Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939267x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 30.10.2020 2020-10-30| Aktualisiert am
30.10.2020
Besucht am 06.09.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Der Rückweg unseres Ausfluges nach Leinsweiler führte uns am Nachmittag vorbei am Dahner Felsenland.
Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt etwas versteckt in einem Wohngebiet. Nach wenigen Gehminuten hangaufwärts waren wir da und das Grundstück sah schon sehr einladend aus. Eingang
Wir wurden freundlich begrüßt und nahmen Platz im großzügigen Cafégarten. Hier gab es allerlei Bildhauerkunst zu sehen. .
Der Herr im Service brachte sofort die Karten.
Wir stöberten kurz und mein Mann wählte im Café aus der Kuchenvitrine sein Stück Torte und bestellte auch an der Theke. Talblick
Ich durfte meine Bestellung im Garten aufgeben. Zum Glück wurde nicht nur Süßes angeboten. Ich bestellte den vegetarischen Flammkuchen mit Käse, Peperoni und Fetakäse - € 7,00. Wie mir der Serviceherr mitteilte, nicht hausgemacht, aber von guter Qualität. Offene Worte schätze ich sehr und ließ mich darauf ein.
Meine bestellte Rieslingschorle, 0,5 l - € 4,30, wurde kurz darauf serviert. Ebenso der Kaffee Doppio - € 3,80 und die Mandarinen-Sahnetorte - € 3,30 für meinen Mann. Mandarinen-Sahnetorte mit Kaffee
Mein Mann lobte den Kaffee und war begeistert von der luftigen und frischen Bisquittorte.
Meine erfrischende Rieslingschorle war gut gekühlt und wenig später erreichte mich auch der Flammkuchen. Der sah so verlockend aus, dass 1 Stück noch vor dem Foto verkostet wurde. Vegetarischer Flammkuchen
Knusprig lockerer Flammkuchenteig, der Belag genau richtig dosiert. Wirklich eine gute Qualität, der Flammkuchen schmeckte mir gut.
Mein Mann verschwand nochmals unauffällig im Restaurant. Ambiente auf dem ehemaligen Schwimmbad
Um wenige Minuten später noch ein Stück Eierlikörtorte - € 3,20, serviert zu bekommen. Eierlikörtorte
Tja, auf einem Bein steht man bekanntlich schlecht! Auch hier war er wieder sehr angetan.
Sicherlich war es der Inhaber, der den Service bestritt. Ich konnte mir als leidenschaftliche Schwimmerin die Frage nicht verkneifen, ob der Caféraum vielleicht früher ein Schwimmbad war. Damit lag ich richtig. Und so schön und gepflegt das Café mit herrlichem Talblick und verkäuflicher Kunst auch ist: Die tolle Lage, bodentiefe Verglasung und dann ein paar Bahnen ziehen? Hätte mir durchaus gefallen.
Während unseres Besuches füllte sich der Garten zusehens. Darunter waren auch einige Stammgäste die verdient besonders herzlich gegrüßt wurden. Bei der geringen Einwohnerzahl sind die Stammgäste besonders wichtig.
Wir wurden sehr nett verabschiedet und geben gerne den Tipp weiter, von der Ortsstraße wenige Meter abzubiegen und das schöne Café zu besuchen!
Der Rückweg unseres Ausfluges nach Leinsweiler führte uns am Nachmittag vorbei am Dahner Felsenland.
Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt... mehr lesen
Art Café
Art Café€-€€€Cafe, Ausflugsziel06394 9931177Schützenstraße 5, 76891 Nothweiler
4.5 stars -
"Verstecktes Café in sehr schöner Lage" PetraIODer Rückweg unseres Ausfluges nach Leinsweiler führte uns am Nachmittag vorbei am Dahner Felsenland.
Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt
Geschrieben am 18.10.2020 2020-10-18| Aktualisiert am
18.10.2020
Besucht am 05.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Wochen zuvor meldete sich Carsten1972 bei uns. Sein Vorschlag, uns gemeinsam zum Hoffest des Weingutes Siegrist zu treffen und am Aabend gemeinsam essen. Ein Vorschlag, den wir sehr gerne annahmen. Dass es kurz vorher noch zu einem spontanen Treffen im Schwarzwald kam, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns.
Carsten und seine Frau reisten bereits einen Tag zuvor an. Die weite Anfahrt und der Weinkauf mussten sich schließlich lohnen.
Unsere Unterkünfte lagen sich gegenüber, das Weingut Siegrist ebenfalls in Sichtweite. Für den Abend hatte Carsten im Restaurant Castell reserviert, einen kleinen Spaziergang entfernt.
Unsere Freunde bemerkten am Mittag gleich unsere Ankunft und wenig später saßen wir bereits im Hof des Weingutes. Dieses Jahr alles ein bisschen kleiner, aber die Gäste wurden sehr gut umsorgt. In fröhlich angeregter Plauderstimmung kosteten wir den einen und anderen Rebsaft.
Zu Viert spazierten wir dann am Abend zum Restaurant. Gespannt und mit entsprechenden Erwartungen, denn unser Schreiberkollege MarcO74 berichtete bereits sehr appetitanregend über das Restaurant.
Das Hotel-Restaurant wurde am Ortsrand errichtet und machte schon mal einen sehr gepflegten Eindruck. .
Gegenüber des Castells fehlen natürlich Weinreben nicht, aber unser Blick fiel sofort auf den vielseitigen Kräuter- und Gemüsegarten des Hauses. Toll.
Das Haus war schon gut besucht, auf der kleinen Terrasse saßen auch noch ein paar Gäste beim Abendessen.
Innen wurden wir, nach unserer Anmeldung, freundlich von der Inhaberin begrüßt und zum reservierten und schön eingedeckten Tisch begleitet. Auch innen alles sehr gepflegt, die 90er grüßen!
Ein ruhiger Tisch, hier konnten wir ungestört den Abend genießen.
Die Speisekarte samt Aperitifempfehlung wurde als DIN-A-3 Druck gereicht. Die neuen Hygieneauflagen wurden im Castell sehr gut umgesetzt.
Die Speisen sehr abwechslungsreich zusammengestellt und wir hatten wirklich Schwierigkeiten uns zu entscheiden. Da waren viele feine Speisen zu finden.
Die junge Servicemitarbeiterin war zunächst zur Aufnahme der Getränkewünsche für uns da. Sehr routiniert war sie noch nicht, wird aber das wird noch werden.
Rhodius Mineralwasser, 0,75 l - € 4,90
Mein Mann entschied sich für den trockenen Weißburgundersekt, 0,1 l - € 6,50 und ich für den trockenen Rieslingsekt 0,1 l - € 5,00. Gemeinsam stießen wir auf unser schönes Treffen an! Aperitif
Wenig später grüßte die Küche und ich muss gestehen: Es fehlen nach über 4 Wochen Tischnotizen! Amuse
Die wunderbar zarte Kartoffelmousse zerging auf der Zunge, dazu ein Linsensalat. Mit einer fruchtigen Komponente? Ich weiß es nicht mehr, aber es war ein feiner Gruß. Carsten lenkte mich auch ständig ab!
Unsere ausgewählten Weine wurden serviert. Hier entschieden wir uns unterschiedlich. Gereifte Weine machen das junge Paar an unserem Tisch glücklich, das gereiftere Paar mag gerne die jungen Weine. Gegensätze ziehen sich an und wir jedes Paar war für sich mit der Wahl des Weines zufrieden. Gut temperiert wurde unser 2018er Weißburgunder, trocken, serviert. 0,75 l - € 24,00.
Die Abstände zwischen den Gängen erwiesen sich über den Abend als sehr stimmig. Einige Scheiben Baguette wurden vorab gereicht.
Unsere Vorspeisen:
Meinem Mann wurde Gebeizter Wildlachs, gebrutzelte Garnele, Honig-Senf-Dillsauce, Reibeküchle - € 17,00
serviert. Gebeizter Wildlachs, Garnelen, Reibeküchle
Mein Mann liebt knusprige Reibekuchen und ein Blick zu meiner besseren Hälfte genügte: Der Anblick des kleinen „Küchle“ machte ihn sehr skeptisch.
Trotzdem sah alles sehr gut aus. Zwei saftige Garnelen, sehr gut gebeizter Lachs, eine fein geschnittene und marinierte Salatbeilage. Und das Reibeküchle? Eher ein Kartoffelplätzchen, die Reibestruktur wenig erkennbar. Vielleicht aus gekochten Kartoffeln? Da es doch sehr klein war, habe ich nicht probiert. Zumal mein Liebster die Augenbrauen nach oben hob und doch überrascht sehr angetan war. Kurzum: Die Vorspeise punktete sehr.
Genau wie bei mir! Gebrutzelte Garnelen, Jakobsmuschel, zweilerlei Saucen, Blattsalat - € 18,00. Garnelen, Jakobsmuscheln, Salat
So möchten Garnelen und Jakobsmuscheln in die Pfanne gehauen werden! Außen leichte Röstaromen, innen noch glasig. Toller Eigengeschmack der Meeresfrüchte, die Saucen hätte es für mich gar nicht gebraucht. Umso erfreuter nahm ich die Salatbeilage mit üppigem Kartoffelstroh zur Kenntnis. Mein Mann warf neidische Blicke auf Jakobsmuscheln und Kartoffelknusper und durfte natürlich probieren. Einfach nur fein!
Die Herren am Tisch waren sich einig beim Hauptgang, die Damen auch.
Für die Herren: Frische Steinpilze, Schnittlauchrahm, Semmelknödel und Blattsalat.
Das leidige Thema der Steinpilze. Das dritte Jahr in Folge ohne heimische Pfifferlinge. Vergangenes Wochenende hätten wir ganz Idar-Oberstein in Fliegenpilzrausch versetzen können. Aber KEIN EINZIGER Steinpilz. Heute habe ich mich glatt dem Wald verweigert.
Hier wurde unseren Männern ordentliche Semmelknödel serviert. Und Steinpilze in Rahm zum Neidischwerden. Frische Steinpilze mit Semmelknödeln
Diese auch nicht aus der Pfalz, aber von bester bayrischer Qualität. Hier durfte Petra kosten! Ein klassisches Gericht, genau so serviert, geschmacklich top.
Dazu ein feiner gemischter Beilagensalat, vielleicht ein paar Zutaten aus dem eigenen Garten? Feiner Beilagensalat
Wenn ja, würde ich es als Castell ausschlachten und darauf hinweisen!
Frau Cartsten1972 und PetraIO gingen ja auch konform: Medaillon vom Seeteufel, Scampischaum (= eigentlich Garnelenschaum), Ratatouille und Würfelkartoffeln - € 29,00.
Tja, was soll ich sagen? Hier gingen Erwartungen in der Tiefsee unter. Das Gericht war ja sehr klassisch beschrieben und ich erwartete keine Überraschungen. Aber es fehlte einfach zu viel. Seeteufelmedaillon, Ratatouille, Kartoffeln
Optisch schon kein Highlight mit Kartoffelwürfeln und farblosen Ratatouille. Die Kartoffeln mit viel zu wenig Röstaromen. Das Ratatouille ein belangloser Begleiter. Schon frisch und ordentlich zubereitet, aber ohne jeden Pfiff. Für € 29,00 war der Seeteufel minimal bemessen und leider zu durch. Das Schäumchen rettete den Teller nicht. Das war alles essbar, passte aber weder zum Haus, zum Preis und zu den Erwartungen. Völlig überteuert und das schreibe ich nicht oft!
Natürlich folgte die Dessertfrage und da klinke ich mich ja oft aus. Auch wenn die Seeteufelportion einer Kinderportion entsprach, war ich nicht mehr hungrig.
Entgegen Carstens Aussage „Petra übte Verzicht“ traute ich mir den Ziegenkäsegenuss nicht mehr zu.
Mein Mann war allerdings entbrannt für die Schwarzwälder Kirschtorte im Weckglas mit 1 Kugel Rahmeis - € 6,00.
Der „Männerglücklichmacher“ wurde wenig später präsentiert und alle Erwartungen wurden erfüllt. Schwarzwälder Kirschtorte im Weckglas
Mein Mann war voll des Lobes, das Fertig-Gebäckröllchen lassen wir mal raus!
Unseren Begleitern wurde die Kleine Ziegenkäseauswahl aus der Meckerei, Landau - € 10,00 serviert.
Sah gut und für mich auch zu schaffen aus. Die aufmerksame Servicemitarbeiterin erkannte meine Not und ruck-zuck: Ziegenmeckerei für Petra! Passt! Ziegenkäseauswahl
Angerichtet von mild bis herzhaft. Frucht drumrum. Mein Mann mag weder Ziege noch Schaf. Da kamen wir uns mit dem krönenden Abschluss nicht in die Quere!
Klasse Abend, leider mit schwachem Hauptgang für die Damen. Trotzdem sehr empfehlenswert. Gute Nacht!
Gut gelaunt machten wir uns auf den Rückweg zu unseren Unterkünften. Wer eine Unterkunft sucht, dem können wir Lauras Weinherberge in Leinsweiler ebenfalls empfehlen!
Wochen zuvor meldete sich Carsten1972 bei uns. Sein Vorschlag, uns gemeinsam zum Hoffest des Weingutes Siegrist zu treffen und am Aabend gemeinsam essen. Ein Vorschlag, den wir sehr gerne annahmen. Dass es kurz vorher noch zu einem spontanen Treffen im Schwarzwald kam, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns.
Carsten und seine Frau reisten bereits einen Tag zuvor an. Die weite Anfahrt und der Weinkauf mussten sich schließlich lohnen.
Unsere Unterkünfte lagen sich gegenüber, das Weingut Siegrist ebenfalls in Sichtweite. Für... mehr lesen
4.0 stars -
"Genussvoller Abend mit Freunden!" PetraIOWochen zuvor meldete sich Carsten1972 bei uns. Sein Vorschlag, uns gemeinsam zum Hoffest des Weingutes Siegrist zu treffen und am Aabend gemeinsam essen. Ein Vorschlag, den wir sehr gerne annahmen. Dass es kurz vorher noch zu einem spontanen Treffen im Schwarzwald kam, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns.
Carsten und seine Frau reisten bereits einen Tag zuvor an. Die weite Anfahrt und der Weinkauf mussten sich schließlich lohnen.
Unsere Unterkünfte lagen sich gegenüber, das Weingut Siegrist ebenfalls in Sichtweite. Für
Geschrieben am 11.10.2020 2020-10-11| Aktualisiert am
11.10.2020
Besucht am 31.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Seit Juni wartete ich auf meinen Laktosetest. An diesem Montag war es soweit, obwohl ich mir vorher schon über das Ergebnis klar war. Seit dem Spätnachmittag des Vortages durfte ich nichts mehr essen. Das Schlimmste für mich war aber, dass ich ab 0.00 Uhr auch gar nichts mehr trinken durfte.
Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält Ruhetag. Und wenn überhaupt geöffnet ist, dann ab abends. Imbisse, Döner & Co. schieden aus. Da fiel mir noch „Us Ding“ ein. Sich selbst bezeichnet der Betrieb als Imbiss & Bistro.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und die Fassade des Hauses ist schon mal in der Farbe der Hoffnung gestrichen. Und es ist montags mittags geöffnet.
Die Lage an der Durchgangsstraße ist wirklich nicht attraktiv. Es gab aber einen Parkplatz direkt vor der Türe für uns.
Vor der Türe verkündete der Aufsteller das Tagesessen: Leberknödel mit Püree und Sauerkraut.
Absolut nicht unser Essen. Wir beschlossen es zu versuchen und betraten das kleine Restaurant. Erfreut war ich sofort über die freundlich und sehr gepflegte Inneneinrichtung. Auch innen „grünt“ es sehr. Klein und gepflegt.
Da wir zunächst die einzigen Gäste waren, saßen wohl die 3 Generationen des Hauses noch gemütlich am Tisch. Sicherlich Mutter, Tochter und Enkelin (im fortgeschrittenen Schnulleralter).
Sie begrüßten uns sehr freundlich. Wir durften einen der Tische am Fenster wählen. Die Speisekarte wurde gereicht und fragte erste Wünsche abgefragt.
Wir stöberten durch die Karte. Der Focus liegt sicherlich auf dem vielfältigen Burgerangebot. Es folgen Schnitzelgerichte, Salate, Currywurst und Frikadelle. Wer Fleischloses sucht, findet nicht viel.
Die sehr abwechslungsreichen Tagesgerichte werden wöchentlich pünktlich auf der Facebookseite eingestellt. Hier gibt es auch ein Video, wie die Betreiber aus einer Bruchbude einen gepflegten Gastronomiebetrieb errichteten.
Unsere Bestellung: 2 x Schwollener Mineralwasser, 0,25 l - € 1,80 2 x Beilagensalat (mit laktosefreiem Dressing, wie mir versichert wurde), € 3,50 1 x Cheeseburger – € 4,80 für meinen Mann 1 x King of Us‘ Ding Burger - € 8,50 für mich 2 x Pommes je € 2,60 1 Portion Ketchup und 1 Portion Mayonnaise für meinen Mann je € 0,50.
Die 3 Damen machten sich auf den Weg in die Küche und wir durften dem fröhlichen Werkeln zuhören.
Wenig später wurde vorab der Beilagensalat serviert. Hier wird Wert auf gute Zutaten gelegt, dies sah man auf den ersten Blick! Beilagensalat mit Dressing
Feldsalat wie gemalt, schön aufgeschnittene Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Karottensalat, Paprikastreifen, Salatgurke. Alles top frisch und tadellos angerichet.
Zu jedem Salat gab es das hausgemachte Dressing in der Glasflasche mit Schnappverschuss. Die Inhaberin wies darauf hin, dass keinerlei Milchprodukt im Dressing sei. Das enthaltene Ei sorgte für die cremige Konsistenz. Die Salatsauce war geschmacklich absolut top. Wir waren beide sehr begeistert.
Unsere Vorspeisensalate konnten wir in Ruhe genießen, dann wurden unsere Burger serviert.
Auch wieder sehr ansprechend präsentiert.
Klassisch der Cheeseburger für meinen Mann mit Rindfleisch, Blattsalat, Tomaten, Gewürzgurke, Zwiebeln, Käse, Ketchup, Mayonaise und Burgersauce. Cheeseburger
„Mein Ding Königsburger“ mit Rindfleisch, Blattsalat, Tomaten, Gewürzgurken, Zwiebeln, Käse, Bacon (hatte ich abbestellt, war auch nicht drauf), karamellisierte Apfelstücke. King of Us‘ Ding Burger
Dazu goldgelbe Pommes von sehr guter Qualität. Kühlware, nicht Tiefkühlware.
Auf beiden Burgern waren die Patties sehr gut gebraten. Gut gewürzt, saftig und innen noch rosa. Die Buns frisch aufgebacken.
Das süßliche Aroma der karamellisierten Apfelstücke meines Burgers war wirklich mal was anderes und passte gut. Wurde ich hier vielleicht zum Burgerfan?
Ich vermute, dass die junge Frau und Mutter des kleinen Mädchens hier die Chefin ist.
Sie fragte stets, ob uns alles schmeckt und freute sich sichtlich, als sie absolute Zustimmung bekam. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. So wird das Fleisch nicht mehr beim regionalen Großmarkt bezogen. Hier war man nicht zufrieden mit der Qualität. Das Fleisch wird nun von einer kleineren Metzgerei im Saarland bezogen.
Hier steckt viel Herzblut und Engagement im Betrieb! Da kann man nur Erfolg wünschen.
Gerne kommen wir wieder und beim Schreiben muss ich feststellen, dass wir mit diesem Besuch nicht mehr lange warten sollten.
Denn:
1. Muss ich der jungen Frau sagen, dass sie die Bezeichnung Imbiss streichen soll. Denn dieser Betrieb ist alles andere als ein Imbiss. Speisen zum Abholen bieten seit diesem Jahr so viele Restaurants an. Mit Imbissniveau hat „Us Ding“ nichts zu tun.
2. Beim Schreiben und Sichtung des Beleges stelle ich fest, dass die absolut tollen Beilagensalate nicht berechnet wurden. Und die möchte ich wirklich gerne noch zahlen!
Seit Juni wartete ich auf meinen Laktosetest. An diesem Montag war es soweit, obwohl ich mir vorher schon über das Ergebnis klar war. Seit dem Spätnachmittag des Vortages durfte ich nichts mehr essen. Das Schlimmste für mich war aber, dass ich ab 0.00 Uhr auch gar nichts mehr trinken durfte.
Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält... mehr lesen
Us Ding
Us Ding€-€€€Bistro06782 9846263Saarstraße 17, 55765 Birkenfeld
4.5 stars -
"„Us Ding“ entpuppte sich tatsächlich als „unser Ding“!" PetraIOSeit Juni wartete ich auf meinen Laktosetest. An diesem Montag war es soweit, obwohl ich mir vorher schon über das Ergebnis klar war. Seit dem Spätnachmittag des Vortages durfte ich nichts mehr essen. Das Schlimmste für mich war aber, dass ich ab 0.00 Uhr auch gar nichts mehr trinken durfte.
Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält
Geschrieben am 10.10.2020 2020-10-10| Aktualisiert am
10.10.2020
Besucht am 23.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
In diesem Sommer konnte man wirklich nur schönes Wetter genießen.
Also blieben die Steuerunterlagen an diesem Sonntag wieder einmal unangetastet. Es war uns lieber einen Ausflug ins nahe Hunsrück zu unternehmen.
Unsere Wanderung kürzten wir ab, denn wir mussten feststellen: Im nur 30 km von Idar-Oberstein entfernten Börfink weht ein anderer Wind! Ein saukalter! Kurze Hosen und dünnes Shirt waren auch in Bewegung zu kalt. Die Sonne hatte sich etwas versteckt.
Wie gut, dass sich nahe unseres Parkplatzes am Waldrand die „Alte Mühle“ mitten im Grünen befindet. Rückansicht mit großem Grundstück
Hier saßen schon einige Gäste im schönen Hof. Wir fanden einen freien Tisch und nahmen Platz. Hier war es deutlich windgeschützter und sehr angenehm. Einfache und gemischte Bestuhlung aber bequem und gepflegt. Schöner Hof
Die Chefin begrüßte uns und fragte nach unseren Wünschen. Wir baten um die Speisekarte. Diese gibt es hier nicht. Die freundlich-resolute Speisekarte stand vor uns und erklärte, dass dies eine Wandergaststätte sei und es einfache, tagesaktuelle und frische Vesper gäbe.
Meine Namensvetterin Petra Pallotz bot uns verschiedene Brotzeiten an, frische Kuchen kann man selbst aus der Kuchenvitrine wählen. Der Vorschlag der Räucherforelle mit Toast gefiel mir natürlich gut. Dieses Angebot fand sich auch auf der Tagestafel.
Zu meiner Überraschung schloss sich mein Mann an und wählte nicht den hausgebackenen Kuchen. Kuchenauswahl
Vorab brachte uns Frau Pallotz unsere Getränke: 2 x Schwollener Mineralwasser (was sonst hier im Hunsrück!!) zu je € 2,00 / 0,25 l und 2 x Müller-Thurgau zu je € 4,50 / 0,25 l. .
Das Wasser gut gekühlt. Der Wein auch, aber für meinen Geschmack nicht trocken und nicht kalt genug. Als Schorle passte die Erfrischung.
Zwischendurch kamen wir mit der Inhaberin sehr nett ins Gespräch. Seit fast 150 Jahren ist die Mühle in Familienbesitz, das Mühlrad aber leider nicht mehr im Betrieb. Das Gasthaus, teils denkmalgeschützt, wird schlicht für Ausflügler gehalten.
Aber auch übernachten kann man hier. Mit festem Dach im Zimmer in der Mühle, im komfortablen Holzfällerzelt, im eigenen Zelt oder Wohnmobil. Auch Hunde dürfen hier übernachten.
Bei angemeldeten Gruppen werden die gewünschten Speisen besprochen, oft gibt es Wildgerichte.
So schlicht wie unsere Speise angekündigt wurde, war unsere Erwartung. Die wurde übertroffen als Frau Pallotz uns bat an den größeren frei gewordenen Tisch zu wechseln. Da hätten wir einfach mehr Platz.
Gesagt, getan. Und das Servierte überraschte uns sehr positiv! Räucherforellenfilet mit Salatgarnitur
Herr Pallotz hatte uns einen bunten Teller gerichtet. Saftiges und frisches Räucherforellenfilet umlegt mit Zwiebeln, Sahnemeerrettich, Essiggurke, Tomate, Radieschen, Karotten- und Gurkensalat. Butter für’s Toast, das Toast wurde separat gereicht. Für € 9,90 war das eine tolle Mahlzeit, wir waren sehr zufrieden.
Einzig der blass getoastete Toast… blasser Toast
Hunsrück, Nationalpark, da würde mir ein gutes Hunsrücker Bauernbrot viel besser gefallen! Und für die Übernachtungsgäste ist das vielleicht sowieso im Vorrat.
Die Innenräume kommen passend als gepflegte Bauernstube daher. .
Alles gepflegt und sauber. .
Hier waren wir nicht zum letzten Ma(h)l.
In diesem Sommer konnte man wirklich nur schönes Wetter genießen.
Also blieben die Steuerunterlagen an diesem Sonntag wieder einmal unangetastet. Es war uns lieber einen Ausflug ins nahe Hunsrück zu unternehmen.
Unsere Wanderung kürzten wir ab, denn wir mussten feststellen: Im nur 30 km von Idar-Oberstein entfernten Börfink weht ein anderer Wind! Ein saukalter! Kurze Hosen und dünnes Shirt waren auch in Bewegung zu kalt. Die Sonne hatte sich etwas versteckt.
Wie gut, dass sich nahe unseres Parkplatzes am Waldrand die „Alte... mehr lesen
Zur Alten Mühle
Zur Alten Mühle€-€€€Restaurant067822000Dorfstraße 33, 54422 Börfink
4.0 stars -
"Alte Mühle mit Charme im Nationalpark Hunsrück" PetraIOIn diesem Sommer konnte man wirklich nur schönes Wetter genießen.
Also blieben die Steuerunterlagen an diesem Sonntag wieder einmal unangetastet. Es war uns lieber einen Ausflug ins nahe Hunsrück zu unternehmen.
Unsere Wanderung kürzten wir ab, denn wir mussten feststellen: Im nur 30 km von Idar-Oberstein entfernten Börfink weht ein anderer Wind! Ein saukalter! Kurze Hosen und dünnes Shirt waren auch in Bewegung zu kalt. Die Sonne hatte sich etwas versteckt.
Wie gut, dass sich nahe unseres Parkplatzes am Waldrand die „Alte
Geschrieben am 04.10.2020 2020-10-04| Aktualisiert am
04.10.2020
Nach unserem schönen Treffen mit Kritikerfreund Nolux beim Italiener Rosino beschlossen wir, noch ein letztes Glas Wein in der Veale O Thek zu trinken.
Sehr überrascht war ich, dass Weinkenner und –liebhaber als Bürger seiner Wahlheimat Bad Sobernheim mit uns zum ersten Mal hier einkehrte.
Nur wenige Schritte vom italienischen Restaurant entfernt befindet sich die kleine Vinothek. .
Ende 2019 eröffnete der junge Nico Veale die Wein- und Käsestube in Bad Sobernheim. Der im Nico BollAnts im Park (Bad Sobernheim) ausgebildete Restaurantfachmann erfüllte sich hier den Traum der Selbstständigkeit.
Darin geht er auf, wir konnten es bei unserem Besuch spüren. Sehr ansprechend und mit Fingerspitzengefühl ist die kleine Gaststube eingerichtet. Warme Creme- und Grautöne, schöne Beleuchtung und gemütliche Sitzecken. Alles sehr gepflegt. .
Wir wurden vom Inhaber freundlich begrüßt und auf den geschützten Innenhof hingewiesen.
Vorbei ging es an der Theke mit ansehnlicher Käseauswahl in der Kühlung. Leider waren wir zu satt. Mir vielen auf Anhieb GastroGuide-Freunde ein, die auf keinen Fall die Verkostung einiger Käsehappen verpasst hätten.
An diesem lauen Sommerabend nahmen wir gerne auf einer gemütlichen Sitzgruppe Platz.
Der Innenhof war noch sehr gut besucht. Im Innenhof
Die Weinkarte lag aus. Naheweine renommierter Weingüter standen zur Auswahl.
Herr Veale bot sich gerne zur Beratung an, aber gemeinsam mit Nolux waren wir schnell fündig geworden.
Gut gekühlt wurden unsere Nahe-Weissweine serviert. Ein prima Abschluss unseres Abends.
Wir werden sicherlich gerne wiederkommen und dann auch die empfohlenen Käse zum Wein probieren!
Regelmäßig werden hier Weine und Käse fachkundig und mit Leidenschaft präsentiert. Eine Bereicherung für Bad Sobernheim und die Gäste!
Nach unserem schönen Treffen mit Kritikerfreund Nolux beim Italiener Rosino beschlossen wir, noch ein letztes Glas Wein in der Veale O Thek zu trinken.
Sehr überrascht war ich, dass Weinkenner und –liebhaber als Bürger seiner Wahlheimat Bad Sobernheim mit uns zum ersten Mal hier einkehrte.
Nur wenige Schritte vom italienischen Restaurant entfernt befindet sich die kleine Vinothek.
Ende 2019 eröffnete der junge Nico Veale die Wein- und Käsestube in Bad Sobernheim. Der im Nico BollAnts im Park (Bad Sobernheim) ausgebildete Restaurantfachmann erfüllte sich... mehr lesen
VealeOthek - wine and cheese
VealeOthek - wine and cheese€-€€€Bar, Weinstube06751 8548401Saarstraße 8, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"Mit Liebe zu Wein und Käse" PetraIONach unserem schönen Treffen mit Kritikerfreund Nolux beim Italiener Rosino beschlossen wir, noch ein letztes Glas Wein in der Veale O Thek zu trinken.
Sehr überrascht war ich, dass Weinkenner und –liebhaber als Bürger seiner Wahlheimat Bad Sobernheim mit uns zum ersten Mal hier einkehrte.
Nur wenige Schritte vom italienischen Restaurant entfernt befindet sich die kleine Vinothek.
Ende 2019 eröffnete der junge Nico Veale die Wein- und Käsestube in Bad Sobernheim. Der im Nico BollAnts im Park (Bad Sobernheim) ausgebildete Restaurantfachmann erfüllte sich
Manchmal ist eine spontane Verabredung und so verabredeten wir uns recht kurzfristig für den Freitagabend.
Nolux schlug das Ristorante Rosino vor. Er hatte es selbst noch nicht besucht, es wurde ihm aber empfohlen. Mit dem Hinweis auf meist längere Wartezeiten.
Nolux übernahm die Reservierung und Zeit brachten wir mit. Wir hatten immerhin sehr viel zu erzählen, unser letztes Treffen lag schon zu viele Monate zurück.
Beste Lage am Marktplatz von Bad Sobernheim. Zur verabredeten Zeit trafen wir ein, Nolux hatte bereits unseren Tisch im Außenbereich ausfindig gemacht. Außenbestuhlung
Wenig später waren wohl alle Tische belegt. Und ich war mal wieder froh, über die coronabedingten größeren Abstände zwischen den Tischen. Denn gerade Italiener sind ja Profis der Maximalbestuhlung.
An unserem sehr schlichten Tisch nahmen wir Platz. Eine junge Mitarbeiterin reichte die Speise- / Getränkekarten. Natürlich hatten wir viel zu erzählen aber auch wirklich Durst bei den heißen Temperaturen.
Dass die Geduld schon bei den Getränken sehr auf die Probe gestellt würde, hatten wir eher nicht erwartet.
Zwei junge Servicemitarbeiterinnen waren für den Service zuständig. Einen geschulten Eindruck machten sie nicht, dafür waren sie vorbildlich unkoordiniert. Aber auch recht freundlich.
Im Restauranteingang gab es noch eine Tafel mit aktuellen Tagesgerichten. Die jungen Damen wussten aber nicht, was drauf steht. Also ging ich rein, fotografierte ab und berichtete meinen männlichen Begleitern. Tagesempfehlung
Die Restauranträume sind sehr gepflegt, modern aber nicht ungemütlich. Ambiente
Irgendwann gab es dann kühle Getränke, darunter ein falsches. Mein Mann musste also nochmals auf sein alkoholfreies Pils, € 2,20 / 0,33 l, warten. Auch spätere Getränkewünsche waren schwierig an die Frau zu bekommen.
Wenigstens war das bestellte Mineralwasser, natürlich ungefragt San Pellegrino - € 4,50 / 0,75 l, am Tisch. Ohne zweites Glas. Günstigeres Mineralwasser aus der Umgebung ist auch im Angebot.
Sehr gut gefiel mir, dass im Weinangebot auch eine gute Auswahl der bekannten örtlichen Winzer war.
Derweil unterhielt Padrone Rosine die Stammkundschaft und demonstrierte, wie vielfältig so ein Mund-Nase-Schutz einsetzbar oder nicht einsetzbar ist.
Wir gaben unsere weiteren Getränke- und Speisenwünsche auf. Wenig später kam die Mitarbeiterin zurück. Leider war das von Nolux und mir favorisierte Carpaccio vom Octopus aus. Es galt schnell eine Alternative zu finden.
Irgendwann kamen dann unsere Vorspeisen und einfachstes Baguette (5 Scheiben für 3 Personen).
Für die Herren Carpaccio die manzo, mariniert, mit frischen Champignons und Parmesan, € 13,00. Rindercarpaccio
Fein marmoriertes Rinderfilet, etwas dicker als üblich geschnitten. Reichlich Parmesan, frobe Champignonstücke, Zitrone. Rucola war auf der Karte nicht erwähnt, dieser fand sich aber auch noch in geschnittener Form auf dem Teller.
Tintenfisch war ja leider aus. Serviert bekam ich die gewünschte Alternative: Carpaccio die Salmone, roh marinierter Lachs, geschnitten, € 12,50. Dazu für mich ein Spätburgunder Blanc de Noir, € 5,50 / 0,2 l vom örtlichen Weingut K.H. Schneider.
Hier auch auf etwas Rucola gebettet der wenige Lachs auf lachsfarbenem Teller. Fast mehr Zitrone als Lachs. Lachscarpaccio
Der Lachs leider weder schön geschnitten noch angerichtet. Das sah sehr lieblos aus. Schmeckte aber zum Glück besser als es aussah.
Das gute Olivenöl punktete beim Rinder- und beim Lachscarpaccio. Und der Chef schwang noch persönlich die überdimensionale Pfeffermühle über unsere Teller.
Als Hauptgang entschieden wir uns alle drei für Pizza, diese wird hier besonders gelobt. Nach gut einer Stunde wurde serviert. Das sah alles recht gut aus.
Für meinen Mann der Klassiker: Pizza Vierjahreszeiten (Schinken, Artischocken, Salami, frische Champignons) - € 10,00. Pizza Vierjahreszeiten
Mein Mann war zufrieden mit seiner Wahl. Bei Pizza gibt es hier nur eine Größe und die ist groß! Der luftige und gut gebackene Teig punktete sehr. Der Belag war gut portioniert und die Würze passte auch.
Zur Pizza suchte Nolux für uns beide einen Rotwein aus. Die Sobernheimer Trilogie, wieder vom Weingut Schneider, € 5,50 / 0,2l. Das Cuvée hätte durchaus überzeugen können, leider war dem Wein leider anzuschmecken, dass er schon länger geöffnet war.
Unter „Hausgemachte Spezialitäten“ fand ich die Pizza Tartufo (Mozzarella, Schinken, Trüffel, Sahne, Parmesan) - € 15,00. Den eigentlich vorgesehenen gekochten Schinken konnte ich in Parmaschinken tauschen.
Da eines der Schiefertafelgerichte Pasta mit frischem Trüffel war, erwartete ich hier als „Spezialität“ auch frischen Trüffel auf der Pizza.
Das waren definitiv falsche Erwartungen. Es wurde mit einer Trüffelpaste gearbeitet. Die Pizza sehr gut gebacken, Trüffelaroma vorhanden und mit gutem Schinken und Parmesan belegt. Mal eine etwas andere Pizza, der Teig mit krossem Rand gefiel mir besonders.
Im Nachgang gefiel mir Nolux‘ Pizza Clemente, zumindest optisch, am Besten. Pizza Clemente
Herr Rosino kam nochmals an unseren Tisch, voller Erwartung auf Lob. Mein Kritikpunkt zur Trüffelerwartung kam nicht so gut an und er verabschiedete sich murmelnd.
Er erinnerte mich doch sehr stark an die typischen italienischen Restaurants, bei denen Neukunde sicherlich erst 10 x in kurzen Abständen einkehren muss um überhaupt als Gast ernst genommen zu werden. Wenn dies gelungen ist, bekommt man auch schon mal „einen schönen“ Tisch. Georg Weber beschreibt dies sehr unterhaltsam in seinem Buch „Kochen ist Krieg!“.
Ein abschließendes Glas Wein nahmen wir noch in der neuen Vinothek in Bad Sobernheim ein. Ein schöner und sehr gelungener Abschluss unseres Treffens. Das nächste Treffen wird es wohl bald in Idar-Oberstein geben!
Endlich sollte auch mit unserem GastroGuideFreund Nolux mal wieder ein Treffen klappen.
Nolux berichtete bereits: http://www.gastroguide.de/restaurant/261965/ristorante-rosino/bad-sobernheim/bewertung/39269/.
Manchmal ist eine spontane Verabredung und so verabredeten wir uns recht kurzfristig für den Freitagabend.
Nolux schlug das Ristorante Rosino vor. Er hatte es selbst noch nicht besucht, es wurde ihm aber empfohlen. Mit dem Hinweis auf meist längere Wartezeiten.
Nolux übernahm die Reservierung und Zeit brachten wir mit. Wir hatten immerhin sehr viel zu erzählen, unser letztes Treffen lag schon zu viele Monate zurück.
Beste Lage am Marktplatz... mehr lesen
Ristorante Rosino
Ristorante Rosino€-€€€Restaurant, Pizzeria067519242887Marktplatz 8, 55566 Bad Sobernheim
3.0 stars -
"Ein Italiener der alle Klischees erfüllt ;-)" PetraIOEndlich sollte auch mit unserem GastroGuideFreund Nolux mal wieder ein Treffen klappen.
Nolux berichtete bereits: http://www.gastroguide.de/restaurant/261965/ristorante-rosino/bad-sobernheim/bewertung/39269/.
Manchmal ist eine spontane Verabredung und so verabredeten wir uns recht kurzfristig für den Freitagabend.
Nolux schlug das Ristorante Rosino vor. Er hatte es selbst noch nicht besucht, es wurde ihm aber empfohlen. Mit dem Hinweis auf meist längere Wartezeiten.
Nolux übernahm die Reservierung und Zeit brachten wir mit. Wir hatten immerhin sehr viel zu erzählen, unser letztes Treffen lag schon zu viele Monate zurück.
Beste Lage am Marktplatz
Geschrieben am 26.09.2020 2020-09-26| Aktualisiert am
26.09.2020
Besucht am 01.08.2020Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Vorgeplänkel:
Unser GastroGuide-Freund Carsten1972 war mit seiner Frau beruflich unterwegs. Eine tolle Idee von ihm, die lange Rückreise in Durbach zu unterbrechen!
Er wusste, dass mein Mann dort zur Reha war und „funkte“ mich ein paar Tage vorher an. Schnell waren wir uns einig, uns in Durbach zum gemeinsamen Abendessen zu treffen!
Die Reservierung übernahm ich und musste feststellen: Gar nicht so einfach! Einige Restaurants waren schon komplett ausgebucht.
Das vorherige Wochenende entdeckte ich mit meinem Mann den Hummelswälder Hof. Abseits, sehr ruhig und idyllisch gelegen findet man, mit Glück, das Gasthaus. Oder eben bei Google, so wie ich.
Von der Ortsdurchfahrt in Durbach Richtung Oberkirch befindet sich eine kleine Kapelle mit Wegweiser. Wegweiser
Wanderer und Ausflügler sind hier herzlich willkommen. Ich reservierte bei einer freundlichen Dame einige Tage vorher telefonisch. Und meinem Mann sagte ich: NIX! Gar nix.
Von der Reha aus war es zu weit zu laufen, so trafen wir bequem per PKW am Gasthof ein. Parkplätze stehen am Hof reichlich zur Verfügung. Und wir stellten fest, dass viele Gäste schon auf der großen Terrasse mit schönem Talblick saßen. .
Ich entdeckte unsere Freunde an einem perfekten Tisch mit Aussicht. Unauffälliges Winken, mein Mann bemerkte nichts. Er bekam nämlich schon die Krise, denn er entdeckte keinen freien Tisch im Freien.
Ich versicherte, für draußen reserviert zu haben. Und er entdeckte einen freien Tisch neben Carsten1972 und Frau.
Per Einbahnstraßenregelung ging es erst einmal in den Restaurantbereich. Wir wurden empfangen und ich nannte unseren Namen. Die junge Frau sagte: „Ah ja. Ein Tisch für 4!“. Mein Mann wetterte von hinten „Nur für 2, nur 2 Personen.“ Wir Frauen waren uns einig und ignorierten die Einsprüche.
Auf der Terrasse steuerte mein Mann zielsicher den einzigen freien Tisch an und ich sagte nur: „Wir sitzen hier nebenan bei den Leuten am Tisch!“
Das war mal eine gelungene und freudige Überraschung mit großem Hallo! Ausblick
Zur Sache:
Lange hatten wir uns nicht gesehen und vor lauter Plappern hatten es die Servicemitarbeiter gar nicht einfach, uns endlich unsere Bestellung zu entlocken.
Badische, bürgerliche Speisen werden hier angeboten. Die richtige Auswahl für hungrige Ausflügler.
Ausgehungert waren wir alle vier nicht und die Portionen sind auch hier nicht kleinlich bemessen. So verzichteten wir auf eine Vorspeise.
Bei unseren gewählten Hauptspeisen war überall Salat dabei.
Zuerst bestellten wir eine Flasche Mineralwasser zum fairen Preis von € 3,20 / 0,75.
Es folgte ein Grau- und ein Weißburgunder zu je € 4,20 / 0,25 l.
Unsere Salate wurden vorab serviert. Rohkost- und Blattsalate und ein äußerst feiner Kartoffelsalat. Dieser mit Essig-Öl angemacht, so mögen wir ihn viel lieber als mit Mayo. großer Beilagensalat
Die Servicemitarbeiter hatten reichlich zu tun, bei der großen Hitze sicherlich kein Spaß. Dazu in diesem Jahr noch mit Mund-Nase-Schutz.
Wenig später kamen unsere Hauptgerichte.
Für meinen Mann die vegetarischen Maultaschen - € 10,20 (inkl. dem großen Salat vorab). Vegetarische Maultaschen
Leider waren die Maultaschen nicht hausgemacht. Recht feste Konsistenz und halt sehr schlicht. Da fehlte die Raffinesse des ordentlichem Küchenhandwerks. Trotzdem kein schlechtes Essen, von den gerösteten Zwiebeln obenauf hätte mein Mann gerne eine größere Portion genommen.
Mir wurde die Forelle „Müllerin“, paniert, mit Salzkartoffeln (und Salat vorab) zu € 13,90 serviert. Knusperforelle
Der ehemalige Wasserbewohner fand sich nun goldgelb und äußerst knusprig auf meinem Teller. Ich glaube, eine solch knusprige Forelle hatte ich noch nie serviert bekommen.
Meine Befürchtungen wurden nicht bestätigt. Die Forelle war innen noch schön saftig und zart. Dazu eine gute Portion schlichter Salzkartoffeln, in Butter geschwenkt. Beilagenkartoffeln
Wir ließen es uns schmecken und versuchten, unkontrollierte Bewegungen zu vermeiden. Leider waren unsere Gesellschafter keine gemütlichen Hummeln im Hummelswälder Hof, sondern reichlich nervige Wespen.
So beschlossen wir relativ bald, nachdem wir angenehm satt waren, im Durbacher Ortskern für den schönen Abschluss des Abends einzukehren. Hier gab es für die Herren dann noch ein Dessert und für alle ein schönes Glas Wein!
Der Hummelswälder Hof traf unsere Erwartungen. Einfache und schmackhafte Küche zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.
Vorgeplänkel:
Unser GastroGuide-Freund Carsten1972 war mit seiner Frau beruflich unterwegs. Eine tolle Idee von ihm, die lange Rückreise in Durbach zu unterbrechen!
Er wusste, dass mein Mann dort zur Reha war und „funkte“ mich ein paar Tage vorher an. Schnell waren wir uns einig, uns in Durbach zum gemeinsamen Abendessen zu treffen!
Die Reservierung übernahm ich und musste feststellen: Gar nicht so einfach! Einige Restaurants waren schon komplett ausgebucht.
Das vorherige Wochenende entdeckte ich mit meinem Mann den Hummelswälder Hof. Abseits, sehr ruhig und... mehr lesen
3.5 stars -
"Gelungene Überraschung und ein sehr geselliger Abend!" PetraIOVorgeplänkel:
Unser GastroGuide-Freund Carsten1972 war mit seiner Frau beruflich unterwegs. Eine tolle Idee von ihm, die lange Rückreise in Durbach zu unterbrechen!
Er wusste, dass mein Mann dort zur Reha war und „funkte“ mich ein paar Tage vorher an. Schnell waren wir uns einig, uns in Durbach zum gemeinsamen Abendessen zu treffen!
Die Reservierung übernahm ich und musste feststellen: Gar nicht so einfach! Einige Restaurants waren schon komplett ausgebucht.
Das vorherige Wochenende entdeckte ich mit meinem Mann den Hummelswälder Hof. Abseits, sehr ruhig und
Geschrieben am 21.09.2020 2020-09-21| Aktualisiert am
07.02.2021
Besucht am 01.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 53 EUR
36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad. Erfrischung vor dem Mittagessen
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein graues Betonmonstrum, bezeichnet als „architektonisches Glanzstück“. Europäisches Forum am Rhein
Über das futoristische Erscheinungsbild in dieser Lage lässt sich streiten und ich frage mich oft, was die Baumeister antiker Gebäude und Städte heute zu diesen Bauten sagen würden.
„Grenzüberschreitende Kulinarik“ wird hier angeboten. Auf jeder Etage ein Restaurantbetrieb, im 2. Stockwerk der Japaner MIKO.
Leichtes Sushi bei der Hitze fanden wir passend. Am Eingang des Restaurants wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen und bekamen einen Tisch zugewiesen. Eingangsbereich
Ein sehr großes Restaurant und dadurch recht laut und ungemütlich. Die Einrichtung bemüht asiatisch.
Leider entdeckten wir die Außenplätze mit Blick in die Rheinebene erst später. Dort wurde uns kein Platz angeboten. Eventuell waren aber alle Tische bereits belegt.
Der Service wurde überwiegend von Asiatinnen betrieben. Leichte Verständigungsschwierigkeiten gleich zu Anfang. Die Mitarbeiterin bot Buffet „all you can eat“ an. Buffet und all you can eat? Nicht so gerne. Wir konnten auch kein Buffet erkennen und diese sind aufgrund Corona ja auch wohl überwiegend gestrichen. In die ausgelegten Karten hatten wir noch nicht gesehen und sagten, wir wollten Sushi aus der Karte auswählen.
Ich hatte den Eindruck, dies kam nicht gut an. Sie legte uns einen Block und Stift auf den Tisch und verabschiedete sich mit „Bitte Nummern aufschreiben“.
Vorher durften wir noch unsere Getränke bestellen: 1 Flasche Mineralwasser - € 5,80 / 0,75 l 1 alkoholfreies Hefeweizen - € 4,30 / 0,5l
Also notierte ich unsere Wünsche: 1 x Edamame - € 2,50 9 Positionen Sushi zu insgesamt € 40,70. Die Einzelauflistung erspare ich uns.
Später sah ich, dass die Buffet-Bestellung bei den Gästen über iPad-Bestellung in „Runden“ mit Spielregeln abläuft.
2,5 Stunden Essen zu € 15,90/Erwachsene. Das wäre vielleicht etwas günstiger geworden, aber wir waren ja nicht zum Spielen hier.
Das Servieren der zahlreichen Portionen um uns herum sorgte für sehr viel Unruhe, die Mitarbeiterinnen waren ständig in Bewegung. Da blieb wohl auch etwas Freundlichkeit auf der Strecke. Ob das portionsweise Servieren und die zahlreichen Geschirrteile hier wirklich wirtschaftlicher sind?
Unsere gut gekühlten Getränke wurden serviert, meine Bestellung mitgenommen und wenig später alles wie gewünscht serviert.
Vorab die Sojabohnen, bei der Zubereitung dieser Knabberei kann wohl nichts schief gehen. Edamame
Schlicht angerichtet, aber besser als mit irgendwelchen Saucen dekoriert. Garnelen-, Sepia-, Jakobsmuschel-, Lachsnigiri
Für unser Mittagessen war das genau die passende Portion und der Reis sättigt immer wieder überraschend. Lachs-, Thunfisch- Californiamaki, Ebiroll
Die Qualität war in Ordnung. Der Reis von guter Konsistenz und mit passend leichter Säure versehen. Der Fisch (Garnele, Tintenfisch, leicht geflämmte Jakobsmuschel, Lachs und Thunfisch) frisch.
Wir haben schon besseres Sushi erlebt, aber in diesem großen All-you-can-eat-Laden hatten wir fast befürchtet einen Reinfall zu erleben.
Das war alles frisch zubereitet. Den Köchen konnte man bei der Arbeit zusehen.
Für eine kurze Mittagsrast war das ok. Und wir waren froh mit unserer Entscheidung „a la carte“ bestellt zu haben.
Das gesamte Haus ist rollstuhlgerecht, ein großer Aufzug steht zur Verfügung. Die Toiletten sind sauber und gepflegt. Hier ist ja auch alles neu. Die Toiletten befanden sich im 3. oder 4. Stockwerk und werden wohl von allen Gästen der Gastronomie des Hauses genutzt.
36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein... mehr lesen
3.0 stars -
"Japanisches Restaurant im Europäischen Forum am Rhein" PetraIO36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein
Geschrieben am 20.09.2020 2020-09-20| Aktualisiert am
20.09.2020
Besucht am 31.07.20202 Personen
Rechnungsbetrag: 16 EUR
Das Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich. .
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des Cafés. Naschwerk
Im klimatisierten Verkaufsraum wusste man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Tortenauswahl
Bei der freundlichen Mitarbeiterin gaben wir schließlich unsere Bestellung auf: 1 Stück Schwarzwälder Kirschtorte - € 3,30 für meinen Mann. Schließlich sind wir ja im Schwarzwald.
Ich wählte zur Erfrischung 3 Kugeln Sorbet - € 4,70.
Unsere Getränkewünsche wurden im Café aufgenommen. Weinschorle € 3,10, es folgte noch 1 Mineralwasser – € 2,50 / 0,25 l. Tasse Kaffee € 2,60.
Die Einrichtung ist sehr gepflegt, gediegene Gemütlichkeit vergangener Jahrzehnte. .
Serviert wurde kurz darauf. Und sieh da: Auf der Servierte wirbt das Café mit „Ausgezeichnet als eine der besten Bäckereien in Deutschland!“ Denn so lautete 2018 die Auszeichnung des Feinschmeckers.
Die Auszeichnung meines feinschmeckenden ständigen Begleiters lautete „ausgezeichnete Schwarzwälder Kirschtorte!“. Schwarzwälder Kirschtorte
Auch das hausgemachte Sorbet war klasse. 2 Kugeln vom weißen Pfirsich, 1 Kugel Himbeere. Sorbet
Der blasse Pfirsich konnte sich geschmacklich allerdings nur hinter der aromatischen Himbeere einfinden.
Die Mitarbeiterinnen waren alle sehr aufmerksam und freundlich. Die Chefin beriet mit Herzblut an der Brottheke.
Mein Mann bekam den Auftrag zum Großeinkauf am letzten Tag seiner Reha. So fanden sich bei uns zu Hause frisch importiert 4 Brote, Brötchen, hausgemachte Nudeln, Schokolade, Baisertupfen und Miniflorentiner ein.
Alle Produkte überzeugten voll und ganz. Und nicht zuletzt die Brote!
Ein Cafékenner bin ich mit Sicherheit nicht. Aber mein Fazit: „Die beste Bäckerei die ich kenne!“
Seit 1939 gibt es die Bäckerei. Den Besuch der Bäckerei / des Café kann ich nur empfehlen.
Wer dies nicht so schnell schafft, sollte sich die tolle Homepage (Hochzeitstorten!) ansehen.
Das Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich.
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des... mehr lesen
4.5 stars -
"Süßmäuler sind hier genau richtig. Brotliebhaber auch." PetraIODas Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich.
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des
Geschrieben am 20.09.2020 2020-09-20| Aktualisiert am
20.09.2020
Immer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen. Weitläufiger Biergarten
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab. Blick bis Straßburg
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz. rechts befindet sich der Spielplatz
Eine wirklich schöne, freundliche und gepflegte Ausflugsgastronomie. Ein Treffpunkt für jung und alt. Gediegene Gaststube
Die Öffnungszeiten sollte man sicherheitshalber auf der Facebookseite nachlesen. Hier werden Änderungen angegeben.
Immer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen.
Man bestellt und zahlt an der Theke, Getränke nimmt man selbst mit, Essen wird serviert.
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab.
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz.
Eine wirklich schöne, freundliche und gepflegte Ausflugsgastronomie. Ein Treffpunkt für jung und alt.
Die Öffnungszeiten sollte man sicherheitshalber auf der Facebookseite nachlesen. Hier werden Änderungen angegeben.
Schützenhaus Wolfsgrube | Vesperstube für Familien
stars -
"Schönes Ausflugsziel mit ordentlicher Bewirtung!" PetraIOImmer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen.
Man bestellt und zahlt an der Theke, Getränke nimmt man selbst mit, Essen wird serviert.
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab.
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz.
Eine wirklich schöne, freundliche
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Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt etwas versteckt in einem Wohngebiet. Nach wenigen Gehminuten hangaufwärts waren wir da und das Grundstück sah schon sehr einladend aus.
Wir wurden freundlich begrüßt und nahmen Platz im großzügigen Cafégarten. Hier gab es allerlei Bildhauerkunst zu sehen.
Der Herr im Service brachte sofort die Karten.
Wir stöberten kurz und mein Mann wählte im Café aus der Kuchenvitrine sein Stück Torte und bestellte auch an der Theke.
Ich durfte meine Bestellung im Garten aufgeben. Zum Glück wurde nicht nur Süßes angeboten. Ich bestellte den vegetarischen Flammkuchen mit Käse, Peperoni und Fetakäse - € 7,00. Wie mir der Serviceherr mitteilte, nicht hausgemacht, aber von guter Qualität. Offene Worte schätze ich sehr und ließ mich darauf ein.
Meine bestellte Rieslingschorle, 0,5 l - € 4,30, wurde kurz darauf serviert. Ebenso der Kaffee Doppio - € 3,80 und die Mandarinen-Sahnetorte - € 3,30 für meinen Mann.
Mein Mann lobte den Kaffee und war begeistert von der luftigen und frischen Bisquittorte.
Meine erfrischende Rieslingschorle war gut gekühlt und wenig später erreichte mich auch der Flammkuchen. Der sah so verlockend aus, dass 1 Stück noch vor dem Foto verkostet wurde.
Knusprig lockerer Flammkuchenteig, der Belag genau richtig dosiert. Wirklich eine gute Qualität, der Flammkuchen schmeckte mir gut.
Mein Mann verschwand nochmals unauffällig im Restaurant.
Um wenige Minuten später noch ein Stück Eierlikörtorte - € 3,20, serviert zu bekommen.
Tja, auf einem Bein steht man bekanntlich schlecht! Auch hier war er wieder sehr angetan.
Sicherlich war es der Inhaber, der den Service bestritt. Ich konnte mir als leidenschaftliche Schwimmerin die Frage nicht verkneifen, ob der Caféraum vielleicht früher ein Schwimmbad war. Damit lag ich richtig. Und so schön und gepflegt das Café mit herrlichem Talblick und verkäuflicher Kunst auch ist: Die tolle Lage, bodentiefe Verglasung und dann ein paar Bahnen ziehen? Hätte mir durchaus gefallen.
Während unseres Besuches füllte sich der Garten zusehens. Darunter waren auch einige Stammgäste die verdient besonders herzlich gegrüßt wurden. Bei der geringen Einwohnerzahl sind die Stammgäste besonders wichtig.
Wir wurden sehr nett verabschiedet und geben gerne den Tipp weiter, von der Ortsstraße wenige Meter abzubiegen und das schöne Café zu besuchen!