Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939346x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 24.06.2018 2018-06-24| Aktualisiert am
24.06.2018
Besucht am 08.05.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 136 EUR
Dieser Beitrag mal mit Vorgeschichte: Radio SWR1 am 05.05.18 (mein Urlaubsbeginn) – der SWR1 Weinmann Werner Ecker stellt den 2016er Gelben Muskateller Sekt des Weingutes Nicole Graeber in Edenkoben vor (nachzuhören unter https://www.ardmediathek.de/radio/SWR1-Weinmann/Weinmann-2016er-Gelber-Muskateller-Sekt/SWR1/Audio- Podcast?bcastId=34171576&documentId=52247560). Dieser Radiobeitrag machte mich neugierig auf diesen trockenen Winzersekt, ich dachte auch gleich an den Kollegen hbeermann… und an eine Bestellung. Die Homepage mit Onlineshop gleich besucht, aber: € 7,00 Versandkosten für 6 Flaschen? Das geht besser! Also rief ich unsere Lieblingspension Spatzennest in Maikammer an, zum Glück war so kurzfristig ein Zimmer frei! Reserviert! Dann einen Tisch in der Dorfchronik bei Frau Schwaab für Dienstag Abend reserviert. Mein Mann kam von einer Besorgung nach Hause und ich konnte ihm stolz berichten, wie ich Porto spare! Am folgenden Dienstag dann gleich (nach einem Mittagessen im griechischen Restaurant Olympia in Lemberg) zum Weingut Graeber, bisher kannten wir es nicht. Die Vinothek war gut besucht und ich fragte nach dem gelben Muskatellersekt. Dumm gelaufen: Innerhalb von wenigen Stunden nach dem Radiobeitrag war der Sekt ausverkauft. 1 Flasche war noch in der Verkostung – das tut schon weh, wenn man dann einen wirklich tollen Sekt probieren, aber nicht kaufen darf! Im November sei der neue Jahrgang verfügbar und bei mir vorgemerkt! Tja, Sparfuchs PetraIO hätte einfach vorab zur Abholung den Sekt bestellen sollen! Dumm gelaufen, der Ausflug war trotzdem schön! So trafen wir…
… gut gelaunt am Abend zu Fuß in der Dorfchronik – Weingut Schwaab - ein. Im Torbogen des Weingutes standen schon feine Tagesempfehlungen auf der Schiefertafel.
Die Chefin, Frau Schwaab, begrüßte und uns zeigte unseren eingedeckten Tisch im schönen Außenbereich mit mediterranen Kübelpflanzen und vielen Blumen. Sie reichte uns die saisonal wechselnde Speisekarte.
Der geschützte Innenhof war schon gut besucht und füllte sich im Laufe des Abends. Es ist einfach eine sehr schöne Atmoshäre in diesem Hof. Aber auch in den schön unterteilten Räumen des alten Winzerhauses sitzt man sehr angenehm.
Wir bestellten die obligatorische Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,60. Zum Aperitif 2 Gläser Cabernet Sauvignon blanc de noir Sekt, extra brut, 0,1 l - € 5,90. Ein guter Anfang, auch ohne gelben Muskateller!
Vorweg wurde ein Stoffkörbchen mit 4 verschiedenen frischen Brotsorten gereicht. Die Wahl dieser feinen Brote war hervorragend, wir konnten keinen Favoriten ausmachen!
Dazu ein leichter Kräuterfrischkäse als Begleiter.
Mit Frau Schwaab verständigten wir uns, dass wir mit den Speisen eine Weinbegleitung des eigenen Weingutes Schwaab wünschen. Dies war natürlich kein Problem und Frau Schwaab beriet uns bestens. Der Weinanbau wurde kürzlich auf Bio umgestellt.
Zur Vorspeise für uns beide das Lachstatar mit geröstetem Brot und Spargelsalat - € 16,50. Dazu den trockenen Silvaner, 0,1 l - € 2,40 und den Grauburgunder, 0,1 - € 2,70.
Unsere Vorspeisen wurden serviert und uns bot sich ein schöner Anblick. Nur vom Spargel war nichts zu sehen. Das Lachstatar fein geschnitten und dezent und gut abgeschmeckt. Dazu frisch geröstetes Brot. Unter frischen Blattsalaten mit Sauerampfer und Kresse fand sich dann doch eine gute Portion Spargelsalat. Lachstatar mit geröstetem Brot und (verstecktem) Spargelsalat
Dieser war separat mariniert. Eine wunderbar leichte Vorspeise.
Zum Hauptgang sollte es auch Spargel sein. Dieser als Tagesgericht auf der Tafel mit Schnitzel, es war aber kein Problem das Schnitzel gegen gebratenen Zander zu tauschen.
Also für uns: Auf der Haut gebratener Zander, Spargel, Hollandaise und Ofenkartoffeln - € 26,50.
Auxerrois trocken, 0,25 l – € 5,80 und Sauvignon blanc trocken, 0,25 l – € 7,90.
Mit wunderbarem Duft wurde das Hauptgericht serviert. Der Zander perfekt gebraten, die Haut knusprig, das Fischfleisch zart und saftig. Die Zitronenspalte auch mit angebraten – fein. Dazu halbierte Drillinge mit feinen Röstaromen. Die Hollandaise frisch aufgeschäumt. Zander, Spargel, Hollandaise, Ofenkartoffeln
Beim Spargel hätte es eine Stange mehr sein dürfen. Auch mag ich den Spargel lieber, wenn er noch etwas mehr Biss hat. Geschmackssache. Wir waren sehr zufrieden.
Zum Abschluss für meinen Mann die Crème brûlée mit Himbeersorbet - € 6,50. Serviert wurden auf einer Schiefertafel 2 kleine Schälchen Brûlée, dekoriert mit frischen Früchten, das leicht säuerliche Sorbet passte sehr gut dazu. Crème brûlée mit Himbeersorbet
Auf der Karte entdeckte mein Mann noch den Grauburgunder Orangewein – € 2,80. Orange Wein
„Orange“ aufgrund der Farbe, geschmacklich an einen guten Sherry erinnernd. Mal was Anderes!
Frau Schwaab war an diesem Abend im Service weitgehend alleine tätig. Routiniert und alles im Blick. Hier fühlt man sich als Gast gut aufgehoben! Die Küche bietet handwerklich gut zubereitete Frischeküche. Die angebotenen Speisen passen zum Weingut und zur Pfalz, aber eben auch zeitgemäß-modern ohne langweilig zu sein.
Dieser Beitrag mal mit Vorgeschichte:
Radio SWR1 am 05.05.18 (mein Urlaubsbeginn) – der SWR1 Weinmann Werner Ecker stellt den 2016er Gelben Muskateller Sekt des Weingutes Nicole Graeber in Edenkoben vor (nachzuhören unter https://www.ardmediathek.de/radio/SWR1-Weinmann/Weinmann-2016er-Gelber-Muskateller-Sekt/SWR1/Audio- Podcast?bcastId=34171576&documentId=52247560).
Dieser Radiobeitrag machte mich neugierig auf diesen trockenen Winzersekt, ich dachte auch gleich an den Kollegen hbeermann… und an eine Bestellung. Die Homepage mit Onlineshop gleich besucht, aber: € 7,00 Versandkosten für 6 Flaschen? Das geht besser!
Also rief ich unsere Lieblingspension Spatzennest in Maikammer an, zum Glück... mehr lesen
4.5 stars -
"Unser dritter Besuch!" PetraIODieser Beitrag mal mit Vorgeschichte:
Radio SWR1 am 05.05.18 (mein Urlaubsbeginn) – der SWR1 Weinmann Werner Ecker stellt den 2016er Gelben Muskateller Sekt des Weingutes Nicole Graeber in Edenkoben vor (nachzuhören unter https://www.ardmediathek.de/radio/SWR1-Weinmann/Weinmann-2016er-Gelber-Muskateller-Sekt/SWR1/Audio- Podcast?bcastId=34171576&documentId=52247560).
Dieser Radiobeitrag machte mich neugierig auf diesen trockenen Winzersekt, ich dachte auch gleich an den Kollegen hbeermann… und an eine Bestellung. Die Homepage mit Onlineshop gleich besucht, aber: € 7,00 Versandkosten für 6 Flaschen? Das geht besser!
Also rief ich unsere Lieblingspension Spatzennest in Maikammer an, zum Glück
Geschrieben am 15.06.2018 2018-06-15| Aktualisiert am
16.06.2018
Besucht am 06.05.20183 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
… kommt ja eher selten vor. Nun ergab es sich, dass auf Grund eines frühmorgendlichen Sonntagstermins das Frühstück zu Hause ausfiel.
Mein Bruder war zu Besuch und wir trafen uns zum Frühstück in der Obersteiner Fußgängerzone zum Frühstück.
2016 eröffnete das Café Kredenz. Ein schöner und fröhlicher Blickfang sind die bunten Regenschirme die über der Terrasse zu schweben scheinen. Sie spenden Schatten, schützen aber vielleicht auch vor ein paar Regentropfen. Und sie machen aufmerksam auf das leicht zurückgesetzte Café in der Fußgängerzone (= parken vor dem Café geht nicht).
Vor der Terrasse gibt es einige ebenerdige Sitzplätze, ansonsten sind Stufen zu überwinden. .
Optisch ist das Café auf jeden Fall schon mal eine Bereicherung gegenüber des vorherigen Döner-Imbisses. Hier wurde ansprechend investiert.
Telefonisch hatte ich vorab reserviert, dies war wohl kein Fehler. Innen gibt es nur wenige Sitzplätze. .
Dann gibt es noch einen geschützten vorgebauten Wintergarten. Die Außengastronomie bietet wohl den größten Teil der Sitzplätze und muss über die Sommermonate die Winterzeit überbrücken.
Der Chef des Cafés, Herr Sławomir Perczak, begrüßte uns herzlich. Wir nahmen in dem geschützten Bereich des Wintergartens Platz. Übergang Wintergarten zum Caféraum
Die Karten lagen am Tisch aus und wir wählten unser Frühstück:
Mein Mann wählte das Frühstück Nr. 3: Kaffee (oder Tee), 2 Brötchen, Butter, Rührei aus 3 Eiern in Butter, Marmelade, Nutella, Honig, frischer Karottensaft (aktuell Orangensaft) - € 7,90
Mein Bruder wählte aus einzelnen Angeboten: 3 Spiegeleier mit Speck, Schnittlauch und Brötchen - € 4,20
und im Wasser gekochte Krakauer-Wurst und Brötchen - € 2,20.
Ich (nicht sehr hungrig) wählte auch einzeln: 2 Spiegeleier mit Schnittlauch und Brötchen - € 3,50.
Mein Bruder bestellten auch noch zusätzlich je 1 Karottensaft, aber leider gibt es diesen nicht mehr. Herr Perczak versicherte: Niemand wolle frischen Karottensaft (außer uns). So wurde aus dem Karottensaft frisch gepresster Orangensaft zu je € 3,00.
Die polnische Herkunft des Inhabers merkbar auf der Speisekarte. Aber genau das finde ich nicht schlecht. Mal was anderes. Es geht hier nicht zu professionell zu, aber mit Freude und Herzblut. Herr Perczak gab gerne Auskunft über die Speisen. Steckenpferd sind sicherlich die hausgemachten Kuchen seiner Frau. Inzwischen gerhört auch eine Eistheke dazu. Eistheke
Ein Angebot, das die Laufkundschaft und Touristen zufrieden stellt. Offensichtlich aber auch Stammkundschaft. Das Café war gut besucht, am Nebentisch feierte eine Frauenrunde wohl gut gelaunt und mit reichlichem Angebot einen Geburtstag.
Die gekühlten Orangen wurden frisch gepresst, wir konnten zusehen. Und gekühlt schmeckt so ein frischer Orangensaft einfach klasse. Frisch gepresster Orangensaft
Kurze Zeit später wurden Kaffee und Milchkaffee (€ 3,00) serviert, Milchkaffee
dann das frisch zubereitete Frühstück.
Wir waren rundum zufrieden, bis auf die Brötchen. Diese waren ok, aber entweder nicht vom besten Bäcker oder eher noch Aufbackbrötchen. Da war es auch gar nicht schlimm, dass 1 Brötchen vergessen wurde. Hier sollte wirklich nachgebessert werden, die Brötchen schmälern den guten Gesamteindruck! Vielleicht auch etwas gutes frisches Brot ins Angebot aufgenommen werden.
Mit unserer Wahl waren wir trotzdem sehr zufrieden. Der Frühstücksteller meines Mannes zusätzlich mit Tomate und Gurke dekoriert. Frühstück Nr. 3 mit Brötchen für alle
Die Spiegeleier von unten schön kross angebraten. Der polnische Senf zur Krakauer-Wurst meines Bruders war so klasse, wir mussten alle probieren und ich bekomme diesen sogar in Idar-Oberstein zu kaufen. Der Chef brachte extra die Senfflasche an den Tisch! Spiegelei mit Speck und Krakauer mit Senf Knusprig gebratenes Spiegelei
Das war ein einfaches Frühstück, lecker (Brötchen bitte ändern), Preis-Leistung hat gepasst.
Das kleine Café wurde ansprechend modernisiert, alles ist sauber und gepflegt. Die Toiletten klein, aber einwandfrei.
Bei der Verabschiedung entschloss sich mein Mann noch 3 Stücke des hausgemachten Kuchens (von der Chefin) mitzunehmen. So war das Wochenende gerettet.
Wir werden gerne gelegentlich wieder kommen. Vielleicht nachmittags: Kuchen für meinen Mann und ein herzhaftes Crêpe für mich!
… kommt ja eher selten vor. Nun ergab es sich, dass auf Grund eines frühmorgendlichen Sonntagstermins das Frühstück zu Hause ausfiel.
Mein Bruder war zu Besuch und wir trafen uns zum Frühstück in der Obersteiner Fußgängerzone zum Frühstück.
2016 eröffnete das Café Kredenz. Ein schöner und fröhlicher Blickfang sind die bunten Regenschirme die über der Terrasse zu schweben scheinen. Sie spenden Schatten, schützen aber vielleicht auch vor ein paar Regentropfen. Und sie machen aufmerksam auf das leicht zurückgesetzte Café in der... mehr lesen
4.0 stars -
"Polnisches Frühstück in unserer Heimatstadt…" PetraIO… kommt ja eher selten vor. Nun ergab es sich, dass auf Grund eines frühmorgendlichen Sonntagstermins das Frühstück zu Hause ausfiel.
Mein Bruder war zu Besuch und wir trafen uns zum Frühstück in der Obersteiner Fußgängerzone zum Frühstück.
2016 eröffnete das Café Kredenz. Ein schöner und fröhlicher Blickfang sind die bunten Regenschirme die über der Terrasse zu schweben scheinen. Sie spenden Schatten, schützen aber vielleicht auch vor ein paar Regentropfen. Und sie machen aufmerksam auf das leicht zurückgesetzte Café in der
Wir wollen schon lange mal hin! Nach diesem Bericht werden wir keinen Platz mehr bekommen.
... schöner Beitrag des örtlichen Energiebetreibers OIE über ein sehr beliebtes Café!
Wir wollen schon lange mal hin! Nach diesem Bericht werden wir keinen Platz mehr bekommen.
Gartencafe Mille Fleurs
Gartencafe Mille Fleurs€-€€€Cafe06782/4355Hochwaldstr. 42, 55765 Birkenfeld
stars -
"Backen wie die Weltmeister..." PetraIO... schöner Beitrag des örtlichen Energiebetreibers OIE über ein sehr beliebtes Café!
Wir wollen schon lange mal hin! Nach diesem Bericht werden wir keinen Platz mehr bekommen.
Geschrieben am 08.06.2018 2018-06-08| Aktualisiert am
09.06.2018
Besucht am 01.06.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 52 EUR
Ende vergangenen Jahres übergaben die Eheleute Infantino ihr etabliertes kleines Restaurant in die Hände der Eheleute Galliero, ebenfalls erfahrene Gastronomen.
Kollege Saarschmecker und Frau hatten einen Termin in Idar-Oberstein. So verabredeten wir uns kurzfristig zum Abendessen und statteten der Pizzeria unter neuer Leitung unseren Besuch ab. Ich war wirklich gespannt.
In dem schmalen Fachwerkhaus am schönen Marktplatz befindet sich wohl Idar-Obersteins kleinste Pizzeria. .
Gut, dass ich einige Tage vorab telefonisch reservierte. Ohne Reservierung hätten wir keinen Platz mehr bekommen. Zum draußen Essen war es zu kühl.
Das Geld muss hier sicherlich im Sommer verdient werden, denn die Außenbestuhlung übertrifft die wenigen Sitzplätze des schmalen Hauses im Innern um ein Vielfaches.
Mein Hauptgericht entschied sich schon an der aufgestellten Speisetafel an der Eingangstreppe: „Spaghetti mit Scampis und grünem Spargel - € 10,00“. Empfehlung vom 01.05.18
Ich liebe Spargel in allen Variationen!
Ob Absicht oder nicht, bei diesem Preis rechnete ich nicht mit Scampi sondern Garnelen. Aber der Gastronom sollte den Unterschied schon kennen!
Beim Betreten des Gastraumes wurden wir freundlich von der Chefin Monika Galliero empfangen, sie war sichtlich erleichtert als ich die Reservierung nannte. Für 4 Personen war ohne Reservierung kein Platz mehr verfügbar. Unser Tisch am Ende des Raumes war für uns eingedeckt. Ein anderer Wirt hätte hier 6 Personen an den Tisch gequetscht. Sehr positiv, dass trotz des kleinen Raumes uns Gästen Freiraum gewährt wurde.
Die „Saarschmeckers“ trafen kurze Zeit später ein und wir stöberten nach der Begrüßung ein wenig in der typisch italienischen Karte für Deutsche.
Die Getränke wurden vorab aufgenommen. Mein Mann und ich bestellten: Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50 und einen trockenen italienischen Weißwein (vermutlich Pinot Grigio. Leider ohne Rebsorte, ich vergaß die Getränkekarte zu fotografieren und die Quittung war handschriftlich nur mit Preisen) 0,5 l - € 8,00.
Frau Galliero war alleine im Service. Da die Außengastronomie nicht geöffnet war, war dies zu schaffen. Zwischendurch holte sie noch Getränkenachschub.
Das Mineralwasser wurde schnell serviert. Der Wein kurze Zeit später. Leider war dieser warm, gute (!) Zimmertemperatur. Wir hatten Schwierigkeiten um auf uns aufmerksam zu machen und den Wein zu reklamieren. Dieser wurde dann aber sofort und ohne Umschweife in einen anderen gekühlten trockenen Weißwein getauscht.
Die Weine in der italienischen „Standardgastronomie“ werden leider sehr vernachlässigt, ich kann mich nur wiederholen. Hier war der Wein ok. Aber es geht wohl immer um Gewinnmaximierung durch italienische Massenweine. Brauchen wir nicht. Beim Türken und Bistro-Asiaten in Idar-Oberstein werden gute Naheweine unter Angabe der Weingüter zu günstigeren Preisen serviert.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann das Carpaccio vom Rind - € 12,50. Fein marmoriertes Rindfleisch wurde serviert. Rindercarpaccio
Mit Olivenöl und Zitrone mariniert. Ein wenig Rucola mit Parmesanhobel und frische Champignonscheiben dazu. Endlich mal ein nicht mit Zutaten (Balsamicoschmierereien etc.) überhäuftes Carpaccio.
Für mich Insalata Tonno - € 7,50. Der grüne Salat mit Thunfisch, Zwiebeln, Ei, Tomaten, Gurken und Käse (Scheibenkäse, na ja) war eine reichliche und frische Portion, gut und schlicht mit einem Essig-Öl-Dressing (so bestellt). Insalata Tonno
Mein Mann durfte bei der Portionsbewältigung noch gerne helfen.
Zu den Vorspeisen wurde frisches Weißbrot gereicht.
Als Hauptgang für uns beide die Spaghetti der Tagesempfehlung „Spaghetti mit Scampis und grünem Spargel“. Frau „Saarschmecker“ schloss sich uns an, Freund „Saarschmecker“ bestellte Pizza.
Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass das Pastagericht ein „leichtes Gericht“ ohne Sahnesauce sei. Dies war genau unser Wunsch.
Nach passender Wartezeit wurden die Hauptspeisen serviert.
Auf dem Foto sieht die Portion vielleicht klein aus, die Spaghetti waren aber gut bemessen. Dazu 5 saftige, aber schwach gebratene Garnelen (wie erwartet keine Scampi! Augen auf als Gastronom… mancher Gast hätte hier ein Fass aufgemacht!). Beim grünen Spargel hätten wir uns, nach persönlichem Geschmack, etwas mehr Biss erhofft! Zwischendurch wurden, außerhalb der angekündigten Zutaten, noch knusprige Knoblauch-Baguettescheiben aus der Küche gebracht. Spaghetti mit Garnelen und grünem Spargel
Knoblauchbrot
Hat es geschmeckt? Eigentlich nicht, leider. Essbar ja, da waren wir uns zu Dritt einig. Das komplette Gericht schmeckte nur nach Brühwürfel! In der Küche steht Francesco Galliero, der italienische Chef! Wieso hier mit Pulverbrühe gearbeitet wurde, war uns schleierhaft. Salz, Pfeffer, gerne Knoblauch, gutes Olivenöl, etwas Zitrone? Mehr hat das Gericht nicht gebraucht. Schade, nicht unser Geschmack.
Zum Abschluss des Abends wurde noch ein Digestif oder Espresso angeboten. Dieser ging später zu unserer Überraschung, da nicht so angeboten, aufs Haus. Danke!
Zum Haus und Ambiente:
Parken kann man auf öffentlichen Verkehrsplätzen in der Nähe.
Am Eingang ist eine kleine Treppe zu überwinden, das Restaurant ist ebenerdig. Im Sommer gibt es schöne Außenplätze. Die Innendekoration hat sich wohltuend verändert. Es wurde renoviert, hell gestrichen und nicht mehr so überladend dekoriert. .
Wohltuend in dem kleine Raum. Die Toilette war einwandfrei, sauber und gepflegt.
Eindruck: Durchwachsen, aber hoffentlich ausbaufähig!
Ende vergangenen Jahres übergaben die Eheleute Infantino ihr etabliertes kleines Restaurant in die Hände der Eheleute Galliero, ebenfalls erfahrene Gastronomen.
Kollege Saarschmecker und Frau hatten einen Termin in Idar-Oberstein. So verabredeten wir uns kurzfristig zum Abendessen und statteten der Pizzeria unter neuer Leitung unseren Besuch ab. Ich war wirklich gespannt.
In dem schmalen Fachwerkhaus am schönen Marktplatz befindet sich wohl Idar-Obersteins kleinste Pizzeria.
Gut, dass ich einige Tage vorab telefonisch reservierte. Ohne Reservierung hätten wir keinen Platz mehr bekommen. Zum draußen Essen war... mehr lesen
3.0 stars -
"Die Vorspeisen weckten Erwartungen" PetraIOEnde vergangenen Jahres übergaben die Eheleute Infantino ihr etabliertes kleines Restaurant in die Hände der Eheleute Galliero, ebenfalls erfahrene Gastronomen.
Kollege Saarschmecker und Frau hatten einen Termin in Idar-Oberstein. So verabredeten wir uns kurzfristig zum Abendessen und statteten der Pizzeria unter neuer Leitung unseren Besuch ab. Ich war wirklich gespannt.
In dem schmalen Fachwerkhaus am schönen Marktplatz befindet sich wohl Idar-Obersteins kleinste Pizzeria.
Gut, dass ich einige Tage vorab telefonisch reservierte. Ohne Reservierung hätten wir keinen Platz mehr bekommen. Zum draußen Essen war
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28| Aktualisiert am
31.05.2018
Besucht am 11.04.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Eine völlig ungeplante Fahrt nach Kaiserslautern und mein Frühstück war ausgefallen. Nach einem Termin in der Innenstadt konnte unmöglich auch noch das Mittagessen ausfallen.
Wenige Wochen vorher wurde uns von Bekannten das Mr. Lian empfohlen, allerdings die Niederlassung außerhalb im Stadtteil Einsiedlerhof. "Panasiatisches Restaurant" umschreibt im www. wohl die nicht so gerade Linie des Hauses.
Wir steuerten das ebenerdige Restaurant in der Innenstadt, Schillerplatz, an. Dies bietet reichlich Sitzplätze, bei unserem Besuch waren aber nur wenige Tische besetzt. Unser erster Eindruck: Dunkel. .
Es war endlich mal ein sonniger Tag, aber graue Vorhänge und grau gestrichene Decke, Wände und graue Sitzpolster machten es dem Tageslicht sehr schwer. Meine Kamera hat die dunkelen Tatsachen sehr geschönt. .
Der junge Mitarbeiter wies uns einen Zweiertisch zu, in der dunkelsten Ecke. Hier waren nebenan zwei Tische besetzt. Werden so die Laufwege des Service optimiert? Neben dem Eingang war ein großer Tisch am Fenster frei und wir fragten, ob wir hier Platz nehmen dürfen. Wir durften. Hörte ich ein Zähneknirschen? Unverschämt waren wir sicherlich nicht, denn bis zum Ende unseres Mittagessens waren immer noch fast alle Tische frei.
Wir bestellten sofort eine große Flasche Mineralwasser, eine zweite Flasche folgte. Bewirtungsbeleg habe ich „verbaselt“, daher ohne Preis.
Wir bestellten als Vorspeisen:
Für uns EDAMAME: Baby Sojabohnen mit Meersalz serviert - 4,90 EUR. Immer lecker zum Knabbern. Edamame
Für meinen Mann SPRINGROLLS: Vietnamesische Frühlingsrollen gefüllt mit Garnelen und Gemüse, serviert mit hausgemachten Limetten-Chilli Dip - 5,60 EUR.
Für mich ALMOST NUDE: Vietnamesische Sommerrollen gefüllt mit Salat, Gurken, Reisnudeln, gerösteten Erdnüssen, serviert mit leichten hausgemachten Limetten-Vinaigrette. Variante mit Tempura-Garnelen - 5,60 EUR.
Frisch zubereitete Vorspeisen wurden wenig später serviert und wir waren sehr angetan.
Vier Frühlingsrollen, knusprig und frisch frittiert. Dazu ein Chili-Limetten-Dip – fein. Frühlingsrollen
Die Sommerrollen waren auch absolut mein Fall. Frische Salatblätter, geröstete Erdnüsse umhüllten die Garnelen. Vom Reisblatt umhüllt und mit einer feinen hausgemachten Limetten-Ingwer-Vinaigrette serviert. Sommerrollen
Den Hauptgang wählten wir einfach, ohne uns durch die vielfachen Möglichkeiten der Sushi-Komponenten zu quälen: KAMASUTRA für 2 Personen (hörte sich nett an!)
Lian Special Roll / Salmon Crunchy Roll / Kappa Maki/ Seaweed salad / 4 Stück Nigiri - 35,00 EUR
Frisch zubereitet werden die Sushispezialitäten. Die Theke ist mit den frischen und gekühlten Zutaten ist für die Gäste einsehbar, man kann bei der Zubereitung zusehen. Frische Zutaten
Das machte einen richtig guten Eindruck.
Auf einer Schiefertafel wurde dann unser Kamasutra mit Firlefanz, als japanische Landschaft serviert. Allerdings ohne vorher die Vorspeisenteller abzuräumen. Zum Glück hatten wir ja einen großen Tisch!
Ich hatte die Befürchtung: Vieles in Kaiserslautern (insbesondere asiatisch und mexikanisch) ist sehr an die die amerikanischen Einwohner der US-Streitkräfte angepasst. "Kamasutra" für 2 mit befremdlichen Nebenwirkungen
Auch vor Sushi gibt es keinen Halt! Die Platte wirklich nett anzusehen, aber ein Großteil, wohl die „Lian Special Roll“ frittiert, mit undifinierbaren Soja-Majo-Saucen und Salatbouquet „verfeinert“. Diese verfälschenden Saucen zum Sushi brauchen wir nicht. Und so sehr ich auch Salat mag: Ohne asiatische frühkindliche Erziehung wird es mit Stäbchen echt zum Nervenkitzel, bei dem noch nicht mal die Geschmacksnerven Nachschub fordern! Vom angekündigten "Seaweed salad" (Seealgensalat) war wenig zu finden. Sushi-Menü
Wir wurden satt. Aber die große Menge des frittierten Sushi mit Saucen passte für uns gar nicht. Essbar ja, aber: Das Frittierte haben wir aus der Karte nicht ersehen und erahnen können und brauchen es auch nicht wieder.
Das Abräumen und Bezahlen gestaltete sich als langwierig und schwierig. Die jungen Herren im Service waren zu sehr im Gespräch vertieft.
Da besuchte ich zwischenzeitlich die WC-Räume im Untergeschoss. Diese wurden vom vorherigen Betreiber neu und kreativ mit mittigem „Händewaschbrunnen“ gestaltet. Die Sauberkeit war ok.
Es klappte dann irgendwann mit dem Zahlen. Aber nur bar. Ich hatte vorher keinen Hinweis entdeckt, dass Zahlen per EC nicht möglich ist. Bei einem Restaurant in dieser Größe und auf die amerikanischen Gäste angepasst: Völlig UNANGEPASST!
Unser Bargeld reichte – und uns reichte der einmalige Besuch. Nicht schlecht, aber in Kaiserslautern kennen wir bessere und authentischere Adressen.
Eine völlig ungeplante Fahrt nach Kaiserslautern und mein Frühstück war ausgefallen. Nach einem Termin in der Innenstadt konnte unmöglich auch noch das Mittagessen ausfallen.
Wenige Wochen vorher wurde uns von Bekannten das Mr. Lian empfohlen, allerdings die Niederlassung außerhalb im Stadtteil Einsiedlerhof. "Panasiatisches Restaurant" umschreibt im www. wohl die nicht so gerade Linie des Hauses.
Wir steuerten das ebenerdige Restaurant in der Innenstadt, Schillerplatz, an. Dies bietet reichlich Sitzplätze, bei unserem Besuch waren aber nur wenige Tische besetzt. Unser erster Eindruck:... mehr lesen
Mr. Lian
Mr. Lian€-€€€Restaurant0631 7500 0130Schillerplatz 9, 67655 Kaiserslautern
3.0 stars -
"Sushi mit zu viel Chichi" PetraIOEine völlig ungeplante Fahrt nach Kaiserslautern und mein Frühstück war ausgefallen. Nach einem Termin in der Innenstadt konnte unmöglich auch noch das Mittagessen ausfallen.
Wenige Wochen vorher wurde uns von Bekannten das Mr. Lian empfohlen, allerdings die Niederlassung außerhalb im Stadtteil Einsiedlerhof. "Panasiatisches Restaurant" umschreibt im www. wohl die nicht so gerade Linie des Hauses.
Wir steuerten das ebenerdige Restaurant in der Innenstadt, Schillerplatz, an. Dies bietet reichlich Sitzplätze, bei unserem Besuch waren aber nur wenige Tische besetzt. Unser erster Eindruck:
Geschrieben am 07.05.2018 2018-05-07| Aktualisiert am
07.05.2018
Besucht am 29.03.2018Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 48 EUR
Bei unseren Besuchen in Saarbrücken kamen wir bisher immer bei „Tante Maja“ vorbei. Und das Restaurant war stets gut besucht. Besonders bei schönem Wetter ist kaum ein Platz auf dem Präsentierteller St.-Johanner-Markt zu ergattern. Aber irgendwie war ich immer skeptisch. Warum auch immer…
… kein Grund skeptisch zu sein. Denn bei unserem Besuch Ende März, gemeinsam mit meinem Bruder, überzeugten Küche und Service sehr.
Zur späteren Mittagszeit überzeugte die Schiefertafel mit den aktuellen Empfehlungen im Außenbereich. Empfehlungen am 29.03.18
Zum draußen Essen war es leider zu kühl.
Innen wurden wir freundlich begrüßt, alle Tische waren aber besetzt. Die Dame am Tresen meinte aber, im Obergeschoß sei noch Platz. Eine Treppe höher empfing uns eine junge Mitarbeiterin und wir bekamen einen schönen Platz am Fenster des aus dem 16. Jahrhundert stammenden und denkmalgeschützten Gebäudes. Die Einrichtung im Obergeschoss ist freundlich, hell und mit bequemer Bestuhlung. Im Obergeschoss
Die alten Deckenbalken zeugen vom Alter des Hauses.
Unsere Getränke wurden schnell aufgenommen und serviert. 2 alkoholfreie Weizenbier, 0,5 l - € 3,90 1 Pils, 0,2 l – € 2,10
Unsere Speisen wählten wir alle drei von der Tafel:
Mein Mann und ich den Frühlingssalat mit Seehechtfilet und Knobidip - € 11,80. Und dazu, weil die Pommes am Nebentisch so klasse aussahen eine Portion Pommes - € 2,50.
Mein Bruder den Wurstsalat mit Bratkartoffeln - € 9,20.
Nach angenehmer Wartezeit wurde unser Essen mit dem Speiseaufzug ein Stockwerk nach oben befördert und serviert. Die junge Dame war sehr freundlich und aufmerksam.
Großzügige Portionen, alle Teller mit "Tante Maja Logo".
Mein Bruder war sehr zufrieden mit dem gut abgeschmeckten Wurstsalat und auch mit den Bratkartoffeln. Wurstsalat mit Bratkartoffeln
Unsere tiefen und großen Salatteller waren reichlich gefüllt mit frischen Zutaten „quer durch den Garten“, unter den Blattsalaten fand sich noch reichlich Rohkost. Das Ganze mit einem guten und leichten Dressing versehen. Drei Seehechtfilets, saftig gebraten, waren auch großzügig bemessen. Salat mit gebratenem Seehechtfilet
Zum Salatteller gab es noch frisches Brot. Die zusätzlichen Pommes waren richtig klasse und hier passte dann auch der (wohl nicht hausgemachte) Knoblauchdip ganz gut. Knusprige Pommes
Die Toiletten im Obergeschoss waren sauber, wiesen aber reichliche Gebrauchsspuren auf. Auch die Belüftung, eventuell dem alten Haus geschuldet, nicht optimal.
Da mein Bruder noch nie in Saarbrücken war und wir noch ein bißchen schlendern wollen, brachen wir recht bald nach dem Essen auf.
Bei unseren Besuchen in Saarbrücken kamen wir bisher immer bei „Tante Maja“ vorbei. Und das Restaurant war stets gut besucht. Besonders bei schönem Wetter ist kaum ein Platz auf dem Präsentierteller St.-Johanner-Markt zu ergattern. Aber irgendwie war ich immer skeptisch. Warum auch immer…
… kein Grund skeptisch zu sein. Denn bei unserem Besuch Ende März, gemeinsam mit meinem Bruder, überzeugten Küche und Service sehr.
Zur späteren Mittagszeit überzeugte die Schiefertafel mit den aktuellen Empfehlungen im Außenbereich.
Zum draußen Essen war es leider zu... mehr lesen
Tante Maja - Restaurant und Bar
Tante Maja - Restaurant und Bar€-€€€Restaurant, Cafe, Kneipe, Gaststätte068130589St. Johanner Markt 8, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Positive Überraschung am St. Johanner Markt" PetraIOBei unseren Besuchen in Saarbrücken kamen wir bisher immer bei „Tante Maja“ vorbei. Und das Restaurant war stets gut besucht. Besonders bei schönem Wetter ist kaum ein Platz auf dem Präsentierteller St.-Johanner-Markt zu ergattern. Aber irgendwie war ich immer skeptisch. Warum auch immer…
… kein Grund skeptisch zu sein. Denn bei unserem Besuch Ende März, gemeinsam mit meinem Bruder, überzeugten Küche und Service sehr.
Zur späteren Mittagszeit überzeugte die Schiefertafel mit den aktuellen Empfehlungen im Außenbereich.
Zum draußen Essen war es leider zu
Geschrieben am 16.04.2018 2018-04-16| Aktualisiert am
17.04.2018
Besucht am 11.03.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 85 EUR
Konzertabend in Bingen. Davor wollten wir gerne in Bingen, in fußläufiger Konzerthallennähe, zu Abend essen. Aufgrund des Konzertbeginns sollte das Restaurant vor 18.00 Uhr geöffnet haben, also schieden leider einige Adressen aus.
Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel. Das Zollamt
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen wir im denkmalgeschützten Anwesen des ehemaligen großherzoglichen Steueramtes (Fertigstellung 1906) ein. Vor dem Gebäude reichliche Außenbestuhlung, schon mit frischen Frühlingsblümchen versehen. Bei warmer Witterung sicherlich ein toller Platz! Terrasse Rheinblick inklusive
Das gepflegte Restaurant rappelvoll, die Luft auch. Wir wurden nett von einer jungen Mitarbeiterin empfangen und zu unserem 2er-Tisch geleitet, die Karten gereicht. Nach einigen Minuten gewöhnte ich mich an die Sauerstoffknappheit des bis ins letzte Eck bestuhlten Gastraumes.
Selbstverständlich brauchten wir vorab Mineralwasser „Culinaria“, 0,75 l - € 5,90.
Eine gut sortierte Weinkarte veranlasste uns zum kleinen Wettstreit zweier uns bekannter Weingüter: Hemmes, Bingen (Rheinhessen), Riesling trocken, 0,2 l - € 4,20 Kruger-Rumpf (Nahe), Riesling trocken, 0,2 l - € 4,90.
Hemmes gewann an diesem Abend!
Flott wurden unsere Getränke serviert. Dazu zweierlei frisch aufgebackenes und nicht erinnerungswertes Baguette. .
Meersalz im Weckglas, bei uns ohne Löffel. Die Grippezeit noch nicht vorüber, verzichteten wir darauf, auch mit den Fingern ins Salzfass zu greifen.
Unsere Speisen:
Bei den verlockenden Vorspeisen Vorspeisen
konnte ich mich nicht so recht entscheiden, da schien mir die Vorspeisen-Variation „TIPP“ DER Glücksgriff!
Also für mich: Zollamt-Vorspeisen-Variation-Exclusiv: Eine Kreation aus unseren Vorspeisen, Fisch- und Fleischspezialitäten - € 15,90.
Mein Mann wählte seinen Vorspeisenklassiker Carpaccio vom Rind mit Basilikum, Parmesan und Pinienkernen € 13,90. Er war froh, endlich mal ein Carpaccio ohne Rucola zu bekommen (ich als dankbarer Rucola-Abnehmer fand es schade).
Die Wartezeiten bei vollem Haus passten wirklich perfekt an diesem Abend.
Im ersten Moment freute ich mich über den reichlich bunten Vorspeisenteller. Aber meine Vorstellung dieser Vorspeise (s. Karte) war eine ganz andere, obwohl ich „Grünzeug“ wirklich liebe! Zollamt-Vorspeisen-Variation-Exclusiv
Hauptbestandteil: Knackig gebratenes, mediterranes Gemüse! Dann Tomate- Mozzarella aufgespießt, Räucherlachs, Oliven, gefüllte Kirschpaprika mit Frischkäse… alles nicht die exclusiven Vorspeisen-Variationen die mir auf der Karte gefielen. 1 Garnele, 2 kleine kross gebratene und nicht zarte Rindfleischstückchen, etwas gut mariniertes Carpaccio. Trotz üppigem Teller fühlte ich mich wie auf „Rudis-Reste-Rampe“. Ankündigung der Karte Augenwischerei, wenig "exclusiv", geschmacklich ok. Eine Variation der angebotenen Vorspeisen war es wirklich nicht.
Das Carpaccio dann ohne Basilikum, aber im nicht angekündigten Pesto. Dafür mit Rucola (für mich). Der Parmesan wirkte und schmeckte sehr nach Fertighobel. Ansonsten: TROCKEN. Nichts auf dem Carpaccio, ob vergessen oder „ist so“ - keine Ahnung. Carpaccio
Also fragte mein Mann nach etwas Olivenöl. Das schlichte Öl wurde kommentarlos gereicht. Die Erwartungen lagen höher.
Bei den Hauptspeisen sind sicherlich die Burger- und Steakgerichte vom 800-Grad-Grill der Renner.
Etwas „leichter“ sollte es für uns sein.
Für mich die Tagliatellein Riesling Trüffel Sauce mit frisch geriebenem Parmesan - € 12,90. Etwas „Grünes“ fehlte mir bei diesem Gericht. Also bestelle ich einen Beilagensalat dazu. Dieser wurde nie serviert, fand sich auf der Rechnung, wurde aber anstandslos korrigiert.
Die Nudeln mit Biss, reichlich bemessen, leider sehr sahnelastig. Der TrüffelÖL-Geschmack sehr verhalten. Mit frischem Rucola und Kresse nett und geschmackvoll dekoriert. Tagliatelle in Riesling Trüffel Sauce
Dem Parmesan gab ich auch hier kein „frisch gehobelt“.
Mein Mann wählte das gegrillte Thunfischsteak vom 800 Grad-Grill (medium rare) mit Rotweinbutter an cremigem Pilz-Risotto mit Rucola und Pinienkernen - € 26,90.
Das Steak 1A mit perfektem Gargrad und ohne störende Fasern. Die Rotweinbutter mit 1A-Stand-Tiefkühlhaltung bis zum Abservieren. Das kurz gegrillte Thunfischsteak gab einfach nicht genug Hitze ab um die Tiefkühlbutter zu entspannen. Also geschmacklich 0,00. Risotto muss man können, hier nicht. Dem Risotto mit geschmacklosen Champignons fehlte es an Allem, nur ein zu harter geschmackloser Reiskern blieb erhalten. Die Rotweinbutter und fast das komplette Risotto gingen zurück. Thunfisch mit Risotto
Bei der Nachfrage der freundlichen Servicemitarbeiterin bemerkten wie dies. Sie konnte es nicht verstehen. Das war’s, bei uns auch.
Die Toiletten sind modern aber bei dem Gästeaufkommen vernachlässigt. Ebenso das Lüften im Gastraum.
P. S. Degestif: SWR-1 Hits and Stories war 5* wert!!!!
Konzertabend in Bingen. Davor wollten wir gerne in Bingen, in fußläufiger Konzerthallennähe, zu Abend essen. Aufgrund des Konzertbeginns sollte das Restaurant vor 18.00 Uhr geöffnet haben, also schieden leider einige Adressen aus.
Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel.
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen... mehr lesen
Restaurant Zollamt
Restaurant Zollamt€-€€€Restaurant, Loungebar067211869666Hafenstraße 3, 55411 Bingen am Rhein
2.5 stars -
"Ein schwächelnder Eindruck" PetraIOKonzertabend in Bingen. Davor wollten wir gerne in Bingen, in fußläufiger Konzerthallennähe, zu Abend essen. Aufgrund des Konzertbeginns sollte das Restaurant vor 18.00 Uhr geöffnet haben, also schieden leider einige Adressen aus.
Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel.
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen
stars -
"Wiedereröffnung nach Brand" PetraIOEs hat eine Weile gedauert, aber inzwischen wurde der Brandschaden behoben.
Das Bullit ist wieder gröffnet!
Besucht am 18.02.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Vor einem Jahr entdeckten wir das Landhaus Spanier. Jetzt führte uns ein Ausflug wieder hierher.
Wir hatten wirklich Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Bei so vielen Gästen ist die Qualität wohl nach wie vor hoch.
Der Familienbetrieb sichert sich sein Auskommen mit verschiedenen Standbeinen im Landhaus: Floristik mit Blumen und Pflanzen, Wohnaccessoires, Café-Brasserie integriert im Blumengeschäft Geniessen mit vielen Blumen
und Gästezimmer.
Schon bei unserem Besuch im vergangenen Jahr interessierten mich die hausgemachten Nudeln. Die Entscheidung war daher schnell getroffen. Der Gast kann sich zwischen handgekurbelten Bandnudeln oder Spaghetti und kreativen hausgemachten Saucen entscheiden.
Wir entschieden uns für Spaghetti mit Tomaten, geschmort in Röstgemüse, Knoblauch und mediterranen Kräutern, dazu Reibekäse zu € 9,20. Dazu Mineralwasser.
Vorweg wurden wir von der Tochter des Hauses mit einem Küchengruß überrascht. Dies hätten wir hier wirklich nicht erwartet. Küchengruß: Landbrot mit Schmalz
Frisches Landbrot, natürlich hausgebacken, mit Schmalz, rosa Beeren und zartem Winterportulak. Für den ersten Hunger genau richtig, das Brot feinporig, aromatisch und locker.
Die Spaghetti wurden vom Chef persönlich serviert. Er wies noch kurz darauf hin, dass im Nudelteig ausschließlich die Eier der eigenen Hühner verwendet werden. Spaghetti mit Tomaten, geschmort in Röstgemüse
Auf schönen tiefen feinen Steinguttellern serviert, verströmte die Sauce schon einen wunderbar aromatischen Duft. Wir wurden nicht enttäuscht! Die Spaghetti genau richtig al dente und die würzige Sauce war zum Niederknien. Da könnte sich mancher Italiener dahinter verstecken! Der frisch geriebene Käse reichlich im separaten Weckglas. Auch dieses Gericht ergänzt mit dem Winterportukak (Postelein), natürlich aus eigenem Anbau!
Einziger Kritikpunkt: Es hätte ein bißchen mehr sein dürfen! War ja auch so ausgesprochen gut!
Die Toiletten befinden sich im 1 OG, sind modernisiert, sauber und gepflegt.
Hier werden wir sicherlich bei nächster Gelegenheit wieder einkehren. Vielleicht mal im Sommer um mal im schönen Außenbereich Platz zu nehmen.
Vor einem Jahr entdeckten wir das Landhaus Spanier. Jetzt führte uns ein Ausflug wieder hierher.
Wir hatten wirklich Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Bei so vielen Gästen ist die Qualität wohl nach wie vor hoch.
Der Familienbetrieb sichert sich sein Auskommen mit verschiedenen Standbeinen im Landhaus: Floristik mit Blumen und Pflanzen, Wohnaccessoires, Café-Brasserie integriert im Blumengeschäft
und Gästezimmer.
Schon bei unserem Besuch im vergangenen Jahr interessierten mich die hausgemachten Nudeln. Die Entscheidung war daher schnell getroffen. Der Gast kann sich zwischen... mehr lesen
4.0 stars -
"Blumen, Kuchen und Torten und HAUSGEMACHTE PASTA!" PetraIOVor einem Jahr entdeckten wir das Landhaus Spanier. Jetzt führte uns ein Ausflug wieder hierher.
Wir hatten wirklich Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Bei so vielen Gästen ist die Qualität wohl nach wie vor hoch.
Der Familienbetrieb sichert sich sein Auskommen mit verschiedenen Standbeinen im Landhaus: Floristik mit Blumen und Pflanzen, Wohnaccessoires, Café-Brasserie integriert im Blumengeschäft
und Gästezimmer.
Schon bei unserem Besuch im vergangenen Jahr interessierten mich die hausgemachten Nudeln. Die Entscheidung war daher schnell getroffen. Der Gast kann sich zwischen
Geschrieben am 04.03.2018 2018-03-04| Aktualisiert am
17.03.2018
Besucht am 03.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 111 EUR
Über 6.500 Japaner leben in Düsseldorf und bereichern das Düsseldorfer Stadtbild seit über 50 Jahren.
Und so lange gehört auch Sushi dazu.
Abseits vom Düsseldorfer Japanviertel fand mein Bruder kürzlich das „Combo“ und war sehr angetan nach seinem ersten Besuch. Er fragte, ob wir an unserem Besuchswochenende vielleicht mit ihm dort zu Abend essen wollen. Aber selbstverständlich! Wir mögen Sushi und es gehört für mich so zu Düsseldorf wie der Pillekuchen und Altbier am Vorabend.
Versteckt liegt das Combo in einem Wohngebiet. Laufkundschaft wird es hier nicht geben. Parken ist abends besonders schwierig, wenn die Berufstätigen wieder zu Hause sind. Aber wie immer, wenn wir mit meinem Bruder unterwegs sind: Ein Parkplatz direkt für der Türe.
Reserviert hatte mein Bruder eine gute Woche im Voraus, und das ist absolut zu empfehlen.
Schon außen erhalten potentielle Gäste einen Einblick in die Comboküche. An der Fassade die aktuellen Empfehlungen auf schwarzer Schiefertafel im goldenen Bilderrahmen. Das sah sehr vielversprechend aus. .
Wir wurden herzlich von der Chefin des Hauses Thi Xuyen Le begrüßt, sie lebt bereits seit 1976 in Düsseldorf. Unterstützt wurde sie von einer ebenso freundlichen und aufmerksamen deutschen Mitarbeiterin.
Der sympathische Meister der Küche ist Quoc Huy Dinh. Ihm konnten wir in der teilweise einsehbaren Küche bei der Zubereitung der Speisen zusehen. Blick in die Küche
Wir wurden zu unserem reservierten Tisch begleitet, sicherlich der gemütlichste und ruhigste Platz in dem kleinen Restaurant. Aber es war in dieser Nische recht dunkel. Wir konnten problemlos an einen anderen Tisch wechseln.
Das Restaurant weicht deutlich ab vom sonst weit verbreiteten japanisch-nüchternen Imbissflair. Ein bisschen Shabby-Chic, wenige gut ausgewählte Bilder. Die Großmutter des Hauses. Ein tolles Bild!
Edle Leuchter spenden angenehmes Licht, frische bunte Tulpen sind schöne Farbtupfer. .
Alles ist sehr sauber und gepflegt, auch die Toiletten. Blick in den liebevoll dekorierten kleinen Innenhof
Die Karten wurden geöffnet gereicht. Handgeschrieben die aktuellen Empfehlungen. Alles wirklich sehr verlockend! Sushi und Feuertopf Shabu-Shabu (auf Vorbestellung) sind die Spezialitäten des Hauses.
Die Weinkarte versetzte mich in absolutes Erstaunen. Ich vergaß leider zu fragen, wer für die Weinauswahl zuständig ist, aber wer auch immer es ist: Gut gemacht! Internationale ausgesuchte Weine. Deutsche Weine gut vertreten von Mosel, Pfalz, Nahe, Hessen, Franken… Mein Mann und ich hatten die Qual der Wahl!
Wir bestellten: 1 Flasche Mineralwasser € 6,00 / 0,75 l 1 Holsten Pils, alkoholfrei € 2,50 / 0,33 l für unseren Gastgeber und Fahrer.
Zum Sushi wählten mein Mann und ich säurearme Weine, und zwar: Grauburgunder (trocken) € 5,90 /0,2 l, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim-Pfalz. Sauvignon blanc (trocken) € 5,90 / 0,2 l, Weingut Frederik Janus, Pfalz.
Als Vorspeisen wählten wir: Edamame-Bohnen - € 3,90. Eine schöne salzige Knabberei am Anfang. Edamame
Mein Bruder und ich bestellten die Misosuppe (Sojabohnenpaste, Tofu, Algen, Schnittlauch) - € 3,90. Misosuppe
Mein Mann entschied sich für die Suppe nach Art des Hauses, pikant (Lachs, Garnelen, Surimi, Bambus, Koriander) € 6,90 pikante Suppe nach Art des Hauses
Die Suppen wurden dampfend heiß serviert. Beide Suppen sehr schmackhaft, allerdings war die gehaltvollere Variante meines Mannes doch noch einen Tick besser. Die Tücke lag bei den leichten Suppenschalen samt Unterteller. Sie kippten sehr leicht und so war leider ein Zewaeinsatz am Tisch erforderlich.
Trotz diverser Verführungen von gebratenem Fisch und Fleisch blieben wir drei bei Sushi.
Mein Mann und ich wählten das Business-Set € 13,50 (4x Kappa-Maki, 3x California Roll, 3x Shio-Sake-Roll, 4x Sake-Nigiri). Sushi Business-Set
Mein Bruder ergänzte sein
Klassic-Set € 18,50 (€ 2x Ebi, 2x Sake, 2x Maguro, 3x Saigon-Roll, 3x Sake-Avocado-Minz-Roll)
zusätzlich mit Kani-Mayo (Krebsfleisch, jap. Mayo, Avocado, Spezialsauce) 5,50 € / 2 Stück und Tekka-Maki (Thunfisch) € 3,00 / 4 Stück. Sehr begeistert war er von den Kani-Mayo.
Selbstverständlich wird das Sushi hier ganz frisch zubereitet und erfüllte unsere hohen Erwartungen voll und ganz. Die Sojasauce ist hier hausgemacht, den Inhabern sind die Fertigsaucen zu salzig. Und in der Tat schmeckte die Sojasauce angenehm aromatisch, weniger Salz ist manchmal mehr.
Die beiden Damen im Service umsorgten uns sehr gut. Auch die Frage zwischendurch, ob alles recht ist, fehlte nicht.
Für meinen Mann durfte ein süßer Abschluß nicht fehlen. Knusprige Banane in Honig mit Vanilleeis € 6,90 durfte es sein. Die Banane wunderbar knusprig, mit dem Honig genau die richtige Süße und auch das Eis von sehr guter Qualität. Schön dekoriert mit frischen Früchten. Ohne Schokosauce wäre es noch besser gewesen. Knusprige Banane in Honig mit Vanilleeis
Mein Bruder und ich begnügten uns mit einem guten Espresso - € 2,20.
Das war ein toller Abend.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und luden unseren Chauffeur (nachdem das Auto in der Garage verstaut war) noch in den Kaiserhof zu ein paar Frankenheim-Alt ein.
Heute Abend ist mein Bruder mit unserem ehemaligen Techniklehrer nochmals zu Gast im Combo. Ich bin ein wenig neidisch, nicht dabei zu sein!
Über 6.500 Japaner leben in Düsseldorf und bereichern das Düsseldorfer Stadtbild seit über 50 Jahren.
Und so lange gehört auch Sushi dazu.
Abseits vom Düsseldorfer Japanviertel fand mein Bruder kürzlich das „Combo“ und war sehr angetan nach seinem ersten Besuch. Er fragte, ob wir an unserem Besuchswochenende vielleicht mit ihm dort zu Abend essen wollen. Aber selbstverständlich! Wir mögen Sushi und es gehört für mich so zu Düsseldorf wie der Pillekuchen und Altbier am Vorabend.
Versteckt liegt das Combo in einem Wohngebiet.... mehr lesen
Combo Restaurant
Combo Restaurant€-€€€Restaurant02114403677Weseler Straße 35, 40239 Düsseldorf
4.5 stars -
"Typisch Düsseldorfer Kost!" PetraIOÜber 6.500 Japaner leben in Düsseldorf und bereichern das Düsseldorfer Stadtbild seit über 50 Jahren.
Und so lange gehört auch Sushi dazu.
Abseits vom Düsseldorfer Japanviertel fand mein Bruder kürzlich das „Combo“ und war sehr angetan nach seinem ersten Besuch. Er fragte, ob wir an unserem Besuchswochenende vielleicht mit ihm dort zu Abend essen wollen. Aber selbstverständlich! Wir mögen Sushi und es gehört für mich so zu Düsseldorf wie der Pillekuchen und Altbier am Vorabend.
Versteckt liegt das Combo in einem Wohngebiet.
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Radio SWR1 am 05.05.18 (mein Urlaubsbeginn) – der SWR1 Weinmann Werner Ecker stellt den 2016er Gelben Muskateller Sekt des Weingutes Nicole Graeber in Edenkoben vor (nachzuhören unter https://www.ardmediathek.de/radio/SWR1-Weinmann/Weinmann-2016er-Gelber-Muskateller-Sekt/SWR1/Audio- Podcast?bcastId=34171576&documentId=52247560).
Dieser Radiobeitrag machte mich neugierig auf diesen trockenen Winzersekt, ich dachte auch gleich an den Kollegen hbeermann… und an eine Bestellung. Die Homepage mit Onlineshop gleich besucht, aber: € 7,00 Versandkosten für 6 Flaschen? Das geht besser!
Also rief ich unsere Lieblingspension Spatzennest in Maikammer an, zum Glück war so kurzfristig ein Zimmer frei! Reserviert! Dann einen Tisch in der Dorfchronik bei Frau Schwaab für Dienstag Abend reserviert.
Mein Mann kam von einer Besorgung nach Hause und ich konnte ihm stolz berichten, wie ich Porto spare!
Am folgenden Dienstag dann gleich (nach einem Mittagessen im griechischen Restaurant Olympia in Lemberg) zum Weingut Graeber, bisher kannten wir es nicht. Die Vinothek war gut besucht und ich fragte nach dem gelben Muskatellersekt. Dumm gelaufen: Innerhalb von wenigen Stunden nach dem Radiobeitrag war der Sekt ausverkauft. 1 Flasche war noch in der Verkostung – das tut schon weh, wenn man dann einen wirklich tollen Sekt probieren, aber nicht kaufen darf! Im November sei der neue Jahrgang verfügbar und bei mir vorgemerkt!
Tja, Sparfuchs PetraIO hätte einfach vorab zur Abholung den Sekt bestellen sollen! Dumm gelaufen, der Ausflug war trotzdem schön! So trafen wir…
… gut gelaunt am Abend zu Fuß in der Dorfchronik – Weingut Schwaab - ein. Im Torbogen des Weingutes standen schon feine Tagesempfehlungen auf der Schiefertafel.
Die Chefin, Frau Schwaab, begrüßte und uns zeigte unseren eingedeckten Tisch im schönen Außenbereich mit mediterranen Kübelpflanzen und vielen Blumen. Sie reichte uns die saisonal wechselnde Speisekarte.
Der geschützte Innenhof war schon gut besucht und füllte sich im Laufe des Abends. Es ist einfach eine sehr schöne Atmoshäre in diesem Hof. Aber auch in den schön unterteilten Räumen des alten Winzerhauses sitzt man sehr angenehm.
Wir bestellten die obligatorische Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,60. Zum Aperitif 2 Gläser Cabernet Sauvignon blanc de noir Sekt, extra brut, 0,1 l - € 5,90. Ein guter Anfang, auch ohne gelben Muskateller!
Vorweg wurde ein Stoffkörbchen mit 4 verschiedenen frischen Brotsorten gereicht. Die Wahl dieser feinen Brote war hervorragend, wir konnten keinen Favoriten ausmachen!
Dazu ein leichter Kräuterfrischkäse als Begleiter.
Mit Frau Schwaab verständigten wir uns, dass wir mit den Speisen eine Weinbegleitung des eigenen Weingutes Schwaab wünschen. Dies war natürlich kein Problem und Frau Schwaab beriet uns bestens. Der Weinanbau wurde kürzlich auf Bio umgestellt.
Zur Vorspeise für uns beide das Lachstatar mit geröstetem Brot und Spargelsalat - € 16,50. Dazu den trockenen Silvaner, 0,1 l - € 2,40 und den Grauburgunder, 0,1 - € 2,70.
Unsere Vorspeisen wurden serviert und uns bot sich ein schöner Anblick. Nur vom Spargel war nichts zu sehen. Das Lachstatar fein geschnitten und dezent und gut abgeschmeckt. Dazu frisch geröstetes Brot. Unter frischen Blattsalaten mit Sauerampfer und Kresse fand sich dann doch eine gute Portion Spargelsalat.
Dieser war separat mariniert. Eine wunderbar leichte Vorspeise.
Zum Hauptgang sollte es auch Spargel sein. Dieser als Tagesgericht auf der Tafel mit Schnitzel, es war aber kein Problem das Schnitzel gegen gebratenen Zander zu tauschen.
Also für uns: Auf der Haut gebratener Zander, Spargel, Hollandaise und Ofenkartoffeln - € 26,50.
Auxerrois trocken, 0,25 l – € 5,80 und Sauvignon blanc trocken, 0,25 l – € 7,90.
Mit wunderbarem Duft wurde das Hauptgericht serviert. Der Zander perfekt gebraten, die Haut knusprig, das Fischfleisch zart und saftig. Die Zitronenspalte auch mit angebraten – fein. Dazu halbierte Drillinge mit feinen Röstaromen. Die Hollandaise frisch aufgeschäumt.
Beim Spargel hätte es eine Stange mehr sein dürfen. Auch mag ich den Spargel lieber, wenn er noch etwas mehr Biss hat. Geschmackssache. Wir waren sehr zufrieden.
Zum Abschluss für meinen Mann die Crème brûlée mit Himbeersorbet - € 6,50. Serviert wurden auf einer Schiefertafel 2 kleine Schälchen Brûlée, dekoriert mit frischen Früchten, das leicht säuerliche Sorbet passte sehr gut dazu.
Auf der Karte entdeckte mein Mann noch den Grauburgunder Orangewein – € 2,80.
„Orange“ aufgrund der Farbe, geschmacklich an einen guten Sherry erinnernd. Mal was Anderes!
Frau Schwaab war an diesem Abend im Service weitgehend alleine tätig. Routiniert und alles im Blick. Hier fühlt man sich als Gast gut aufgehoben! Die Küche bietet handwerklich gut zubereitete Frischeküche. Die angebotenen Speisen passen zum Weingut und zur Pfalz, aber eben auch zeitgemäß-modern ohne langweilig zu sein.