake und Kräuterseitlingen mit Kartoffelbrägel und Gemüsejus - € 21,50 pro Person
Ich versuchte bei der Bestellung von Frau Hoffmann ein paar Informationen über die eigene Pilzzucht zu erfahren. Insgeheim hoffte ich auf einen Blick auf die Zucht oder zumindest ein paar Details. Fehlanzeige. Antwort: „Ja, die züchten wir selbst“. Im Nachhinein habe ich ergooglet: Man kann die Pilzzucht wohl durch eine Fußboden-Panzerglasscheibe sehen. Ein Hinweis an die Gäste wäre wirklich nett gewesen.
Serviert wurde unser Gericht auf einer großen Servierplatte mit Haube. Es wurde auf unseren Tellern vorgelegt.
Ein Haufen Shiitake und Kräuterseitlinge. Frittiert links, gebraten rechts.
Mittig zwei Kräuterseitlinge in Weißwein sautiert, im frittierten Reisteig. Der Reisteig war sehr schnön knusprig, aber geschmacklos. Darunter der / das immer mehr durchweichende Brägel. Geschmacklich und auch von der Konsistenz der Pilze war kein großer Unterschied erschmeckbar. Es fehlte mir wieder an Würze. Ein paar Zwiebeln, etwas Knoblauch hätten viel bewirken können. Der in Wein sautierte Seitling war labberig und auch wieder säuerlich. Pilzpfanne von hausgezüchteten Shiitake und Kräuterseitlingen mit Kartoffelbrägel und Gemüsejus Pilzpfanne angerichtet
Warmhalten unter der Haube machte die Konsistenz des faden Kartoffelösti nicht besser. Die Soße künstlich (z. B. https://www.veganleben.de/shop/vegan-leben-grundsauce-dunkel-295166.html?gclid=EAIaIQobChMItvXB5Ziq3wIVE-d3Ch1UyQ9EEAQYAiABEgJTw_D_BwE)
Hausgemacht gebe ich dieser Soße nicht, falls ich falsch liege, kann Herr Nicolay hier gerne berichtigen. Von Gemüse nichts zu spüren, wieder einmal nur Säure.
Frische Kräuter, wie ich es in einem veganen Restaurant zwingend erwarte, fehlten nicht Ganze Rosmarinzweige und Petersilienstrunken, wieder nicht zweckmäßig, schade drum. Davon wurde nichts vorgelegt. ¾ unserer Platte waren noch übrig, seitlich zu den anderen Gästen platziert. Nachgelegt wurde nicht. Also wie bei einem Buffet aufstehen, Haube entfernen (wohin damit?), selbst nachlegen. Lästig und wir hatten Bedenken die Gäste am Nebentisch zu stören. Also ging die halbe Platte zurück. Nicht schlimm, geschmacklich waren wir für diesen Abend bedient.
Das Positive an diesem Abend war der Nebentisch. 2 Paare die wohl auch aufgeschlossen vegan ertasten wollten. Gegenseitig beobachteten wir das Servierte. Zu Viert hatte der Nebentisch mit Kommentaren die Nase vorn. Man suchte die Sättigungsbeilagen. Und das Wagyu-Rinderfilet J unter dem Gemüse. Wir hatten uns gegenseitig bestens unterhalten.
Auf den Dessertversuch verzichteten wir dankend. Meine Kollegin hätte gesagt: „Jetzt guckst du pissig“. Genau das war ich! Denn das hätte ich besser gemacht (außer der eigenen und nicht gesehenen Pilzzucht) und Geld gespart!
Nachwort:
Um den Bogen zur Homepage zu schlagen: Zum Glück ohneBlut, Schweiß und Tränen haben wir das Wissen erarbeitet…das brauchen wir nicht nochmal“. Hier wurden Zutaten ungekonnt kombiniert. Es fehlte an frischem Gemüse, Würze, Anrichte und dem „Mitnehmen samt Ansage des Gebotenen an die Gäste“. Knoblauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Zwiebeln…. Alles vegan, nichts spürbar. Spürbar war das Minimalprinzip.
Die Zeit für diesen hoffentlich nachvollziehbaren Beitrag tut mir leid.
Zu meiner Bewertung: Sauberkeit und Ambiente innen top. Aber dies reißt die Gesamtbewertung (Datum des eingereichten Beleges ist falsch) nicht raus.
Bilder bitte anclicken. Hier machte oft nur "Hochkant" Sinn.
Vorwort: Ich will mit diesem Beitrag keine Diskussion über vegane Lebensweise lostreten. Wer sich sachlich mit den Themen Welternährung, Klimaerwärmung, Gesundheit, Massentierhaltung auseinandersetzt, sollte jedoch zu dem Schluss kommen, dass vegan einen Gedanken wert ist.
„Vegan“ ist trendy und dies stört mich, unter anderem auf zahlreichen Plastikverpackungen. Wenn vegan, dann bitte aus Überzeugung und informiert… und schon kommen wir zum nächsten Problem: Plastik… Ein Fass ohne Boden… oder der Boden füllt sich auf... mehr lesen
1.5 stars -
"Vegan geht. Besser! Service auch. Wein auch. Eigentlich: ALLES geht besser!" PetraIOBilder bitte anclicken. Hier machte oft nur "Hochkant" Sinn.
Vorwort: Ich will mit diesem Beitrag keine Diskussion über vegane Lebensweise lostreten. Wer sich sachlich mit den Themen Welternährung, Klimaerwärmung, Gesundheit, Massentierhaltung auseinandersetzt, sollte jedoch zu dem Schluss kommen, dass vegan einen Gedanken wert ist.
„Vegan“ ist trendy und dies stört mich, unter anderem auf zahlreichen Plastikverpackungen. Wenn vegan, dann bitte aus Überzeugung und informiert… und schon kommen wir zum nächsten Problem: Plastik… Ein Fass ohne Boden… oder der Boden füllt sich auf
Geschrieben am 17.12.2018 2018-12-17| Aktualisiert am
17.12.2018
Der Blutzuckerspiegel meiner besseren Hälfte sackte dramatisch ab während unseres Moselausfluges.
Da kam es gerade gelegen, dass ein kleiner Tisch vor dem Gasthaus Huwer frei wurde. Bei dem immer noch herrlichen Spätherbst war es außen noch immer T-Shirt-warm.
Eine nette Mitarbeiterin, laut Beleg "Melanie", reichte die Karten.
Mein Mann wählte einen "Pott" Kaffee - € 3,20 und den Apfelstrudel mit Vanillesauce und Sahne - € 5,50.
Das Servierte überzeugte. Apfelstrudel mit Vanillesauce und Sahne
Apfelstrudel warm und locker, frisch mit Puderzucker bestäubt. Nicht zu süß. An der warmen Vanillesauce und der Sahne gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Ich blieb bei Mineralwasser - 0,25 l - € 2,60 und meinem ersten und einzigen Glas Federweißer 2018 - € 3,70.
Mein einziges Glas Federweißer in diesem Jahr. Ein Weiteres folgte nicht. Der Grund war keinesfalls, dass dieser Federweißer nicht schmeckte. Im Gegenteil: Er war GENAU RICHTIG! Und ich war mir einfach sicher: So einen guten Federweißer bekomme ich in Idar-Oberstein am Federweißer-Verkaufsstand nicht. Er machte Lust auf den Jahrgang 2018, so sollte es bleiben.
Beim Zahlen ergab sich noch ein netter Plausch mit der freundlichen Servicedame.
Wir empfehlen das Haus sehr gerne weiter!
Der Blutzuckerspiegel meiner besseren Hälfte sackte dramatisch ab während unseres Moselausfluges.
Da kam es gerade gelegen, dass ein kleiner Tisch vor dem Gasthaus Huwer frei wurde. Bei dem immer noch herrlichen Spätherbst war es außen noch immer T-Shirt-warm.
Eine nette Mitarbeiterin, laut Beleg "Melanie", reichte die Karten.
Mein Mann wählte einen "Pott" Kaffee - € 3,20 und den Apfelstrudel mit Vanillesauce und Sahne - € 5,50.
Das Servierte überzeugte.
Apfelstrudel warm und locker, frisch mit Puderzucker bestäubt. Nicht zu süß. An der warmen Vanillesauce... mehr lesen
4.0 stars -
"Gut - entspannt - lecker!" PetraIODer Blutzuckerspiegel meiner besseren Hälfte sackte dramatisch ab während unseres Moselausfluges.
Da kam es gerade gelegen, dass ein kleiner Tisch vor dem Gasthaus Huwer frei wurde. Bei dem immer noch herrlichen Spätherbst war es außen noch immer T-Shirt-warm.
Eine nette Mitarbeiterin, laut Beleg "Melanie", reichte die Karten.
Mein Mann wählte einen "Pott" Kaffee - € 3,20 und den Apfelstrudel mit Vanillesauce und Sahne - € 5,50.
Das Servierte überzeugte.
Apfelstrudel warm und locker, frisch mit Puderzucker bestäubt. Nicht zu süß. An der warmen Vanillesauce
Geschrieben am 11.12.2018 2018-12-11| Aktualisiert am
11.12.2018
Besucht am 13.10.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 47 EUR
Die Burg Landshut wurde erstmals im 4. Jahrhundert nach Christus als römisches Militärlager an der Mosel erwähnt. Ein Brand 1682 zerstörte das Kastell.
Bei unserer Anfahrt zur Mosel sahen wir die Burg immer mit Gerüsten verkleidet. Nun ist die Burg endlich wieder für Besucher geöffnet! Burg Landshut
Die Stadt Bernkastel-Kues hat das Objekt in den 3 vergangenen Jahren aufwändig saniert und ausgebaut. Und dies in vielen Bereichen, insbesondere auch Restaurant und Innenhof, barrierefei. Es hat sich gelohnt.
Zwei Fußwege gibt es zur Burg. Den Aufstieg vom Stadtkern Bergkastel wählten wir. Man kann auch mit dem Auto an die Burg fahren. Aber der uns bekannte Weg ist für längere Zeit wegen einer Tunnelsanierung gesperrt.
Bei herrlichem Spätsommerwetter sollte es der appetit- und durstanregende Fußweg sein. Aufstieg
Es geht irgendwie trotzdem mit dem Auto (à barrierefrei), diesen Weg haben wir aber nicht gesucht. Barrierefrei. Parkplätze und Aufzug vorhanden.
Die Sanierung der Burg, mit aufwändigem und vielfältigem Restaurantbereich, möchte ich als geglückte Kombination von Historie und Moderne bezeichnen. Es gefiel uns auf Anhieb und netterweise wurde bei unserem Eintreffen ein Tisch mit direkter Moselsicht frei. Untere Terrasse mit Verglasung als Windfang
Bei diesem Wetter konnte die Anlage über Besucher nicht klagen. Die Servicekräfte konnten ordentlich Wegstrecke machen. Auch der Innenbereich mit großer Glasfront zur Mosel war nahezu komplett belegt.
Der für unseren Tisch zuständige Herr im Service machte einen gut geschulten Eindruck und bestimmte durch eine dominat-zackig-noch freundliche Art. Wenn die Servicemitarbeiter aber dermaßen gehetzt sind, macht es weder dem Gast und noch weniger dem Mitarbeiter Freude. Andererseits: Wenn der Laden brummt, ist es gut für alle!
Die Speise- / Getränkekarte wurde gereicht und wir waren schon mal sehr positiv überrascht. Nicht die klassische Convenience-Ausflugsgastronomie, sondern durchaus ansprechende und vielfältige Gerichte die auf Frischeküche schließen ließen. Besteck wurde in stabilen, zum praktischen Besteckhalter gefalteten Servietten, gereicht.
Der Besuch auf der Burg war nicht geplant, daher hatte ich mich vorab nicht über das Angebot (s. ansprechende Homepage) informiert.
Durst und Hunger hatten wir im Gepäck.
Also erst einmal 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75l - € 6,90.
Mosel ohne Wein ist doof. Doof sollte es nicht sein. Also noch 2 trockene Rieslinge von dem uns bereits bekannten ortsansässigen Weingut Ludger Veit. 0,2 l - € 4,40. Eine Schorle kostet übrigens genau so viel… dann doch lieber das Wasser separat!
Wir entschieden uns beide für einen Salatteller.
Mein Mann für: Römischer Burgsalat „Caesar Art” Blattsalate mit Gurke, Tomate, Croûtons, Parmesan und dem klassischen Caesar Dressing - € 14,20.
Ziege für die Frau: Salat Ziegenkäse Knackige Blatt- und Rohkostsalate mit gebackenem Ziegenkäse im Sesammantel, Joghurtdressing - € 16,80.
Unsere Getränke kamen relativ flott und gut gekühlt. Der Wein, nicht anders von uns erwartet, eine gute Wahl. Heimaturlaub. Mosel-Riesling-Blick
Und dann wurde am Nebentisch… die große Kamera hatte ich griffbereit… es geht nicht über einen vernünftigen Zoom… dies serviert: Gebratenes Rumpsteak mit Zwiebelmarmelade , Dornfelderjus, Grillgemüse und Winzerkartoffeln mit Schmand Paparazzi! Selten der Fall, aber ich dachte: Sch….., Salat bestellt. Dieses Steak sah so gut aus. Folter als ich beobachten durfte wie leicht das Messer des Gastes durch das perfekt medium rare gebratene Fleisch glitt. Falscher Film – keine Bewertung. Aber dem Gast schmeckte es, dies war zu sehen!
Kommen wir zu unseren Salattellern.
Beide reichlich (es sieht auf den Bildern weniger aus), in tiefen großen Tellern serviert. Alle Zutaten sehr frisch und knackig. Keinerlei welke Blätter. Unter den Salatblättern verbarg sich noch Rohkostsalat (Karotte und Rettich). Römischer Burgsalat „Caesar Art” Salat Ziegenkäse
Gut abgeschmecktes Dressing und ein frittierter Kartoffelchip rundeten ab. Dazu wurde noch frisches Baguette gereicht. Frisches Baguette zum Salat
Für uns eine ideale Mittagsrast (… bis auf DIESES Steak). Wir waren sehr gerne und sicherlich nicht zum letzten Mal hier (… das Steak wartet).
Zahlen ging flott, nette Verabschiedung, die nächsten Gäste freuten sich über unseren tollen Moselblicktisch.
Und wir machten uns gestärkt auf zur Burgbesichtigung mit Weitblick. .
Die Burg Landshut wurde erstmals im 4. Jahrhundert nach Christus als römisches Militärlager an der Mosel erwähnt. Ein Brand 1682 zerstörte das Kastell.
Bei unserer Anfahrt zur Mosel sahen wir die Burg immer mit Gerüsten verkleidet. Nun ist die Burg endlich wieder für Besucher geöffnet!
Die Stadt Bernkastel-Kues hat das Objekt in den 3 vergangenen Jahren aufwändig saniert und ausgebaut. Und dies in vielen Bereichen, insbesondere auch Restaurant und Innenhof, barrierefei. Es hat sich gelohnt.
Zwei Fußwege gibt es zur Burg. Den Aufstieg vom Stadtkern Bergkastel wählten... mehr lesen
Burg Landshut
Burg Landshut€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel065315005900Am Burgberg 1, 54470 Bernkastel-Kues
4.0 stars -
"Tolle Aussicht ins Moseltal, ordentliche Aussicht auf den eigenen und den Nachbarteller" PetraIODie Burg Landshut wurde erstmals im 4. Jahrhundert nach Christus als römisches Militärlager an der Mosel erwähnt. Ein Brand 1682 zerstörte das Kastell.
Bei unserer Anfahrt zur Mosel sahen wir die Burg immer mit Gerüsten verkleidet. Nun ist die Burg endlich wieder für Besucher geöffnet!
Die Stadt Bernkastel-Kues hat das Objekt in den 3 vergangenen Jahren aufwändig saniert und ausgebaut. Und dies in vielen Bereichen, insbesondere auch Restaurant und Innenhof, barrierefei. Es hat sich gelohnt.
Zwei Fußwege gibt es zur Burg. Den Aufstieg vom Stadtkern Bergkastel wählten
Geschrieben am 08.12.2018 2018-12-08| Aktualisiert am
09.12.2018
Besucht am 26.09.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 82 EUR
Für unsere Rückfahrt von Aachen planten wir noch einen Zwischenstopp in Monschau ein. Das mittelalterliche Städtchen mit idyllischen Fachwerkhäusern wollten wir uns schon lange mal ansehen.
Für’s Abendessen hatte ich vorab die Senfmühle mit dem Restaurant Schnabuleum ins Auge gefasst. Wunderschön gelegen empfing uns schon am Parkplatz der Duft von Schmorgerichten und Senf. Aber: Ohne Reservierung keine Chance.
Die „Olive“ war mir bei der Anfahrt auf Monschau positiv aufgefallen. So war unsere Entscheidung schnell getroffen es hier, außerhalb des historischen Stadtkerns, zu versuchen. Hauseigene Parkplätze stehen neben dem Haus zur Verfügung. .
Wir wurden sehr freundlich vom Inhaber mit griechischen Wurzeln, Pavlos Kotsalidis, begrüßt. Und es war ein Tisch frei für uns! .
Wir nahmen Platz, es folgte ein kurzer Hinweis auf die Tagesempfehlungen auf der großen Schiefertafel. Tagesempfehlungen am 26.09.18
Die Karten wurden gereicht und wir konnten erst einmal stöbern.
Unsere Getränke wurden zügig von der Dame der des Hauses serviert: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,80 Karaffe Pinot Grigio, 0,5 l - € 15,00. Der Wein, gut trinkbar und gut überteuert für einen Karaffenwein ohne Tiefgang und Etikett.
Es folgte ein netter Küchengruß: grüne Oliven mit sehr gutem Geschmack, ein frisches und gut abgeschmecktes Tsatsiki, dazu Pizzabrötchen und sehr frisches luftiges Brot. Küchengruß
Als Vorspeise wählte mein Mann: Gambas mit Knoblauch, Chili, in Olivenöl gebraten - € 12,90. Gambas mit Knoblauch, Chili, in Olivenöl gebraten
Schlicht serviert, mit Cocktailtomaten und Blattpetersilie ergänzt, geschmacklich überzeugend. Der Knoblauch fehlte nich. Nachgereichtes Brot musste unbedingt sein um die Tellerwürze aufzufangen!
Und ich von der Tagesempfehlung: Babycalamari gebraten, auf Salat - € 12,90.
Nicht unbedingt „Baby“, aber eine gute Portion des gebratenen Calmar landente auf meinem Vorspeisenteller. Babycalamari gebraten, auf Salat
Der Salat frisch und mit einem guten Essig-Öl-Dressing versehen. Und auch der Knoblauch (extra bestellt, damit mein Mann und ich uns gut riechen können) fehlte nicht. Balsamico-Tuben-Reduktion für mein Empfinden unnötig, nicht schön.
Zum Hauptgang für meinen Mann: Lachssteak auf Krustentiersauce mit Pasta - € 19,90.
Nett angerichtet serviert. Der Lachs minimal über den besten Garpunkt. Statt Pasta wurden Kartoffelspalten serviert. Lachssteak auf Krustentiersauce
Ein Versehen der Küche, wie Herr Kotsalidis auf Nachfrage klarstellte. Meinen Mann waren die Kartoffelspalten sogar lieber, also ein gern genommenes Versehen. Es wurde sofort angeboten, noch Pasta nachzureichen. Sehr aufmerksam, aber nicht erforderlich.
Als nicht angekündigtes „Upgrade“: Eine Portion frischer und gut gewürzter Blattspinat. Zum Glück ist mein Mann kein Spinatfeund… ich schon und freute mich sehr darüber!
Ich entschied mich wieder für ein Gericht der Tafelempfehlung: Ravioli in Trüffelcreme - € 14,90 als vegetarisches Gericht.
Heiß serviert wurde eine großzügige Portion. Bei diesem Preis erwartete ich keinen frischen Trüffel. Dem war auch so. Ravioli in Trüffelcreme
Dennoch war ein gutes Trüffelarmo in der Sahnesoße vorhanden. Die Ravioli sehr gut „al dente“ in gut abgeschmeckten Trüffelrahm serviert. Alles ok! Die fehlende Gemüsebeilage ergatterte ich mir als frischen Spinat von meinem Mann!
Herr und Frau Kotsalidis umsorgten uns und die anderen (Stamm)gäste sehr souverän. Die Abstände zwischen Vor- und Hauptspeise sehr angenehm.
Es ergab sich noch ein kurzer Plausch mit dem Inhaber. In der Küche schwingt ein Italiener den Kochlöffel. Die Speisekarte daher überwiegend italienisch, aber auch griechisch-mediterrane Gerichte kommen auf die wechselnde Karte.
Wir haben uns auf Anhieb wohl in dem gemütlich-kleinen Restaurant gefühlt. Alles sehr gepflegt und sauber. Einige Besucher waren wohl Stammgäste – ein gutes Zeichen.
Wie wurden sehr herzlich begrüßt, bedient und verabschiedet – obwohl klar war, dass wir wohl nicht so oft in nach Monschau kommen! In diesem Sinne unsere Empfehlung.
Für unsere Rückfahrt von Aachen planten wir noch einen Zwischenstopp in Monschau ein. Das mittelalterliche Städtchen mit idyllischen Fachwerkhäusern wollten wir uns schon lange mal ansehen.
Für’s Abendessen hatte ich vorab die Senfmühle mit dem Restaurant Schnabuleum ins Auge gefasst. Wunderschön gelegen empfing uns schon am Parkplatz der Duft von Schmorgerichten und Senf. Aber: Ohne Reservierung keine Chance.
Die „Olive“ war mir bei der Anfahrt auf Monschau positiv aufgefallen. So war unsere Entscheidung schnell getroffen es hier, außerhalb des historischen Stadtkerns, zu... mehr lesen
Restaurant Olive
Restaurant Olive€-€€€Restaurant02472804853Trierer Straße 249, 52156 Monschau
4.0 stars -
"Griechisch-Italienische Liaison" PetraIOFür unsere Rückfahrt von Aachen planten wir noch einen Zwischenstopp in Monschau ein. Das mittelalterliche Städtchen mit idyllischen Fachwerkhäusern wollten wir uns schon lange mal ansehen.
Für’s Abendessen hatte ich vorab die Senfmühle mit dem Restaurant Schnabuleum ins Auge gefasst. Wunderschön gelegen empfing uns schon am Parkplatz der Duft von Schmorgerichten und Senf. Aber: Ohne Reservierung keine Chance.
Die „Olive“ war mir bei der Anfahrt auf Monschau positiv aufgefallen. So war unsere Entscheidung schnell getroffen es hier, außerhalb des historischen Stadtkerns, zu
Geschrieben am 04.12.2018 2018-12-04| Aktualisiert am
05.12.2018
Besucht am 26.09.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Ich hatte Urlaub und mein Mann einen Termin in Aachen. Trotz Urlaub war dieses Mal nur ein Tagesausflug möglich, also starteten wir entsprechend früh.
Mein Job war es natürlich, ein Restaurant für’s Mittagessen zu finden. Der Termin meines Mannes lag im Gewerbepark. Und siehe da: Eines der sehr gut bewerteten Restaurants lag eben in diesem Gewerbepark in fußläufiger Entfernung!
Nach der langen Autofahrt wählten wir den Weg durchs Treppenhaus des modernen Gebäudes. Selbstverständlich steht auch ein Aufzug zur Verfügung.
Das Restaurant liegt im obersten (ich glaube es war die 5. Etage) Stockwerk eines Autohauses. .
Dass KoHlibri kein Schreibfehler ist, dachte ich mir schon. Die Lösung war schnell gefunden, denn in diesem Gewerbegebiet gibt es ein regelrechtes Kohl-Imperium rund um Auto und Motorrad. Die Willi-Kohl-Straße fehlt auch nicht. Und ein Restaurant geht dann halt auch noch so mit. Wenn ich das Gespräch am Nebentisch richtig belauscht habe: Herr Kohl hat das Haus samt Restaurant gegründet um Geschäftspartner in Reichweite endlich gut und angemessen zu bewirten.
Servicemitarbeiter waren sehr ausreichend anwesend. Alle sehr freundlich und aufmerksam,was bei der geringen Gästezahl auch irgendwie selbstverständlich war.
Im dem sehr gepflegten Restaurant waren zur Mittagszeit nur zwei Tische besetzt. Wir wurden freundlich von einem jungen Mitarbeiter begrüßt und durften uns einen der sehr schön eingedeckten Tische aussuchen. . .
Natürlich am Fenster mit Weitblick bei wunderschönem Wetter. Der Restaurantbereich ist komplett bodentief verglast. .
Maximal dehydriert erst einmal eine Flasche Mineralwasser geordert. Die Weinkarte kam leider an diesem Tag nicht zum Zuge. Aber das Selters, eine weitere Flasche folgte, schlug dann als lebenswichtiges Grundbedürfnis schon mal mit grenzwertigen € 7,50 / 0,75 l zu. Und egal wie die Gastronomie oft zu kämpfen hat: Hier fehlt mir jedes Verständnis! Zumal wir kürzlich in einem 1*-Restaurant € 8,00 für die „Wasser-Flatrate“ zahlten (für sicherlich gute 3 l an diesem Abend!) – geht doch!
3erlei frisches Baguette mit Butter gab es zum Auftakt und zur Überbrückung der Wartezeit. Auftakt. Frisches Brot und Butter
Unsere Vorspeisen:
Mein Mann wählte die saisonale Tagesempfehlung: Kürbiscremesuppe - € 9,80. Kürbiscremesuppe
Eine feine, mächtig heiße und aromatische Suppe. Frisch aufgeschäumt, Kürbiskernöl und geröstete Kürbiskerne rundeten die Suppe geschmacklich ab. Hier gab es wirklich nichts zu meckern.
Meine Wahl: Ziegenfrischkäse mit Nüssen karamellisiert, auf Carpaccio von roter Bete, Apfelstreifen, Meerrettichvinaigrette, Feldsalat, altem Balsamico und Kürbiskernöl - € 14,00.
Genau mein Geschmack in jeder Hinsicht. Frische Zutaten, sehr gut abgestimmt und abgeschmeckt. Reichlich und schön angerichtet. Ziegenfrischkäse mit Nüssen, Carpaccio von roter Bete, Apfelstreifen, Feldsalat
Zum Hauptgang für uns beide: Seehechtfilet mit Mandeln, Petersilie und Zitrone gebraten, auf toskanischem Gemüse, Gremolata und Waldpilzrisotto – € 19,80 Seehechtfilet mit Mandeln, Petersilie und Zitrone gebraten, auf toskanischem Gemüse, Gremolata und Waldpilzrisotto
Das Seehechtfilet einseitig kross und mit schönen Röstaromen gebraten, innen saftig-glasig. So soll es sein! Obenauf die gerösteteten Mandeln. Mediterran das frische Paprika-Zucchinigemüse, mit der würzigen Gremolata überzeuge es und rundete das Gericht sehr schön ab. Das Pilzrisotto wurde separat gereicht und war ausreichend vorhanden.
Für unseren erstmaligen Aachenbesuch (im Gewerbegebiet) hatten wir es richtig gut getroffen. Bei Preis/Leistung ist „Luft nach oben“, trifft aber wohl die favorisierten Geschäftskunden weniger.
Ich hatte Urlaub und mein Mann einen Termin in Aachen. Trotz Urlaub war dieses Mal nur ein Tagesausflug möglich, also starteten wir entsprechend früh.
Mein Job war es natürlich, ein Restaurant für’s Mittagessen zu finden. Der Termin meines Mannes lag im Gewerbepark. Und siehe da: Eines der sehr gut bewerteten Restaurants lag eben in diesem Gewerbepark in fußläufiger Entfernung!
Nach der langen Autofahrt wählten wir den Weg durchs Treppenhaus des modernen Gebäudes. Selbstverständlich steht auch ein Aufzug zur Verfügung.
Das Restaurant liegt... mehr lesen
4.0 stars -
"Über den Dächern des Gewerbeparks Aachen-Brand" PetraIOIch hatte Urlaub und mein Mann einen Termin in Aachen. Trotz Urlaub war dieses Mal nur ein Tagesausflug möglich, also starteten wir entsprechend früh.
Mein Job war es natürlich, ein Restaurant für’s Mittagessen zu finden. Der Termin meines Mannes lag im Gewerbepark. Und siehe da: Eines der sehr gut bewerteten Restaurants lag eben in diesem Gewerbepark in fußläufiger Entfernung!
Nach der langen Autofahrt wählten wir den Weg durchs Treppenhaus des modernen Gebäudes. Selbstverständlich steht auch ein Aufzug zur Verfügung.
Das Restaurant liegt
Besucht am 19.09.2018Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 20 EUR
Am Mittwoch meiner Seminarwoche stand fest: Heute Abend kein Convenience-Buffet für mich im Best Western Hotel!
Den Frischeauftakt gönnte ich mir in meinem liebsten Fischrestaurant „Oechsle“. 6 Austern und ein Glas Winzersekt!
Essen wollte ich hier an diesem Abend nicht, denn es stand schon fest, dass ich freitags mit meinem Mann hier zu Mittag essen würde.
Bereits dienstags entdeckte ich in der Fußgängerzone, nahe des Hotels, ein kleines Sushirestaurant. .
Hier sollte es dann mit frischer Kost für mich weitergehen.
Viel Zeit hatte ich nicht, denn abends stand noch eine Weinprobe im Stiftungsweingut Vereinigte Hospitien auf dem Freizeitprogramm!
Das kleine Restaurant, sehr gepflegt, typisch japanisch-schlicht eingerichtet. .
Eine junge Asiatin begrüßte mich freundlich. Ein paar Tische waren schon mit jungen Leuten besetzt.
Ich nahm Platz und studierte die bereitliegende Speisekarte. .
Ich bestellte: 1 Mineralwasser - € 2,00 und das Sushi-Abendmenü No 3 zu € 17,80.
Vorweg gab es eine gute Misosuppe mit Tofu, Sprossen- und Algeneinlage. Misosuppe
Wenig später einen kleinen Algensalat (der gar nicht so klein war) mit Sesam Algensalat mit Sesam
und meine frisch zubereitete Sushiwahl: 3 Nigiri, je 1 Stück mit Thunfisch, Lachs und Garnele. 8 Stück Inside-Out- Maki mit Krebs, Avocado, Gurke und Flugfischkaviar
6 Maki mit Lachs und Avocado und 6 Maki mit Krebs und Avocado. Sushimenü
Ingwer, Sojasauce und Wasabi fehlten selbstverständlich nicht!
Alles war appetitlich und frisch zubereitet. Ich war sehr zufrieden und sehr angenehm gesättigt.
An der Theke ging es während meines Besuches lebhaft zu. Immer wieder kamen Gäste um ihre Vorbestellung abzuholen. Läuft!
Da mir nicht mehr viel Zeit bis zum Ausflug zur Weinprobe an der Mosel blieb, zahlte ich an der Theke. Nette Verabschiedung – ein sympathischer kleiner Laden - gerne wieder!
Am Mittwoch meiner Seminarwoche stand fest: Heute Abend kein Convenience-Buffet für mich im Best Western Hotel!
Den Frischeauftakt gönnte ich mir in meinem liebsten Fischrestaurant „Oechsle“. 6 Austern und ein Glas Winzersekt!
Essen wollte ich hier an diesem Abend nicht, denn es stand schon fest, dass ich freitags mit meinem Mann hier zu Mittag essen würde.
Bereits dienstags entdeckte ich in der Fußgängerzone, nahe des Hotels, ein kleines Sushirestaurant.
Hier sollte es dann mit frischer Kost für mich weitergehen.
Viel Zeit... mehr lesen
4.0 stars -
"Ausbruch aus dem Hotel! Ich brauche Frisches!" PetraIOAm Mittwoch meiner Seminarwoche stand fest: Heute Abend kein Convenience-Buffet für mich im Best Western Hotel!
Den Frischeauftakt gönnte ich mir in meinem liebsten Fischrestaurant „Oechsle“. 6 Austern und ein Glas Winzersekt!
Essen wollte ich hier an diesem Abend nicht, denn es stand schon fest, dass ich freitags mit meinem Mann hier zu Mittag essen würde.
Bereits dienstags entdeckte ich in der Fußgängerzone, nahe des Hotels, ein kleines Sushirestaurant.
Hier sollte es dann mit frischer Kost für mich weitergehen.
Viel Zeit
Geschrieben am 15.11.2018 2018-11-15| Aktualisiert am
03.02.2024
Besucht am 17.09.20181 Personen
… also fand ich mich am 17.09.18 im Best Western Hotel in Trier ein.
Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend zur Trierer Altstadt. Das äußerliche Erscheinungsbild: Na ja…. freiwillig hätte ich hier nicht gebucht. Bis vor Kurzem gehörte das Haus zur Penta Hotelkette. Der Namenszug am Gebäude nur notdürftig entfernt, noch gut erkennbar. .
Einen guten Eindruck machte das nicht.
Aufatmen beim Betreten der Lobby am frühen Abend. Zwar recht dunkel, aber modern und sehr gepflegt.
Rezeption und Bar gehen ineinander über. Es gibt verschiedene abgeteilte Loungeecken, hier kann man gemütlich als Gruppe sitzen.
Mit dem Seminarauftakt ging es sofort los. Danach empfing uns die Hotelleitung zu einem erfrischenden Aperitif mit Gin und berichtete kurz und interessant über die geplanten Renovierungen seit der Übernahme von Penta.
Das erklärte und milderte die ersten Eindrücke.
Zum Abendessen war für unsere Gruppe auf der ruhigen Terrasse der Hotelrückseite eingedeckt. Bei diesem Sommer kein Problem auch noch Mitte September abends draußen zu sitzen.
Bei der Anmeldung gab ich bei den Speisenwünschen „vegetarisch“ an. War es ein Fehler? Die Gerichte mit Fleisch sahen alle besser aus. Aber bei der stramm kalkulierten Seminarteilnehmer-Vollpension würde ich das gebotene Fleisch sowieso nicht essen.
An diesem Montag gab es dann eine heiße Kartoffelsuppe als Vorspeise. Diese war ok, feinsämig und kräftig gewürzt. Kartoffelsuppe
Frische Petersilie konnte nicht über den „Brühwürfelgeschmack“ hinwegtäuschen.
Zum Hauptgang gab es für mich dann eine großzügige Portion vegetarische Fertigmaultaschen in Fertigbrühe mit sehr fester, geschmacksarmer Gemüsefüllung. Vegetarische Maultaschen
Weniger, dafür ordentlich zubereitet, wäre mehr gewesen. Beste Gelegenheit, die angestrebte Diät einzuläuten.
Das war nix und 3 der 7 Maultaschen reichten mir.
Die Steigerung am Dienstag Abend:
Ich freute mich auf die angekündigte Vorspeise: Kartoffelpuffer, Räucherlachs, Sour Cream.
Vorweg wurde frisches Baguette und Butter serviert (wie am Vortag). .
Dann die Vorspeise und ich war froh, dass noch Baguette übrig war. Die Fertig-Kartoffelpuffer mutierten zwischen diesen widerlichen „Pringels-Chips“ und Pappmasché. Räucherlachs mit TK-Rösti der üblen Sorte
Ungenießbar, undefinierbar, richtig schlecht. Dieses „Etwas“ ging komplett zurück. Der Räucherlachs konnte es auch nicht raushauen, keine gute Qualität. Der Lieferant der Sourcream und des Baguettes war am Erträglichsten!
Es folgte meine vegetarische Pizza mit Spinat und Feta. TK-Pizza
Dieses „Etwas“ als Pizza zu bezeichnen war ein persönlicher Angriff auf jeden italienischen Pizzabäcker!
Ein trockener, harter Fertigfladen. Hier war niemals das Leben gärender Hefe drin. Spinat tot, Fetawürfel ohne Eigengeschmack. Diese Fertigpizza noch mit einem dunklen langen Haar zu dekorieren muss man erst einmal schaffen! Kein Foto, ich wollte meinen Tischnachbarn nicht den Appetit verderben. Ich war schnell durch, da blieb fast alles übrig. Alternativen für die nächsten Abendmahlzeiten hatte ich schon im Kopf!
Sicherlich kann man sich eine Woche so ernähren, aber ich will und muss es zum Glück nicht!
Für ordentliches, sauberes Einzelzimmer mit Vollpension wurden auf der Teilnahmebestätigung € 161,34 ausgewiesen. Das Einzelzimmer bei Onlinebuchung ca. € 80,-- pro Nacht (über den Seminaranbieter sicherlich günstiger). Bleiben gute € 80,00 für Frühstück, Mittagsbuffet und Abendessen (Mittwoch und Donnerstag als Buffet. Da war Luft nach oben.
Das Frühstücksbuffet war vielseitig und gut Das Frühstück reißt die Punktevergabe „Essen“ hoch.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, das passt für die Seminarpause und ist unkompliziert. Blattsalate frisch, der Rest: Convenience.
Mittwochs gab es auch abends Buffet, donnerstags lud der Seminaranbieter in ein etabliertes trierer Restaurant ein (sehr aufmerksam um dem Hotelkoller vorzubeugen). Ich hatte aber an diesem Abend ein Date mit meinem Ex-Freund in Trier).
Fazit:
Ein richtig tolles Seminar mit stimmigen Rahmenprogramm (Stadtführung, Weinprobe im ältesten Weinkeller „Vereinigte Hospitien“, Abendessen im „Wirtshaus zur Glocke am Donnerstagabend)!
Geräumiges Doppelzimmer zur Einzelnutzung, etwas „in die Jahre gekommen“ aber sauber und gepflegt.
Meinen „Ex-Freund“ konnte ich unkompliziert und günstig (mit separater Abrechnung) von Donnerstag auf Freitag in meinem Zimmer nachbuchen.
Die Mitarbeiter im Restaurant und im Hotelservice alle sehr freundlich, hilfsbereit und gastorientiert.
Wer Trier günstig, zentral, gepflegt und mit ordentlichem Frühstück erkunden will, kann hier buchen.
Den Gesamteindruck heben Sauberkeit und Service.
… also fand ich mich am 17.09.18 im Best Western Hotel in Trier ein.
Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend... mehr lesen
Best Western Hotel Trier City
Best Western Hotel Trier City€-€€€Bar, Hotel, Tagungshotel065194950Kaiserstraße 29, 54290 Trier
2.5 stars -
"Ein Seminar ist kein Wunschkonzert…" PetraIO… also fand ich mich am 17.09.18 im Best Western Hotel in Trier ein.
Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend
Geschrieben am 15.11.2018 2018-11-15| Aktualisiert am
15.11.2018
Den Vulkanhof lernten wir über gute Eifelrestaurants kennen. „Ziegenkäse vom Vulkanhof“ ist oft auf den Speisekarten zu finden. Und nach der Bestellung in erstklassiger Qualität auf dem Teller.
Dem Vulkanhof statteten wir nun unseren 3. Besuch ab. Eigentlich eher ich, denn Ziegen- und Schafskäse sind nicht die Favoriten meines Mannes.
Auf der gepflegten Terrasse kann man sich eine Brotzeit mit einer Auswahl verschiedener Ziegenkäsesorten schmecken lassen. Von Eifelfrische über Eifelmilde bis hin zur Eifelwürze. Eine Getränkeauswahl steht den Gästen selbstverständlich auch zur Verfügung. Der Hofladen mit Außenterrasse
Für Schleckermäuler gibt es auch Ziegenkäseeis. Bei diesem Besuch meine Wahl: Die Milchziege – ein erfrischend cremig-mildes und unverfälschtes Eis. Ziegen-Milcheis
Weitere Sorten mit Frucht, Nuss oder Schokolade werden ebenfalls im handlichen Becher angeboten.
Das Eis ließ ich mir bei einem Besuch der „Milcherzeuger“ schmecken. .
Gäste dürfen die vorbildlichen Stallungen besuchen.
Neben Ziegenkäse und weiteren regionalen Produkten bietet der Vulkanhof
- Hofführungen
- Käseschule
- den Lernort Bauernhof für Schüler
Ein Besuch der Vulkanhof-Homepage lohnt sich!
Vor der Abfahrt nochmals ein Besuch im Hofladen. Die zickige Theke
Ein paar Käsesorten, Ziegensalami und Eifelhonig wanderten in den Einkaufskorb für zu Hause.
Selbstverständlich wird der Kunde hier top beraten und "probieren" darf man auch!
Den Vulkanhof lernten wir über gute Eifelrestaurants kennen. „Ziegenkäse vom Vulkanhof“ ist oft auf den Speisekarten zu finden. Und nach der Bestellung in erstklassiger Qualität auf dem Teller.
Dem Vulkanhof statteten wir nun unseren 3. Besuch ab. Eigentlich eher ich, denn Ziegen- und Schafskäse sind nicht die Favoriten meines Mannes.
Auf der gepflegten Terrasse kann man sich eine Brotzeit mit einer Auswahl verschiedener Ziegenkäsesorten schmecken lassen. Von Eifelfrische über Eifelmilde bis hin zur Eifelwürze. Eine Getränkeauswahl steht den Gästen selbstverständlich auch zur... mehr lesen
4.5 stars -
"So ein Käse! Hier wird "gemeckert"!" PetraIODen Vulkanhof lernten wir über gute Eifelrestaurants kennen. „Ziegenkäse vom Vulkanhof“ ist oft auf den Speisekarten zu finden. Und nach der Bestellung in erstklassiger Qualität auf dem Teller.
Dem Vulkanhof statteten wir nun unseren 3. Besuch ab. Eigentlich eher ich, denn Ziegen- und Schafskäse sind nicht die Favoriten meines Mannes.
Auf der gepflegten Terrasse kann man sich eine Brotzeit mit einer Auswahl verschiedener Ziegenkäsesorten schmecken lassen. Von Eifelfrische über Eifelmilde bis hin zur Eifelwürze. Eine Getränkeauswahl steht den Gästen selbstverständlich auch zur
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Im vergangenen Sommer starteten mein Mann und ich hier den ersten Versuch eines Abendessens (ohne vorherige Reservierung). Die Freitagabend „After-Work-Party“ war voll im Gange, so suchten wir uns ein ruhigeres Ziel. Die Panorama-Weitsicht konnten wir trotzdem von der großen Außenterrasse genießen.
Nun luden meine Freundin und Mann anlässlich des Geburtstages ihrer Tochter ins „21“ ein. Sonntagabend sei es dort angenehm ruhig. Wir freuten uns drauf. Zu Fünft machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Da Sonntagabend fanden wir sogar kostenfreie Parkplätze.
Wie im vergangenen Jahr empfanden wir den Ende der 60er Jahre fertig gestellten Bau als sehr ungepflegt. Hier ist über Jahrzehnte nichts passiert. Ich hoffte auf die Funktionstüchtigkeit des Aufzuges. Für diese Punkte kann das Restaurant überhaupt nichts, aber die Stadt Kaiserslautern müsste sich hier dringend das Erscheinungsbild verbessern. Immerhin befindet sich auch das Standesamt im Gebäude.
Oben angekommen wurden wir im modernen Restaurant freundlich begrüßt und zu unserem reservierten am Fenster begleitet.
Unser Tisch war schlicht und sauber mit Tischläufer und Stoffservietten eingedeckt.
Gegenüber dem Eingang befindet sich ein Theken- / Loungebereich, hier kann es dann lauter werden.
Bei unserem Bereich war dieser Barbereich nur von zwei Personen besucht.
Die freundliche Mitarbeiterin reichte die Speisekarten auf einem Klemmbrett. Klassiker werden ergänzt mit „Specials“, diese wechseln saisonal.
Mineralwasser fehlte natürlich nicht. Offene Weine wurden vom Weingut Knoll & Vogel angeboten. Wir entschieden uns für den Grauburgunder trocken und den Chardonnay trocken, je 0,25 l - € 5,50.
Frisches Baguette und Kräuterquark wurden als Küchengruß gereicht.
Als Vorspeise für uns beide:
Kübiscremesuppe mit Garnele im Knuspermantel - € 6,50.
Sehr heiß serviert, mit sehr gutem Kürbisgeschmack, angenehm würzig, überzeugend. Die Garnele seitlich auf einem Holzspieß platziert. Eine gute Idee, so badete die Garnele nicht in der Suppe und blieb außen knusprig! Ein guter Auftakt!
Der Hauptgang meines Mannes:
Linguine mit Garnelen und Kirschtomaten in Knoblauchsugo - € 13,50
Eine reichliche Portion im vorgewärmten tiefen Teller serviert. Pasta und Garnelen auf den Punkt gegart. Eine gute Würze mit Kräutern und Knoblauch.
Ich wählte die Tagliatelle mit asiatisch gebratenen Lachswürfeln und Spinat - € 14,50
Ebenfalls reichlich und gut gewürzt, wobei die asiatische Würze sehr verhalten war. Die Lachswürfel saftig gebraten. Leider wurde vor dem Braten die graue Transchicht nicht entfernt, das mag ich gar nicht.
Probieren durfte ich am Tisch noch die Dinkelpasta mit frischem Spinat, Kirschtomaten, Ziegenkäse und gerösteten Pinienkernen - € 11,50.
Auch sehr gut.
Die Damen im Service waren alle sehr freundlich und aufmerksam, konnten gut Auskunft geben. Vom Service auch die aufmerksame Frage, ob das Kind (da ohne Vorspeise) den Hauptgang vorher serviert bekommen soll. Auch nach dem Servieren der Speisen fehlte die Frage nach unserer Zufriedenheit nicht.
Fazit:
Nicht vom städtischen unschönen Eingangsbereich von einem Besuch abhalten lassen!
Das Restaurant ist modern und gepflegt.
Wir waren alle sehr zufrieden an diesem Abend. An den Nebentischen schien es nicht anders zu sein.
Preis/Leistung passt absolut.
Der Blick über Kaiserslautern ist einfach toll, auch bei Nacht.