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Im Lokal erwartet einem ein Hauch von Bollywood . Glitzer, Gold und Glamour , laufende TV Bildschirme , indische Gottheiten als Statuen, Lichterketten , viele große Spiegel , indirektes Licht .............die Tische waren mit hellen Stofftischdecken und farbigen Servietten eingedeckt .
In den wärmeren Monaten kann man in der Außengastronomie, auf dem Trottoir vor dem Lokal platz nehmen. Große dunkelrote Sonnenschirme schützen dann vor allzu viel Sonnenlicht.
Wir mussten nicht lange warten bis wir freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch gebracht wurden.
Da sich der Arbeitstag wieder einmal länger hingezogen hatte als ursprünglich geplant war und es inzwischen auch schon 20.30 Uhr war , hatten 1 Kollege und ich uns besprochen das Abendbuffet im Anjappar zu besuchen.
( selbst in Frankfurt ist es in vielen Restaurant schwierig , spontan noch so spät einen Tisch, bzw. warmes Essen zu bekommen.
Das Lokal hat sich auf die südindische Küche spezialisiert ( Dosas , Sambar, Idli, .........) , bietet jedoch auch Gerichte aus den anderen Landesteilen des riesigen Subkontinentes an.
Eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen erfreut nicht nur Vegetarier , sondern auch viele Inder, da diese oft aus religiösen Gründen ausschließlich vegetarisch essen.
Eine englische Speisekarte erleichtert den vielen internationalen Geschäftsleuten und Touristen die Speiseauswahl.
Man entscheidet sich entweder a la Carte zu speisen oder am Abendbuffet teilzunehmen.
Bevor wir uns am Abendbuffet bedienen wollten , probierten wir Marsala Lassi und Meethi Sweethy Lassi , beides gekühlt serviert , sehr erfrischend .
Am Abendbuffet erwartete uns eine reichhaltige Auswahl an indischen Gerichten , schön war das bei jedem Gericht gekennzeichnet war ob es mild, mittel oder scharf zubereitet ist. Dies bietet eine gute Orientierung.
Wir probierten :
- Dal - indische Linsensuppe
- Samosas - kleine Teigtaschen gefüllt mit Gemüse, Hühnchen und Kichererbsen mit leicht scharfer Sauce
- Nethili Fish - gebratene Sardellen mit Zitronenmasala
- Dosas - dünne Pfannkuchen mit Paneerfüllung
- Parotta - Fladenbrot mit Hammelfleisch und Karotten
- Chicken Korma - mildes Curry mit Hühnerfleisch , Mandeln und Sahne
alles war sehr lecker , interessant und variantenreich gewürzt .
Den Abschluss unseres Essens bildete Kulfi = cremiges indisches Eis mit Mango und Falooda = eine Art Milchshake mit Rosenaroma .
Für unsere 19.90 Euro per Person die wir für das Abendbuffet zahlten fühlten wir uns gut beraten, zumal die Auswahl auch um die späte Uhrzeit noch sehr gut war.
Die Lassis schlugen mit je 4 Euro zu Buche , auch O. K.
Einzig die schwierige Parkplatzsituation ( keine Restaurant eigenen Parkplätze ) hat uns etwas genervt, da wir eh schon spät dran waren und inzwischen auch beide mega hungrig !