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So wir den Gastraum über wenige Stufen betreten, empfängt uns sogleich - eine "freischwingende" nach oben führende Treppe mit angeschlossenem Stopblock, die uns die Hoffnung auf eine zünftige urgemütlich boarische Atmosphäre augenblicklich zerstört, ja sie im Komplex mit den sie umgebenden innenarchitektonischen(??) Ungereimtheiten förmlich "in der Luft" zerreißt. Einige Stehtische mit Barhocker rechts, links der Treppe hinter dem Stopblock eine Art Hüttengaudi, und links auf einer Empore abgeschoben der ursprünglich gedachte Kern (so möchte man zumindest wohlwollend glauben), ein holziges Stüberl, bisserl dekoriert mit lieblos an die Wand geklatschten Kuhglocken oder Treicheln und gar dunklen Holzwänden mit Kunststoff-Anmutung über den Holzplanken. Ein Elfjähriger mit CAD-Programm hätte den Innenarchitekten(?) nur wenig überbieten können, ein wohlwollender Brauerei-Pusher dagegen bei Weitem, glaubt man meinen zu dürfen.
So, platzgenommen! Ein adrettes blondes Ding in Lederhosn und Blüserl naht und bringt uns auch geschwinde die erste Halbe, vergewissert sich bei der Aufnahme der Bestellung aber doch, ob wir vielleicht Nullkommafünf (Liter e) meinen.
Eine sehr ordentliche und bodenständige Speisekarte erweckt unser Wohlwollen, da muß wohl ein "Echter" am Werk gewesen sein - aber angesichts der besseren Kantinenatmosphäre will kein rechter Appetit aufkommen, eigentlich ziemlich gemein gegenüber der Küche.
Sogleich vernehmen wir wie der "Oberkellner" - als er seine Mitarbeiter durch seine Brille "Modell 1938" anfunkelt -
mit dem gesammelten Charme einer Gulag(sic!)-Wachmannschaft zischt und knurrt, das zuwenig Speisen verkauft würden. Choram publico natürlich - sein Charme ist allgegenwärtig.
Das Publikum jedoch bestellt sein Schnitzel mit Pommes zu einem "ganzen Liter" Bier, die von der Küche ans Herz gelegten Stampfkartoffeln rüde und üüüberaus selbstbewußt verschmähend.