Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939242x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 23.11.2021 2021-11-23| Aktualisiert am
24.11.2021
Besucht am 19.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge, aber eine gehobene und kreative Küche. Und einen schönen Abend.
Ich reservierte Online und unser Reservierungswunsch wurde umgehend bestätigt.
Pünktlich trafen wir am Hotel ein. Die Lage traumhaft direkt am Meer, hier wurde nicht zu viel versprochen. .
Nach kurzer Wartezeit wurden wir von der freundlichen und sehr gepflegten Restaurantleiterin willkommen geheißen.
Während der Wartezeit konnten wir vor dem Restaurant die aktuellen Menüs einsehen.
Ein attraktives 4-Gang-Tagesmenü für € 45,00 und die aktuelle Speisekarte mit zur Wahl stehenden 4 Vorspeisen, 2 Suppen, 6 Hauptspeisen und 3 Desserts. Das las sich alles sehr gut.
Nachdem unser Impfstatus für einlasswürdig befunden wurde, begleitete uns die Dame zu unserem reservierten Tisch. Vorbildlich wurde die Garderobe abgenommen und die Stühle am Platz zurecht gerückt.
Da saßen wir. Bequem und in sehr angenehmen Ambiente. .
Und warteten… Personalmangel konnten wir nicht feststellen. Aber mangelnde Koordination und Aufmerksamkeit.
Nach knapp 20 Minuten wurde die Speisekarte gereicht. Allerdings ohne das günstigere Tagesmenü.
Da wir inzwischen durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Selters Mineralwasser. Diese wurde mit stolzen € 8,00 / 0,75 l abgerechnet. Im Haupthaus mit dem Sternerestaurant Ostseelounge zahlten wir nur € 6,80 / 0,75 l. Der „feine“ Unterschied passte zum weiteren Verlauf des Abends.
Unser Wunsch nach einem Aperitif wurde abgefragt. Ich fragte nach der Getränkekarte. Diese wurde nachgereicht.
Inzwischen übernahm ein junger Spanier mit offensiven Charme.
Mein Mann entschied sich für die alkoholfreie Empfehlung auf der Menükarte: Martini Vibant, Grapefruit, Ginger Ale - € 8,50. Sehr erfrischend und gut.
Ich wählte vertrautes pfälzer Feinperliges: 1 Rieslingsekt brut, Bassermann-Jordan - € 11,00. Im Nachhinein kam mir der Preis recht hoch vor. Ich verglich wieder mit dem Mutterhaus, dem Sternerestaurant Ostseelounge. Hier waren wir 2 Tage zuvor zu Gast und zahlten € 9,00 / 0,1 l für eben diesen feinen Winzersekt!
Frechheit oder Aufpreis für den uns zugeteilten Servicemitarbeiter „Don Juan“? Er beglückwünschte mich bei jeder Wahl, ob Speis, ob Trank, zu meiner hervorragenden Wahl. Ich bin noch nicht in dem Alter angekommen, mich über oberflächliche Komplimente junger Herren geschmeichelt zu fühlen. Und wenn sie dann, um in voller Pracht zur Geltung zu kommen, den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz am Kinn tragen kann man darauf auch ganz verzichten. Leider vergaß ich nach seinem Impf- oder Genesenenstatus zu fragen.
Mangels Menü, was uns nicht sehr störte, wählten wir aus der durchweg gut sortierten Speisekarte. Unsere Wünsche wurden aufgenommen.
Wenig später er,reichte uns ein Brotkörbchen mit einfachem Baguette und einem dunklen Brot. Dazu eine Salzbutter, Meersalz und eine gewürzte Butter. .
So gerne ich scharf und würzig esse: Das dunkle Brot ohne Vorwarnung zu servieren war schon mutig (oder dumm). Ganze, oder sehr grob geschrotete Pfefferkörner waren hier im Teig verarbeitet. Da schmeckte das Brot nur noch nach Pfeffer und übertönte jeden weiteren Geschmack und war sehr grenzwertig. Also bedienten wir uns nur noch an dem belanglosen Baguette.
Überraschend schnell wurden unsere Vorspeisen serviert: Für meinen Mann: Tatar vom Rind, Wachtelei, Kapern, Saiblingskaviar, Schalotten - € 18,00. Rindertatar
Kleine Portion, nicht gut geschnittenes(evtl. gewolftes) Fleisch. Die Beleuchtung am Tisch war auch nicht so klasse.
Weder Fleischqualität noch Würze überzeugten. Nett angerichtet, aber auch die begleiteten Zutaten brachten keine Gaumenfreude.
Meine Vorspeisenwahl für Argentinische Rotgarnelen, Ringelbeete, Wildkräuter, Trüffelkartoffel - € 18,00 sorgte nur für Verwirrung. Argentinische Rotgarnelen, Ringelbete, Wildkräuter, Trüffelkartoffel
Die Ringelbete macht Spaß, wenn die Ringel erkennbar sind. Gart man diese Sorte, verflüchtigen sich die Ringel, ebenso das zartnussige Betearoma. War schon echt blöd, dass die Bete gegart war. Stiefmütterlich behandelt. Hübsche Blüte, aber keine Rettung.
Zwar hatte die Bete noch leichtem Biss, die Zubereitung war aber gänzlich verfehlt. Obenauf dann noch klassisch gegarte Rote Bete und angewelkte Salatblätter ohne Marinade. Die 3 Garnelchen dümmelten verloren auf dem Teller und ihnen war kalt. Wie auch der Ringelbete (die hätte ruhig kalt und roh! sein müssen). Die Garnelen auf Zimmertemperatur serviert. Die angekündigte Trüffelkartoffel war tatsächlich 1 Chip!
Ich fragte einen Servicemitarbeiter kurz nach dem Servieren, ob meine Vorspeise tatsächlich kalt gedacht sei. Dies konnte oder durfte er nicht beantworten und rief seinen gebürtig spanischen Kollegen. Antwort: „Das entscheidet die Küche“.
Also Wärmegrad: Je nachdem, wie lange es zum Servieren braucht.
Unser Fazit zu den Vorspeisen blieb vom Service unkommentiert.
Wir harrten dem Hauptgang und bestellten noch je einen 2019er Grauburgunder Mosaik vom Weingut Dr. Koehler, Bechtheim. Nach dem Sekt die beste Wahl des Abend für € 10,00 / 0,2 l.
Unser Hauptgang: Filet vom Steinbutt, Pastinake, Kräuterseitling, Kartoffeln, Rote Bete Jus - € 28,00.
Da machten wir Augen nach dem Servieren! Der Hauptgang wäre glatt als Vorspeise durchgegangen. Auch der Hauptgang wurde wieder auf Zimmertemperatur serviert. Inzwischen war uns vor Ärger der Appetit vergangen. Filet vom Steinbutt, Pastinake, Kräuterseitling, Kartoffeln, Rote Bete Jus
Keine 100 g pro Portion wurden vom Steinbutt geopfert. Dieser nicht nur kalt sondern auch trocken.
Es wäre ein Einfaches gewesen die Kräuterseitlinge warm und gut gebraten zu servieren. Hier waren sie pochiert/gedämpft, kalt und zäh. Mit dem Fischmesser nicht zu zerteilen. Gummi statt Pilz.
Wenn etwas dieser kalten Speisen kreativ war, dann die kleinen Kartöffelchen die in rote Bete Saft gegart wurden (um sie dann kalt zu servieren). Die angedickten Bete- und Kartoffelpüreetupfer verdienen auch keine Erwähnung. Das war gar nix. Da halfen auch die mir stets willkommenen Sprossen nicht.
Unsere Schmerzgrenze war erfüllt.
Das Risiko für eine weitere gut bezahlte Bauchlandung beim Dessert ersparten wir uns.
Mit den Komplimenten unseres smarten Spaniers hatte es sich auch inzwischen beruhigt. Es war angekommen, dass wir so gar nicht begeistert waren und er sah wohl sein Trinkgeld schwinden. Womit er für sich und das komplette Team Recht behalten sollte.
Die Frage nach einem Dessertwunsch lehnten wir ab und verlangten die Rechnung.
Nachsitzen war dann angesagt und letztlich führte ich „Don Juan“ zur Kasse um unter zurückgehaltenen Tränen zu zahlen. Hier schmerzte jeder Cent.
Wir wollten nur noch raus! Das war wirklich armselig in jeder Hinsicht.
Und auch nach 2 Monaten hat sich mein Ärger über diesen Abend nicht gelegt.
Beim Gesamteindruck kann ich nicht den Durchschnitt wählen. Sauberkeit und Ambiente machen einfach keinen Genussabend.
Aber gelernt: Nie wieder… und nach so ein wenig Recherche, leider im Nachhinein, stehen wir wohl damit nicht so ganz alleine.
Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge,... mehr lesen
Restaurant Kaminlounge im Strandhotel Dünenmeer
Restaurant Kaminlounge im Strandhotel Dünenmeer€-€€€Restaurant0382265010Birkenallee 20, 18347 Dierhagen
1.5 stars -
"Hier tat jeder Cent weh!" PetraIODie Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge,
Geschrieben am 06.11.2021 2021-11-06| Aktualisiert am
06.11.2021
Besucht am 18.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 68 EUR
Für diese Reservierung rief ich zwei Tage vorab im Boddenblick an.
GastroGuide-Kollege Jenome besuchte 3 Wochen vor uns sehr zufrieden das Restaurant. Aber auch ohne diese Empfehlung währen wir im Boddenblick aufgeschlagen.
Schon die telefonische Reservierung im Kommandoton hätte mich aufhorchen lassen sollen.
Die verfügbaren Termine wurden heruntergerasselt. Es blieb an diesem Samstag nur ein Termin um 17.00 oder um 20.00 Uhr. Also dann halt ein frühes Abendessen und für 17.00 Uhr reserviert.
Pünktlich trafen wir am Hafen ein. Reichlich verfügbare Parkplätze, selbst am Abend war nur die erste Stunde kostenfrei. Also zahlten wir vorsichtshalber bis 20.00 Uhr. .
Gäste, die es vielleicht werden wollten, wurden vor dem Restauranteingang mit einem Hinweis „Liebe Urlauber! Wir sind heute ab 17.00 Uhr ausgebucht. Wir bitten um Verständnis“
vom Betreten des Restaurants abgehalten. Einheimische Besucher gibt es wohl nicht oder sie bekommen eben immer einen Tisch.
Wir hatten ja reserviert, traten ein und die junge Oberkommandantin rief sofort in unsere Richtung: „Haben Sie reserviert?“. Ich erlaubte mir zunächst ein freundliches und demonstatives „Guten Tag!“ welches die angedachte Wirkung verfehlte. „Ja, wir haben reserviert“.
Zack, Reservierung geprüft, zum Tisch begleitet, Karte gereicht. Die gastfreundliche Begrüßung fiel für uns aus.
Unser Tisch einfach eingedeckt.
Die verwelkten Blumen hätten auf dem Kompost sicherlich noch ihre Dienste erwiesen. Welke Blumen
Sofort wurden unsere Getränkewünsche abgefragt. Da wir immer Wasser trinken, bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, € 5,90 und nach kurzem Blick in die Karte 2 Rieslinge trocken / Rheinhessen € 5,20 / 0,2 l.
Damit waren die einfachen Weine ohne nennenswerten Geschmack mehr als gut bezahlt.
Im Eingangsbereich befindet sich der größere Restaurantraum. Wir wurden im kleineren, wintergartenähnlichen, Restaurantraum platziert. Die großen Fensterflächen erlauben einen schönen Blick auf den Bodden.
Eigentlich schön und sehr gepflegt. Aber spätestens seit Corona hat man sich an willkommene Abstände gewöhnt. Unser kleiner Zweiertisch kam uns jedoch gewaltsam in den Raum geschoben vor. Direkt hinter uns die Garderobe und Toiletten. Unserem Tisch stand mit geringem Abstand ein großer Tisch für ca. 10 Personen gegenüber. Die Gäste dieses Tisches trafen kurz nach in o uns ein.
Es folgte ein allgemeines Begrüßungsdurcheinander, teilweise ohne „Schnutenpulli“ und ohne Abstand zu uns. Natürlich auch noch der Weg zur Garderobe hinter uns.
Die Kommandantin ließ es sich nicht nehmen noch vor dem Eintreffen dieser Gäste unsere Bestellung aufzunehmen.
Als Vorspeise entschieden wir uns beide für Ralfs Fischsuppe nach Art des Hauses, klein, € 5,90. Nach Art des Hauses? Ich dachte nach Ralfs Art?
Zum Hauptgang für uns: gebratener Dorsch, Tagliatelle (statt der regulären Bratkartoffeln, die gingen nur mit Speck), Beilagensalat - € 19,90.
Weg war sie und nach einem gefühlten Augenzwinkern servierte ein junger Matrose unsere dampfend heißen Vorspeisensuppen. Ralfs leckere Fischsuppe
Getränke? Fehlanzeige.
Suppe ist ja auch flüssig. Bevor sie kalt wurde, fingen wir an zu löffeln.
Die klare Fischsuppe war richtig schön heiß (passte zum kühlen und regnerischen Wetter) und geschmacklich würzig und gut. Die aufgestreute frische Petersilie hübschte die Suppe auf. An der Fischeinlage wurde nicht gegeizt, dazu gab es noch ein halbiertes Aufbackbrötchen.
Kurz nach der Suppe wurden dann auch tatsächlich unsere Getränke serviert.
Kaum waren die leeren Suppenterrinen entfernt kam auch schon der Hauptgang.
Optisch keine Augenweide. Da wurde in der Kombüse schnell der Teller geschickt. Gebratener Dorsch mit Nudeln
Dazu bestand keine Not. Wir waren weder am Verhungern, drängelten auch nicht, die Gäste überschaubar gebündelt im Nebenraum. Der Hauptraum war noch immer fast leer.
Das Zanderfilet war gut gebraten und saftig. Die Haut leider nicht knusprig. Der Tausch auf Nudeln (Tagliatelle waren es nicht) war vielleicht nicht so klug. Die Pasta war leider nicht mehr al dente. Dies konnte in der Kürze der Wartezeit wohl nur durch Aufwärmen gelingen.
Der Beilagensalat lag der Hauptspeise bei. Das mögen wir gar nicht. Der kalte, und übrigens vom Grobmotoriker geschnittene, kleine (Rohkost)Salat neben warmen Speisen. Jedenfalls kontaminierte das minimaldosierte Fertigdressing nur wenig in Fisch und Nudeln.
Wir verzichteten auf weitere Getränke oder Dessert. Fluchtgedanken hatten wir schon lange. Es war uns einfach zu eng, zu ungemütlich und zu unruhig.
Rechnung bestellt. Zahlen per EC am Tresen und nix wie weg.
17.50 Uhr – das Parkticket hätten wir nicht gebraucht.
In unserer Ferienwohnung gab es dann noch ein gutes Glas Wein.
Für diese Reservierung rief ich zwei Tage vorab im Boddenblick an.
GastroGuide-Kollege Jenome besuchte 3 Wochen vor uns sehr zufrieden das Restaurant. Aber auch ohne diese Empfehlung währen wir im Boddenblick aufgeschlagen.
Schon die telefonische Reservierung im Kommandoton hätte mich aufhorchen lassen sollen.
Die verfügbaren Termine wurden heruntergerasselt. Es blieb an diesem Samstag nur ein Termin um 17.00 oder um 20.00 Uhr. Also dann halt ein frühes Abendessen und für 17.00 Uhr reserviert.
Pünktlich trafen wir am Hafen ein. Reichlich verfügbare Parkplätze, selbst... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu schnelle Küche statt Entspannung im und mit Boddenblick" PetraIOFür diese Reservierung rief ich zwei Tage vorab im Boddenblick an.
GastroGuide-Kollege Jenome besuchte 3 Wochen vor uns sehr zufrieden das Restaurant. Aber auch ohne diese Empfehlung währen wir im Boddenblick aufgeschlagen.
Schon die telefonische Reservierung im Kommandoton hätte mich aufhorchen lassen sollen.
Die verfügbaren Termine wurden heruntergerasselt. Es blieb an diesem Samstag nur ein Termin um 17.00 oder um 20.00 Uhr. Also dann halt ein frühes Abendessen und für 17.00 Uhr reserviert.
Pünktlich trafen wir am Hafen ein. Reichlich verfügbare Parkplätze, selbst
Geschrieben am 27.10.2021 2021-10-27| Aktualisiert am
28.10.2021
Besucht am 17.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 390 EUR
Im vergangenen Jahr besuchten wir zum ersten Mal die Ostseelounge. Im coronabedingten Reservierungswahn für unseren Urlaub 2020 verlor ich tatsächlich einmalig, bei der Ostseelounge, den Überblick.
Umso größer war die sehr überraschende und natürlich positive Erfahrung unseres ersten Besuches 2020.
Die Zielplanung unseres Urlaubes 2021 übernahm mein Liebster. Und rückte mit einer schönen Ferienwohnung in Dierhagen raus. Freudig checkte ich per Google Maps den Fußweg zur Ostseelounge! 11 Minuten – perfekt- buchen.
Im Mai geplant, durften wir leider nicht anreisen. Dem Coronalockdown geschuldet. Für uns erträglich, wir buchten um auf September.
Die fußläufige „Anreise“ war sehr schön. Ein Waldpfad parallel zum Strand, es blieb trocken und nach wenigen Minuten waren wir da.
In der 4. Etage des Hotels angekommen tauschte ich unauffällig bequeme Treter in ordentliches Schuhwerk . Und schon wurden wir herzlich begrüßt und zu unserem Tisch begleitet.
Witterungsbedingt leider beim Zweitbesuch kein Aperitif auf der wunderschönen Meerblickterrasse. Ein kurzer Terrassenbesuch war uns dennoch gerne erlaubt. Terrasse
Dann nahmen wir Platz an unserem eingedeckten Tisch. Vom Platz aus konnten wir immer noch sehr schön über die bodentiefen Fenster nach außen sehen. .
Das Ambiente hatte sich seit unserem Besuch im Mai 2020 kaum verändert – eine Veränderung war auch nicht erforderlich. Schön ist es hier!
Die ganz besondere Freude dieses Abends: Das weibliche Serviceteam begrüßte unverändert zu unserem Erstbesuch 2020 die Gäste. So wussten wir sofort, hier an diesem Abend perfekt umsorgt zu werden. Vanessa Riedemann, die perfekt beratende Restaurantleiterin und Sommelière, bestätigte gut gelaunt: „Ja, wir sind zusammen geblieben“. Keine Selbstverständlichkeit seit Corona, aber mehr als erfreulich.
Zum Aperitif beim Zweitbesuch für uns keinen Champagner. Der trockene Winzersekt Bassermann-Jordan – o,1 l - € 9,00. Für uns die bessere Wahl als Champagner.
Wir bestellten das komplette Menü zu je € 124,00 – an diesem Abend wollten wir nichts auslassen.
Unser Apéro stand für uns am Tisch bereit. Stimmig in der Muschelschale auf Eis serviert: Stabmuschel – Sauerrahm – Blutorange – Kaviar – Lakritzalge. Begrüßung
Unser Geschmack wurde perfekt getroffen. Stabmuschel wollte ich schon lange probieren, war somit willkommen neu, mit bissfester aber zarter Struktur. Ein sehr gelungener Auftakt.
Statt Weinbegleitung schauten wir in die Weinkarte und bestellten nach kurzer Abstimmung mit Frau Riedemann eine Flasche Grauburgunder Kalkmergel vom Weingut Friedrich Becker / Pfalz, 0,75 l - € 49,00.
Eine sehr gute Empfehlung für uns Grauburgunderfreunde. Und dieser Grauburgunder war eine neue Erfahrung. Eine kräfige Roséfärbung da er lange auf der Maische lag. Geschmacklich anders als gewohnt, durchaus spannend und frisch.
Zwei Flaschen Selters Mineralwasser, € 6,80 / 0,75 l fehlten an diesem Abend nicht.
Die Küche grüßte mit herbstlichen und vielseitigen Gaumenfreuden! Die Küche grüßt
Wir folgten der Empfehlung mit der Reh Bouillon + Aalfett zu beginnen. Wärmend, aromatisch und mollig (Dank wieder an Kollege Tischnotizen für diese Formulierung die ich gerne abkupfere) im Mund. Als weiteren Herbstausflug folgten kalte Speisen die durchaus das Herz erwärmten.
Macaron - eingelegter Flußbarsch – Kurkumamayo & Ingwergurke.
Für Macarons können wir uns nur bedingt begeistern. Hier aber ein sehr stimmiger Gaumenschmaus. Kataifi – Sphere aus Blutwurst und Kakao + Macaron - eingelegter Flußbarsch – Kurkumamayo & Ingwergurke Kataifi – Sphere aus Blutwurst und Kakao
Ein nachempfundener Pilz. Der Stiel aus der arabischen Küche entsprungenen Engelshaar erinnerte mich an ein Mini-Wespennest. Ein sehr knuspriger Kontrast zur luftigen Sphere. Die Blutwurst zum Glück sehr dezent und überraschend stimmig die Kakaonote dazu.
Russisch Ei – Störkaviar – Eigelbcréme
Eine wunderbare, zartcremige Verführung. Russisch Ei – Störkaviar – Eigelbcréme + Tartelette – Mimolette & gedörrtes Entenherz Tartelette – Mimolette & gedörrtes Entenherz
Kräftiger im Geschmack natürlich die Tartelette mit geraspeltem Mimolettekäse. Darunter verborgen das gedörrte Entenherz. Eine kräftig-aromatische Ergänzung zum Käse.
Das wunderbare Brot der Bäckerei Kröger fehlte auch bei unserem zweiten Besuch nicht.
Zweierlei ofenwarmes Brot. frisches Brot
Dazu Salzbutter, eine Basilikumcreme mit Suchtfaktor und mit Fenchel aromatisiertes Salz. .
Dänische Gelbschwanzmarkele – Ponzu – Hokkaido – Kokosmilch Dänische Gelbschwanzmarkele – Ponzu – Hokkaido – Kokosmilch
Nur leicht angeflämmt wurde die butterzarte Makrele präsentiert. Ins Auge fiel neben dem Fischfilet sofort die halbierte Mikrogurke. Nur ca. 4 cm lang, aber das volle Gurkenaroma. Herbstlich hier wieder der stimmige Hokkaidokürbis, aromatisiert mit Ponzu.
Schellfisch & Miesmuscheln – fruchtige rote Bete – Apfel – Dashi Beurre Blanc Schellfisch & Miesmuscheln – fruchtige rote Bete – Apfel – Dashi Beurre Blanc
Einen so feinen Schellfisch durfte ich noch nie genießen. Die Miesmuscheln wurden als Bio-Miesmuscheln annonciert. Mein Mann mag keine Miesmuscheln (dies natürlich ohne Wertung) und da machte auch „Bio“ zum Glück keinen Unterschied und ich durfte noch einige feine Miesmuscheln mehr genießen. Die Bete dazu regional und saisonal.
Schulter vom Juvenilferkel – Aal – orientalische Kichererbsencreme – Unagi Jus Schulter vom Juvenilferkel – Aal – orientalische Kichererbsencreme – Unagi Jus
Wie erhofft: Ein perfekt saftiges und zartes Stück vom Ferkel versehen mit ordentlich krosser Kruste!
Der Hauptdarsteller befand sich in bester Begleitung. Die feinen Buchenpilze gefielen uns in der Kombination mit der kräftigen Jus und den cremigen Kichererbsen ganz besonders.
Sehr schön wurde das Fleisch präsentiert. Unglaublich zart und mit krosser Kruste.
Zum Rind war nochmals Frau Riedemann gefordert. Da durfte es für uns Weißweintrinker doch ein deutscher Rotwein aus dem Kraichgau sein. Die gute Entscheidung fiel auf „Dicker Franz - blaufränkisch“ vom Weingut Burg Ravensburg zu € 13,50 / 0,2 l.
Wagyu Short Rib vom Holzkohlegrill – Jus aromatisiert mit Whiskyspänen – Cremige Polenta Wagyu Short Rib vom Holzkohlegrill – Jus aromatisiert mit Whiskyspänen – Cremige Polenta
Der erste Gang der eingeschränkt unseren Geschmack traf. Und gerade beim Wagyurind lagen unsere Erwartungen hoch. 2 Fleischtranchen wurden medium / medium rare serviert. Auf beiden Tellern ein Stück recht „kernig“, das zweite erwartungsgemäß zart. Es ist natürlich Geschmackssache. Wir fanden das deutliche Aroma der Holzkohle unpassend. Holzkohle geht, wenn es keine Alternativen gibt. Und in Idar-Oberstein wird auf Buchenholzfeuer gebraten, das ist feiner und wir sind da entsprechend verwöhnt (wobei damit auch die kulinarischen Ergüsse in und um Idar-Oberstein erledigt sind). Die Jus, die cremige Polenta mit feinen Pfifferlingen, ein Stück frischer gegrillter Mais gefielen uns fast besser als das Fleisch. Jammern auf hohem Niveau – auch dieser Gang hat geschmeckt.
Alles Käse? Époisses – Zwiebeltarte Tatin – Zwetschgenketchup. Époisses – Zwiebeltarte Tatin – Zwetschgenketchup
Dieser Gang verlangte erneut eine Weinempfehlung. Und nach dieser gingen wir den deutschen Weinen mal mit einem kräftigen Rotwein Savigny-Lès-Beaune der Domaine Louis Jadot Savigny-Lès-Beaune fremd. .
Der Wein wirklich ein passender Begleiter zum gebotenen Gaumenkino des französischen gereiften Kuhmilchkäses. Er lief ganz von alleine der Zwiebeltarte zur Vereinigung entgegen. Kräftig angenehm der Käsegeschmack. In Kombination mit der Zwiebeltarte und dem reduzierten Zwetschgenketchup für mich einer der stärksten Gänge des Abends.
Sehr erfrischend und genau nach meinem Geschmack der süße Abschluss unserer Schlemmerreise. Eiscreme von grünen Shisoblättern – angedörrte Ananas – Zitrus Granitée – Duftreis. Eiscreme von grünen Shisoblättern – angedörrte Ananas – Zitrus Granitée – Duftreis.
Der würdige feine Abschluss. Für mich perfekt, denn nicht zu süß. Und spannende neue Geschmackserfahrung.
Statt Digestif gönnten wir uns noch zwei Espresso zu je € 4,20… stolzer Preis! .
Aber zum Espresso gab es diese wundervollen kühlen essbaren Steine „Bonze – Silber – Gold - mit fein-sahniger Cremefüllung! essbare Steine
Die Damen verabschiedeten uns herzlich nach unserem wundervollen Abend. Ein schönes Wiedersehen.
Und wenn es passt: Gerne wieder!
Der kräftige Regen während unseres Restaurantbesuches hatte sich glücklicherweise verzogen.
Unser nächtlicher Fußweg zurück zu unserer Ferienwohnung bescherte uns zum ersten Mal das Liveerlebnis der röhrenden Hirsche in der Brunft. Der Weg.
Nur gehört – nicht gesehen.
Im vergangenen Jahr besuchten wir zum ersten Mal die Ostseelounge. Im coronabedingten Reservierungswahn für unseren Urlaub 2020 verlor ich tatsächlich einmalig, bei der Ostseelounge, den Überblick.
Umso größer war die sehr überraschende und natürlich positive Erfahrung unseres ersten Besuches 2020.
Die Zielplanung unseres Urlaubes 2021 übernahm mein Liebster. Und rückte mit einer schönen Ferienwohnung in Dierhagen raus. Freudig checkte ich per Google Maps den Fußweg zur Ostseelounge! 11 Minuten – perfekt- buchen.
Im Mai geplant, durften wir leider nicht anreisen. Dem Coronalockdown geschuldet.... mehr lesen
Gourmetrestaurant Ostseelounge im Strandhotel Fischland
Gourmetrestaurant Ostseelounge im Strandhotel Fischland€-€€€Restaurant, Sternerestaurant038226520Ernst-Moritz-Arndt-Straße 6, 18347 Dierhagen
4.0 stars -
"Dieses Ma(h)l wusste PetraIO, was sie tat! Die haben ‘nen Stern!" PetraIOIm vergangenen Jahr besuchten wir zum ersten Mal die Ostseelounge. Im coronabedingten Reservierungswahn für unseren Urlaub 2020 verlor ich tatsächlich einmalig, bei der Ostseelounge, den Überblick.
Umso größer war die sehr überraschende und natürlich positive Erfahrung unseres ersten Besuches 2020.
Die Zielplanung unseres Urlaubes 2021 übernahm mein Liebster. Und rückte mit einer schönen Ferienwohnung in Dierhagen raus. Freudig checkte ich per Google Maps den Fußweg zur Ostseelounge! 11 Minuten – perfekt- buchen.
Im Mai geplant, durften wir leider nicht anreisen. Dem Coronalockdown geschuldet.
Geschrieben am 08.10.2021 2021-10-08| Aktualisiert am
08.10.2021
Besucht am 16.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Fast alle Reservierungen vor Urlaubsantritt waren nun besucht. Und mich beschlich das Gefühl, dass meine Idee 2020 nahezu jeden Ostseeabend zu reservieren, kein Fehler war.
Etwas abseits der Ostseeküste fanden wir eher zufällig das reetgedeckte Schipperhus. .
Sehr einladend sah es aus und so reservierte ich für den nächsten Tag telefonisch.
Die freundliche Dame am Telefon konnte nur noch einen Platz um 20.00 Uhr anbieten.
Somit war klar, dass unser Tisch zum zweiten Mal besetzt wird.
Pünktlich trafen wir im gut besuchten Restaurant ein. Der gemütliche Gastraum war überraschend klein.
Von außen wirkte das schöne Haus größer.
Unsere Reservierung wurde von einer jungen Dame abgefragt und schon durften wir an einem großen Tisch Platz nehmen.
Platzzuweisung die Stirnseite und der Nebenplatz. Der Grund: Am anderen Tischende saß bereits, ebenso versetzt, ein Paar. Mit dieser Lösung konnten die coronabedingten Abstände eingehalten werden und das kleine Restaurant zwei weitere Gäste bewirten. „Win win“, so sahen wir es. Denn unsere Tischgenossen waren zwei sympathische Mainzer und es ergab sich schnell das erste ungezwungene Tischgespräch seit „Vorcorona“.
Die zwei Mädels (Töchter des Hauses?) agierten flott, freundlich, aufmerksam und redegewand.
Eine Darstellung verschiedener Schifferknoten befand sich in unserem Blickfeld, darunter der Henkerknoten. Die junge Mitarbeiterin bemerkte unser Interesse und kommentierte: „Den Henkerknoten gibt’s bei Beschwerden!“ Das war lustig gemeint und kam auch genau so bei uns an.
Zwischenzeitlich hatten wir die Karte gelesen und gaben auf: 1 Flasche Mineralwasser, 0,5 l - € 3,90.
Die angebotenen deutschen schlichten Weißweine kosteten alle einheitlich € 5,20 / 0,2 l. 1 Weißburgunder trocken, Oberrotweil-Kaiserstühler Winzerverein / Baden. 1 Riesling trocken, Weingut Mehrlein / Rheingau, 0,2 l.
Ich wählte das Steinbeißerfilet, gebraten in Eihülle, mit Blattspinat und Kartoffelstampf - € 19,90. Wählen durfte ich noch zwischen Dill- und Meerrettichsauce und entschied mich für Letzteres.
Mein Mann das Schnitzel Wiener Art mit Pommes frites - € 15,90.
Eine Vorspeise fiel aus. Mittags gab es einen tollen Backfisch vom Kutter und unser Hunger war daher nicht zu groß.
Unsere Getränke wurden umgehend serviert.
Zu unseren Gerichten gehörte jeweils ein Beilagensalat.
Dieser wurde nach kurzer Wartezeit serviert und überzeugte schon mal optisch. Beilagensalat
Eine schöne gemischte Portion Blattsalat und Rohkost mit Gurke, Paprika, Karotten, Radieschen…. obenauf frische Sprossen die ich besonders gerne mag. Der Beilagensalat mariniert mit gut abgeschmecktem Essig-Öl-Dressing. Guter Auftakt, nicht nur optisch, auch geschmacklich.
Nach passender Wartezeit servierten uns die jungen Damen die Hauptspeisen. Diese sahen schon mal appetitlich aus.
Steinbeißerfilet in Eihülle? Mal ein anderes Ostseeangebot als immer nur „gebraten“. Steinbeißerfilet in Eihülle, Kartoffelstampf, Blattspinat
Super saftiges Filet verbarg sich in der zarten Eihülle. Der zarte Fisch war dennoch der Hauptdarsteller! Saftiger Steinbeißer
Wirklich eine absolut gelungene Zubereitung. Auch der Kartoffelstampf, mit kleinen Kartoffelstückchen, sehr gelungen. Etwas frischer Muskat fehlte mir, aber dies ist natürlich Geschmackssache. Auch der Spinat überzeugte. Nicht angekündigt dazu eine leichte und passende Preiselbeercreme. So schade es ist (und ich oft gut auf Soßen verzichten kann): Die gute Meerrettichsauce war für mich gar nicht nötig. Schade drum.
Schlichter die Anrichte des Schnitzels. Aber es wurde auch nicht mehr angekündigt und erwartet.
Das Schweineschnitzel „Wiener Art“ machte seinem Namen alle Ehre. Perfekt gebraten. Eine goldgelbe wellige Panierung umhüllte das saftige und zarte Fleisch. Sehr gut gewürzt. Mit Zitrone in der Zitronenscheibenpresse (Warum ist die so aus der Mode gekommen? Ist doch praktisch!). Schnitzel Wiener Art
Dazu Pommes wie sie sein sollen: Schön knusprig.
Bei allen servierten Speisen waren die jungen Damen sehr aufmerksam, die Nachfrage ob alles schmeckt fehlte nicht.
Zum Abschluss des gelungenen Abends gab es auf Empfehlung noch einen regionalen „Verlauderli“ Kaland Kümmel - € 3,00 für meinen Mann.
Und noch 2 Espresso je € 1,90 – getrennt für Mann und Frau.
Schön dieses familiäre und Restaurant besucht zu haben und wir empfehlen es gerne weiter und kommen gerne wieder wenn es sich urlaubsbedingt ergibt!
Freundliche Verabschiedung. Zahlung per EC inzwischen (siehe vorherigen Beitrag) kein Problem.
Fast alle Reservierungen vor Urlaubsantritt waren nun besucht. Und mich beschlich das Gefühl, dass meine Idee 2020 nahezu jeden Ostseeabend zu reservieren, kein Fehler war.
Etwas abseits der Ostseeküste fanden wir eher zufällig das reetgedeckte Schipperhus.
Sehr einladend sah es aus und so reservierte ich für den nächsten Tag telefonisch.
Die freundliche Dame am Telefon konnte nur noch einen Platz um 20.00 Uhr anbieten.
Somit war klar, dass unser Tisch zum zweiten Mal besetzt wird.
Pünktlich trafen wir im gut besuchten... mehr lesen
4.0 stars -
"Freundliches und familiäres Gasthaus" PetraIOFast alle Reservierungen vor Urlaubsantritt waren nun besucht. Und mich beschlich das Gefühl, dass meine Idee 2020 nahezu jeden Ostseeabend zu reservieren, kein Fehler war.
Etwas abseits der Ostseeküste fanden wir eher zufällig das reetgedeckte Schipperhus.
Sehr einladend sah es aus und so reservierte ich für den nächsten Tag telefonisch.
Die freundliche Dame am Telefon konnte nur noch einen Platz um 20.00 Uhr anbieten.
Somit war klar, dass unser Tisch zum zweiten Mal besetzt wird.
Pünktlich trafen wir im gut besuchten
Geschrieben am 25.09.2021 2021-09-25| Aktualisiert am
25.09.2021
Besucht am 16.09.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
… in Traumlage zwischen Ostsee und Bodden.
Das Künstlerdorf besuchten wir bereits im vergangenen Jahr. Dieses Jahr waren wir eher auf der Durchfahrt, eine Mittagspause war aber durchaus angebracht.
2020 entdeckten wir in einer Seitenstraße, eine Minute Fußweg von der Ostsee entfernt, den Charlottenhof. Damals außerhalb der Öffnungszeiten, nun war er geöffnet. .
Auf eine lange Geschichte blickt das reetgedeckte Haus zurück. Bereits 1855 eröffnete die Pension Charlottenhof.
Bei unserer Ankunft setzte leichter Regen ein. Wir waren froh, dass die Innengastronomie geöffnet war und wir freundlich begrüßt wurden. Innen hatten wir freie Platzwahl im lichtdurchflutenen Raum. .
Denn kurz vor dem Regen wollte noch jeder Gast im schönen Außenbereich sitzen. Sehr schnell füllte sich der ansprechende Gastraum. .
Einige Gäste steuerten zielsicher die frische Auswahl an hausgebackenen Kuchen an. Verständlich, sie sahen sehr verlockend aus. Kuchentheke
Eine freundliche junge Mitarbeiterin nahm unsere Wünsche entgegen und servierte kurz darauf unsere Getränke.
1 Störtebeker Pils, alkoholfrei. 0,33 l / € 3,70 1 Störtebeker Weinzenbier, alkoholfrei. 0,5 l / € 4,80
Die Speisekarte benötigten wir nicht. Auf der Schiefertafel mit aktuellen Speisen wurden wir auf Anhieb fündig. Zur Komplettansicht bitte anclicken. Tagesempfehlungen.
Wenig später konnte ich schon den Duft der Garnelen aus Richtung der Küche riechen.
Für mich wurde serviert: Blattsalat mit Nüssen, Äpfeln und Garnelen - € 14,50. Blattsalat mit Nüssen, Äpfeln und Garnelen
Tadellos frischer Salat, dazu nicht nur feine Apfelscheiben sondern auch frische Erdbeeren. Ich mag sehr gerne frische Früchte im Salat. Reichlich Nüsse und noch frisch zubereitete Kartoffelchips. Die Garnelen perfekt saftig, noch leicht glasig gebraten. Ein leichtes und cremiges Dressing rundete den feinen Salat ab. Eine sehr schöne Kombination. Für den Preis hätte es gerne ein wenig mehr Blattgrün sein dürfen.
Dazu gab es noch ein paar Scheiben frisches Brot, vermutlich ein aufgeschnittenes Brötchen. Ein paar Scheiben gutes Ciabatta hätten mir besser gefallen aber es war auch so ok.
Mein Mann war ebenfalls sehr zufrieden mit Tagliatelle mit Pfifferlingen, Tomaten, Rucola - € 17,50. Tagliatelle mit Pfifferlingen und Rucola
Die Tagliatelle al dente gegart, so muss es sein. Frische Pfifferlinge waren mehr als auf den ersten Blick erkennbar enthalten und hatten ein gutes Aroma. Und auch die Tomaten hatten Geschmack. Der frische Rucola (leicht mariniert) brachte Frische und zusätzliche Würze an den Gaumen. Auch hier hätte die Pastaportion für den Preis etwas größer sein dürfen.
Terrasse, Restaurantbereich und Toiletten sind ebenerdig, also gehbindertengerecht, erreichbar. Alle Räumlichkeiten sehr ansprechend und tadellos gepflegt.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und können das kleine und feine Boutique-Hotel gerne weiterempfehlen.
… in Traumlage zwischen Ostsee und Bodden.
Das Künstlerdorf besuchten wir bereits im vergangenen Jahr. Dieses Jahr waren wir eher auf der Durchfahrt, eine Mittagspause war aber durchaus angebracht.
2020 entdeckten wir in einer Seitenstraße, eine Minute Fußweg von der Ostsee entfernt, den Charlottenhof. Damals außerhalb der Öffnungszeiten, nun war er geöffnet.
Auf eine lange Geschichte blickt das reetgedeckte Haus zurück. Bereits 1855 eröffnete die Pension Charlottenhof.
Bei unserer Ankunft setzte leichter Regen ein. Wir waren froh, dass die Innengastronomie geöffnet war und wir... mehr lesen
Restaurant Der Charlottenhof
Restaurant Der Charlottenhof€-€€€Restaurant, Cafe038220302Grenzweg 3, 18347 Ahrenshoop
4.0 stars -
"Zu Besuch im Ort der Kunst…" PetraIO… in Traumlage zwischen Ostsee und Bodden.
Das Künstlerdorf besuchten wir bereits im vergangenen Jahr. Dieses Jahr waren wir eher auf der Durchfahrt, eine Mittagspause war aber durchaus angebracht.
2020 entdeckten wir in einer Seitenstraße, eine Minute Fußweg von der Ostsee entfernt, den Charlottenhof. Damals außerhalb der Öffnungszeiten, nun war er geöffnet.
Auf eine lange Geschichte blickt das reetgedeckte Haus zurück. Bereits 1855 eröffnete die Pension Charlottenhof.
Bei unserer Ankunft setzte leichter Regen ein. Wir waren froh, dass die Innengastronomie geöffnet war und wir
Geschrieben am 19.09.2021 2021-09-19| Aktualisiert am
19.09.2021
Besucht am 15.09.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 55 EUR
Unsere Anreise von Idar-Oberstein nach Dierhagen brachten wir wieder vollkommen staufrei hinter uns.
Dies gelang uns auf der kurzen Strecke von Dierhagen nach Rügen nicht.
Dabei legten wir den Ausflug schon bewusst nicht auf ein Wochenende.
Nach 45 Minuten Rügenstau waren wir reif für eine Pause in Sassnitz.
Auto geparkt und schon ging der Regen los (und hörte auch zum Glück zwischendurch länger aus).
Die schöne Uferpromenade, die Gäste harrten tapfer, halbwegs vor Regen geschützt, im Feien aus.
Die meisten Betriebe hatten tatsächlich nur die Außengastronomie geöffnet. Natürlich waren alle überdachten Plätze belegt.
Das Restaurant Fährblick liegt in bester Lage.
Die vorgelagerte Seebrücke ist für Besucher gesperrt, Kormorane und Möwen können hier entspannt ruhen. Seebrücke. Nur für Menschen gesperrt.
Wir fragten die Bedienung im Außenbereich, ob auch innen geöffnet ist und wir hatten Glück.
Über eine Treppe erreicht man den Restaurantbereich im 1. Obergeschoss.
Hier sind auch die engen, gepflegten WC-Räume.
Willkommen Anfang der 80er! Das war eine kleine Zeitreise treppauf.
Wir wählten einen freien Tisch am Rande der Fensterseite. Mit direktem Meerblick!
Wohl wegen des einsetzenden Regens füllte sich das Restaurant schlagartig und der junge Mann im Service hatte sofort viel zu tun.
Die Karten wurden gereicht und wenig später konnten wir unsere Bestellung aufgeben.
1 Bernstein-Weizen alkoholfrei - € 4,90 / 0,5 l
1 Pils alkoholfrei - € 3,60 / 0,33 l
1 Gerolsteiner Mineralwasser, € 2,40 / 0,25 l
Unsere alkoholfreien Biere wurden zügig, aber leider deutlich zu warm, serviert. Meerblick
Hatte den Vorteil, dass man schön langsam trinkt. Denn: Es schmeckt nicht so toll und konnte bei den aktuellen Temperaturen kaum wärmer werden. Später folgte noch ein besser gekühltes Mineralwasser.
Mein Mann entschied sich für den Sassitzer Pannfisch: Gebratenes Dorsch-, Lachs- und Zanderfilet mit gebratenen Kartoffelecken, Gewürzgurken und einer feinen Sandorn-Senf-Sauce, dazu kein kleiner Garnelenspieß, Kräuterbutter und Zitrone - € 22,00.
Ganz schön üppige Beschreibung!
Für mich mal kein Fisch. Wickelbraten vom Wildschwein, gefüllt mit Backpflaumen und Aprikosen, Pfifferlingssauce, Serviettenknödel und buntem Gemüse - € 22,50.
Die Speisen dauerten recht lange. Damit kommen wir auch gerne klar, denn es lässt auf frische Zubereitung hoffen. Nachdem bei kürzlichen Restaurantbesuchen 2 x Bestellungen "verloren" gingen, fragten wir nach 40 Minuten vorsichtig nach. So gut kam unsere Nachfrage nicht an. Der junge Mann wies darauf hin, dass schließlich alles frisch zubereitet würde. Unser Essen sei aber sicherlich bald fertig.
So war es dann auch und er hatte nicht zu viel versprochen.
Meinen Mann erwartete sehr gut gebratener Fisch, auch die 3 Garnelen am Spieß waren saftig. Pfannfisch
Die angekündigten Kartoffelecken zum Glück keine Convenienceecken sondern einfach gute Salzkartoffelspalten. Gut gefielen meinem Mann auch die Gewürzgurken mit der Sauce. Ich war skeptisch, probierte und konnte zustimmen. Das war überraschend stimmig.
Ob der blaue Teller das Meer für den Fisch darstellen sollte? Es ist natürlich unwesentlich, aber auf einem weißen Teller hätte das Gericht optisch edler gewirkt.
Meine Daumen, für das zur Witterung passende Herbstgericht, gingen nach den ersten Bissen auch hoch. Wickelbraten vom Wildschwein mit Serviettenknödel
Durchwachsenes (Nacken?)fleisch wurde gewickelt, saftig und zart geschmort. Dazu eine gute Sauce mit Pfifferlingen. Die Pfifferlinge wohl keine frischen, aber qualitativ gut.
Ich muss zugeben, die angekündigten Früchte sind mir weder geschmacklich noch optisch aufgefallen. Ich vergaß aber auch darauf zu achten.
Die Serviettenknödel waren in Scheiben geschnitten und richtig kross angebraten. Das gefiel mir sehr gut.
Dazu frisches Gemüse bestehend aus Karotte, Romanesco und Kohlrabischeiben. Alles sehr gut und noch mit Biss gegart.
Diese Speisen haben wir wirklich genossen.
Da unsere Parkzeit ablief und wir ja auch noch mehr von Rügen sehen wollten zahlten wir zügig.
Trotz bester Lage waren wir hier sehr zufrieden. Keine Touriabzocke, Preis-Leistung passt. Klare Empfehlung.
Unsere Anreise von Idar-Oberstein nach Dierhagen brachten wir wieder vollkommen staufrei hinter uns.
Dies gelang uns auf der kurzen Strecke von Dierhagen nach Rügen nicht.
Dabei legten wir den Ausflug schon bewusst nicht auf ein Wochenende.
Nach 45 Minuten Rügenstau waren wir reif für eine Pause in Sassnitz.
Auto geparkt und schon ging der Regen los (und hörte auch zum Glück zwischendurch länger aus).
Die schöne Uferpromenade, die Gäste harrten tapfer, halbwegs vor Regen geschützt, im Feien aus.
Die meisten Betriebe hatten... mehr lesen
4.0 stars -
"Schietwetterausflug nach Rügen mit gutem Treffer zum Mittag" PetraIOUnsere Anreise von Idar-Oberstein nach Dierhagen brachten wir wieder vollkommen staufrei hinter uns.
Dies gelang uns auf der kurzen Strecke von Dierhagen nach Rügen nicht.
Dabei legten wir den Ausflug schon bewusst nicht auf ein Wochenende.
Nach 45 Minuten Rügenstau waren wir reif für eine Pause in Sassnitz.
Auto geparkt und schon ging der Regen los (und hörte auch zum Glück zwischendurch länger aus).
Die schöne Uferpromenade, die Gäste harrten tapfer, halbwegs vor Regen geschützt, im Feien aus.
Die meisten Betriebe hatten
Besucht am 14.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 75 EUR
Das Waldhotel Graal-Müritz wollten wir in diesem Urlaub unbedingt nochmals besuchen. Waren wir doch im vergangenen Jahr hier sehr zufrieden. Auch hier reservierte ich telefonisch vor Urlaubsantritt.
Dass die fröhlich-freundliche und ebenso kompetente Servicemitarbeiterin Frau Eichberg hier nicht mehr tätig ist, hatten wir ja bei unserem Restaurantbesuch am Vorabend bereits feststellen dürfen.
Nun begrüßte uns ein junger Mann. Er kannte uns wohl auch schon länger, waren wir doch gleich beim „Du“.
Er zeigte uns den fensterlosen Platz mittig im noch leeren Restaurant. Dieser war sicherlich aus Servicesicht günstig. Auf Nachfrage durften wir am Fenster des hellen Anbaus Platz nehmen.
Die abwechslungreiche Speisekarte hat sich nur wenig zum Vorjahr verändert, die Preise wurden leicht erhöht.
Nachdem wir mit den ersten Getränken versorgt waren, nahm der freundliche Mitarbeiter unsere Speisenwünsche auf.
Als Vorspeisen wählten wir unsere Lieblinge aus dem Vorjahr.
Für mich: Bunter Blattsalat mit Apfel-Dressing, gerösteten Nüssen, Melone und Parmesankrokant € 7,90 (preisgleich zu 2020, dafür ohne grünen Spargel)
Und mein Mann den Mecklenburger Fischtopf € 6,90 (+ 1,00 zum Vorjahr).
Zum Hauptgang lachte mich Gebratene Scholle an Speckbohnen und Bratkartoffeln - € 18,90 an.
Grüne Bohnen brauche ich nicht unbedingt und Speck schon gar nicht. Leider war es weder möglich die Bohnen, noch die Bratkartoffeln, ohne Speck zu bekommen. Der Koch (oder der Tiefkühlanbieter ?) hätte dies schon so vorbereitet. Als Alternative wurde mir Möhrengemüse und Salzkartoffeln oder Pommes angeboten. Das Angebot nahm ich gerne mit Pommes an.
Mein Mann bestellte als Hauptspeise: Gebratenes Dorschfilet mit Gurkensalat, körniger Senfsoße und Petersilienkartoffeln - € 17,90.
Wenig später erhielt mein Mann den heißen Fischtopf mit kräftigem Räucherduft. Eine reichhaltige Suppe ordentlicher Fisch- und Gemüseeinlage. Mecklenburger (Räucher)Fischtopf
Jedoch wurden, anders als im Vorjahr, in der Suppe auch Räucherfisch verarbeitet. Dies traf so gar nicht den Geschmack meines Mannes. Ordentlich zubereitet war die Suppe und sicherlich mögen viele Gäste das Räucherfischaroma. Man könnte auf der Speisekarte darauf hinweisen.
Ich wartete geduldig auf meinen Salat. Konnte mir aber nicht verkneifen meinem Mann zu sagen, dass ich eigentlich mit ihm gemeinsam essen wollte.
Leider kam der Mitarbeiter erst zum Abservieren wieder an unseren Tisch. Ich sagte ihm, dass ich nun auf den Salat verzichten möchte. Das war kein Problem, er wurde wohl schon vergessen zu notieren.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Fischgereichte serviert. Zur Scholle gab es noch aufmerksam einen Grätenteller dazu. Gebratene Scholle, Pommes, Möhrengemüse
Beide Fische kross auf der Haut gebraten, innen saftig, tadellos. Gebratenes Dorschfilet, Gurkensalat, Petersilienkartoffeln
Auch alle Beilagen waren sehr schmackhaft und gut gewürzt. Die Senfsoße schmeckte sehr frisch und gut (im Gegensatz zum Vorabend). Den Gurkensalat lobte mein Mann ausdrücklich.
Unter meiner Scholle verbargen sich noch reichlich Pommes. Diese legte ich erst einmal zu Seite, so blieben sie schön knusprig.
Es wunderte mich nicht, dass mein Mann noch Appetit auf sein Lieblingsdessert hatte: Crème brûlée von der Vanille mit Kirschen € 6,90. Crème brûlée mit Kirschen
Feiner süßer Abschluss.
Wir wollten uns auf die Rückfahrt nach Dierhagen begeben und bestellten die Rechnung
So ganz rund wie 2020 lief es bei diesem Besuch leider nicht.
Das Waldhotel Graal-Müritz wollten wir in diesem Urlaub unbedingt nochmals besuchen. Waren wir doch im vergangenen Jahr hier sehr zufrieden. Auch hier reservierte ich telefonisch vor Urlaubsantritt.
Dass die fröhlich-freundliche und ebenso kompetente Servicemitarbeiterin Frau Eichberg hier nicht mehr tätig ist, hatten wir ja bei unserem Restaurantbesuch am Vorabend bereits feststellen dürfen.
Nun begrüßte uns ein junger Mann. Er kannte uns wohl auch schon länger, waren wir doch gleich beim „Du“.
Er zeigte uns den fensterlosen Platz mittig im noch leeren... mehr lesen
Restaurant und Café im Waldhotel
Restaurant und Café im Waldhotel€-€€€Restaurant, Cafe, Hotel03820614175Parkstraße 5, 18181 Seeheilbad Graal-Müritz
3.0 stars -
"Ausflug zu unserem Urlaubsort 2020" PetraIODas Waldhotel Graal-Müritz wollten wir in diesem Urlaub unbedingt nochmals besuchen. Waren wir doch im vergangenen Jahr hier sehr zufrieden. Auch hier reservierte ich telefonisch vor Urlaubsantritt.
Dass die fröhlich-freundliche und ebenso kompetente Servicemitarbeiterin Frau Eichberg hier nicht mehr tätig ist, hatten wir ja bei unserem Restaurantbesuch am Vorabend bereits feststellen dürfen.
Nun begrüßte uns ein junger Mann. Er kannte uns wohl auch schon länger, waren wir doch gleich beim „Du“.
Er zeigte uns den fensterlosen Platz mittig im noch leeren
Geschrieben am 17.09.2021 2021-09-17| Aktualisiert am
17.09.2021
Besucht am 13.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 82 EUR
Dieser Betrieb wurde erst in diesem Sommer eröffnet. „Frei wie der Wind“ fiel mir als Reiterin im Internet gleich ins Auge. Tatsächlich steckt hinter dem Namen ein Gesamtkonzept einer modernen Reitanlage (top gepflegte Stallungen, u. a. mit Boxen für Gastpferde), edlen Urlaubs-Chalets und luxuriösen Wohnzelten. Restaurant mit Chalets und Wohnzelten rechts im Hintergrund
Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt. Restauranteingang
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung beim Betreten des Restaurants. Eingang mit Rezeption
Trotz vorschriftsmäßigem Schnutenpulli unserer Empfangsdame erkannte ich sie sofort und mir rutschte noch vor einer ordentlichen Begrüßung heraus: „Wir kennen uns vom letzten Jahr! Waldhotel Graal-Müritz!“.
Da staunte Frau Eichberg (ich gebe zu, ich habe in meinem Beitrag vom letzten Jahr nachgelesen) nicht schlecht. Routiniert freundlich begleitete sie uns zu unserem reservierten Platz und reichte die Karten. .
Wir waren fast die ersten Gäste und konnten uns in Ruhe umsehen.
Der Restaurantraum ist sehr groß und füllte sich im Laufe des Abends fast komplett.
Die Akustik blieb trotz vieler Gäste und passenden Abständen sehr angenehm. Die abwechslungsreiche Inneneinrichtung ist in sich stimmig. Ein moderner Landhausstil, das hat uns gut gefallen. .
Die Wandgemälde können käuflich erworben werden.
Frau Eichberg und ein weiterer freundlicher Kollege waren an diesem Abend alleine für den Service zuständig. Ein kurzer Plausch war daher nicht möglich, auch hier fehlt wohl noch Unterstützung im Service.
Unsere Getränke: 1 Flasche Mineralwasser Glashäger Classic, 0,75 l - € 5,50
Für mich zum Aperitif 1 Crémant blanc, 0,2 l - € 7,00 1 Grauburgunder (Pfalz), 0,2 l – € 6,50 für meinen Mann. 1 Riesling (Mosel), 0,2 l - € 6,20 für mich.
Zur Vorspeise wählte mein Mann das Carpaccio vom Weiderind – Rinderfilet, Rauke, Parmesan - € 11,50. Rindercarpaccio
Die Anrichte des Carpaccios recht zerstreut. Geschmacklich war mein Mann sehr zufrieden. Fein marmoriertes Rinderfilet, sehr gut und nicht zu dünn geschnitten. So war das gute Eigenaroma gut schmeckbar. Ergänzt mit Parmesan, ein wenig marinierter Rucola,Tomatenspalten und einem Stück Schwarzbrot.
Gegrillter grüner Spargel, gehobelter Parmesan, Bacon(für mich abbestellt), Brot - € 8,00. Grüner Spargel
„Gegrillt“ ist in der Küche inzwischen ein dehnbarer Begriff. Allenfalls in der Grillpfanne gebraten gab ich dem Spargel. Jedenfalls war er für meinen Begriff genau richtig, noch schön knackig, gegart. Der Koch / die Köchin hätte sich jedoch die Mühe machen können, die angetrockneten Enden des grünen Spargels abzuschneiden. Der kleine Salat dazu sehr fein und frisch mit leichtem Dressing. Auch hier ein Stückchen Brot dazu.
Zu üppig waren die Vorspeisen keinesfalls bemessen.
Zum Hauptgang für uns beide: Pannfisch - Drei Fischfilets je nach Fang mit Dijon-Senfsauce, Bratkartoffeln - € 18,50.
Wir fragten den Fischfang ab: Dorsch, Seelachs und Zander waren ins Netz gegangen.
Auf Seelachs kann ich gut verzichten. Aber vielleicht würde er mich ja hier überzeugen?
Beim Servieren unserer Fischteller hoffte ich, dass es besser schmeckt als es aussah. 3 Fischfilets mit Dijon-Senfsauce, Bratkartoffeln
Die 3 Fischfietstücke, mehliert gebraten, sahen optisch schon alle gleich nichtssagend aus. So schmeckten sie auch. Völlig totgebraten, trocken und geschmacklos. Der Seelachs schaffte es trotzdem auf Platz 3. Die Sauce bildete schon eine kleine Haut. Die Kartoffeln, mit wenig Röstaromen, das Beste auf dem Teller.
Die Gewürzasche am Tellerrand wäre mehr als verzichtbar gewesen. Denn bis die Teller leer waren, sah der verschmierte Rand durch die Wärme noch unappetitlicher aus als beim Servieren.
Die Zwischenfrage, ob es uns schmeckt fehlte an diesem Abend. Das konnten wir auch nicht verübeln denn das Restaurant hatte sich schlagartig gefüllt. Zu Zweit im Service also alle Hände voll zu tun. Trotzdem waren Frau Eichberg und ihr Kollege sehr aufmerksam und freundlich.
Beim Abräumen unserer Teller wurde nach unserer Zufriedenheit gefragt.
Wir gaben gerne Auskunft zum Totalausfall des Fisches. Ich vermutete sogar Tiefkühlfisch.
Es wurde versichert, dass es Frischfisch war. Schade, was draus wurde.
Unsere freundliche Servicedame bot noch ein Getränk zur Entschuldigung an. Das war nett, wir lehnten nett ab und bestellten die Rechnung.
Hoffen wir, dass sich hier das Küchenteam noch einspielt.
Dieser Betrieb wurde erst in diesem Sommer eröffnet. „Frei wie der Wind“ fiel mir als Reiterin im Internet gleich ins Auge. Tatsächlich steckt hinter dem Namen ein Gesamtkonzept einer modernen Reitanlage (top gepflegte Stallungen, u. a. mit Boxen für Gastpferde), edlen Urlaubs-Chalets und luxuriösen Wohnzelten.
Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt.
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung... mehr lesen
Restaurant Frei wie der Wind
Restaurant Frei wie der Wind€-€€€Restaurant, Biergarten038226539841Am Hof 15, 18347 Dierhagen
3.0 stars -
"Ein unverhofftes Wiedersehen – gute Vorspeisen. Das war’s." PetraIODieser Betrieb wurde erst in diesem Sommer eröffnet. „Frei wie der Wind“ fiel mir als Reiterin im Internet gleich ins Auge. Tatsächlich steckt hinter dem Namen ein Gesamtkonzept einer modernen Reitanlage (top gepflegte Stallungen, u. a. mit Boxen für Gastpferde), edlen Urlaubs-Chalets und luxuriösen Wohnzelten.
Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt.
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung
Besucht am 12.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 75 EUR
Im vergangenen Jahr reservierte ich fast für jeden Abend unseres Ostseeurlaubes einen Tisch im Restaurant. Wegen der Coronaeinschränkungen hatte ich einfach Bedenken kurzfristig keinen Platz im Restaurant zu bekommen. Obwohl mir im Urlaub feste Termine ein Graus sind, trugen die Reservierungen zum entspannten Urlaub bei. Denn es stand abends fest, wo unser Platz ist. Überlegungen, wohin es zum Abendessen gehen soll, somit überflüssig.
So reservierte ich auch für den diesjährigen Urlaub ein paar Restaurantbesuche vorab.
Am ersten Abend sollte es ein Restaurant fußläufig von unserer Ferienwohnung sein. Im Auto saßen wir an diesem Tag lange genug.
Meine Wahl fiel auf das Störtebeker. Anfang des Jahres gab es hier wohl einen Betreiberwechsel.
Pünktlich kamen wir an und wurden freundlich von einem Herrn (Restaurantleiter?) nach unserer Reservierung gefragt. Von unserer Ferienwohnung war es nur ein Katzensprung auf das sogenannte Plateau.
Das Restaurant liegt sehr schön freistehend und von Kiefern umgeben. .
Außen waren die windgeschützten Plätze leider schon alle belegt. So entschieden wir uns für einen Tisch im bereits gut besuchten Restaurant.
Wohl fühlten wir uns auf Anhieb nicht, dies sollte sich auch im Verlaufe des Abends nicht ändern.
Es war uns einfach viel zu dunkel im Restaurant. Dunkle Einrichtung, das Ambiente insgesamt sehr nüchtern und die Beleuchtung einfach schlecht. Hinzu kam, dass es sehr unruhig und laut war. Und recht weit hinten im Restaurant fehlte auch die Frischluftzufuhr. Die Bestuhlung war wenigstens bequem. .
Die Speise- und Getränkekarte wurde von einer jungen Dame gereicht. Wenig später nahm sie freundlich unsere Wünsche auf.
1 Flasche Mineralwasser, € 4,90 / 0,75 l 2 Weissburgunder, Weingut Kesselring, Pfalz, € 6,30 / 0,2 l 1 Grauburgunder, Weingut Kesselring, Pfalz, € 6,50 / 0,2 l 2 gemischte Salate je € 6,50 2 x Dorschfilet mit Blattspinat (mein Mann bat um eine Alternative zum Spinat) und Rosmarinkartoffeln - € 18,90.
Unsere Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Und kurz darauf stellte ein Küchenhelfer 2 Hauptspeisen vor uns ab, allerdings waren diese nicht für uns. Wie sich im Verlauf des Abends herausstellte, wurde der Service von diesem Herrn unterstützt. Dieser wohl noch neu im Team, er stellte nicht nur ein Mal die Speisen beim falschen Gast ab. Einfache Abhilfe: Die Gäste vielleicht vorab auf das zu Servierende ansprechen. Dann klärt sich eine Verwechselung auf ohne dass der falsche Gast über die Speisen hüstelt.
Korrekt serviert wurden wenig später die gemischten Salate. Anders als erwartet, fast gänzlich ohne Blattsalate. Fein geschnittene frische Rohkost bestehend aus Tomate, Gurke, roter und gelber Paprika. Knackig und frisch. Gemischter Salat
Guter Rohkostgeschmack, der Klecks dezent gewürztes Crème fraîche ersetzte aber nicht das fehlende Dressing. Insgesamt fanden wir den Salat preislich zu hoch bemessen.
Mit einem kleinen Umweg zu Gästen die aufmerksam die Annahme unserer Hauptspeisen verweigerten erreichte uns der Dorsch (der bei uns als Kabeljau angeboten wird). Passend zum Ambiente auf fast schwarzen Tellern.
Sah gut aus (besser als es die Fotos im Schummerlicht mit grünen Leuchteffekten hergeben), roch gut und schmeckte auch. Die Gemüsebeilage war jeweils unter dem Fischfilet platziert. Als Alternative zum Blattspinat gab es für meinen Mann buntes mediterranes Gemüse auch überwiegend Paprika, Zucchini, Tomate und Zwiebeln.
Die Fischfilets waren gut gebraten, mit unseren reichlichen Gemüsebeilagen waren wir sehr zufrieden. Dorschfilet mit verdecktem Gemüse und Rosmarinkartoffeln
Der Blattspinat sehr gut, vielleicht sogar aus frischem Blattspinat zubereitet oder eine gute TK-Qualität. Dorschfilet mit freigelegtem Blattspinat
Die Kartoffeln hatten einen guten Eigengeschmack. Allerdings hätten sie ein stärkeres Anbraten gebrauchen können, so waren sie insgesamt durch das vorbereitete Garen etwas wässrig.
Nach dem langen Tag waren wir froh um den aufmerksamen Service. Wir zahlten bei dem Herrn der uns am Abend empfing und wünschten uns noch gegenseitig einen schönen Abend. .
Interessant finde ich das Angebot auf Vorbestellung: Fondue Abend: Feinste Fleisch & Fischvariationen, frisches Gemüse und hausgemachte Dips. € 19,90 pro Person.
Im vergangenen Jahr reservierte ich fast für jeden Abend unseres Ostseeurlaubes einen Tisch im Restaurant. Wegen der Coronaeinschränkungen hatte ich einfach Bedenken kurzfristig keinen Platz im Restaurant zu bekommen. Obwohl mir im Urlaub feste Termine ein Graus sind, trugen die Reservierungen zum entspannten Urlaub bei. Denn es stand abends fest, wo unser Platz ist. Überlegungen, wohin es zum Abendessen gehen soll, somit überflüssig.
So reservierte ich auch für den diesjährigen Urlaub ein paar Restaurantbesuche vorab.
Am ersten Abend sollte es ein... mehr lesen
Restaurant Der Störtebeker
Restaurant Der Störtebeker€-€€€Restaurant, Biergarten038226544000Am Plateau 9, 18347 Dierhagen
3.0 stars -
"Beste Lage in Strandnähe, schöne Außensitzplätze." PetraIOIm vergangenen Jahr reservierte ich fast für jeden Abend unseres Ostseeurlaubes einen Tisch im Restaurant. Wegen der Coronaeinschränkungen hatte ich einfach Bedenken kurzfristig keinen Platz im Restaurant zu bekommen. Obwohl mir im Urlaub feste Termine ein Graus sind, trugen die Reservierungen zum entspannten Urlaub bei. Denn es stand abends fest, wo unser Platz ist. Überlegungen, wohin es zum Abendessen gehen soll, somit überflüssig.
So reservierte ich auch für den diesjährigen Urlaub ein paar Restaurantbesuche vorab.
Am ersten Abend sollte es ein
Geschrieben am 13.09.2021 2021-09-13| Aktualisiert am
13.09.2021
Besucht am 12.09.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Nachdem wir dieses Jahr im Mai coronabedingt im Mai nicht nach MeckPom einreisen durften, war es nun endlich soweit.
Zur späteren Mittagszeit kamen wir in Ludwigslust an und beschlossen eine Pause zu machen. Sehr hungrig waren wir nicht, denn unterwegs gab es schon Stullen mit selbst gebackenem Brot.
Die Alte Wache war die erste Einkehrmöglichkeit, direkt am Schloss Ludwigslust gelegen. Zuweg zum Schloss und zur Wache (ganz links versteckt hinter den Bäumen )
1853 als Wach- und Arrestlokal erbaut, war es zumindest architektonisch ein schöner Arbeitsplatz und auch eine Arrestzelle als "Lokalität" kann mit heutiger Architektur wohl nicht mithalten (allerdings habe ich hier keine Erfahrungswerte).
Der rote Teppich am Eingang mit vorgebauter Säulenhalle war für uns ausgelegt, über wenige Stufen gelangten wir ins Restaurant. Eingang
Wir fragten, ob wir auch nur was trinken dürfen. Kein Problem, im Garten sei noch Platz.
Einen Gartenplatz hatten wir uns gewünscht. Aber die Restaurantplätze sollen nicht unerwähnt bleiben. Einfach sehr ansprechend, gepflegt und schön. .
Der kräftige Regenschauer war zum Glück vorüber. Während mein Mann uns einen freien Tisch suchte, suchte ich die Toiletten. Die befinden sich im 1. OG und sind tadellos.
Schöne Plätze im Außenbereich empfingen mich. Und mein Mann hatte einen perfekten lauschigen überdachten Platz für uns gefunden. Im Garten
Viel zu schade, um nur etwas zu trinken. Ein schöner Platz im Freien
Sofort waren wir uns einig, dass ein kleiner Snack vor der Weiterfahrt unbedingt erforderlich ist.
Auch mittig kann der weitläufige Außenbereich mit einem großen Zeltdach beschattet werden bzw. vor Regen geschützt werden.
Das Speisen- und Getränkeangebot wurde meinem Mann schon vor meinem Eintreffen am Tisch gereicht.
Eine freundliche Servicemitarbeiterin war gleich für uns da und nahm unsere Wünsche auf. Es war gar kein Problem, dass wir uns hier nur an 2 Vorspeisen bedienten.
Für mich: 1 alkoholfreies Erdinger alkoholfrei - € 4,80 / 0,5 l. Bunte Gartensalate mit gebratenen Pilzen, gerösteten Kernen und gehobeltem Parmesan - € 7,90.
Für meinen Mann: 1 Holsten alkoholfrei - € 3,20 / 0,33 l. Räucherlachs mit hausgemachtem Rösti und Schnittlauchfraiche - € 8,90.
Unsere Getränke wurden gut gekühlt serviert und wenig später auch unsere Speisen. Getränkeversorgung
Mit meinem Salat war ich vollauf zufrieden. Frische Blattsalate, Gurke, Tomaten. Gartensalate mit gebratenen Pilzen, Kernen und Parmesan
Der angekündigte Parmesan frisch gehobelt und nicht zu knapp bemessen. Dazu gut gebratene Champignons. Die Nüsse passten sehr gut, perfekt wäre gewesen, wenn diese noch, wie beschrieben, geröstet worden wären.
Perfekt war das Dressing mit körnigem (Dijon?)Senf und milder, fruchtiger Säure.
Mein Mann war auch zufrieden mit seiner schön angerichteten kleinen Speise. Natürlich war es eine Vorspeise, aber im Verhältnis zur Räucherlachsportion hätte er sich über ein wenig mehr des hausgemachten Rösti gefreut. Räucherlachs und Kartoffelrösti
Außen war dieser schön knusprig ausgebacken, innen doch recht fettig. Da fehlte das kurze Parken auf Küchenpapier. Räucherlachs und Salatbeilage tadellos.
Das war ein gelungener Stopp mit flottem Service und gut organisierter Küche.
Unsere kleine Pause konnten wir entspannt in dem schönen Garten genießen.
Zahlung per EC und freundlicher Verabschiedung.
Weiter ging es gen Ostsee auf das letzte Stück Autobahn. Hier rollt es immer.
Nach 770 km vollkommen staufreier Anreise kamen wir gut am Urlaubsort an.
Nachdem wir dieses Jahr im Mai coronabedingt im Mai nicht nach MeckPom einreisen durften, war es nun endlich soweit.
Zur späteren Mittagszeit kamen wir in Ludwigslust an und beschlossen eine Pause zu machen. Sehr hungrig waren wir nicht, denn unterwegs gab es schon Stullen mit selbst gebackenem Brot.
Die Alte Wache war die erste Einkehrmöglichkeit, direkt am Schloss Ludwigslust gelegen.
1853 als Wach- und Arrestlokal erbaut, war es zumindest architektonisch ein schöner Arbeitsplatz und auch eine Arrestzelle als "Lokalität" kann mit... mehr lesen
Restaurant Alte Wache
Restaurant Alte Wache€-€€€Restaurant, Cafe03874570353Schloßfreiheit 8, 19288 Ludwigslust
4.0 stars -
"(Leider) nur eine Kleinigkeit zum Mittag – aber die war gut!" PetraIONachdem wir dieses Jahr im Mai coronabedingt im Mai nicht nach MeckPom einreisen durften, war es nun endlich soweit.
Zur späteren Mittagszeit kamen wir in Ludwigslust an und beschlossen eine Pause zu machen. Sehr hungrig waren wir nicht, denn unterwegs gab es schon Stullen mit selbst gebackenem Brot.
Die Alte Wache war die erste Einkehrmöglichkeit, direkt am Schloss Ludwigslust gelegen.
1853 als Wach- und Arrestlokal erbaut, war es zumindest architektonisch ein schöner Arbeitsplatz und auch eine Arrestzelle als "Lokalität" kann mit
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Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge, aber eine gehobene und kreative Küche. Und einen schönen Abend.
Ich reservierte Online und unser Reservierungswunsch wurde umgehend bestätigt.
Pünktlich trafen wir am Hotel ein. Die Lage traumhaft direkt am Meer, hier wurde nicht zu viel versprochen.
Nach kurzer Wartezeit wurden wir von der freundlichen und sehr gepflegten Restaurantleiterin willkommen geheißen.
Während der Wartezeit konnten wir vor dem Restaurant die aktuellen Menüs einsehen.
Ein attraktives 4-Gang-Tagesmenü für € 45,00 und die aktuelle Speisekarte mit zur Wahl stehenden 4 Vorspeisen, 2 Suppen, 6 Hauptspeisen und 3 Desserts. Das las sich alles sehr gut.
Nachdem unser Impfstatus für einlasswürdig befunden wurde, begleitete uns die Dame zu unserem reservierten Tisch. Vorbildlich wurde die Garderobe abgenommen und die Stühle am Platz zurecht gerückt.
Da saßen wir. Bequem und in sehr angenehmen Ambiente.
Und warteten… Personalmangel konnten wir nicht feststellen. Aber mangelnde Koordination und Aufmerksamkeit.
Nach knapp 20 Minuten wurde die Speisekarte gereicht. Allerdings ohne das günstigere Tagesmenü.
Da wir inzwischen durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Selters Mineralwasser. Diese wurde mit stolzen € 8,00 / 0,75 l abgerechnet. Im Haupthaus mit dem Sternerestaurant Ostseelounge zahlten wir nur € 6,80 / 0,75 l. Der „feine“ Unterschied passte zum weiteren Verlauf des Abends.
Unser Wunsch nach einem Aperitif wurde abgefragt. Ich fragte nach der Getränkekarte. Diese wurde nachgereicht.
Inzwischen übernahm ein junger Spanier mit offensiven Charme.
Mein Mann entschied sich für die alkoholfreie Empfehlung auf der Menükarte: Martini Vibant, Grapefruit, Ginger Ale - € 8,50. Sehr erfrischend und gut.
Ich wählte vertrautes pfälzer Feinperliges:
1 Rieslingsekt brut, Bassermann-Jordan - € 11,00. Im Nachhinein kam mir der Preis recht hoch vor. Ich verglich wieder mit dem Mutterhaus, dem Sternerestaurant Ostseelounge. Hier waren wir 2 Tage zuvor zu Gast und zahlten € 9,00 / 0,1 l für eben diesen feinen Winzersekt!
Frechheit oder Aufpreis für den uns zugeteilten Servicemitarbeiter „Don Juan“? Er beglückwünschte mich bei jeder Wahl, ob Speis, ob Trank, zu meiner hervorragenden Wahl. Ich bin noch nicht in dem Alter angekommen, mich über oberflächliche Komplimente junger Herren geschmeichelt zu fühlen. Und wenn sie dann, um in voller Pracht zur Geltung zu kommen, den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz am Kinn tragen kann man darauf auch ganz verzichten. Leider vergaß ich nach seinem Impf- oder Genesenenstatus zu fragen.
Mangels Menü, was uns nicht sehr störte, wählten wir aus der durchweg gut sortierten Speisekarte. Unsere Wünsche wurden aufgenommen.
Wenig später er,reichte uns ein Brotkörbchen mit einfachem Baguette und einem dunklen Brot. Dazu eine Salzbutter, Meersalz und eine gewürzte Butter.
So gerne ich scharf und würzig esse: Das dunkle Brot ohne Vorwarnung zu servieren war schon mutig (oder dumm). Ganze, oder sehr grob geschrotete Pfefferkörner waren hier im Teig verarbeitet. Da schmeckte das Brot nur noch nach Pfeffer und übertönte jeden weiteren Geschmack und war sehr grenzwertig. Also bedienten wir uns nur noch an dem belanglosen Baguette.
Überraschend schnell wurden unsere Vorspeisen serviert:
Für meinen Mann: Tatar vom Rind, Wachtelei, Kapern, Saiblingskaviar, Schalotten - € 18,00.
Kleine Portion, nicht gut geschnittenes(evtl. gewolftes) Fleisch. Die Beleuchtung am Tisch war auch nicht so klasse.
Weder Fleischqualität noch Würze überzeugten. Nett angerichtet, aber auch die begleiteten Zutaten brachten keine Gaumenfreude.
Meine Vorspeisenwahl für Argentinische Rotgarnelen, Ringelbeete, Wildkräuter, Trüffelkartoffel - € 18,00 sorgte nur für Verwirrung.
Die Ringelbete macht Spaß, wenn die Ringel erkennbar sind. Gart man diese Sorte, verflüchtigen sich die Ringel, ebenso das zartnussige Betearoma. War schon echt blöd, dass die Bete gegart war. Stiefmütterlich behandelt. Hübsche Blüte, aber keine Rettung.
Zwar hatte die Bete noch leichtem Biss, die Zubereitung war aber gänzlich verfehlt. Obenauf dann noch klassisch gegarte Rote Bete und angewelkte Salatblätter ohne Marinade. Die 3 Garnelchen dümmelten verloren auf dem Teller und ihnen war kalt. Wie auch der Ringelbete (die hätte ruhig kalt und roh! sein müssen). Die Garnelen auf Zimmertemperatur serviert. Die angekündigte Trüffelkartoffel war tatsächlich 1 Chip!
Ich fragte einen Servicemitarbeiter kurz nach dem Servieren, ob meine Vorspeise tatsächlich kalt gedacht sei. Dies konnte oder durfte er nicht beantworten und rief seinen gebürtig spanischen Kollegen. Antwort: „Das entscheidet die Küche“.
Also Wärmegrad: Je nachdem, wie lange es zum Servieren braucht.
Unser Fazit zu den Vorspeisen blieb vom Service unkommentiert.
Wir harrten dem Hauptgang und bestellten noch je einen 2019er Grauburgunder Mosaik vom Weingut Dr. Koehler, Bechtheim. Nach dem Sekt die beste Wahl des Abend für € 10,00 / 0,2 l.
Unser Hauptgang:
Filet vom Steinbutt, Pastinake, Kräuterseitling, Kartoffeln, Rote Bete Jus - € 28,00.
Da machten wir Augen nach dem Servieren! Der Hauptgang wäre glatt als Vorspeise durchgegangen. Auch der Hauptgang wurde wieder auf Zimmertemperatur serviert. Inzwischen war uns vor Ärger der Appetit vergangen.
Keine 100 g pro Portion wurden vom Steinbutt geopfert. Dieser nicht nur kalt sondern auch trocken.
Es wäre ein Einfaches gewesen die Kräuterseitlinge warm und gut gebraten zu servieren. Hier waren sie pochiert/gedämpft, kalt und zäh. Mit dem Fischmesser nicht zu zerteilen. Gummi statt Pilz.
Wenn etwas dieser kalten Speisen kreativ war, dann die kleinen Kartöffelchen die in rote Bete Saft gegart wurden (um sie dann kalt zu servieren). Die angedickten Bete- und Kartoffelpüreetupfer verdienen auch keine Erwähnung. Das war gar nix. Da halfen auch die mir stets willkommenen Sprossen nicht.
Unsere Schmerzgrenze war erfüllt.
Das Risiko für eine weitere gut bezahlte Bauchlandung beim Dessert ersparten wir uns.
Mit den Komplimenten unseres smarten Spaniers hatte es sich auch inzwischen beruhigt. Es war angekommen, dass wir so gar nicht begeistert waren und er sah wohl sein Trinkgeld schwinden. Womit er für sich und das komplette Team Recht behalten sollte.
Die Frage nach einem Dessertwunsch lehnten wir ab und verlangten die Rechnung.
Nachsitzen war dann angesagt und letztlich führte ich „Don Juan“ zur Kasse um unter zurückgehaltenen Tränen zu zahlen. Hier schmerzte jeder Cent.
Wir wollten nur noch raus! Das war wirklich armselig in jeder Hinsicht.
Und auch nach 2 Monaten hat sich mein Ärger über diesen Abend nicht gelegt.
Beim Gesamteindruck kann ich nicht den Durchschnitt wählen. Sauberkeit und Ambiente machen einfach keinen Genussabend.
Aber gelernt: Nie wieder… und nach so ein wenig Recherche, leider im Nachhinein, stehen wir wohl damit nicht so ganz alleine.