Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939429x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.02.2016 2016-02-13| Aktualisiert am
13.02.2016
Besucht am 06.02.2016
So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns die Jacken ab und wies uns den kleinen Bistrotisch.
Unsere Getränkewünsche wurden aufgenommen, die kleine Menükarte gereicht. Hier wurden wir über die Speisen und auch die Herkunft (Rindfleisch vom Simmentaler Rind) informiert.
Es wird Wert auf saisonale und regionale Zutaten gelegt. Dies schließt aber nicht aus, die Speisen mit internationalen Zutaten zu ergänzen. Die Außentafel wurde extra für uns noch an den Tisch geholt und erklärt, dass alle Speisen frisch und hausgemacht sind. Nur die Steinpilzravioli seien ein hochwertiges zugekauftes Produkt. So viel freiwillige Ehrlichkeit habe ich noch nie erlebt. Chapeau!
Wartezeiten für Getränke und die frisch zubereiteten Speisen waren absolut angemessen.
Der junge Mann war sehr aufmerksam, freundlich und zuvorkommend. Mit siezen haben wir uns nicht aufgehalten. Es geht hier unkompliziert und gelassen zu. Im Saarland habe ich ohnehin immer den Eindruck, die Nähe Frankreichs zu spüren. Alles etwas lockerer und weniger hektisch.
Reservieren sollte man für abends unbedingt!
Speisen und Getränke:
In die Holzvertäfelungen der Wände wurden Schiefertafeln eingelassen. Aktuelle Empfehlungen sind hier aufgeführt.
Die kleine und wechselnde Menükarte weist eine kreative Frischeküche auf. Die Karte ist vegetarisch aufgebaut. Die überwiegend mediterranen Speisen können, wenn gewünscht, mit Fleisch / Geflügel oder Fisch ergänzt werden.
Die Entscheidung fiel nicht leicht. Letztlich entschieden wir uns für Gerichte der Außentafel.
Zum Trinken wählten wir:
Rieslingschorle zu € 3,50 und einen trockenen Riesling vom pfälzer Weingut Dr. Bürklin-Wolf. Die Auswahl der Weine scheint auch mit Hingabe zu erfolgen.
Zur Überbrückung der Wartezeit und zu unserer Überraschung wurde ein kleiner Küchengruß in der Olivenholzschale serviert: Hausgebackenes Weißbrot (sehr feine Kruste!) und sehr gutes Olivenöl.
Als Vorspeise wählten wir: Rote-Bete-Carpaccio, Kürbiskerne und Ziegenfrischkäse zu € 8,00.
Die Vorspeise wurde sehr schön angerichtet serviert. Die Bete wirklich hauchdünn und geschmacklich sicherlich aus frischen Knollen hausgemacht (also keine vacuumierte Ware). Dazu dezenter Ziegenfrischkäse, geröstete Kürbiskerne und ein kleines Salatbouquet mit Wildkräutern. Hochwertiger Balsamico und Kürbiskernöl rundeten aromatisch ab.
Dazu wurde das Schälchen mit dem feinen hausgebackenen Weißbrot nachgefüllt.
Mein Mann entschied sich für den Hauptgang (bewusst eine kleine Speise): Garnelen in Safransud zu € 13,00
Die Garnelen wurden im tiefen Teller serviert. Der Safransud mit ordentlichem Anteil von Wurzelgemüse und Lauch überzeugte durch intensiven Geschmack. Nicht nur Safran, sondern wohl auch ein ordentlicher Krustentierfond und Knoblauch. Das Gericht würzig-scharf abgeschmeckt. Die Garnelen saftig. Ein portugiesischer Kurzurlaub.
Und ich für: Kaspressknödel, Rahmwirsing, gebratene Pilze zu € 15,00. Bei der Bestellung wurde ich schon darauf hingewiesen, dass diese Semmelknödel mit geriebenen Käse verfeinert werden und außen knusprig serviert werden.
Ebenfalls im tiefen, vorgewärmten Teller: 3 Knödel, innen saftig, außen knusprig. Vor dem Servieren wurden sie kurz frittiert. Sie waren glücklicherweise überhaupt nicht fettig. Ich habe noch nie so gute Knödel gegessen!
Der gut gewürzte frische Rahmwirsing passte ganz prima dazu. Die gebratenen frischen braunen Champignons von sehr guter Qualität. Wirsing und Champignons hatten noch schön Biss. Eine sehr reichliche Portion, auf dem Foto täuscht es wohl durch die Tiefe des Tellers.
Für ein Dessert war leider kein Platz mehr. Am Nebentisch konnten wir einen Platz auf die schönen Desserts erhaschen.
Ambiente:
Hier wurde mit Fingerspitzengefühl renoviert und restauriert. Altes erhalten, so z. B. die Holzvertäfelungen der Wände. Da das kleine Restaurant nur die Fensterfront als Lichtquelle hat, hat man versucht, alles etwas heller zu gestalten. Ich würde es als französisch angehauchte Bistroatmosphäre bezeichnen. Viel Holz, Kerzen, blank gewischte Holztische, Kerzen. Urgemütlich.
Im Sommer gibt es auch einige Außenplätze vor dem Haus.
Die Küche (mit offener Türe) befindet sich im Obergeschoss, ebenso eine Toilette. Scheinbar gibt es im Obergeschoss noch einen zweiten Gastraum, den habe ich aber nicht gesehen. Eine Zweite Toilette befindet sich im Keller. Daher ist das Restaurant nicht für gehbehinderte geeignet. Alles sehr sauber und gepflegt.
Fazit: Wir kommen gerne wieder!
So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns... mehr lesen
4.0 stars -
"Hier waren wir genau richtig!" PetraIO
So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns
In Bad Kreuznach stellten wir fest, dass wir noch nie auf der Kauzenburg waren. Also machten wir noch einen Abstecher auf die hoch gelegene Burg mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Blick über Bad Kreuznach ist grandios. Dem Restaurant eilt ein weniger grandioser Ruf voraus. Also ging es wieder abwärts.
Das ehemalige Rittergut Bangert unterhalb der Kauzenburg wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und steht weitgehend unter Denkmalschutz. Ein idyllisches Plätzchen wird hier erhalten. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Den angrenzenden Schlosspark werden wir uns beim nächsten Mal ansehen.
Neben Museen ist hier auch das Café Puricelli beheimatet. Die an der Eingangstüre aufgestellte Tafel „Hausgemachte Kuchen aus eigener Konditorei“ stapelt tief. Nicht nur Kuchen, sondern feinste Torten und Pralinen verwöhnen hier die Süßmäuler. Hochzeitstorten scheinen wohl das Steckenpferd des Konditormeisters Ralf Stocksieker zu sein. Am 27. Und 28.02.16 lädt das Café zur Hochzeitstorten- und Fotografieausstellung ein.
Frühstück und ein paar herzhafte Speisen runden das Angebot ab.
Wir betraten das kleine und gemütliche Café. Die weibliche Bedienung war noch mit dem Laptop im Gespräch, so viel die Begrüßung recht dürftig aus.
Mein Mann wählte aus der Kühltheke ein Stück Kiwitorte zu € 2,90 und eine Tasse Kaffee zu € 2,20. Da ich noch überhaupt nicht hungrig war, begnügte ich mich mit einem Glas Latte Macchiato zu € 3,00.
Torte und Getränke wurden serviert. Die luftige Sahnetorte schmeckte meinem Mann sehr gut. Knuspriger Boden und eine Teig-Zwischenschicht. Kiwi und Sahne geht nicht (wird bitter), dachte ich immer und hätte mich aus diesem Grund nicht an diese Kombination getraut. Die Konditormeisterhand hat Kiwi und Sahne hier vereint.
Die Kaffees, in einer italienischen Mordsmaschine gebraut, sehr gut.
Das Café ist in 2 Räume unterteilt und modern, aber gemütlich eingerichtet. Alles gepflegt und sauber, auch die Toiletten.
Im Sommer kann man sicherlich auch außen sitzen.
Nach dieser kleinen Pause baten wir um die Rechnung. Das Geschirr wurde erst nach dem Zahlen abgeräumt.
Bei insgesamt 6 Gästen hätten wir uns durch etwas mehr Aufmerksamkeit nicht belästigt gefühlt.
In Bad Kreuznach stellten wir fest, dass wir noch nie auf der Kauzenburg waren. Also machten wir noch einen Abstecher auf die hoch gelegene Burg mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Blick über Bad Kreuznach ist grandios. Dem Restaurant eilt ein weniger grandioser Ruf voraus. Also ging es wieder abwärts.
Das ehemalige Rittergut Bangert unterhalb der Kauzenburg wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und steht weitgehend unter Denkmalschutz. Ein idyllisches Plätzchen wird hier erhalten. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Den angrenzenden... mehr lesen
Café Puricelli
Café Puricelli€-€€€Cafe, Konditorei0671 4831576Hüffelsheimer Straße 7, 55545 Bad Kreuznach
3.5 stars -
"Nettes Café mit hausgemachten Köstlichkeiten" PetraIOIn Bad Kreuznach stellten wir fest, dass wir noch nie auf der Kauzenburg waren. Also machten wir noch einen Abstecher auf die hoch gelegene Burg mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Blick über Bad Kreuznach ist grandios. Dem Restaurant eilt ein weniger grandioser Ruf voraus. Also ging es wieder abwärts.
Das ehemalige Rittergut Bangert unterhalb der Kauzenburg wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und steht weitgehend unter Denkmalschutz. Ein idyllisches Plätzchen wird hier erhalten. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Den angrenzenden
Geschrieben am 07.02.2016 2016-02-07| Aktualisiert am
07.02.2016
Besucht am 28.01.2016
Es stand ein kurzer Termin zur Mittagszeit in Bad Kreuznach an. Am Vorabend hatten wir Gelüste, mal wieder Sushi essen zu gehen.
Google wurde befragt und ich landete auf der Osakii-Homepage. „Japanisch essen, entdecken, erleben“ heißt es zur Begrüßung. Seit 2014 gibt es das Restaurant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir zu Fuß am Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes ein. Unser Auto hatten wir im Parkhaus belassen, es gibt aber auch Parkplätze am Restaurant.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns einen Tisch aussuchen.
Die Herren mit asiatischen Wurzeln im Service waren alle sehr aufmerksam, umsichtig und machten einen gut geschulten Eindruck. Sehr ausreichende Personaldichte. Reibungslose Verständigung, vielleicht ist sogar ein Teil der Belegschaft in Deutschland geboren und aufgewachsen.
Extra Teller um sich von den Sushiplatten gemischt zu bedienen wurden sofort angeboten. Getränke kamen flott und das Warten auf frisch zubereitetes Sushi hat sich absolut gelohnt. Zahlen per Karte ist möglich.
Speisen und Getränke:
Das Mittagsbuffet inkl. Sushi gibt es für günstige € 8,90 pro Person. Im Vorbeigehen sah ich auch das Sushi, dies war an den günstigen Buffetpreis angepasst. Beim Abend- und Sonntagsbuffet ist auch die frische Zubereitung mongolischer Grillspeisen dabei.
Buffet schied absolut aus. Wir wollten Sushi pur. Für mich eine Henkersmahlzeit, am nächsten Tag erwartete mich ein 0-Diät.
Die Speisekarte ist angenehm übersichtlich, der Focus liegt wohl eindeutig beim Sushi.
Wir wählten:
Getränke:
1 Mineralwasser, 0,25 l € 2,60
1 Karlsberg Pils, 0,4l € 3,50
1 Gründels alkoholfrei, 0,33 l € 3,10
Unser Sushi zum gemeinsamen Teilen: 1 x Sake Maguru € 15,50
3 Lachs und 3 Thunfisch Nigiri, 3 Lachs und 3 Thunfisch Maki, 2 Futo-Maki 1 x Okakii deluxe € 24,00
10 Nigiri gemischt , 6 Maki gemischt, 4 California Maki, 4 Kawa Maki, 2 Futo-Maki
Schön angerichtet wurde Sushi mit Ingwer und Wasabi serviert, eine kulinarische Augenweide.
2 Teller bekamen wir extra dazu.
Geschmacklich das beste Sushi, das ich bisher erleben durfte. Auch die Nigiri mit Makrele und Oktopus waren absolut top. Die bunten Futo-Maki haben mir besonders gefallen. Fisch, Reis und Noriblätter von sehr guter Qualität. Ich hoffe, die Bilder spiegeln es wieder.
Angenehm gesättigt uns sehr zufrieden machten wir uns dann auf den Rückweg.
Ambiente:
Asiatisch schlicht mit klaren Linien. Dezente Farbgestaltung. Überladenen Asianippes sucht man hier glücklicherweise vergeblich. Man wird das Restaurant wohl als modernen Loungestil beschreiben können, bis zur Musikwahl.
Überrascht waren wir über die Größe des Restaurants. Bei unserem Besuch war nicht (oder nicht mehr) viel los. Die zahlreichen Tische stehen mit angenehmen Abständen. Alles ist sehr gepflegt und sauber. Trotz der Größe wird nicht am Heizen gespart, ich musste die Heizung erst mal drosseln.
Das Restaurant ist komplett ebenerdig. Ich glaube aber, zu den Toiletten ging es wenige Stufen rauf.
Im Eingangsbereich dient ein offenes Weinregal mit sehr interessanter Weinauswahl als Raumteiler. Kritikerfreund Nolux hätte hier seine helle Freude!
Fazit:
Schade, dass wir das Osakii nicht schon früher entdeckten. Hier waren wir nicht zum letzten Ma(h)l!
Im Kollegenkreis habe ich mich mal umgehört. Das Osakii war vielen bekannt. Wer schon mal hier war, ist begeistert. Wer noch nicht hier war, will unbedingt hin, weil jeder begeistert ist.
Es stand ein kurzer Termin zur Mittagszeit in Bad Kreuznach an. Am Vorabend hatten wir Gelüste, mal wieder Sushi essen zu gehen.
Google wurde befragt und ich landete auf der Osakii-Homepage. „Japanisch essen, entdecken, erleben“ heißt es zur Begrüßung. Seit 2014 gibt es das Restaurant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir zu Fuß am Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes ein. Unser Auto hatten wir im Parkhaus belassen, es gibt aber auch Parkplätze am Restaurant.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns einen... mehr lesen
Osakii
Osakii€-€€€Restaurant0671 92898989Europaplatz 13, 55543 Bad Kreuznach
5.0 stars -
"Exzellentes Sushi!" PetraIOEs stand ein kurzer Termin zur Mittagszeit in Bad Kreuznach an. Am Vorabend hatten wir Gelüste, mal wieder Sushi essen zu gehen.
Google wurde befragt und ich landete auf der Osakii-Homepage. „Japanisch essen, entdecken, erleben“ heißt es zur Begrüßung. Seit 2014 gibt es das Restaurant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir zu Fuß am Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes ein. Unser Auto hatten wir im Parkhaus belassen, es gibt aber auch Parkplätze am Restaurant.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns einen
Geschrieben am 02.02.2016 2016-02-02| Aktualisiert am
03.02.2016
Besucht am 21.01.2016
Wir haben es, trotz engem Terminkalender, mal wieder geschafft uns mit unseren Gastroguidefreunden „Saarschmecker“ zu treffen.
So viele Kilometer trennen uns nicht, aber für einen Treffen wochentags kann es dann nicht immer ein kulinarisches Highlight sein. Dafür sind diese bei uns zu breitfächrig gesäht. Da geht es inzwischen mehr darum, sich zu sehen. Dies weiß ich sehr zu schätzen. Also sucht man ein Restaurant, gut für beide Parteien zu erreichen, und schmecken soll es auch.
Hört man „Koch’sche Hauswirtschaft“ denkt man eher nicht an einen Italiener. Brauerei ist schon lange nicht mehr, einige Originalgläser der Brauerei habe ich noch geerbt. „Pino“ in eben dieser Hauswirtschaft kenne ich nun seit ca. 20 Jahren. Früher wohnte ich näher und war öfter hier.
In Kusel gibt es für mich nur 2 erwähnenswerte Italiener. „Pino“ gehört dazu.
Die Saarschmeckers hatten den reservierten Tisch bereits gekapert. Die Bedienung gleich routiniert zur Stelle. Das Team ist stabil, die Dame erkannte ich seit Jahren sofort wieder.
Karten gereicht, die Tagesempfehlung wird im Bilderrahmen präsentiert.
Hier läuft alles flott, ohne unnötige Worte und ohne lange Wartezeiten. Dafür ist auch keine Zeit, denn Zeit ist Geld. Und ich glaube, eine wirkliche Flaute gibt es hier nicht. Das Restaurant ist wie eh und je gut besucht, reservieren also sehr zu empfehlen.
Wir bleiben alle vier bei Salat als Vorspeise und Pizza zum Hauptgang.
Mein Mann und ich wählen:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,50
1 Pino Grigio, 0,25 l zu € 3,50
1 Bianco Salento, 0,25 l zu € 4,60
Als Vorspeise:
2 x kleiner gemischter Salat zu je € 4,50
Hauptgerichte:
Für mich: „Die etwas andere Pizza“: PESCATORE groß, mit Mozzarella, Blattspinat, Zander und Lachs zu € 10,00 (Knoblauch nicht extra berechnet)..
Für meinen Mann: Pizza SPEZIALE groß, mit Schinken, Champignons, Zwiebeln, Salami und Knoblauch zu € 8,50
Die Salate als Vorspeise mit frischen Zutaten ohne Mängel, leichtes Sahnedressing, alles ok.
Vor- und Nachspeisen wurden alle in passenden Abständen miteinander serviert.
Trotz gut besuchtem Lokal musste man nicht lange warten.
Meiner Pizza, gewählt weil „anders“, sah ich skeptisch entgegen. Fisch wird oft unangenehm fischig, Blattspinat schnell strohig. Es kam anders, nämlich richtig gut. Besonders der Zander auf der Pizza eine sehr gutes anderes Geschmackserlebnis, der Lachs ebenso überzeugend. Teig gut, Tomatensauce fein gewürzt, Spinat alles andere als strohig. Das auf der Karte nicht erwähnte Pesto auf der Pizza hätte ich nicht gebraucht.
Die Pizza meines Mannes geschmacklich auch gut, aber von allen 4 Pizzen wohl die, die als Frühgeburt das Licht der Hauswirtschaft erblickte. Mittig wirklich matschig und mit viel Saft auf der Oberfläche. Nicht so prickelnd.
Während des Essens schwächelte auch der Service. Die Nachfrage, ob alles passt, fehlte. Wir beäugten kritisch die Pizza und wurden ebenso vom langjährigen Servicemitarbeiter dabei beobachtet. Da hätten wir uns etwas Aufmerksamkeit, auch bei „nur Pizza“ erwünscht.
Abgeräumt wurde zügig und weitere Wünsche abgefragt. Ein Espresso (€ 1,70) durfte es dann noch sein. Die Espressomaschine ist der Star des Gastraumes, bei der Lautstärke bleibt der Espresso nicht im Hintergrund.
Zum Ambiente: Gepflegte Gediegenheit. Eher Hauswirtschaft als hipper Italiener. Aber zum Wohlfühlen mit angenehmer Akustik trotz vieler Gäste. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: Schön, dass die Hauswirtschaft so lange ihren Platz behauptet. Kleine Schwächen, aber kein Fehler hier einzukehren!
Sehr schön: Die Homepage ist gut gepflegt. Die Tagesangebote für den Mittagstisch lassen sich hier
vorab einsehen.
Wir haben es, trotz engem Terminkalender, mal wieder geschafft uns mit unseren Gastroguidefreunden „Saarschmecker“ zu treffen.
So viele Kilometer trennen uns nicht, aber für einen Treffen wochentags kann es dann nicht immer ein kulinarisches Highlight sein. Dafür sind diese bei uns zu breitfächrig gesäht. Da geht es inzwischen mehr darum, sich zu sehen. Dies weiß ich sehr zu schätzen. Also sucht man ein Restaurant, gut für beide Parteien zu erreichen, und schmecken soll es auch.
Hört man „Koch’sche Hauswirtschaft“ denkt man eher... mehr lesen
Koch Bräu Hauswirtschaft
Koch Bräu Hauswirtschaft€-€€€Restaurant, Pizzeria063813535Trierer Str. 36, 66869 Kusel
3.5 stars -
"Früher Traditionsbrauerei, seit Jahrzehnten Traditionsitaliener." PetraIOWir haben es, trotz engem Terminkalender, mal wieder geschafft uns mit unseren Gastroguidefreunden „Saarschmecker“ zu treffen.
So viele Kilometer trennen uns nicht, aber für einen Treffen wochentags kann es dann nicht immer ein kulinarisches Highlight sein. Dafür sind diese bei uns zu breitfächrig gesäht. Da geht es inzwischen mehr darum, sich zu sehen. Dies weiß ich sehr zu schätzen. Also sucht man ein Restaurant, gut für beide Parteien zu erreichen, und schmecken soll es auch.
Hört man „Koch’sche Hauswirtschaft“ denkt man eher
Das historische Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße liegt uns sehr am Herzen. Mein Mann wurde hier geboren, sein Kinderzimmer tauchte sogar in Edgar Reitz Kinofilm „Die andere Heimat“ auf. Da sitzt man im Kino und der Ehemann sagt plötzlich: „Da hinten in der Ecke stand mein Kinderbett“. Dies zeigt jedenfalls: Der Ort ist schon einen Ausflug wert, sonst wäre dort nicht ein Teil des Filmes gedreht worden.
Kritikerfreund Saarschmecker hat in seiner vorangegangen Kritik schon Einiges über das schöne Örtchen zusammengefasst. Beliebt ist es insbesondere bei Wanderern (Mittelalterpfad und Saar-Hunsrück-Steig), der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ebenfalls eine Bereicherung.
Parken kann man nicht vor der Scheune. Es gibt im Ort einige öffentliche Parkplätze und der Spaziergang durch den Ort mit seinen schönen restaurierten Fachwerkhäusern lohnt sich ohnehin.
Die Zehntscheune im Ortskern ist für uns immer einen Besuch wert, wenn man einen Platz bekommt. Reservieren ist kein Fehler. Hier ist immer was los und die Zehntscheune ist durchgehend geöffnet. Im Winter geht es deutlich beschaulicher zu, da gönnt sich das Team eine Ruhepause und es ist nur von freitags – sonntags geöffnet.
Glück für uns. Hungrig kamen wir von einem Ausflug in den Hunsrück um 15.30 Uhr in Herrstein an. Beste Kaffeezeit und die Zehntscheune ist bekannt für ihre hausgemachten Kuchen und Torten. Da das Mittagessen ausgefallen war, gelüstete es uns allerdings deutlich nach üppiger Grundversorgung.
Service:
Der Serviceeinsatz ist hier sicherlich gut zu kalkulieren, denn es ist immer was los. Es ist auch durchaus üblich, sich an einen Tisch dazu zu setzen wenn es eng wird.
Die Mädels begrüßten uns gewohnt freundlich. Unten waren schon alle Tische besetzt, aber auf der Empore war noch Platz. Eine Gesellschaft hatte gerade den Tisch verlassen und war zum fröhlichen Beisammensein ins Kaminzimmer umgezogen. Hier prasselte das Feuer.
Platz genommen, Karten wurden gereicht, Getränke aufgenommen. Serviert wurde nach angenehmer Wartezeit. Der Hund am Nebentisch bekommt unaufgefordert seinen Wassernapf.
Die Damen im Service sind immer nett, aufmerksam und unkompliziert. Sicherlich keine geschulten Kräfte, das ist hier aber nicht nötig. Es passt alles zum rustikalen Haus.
Speisen und Getränke:
Die trockene Weißweinschorle für uns zu je € 2,20, gut gekühlt im 0,2 Glas.
Die Speisekarte beibt der deftigen Hunsrücker Kost treu, dennoch findet jeder was. Die Speisen erlauben eine gut durchdachte Bevorratung. So sind die wesentlichen Bestandteile der Beilagen: Hausgebackenes Brot (sehr fein, kann bei ausreichender Verfügbarkeit auch als Laib gekauft werden), Kartoffelklöße und Sauerkraut.
Kuchen und Torten sucht man sich selbst nach Tagesangebot in der Kühlvitrine aus. Hier steckt die ganze Leidenschaft der Chefin Krista Schneider drin. So hat sich Frau Schneider auch ihr eigenes Kapitel im Buch „Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz“ erarbeitet.
Im Sommer und auf Vorbestellung wird selbstverständlich auch der Original Idar-Obersteiner Schwenkbraten angeboten, gebraten über dem Buchenfeuer.
Die geräucherte Forelle hatte ich bei vergangenen Besuchen, auch die vegetarische Kartoffelsuppe. Alles gut, wobei ich Kritikerfreund Saarschmecker zustimme: Die Kartoffelsuppe würde mir in einer groberen Variante besser gefallen, sie ist sehr feinsämig, geschmacklich sehr gut.
Mein Mann entschied sich für die Seniorenportion der absoluten Spezialität:
Oma´s gefüllter Kartoffelkloß mit Speckrahmsoße und Apfelmus zu € 6,00.
Die Rentnerportion aus gutem Grund: Die „normale“ Portion besteht aus 2 Klößen, Durchmesser ca. 18 cm. Dies schafft kaum ein Gast. Sonderwunsch „ohne Speck“ war kein Problem.
Und ich? Dies wird meine erste Kritik mit Schweinefleisch denn hier bin ich schwach geworden. In der Zehntscheune gibt es den besten Saumagen im ganzen Umkreis! Ich könnte natürlich auch behaupten, ich hätte mich für die GastroGuide-Freunde geopfert. Damit ihr mal was anderes als Vegetarisches, Fisch und Wild von mir zu Lesen bekommt :-)
Spätestens seit Altkanzlers Helmut Kohls Vorliebe für dieses Gericht ist es sicherlich bundesweit bekannt.
Auf der Karte heißt es: Hunsrücker Saumagen mit Sauerkraut und Brot zu € 8,00. Ich dachte im Moment nicht daran, dass das Brot hier hausgemacht und hervorragend ist und fragte, ob ich als Beilage Kartoffelklöße haben könne. Auch kein Problem, statt € 8,00 wurden dann € 9,00 abgerechnet, sehr fair (beim Italiener kostet extra Knoblauch schon zwischen € 0,50 - € 1,00).
Unsere Speisen wurden dampfend heiß auf der Empore serviert. Portionen zum Knüppelsattwerden!
Der große Kloß mit würziger Fleischfüllung. Aus der Sahnesoße war der Speck heraus gesiebt worden (so auch vom Service angeboten). Überraschenderweise schmeckte die Sahnesoße auch nicht speckig, schön. Ein tolles regionales Gericht, das Apfelmus passt sehr gut dazu.
Der Saumagen vom heimischen Metzger überzeugte mich (nach jahrelanger Abstinenz) wieder absolut. Meist wird der Saumagen im Darm angeboten, hier füllt die Metzgerei Leysser speziell für die Zehntscheune einen Schweinemagen. Die herzhafte Füllung aus Brät, Fleischstücken, Kartoffeln, Kartotten und Gewürzen ist absolut stimmig. 2 Scheiben (auf dem Foto schlecht zu erkennen) kurz und kräftig angebraten, das reichliche Sauerkraut fein und mild und zum Glück ohne Kümmel, 2 seidige Klöße… eine Riesenportion und sooo lecker! Das Abendessen ist ausgefallen.
Seit Jahren erleben wir hier gleichbleibende gute Qualität.
Ambiente:
Die ehemalige Scheune und Stallung (erbaut ca. 1525) wurde stilvoll restauriert. Das Mauerwerk und Gebälk offen. Inzwischen wurde sogar noch eine kleine Empore (sozusagen das 2. Stockwerk) mit ca. 10 Sitzplätzen erweitert. Im Dachstuhl hängen die Spinnenweben in ca. 6 m Höhe, lächelnd empfinde ich dies hier als authentisch. Wen es stört, der sollte dann lieber hippe Großstadtläden besuchen.
Tische und Bestuhlung sind rustikal, ab und zu wackelt auch mal was. Die Tische sind sauber eingedeckt. Die Bestecke werden in Servietten gewickelt gereicht. Geblümte Leinentischdecken und Kerzen ergänzen das perfekte Scheunen-Rustikal-Flair. Hier kann man gemütlich beisammen sein.
Die Toiletten sind einfach und nicht neu, aber immer sauber.
Wenn es die Witterung erlaubt, stehen massive Holzbänke und Tische vor der Scheune für die Gäste bereit.
Gegenüber der Zehntscheune befindet sich das Landhaus der Zehntscheune mit Gästezimmern. Diese sind gepflegt und mit alten Holzmöbeln hergerichtet und man kann günstig übernachten.
Preis-Leistung: Top! € 21,60 für 2 Personen. Wir kommen immer wieder gerne.
Das historische Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße liegt uns sehr am Herzen. Mein Mann wurde hier geboren, sein Kinderzimmer tauchte sogar in Edgar Reitz Kinofilm „Die andere Heimat“ auf. Da sitzt man im Kino und der Ehemann sagt plötzlich: „Da hinten in der Ecke stand mein Kinderbett“. Dies zeigt jedenfalls: Der Ort ist schon einen Ausflug wert, sonst wäre dort nicht ein Teil des Filmes gedreht worden.
Kritikerfreund Saarschmecker hat in seiner vorangegangen Kritik schon Einiges über das schöne Örtchen... mehr lesen
4.5 stars -
"(Noch) konkurrenzlos in Herrstein – und immer einen Besuch wert!" PetraIODas historische Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße liegt uns sehr am Herzen. Mein Mann wurde hier geboren, sein Kinderzimmer tauchte sogar in Edgar Reitz Kinofilm „Die andere Heimat“ auf. Da sitzt man im Kino und der Ehemann sagt plötzlich: „Da hinten in der Ecke stand mein Kinderbett“. Dies zeigt jedenfalls: Der Ort ist schon einen Ausflug wert, sonst wäre dort nicht ein Teil des Filmes gedreht worden.
Kritikerfreund Saarschmecker hat in seiner vorangegangen Kritik schon Einiges über das schöne Örtchen
Das Kellenbachtal ist sehr schön. Daher habe ich mir mal die Einkehrmöglichkeiten angesehen.
Auf der Homepage der Gaststätte Kellenbach der kurze Hinweis:
"Das Gasthaus ist bis auf Weiteres geschlossen. Veranstaltungen finden weiterhin statt".
Diese Angabe leider ohne Datum, die letzte Aktualisierung scheinbar von 2010.
Das Gasthaus ist also für die spontane Einkehr (falls überhaupt noch möglich) nicht geeignet.
Das Kellenbachtal ist sehr schön. Daher habe ich mir mal die Einkehrmöglichkeiten angesehen.
Auf der Homepage der Gaststätte Kellenbach der kurze Hinweis:
"Das Gasthaus ist bis auf Weiteres geschlossen. Veranstaltungen finden weiterhin statt".
Diese Angabe leider ohne Datum, die letzte Aktualisierung scheinbar von 2010.
Das Gasthaus ist also für die spontane Einkehr (falls überhaupt noch möglich) nicht geeignet.
stars -
"Vorrübergehend geschlossen" PetraIODas Kellenbachtal ist sehr schön. Daher habe ich mir mal die Einkehrmöglichkeiten angesehen.
Auf der Homepage der Gaststätte Kellenbach der kurze Hinweis:
"Das Gasthaus ist bis auf Weiteres geschlossen. Veranstaltungen finden weiterhin statt".
Diese Angabe leider ohne Datum, die letzte Aktualisierung scheinbar von 2010.
Das Gasthaus ist also für die spontane Einkehr (falls überhaupt noch möglich) nicht geeignet.
Geschrieben am 02.01.2016 2016-01-02| Aktualisiert am
02.01.2016
Zum Jahreswechsel hat Familie Anthoni das Restaurant Pulverlochschänke aufgegeben. Laut Aussage anderer Gäste hätte sich das Restaurant für Familie Anthoni nicht getragen.
Für uns sehr schade. Wir waren mehrmals dort essen, immer sehr zufrieden. Eine abwechselungsreiche Speisekarte wurde saisonal ergänzt. Der Service war top. Und wir konnten mit unseren Rollstuhlpiloten (Vater und Schwiegermutter) dort einkehren. Es war auch immer recht gut besucht, wir haben nie Schlechtes über die Pulverlochschänke mit diesen Betreibern gehört.
Bei manchen Restaurants kann man nicht verstehen, warum sie schließen. Bei anderen nicht, wieso sie existieren.
Angeblich soll es keinen langen Leerstand geben... wir werden sehen.
Zum Jahreswechsel hat Familie Anthoni das Restaurant Pulverlochschänke aufgegeben. Laut Aussage anderer Gäste hätte sich das Restaurant für Familie Anthoni nicht getragen.
Für uns sehr schade. Wir waren mehrmals dort essen, immer sehr zufrieden. Eine abwechselungsreiche Speisekarte wurde saisonal ergänzt. Der Service war top. Und wir konnten mit unseren Rollstuhlpiloten (Vater und Schwiegermutter) dort einkehren. Es war auch immer recht gut besucht, wir haben nie Schlechtes über die Pulverlochschänke mit diesen Betreibern gehört.
Bei manchen Restaurants kann man nicht verstehen, warum sie schließen. Bei anderen nicht, wieso sie existieren.
Angeblich soll es keinen langen Leerstand geben... wir werden sehen.
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"Geschlossen, sehr sehr schade!" PetraIOZum Jahreswechsel hat Familie Anthoni das Restaurant Pulverlochschänke aufgegeben. Laut Aussage anderer Gäste hätte sich das Restaurant für Familie Anthoni nicht getragen.
Für uns sehr schade. Wir waren mehrmals dort essen, immer sehr zufrieden. Eine abwechselungsreiche Speisekarte wurde saisonal ergänzt. Der Service war top. Und wir konnten mit unseren Rollstuhlpiloten (Vater und Schwiegermutter) dort einkehren. Es war auch immer recht gut besucht, wir haben nie Schlechtes über die Pulverlochschänke mit diesen Betreibern gehört.
Bei manchen Restaurants kann man nicht verstehen, warum sie
Geschrieben am 28.12.2015 2015-12-28| Aktualisiert am
12.11.2017
Der 27.12.steht in unserer Region traditionell unter dem Motto "Wannerschdaach" (Wandertag). Nach der Völlerei der Weihnachtstage ist also Bewegung angesagt. Und weil es über die Weihnachtstage so wenig zu trinken gab, darf die Wegzehrung in überwiegend flüssiger Form nicht fehlen.
Zu diesem "Traditionstag" bündeln sich treue Gruppen, oft Herrengruppen aller Altersklassen. Es ist schon recht witzig, Wirte machen an diesem Tag guten Umsatz, eine Einkehr ist Pflicht. Auch um eine gute "Unterlage" zu bilden. Meist sind die Wanderer gegen Mittag sprichwörtlich "meilenweit vorne". Ab diesem Zeitpunkt passen die Gastronomen auch sehr auf ihre Weihnachtsdeko auf. Mit steigendem Promillepegel steigt der Wunsch Andenken zu sammeln.
Uns war bei wunderschönem sonnigen Wetter auch nach Frischluft. So entschieden wir uns eine Teilstrecke des Wanderweges an der Nahe "Gräfin Loretta" (Traumschleife Saar-Hunsrück) zu laufen. Richtig steil ging es den Berg über verschlungene Pfade hoch zum Stadtteil Hammerstein. Hier waren wir alleine, viel zu anstrengend und zu gefährlich mit Promille.
Oben angekommen, eine wunderbare Aussichtsstelle mit Blick auf die Naheschleife, entdeckten wir ein schönes Haus. "Die Leute wohnen ja richtig toll hier!" stellten wir fest. Wir gingen auf das Grundstück zu, außen Kirner-Pils-Wandleuchten. Das ist ja für ein Privathaus mal unpassend. Wir gingen um die Ecke und sahen das große Schild VERSCHÖNERUNGSVEREIN HAMMERSTEIN. Innen lebhafte Unterhaltungen und wir wurden reingewunken.
Den anwesenden Herren ging es auch schon prima, beste Stimmung. Einmal tief einatmen und schon hatte man 0,2 Promille. Wir bestellten 2 kleine Pils (0,2 l zu € 2,30), dies war wunderbar gekühlt und schmeckte sehr frisch. Noch ein paar nette Worte und dann machten wir uns auf dem Rückweg.
Nun mein Tipp:
Laut Aushang ist freitags - sonntags geöffnet und der Wanderer hat Gelegenheit seinen Durst zu löschen.
Für alle Leser unserer Region: Die wunderschön gelegene Hütte mit toller Aussicht kann man buchen. Der Verein übernimmt die Bewirtung, dann werden auch die typischen Spießbratengerichte vom Buchenholzgrill angeboten. Der Gastraum ist einfach und rustikal, ein geräumiger Wintergarten ist vor das Gebäude gebaut. Eine große Wiese mit Außensitzplätzen und der Grillhütte steht zur Verfügung und um die Ecke gibt es einen Kinderspielplatz. Außerdem sind reichlich Parkplätze vorhanden.
Ich habe da so eine Idee für ein Sommerfest im Kopf :-)
Der 27.12.steht in unserer Region traditionell unter dem Motto "Wannerschdaach" (Wandertag). Nach der Völlerei der Weihnachtstage ist also Bewegung angesagt. Und weil es über die Weihnachtstage so wenig zu trinken gab, darf die Wegzehrung in überwiegend flüssiger Form nicht fehlen.
Zu diesem "Traditionstag" bündeln sich treue Gruppen, oft Herrengruppen aller Altersklassen. Es ist schon recht witzig, Wirte machen an diesem Tag guten Umsatz, eine Einkehr ist Pflicht. Auch um eine gute "Unterlage" zu bilden. Meist sind die Wanderer gegen Mittag sprichwörtlich... mehr lesen
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"Tipp für durstige Wanderer und Einheimische" PetraIODer 27.12.steht in unserer Region traditionell unter dem Motto "Wannerschdaach" (Wandertag). Nach der Völlerei der Weihnachtstage ist also Bewegung angesagt. Und weil es über die Weihnachtstage so wenig zu trinken gab, darf die Wegzehrung in überwiegend flüssiger Form nicht fehlen.
Zu diesem "Traditionstag" bündeln sich treue Gruppen, oft Herrengruppen aller Altersklassen. Es ist schon recht witzig, Wirte machen an diesem Tag guten Umsatz, eine Einkehr ist Pflicht. Auch um eine gute "Unterlage" zu bilden. Meist sind die Wanderer gegen Mittag sprichwörtlich
Geschrieben am 26.12.2015 2015-12-26| Aktualisiert am
26.12.2015
Besucht am 21.12.2015
… mit diesem handgeschriebenen Satz auf einer Schiefertafel wird der Gast im Toepperhof begrüßt. Darunter gleich der Hinweis, man möge das Handy bitte lautlos stellen. Schön, so beginnt die Entschleunigung sofort.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich auf den Toepperhof stieß. Aber was ich da so im Internet las, klang einfach hochinteressant. Eine „One-Woman-Show“ wird hier geboten. Köchin und Service vereinigt in einer Person: Frau Berg, die Inhaberin. Sie umsorgt die Gäste (in der Regel maximal 10) mit Hingabe und wie Freunde.
So nahm unser Besuch seinen Lauf. Ich rief vergangene Woche an und fragte, ob noch Platz am Dienstag für 2 Personen sei. Viel Hoffnung hatte ich, so kurz vor Weihnachten, nicht. Dienstag ging nicht, aber gleich Frau Bergs Vorschlag: „Kommen Sie doch am Montag!“ Gesagt – getan. Dann noch ihre kurze Frage, was wir gar nicht mögen oder vertragen. „Dann lasse ich mir was für Sie einfallen!“ sagte Frau Berg. Ich wusste also nicht, was es gibt. Auch nicht, was es kostet. Spannend!
Die Öffnungszeiten lauten: „Abends, nur nach Anmeldung“. Auf Verdacht hinfahren funktioniert also nicht, Frau Berg will sich vorbereiten und sich Spielraum für ihre persönlichen Freiräume lassen.
So machten wir uns an meinem 1. Urlaubstag auf den Weg in den Soonwald, ca. 40 Minuten Fahrzeit. Besinnliche Vorweihnachtszeit… auf der kürzesten Strecke nach Tiefenbach eine gute Idee besinnlich bis besonnen zu fahren. Auf den engen, kurvigen und dicht bewaldeten Landstraßen hat man sonst gute Chancen, mit dem Fahrzeug noch unfreiwillig den Weihnachtsbraten zu erlegen. 3 Rehe, 1 Hase, 2 Füchse sahen wir, den Weihnachtsmann nicht. Die Strecke ist wunderschön, leider war es schon dunkel.
Pünktlich trafen mein Mann und ich um 19.00 Uhr ein. Wir parkten an der Straße des kleinen Ortes, es soll aber auf der Rückseite des Hauses auch eigene Parkplätze geben.
Frau Berg empfing uns in der schönen, rustikal-gemütlichen Gaststube des ehemaligen hunsrücker Bauernhofes. Der Hof wurde mit viel Liebe und Eigenleistung renoviert und das Landhausflair ist einfach behaglich. So dient z. B. eine alte Holzleiter als Befestigung der Deckenleuchten. Viel Holz, alles sehr gepflegt und sauber. Renovierte WC-Räume im 1. Obergeschoss, also nicht geeignet für Gehbinderte.
Nichts stört hier die Ruhe, keine Musik, nur angenehme Stille. Wir sind an diesem Abend die einzigen Gäste und Frau Berg hat unser ein 4-Gang-Menü zusammengestellt.
Auf unserem schön im Landhausstil eingedeckten Tisch (Tischdecken und Servietten aus Halbleinen, kleines Adventsgesteck mit Kerze) findet sich unsere persönliche Menükarte mit einem aufgedruckten Aquarell von Frau Berg. Künstlerin ist sie auch noch, und eigentlich auch Rentnerin. Eine Speisekarte gibt es nicht im Toepperhof. Frau Berg stellt jedes 4-Gang-Überraschungsmenü für ihre Gäste individuell zusammen.
Vor Neugierde war ich nicht zu bremsen:
Rosenkohlblättersalat
mit Trauben, Granatapfelperlen
und frischer Ananas
* * *
Gemüsecremesüppchen
* * *
Tagliatelle in Kurkuma gekocht,
dazu eine pikante Gorgonzolacremesoße
mit Herbsttrompeten, Maronen und Coctailtomaten
* * *
Bratapfel mit einer Vanillesoße aus Kokosmilch
Menü € 23,00
Wir orderten eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l Apollinaris zu € 3,20.
Frau Berg empfahl uns einen Rotwein zum Menü. ACOLON trocken, 2013, vom Weingut Peter Lich in Gau-Algesheim (Rheinhessen). 0,2 l zu € 3,20.
ACOLON kannte ich bisher nicht, eine Kreuzung der Rebsorten Lemberger und Dornfelder. Tiefrote Farbe, füllig mit Beerenaromen, gut temperiert, sehr passend zu dem aromatischen Menü.
Nachdem wir mit Getränken versorgt waren, zog es Frau Berg in die Küche. Kurz darauf erschien sie mit dem Rosenkohlblättersalat. Die blanchierten Blätter und Früchte waren zusätzlich mit Rosenwasser aromatisiert. Dazu noch knusprige Kürbiskerne. Toll! Frau Berg berichtete, dass ihr die arabische Küche mit ihren aromatischen Gewürzen sehr liegt. Uns auch.
Es folgte das Gemüsesüppchen. Unter der schlichten Beschreibung verbarg sich eine gehaltvolle Suppe von allem, was als Wurzelgemüse bezeichnet wird. PulBiber (türkisches Gewürz aus getrockneter und gerösteter Paprika) brachte ordentlich „bums“ in die Suppe. Schade, bei den milden Außentemperaturen konnten wir den Heizwert gar nicht so richtig würdigen.
Es folgte ein reichlich bestückter tiefer Pastateller mit Tagliatelle. Diese in Kurkumawasser zu kochen ist eine tolle Idee, werde ich aufnehmen. Die Gorgonzolasoße nicht zu mächtig, obenauf die Herbsttrompeten (eine Pilzart aus der Familie der Pfifferlinge). Optisch sind die dunkelen Pilze nicht der Hingucker, geschmacklich überzeugen die hocharomatischen Pilze absolut. Ein paar Maronen, geschmolzene Coctailtomaten und 2 zarte Minipaprika rundeten das Gericht ab.
Ein Päuschen und ein Pläuschchen mit Frau Berg vor dem Dessert. Ernährungsberatung, Koch- und Reisetipps… schade, dass Frau Berg wieder in die Küche musste.
Der Abschluß dann der Bratapfel. Der Apfel fällt hier nicht weit vom Stamm. Der Baum mit dem säuerliche Winterapfel Ontario steht im Ort und Frau Berg hat die Apfeloption. Die Füllung aus selbst gemachtem Marzipan und die leichte Vanille-Kokossoße passten prima.
Irgendwann war es Zeit zum Aufbrechen und auch Feierabend für Frau Berg.
Für uns war dieser Ausflug das definitiv schönste Vorweihnachtserlebnis. Wir kommen auf jeden Fall sehr gerne wieder! Im Sommer muss es herrlich sein hier zu wandern. Im Toepperhof gibt es auch schöne Gästezimmer, bewusst ohne Fernsehen. Nichtraucherhaus. Ab mindestens 2 Übernachtungen kann man sich hier vom Alltag erholen.
Ach ja! Das hätte ich doch fast vergessen ;-) ! Wem ist es aufgefallen? Der Toepperhof ist ein vegetarisches Hotel-Restaurant!
Nichts für "Jedermann", aber das will man auch sicherlich nicht sein. Klare Ansagen auf der Homepage - und wer sich hiermit anfreunden kann, ist sehr gut aufgehoben.
Ein kreatives, frisch zubereitetes und saisonales 4-Gang-Menü für € 23,-- ist ein top Preis-Leistungs-Verhältnis, auch die Getränkepreise mehr als fair.
Die phantasievolle Königin der Kochrezepte schwingt im Toepperhof den Kochlöffel!
… mit diesem handgeschriebenen Satz auf einer Schiefertafel wird der Gast im Toepperhof begrüßt. Darunter gleich der Hinweis, man möge das Handy bitte lautlos stellen. Schön, so beginnt die Entschleunigung sofort.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich auf den Toepperhof stieß. Aber was ich da so im Internet las, klang einfach hochinteressant. Eine „One-Woman-Show“ wird hier geboten. Köchin und Service vereinigt in einer Person: Frau Berg, die Inhaberin. Sie umsorgt die Gäste (in der Regel maximal 10) mit Hingabe... mehr lesen
Toepperhof - Hotel am Soonwald
Toepperhof - Hotel am Soonwald€-€€€Restaurant, Hotel06761970504Kirchstraße 4, 55471 Tiefenbach (Hunsrück)
5.0 stars -
"Die Königin der Kochrezepte ist die Phantasie…" PetraIO
… mit diesem handgeschriebenen Satz auf einer Schiefertafel wird der Gast im Toepperhof begrüßt. Darunter gleich der Hinweis, man möge das Handy bitte lautlos stellen. Schön, so beginnt die Entschleunigung sofort.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich auf den Toepperhof stieß. Aber was ich da so im Internet las, klang einfach hochinteressant. Eine „One-Woman-Show“ wird hier geboten. Köchin und Service vereinigt in einer Person: Frau Berg, die Inhaberin. Sie umsorgt die Gäste (in der Regel maximal 10) mit Hingabe
Im Mühlentor war ich vor gut 10 Jahren zum 1. Mal mit meinem Vater. Der Besuch in dem gemütlich-gediegenen und traditionsreichen Haus war mir noch in guter Erinnerung.
Die Geschichte des Hauses geht zurück bis ins Mittelalter. Das Haus ist nach dem Mühlentor benannt – das Hotel-Restaurant gibt es noch, da Tor wurde im Krieg zerstört.
Kritikerfreund Nolux brachte den Namen vor einigen Wochen ins Spiel. Mein zweiter Besuch ergab sich nun zur Mittagszeit, gemeinsam mit meinem Mann.
Das Mühlentor liegt wenige Schritte von der Fußgängerzone entfernt, eigene Parkplätze gibt es meines Wissens nicht. Ein Parkhaus ist in unmittelbarer Nähe.
Außen ziert das Haus Bauernmalerei mit ländlichen Motiven und Sprüchen. So wetzt beispielsweise der Metzger das Messer, der Sau wird die Flucht wohl kaum gelingen. Solche Fassadenmalereien sieht man selten bei uns. Schön, daß es noch erhalten ist.
Die Tagesgerichte stehen außen angeschlagen und eines der Gerichte spricht mich voll und ganz an.
Warum lange suchen und womöglich in einem hektischen Lokal landen? Also rein mit uns!
Innen stelle ich erstaunt fest: Mit gemütlicher Gediegenheit ist hier nix mehr! Es wurde komplett renoviert und saniert. War sicherlich auch nötig. Aber für mich passt es nicht zu diesem Traditionshaus. Zu modern. Dennoch sehr gepflegt. Rot- und Cremetöne, dunkle Sitzgelegenheiten und Tische. Stimmige weihnachtliche Deko.
Das Restaurant ist zur Mittagszeit fast vollständig belegt. Wir sind froh, noch einen der kleinen 2er-Tische zu bekommen. Dieser steht leider mittig im Raum. Dieser wird voll ausgenutzt, das heißt: Die Tische stehen sehr eng. Wohin mit Handtasche und einer kleinen Tüte mit einem Einkauf? Eine Garderobe entdecken wir nicht, so hängen wir die Jacken über die Stühle. Leider auch vom Service kein Hinweis auf Garderobe. Handtasche und Einkauf wird unter dem kleinen Tisch verstaut und wir merken uns, unbedingt die Füße still zu halten. Hier ist definitiv viel zu wenig Platz.
Sofort wird die Mittagskarte gereicht und die Getränkewünsche entgegen genommen. Mehrere Servicekräfte sind im Einsatz, mehr oder weniger aufmerksam, alle freundlich. Die Aufnahme der Gästewünsche erfolgt elektronisch.
Wir wählen:
2 x trockene Weißweinschorle zu € 2,80
2 x eines der Tagesgerichte. Für uns beide: Winterliche Genüsse – Steinpilzravioli mit Maronenschaum zu € 7,40. Dazu ein Beilagensalat zu € 2,50.
Die Mittagskarte bietet eine sehr schöne und abwechselungsreiche Auswahl. Gut bürgerliches findet sich, aber auch moderne interessante Speisen. Ich hätte mehrere Speisen auf Anhieb gefunden.
Ein 3-Gang-Tagesmenü wird zu € 8,90 angeboten. Mit 30-Minuten-Garantie, ein wichtige Aspekt für die Mittagspause Berufstätiger.
Wir hatten an diesem Tag frei und somit Zeit. Unser Essen wurde aber wirklich sofort serviert. Der Beilagensalat, schön und frisch angerichtet, kurz vorher. Eine schöne Mischung frischer Blatt- und Krautsalate, feines leichtes Sahnedressing.
Die Steinpilzravioli überzeugten vollkommen. Im tiefen vorgewärmten Teller serviert, die Portion für ein Mittagessen genau richtig. Der Teig der Ravioli etwas dunkler, hier war nicht nur normales Weizenmehl enthalten. Und ein perfekter Biss! Die Steinpilzfüllung gut, etwas mehr Steinpilzaroma hätte es sein können. Der nussige Maronenschaum passte hervorragend dazu, Schnittlauchröllchen rundeten das Bild ab.
Während des Essens kam ich immer mehr zu dem Schluß, die Ravioli müssen hausgemacht sein. So einen tollen Biss bekommt man nicht mit einem Convenienceprodukt hin?!
Beim Zahlen fragte ich die freundliche Bedienung danach. Die ehrliche Antwort: „Nein, zu dem Preis kriegen wir das nicht hin!“ Da hat sie vollkommen Recht und ich konnte es mir ja auch nicht vorstellen. Gut, dass hier wohl doch größten Wert auf qualitativ hochwertige Produkte gelegt wird.
Fazit:
Dies ist eine gute Adresse und ich würde jederzeit wieder einkehren. Gerne auch, um die Abendkarte in Augenschein zu nehmen. Bei der Reservierung würde ich aber versuchen, einen ruhigeren Platz heraus zu handeln. Die Gemütlichkeit und Ruhe fehlt mir.
Oder noch besser: Besuch im Sommer. Im „Höfchen“ des Mühlentores soll es sehr schön sein.
Im Mühlentor war ich vor gut 10 Jahren zum 1. Mal mit meinem Vater. Der Besuch in dem gemütlich-gediegenen und traditionsreichen Haus war mir noch in guter Erinnerung.
Die Geschichte des Hauses geht zurück bis ins Mittelalter. Das Haus ist nach dem Mühlentor benannt – das Hotel-Restaurant gibt es noch, da Tor wurde im Krieg zerstört.
Kritikerfreund Nolux brachte den Namen vor einigen Wochen ins Spiel. Mein zweiter Besuch ergab sich nun zur Mittagszeit, gemeinsam mit meinem Mann.
Das Mühlentor liegt wenige... mehr lesen
Hotel-Restaurant Mühlentor
Hotel-Restaurant Mühlentor€-€€€Restaurant, Hotel0671838200Mühlenstraße 10, 55543 Bad Kreuznach
4.0 stars -
"Bewährte Gastronomie im Stadtkern" PetraIO
Im Mühlentor war ich vor gut 10 Jahren zum 1. Mal mit meinem Vater. Der Besuch in dem gemütlich-gediegenen und traditionsreichen Haus war mir noch in guter Erinnerung.
Die Geschichte des Hauses geht zurück bis ins Mittelalter. Das Haus ist nach dem Mühlentor benannt – das Hotel-Restaurant gibt es noch, da Tor wurde im Krieg zerstört.
Kritikerfreund Nolux brachte den Namen vor einigen Wochen ins Spiel. Mein zweiter Besuch ergab sich nun zur Mittagszeit, gemeinsam mit meinem Mann.
Das Mühlentor liegt wenige
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So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns die Jacken ab und wies uns den kleinen Bistrotisch.
Unsere Getränkewünsche wurden aufgenommen, die kleine Menükarte gereicht. Hier wurden wir über die Speisen und auch die Herkunft (Rindfleisch vom Simmentaler Rind) informiert.
Es wird Wert auf saisonale und regionale Zutaten gelegt. Dies schließt aber nicht aus, die Speisen mit internationalen Zutaten zu ergänzen. Die Außentafel wurde extra für uns noch an den Tisch geholt und erklärt, dass alle Speisen frisch und hausgemacht sind. Nur die Steinpilzravioli seien ein hochwertiges zugekauftes Produkt. So viel freiwillige Ehrlichkeit habe ich noch nie erlebt. Chapeau!
Wartezeiten für Getränke und die frisch zubereiteten Speisen waren absolut angemessen.
Der junge Mann war sehr aufmerksam, freundlich und zuvorkommend. Mit siezen haben wir uns nicht aufgehalten. Es geht hier unkompliziert und gelassen zu. Im Saarland habe ich ohnehin immer den Eindruck, die Nähe Frankreichs zu spüren. Alles etwas lockerer und weniger hektisch.
Reservieren sollte man für abends unbedingt!
Speisen und Getränke:
In die Holzvertäfelungen der Wände wurden Schiefertafeln eingelassen. Aktuelle Empfehlungen sind hier aufgeführt.
Die kleine und wechselnde Menükarte weist eine kreative Frischeküche auf. Die Karte ist vegetarisch aufgebaut. Die überwiegend mediterranen Speisen können, wenn gewünscht, mit Fleisch / Geflügel oder Fisch ergänzt werden.
Die Entscheidung fiel nicht leicht. Letztlich entschieden wir uns für Gerichte der Außentafel.
Zum Trinken wählten wir:
Rieslingschorle zu € 3,50 und einen trockenen Riesling vom pfälzer Weingut Dr. Bürklin-Wolf. Die Auswahl der Weine scheint auch mit Hingabe zu erfolgen.
Zur Überbrückung der Wartezeit und zu unserer Überraschung wurde ein kleiner Küchengruß in der Olivenholzschale serviert: Hausgebackenes Weißbrot (sehr feine Kruste!) und sehr gutes Olivenöl.
Als Vorspeise wählten wir:
Rote-Bete-Carpaccio, Kürbiskerne und Ziegenfrischkäse zu € 8,00.
Die Vorspeise wurde sehr schön angerichtet serviert. Die Bete wirklich hauchdünn und geschmacklich sicherlich aus frischen Knollen hausgemacht (also keine vacuumierte Ware). Dazu dezenter Ziegenfrischkäse, geröstete Kürbiskerne und ein kleines Salatbouquet mit Wildkräutern. Hochwertiger Balsamico und Kürbiskernöl rundeten aromatisch ab.
Dazu wurde das Schälchen mit dem feinen hausgebackenen Weißbrot nachgefüllt.
Mein Mann entschied sich für den Hauptgang (bewusst eine kleine Speise):
Garnelen in Safransud zu € 13,00
Die Garnelen wurden im tiefen Teller serviert. Der Safransud mit ordentlichem Anteil von Wurzelgemüse und Lauch überzeugte durch intensiven Geschmack. Nicht nur Safran, sondern wohl auch ein ordentlicher Krustentierfond und Knoblauch. Das Gericht würzig-scharf abgeschmeckt. Die Garnelen saftig. Ein portugiesischer Kurzurlaub.
Und ich für:
Kaspressknödel, Rahmwirsing, gebratene Pilze zu € 15,00. Bei der Bestellung wurde ich schon darauf hingewiesen, dass diese Semmelknödel mit geriebenen Käse verfeinert werden und außen knusprig serviert werden.
Ebenfalls im tiefen, vorgewärmten Teller: 3 Knödel, innen saftig, außen knusprig. Vor dem Servieren wurden sie kurz frittiert. Sie waren glücklicherweise überhaupt nicht fettig. Ich habe noch nie so gute Knödel gegessen!
Der gut gewürzte frische Rahmwirsing passte ganz prima dazu. Die gebratenen frischen braunen Champignons von sehr guter Qualität. Wirsing und Champignons hatten noch schön Biss. Eine sehr reichliche Portion, auf dem Foto täuscht es wohl durch die Tiefe des Tellers.
Für ein Dessert war leider kein Platz mehr. Am Nebentisch konnten wir einen Platz auf die schönen Desserts erhaschen.
Ambiente:
Hier wurde mit Fingerspitzengefühl renoviert und restauriert. Altes erhalten, so z. B. die Holzvertäfelungen der Wände. Da das kleine Restaurant nur die Fensterfront als Lichtquelle hat, hat man versucht, alles etwas heller zu gestalten. Ich würde es als französisch angehauchte Bistroatmosphäre bezeichnen. Viel Holz, Kerzen, blank gewischte Holztische, Kerzen. Urgemütlich.
Im Sommer gibt es auch einige Außenplätze vor dem Haus.
Die Küche (mit offener Türe) befindet sich im Obergeschoss, ebenso eine Toilette. Scheinbar gibt es im Obergeschoss noch einen zweiten Gastraum, den habe ich aber nicht gesehen. Eine Zweite Toilette befindet sich im Keller. Daher ist das Restaurant nicht für gehbehinderte geeignet. Alles sehr sauber und gepflegt.
Fazit: Wir kommen gerne wieder!