Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939365x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.11.2014 2014-11-13| Aktualisiert am
25.02.2015
Das Restaurant gibt es in Herborn seit dem Jahr 2000 in einem ruhigen Wohngebiet gelegen. Eigene Parkplätze sind dirket vor dem Haus vorhanden, durch die große Beliebtheit des Restaurants wird der Platz hier jedoch schon mal eng.
2007 war ich zum 1. Mal hier und auch sehr zufrieden. Es wurde Zeit, mal wieder hier einzukehren.
Wir hatten für 19.00 Uhr reserviert und das war auch gut so. Das Restaurant war bei unserer Ankunft schon fast voll besetzt. Eine Woche zuvor versuchten wir unser Glück ohne Reservierung - und ohne Erfolg. Unbedingt reservieren!
Wir wurden sehr herzlich begrüßt und an einen kleinen 2er Tisch geführt. 4 kleine Pizzabrötchen wurden ebenfalls sofort zur Überbrückung der Wartezeit gereicht.
Ein Mitarbeiter war flott zur Stelle reichte die Speisekarte sowie die separate Saisonkarte und nahm die Getränkewünsche entgegen.
Speisen, Getränke, Rechnung alles zügig bzw. die Speisen nach angenehmer und angemessener Wartezeit. Das ist schon bei vollem Haus eine Seltenheit in der Gastronomie.
Wir wurden den ganzen Abend, trotz voll besetztem Restaurant, sehr freundlich, locker, gut geschult und aufmerksam bedient. Im Service bedienten 2 Männer und die Chefin. Ein lustiger Spruch auf den Lippen - italienische Fröhlichkeit die sehr echt rüberkam. Bester Spruch des Abends: "Hat´s geschmeckt?" Antwort: "Ja, war alles prima!" Seine Antwort: "Glück gehabt!" Sicherlich ein Spruch, der nicht überall ankommt, wir haben uns gut amüsiert. Und ich glaube nicht, daß es Glück war, sondern Professionalität.
Die Hauptspeisekarte bietet verschiedene Gerichte über Suppen, Antipasti, Salate. Fleisch- und Fischgerichte, Pizza und Pasta sowie italienische Desserts. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, ohne das die Speisekarte aufgebläht wird und man von frischen Zutaten ausgehen kann. Bei der Zusammenstellung der Speisen weicht man fein und gekonnt vom obligatorischen "Massen-Italienspeisen-Tourismus" ab, insbesondere bei der Tages- / Saisonkarte. Hier wird auch "Nicht-Alltägliches" geboten. Zur Zeit liegt das Augenmerk auf frischen Steinpilzen und frischem Sommertrüffel. Und genau wegen dem Sommertrüffel kamen wir zum Essen!
Wir entschieden uns als Vorspeisen für:
Rindercarpaccio mit frisch gehobeltem Sommertrüffel und Parmesan zu € 18,00. Serviert wurde ein schön angerichteter Teller mit einer sehr guten Fleischqualität. Mit dem Trüffel wurde nicht gegeizt, er war definitv frisch und fein aromatisch. Mittig auf dem Carpaccio eine Zitronenspalte schön auf einem Salatblatt mit Tomatenstück dekoriert. Hier hat der Koch mitgedacht: Durch das Salatblatt kam die (evtl. gespritzte / behandelte) Zitronenspalte nicht mit den edelen Zutaten in Berührung. Pfeffermühle, Essig und Olivenöl wurden separat gereicht. Eine tolle Vorspeise die ihren Preis wert war.
2. Vorspeise: Insalata Mista zu € 5,50. Ein kleinerer Teller schön mit separat angerichteten Zutaten. Tomatenspalten und schwarze Oliven, mittig der gemischte Blattsalat mit Radicchio den ich sehr mag, frische Champigonscheiben und sage und schreibe 1 Viertel Artischocke. Diese mag ich ebenfalls sehr gerne und habe mich aufgrund der Speisekarte drauf gefreut. Für den Preis hätte es hier doch etwas mehr sein dürfen. Zur Auswahl gab es ein Joghurt- oder ein Essig-Öl-Dressing. Ich entschied mich für Essig-Öl und das Dressing war richtig toll. Gutes Öl und milder Balsamico zusätzlich fein mit Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt.
Zu beiden Vorspeisen wurden frische Weißbrotscheiben gereicht.
1. Eine kleine Pizza Stagione zu € 8,-- mit extra Knoblauch (+ 0,50 €). Die Pizza wurde knuspig und heiß serviert. Ein sehr guter Teig und der Belag mit frischen Tomatenscheiben und frischen Champignons. Der Käse schön leicht angebräunt. Richtig gut.
2: Tagliatelle in Sahnsauce mit frisch am Tisch gehobeltem Sommertrüffel zu € 17,00. Serviert in einem tiefen Pastateller. Die Pasta war bereits in der Sahnesauce geschwenkt und auch hier war schon Trüffel (vermutlich zur Verstärkung des Aromas und nicht vom frischen Trüffel) enthalten. Das Hobeln am Tisch war ChefINsache und diese geizte nicht! Ein tolles Gericht, eine gute Portion und ich musste (obwohl satt) die restliche Sauce noch mit einem Brotstück auswischen. Ich hoffe, der Koch hat den Teller gesehen. Da war dann wohl klar, dass es schmeckte! Ich bin ein Freund von etwas Farbe auf dem Teller: Ein bisschen Basilikum oder Petersilie hätte hier die Optik perfekt gemacht (ja, ja: Jammern auf hohem Niveau).
Es ist ein wirklich schönes Haus, der Gastraum lichtdurchflutet duch 2 raumhohe Fensterfronten. Alles sehr gepflegt. Die Tische mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt, Salz-Pfeffer steht bereit, Kerze und leider Kunstblumendeko.
Leider war das Wetter nicht so gut. Auf der tollen Außenterrasse mit herrlichem Landschaftsblick hätten wir gerne Platz genommen.
Zu leiden haben die Gäste, aber natürlich auch Inhaber und Personal unter der Akustik. Hier hat man bereits durch Teppichboden, Gardienen, Blumen versucht Abhilfe zu schaffen. Leider ist es wirklich richtig laut. Laut Aussage eines Mitarbeiters steht man aber bereits mit einem Raumakustikunternehmen in Kontakt um hier Abhilfe zu schaffen. Der Beliebtheit des Restaurant scheint dies aber keinen Abbruch zu tun, einen "ruhigen" Tag hier zu erwischen schafft man evtl. bei der nächsten WM oder bei Glatteis :-)
Alles top gepflegt bis hin zu den Toiletten.
Das Restaurant gibt es in Herborn seit dem Jahr 2000 in einem ruhigen Wohngebiet gelegen. Eigene Parkplätze sind dirket vor dem Haus vorhanden, durch die große Beliebtheit des Restaurants wird der Platz hier jedoch schon mal eng.
2007 war ich zum 1. Mal hier und auch sehr zufrieden. Es wurde Zeit, mal wieder hier einzukehren.
Wir hatten für 19.00 Uhr reserviert und das war auch gut so. Das Restaurant war bei unserer Ankunft schon fast voll besetzt. Eine Woche zuvor versuchten wir... mehr lesen
Restaurant La Bella Casa da Silvio
Restaurant La Bella Casa da Silvio€-€€€Restaurant06781933099Am Simmer 12, 55758 Herborn
4.0 stars -
"Tolles italienisches Restaurant mit (bisher) schlechter Akustik" PetraIODas Restaurant gibt es in Herborn seit dem Jahr 2000 in einem ruhigen Wohngebiet gelegen. Eigene Parkplätze sind dirket vor dem Haus vorhanden, durch die große Beliebtheit des Restaurants wird der Platz hier jedoch schon mal eng.
2007 war ich zum 1. Mal hier und auch sehr zufrieden. Es wurde Zeit, mal wieder hier einzukehren.
Wir hatten für 19.00 Uhr reserviert und das war auch gut so. Das Restaurant war bei unserer Ankunft schon fast voll besetzt. Eine Woche zuvor versuchten wir
Dieses etwas andere "Restaurant" wurde zufällig auf der Durchreise entdeckt. Der ansprechende Biergarten war trotz kühlem Wetter gut besucht. Wie sich dann herausstellte, ist das Restaurant der Biergarten und ein windgeschützter, überdachter Ausschankraum. Daher ist auch nur von Mitte Februar bis November geöffnet.
An der Ausgabetheke der Küche wählt man von den Tafeln oder der Speisekarte aus und erhält einen batteriebetriebenen Diskus. Dieser meldet sich durch Vibration, wenn das Essen fertig ist. Selbstbedienung / Abholung ist bei Speisen und im separaten Ausschankraum angesagt. Gezahlt wird sofort.
Als Schnellimbiss möchte ich das Stern'l nicht bezeichnen, dafür sind die Speisen zu einfallsreich und hausgemacht. Es ist aber sicherlich ideal für die Mittagspause, Handwerker, Außendienstler, Radfahrer, Durchreisende wie wir... Und abends ist der Biergarten sicherlich ein sehr beliebter Treffpunkt für gesellige Abende.
Durch die Selbstbedienung müsste ich uns ja eigentlich selbst bewerten. Also: Wir waren freundlich. Die 2 Damen in der Küche und die Bedienung an der Getränketheke allerdings auch. Sehr freundlich mit kurzer Erklärung der "Gepflogenheiten", sprich das kleine Gerät welches das fertige Essen meldet.
Die Speisekarte bietet diverse Gerichte und Flammkuchen. Zusätzlich gibt es noch tolle Gerichte auf den Tafeln vor der Küche und Speisenausgabe.
Wir wählten die hausgemachte Lasagne zu € 7,50 und die saisonale, regionale und hausgemachte Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen zu € 5,90.
Die Lasagne so wie eine Lasagne sein soll. Heiß, saftig und schmackhaft.
Die Kartoffelsuppe zusätzlich mit Karotten gekocht, püriert und gut abgeschmeckt. Richtig gut und definiv hausgemacht. Der Zwetschgenkuchen dazu (linke Hand Löffel mit Suppe, rechte Hand der Zwetschgenkuchen - das muss so sein!) mit schönem Hefeteig. Eine tolle pfälzer Hausmannskost sehr gut zubereitet.
Dazu gab es 2 Rieslingschorlen 0,5 l zu (ich glaube) 3,-- €.
Das Ambiente
Schöner Biergarten, gepflegt und geschmackvoll (ländlich) dekoriert. Frische Blümchen auf dem Tisch. Sogar einige Strandkörbe stehen zur Verfügung und erfreuen sich reger Beliebtheit.
Alles sauber und gepflegt. Auch die "Hinterhoftoiletten".
Dieses etwas andere "Restaurant" wurde zufällig auf der Durchreise entdeckt. Der ansprechende Biergarten war trotz kühlem Wetter gut besucht. Wie sich dann herausstellte, ist das Restaurant der Biergarten und ein windgeschützter, überdachter Ausschankraum. Daher ist auch nur von Mitte Februar bis November geöffnet.
An der Ausgabetheke der Küche wählt man von den Tafeln oder der Speisekarte aus und erhält einen batteriebetriebenen Diskus. Dieser meldet sich durch Vibration, wenn das Essen fertig ist. Selbstbedienung / Abholung ist bei Speisen und im... mehr lesen
Zum Keschdebusch
Zum Keschdebusch€-€€€Kneipe, Imbiss, Biergarten063455161Weinstrasse 31, 76831 Birkweiler
4.0 stars -
"Tolle Entdeckung zum Mittagessen" PetraIODieses etwas andere "Restaurant" wurde zufällig auf der Durchreise entdeckt. Der ansprechende Biergarten war trotz kühlem Wetter gut besucht. Wie sich dann herausstellte, ist das Restaurant der Biergarten und ein windgeschützter, überdachter Ausschankraum. Daher ist auch nur von Mitte Februar bis November geöffnet.
An der Ausgabetheke der Küche wählt man von den Tafeln oder der Speisekarte aus und erhält einen batteriebetriebenen Diskus. Dieser meldet sich durch Vibration, wenn das Essen fertig ist. Selbstbedienung / Abholung ist bei Speisen und im
Geschrieben am 02.11.2014 2014-11-02| Aktualisiert am
20.02.2019
Besuchszeit: Abendessen
Langfristiges Reservieren wurde beim 5. Versuch belohnt! Endlich klappte es mal mit dem Besuch in der "Traube".
Der "Service" war hoffentlich ein Ausnahmefall an diesem Abend. Die 2 gestandenen Damen im Service waren leicht zu toppen. Die Tischzuweisung erfolgte durch eine Geste von der Theke zum Ende des Raumes. Folge: Wir setzten uns schon mal versehentlich an den falschen Tisch. Kein Problem, Umzug wurde locker bewältigt und der richtige Tisch war auch noch der Gemütlichere.
Serviert wurde hauptsächlich zum Glück von der freundlicheren Dame. Allerdings auch ohne die Persönlichkeit und Ausstrahlung, die ich von einem solchem Haus erwarte. Sie sprach zumindest einen guten Tip für den Aperitif aus und bot gleich an eine Flasche Wasser zu bringen, so lange wir die Karte lasen.
Die 2. Dame verlor fast kein Wort am Tisch. Der Gruß aus der Küche wurde wortlos serviert, Besteck getauscht ebenso, 2. Flasche Wasser (endlich) serviert, allerdings ohne einzuschenken. Zum Ende des Abends konnte ich ihr dann doch noch ein freundliches Lächeln entlocken - das wirkt doch gleich viel besser.
Ich setze zumindest Aufmerksamkeit und auch Freundlichkeit in einem solchen Haus mit gehobener Küche voraus. Meine Erklärung für diesen Abend: Unpässlichkeit / Heiserkeit / erkältungsbedingter Stimmverlust der zweiten Dame. Wenn dem so war, sollte man dies aber auch einfach den Gästen mitteilen.
Schön, die feinsäuberlich handschriftlich geschriebe Mappe mit Speisen und Getränken. Hier sind wir wieder bei der persönlichen Note eines solchen Hauses.
Bei der Auswahl der Speisen, ergänzt durch aktuelle Empfehlungen auf kleinen Schiefertäfelchen, habe ich einen wesentlichen Vorteil: Als "Fast-Nie-Fleischesser" kann ich mich schneller entscheiden. Die angebotenen Speisen sind aber wirklich eine kreative, verlockende und saisonale Zusammenstellung der gehobenen Landhausküche!
Als Gruß aus der Küche dann die kommentarlose Triologie: Schmalz, Kräuterquark und ein hervorragendes Olivenöl, aromatisiert mit frischem Rosmarin. Dazu frisches helles Baguette und ein Dunkeles mit Speck / Schinken.
Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeisen: Bruschetta mit Hummerkrabben und 3erlei Tomaten zu € 14,50 und Carpaccio vom Rinderfilet mit Pesto und Parmesan zu € 15,50.
Zu den Vorspeisen wurde netterweise für uns nochmal Brot nachgereicht.
Die Bruschetta waren ein Knaller. Angerichtet eine bunte Augenweide. 3 große feste Hummerkrabben mit exzellentem Geschmack, perfekt gebraten. Dazu die leicht gemolzenenen Tomaten (rot, gelb und grün) mit frischem Basilikum. Das dünne krosse Brot war die perfekte Unterlage.
Der Klassiker Rindercarpaccio mit einer sehr guten Fleischqualität, sehr gut abgeschmeckt mit frischem Pfeffer aus der Mühle. Mittig mit einem Feldsalatbouquet und frischem Parmesan angerichtet.
Hauptspeise: 2 x das Filet vom Steinbutt auf Kohlrabi-Kartoffelgemüse mit Meeresböhnchen, Hummerschaum und Blattsalat zu je € 29,50.
Der schön, aber schlicht, zusammengestellte Blattsalat wurde vorab serviert, ein leichtes und feines Dressing passte gut.
Widerum der erwartete schön angerichtete Teller, nicht überladen, aber mit einer guten Fischportion. Der Fisch perfekt auf den Punkt gebraten, ohne jede Gräte. Geschmacklich top, nur leicht gewürzt, der Fisch hat hier die Hauptrolle! Das fein gewürfelte Gemüse hätte etwas mehr Eigengeschmack, insbesondere vom Kohlrabi, vertragen. Allerdings kam so der tolle Hummerschaum besser zur Geltung. Sehr gefreut habe ich mich, dass die "Meersböhnchen" sich tatsächlich als die von mir so gerne gegessenen Salicornes (auch bekannt als "Queller" oder "Meerespargel") entpuppten. Diese leicht knackig gedünstet mit etwas frischer Tomate als Topping waren eine kreative Ergänzung dieser Hauptspeise. Schade auch hier zum Service: Diese seltene Beilage der Salicornes hätte eine kurze Erklärung beim Servieren verdient da sie (noch) unbekannt ist. Ich kann dieses sehr gesunde, nährstoffreiche Gemüse sehr zum Testen als Salat oder Gemüse empfehlen!!!
Die Portionen der Speisen waren wirklich gut gewählt, so hatten wir tatsächlich noch Luft für das Dessert:
2 x Karamellisierte Vanillecreme mit kleinem Eis zu € 3,50. Genau die richtige Dessertgröße wenn man eigentlich satt ist. Eine wunderbar dünne und krosse Caramelschicht auf der feinen Creme. Das Amarenaeis für mich als "Nicht-Süße" zu süß, es fand sich aber sofort ein williger Abnehmer. Die Physalis schön säuerlich zur Abrundung. Das Dessert schön in 2 kleinen Schälchen serviert.
Tolles Ambiente! Antike Möbel liebe ich sehr und die dunkelen polierten Holzmöbel passen perfekt. Die Tische sind so schön, da ist es wirklich gut, auf gestärkte Tischtücher zu verzichten. Die alte Standuhr schlägt den Gästen sehr klangvoll die Stunde.
Obwohl das Restaurant zum späteren Abend voll besetzt war, war die Akustik immer noch sehr gut. Das liegt sicherlich auch am Publikum, aber auch an der angenehmen Aufteilung des Gastraumes.
Hier ist alles top gepflegt. Die Toiletten, im separaten Gebäude ein paar Schritte über den Hof, neu renoviert.
Der Weg zu den Toiletten erlaubt noch den Blick durch das große Fenster in die Küche. Hier konnte ich die routiniert-konzentrierte Küchenmannschaft sehen. Es scheit ein eingespieltes Team zu sein.
Langfristiges Reservieren wurde beim 5. Versuch belohnt! Endlich klappte es mal mit dem Besuch in der "Traube".
Der "Service" war hoffentlich ein Ausnahmefall an diesem Abend. Die 2 gestandenen Damen im Service waren leicht zu toppen. Die Tischzuweisung erfolgte durch eine Geste von der Theke zum Ende des Raumes. Folge: Wir setzten uns schon mal versehentlich an den falschen Tisch. Kein Problem, Umzug wurde locker bewältigt und der richtige Tisch war auch noch der Gemütlichere.
Serviert wurde hauptsächlich zum Glück von der... mehr lesen
Zur Traube
Zur Traube€-€€€Restaurant06751950382Sobernheimer Straße 2, 55566 Meddersheim
4.0 stars -
"Fein essen in tollem Ambiente" PetraIOLangfristiges Reservieren wurde beim 5. Versuch belohnt! Endlich klappte es mal mit dem Besuch in der "Traube".
Der "Service" war hoffentlich ein Ausnahmefall an diesem Abend. Die 2 gestandenen Damen im Service waren leicht zu toppen. Die Tischzuweisung erfolgte durch eine Geste von der Theke zum Ende des Raumes. Folge: Wir setzten uns schon mal versehentlich an den falschen Tisch. Kein Problem, Umzug wurde locker bewältigt und der richtige Tisch war auch noch der Gemütlichere.
Serviert wurde hauptsächlich zum Glück von der
Der Leinsweiler Hof liegt schön gelegen am Ortsrand mit herrlichem Blick über die Weinreben ins Rheintal. Parkplätze gibt es ausreichend am Hotel-Restaurant (mit nettem Wellnessbereich).
Wir wurden von den Servicemitarbeitern im Restaurant sehr gut bedient. Das gesamte Personal ist gut geschult, sehr aufmerksam und freundlich. Die Mitarbeiter waren immer schnell zur Stelle, konnten Fragen zu den Speisen und Weinen gut beantworten und hatten stets alles im Blick. Das Restaurant war sehr gut besucht, die Personalplanung allerdings auch entsprechend.
Das Ganze nicht zu steif und mit nettem Humor - wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Die Speisekarte hat Einiges zu bieten! Insbesondere das Chateaubriand für 2 Personen wurde an den Nebentischen oft serviert. Die Pfälzer Klassiker fehlen ebensowenig wie creative internationale Gerichte. Die Entscheidung viel nicht leicht.
Der Gruss aus der Küche, ein Gemüseküchlein. Dieses hätte uns ohne den Speck besser geschmeckt, war aber sehr gut.
Als Vorspeisen wählten wir und bekamen diese mit einer frischen Brotauswahl serviert:
1. Büffelmozzarella mit Tomaten und Rucola mit 8,-- € sehr gut bezahlt. Dennoch fein mit guten Olivenöl und Balsamicoessig abgeschmeckt und dazu noch ein Basilikumpesto (vermutlich hausgemacht, oder es stand hausgemachtem nicht nach).
2. Falafel-Garnelen-Spießchen an Paprika-Honig-Kraut zu € 8,50. Wer hier die Garnelen auf dem Spießchen sucht, wird enttäuscht. Die Garnelen sind in den Falafel enthalten und leider nicht spürbar und schmeckbar. Die Falafel auch etwas trocken, dafür das Paprika-Honig-Kraut geschmacklich toll. Schön mit Schwarzkümmel, passend zu diesem arabischen Gericht abgeschmeckt.
1. Dorade Royal im Ganzen gebraten an tomatisierter Sauce mit Pfannengemüse und Tagliatelle zu € 24,50. Die Dorade knusprig auf den Punkt gebraten, gefüllt mit frischer Petersilie für ein feines Aroma. Ein Teller für die Gräten wurde aufmerksam dazugestellt. Das Gemüse knackig frisch, sicherlich aus dem Dämpfer. Die Tagliatelle al dente im separaten Schüsselchen. Sehr schön, sonst wäre es mit Fisch filetieren auf dem Teller auch zu eng geworden. Eine optisch und geschmacklich tolle Speise!
1. Kabeljauloins mit gemischtem Gemüse, kleinen Kartöffelchen und Rieslingsauce zu € 22,50. Auch dieses Gericht überzeugt durch punktgenaue Zubereitung und ohne jede Gräte. Sehr saftig und fein gewürzt der Fisch, das Gemüse nicht misshandelt und ebenso gut zubereitet wie bei der anderen Hauptspeise. Die kleinen Kartöffelchen mit Schale zum mitessen, das mag ich sehr gerne. Die Sauce habe ich gar nicht dazu gebraucht, aber für Liebhaber einer guten hausgemachten leichten Sauce war auch die sehr gut und passend.
Beide Gerichte wurden heiß und schön garniert serviert.
Als Dessert gab es dann ein altes Pflaumenwasser mit Umdrehungen für € 6,50 und einen Gewürztraminer Trester zu € 5,00.
Das Ambiente ist sehr gepflegt aber auch teilweise etwas gediegen. Trotz der Größe und vielen Gästen war es auffallend, dass es nicht zu laut wurde. Das Restaurant ist recht hell, die Deckenlampen allerdings mit weißen Stofftüchern versehen. Dies machte die Beleuchtung recht angenehm.
Die Tische alle mit weißen Tischtüchern und Stoffservietten eingedeckt. Eine frische Blume und Kerze fehlt auch nicht.
Wir kommen sicherlich gerne wieder.
Der Leinsweiler Hof liegt schön gelegen am Ortsrand mit herrlichem Blick über die Weinreben ins Rheintal. Parkplätze gibt es ausreichend am Hotel-Restaurant (mit nettem Wellnessbereich).
Wir wurden von den Servicemitarbeitern im Restaurant sehr gut bedient. Das gesamte Personal ist gut geschult, sehr aufmerksam und freundlich. Die Mitarbeiter waren immer schnell zur Stelle, konnten Fragen zu den Speisen und Weinen gut beantworten und hatten stets alles im Blick. Das Restaurant war sehr gut besucht, die Personalplanung allerdings auch entsprechend.
Das Ganze nicht zu... mehr lesen
4.0 stars -
"Perfekt für einen Wellness-Kurzurlaub" PetraIODer Leinsweiler Hof liegt schön gelegen am Ortsrand mit herrlichem Blick über die Weinreben ins Rheintal. Parkplätze gibt es ausreichend am Hotel-Restaurant (mit nettem Wellnessbereich).
Wir wurden von den Servicemitarbeitern im Restaurant sehr gut bedient. Das gesamte Personal ist gut geschult, sehr aufmerksam und freundlich. Die Mitarbeiter waren immer schnell zur Stelle, konnten Fragen zu den Speisen und Weinen gut beantworten und hatten stets alles im Blick. Das Restaurant war sehr gut besucht, die Personalplanung allerdings auch entsprechend.
Das Ganze nicht zu
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
09.03.2018
Vor einem Konzertbesuch kehrten wir mal wieder Portofino. Das kleine Restaurant ist zentral in Birkenfeld gelegen. Parkmöglichkeiten findet man auf öffentlichen Parkplätzen oder den Seitenstraßen.
Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den Salat Genua (ohne Schinken bestellt). Die Salate, mit frischen Zutaten, waren recht herzhaft gewürzt und mit Essig und Oel mariniert. Wir entschieden uns alle für eine Steinofenpizza die preislich +/- € 8,-- lag. Der Teig war schön knuspig und der Belag gut gewürzt. Einfach typische Pizze, für jeden Geschmack etwas, ohne "Firlefanz". Sonderwünsche wurden gerne berücksichtigt. Die Champignons kommen hier leider aus der Dose.
Eine große Weinauswahl gibt es nicht, Chianti, Frascati, wohl noch 2 - 3 andere - fertig aus. Ist schließlich kein Sternehaus und will es sicherlich auch nicht sein.
Das Ambiente ist wirklich als rustikal zu bezeichnen. Ich mag es hier aber nicht als negativ-rustikal bezeichnen. Es ist eine Pizzeria die typisch italienisch ist. Innenausstatter gab es hier noch nie, dafür fühlt man sich aber für die Zeit des Restaurantbesuchs im Urlaub, in einer kleinen urtypischen Pizzeria abseits des Touristenrummels. Und dort kann man zu kleinen Preisen gut essen.
Das Restaurant war sauber. Gebrauchsspuren nicht zu übersehen, in diesem Falle für mich als "Flair" zu bezeichnen. Es war sehr kühl im Gastraum, die Heizung haben wir selbst angestellt. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Vor einem Konzertbesuch kehrten wir mal wieder Portofino. Das kleine Restaurant ist zentral in Birkenfeld gelegen. Parkmöglichkeiten findet man auf öffentlichen Parkplätzen oder den Seitenstraßen.
Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den... mehr lesen
3.0 stars -
"Klein Italien in Birkenfeld" PetraIOVor einem Konzertbesuch kehrten wir mal wieder Portofino. Das kleine Restaurant ist zentral in Birkenfeld gelegen. Parkmöglichkeiten findet man auf öffentlichen Parkplätzen oder den Seitenstraßen.
Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
09.03.2018
Nach einer kleinen Wanderung durch ein schönes Waldstück und die Weinberge, erreichten wir die schöne Wachtenburg. Kaum angegommen stellte sich ein plötzlich auftretendes Hungergefühl nach Sichtung der Burgschänke ein.
Eine "Bedienung" im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht. Selbstbedienung ist angesagt. Sicherlich sinnvoll. Wir haben hier glücklicherweise einen ruhigen Tag in der Woche erwischt, an Wochenenden und in der Ferienzeit sieht es hier sicherlich anders aus.
Wir bestellten also in der Wirtsstube unsere Getränke. Die Wirtin war sehr ruppig als man nach den Speisen fragte. Sie setzte irgendwie voraus, dass man den Ablauf als Besucher kennt: Getränke an der Theke bestellen, Speisekarte selbstständig finden und bestellen. Getränke nimmt man mit, für die Speisen erhält man eine Nummer die aufgerufen wird, dann holt man auch die Speisen am Außenfenster des Küchenbereiches ab. Alles soweit gut praktikabel, man hätte es allerdings auch mit etwas Freundlichkeit erklären können.
Vermutlich wird die Schänke über den Verein des Förderkreises betrieben, also mildernde Umstände.
Nach der Getränke- (2 x leckere Rieslingschorle) und Essensbestellung und der genannten Abläufe setzte ich hier meine Erwartungen auf den Status "Tourinepp".
Aus der kleinen, aber gut durchdachten Speisekarte wählten wir den Camenbert mit Brot (€ 5,50) und den weißen Käse mit Pellkartoffel (€ 6,--).
Unsere Bestellnummer wurde aufgerufen und ich ging alleine die Speisen holen... und staunte nicht schlecht! 1 Brotkorb mit appetitichem Landbrot, 1 Brett mit 1 kompletten Camenbert (ich glaube die Dreiecke haben 200 g) schön dekoriert mit Salatblatt, Tomate, Salatgurke, frischen Paprikastreifen, Minibrezelchen und Zwiebelringen, alle Zutaten frisch und knackig.
Der weiße Käse als ebenso große Portion auf einem Porzellanteller mit der gleichen appetitlichen Dekoration versehen. Auf einem weiteren Teller 2 heiße Pellkartoffeln (bereits gepellt) mit einem richtig tollen Kartoffelgeschmack.
Ich hatte meine Mühe, diese Ladung als nicht geschulte Servicekraft unfallfrei an den Tisch zu bekommen. Also alles andere als "Tourinepp", auch mal schön so positiv überrascht zu werden.
Natürlich keine Gourmetküche. Aber Preis - Leistung hat mehr als gepasst, die Speisen entsprachen der Karte und die Erwartungen wurden mehr als übertroffen.Danke an die Küchenfeen!
Zum Ambiente der Gaststube kann ich nicht viel sagen, viel Holz, für eine Burgschänke passend. Wir waren nur an der Theke im Eingangsbereich.
Auf der Außenterasse geht es Wanderer-rustikal-allwettertauglich zu. Sitzpläte sind alle auf den traumhaften Blich nach Wachenheim ausgerichtet. Und deshalb kraxelt man ja auf eine Burg... und um sich zu stärken!
Soweit man dies für den Außenbereich sagen kann: Alles sauber und gepflegt (Holztische und Bänke). Die Toilette der Gaststube wurde nicht aufgesucht. Aber die 24h-Toilette für die Wanderer. Und hier auch "Hut ab": Komplett neu, mit Schieferoptikkacheln und Bruchsteinmauer. Porzellan-WC und Handwaschbecken mit Seife und Papiertüchern. UND: Piccobello sauber! Das spricht für den Verein und die Wanderer. Leider klang die Spendenbox für diese Sanitär-Luxus-Einrichtung bei meinem Münzeinwurf seeeehr leer.
Nach einer kleinen Wanderung durch ein schönes Waldstück und die Weinberge, erreichten wir die schöne Wachtenburg. Kaum angegommen stellte sich ein plötzlich auftretendes Hungergefühl nach Sichtung der Burgschänke ein.
Eine "Bedienung" im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht. Selbstbedienung ist angesagt. Sicherlich sinnvoll. Wir haben hier glücklicherweise einen ruhigen Tag in der Woche erwischt, an Wochenenden und in der Ferienzeit sieht es hier sicherlich anders aus.
Wir bestellten also in der Wirtsstube unsere Getränke. Die Wirtin war sehr ruppig als man nach... mehr lesen
Burgschänke Wachtenburg
Burgschänke Wachtenburg€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel0632264656Waldstr. 95, 67157 Wachenheim an der Weinstraße
3.5 stars -
"Wandern macht hungrig!" PetraIONach einer kleinen Wanderung durch ein schönes Waldstück und die Weinberge, erreichten wir die schöne Wachtenburg. Kaum angegommen stellte sich ein plötzlich auftretendes Hungergefühl nach Sichtung der Burgschänke ein.
Eine "Bedienung" im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht. Selbstbedienung ist angesagt. Sicherlich sinnvoll. Wir haben hier glücklicherweise einen ruhigen Tag in der Woche erwischt, an Wochenenden und in der Ferienzeit sieht es hier sicherlich anders aus.
Wir bestellten also in der Wirtsstube unsere Getränke. Die Wirtin war sehr ruppig als man nach
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
12.12.2017
Für ein Wochenende buchten wir uns auf Empfehlung eines Kollegen in diesem wunderschönen Landhaus in Gimmeldingen ein. Das Hotel-Restaurant verfügt neben dem Grundstück über eigene Parkplätze. Die Lage ist wunderbar ruhig in diesem kleinen und gepflegten Winzerort.
Die Lage des Landhauses ist top, mit einer sehr großen und gepflegten Gartenanlage und weitem Blick über die Rheinebene. Die Gartenanlage darf von den Gästen besucht werden, lädt zum Verweilen ein. Viele Rosen, Lavendel, Kräutern sonstige Blumen.
Die Speisekarte wechselt saisonal und auch sonst läßt sich das Nett´s so einiges an Events übers Jahr einfallen. Langeweile kommt hier nicht auf.
Wir wurden von Frau Gabler sehr aufmerksam bedient und beraten. Sie versprühte sehr viel Persönlichkeit und war offensichtlich auch bei den Stammgästen sehr beliebt. Herr Nett war selbst auch unterstützend im Restaurant, etwas zurückhaltender, aber auch freundlich.
Wir bestellten bei Frau Gabler als Aperitif 2 Winzersekt. Ungefragt aber durchaus willkommen brachte sie uns 2 unterschiedliche Sekte vom ortsansässigen Winzer. So kamen wir schon gleich zu einer kleinen Sektprobe.
Es gab ein feines 3erlei als Gruß aus der Küche: Salzbutter, Oliven mit Fenchelsaat und rotes Pesto. Dazu 3 Sorten sehr leckeres und frisches Brot.
Als Vorspeise wählten wir beide gebackenen Oktopus & Gambaretti mit Ananas-Fenchelsalat und Papaya/Tamarinde zu € 13,00. Ein tolles Geschmackserlebnis, der Fisch auf den Punkt gebraten und die Würze war wirklich toll. Der Ananas-Fenchelsalat war sehr Ananas-lastig aber passend zum Fisch, der Fenchel ist etwas untergegangen.
Als Haupspeise wählten wir 1 x Seeteufel auf gebratenem Spargel, Gnocchi, Minze & Pinienkernen zu € 24,00. Eine harmonische und kreative Zusammenstellung. Der Seeteufel auf den Punkt, noch saftig-glasig in der Mitte, gegart. Das Ganze mit bissfestem Spargel und Zuckerschoten, den Gnocci, der frischen Minze, getrockneter Tomate und Frühlingszwiebel. Fein gewürzt und abgeschmeckt... hhhmmm.
2. Hauptspeise war der Maibock mit Spinatknödel, Spargel, Petersilienwurzelcreme und 2erlei Saucen zu 28,00. Der Maibock entpuppte sich als 2 Lendenstücke saftig perfekt rosa gebraten. Ich vermute sous vide gegart und dann nochmal kurz kräftig angebraten. Die Spinatknödel passten hervorragend zum Wild, Spargel wieder schön mit Biss.... einfach tolle creative Beilagen die es nicht an jeder Ecke so gibt! Zusätzlich ergänzten noch einige frische Pfifferlinge dieses Wildgericht.
Zum Essen gab es eine Flasche der Hausempfehlung des trockenen Rieslings. Wie es mit Hausempfehlungen so geht, hier wird man selten enttäuscht und wir waren mit diesem Wein zufrieden.
Dann kam noch die Frage nach einem Dessert. Eigentlich waren wir beide satt, ich hatte nur Lust, mal die Dessertkarte zu lesen und sagte dies Frau Gabler auch so. Sie überreichte mir die Karte, mit dem dezenten Hinweis und siegessicher lächelnd, das Basilikumdessert mit dem Schokotörtchen sei der Hit.
Bei Basilkum, meinem Lieblingskraut, wurde ich als "Kräuterhexe" gleich hellhörig. Da ich ja bereits satt war und nicht so wild auf Schoko bin, bekam ich sogar das Basilikumsorbet mit Erdbeersalat ohne Küchlein zum fair reduzierten Preis. Das Sorbet war der absolute Hammer! Geschmacklich geht es bei mir unter die Top 10 der Desserts und die Konsistenz war so fein cremig wie man es von einem Sorbet fast nicht kennt. Der freundliche Koch, Herr Jähnke, klärte auf: Sie haben ein spezielles Gerät (hab´s gegooglet, müsste PacoJet sein... preislich leider nicht so hobbykochgeeignet) welches das gefrorene Sobet frisch hauchfein abfräst.
Dazu noch 2 Espresso und wir hatten einen wirklich perfekten Genussabend.
Geniessen ist eine Kunst, die Zubereitung im Nett´s auch. Wir haben uns für´s geniessen entschieden und dem Koch und seinem Team sein Handwerk überlassen.
Das Ambiente ist sehr schön und gepflegt. Schön hell zum dunklem Fliesenboden. Die wechselnde Bilderausstellung, z. Zt. mit modernen Bildern einer Künsterlin, Geschmackssache aber passend. Wir hatten unseren Spaß bei der Interpretation der Bilder.
Heller Raum mit großen Fenstern mit Blick auf den Traumgarten, Terasse, Weinreben und die weitläufige Rheinebene. Das Wetter bescherte und einen perfekten Sonnenuntergang.
Die schönen Holztische sind mit dem absoluten Clou für Frauen ausgestattet!!! Die Unterseite der Tische sind mit einem weichen Fliess bezogen. Für Männer zur Erklärung: Angenehm für nackte Knie bei kurzen Röcken, neylonstrumpf- und feinstoffschonend... hier hat mal jemand mitgedacht :-)
Obendrauf waren die schönen Holztische nicht mit Tischdecke verdeckt, aber schön mit Bestecken, Stoffservietten, Blümchen und Kerze eingedeckt.
Das Restaurant war an beiden Abenden gut besucht, ich war über die trotzdem angenehme Akustik überrascht.
Gasträume, Toiletten, gesamte Anlage einwandfrei gepflegt und sauber. Vom Gastraum gibt es sogar ein großes Fenster mit Blick in die Küche. Die Küche wurde jeden Abend komplett geschrubbt.
Für ein Wochenende buchten wir uns auf Empfehlung eines Kollegen in diesem wunderschönen Landhaus in Gimmeldingen ein. Das Hotel-Restaurant verfügt neben dem Grundstück über eigene Parkplätze. Die Lage ist wunderbar ruhig in diesem kleinen und gepflegten Winzerort.
Die Lage des Landhauses ist top, mit einer sehr großen und gepflegten Gartenanlage und weitem Blick über die Rheinebene. Die Gartenanlage darf von den Gästen besucht werden, lädt zum Verweilen ein. Viele Rosen, Lavendel, Kräutern sonstige Blumen.
Die Speisekarte wechselt saisonal und auch sonst läßt... mehr lesen
Netts
Netts€-€€€Restaurant0632160175Meerspinnstraße 46, 67435 Neustadt an der Weinstraße
5.0 stars -
"Feine Speisen, guter Wein." PetraIOFür ein Wochenende buchten wir uns auf Empfehlung eines Kollegen in diesem wunderschönen Landhaus in Gimmeldingen ein. Das Hotel-Restaurant verfügt neben dem Grundstück über eigene Parkplätze. Die Lage ist wunderbar ruhig in diesem kleinen und gepflegten Winzerort.
Die Lage des Landhauses ist top, mit einer sehr großen und gepflegten Gartenanlage und weitem Blick über die Rheinebene. Die Gartenanlage darf von den Gästen besucht werden, lädt zum Verweilen ein. Viele Rosen, Lavendel, Kräutern sonstige Blumen.
Die Speisekarte wechselt saisonal und auch sonst läßt
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
08.08.2017
Das Traditionshaus liegt zentral im kleinen Städtchen Lauterecken. Parkplätze sind in der Nähe zu finden.
Das Hotel/Restaurant wird nun in 3. Generation der Familie Jakob geführt. Es ist beliebt bei den einheimischen Stammgästen und Urlaubern, vorwiegend Wanderern.
Als ich hier zum ersten Mal zu Gast war, wurde das Haus noch in 1. Generation geführt. Am Mittwoch, nach über 20 Jahren, war ich endlich wieder Mal zu Gast. Also auch zum ersten Mal bei der 3. Generation, dem Geschwisterpaar Jakob.
Als wir das Restaurant kurz vor 19.00 Uhr betraten, musste ich feststellen, dass ich auch an einem Mittwoch Abend besser einen Tisch reserviert hätte. Im vorderen, gemütlicheren, Gastraum waren bereits alle Tische besetzt und es ging lebhaft zu.
Frau Jakob winkte uns gleich durch in den hinteren großen Gastraum. Dieser wird auch oft für Gesellschaften genutzt. Hier war nur ein großer Tisch besetzt und wir nahmen an einem kleinen Tisch Platz.
Die Karte wurde gereicht und die Getränkebestellung aufgenommen und diese zügig serviert. Unser Essen dauerte dann erheblich länger, war aber noch akzeptabel. Später, um Getränke nachzubestellen oder zu zahlen wurde es dann etwas schwieriger die Chefin zu erreichen. Sie war aber auch an diesem Abend wohl vorwiegend alleine im Service.
Wir wurden freundlich bedient, allerdings auch etwas nüchtern.
Die schöne Homepage des Pfälzer Hofes wirbt mit "Für jeden Geschmack das gewisse Extra". Außerdem heißt es: "Es liegt nun mal in der Natur der Dinge, dass das, was am liebsten gegessen wird, auch am meisten gekocht wird. So erfindet sich das Konzept der Töpfe nicht wöchentlich neu...". Die Speisekarte ist auf der Homepage nicht zu finden, sonst hätten sich eine Vegetarierin und eine "Pescetarierin" wohl für ein anderes Lokal entschieden.
Das "gewisse Extra" ist Fleisch. Und weiterhin könnte man sagen "Fleisch ist mein Gemüse", denn Gemüse ist auf der 2-Seitigen Speisekarte auch nicht zu finden. Die Karte war für mich eine riesige Enttäuschung. Von diesem Traditionshaus mit gelerntem Koch hätte ich bei jeder Speise "hausgemacht" erwartet. Weit gefehlt. Fleischgerichte in typischer Zusammenstellung. Das obligatorische Fischgericht verzweifelter Gastronomen: Lachs. Hier gehe ich nicht von Frischfisch aus. Beilagen: Pommes, Nudeln, Rösti, Kroketten. Frischeküche sieht anders aus. Keine Gemüsebeilagen sondern immer nur Salat. So läßt sich die Küche überschaubar kalkulieren und planen. Nach den Sprüchen der Homepage darf man wohl auch nicht auf wechselnde Speisen hoffen.
Den inzwischen meist üblichen "Gruss aus der Küche" gibt es hier nicht. Für uns gut, es wäre wohl Schmalz oder Leberpastete gewesen :-)
Wir entschieden uns also für:
Salatplatte Gertrud für € 9,50. Diese wurde ohne Schinken bestellt. Serviert wurde ein großer Teller mit frischen Zutaten: Blattsalat, Krautsalat, Karottensalat, eingemachte grüne Bohnen, Ei, Tomate, Gurke, Champignon, Radieschen, 3 Scheiben Käse aus dem Päckchen. Darüber ein Sahnedressing.
Nepomuk-Salat für € 10,50 für mich. Ich bewerte auch nur dieses Gericht. Laut Karte Blattsalate mit gebratenen Garnelen und Knoblauchcreme. Nach der Bestellung teilte mir Frau Jakob mit, dass die Garnelen leider aus seien, sie könne aber alternativ Flusskrebse anbieten. Das war für mich auch ok. Serviert wurde dann ebenfalls auf dem großen Teller der Salat. Auf der Karte wurde zwar nicht mehr versprochen, aber es waren definitiv nur 2 Blattsalate (Kopfsalat und eine neue knackige Salatsorte ähnlich Frisee) und einige hauchdünne Gurkenscheiben am Rand. Kreativität und Vielfalt kann man hier wirklich nicht erwarten. Dazu die Flusskrebse in geringer Dosierung, ebenfalls üppiges Sahnedressing (geschmacklich gut, schmeckte aber auch nicht hausgemacht). Die Flusskrebse (aus der Packung) hatten einen intensiven Krebsgeschmack und es war schön viel Knoblauch mitgebraten. Dennoch leider: "Luft nach oben" gibt es für dieses Gericht wirklich. Ein paar Croutons, etwas Tomate oder ein paar Sprossen... frischer Feldsalat hätte den Teller auch aufgewertet.
Dazu wurden einige Schreiben frisches Weißbrot für uns gereicht. Auch nicht die Nachfrage, ob wir noch Brot wünschen. Nachbestellen konnten wir auch nicht, während des Essens war Niemand vom Haus zu sehen.
Für die Freunde der Fleischeslust sei erwähnt: Das Rumpsteak im Pfälzer Hof soll perfekt sein. Also schließe ich nicht aus, dass es hier auch mal 5* für ein anderes Gericht gibt.
Mit dem Ambiente hat sich der Pfälzer Hof sehr stilvoll gesteigert! Ein sehr schöner und für´s Haus passender Landhausstil. Schöne alte Weichholzmöbel, alles sehr gepflegt und liebevoll dekoriert. Hier gibt es die volle Punktzahl gerne!
Das Haus wirkt sauber und sehr gepflegt. Auf dem WC viele Hinweisschilder über korrektes Verhalten und Benutzung. Schade, wenn so etwas nötig ist. Zudem ich das Publikum im Pfälzer Hof anders einschätze.
Das Traditionshaus liegt zentral im kleinen Städtchen Lauterecken. Parkplätze sind in der Nähe zu finden.
Das Hotel/Restaurant wird nun in 3. Generation der Familie Jakob geführt. Es ist beliebt bei den einheimischen Stammgästen und Urlaubern, vorwiegend Wanderern.
Als ich hier zum ersten Mal zu Gast war, wurde das Haus noch in 1. Generation geführt. Am Mittwoch, nach über 20 Jahren, war ich endlich wieder Mal zu Gast. Also auch zum ersten Mal bei der 3. Generation, dem Geschwisterpaar Jakob.
Als wir das Restaurant... mehr lesen
Restaurant im Hotel Pfälzer Hof
Restaurant im Hotel Pfälzer Hof€-€€€Restaurant, Hotel063827338Hauptstraße 12, 67742 Lauterecken
3.0 stars -
"Traditionshaus in 3. Generation" PetraIODas Traditionshaus liegt zentral im kleinen Städtchen Lauterecken. Parkplätze sind in der Nähe zu finden.
Das Hotel/Restaurant wird nun in 3. Generation der Familie Jakob geführt. Es ist beliebt bei den einheimischen Stammgästen und Urlaubern, vorwiegend Wanderern.
Als ich hier zum ersten Mal zu Gast war, wurde das Haus noch in 1. Generation geführt. Am Mittwoch, nach über 20 Jahren, war ich endlich wieder Mal zu Gast. Also auch zum ersten Mal bei der 3. Generation, dem Geschwisterpaar Jakob.
Als wir das Restaurant
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2007 war ich zum 1. Mal hier und auch sehr zufrieden. Es wurde Zeit, mal wieder hier einzukehren.
Wir hatten für 19.00 Uhr reserviert und das war auch gut so. Das Restaurant war bei unserer Ankunft schon fast voll besetzt. Eine Woche zuvor versuchten wir unser Glück ohne Reservierung - und ohne Erfolg. Unbedingt reservieren!
Wir wurden sehr herzlich begrüßt und an einen kleinen 2er Tisch geführt. 4 kleine Pizzabrötchen wurden ebenfalls sofort zur Überbrückung der Wartezeit gereicht.
Ein Mitarbeiter war flott zur Stelle reichte die Speisekarte sowie die separate Saisonkarte und nahm die Getränkewünsche entgegen.
Speisen, Getränke, Rechnung alles zügig bzw. die Speisen nach angenehmer und angemessener Wartezeit. Das ist schon bei vollem Haus eine Seltenheit in der Gastronomie.
Wir wurden den ganzen Abend, trotz voll besetztem Restaurant, sehr freundlich, locker, gut geschult und aufmerksam bedient. Im Service bedienten 2 Männer und die Chefin. Ein lustiger Spruch auf den Lippen - italienische Fröhlichkeit die sehr echt rüberkam. Bester Spruch des Abends: "Hat´s geschmeckt?" Antwort: "Ja, war alles prima!" Seine Antwort: "Glück gehabt!" Sicherlich ein Spruch, der nicht überall ankommt, wir haben uns gut amüsiert. Und ich glaube nicht, daß es Glück war, sondern Professionalität.
Die Hauptspeisekarte bietet verschiedene Gerichte über Suppen, Antipasti, Salate. Fleisch- und Fischgerichte, Pizza und Pasta sowie italienische Desserts. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, ohne das die Speisekarte aufgebläht wird und man von frischen Zutaten ausgehen kann. Bei der Zusammenstellung der Speisen weicht man fein und gekonnt vom obligatorischen "Massen-Italienspeisen-Tourismus" ab, insbesondere bei der Tages- / Saisonkarte. Hier wird auch "Nicht-Alltägliches" geboten. Zur Zeit liegt das Augenmerk auf frischen Steinpilzen und frischem Sommertrüffel. Und genau wegen dem Sommertrüffel kamen wir zum Essen!
Wir entschieden uns als Vorspeisen für:
Rindercarpaccio mit frisch gehobeltem Sommertrüffel und Parmesan zu € 18,00. Serviert wurde ein schön angerichteter Teller mit einer sehr guten Fleischqualität. Mit dem Trüffel wurde nicht gegeizt, er war definitv frisch und fein aromatisch. Mittig auf dem Carpaccio eine Zitronenspalte schön auf einem Salatblatt mit Tomatenstück dekoriert. Hier hat der Koch mitgedacht: Durch das Salatblatt kam die (evtl. gespritzte / behandelte) Zitronenspalte nicht mit den edelen Zutaten in Berührung. Pfeffermühle, Essig und Olivenöl wurden separat gereicht. Eine tolle Vorspeise die ihren Preis wert war.
2. Vorspeise: Insalata Mista zu € 5,50. Ein kleinerer Teller schön mit separat angerichteten Zutaten. Tomatenspalten und schwarze Oliven, mittig der gemischte Blattsalat mit Radicchio den ich sehr mag, frische Champigonscheiben und sage und schreibe 1 Viertel Artischocke. Diese mag ich ebenfalls sehr gerne und habe mich aufgrund der Speisekarte drauf gefreut. Für den Preis hätte es hier doch etwas mehr sein dürfen. Zur Auswahl gab es ein Joghurt- oder ein Essig-Öl-Dressing. Ich entschied mich für Essig-Öl und das Dressing war richtig toll. Gutes Öl und milder Balsamico zusätzlich fein mit Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt.
Zu beiden Vorspeisen wurden frische Weißbrotscheiben gereicht.
1. Eine kleine Pizza Stagione zu € 8,-- mit extra Knoblauch (+ 0,50 €). Die Pizza wurde knuspig und heiß serviert. Ein sehr guter Teig und der Belag mit frischen Tomatenscheiben und frischen Champignons. Der Käse schön leicht angebräunt. Richtig gut.
2: Tagliatelle in Sahnsauce mit frisch am Tisch gehobeltem Sommertrüffel zu € 17,00. Serviert in einem tiefen Pastateller. Die Pasta war bereits in der Sahnesauce geschwenkt und auch hier war schon Trüffel (vermutlich zur Verstärkung des Aromas und nicht vom frischen Trüffel) enthalten. Das Hobeln am Tisch war ChefINsache und diese geizte nicht! Ein tolles Gericht, eine gute Portion und ich musste (obwohl satt) die restliche Sauce noch mit einem Brotstück auswischen. Ich hoffe, der Koch hat den Teller gesehen. Da war dann wohl klar, dass es schmeckte! Ich bin ein Freund von etwas Farbe auf dem Teller: Ein bisschen Basilikum oder Petersilie hätte hier die Optik perfekt gemacht (ja, ja: Jammern auf hohem Niveau).
Es ist ein wirklich schönes Haus, der Gastraum lichtdurchflutet duch 2 raumhohe Fensterfronten. Alles sehr gepflegt. Die Tische mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt, Salz-Pfeffer steht bereit, Kerze und leider Kunstblumendeko.
Leider war das Wetter nicht so gut. Auf der tollen Außenterrasse mit herrlichem Landschaftsblick hätten wir gerne Platz genommen.
Zu leiden haben die Gäste, aber natürlich auch Inhaber und Personal unter der Akustik. Hier hat man bereits durch Teppichboden, Gardienen, Blumen versucht Abhilfe zu schaffen. Leider ist es wirklich richtig laut. Laut Aussage eines Mitarbeiters steht man aber bereits mit einem Raumakustikunternehmen in Kontakt um hier Abhilfe zu schaffen. Der Beliebtheit des Restaurant scheint dies aber keinen Abbruch zu tun, einen "ruhigen" Tag hier zu erwischen schafft man evtl. bei der nächsten WM oder bei Glatteis :-)
Alles top gepflegt bis hin zu den Toiletten.