Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939390x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel auf die Hand, jeder sein Lieblingseis.
Bei mir: 2 schöne Bällchen Joghurt Natur zu € 1,60.
Dies war gut, allerdings kam mir der Joghurtgeschmack nicht deutlich genug heraus. Aber eine sehr gute Erfrischung - meckern kann man nicht.
Meine Kollegen schleckten zufrieden und so ging es deutlich schweigsamer weiter nach Idar-Oberstein.
Bedient wurden wir sehr freundlich, das Café macht einen sehr gepflegten Eindruck. Ich bin schon oft hier vorbeigefahren, sobald die Winterpause beendet ist, ist hier seit Jahren immer was los. Dies spricht für sich!
Sommer - Sonne - 4 Kollegen!
Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel... mehr lesen
Donato's Eis Shop
Donato's Eis Shop€-€€€Eiscafe06754963621Hauptstraße 2, 55627 Martinstein
4.0 stars -
"Hier ist immer was los!" PetraIOSommer - Sonne - 4 Kollegen!
Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel
Geschrieben am 28.06.2015 2015-06-28| Aktualisiert am
01.07.2015
Besucht am 26.06.2015
Im März las ich irgendwo einen Bericht oder eine Werbung über die KDW. Nein, nicht KaDeWe in Berlin, sondern KDW in Leisel (ca. 560 Einwohner, gelegen am Idarwald im Hunsrück).
Das Haus ist leicht zu finden. Liegt das Holzblockhaus doch gut sichtbar an der Hauptstraße.
Geparkt wird direkt vor dem Grundstück. Sind hier alle Plätze belegt, findet sich in der Nähe ein Platz.
Hierher haben wir es nicht weit und ich war neugierig auf das Holzblockhaus, auf der Homepage des KDW gibt es einen schönen Ein- und Überblick.
Service:
Bei unserer Ankunft am frühen Abend verabschiedete sich gerade eine große Radlertruppe. Für uns und die Aufmerksamkeit des Service sicherlich eine gute Basis.
Wir schauten kurz in die ebenerdige „gute Stube“ des Gasthauses.
Dort entdeckte das geschulte Auge auf einer Schiefertafel sofort eine klasse Weinempfehlung. So lässt sich ein lauer sonniger Abend gut an! Wir nahmen auf der Terrasse Platz. Die nette Mitarbeiterin kam gleich und wir bestellten sofort den gesichteten Wein.
Mit dem Wein wurde uns die dicke gebundene Karte gereicht. Hier dann: Speisen = 1 DIN-A-4 Seite.
Gefolgt von unzähligen Seiten mit Getränken und Spirituosen aus aller Welt. Schlägt die Leber hier Alarm oder Purzelbäume? Nun denn, dies hat ja jeder selbst in der Hand. Der Focus liegt hier sicherlich auf geselligen Runden und mit Getränken lässt sich wohl am Unkompliziertesten Geld verdienen (da der Garpunkt keine Rolle spielt).
Auf Vorbestellung kann man sich Raclette für 2 Personen schmecken lassen.
Die junge Servicedame war sehr freundlich, konnte prima Auskunft geben, war aufmerksam und unkompliziert. Der Herr, der sie unterstützte, ebenso. Wir fühlten wir uns sehr wohl.
Speisen und Getränke:
Grauburgunder, 0,2 l, vom Weingut Hexamer , Meddersheim, je € 3,70.
Ein fruchtiger und recht gehaltvoller trockener Weißwein - gut gekühlt serviert – wunderbar.
Ich tat mir mit der Auswahl wirklich schwer. Innerlich eher auf Kohlenhydrate aus Pasta oder Kartoffeln eingestellt, sucht man diese auf der Karte vergebens. Eine gute und küchen-pflegeleichte Vesperkarte mit regionalen und deklarierten Lebensmitteln. Dies finde ich schon mal ganz toll. Die Bäckerei ist ebenso wie Metzger und Käserei benannt, alle in der Region bekannt. Ein gelernter Koch ist hier eher nicht angestellt.
Letztlich bestellten wir 1 x den frischen Eisbergsalat mit Tomaten, Gurke, Ei, Paprikasteifen und Käse (€ 5,90) für uns beide. Dieser wurde leider mit dem Hauptgang serviert, wir hatten aber auch nicht gesagt, dass wir diesen gerne als Vorspeise nehmen möchten. 2 extra Tellerchen wurden uns auch noch für den Salat gereicht, sehr nett und aufmerksam, haben wir aber nicht benötigt.
Der Salat, serviert in einer eckigen Schale, gefiel uns mit den frischen Zutaten sehr gut. Er wirkte nicht sehr groß und ließ sich schlecht aus der hohen Schale essen. So stürzen wir ihn auf den großen Unterteller und dann sahen wir auch die reichliche Portion. Das Sahnedressing wurde separat im Gläschen gereicht. Ein Fertigdressing, allerdings vom regionalen SooNahe-Verband. Und dieser überzeugte auch hier wieder mit seinem sehr guten Produkt. Dazu 4 Scheiben frisches Bauernbrot und Butter. Als Hauptgang wäre die Portion für 1 Person sehr ausreichend gewesen.
Einziger Kritikpunkt: Bei den grob zerteilten Tomaten wurde der grüne Strunk nicht entfernt.
Außerdem entschieden wir uns beide für den vegetarischen Flammkuchen (€ 6,50).
In der Karte schon der Hinweis, dass der Teig von der Bäckerei Hofmann aus Schwollen kommt.
Der Flammkuchen heiß und knusprig wurde auf dem Teller serviert. Eine schöne Bräunung an den Teigrändern. Der Teig mit schönen Teigblasen. Frischer Belag mit fein geschnittenem Lauch, Paprikastreifen, Zwiebeln und Tomatenscheiben (auch hier wieder leider mit Strunk). Geschmacklich top, lediglich etwas Pfeffer aus der Mühle hat mir gefehlt. Der Teig war so klasse, dass ich in der Bäckerei nachfragen werde, ob es für Privatleute die Rohlinge zu kaufen gibt.
Ambiente + Sauberkeit:
WUNDERSCHÖN!
Die Außenterrasse auf der Rückseite des Hauses, mit schöner Bestuhlung, Bänken aus Holzstämmen. Blümchen auf dem Tisch. Schattenspender sind vorhanden. Die Sitzflächen mit Paneelen belegt, drum herum kleine Steine (in die der freundliche Raucher seine Kippen fallen lässt, warum? Diese werden sicherlich mühevoll vom Personal abgesammelt).
Da nur noch zwei weitere Gäste zu unserer Zeit da waren, konnten wir die Stille und den Heuduft geniessen. Zu hören war nur Vogelgezwitscher und das Muhen einiger Kühe. Am Bachlauf spielten ein paar kleine Kinder. Hier kann man die Seele bei einem guten Glas Wein baumeln lassen.
Die „gute Stube“ des Holzhauses natürlich innen mit Holz pur und passend gemütlich, rustikal.
Die Toilette wurde nur von meinem Mann aufgesucht. Von dort brachte mir ein sehr schönes ästhetisches Foto auf dem Handy mit. Er hatte es vom Wandkalender auf der Herrentoilette abfotografiert und empfahl mir, auch mal auf der Damentoilette nachzuschauen ob es da auch schöne Bilder für die Frauen gibt. Dies habe ich leider vergessen, werde es aber nachholen.
Liebe Männer! Das Foto ist wirklich ansprechend, ich traue mich aber nicht, es hier einzustellen. Es verstößt vermutlich gegen die Regeln…
Alles sehr gepflegt und sauber in der kleinen Dorfwirtschaft!
Fazit:
Ein tolles Ziel fernab der Hektik.
Wanderer, Biker jeder Art, Touristen (Ferienhaus unter www.CanadianLuxuryChalet.de buchbar) und Einheimische fühlen sich hier hoffentlich wohl.
4 - 5 gerne bis unbedingt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Im März las ich irgendwo einen Bericht oder eine Werbung über die KDW. Nein, nicht KaDeWe in Berlin, sondern KDW in Leisel (ca. 560 Einwohner, gelegen am Idarwald im Hunsrück).
Das Haus ist leicht zu finden. Liegt das Holzblockhaus doch gut sichtbar an der Hauptstraße.
Geparkt wird direkt vor dem Grundstück. Sind hier alle Plätze belegt, findet sich in der Nähe ein Platz.
Hierher haben wir es nicht weit und ich war neugierig auf das Holzblockhaus, auf der Homepage des KDW... mehr lesen
KDW - Kleine Dorfwirtschaft
KDW - Kleine Dorfwirtschaft€-€€€Gaststätte067872990022Hauptstraße 31, 55767 Leisel
4.0 stars -
"Landidylle mit kleinen Speisen und reichlicher Getränkeauswahl" PetraIOIm März las ich irgendwo einen Bericht oder eine Werbung über die KDW. Nein, nicht KaDeWe in Berlin, sondern KDW in Leisel (ca. 560 Einwohner, gelegen am Idarwald im Hunsrück).
Das Haus ist leicht zu finden. Liegt das Holzblockhaus doch gut sichtbar an der Hauptstraße.
Geparkt wird direkt vor dem Grundstück. Sind hier alle Plätze belegt, findet sich in der Nähe ein Platz.
Hierher haben wir es nicht weit und ich war neugierig auf das Holzblockhaus, auf der Homepage des KDW
Geschrieben am 28.06.2015 2015-06-28| Aktualisiert am
28.06.2015
Besucht am 20.06.2015
Bei unserem Ausflug nach Kaiserslautern vergangene Woche (Bruder mit dabei, er flüchtete mal wieder aus unserer Heimatstadt Düsseldorf auf's Land zur Schwester), suchten wir nach einer „Kleinigkeit“ zum Essen. Schon fast 14.30 h waren schon einige Restaurants geschlossen. Damit es nicht noch später wird, peilten wir die nächstbeste Gelegenheit an.
Das HA LONG liegt unmittelbar am Stiftsplatz in der Fußgängerzone. Parken kann man also nicht in unmittelbarer Nähe, auch ist das HA LONG nicht behindertengerecht.
Von außen sehr nach Imbiss anmutend, ich sehr skeptisch, waren die Jungs auch schon drin.
Service:
Ich fragte an der Verkaufstheke nach, ob wir dort bestellen müssten. Der Herr wies auf die freien Tische und sagte, wir können am Tisch bestellen.
Wir nahmen Platz, die Speise- und Getränkekarten stehen am Tisch bereit. Eine freundliche Mitarbeiterin nahm die Getränkewünsche auf und ließ uns noch weiter aussuchen. Die Wahl fiel wirklich nicht leicht. Vorspeisen, Sushi (auch Vegan), Nudel- und Reisgerichte (Rind, Schwein, Geflügel, Fisch), eine große vegetarische und vegane Auswahl.
Die Bestellung wurde aufgenommen und zügig die beiden Hauptgerichte der Herren und meine Vorspeise serviert. Da nur eine Vorspeise bestellt wurde, wurde wohl vom Service oder der Küche dies nicht so registriert. Dies nehme ich hier nicht übel.
Das Restaurant füllte sich zusehends und die Bedienung hatte viel zu tun. Dennoch freundlich und aufmerksam.
Ich entschied mich für die frische Frühlingsrolle zu € 2,50 als Vorspeise. Ich erwartete eine klassisch frittierte Frühlingsrolle und war einigermaßen erstaunt, eine kalte Rolle, mir als Summer Roll bekannt, serviert zu bekommen. Hätte ich auf der Karte die Zutaten (Salat, Sojasprossen, Karotten, Tofu) bewusst gelesen, wäre es mir wohl aufgefallen.
Eine Summer Roll wollte ich schon immer mal probieren, also alles prima! Im durchsichtigen Reisblatt schön mit frisch geraspelten Karotten und Glasnudeln angerichtet. Süß-saure Chilisauce dazu. Die Rolle wäre perfekt gewesen … aber: Frischer Koriander wurde mit eingewickelt. Keine gute Entwicklung für meine Geschmacksnerven! Koriander ist das einzige Kraut, das ich wirklich nicht mag. Ich kann Koriander essen, ja. Aber ohne wäre es für mich besser gewesen. Dies werte ich hier allerdings nicht negativ.
Mein Bruder entschied sich für eine Kleinigkeit von der Sushi-Karte: 18 Maki (Gurke, Lachs, Thunfisch) zu € 8,30. Mein Mann wählte einen Sushi Teller mit 4 Nigiri (Thunfisch, Lachs, Tintenfisch, Garnele) und 12 Maki (Gurke und Lachs) zu € 11,50. Die Herren waren sehr zufrieden. Beide Teller schön angerichtet und die Zutaten sehr frisch, der verwendete Reis deutlich besser als kürzlich in einem Restaurant in Deidesheim. Lediglich das Wasabi entsprach der Ausführung „für deutsche Weicheier“ (ich durfte natürlich probieren)! Solch mildes Wasabi hatten wir noch nie, hier fehlte wirklich der Pepp. Auch eine Majonaise gab es noch dazu, braucht man(n) aber nicht.
Mein Hauptgericht wurde dann später serviert. Gebratener Tofu Kung Bao Art (scharf) zu € 6,50.
Heiß auf einem schönen Teller wurde die gute Portion serviert. Auch hier wieder „scharf“ für Anfänger. Für mich angenehm würzig, viel knackiges Gemüse. Der Tofu leider von der wabbeligen Art, dennoch sehr schmackhaft. Dazu ein Reistürmchen. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Ambiente und Sauberkeit:
Die asiatische Einrichtung mit vielen bunten Effekten und typischer Deko. Die Auswahltafeln an der Abhol-Imbissstation bunt beleuchtet.
Bequeme gepolsterte Stühle und Sitzbänke. Die Tische mit sauberen Tischdecken. Hinter der Theke ist der Blick zur Küche frei. Mindestens 3 Mitarbeiter waren hier beim Zubereiten der frischen Speisen zu sehen. Mit Kopfbedeckung und Handschuhen. Alles machte einen wirklich guten Eindruck.
Lediglich die Toiletten im 1. Obergeschoss sind etwas in die Jahre gekommen. Dies ist aber oft dem Eigentümer zuzuschreiben. Aber alles sauber. Papierhandtücher waren leider aus, und der Puste-Handtrockner war lungenkrank. Bei dem lauen Lüftchen würde ich heute noch dort stehen, meine Jeans waren dann doch hilfreicher!
Fazit: 4 - gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Bei unserem Ausflug nach Kaiserslautern vergangene Woche (Bruder mit dabei, er flüchtete mal wieder aus unserer Heimatstadt Düsseldorf auf's Land zur Schwester), suchten wir nach einer „Kleinigkeit“ zum Essen. Schon fast 14.30 h waren schon einige Restaurants geschlossen. Damit es nicht noch später wird, peilten wir die nächstbeste Gelegenheit an.
Das HA LONG liegt unmittelbar am Stiftsplatz in der Fußgängerzone. Parken kann man also nicht in unmittelbarer Nähe, auch ist das HA LONG nicht behindertengerecht.
Von außen sehr nach Imbiss anmutend,... mehr lesen
Halong Asia Restaurant
Halong Asia Restaurant€-€€€Restaurant, Take Away0631 3619922Marktstraße 28, 67655 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Überraschend frisch und besser als erwartet!" PetraIOBei unserem Ausflug nach Kaiserslautern vergangene Woche (Bruder mit dabei, er flüchtete mal wieder aus unserer Heimatstadt Düsseldorf auf's Land zur Schwester), suchten wir nach einer „Kleinigkeit“ zum Essen. Schon fast 14.30 h waren schon einige Restaurants geschlossen. Damit es nicht noch später wird, peilten wir die nächstbeste Gelegenheit an.
Das HA LONG liegt unmittelbar am Stiftsplatz in der Fußgängerzone. Parken kann man also nicht in unmittelbarer Nähe, auch ist das HA LONG nicht behindertengerecht.
Von außen sehr nach Imbiss anmutend,
Geschrieben am 21.06.2015 2015-06-21| Aktualisiert am
19.03.2019
Besucht am 20.06.2015Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Das Julien stand schon sehr lange auf meiner Liste. Im Bekanntenkreis wurde es öfters erwähnt, der Sonntagsbrunch ist beliebt. Dann erstand ich vor einiger Zeit das Buch "Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz", auch hier ein schöner Beitrag über das Julien. Das Restaurant existiert nun seit fast 30 Jahren, dies muss frau erst mal schaffen. Zudem es abseits der Verkaufs- und Geschäftsstraßen liegt.
Einen eigenen Parkplatz am Julien nicht, man parkt am Seitenstreifen oder in einer der Nebenstraßen. Das Restaurant ist nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Reserviert hatte ich telefonisch vor gut einer Woche. Eine gute Idee, wie wir im Verlauf des abends feststellten. Nach einem Stadtbummel betraten mein Mann, mein Bruder und ich das Restaurant am frühen Abend.
Knappe Begrüßung, Reservierung abgehakt, ein Herr ging zügig zu unserem Tisch und legte die Karten auf den Tisch. Das Tagesmenü mit Getränkeempfehlungen lag schon auf dem Tisch bereit, gut sichtbar, daher ersparte man sich wohl jeden weiteren Hinweis.
Den weiteren Service übernahmen 3 Damen. Den Service bezeichnete mein Bruder als "äußerst verhalten freundlich" und dies trifft es sehr gut. Es wurde wirklich kein Wort zu viel gesprochen, Fragen nicht unbedingt beantwortet.
Bei der Bestellung einer Flasche Mineralwasser wurde diese einfach notiert. Ich frage nach, ob still oder mit Kohlensäure serviert würde. Dann die Aussage, dass wir wählen können... DANKE! Bei der Bestellung zweier Rieslingschorlen wurde auch nicht nach der Größe gefragt, serviert wurden große 0,4 l Gläser.
Der Umgang mit einer Reklamation nicht sehr professionell, erst in wirklich letzter Minute noch das Entgegenkommen für einen Espresso auf´s Haus. Hierzu später mehr.
Die Vorspeisen wurden zügig serviert. Sofort danach die Hauptgerichte. Dies ging uns wirklich zu schnell. Zumal die Vorspeisensalate großzügig portioniert waren, eine Pause wäre angenehm gewesen. Die Desserts dauerten dagegen etwas.
Im Verlauf des Abends und zunehmender Gästezahl ließen sich die Servicemitarbeiter auch immer weniger sehen. Abräumen und Bezahlen dauerte seine Zeit. 4 Personen im Service halte ich für die Größe des Restaurants für sehr angemessen.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Mineralwasser (Schwollener Gourmet), 0,7 l zu € 4,90.
Sekt rosé brut, 0,1l zu € 3,90
Pernod € 3,30
Riesling Schorle, 0,4 l zu € 5,40
Riesling trocken, Elsass 0,25l zu € 4,50
Espresso zu € 2,00
Nach der Bestellung der Speisen wurde ein kleiner Gruß aus der Küche serviert. Hausgebackenes Weißbrot mit Olivenpesto. Das Weißbrot sehr weich und saftig, gut im Geschmack und schön feinporig. Das Olivenpesto sehr mild. Warum bei 3 Personen 4 Scheiben Brot serviert werden, verstehe ich nicht recht. Es gab aber keinen Streit!
Mein Bruder und ich entschieden uns für das 3-Gang Menü zu € 21,50.
Hier besteht die Wahlmöglichkeit zwischen gut durchdachten 3 Vorspeisen, 5 Hauptspeisen und 3 Desserts (davon 1 x Käse).
Beide wählten wir den Salat mit geröstetem Ziegenkäsecrouton. Ein großzügig gefüllter Teller mit frischen Blattsalaten, definitiv hausgemachtem und gut gewürztem Rotkrautsalat, Zucchinistreifen, Tomate, Gurke, Radieschen, Karottenraspel. Ein sehr feines cremiges Dressing, erinnerte mich an die Elsass-Urlaube. Liebstöckelblätter brachten eine schöne Würze. Obenauf dann 1 Baguettescheibe mit Ziegenkäse überbacken. Gut.
Mein Mann bestellte á la carte. Vorspeise: Salat César mit Knoblauchcroutons zu € 5,80. Zusammenstellung in etwas reichlicherer Ausführung wie der Salat aus dem Menü. Statt Ziegenkäsecroutons diese halt mit Knoblauch.
Mein Bruder wählte Hühnchen als Hauptgericht: Blackened Chicken nach Cajun Art auf Cognacrahm, Gratin Dauphinois. Das Hühnchen angeschnitten serviert, außen fast schwarz durch die Würze, innen zart und saftig laut meinem Bruder. Auch der Kartoffelgratin und das knackige Gemüse (Brokkoli, Karotten, Zucchinischeiben) überzeugten ihn.
Meine Entscheidung fiel auf Filet vom Flussbarsch mit Rieslingsauce an Kartoffeltürmchen.
Das Filet leicht mehliert in Butter gebraten. Form, die zarte weiche Konsistenz und Geschmack erinnerten mich leider an Tilapiafilet. So sehr, dass ich eine der Bedienungen fragte, ob dies Tilapia sei. Die Frage blieb unbeantwortet und ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen, dass mir dieser „untergejubelt“ wurde. Nach späterer (privater) Recherche war dem sicherlich nicht so. Der Fisch jedenfalls vollkommen grätenfrei, saftig und nur bedingt mein Fall. Das Kartoffeltürmchen war ein würziger Kartoffelstampf, passte gut. Das Fischmesser wurde mit auf dem Teller angerichtet.
Zanderfilet in Mandelbutter, Pommes vapeur zu € 14,50 war die Wahl meines Mannes. Auf die Kartoffeln waren wir gespannt, die Französischkenntnisse reichten nicht aus… Große Überraschung: Stink normale Salzkartoffeln… aber diese sprachen sicherlich vor ihrer Garung fließend französisch! Der Zander leider nicht kross auf der Haut gebraten, ansonsten ok.
Schöne Überraschung bei allen 3 Hauptspeisen: Die 3 knackigen Gemüsebeilagen die auf der Karte nicht erwähnt waren. Diese brachten auch Farbe auf die Teller, die Würze beim Zander und Barsch sehr verhalten.
Dessert für meinen Bruder und mich: Crêpe Maison. Ein toller Dessertteller wurde serviert. Hauchdünnes, goldgelbes Crêpe. Rote Früchte darauf. Vanilleeis, Sahne und einige Früchte. Aber leider, leider…. Crêpe richtig kalt, die Früchte gerade noch lauwarm. Mein Bruder aß nur das Eis, da ist kalt ja ganz nett. Beim Abräumen (nach langer Wartezeit) die Frage ob es geschmeckt hat. Ich sagte der Servicedame, dass die Crêpe leider kalt waren und so dass Dessert nicht so gut. Antwort: „Ja“, weg war sie. Wir oderten die Rechnung, auch dies dauerte länger als Wartezeit zwischen Vor- und Hauptspeise. Plötzlich war die Dame vom Service wieder da und bot uns einen Espresso an. Wenigstens eine nette Reaktion, da wir nun aber schon im Aufbruch waren, lehnten wir dankend ab.
Ambiente und Sauberkeit:
Die französische Lebensart setzt sich durch und wird hier gelebt. Das Restaurant sehr stimmig. So z. B. die Tische mit weißen Tischtüchern eingedeckt, darüber aber passgenau zum Tisch Papiertücher obenauf. Kleines Windlicht, Stoffservietten. Alle Gläser sicherlich sehr französisch, aber ein guter Wein oder Sekt verdient ein besseres Glas. Das Sektglas meines Aperitif entsprach der Kategorie „Fasching-1EUR-wenn kapput-egal-Helau“, auch die anderen Gläser einfachster Machart..
Das Restaurant und Toiletten sauber und sehr gepflegt, sehr viele passende gerahmte Poster und Plakate, Spiegel und Leuchten an den Wänden.
Schade, dass es so kühl war. Über eine Außentreppe gelangt man in den idyllischen Garten.
Fazit:
Glückwunsch dem Julien zum 30jährigen Jubiläum. Das muß man erst mal schaffen.
Die Preise für die Speisen sind sehr fair. Der „Funke“ ist bei uns nicht übergesprungen, es fehlte etwas Pfiff.
Das Julien stand schon sehr lange auf meiner Liste. Im Bekanntenkreis wurde es öfters erwähnt, der Sonntagsbrunch ist beliebt. Dann erstand ich vor einiger Zeit das Buch "Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz", auch hier ein schöner Beitrag über das Julien. Das Restaurant existiert nun seit fast 30 Jahren, dies muss frau erst mal schaffen. Zudem es abseits der Verkaufs- und Geschäftsstraßen liegt.
Einen eigenen Parkplatz am Julien nicht, man parkt am Seitenstreifen oder in einer der Nebenstraßen. Das Restaurant ist nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Reserviert hatte... mehr lesen
3.5 stars -
"Fanzösische Lebensart... aber keine überzeugende Küche" PetraIODas Julien stand schon sehr lange auf meiner Liste. Im Bekanntenkreis wurde es öfters erwähnt, der Sonntagsbrunch ist beliebt. Dann erstand ich vor einiger Zeit das Buch "Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz", auch hier ein schöner Beitrag über das Julien. Das Restaurant existiert nun seit fast 30 Jahren, dies muss frau erst mal schaffen. Zudem es abseits der Verkaufs- und Geschäftsstraßen liegt.
Einen eigenen Parkplatz am Julien nicht, man parkt am Seitenstreifen oder in einer der Nebenstraßen. Das Restaurant ist nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Reserviert hatte
Im Rahmen der Gastroguide-Spionage bin ich an das versteckt im Wald gelegene Schützenhaus gefahren.
Hier kann man sich die Anfahrt und Suche sparen, selbst ein Foto wollte ich hier nicht einstellen. Der Unattraktivität ist keine Grenze gesetzt.
Falls das Lokal überhaupt betrieben wird, dann sicherlich nur im Rahmen des Schützenvereines. Keinesfalls ist dies eine reguläre Gaststätte.
Im Rahmen der Gastroguide-Spionage bin ich an das versteckt im Wald gelegene Schützenhaus gefahren.
Hier kann man sich die Anfahrt und Suche sparen, selbst ein Foto wollte ich hier nicht einstellen. Der Unattraktivität ist keine Grenze gesetzt.
Falls das Lokal überhaupt betrieben wird, dann sicherlich nur im Rahmen des Schützenvereines. Keinesfalls ist dies eine reguläre Gaststätte.
stars -
"Fraglich, ob überhaupt "in Betrieb"" PetraIOIm Rahmen der Gastroguide-Spionage bin ich an das versteckt im Wald gelegene Schützenhaus gefahren.
Hier kann man sich die Anfahrt und Suche sparen, selbst ein Foto wollte ich hier nicht einstellen. Der Unattraktivität ist keine Grenze gesetzt.
Falls das Lokal überhaupt betrieben wird, dann sicherlich nur im Rahmen des Schützenvereines. Keinesfalls ist dies eine reguläre Gaststätte.
Geschrieben am 17.06.2015 2015-06-17| Aktualisiert am
17.06.2015
Besucht am 16.06.2015
Die Schleiferstube liegt günstig direkt an der B 422 die von Idar-Oberstein in den Stadtteil Tiefenstein führt. Die Strecke ist recht stark befahren, so kann die Schleiferstube sicherlich auch von ortsfremden Hungrigen profitieren. Einen Parkplatz findet man direkt am Haus oder am Straßenrand.
Seit fast 35 Jahren gibt es unter Führung der Eheleute Dreher das Restaurant und Pension.
Schon oft sind wir hier vorbeigefahren, zur Einkehr hat es nie gereicht. Vor einigen Wochen, auf der Suche nach einem Lokal welches dienstags geöffnet hat, hielten wir kurz an, um einen Blick auf die Speisekarte zu werfen. Eine typisch "gut bürgerliche" Speisekarte, ergänzt durch Pizza. Beim Betrachten der Außenkarte nahm ich sehr angenehme Düfte war... das Restaurant war somit vorgemerkt. Eine Freundin berichtete mir, die Pizza sei sehr gut, die Wartezeiten allerdings auch.
So luden wir gestern Abend unsere liebe Nachbarin und "Katzenoma" ein und machten uns auf den Weg. Eine Reservierung hielt ich am Dienstag Abend nicht für nötig.
Service:
Wir betraten zu Dritt das Restaurant. Die Chefin an der Theke begrüßte uns und wies auf noch 2 freie Tische links der Theke. Es war noch nicht einmal 19.00 Uhr und das Lokal war schon sehr gut besucht, die Leute sahen überwiegend nach Stammgästen aus. Im Zweifelsfall also doch besser reservieren.
Wir nahmen Platz und bekamen kurz darauf die Karten gereicht. Getränke und Speisen wurden bestellt. Sonderwünsche sind hier gar kein Problem. Die Chefin weiß, was ihr Mann in der Küche hat und was geht. Notiert werden die Gästewünsche und gleich weiter, einige Stufen hoch, in die Küche gebracht.
Frau Dreher überzeugte durch routinierte Gelassenheit. Und das will was heißen! Die gute Stube letztlich wohl voll besetzt ist sie alleine zuständig für:
- Theke / Getränke
- Bestellaufnahme
- Servieren / Abräumen
- Kassieren
Freundlich, aber für "innige Gästebetreuung" fehlt die Zeit. Auch nach dem Servieren nicht die Frage ob alles ok ist, o. ä. (es war aber alles ok).
Einziger Kritikpunkt: Die Wartezeit! Hier hat meine Freundin ins Schwarze getroffen. Eine 3/4 Stunde warteten wir auf die Vorspeisen, fast 1 1/2 Stunden auf die Hauptspeisen. Das Problem ist wohl bekannt, auf der Speisekarte wird um Verständnis gebeten, falls es länger dauert. Die Speisen würden allerdings alle frisch zubereitet. Dies kann ich widerum bestätigen. Der Chef, ebenfalls alleine in der Küche, war hörbar am werkeln: Mixer, Schnitzelfleisch klopfen ... hier ist das Kochen noch Handwerk. Man sollte sich drauf einstellen.
Essen:
Die Speisekarte ist auf der Homepage nachzulesen. Salate, Suppen, Toast, Pizza, Gerichte vom Schwein, Rind, Pute.
Als Getränke wählten wir:
Weizenbier vom Faß, 0,3 l zu € 2,00
Pils, 0,25 l zu € 1,70
trockener Nahewein 0,2 l im Glas, € 2,20
trockener Riesling in der Karaffe, 0,25 l, 3,80
Kein Eldorado für Weintrinker. Der Riesling aber eine Steigerung zum Nahe-Hauswein. Auf die Winzer
der Weine wird nicht eingegangen.
Unsere Nachbarin freute sich als Vorspeise über ihre geliebte Tomatensuppe (€ 3,50) und wir blieben mal wieder beim kleinen gemischten Salat (€ 3,20) hängen.
Die Suppe (ich sollte unbedingt probieren) machte unsere Nachbarin froh und heizte ihr ordentlich ein. So heiß habe ich noch nie eine Suppe serviert bekommen! Serviert in einer Suppenschale mit rustikalem Dekor, obenauf ein ordentlicher Sahnekleks und frische Petersilie.
Unsere Salate mit vielen frischen Zutaten (u. a. Karotten- und Krautsalat) und ein richtig gutes Sahnedressing.
Der erste Hunger war schon mal genommen.
Wir saßen verkehrsgünstig an der Einflugschneise zur Küche, so konnten wir auch immer wieder einen Blick auf die appetitlichen Speisen beim Servieren an die anderen Gäste werfen. So stach mir förmlich ein Omelette ins Auge! So ein luftiges Gebilde habe ich noch nie gesehen (vorher war der Mixer in der Küche zu hören!). Spontane Idee: Das wird für uns 3 noch das Dessert!
Als Hauptgericht bestellte unsere Nachbarin einen großen Salatteller in Wunschzusammenstellung, u. a. mit Artischocken und Oliven (€ 6,80). Ein großer und gut gefüllter Teller wurde serviert. Alles gut, frisch und zum satt essen. Sogar ein ganzes, geschnittenes Ei obenauf. Lediglich das geröstete Weißbrot ging gar nicht. Es war knochenhart und unsere Nachbarin hatte, berechtigterweise, Angst um ihre Zähne. Das Brot ließ sich überhaupt nicht mehr zwischen den Fingern drücken.
Meinem Mann wurde als Hauptgericht die große Pizza "Hausgemacht" serviert. Warum sie diesen Titel trägt, weiß ich nicht, alle Pizzen sind hausgemacht. Klassisch auf der Karte mit Tomaten, Käse, Salami und Pilzen zu € 6,50. Für zusätzlich Artischocken und Knoblauch wurde € 1,00 berechnet (auf der Karte so hingewiesen).
Meine große Pizza Vegetarisch mit Tomaten, Käse, Paprika, Pilzen stand mit € 7,00 auf der Karte. Merkwürdig: Paprika scheint 0,50 € teurer als Salami zu sein! Nur Paprika und (leider) Dosenpilze war mir dann etwas zu wenig. Ich peppte mit Knoblauch, Zwiebeln und Artischocken zum Aufpreis von € 1,50 auf.
Beide Pizzen wurden heiß und richtig schön kross (bis innen) gebacken serviert. Ein toller, luftiger, etwas dickerer Teig. Dieser hausgemacht. Der Tomatenbelag schön würzig und dieser gut belegt. Auf meiner Pizza fand sich dann tatsächlich überraschender Weise noch Brokkoli und Oliven, auch mit frischen Tomatenscheiben hatte ich nicht gerechnet! Also so lasse ich mir dann auch den Preis gefallen! Geschmacklich top und sehr reichlich.
Dies war dann allerdings auch leider das "Aus" für das Omelette als Dessert.
Die Schleiferstube ist auch bekannt für ihre Spezialität "gefüllte Hähnchen", diese allerdings nur auf Vorbestellung.
Sauberkeit und Ambiente:
Wegen des Ambientes kommt man wohl nicht hierher.
Alles gepflegt und sauber. Die Tische doppelt mit Tischtüchern eingedeckt. Gästen am Nebentisch wurde sofort noch die weiße gestärkte Mitteldecke beim Eintreffen getauscht. Frische Pfingstrose, kleines Teelicht, Salz und Pfeffer steht parat.
Im Restaurant rustikale Gediegenheit, seit sicherlich vielen Jahren unverändert. An den Wänden passende und stimmige historische Fotografien alter Obersteiner Schleifen. Der offene Schwenkgrill für die typischen Spießbratengerichte war gestern nicht in Betrieb.
Vor dem Haus gibt es einen kleinen Biergarten. Wen die Autos nicht stören, kann also auch im Freien sitzen.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: 4 - gerne wieder!
Das Omelette kreist noch in meinen Gedanken... die Pizza ist allerdings starke Konkurrenz.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Die Schleiferstube liegt günstig direkt an der B 422 die von Idar-Oberstein in den Stadtteil Tiefenstein führt. Die Strecke ist recht stark befahren, so kann die Schleiferstube sicherlich auch von ortsfremden Hungrigen profitieren. Einen Parkplatz findet man direkt am Haus oder am Straßenrand.
Seit fast 35 Jahren gibt es unter Führung der Eheleute Dreher das Restaurant und Pension.
Schon oft sind wir hier vorbeigefahren, zur Einkehr hat es nie gereicht. Vor einigen Wochen, auf der Suche nach einem Lokal welches dienstags geöffnet... mehr lesen
Schleiferstube
Schleiferstube€-€€€Restaurant, Pension0678131660Tiefensteiner Straße 366, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Gut - gut bürgerlich! Pizza zählt doch auch als deutsch gut bürgerlich, oder?" PetraIODie Schleiferstube liegt günstig direkt an der B 422 die von Idar-Oberstein in den Stadtteil Tiefenstein führt. Die Strecke ist recht stark befahren, so kann die Schleiferstube sicherlich auch von ortsfremden Hungrigen profitieren. Einen Parkplatz findet man direkt am Haus oder am Straßenrand.
Seit fast 35 Jahren gibt es unter Führung der Eheleute Dreher das Restaurant und Pension.
Schon oft sind wir hier vorbeigefahren, zur Einkehr hat es nie gereicht. Vor einigen Wochen, auf der Suche nach einem Lokal welches dienstags geöffnet
Geschrieben am 13.06.2015 2015-06-13| Aktualisiert am
14.06.2015
Die Pizzeria Firenze ist eine Institiution in Lauterecken! 2012 schloss die Firenze der Eheleute Bazzato nach jahrzehntelangem Erfolg in den wohlverdienten Ruhestand... aber offensichtlich geht es nicht "OHNE".
Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf der neu gestalteten Speisekarte auf: Reduziert auf wesentlich Pizza und Pasta - die Klassiker der Firenze tauchen wieder auf, ebenso mutige Kreationen wie die Pizza mit Blutwurst. Nur hoffentlich ein neues Rezept der Bolognese!
Motto der schönen neuen Homepage: "Essen und Trinken ist ein Vergnügen." Hier stimme ich voll und ganz zu! Bei einem Besuch wird man hier wohl nicht viel falsch machen.
Die Pizzeria Firenze ist eine Institiution in Lauterecken! 2012 schloss die Firenze der Eheleute Bazzato nach jahrzehntelangem Erfolg in den wohlverdienten Ruhestand... aber offensichtlich geht es nicht "OHNE".
Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf der neu gestalteten Speisekarte auf: Reduziert auf wesentlich Pizza und Pasta - die Klassiker der Firenze tauchen wieder auf, ebenso mutige Kreationen wie die Pizza mit Blutwurst. Nur hoffentlich ein neues Rezept der Bolognese!
Motto der schönen neuen Homepage: "Essen und Trinken ist ein Vergnügen." Hier stimme ich voll und ganz zu! Bei einem Besuch wird man hier wohl nicht viel falsch machen.
Pizzeria Firenze by Pfälzer Hof
Pizzeria Firenze by Pfälzer Hof€-€€€Pizzeria063829946888Schillerstraße 8, 67742 Lauterecken
stars -
"Tradition verbindet" PetraIODie Pizzeria Firenze ist eine Institiution in Lauterecken! 2012 schloss die Firenze der Eheleute Bazzato nach jahrzehntelangem Erfolg in den wohlverdienten Ruhestand... aber offensichtlich geht es nicht "OHNE".
Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf
Geschrieben am 13.06.2015 2015-06-13| Aktualisiert am
13.06.2015
Besucht am 11.06.2015
Wieder ein Termin in Hattersheim und pünktlich um die Mittagszeit schlenderte ich, gaanz zufällig, zu dem schönen Platz an dem sich das Restaurant "La Sila" befindet.
Nachdem ich die Tagesempfehlung auf der Außtentafel las, war klar: Hier wird es Zeit für ein Update meiner Kritik vom September 2014! Der vergangene Besuch war recht positiv und ich hatte auf Anhieb keine andere Verlockung in Hattersheim gesehen (was nicht heißen soll, dass es die nicht gibt).
Wieder schönes Wetter, sogar noch schöner als im vergangen Jahr. Ich nahm Platz an einem der Außentische.
Service:
Sehr freundlich wurde ich von einem der Serviceherren begrüßt und bekam die Karte gereicht. Das tolle Sommerwetter ließ mich sofort eine Schorle bestellen. 2 Herren kümmerten äußerst aufmerksam um mich. Möchte ich noch Brot für die köstliche Sauce? Noch etwas zu trinken? Etwas Pfeffer? Vielleicht Parmesan zur Pasta? Ist alles recht? So fühlt man sich wirklich VIP und als gerne gesehener Gast. Das Essen wurde nach passender Wartezeit serviert.
Zahlen dann auch völlig problemlos: Ein Wink mit dem Geldbeutel und sofort kommt der nette Herr mit dem Beleg. Für einen Mittagstisch wichtig, manche Gäste müssen ja noch weiter zur Arbeit und Pausenzeiten einhalten.
Speisen und Getränke:
Wie schon erwähnt: Ich bestellte mir eine trockene Schorle. Diese schön kalt, es wurde ein guter Wein verwendet.
Die Speisekarte ist sehr üppig. Fast zu üppig. Bei näherer Betrachtung aber so, dass sich die Zutaten wiederholen. Dies läßt dann wieder auf frische Zutaten hoffen.
Es siegte wie im vergangen Jahr die Tafel: Bandnudel mit Trüffel € 13,50.
In der letzten Zeit bin ich ja des Öfteren mit Mengenangaben "verneppt" worden. So gab es ja wirklich bei Medaillion = 1 aufgeschnittenes Medaillion, oder Pfannkuchen... kann 1 oder mehrere sein... war natürlich 1er!
Mutig bestellte ich, in der Hoffnung, dass nicht nur 1 Bandnudel von ~ 10 cm serviert würde!
Ich wude nicht enttäuscht. Serviert wurde ein wunderbar duftenender Teller mit Bandnudeln, die Portion nicht zu üppig aber für einen Mittagstisch angemessen. Zu meiner Überraschung wurde hier nicht nur mit Trüffelöl / -butter gearbeitet. Nein! Im verschlossenen Glas wurde ebenso der frische Sommertrüffel am Tisch gereicht und über meinen Bandnudeln großzügig gehobelt.
Geht es mir so gut!!!
Die Pasta von sehr guter Qualität. Ob hausgemacht kann ich nicht sagen, aber besser hätte sie nicht sein können. Perfekt al dente. Abgerundet mit frischem Pfeffer aus der Mühle und frischem Parmesan. Ein Körbchen mit Weißbrot wurde mir auch gereicht... so sah mein Teller letztendlich aus wie vorgespült.
Unaufgefordert nach meinem feinen Essen die nächste Überraschung: Ein feines Gläschen mit einer selbstgemachten Schokocreme und einem Schuß Vodka. Richtig fein! Jetzt noch ein Espresso und alles ist prima!
Ambiente:
Der verkehrsfreie Außenplatz ist wirklich schön. Kübelpflanzen und Bäume ringsherum. Die Tisch allerdings auch bei dem herrlichen Wetter ohne jede Deko, kein Blümchen, keine Kerze. Nur ein Stein mit der Tischnummer. Schlicht und zweckmäßig. Braucht man mehr, wenn man sich einfach Donnerstag Mittag mal frischen Trüffel gönnt?
Das Besteck wurde falsch herum eingedeckt, dies nehme ich hier auch nicht krumm.
Innen im Restaurant sind die Tische deutlich aufwändiger eingedeckt. Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit, abends hier einzukehren.
Fazit:
4 - gerne wieder! Am Liebsten zum Abendessen.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Wieder ein Termin in Hattersheim und pünktlich um die Mittagszeit schlenderte ich, gaanz zufällig, zu dem schönen Platz an dem sich das Restaurant "La Sila" befindet.
Nachdem ich die Tagesempfehlung auf der Außtentafel las, war klar: Hier wird es Zeit für ein Update meiner Kritik vom September 2014! Der vergangene Besuch war recht positiv und ich hatte auf Anhieb keine andere Verlockung in Hattersheim gesehen (was nicht heißen soll, dass es die nicht gibt).
Wieder schönes Wetter, sogar noch schöner... mehr lesen
Pizzeria La Sila
Pizzeria La Sila€-€€€Restaurant061905465Am Markt 10, 65795 Hattersheim
4.0 stars -
"Und wieder reizt die Tagesempfehlung der Außentafel!" PetraIOWieder ein Termin in Hattersheim und pünktlich um die Mittagszeit schlenderte ich, gaanz zufällig, zu dem schönen Platz an dem sich das Restaurant "La Sila" befindet.
Nachdem ich die Tagesempfehlung auf der Außtentafel las, war klar: Hier wird es Zeit für ein Update meiner Kritik vom September 2014! Der vergangene Besuch war recht positiv und ich hatte auf Anhieb keine andere Verlockung in Hattersheim gesehen (was nicht heißen soll, dass es die nicht gibt).
Wieder schönes Wetter, sogar noch schöner
Geschrieben am 10.06.2015 2015-06-10| Aktualisiert am
10.06.2015
Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz fahre ich ca. 5 x pro Woche über die 420 durch Medard.
Über Wochen beobachtete ich nach der Geschäftsaufgabe von "die Pizza" Renovierungsarbeiten und Veränderungen an der vor Jahren geschlossenen, ehemaligen Tankstelle. Was entsteht hier wohl???
Nun des Rätsels Lösung: B420 -Burger.
Als Gastroguiderin, früher hemmungslos, nun absolut hemmungslos, hielt ich auf dem Heimweg an um mir die "Sache" zu betrachten. Schon von außen nun sehr gepflegt, innen setzte sich dies fort. Die Inhaber begrüßten mich sehr freundlich und berichteten über ihre Visionen.
Sehr schön: Das Fleisch wird frisch von der örtlich bekannen (3. Generation ?) Metzgerei Maino bezogen, ebenso die Backwaren der Bäckerei Harth aus Wiesweiler. Hier will man sich von den bekannten Burgerketten deutlich absetzen.
Das Angebot wird abgerundet durch 1 Fischburger (also auch was für mich) und anderen Kleinigkeiten (2 Salate, Pommes / Wedges, Tintenfisch- / Zwiebelringe).
Auf der von mir oft befahrenen Strecke zwischen Kusel und Bad Kreuznach ist ein guter und ERKENNBARER Imbiss Mangelware. Ich wünsche den Betreibern eine glückliche Hand bei der Zubereitung der Speisen und viel Erfolg.
Und vielleicht teste ich mal den Alaska-Burger mit Seelachsfilet oder den Veggie-Burger der noch erfunden wird (Tipp für die Inhaber: Flammkäse-Burger vom Bornwiesenhof (http://www.bornwiesenhof-hunsrueck.de). Nicht günstig - aber gut und wertvoll :-)
Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz fahre ich ca. 5 x pro Woche über die 420 durch Medard.
Über Wochen beobachtete ich nach der Geschäftsaufgabe von "die Pizza" Renovierungsarbeiten und Veränderungen an der vor Jahren geschlossenen, ehemaligen Tankstelle. Was entsteht hier wohl???
Nun des Rätsels Lösung: B420 -Burger.
Als Gastroguiderin, früher hemmungslos, nun absolut hemmungslos, hielt ich auf dem Heimweg an um mir die "Sache" zu betrachten. Schon von außen nun sehr gepflegt, innen setzte sich dies fort. Die Inhaber begrüßten... mehr lesen
B420 Burger und mehr
B420 Burger und mehr€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss, Take Away015739487166Hauptstraße 80, 67744 Medard
stars -
"Gute Platzierung an der B420" PetraIOAuf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz fahre ich ca. 5 x pro Woche über die 420 durch Medard.
Über Wochen beobachtete ich nach der Geschäftsaufgabe von "die Pizza" Renovierungsarbeiten und Veränderungen an der vor Jahren geschlossenen, ehemaligen Tankstelle. Was entsteht hier wohl???
Nun des Rätsels Lösung: B420 -Burger.
Als Gastroguiderin, früher hemmungslos, nun absolut hemmungslos, hielt ich auf dem Heimweg an um mir die "Sache" zu betrachten. Schon von außen nun sehr gepflegt, innen setzte sich dies fort. Die Inhaber begrüßten
Geschrieben am 31.05.2015 2015-05-31| Aktualisiert am
31.05.2015
Besucht am 29.05.2015
Freitag stand ein Besuch der SAP Arena mit meiner Freundin auf dem Programm.
Natürlich war ich gerne bereit, mich um ein geeignetes Restaurant zur vorherigen Stärkung zu kümmern.
Es sollte
- vor 18.00 Uhr geöffnet haben
- Speisen nach unserem Geschmack anbieten
- und auf dem Weg nahe der SAP Arena liegen.
Ich googelte ein bißchen rum und fand schnell die günstig gelegene "Toskana". Auf seiner gut gestaltenen Internetseite wirbt die Pizzeria mit kostenlosen Parkplätzen und wenigen Gehminuten zur SAP-Arena. Skeptisch war ich schon... klang sehr danach, dass das Lokal nur über SAP-Besucher funktioniert und die "abgespeist" werden. Italienisch geht immer, also...
Service:
... reservierte ich 3 Tage vorher telefonisch einen Tisch bei einem ausgesprochen netten Herrn am Telefon. Dieser schlußfolgerte sofort, dass es danach zum Konzert geht, wies nochmals auf die Nähe und die kostenlosen Parkplätze hin. Auch eine Straßenbahnverbindung (1 Stadion) gibt es zwischen Restaurant und Arena.
Unser Zeitplan war perfekt und so betraten wir um kurz nach 17.00 Uhr das Restaurant. Eine Mitarbeiterin empfing uns freundlich und begleitete uns an den reservierten Tisch am Ende des Lokales. Ein schöner ruhiger Platz - wunderbar.
Diese Servicedame war während unseres Aufenthaltes für uns zuständig. Sehr freundlich, aufmerksam (Mineralwasser still oder sprudelig, gekühlt oder nicht...), frage immer nach ob alles recht sein. Kleine Änderung der Hauptspeise kein Problem. Für den Abend perfekter Abstand zwischen Vor- und Hauptspeise.
Getränke und Speisen:
2 stille Gerolsteiner Wasser, 0,25 l zu je € 2,20
1 trockene Rieslingschorle, 0,3 l zu € 3,00
Als Vorspeise wählten wir beide einen Beilagensalat (€ 3,90). Ein schön gemischter Salat, gute Portion, frische Zutaten. Ein sehr gutes Kräuterdressing. Zusätzlich wurde noch Balsamico und Olivenöl gereicht, sehr aufmerksam, wir haben es aber nicht benötigt.
Einzig beim Schneiden von Tomate, Gurke und Radieschen war in der Küche ein Grobmotoriker am Werk. Aber wir hatten ja Besteck um die groben Stücke zurecht zu schnitzen.
Dazu gab es noch eine geteilte Portion Bruschetta zu € 4,50. Die 2 größeren Scheiben Weißbrot wurden in der überbackenen
Variante, kross und gut gewürzt, serviert.
Mit meiner Freundin ist es wie mit einem alten Ehepaar (unsere "Silberhochzeit" haben wir schon hinter uns :-)
So waren auch die Hauptspeisen samt Änderung identisch: 2 x Spaghetti mit Garnelen und Rucola in Knoblauch-ÖL (statt Rucola waren hier laut Karte Zucchini vorgesehen, der Tausch in Rucola kein Problem) zu je € 13,90.
Die Spaghetti heiß im vorgewärmten tiefen Pastateller serviert, verströmten schon einen verlockenden Duft. Dem Knoblauch sei Dank! Die Pasta noch gut al dente, so mögen wir sie beide. Auf den ersten Blick wenige Garnelen, aber in den Tellertiefen tauchen dann noch etliche auf. Die Portion Spaghetti und die saftigen und entdarmten Garnelen absolut großzügig und gut bemessen. Schlicht, aber sehr gut gewürzt. Rucola hätte es etwas mehr sein dürfen, vielleicht hatte die Küche hier aber Bedenken, dass dieser das Gericht zu bitter macht.
Dazu noch ein separates gefülltes Parmesanschälchen. Salz- / Pfeffermühle wurde auch gereicht.
Ambiente:
Ein sehr gepflegtes Lokal, vor dem Lokal Außensitzplätze mit Windfang. Die Tische gepflegt eingedeckt. Toiletten piccobello, mit Reinigungsplan.
Fazit:
Schön, wenn man geringe Erwartungen hat und so positiv überrascht wird. Hier kann man gut essen und wird keinesfalls (wie zu Unrecht befürchtet) "abgespeist".
Die Pizzen die an den Nebentischen serviert wurden, sahen auch sehr gut aus.
Als wir das Restaurant gegen 18.30 h verließen, war es bis auf den letzten Platz besetzt. Reservieren ist also sehr empfehlenswert.
Auch in Bezug auf den Fußweg wurde uns nicht zu viel versprochen. Das Auto gut geparkt, ein geteerter und beleuchteter Fußweg durch Felder zur SAP Arena. Wir sind ca. 5 Minuten gelaufen. So waren wir nach dem Konzert sicherlich schneller wieder auf dem Heimweg als die Besucher die sich aus dem Parkhaus quälten. So sieht ein gelungener Mädelsabend aus!
Freitag stand ein Besuch der SAP Arena mit meiner Freundin auf dem Programm.
Natürlich war ich gerne bereit, mich um ein geeignetes Restaurant zur vorherigen Stärkung zu kümmern.
Es sollte
- vor 18.00 Uhr geöffnet haben
- Speisen nach unserem Geschmack anbieten
- und auf dem Weg nahe der SAP Arena liegen.
Ich googelte ein bißchen rum und fand schnell die günstig gelegene "Toskana". Auf seiner gut gestaltenen Internetseite wirbt die Pizzeria mit kostenlosen Parkplätzen und wenigen Gehminuten zur SAP-Arena. Skeptisch war ich schon... klang... mehr lesen
4.0 stars -
"Klare Empfehlung - nicht nur, wenn ein Besuch der SAP Arena ansteht!" PetraIOFreitag stand ein Besuch der SAP Arena mit meiner Freundin auf dem Programm.
Natürlich war ich gerne bereit, mich um ein geeignetes Restaurant zur vorherigen Stärkung zu kümmern.
Es sollte
- vor 18.00 Uhr geöffnet haben
- Speisen nach unserem Geschmack anbieten
- und auf dem Weg nahe der SAP Arena liegen.
Ich googelte ein bißchen rum und fand schnell die günstig gelegene "Toskana". Auf seiner gut gestaltenen Internetseite wirbt die Pizzeria mit kostenlosen Parkplätzen und wenigen Gehminuten zur SAP-Arena. Skeptisch war ich schon... klang
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Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel auf die Hand, jeder sein Lieblingseis.
Bei mir: 2 schöne Bällchen Joghurt Natur zu € 1,60.
Dies war gut, allerdings kam mir der Joghurtgeschmack nicht deutlich genug heraus. Aber eine sehr gute Erfrischung - meckern kann man nicht.
Meine Kollegen schleckten zufrieden und so ging es deutlich schweigsamer weiter nach Idar-Oberstein.
Bedient wurden wir sehr freundlich, das Café macht einen sehr gepflegten Eindruck. Ich bin schon oft hier vorbeigefahren, sobald die Winterpause beendet ist, ist hier seit Jahren immer was los. Dies spricht für sich!