Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 626 Bewertungen 960218x gelesen 16427x "Hilfreich" 15193x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 03.04.2017 2017-04-03| Aktualisiert am
04.11.2018
Besucht am 24.03.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Seit ca. 25 Jahren kenne ich das Restaurant Müller. Zu diesem Ergebnis kamen der Inhaber Thomas Kubernath und ich durch meine Erinnerung an die erste Speise, die ich in diesem Haus genießen durfte: Piccata Milanese.
Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder einkehren.
Spontan hat es nie funktioniert, das Restaurant ist trotz sehr versteckter Lage in einem reinen Wohngebiet nahe am Rhein sehr beliebt. Auch dicke Erkältungen zwangen uns schon zur Absage der Reservierung. Nun endlich konnten wir mit ein paar Tagen Vorlauf reservieren.
Früh am Abend betraten wir das Restaurant und wurden sehr herzlich begrüßt. Das Ambiente ist edel und stilvoll, ohne dabei zu steif zu wirken. Man fühlt sich einfach sofort wohl. Die Tische stehen nicht zu eng. Diese mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten, frischen Blumen und Windlicht eingedeckt.
Seit ca. 30 Jahren besteht die Erfolgsgeschichte des inhabergeführte Landgasthaus Müller. Nach dem, leider viel zu frühen, Verlust seines Lebenspartners Walter Müller, hat inzwischen Thomas Kubernath dessen Job im Service übernommen und das Küchenzepter einem Koch übergeben. Sicherlich eine schwere Entscheidung. Dieses Team hat sich, wie wir feststellen durften, sehr gut eingespielt.
Den Seitenwechsel von Küche zum Service konnte ich mir schwer vorstellen. Aber wie bei allen vergangenen Besuchen wurden wir bestens umsorgt, beraten und aufmerksam bedient.
2 wechselnde saisonale Menüs, darunter zu meiner Freude immer ein kreatives Vegetarisches, sind auf der schönen Homepage einsehbar. Zusätzlich gibt es noch eine feine Speisekarte im Restaurant. Ab sofort gibt es auch ein wöchentlich wechselndes Business-Menü.
Als Aperitif nahm mein Mann gerne die alkoholfreie Empfehlung an: Ein Orangenbitter zu € 6,00. Erfrischend, sehr lecker und großzügig eingeschenkt.
Ich „durfte“ (… ja! Ich durfte mal wieder Beifahrerin sein!) ein fein-fruchtiges Glas Sekt-Cuvée, Schloss Vaux, klassische Flaschengärung zu € 6,50 genießen.
Eine Flasche regionales Brohler Mineralwasser, 0,75 l zu fairen € 5,50, gesellte sich dazu.
Das erste Appetithäppchen wurde 2erlei Brot, Sahnemousse mit Zitrone und frischem Olivenkraut, serviert. 2erlei Brot, Sahnemousse mit Zitrone und frischem Olivenkraut
Sehr fein. Die Mousse sehr gelungen und das Olivenkraut fein aromatisch dazu.
Thomas Kubernath hatte bei der Menübestellung mitbekommen, dass wir keine großen Fleischesser sind. Beim Servieren des Amuse die Frage, ob wir hier Rinderragout vom Filetstück auf Selleriemousseline probieren möchten. Sehr aufmerksam und gerne angenommen. Das Ragout natürlich sehr zart, mit feinem und unverfälschten Schmoraroma. Gruß: Rinderragout vom Filetstück auf Selleriemousseline
Eigentlich hatten wir uns beide das 5-Gang-Menü vorgenommen. Da das Mittagessen doch deutlich üppiger als vorgenommen und erwartet ausgefallen war, schwenkten wir (leider) um auf 3 Gänge.
Als Vorspeise wählte ich die Tagesempfehlung: Australische rote Garnele auf Risotto mit rotem Pesto und Zucchinistreifen zu € 15,00. Australische rote Garnele auf Risotto mit rotem Pesto und Zucchinistreifen
Ohne lange zu überlegen kann ich sagen: Es waren die 3 besten Garnelen die ich je gegessen habe. So saftig und in perfekter Konsistenz - spitze. Das Risotto, mit bissfestem Kern, und Gemüse stand dem nicht nach. Ein Volltreffer! Sehr schön angerichtet auf einem perfekt vorgewärmten tiefen Teller.
Mein Mann blieb beim aktuellen Menü: Mariniertes Rindercarpaccio, Tasmanische Bergpfeffercreme, getrocknete Beeren zu € 15,00. Mariniertes Rindercarpaccio, Tasmanische Bergpfeffercreme, getrocknete Beeren
Eine kreative Interpretation des Klassikers. Die Bergpfeffercreme befand sich, dünn auf dem Teller aufgestrichen,
unter dem Carpaccio. Mein Mann war sehr zufrieden.
Ein Glas Wein durfte uns für uns zum Hauptgang sein.
Für mich vom Weingut Prinz Salm 2015er Blanc de Noir, 0,2 l - € 8,50.
Mein Mann entschied sich für einen jungen frisch-spritzigen 2016er Grauburgunder vom Weingut Scheidgen, 0,2 l – € 8,00.
Beide Weine wurden uns empfohlen – Probeschluck angeboten und sehr gerne angenommen.
Zum Hauptgang für uns beide: Skrei-Winterkabeljau, Balsamicolinsen, Süßkartoffelpüree zu € 25,50. Eigentlich gehörte hier noch gebratene Blutwurst dazu. Auf diesen sicherlich kreativen Bestandteil der Speise wollten wir verzichten.
Nach für uns sehr angenehmer Wartezeit wurde der Hauptgang serviert, wieder auf sehr gut vorgewärmten Tellern. Dies schätze ich sehr, so kann man doch in Ruhe essen, ohne das die Speisen zu schnell auskühlen. Skrei-Winterkabeljau, Balsamicolinsen, Süßkartoffelpüree
Jeweils ein großes Stück perfekt saftig-glasiger Skrei. Feinste (Berg?)Linsen mit Biss, zart mit Balsamico abgeschmeckt. Das Süßkartoffelpüree passte sehr gut dazu. Die dezente Würze würdigt jedem Bestandteil auf dem Teller seinen Auftritt.
Zum Dessert wieder getrennte Wege:
Eigentlich war ich mal wieder schon satt, aber musste unbedingt sein: Gebrannte Orangencrêpes, Rosmarineis, Joghurtespuma zu € 12,00. Ein absolut krönender Abschluss! Die zarten und hauchdünnen Crêpes, leicht karamellisiert, mit marinierten Orangenfilets gefüllt. Das Rosmarineis ein Gedicht und für mich als „Kräuterhexe“ ein absolutes Highlight. Joghurtespuma – wer will da noch Sahne? Gebrannte Orangencrêpes, Rosmarineis, Joghurtespuma
Mein Mann mochte auch auf ein Dessert nicht verzichten.
Er wählte: Weißes Kaffee-Eis mit einer Schoko-Pralinencreme (hier habe ich mir leider nicht die genaue Beschreibung des Desserts gemerkt) € 13,00. Eigentlich gehörte hier noch gebackene Banane dazu. Aufgrund der Sättigung hat er darauf aber verzichtet. Dieses Dessert war dennoch alles andere als ein Verzicht. Das Eis wunderbar zart (hier gibt es wohl auch einen Pacojet in der Küche) mit bestem Kaffeearoma. Die Schokocreme (ich glaube Valhora-Schokolade stand auf der Karte), zart wie eine Panna Cotta, stand dem Eis nicht nach. Frische Minze, Früchte, „Baiser-Kiesel-Knusper“ - wunderbar! Weißes Kaffee-Eis mit einer Schoko-Pralinencreme
Neben dem wunderbaren und ruhigen Ambiente gibt es selbstverständlich an der Sauberkeit nichts auszusetzen. Die Toiletten modernisiert und mit Gästehandtüchern versehen. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht. Einige Stufen sind am Haupteingang zu bewältigen. Vom rückwärtigen Zugang, über die schöne Gartenterrasse (hier sitzt man im Sommer wunderbar) ist es eventuell einfacher. Aber hier erinnere ich mich nicht genau.
Rundum zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Leider ist das „Müller“ zu weit von uns entfernt um öfter hier zu essen. Aber so lange wie zuletzt werden wir nicht bis zum nächsten Besuch warten!
Seit ca. 25 Jahren kenne ich das Restaurant Müller. Zu diesem Ergebnis kamen der Inhaber Thomas Kubernath und ich durch meine Erinnerung an die erste Speise, die ich in diesem Haus genießen durfte: Piccata Milanese.
Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder... mehr lesen
5.0 stars -
"Endlich mal wieder: Stilvolle und feine Frischeküche im Restaurant Müller" PetraIOSeit ca. 25 Jahren kenne ich das Restaurant Müller. Zu diesem Ergebnis kamen der Inhaber Thomas Kubernath und ich durch meine Erinnerung an die erste Speise, die ich in diesem Haus genießen durfte: Piccata Milanese.
Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder
Geschrieben am 30.03.2017 2017-03-30| Aktualisiert am
31.03.2017
Spontan landeten wir an diesem Freitag noch in Neuwied. Mit riesigem Durst, die Flüssigkeitsversorgung hatte absoluten Notstand.
Einen Parkplatz am Rande der Fußgängerzone hatten wir schnell ergattert und suchten nun ein Lokal um etwas zu trinken. So richtig sprach uns nichts an. Ich entschied mich für 1. Hilfe und kaufte eine kleine Flasche bei einer Bäckereikette.
Nach der Erstversorgung, siehe da: Wir standen direkt vor dem Papa Umi! Über dieses asiatische Restaurant las ich im vergangenen Jahr einen interessanten Beitrag in der Nahe Zeitung. Ich hatte letztes Jahr sogar schon einen Tisch reserviert, musste aber leider absagen.
Der erste Durst war gelöscht! Vor dem Papa Umi in der Fußgängerzone standen außen schon schlichte Tische und Bänke bereit. Die Frühlingssonne erwärmte diesen Flecken. .
Ein junger Mitarbeiter in gepflegter Kleidung und Schürze begrüßte uns freundlich. Gerne dürfen wir „nur was trinken“. Er reicht die Karten und für den ersten Durst bestellen wir 2 große Apfelsaftschorlen. Schön und kühl in der Karaffe mit Strohhalm serviert, sehr erfrischend. Und schnell leer.
Zwischenzeitlich bekommen zwei Asiatinnen ihr Sushi serviert… oh Mann! So ein toll angerichtetes Sushi habe ich noch nicht gesehen. Ein richtiges Kunstwerk. Ich war kurz davor zu fragen „darf ich ein Foto machen“ und stelle mir vor, wie die hübschen Mädels posieren und ich Sushi fotografiere :-).
Die Schorlen leer, empfiehlt der Servicemitarbeiter hausgemachte Chanh Da – vietnamesische Limetten-Limonade. Auf unseren speziellen Wunsch „nicht so süß“ bestellt.
Fast so schön wie Sushi wird hier Limo mit Obst serviert! Limetten- und Eisstücke, reichlich frische Pfefferminze und Granatapfel in der Limo und zusätzlich am Stück zum Knabbern für € 4,80. Sooo lecker und sehr erfrischend! Chanh Da – vietnamesische Limetten-Limonade
Auch ohne Essen bestellt zu haben wurden wir toll und äußerst freundlich bewirtet.
Es steht fest: Sobald es mal wieder Richtung Koblenz- Düsseldorf geht, versuchen wir hier ein Essen einzuplanen!
Dann berichte ich aus ausführlicher! Z. B. über stylische, saubere und dunkle Toiletten, wo in der Kabine ein Licht aufgeht :-).
Spontan landeten wir an diesem Freitag noch in Neuwied. Mit riesigem Durst, die Flüssigkeitsversorgung hatte absoluten Notstand.
Einen Parkplatz am Rande der Fußgängerzone hatten wir schnell ergattert und suchten nun ein Lokal um etwas zu trinken. So richtig sprach uns nichts an. Ich entschied mich für 1. Hilfe und kaufte eine kleine Flasche bei einer Bäckereikette.
Nach der Erstversorgung, siehe da: Wir standen direkt vor dem Papa Umi! Über dieses asiatische Restaurant las ich im vergangenen Jahr einen interessanten Beitrag in... mehr lesen
Restaurant Papa Umi
Restaurant Papa Umi€-€€€Restaurant026319446488Schlossstr. 40, 56564 Neuwied
4.0 stars -
"Hier sehen nicht nur die Getränke gut aus!" PetraIOSpontan landeten wir an diesem Freitag noch in Neuwied. Mit riesigem Durst, die Flüssigkeitsversorgung hatte absoluten Notstand.
Einen Parkplatz am Rande der Fußgängerzone hatten wir schnell ergattert und suchten nun ein Lokal um etwas zu trinken. So richtig sprach uns nichts an. Ich entschied mich für 1. Hilfe und kaufte eine kleine Flasche bei einer Bäckereikette.
Nach der Erstversorgung, siehe da: Wir standen direkt vor dem Papa Umi! Über dieses asiatische Restaurant las ich im vergangenen Jahr einen interessanten Beitrag in
Das ehemalige Veldenz-Eck ist schon seit vielen Wochen Baustelle.
Demnächst eröffnet hier der Drogeriemarkt Rossmann. Also: Keinerlei Bewirtung!
Das ehemalige Veldenz-Eck ist schon seit vielen Wochen Baustelle.
Demnächst eröffnet hier der Drogeriemarkt Rossmann. Also: Keinerlei Bewirtung!
Veldenz-Eck
Veldenz-Eck€-€€€063826799Saarbrücker Straße 9, 67742 Lauterecken
stars -
"Absolut geschlossen" PetraIODas ehemalige Veldenz-Eck ist schon seit vielen Wochen Baustelle.
Demnächst eröffnet hier der Drogeriemarkt Rossmann. Also: Keinerlei Bewirtung!
Besucht am 24.03.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Freitag war endlich mal wieder mein „frei Tag“. Das Nützliche verbanden wir mit dem Angenehmen. Einen Termin verbanden wir mit dem Besuch in Andernach. Es war schon wieder recht späte Mittagszeit als wir einen günstigen (preislich und örtlich) Parkplatz auf Anhieb fanden.
Lange nach Gastronomie suchen wollten und konnten wir nicht. „Wok-Man“ sah nach gepflegtem asiatischem Imbiss aus. „Sushi und Asia Kitchen“ wird angeboten. Sushi mögen wir beide sehr. .
Wir betraten den Imbiss, aber diese Bezeichnung wird dem Gebotenen nicht gerecht. Es ist hell durch die bodentiefe Fensterfront, modern, sauber, schlicht, gute Luft. Wir werden freundlich von einer Dame begrüßt und nehmen an einem der schweren Holztische mit Bänken Platz. Witzige Deckenlampen in der Bambusröhre! Jeder Tisch ist mit einer frischen Rose dekoriert. .
Die Karten werden gereicht und wir sind überrascht über das Angebot. Typische Wokgerichte, Sushi, die Salate hören sich überraschend gut an, Suppen, aber auch einige hochwertigere Gerichte z. B. mit BIO-Lachs.
Wir bestellen 1 Mineralwasser, 0,25 l zu € 2,00 und 1 Pils, 0,33 l zu € 2,20.
Und schwenken um vom Sushi-Gedanken (trotz interessantem Angebot) auf:
Vorspeise: Vegetarische Frühlingsrollen zu € 2,00
Die Frühlingsrollen werden richtig schön heiß und mit süß-saurer Sauce und freundlichem Lächeln serviert. 6 kleine Röllchen mit sehr, sehr wenig Füllung. Das Gemüse musste man schon suchen. Knusprig und heiß, geschmacklich als frittierter Reismehlhappen mit dem Dip für € 2,00 ok. Vegetarische Frühlingsrollen
Danach als Hauptgang: Gebratene Nudeln mit Gemüse, Ei und Garnelen zu € 8,00.
Während der angenehmen Wartezeit können wir die Asia-Frischelieferung beobachten. Der Lieferant bringt einen großen Reissack, Rapsöl, Chinakohl, einen Sack Sojasprossen, Paprika, Karotten… und noch mehr. Schön jetzt schon zu wissen: Hier werden frische Zutaten geliefert.
Mehrere Gäste kamen zwischenzeitlich um sich ihr bestelltes Essen abzuholen. Bei den günstigen Getränkepreisen schade. Frisch serviert schmeckt doch einfach viel besser!
Im vorgewärmten Teller wurden wir von einer üppigen Portion überrascht. Die Nudeln mit Lauch- und Karottenstreifen versehen. Und reichlich knackige Sojasprossen, die mögen wir sehr. Einige Garnelen sind auch vorhanden. Nun ja, mehr kann man wohl nicht erwarten!? Doch! In der Tiefe des Tellers haben sich noch reichlich Garnelen versteckt! Das Gericht ist heiß, fein abgeschmeckt, das Gemüse knackig und die Garnelen saftig. Gebratene Gemüsenudeln mit Garnelen
So üppig wollten wir gar nicht essen, aber es war einfach zu gut, um den Teller nicht zu putzen.
Dies nahm der Chef beim Abräumen und Zahlen wohlwollend zur Kenntnis. Er berichtet kurz, dass viel Wert auf die Zutaten und Zubereitung gelegt wird.
Die Toiletten sind einfach und sauber. Nichts zu beanstanden.
Freitag war endlich mal wieder mein „frei Tag“. Das Nützliche verbanden wir mit dem Angenehmen. Einen Termin verbanden wir mit dem Besuch in Andernach. Es war schon wieder recht späte Mittagszeit als wir einen günstigen (preislich und örtlich) Parkplatz auf Anhieb fanden.
Lange nach Gastronomie suchen wollten und konnten wir nicht. „Wok-Man“ sah nach gepflegtem asiatischem Imbiss aus. „Sushi und Asia Kitchen“ wird angeboten. Sushi mögen wir beide sehr.
Wir betraten den Imbiss, aber diese Bezeichnung wird dem Gebotenen nicht gerecht.... mehr lesen
Wok Man
Wok Man€-€€€Restaurant, Take Away02632810250Am Stadtgraben 43, 56626 Andernach
4.0 stars -
"Überzeugende und schmackhafte Mittagsrast" PetraIOFreitag war endlich mal wieder mein „frei Tag“. Das Nützliche verbanden wir mit dem Angenehmen. Einen Termin verbanden wir mit dem Besuch in Andernach. Es war schon wieder recht späte Mittagszeit als wir einen günstigen (preislich und örtlich) Parkplatz auf Anhieb fanden.
Lange nach Gastronomie suchen wollten und konnten wir nicht. „Wok-Man“ sah nach gepflegtem asiatischem Imbiss aus. „Sushi und Asia Kitchen“ wird angeboten. Sushi mögen wir beide sehr.
Wir betraten den Imbiss, aber diese Bezeichnung wird dem Gebotenen nicht gerecht.
Geschrieben am 26.03.2017 2017-03-26| Aktualisiert am
04.07.2017
Besucht am 22.03.2017Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Besuch bei meiner Freundin und Familie. Spontan entschlossen wir uns abends noch gemeinsam eine Pizza essen zu gehen.
Ganz in der Nähe hat kürzlich das Ristorante Verica im Stadtteil Morlautern eröffnet. Parken kann man bequem und kostenlos am angrenzenden Dorfplatz. Vor dem Restaurant ein kleiner Spielplatz. Also sicherlich ein guter Anlaufpunkt für Familien.
Das Restaurant liegt in einem öffentlichen Gebäude in Verbindung mit einer Turnhalle. .
Es ist ebenerdig. Wohl auch die Toiletten (die wir nicht aufgesucht haben).
Gepflegt von außen geht es innen frisch renoviert weiter. Schlicht, einfache Einrichtung. Alle Tische sehr sauber eingedeckt. Die Tische stehen in angenehmen Abständen. Meine Freunde kannten den Vorpächter und bemerkten, vorher sei es viel gemütlicher dank Raumteilern gewesen. .
Früh am Abend waren nur wenige Gäste anwesend. Wir durften uns einen freien Tisch aussuchen.
Ein Servicemitarbeiter begrüßte uns herzlich und reichte die Speisekarte. Die Kerze im Artischocken-Windlicht wurde gleich angezündet und die Schiefertafel mit den aktuellen Empfehlungen am Tisch aufgestellt. 22.03.17: Aktuelle Empfehlung
Meine Freundin und mich reizten die „Tagliolini in Parmesan mit Kirschtomaten“ zu € 15,50. Der Mitarbeiter empfiehlt diese ganz speziell, sie werden vor dem Servieren im bereitstehenden Parmesanleib geschwenkt und mit Parmesan versehen.
Aber wirklich: € 15,50 für Pasta, Tomate und Käse? Es erschien uns doch etwas hoch gegriffen, vielleicht zu unrecht.
Unsere gewählten Getränke (San Pellegrino, 0,25 l zu € 2,20, 2 Saftschorlen, 0,4 l zu € 3,00 bzw. € 3,50) wurden kurz darauf serviert und die Speisen aufgenommen. Wir entschieden uns alle für Pizza.
Für meine Freundin und mich die Pizza „Vegetale mit frischem Gemüse“. Die Frage, welches Gemüse denn auf der Pizza sei, gestaltete sich sprachlich etwas schwierig. Zum Schluss wussten wir: Champignons, Paprika, Oliven, Peperoni, Zwiebeln. Nicht sonderlich kreativ, aber ok. Ich bestellte noch Knoblauch zusätzlich. Mein Mann sollte ja schließlich merken, wenn ich wieder zu Hause bin!
Papa und Schulkind wählten klassisch „Pizza Napoli“ mit Salami, Peperoni und frischen Champignons.
Die kleinen Pizze kosten € 6,50, die großen € 7,50.
Nach angenehmer Wartezeit wurde vorab noch der kleine gemischte Salat zu € 4,50 für meine Freundin serviert.
Dazu 3 Scheiben frisches Baguette. Die Zutaten (mit nicht so sehr vielen gemischten Zutaten) frisch, nett angerichtet, das Dressing feinsäuerlich und leicht. Ich durfte probieren und meine Freundin war zufrieden. Für die Portionsgröße war der Salat preislich wohl an der Obergrenze. Kleiner gemischter Salat
Die Pizze kamen nach angenehmer Wartezeit. Optisch schon mal gut.
Bei näherem Betrachten leider: Die Champignons schon mal nicht frisch. Geschmacklich war die Pizza Vegetale leider mehr als ein Totalausfall. Der Teig schön dünn, luftig, kross, geschmacklich fade. Wir stellten weiter fest: Auch die Paprika kam aus dem Glas. Peperoni und Oliven sowieso. Das einzig Frische auf der Pizza waren Zwiebeln und schöne Knoblauchstücke. Doch leider schmeckte ich nach dem Säureangriff auf die Geschmacksnerven des Dosen- / Glasgemüses nach kurzer Zeit gar nichts mehr… außer sauer. Saure Pizza
Die Zusatzstoffe unserer Pizza auf der Speisekarte nicht deklariert. Also auch hier konnten wir nicht erahnen, dass so wenig frische Zutaten auf der Pizza landen.
Beim Abräumen fragte der Mitarbeiter nach unserer Zufriedenheit. Ich bemerkte, dass wir frisches Gemüse auf der Pizza erwartet und uns darüber gefreut hätten. Hier war wieder die Sprachbarriere hinderlich. Er sagte etwas wie „sonst ist immer frisch“. Keine Ahnung was ich davon halten soll.
Zum Schluss und nach dem Bezahlen wurden wir noch vom Chef nett verabschiedet. Er bot ein Getränk auf´s Haus an. Sehr großzügig bei „nur Pizza-Essern“. An meiner Bemerkung zum Belag lag es wohl eher nicht, dazu hat er nichts gesagt. Wir haben dankend abgelehnt, das Schulkind musste ins Bett.
Der Inhaber scheint ein erfahrener Gastronom zu sein. Vorher war die Pizzeria in Kaiserslautern-Dansenberg ansässig. Bleibt die Hoffnung, dass hier eine Änderung erfolgt und das angebotene auch umgesetzt wird. Dosengemüse ist einfach „out“.
Besuch bei meiner Freundin und Familie. Spontan entschlossen wir uns abends noch gemeinsam eine Pizza essen zu gehen.
Ganz in der Nähe hat kürzlich das Ristorante Verica im Stadtteil Morlautern eröffnet. Parken kann man bequem und kostenlos am angrenzenden Dorfplatz. Vor dem Restaurant ein kleiner Spielplatz. Also sicherlich ein guter Anlaufpunkt für Familien.
Das Restaurant liegt in einem öffentlichen Gebäude in Verbindung mit einer Turnhalle.
Es ist ebenerdig. Wohl auch die Toiletten (die wir nicht aufgesucht haben).
Gepflegt von außen geht es... mehr lesen
2.0 stars -
"Sauer macht nicht immer lustig" PetraIO
Besuch bei meiner Freundin und Familie. Spontan entschlossen wir uns abends noch gemeinsam eine Pizza essen zu gehen.
Ganz in der Nähe hat kürzlich das Ristorante Verica im Stadtteil Morlautern eröffnet. Parken kann man bequem und kostenlos am angrenzenden Dorfplatz. Vor dem Restaurant ein kleiner Spielplatz. Also sicherlich ein guter Anlaufpunkt für Familien.
Das Restaurant liegt in einem öffentlichen Gebäude in Verbindung mit einer Turnhalle.
Es ist ebenerdig. Wohl auch die Toiletten (die wir nicht aufgesucht haben).
Gepflegt von außen geht es
Geschrieben am 06.03.2017 2017-03-06| Aktualisiert am
06.03.2017
Besucht am 03.03.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 100 EUR
Knapp 30 km von Idar-Oberstein und schön sind wir bequem entlang der Nahe / B41 in Meddersheim.
Das „Menschels“, ja..- davon hat man schon gehört. Wenig, aber Gutes. 2015 kamen wir hier einmal vorbei und waren beeindruckt von dem schönen Anwesen und der ruhigen Lage. Ob es ein Restaurant für „Nicht-Hausgäste“ gibt, war nicht zu erkennen. Auch die schöne Homepage ist zurückhaltend, kein Hinweis auf reguläres Restaurant und Speisekarte. Spannend in der heutigen Zeit.
Was ist das Menschels? Ziemlich viel, aber seiner Linie treu. Biohotel, gesundes Bio-Essen, Kochkurse, Wellness und Entspannung, Einkehr für Wanderer, Erholung und Gesundung unter ärztlicher Betreuung, Vorbeugung, Heilfasten, Lehm und Heilerde… Kurzum: „Refugium des Wohlbefindens“ steht auf dem Hausprospekt und dies trifft es wohl genau! Ein traditonsreiches Haus.
Es interessierte mich schon lange. Also rief ich einfach mal an. Die nette Dame am Telefon erklärte, man könne selbstverständlich auch nur als Restaurantgast kommen.
Die Küche ist für die Hausgäste täglich wechselnd, frisch, überwiegend vegetarisch und saisonal ausgerichtet. Alles bio, täglich ein vegetarisches Menü und 4 x pro Woche zusätzlich entweder Fisch oder Fleisch. Nachdem die beiden Samstagsmenüs nicht so ganz unseren Geschmack trafen, empfahl sie uns das „Freitag Feinschmeckerbuffet mit Familie Menschel“. Buffet ist nicht unbedingt unsere erste Wahl, aber so nett beschrieben: Gebucht!
Parkplätze sind am Resort ausreichend vorhanden, für uns in 1. Reihe :-) . Wir betreten das schöne Sandsteingebäude. Familie Menschel begrüßt die Hausgäste mit einem kleinen Aperitif im lockeren Stehempfang.
Weizenbowle. Weizenbier, Sekt, Ananassaft und ich glaube noch etwas… leider vergessen. Aber ein sehr erfrischender, wider Erwarten harmonischer Aperitif mit 2 Ananasstücken am Spieß zum Knabbern. Begrüßung: Weizenbowle
Frau Menschel unterhält kurzweilig mit einer kleinen Frühlingsansprache und feinen Informationen zum Menü.
Wir nehmen Platz an unserem schön eingedeckten Tisch. Schön eingedeckter Tisch
Die Tische stehen in angenehmen Abständen, nicht zu eng. Tischleuchte, Kerze, Tulpe zum Frühlingsthema. Stoffserviette und Papierserviette klassisch aufgestellt. Sehr schön.
Auch unsere Menü-Buffetkarte liegt bereit. Vollwert-Buffet vom 03.03.17
Die freundlichen Servicedamen nehmen tischweise die Getränke auf. Diese werden umgehend serviert. Die Damen sind immer aufmerksam und freundlich zur Stelle, räumen Teller ab und sehen leere Gläser. Fragen nach, ob alles recht ist.
Für uns eine Flasche St. Leonharsquelle. 1 l zu erfreulichen € 5,00. Leider nicht gekühlt , aber hier spielt vielleicht der Gesundheitsfaktor eine Rolle. Beim nächsten Besuch würde ich die Frage nach gekühltem Wasser wagen oder Doc hbeermanns VacuVin-Kühlmanschette einschleusen ;-).
Beim Wein entscheiden wir uns beide für die Empfehlung: Grauburgunder, trocken, Weingut Prinz Salm, Schloss Wallhausen, 0,2 l zu € 5,90.
Für mich darf später noch der fruchtige Sauvignon Blanc, trocken, Weingut Gänz, Hackenheim, 0,2. L zu € 7,60 folgen.
Beide Weine tolle Begleiter zu den folgenden Speisen.
1. Gang:
Die angekündigte Topinambur-Staudenselleriesuppe wird serviert. Topinambur-Staudenselleriesuppe
Herr Dr. Menschel serviert uns diese persönlich und mit freundlichstem Lächeln. Keine Mogelpackung das „Buffet mit Familie Menschel“. Optisch nur eine Suppe, geschmacklich überzeugend. Der Topinambur-Geschmack kommt sehr gut durch. Unverfälscht, sehr gut.
Die anwesenden Fastengäste erhalten diese, und NUR diese, als Brühe. Und von mir die absolute Durchhalte-Tapferkeits-Medaille! Spätestens beim Geruch der Speisen hätte ich umgebucht. Freitags-Vorspeisenbuffet
Danach dürfen wir uns am ansprechenden Buffet selbst bedienen.
2. Gang:
Los geht es mit einem kleinen Salatteller mit überbackenen Champignons und einem tollen Kräuterdressing. Salat mit überbackenen Champignons
3. Gang:
Danach geht es an die kalten Vorspeisen. Mein Teller im Uhrzeigersinn: Grünkohlsalat, Bohnensalat mit Kapern, Gurkensalat mit Fenchel, Nudelsalat mit Oliven und Tomate. Salatvariation
Der Grünkohlsalat landete unangefochten auf Platz 1! Im Nachhinein hätte mir dieser wohl alle Vor- und Hauptspeisen ersetzt. Die anderen Salate reihten sich positiv an, vom Nudelsalat hätte ich etwas mehr Aroma erwartet.
4. Gang: Der feinste Räucherlachs seit langer Zeit mit einer ebenbürtigen Meerrettichcreme. Hier kommt alles frisch aus der Küche mit besten Zutaten! Toller Räucherlachs
5. Gang: Skreifilet mit einer knusprigen Nusshaube. Gedämpfter Brokkoli, Blumenkohl, Karotten und Kohlrabi. Richtig feine Rosmarinkartoffeln mit leichten Röstaromen. Der Fisch perfekt saftig gegart. Alle Gemüsesorten im perfekten Gargrad mit Biss und Eigengeschmack. Skreifilet mit Beilagen
Die Paella, wohlduftend, haben wir beide aus Kapazitätsgründen nicht probiert. Wir wollten endlich mal bis zum Dessert kommen.
Die Wärmebehälter werden immer wieder von den beiden Köchen frisch nachbestückt.
6. Gang: Feinstes Himbeer-Joghurteis, in dicken Bällchen portioniert. Dazu der fein marinierte „Obstsalat“ (Ananas, Kiwi, Trauben). Himbeer-Joghurteis auf Frucht
Ach ja! Ich wußte bei der Reservierung nicht, was für das Buffet berechnet wird. € 38,00. Da kann es nur 5* geben!
Zum Abendessen mit Familie Menschel gehört auch, dass der Senior von Tisch zu Tisch geht und die Gäste begrüßt und nach ihrem Befinden befragt. Dies ist wirklich außergewöhnlich und zeigt das generationsübergreifende Engagement der Familie Menschel.
Hier waren wir zum ersten und nicht zum letzten Mal. Sicherlich wird mindestens ein Tages-Wellnessaufenthalt folgen. Wir bereuen nur, nicht schon früher den Weg entlang der Nahe (eigentlich müssen wir uns nur flussabwärts treiben lassen) gefunden zu haben!
Restaurant und ebenerdige Toiletten - natürlich alles einwandfrei.
Abschluss: Ein Espresso! Und eine herzliche Verabschiedung. Gute Nacht!
Knapp 30 km von Idar-Oberstein und schön sind wir bequem entlang der Nahe / B41 in Meddersheim.
Das „Menschels“, ja..- davon hat man schon gehört. Wenig, aber Gutes. 2015 kamen wir hier einmal vorbei und waren beeindruckt von dem schönen Anwesen und der ruhigen Lage. Ob es ein Restaurant für „Nicht-Hausgäste“ gibt, war nicht zu erkennen. Auch die schöne Homepage ist zurückhaltend, kein Hinweis auf reguläres Restaurant und Speisekarte. Spannend in der heutigen Zeit.
Was ist das Menschels? Ziemlich viel, aber... mehr lesen
4.5 stars -
"Gutes liegt nahe an der Nahe. Ein Buffet wird zum gefühlten 7-Gänge-Menü!" PetraIOKnapp 30 km von Idar-Oberstein und schön sind wir bequem entlang der Nahe / B41 in Meddersheim.
Das „Menschels“, ja..- davon hat man schon gehört. Wenig, aber Gutes. 2015 kamen wir hier einmal vorbei und waren beeindruckt von dem schönen Anwesen und der ruhigen Lage. Ob es ein Restaurant für „Nicht-Hausgäste“ gibt, war nicht zu erkennen. Auch die schöne Homepage ist zurückhaltend, kein Hinweis auf reguläres Restaurant und Speisekarte. Spannend in der heutigen Zeit.
Was ist das Menschels? Ziemlich viel, aber
Geschrieben am 21.02.2017 2017-02-21| Aktualisiert am
22.02.2017
Besucht am 19.02.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Fazit für den schnellen Leser vorab: Hingehen, gut essen, freundlicher Service, gepflegtes Haus.
Frühlingserwachen im Nahetal und toller Sonnenschein. Nach einem Spaziergang wollte ich nach 15 Jahren wohnhaft in Idar-Oberstein endlich mal sehen wo das Kupferbergwerk Fischbach, in unserer unmittelbaren Nähe, liegt. Traurig, im Urlaub schaut man sich alle Sehenswürdigkeiten an, in der Heimat will es nicht so recht gelingen.
So auch am Sonntag: Die letzte Führung zur Winterzeit war schon unterwegs. Nächstes Mal klappt es! Neben den Führungen werden auch Weinproben, Konzerte, Modelshootings… unter Tage angeboten.
Zum Bergwerk gehört auch noch eine Gaststätte, die Kupferstube. Direkt an der Landstraße gelegen ist es leicht zu finden, kostenfreie Parkplätze gibt es reichlich. Ebenerdig, also gehbehindertengerecht.
Der Gaststättenbereich mit Biergarten ist von einem Holzzaun eingerahmt. Und am Zaun entdeckten wir werbewirksam die aktuellen Leckereien. Nach einer kleinen Wanderung bekommt man schließlich Hunger. Das Tagesgericht: Hausgemachte Kohlrouladen „nach Großmutters Rezept“ mit Butterkartoffeln und brauner Soße - € 8,90“ waren angeschlagen. .
Das kleine Restaurant sah gepflegt aus, also rein. Eine junge Frau begrüßte uns am frühen Nachmittag freundlich. Wir hatten freie Platzwahl. Der Raum mit viel hellem Holz, großer Lichtkuppel und Naturbergwand ist nett und gepflegt-zweckmäßig gestaltet. Einfaches Besteck und Papierservietten standen am Tisch im Becher bereit. .
Die freundliche Dame fragte erst einmal ab, ob wir nur etwas trinken oder auch essen möchten. In die Speisekarte schauten wir gerne. Die einfachen Gerichte sind gut gewählt für den Besucher des Bergwerkes und heimischen Gästen zur Mittagspause. Speisekarte 02/17, da nicht online einsehbar
Tagesgerichte gibt es wohl nur am Wochenende, wenn ich richtig aufgepasst habe.
Kohlrouladen ("apetito" lieferte) gab es schon in der Mensa der Ganztagsschule die ich in Düsseldorf besuchte. Und die waren absolut grauenhaft. Seit dem: Nie wieder Kohlrouladen – ein Trauma. In unserer Firmenkantine gibt es auch ab und zu Kohlrouladen, die sehen gut aus. Ich bin hin und her gezerrt. Fleisch meide ich sehr, strikt aus unbekannter Herkunft. Es riecht so gut… hier in der Kupferstube.
Spontan begrabe ich meine Vorsätze – Nasenkino gewinnt. Und irgendwie hat doch jedes Traum(a)gericht eine zweite Chance verdient! Die junge Dame im Service ist die Chefin (wie sich später herausstellt) versichert: Die Rouladen sind hausgemacht. Also 2 x.
Dazu ein Kirner-Pilsbiergetränk, 0,3 l zu € 2,40 für meinen Mann. Für mich ein Blanc de Noir, trocken, Nahe, 0,2 l zu 3,60. Der Wein übertrumpft das was überteuert bei manchem Italiener angeboten wird. Geschmacklich dem Preis gerechtfertigt. Ein Wein über € 5,00 dürfte hier wohl nicht passend und schwer umsetzbar sein. .
Das Tagesgericht wurde nicht nach 10 Minuten serviert und das schmeckte man. Natürlich war das Essen vorbereitet, aber nicht lieblos in die Mikrowelle geschoben. Ich probierte vorsichtig und war begeistert! Trauma überwunden, es schmeckt prima. Obwohl der Kohl außen mit Speck umwickelt war. Speck mögen wir beide gar nicht, dachten wir. Aber in diesem Päckchen nach Omas Art passt alles. Und die Sauce, in der die Roulade nach dem Anbraten schmorte, schmeckt überhaupt nicht nach „Päckchen“ sondern nach handwerklich gemachter Sauce. Hausgemachte Kohlroulade
Dazu Salzkartoffeln.Um noch zu nörgeln: Etwas gehackte frische Petersilie obenauf wären die Krönung gewesen.
Die Toiletten liegen außen direkt am Restaurant. Gepflegt, sauber, zweckmäßig. Wohl auch den Besuchern des Bergwerkes geschuldet.
Für dieses spontane Mittagessen waren wir mehr als positiv überrascht. Eine schöne Momentaufnahme. Wie es in der Hochsaison mit vielen Besuchern aussieht, können wir natürlich nicht beurteilen.
Kleiner Plausch vorm Zahlen per EC am Tresen mit der Chefin. Hier entdecke ich die Urkunden des Herrn Benjamin Breckner. Der Name Breckner ist uns bekannt vom renommierten Badischen Hof in Oberstein unter der Leitung des Vaters. Besser als dort haben wir beim Sohn gegessen.
Ab März läuft es in der Kupferstube etwas anders. Angestellte Küchen- und Servicemitarbeiter übernehmen die Gaststätte mit kleinerer, besucherfreundlichen Karte.
Die derzeitigen Betreiber übernehmen in Idar-Oberstein, Stadtteil Tiefenstein, die Weiherschleife. Da sehen wir uns gerne wieder!
Fazit für den schnellen Leser vorab: Hingehen, gut essen, freundlicher Service, gepflegtes Haus.
Frühlingserwachen im Nahetal und toller Sonnenschein. Nach einem Spaziergang wollte ich nach 15 Jahren wohnhaft in Idar-Oberstein endlich mal sehen wo das Kupferbergwerk Fischbach, in unserer unmittelbaren Nähe, liegt. Traurig, im Urlaub schaut man sich alle Sehenswürdigkeiten an, in der Heimat will es nicht so recht gelingen.
So auch am Sonntag: Die letzte Führung zur Winterzeit war schon unterwegs. Nächstes Mal klappt es! Neben den Führungen werden auch Weinproben, Konzerte, Modelshootings…... mehr lesen
Kupferstube am historischen Kupferbergwerk
Kupferstube am historischen Kupferbergwerk€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel06784 9833633Hosenbachstraße 17a, 55743 Fischbach
4.0 stars -
"Gerne mal Hausmannskost. Kohlrouladen-Trauma überwunden!" PetraIOFazit für den schnellen Leser vorab: Hingehen, gut essen, freundlicher Service, gepflegtes Haus.
Frühlingserwachen im Nahetal und toller Sonnenschein. Nach einem Spaziergang wollte ich nach 15 Jahren wohnhaft in Idar-Oberstein endlich mal sehen wo das Kupferbergwerk Fischbach, in unserer unmittelbaren Nähe, liegt. Traurig, im Urlaub schaut man sich alle Sehenswürdigkeiten an, in der Heimat will es nicht so recht gelingen.
So auch am Sonntag: Die letzte Führung zur Winterzeit war schon unterwegs. Nächstes Mal klappt es! Neben den Führungen werden auch Weinproben, Konzerte, Modelshootings…
Geschrieben am 19.02.2017 2017-02-19| Aktualisiert am
20.02.2017
Ab März geht es unter neuer Leitung weiter!
Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.
Ab März geht es unter neuer Leitung weiter!
Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.
Restaurant Zur Weiher Schleife
Restaurant Zur Weiher Schleife €-€€€Restaurant, Ausflugsziel015255813167Tiefensteiner Straße 129, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Wegen Renovierung und Pächterwechsel zur Zeit geschlossen" PetraIOAb März geht es unter neuer Leitung weiter!
Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.
Geschrieben am 05.02.2017 2017-02-05| Aktualisiert am
06.02.2017
Besucht am 28.01.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Das Seehotel entdeckten wir im vergangenen Jahr. Ab und zu schaute ich mir die Speisekarte der Homepage an. So auch kurz vor unserem Besuch. An diesem Wochenende stand sonst nichts an, also warum nicht mal dort schön zu Abend essen.
Telefonisch reservierte ich bei einer absolut netten Mitarbeiterin. Da freute mich gleich noch mehr auf den Abend.
Das Hotel liegt unweit vom beliebten 120 Hektar großen Bostalsee. Still ruht der See jetzt im Winter. Wir parkten neben dem Haus welches uns noch in voller Weihnachtsdeko empfing.
Sehr ansprechend dekoriert, hier hatte sich jemand viel Mühe gegeben. Daher vielleicht die lange Dekorationszeit.
Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich, nahm uns die Jacken ab und führte uns ins Restaurant. Vorbei am großen, gepflegten Kaltwasseraquarium.
Der Raum sehr groß und an unserem Tisch hätten locker 4 Personen Platz gehabt. Trotz der sehr schönen Landhausstil-Einrichtung fühlten wir uns recht ungemütlich platziert. Die Tische sauber mit gestärkten Tischtüchern und Servietten eingedeckt. Windlicht und Salz und Pfeffer als Streugut und nicht aus der Mühle. Im großen Gastraum
Kindern am Nebentisch wurde der Platz mit bunten Tischsets und Kinderservietten eingedeckt, dies fand ich sehr nett, sieht man selten.
Die Karte gereicht wurde sofort nach den Getränkewünschen gefragt. 1 Flasche Selters Mineralwasser (0,75 l € 5,50) geordert und als Aperitif 2 Gläser Chardonnay brut, 0,1 l, € 4,00.
Für den Wein zum Essen baten wir um die Karte.
Das Wasser und unser gut gekühlter Sekt wurden zügig serviert. Der Sekt im 99-Cent-Party-Glas. Sekt im Billigglas
Das passt gar nicht zum Haus und auch geschmacklich liegt viel am Glas. Der Sekt ok, aber auch nicht mehr. Der Geschmacksvergleich aus einem guten Sektglas hätte mich gereizt.
Kurz darauf reichte eine weitere, sehr junge, Mitarbeiterin mit den Worten „hier schon mal was vorab für sie“ den Küchengruß. Und wollte sich gleich wieder aus dem Staub machen. Ich fragte sie, was denn in dem Schälchen sei. „Oh…, das weiß ich nicht. Ich müsste in der Küche nachfragen“ die Antwort. Sie schaute mich weiter fragend an und hoffte wohl, es würde mich nicht interessieren, was wir essen. Ich antwortete: „Das wäre doch richtig nett von ihnen!“. Kurze Zeit später die Ansage: Andalusische Olivencreme. Dazu 4 Scheiben Baguette in Diskounterqualität. Andalusische Olivencreme mit Baguette
Viel Geschmack hatte die Creme wenig. Spanische Urlaubsgefühle kamen nicht auf, selbst Olivenhasser hätten sich hier wohl bedienen können. Das Mädel verteilte an den Nebentischen fleißig Grüße, weiterhin ohne Ansage. Aber keiner der anderen Gäste fragte nach.
Zwischenzeitlich bestellten wir unseren Wein und da bleiben wir gerne an der Nahe. Die bekannten Winzer suchte ich vergeblich. Also dann mal Weingut Franz Jäckel, Weißburgunder, trocken, Wallhäuser Backöfchen zu € 22,50 / 0,75 l. Der Wein wurde leider erst deutlich nach unseren Vorspeisen serviert und wir mussten ihn zweimal anmahnen. Serviert im Eiskühler hoffte ich auf Geschmacksentfaltung im Glas. Fehlanzeige. Gut trinkbar, ja. Aber hier wird wohl die Auswahl der Weine auf der Gewinnspanne (der Endverbraucherpreis dieses Weines liegt bei € 4,00 je Flasche. Beim Winzer passt das Preis-Leistungs-Verhältnis) und den vielleicht nicht so weinkundigen BeNeLux-Gästen des Hotels ausgelegt.
Als Vorspeise wählte ich die Kartoffel-Hummercrèmesuppe mit geräucherten Lachsstreifen zu € 6,20.
Mein Mann entschied sich für Kürbis-Ingwer-Crèmesuppe mit gerösteten Kürbiskernen zu € 6,80. Warum diese, mit rein vegetarischen Zutaten, € 0,60 über meiner Suppe lag, erschloss sich mir nicht. Aber auf der Speisekarte findet sich auch unter „Vegetarisch“ ein Pastagericht mit gebratenen Krabben.
Die junge Mitarbeiterin servierte die Suppen und musste feststellen, dass unsere Plätze noch mit den Tellerchen des Küchengrußes belegt waren. Was nun? Ich räumte schnell ab.
Sie fragte, ob wir noch etwas Brot zur Suppe möchten. Dies bejahten wir, Brot gab es aber nicht mehr. Im Nachhinein nicht schlimm, die Hauptspeisen waren reichlich portioniert.
Die Suppen waren gerade noch heiß genug und schmackhaft. Wenn auch bei der Kürbissuppe der Ingwergeschmack doch etwas zu kurz kam. Dem Deko-Rosmarinzweig war wohl unter dem Salamander schlecht geworden, er hing ganz schon durch. Falls er zum Umrühren gedacht war: untauglich. Kürbis-Ingwer-Suppe Kartoffel-Hummercrèmesuppe mit geräucherten Lachsstreifen
Wir baten um eine Pause bis zur Vorspeise nachdem endlich auch der Wein serviert wurde. Es wurde dann sehr nett abgefragt, ob wir nun mit dem Hauptgang weitermachen wollen.
Auf entweder nicht vorgewärmten oder schon abgekühlten Tellern wurden die Hauptspeisen serviert. Wie war das noch mal? Von rechts, von links servieren? Die Teller fanden dann irgendwie zu uns.
Für mich das Wildragout aus der Region mit hausgemachten Spätzle dazu ein kleiner Salatteller zu € 18,50. Wildragout mit hausgemachten Spätzle Beilagensalat
Die Salatbeilage mit frischen Zutaten, ein schöner Mix. Die Zutaten aber alle sehr grob, 1 großes ungeschältes Salatgurkenstück nur jeweils bis zur Mitte eingeschnitten. In dem tiefen Schälchen war es wirklich schwierig die groben Stücke und Blattwerke zu zerkleinern. Ein Minikleks Fertigdressing. Schade um die an sich knackigen Zutaten.
Das Wildragout zart, reichlich, klassisch und gut gewürzt. Die Spätzle absolut klasse! Noch leicht in Butter angebraten. Preiselbeeren fanden sich in der Birnenhälfte mit frischem Lorbeer dekoriert.
Mein Mann hatte sich für die Fischvariation auf Zuckerschoten-Gemüse, dazu Parmesan-Risotto zu € 21,00. Beim Bestellen wollte er von der erfahrenen Mitarbeiterin wissen, welche Variationen sich auf dem Teller finden. Dies konnte sie nicht beantworten, kam kurze Zeit später mit der Lösung aus der Küche zurück: Zander, Wolfsbarsch und Rotbarbe. Endlich mal eine Variation ohne den obligatorischen Lachs. Und für Fische im Aquarium am Eingang besteht keine Gefahr :-).
Der rechteckige Teller gut (zu gut) gefüllt. Ein grober Estragonzweig mittig platziert. Dieser musste erst einmal einen anderen Platz finden. Ein geschnitztes Radieschen nicht sehr stimmig. Fischvariation, Zuckerschoten, Risotto
Die 3 Fischsorten geschmacklich gut, besonders die Rotbarbe hat meinem Mann gefallen. Aber auch alle 3 Fische zu trocken. Genau wie das „Risotto“ das den Namen nicht verdiente. Keinerlei Schlotzigkeit, fest zur Halbkugel geformt, undefinierbare Würzung. Rein optisch würde ich behaupten, hier wurde kein typischer Risottoreis wie z. B. Arobio verwendet wurde. Vom Reis ging fast alles zurück. Die Zuckerschoten knackig und mit schönem Eigenaroma.
Es dauerte wieder recht lange bis unsere Teller abgeräumt wurden. Hier erbarmte sich ein freundlicher Herr im Service. Das Personal ist gut erkennbar. Entweder in schöner Tracht im Landhausstil oder klassisch schwarz-weiß gekleidet.
Die gepflegten und sauberen Toiletten und eine gemütliche Bierstube befinden sich im Untergeschoss.
Den Abend im Nachhinein betrachtet kommt mir der Spruch „mehr Schein als Sein“ in den Sinn. Wir hatten uns hier doch mehr versprochen. Über 30 km werden wir hierfür nicht mehr fahren. Das Augenmerk des Hotels scheint eher auf Tagungsgäste und Urlauber ausgelegt zu sein.
Das Seehotel entdeckten wir im vergangenen Jahr. Ab und zu schaute ich mir die Speisekarte der Homepage an. So auch kurz vor unserem Besuch. An diesem Wochenende stand sonst nichts an, also warum nicht mal dort schön zu Abend essen.
Telefonisch reservierte ich bei einer absolut netten Mitarbeiterin. Da freute mich gleich noch mehr auf den Abend.
Das Hotel liegt unweit vom beliebten 120 Hektar großen Bostalsee. Still ruht der See jetzt im Winter. Wir parkten neben dem Haus welches uns... mehr lesen
Weingärtners Genießerstuben in Victor's Seehotel Weingärtner
Weingärtners Genießerstuben in Victor's Seehotel Weingärtner€-€€€Restaurant068528890Bostalstraße 12, 66625 Nohfelden
3.0 stars -
"Eine Holperstrecke. Höhen und Tiefen zwischen Küche und Service." PetraIODas Seehotel entdeckten wir im vergangenen Jahr. Ab und zu schaute ich mir die Speisekarte der Homepage an. So auch kurz vor unserem Besuch. An diesem Wochenende stand sonst nichts an, also warum nicht mal dort schön zu Abend essen.
Telefonisch reservierte ich bei einer absolut netten Mitarbeiterin. Da freute mich gleich noch mehr auf den Abend.
Das Hotel liegt unweit vom beliebten 120 Hektar großen Bostalsee. Still ruht der See jetzt im Winter. Wir parkten neben dem Haus welches uns
Besucht am 25.01.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Januar Tristesse… Morgens dunkel, abends dunkel, nachts sowieso. Dazwischen mein Auto, das Büro, ja auch unser schönes Zuhause. Ich will raus!
Das angefahrene Restaurant in Idar-Oberstein hat nach knapp 1 Jahr seit der Eröffnung schon wieder geschlossen. Mir fiel der Tipp eines Kollegen ein. Eine abseits gelegene Pizzeria in der Nähe von Kirn.
Nun, hofften wir, dass es die noch gibt! Von Kirn aus fanden wir das am Waldrand schön gelegene Restaurant schnell. Die Costa-Verde Außenbeleuchtung brennt, auch innen ist Licht an. Der hauseigende Parkplatz nahezu leer. Der Schnee vom Parkplatz zum Restaurant ordentlich geräumt. Wir sollten hoffentlich einen Tisch bekommen. .
Gehbehindertengerecht ist die Pizzeria nicht. Einige Stufen sind zu überwinden, innen ist alles auf einer Ebene.
Beim Betreten des Restaurants wurden wir freundlich von der gestandenen männlichen Servicekraft begrüßt. Ich erkannte ihn aus einem anderen Restaurant, auch inzwischen geschlossen, wieder. Er war mir in angenehmer Erinnerung geblieben.
Er zeigte uns einen schönen Platz am Fenster in einem gemütlich-kleinen Nebenraum. Dies war wohl früher eine Art offene Terrasse und wurde zu einer Art Wintergarten mit großen Fenstern umgebaut. .
Die sauberen Holztische sind mit Tischläufer, Grünpflanze und Kerze bestückt. Die Papierservietten von der dünnsten Sorte die wohl auf dem Markt zu bekommen ist. Mehr als einmal Lippen tupfen halten die nicht aus. Die Einrichtung ist sauber und gepflegt. Die renovierten Toiletten ebenso.
Die Speisekarte mit typischen und abwechslungsreichen Gerichten der italienischen Küche versehen. Vorspeisen, Salatteller, Pizza und Pasta. Einige Fleischgerichte, wenig Fisch. Aber lieber kein Fisch als schlechter Fisch. Wir werden schnell fündig.
Inhaber ist laut Speisekarte Hersh Abdullah, mit wohl nicht so ganz italienischen Wurzeln.
Zunächst bestellten wir eine große Flasche Mineralwasser. Dieses wurde prompt serviert und ich war überrascht, dass es eine Literflasche San Pellegrino ist. Diese allerdings zu erfreulichen € 5,50.
Zum Essen folgten je 1 Glas Frascati und Rasato da Tavola. 0,2 l zu € 3,00. Mehr ist für diesen Wein auch nicht zu verlangen. Leider wieder dieser nichtssagende Standardwein aus der großen Weinpulle. Kann man ja auf die Karte nehmen, kann man trinken, muss man aber nicht. Alternativ würde ich mir noch ein paar gute Weine wünschen. Beim nächsten Besuch würde ich wohl beim Wasser bleiben.
Wir bestellen als Vorspeise: Bruschetta al pomodoro fresco é baslilico zu € 4,80. Eine Portion für uns beide.
Kleine Salate / Beilagensalate sind auf der Karte nicht zu finden. So fragten wir, ob es möglich ist, den Insalata MIsta zu € 6,80 zu teilen. Kein Problem! Wir durften noch wählen, ob Sahne- oder Balsamicodressing. Die Entscheidung fiel auf Balsamicodressing.
Die Vorspeisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Zuerst 4 Scheiben Bruschetta mit frischen Tomaten, reichlich Basilikum. Gut gewürzt. Fehlendes Tomatenaroma ist der Jahreszeit geschuldet, nicht der Küche. Bruschetta all'Pomodoro
Gleich darauf wurden zwei tiefe Salatteller serviert. Reichlich! Salat! Alles frische Zutaten, ich bin angenehm erfreut. Der Weißkohlsalat knackig und prima gewürzt, Karottensalat, Tomaten, frischer Rucola, frische Scheiben von braunen Champignons, Salatgurke. Die Artischocken und Oliven natürlich aus dem Glas. Das fein-säuerliche Balsamicodressing ist genau passend. Insalata Mista, halbe Portion
Der Mitarbeiter kam aufmerksam und fragte, ob alles schmeckt. Ja, sehr. Aber ich fragte ihn, ob nicht versehentlich 2 Salate serviert wurden. Er versicherte, es sei ein geteilter Salat. Zum Glück haben wir geteilt. Es war wirklich reichlich.
Zum Hauptgang für uns beide eine Pizza, mittlere Größe.
Mein Mann entschied sich für die Pizza alla Mama zu € 7,40. Frische Tomatenscheiben, Mozzarella und Pilze sind der Belag. Pizza alla Mama
Ich wählte die Pizza Parma mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan zu € 9,00. Der Zusatzwunsch „Knoblauch“ wurde ohne Aufpreis erfüllt. .
Dampfend und duftend werden die Pizze serviert. Optimale Bräunung, schön knusprig, wohl in der Form gebacken.
Der hausgemachte Teig überzeugte nicht vollkommen. Durchgebacken bis in die Mitte, aber von der Konsistenz war er etwas porös-krümelig. Trotzdem schmeckte es uns beiden sehr gut, nicht zuletzt wegen der tadellosen frischen Zutaten. Angesetztes Chili-Olivenöl gab es auch zum Nachwürzen, das mag ich besonders.
Es war ein richtig gemütlicher Abend, ein netter Plausch mit dem freundlichen Servicemitarbeiter folgte nach dem Zahlen (mit ordentlichem Beleg) an der Theke.
Im Sommer kann man sicherlich herrlich auf der schönen baumumwachsenden Terrasse sitzen. Spätestens dann kommen wir wieder!
Januar Tristesse… Morgens dunkel, abends dunkel, nachts sowieso. Dazwischen mein Auto, das Büro, ja auch unser schönes Zuhause. Ich will raus!
Das angefahrene Restaurant in Idar-Oberstein hat nach knapp 1 Jahr seit der Eröffnung schon wieder geschlossen. Mir fiel der Tipp eines Kollegen ein. Eine abseits gelegene Pizzeria in der Nähe von Kirn.
Nun, hofften wir, dass es die noch gibt! Von Kirn aus fanden wir das am Waldrand schön gelegene Restaurant schnell. Die Costa-Verde Außenbeleuchtung brennt, auch innen ist Licht... mehr lesen
Ristorante Costa Verde
Ristorante Costa Verde€-€€€Restaurant, Take Away, Pizzeria06752912246Waldeck 1, 55606 Hochstetten-Dhaun
4.0 stars -
"Ein schöner Abend mit top Preis-Leistung!" PetraIOJanuar Tristesse… Morgens dunkel, abends dunkel, nachts sowieso. Dazwischen mein Auto, das Büro, ja auch unser schönes Zuhause. Ich will raus!
Das angefahrene Restaurant in Idar-Oberstein hat nach knapp 1 Jahr seit der Eröffnung schon wieder geschlossen. Mir fiel der Tipp eines Kollegen ein. Eine abseits gelegene Pizzeria in der Nähe von Kirn.
Nun, hofften wir, dass es die noch gibt! Von Kirn aus fanden wir das am Waldrand schön gelegene Restaurant schnell. Die Costa-Verde Außenbeleuchtung brennt, auch innen ist Licht
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Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder einkehren.
Spontan hat es nie funktioniert, das Restaurant ist trotz sehr versteckter Lage in einem reinen Wohngebiet nahe am Rhein sehr beliebt. Auch dicke Erkältungen zwangen uns schon zur Absage der Reservierung. Nun endlich konnten wir mit ein paar Tagen Vorlauf reservieren.
Früh am Abend betraten wir das Restaurant und wurden sehr herzlich begrüßt. Das Ambiente ist edel und stilvoll, ohne dabei zu steif zu wirken. Man fühlt sich einfach sofort wohl. Die Tische stehen nicht zu eng. Diese mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten, frischen Blumen und Windlicht eingedeckt.
Seit ca. 30 Jahren besteht die Erfolgsgeschichte des inhabergeführte Landgasthaus Müller. Nach dem, leider viel zu frühen, Verlust seines Lebenspartners Walter Müller, hat inzwischen Thomas Kubernath dessen Job im Service übernommen und das Küchenzepter einem Koch übergeben. Sicherlich eine schwere Entscheidung. Dieses Team hat sich, wie wir feststellen durften, sehr gut eingespielt.
Den Seitenwechsel von Küche zum Service konnte ich mir schwer vorstellen. Aber wie bei allen vergangenen Besuchen wurden wir bestens umsorgt, beraten und aufmerksam bedient.
2 wechselnde saisonale Menüs, darunter zu meiner Freude immer ein kreatives Vegetarisches, sind auf der schönen Homepage einsehbar. Zusätzlich gibt es noch eine feine Speisekarte im Restaurant. Ab sofort gibt es auch ein wöchentlich wechselndes Business-Menü.
Als Aperitif nahm mein Mann gerne die alkoholfreie Empfehlung an: Ein Orangenbitter zu € 6,00. Erfrischend, sehr lecker und großzügig eingeschenkt.
Ich „durfte“ (… ja! Ich durfte mal wieder Beifahrerin sein!) ein fein-fruchtiges Glas Sekt-Cuvée, Schloss Vaux, klassische Flaschengärung zu € 6,50 genießen.
Eine Flasche regionales Brohler Mineralwasser, 0,75 l zu fairen € 5,50, gesellte sich dazu.
Das erste Appetithäppchen wurde 2erlei Brot, Sahnemousse mit Zitrone und frischem Olivenkraut, serviert.
Sehr fein. Die Mousse sehr gelungen und das Olivenkraut fein aromatisch dazu.
Thomas Kubernath hatte bei der Menübestellung mitbekommen, dass wir keine großen Fleischesser sind. Beim Servieren des Amuse die Frage, ob wir hier Rinderragout vom Filetstück auf Selleriemousseline probieren möchten. Sehr aufmerksam und gerne angenommen. Das Ragout natürlich sehr zart, mit feinem und unverfälschten Schmoraroma.
Eigentlich hatten wir uns beide das 5-Gang-Menü vorgenommen. Da das Mittagessen doch deutlich üppiger als vorgenommen und erwartet ausgefallen war, schwenkten wir (leider) um auf 3 Gänge.
Als Vorspeise wählte ich die Tagesempfehlung:
Australische rote Garnele auf Risotto mit rotem Pesto und Zucchinistreifen zu € 15,00.
Ohne lange zu überlegen kann ich sagen: Es waren die 3 besten Garnelen die ich je gegessen habe. So saftig und in perfekter Konsistenz - spitze. Das Risotto, mit bissfestem Kern, und Gemüse stand dem nicht nach. Ein Volltreffer! Sehr schön angerichtet auf einem perfekt vorgewärmten tiefen Teller.
Mein Mann blieb beim aktuellen Menü:
Mariniertes Rindercarpaccio, Tasmanische Bergpfeffercreme, getrocknete Beeren zu € 15,00.
Eine kreative Interpretation des Klassikers. Die Bergpfeffercreme befand sich, dünn auf dem Teller aufgestrichen,
unter dem Carpaccio. Mein Mann war sehr zufrieden.
Ein Glas Wein durfte uns für uns zum Hauptgang sein.
Für mich vom Weingut Prinz Salm 2015er Blanc de Noir, 0,2 l - € 8,50.
Mein Mann entschied sich für einen jungen frisch-spritzigen 2016er Grauburgunder vom Weingut Scheidgen, 0,2 l – € 8,00.
Beide Weine wurden uns empfohlen – Probeschluck angeboten und sehr gerne angenommen.
Zum Hauptgang für uns beide:
Skrei-Winterkabeljau, Balsamicolinsen, Süßkartoffelpüree zu € 25,50. Eigentlich gehörte hier noch gebratene Blutwurst dazu. Auf diesen sicherlich kreativen Bestandteil der Speise wollten wir verzichten.
Nach für uns sehr angenehmer Wartezeit wurde der Hauptgang serviert, wieder auf sehr gut vorgewärmten Tellern. Dies schätze ich sehr, so kann man doch in Ruhe essen, ohne das die Speisen zu schnell auskühlen.
Jeweils ein großes Stück perfekt saftig-glasiger Skrei. Feinste (Berg?)Linsen mit Biss, zart mit Balsamico abgeschmeckt. Das Süßkartoffelpüree passte sehr gut dazu. Die dezente Würze würdigt jedem Bestandteil auf dem Teller seinen Auftritt.
Zum Dessert wieder getrennte Wege:
Eigentlich war ich mal wieder schon satt, aber musste unbedingt sein:
Gebrannte Orangencrêpes, Rosmarineis, Joghurtespuma zu € 12,00. Ein absolut krönender Abschluss! Die zarten und hauchdünnen Crêpes, leicht karamellisiert, mit marinierten Orangenfilets gefüllt. Das Rosmarineis ein Gedicht und für mich als „Kräuterhexe“ ein absolutes Highlight. Joghurtespuma – wer will da noch Sahne?
Mein Mann mochte auch auf ein Dessert nicht verzichten.
Er wählte: Weißes Kaffee-Eis mit einer Schoko-Pralinencreme (hier habe ich mir leider nicht die genaue Beschreibung des Desserts gemerkt) € 13,00. Eigentlich gehörte hier noch gebackene Banane dazu. Aufgrund der Sättigung hat er darauf aber verzichtet. Dieses Dessert war dennoch alles andere als ein Verzicht. Das Eis wunderbar zart (hier gibt es wohl auch einen Pacojet in der Küche) mit bestem Kaffeearoma. Die Schokocreme (ich glaube Valhora-Schokolade stand auf der Karte), zart wie eine Panna Cotta, stand dem Eis nicht nach. Frische Minze, Früchte, „Baiser-Kiesel-Knusper“ - wunderbar!
Neben dem wunderbaren und ruhigen Ambiente gibt es selbstverständlich an der Sauberkeit nichts auszusetzen. Die Toiletten modernisiert und mit Gästehandtüchern versehen. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht. Einige Stufen sind am Haupteingang zu bewältigen. Vom rückwärtigen Zugang, über die schöne Gartenterrasse (hier sitzt man im Sommer wunderbar) ist es eventuell einfacher. Aber hier erinnere ich mich nicht genau.
Rundum zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Leider ist das „Müller“ zu weit von uns entfernt um öfter hier zu essen. Aber so lange wie zuletzt werden wir nicht bis zum nächsten Besuch warten!