Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939284x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.04.2020 2020-04-13| Aktualisiert am
13.04.2020
Besucht am 14.03.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 37 EUR
Eine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist mittig ein Geländer angebracht. Gast- und WC-Räume sind alle barrierefrei.
Wir schauten uns die Speisekarte am Eingang an. Deutsch, gutbürgerlich, pfälzisch.
Wir betraten den großen Gastraum, die beiden Damen an der Theke begrüßten uns freundlich und wir durften uns einen Tisch auswählen. Uns zog es links ins Nebenzimmer, dieser Raum war durch viele Fenster einfach heller als der Hauptgastraum. Nebenraum
Rustikale, gepflegte Einrichtung. Die „gute alte Zeit“ findet man nicht mehr oft, hier ist sie stehen geblieben. Kamin, Holzvertäfelungen und reichlich Trophäen an der Wand. Nun, als Jägerstochter durfte ich mit solchen Dekorationen aufwachsen. Aber ich kann dem nun wirklich rein gar nichts abgewinnen. Ein gutes Wildgericht auf dem Teller finde ich geschmackvoller. Blick zum Hauptgastraum
Die Speisekarten wurden gereicht und unsere Getränkewünsche abgefragt.
Die Getränke waren schneller bestellt als unser Essen.
Umgehend wurden wir mit gut gekühlten Getränken versorgt.
Ca. 40 Gerichte (ohne Desserts) umfasst die deutsch- und französischsprachige Speisekarte.
Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, pfälzer Spezialitäten, Forelle. Selbst das Toast Hawai fehlte nicht.
Die Devise des Hauses „Ländlich-Deftig-Frisch“ wird leider nicht konsequent umgesetzt. Ein Blick in die Deklaration der Zusatzstoffe klärt auf, dass doch Vieles nicht klassisch und frisch zubereitet wird.
Zum Essen bestellte ich mir den „Bauernsalat“ Mediterrane Salatvariation, mit Tomaten, Gurken, Peperoni, Zwiebeln und Schafskäse - € 11,90.
Die Forelle aus eigenem Gewässer, ein Bach fließt direkt hinter dem Haus, hätte mich sehr gereizt. Ich hatte aber Bedenken, dass mir die Portion zu groß ist.
Für das Abendessen in Gimmeldingen war ein Tisch reserviert.
Dazu bestellte ich mir aber noch eine Portion Bratkartoffen - € 3,00. Ich hatte Appetit auf die warme Beilage. Zwiebelschnitzel vom Schwein in deftiger Zwiebelsauce, Pommes Frites und buntem Salat - € 13,80, die Wahl meines Mannes.
Dass das Haus auf Ausflügler, berufstätige Reisende und Reisegruppen spezialisiert ist, merkten wir spätestens als bereits ca. 15 Minuten nach unserer Bestellung das Essen serviert wurde.
Die Küche muss gut organisiert sein. Trotz der Schnelligkeit sah alles frisch zubereitet und appetitlich aus.
Knusprige Pommes, ordentlich gebräunte und ebenfalls mit krossen Stellen versehene Bratkartoffeln.
Meine Vitaminfuhre war mehr als reichlich. Ein Forellengericht hätte nicht üppiger ausfallen können. Mediterraner Bauernsalat Extra Bratkartoffeln
Zu meinem Salat gab es noch Baguette (stand nicht auf der Karte). Ich war glücklich mit meinen sehr schmackhaften Bratkartoffeln, denn das Baguette war auch die gutbügerlich-deutsche Ausführung eines luftgefluteten Teiglings ohne Geschmack, es erinnert mich immer an Styropor. Aber sicherlich gibt es auch Anhänger dieses Brotes, gibt es ja schon seit mindestens 50 Jahren in dieser Form.
Frische Blattsalate, versteckte Rohkostsalate, rote Zwiebeln (die ich sehr mag), Paprikawürfel, Tomaten, Peperoni und Fetawürfel angerichtet auf einem großen Glasteller. Das Essig-Öl-Dressing roch säuerlicher als es war. Das passte alles. Lediglich der Gurkensalat, der sich unter dem Blattwerk verbarg, war mir zu sehr abgesoffen. Dafür der Karottensalat klasse. Geschafft habe ich die Portion nicht.
Das Schnitzel meines Mannes leider mit dunkler Pülverchen-Geschmacksverstärkersauce. Das kommt davon, wenn man nicht alles liest. Die „deftige Zwiebelsauce“ hatte er leider überlesen. Bei uns wird ein Zwiebelschnitzel immer mit leicht gebratenen Zwiebeln ohne Sauce serviert.
Da das Schnitzel war leider recht trocken und somit auch nicht saftig zart. Wenn dem immer so ist, erklärt es die Sauce zum Fleisch. Ein OK gab es aber noch für das Gericht mit guten Pommes und einem ordentlichen Beilagensalat. Die Sauce ließ die Panade aufweichen. Schön war, dass die Pommes im separaten Schälchen gereicht wurden und somit von der Sauce verschont blieben. Pommes zum Schnitzel Beilagensalat
In der Zwischenzeit waren, trotz späterer Mittagszeit, noch zahlreiche Gäste eingetroffen. Die Küche ist durchgehend geöffnet und dies scheint sich zu lohnen. Alle Gäste wurden zügig versorgt. Amerikanischen Gästen half weder die deutsche noch die französische Speiseerklärung. Möglicherweise die Chefin versorgte die Gäste routiniert auf englisch und gab noch Erklärungen zu den Speisen.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Zahlen an der Kasse per EC war möglich.
Das Landgasthaus ist jetzt nicht die Gastronomie für ein mehrgängiges Dinner. Muss ja auch nicht sein. Liebhaber der gutbürgerlichen Küche und großer Portionen sind hier sicherlich zufrieden. Wenn es nochmals passt, würde ich auf jeden Fall die frische Forelle probieren.
Eine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste,... mehr lesen
Am Frauenstein
Am Frauenstein€-€€€Restaurant06396245Kaltenbach 12, 66999 Hinterweidenthal
3.5 stars -
"Beliebtes Ausflugslokal mit großen Portionen" PetraIOEine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste,
Geschrieben am 07.04.2020 2020-04-07| Aktualisiert am
08.04.2020
Corona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu ernten und gesund dazu. Aber auch eine sehr mühevolle Ernte.
Nur 3 – 4 Wochen sind sie eim Frühjahr ab Mitte März verfügbar. Unser "richtiger" Spargel hat da mehr Zeit.
Jetzt fiel mir die Delikatesse wieder ein und ich erinnerte mich an das nette Telefonat mit Frau Randlokofer 2016.
Auch 2020 war ich fast zu spät dran. Aber die engagierte Frau Randlkofer notierte meine Telefonnummer und checkte die eigentlich abgeschlossene Sprossenlage.
1 Tag später: 1 kg (wie gewünscht) ist frisch und versandbereit. € 50,00 pro kg + Mwst. war der erwartete Preis. € 16,00 für den Expresszuschlag… tja…
Ich zögerte, aber warum gerade jetzt zögern? Hier konnte ich den Erzeuger UND die Gastronomie ein klein wenig für die Fleißarbeit der Sprossenernte unterstützen.
Gestern telefonisch bestellt, heute Vormittag geliefert. Auf Vertrauensbasis, auf Rechnung.
Ein gutes Kilo, ordentlich verschweißt und im Styroporbehälter geliefert. Frisch gelieferte Hopfensprossen / Hopfenspargel
Die Sprossen frischer und knackiger als erwartet. Ungewaschen, zum Glück. Denn gewaschen würden sie auf dem Transportweg leiden. Den angenehm frischen Duft der Sprossen kann ich leider nicht senden.
Etwas über ein Kilo wird uns mit vielleicht 3 Mahlzeiten erfreuen.
Heute:
Frische Jakobsmuscheln mit Bärlauch aus dem eigenen Garten, dazu Zitronenscheiben aus eigener Zucht, Sepiaspaghetti. UND der bayrische Hauptdarsteller: Hopfenspargel gedünstet mit Schalotten und leichter Sahnesauce (mit ein wenig Bier vorab zur Sahne). Aus der Küche PetraIO: Jakobsmuscheln mit Hopfensprossen und Sepiaspaghetti
Diese Bestellung und neue Erfahrung lohne sich sehr.
Der Geschmack des Hopfenspargels: Nussig, frisch, leicht erdig. Ein perfektes und gesundes Frühlingsgemüse.
Morgen wird es noch einen Frühlingssalat mit Hopfenspargel geben und für eine Suppe reicht es wohl auch noch!
Danke Frau Randlkofer und alles Gute für Ihren aktuellen Abholservice und hoffentlich bald den normalen Gastronomiebetrieb!
Für 2021 kann ich nur empfehlen:
Wird Hopfenspargel angeboten, unbedingt probieren!! Sicherlich am Besten direkt vor Ort im Restaurant.
Wir können die Gastronomie auf vielfältige Weise unterstützen!
Punkte kann ich leider nicht vergeben. Aber für das nette Gespräch und Engagement des Familienbetriebes
gibt es ***** Sterne von mir.
Und vielleicht schaffen wir es doch mal nach Bayern :-)
Corona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu... mehr lesen
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"Not haben wir nicht. Aber Ideen. Und unkomplizierte, freundliche Gastronomen!" PetraIOCorona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu
Vor Wochen reservierte ich bereits telefonisch einen Tisch im im Ritter.
Extra frühzeitig, damit nichts dazwischen kommt!
Die freundliche Dame am Telefon bestätigte unsere Reservierung umgehend noch per eMail.
Wir freuten uns sehr auf den Abend.
Und dann kam Corona. Für's bloße Auge unsichtbar, legt dieses Virus nicht nur die Gastronomie lahm.
Vorgestern dann der nette Anruf mit der Absage unserer Reservierung. Einige Tage zuvor schrieb ich
bereits unsere bedauernde Absage per Mail.
Schade für uns. Schlimm für die Rittersleut und alle anderen geschlossenen Betriebe.
HALTET DURCH!
Wir hoffen, unseren Besuch im Juli oder August nachholen zu können.
Vor Wochen reservierte ich bereits telefonisch einen Tisch im im Ritter.
Extra frühzeitig, damit nichts dazwischen kommt!
Die freundliche Dame am Telefon bestätigte unsere Reservierung umgehend noch per eMail.
Wir freuten uns sehr auf den Abend.
Und dann kam Corona. Für's bloße Auge unsichtbar, legt dieses Virus nicht nur die Gastronomie lahm.
Vorgestern dann der nette Anruf mit der Absage unserer Reservierung. Einige Tage zuvor schrieb ich
bereits unsere bedauernde Absage per Mail.
Schade für uns. Schlimm für die Rittersleut und alle anderen geschlossenen Betriebe.
HALTET DURCH!
Wir hoffen, unseren Besuch im Juli oder August nachholen zu können.
Restaurant [maki:´dan] im Hotel Ritter
Restaurant [maki:´dan] im Hotel Ritter€-€€€Restaurant, Hausbrauerei, Weinkeller078193230Tal 1, 77770 Durbach
stars -
"Aufgehoben ist nur aufgeschoben!" PetraIOVor Wochen reservierte ich bereits telefonisch einen Tisch im im Ritter.
Extra frühzeitig, damit nichts dazwischen kommt!
Die freundliche Dame am Telefon bestätigte unsere Reservierung umgehend noch per eMail.
Wir freuten uns sehr auf den Abend.
Und dann kam Corona. Für's bloße Auge unsichtbar, legt dieses Virus nicht nur die Gastronomie lahm.
Vorgestern dann der nette Anruf mit der Absage unserer Reservierung. Einige Tage zuvor schrieb ich
bereits unsere bedauernde Absage per Mail.
Schade für uns. Schlimm für die Rittersleut und alle anderen geschlossenen Betriebe.
HALTET
Privat, ihm Rahmen eines Seminares und einer Tagung war ich hier schon zu Gast.
Und immer "brummte" der Laden.
In Ergänzung mit der "Nahetal-Arena", dem Eventhaus des Sutters, gab es im Landhaus
vom Frühstück bis zum späten Abend zu tun. Für sehr viele Mitarbeiter.
Ab Donnerstag berichtete mir schon ein Kollege: Von heute auf morgen hat das Sutters, inklusive der Arena,
komplett geschlossen. Allen Mitarbeitern wurde (fristgerecht) ohne jede Begründung gekündigt.
War die Lage bereits vor Corna schon so schlimm, dass nicht einmal Kurzarbeit in Frage kommt?
Privat, ihm Rahmen eines Seminares und einer Tagung war ich hier schon zu Gast.
Und immer "brummte" der Laden.
In Ergänzung mit der "Nahetal-Arena", dem Eventhaus des Sutters, gab es im Landhaus
vom Frühstück bis zum späten Abend zu tun. Für sehr viele Mitarbeiter.
Ab Donnerstag berichtete mir schon ein Kollege: Von heute auf morgen hat das Sutters, inklusive der Arena,
komplett geschlossen. Allen Mitarbeitern wurde (fristgerecht) ohne jede Begründung gekündigt.
War die Lage bereits vor Corna schon so schlimm, dass nicht einmal Kurzarbeit in Frage kommt?
Ein interessanter Bericht:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/vg-sprendlingen-gensingen/gensingen/sutters-landhaus-und-nahetal-arena-geschlossen_21461882
Sutter`s Landgasthof
Sutter`s Landgasthof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten, Tagungshotel06727897170Kreuznacher Str. 61, 55457 Gensingen
stars -
"Aus und vorbei - Geschäftsführung nicht erreichbar - Metzgereibetrieb läuft weiter." PetraIOPrivat, ihm Rahmen eines Seminares und einer Tagung war ich hier schon zu Gast.
Und immer "brummte" der Laden.
In Ergänzung mit der "Nahetal-Arena", dem Eventhaus des Sutters, gab es im Landhaus
vom Frühstück bis zum späten Abend zu tun. Für sehr viele Mitarbeiter.
Ab Donnerstag berichtete mir schon ein Kollege: Von heute auf morgen hat das Sutters, inklusive der Arena,
komplett geschlossen. Allen Mitarbeitern wurde (fristgerecht) ohne jede Begründung gekündigt.
War die Lage bereits vor Corna schon so schlimm, dass nicht einmal Kurzarbeit
Geschrieben am 27.03.2020 2020-03-27| Aktualisiert am
28.03.2020
Mein westerwälder Onkel wurde im Januar fitte 70 Jahre. Diesen Tag verbrachte im engsten Familienkreis im Urlaub. Dies hatte er sich gewünscht und wir konnten dies sehr gut verstehen.
Aber so ganz ohne Feier sollte es dann doch nicht sein. Die Familie wurde zum Brunch eingeladen. Mein Bruder reiste von Düsseldorf an, wir aus Idar-Oberstein. Schön für uns mit der weitesten Anreise: Der Brunch begann zur zivilen Zeit um 11.00 Uhr.
Das Hotel Deynique wirbt mit dem Namen Panoramahotel. Kurz vor 11.00 Uhr trafen wir und mein Bruder zeitgleich ein. Das Hotel in Hanglage kann wirklich mit dem Panoramablick punkten. .
Die Westerburg liegt genau gegenüber. Blick zur Westerburg
Die Parkplätze am Hotel waren schon gut belegt. Wir fanden noch eine Lücke.
Ebenerdig ging es ins Hotel, der grüne Teppich war für die Gäste ausgerollt. .
Im vorderen Bereich können auch gehbehinderte Menschen zu Gast sein. Ein anwesender Rollstuhlfahrer war darüber sicherlich froh. Zum Restaurantbereich mit direktem Panoramablick sind allerdings ein paar Stufen zu überwinden.
Die Räume sind alle sehr gepflegt. Bodentiefe Fenster geben wirklich freie Weitsicht, das Wetter spielte an diesem Tag gut mit. .
Das Ambiente wohl Ende 80er / Anfang 90er. Die gelben Akzente an Fassade und Lampen sind gewöhnungsbedüftig.
Nach herzlicher Begrüßung der Familie nahmen wir Platz. 3 große Tische waren für die „Nach-Geburtstagsfeier“ reserviert. Zum Brunch war das Restaurant wohl ausgebucht.
Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch niemand mit der Zwangspause der Gastronomie rechnete, war „Corona“ hier auch schon angekommen. Auf Tafeln wies man freundlich darauf hin, auf das Handgeben zu verzichten. An den Waschbecken der WC-Räume wurde Desinfektionsspray zur Verfügung gestellt.
An aufmerksamen Servicekräften mangelte es auch nicht. Sie versorgten und umsorgten die zahlreichen Gäste sehr freundlich und aufmerksam. Ein gut gekühlter Begrüßungssekt wurde sofort angeboten. Kaffee stand in Thermoskannen bereit und schnell waren die Gäste mit weiteren Getränken nach Wunsch versorgt.
Das Buffet wurde eröffnet und ich war sehr froh, morgens zu Hause auf das Frühstück verzichtet zu haben. Mein Mann und ich sind keine großen „Frühstücker“. Wir handhaben es entgegen der Empfehlungen mit „abends wie ein Kaiser“).
Für die breite Auswahl des ersten Brunchparts lasse ich die Bilder sprechen. Alles da! Auch eine sehr gute Auswahl Brot, Croissant und Brötchen. . . Heringssalat im Weckglas .
Meine erste Wahl:
Heringssalat, Geflügelsalat, Tomate-Mozarella, Räucherlachs, Roastbeef mit Apfel-Meerrettichsauce.
Dazu ein sehr gutes Vollkornbrötchen. 1. herzhafter Frühstücksgang
Leider waren nicht alle Speisen beschriftet. Beim Geflügelsalat umringt von Fisch rechnete ich mit einem Krabbencocktail. Geschmeckt hat er trotzdem, so wie alles. Bei der Tomate (mit ohnehin mangelndem Aroma zu dieser Jahreszeit) fehlte leider Basilikum, Würze und Olivenöl. Salz und Pfeffer standen allerdings am Tisch bereit. Der Heringssalat im Weckglas, unter anderem mit roter Beete geschichtet, schmeckte besonders gut.
Danach gönnte ich mir noch einen kleinen Obstsalat mit Naturjoghurt.
Die fleißige Küchencrew stellte unterdessen die warmen Speisen bereit.
Hier durften die Gäste frei wählen, sich aber nicht selbst bedienen. Mir war dies sehr recht. Allerdings hätte ich für’s Foto den Teller schöner angerichtet :-). Seehecht mit Beilagen
Mein Bruder, mein Mann und ich entschieden uns alle für den Seehecht mit Apfel-Zwiebelgemüse.
Dazu schwarze Tagliatelle, Karottengemüse und etwas Brokkoli.
Der Seehecht deutlich besser als erwartet, noch schön saftig und richtig gut im Geschmack. Die Tagliatelle schön al dente. Dem Brokkoli fehlte das, womit die Karotten punkten: Geschmack. Highlight war das Apfel-Zwiebelgemüse, mit Curry gewürzt. Vergangenen Sonntag habe ich es nachgekocht.
Die schönen Desserts konnte ich nur noch fotografieren. Ich war einfach zu satt.
Mein Mann erfreute sich an der Panna Cotta mit Himbeersauce. Panna Cotta mit Himbeersauce
Das Griesflammerie mit Erdbeeren wäre meine Wahl gewesen. Griesflammerie mit Erdbeeren
Laut Aussage eines Gastes habe ich wohl auch was verpasst.
Und die Schokoladenmousse sah auch sehr appetitlich aus! Schokoladenmousse
Das war ein tolles Familientreffen. Schön, dass es „auf den letzten Drücker“ noch geklappt hat! An diesem Tag hätte niemand von uns damit gerechnet, dass wenige Tage später fast die gesamte Gastronomie eine Corona-Zwangspause einlegen muss.
Da wir eingeladen waren, kann ich zu den Preisen nichts sagen. Einen Hinweis habe ich aus 2019 gefunden, da lag der Brunch bei € 25,00 pro Person.
Gegen 14.30 Uhr fanden wir unseren wohlig gesättigten Abschluss und machten noch einen kleinen Spaziergang. Die Lage des Hotels ist hierzu genau richtig.
Wir wünschen nicht nur dem Hotel Denique:
Gesundheit und Durchhaltevermögen in dieser für uns alle ungewöhnlichen Zeit!
Und hoffentlich in naher Zukunft viele ausgehfreudige Menschen!
Mein westerwälder Onkel wurde im Januar fitte 70 Jahre. Diesen Tag verbrachte im engsten Familienkreis im Urlaub. Dies hatte er sich gewünscht und wir konnten dies sehr gut verstehen.
Aber so ganz ohne Feier sollte es dann doch nicht sein. Die Familie wurde zum Brunch eingeladen. Mein Bruder reiste von Düsseldorf an, wir aus Idar-Oberstein. Schön für uns mit der weitesten Anreise: Der Brunch begann zur zivilen Zeit um 11.00 Uhr.
Das Hotel Deynique wirbt mit dem Namen Panoramahotel. Kurz vor... mehr lesen
Panoramarestaurant im Hotel Deynique
Panoramarestaurant im Hotel Deynique€-€€€Restaurant, Hotel0266329020Hilserberg 20, 56457 Westerburg
4.0 stars -
"Familienbrunch im Panoramahotel" PetraIOMein westerwälder Onkel wurde im Januar fitte 70 Jahre. Diesen Tag verbrachte im engsten Familienkreis im Urlaub. Dies hatte er sich gewünscht und wir konnten dies sehr gut verstehen.
Aber so ganz ohne Feier sollte es dann doch nicht sein. Die Familie wurde zum Brunch eingeladen. Mein Bruder reiste von Düsseldorf an, wir aus Idar-Oberstein. Schön für uns mit der weitesten Anreise: Der Brunch begann zur zivilen Zeit um 11.00 Uhr.
Das Hotel Deynique wirbt mit dem Namen Panoramahotel. Kurz vor
Geschrieben am 19.03.2020 2020-03-19| Aktualisiert am
19.03.2020
Besucht am 01.03.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 72 EUR
Nach einem gescheiterten Reservierungsversuch für den Faschingssamstag war klar:
Das Restaurant hat nach seinem Umzug von Brücken nach Birkenfeld nicht an Beliebtheit eingebüßt! Schön.
Bei diesem Telefonat war Chef Salvatore persönlich am Telefon und suchte nach einer Lücke für uns. Das war nett und ein lustiges, italienisch-temperamentvolles Telefonat. Aber in eine Lücke wollten wir nicht und ich versprach: „Wir kommen. Aber zu einem anderen Termin“.
Der neue Standort befindet sich im „Big Center“ in Birkenfeld. Dieses Gewerbehaus kannte ich tatsächlich bisher nicht. Nah gelegen zur Innenstadt, verschlug es mich hierher noch nicht. .
Italien schwer betroffen vom Coronavirus. Ich hegte den Verdacht, dass nun keiner zum Italiener geht (die Asiaten werden ja schon seit Wochen gemieden, inzwischen sind wir selbst voll dabei).
Mit der Reservierung klappte es beim 2. Versuch reibungslos.
Bei Dauerregen kamen wir an und die zahlreichen Parkplätze waren bereits belegt. Ich fand die super Parklücke.
Wir betraten das Big Center. Schön ist anders. Der Bau groß, zweckmäßig und bestimmt günstig gebaut.
Viele Ärzte haben hier ihre Praxis. Nicht ungünstig für die Gastronomie.
Der öffentliche Eingangsbereich ist großzügig gestaltet und Gäste der Calabria sind erst einmal im Trockenen.
Vor dem Eingang der Calabria werden Gäste mit aktuellen Empfehlungen der Tagestafel begrüßt. Eingangsbereich
Zudem ein Bistrotisch. Ein Wartebereich für Selbstabholer. Kostenloses Wasser steht für die Wartenden bereit.
Innen wurden wir freundlich von der Tochter des Hauses in Empfang genommen und zu unserem Tisch begleitet. Die Chefin war auch schnell da, erkannte uns sogar und freute sich sichtlich „alte Bekannte“ begrüßen zur dürfen.
Der Gastraum zu unserer Linken mit bodentiefen Fenstern. Rechts die Theke mit angrenzender Küche. Zur Rückseite gibt es noch einen separaten Gastraum, dieser war mit einer Gesellschaft belegt. Alles rollstuhlgerecht, bis hin zum WC.
Das Ambiente etwas weniger gemütlich als in Brücken, aber mit Geschick eingerichtet und renoviert. .
Die Karten wurden gereicht. Vorab bestellten wir, oh Wunder: 1 Tönissteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,40.
Dann stöberten wir in der Karte. Die Aperitifempfehlungen brachten uns mal vom Sekt ab: 2 Ramazzotti-Rosato – Prosecco, Soda mit frischem Basilikum auf Eis - € 5,20.
Basilikum ist mein Lieblingskraut, das „Drumrum“ konnte ich mir gut vorstellen, ein „Ramazotti“ trug mich auf 4 Hufen oft durch Felder und Wälder.
Mein Mann schloss sich an und wir waren sehr zufrieden mit unserer gut gekühlten Erfrischung zum Auftakt. Leider haben wir noch nicht verinnerlicht, den unnötigen Plastikstrohhalm abzubestellen. Wir rechnen einfach nicht damit. Die Umweltsünde kam gleich in zweifacher Ausführung, schade. Ramazzotti-Rosato – Prosecco, Soda mit frischem Basilikum
Die Tagestafel hatte es mir am Eingang angetan. Chefin Karina war schnell wieder für uns da um die Bestellung aufzunehmen. Die Seezunge war leider schon aufgegessen. Die Vongole nicht, und die reizten mich fast so sehr wie die Seezunge.
Also stimmten wir ab, was wir für eine Vorspeise mit Venusmuscheln machen: Spaghetti Vongole - € 10,00
Mein Mann war zurückhaltender: Ein gemischter Beilagensalat - € 3,50.
Das Küchenteam hat sich gut eingespielt an der neuen Wirkungsstätte. Zeitnah kamen unsere Vorspeisen.
Das Gefummel, die Muscheln aus der Schale zu lösen, war es wie erwartet wert. Frische Muscheln, frische Kräuter, sehr gut gewürzt, Knoblauch fehlte nicht. Spaghetti pertekt al dente. Und der Sud deutlich nach Weißwein schmeckend. Klasse! Spaghette Vongole
Mein Mann lobte den frischen und vielseitigen Salat und das fein abgeschmeckte, leichte Sahnedressing. Überraschend: Selbst die Erdbeerspalte hatte Aroma und machte Appetit auf den Frühsommer. Beilagensalat
Auf gute italienische Weine legt die Calabria wert. Es gibt ordentliche offene Weine, aber der Fokus liegt sicherlich bei den Flaschenweinen.
Der Magaría , weiß aus schwarzen Trauben gekeltert, weckte unser Interesse. Dieser aber nur als ganze Flasche. Lediglich das Interesse bekundet, machte Karina den Flaschenwein zum offenen Wein. Mit 6,00 / 0,20 war dieser geschmackvolle und interessante Wein sehr fair bepreist.
Danach sollte es Pizza sein.
Für mich: Pizza Spinaci – ohne Tomatensauce, mit Mozzarella, Spinat, Gorgonzola, Knoblauch, Cherrytomaten, Olivenöl und Räucherlachs. Klein / 26 cm – € 8,50. Ich mag Räucherlachs, aber bitte nicht auf der Pizza. Aber so gästeorientiert wie die Calabria ist: Umbestellt mit frischem Lachs - € 9,50.
Mein Mann entschied sich, gar nicht zurückhaltend, für: Pizza Royal mit Tomatensauche, Mozarella, Garnelen, frischem Lachs, Knoblauch. Groß / 40 cm – € 15,50.
Das Verhältnis meiner üppigen Vorspeise schlug beim Servieren geplant um.
Meine kleine Pizza nach der Pasta in perfekter Größe. Gut gebacken und der Belag sehr saftig. Der Teig überzeugte mit sehr angenehmen Geschmack. Der Belag aus Tomaten, Spinat und Lachs gut gewürzt und saftig. Gorgonzola passte sich überraschend gut an. Pizza Spinaci
Die wirklich riesige (ca. die Hälfte diente am nächsten Tag zum Mittagessen) Pizza war etwas mehr durchgebacken. Mein Mann mag dies sehr, auf dem Foto wirken die Ränder dunkler als sie tatsächlich waren. Pizza Royal - groß bzw. sehr groß
Wir lehnten uns zurück, war auch nötig. Chef Salva fand bei vollem Haus auch noch Zeit für einen kurzen Plausch und es gab noch einen feinen kakaohaltigen Absacker auf’s Haus.
Alles war klasse. Bei unserem Besuch freuten wir uns noch, dass die Gäste die italienischen Restaurants nicht meiden,weil Corona Italien auf den Kopf stellt.
Zu meinem Titel: „Alles bleibt gut“. Ich hoffe, alles wird schnell wieder gut.
Nicht einmal 30 Tage später sind wir selbst mittendrin in der Corona-Pandemie.
Müssen uns besinnen, beherrschen, zurücknehmen, vernünftig sein, Abstand halten.
Die Calabria schließt ab 21.03. das Restaurant. Trotz neuer, erweiterter und (noch) teilweise erlaubter Öffnungszeiten. Mutig.
Der Appell der Familie Marino:
Wir bleiben zu Hause!!
Liebe Gäste, machen Sie es wie wir!!! Bleiben Sie zu Hause!!!
Mutige Entscheidung. Sicherlich richtig. Machen wir mit.
Und kommen hoffentlich sehr bald wieder um aufzubauen!
Wir wünschen alles Gute und Gesundheit für alle!
"Alles bleibt anders", hoffentlich wird alles gut.
Nach einem gescheiterten Reservierungsversuch für den Faschingssamstag war klar:
Das Restaurant hat nach seinem Umzug von Brücken nach Birkenfeld nicht an Beliebtheit eingebüßt! Schön.
Bei diesem Telefonat war Chef Salvatore persönlich am Telefon und suchte nach einer Lücke für uns. Das war nett und ein lustiges, italienisch-temperamentvolles Telefonat. Aber in eine Lücke wollten wir nicht und ich versprach: „Wir kommen. Aber zu einem anderen Termin“.
Der neue Standort befindet sich im „Big Center“ in Birkenfeld. Dieses Gewerbehaus kannte ich tatsächlich bisher... mehr lesen
Pizzeria Calabria
Pizzeria Calabria€-€€€Restaurant, Pizzeria067829888060Am Bahnhof 2, 55765 Birkenfeld
4.5 stars -
"1. Besuch nach dem Umzug von Brücken nach Birkenfeld. Alles bleibt gut." PetraIONach einem gescheiterten Reservierungsversuch für den Faschingssamstag war klar:
Das Restaurant hat nach seinem Umzug von Brücken nach Birkenfeld nicht an Beliebtheit eingebüßt! Schön.
Bei diesem Telefonat war Chef Salvatore persönlich am Telefon und suchte nach einer Lücke für uns. Das war nett und ein lustiges, italienisch-temperamentvolles Telefonat. Aber in eine Lücke wollten wir nicht und ich versprach: „Wir kommen. Aber zu einem anderen Termin“.
Der neue Standort befindet sich im „Big Center“ in Birkenfeld. Dieses Gewerbehaus kannte ich tatsächlich bisher
Geschrieben am 11.03.2020 2020-03-11| Aktualisiert am
12.03.2020
Besucht am 21.02.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 150 EUR
Das"Petite Maison" war schon länger auf der Liste. An diesem Tag sollte es terminlich passen.
Einen Tag vorher checkte ich telefonisch die Lage. Inhaberin und Köchin Rita Huber war persönlich und herzlich am Telefon. Noch waren Plätze frei.
Einen Tag später lief es terminlich wie am Schnürchen. Wie am Vortag verabredet, rief ich nochmals im Restaurant an. Frau Huber erinnerte sich sofort und bestätigte unseren Tisch. Chapeau!
Da Restaurant liegt etwas außerhalb im Stadtteil Erbach, ein Wohngebiet. Das Einfamilienhaus, in dem sich das Restaurant befindet, ist nur dezent erkennbar. Kleines feines Haus
Nur wenige Parkplätze stehen am Straßenrand zur Verfügung, diese bereits belegt. Wenige Meter entfernt stehen viele Parkplätze am Friedhof (wenn nicht vielleicht gerade ein Promi verabschiedet wird) zur Verfügung.
Das „kleine Haus“ betritt man seitlich. Eine langgezogene Rampe ermöglicht den barrierefreien Zutritt. Gehbehindertengerecht
Barrierefrei ist auch der gesamte Restaurantbereich zu erkunden.
Kaum eingetreten, kam uns Herr Huber entgegen und begrüßte uns namentlich mit Handschlag und nahm die Jacken ab. Auch Frau Huber kam zur Begrüßung aus der Küche. Gibt es eine schönere und persönlichere Begrüßung unbekannter Gäste? NEIN!
Herr Huber übernahm unsere Betreuung und führte uns in den kleinen Gastraum.
Ca. 20 Gäste können hier Platz finden. Schönen Platz. Gestärkte Tischwäsche, frische Rosen. Auftakt
Knusprig frische Brötchen standen bereits auf dem Tisch zum Start bereit. Dazu gutes Olivenöl, Butter und Meersalz.
Die Karten wurden gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Natürlich unsere Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00. Später folgte noch eine Flasche, 0,5 l - € 4,50.
So lässt sich Crodino trinken: Bitte nicht pur. Herr Huber annoncierte den Aperitif aus einer Mischung von leichter Süße des Holunders und ein wenig bitter des Crodinos. Perfekt beschrieben und geschmacklich getroffen.
Für mich einen trockenen Crémant - € 8,50. Da macht frau nix falsch. Wobei ich kurz überlegte das Angebot des „Taittingers“ zum Wohlwollen unseres sehr geschätzten „Kollegen“ hbeermann anzunehmen. Aber Champagner überzeugte mich bisher selten.
2 wechselnde Menüs werden angeboten. Und Ritas Klassiker. Gästefreundlich ist die Möglichkeit, Menügänge zu tauschen.
Ich entschied mich für 3 Gänge des Gourmetmenü 2, dieses ergänzt den Zwischengang aus Ritas Klassikern: Vorspeise: Salat aus Jakobsmuschel, Mango und Reis Zwischengang: Tagliatelle à la crème mit frischen Trüffeln Hauptgang: Steinbuttfilet, Belugalinsen, Kräuterschaum Dessert: Pistazienmousse, Bourbon-Vanilleeis, marinierte Früchte
Mein Mann ging es etwas zurückhaltender an. Vorspeise: Jakobsmuschelfleisch vom Grill auf Carpaccio vom Rinderfilet Hauptgang: Skreifilet auf geschmortem Chicorée mit Orange und Passionsfrucht
Über ein Dessert wollte er nach dem Hauptgang entscheiden.
Herr Huber stand uns mit unaufgesetzter Freundlichkeit und Beratung zur Seite.
Als dann noch George Clooney auf den Restaurantbereich zu schlenderte, war ich vollkommen begeistert. Leider wusste George, dass er nicht in Restaurant darf. Und so konnte ich ihn leider nicht streicheln, den bildhübschen… Hauskater namens George Clooney!
Frau Huber schickte ihr Amuse: Garnelen in Cocktailsauce, Couscoussalat mit Gemüse und ein Tramezzinisandwich mit Lachscreme. Ein gelungener Auftakt nach unserem Geschmack. Amuse
Besonders der saftige Couscous, mit Zitronengras abgeschmeckt, begeisterte mich.
Ein Glas Wein durfte uns zum Essen begleiten. Wir wählten von der offenen Weinkarte den Saar-Riesling und den Pfälzer Riesling. 0,1 l je € 5,00.
Weiter ging es mit unseren Vorspeisen.
Fein marmoriertes und mariniertes Rindercarpaccio für meinen Mann. Obenauf drei puristische, leicht gebräunte Jakobsmuscheln. Innen noch glasig. Jakobsmuschelfleisch vom Grill auf Carpaccio vom Rinderfilet
Mein Mann war entzückt über die pure Anrichte ohne verfälschende Balsamicospuren, Öle, Salate. Ich durfte probieren und war ebenso begeistert.
Die warmen Jakobsmuscheln mit ihrem nussigen Geschmack ergänzten perfekt das Carpaccio. Und ich bin wahrlich kein Freund der Fleisch / Fisch- / Meeresfrüchtekombi. Dieser Gang hat sich seinen Platz unter Ritas Klassikern verdient.
Sehr schön angerichtet auch meine Vorspeise.
Die rohe Jakobsmuschel wurde mit Mango und Reis als gemischter „Salat“ serviert. Pumpernickelcrunch begleitete die Vorspeise. Die unterschiedlichen Texturen harmonierten sehr, auch hier nicht übertrieben gewürzt. Salat aus Jakobsmuschel, Mango und Reis
Der Salat umrandet von Sesam-Algensalat und Pumpernickelcrunch. Algensalat mag ich sehr, allerdings stahl dieses geschmacksintensive Produkt mit Sesam leider dem tollen Salat verdiente die Show.
Und was ich im Vergleich wirklich feststellte: Erwärmt dockt die Jakobsmuschel deutlich besser an die
Geschmacksknospen an.
Mein Zwischengang wurde erwartet und in dieser Zeit wurde er am Nebentisch als Hauptgang serviert. Gesehen haben wir ihn nicht. Aber gerochen! Wunderbarer Trüffelduft!
Und wenig später durfte ich die Trüffel schnuffeln. Feine Tagliatelle, in leichter Trüffelcreme, zum Glück nicht ertränkt. Wirklich frischer schwarzer Trüffel obenauf. Ein Gedicht und mein Mann ging selbstverständlich nicht leer aus Tagliatelle à la crème mit frischen Trüffeln
(@AndiHa: Fahrer muss frau bei Laune halten J ).
Herr Huber bestätigte: Ein 1A-Lieferant gewährleistet die sehr gute Trüffelqualität.
Die Wege sind im kleinen Haus kurz gehalten. Frau Huber nahm sich zwischendurch immer wieder die Zeit, sich nach der Gästezufriedenheit zu erkundigen. Sehr schön.
Bester Laune, gut betreut und umsorgt durch Herrn Huber und einer weiteren Mitarbeiterin im Hintergrund warteten wir auf den Hauptgang.
Nein. Den gab es noch nicht! Überrascht wurden wir mit einer klassischen Gaumenerfrischung:
Hausgemachtes Apfelsorbet auf Calvadosschaum. Eine überaus gelungene Überraschung und Erfrischung. Apfelsorbet auf Calvadosschaum
Das Schäumchen, ein Träumchen.
Großzügig portionierter Fisch folgte zum Hauptgang auf beiden Tellern.
Ein wunderbar saftiges Skreifilet für meinen Mann auf fein geschnittenem Chiccoreé mit aromatischer Orange. Dazu der angekündigte Reis. Skreifilet auf geschmortem Chicorée mit Orange und Passionsfrucht
Steinbutt, ebenso saftig, leicht gebräunt für mich. Linsen liebe ich (Lavandula: Da musst Du durch!). Und die bissfesten Belugalinsen ohnehin. Der Kräuterschaum sehr gut abgeschmeckt und perfekt ergänzend. Steinbuttfilet, Belugalinsen, Kräuterschaum
Ja. Ich bestellte 4 Gänge. Zwischengang 1/3 zu 2/3 geteilt. Und mein Dessert? Übernahm dankend und grinsend mein Angetrauter!
Die Wartezeit bot die Möglichkeit einer Botschaft im Gästebuch. Notizen
Leider nicht in Schönschrift, der Position des Gästebuches geschuldet:
Serviert wurde das Dessert in feinsten Pastellfarben sehr gastfreundlich mit 2 Löffeln. Probiert habe ich natürlich, gönnte aber meinem süßen Begleiter dieses tolle Dessert von Herzen. Pistazienmousse, Bourbon-Vanilleeis, marinierte Früchte
Ich verspürte keinerlei Hunger, aber so ein paar Trüffeltagliatelle….? Beim nächsten Ma(h)l!
Was soll ich sagen? Immer schön, wenn Erwartungen übertroffen werden. Aber nicht nur Essen und Ambiente stimmten. Herr und Frau Huber brachten sehr viel Herzblut und Freundlichkeit zu ihren Gästen. Dies verdient die vollste Wertschätzung und natürlich das Wiederkommen!
Verbunden mit der Möglichkeit Geoge Clooney zu umarmen. Wir würden Freunde.
Das"Petite Maison" war schon länger auf der Liste. An diesem Tag sollte es terminlich passen.
Einen Tag vorher checkte ich telefonisch die Lage. Inhaberin und Köchin Rita Huber war persönlich und herzlich am Telefon. Noch waren Plätze frei.
Einen Tag später lief es terminlich wie am Schnürchen. Wie am Vortag verabredet, rief ich nochmals im Restaurant an. Frau Huber erinnerte sich sofort und bestätigte unseren Tisch. Chapeau!
Da Restaurant liegt etwas außerhalb im Stadtteil Erbach, ein Wohngebiet. Das Einfamilienhaus, in dem sich... mehr lesen
La Petite Maison
La Petite Maison€-€€€Restaurant0684115211Simonstraße 1, 66424 Homburg
4.5 stars -
"Vorfreude - Genießen - Wohlfühlen. FREUDE! Freunde?" PetraIODas"Petite Maison" war schon länger auf der Liste. An diesem Tag sollte es terminlich passen.
Einen Tag vorher checkte ich telefonisch die Lage. Inhaberin und Köchin Rita Huber war persönlich und herzlich am Telefon. Noch waren Plätze frei.
Einen Tag später lief es terminlich wie am Schnürchen. Wie am Vortag verabredet, rief ich nochmals im Restaurant an. Frau Huber erinnerte sich sofort und bestätigte unseren Tisch. Chapeau!
Da Restaurant liegt etwas außerhalb im Stadtteil Erbach, ein Wohngebiet. Das Einfamilienhaus, in dem sich
Geschrieben am 05.03.2020 2020-03-05| Aktualisiert am
05.03.2020
Wir schlenderten nach unserem späten Mittagessen mal wieder durch Homburg.
Überraschend viel gibt es in diesem Städtchen zu entdecken.
So auch das große Eckhaus mit gut sichtbarer Beschilderung „Chef kocht“. .
Die Schilder erfüllten ihren Zweck: Unser Interesse war geweckt.
Vor dem Eingang 3 Aufsteller mit Informationen zum Betrieb und tagesaktuellen Speisen – für jeden Geschmack was dabei. .
Satt waren wir, wollten uns aber trotzdem unbedingt vor dem nächsten Hunger informieren.
Kaum eingetreten, begrüßte uns nicht der Chef David Simon sondern die Chefin. Sie war zwar gerade in ihrem Element: Kochen in der offenen Küche beschäftigt, aber potentielle Gäste gingen vor.
Wir gestanden gleich, schon satt zu sein. Bekundeten aber auch unser Interesse.
Tanja Simon stellte uns gerne und professionell das Konzept vor.
Alles selbstgemacht, saisonal, überwiegend regional.
Ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe, ohne Geschmacksverstärker.
Die Speisekarte gibt es nur tagesaktuell. Gekocht wird, was das aktuelle Angebot hergibt.
Deftig, bürgerlich, kreativ, vegetarisch und vegan. Hauptsache frisch, wirkliches Tagesessen!
Davon konnten wir uns eindrucksvoll überzeugen. In der offenen Küche verströmte reichlich Fleisch in großen Brätern schon im Anfangsstadium einen wunderbaren Duft! Und das will ja was heißen, wenn ich Fleischduft lobe! Duftet schon im Frühstadium!
Essen kann man in der stilvollen Wohnküche, verschiedene Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung. .
Die Speisen können aber auch abgeholt werden, werden plastikfrei verpackt.
Nachhaltig geht es auch im Topf zu. Lebensmittel werden weitmöglichst verwertet.
Einkaufen kann man auch: Eingekochtes in Weckgläsern (Suppen, Eintöpfe, Brühen, Marmeladen…), eigene Gewürzmischungen, Weine, Spirituosen, Kaffee, Limonaden.
Damit nicht genug. Events werden angeboten, zum Beispiel:
„Mitkocher“, Themenmenüs, Chefs Table, Knigge für Kinder!
Ein wirklich breit aufgestelltes Standbein.
Wir werden hier ganz sicher auch mal hungrig einkehren und wünschen weiterhin viel Erfolg!
Wir schlenderten nach unserem späten Mittagessen mal wieder durch Homburg.
Überraschend viel gibt es in diesem Städtchen zu entdecken.
So auch das große Eckhaus mit gut sichtbarer Beschilderung „Chef kocht“.
Die Schilder erfüllten ihren Zweck: Unser Interesse war geweckt.
Vor dem Eingang 3 Aufsteller mit Informationen zum Betrieb und tagesaktuellen Speisen – für jeden Geschmack was dabei.
Satt waren wir, wollten uns aber trotzdem unbedingt vor dem nächsten Hunger informieren.
Kaum eingetreten, begrüßte uns nicht der Chef David Simon sondern die Chefin. Sie war... mehr lesen
CHEF KOCHT - Davids Kreativküche
CHEF KOCHT - Davids Kreativküche€-€€€Restaurant, Cafe, Catering068418185584Saarbrücker Straße 24, 66424 Homburg
stars -
"Ein sympathisch-vielfältiges Konzept mit ebensolchen Chefs!" PetraIOWir schlenderten nach unserem späten Mittagessen mal wieder durch Homburg.
Überraschend viel gibt es in diesem Städtchen zu entdecken.
So auch das große Eckhaus mit gut sichtbarer Beschilderung „Chef kocht“.
Die Schilder erfüllten ihren Zweck: Unser Interesse war geweckt.
Vor dem Eingang 3 Aufsteller mit Informationen zum Betrieb und tagesaktuellen Speisen – für jeden Geschmack was dabei.
Satt waren wir, wollten uns aber trotzdem unbedingt vor dem nächsten Hunger informieren.
Kaum eingetreten, begrüßte uns nicht der Chef David Simon sondern die Chefin. Sie war
Geschrieben am 02.03.2020 2020-03-02| Aktualisiert am
10.03.2020
Besucht am 19.02.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 68 EUR
Endlich passte es mal wieder mit einem Mädelsabend!
Unsere Wahl fiel auf die Pizzeria Barbara im kleinen Ort Mittelreidenbach. Hier waren wir vor einigen Jahren schon mal zufrieden und für meine Freundin lag die Pizzeria günstig für die Heimreise und für mich lag es in entgegen gesetzter Richtung auf dem Rückweg vom Arbeitsplatz nach Hause.
Ich war ein wenig früher da. Links neben dem Haus gibt es eine Zufahrt zum rückseitigen hauseigenen Parkplatz. .
Die Chefin begrüßte mich freundlich. Es war noch früh am Abend, so durfte ich unseren Tisch am Fenster selbst auswählen. .
Das Restaurant besteht aus einem Hauptraum mit Theke .
und einen abgeteilten Raum zur Straße. Die Räume sind hell und gepflegt eingerichtet.
Die gepflegten Toiletten befinden sich im Untergeschoss, also nicht gehbehindertengerecht. Es kann allerdings sein, dass von der Rückseite des Hauses ebenerdig Zugang ins Untergeschoss besteht. Das wäre allerdings mit dem Umweg außen um das Haus verbunden. Durch die recht steile Auf- / Abfahrt dürfte dies für Betroffene wohl auch leider ausscheiden.
Für den Durst bestellte ich ein Erdinger alkoholfrei € 4,00. Dieses, gut gekühlt, erfüllte voll und ganz seinen Zweck. Ich stöberte schon mal in der Speisekarte.
Meine Freundin traf wenig später ein und bestellte sich einen Prosecco. Serviert wurde ein Piccolo für stolze € 8,50.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir beide. Ich wurde am Mittag gut in unserer Kantine versorgt, sie bei Mutti.
Barbara war aufmerksam wieder bei uns und nahm unsere Wünsche auf.
Wir entschieden uns beide für Spaghetti. Ihr Pastagericht stand in der Karte mit Farfalle, es war aber kein Problem in Spaghetti zu tauschen.
Also für mich: Spaghetti Mare – Spaghetti mit Meeresfrüchten Tomaten- oder Weißweinsauce - € 16,30. Ich entschied mich für die Weißweinsauce.
Und meine liebste Freundin seit 33 Jahren: Spaghetti mit Bokkoli-Gorgonzolasauce (€ 9,50), ergänzt mit 5 Garnelen - € 19,50.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Pastagerichte heiß im tiefen Teller serviert. Satt würden wir werden, dies war unschwer zu erkennen. Spaghetti mit Brokkoli-Gorgonzolasauce ergänzt mit Garnelen Spaghetti Mare mit Weißweinsauce
Wir waren beide sehr zufrieden. Die Pasta auf den Punkt al dente und die Pastagerichte gut abgeschmeckt.
Die Meeresfrüchte meines Gerichtes eine Tiefkühlmischung. Das hatte ich nicht anders erwartet und die Qualität war ordentlich. Auch hier neben Tintenfisch, Miesmuscheln und kleineren Garnelen noch zusätzliche große Garnelen. Aromatisch abgeschmeckt und mit frischen Kräutern versehen.
Kurz nach dem Servieren wurde gefragt, ob alles schmeckt.
Für meine Freundin durfte es noch ein süßer Abschluss sein: Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Sahne.
Bei den Getränken folgte noch 1 große Apfelsaftschorle, 1 Weinschorle, 1 Latte-Macchiato, 1 Espresso. Der handschriftliche Beleg mit Insiderabkürzungen erlaubt mir keine sichere Preiszuordnung.
Der nächste Besuch bei Barbara wird ganz bestimmt nicht mehr Jahre dauern!
Das war ein sehr entspannter, freundlicher und leckerer Aufenthalt.
Seit vielen Jahren hat sich diese Pizzeria in dem kleinen Ort duch Qualität und Freundlichkeit ihr Bestehen verdient.
Nachtrag:
Am 08.03.20 holten mein Mann und ich gerne den von der Community geforderten "Pizza-Besuch" nach.
Volles Haus, wieder guter Service und überraschend kurze Wartezeit auf unser Essen. Die Küche ist
gut eingespielt.
Frischer kleinerund tadelloser gemischter Salat vorweg, allerdings aus der kleinen tiefen Schale sehr schlecht zu essen. Essig-Öl-Dressing, versichert hausgemacht von der Chefin, hätte auch ein liebloses Fertigdressing sein können.
Die Pizzen waren gut. Preis/Leistung stimmt.
Endlich passte es mal wieder mit einem Mädelsabend!
Unsere Wahl fiel auf die Pizzeria Barbara im kleinen Ort Mittelreidenbach. Hier waren wir vor einigen Jahren schon mal zufrieden und für meine Freundin lag die Pizzeria günstig für die Heimreise und für mich lag es in entgegen gesetzter Richtung auf dem Rückweg vom Arbeitsplatz nach Hause.
Ich war ein wenig früher da. Links neben dem Haus gibt es eine Zufahrt zum rückseitigen hauseigenen Parkplatz.
Die Chefin begrüßte mich freundlich. Es war noch früh... mehr lesen
4.0 stars -
"Warum war ich so lange nicht in dieser freundlichen Pizzeria?" PetraIOEndlich passte es mal wieder mit einem Mädelsabend!
Unsere Wahl fiel auf die Pizzeria Barbara im kleinen Ort Mittelreidenbach. Hier waren wir vor einigen Jahren schon mal zufrieden und für meine Freundin lag die Pizzeria günstig für die Heimreise und für mich lag es in entgegen gesetzter Richtung auf dem Rückweg vom Arbeitsplatz nach Hause.
Ich war ein wenig früher da. Links neben dem Haus gibt es eine Zufahrt zum rückseitigen hauseigenen Parkplatz.
Die Chefin begrüßte mich freundlich. Es war noch früh
Ein Landhaus nach unserem Geschmack, dies spiegelte auch Homepage wider.
Das Besondere ist nicht nur dieses 1911 als Gasthaus erbaute Haus. Das Besondere ist: Herr Gündel hat die Speisekarte verbannt! Er möchte seinen Gästen „die Qual der Wahl ersparen“. Es gibt das, was die Region, die Jahreszeit und die Kreativität des Herrn Gündel hergibt. Auch schon mal mit internationalen Einflüssen. Und alle Gäste bekommen das gleiche Menü.
Seit 2009 schwingt Herr Gündel hier den Kochlöffel und spricht im Beitrag von seinen Gerichten mit gewisser Note (z. B. mit Pastis flambierte Karotten), die Reduktion auf das Wesentliche, die Küche einfach und gut.
Das gefiel mir alles ausgesprochen gut. Also rief ich noch am gleichen Tag im Landhaus an. Mein Mann und ich sprachen uns vorher ab, im Zweifel mal alles mitzumachen. Udo Gündel war persönlich am Telefon. Sehr sympathisch. Ich sprach ihn darauf an, dass wir nicht die großen Fleischesser sind, aber Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse sehr mögen. Dies war für ihn kein Problem. Das tägliche Menü würde am Tisch vorgestellt und wenn man etwas nicht mag, soll man es sagen. Er würde dann in der Küche kreativ.
Für den Samstag waren schon alle Tische belegt, aber für den Sonntag fand er Platz für uns.
Ich reservierte für 18.00 Uhr, so konnten wir wenigstens noch im Hellen anreisen. .
In dem kleinen ländlichen Ort gibt es Parkplätze am Restaurant. Das Landhaus, für die Region typisch mit Schiefer eingedeckt. Ein paar Stufen hoch auf die Terrasse und schon waren wir im behaglichen Gastraum und fühlten uns sofort mindestens 2 Generationen zurück versetzt. Gehbehindertengerecht ist das historische Haus nicht. Terrasse mit Eingang
Die junge Mitarbeiterin begrüßte uns und bot 2 Tische zur Wahl.
Wir nahmen am Fenster Platz. Klassisch und sauber eingedeckter Tisch mit gemütlicher Eckbank. Mobiliar, Wandvertäfelung, polierter Holzboden, die Decke mit Stuck. Sehr gemütlich und mit angenehmer Beleuchtung.
Und mit deutlichen Gebrauchsspuren der vergangenen Jahrzehnte. Dies störte und überhaupt nicht. Im Gegenteil: Es passt und hat seinen eigenen stilvollen Reiz. . Gemültlicher Nebenraum, wohl für die Hausgäste
Am Tisch gegenüber waren bereits 6 weitere Gäste in angeregte Gespräche vertieft.
Herr Gündel möchte seinen Gästen einen Ort der Ruhe und Entspannung bieten. Ein Ort der Ruhe und Entspannung war allerdings auch die Servicemitarbeiterin. Je länger ich ihr zusah, desto unruhiger wurde ich.
Mit Hingabe erfüllte sie die Getränkewünsche der anderen Gäste. Zwischendurch brachte sie uns dann mal die Getränkekarte. Ich war recht durstig, nach 30 Minuten konnten wir dann endlich eine Flasche Mineralwasser, eine zweite Flasche folgte. Das Mineralwasser wurde mit gastfreundlichen € 3,50 / 0,75 l abgerechnet.
Zum Aperitif mal kein Sekt für mich. Auf der Karte entdeckte ich Val de Rance, Cidre bouché, naturtrüb, brut, 0,1 l - € 4,00. Cidre hatte ich schon lange nicht mehr getrunken, daher meine Wahl und ich wurde nicht enttäuscht.
Mein Mann bestellte sich zum Aperitif den alkoholfreien italienischen Bitter Crodino zu € 4,00. Dieser wurde pur serviert und dann ist der Geschmack schon grenzwertig. Es ging nur stark verdünnt mit Mineralwasser. .
Geduld war nochmals gefordert. Um 19.00 Uhr kamen die letzten Gäste, ein Paar, wohl Hausgäste. Und dann ging es los. Mich beschlich der Verdacht, dass wir 1 Stunde rumsaßen und eigentlich klar war, dass es erst losgeht, wenn alle Gäste da sind. Wenn dem so war, hätte ich gerne bei der Reservierung einen Hinweis erhalten und wir wären entsprechend später losgefahren.
Aus der Küche kam vorweg ein Brotkorb mit 3 Sorten frischem, aber unspektakulärem Brot. Brot und Butter
Mit 11 Scheiben großzügig bemessen, dazu 2 Scheibchen Butter. Tja. Salz- und Pfeffermühle standen am Tisch zum Aufpeppen bereit. Das war schon ausgesprochen reduziert und nicht sehr kreativ. Ein gutes Olivenöl, ein alter Balsamico, grobes Salz, das hätte uns besser gefallen. Da wir im Hunsrück mit eher größeren Portionen rechneten, übten wir uns beim Brot in Zurückhaltung.
Zwischenzeitlich bestellten wir noch ein Glas Wein. Die Weinkarte überzeugte sehr, da hat man sich sehr viel Mühe bei der Auswahl gegeben. Wir beide waren auch zufrieden mit unserer Weinwahl.
Für mich den Ürziger Würzgarten Weissburgunder trocken, Weingut Derkum, Ürzig, 0,2 l - € 4,50.
Mein Mann entschied sich für den Auxerrois, trocken, Weinhaus Apel, Nittel, 0,2 l - € 4,50.
Am 6erTisch wurden nach einiger Zeit die Vorspeisen serviert. Es roch schon mal sehr gut. Am Telefon hatte ich es so verstanden, dass das Menü am Tisch angesagt wird. Eine Tafel stand oder hing auch nirgends. Wir waren also noch immer gespannt auf das Überraschungsmenü.
Wenig später kamen auch unsere Vorspeisen und die Mitarbeiterin verriet: Knuspriger Gemüse-Wan-Tan mit Garnele auf Rucola und Chili-Mango Sauce. Knuspriger Gemüse-Wan-Tan mit Garnele
Ich fragte nach, wie es sich mit dem Hauptgang verhält. Wir waren ja immer noch völlig im Ungewissen. Der Chef wüsste Bescheid, für uns wäre Fisch eingeplant. Das war sehr aufmerksam, aber ich hatte ja Fleisch nicht völlig ausgeschlossen. Je nachdem, hätten wir uns vielleicht auch da angeschlossen. Aber egal, Fisch ist uns immer lieb.
Wir widmeten uns der Vorspeise und sie überzeugte sehr. Die Garnele gut gebraten und auch der Gemüse-Wan-Tan war gut. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob er in der Landhausküche entstanden ist. Genauso wie die Chilisauce. Der Rucola gab Frische ins Gericht, auch einige Kichererbsen und Tomatenwürfel fanden sich. Wir waren mit dem kleinen Starter zufrieden.
Zum Hauptgang gab es nicht nur für uns, sondern auch für die anderen 8 Gäste: Zanderfilet, Champagnerkraut, Drillinge, Dijonsenf-Balsamico-Reduktion. Zanderfilet, Champagnerkraut, Drillinge
Schon mutig, im Hunsrück gar kein Fleisch zu servieren. Uns war es recht, von den anderen Tischen hörten wir auch keine Klagen. Aufgeschlossenes Publikum.
Nett angerichtet, und so gar nicht überladen.
1 guter Esslöffel feines, mildes Champagner-Sauerkraut, 1 Stück saftig sanft gegartes Zanderfilet von max. 100 g. Drillinge = 3 Stück – was sonst? Bei einer Kartoffel auf dem Teller meines Mannes war von außen schon deutlich eine große schwarze Stelle zu sehen. Diese Kartoffel hätte man gleich aussortieren müssen, übrig blieben dann noch 2 ½ Kartoffeln. Das einsame Petersilienblatt brachte Farbe auf den Teller und der Soßenstreifen war auch dezent im Aroma. Der Dijonsenf entging meinen Geschmacksknospen.
Dieses Gericht war übersichtlich und die Eigenaromen verhalten. Wir waren froh, mit noch übrigen Baguette aufzufüllen.
Zwischendurch suchte ich das WC im Untergeschoss auf. Blick in die schöne Landhausküche, die noch leeren Dessertteller standen schon bereit. Viele alte historische Fotos. Alte Aufnahme des Landhauses
Kommt das Beste zum Schluss?
Die entspannt-freundliche junge Dame servierte: Schokobrownie, Valrhonaschokolade und Salz-Caramelleis. Schokobrownie, Valrohnaschokolade und Salz-Caramelleis
Der Schokobrownie war locker, sehr schokoladig und saftig. Da gab es nichts zu meckern. An dem dünnen Valrohna-Schokoladenblättchen natürlich auch nicht. Dem Salz-Caramelleis gebe ich auch kein hausgemacht. Zu süß, kaum Salz. Mein Mann durfte noch von meiner Portion profitieren. Die Mitarbeiterin konnte nicht sagen, ob das Eis selbst gemacht ist. Da müsse sie in der Küche nachfragen. Eine Lösung gab nicht und in einem solch kleinen Team muss man schon beide Augen zu machen, um nicht mitzubekommen wo das Eis herkommt.
Es war spät geworden, die rund 45-Minütige Heimfahrt stand an und am nächsten Morgen ein frühes Weckerklingeln. Wir wollten die Gemütlichkeit nicht stören, bestellten aber doch die Rechnung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch überhaupt keine Ahnung, was das Menü kostet.
Die Lösung kam mit der ordentlich handgeschriebenen Rechnung: € 32,50 für das 3-Gänge-Menü. Dieser Preis relativiert viel, das war nicht zu viel. Dennoch lagen unsere Erwartungen nach der Sendung und der Homepage (die Beispiemenüs deutlich ambitionierter) höher. Da ich nicht sicher bin, ob der Wan-Tan Convenience oder nicht war, kann ich das Handwerk der Vorspeise schwer beurteilen. Das Hauptgericht entsprach dem, was ich zu Hause koche wenn es mal schnell gehen muss. Also so abends nach Feierabend.
Wir hofften auch, den freundlichen Herrn Gündel begrüßen zu dürfen. Leider hat es sich nicht ergeben. Das lag aber vielleicht auch daran, dass wir uns relativ schnell verabschiedeten.
Zu Hause gab es dann noch einen kleinen Snack. Hungrig soll man nicht schlafen gehen.
Auf der Terrasse sitzt man im Sommer bestimmt sehr schön. Wenn es sich ergibt und auf dem Weg liegt, kommen wir auch gerne nochmal vorbei.
Mir wurde eindrucksvoll von dieser Sendung und dem dort präsentierten Landhaus berichtet.
Also schauten wir uns die Sendung in der Mediathek an:
https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMDAxNDc/der-hunsrueck-rund-um-kirchberg
Ein Landhaus nach unserem Geschmack, dies spiegelte auch Homepage wider.
Das Besondere ist nicht nur dieses 1911 als Gasthaus erbaute Haus. Das Besondere ist: Herr Gündel hat die Speisekarte verbannt! Er möchte seinen Gästen „die Qual der Wahl ersparen“. Es gibt das, was die Region, die Jahreszeit und die Kreativität des Herrn Gündel hergibt. Auch schon mal mit internationalen Einflüssen. Und... mehr lesen
3.0 stars -
"Ein wunderschönes Landhaus, aber doch etwas zu entspannt und reduziert." PetraIOMir wurde eindrucksvoll von dieser Sendung und dem dort präsentierten Landhaus berichtet.
Also schauten wir uns die Sendung in der Mediathek an:
https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMDAxNDc/der-hunsrueck-rund-um-kirchberg
Ein Landhaus nach unserem Geschmack, dies spiegelte auch Homepage wider.
Das Besondere ist nicht nur dieses 1911 als Gasthaus erbaute Haus. Das Besondere ist: Herr Gündel hat die Speisekarte verbannt! Er möchte seinen Gästen „die Qual der Wahl ersparen“. Es gibt das, was die Region, die Jahreszeit und die Kreativität des Herrn Gündel hergibt. Auch schon mal mit internationalen Einflüssen. Und
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Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist mittig ein Geländer angebracht. Gast- und WC-Räume sind alle barrierefrei.
Wir schauten uns die Speisekarte am Eingang an. Deutsch, gutbürgerlich, pfälzisch.
Wir betraten den großen Gastraum, die beiden Damen an der Theke begrüßten uns freundlich und wir durften uns einen Tisch auswählen. Uns zog es links ins Nebenzimmer, dieser Raum war durch viele Fenster einfach heller als der Hauptgastraum.
Rustikale, gepflegte Einrichtung. Die „gute alte Zeit“ findet man nicht mehr oft, hier ist sie stehen geblieben. Kamin, Holzvertäfelungen und reichlich Trophäen an der Wand. Nun, als Jägerstochter durfte ich mit solchen Dekorationen aufwachsen. Aber ich kann dem nun wirklich rein gar nichts abgewinnen. Ein gutes Wildgericht auf dem Teller finde ich geschmackvoller.
Die Speisekarten wurden gereicht und unsere Getränkewünsche abgefragt.
Die Getränke waren schneller bestellt als unser Essen.
Alkoholfreies Pils, 0,33 l, € 3,70
Mineralwasser, 0,75 l, € 4,50
Umgehend wurden wir mit gut gekühlten Getränken versorgt.
Ca. 40 Gerichte (ohne Desserts) umfasst die deutsch- und französischsprachige Speisekarte.
Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, pfälzer Spezialitäten, Forelle. Selbst das Toast Hawai fehlte nicht.
Die Devise des Hauses „Ländlich-Deftig-Frisch“ wird leider nicht konsequent umgesetzt. Ein Blick in die Deklaration der Zusatzstoffe klärt auf, dass doch Vieles nicht klassisch und frisch zubereitet wird.
Zum Essen bestellte ich mir den
„Bauernsalat“ Mediterrane Salatvariation, mit Tomaten, Gurken, Peperoni, Zwiebeln und Schafskäse - € 11,90.
Die Forelle aus eigenem Gewässer, ein Bach fließt direkt hinter dem Haus, hätte mich sehr gereizt. Ich hatte aber Bedenken, dass mir die Portion zu groß ist.
Für das Abendessen in Gimmeldingen war ein Tisch reserviert.
Dazu bestellte ich mir aber noch eine Portion Bratkartoffen - € 3,00. Ich hatte Appetit auf die warme Beilage.
Zwiebelschnitzel vom Schwein in deftiger Zwiebelsauce, Pommes Frites und buntem Salat - € 13,80, die Wahl meines Mannes.
Dass das Haus auf Ausflügler, berufstätige Reisende und Reisegruppen spezialisiert ist, merkten wir spätestens als bereits ca. 15 Minuten nach unserer Bestellung das Essen serviert wurde.
Die Küche muss gut organisiert sein. Trotz der Schnelligkeit sah alles frisch zubereitet und appetitlich aus.
Knusprige Pommes, ordentlich gebräunte und ebenfalls mit krossen Stellen versehene Bratkartoffeln.
Meine Vitaminfuhre war mehr als reichlich. Ein Forellengericht hätte nicht üppiger ausfallen können.
Zu meinem Salat gab es noch Baguette (stand nicht auf der Karte). Ich war glücklich mit meinen sehr schmackhaften Bratkartoffeln, denn das Baguette war auch die gutbügerlich-deutsche Ausführung eines luftgefluteten Teiglings ohne Geschmack, es erinnert mich immer an Styropor. Aber sicherlich gibt es auch Anhänger dieses Brotes, gibt es ja schon seit mindestens 50 Jahren in dieser Form.
Frische Blattsalate, versteckte Rohkostsalate, rote Zwiebeln (die ich sehr mag), Paprikawürfel, Tomaten, Peperoni und Fetawürfel angerichtet auf einem großen Glasteller. Das Essig-Öl-Dressing roch säuerlicher als es war. Das passte alles. Lediglich der Gurkensalat, der sich unter dem Blattwerk verbarg, war mir zu sehr abgesoffen. Dafür der Karottensalat klasse. Geschafft habe ich die Portion nicht.
Das Schnitzel meines Mannes leider mit dunkler Pülverchen-Geschmacksverstärkersauce. Das kommt davon, wenn man nicht alles liest. Die „deftige Zwiebelsauce“ hatte er leider überlesen. Bei uns wird ein Zwiebelschnitzel immer mit leicht gebratenen Zwiebeln ohne Sauce serviert.
Da das Schnitzel war leider recht trocken und somit auch nicht saftig zart. Wenn dem immer so ist, erklärt es die Sauce zum Fleisch. Ein OK gab es aber noch für das Gericht mit guten Pommes und einem ordentlichen Beilagensalat. Die Sauce ließ die Panade aufweichen. Schön war, dass die Pommes im separaten Schälchen gereicht wurden und somit von der Sauce verschont blieben.
In der Zwischenzeit waren, trotz späterer Mittagszeit, noch zahlreiche Gäste eingetroffen. Die Küche ist durchgehend geöffnet und dies scheint sich zu lohnen. Alle Gäste wurden zügig versorgt. Amerikanischen Gästen half weder die deutsche noch die französische Speiseerklärung. Möglicherweise die Chefin versorgte die Gäste routiniert auf englisch und gab noch Erklärungen zu den Speisen.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Zahlen an der Kasse per EC war möglich.
Das Landgasthaus ist jetzt nicht die Gastronomie für ein mehrgängiges Dinner. Muss ja auch nicht sein. Liebhaber der gutbürgerlichen Küche und großer Portionen sind hier sicherlich zufrieden. Wenn es nochmals passt, würde ich auf jeden Fall die frische Forelle probieren.