Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 933941x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 03.11.2016 2016-11-03| Aktualisiert am
03.11.2016
Besucht am 26.10.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Nach reichhaltigem Frühstück im Hotel stellte sich zur Mittagszeit ein Hüngerchen ein.
Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere. Restaurant im 1. OG
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen zweistimmen Gruß der beiden Servicedamen.
Wir nehmen im langgezogenen Restaurant mit breiter Fensterfront Platz. Schöner Blick zur Ahr. Klare Linie im Restaurant mit Creme-, Holz- und Burgunder-Rottönen. Auf den Tischen dunkelrote Tischläufer mit eingewebten, ahrspezifischen Rebsorten. Die weißen Lampen erinnen an Trauben. .
Die Toiletten modern und absolut sauber.
Bei schönem Wetter stehen geschützte Plätze auf der Terrasse zur Verfügung. Hier muss man dann allerdings auf den Blick ins Ahrtal verzichten. Eingang mit Außenterrasse
Die Karten wurden uns gereicht und wir bestellten vorab eine Flasche Tönissteiner Mineralwasser, 0,75 l zu € 5,50.
Das Wasser wurde im Kühler an unserem Tisch geparkt, natürlich vorher unsere Gläser befüllt.
Die Speisekarte gefällt uns ausgesprochen gut und die Entscheidung fällt schwer. Sehr abwechslungsreich, nicht überladen. Unter jeder Speise steht eine Weinempfehlung, diese nahmen wir gerne an.
Lediglich die 2 Kindergerichte zeugen nicht von Frischeküche, beide Gerichte (Hähnchen Nuggets und Schnitzel) mit Pommes als Beilage. Das passt nicht ins Bild. Kann man Kinder nicht mit Pasta und Gemüse begeistern? Die Zutaten sind doch vorhanden.
Wir werden von einem schönen Gruß aus der Küche überrascht. Dunkles saftiges Brot und kleine Chiabattabrötchen. Dazu mal was ganz anderes, und so stimmig in dieser weinseligen Umgebung: Fein gewürfelte Zwiebeln mit Rotwein und Gewürzen mariniert. Gruß aus der Küche Frisches Brot mit Rotweinzwiebeln
Da blieb nichts übrig und unsere Erwartungen für die Hauptgerichte stiegen.
Der Service sehr aufmerksam und freundlich, allerdings war dies zur späten Mittagszeit auch nicht zu schwer. Die meisten Gäste waren wohl schon durch. Fragen zu den Speisen konnten sofort beantwortet werden. Auch nach dem Servieren die Frage, ob alles recht ist, eine Selbstverständlichkeit.
Nach angenehmer Wartezeit wurden vorab unsere Beilagensalate und kurz darauf unsere dampfenden Gerichte auf vorgewärmten Tellern serviert. Optik schon mal sehr schön.
Bei meinem Gericht war also auch ein (auf der Speisekarte nicht beschriebener) Beilagensalat dabei. Dieser sei im Druck vergessen worden.
Schön, denn der Beilagensalat war vielfältig, frisch und mit gutem Balsamicodressing mariniert. Beilagensalat
Mein Mann war von seinem polnischem Gericht Kopytka - gebratene Kartoffeltaler auf einem Ragoût von Champignons, Strauchtomaten und Broccoli, dazu frische Blattsalate der Saison € 12,50
sehr angetan. Gebratene Kartoffeltaler mit Gemüse
Schöne Portion, die Kartoffeltaler hätten etwas mehr Bräunung vertragen können. Aber lieber so, als verbrannt (dies hatten wir ja öfters in der Vergangenheit). Das Gemüse knackig mit frischen Champignons, Zwiebeln, die getrockneten Tomaten darunter schön aromatisch.
Dazu die Weinempfehlung Dagernova Weißburgunder trocken , 0,2 l zu € 4,50. Gute Wahl.
Für mich gab es: Hausgemachte Räuberknödel auf einem Bett von frischem Blattspinat mit Gorgonzola-Sahne-Sauce € 11,90.
2 luftig, lockere Knödel. Durch verschiedene Brotsorten geschmacksintensiver als „normale“ Semmelknödel. Der Blattspinat reichlich und die Gorgonzola-Sauce so wie man sie erwartet (und besser nicht über den Fettgehalt nachdenkt). Als Farbtupfer mit einer gehäuteten Tomate und frischer Petersilie dekoriert. Räuberknödel mit Blattspinat Knödel geöffnet: Schön luftig und locker!
Mit der Weinempfehlung Dagernova Riesling trocken, 0,2 l € 4,00 war ich auch sehr zufrieden.
Nach dem Essen wurde noch ein Dessert oder Kaffee angeboten. Danach stand uns nicht der Sinn. So zahlten wir kurze Zeit später und gingen ein Stockwerk tiefer zum Weinshoppen. Gewölbe der Weinmanufaktur Dagernova
Fazit: Ein Treffer den wir jederzeit wieder besuchen würden, auch wenn wir eigentlich eine urig-gemütliche Weinstube im Sinn hatten.
Tipp: Am 19.11.16 wird ein Wildbuffet „Wilder Wein“ mit Weinen / Mineralwasser zu € 79,00 angeboten!
Nach reichhaltigem Frühstück im Hotel stellte sich zur Mittagszeit ein Hüngerchen ein.
Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere.
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen... mehr lesen
4.5 stars -
"Modern, freundlich, gute Speisen, gute Weine. Passt!" PetraIONach reichhaltigem Frühstück im Hotel stellte sich zur Mittagszeit ein Hüngerchen ein.
Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere.
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen
Geschrieben am 31.10.2016 2016-10-31| Aktualisiert am
31.10.2016
Besucht am 25.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 150 EUR
Schon lange wollten wir an die Ahr. Nun endlich hatten wir für 2 Tage im Hohenzollern gebucht. Durch die exquisite Alleinlage in den Weinbergen am Rotweinwanderweg wollten wir auch beide Abende im Restaurant essen um nicht mehr Auto fahren zu müssen. Rechts im Bild das Hohenzollern Toller Blick aus dem Restaurantfenster
Die Begrüßung bei unserer Ankunft freundlich und schlicht, Zimmerschlüssel, fertig. Kein „Herzlich willkommen“ oder die Frage nach der Anreise, Parkplatz etc. Auch kein Hinweis auf Saunanutzung oder Frühstückszeiten- / Frühstücksort. Bei einem Haus mit gewissem Anspruch haben wir hier mehr erwartet.
Unser Zimmer ordentlich und ruhig. Für den ersten Abend hatten wir im Restaurant einen Tisch reserviert. Wir wollten erst einmal schauen, wie die Küche ist.
Die Speisekarten der Homepage sind leider nicht aktuell, sie stammt wohl vom Juli dieses Jahres. Die Linie stimmt aber, so kamen wir mit der Auswahl der gereichten Speisekarte gut zurecht.
Ein Servicemitarbeiter im erfahrenen Alter war für unseren Tisch zuständig, unterstützt vom einem etwas jüngeren Herrn. Beide in schwarzem Anzug und Krawatte. Es passt alles zum edel-gediegendem Stil. Helle und feine Einrichtung, Kronleuchter, Wandlampen mit Spinnenwebendeko (der Service sollte sich immer mal in Gästeperspektive selbst an den Tisch setzen). Gestärkte weiße Tischtücher, Stoffservietten, Rose im Glas und Kerze. Im Restaurant
Alles tadellos, auch modernen Toilettenräume. Restaurant und Toilette sind ebenerdig, also gehbehindertengerecht.
Bei schönem Wetter gibt es einige schöne Terassenplätze mit Blick ins Ahrtal.
Vom Boden wird man hier eher nicht essen wollen. Der Teppichboden mit Hohenzollernlogo war sicherlich mal schick, nun ist er komplett mit dunkeln Laufwegen und Flecken versehen. Eine Reinigung oder gleich ein neuer Bodenbelag wäre keine schlechte Investition.
Wir haben einen schönen Platz am Panoramafenster, draußen zwar schon dunkel, haben wir trotzdem einen weiten Blick auf Ahrweilers Lichter.
Unsere Getränkewünsche werden abgefragt.
Zum Aperitif entscheiden wir uns beide für einen trockenen Rieslingsekt, 0,1l zu € 8,50. Aperitif
Ein feiner und gut gekühlter Auftakt.
Natürlich noch eine Flasche wohlklingendes Mineralwasser „Apollinaris Selection“. Mit solch einem auserwählten Namen muss die 0,75 l-Flasche dann auch € 6,90 kosten. Sie bekam auch einen eigenen Kühler.
Der erster Gruß aus der Küche wird grußlos von dem unterstützenden Serviceherrn gereicht. Weder „Guten Abend“ noch was serviert wird. Nun gut, wir haben ja Augen und Geschmackssinn: 4 Sorten Backwaren, frisch und reichhaltig. Dazu ein Dreierlei: körniger Frischkäse mit Pesto, Butter, Chili-Frischkäse. Gruß: Frisches Gebäck 3erlei zur Brotauswahl
Kurz darauf bereits das zweite Amuse mit Ansage unseres erfahrenen Serviceherrn: Ein Stückchen glasiger Kabeljau auf Perlgraupen und Salatgurkenessenz. Auf Zimmertemperatur gereicht, sehr fein und eine stimmige Kombination! Amuse: Kabelja, Graupen, Gurke
Wir nutzten die Gelegenheit, um längere Pausen zwischen den Gängen zu bitten. Dies wurde auch in Folge sehr gut umgesetzt.
Ich wählte das Herbstmenü als 3-Gang zu € 49,00.
Mein Mann stellte sich seine Speisen à-la-Carte zusammen.
Seine Vorspeise: Mit Bergkäse überbackene Steinpilze und Pfifferlinge auf handgeschnittenen Eiernudeln in Petersilienrahm € 16,00. Feine Bandnudeln mit Pilzen
Überbacken? Nun ja, eher nicht. Steinpilze gering vertreten, die Pfifferlinge nicht die hochwertigste Qualität. Wobei ja auch die Pfifferlingszeit nun vorbei ist. Dies war auch deutlich an den sehr dunklen Anschnittstellen zu sehen. Die feinen Bandnudeln auch gering bemessen. Etwas Käse auf der Pasta durch die Wärme des Gerichtes geschmolzen. Der Preis für diese Vorspeise stolz.
Für mich wurde ein sehr schön angerichteter Teller serviert: Geröstete Jakobsmuscheln, Zitronen-Kapern-Vinaigrette, gebackener Blumenkohl.
Nicht nur schön angerichtet, auch geschmacklich überaus gelungen. Die einzelnen Aromen kamen sehr gut durch. 2 Jakobsmuscheln, innen noch glasig. Die Vinaigrette mit klein geschnittenen Kapern toll dazu. Der Blumenkohl paniert und gebacken, mit Kapernapfel und Kresse (es müsste Affilakresse gewesen sein) dekoriert.
Zwischendurch wurde das Weinbuch gereicht und wir dachten selbstverständlich gleich an Schreiber „Nolux“. Bei der Wahl beschränkten wir uns auf die Ahrweine. Obwohl wir ja sozusagen auf dem Rotweinwanderweg saßen wollten wir gerne beim Weißwein bleiben. Nicht so einfach bei der Hauptspeisenkombination Fisch + Wild. Unser Tischservice konnte hier gut helfen und empfahl den trockenen Banc de Noir vom Weingut Kriechel aus Walporzheim. Die Flasche zu € 29,00. Der Wein war eine sehr gute Begleitung zu unserem Essen. Lagerung im Eiskühler, Nachschenken durch den Service vorbildlich.
Unsere Hauptspeisen:
Mein Mann wählte: Weißes Heilbuttfilet mit Steinpilzen, Rucola und (auf Wunsch ohne) Speck gebraten. Kartoffel-Lauch-Stampf, Röstzwiebelsud € 26,00. Weißes Heilbuttfilet, Steinpilzen, Rucola,Kartoffel-Lauch-Stampf
Eine ordentliche Portion, auch wieder schon angerichet. Der Heilbutt minimal über den Punkt gegart. Der Kartoffelstampf mit geringem Lauchanteil. Die Steinpilze wurden mit den Pfifferlingen gestreckt, die Pfifferlinge müssen jetzt weg!
Mein Hauptgang des Menüs: Reh-, Hirsch- und Frischlingsrücken aus hiesiger Jagd, Lorbeer-Zimtblüten-Jus, Pfifferlinge, Quitten-Walnuss-Ravioli. Reh-, Hirsch- und Frischlingsrücken
Das Reh wunderbar zart. Das andere Fleisch etwas kernig und leider nur noch sehr schwach rosa. Geschmacklich aber sehr gut. 2 Quitten-Walnuss-Ravioli, hausgemacht und eine Kombination zum Reinlegen! Dazu noch 2 Mini-Gnocci mit Walnusstückchen, ebenso gelungen. Mit knackigem Romanesco-Röschen und dem feinen Jus ein gut schmeckendes Gericht.
Obwohl alle Speisen edel mit silberner Speiseglocke serviert wurden, diese dann zeitgleich gelüftet wurden, waren die Speisen leider schon etwas abgekühlt. Die sehr gut vorgewärmten Teller waren heißer als mein Wild.
Mein Mann streikte beim Dessert und beschränkte sich auf eine kleine Williamsbirne in flüssiger Form zu € 5,00.
Das Dessert: Aprikosen-Rosmarin-Mousse, Kaffee-Pinienkernkuchen, Karamell-Meersalz-Panna Cotta, Aprikosen-Verbene-Sorbet.
Platz 1: Die Karamell-Meersalz-Panna Cotta! Die Süße in Kombination mit deutlichem Salzgeschmack fand ich sehr gelungen und es war neu für mich!
Platz 2: Das cremige Aprikosen-Verbene-Sorbet. Fruchtig und fein.
Platz 3. Ein cremiges Eis (eventuell Vanille/Mascarpone). Wohl als Ersatz für das Aprikosen-Rosmarin-Mousse auf das ich mich wegen des Rosmarins gefreut hatte. Den Service drauf angesprochen, ob das Mousse aus war, blieb eine Antwort auf meine Frage aus.
Platz 4: Der Kuchen. Fest, massig und künstlich im Geschmack. Nicht meins.
Fazit: Der Abend war schön, die Getränke sehr gut und die Speisen im Großen und Ganzen auch. Richtig wohl haben wir uns nicht gefühlt. Es war schon alles sehr verhalten und steif. Und trotzdem mit einigen Schwächen im Detail. So wurde zum Beispiel nach dem Servieren der Speisen auch nie gefragt, ob alles recht ist und ob es schmeckt.
Die Verabschiedung beim Auschecken ähnlich wie bei der Anreise. Rechnung – zahlen – Auf Wiedersehen! … oder auch nicht.
Personeller Lichtblick während dieser beiden Tage war eine junge Mitarbeiterin die im Frühstücks- und später im Zimmerservice tätig war. Ihre fröhliche und gut gelaunte Art färbt hoffentlich auf die Kollegen noch ab!
GastroGuide Kollege kgsbus war hier ja auch schon 2013 zu Gast. Wir hatten die Hoffnung, hier eine deutliche Steigerung zu erleben. Leider nicht.
Schon lange wollten wir an die Ahr. Nun endlich hatten wir für 2 Tage im Hohenzollern gebucht. Durch die exquisite Alleinlage in den Weinbergen am Rotweinwanderweg wollten wir auch beide Abende im Restaurant essen um nicht mehr Auto fahren zu müssen.
Die Begrüßung bei unserer Ankunft freundlich und schlicht, Zimmerschlüssel, fertig. Kein „Herzlich willkommen“ oder die Frage nach der Anreise, Parkplatz etc. Auch kein Hinweis auf Saunanutzung oder Frühstückszeiten- / Frühstücksort. Bei einem Haus mit gewissem Anspruch haben wir hier... mehr lesen
Hohenzollern an der Ahr
Hohenzollern an der Ahr€-€€€Restaurant, Weinstube, Hotel, Tagungshotel026419730Am Silberberg 50, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
3.0 stars -
"Tolle Lage, Hotel und Restaurant im Gesamtpaket leider nicht stimmig." PetraIOSchon lange wollten wir an die Ahr. Nun endlich hatten wir für 2 Tage im Hohenzollern gebucht. Durch die exquisite Alleinlage in den Weinbergen am Rotweinwanderweg wollten wir auch beide Abende im Restaurant essen um nicht mehr Auto fahren zu müssen.
Die Begrüßung bei unserer Ankunft freundlich und schlicht, Zimmerschlüssel, fertig. Kein „Herzlich willkommen“ oder die Frage nach der Anreise, Parkplatz etc. Auch kein Hinweis auf Saunanutzung oder Frühstückszeiten- / Frühstücksort. Bei einem Haus mit gewissem Anspruch haben wir hier
Geschrieben am 30.10.2016 2016-10-30| Aktualisiert am
30.10.2016
Beim Spaziergang durch Remagen entdecken wir das, was uns leider in und um Idar-Oberstein so sehr fehlt:
Ein türkisches Restaurant "Die türkischen Rheinländer" (kein Döner-Imbiss) mit breiter Auswahl türkischer Gerichte! Leider waren wir noch nicht hungrig, heute sah ich mir interessehalber die Homepage an.
Beieindruckt hat mich die Einleitung und Begründung der Brüder Davut und Necmettin Deniz für die Umbenennung des ehemaligen Restaurant Bosporos.
Zitat der Homepage:
"als wir vor über 30 Jahren nach Remagen kamen, da kamen wir vom Bosporus. Das sollte dann auch der Name unseres Restaurants sein, bis wir – zum 25. Jubiläum – die Entscheidung trafen, den Namen unseres Restaurants zu ändern. Denn längst ist das Rheinland und insbesondere Remagen unser Zuhause geworden. Denn hier leben wir, hier sind unsere Freunde, hier bedienen wir unsere Gäste und hier fühlen wir uns wohl. Türkische Gastfreundschaft, rheinische Herzlichkeit, türkische Lebensfreude und rheinischer Humor – wir wollen das Beste aus unserem Herkunftsland und unserer neuen Heimat miteinander verbinden. Was liegt da näher, als das auch im Namen unseres Restaurants deutlich zu machen?
Denn mit türkischen Wurzeln und rheinischen Gepflogenheiten sind wir zu dem geworden, was wir heute sind: Die türkischen Rheinländer..."
Ich hoffe, ich komme mal wieder nach Remagen! Denn diese Einladung gefällt mir sehr.
Beim Spaziergang durch Remagen entdecken wir das, was uns leider in und um Idar-Oberstein so sehr fehlt:
Ein türkisches Restaurant "Die türkischen Rheinländer" (kein Döner-Imbiss) mit breiter Auswahl türkischer Gerichte! Leider waren wir noch nicht hungrig, heute sah ich mir interessehalber die Homepage an.
Beieindruckt hat mich die Einleitung und Begründung der Brüder Davut und Necmettin Deniz für die Umbenennung des ehemaligen Restaurant Bosporos.
Zitat der Homepage:
"als wir vor über 30 Jahren nach Remagen kamen, da kamen wir vom Bosporus. Das sollte dann... mehr lesen
Die türkischen Rheinländer
Die türkischen Rheinländer€-€€€Restaurant02642 3445Marktstraße 56, 53424 Remagen
stars -
"Restaurant umbenannt bei gleichen Inhabern - vorher Restaurant Bosporus" PetraIOBeim Spaziergang durch Remagen entdecken wir das, was uns leider in und um Idar-Oberstein so sehr fehlt:
Ein türkisches Restaurant "Die türkischen Rheinländer" (kein Döner-Imbiss) mit breiter Auswahl türkischer Gerichte! Leider waren wir noch nicht hungrig, heute sah ich mir interessehalber die Homepage an.
Beieindruckt hat mich die Einleitung und Begründung der Brüder Davut und Necmettin Deniz für die Umbenennung des ehemaligen Restaurant Bosporos.
Zitat der Homepage:
"als wir vor über 30 Jahren nach Remagen kamen, da kamen wir vom Bosporus. Das sollte dann
Geschrieben am 29.10.2016 2016-10-29| Aktualisiert am
29.10.2016
Besucht am 25.10.20162 Personen
Rechnungsbetrag: 12 EUR
Leider nur eine Übernachtung in Düsseldorf. Für’s Frühstück gab mein Bruder uns den Tipp im Bauerngarten Benninghoven zu frühstücken.
Dies haben wir dann auch gemacht. Gepäck im Auto verstaut, das Ziel lag verkehrsgünstig Richtung Autobahn für die Weiterreise. 10 Minuten Fahrzeit, schon waren wir auf dem platten Land umgeben von Feldern und Weiden.
Parkplätze findet man direkt vor der Türe, das Café im Innern der Markthalle ist nicht gleich zu erkennen. Hier wird ein Gesamtpaket geliefert: Bauernbäckerei, Gemüseanbau (die eigene Kürbisernte in vollem Gange), Markthalle mit ausschließlich eigenen und regional zugelieferten Produkten, Cafè. Vor der Türe die eigene Kürbisernte
Durch die Markthalle geht es rechts ins Café. Dies wirkt noch recht neu und sehr gepflegt. Viel helles Holz, breite Fensterfronten zur schönen Außenterrasse. Zur anderen Seite eine breite Fensterfront durch die man das Treiben in der Markthalle beobachten kann. Blick in die Markthalle
Angeboten wird Frühstück, Mittagstisch mit saisonalen Gerichten, aktuelle Gerichte
Kaffee und Kuchen.
Um 18.00 Uhr ist Feierabend. Für Abwechslung ist gesorgt, die Homepage bietet einen guten Überblick.
Die Servicemitarbeiterin begrüßte uns herzlich. Wir wählten einen Platz am Fenster. Die Fenster sind mit frischen Sonnenblumen dekoriert. Das Café
Die Karten lagen am Tisch bereit. 2 x das kleine Bauernfrühstück zu € 5,50 für uns. Dies enthält: Auszug aus der Frühstückskarte
Wir bestellten das Frühstück nur mit Käse, kein Problem. Ich tauschte den Filterkaffee in einen Milchkaffee für € 1,00 Aufpreis.
Kurz darauf wurde appetitlich geliefert. So klein ist das Frühstück gar nicht! Frische und feine Backwaren aus der eigenen Bäckerei. Eine schöne Käseauswahl, Obstsalat, der Apfelsaft in guter Qualität ohne Zusätze. Kleines Bauernfrühstück Obstsalat
Zwischendurch die aufmerksame Frage, ob alles so recht ist. Wirklich nett hier!
Wir ließen es uns gemütlich schmecken. Danach konnte ich es mir nicht verkneifen, in der schönen Markthalle noch ein bisschen zu stöbern und zu kaufen. Die Markthalle
Die Toiletten einwandfrei sauber und gepflegt. Markthalle, Café und Toiletten liegen ebenerdig ohne Stufen.
Der Mittagstisch findet wohl regen Zuspruch. Beim Verlassen des Cafés kurz vor Mittag kamen ganze Truppen angeradelt!
Leider nur eine Übernachtung in Düsseldorf. Für’s Frühstück gab mein Bruder uns den Tipp im Bauerngarten Benninghoven zu frühstücken.
Dies haben wir dann auch gemacht. Gepäck im Auto verstaut, das Ziel lag verkehrsgünstig Richtung Autobahn für die Weiterreise. 10 Minuten Fahrzeit, schon waren wir auf dem platten Land umgeben von Feldern und Weiden.
Parkplätze findet man direkt vor der Türe, das Café im Innern der Markthalle ist nicht gleich zu erkennen. Hier wird ein Gesamtpaket geliefert: Bauernbäckerei, Gemüseanbau (die eigene Kürbisernte in... mehr lesen
4.0 stars -
"Eine Landpartie zum Frühstück!" PetraIOLeider nur eine Übernachtung in Düsseldorf. Für’s Frühstück gab mein Bruder uns den Tipp im Bauerngarten Benninghoven zu frühstücken.
Dies haben wir dann auch gemacht. Gepäck im Auto verstaut, das Ziel lag verkehrsgünstig Richtung Autobahn für die Weiterreise. 10 Minuten Fahrzeit, schon waren wir auf dem platten Land umgeben von Feldern und Weiden.
Parkplätze findet man direkt vor der Türe, das Café im Innern der Markthalle ist nicht gleich zu erkennen. Hier wird ein Gesamtpaket geliefert: Bauernbäckerei, Gemüseanbau (die eigene Kürbisernte in
Geschrieben am 28.10.2016 2016-10-28| Aktualisiert am
28.10.2016
Besucht am 24.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 97 EUR
Seit September verfolgte ich eine kleine offene Diskussion im GastroGuideForum: GastroGuide wird auf der Messe „GastroTageWest“ in Essen vom 23. – 25.10.16 vertreten sein.
Wieder einmal wurde ein Treffen rund um Essen angeregt. GastroGuide Chef Jens samt Bruder sagten eine Teilnahme zum Abendessen zu.
Ab dem 20.10. spitzte sich die Diskussion richtig zu uns es sah aus, als ob es wieder einmal scheitern würde. Das Treffen war nur Montag, 25.10.16, möglich. Montag = der Gastro-Ruhetag! Mehrere Messen erschwerten die Reservierung. Zimmersuche für Lavandula glich am Samstag vorher einem Krimi. Mein Mann und ich konnten privat nächtigen, ein Vorteil meiner Heimatstadt Düsseldorf.
„First“ hat uns hier federführend (bzw. whatsapp-gruppenführend) alle „unter einen Hut“ gebracht. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön für die ortskundige Organisation!
So trafen wir alle, Jens samt Bruder, First, Lavandula, Shaneymac, mein Mann und ich, pünktlich um 19.00 Uhr im Gut Porz ein. Mein Mann und ich gönnten uns für An- und Abfahrt ein Taxi.
Blind date der etwas anderen Art - Jens war so aufmerksam, sich durch eine "GastroGuide-Tragetasche" kenntlich zu machen.
Bei unserem Eintreffen war ich sofort begeistert von dem historischen (ca. 1470) Fachwerkhaus. .
Es strahlt gepflegte Gemütlichkeit aus, diese setzte sich im Innern fort. Das Restaurant ist auf 2 Ebenen mehrfach unterteilt. Sehr schön auch der etwas abseits gelegene Wintergarten. Der Wintergarten
Im Gut Porz war ich noch nie. Bekannt ist es mir durch die sehr positiven vorangegangenen Beiträge von Escoffier² und Huck. Hinzu kam noch Christian Rachs TV-Sendung Anfang dieses Jahres: Die Wahl „Deutschlands Lieblingsrestaurant in der Kategorie Deutsche Küche“. Gut Porz, unter Führung der Eheleute Neumann, gewann mit seinem Team.
Da Gut Porz mein Vorschlag für unser Treffen war, hoffte ich auf eine gelungene Wahl. Ich kann vorweg nehmen: Mein Mann und ich sind noch immer begeitert und ich hoffe, es hat den anderen 5 Mitstreitern ebenso gefallen.
Nach herzlicher Begrüßung wurden wir von einer Servicemitarbeiterin treffauf zu unserem reservierten gemütlichen Tisch begleitet. In einer kleinen Niesche, ich glaube die Servicedame nannte den Platz „alte Küche“, hatten wir es gut getroffen. Unser Tisch in der "alten Küche" Wanddeko "alte Küche"
Die antike Dekoration um uns herum entsprechend einer alten Küche. Viel dunkles Holz, offen gelegte Fachwerkbalken, angenehme Beleuchtung.
Die Karten lagen bereits an unserem schön herbstlich dekoriertem Holztisch aus. Eine sehr schlichte Ausführung. Cremefarbenes DIN-A-4-Papier. 4-fach bedruckt und mittig auf A5 gefaltet. Deckblatt, Vorspeisen innen links, Hauptgerichte rechts, Rückseite mit Desserts. Hauptgerichte 24.10.16
Die Gliederung der Vor- und Hauptspeisen etwas unübersichtlich.
Die Karte wechselt wöchentlich, immer samstags. Geschmacklich sollte hier jeder fündig werden.
Die Getränkewünsche wurden abgefragt und wir brauchten mal nicht über Wein nachzudenken! Es gab wunderbares Schlüssel Alt (Düsseldorfer Hausbrauerei seit 1850)!!! Beide sind wir keine Biertrinker, aber auf das Alt haben wir uns sehr gefreut. 0,2 l im Glas, immer frisch und perfekt gekühlt, zu € 1,70. Schlüssel-Alt
Der gut geschulte Service hatte die Gläser stets im Blick, so folgten noch einige Gläschen an diesem Abend! Ein kleiner Gruß aus der Küche wurde serviert. Ein Korb mit frischem, lauwarmen, Weißbrot. Eine schöne Kruste außen, innen saftig. Das Brot wurde später nochmals aufgefüllt. Dazu wurde ein würziger Crèmefraîche-Dip gereicht. Vorweg warmes Knusperbrot... ... und feinwürziger Aufstrich
Die Wartezeiten auf unsere Speisen war etwas länger. Dies wurde aber gleich bei der Tischreservierung mitgeteilt. Das Restaurant war nahezu ausgebucht. Uns war die längere Wartezeit gerade recht. So hatten wir mehr Zeit zum kennenlernen und erzählen. Wir unterhielten uns blendend in unserer Runde!
Unsere Vorspeisen: Rucola Salat mit Wildkräutern & Flusskrebsschwänzen in einem leichten Feigen-Senfdressing zu € 12,50 für mich. Rucolasalat und Flußkrebse
Eine großzügige Portion frischer Blattsalat, Kräuter und Sprossen, reichlich Flußkrebsschwänze von sehr guter Qualität. Das Dressing sehr cremig und fein abgestimmt.
Hausgemachte kleine Reibekuchen mit zartem Räucherlachs & Kräutercrèmefraîche zu € 14,50.
Mein Mann war hellauf von seinen 3 superknusprigen, goldgelben und definitiv hausgemachten Reibeküchlein begeistert! So sollen sie sein. Dazu die passende Menge milder und zarter Räucherlachs, Crèmefraîche und Zitronenscheiben. Klasse. Reibekuchen und Räucherlachs
Unsere Hauptspeisen:
Für mich das Filet vom Yellow Fin Tuna „Sashimi“ (kurz gebraten) auf feinen Linguini mit einem leichten Trüffelrahm, fein gehobeltem Herbsttrüffel & kleinem Gemüse zu € 23,50. Gelbflossenthunfisch "Sashimi", Pasta, Herbstrüffel
Serviert im gut vorgewärmten Pastateller schlug mir sofort der frische Trüffelduft entgegen! Meine Mundwinkel zum breiten Grinsen verzogen: So hatte ich mir dieses Gericht erhofft! Reichlich Gelbflossenthunfisch in Sushiqualität. Nur außen kurz angebraten, innen roh und butterzart. Beim Schneiden störte kein sehniges Häutchen – das war allerbeste Qualität. Die feinen Linguini schön mit Biss, ebenso das seitlich platzierte gemischte Gemüse. Der Trüffel obenauf hauchfein und nicht kleinlich gehobelt. Dieser Herbsttrüffel mit wunderbarem Aroma! Und nicht die Pseudo-Trüffelsorte, die einem sonst untergejubelt wird und Trüffelöl über mangelndes Eigenaroma hinwegtäuschen soll.
Ich war hellauf begeistert von diesem Gericht und seiner Reichhaltigkeit.
Gebratene Riesengarnelen (S. W. Black Tiger Gambas) mit frischen Kräutern, Knoblauchsauce und kleinem Salat zu € 18,50 für meinen Mann. Riesengarnelen mit Salalt
Er war ebenso wie ich von seinem Hauptgang angetan. 6 große Garnelen auf den Punkt, innen noch glasig, gebraten. Der Salat gar nicht so klein, wie es die Beschreibung der Karte vermuten ließ.
Unsere 7 Vorspeisen und 7 Hauptgerichte wurden jeweils immer vom Service gemeinsam für uns serviert. Auch die Nachfrage, kurz nach dem Servieren der Speisen, ob alles recht ist fehlte nicht. Der Service im gesamten Haus wirkte für uns kompetent, gut geschult, aufmerksam und nach einem insgesamt fröhlichem Team. Dies bei rappelvollem Haus zeugt von sehr viel Professionalität.
Auch die Frage nach einem Dessert blieb nicht aus. Da unsere gut gelaunte Runde gut gesättigt war, beschränkte sich das Dessert auf Espresso zu € 2,20. Für mich dann lieber doch noch ein Alt!
Obwohl die meisten am nächsten Tag arbeiten müssen, halten wir es recht lange aus bis eine herzliche Verabschiedung folgte. Auch das Serviceteam begleitete uns nach unten und verabschiedete sich freundlich.
Am 16.12.16 bin ich wieder in Düsseldorf, leider war kein Tisch mehr für einen zweiten Besuch zu ergattern. Im November und Dezember sind alle Wochenenden einschließlich Freitag ausgebucht. Reservieren ist hier unbedingt erforderlich. Qualität spricht sich rum – aber hier waren wir definitiv nicht zum letzten Ma(h)l!
Danke an alle, die zu diesem schönen Abend beigetragen haben! Unsere Tischrunde und das Team Gut Porz! Man sieht sich sicherlich wieder!
Seit September verfolgte ich eine kleine offene Diskussion im GastroGuideForum: GastroGuide wird auf der Messe „GastroTageWest“ in Essen vom 23. – 25.10.16 vertreten sein.
Wieder einmal wurde ein Treffen rund um Essen angeregt. GastroGuide Chef Jens samt Bruder sagten eine Teilnahme zum Abendessen zu.
Ab dem 20.10. spitzte sich die Diskussion richtig zu uns es sah aus, als ob es wieder einmal scheitern würde. Das Treffen war nur Montag, 25.10.16, möglich. Montag = der Gastro-Ruhetag! Mehrere Messen erschwerten die Reservierung. Zimmersuche... mehr lesen
Gasthof Gut Porz
Gasthof Gut Porz€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice02102934080Hülsenbergweg 10, 40885 Ratingen
5.0 stars -
"Ein stimmiges Gesamtpaket im Gut Porz für ein wunderbares kleines Communitytreffen in NRW!" PetraIOSeit September verfolgte ich eine kleine offene Diskussion im GastroGuideForum: GastroGuide wird auf der Messe „GastroTageWest“ in Essen vom 23. – 25.10.16 vertreten sein.
Wieder einmal wurde ein Treffen rund um Essen angeregt. GastroGuide Chef Jens samt Bruder sagten eine Teilnahme zum Abendessen zu.
Ab dem 20.10. spitzte sich die Diskussion richtig zu uns es sah aus, als ob es wieder einmal scheitern würde. Das Treffen war nur Montag, 25.10.16, möglich. Montag = der Gastro-Ruhetag! Mehrere Messen erschwerten die Reservierung. Zimmersuche
Geschrieben am 24.10.2016 2016-10-24| Aktualisiert am
16.04.2023
Besucht am 21.10.2016Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 248 EUR
So, nun hocke ich hier am PC… Shaneymac war da! Ich wusste ja, worauf ich mich eingelassen habe! Eine gewohnt überaus gelungene Rezi unseres Abends mit ihm, Nolux und „Fräulein“ hat er bereits hinterlassen, seine schriftstellerischen Qualitäten erneut bewiesen.
Was soll ich noch schreiben? Ich lehne mich einfach entspannt zurück und schreibe noch ein klein wenig dazu. Gut, dass er so einen klasse Job vorweg gemacht hat!
Seit Wochen freuten sich Nolux und „Fräulein“,mein Mann und ich auf diesen Besuch. Shaneymac hat seinen Besuch an der Nahe angekündigt!
Ausschlag hierzu gab vielleicht mein letzter Beitrag für die Kyrburg in Kirn. Genau diese ließ uns für Shaneymacs Kurzvisite leider im Stich: Geschlossene Gesellschaft.
Nolux suchte nach einer Alternative in der Nähe, gar nicht so einfach. Letztlich viel die Wahl auf die Kupferkanne.
Wir holten Nolux und den angereisten Shaneymac im Hause Nolux ab. „Fräulein“ stieß gleich nach der Arbeit zu uns
.
Die Begrüßung in der Kupferkanne freundlich. Nach Frage nach der Reservierung wurde uns unser Tisch gewiesen. Dieser sauber und schlicht eingedeckt. Tischläufer, Papierservietten guter Qualität, frische Gerbera und Windlicht. .
Viel gemütlicher ist es seit unserem letzten Besuch hier nicht geworden. Die Einrichtung ist wirklich nüchtern und der Gastraum wie ein Saal.
Die Karten wurden gereicht und studiert. Die Speisen abweichend von der nicht aktualisierten Homepage, aber mit gleicher Linie: Regional, saisonal, abwechslungsreich. Die erste Seite: „Herbstliche Kürbiskarte“.
Der Aperitif wurde abgefragt. Für meinen Mann und mich ein Nahe-Winzersekt, 0,1 l zu € 5,20. Und für den Wasserhaushalt heimisches Schwollener Mineralwasser, 0,75 l zu € 5,00.
Ein kleiner Gruß wurde uns serviert: Baguette und ein dunkles Körnerbrot. Dazu 3 goßzügige Schälchen Frischkäsecreme die sehr überzeugend an Petrella erinnerte. Gruß aus der Küche
Unsere Vorspeisen: Kürbiscrèmesuppe mit gebratener Jakobsmuschel, Kernen und Öl € 6,80, die Wahl meines Mannes. Kürbiscremesuppe mit Jakobsmuschel
Er war sichtlich zufrieden mit seiner Wahl. Die Suppe schön heiß und sämig, die Jakobsmuschel mittig noch leicht glasig. Geschmacklich abgerundet mit Kürbiskernöl.
Für mich gab es: Karamellisierter Ziegenkäse mit Kürbischutney und Feldsalat € 9,80. Gratinierter Ziegenkäse, Feldsalat, Kürbischutney
Nett angerichtet serviert. Der Ziegenkäse recht mild im Geschmack, das Kürbischutney eine sehr feine Kombination zum Käse. Der Feldsalat mit leichtem Dressing mariniert.
Dazu gab es einen Naheriesling Tonschiefer, 0,2 l zu € 5,40. Dieser gefiel mir mit jedem Schluck besser.
Zu unseren Vorspeisen wurde nochmals Brot nachgereicht.
Hauptspeisen:
Für meinen Mann: Gebratenes Zanderfilet mit Thymianjus, Kürbiskraut und kleinen Kartoffeln € 21,80. Zanderfilet
2 saftige Fischfilets, die Haut leider nicht kross. Die Kartoffeln mit Schale leicht angebraten. Geschmacklich bezeichnete nicht nur mein Mann das Kürbiskraut als misslungen. Ein Gewürz daran überlagerte alles, auch das Thyminjus. Wir rätselten gemeinsam und kamen zu Viert nicht auf: Lorbeer! Die Lösung brachte die Nachfrage in der Küche, nachdem wir versicherten, es keinesfalls nachkochen zu wollen. Ich weiß gar nicht, wie man so penetranten Lobeergeschmack an ein Essen bekommt. Die Kürbisbeilage ging fast vollständig zurück.
Zum Fisch gönnte sich unser Fahrer einen kleinen trockenen Grauburgunder, 0,1 l zu € 2,20.
Bei meinen Medaillons von der Soonwald Rehkeule mit Kürbiskernkruste, gebratenem Spitzkohl und Kürbispüree € 22,80 gefiel mir der Spitzkohl am Besten. Die Rehportion übersichtlich, waren es 100 g? Dafür leider etwas über den Punkt gegart, das Fleisch recht kernig. Kernig auch die Kürbiskernkruste, aber die sollte es ja auch sein und die war sehr gut. Kürbispüree ohne Tadel und der Spitzkohl zart gegart und sehr passend zu diesem Gericht. Rehmedaillions
Nolux wählte für uns zu Fleisch und Pilzen einen tollen Frühburgunder -S- trocken, 2011, Monzinger Frühlingsplätzchen vom Weingut Weber, 0,7 l zu € 18,80. Dieser passte hervorragend zu unseren Speisen. Anders haben wir aber die Wahl von Nolux nicht erwartet. Er hat inzwischen wirklich einen Ruf zu verlieren.
Aufmerksam immer kurz nach dem Servieren die Frage der routinierten Servicemitarbeiterin, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist.
Ein Dessert durfte es heute dann noch sein und die kleine Dessertkarte wurde gereicht.
Für meinen Mann gab es die geliebte Crème brûlée mit Vanilleeis zu € 6,20. Vanille auf Vanille finde ich nicht so sehr spannend, meinem Mann schmeckte das sehr schlichte Dessert aber sehr gut. Crème brûlée mit Vanilleeis
Die Karamellkruste sehr gut gelungen, das Vanilleeis gut, aber nicht hausgemacht. Für den Preis des Dessert hätten es vielleicht drumherum noch ein paar Früchte sein dürfen!
Das bei unserem Eintreffen gut gefüllte Restaurant hatte sich bis zu unserem Dessert zusehends geleert. Also fragten wir nach der Rechnung und diese wurde fachfraulich aufgeteilt.
Die Toiletten befinden sich eine Treppe tiefer, also nicht gehbehindertengerecht. Diese wurden wohl in den vergangenen Jahren renoviert. Gepflegt, hell und sehr sauber.
Fazit:
Die Philosophie der Kupferkanne laut Homepage: „Unser Restaurant steht für bodenständige Küche mit höchsten Ansprüchen. Im stilvollen Ambiente unseres Hauses servieren wir Ihnen gerne sowohl Altbewährtes als auch frische kulinarische Ideen.“
Für höchste Ansprüche und stilvollem Ambiente fehlt mir doch so Einiges. Dennoch ein feines Restraurant mit guter, abwechselungsreicher Küche.
Jedenfalls war es einer dieser wunderbaren Kennenlernabende unter Gastroguidefreunden!
Und deshalb gehe ich jetzt Koffer packen. Mal sehen, wen wir heute Abend alles so kennenlernen und hoffentlich schafft es Shaneymac berufsbedingt dabei zu sein! Seine Anfahrt ist jedenfalls heute kürzer.
So, nun hocke ich hier am PC… Shaneymac war da! Ich wusste ja, worauf ich mich eingelassen habe! Eine gewohnt überaus gelungene Rezi unseres Abends mit ihm, Nolux und „Fräulein“ hat er bereits hinterlassen, seine schriftstellerischen Qualitäten erneut bewiesen.
Was soll ich noch schreiben? Ich lehne mich einfach entspannt zurück und schreibe noch ein klein wenig dazu. Gut, dass er so einen klasse Job vorweg gemacht hat!
Seit Wochen freuten sich Nolux und „Fräulein“,mein Mann und ich auf diesen Besuch. Shaneymac hat... mehr lesen
Restaurant Kupferkanne
Restaurant Kupferkanne€-€€€Restaurant067512858Berliner Straße 2, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"Fröhliches Treffen der Geniesserfreunde an der Nahe" PetraIOSo, nun hocke ich hier am PC… Shaneymac war da! Ich wusste ja, worauf ich mich eingelassen habe! Eine gewohnt überaus gelungene Rezi unseres Abends mit ihm, Nolux und „Fräulein“ hat er bereits hinterlassen, seine schriftstellerischen Qualitäten erneut bewiesen.
Was soll ich noch schreiben? Ich lehne mich einfach entspannt zurück und schreibe noch ein klein wenig dazu. Gut, dass er so einen klasse Job vorweg gemacht hat!
Seit Wochen freuten sich Nolux und „Fräulein“,mein Mann und ich auf diesen Besuch. Shaneymac hat
Geschrieben am 16.10.2016 2016-10-16| Aktualisiert am
16.10.2016
Besucht am 08.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 83 EUR
Ein Geheimtipp ist der Alzenzer Hof nicht mehr. Vor gut 2 Jahren berichtete mir schon eine Freundin, man könne hier sehr gut essen.
Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite verfügbar. Kostenfrei.
Service:
Wir wurden freundlich von der jungen Servicedame begrüßt. Einen runden Tisch hat man uns im Hauptraum reserviert. Hier haben wir alles im Blick.
Die Speisekarten werden gereicht und ein Aperitif erfragt. Aperitifempfehlungen kann man schön auf dem kleinen Aufsteller am Tisch ersehen, darunter auch 2 alkoholfreie Starter.
Äußerst aufmerksam und angenehm gestaltete sich für uns der Service an diesem Abend. Frau Schein wurde von einer jungen Dame unterstützt. Und die beiden ein eingespieltes und aufmerksames Team. Alle Tische waren an diesem Abend besetzt.
Die Speisen kamen in für uns sehr angenehmen Abständen, nicht zu schnell. Wir wollten ja den Abend genießen und Zeit zum Erzählen haben. Beim Servieren wurden die Speisen jeweils professionell angesagt. Zwischendurch gefragt, ob alles recht ist.
Zur Küche: Wie ich im Nachhinein erfahren habe, war Herr Schein an diesem Abend alleine in der Küche. Bei geschätzten +30 Gästen eine Glanzleistung.
Speisen und Getränke: Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,50.
Schnell sind wir uns mit dem Aperitif einig: Rieslingssekt brut, Weingut Meinhard, 0,1 l zu € 4,50. Der Nahesekt überzeugt unsere Runde.
Die Wartezeit auf die Vorspeise wurde vertrieben mit 3erlei frischem Brot, ob hausgemacht weiß ich nicht, kann es mir aber gut vorstellen. Das Brot reichlich bemessen, dazu feines Olivenöl und ein cremiger Kräuterquark. Küchengruß
Brot wurde zu den folgenden Gängen nochmals nachgereicht.
Auch der Wein eine Gemeinschaftsentscheidung, Empfehlung unseres Begleiters: Nahe-Riesling "Alisencia QbA", trocken, 0,75 l zu € 15,00 vom Weingut Hahnmühle, Mannweiler-Cölln. Ein Wein aus ökologischem Anbau, ein Preis der Spaß macht, ebenso der nicht unwichtige Geschmack: Leicht Mineralisch und mit feiner rieslingtypischer Säure.
Die kleine, häufig (wöchentlich ?) wechselnde Speisekarte ist sehr gut zusammengestellt. Saisonal, abwechselungs- und einfallsreich.
Die aktuellen Speisen sind auf der Homepage zum Appetitmachen eingestellt.
Wir kombinierten die Speisen aus dem Herbstmenü und der „normalen“ Speisekarte. 4 Personen am Tisch, da sollten es für jeden 4 Gänge werden.
Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeise: Gebeizter Lachs mit Feige, Blumenkohl und Creme fraiche zu € 8,50. „Mit Liebe zubereitet“ war mein erster Gedanke. So schön der Teller angerichtet und viele unterschiedliche Aromen gab es zu entdecken. .
Trotz der vielen unterschiedlichen Komponenten sehr harmonisch. Der gebeizte Lachs unter fein mariniertem Salat. Der kalte Blumenkohl knackig und mit tollem Eigenaroma. Ob er eventuell nach alter Methode milchsauer eingelegt?
Zwischengang: Gelbe Bete Cremesuppe mit Zwetschge und Sonnenblumenkern-Knäckebrot zu € 5,80.
Im Glas serviert. Die Zwetschge obenauf als Schaum, untendrunter die gehaltvolle Betesuppe. Toll abgeschmeckt und eine kreative saisonale Speise. Für ein Zwischengericht recht üppig. Die Knäckebrothippe sicherlich hausgemacht. Gelbe Bete Cremesuppe mit Zwetschge und Sonnenblumenkern-Knäckebrot
Hauptspeise: Steinbeisserfilet mit Tintenfischringen in Rumsauce mit Maisblinis und zweierlei Kürbis zu € 16,00.
Dampfend im tiefen Teller serviert. Das Filet butterzart, ebenso die fein geschnitten Tintenfischringe. Die Rumsauce sehr dezent. Der Kürbis als kleine Würfel und Prürre. 2 locker-luftige Maisblinis dazu. Eine Beilage, die es ja selten gibt. Steinbeisserfilet mit Tintenfischringen in Rumsauce mit Maisblinis und zweierlei Kürbis
Wieder ein wunderbares Geschmackserlebnis. Lediglich kleine Tupfer dunkle Tupfer (ich vermute gesalzenen Fischrogen) störten meinen Mann und mich etwas. So gering die Dosierung auch war, es überlagerte die anderen feinen Geschmacksnoten.
Dessert: Beerensorbet auf Kakaocreme, € 3,00. Dieses Dessert haben wir wirklich nur bestellt, um das Menü würdig abzuschließen. So baten wir um 2 Löffel. Schön, dass überhaupt so ein kleines Dessert angeboten wurde, noch dazu zum wirklich günstigen Preis. Hier gab es nichts zu meckern! Alle Geschmäcker wie sie sein sollen, auch das Sorbet sehr cremig. Obenauf noch ein luftiges Gebäck, fein! .
Unsere Freundin entschied sich für das gehaltvollere Dessert: Mascarponecreme mit zweierlei Birne und Kerbelsorbet. Besonders das Kerbelsorbet hätte mich gereizt, es war auch wohl richtig gut.
Zum Abschluß dann noch ein Espresso zu € 1,80.
Ambiente:
Von außen wirkt das Haus unscheinbar, eine alteingesessene Gastwirtschaft würde man wohl vermuten. .Der Gastraum ist zweigeteilt. Zuerst der größere Raum mit Theke und ein etwas kleinerer Nebenraum. Das gepflegte Holzmobilar wurde wohl vom Vorbesitzer übernommen. Hauptraum
Durch geschickte Deko und moderne Farben wurde alles nett aufgepeppt. Gestärkte Tischtücher, Blümchen und Kerze am Tisch. Kochbücher stehen den Gästen griffbereit zur Verfügung. So kann man sich noch mehr Appetit holen, falls der Gesprächspartner zu langweilig ist.
Im Sommer sind neben dem Gebäude auch einige Außensitzplätze vorhanden. Leider konnten wir diese nicht mehr nutzen.
Toilette des Altbaus wie der Gastraum. Nicht neu, sehr sauber und gepflegt, durch stimmige Kupferfarben und Deko nett hergerichtet.
Barierrefrei ist das Haus nicht. Wenige Stufen sind zu überwinden.
Dafür wird etwas für die nächste Generation getan: An ausgewählten Sonntagen gibt es den „Schlemmer & Spielnachmittag für Groß, Klein und ganz klein“. Im Nebenraum darf dann gekrabbelt, gespielt und gemalt werden. Die Eltern dürfen vespern.
Fazit: Ein toller Abend an dem wir mit 4 Personen wirklich sehr zufrieden waren. Hier kommen wir sehr gerne wieder mal her! Reservieren unbedingt zu empfehlen!
Ein Geheimtipp ist der Alzenzer Hof nicht mehr. Vor gut 2 Jahren berichtete mir schon eine Freundin, man könne hier sehr gut essen.
Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der... mehr lesen
4.5 stars -
"Kreative und aromatische Frischeküche" PetraIOEin Geheimtipp ist der Alzenzer Hof nicht mehr. Vor gut 2 Jahren berichtete mir schon eine Freundin, man könne hier sehr gut essen.
Ronny Schein ist hier der junge Pfannenschwenker, Herr der Küche. Wenn ich richtig informiert bin, hat er seine Ausbildung bei Johann Lafer erfolgreich überstanden.
Nun waren wir verabredet mit einem befreundeten Ehepaar, sie wohnen nicht weit vom Restaurant entfernt und sind schon oft dort gewesen.
Zu Viert trafen wir um 19.00 Uhr im Restaurant ein. Parkplätze sind direkt auf der
Geschrieben am 09.10.2016 2016-10-09| Aktualisiert am
09.10.2016
Besucht am 24.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 56 EUR
Nach unserer Seilbahnfahrt abwärts vom Niederwalddenkmal wollte mein Mann mir unbedingt die Drosselgasse zeigen. Ich war noch nie da, hatte wenig Lust dazu. War ja auch noch nicht am Ballermann. Nix für mich, so dachte ich!
Weit gefehlt. Das bunte Multikultitreiben hat mich vollkommen fasziniert. Fröhliche lebhafte Menschen aus aller Herren Länder, Asiaten in der Überzahl. Ringelpitz mit Anfassen und Livemusik in diversen Lokalen. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Harry Potter kam mir in den Sinn und ich rechnete damit, dass sich gleich das Gleis 9 ¾ auftut.
Dies dann doch nicht, aber im Massentreiben tat sich der Hof zum Hotel-Restaurant Rüdesheimer Schloss auf. Es sah sehr einladend aus. Gepflegte Holz-Brauhausbestuhlung. Die Tische mit kleiner Tischdecke, Windlicht und Blümchen. Der Innenhof .
Zuerst wollten wir nur ein Glas Wein trinken, stellten aber überrascht fest, dass es schon nach 18.00 Uhr ist. Im Service an unserem Tisch, mit Namensschild: Hasan. Der junge Mann begrüßte uns sehr nett und reichte uns die saisonal wechselnde Speisekarte auf dem Klemmbrett (auf deutsch und englisch).
Die Herren im Service alle mit schwarzer Hose, rot kariertem Hemd. Die Mädels mit hübschen Trachtenkleidern. Alle machen einen aufmerksamen und gut geschulten Eindruck, dies bestätigt sich auch im Verlauf des Abends.
Unsere Bestellten Getränke kamen prompt.
Mineralwasser Rhenser Medium, 0,25 l, € 3,00. Ein weiteres folgte. Keine Ahnung, warum wir dieses Mal nicht eine große Flasche bestellt haben. Sauvage Riesling, 0,2 l, € 6,50 für meinen Mann. Für mich Rüdesheim Riesling trocken, 0,2 l, € 5,90. Beide Weine vom Weingut unserer Gastgeber: Georg Breuer.
Vorweg wurde uns frisches Bauernbrot mit Ziegenfrischkäse serviert. Nett und gerne gegessen. Bauernbrot und Ziegenfrischkäse
Nach angenehmer Wartezeit wird dampfend unser Essen serviert.
Mein Mann entschied sich für: Frische Pfifferlinge in Rahm mit Serviettenknödel zu € 15,00. Pfifferlinge und Serviettenknödel
Ein schönes Portiönchen Pfifferlinge in sehr guter Qualität. Dezent gewürzt und mit frischer Peterslie versehen. 3 kleine Scheibchen Serviettenknödel ein bisschen mager dazu. Eine Seite der an sich sehr schmackhaften Knödel, natürlich die die nach unten liegt, mit sehr deutlichen Röstaromen. Waren vielleicht 1 – 2 Scheibchen mehr geplant, diese aber zu sehr angebrannt?
Hasan fragt zwischendurch nach, ob alles Recht ist. Mein Mann zeigt ihm die Röstaromen. Er bietet Ersatz an, aber so lange wollen wir nicht warten. Er verspricht dies an die Küche weiterzugeben. Und siehe da: Wenig später steht er wieder bei uns, gibt die Entschuldigung der Küche weiter und bietet nach dem Essen ein Schnäpschen oder Espresso an. So sieht perfekter Service aus, der Espresso wurde als doppelter Espresso serviert.
Bei mir gewann die Regenbogenforelle aus dem nahen Wispertal , gebraten, zerlassene Butter, Mandeln und kleine Kartöffelchen zu € 17,00. Gebratene Forelle
An der Forelle gibt es gar nichts zu beanstanden. Die Haut schön knusprig, die Forelle innen schön saftig. Der Bauchraum mit frischem Thymian aromatisiert. Kleine Kartöffelchen dazu. Die zerlassene Butter mit Mandeln im separaten Schälchen. Dill, Zitronenscheiben und für ein bißchen Feuer ein Stück Peperoni. Ich bin absolut zufrieden.
Bei der Wahl der Speisen legt man Wert auf regionale Zutaten. Die Herkunft wird teilweise auf der Karte und auf einer Schiefertafel deklariert.
Am Nebentisch wird die Spezialität, Schlossente im Ganzen gebraten, auf dem Servierwagen vorgefahren. Hasan tranchiert sie fachmännisch für die Gäste. Paparazzibild: Die Schlossente am Nebentisch
Im Innern ist alles geräumig, aber auch verwinkelt. Dadurch sehr gemütlich. .
Alles sehr gepflegt, eine schöne Weinstubenatmosphäre. Die Toiletten piccobello. Vogelgezwitscher aus dem Lautsprecher. Sicherlich ein Service für japanische Gäste, die Toilettengeräusche verabscheuen. Ich fand es auch sehr angenehm!
Im Hof gibt es inzwischen Livemusik. Auch die passt hier und ist nicht zu laut. Anders als das stündliche Glockenspiel. Wir sitzen genau davor und wenn das loslegt, sind alle wach und können nur noch zuhören. Das Glockenspiel mit bewegten Figuren
Zwischenzeitlich ist der Hof komplett mit Gästen gefüllt und ein nettes Ehepaar gesellt sich noch zu uns an den Tisch. Wir könnten noch ewig sitzen, aber wir haben ja auch noch ein Stück zu fahren. Außerdem haben wir keinen Schimmer, wie lange die Rheinfähre fährt.
Hasan ist zur Stelle, zahlen per EC-Karte kein Problem.
Ich muss mich mal wieder korrigieren: Vorurteil Drosselgasse war falsch- es hat mir hier herrlich gefallen und wir kommen bestimmt bald wieder. Und man kann trotz Touriziel toll essen und bekommt einen perfekten freundlichen Service. Danke an Hasan!
Nach unserer Seilbahnfahrt abwärts vom Niederwalddenkmal wollte mein Mann mir unbedingt die Drosselgasse zeigen. Ich war noch nie da, hatte wenig Lust dazu. War ja auch noch nicht am Ballermann. Nix für mich, so dachte ich!
Weit gefehlt. Das bunte Multikultitreiben hat mich vollkommen fasziniert. Fröhliche lebhafte Menschen aus aller Herren Länder, Asiaten in der Überzahl. Ringelpitz mit Anfassen und Livemusik in diversen Lokalen. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Harry Potter kam mir in den Sinn und ich... mehr lesen
Weingasthaus in Breuers Rüdesheimer Schloss
Weingasthaus in Breuers Rüdesheimer Schloss€-€€€Restaurant, Weinstube, Hotel, Biergarten, Weinkeller0672290500Drosselgasse, 65385 Rüdesheim am Rhein
4.5 stars -
"Die Drosselgasse… Vorurteile beseitigt, feiner Ausklang unseres Ausfluges." PetraIONach unserer Seilbahnfahrt abwärts vom Niederwalddenkmal wollte mein Mann mir unbedingt die Drosselgasse zeigen. Ich war noch nie da, hatte wenig Lust dazu. War ja auch noch nicht am Ballermann. Nix für mich, so dachte ich!
Weit gefehlt. Das bunte Multikultitreiben hat mich vollkommen fasziniert. Fröhliche lebhafte Menschen aus aller Herren Länder, Asiaten in der Überzahl. Ringelpitz mit Anfassen und Livemusik in diversen Lokalen. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Harry Potter kam mir in den Sinn und ich
Geschrieben am 08.10.2016 2016-10-08| Aktualisiert am
08.10.2016
Unser zweites Schönwetterziel an diesem Tag: Rüdesheim.
Erste Herausforderung: Parkplatz finden. Dies ist uns mit etwas Glück gelungen.
Wir machten uns gleich auf den Weg zur Seilbahn, die Nachmittagssonne wollten wir noch auskosten. Mit einem Berg-und-Talfahrt-Ticket ging es für € 7,00 bequem und beschaulich über die Weinreben hoch zum Niederwalddenkmal. Seilbahn-Bergfahrt
Direkt neben der 1954 eröffneten Seilbahnstation Seilbahnstation Niederwald
grenzt das sehr moderne Restaurant am Niederwald an. Eine große Terrasse mit gepflegter Brauhausbestuhlung vor der großen Restaurantfront. .
Von hier hat man einen großartigen Blick über die Weinlagen ins Rheintal. Blick von der TerrasseWir haben hier nur etwas getrunken, 2 x Rhabarberschorle, 0,33 l zu € 3,50.
Unter dem Restaurannamen der Slogan „DENKmal an Genuss“, die servierten Teller um uns herum sahen gut aus. Die Terrasse sehr gut besucht, die freundlichen Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun.
Die Getränke- und Speisekarte auf deutsch und englisch (online einsehbar) ist hier bei überraschend internationalen Besuchern sicherlich eine Selbstverständlichkeit. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, aber angenehm übersichtlich. Auch kleine Vespergerichte werden angeboten.
Die örtlichen Winzer bieten hier Weinproben an und es gibt ein verlockendes Silvesterangebot... mal schauen.
Wenige Schritte weiter das Niederwalddenkmal mit großen Tafeln zur Geschichte des Denkmales, geschaffen als Andenken an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 Die Germania, insgsamt 38 m hoch
Später die schöne Talfahrt in unserer kleinen Gondel – hat Spaß gemacht und als Besucher sollte man sich dies nicht entgehen lassen!
Unser zweites Schönwetterziel an diesem Tag: Rüdesheim.
Erste Herausforderung: Parkplatz finden. Dies ist uns mit etwas Glück gelungen.
Wir machten uns gleich auf den Weg zur Seilbahn, die Nachmittagssonne wollten wir noch auskosten. Mit einem Berg-und-Talfahrt-Ticket ging es für € 7,00 bequem und beschaulich über die Weinreben hoch zum Niederwalddenkmal.
Direkt neben der 1954 eröffneten Seilbahnstation
grenzt das sehr moderne Restaurant am Niederwald an. Eine große Terrasse mit gepflegter Brauhausbestuhlung vor der großen Restaurantfront.
Von hier hat man einen großartigen Blick über... mehr lesen
Restaurant Am Niederwald
Restaurant Am Niederwald€-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten067227103370Am Niederwald 4, 65385 Rüdesheim am Rhein
stars -
"Ausflugsziel Niederwalddenkmal mit Berg- und Talfahrt!" PetraIOUnser zweites Schönwetterziel an diesem Tag: Rüdesheim.
Erste Herausforderung: Parkplatz finden. Dies ist uns mit etwas Glück gelungen.
Wir machten uns gleich auf den Weg zur Seilbahn, die Nachmittagssonne wollten wir noch auskosten. Mit einem Berg-und-Talfahrt-Ticket ging es für € 7,00 bequem und beschaulich über die Weinreben hoch zum Niederwalddenkmal.
Direkt neben der 1954 eröffneten Seilbahnstation
grenzt das sehr moderne Restaurant am Niederwald an. Eine große Terrasse mit gepflegter Brauhausbestuhlung vor der großen Restaurantfront.
Von hier hat man einen großartigen Blick über
Geschrieben am 04.10.2016 2016-10-04| Aktualisiert am
04.10.2016
Besucht am 24.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Beim Schlendern durch Bingen haben wir das kürzlich von Nolux und Carsten1972 besuchte Kruger-Rumpfs Altes Rathaus leider nicht erkannt. Die Beschriftung sehr dezent, sahen wir nur „Weinhaus“. Bei sonnigem Wetter wollten wir gerne draußen sitzen, aber die Plätze vor der Tür leider ohne Sonnenstrahl, die Eisenstühle sehr unbequem und kalt (kurz getestet).
Also zogen wir weiter. Der sonnige Marktplatz mit der „Geniesserei“ gewann, hier wurde gerade ein Tisch frei. Das Restaurant ist in einem wirklich schön restaurierten alten Haus untergebracht. Die "Alte Wache"
Service:
Die durchsetzungsstarke Servicekraft bot uns erst einmal Einhalt: Tische und Stühle wurden geordnet und frisch abgewischt. Recht hatte sie.
Dann durften wir Platz nehmen und die Karten wurden gereicht.
Im Verhältnis zu den anwesenden Gästen schien mir die Anzahl des Personals angemessen. Auf unsere Getränke warteten wir allerdings sehr lange. Die Wartezeit auf das Mittagessen war auch recht lang, störte uns nicht so sehr, nachdem wir dann mit Getränken versorgt waren. Das warme Gericht war beim Servieren leider schon sehr abgekühlt.
Die Mitarbeiter freundlich, oft aber teilweise unkoordiniert. Sie suchten oft die Besteller der georderten Speisen und Getränke. Getränke nachbestellen war auch schwierig.
Auch das Zahlen gestaltete sich als langwieriger Prozess. Für uns alles nicht so schlimm, wer aber nur eine Mittagspause als Berufstätiger zu Verfügung hat, da wird es heikel.
Speisen und Getränke: 2 trockene Weinschorle, 0,4 l, zu je € 4,60. Diese mit gutem Wein, schön gekühlt und „sprickelig“.
Mein Mann wählte von der Tagesempfehlung: Steinpilzravioli mit Kirschtomaten, Rucola und Kürbisschaum zu € 11,90. Ravioli
Optisch ansprechend angerichtet, aber auch sehr übersichtlich. Die Convenienceravioli teilweise sehr trocken (auch der Teig außen) und ohne spürbares Steinpilzaroma. Ob die Sauce mal ein Schaum war ist fraglich. Das Gericht stand mit Sicherheit zu lange am Pass, denn es war nur noch lauwarm. Auch die Sauce hatte leider kein frisch-natürliches Kürbisaroma. Frisch gemahlener Pfeffer und etwas frische Blattpetersilie obenauf. Geschmacklich noch ok, aber nicht zum Genießen in der Geniesserei.
Bei den Salaten kann man sich zwischen groß und klein entscheiden. Der große Salat kann mit unterschiedlichen Zugaben aufgerüstet werden.
Für mich durfte es ein Großer gemischter Blattsalat mit warmen Ziegenkäse, Honig, Rosmarin und karamellisierter Birne zu € 10,50 sein. Salatteller mit Ziegenkäse
In einem großen tiefen Teller fanden sich viele knackig frische Zutaten u. a. mit Sprossen und ein feincremiges mildes Dressing. Die Birnenspalten leicht (mit dem Flämmer ?) karamellisiert. Die Ziegenkäsescheiben mit frischem Rosmarin bereits auf passenden Baguettescheiben, gebettet auf dem Tellerrand. Dies störte mich nun wirklich. Der Käse hätte auch noch eine Weile im Ofen bräunen dürfen, auch er nur noch lauwarm. Brot und Baguette fanden wenig Halt auf dem Rand und rutschten immer wieder ab in die Salatmitte. Ein Extrateller mit Käse und Brot hätte mir deutlich besser gefallen. So hätte ich auch die Chance gehabt, dies mit Messer und Gabel zu zerteilen.
Zum Sattwerden orderte mein Mann noch eine Portion Pommes, die sahen am Nebentisch gut aus und waren es auch. Mit € 3,50 war das Portiönchen gut bezahlt.
Ich hielt mich an was Handfestes: Ein feiner Grauburgunder vom Weingut Hemmes. 0,2 l zu € 4,60. Da habe ich nichts falsch gemacht!
Ambiente:
Außen gepflegte und bequeme Bestuhlung. Große Sonnenschirme für Schattenliebhaber, wir zogen bei angenehmen Temperaturen die Sonne vor.
Innen modern und gepflegt renoviert. Die Toiletten allerdings nicht stimmig zum restlichen Ambiente. Hier hatte wohl schon länger niemand nach dem Rechten gesehen. Auf den schwarzen (! da sieht man ja auch alles dran!) Wandfliesen deutliche großflächige Wasser-/Seifespritzspuren, Papierreste auf dem Boden, Waschbecken mit Ablagerungen. Eine bessere Belüftung wäre wünschenswert, in alten Gebäuden aber oft schwierig.
Beim Schlendern durch Bingen haben wir das kürzlich von Nolux und Carsten1972 besuchte Kruger-Rumpfs Altes Rathaus leider nicht erkannt. Die Beschriftung sehr dezent, sahen wir nur „Weinhaus“. Bei sonnigem Wetter wollten wir gerne draußen sitzen, aber die Plätze vor der Tür leider ohne Sonnenstrahl, die Eisenstühle sehr unbequem und kalt (kurz getestet).
Also zogen wir weiter. Der sonnige Marktplatz mit der „Geniesserei“ gewann, hier wurde gerade ein Tisch frei. Das Restaurant ist in einem wirklich schön restaurierten alten Haus untergebracht.
Service:
Die... mehr lesen
Genießerei Alte Wache
Genießerei Alte Wache€-€€€Restaurant, Bistro, Cocktailbar06721-987280Speisemarkt 3, 55411 Bingen am Rhein
3.0 stars -
"Ein sonniges Plätzchen überzeugte, die Speisen mit Einschränkungen." PetraIO
Beim Schlendern durch Bingen haben wir das kürzlich von Nolux und Carsten1972 besuchte Kruger-Rumpfs Altes Rathaus leider nicht erkannt. Die Beschriftung sehr dezent, sahen wir nur „Weinhaus“. Bei sonnigem Wetter wollten wir gerne draußen sitzen, aber die Plätze vor der Tür leider ohne Sonnenstrahl, die Eisenstühle sehr unbequem und kalt (kurz getestet).
Also zogen wir weiter. Der sonnige Marktplatz mit der „Geniesserei“ gewann, hier wurde gerade ein Tisch frei. Das Restaurant ist in einem wirklich schön restaurierten alten Haus untergebracht.
Service:
Die
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Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere.
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen zweistimmen Gruß der beiden Servicedamen.
Wir nehmen im langgezogenen Restaurant mit breiter Fensterfront Platz. Schöner Blick zur Ahr. Klare Linie im Restaurant mit Creme-, Holz- und Burgunder-Rottönen. Auf den Tischen dunkelrote Tischläufer mit eingewebten, ahrspezifischen Rebsorten. Die weißen Lampen erinnen an Trauben.
Die Toiletten modern und absolut sauber.
Bei schönem Wetter stehen geschützte Plätze auf der Terrasse zur Verfügung. Hier muss man dann allerdings auf den Blick ins Ahrtal verzichten.
Die Karten wurden uns gereicht und wir bestellten vorab eine Flasche Tönissteiner Mineralwasser, 0,75 l zu € 5,50.
Das Wasser wurde im Kühler an unserem Tisch geparkt, natürlich vorher unsere Gläser befüllt.
Die Speisekarte gefällt uns ausgesprochen gut und die Entscheidung fällt schwer. Sehr abwechslungsreich, nicht überladen. Unter jeder Speise steht eine Weinempfehlung, diese nahmen wir gerne an.
Lediglich die 2 Kindergerichte zeugen nicht von Frischeküche, beide Gerichte (Hähnchen Nuggets und Schnitzel) mit Pommes als Beilage. Das passt nicht ins Bild. Kann man Kinder nicht mit Pasta und Gemüse begeistern? Die Zutaten sind doch vorhanden.
Wir werden von einem schönen Gruß aus der Küche überrascht. Dunkles saftiges Brot und kleine Chiabattabrötchen. Dazu mal was ganz anderes, und so stimmig in dieser weinseligen Umgebung: Fein gewürfelte Zwiebeln mit Rotwein und Gewürzen mariniert.
Da blieb nichts übrig und unsere Erwartungen für die Hauptgerichte stiegen.
Der Service sehr aufmerksam und freundlich, allerdings war dies zur späten Mittagszeit auch nicht zu schwer. Die meisten Gäste waren wohl schon durch. Fragen zu den Speisen konnten sofort beantwortet werden. Auch nach dem Servieren die Frage, ob alles recht ist, eine Selbstverständlichkeit.
Nach angenehmer Wartezeit wurden vorab unsere Beilagensalate und kurz darauf unsere dampfenden Gerichte auf vorgewärmten Tellern serviert. Optik schon mal sehr schön.
Bei meinem Gericht war also auch ein (auf der Speisekarte nicht beschriebener) Beilagensalat dabei. Dieser sei im Druck vergessen worden.
Schön, denn der Beilagensalat war vielfältig, frisch und mit gutem Balsamicodressing mariniert.
Mein Mann war von seinem polnischem Gericht
Kopytka - gebratene Kartoffeltaler auf einem Ragoût von Champignons, Strauchtomaten und Broccoli, dazu frische Blattsalate der Saison € 12,50
sehr angetan.
Schöne Portion, die Kartoffeltaler hätten etwas mehr Bräunung vertragen können. Aber lieber so, als verbrannt (dies hatten wir ja öfters in der Vergangenheit). Das Gemüse knackig mit frischen Champignons, Zwiebeln, die getrockneten Tomaten darunter schön aromatisch.
Dazu die Weinempfehlung Dagernova Weißburgunder trocken , 0,2 l zu € 4,50. Gute Wahl.
Für mich gab es: Hausgemachte Räuberknödel auf einem Bett von frischem Blattspinat mit Gorgonzola-Sahne-Sauce € 11,90.
2 luftig, lockere Knödel. Durch verschiedene Brotsorten geschmacksintensiver als „normale“ Semmelknödel. Der Blattspinat reichlich und die Gorgonzola-Sauce so wie man sie erwartet (und besser nicht über den Fettgehalt nachdenkt). Als Farbtupfer mit einer gehäuteten Tomate und frischer Petersilie dekoriert.
Mit der Weinempfehlung Dagernova Riesling trocken, 0,2 l € 4,00 war ich auch sehr zufrieden.
Nach dem Essen wurde noch ein Dessert oder Kaffee angeboten. Danach stand uns nicht der Sinn. So zahlten wir kurze Zeit später und gingen ein Stockwerk tiefer zum Weinshoppen.
Fazit: Ein Treffer den wir jederzeit wieder besuchen würden, auch wenn wir eigentlich eine urig-gemütliche Weinstube im Sinn hatten.
Tipp: Am 19.11.16 wird ein Wildbuffet „Wilder Wein“ mit Weinen / Mineralwasser zu € 79,00 angeboten!