Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939346x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21| Aktualisiert am
21.02.2018
Besucht am 03.02.20183 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Zu dritt waren wir unterwegs im schönen Kettwig. Und etwas durchgefroren fanden wir noch einen Platz im Café am Markt.
Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke. Tortenauswahl
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini Toksana überbacken mit Tomate, Käse, Gemüse und Oliven fündig. Mein Bruder war inzwischen auch an unserem Tisch eingetroffen.
Eines der beiden jungen Servicemädels kam an den Tisch. Die Tagessuppe sei eine Brokkolisuppe. Nicht der Favorit meines Mannes, aber Hauptsache heiße Suppe. Dazu noch ein weißer Glühwein - € 3,50.
Ich bestellte das Panini - € 5,80 und einen frischen Minztee - € 3,80. Fischer Minztee Mein Bruder einen Apfelkuchen - € 2,90 und einen Milchkaffee - € 3,60.
Kaum war die Mitarbeiterin weg, entdeckte ich die Tagestafel an der Wand hinter uns. Schade, dass hier kein Hinweis vom Service erfolgte. Hier die rote Linsensuppe mit Kokosmilch - € 4,50. Die hätte mir auch gefallen, ich bestellte aber nur schnell die Suppe für meinen Mann um und wollte nicht noch mehr umbestellen. Dumm gelaufen…
… denn als unsere Speisen serviert wurden, stand der Looser am Tisch fest: Ich!
Mein Bruder erhielt ein großes und saftiges Stück Apfelkuchen mit Mandeln. Er war absolut zufrieden. Frischer Apfel-Mandelkuchen
Die Suppe meines Mannes dampfend heiß, frisch und sehr würzig abgeschmeckt und mit Milchschäumchen und Basilikum dekoriert. Nicht nur der gute Glühwein, sondern auch die Suppe wärmte. rote Linsensuppe mit Kokosmilch
Tja… bei mir landete das trockenste Panini aller Zeiten. Convenience der ganz schlechten und billigen Art, da konnte auch ein frisches Basilikumblatt nicht drüber hinwegtäuschen. Selbst der Käse auf dem Brotknochen von der Sorte, die nicht schmilzt, dafür aber keinen Geschmack hat. Finger Weg vom Fertig-Panini
Der Hunger trieb’s rein, aber ich war wirklich angesäuert. Auf der Karte war ein Fertigprodukt nicht zu erahnen, es traf mich wirklich aus dem Hinterhalt. Im Café werden kleine frische Gerichte und auch Frühstück angeboten. Warum also keine Brotscheibe mit pizzaähnlichem Frischebelag? Am Bahnhofsimbiss wäre ich vorsichtiger gewesen. Zum Preis von € 5,80 habe ich wohl den ganzen gelieferten Tiefkühlkarton bezahlt. Das steht in keinem Verhältnis zu den Preisen der hausgemachten Suppe und des tollen haugebackenen Kuchens. Man läßt sich die eigene Handwerksleistung also deutlich schlechter als TK-Fertigmampf bezahlen.
Beim Abräumen frage die Mitarbeiterin, ob alles geschmeckt hat. Ich sagte ihr, dass ich in diesem Café kein Fertigprodukt erwartet habe und das es staubtrocken und nicht gut war. Bedauernd nahm sie es zur Kenntnis.
Ich bestellte noch ein kleines Mineralwasser - € 2,30 zum Nachspülen.
Mein Bruder wollte noch die hausgemachte Ingwer-Limetten-Limo, € 3,50, versuchen. Hausgemachte Limetten-Ingwer-Limonade
Diese war wirklich ganz ausgezeichnet, frisch mit Minze ergänzt und nicht zu süß.
Café und Toiletten sind ebenerdig, sauber und gepflegt. Vor dem Café gibt es ein paar Sitzplätze.
Zur Bewertung: Preis/Leistung und Essen des Panini: 0,5*, die vergebenen 3* sind dem guten Kuchen, der schmackhaften Suppe und der Limo zu verdanken.
Zu dritt waren wir unterwegs im schönen Kettwig. Und etwas durchgefroren fanden wir noch einen Platz im Café am Markt.
Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke.
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini... mehr lesen
Café am Markt
Café am Markt€-€€€Bistro, Cafe020549385038Hauptstraße 88-90, 45219 Essen
3.0 stars -
"Frischer Kuchen, frische Suppe und der absolute Convenience-Reinfall!" PetraIOZu dritt waren wir unterwegs im schönen Kettwig. Und etwas durchgefroren fanden wir noch einen Platz im Café am Markt.
Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke.
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini
Der Beitrag von carpe.diem vom 10.12.15 ist nicht mehr aktuell.
Am 1. Mai 2017 wurde Hotel und Restaurant Kurschlösschen unter neuer Leitung eröffnet.
Im Restaurant werden abwechselungsreiche Gerichte mit vielen saarländischen Spezialitäten angeboten.
Auszug der Homepage: "Alles tun, damit Sie sich wie zu Hause fühlen – das ist unser Credo.
Ein aufgeschlossenes Team unter neuer Leitung empfängt Sie im neu renovierten Kurschlösschen. Die idyllische Lage am Bosenberg, über den Dächern von St. Wendel und die intakte Natur garantieren Ihnen Ruhe und Gelassenheit. Der unverwechselbare Charme des Kurschlösschens verheißt Ihnen einen unbeschwerten Aufenthalt – egal, ob Sie nur für eine Nacht oder eine ganze Woche kommen. Wir tun alles dafür, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Die Zimmer sind geschmackvoll, individuell und komfortabel auf Geschäftsreisende wie auch Urlauber abgestimmt. Ein schmackhaftes und reichhaltiges Frühstücksbuffet verspricht Ihnen einen gelungenen Start in den neuen Tag, neue Energie kündigt sich durch unser leichtes Mittagsmenü an und einen relaxten und entspannten Abend versprechen wir Ihnen in unserem gemütlichen Restaurant oder idyllischen Biergarten."
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Am 1. Mai 2017 wurde Hotel und Restaurant Kurschlösschen unter neuer Leitung eröffnet.
Im Restaurant werden abwechselungsreiche Gerichte mit vielen saarländischen Spezialitäten angeboten.
Auszug der Homepage:
"Alles tun, damit Sie sich wie zu Hause fühlen – das ist unser Credo.
Ein aufgeschlossenes Team unter neuer Leitung empfängt Sie im neu renovierten Kurschlösschen.
Die idyllische Lage am Bosenberg, über den Dächern von St. Wendel und die intakte Natur garantieren Ihnen Ruhe und Gelassenheit. Der unverwechselbare... mehr lesen
Kurschlösschen
Kurschlösschen€-€€€Restaurant, Hotel0685193930Am Bosenberg 5, 66606 Sankt Wendel
stars -
"Seit 1. Mai 2017 wieder in Betrieb." PetraIODer Beitrag von carpe.diem vom 10.12.15 ist nicht mehr aktuell.
Am 1. Mai 2017 wurde Hotel und Restaurant Kurschlösschen unter neuer Leitung eröffnet.
Im Restaurant werden abwechselungsreiche Gerichte mit vielen saarländischen Spezialitäten angeboten.
Auszug der Homepage:
"Alles tun, damit Sie sich wie zu Hause fühlen – das ist unser Credo.
Ein aufgeschlossenes Team unter neuer Leitung empfängt Sie im neu renovierten Kurschlösschen.
Die idyllische Lage am Bosenberg, über den Dächern von St. Wendel und die intakte Natur garantieren Ihnen Ruhe und Gelassenheit. Der unverwechselbare
Geschrieben am 19.02.2018 2018-02-19| Aktualisiert am
19.02.2018
Besucht am 02.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 63 EUR
Am Abend hatten wir einen Termin im Opernhaus Düsseldorf. Geschenk vom Brüderli.
Vorher wollten wir zu Abend essen, das Restaurant sollte möglichst vor 17.00 Uhr geöffnet haben.
Ein Düsseldorfbesuch ohne Schumacher ist nur die halb so schön. Normalerweise gehen wir ins Mutterhaus des Schumacher in der Oststraße. Dieses Mal reservierte ich in der Altstadt, denn nur wenige Meter weiter ist das Opernhaus.
Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch für 17.00 Uhr und dachte noch, für die frühe Zeit ist eine Reservierung sicherlich unnötig!?
Weit gefehlt! Karnevalszeit, Freitag-Feierabendtreff, Spiel der Fortuna Düsseldorf und der Düsseldorfer EG. Mittags ging es in der Altstadt noch gemütlich zu, jetzt war es brechend voll, der Weg zur Eingangstüre erschwert, innen bis auf den letzten Platz gefüllt.
Von „gut, daß reserviert ist“ bis „ob das hier heute Abend eine gute Idee war?“ gingen mir die Gedanken durch den Kopf.
Aber wie immer im Schumacher: Hier sind absolute Profis am Werk! So was habe ich selten erlebt. Der Köbes begrüßt uns, ich nenne die Reservierung und er signalisiert: Bitte mitkommen! Es ist so laut, da muss man nicht unbedingt die Gäste anschreien. Wir folgen flott durch die gediegenen Brauhausräumlichkeiten, wirklich alle Tische besetzt. Ganz am anderen Ende ein etwas abgeteilter Raum mit 4 großen und einem kleinen Tisch und…. leer und ruhig! Der Köbes gab den Hinweis, dass hier ab 19.00 Uhr eine geschlossene Gesellschaft sei. Volltreffer für uns und um 19.00 Uhr wollten wir auch fertig sein. Perfekt.
Mein Bruder traf kurz nach uns, direkt vom Büro, ein. Ein weiterer Mitarbeiter brachte ihn sofort zu uns ohne nach der Reservierung zu fragen. Entweder sind die Herren Hellseher oder mein Bruder und ich sehen uns doch ähnlicher als gedacht.
Die ersten Schumacher Alt, 0,25 l - € 2,10 kamen sofort und wie immer perfekt temperiert. Das beste Alt!
Es blieb natürlich nicht bei einem Alt. Denn bestellen muss man in Düsseldorf ja nur das erste Alt, das letzte Alt bestimmt dann der Gast. Das klappt reibungslos und ohne zu warten.
Die Speisekarte hat sich hier in den vergangenen Jahren wohl kaum verändert, aber das passt. Deutsche, regionale Bauhausküche. Abwechselungsreich vom „Halwe Hahn“ (Bauernkäse) bis zur Haxe, Fisch, Salate. Jedermann wird hier fündig.
Für uns drei ist hier der Düsseldorfer Pillekuchenmit Apfelkraut, Schwarzbrot und Butter - € 12,00 das Lieblingsgericht. Aber auch die Miesmuscheln und Reibekuchen reizten.
Mein Mann und ich freuten uns seit Tagen auf den Pillekuchen und bestellten diesen auch. Mein Bruder wollte erstmals die Schumacher-Spezialität ofenfrische Schweinehaxe mit Apfelrotkohl und hausgemachten Semmelknödeln - € 17,50 probieren.
Unser Platz war wirklich ein Volltreffer. Wir saßen angenehm ruhig, hatten aber trotzdem das rege Treiben voll im Blick. Es machte wirklich Spaß zu sehen, mit welch freundlicher Routine hier der Service Tisch für Tisch zufrieden stellte. Zu gerne würde ich hier mal das Treiben in der Küche sehen!
Womit wir beim Thema sind. Unser Essen wurde, wie immer, gleichzeitig und heiß, serviert. Man wünschte einen guten Appetit und los ging es!
Der Pillekuchen ist eine der zahlreichen Abwandlungen knusprig gebackener und geraspelter Kartoffeln. Wohl jede Region hat hier ihre Spezialität. Dübbekuchen, Schales, Reibekuchen, Döppekooche… die Liste ist lang. Der Pillekuchen ist tellergroß und dünner als Dübbekuchen und ohne Speck (aktuell befindet sich solch ein Exemplar in unserem Backofen).
Wir wünschten uns auch einen „guten Appetit“. Der Pillekuchen, auch hier auf der Bolkerstraße, so wie er sein soll: außen knusprig, innen durchgegart und saftig. Pillekuchen mit Apfelkraut Schwarzbrot zum Pillekuchen
Das Apfelkraut, als süßer Aufstrich, passt ganz wunderbar zum herzhaften Kartoffelbratling (zu Hause gab es immer Zuckerrübensirup dazu). Hört sich gewöhnungsbedürftig an, muss man einfach probiert haben.
Die Haxe! So muss Haxe sein! Die Kruste so knusprig, sie ließ sich fast nicht schneiden. Und das Fleisch zerfiel förmlich. Mit der Gabel zupfte mein Bruder das Fleisch vom Knochen und ich fragte mich: „Was soll das ganze Pulled-Pork-Gefasel“. Hier ist es!“ Ich habe probiert und war wirklich begeistert! Schweinshaxe, Semmelknödel, Apfelrotkohl
Dem Rotkraut gebe ich kein „frisch zubereitet“, geschmacklich war es gut. Die Semmelknödel ebenso, allerdings waren sie recht fest. Ich mag es lieber, wenn sie etwas lockerer sind. Aber Geschmackssache, war ja auch nicht mein Essen. Aber: Ich war fast ein wenig neidisch. Manchmal muss es einfach deftig sein!
Der Service über den ganzen Abend tadellos. Es fehlte kurz nach dem Servieren auch die Frage nicht, ob alles schmeckt. Schmeckt!! Sehr gut! Und dann noch ein frisches Alt. Wer hier „kellnern“ will hat schlechte Karten, hier haben nur Profis eine Chance und das zahlt sich aus für Haus und Gast.
Die Räume des Brauhauses sind alle im Erdgeschoss. Die Räume allerdings teilweise mit wenigen Stufen unterteilt. Die Toiletten sind absolut tadellos. Toilettenfrau ist eine wirklich blöde Berufsbezeichnung. Aber die Hygienebeauftragte, wohl afrikanischer Abstammung, sorgte nicht nur für Sauberkeit und Ordnung, sondern auch für richtig gute (Karnevals)Stimmung vor den Örtlichkeiten!
Auch beim Zahlen muss man nicht warten. Wir waren pünktlich fertig bevor die andere Gesellschaft eintraf. Eine freundliche Verabschiedung und: Wir werden immer gerne wieder kommen!
Schluß. Unser Pillekuchen duftet fertig.
Am Abend hatten wir einen Termin im Opernhaus Düsseldorf. Geschenk vom Brüderli.
Vorher wollten wir zu Abend essen, das Restaurant sollte möglichst vor 17.00 Uhr geöffnet haben.
Ein Düsseldorfbesuch ohne Schumacher ist nur die halb so schön. Normalerweise gehen wir ins Mutterhaus des Schumacher in der Oststraße. Dieses Mal reservierte ich in der Altstadt, denn nur wenige Meter weiter ist das Opernhaus.
Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch für 17.00 Uhr und dachte noch, für die frühe Zeit ist eine Reservierung sicherlich... mehr lesen
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel€-€€€Restaurant, Partyservice, Brauhaus0211326007Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf
4.5 stars -
"Schumacher – das muss einfach sein! Und: Wurde hier Pulled Pork erfunden?" PetraIOAm Abend hatten wir einen Termin im Opernhaus Düsseldorf. Geschenk vom Brüderli.
Vorher wollten wir zu Abend essen, das Restaurant sollte möglichst vor 17.00 Uhr geöffnet haben.
Ein Düsseldorfbesuch ohne Schumacher ist nur die halb so schön. Normalerweise gehen wir ins Mutterhaus des Schumacher in der Oststraße. Dieses Mal reservierte ich in der Altstadt, denn nur wenige Meter weiter ist das Opernhaus.
Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch für 17.00 Uhr und dachte noch, für die frühe Zeit ist eine Reservierung sicherlich
Besucht am 02.02.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
Nachdem ich nun fast 30 Jahre nicht mehr in Düsseldorf lebe, bin ich auch nicht mehr ganz so ortsfest.
Zum Frühstücken hatte ich uns ein Café ausgesucht und fuhren mit der Bahn in die Innenstadt. Mein Mann war entzückt, dass wir bei Bindfadenregen klatschnass wurden und das Café erst nach riesigem Umweg fanden. Nach und durchgefroren mussten wir feststellen: Öffnet erst in einer Viertelstunde. Zu lange zum Frieren.
Jetzt keine Experimente mehr! Wo das Café Bazzar ist, wusste ich und hoffte, hier einen Tisch zu ergattern. Dies gelang uns mit knapper Not – der letzte freie kleine Bistrotisch.
Die Bude um 10 Uhr morgens schon rappelvoll. Fröhlich, entspannt und lebhaft ging es zu. .
Die Tische stehen sehr eng, da ist Körperbeherrschung angesagt. Besonders bei den freundlichen Bedienungen die alle Hände voll zu tun haben.
Von der Frühstückskarte wählen wir beide das kleine Frühstück zu € 5,90 mit:
1 Brötchen, Brot, Butter, Konfitüre, 1 Ei, Weichkäse, je 1 Scheibe Käse und Hinterkochschinken.
Wir bestellen beide den Schinken ab, dieser wird durch Käse ersetzt.
Dazu bestelle ich einen frischen Minztee zu € 3,40 und mein Mann eine Tasse Kaffee zu € 2,40. Frischer Minztee
Eigentlich sollte man hier unbedingt den kräftigen Kaffee aus hauseigener Röstung (Rösterei in Neuss) trinken. Besonders die Einleitung auf der Bazzar-Homepage
"Kaffee bedeutet Lebensqualität, ist Treibstoff für den Geist und Balsam für die Seele. Wen es nicht die Bohne interessiert, wo sein Kaffee herkommt und wie er verarbeitet wird, darf sich gerne weiterhin Alukapseln in die Tasse schubsen.“
gefällt mir sehr.
Die Getränke wurden vorab serviert.
Bei den vielen Gästen dauerte es etwas bis unser Frühstück kam. Die junge Servicemitarbeiterin servierte unser schön angerichtetes Frühstück mit frischer Brot und Brötchenauswahl im separaten Körbchen.
Und schon war unser Bistrotisch voll. Gut, dass wir nicht das große Frühstück bestellten! Unser Frühstückstisch
Das war alles sehr gut und ich mag es sehr, wenn es noch „Grünzeug“ zum Frühstück gibt. Tomate, Gurke, Rucola, Paprika, Trauben ergänzten das Frühstück zusätzlich zu den angekündigten Bestandteilen.
Neben Speisen und Getränken kann man hier Kaffee und Vieles rund um den Kaffee (bis hin zu exklusiven Kaffeemaschinen) erwerben. .
Auf der Rückseite des Hauses gibt es Außenplätze abseits vom Straßenverkehr. Die Toiletten sind sauber und gepflegt und befinden sich im Untergeschoss.
Wir kommen seit Jahren gerne her. Mein Bruder ist hier einer der zahlreichen Stammgäste.
Nachdem ich nun fast 30 Jahre nicht mehr in Düsseldorf lebe, bin ich auch nicht mehr ganz so ortsfest.
Zum Frühstücken hatte ich uns ein Café ausgesucht und fuhren mit der Bahn in die Innenstadt. Mein Mann war entzückt, dass wir bei Bindfadenregen klatschnass wurden und das Café erst nach riesigem Umweg fanden. Nach und durchgefroren mussten wir feststellen: Öffnet erst in einer Viertelstunde. Zu lange zum Frieren.
Jetzt keine Experimente mehr! Wo das Café Bazzar ist, wusste ich und hoffte, hier... mehr lesen
4.0 stars -
"Hier ist immer was los!" PetraIONachdem ich nun fast 30 Jahre nicht mehr in Düsseldorf lebe, bin ich auch nicht mehr ganz so ortsfest.
Zum Frühstücken hatte ich uns ein Café ausgesucht und fuhren mit der Bahn in die Innenstadt. Mein Mann war entzückt, dass wir bei Bindfadenregen klatschnass wurden und das Café erst nach riesigem Umweg fanden. Nach und durchgefroren mussten wir feststellen: Öffnet erst in einer Viertelstunde. Zu lange zum Frieren.
Jetzt keine Experimente mehr! Wo das Café Bazzar ist, wusste ich und hoffte, hier
Geschrieben am 17.02.2018 2018-02-17| Aktualisiert am
17.02.2018
Besucht am 01.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 117 EUR
Für den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig. .
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder im Restaurant ein. Eine größere Gesellschaft war wohl kurz vorher eingetroffen und die Serviceherren waren schon lebhaft mit den Gästen beschäftigt.
Trotzdem wurden wir sofort begrüßt und zu unserem reservierten Tisch begleitet. Es ist ein kleines Restaurant. Sehr angenehm, dass die Tische trotzdem mit angenehmen Abständen stehen.
Auf der Homepage der Osteria hatte ich mir vorher die sehr gut sortierte Speisekarte angesehen. Italienische gehobene Speisen, keine Pizze.
Die ersten Getränkewünsche wurden abgefragt.
Wir bestellten 1 Flasche San Pellegrino, 0,75 l - € 5,10 und zum Aperitif: Füchschen Alt, 0,25 l - € 2,50. Mit diesem feinen obergärigen Bier durfte es dann für meinen Mann und mich an diesem Abend weitergehen.
Die Getränke wurden kurze Zeit später serviert. Das Mineralwasser im Kühler.
Dazu ein Küchengruß mit Oliven, Bruschetta und Salsiccia Piccante. Gruß
Ein guter Auftakt.
Mein Bruder fragte später zum Essen nach einem Weißwein. Der Serviceherr fragte „trocken?“. Das sollte er sein und der Herr sagte „ich suche Ihnen einen guten aus“. Tja, was soll ich sagen. Bei Stammgästen mag das durchaus eine gewisse persönliche Verbindung auszeichnen, aber soweit waren wir ja noch nicht. Der Wein wurde kurz darauf serviert und mein Bruder fragte dann doch mal nach um welchen Wein es sich handelt. „Pinor Grigio“ war die Lösung. Der Wein ok, auf den Preis war ich gespannt. Auf dem Beleg fand sich dann Inzolia, auch bekannt als weiße Rebsorte Ansonica, 0, 2 l – für € 4,10. Der Preis ok, allerdings die Frage, was man nun wirklich getrunken hat.
Beim Bestellen der Speisen ging es dann beim Cheffe weiter. Speisekarten freiwillig zu reichen stand nicht zur Debatte. Vorgeschlagen wurde Antipasti für 3 Personen – basta. Außerdem wurden zahlreiche Tagesgerichte von der Schiefertafel präsentiert. Außerdem der Hinweis, dass die Küche auch gerne andere Wünsche entgegen nimmt. Das war schon mal erfreulich flexibel.
Mein Mann hatte sich auf das Rindercarpaccio gefreut und fragte nach der Karte. Die bekamen wir dann auch.
Für meinen Mann dann als Vorspeise: Rindercarpaccio mit Parmesanscheiben - € 10,50. Es gab auch die Wahl mit Rucola. Rindercarpaccio mit Parmesan
Und für meinen Bruder und mich: Antipasto vario für 2 Personen € 13,50. Antipasti für 2
Die Vorspeisen waren ok. Frisches Weißbrot wurde dazu gereicht
Beim Rindercarpaccio war eindeutig zu viel Zitrone verwendet worden. Geschmacklich war es recht schwach.
Die Antipasti mit einer schönen klassischen Auswahl. Aber serviert aus der Kühlung taten sich manche Aromen recht schwer.
Bei den Hauptspeisen hielten wir uns an die aktuellen Empfehlungen, ohne die Preise dafür vorab zu wissen.
Mein Bruder wählte gegrilltes Schwertfischsteak mit Spaghetti (ergänzt mit Steinpilzsauce) - € 22,90 Schwertfischsteak mit Spaghettini
Mein Mann fragte nach, ob der Thunfisch in Sushiqualität und innen roh zubereitet wird. Nachdem dies bejaht wurde, bestellte er gegrilltes Thunfischsteak mit einer kleinen Spaghettibeilage - € 22,90. Thunfischsteak mit Spaghettini Frische Spaghetti in einer Steinpilz-Sahnesauce und Trüffelkäse € 16,90. Hausgemachte Spaghetti mit Steinpilzen und Trüffelkäsescheiben Eigentlich hatte ich mich aufgrund der Homepage auf frischen Trüffel gefreut. Der war aber wohl aus.
Nach angenehmer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert.
Der Thunfisch meines Mannes leider durch, aber noch akzeptabel saftig. Dazu eine kleine Portion Spaghettini (nicht hausgemacht, sondern von Barilla, wie der Service bestätigte). Dazu ein paar geschmolzene Cocktailtomaten.
Mein Bruder bekam ebenfalls die kleine Pastabeilage und leider ohne die gewünschten Steinpilze. So war er froh, dass ich meine hausgemachten Spaghetti nicht schaffte. Die Spaghetti so wie man sich frische Pasta wünscht. Die Steinpilzsauce sehr sahnig, der Trüffelkäse ok, aber sehr dezent.
Die Aussage der Homepage „In unserer Osteria wird jede Speise "à la minute" und mit frischen Zutaten zubereitet. Auch bei unseren Nudelgerichten verwenden wir ausschließlich frische Pasta.“
stimmt nicht! Von ausschließlich frischer Pasta keine Rede und mir ist unverständlich, warum man bei 3 x Spaghetti an einem Tisch nicht das serviert was man verspricht. Auch der Hinweis auf den durchgegarten Thunfisch wurde übergangen.
Ein Dessert bestellten wir nicht mehr. Dafür Espresso - € 2,00. Dieser war wirklich ausgezeichnet.
Das Restaurant ist sauber und gepflegt. Die Toiletten befinden sich im Keller. In die Jahre gekommen und eng, wie es in diesen alten Häusern oft der Fall ist. An der Sauberkeit gab es nichts zu bemängeln.
Zahlen per EC-Karte an der Theke war möglich. Wir wurden freundlich verabschiedet. Aber unser Favorit wird es nicht werden.
Für den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder... mehr lesen
Osteria Montini
Osteria Montini€-€€€Restaurant, Trattoria02116581678Oberrather Straße 17, 40472 Düsseldorf
3.0 stars -
"Gut ist manchmal nicht gut genug." PetraIOFür den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder
Geschrieben am 11.02.2018 2018-02-11| Aktualisiert am
11.02.2018
Besucht am 01.02.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
Ankunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über 30 Jahren. Von außen hat sich fast nichts verändert, innen auch nicht. Mein Mann ist skeptisch. Die meisten Gäste holen sich wohl hier ihre Pizza ab.
Wir werden sehr freundlich vom Herrn hinter der Theke am Eingangsbereich begrüßt. Später erzählt er, er habe das kleine Lokal von seinem Bruder übernommen.
Wir gehen nach hinten durch. Hier gibt es einige enge Sitznischen mit Bänken und leider kein Fenster. So richtig bequem sitzt man nicht, aber zum romantischen Dinner kommt hier auch niemand her.
Auf den Tischen saubere Plastiktischdecken, das Besteck in Servietten gewickelt, Salz- und Pfeffermühle. .
Das kleine Lokal ist ebenerdig, Toiletten wurden nicht aufgesucht. Blick zur Theke / Küche
Es ist alles in die Jahre gekommen, aber sauber. Der Thekenbereich ist gleichzeitig die Küche mit großem Pizzaofen. Die vorbereiteten Zutaten für die Speisen alle frisch und ordentlich in Edelstahlbehältern.
Die Karten liegen am Tisch aus. Die Preise sind ausgesprochen günstig. Die kleine Pizza Magherita kostet € 2,50!
Wir bestellen 2 Flaschen Mineralwasser zu € 1,50 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Pizza Vesuvio mit Tomaten, Käse, Paprika und Zwiebeln zu € 6,00. Pizza Vesuvio
Ich entscheide mich für die Pizza Conchiglia mit Tomaten, Käse, Artischocken, Sardellen, Meeresfrüchte, Oliven, Kapern und Knoblauch zu € 8,50. Pizza Chonchiglia
Die Pizze werden frisch belegt und kommen frei geschoben in den Ofen. Wenig später wird dampfend heiß serviert. Dazu werden zwei kleine Saucieren mit Knoblauch pur und Knoblauch mit Chili in Öl gereicht. 2erlei Knoblauch in Öl
Der Teig schön dünn, knusprig und gut gebräunt. Wir sind beide zufrieden mit unserer Wahl. Allerdings hatte ich mal wieder nicht bedacht, dass bei Kapern und Sardellen die Pizza sehr salzig wird. Keine Ahnung, warum ich mir nicht wie früher die Spinatpizza bestellt habe.
„Chefe“ schmeißt den Laden alleine. Fragte zwischendurch, ob alles schmeckt. Als wir fertig sind, werden die Teller gleich abgeräumt und er fragte, ob er uns noch zu einem Kaffee, Espresso oder Aquavit einladen dürfte! Da waren wir nun wirklich baff! In dieser kleinen, günstigen Pizzeria solch ein nettes und gastfreundliches Angebot. Wir wollten allerdings weiter und lehnten dankend ab.
Für ein schnelles Essen ist man hier gut aufgehoben.
Ankunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über... mehr lesen
3.5 stars -
"Schön, dass manches bleibt wie es ist!" PetraIOAnkunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über
Geschrieben am 10.02.2018 2018-02-10| Aktualisiert am
21.02.2018
Nach 20 Jahren eröffnet die Luisenhöhe am
Freitag, den 02. März 2018
unter neuer Leitung von Matthias und Christian.
Angekündigt wird Frischeküche mit regionalen Zutaten, Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Gutbürgerliche deutsche Küche wird durch wechselnde Gerichte aus allen Erdteilen ergänzt.
Bis zur Eröffnung ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Nach 20 Jahren eröffnet die Luisenhöhe am
Freitag, den 02. März 2018
unter neuer Leitung von Matthias und Christian.
Angekündigt wird Frischeküche mit regionalen Zutaten, Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Gutbürgerliche deutsche Küche wird durch wechselnde Gerichte aus allen Erdteilen ergänzt.
Bis zur Eröffnung ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
stars -
"Neueröffnung unter neuer Leitung" PetraIONach 20 Jahren eröffnet die Luisenhöhe am
Freitag, den 02. März 2018
unter neuer Leitung von Matthias und Christian.
Angekündigt wird Frischeküche mit regionalen Zutaten, Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Gutbürgerliche deutsche Küche wird durch wechselnde Gerichte aus allen Erdteilen ergänzt.
Bis zur Eröffnung ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Geschrieben am 09.02.2018 2018-02-09| Aktualisiert am
10.02.2018
Wir sind keine Biertrinker.
Wir sind keine Kneipengänger.
Aber….
Wenn wir in meine Heimatstadt Düsseldorf fahren…. Dann möchte/n ich/wir ab dem Stadtschild ein oder mehrere Alt!
Ankunft – Auto parken – Gepäck (fürs 3. OG des Elternhauses) im Auto lassen – erste Station ist der Kaiserhof!
Meine Düsseldorfer Gene verlangen ihr Alt.
Im Stadtteil Rath ist der Kaiserhof wohl eines der schönsten historischen Gebäude. .
Beim Eintreten sind wir froh: Hier wird nicht mehr geraucht. Die neue Wirtin begrüßt uns „Neulinge“ an der Theke herzlich.
Hier gibt es feines Frankenheim-Alt, gute Laune, nette „Rather-Urgesteine“, Würfel- und Kartenrunden, Fußball-Live-Übertragungen, und… Erdnüsse! Die Wirtin macht einen prima Job und hält die Gäste bei Laune. Auf Getränke muss man hier nicht warten.
Gastraum . Bitte Blick auf KÖ!
und Toiletten sind modernisiert und sauber.
Fazit: Die "GastroGuide-Stamm-Community" wird sich eher nicht in den Kaiserhof verirren. Aber vielleicht liegt er ja für den einen oder anderen Leser mal auf dem Weg. Wir kommen gerne wieder! Prost!
Wir sind keine Biertrinker.
Wir sind keine Kneipengänger.
Aber….
Wenn wir in meine Heimatstadt Düsseldorf fahren…. Dann möchte/n ich/wir ab dem Stadtschild ein oder mehrere Alt!
Ankunft – Auto parken – Gepäck (fürs 3. OG des Elternhauses) im Auto lassen – erste Station ist der Kaiserhof!
Meine Düsseldorfer Gene verlangen ihr Alt.
Im Stadtteil Rath ist der Kaiserhof wohl eines der schönsten historischen Gebäude.
Beim Eintreten sind wir froh: Hier wird nicht mehr geraucht. Die neue Wirtin begrüßt uns „Neulinge“ an der Theke herzlich.
Hier gibt... mehr lesen
4.0 stars -
"„Meine“ einzige Kneipe" PetraIOWir sind keine Biertrinker.
Wir sind keine Kneipengänger.
Aber….
Wenn wir in meine Heimatstadt Düsseldorf fahren…. Dann möchte/n ich/wir ab dem Stadtschild ein oder mehrere Alt!
Ankunft – Auto parken – Gepäck (fürs 3. OG des Elternhauses) im Auto lassen – erste Station ist der Kaiserhof!
Meine Düsseldorfer Gene verlangen ihr Alt.
Im Stadtteil Rath ist der Kaiserhof wohl eines der schönsten historischen Gebäude.
Beim Eintreten sind wir froh: Hier wird nicht mehr geraucht. Die neue Wirtin begrüßt uns „Neulinge“ an der Theke herzlich.
Hier gibt
Geschrieben am 20.01.2018 2018-01-20| Aktualisiert am
19.08.2018
Besucht am 30.12.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 60 EUR
Unser erster Besuch des Restaurants war spontan am 31.10.15. Danach gab es widersprüchliche Informationen zum Haus. Es sei geschlossen (daher existiert mein erster Beitrag auch nicht mehr), es soll verkauft werden. Aktuell gibt es keine eigene Homepage des Storcke Stütz, nur eine Facebookseite. Auch hier noch der Hinweis „Kellerschänke Storcke-Stütz ab 2017 neu zu verpachten.“
Es interessierte uns, wie der aktuelle Stand ist. Vor ein paar Wochen sahen wir bereits, dass das Restaurant in Betrieb ist. .
Nach dem Ausflug durch die Gewölbe des Wein-Nachts-Marktes kehrten wir hier also gleich um 18.00 Uhr ein. Eine sehr junge Frau und ein sehr junger Herr begrüßten uns freundlich.
Der junge Mann begleitete uns zu einem nicht reservierten Tisch im ehemaligen Weinkeller. Am Nebentisch saßen wir vor zwei Jahren.
Einen Betreiberwechsel hat es wohl tatsächlich gegeben. Viel hat sich nicht verändert in dem rund 600 Jahre alten Gebäude. Die Tische sind nicht zu eng angeordnet, an den Wandseiten mit Eckbänken. .
Die Polsterbezüge der Stühle und Bänke wurden nicht erneuert, wäre aber mal eine Idee. Ebenso das Holz des Mobiliars aufzuarbeiten. Trotzdem ist es gemütlich, sauber und gepflegt. Die Dekoration ist wesentlich schlichter, die historischen Fotografien an den Wänden sind nicht mehr da.
Toiletten treppauf sauber und gepflegt. Für Gehbehinderte ist das Restaurant dadurch aber nicht geeignet.
Trotz der Größe und später vielen Gäste ist der Geräuschpegel sehr angenehm. Der Hauptraum ist mit Teppichfliesen ausgelegt, vielleicht helfen diese.
Die Speisekarte wurde gereicht und die Getränke aufgenommen.
Wir bestellten eine Flasche Trarbacher Felsenquelle Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50. Und 2 trockene Riesling, 0,2 l - € 3,80, vom Weingut Storck. Die Getränke wurden umgehend und gut gekühlt serviert.
Die Speisekarte hat sich fast nicht verändert. Sie bietet eine schöne Auswahl, ich würde sie als moselländisch-mediterran bezeichnen. Gut sortiert und nicht überladen.
Sehr hungrig waren wir nicht. Daher teilten wir uns als Vorspeise In Riesling gebeizter Lachs mit Dill-Senfsauce, dazu hausgemachtes Rösti und buntes Salatbouquet mit fruchtigem Himbeerdressing - € 13,50. Wir erinnerten uns, dieses Gericht in ähnlicher Form (damals mit geräuchertem Lachs und Quarkdip) vor zwei Jahren bestellt zu haben. Die Kartoffelrösti waren uns noch in sehr positiver Erinnerung.
Als Hauptspeise interessierte uns: Auf der Haut gebratenes Zanderfilet, angerichtet auf moselländischem Gräwes (Kartoffel-Sauerkraut-Stampf) mit knusprigen Zwiebelringen - € 17,50. Wir fragten den jungen Mann, ob Gräwes mit Speck sei. Der sei jedem gegönnt, wir mögen ihn halt gar nicht, da der Eigengeschmack des Gerichtes dadurch unter geht. Er und sein erfahrener Kollege verneinten sofort. Also war dies unsere Wahl.
Serviert wurde nach angenehmer Wartezeit und Abstand zwischen Vor- und Hauptspeise.
Die Vorspeise wurde schön angerichtet serviert. Dazu ein leerer Teiler . Ging auch nicht anders, denn wo es vor 2 Jahren noch 2 kleine Rösti gab, gab es jetzt nur noch 1 kleines Rösti. gebeizter Lachs, hausgemachtes Rösti und buntes Salatbouquet
Dieses goldgelb und knusprig gebraten. Der gebeizte Lachs sehr angenehm und frisch im Geschmack. Der Lachs war auf dem Rösti angerichtet, dadurch kühlte es leider schnell ab. Ein Dipp mit roten marinierten Zwiebeln passte gut dazu (war aber nicht die angekündigte Dill-Senfsauce).
Am Salatbouquet gab es einige welke Blätter zu bemängeln, das Dressing sehr fein. Obenauf knuspriges Blätterteiggebäck.
Aber wie es so ist, wenn man Restaurantbeiträge schreibt: Zu Hause stellt man fest, dass die nahezu identische Speise vor zwei Jahren wesentlich großzügiger bemessen war und preislich mit nur € 6,80 abgerechnet wurde! Preis verdoppelt, Portion halbiert.
Unser Zander wurde auf dem Gräwes angerichtet serviert. 3 Scheiben Zanderfilet, schön saftig und gut gebraten. Obenauf gebräunte (und nicht knusprige) Zwiebeln.
Im Gräwes rötliche Stückchen. Mich beschlich ein Verdacht, ich hoffte noch auf rote Zwiebeln… die sich als Speckstücke entpuppten. Gut, dass wir extra vorher gefragt hatten! Die beiden Serviceherren waren mit neu eingetroffenen Gästen beschäftigt, also sortierten wir den Speck so gut es ging aus der rustikalen Gräwesmasse. Aber der Speckgeschmack war halt drin. Ich will gar nicht abstreiten, dass Speck in diesem moselländischen „Arme-Leute-Gericht“ seine Berechtigung hat. Aber früher gab es dann halt nur Gräwes und weder Fisch noch Fleisch dazu.
Der ältere Servicemitarbeiter räumte die Teller ab, sah den aussortierten Speck und entschuldigte sich sofort. Wir brauchten ihn gar nicht auf die falsche Aussage hinzuweisen. Das war schon mal sehr positiv und er verabschiedete sich mit der Bemerkung „das machen wir sofort wieder gut“.
Kurz darauf erhielt jeder von uns ein Bällchen Vanilleeis mit Waffel.
Kurz darauf zahlten wir und wurden freundlich verabschiedet.
Fazit: Unser erster Besuch vor zwei Jahren gefiel uns deutlich besser.
In der Speisekarte 2015 wurde Zander mit Gräwes übrigens mit Speckwürfelchen beschrieben und kostete € 13.50.
Unser erster Besuch des Restaurants war spontan am 31.10.15. Danach gab es widersprüchliche Informationen zum Haus. Es sei geschlossen (daher existiert mein erster Beitrag auch nicht mehr), es soll verkauft werden. Aktuell gibt es keine eigene Homepage des Storcke Stütz, nur eine Facebookseite. Auch hier noch der Hinweis „Kellerschänke Storcke-Stütz ab 2017 neu zu verpachten.“
Es interessierte uns, wie der aktuelle Stand ist. Vor ein paar Wochen sahen wir bereits, dass das Restaurant in Betrieb ist.
Nach dem Ausflug durch die Gewölbe... mehr lesen
2.5 stars -
"Der zweite Besuch, unsere Erwartungen wurden nicht erfüllt." PetraIOUnser erster Besuch des Restaurants war spontan am 31.10.15. Danach gab es widersprüchliche Informationen zum Haus. Es sei geschlossen (daher existiert mein erster Beitrag auch nicht mehr), es soll verkauft werden. Aktuell gibt es keine eigene Homepage des Storcke Stütz, nur eine Facebookseite. Auch hier noch der Hinweis „Kellerschänke Storcke-Stütz ab 2017 neu zu verpachten.“
Es interessierte uns, wie der aktuelle Stand ist. Vor ein paar Wochen sahen wir bereits, dass das Restaurant in Betrieb ist.
Nach dem Ausflug durch die Gewölbe
Geschrieben am 11.01.2018 2018-01-11| Aktualisiert am
11.01.2018
... erschien meine Kollegin Christine am ersten Arbeitstag im neuen Jahr.
Ich versuche sie seit geraumer Zeit zum Schreiben bei GastroGuide zu animieren. Viele Jahre war sie selbst in der Gastronomie tätig. Angemeldet hat sie sich hier schon mal.
Sie berichtete absolut begeistert von der Silvesterparty beim "singenden Wirt" Stefan Dietl. Bei ihrer Buchung dachte ich an deftige Hausmannskost und feuchtfröhliche Schunkelrunden. Nur auf Grund des Namens "Zum singenden Wirt".
Weit gefehlt.
Sie zeigte mir die Silvester-Menükarte und die dazugerhörigen Bilder und ich war schwer beeindruckt.
Ausgebuchtes Haus am Silvesterabend und der Chef und das freundliche Personal packten überall mit an und überzeugten auf ganzer Linie. Selbst Herr Dietl immer zur Stelle. Von der Begrüßung der Gäste, über das Eindecken der Tische, im Service und nicht zuletzt beim Musikprogramm.
Faire € 55,00 für 4 Gänge, Silversterprogramm und tolle Stimmung!
Zu ihrem ersten eigenen Beitrag konnte ich meine Kollegin noch nicht bewegen. Aber sie hat mir die Bilder gesendet und stimmte mir zu: Dieses Restaurant ist ein Tipp und hat sich eine Empfehlung verdient.
Es wundert mich, dass es von diesem bekannten Haus bisher hier noch keinen Beitrag gibt.
Da ich nicht selbst dabei war, vergebe ich keine Sterne. Von Christine2006 gäbe es sicherlich *****.
... erschien meine Kollegin Christine am ersten Arbeitstag im neuen Jahr.
Ich versuche sie seit geraumer Zeit zum Schreiben bei GastroGuide zu animieren. Viele Jahre war sie selbst in der Gastronomie tätig. Angemeldet hat sie sich hier schon mal.
Sie berichtete absolut begeistert von der Silvesterparty beim "singenden Wirt" Stefan Dietl. Bei ihrer Buchung dachte ich an deftige Hausmannskost und feuchtfröhliche Schunkelrunden. Nur auf Grund des Namens "Zum singenden Wirt".
Weit gefehlt.
Sie zeigte mir die Silvester-Menükarte und die dazugerhörigen Bilder und ich... mehr lesen
Hotel Restaurant Mariandl Zum Singenden Wirt
Hotel Restaurant Mariandl Zum Singenden Wirt€-€€€Restaurant, Hotel099632990Azoplatz 3, 94353 Haibach
stars -
"Als begeisterte Urlauberin..." PetraIO... erschien meine Kollegin Christine am ersten Arbeitstag im neuen Jahr.
Ich versuche sie seit geraumer Zeit zum Schreiben bei GastroGuide zu animieren. Viele Jahre war sie selbst in der Gastronomie tätig. Angemeldet hat sie sich hier schon mal.
Sie berichtete absolut begeistert von der Silvesterparty beim "singenden Wirt" Stefan Dietl. Bei ihrer Buchung dachte ich an deftige Hausmannskost und feuchtfröhliche Schunkelrunden. Nur auf Grund des Namens "Zum singenden Wirt".
Weit gefehlt.
Sie zeigte mir die Silvester-Menükarte und die dazugerhörigen Bilder und ich
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Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke.
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini Toksana überbacken mit Tomate, Käse, Gemüse und Oliven fündig. Mein Bruder war inzwischen auch an unserem Tisch eingetroffen.
Eines der beiden jungen Servicemädels kam an den Tisch. Die Tagessuppe sei eine Brokkolisuppe. Nicht der Favorit meines Mannes, aber Hauptsache heiße Suppe. Dazu noch ein weißer Glühwein - € 3,50.
Ich bestellte das Panini - € 5,80 und einen frischen Minztee - € 3,80.
Mein Bruder einen Apfelkuchen - € 2,90 und einen Milchkaffee - € 3,60.
Kaum war die Mitarbeiterin weg, entdeckte ich die Tagestafel an der Wand hinter uns. Schade, dass hier kein Hinweis vom Service erfolgte. Hier die rote Linsensuppe mit Kokosmilch - € 4,50. Die hätte mir auch gefallen, ich bestellte aber nur schnell die Suppe für meinen Mann um und wollte nicht noch mehr umbestellen. Dumm gelaufen…
… denn als unsere Speisen serviert wurden, stand der Looser am Tisch fest: Ich!
Mein Bruder erhielt ein großes und saftiges Stück Apfelkuchen mit Mandeln. Er war absolut zufrieden.
Die Suppe meines Mannes dampfend heiß, frisch und sehr würzig abgeschmeckt und mit Milchschäumchen und Basilikum dekoriert. Nicht nur der gute Glühwein, sondern auch die Suppe wärmte.
Tja… bei mir landete das trockenste Panini aller Zeiten. Convenience der ganz schlechten und billigen Art, da konnte auch ein frisches Basilikumblatt nicht drüber hinwegtäuschen. Selbst der Käse auf dem Brotknochen von der Sorte, die nicht schmilzt, dafür aber keinen Geschmack hat.
Der Hunger trieb’s rein, aber ich war wirklich angesäuert. Auf der Karte war ein Fertigprodukt nicht zu erahnen, es traf mich wirklich aus dem Hinterhalt. Im Café werden kleine frische Gerichte und auch Frühstück angeboten. Warum also keine Brotscheibe mit pizzaähnlichem Frischebelag? Am Bahnhofsimbiss wäre ich vorsichtiger gewesen. Zum Preis von € 5,80 habe ich wohl den ganzen gelieferten Tiefkühlkarton bezahlt. Das steht in keinem Verhältnis zu den Preisen der hausgemachten Suppe und des tollen haugebackenen Kuchens. Man läßt sich die eigene Handwerksleistung also deutlich schlechter als TK-Fertigmampf bezahlen.
Beim Abräumen frage die Mitarbeiterin, ob alles geschmeckt hat. Ich sagte ihr, dass ich in diesem Café kein Fertigprodukt erwartet habe und das es staubtrocken und nicht gut war. Bedauernd nahm sie es zur Kenntnis.
Ich bestellte noch ein kleines Mineralwasser - € 2,30 zum Nachspülen.
Mein Bruder wollte noch die hausgemachte Ingwer-Limetten-Limo, € 3,50, versuchen.
Diese war wirklich ganz ausgezeichnet, frisch mit Minze ergänzt und nicht zu süß.
Café und Toiletten sind ebenerdig, sauber und gepflegt. Vor dem Café gibt es ein paar Sitzplätze.
Zur Bewertung: Preis/Leistung und Essen des Panini: 0,5*, die vergebenen 3* sind dem guten Kuchen, der schmackhaften Suppe und der Limo zu verdanken.