Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939365x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 06.01.2018 2018-01-06| Aktualisiert am
06.01.2018
Besucht am 30.12.20172 Personen
Rechnungsbetrag: 15 EUR
Der Mosel-Wein-Nachts-Markt lockte uns nach Weihnachten an die Mosel. An die Trabener Moselseite. Noch bis Silvester geöffnet, schafften wir es gerade noch, diesen traumhaften Gewölbekeller-Weihnachtsmarkt erstmalig zu besuchen! Verteilt auf 4 Keller – schaut ihn Euch 2018 zur Weihnachtszeit an!
Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet. .
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und mit Verstand renoviert, angenehme Beleuchtung. Ein gemütlich-modernes Interieur, alte Bestandteile, wie die aufwändige Deckenvertäfelung und die Schwenktüre zum Gastraum blieben erhalten und wurden restauriert. Im Gespräch am Nebentisch erfuhren wir, dass die Deckenvertäfelung früher bei nahendem Hochwasser demontiert wurde. . .
Zwei freundliche Damen waren für den Service zuständig, das Café schon gut besucht. Es schien, dass auch viele Mosellaner hier einen neuen Treffpunkt finden.
Wir wählten einen kleinen Tisch am Ofen mit sehr bequemen Sesseln. .
Auf der Schiefertafel entdeckte ich die vegetarische Kartoffelsuppe - € 5,50 (es gibt die Suppe auch mit Wurst). .
Aus der nostalgisch gestalteten Karte (unter anderem fand sich hier auch eine kleine Auswahl an herzhaften Speisen) wählte ich zur Suppe einen trockenen Schoppenriesling vom Weingut Franz - € 3,70 / 0,2l.
Mein Mann nahm die Kuchen- und Tortenvitrine unter die Lupe und entschied sich für die Schoko-Eierlikörtorte - € 3,50. Dazu eine Tasse Kaffee - € 2,60. Moselriesling
Dampfend heiß erhielt ich die Kartoffelsuppe. Eine sehr tiefe Suppenschale und somit eine riesige Portion. Vegetarische Kartoffelsuppe
Die Kartoffelsuppe war perfekt nach „Hausfrauenart“ zubereitet und richtig gut abgeschmeckt. Der Wein passte perfekt (im Weingut Franz waren wir später noch im Wein-Nachts-Gewölbe, fanden aber keinen Platz mehr). Zur sämigen Suppe gab es noch 2 Scheiben frisches Bauernbrot. Ich war pappsatt, die Suppe wärmte von innen, der Ofen hinter mir den Rücken. Ich wechselte zum Platz gegenüber.
Mein Mann war von seiner Torte mehr als angetan. Sie war richtig frisch mit luftigem Bisquitboden, auch die Sahnefüllungen luftig-fein. Toller Geschmack, ich habe probiert! Schoko-Eierlikörtorte mit Geleekern
Die Frage, ob alles schmeckt, fehlte kurze Zeit nach dem Servieren nicht. Und beim Zahlen ergab sich noch ein nettes Gespräch zur Historie des Hauses. Zum Haus gehört außerdem eine „Fifties Bar“, Ferienwohnungen „Alte Schmiede“ und das „Zeitreise-Museum“. Das Museum werden wir sicherlich auch gelegentlich besuchen.
Die Toiletten sind ebenerdig und nagelneu. Hier natürlich keinerlei Beanstandungen.
Wir kommen gerne wieder!
Der Mosel-Wein-Nachts-Markt lockte uns nach Weihnachten an die Mosel. An die Trabener Moselseite. Noch bis Silvester geöffnet, schafften wir es gerade noch, diesen traumhaften Gewölbekeller-Weihnachtsmarkt erstmalig zu besuchen! Verteilt auf 4 Keller – schaut ihn Euch 2018 zur Weihnachtszeit an!
Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet.
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und... mehr lesen
Haus am Stadtturm
Haus am Stadtturm€-€€€Cafe, Weinstube, Pension065418145866Moselstr. 2, 56841 Traben-Trarbach
5.0 stars -
"Ein vielversprechendes neues Café an der Mosel" PetraIODer Mosel-Wein-Nachts-Markt lockte uns nach Weihnachten an die Mosel. An die Trabener Moselseite. Noch bis Silvester geöffnet, schafften wir es gerade noch, diesen traumhaften Gewölbekeller-Weihnachtsmarkt erstmalig zu besuchen! Verteilt auf 4 Keller – schaut ihn Euch 2018 zur Weihnachtszeit an!
Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet.
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und
Geschrieben am 31.12.2017 2017-12-31| Aktualisiert am
01.01.2018
Besucht am 17.12.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
Das Weihnachtsessen unter Vereinsmitgliedern stand an und wurde für die Speisekammer festgelegt. Das Restaurant liegt ziemlich abseits, aber fahren musste sowieso jeder. Sicherlich profitiert das Restaurant von den Wanderern der schönen Nohener Naheschleife.
Vor der Türe gibt es einige Parkplätze, geh- / rollstuhlgerecht ist das Haus nicht.
Wir betraten das Haus etwas unschlüssig, waren zum ersten Mal da. Die Tür zum Thekenraum stand offen, kurze Klärung zu wem wir gehören und dann begleitete uns eine Mitarbeiterin in den Nebenraum. Zum Glück den im Raum „Pilsstube“ mit Theke wird geraucht.
Das hatte zur Folge, dass sobald die Türe zum Nichtraucherraum geöffnet wurde, dezente Nikotindüfte hinein wehten. Die Toiletten im Obergeschoss sind modernisiert, sauber und gepflegt. Der Weg führt an der Küche vorbei. Später merkten wir im Auto, dass unsere Kleider sehr stark nach Frittierfett stanken.
Unser Raum war nett weihnachtlich hergerichtet, die Tische schön eingedeckt. Alles ganz gemütlich. Der rauchfreie Gastraum
Nach und nach vervollständigte sich unsere Runde, mit 13 Personen waren wir komplett. Die Mitarbeiterin nahm nach und nach die Getränke auf. Freundlich, aber auch irgendwie nervös und unsicher.
Die Speisekarten, in netter Aufmachung, ohne Kennzeichung der Allergene und Zusatzstoffe, wurden gereicht. Die Karte abwechslungsreich, aber nicht so, dass man auf Frischeküche schließen kann. Beilagen fast ausschließlich Pommes, Kroketten und Rösti, dazu Salat, kein Gemüse. Änderungen der Speisen werden mit € 1,00 berechnet! Das würde mich brennend interessieren, ob dies bei z. B. einem Beilagenwechsel (Pommes statt Kroketten) schon zu Buche schlägt!? Kann man sich das in so einem kleinen Ort erlauben?
Es gab einige Fragen zu den Speisen und es schien, dass hier nicht oft nachgefragt wird. Die Bedienung reagierte sehr verwundert.
Ich fand auf der Karte keinen Wein (Apfelwein und Schorle findet man unter „Biere). Wein und Schorle bei den Bieren
Fragte also die Mitarbeiterin, ob es einen trockenen Weißwein gibt. „Ja, Riesling“, die Antwort. Nun denn! Der Wein gut gekühlt und gut trinkbar, wenig Säure. € 2,40 / 0,2 l ein fairer Preis, zumal sich später herausstellte, dass es ein Wein vom Naheweingut Barth, Kirschroth war. Mein Mann, der fahren durfte, blieb beim alkoholfreien Pils, 0,33 l € 1,70.
Die nächste Frage war, ob die Bratkartoffeln mit Speck sind. Insgesamt 3 Personen wollten Bratkartoffeln ohne Speck. Ging laut Aussage der Küche nicht, also vermute ich, auch die Bratkartoffeln sind TK-Ware.
Auf Schiefertafeln wurde Wildsalami und Wildschinken aus eigener Herstellung angeboten. Ich fragte, ob es vielleicht aktuell auch ein Wildgericht gibt. Das gab es leider nicht, sondern nur "wenn es da ist".
Dann die Frage, ob die Rösti hausgemacht sind. Sind sie nicht. Aber irgendwas wollten wir ja essen.
Also für meinen Mann und mich die Convenience-Rösti mit gebratenen Zwiebeln und Champignons und einer großzügigen Salatgarnitur zu € 10,50.
Ziemlich miteinander erhielt unser Tisch die Speisen. Eine Vereinskollegin, gebürtig aus Madagaskar, bestellte sich mutig den Filetteller "Madagaskar". Ich fragte sie, wie es denn schmeckt. Sie grinste und antwortete "deutsch". Sie war aber nicht unzufrieden, nur das Fleisch war etwas trocken.
Unser Gericht war reichlich, die TK-Rösti geschmacklich gut und schön knusprig. Kartoffelrösti mit Zwiebeln und Champignons und Salat
Unter den frischen Blattsalaten fanden sich noch gut angemachte Rohkostsalate. Leider gab es obenauf ein mastiges Fertigdressing. Champignons und Zwiebeln waren gut angebraten und mit Streuwürze abgeschmeckt. Aber letztlich ein Essen, für das ich nicht in ein Restaurant gehe und es zu Hause frisch und somit besser zubereiten würde.
Eine Frau, sie wurde schon bei den Getränken vergessen, hatte wartete noch auf ihr Putensteak. Da kam die Bedienung und sagte „Putensteak geht nicht, würden Sie auch ein Rumpsteak nehmen?“. Zähneknirschend wurde zugestimmt und ergänzt, dass sie dafür aber den höheren Preis nicht zahlt. Das hörte die Servicedame nicht mehr, sie war schon weg um sofort wieder mit dem Rumpsteak an den Tisch zu kommen. Entweder war hier bei der Bestellannahme oder in der Küche etwas schief gelaufen.
Einige Zeit später schaute ich zu dieser Vereinskollegin rüber, ein Schlachtfest auf dem Teller. Sie hatte das Rumpsteak mehrmals durchgeschnitten und es war absolut „rare“, sie konnte es so nicht essen. Nach dem Servieren der Gerichte war der Service längere Zeit nicht zu sehen, so reklamierte sie auch nicht und aß nur Pommes und Salat. Beim Abräumen dann die Frage „soll ich Ihnen das Fleisch einpacken?“ Es war deutlich am Teller zu erkennen, dass vom Fleisch nichts fehlte. Die Frau antwortete „Das rohe Fleisch möchte ich auch nicht mehr zu Hause“. Das war’s.
So richtig wunderte es mich nicht, als beim Abrechnen das Rumpsteak berechnet wurde. Und die Frau wollte schon verärgert bezahlen. Mit mehreren Leuten konnten wir sie davon abhalten! Die Differenz betrug zwar nur € 3,10, ich habe es aber schon erlebt, dass ein falsch serviertes (und zufriedenstellendes) Gericht gar nicht oder deutlich ermäßigt berechnet wurde. Sie bot also an, das Putengericht für € 13,90 zu zahlen. Die Mitarbeiterin kam zurück, laut Chefin müsste das Rumpsteak berechnet werden. Jetzt schalteten sich noch ein paar Leute mit in die Diskussion ein. Die Servicedame meinte dann, wir sollten selbst zur Chefin gehen. Da konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen, die Chefin könne sich auch mal beim Gast blicken lassen. Letztlich ging doch der Gast zur Chefin in die Pilsstube und man einigte sich auf € 13,90.
Das war natürlich eine "klasse" Werbung der Speisekammer an unserem Tisch. So ein Verhalten habe ich noch nie erlebt und es ist mir auch vollkommen unverständlich.
Das Weihnachtsessen unter Vereinsmitgliedern stand an und wurde für die Speisekammer festgelegt. Das Restaurant liegt ziemlich abseits, aber fahren musste sowieso jeder. Sicherlich profitiert das Restaurant von den Wanderern der schönen Nohener Naheschleife.
Vor der Türe gibt es einige Parkplätze, geh- / rollstuhlgerecht ist das Haus nicht.
Wir betraten das Haus etwas unschlüssig, waren zum ersten Mal da. Die Tür zum Thekenraum stand offen, kurze Klärung zu wem wir gehören und dann begleitete uns eine Mitarbeiterin in den Nebenraum. Zum Glück... mehr lesen
2.0 stars -
"Wenig Frischeküche und unnötige Diskussionen" PetraIODas Weihnachtsessen unter Vereinsmitgliedern stand an und wurde für die Speisekammer festgelegt. Das Restaurant liegt ziemlich abseits, aber fahren musste sowieso jeder. Sicherlich profitiert das Restaurant von den Wanderern der schönen Nohener Naheschleife.
Vor der Türe gibt es einige Parkplätze, geh- / rollstuhlgerecht ist das Haus nicht.
Wir betraten das Haus etwas unschlüssig, waren zum ersten Mal da. Die Tür zum Thekenraum stand offen, kurze Klärung zu wem wir gehören und dann begleitete uns eine Mitarbeiterin in den Nebenraum. Zum Glück
Geschrieben am 26.12.2017 2017-12-26| Aktualisiert am
03.04.2018
Besucht am 08.12.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 198 EUR
Sushi ist in Deutschland ebenso wenig eine Modeerscheinung wie Pizza und Döner. In meiner Heimatstadt Düsseldorf war ich schon in meiner Jungend fasziniert im Japanviertel unterwegs. Vor ca. 30 Jahren war Sushi dort allerdings etwas ganz Exotisches für mich.
Vor einigen Wochen aßen wir in Kaiserslautern Sushi und mein Mann bewunderte die Zubereitung der kleinen Leckereien. Ich witterte meine Chance, fand „morita“ mit ansprechender Homepage. Postwendend erhielt ich den Gutschein, sein Geburtstagsgeschenk!
Einen Sushikurs! Luftsprünge verursachte das Geschenk nicht, denn kochen will mein Mann irgendwie nicht. Aber außer Reis wird ja bei Sushi nicht gekocht. Und als Schippelhilfe arbeitet mein Mann genauer als ich. Beste
Voraussetzungen. Da der Kurs für uns beide gebucht war, war er schon mal etwas beruhigter.
Bei allerfeinstem Schneegestöber machten wir uns auf die 100 km nach Saarbrücken. Frau Moritas Geschäft liegt etwas außerhalb im Stadtteil St. Arnual. Einen Parkplatz muss man suchen, wir fanden ihn direkt vor der Türe. Eingang
Das Geschäft beinhaltet den japanischen Fachhandel und Onlineshop für hochwertigste Messer, Keramik, japanische Lebensmittel und Sushizutaten (ohne Fisch). Shop
Veranstaltungsraum für diverse japanische Kochkurse, Party- und Eventservice, sowie den Abholservice. Ein Restaurant ist es nicht.
Mika Morita empfing uns herzlich, wir waren die ersten der insgesamt 10 Teilnehmer. Die Speisetafel war schon schlicht, aber festlich schwarz-rot eingedeckt. Die Tafel
Nach und nach vervollständigte sich die Gruppe und wir wurden mit unseren morita-Kochschürzen ausgestattet.
Mika wurde über den Abend von einem sehr netten jungen Mitarbeiter unterstützt. Er hielt ihr sprichwörtlich „den Rücken frei“, sorgte routiniert für Ordnung und Sauberkeit, umsorgte die Teilnehmer. Alles appetitlich vorbereitet
Gereicht wurde als Aperitif ein Pflaumenwein auf Eis. Sehr erfrischend und nicht zu süß. Pflaumenwein
Für die Autofahrer gab es gekühlten grünen Tee mit sehr feinem Aroma. Als Snack wurden gesalzene Edamame-Bohnen gereicht, die mögen wir beide sehr.
Und los ging es mit unserer gut gelaunten Truppe! Mein Mann war bereits nach wenigen Minuten vollkommen begeistert von diesem Kurs!
Im Reiskocher wartete der vorbereitete Sushireis auf seine weitere Verarbeitung mit Reisessig, Salz und Zucker. Durch eifriges Fächern wurde er auf Zimmertemperatur gekühlt und dann für die Teilnehmer portioniert. Reiskühlung in Handarbeit
Wir lernten die richtige Schnitttechnik des Fisches und erfuhren die Feinheiten der original japanischen Sashimimesser. Davon hat Mika einige zu bieten. Eine schwer bewaffnete Geschäftsfrau! Thunfisch Achtung! Scharf!
Es folgte die klassische Zubereitung einer Tamago-Rolle (Japanisches Omelette).
Danach die Zubereitung von Maki-Sushi mit Lachs, Thunfisch, Avocado, Gurke, Takuan (traditionell eingelegter Rettich). Das Rollen der Maki war viel einfacher als erwartet. Bei Mika ging es allerdings so schnell wie gezaubert. .
Danach gelang uns unter Mikas professioneller Anleitung das Anrichten verschiedener Nigiri-Sushi (Lachs, Thumfisch Tamagorolle und geflämmter Aal). Jeder Teilnehmer schuf sich so sein eigenes Sushimenü für den Abend. Alle eifrig dabei!
Die hochwertigen und frischen Zutaten trugen natürlich sehr zum Gelingen und Geniessen bei. Es ist geschmacklich ein himmelweiter Unterschied, wenn das Sushi frisch zubereitet und serviert wird. Wenn es erst einmal vorgefertigt stundenlang in einer Kühlung lag, ist der Geschmack verloren. Mein erstes Sushi. An den optischen Feinheiten muss ich noch arbeiten.
Beim anschließenden Verzehr gab es einen trockenen Silvaner vom fränkischen Weingut Rainer Sauer. Dieser Wein, mit wenig Säure, passte hervorragend zum Sushi (der Abend "Sushi und Wein" würde uns auch interessieren, dann brauchen wir aber ein Hotel in der Nähe). Außerdem gab es gekühlten grünen Tee und Mineralwasser.
Das war ein mehr als kurzweiliger Abend und es wurde sehr viel gelacht. Mika verstand es perfekt eine lockere und gute Stimmung zu verbreiten. Sie unterhielt die Teilnehmer mit einem Mini-Sprachkurs, Reiskunde, Geschichten der japanischen Lebensart und -kultur samt Tischetikette, Erklärungen der japanischen und auch chinesischen Schriftzeichen. Schriftzeichen
Jeder Teilnehmer erhielt zum Abschied seine Schürze, Rezeptemappe und die Essstäbchen mit dem eigenen Vornamen in japanischer Schrift. "PETRA" Stäbchen
Es wurde uns viel mehr als angekündigt geboten. So auch ein Fingerfood-Dessert, denn Mika meinte: „Deutsche brauchen immer ein Dessert“. Dies kam natürlich auch japanisch daher: Ein Mochi-Eis. Japanisches Fingerfood-Dessert
Ein Bällchen Vanilleeis in einem Teigmantel aus Klebereis! Mochi-Eis. Lecker!
Mika hat uns durch ihre mitreißende Art und Persönlichkeit schwer beeindruckt! Und so war mein Mann sofort dabei, uns für den nächsten Kurs im März anzumelden!
Wir freuen uns schon drauf! *
Unsere erste heimische Sushi-Generalprobe gab es auch schon.
Erfolgreich und GEMEINSAM!
*Ergänzung vom 02.04.18:
Am 29.03. waren wir gemeinsam mit meinem Bruder im Sushi Kochkurs II.
Sashimi, Inside-Out-Rolls mit Doraden-Wolfsbarsch-, Lachs- und Thunfischtatar, Nigiri-Sushi mit Garnelen, Oshi-Sushi mit Aal (gepresstes Sushi),Gunkan-Maki, hauchdünne Rettichstreifen standen auf dem Zubereitungsplan.
Die Teilnehmergruppe war absolut klasse, wir haben uns super unterhalten. Mika Morita hat uns wieder mit toller Vorbereitung, Fachwissen und ihren lehrreichen Informationen durch den Abend geführt. Es wurde viel gelacht :-)
Einige Bilder vom 29.03. habe ich hier ergänzt.
Sushi ist in Deutschland ebenso wenig eine Modeerscheinung wie Pizza und Döner. In meiner Heimatstadt Düsseldorf war ich schon in meiner Jungend fasziniert im Japanviertel unterwegs. Vor ca. 30 Jahren war Sushi dort allerdings etwas ganz Exotisches für mich.
Vor einigen Wochen aßen wir in Kaiserslautern Sushi und mein Mann bewunderte die Zubereitung der kleinen Leckereien. Ich witterte meine Chance, fand „morita“ mit ansprechender Homepage. Postwendend erhielt ich den Gutschein, sein Geburtstagsgeschenk!
Einen Sushikurs! Luftsprünge verursachte das Geschenk nicht, denn kochen... mehr lesen
5.0 stars -
"Kultur und Lebensart aus Japan in Saarbrücken. Ein Kochkurs zum Lernen, Genießen und Spaß haben!" PetraIOSushi ist in Deutschland ebenso wenig eine Modeerscheinung wie Pizza und Döner. In meiner Heimatstadt Düsseldorf war ich schon in meiner Jungend fasziniert im Japanviertel unterwegs. Vor ca. 30 Jahren war Sushi dort allerdings etwas ganz Exotisches für mich.
Vor einigen Wochen aßen wir in Kaiserslautern Sushi und mein Mann bewunderte die Zubereitung der kleinen Leckereien. Ich witterte meine Chance, fand „morita“ mit ansprechender Homepage. Postwendend erhielt ich den Gutschein, sein Geburtstagsgeschenk!
Einen Sushikurs! Luftsprünge verursachte das Geschenk nicht, denn kochen
Geschrieben am 20.12.2017 2017-12-20| Aktualisiert am
20.12.2017
Unter der Leitung von Küchenchef Markus Pape eröffnete in diesem Sommer der Meisenheimer Hof ein Café in Meisenheim. Direkt gegenüber vom Meisenheimer Hof befindet sich nun die hoteleigene Konditorei mit Café. Konditorin Dana-Marie Finney sorgt laut Pressebericht für die süßen Kreationen.
Mit meiner Kollegin entdeckte ich das schöne Café vor unserem gemeinsamen Weihnachtsessen im Meisenheimer Hof. .
Das Angebot ist vielfältig: Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten, aktuell Stollen und Weihnachtsgebäck. Für den herzhaften Gaumen gibt es französische und regionale Rohmilch-Käsespezialitäten. .
Selbstverständlich fehlen auch Weine hier nicht im Angebot.
In dem ehemaligen Buchladen werden auch aktuell noch Bücher (überwiegend „Genussliteratur“), Gewürze, Öle, Tees, Schokolade, kleine Geschenkideen verkauft.
Kurz vor dem Feierabend des Cafés durften wir uns in Ruhe umsehen. Das Café erstreckt sich über 2 Etagen. .
Im Sommer gibt es schöne Sitzgelegenheiten vor dem restaurierten Haus am Klenkertor.
Meine Kollegin und ich werden das Café so bald wie möglich besuchen!
Unter der Leitung von Küchenchef Markus Pape eröffnete in diesem Sommer der Meisenheimer Hof ein Café in Meisenheim. Direkt gegenüber vom Meisenheimer Hof befindet sich nun die hoteleigene Konditorei mit Café. Konditorin Dana-Marie Finney sorgt laut Pressebericht für die süßen Kreationen.
Mit meiner Kollegin entdeckte ich das schöne Café vor unserem gemeinsamen Weihnachtsessen im Meisenheimer Hof.
Das Angebot ist vielfältig: Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten, aktuell Stollen und Weihnachtsgebäck. Für den herzhaften Gaumen gibt es französische und regionale Rohmilch-Käsespezialitäten.
Selbstverständlich fehlen auch Weine... mehr lesen
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"Meisenheimer Hof eröffnete Café" PetraIOUnter der Leitung von Küchenchef Markus Pape eröffnete in diesem Sommer der Meisenheimer Hof ein Café in Meisenheim. Direkt gegenüber vom Meisenheimer Hof befindet sich nun die hoteleigene Konditorei mit Café. Konditorin Dana-Marie Finney sorgt laut Pressebericht für die süßen Kreationen.
Mit meiner Kollegin entdeckte ich das schöne Café vor unserem gemeinsamen Weihnachtsessen im Meisenheimer Hof.
Das Angebot ist vielfältig: Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten, aktuell Stollen und Weihnachtsgebäck. Für den herzhaften Gaumen gibt es französische und regionale Rohmilch-Käsespezialitäten.
Selbstverständlich fehlen auch Weine
Bei unserem Spaziergang durch die Weinberge entdeckten wir unten am Rhein ein Zirkuszelt. Die Platzierung passte nicht so recht für einen Wanderzirkus.
Auf dem Rückweg kamen wir zufällig am „Zirkus“ vorbei. Kein Zirkus, sondern eine vielfältige Ausflugsgastronomie. Das kleine runde Zirkuszelt mit buntem Dach entpuppte sich als eine Art bestuhlter Wintergarten. Maroder, aber ansprechender Charme vergangener Zeit. .
Im rustikalen Hof steht eine alte Reitschule mit Geldeinwurf und dem Hinweis „in Betrieb“. Die alte Reitschule, wohl ca. aus den 50er Jahren
Ich traute der Sache zwar nicht, warf aber eine Münze für den guten Zweck. Und siehe da: Mit lauter Kirmesmusik drehte sich das beleuchtete Karussell.
Die Wirtin sah uns wohl aus der Küche im Nebengebäude und gab uns den Hinweis, die Gaststube im Altbau sei geöffnet, wir könnten ruhig „ins Warme“ gehen.
Dies machten wir dann, nachdem wir den Hinweis auf „eine der kleinsten Brauereien Deutschlands“ Bacchusbräu lasen. Warum nicht mal ein Bier im Winzerort?
Die Gaststube war gut geheizt und bis kurz darauf die Wirtin kam, gab es viel zu sehen. . .
Kein kupfern-glänzenden Sudwerk, sondern eher ein familiäres Wohnzimmer mit allerlei Sammelsurium. Instrumente, Marionetten, Blech-Werbetafeln…
Wir bestellten beide ein Bier. Mein Mann ein „Loreley“, ein helles Fassbier. Ich ein „1498“, ein dunkles, malzigeres Bier. Beide naturtrüb und untergärig, 5,3% vol. Und sehr süffig. 0,4 l - € 3,50.
Die kleine Speisekarte bietet einfache, gutbürgerliche Gerichte. Sicherlich ist für jeden etwas dabei.
Neben der Gaststube befindet sich das kleine Regionaltheater.
Die Wirtin berichtete freundlich über diverse Veranstaltungen. Im Sommer sitzt man draußen bestimmt sehr schön. Auch mit Kindern ist das Brauhaus (es gibt auch Limo) sicherlich einen Ausflug wert.
Die Toiletten sind modernisiert und gepflegt.
Im Winter ist nur an den Wochenenden geöffnet. Oder auf Zuruf, wie bei uns!
Bei unserem Spaziergang durch die Weinberge entdeckten wir unten am Rhein ein Zirkuszelt. Die Platzierung passte nicht so recht für einen Wanderzirkus.
Auf dem Rückweg kamen wir zufällig am „Zirkus“ vorbei. Kein Zirkus, sondern eine vielfältige Ausflugsgastronomie. Das kleine runde Zirkuszelt mit buntem Dach entpuppte sich als eine Art bestuhlter Wintergarten. Maroder, aber ansprechender Charme vergangener Zeit.
Im rustikalen Hof steht eine alte Reitschule mit Geldeinwurf und dem Hinweis „in Betrieb“.
Ich traute der Sache zwar nicht, warf aber eine Münze für... mehr lesen
Bacchusbräu – Kleines Brauhaus auf der Rheinterrasse
Bacchusbräu – Kleines Brauhaus auf der Rheinterrasse€-€€€Hausbrauerei, Gaststätte, Eventlocation06743 919179Koblenzer Straße 14 - 20, 55422 Bacharach
4.0 stars -
"Skurilles Ambiente und süffiges Bier." PetraIOBei unserem Spaziergang durch die Weinberge entdeckten wir unten am Rhein ein Zirkuszelt. Die Platzierung passte nicht so recht für einen Wanderzirkus.
Auf dem Rückweg kamen wir zufällig am „Zirkus“ vorbei. Kein Zirkus, sondern eine vielfältige Ausflugsgastronomie. Das kleine runde Zirkuszelt mit buntem Dach entpuppte sich als eine Art bestuhlter Wintergarten. Maroder, aber ansprechender Charme vergangener Zeit.
Im rustikalen Hof steht eine alte Reitschule mit Geldeinwurf und dem Hinweis „in Betrieb“.
Ich traute der Sache zwar nicht, warf aber eine Münze für
Geschrieben am 11.12.2017 2017-12-11| Aktualisiert am
11.12.2017
Besucht am 06.12.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
Vom 6. auf den 7. Dezember buchte ich eine Übernachtung in Bacharach. Wir trafen schon mittags ein und fanden so noch Zeit für einen langen Spaziergang durch die Weinberge, am Rhein entlang und durch Bacharach.
Die Touristenzeit ist vorbei und es ist sehr ruhig im Ort, viele Gastronomiebetriebe halten Winterpause.
Die Lurelei hatte zum Glück geöffnet. Am Vortag entdeckte ich, dass die Lurelei bei GastroGuide selbst neue und schöne Bilder eingestellt hat. Da durfte unser Besuch nicht fehlen!
Ein junger Mann begrüßte uns, ich glaube, es war der gleiche Mitarbeiter wie bei unserem Besuch im Sommer. Im geschützten Innenhof konnten wir dieses Mal nicht Platz nehmen, innen fand sich aber auch ein schöner Platz. .
Das ist alles sehr nett hergerichtet und weit entfernt vom verbreiteten barachacher Flair der vergangenen 50 Jahre.
Freies W-LAN lockt die Gäste zu längeren Verbleib. Eine Frau machte es sich mit ihrem Laptop hier gemütlich.
Die Bistroküche ist durchgehend geöffnet.
Mein Mann wählte von der Kuchentheke einen Käsekuchen - € 2,50 und einen Pott Kaffee - € 2,80. Hinten im Bild der Käsekuchen
Der Käsekuchen schmeckte ihm ganz wunderbar. Klassisch gebacken, schön gebräunt. Dann wurde wohl nachträglich mittig eine Vanillecreme aufgetragen.
Ich schwankte bei meiner Wahl zwischen zwei Flammkuchen. Der junge Mann riet mir zum Flammkuchen „Lurelei“ (Ziegenkäse / Walnüsse / Birne / Honig / Thymian) - € 10,50. Ein sehr guter Tipp!
Dazu ein Glas trockener Riesling vom Weingut Eisenbach-Korn - € 3,50.
Der Flammkuchen wurde von ihm frisch zubereitet und knusprig heiß auf dem Holzbrett serviert. Das durftete sehr aromatisch. Flammkuchen Lurelei
Die klassische Kombination des Belages (Ziegenkäse, Birne, Wallnuss, Honig) passte perfekt. Ein sehr guter Honig rundete geschmacklich ab. Dieser Flammkuchen, wenn auch nicht mit traditionellem Belag, war zu 100 % mein Geschmack. Einen besseren Flammkuchen habe ich noch nicht gegessen!
Die sauberen und modernen Toiletten befinden sich im 1. OG. Im Vorraum liegt das Gästebuch aus, hier hinterließ ich gerne meinen Gruß: Mein Gruß im Gästebuch der Lurelei ;-)
Ebenerdig gibt es eine rollstuhlgerechte Toilette.
Das war eine richtig feine Pause in der Lurelei. Wir wurden freundlich verabschiedet und kommen gerne wieder!
Vom 6. auf den 7. Dezember buchte ich eine Übernachtung in Bacharach. Wir trafen schon mittags ein und fanden so noch Zeit für einen langen Spaziergang durch die Weinberge, am Rhein entlang und durch Bacharach.
Die Touristenzeit ist vorbei und es ist sehr ruhig im Ort, viele Gastronomiebetriebe halten Winterpause.
Die Lurelei hatte zum Glück geöffnet. Am Vortag entdeckte ich, dass die Lurelei bei GastroGuide selbst neue und schöne Bilder eingestellt hat. Da durfte unser Besuch nicht fehlen!
Ein junger Mann begrüßte... mehr lesen
Die Lurelei
Die Lurelei€-€€€Bistro, Bar, Cafe06743947268Oberstraße 26 - 28, 55422 Bacharach
4.5 stars -
"Unser zweiter Besuch – wir wurden nicht enttäuscht!" PetraIOVom 6. auf den 7. Dezember buchte ich eine Übernachtung in Bacharach. Wir trafen schon mittags ein und fanden so noch Zeit für einen langen Spaziergang durch die Weinberge, am Rhein entlang und durch Bacharach.
Die Touristenzeit ist vorbei und es ist sehr ruhig im Ort, viele Gastronomiebetriebe halten Winterpause.
Die Lurelei hatte zum Glück geöffnet. Am Vortag entdeckte ich, dass die Lurelei bei GastroGuide selbst neue und schöne Bilder eingestellt hat. Da durfte unser Besuch nicht fehlen!
Ein junger Mann begrüßte
Geschrieben am 10.12.2017 2017-12-10| Aktualisiert am
10.12.2017
Besucht am 12.11.2017Besuchszeit: Mittagessen 7 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Papa wünschte sich zum 78. Geburtstag ein Familienessen im Parkhotel. Hier fühlt er sich immer sehr wohl. Das Haus ist rollstuhlgerecht, ein wichtiger Punkt für Ausflüge mit ihm als „Rollstuhlpiloten“. Besonders das Bistro, mit viel dunklem Holz, gefällt ihm. "Bistro" ist bei der schönen und stimmigen Einrichtung allerdings auch tief gestapelt.
Ich reservierte frühzeitig telefonisch, mit dem Hinweis, dass ich die Tischdeko selbst übernehme. Papa, ehemaliger Jäger, gab klare Anweisungen (wie immer): „Sag dem Parkhotel, die sollen mir Tanne auf den Tisch machen“. Nun, für "nur" 7 Personen wollte ich diese Aufgabe nicht dem Parkhotel aufdrücken und ich mache so was recht gerne.
Für mich also alleine kurz vorher ein Abstecher. Zwei Mitarbeiterinnen richteten unseren Tisch mit gestärkten Tischtüchern und Stoffservietten her. Das ist im Bistro nicht üblich und ich fand es sehr aufmerksam für den Anlass so schön einzudecken. Ich ergänzte schnell die „Försterdeko“. Gestärkte Baumwolle, mittig eigene Tischdeko.
Kurz darauf trafen wir komplett mit der Familie und Rollstuhltaxi ein. Eine junge Mitarbeiterin, laut Beleg Frau Lisa Mayer, begrüßte uns herzlich. Über den gesamten Mittag war sie für uns zuständig, mit ihr hatten wir richtig Glück. Fröhlich, gut geschult und aufmerksam war sie voll bei der Sache.
Die Karten (Bistro- und Restaurantkarte) wurden gereicht. Wenig später die Getränke aufgenommen.
Große Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,00
Kirner Pils vom Fass, 0,3 l - € 2,50. Alkoholfrei, 0,33 l - € 2,50. Paulaner alkoholfrei und dunkel, 0,5l - € 3,80.
Riesling trocken, 0,2 l - € 4,20.
Wie fast überall in Idar-Oberstein, wird auch hier die regionale Spezialität „Spießbratengerichte vom offenen Buchenholzgrill“ angeboten.
So machte auch das
Schweinefilet (250 gr.) mit Ofenkartoffel, Sauerrahm und Salatteller - 18,50 €
viermal das Rennen. Teilweise wurde die Ofenkartoffel in Pommes getauscht.
Mein Bruder entschied sich wieder einmal für Zwei gefüllte Klöße mit Lauch-Speck-Sauce - € 8,50. Ebenfalls eine regionale Spezialität.
Meine Tante und ich wählten von der Restaurantkarte die hausgemachten Bandnudeln mit Blattspinat, Tomaten und Mozzarella - € 15,00.
Im Bistro wird normalerweise kein Küchengruß serviert. Aber auch hier wurden wir, wohl dem Anlass geschuldet, mit frischem Brot, Olivenöl und hauchdünn aufgeschnittenem Parmaschinken überrascht. Die großzügige Portion überbrückte sehr gut die Wartezeit.
Serviert wurden vorab gemischte Salate. Bunter Salatteller
Ein bunter vielfältiger Teller. Blattsalate und Rohkost gemischt, erstklassiges Dressing. Der Salat wurde von allen sehr gelobt.
Auch mit allen Hauptspeisen waren wir sehr zufrieden. Sie wurden schön heiß auf vorgewärmten Tellern serviert.
Das Schweinefilet butterzart und auf den Punkt gebraten, innen noch leicht rosa, angeschnitten serviert. Schweinefilet "Spießbratenart"
Die Spießbratengerichte werden hier einfach eine Nummer kleiner und feiner als in den typischen Spießbratenrestaurants serviert. Dafür ist die Fleischqualität deutlich besser, halt Klasse statt Masse. Die Pommes schön knusprig, die Ofenkartoffel in der Schale gegart mit gutem Aroma.
Mein Bruder war mit seinen Klößen (Foto von einem früheren Besuch auf der Bistro-Hauptseite) wieder einmal sehr zufrieden. Dazu wurde noch Apfelmus serviert.
Die Bandnudeln perfekt al dente. Eine gute Portion im tiefen Teller. Bandnudeln mit Tomaten und Blattspinat
Zu den frischen angeschmorten Coctailtomaten gab es noch Streifen von getrockneten Tomaten. Dies gab dem Gericht eine zusätzliche gute Würze.
Mit Espresso und Kaffee ließen wir den gemütlichen Mittag ausklingen und wurden herzlich von Frau Mayer verabschiedet. Am ersten Weihnachtstag sind wir hier wieder zu Gast, wir würden uns freuen, sie dann wieder zu treffen. Und vielleicht mal den Chefkoch Herrn Manzi, denn trotz einiger Besuche im Parkhotel konnten wir ihn bisher nicht kennenlernen.
Restaurant und Toiletten sind tadellos sauber und gepflegt.
Papa wünschte sich zum 78. Geburtstag ein Familienessen im Parkhotel. Hier fühlt er sich immer sehr wohl. Das Haus ist rollstuhlgerecht, ein wichtiger Punkt für Ausflüge mit ihm als „Rollstuhlpiloten“. Besonders das Bistro, mit viel dunklem Holz, gefällt ihm. "Bistro" ist bei der schönen und stimmigen Einrichtung allerdings auch tief gestapelt.
Ich reservierte frühzeitig telefonisch, mit dem Hinweis, dass ich die Tischdeko selbst übernehme. Papa, ehemaliger Jäger, gab klare Anweisungen (wie immer): „Sag dem Parkhotel, die sollen mir Tanne auf... mehr lesen
Classico - Bistro im Parkhotel
Classico - Bistro im Parkhotel€-€€€Bistro0678150900Hauptstraße 185, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Kleine Geburstagsfeier im Bistro" PetraIO
Papa wünschte sich zum 78. Geburtstag ein Familienessen im Parkhotel. Hier fühlt er sich immer sehr wohl. Das Haus ist rollstuhlgerecht, ein wichtiger Punkt für Ausflüge mit ihm als „Rollstuhlpiloten“. Besonders das Bistro, mit viel dunklem Holz, gefällt ihm. "Bistro" ist bei der schönen und stimmigen Einrichtung allerdings auch tief gestapelt.
Ich reservierte frühzeitig telefonisch, mit dem Hinweis, dass ich die Tischdeko selbst übernehme. Papa, ehemaliger Jäger, gab klare Anweisungen (wie immer): „Sag dem Parkhotel, die sollen mir Tanne auf
Geschrieben am 08.12.2017 2017-12-08| Aktualisiert am
30.12.2017
Besucht am 16.11.2017Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 110 EUR
Unsere Buffet-Verpflegung im Hotel war gut… gemeint. Aber die Wiederholung des Vortages mittags und abends und des heutigen Mittagsbuffets musste nicht schon wieder sein.
Außerdem fanden meine Kollegen und ich: Weimar einfach zu schade um nicht erkundet zu werden.
Also ließen wir unsere „all-inclusive-Buffet-Verpflegung“ sausen und machten uns zu viert auf Richtung Altstadt. Viele Restaurants waren sehr gut, teilweise bis auf den letzten Platz, besucht. Andere leer. Nun, da wagten wir uns auch nicht rein. Auch geschmacklich sollte es für jeden passen.
Das Mittelmaß fanden wir im „Schwarzen Bären“. .
Das älteste Gasthaus Weimars wurde 1540 erbaut. Die interessante Geschichte des Hauses kann unter http://www.schwarzer-baer.de/Geschichte.html
nachgelesen werden.
Wir betraten den urig-gemütlichen Gastraum. Nicht nur ein netter junger Mitarbeiter begrüßte uns, sondern auch der angenehme Duft von richtig guter Hausmannskost.
Mehrere Tische zur Wahl, wir entschieden uns für den runden Tisch. Die Karten wurden gereicht. Einige Tagesempfehlungen waren auf Schiefertafeln angezeigt.
Die Getränke wurden aufgenommen und zügig serviert.
Radler, 0,4 l - € 3,90, Paulaner Hefeweizen 0,5 l - 4,50, Weimarer Pils, 0,4 l € 3,80. Ich blieb auch mal beim Köstritzer Schwarzbier vom Faß, 0,4 l - € 3,90, 0,2 l - € 2,60. Das kleinere Bier in der Biertulpe schmeckte mir viel besser als das Große im Glaskrug.
Die Speisekarte mit vielen Thüringer Spezialitäten, die Wahl war gar nicht einfach. Der junge Servicemitarbeiter (Kellner 2 laut Beleg) konnte sehr gut Auskunft und Tipps geben. Über den Abend war er immer aufmerksam, locker und gut gelaunt bei der Sache.
Die Herren wählten Suppen zur Vorspeise. Spinatkäsesuppe mit Brotcroutons - € 5,20. Kräftige Kartoffelsuppe mit Brotcroutons - € 5,90.
Die Suppen wurden dampfend heiß serviert. Dazu gab es noch frisches Ciabatta. Spinatkäsesuppe Kräftige Kartoffelsuppe
Die Kollegen waren sehr zufrieden mit ihren deftigen, gut gewürzten Suppen.
Meine Kollegin und ich teilten uns den Bunter Salatteller mit Akazienhonig gratinierten Ziegenkäse - € 12,80.
da dieser als Hauptspeisenportion angeboten wurde. Auch dazu gab es das luftige Ciabatta. Bunter Salatteller mit Akazienhonig gratinierten Ziegenkäse
Der Salat wirklich bunt und vielfältig. Kraut- und Gurkensalat waren separat angemacht. Alle Zutaten frisch mit einem leichten Sahnedressing. Die Ziegenkäsescheiben schön angebräunt, mit dem Akazienhonig sehr fein!
Wir fühlten uns ausgesprochen wohl in der gepflegten Gaststube mit viel dunklem Holz und alten Bildern. ,
Die Toiletten modernisiert, sauber und gepflegt.
Unsere Hauptgerichte wurden nach etwas Wartezeit, für uns genau richtig, serviert. Alles schön heiß auf vorgewärmten Tellern.
Für meine Kollegin die Thüringer Bratwurst mit herzhaftem Sauerkraut und Salzkartoffeln (diese wurden auf Wunsch in gebratene Klöße getauscht) - € 10,30.
Sie war sehr zufrieden, lobte insbesondere das fruchtige Sauerkraut. Dies wurde mit Apfel verfeinert. Die gebratenen Klöße goldgelb, da war ich schon ein wenig neidisch. Die Portion hat sie nicht ganz geschafft. Ein Kollege half da gerne aus.
Unsere Kollegen wählten beide das Köstritzer Schwarzbiergulasch mit Sauerkraut und Thüringer Klößen - € 13,90. Köstritzer Schwarzbiergulasch mit Sauerkraut und Thüringer Klößen
Auch hier Lob, wobei wir eigentlich alle eine dunklere Soße am Gulasch erwartet haben. Geschmacklich aber gut, das Fleisch zart, keine Beanstandungen.
Für mich gab es die Geschmorte Hirschkeule mit Rotkohl und Thüringer Klößen - € 14,50. Geschmorte Hirschkeule mit Rotkohl und Thüringer Klößen
Mit meiner Wahl war ich auch sehr zufrieden. Ein klassisch-bodenständiges Schmorgericht. Das magere Fleisch schön zart. Die Thüringer Klöße waren sehr gut, nicht anders zu erwarten. Das Rotkraut auch, wenn ich ihm auch nicht zutraue, dass es aus frischem Kohl hausgemacht war. Leider kühlten Rotkraut und Fleisch sehr schnell ab.
Gute Portionen, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, Ambiente zum Wohlfühlen, nett betreut und freundlich verabschiedet. Alles richtig gemacht, was will man mehr?
Unsere Buffet-Verpflegung im Hotel war gut… gemeint. Aber die Wiederholung des Vortages mittags und abends und des heutigen Mittagsbuffets musste nicht schon wieder sein.
Außerdem fanden meine Kollegen und ich: Weimar einfach zu schade um nicht erkundet zu werden.
Also ließen wir unsere „all-inclusive-Buffet-Verpflegung“ sausen und machten uns zu viert auf Richtung Altstadt. Viele Restaurants waren sehr gut, teilweise bis auf den letzten Platz, besucht. Andere leer. Nun, da wagten wir uns auch nicht rein. Auch geschmacklich sollte es für jeden passen.
Das... mehr lesen
Restaurant Zum schwarzen Bären
Restaurant Zum schwarzen Bären€-€€€Restaurant, Gasthaus, Biergarten03643 8776748Markt 20, 99423 Weimar
4.0 stars -
"Ungeplant gut getroffen in Weimars ältestem Gasthaus!" PetraIOUnsere Buffet-Verpflegung im Hotel war gut… gemeint. Aber die Wiederholung des Vortages mittags und abends und des heutigen Mittagsbuffets musste nicht schon wieder sein.
Außerdem fanden meine Kollegen und ich: Weimar einfach zu schade um nicht erkundet zu werden.
Also ließen wir unsere „all-inclusive-Buffet-Verpflegung“ sausen und machten uns zu viert auf Richtung Altstadt. Viele Restaurants waren sehr gut, teilweise bis auf den letzten Platz, besucht. Andere leer. Nun, da wagten wir uns auch nicht rein. Auch geschmacklich sollte es für jeden passen.
Das
Wie viele Gastronomiebetriebe in Bacharach, hat sich auch der Bacharacher Hof in die Winterpause verabschiedet.
Nett geschrieben, informiert ein Haushang am Haus:
stars -
"Winterschlaf bis Anfang März" PetraIOWie viele Gastronomiebetriebe in Bacharach, hat sich auch der Bacharacher Hof in die Winterpause verabschiedet.
Nett geschrieben, informiert ein Haushang am Haus:
Geschrieben am 05.12.2017 2017-12-05| Aktualisiert am
05.12.2017
Eine kleine Weimar-Erkundungstour im Kollegenkreis führte uns an dem schönen Bistro im Zentrum der Altstadt vorbei.
Die Crêperie befindet sich in einem 1999 aufwendig sanierten, denkmalgeschützten Haus aus dem 15. Jahrhundert. .
Ein kleines Päuschen kam gelegen. Am frühen Abend war es ruhig im Bistro, unseren Platz fanden wir schnell. .
Die junge Dame im Service war sofort und sehr freundlich für uns da.
Wir wollten nur was trinken, die Speisekarte gefiel mir aber auch sehr gut. Tartes, Crêpes, Quiche, Galettes… typische französische Bistroküche. Speisen und Getränke finden sich in deutscher und französischer Sprache in der Karte.
Für die Herren „ganz französisch“ Weizenbier. Dann mal Prost.
Cidre im Angebot – da gibt es ja himmelweite Unterschiede. Da war mir nach. Die nette Dame (Chefin ?) empfahl den Cidre Cuvée, brut, 0,2 l - € 3,50. Dies deckte sich mit meiner vorab getroffenen Wahl. Cidre zur Wahl
Französisch-stilvoll wurde dieser gekühlt in einer Tasse serviert. Gut war er, aber für die Tasse war ich noch nicht französisch gereift. Kopf-Gaumen-K(r)ampf: Das passte nicht. Der Cidre war gut, aber ich glaube im Glas wäre er sehr gut gewesen. Das Trinkgefäß spielt wirklich beim Gaumengenuss eine Rolle.
Wir konnten die Zubereitung der Flammkuchen in der offenen Küche verfolgen. Das machte alles einen guten Eindruck.
Das Bistro ist gemütlich eingerichtet und gepflegt. Hier kann man sicherlich entspannte Stunden verbringen.
Eine kleine Weimar-Erkundungstour im Kollegenkreis führte uns an dem schönen Bistro im Zentrum der Altstadt vorbei.
Die Crêperie befindet sich in einem 1999 aufwendig sanierten, denkmalgeschützten Haus aus dem 15. Jahrhundert.
Ein kleines Päuschen kam gelegen. Am frühen Abend war es ruhig im Bistro, unseren Platz fanden wir schnell.
Die junge Dame im Service war sofort und sehr freundlich für uns da.
Wir wollten nur was trinken, die Speisekarte gefiel mir aber auch sehr gut. Tartes, Crêpes, Quiche, Galettes… typische französische Bistroküche. Speisen... mehr lesen
Crêperie du Palais
Crêperie du Palais€-€€€Restaurant, Cafe03643401581Am Palais 1, 99423 Weimar
3.5 stars -
"Kleines, gemütliches Bistro mit französischem Flair." PetraIOEine kleine Weimar-Erkundungstour im Kollegenkreis führte uns an dem schönen Bistro im Zentrum der Altstadt vorbei.
Die Crêperie befindet sich in einem 1999 aufwendig sanierten, denkmalgeschützten Haus aus dem 15. Jahrhundert.
Ein kleines Päuschen kam gelegen. Am frühen Abend war es ruhig im Bistro, unseren Platz fanden wir schnell.
Die junge Dame im Service war sofort und sehr freundlich für uns da.
Wir wollten nur was trinken, die Speisekarte gefiel mir aber auch sehr gut. Tartes, Crêpes, Quiche, Galettes… typische französische Bistroküche. Speisen
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Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet.
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und mit Verstand renoviert, angenehme Beleuchtung. Ein gemütlich-modernes Interieur, alte Bestandteile, wie die aufwändige Deckenvertäfelung und die Schwenktüre zum Gastraum blieben erhalten und wurden restauriert. Im Gespräch am Nebentisch erfuhren wir, dass die Deckenvertäfelung früher bei nahendem Hochwasser demontiert wurde.
Zwei freundliche Damen waren für den Service zuständig, das Café schon gut besucht. Es schien, dass auch viele Mosellaner hier einen neuen Treffpunkt finden.
Wir wählten einen kleinen Tisch am Ofen mit sehr bequemen Sesseln.
Auf der Schiefertafel entdeckte ich die vegetarische Kartoffelsuppe - € 5,50 (es gibt die Suppe auch mit Wurst).
Aus der nostalgisch gestalteten Karte (unter anderem fand sich hier auch eine kleine Auswahl an herzhaften Speisen) wählte ich zur Suppe einen trockenen Schoppenriesling vom Weingut Franz - € 3,70 / 0,2l.
Mein Mann nahm die Kuchen- und Tortenvitrine unter die Lupe und entschied sich für die Schoko-Eierlikörtorte - € 3,50. Dazu eine Tasse Kaffee - € 2,60.
Dampfend heiß erhielt ich die Kartoffelsuppe. Eine sehr tiefe Suppenschale und somit eine riesige Portion.
Die Kartoffelsuppe war perfekt nach „Hausfrauenart“ zubereitet und richtig gut abgeschmeckt. Der Wein passte perfekt (im Weingut Franz waren wir später noch im Wein-Nachts-Gewölbe, fanden aber keinen Platz mehr). Zur sämigen Suppe gab es noch 2 Scheiben frisches Bauernbrot. Ich war pappsatt, die Suppe wärmte von innen, der Ofen hinter mir den Rücken. Ich wechselte zum Platz gegenüber.
Mein Mann war von seiner Torte mehr als angetan. Sie war richtig frisch mit luftigem Bisquitboden, auch die Sahnefüllungen luftig-fein. Toller Geschmack, ich habe probiert!
Die Frage, ob alles schmeckt, fehlte kurze Zeit nach dem Servieren nicht. Und beim Zahlen ergab sich noch ein nettes Gespräch zur Historie des Hauses. Zum Haus gehört außerdem eine „Fifties Bar“, Ferienwohnungen „Alte Schmiede“ und das „Zeitreise-Museum“. Das Museum werden wir sicherlich auch gelegentlich besuchen.
Die Toiletten sind ebenerdig und nagelneu. Hier natürlich keinerlei Beanstandungen.
Wir kommen gerne wieder!