Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939429x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.09.2016 2016-09-13| Aktualisiert am
17.05.2024
Besucht am 05.09.2016Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 440 EUR
Carsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein. Im Hermannshof
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, draußen wird es ja leider schon recht früh dunkel.
Der Service checkt Carstens Reservierung und wir werden zu unserem schönen Tisch begleitet. Die schlichten polierten Holztische sind mit Stoffservietten, Windlicht, Blümchen und Menükarten ausgestattet. Die Bestuhlung kreativ gemixt, sieht alles bequem und nicht so steif aus. In dem Gewölbe ist es sofort zum Wohlfühlen. Zum Geräuschpegel an diesem Abend tragen wir wohl nicht unerheblich bei. . .
Wir dürfen uns entscheiden, ob wir das vorgeschlagene Menü „a u s z e i t“ oder à la carte bestellen.
Als Aperitif gibt es für mich ein Gläschen Winzersekt vom Weingut Gut Hermannsberg aus Niederhausen zu € 7,00. Mein Mann bleibt enthaltsam, wurde er doch als Fahrer auserwählt.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht. Es lockt viel auf der kleinen und gut sortierten Karte. Die Gespräche sind wie bei alten Freunden voll im Gang. Da will man ja auch nichts verpassen.
Nolux übernimmt an diesem Abend die Weinauswahl für uns alle. Das ist sehr entspannend, denn mit Nolux kann hier nichts schief gehen. Carsten scheint ein würdiger Partner zu sein, die beiden fachsimpeln angeregt. Das Weinbuch ist an diesem Abend fest Nolux Hand. Zu meiner Verwunderung hat er es nicht mit nach Hause genommen.
Carsten1972 und Nolux haben die verkosteten Naheweine (2 Rieslinge, Sankt Laurent und Rotwein Cuvée) und unseren schönen Abend in ihren Bewertungen schon ausführlich beschrieben. Interessierte dürfen hier gerne nachlesen.
Neben den Weinen gibt es natürlich auch Wasser, das leidige Thema. € 7,90 für Fachinger Medium 0,75 l. Die immer höheren Wasserpreise finde ich vollkommen daneben, da muss ich mich doch wiederholen.
Als ersten Küchengruß wird frisches Brot, Ciabatta und ein vollwertiges dunkles Brot, mit einer Creme aus geröstetem Blumenkohl gereicht. Das ist ganz nett. Guter Blumenkohlgeschmack, aber spektakulär ist es nicht. Da überzeugt mich ein gutes Olivenöl mehr. Brot und Creme wurde nochmals ungefragt nachgereicht - hungrig bleibt man nicht. Vorweg: Brot mit Blumenkohlcreme
Danach auf dem Amuselöffel ein Thunfischtatar. Dies widerum empfand ich als eher überwürzt. Sehr viel Dill. Bei einer Blindverkostung hätte ich wohl auf Matjestatar getippt.
Für meinen Mann darf es natürlich sehr gerne das klassische Rindercarpacciozu € 14,00 der Menüempfehlung sein. Das hauchfeine Filet gut abgehangen, ein wenig Rucola und gehobelter Parmesan obenauf. Rindercarpaccio - leider leicht verwackelt :-(
Ich entscheide mich für in Brickteig gebackener Fetakäse mit feinem Couscous-Salat, Löwenzahn und Rucola zu € 14,00.
3 Stückchen Feta werden serviert. Knusprig gebacken und zum Glück überhaupt nicht fettig. Der Couscoussalat dazu sehr erfrischend. Feta im Brickteig, Couscoussalat
Die Hauptspeisen:
Mein Mann wählt Lachsforelle auf der Haut gebraten, kanadischer Wildreis, Zuckerschoten & Orangen Estragon Sauce zu € 25,00.
Die Lachsforelle auf den Punkt gebraten, die Haut knusprig. Der nussige Wildreis passt sehr gut dazu. Die Zuckerschoten mit Biss und mit ganz anderem Geschmack als die Keniaware aus dem Supermarkt. Hätte mich interessiert, ob es eventuell Zuckerschoten aus deutschen Landen waren. Die feine Orangen-Estragonsauce wird im Kännchen serviert. So kann man fein selbst dosieren. Lachsforelle, Wildreis, Zuckerschoten
Und ich Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti, gebundener Muschelsud & Rucola zu € 24,00.
Das Gericht im tiefen Pastateller serviert habe ich sofort einen feinen Duft in der Nase. Rucola und Parmesanhobel obenauf verbergen die Orecchiette, zarte Pulpostücke und Calamaretti. Auch Miesmuscheln finden sich. Knackige Gemüsewürfel sind mir auch immer willkommen. Der Muschelsud ist der Hammer und wird mit jedem Löffel besser. Da habe ich es wirklich gut getroffen – genau mein Geschmack! Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti
Dieses Mal machen wir beide beim Dessert mit:
Ich wähle das Dessert der Menüempfehlung: Parfait von Buttermilch und Cranberry mit Aprikosen und Kürbiskernen.
Der Buttermilchgeschmack ging etwas im Parfait unter, zumal die Buttermilch wohl auch mit Frucht versehen wurde. Eine kleine Schnitte, das Parfait zwischen dünnem Kürbiskernteig.
Die Cranberrys mit den Aprikosen sehr zart und intensiv. Mittig eine luftige Nocke aus Kürbiskern. Ein Gebilde der Molekularküche? Jedenfalls so fein, da hätte ich mehr von genommen. Parfait von Buttermilch
Crème brûlée wird meinem Mann auf der Schiefertafel serviert. Die Brûlée ist genau richtig. Schön vanillig, nicht zu süß und mit gebräunter knuspriger Caramellschicht. Dazu ein cremiges Waldfruchsorbet und Fruchtdeko.
Gegen Ende des Abends ist die freundliche und bis dahin immer aufmerksame und fürsorgliche Servicemannschaft mal länger verschwunden. Aber sie wussten uns wohl noch gut versorgt und gesättigt.
Zahlen gemeinsam und ganz unproblematisch.
An der Sauberkeit gab es hier selbstverständlich nichts zu bemängeln. Im Detail habe ich nicht aufgepasst, meine aber der Zugang zum Restaurant und Toiletten sei gehbehindertengerecht.
Wir hatten einen richtig tollen Abend, welcher leider viel zu schnell vorbei war. Im Bollants waren wir nicht zum letzten Ma(h)l. Carsten und seine Frau werden wir bestimmt wiedersehen, dann werden wir die Reise wohl eher Richtung Münsterland einschlagen.
Mich freut es immer wieder, wie aus einem Internethobby tolle Bekannt- und Freundschaften entstehen!
Carsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum... mehr lesen
Restaurant Hermannshof
Restaurant Hermannshof€-€€€Restaurant0675193390Felkestr. 100, 55566 Bad Sobernheim
4.5 stars -
"Kennenlernen und geniessen! Die GastroGuideCommunity bekommt immer mehr Gesichter." PetraIOCarsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum
Geschrieben am 12.09.2016 2016-09-12| Aktualisiert am
12.09.2016
Besucht am 01.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Wieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett werden wir von einer Mitarbeiterin (vielleicht Chefin?) begrüßt. Reserviert hatten wir nicht. Reservieren ist hier wohl kein Fehler.
Sie kann uns nur noch einen Platz außen für 2 bieten. Und dieser ist perferkt! Ein kleines mit Pflanzen abgeteiltes gemütliches Plätzchen, leicht erhöht am Rande es schönen Innenhofes. Unser gemütliches Plätzchen
Von hier haben wir alles im Blick.
Die Karten gereicht. Fragen nach Rücksprache mit der Küche perfekt geklärt. Trotz unseres abgelegenen Platzes wurden wir immer aufmerksam und gut umsorgt.
Die Speisen werden nach angenehmen Abständen serviert. Wir hätten nicht erwartet, dass sogar nachgefragt wird, wann wir den Hauptgang wünschen.
Zwischendurch der Sprint zu uns: Alles recht, sind wir mit Getränken versorgt, fehlen Getränke? Sehr schön!
Speisen und Getränke:
Dieses Mal ein alkoholfreier Aperitif, weil wirklich gut und erfrischend: Rhabarbersaftschorle, 0,2 l zu € 2,00.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht, eine sehr abwechselungsreiche Auswahl (online einsehbar).
Als Vorspeisen: Geröstetes Bauernbrot mit Tomaten, Knoblauchöl, schwarzem Pfeffer und Frühlingslauch mit Ziegenkäse überbacken, € 6,50.
Mein Mann erhält den Beilagensalat zum Hauptgericht als Vorspeise.
Unser Hauptgerichte von der saisonalen Pfifferlingskarte:
Für meinen Mann: Frische Pfifferlinge in Rahmsauce auf „gefellte Kließ (gefüllte Klöße) mit Hackfleisch-Leberwurstfüllung und kleinem bunten Salat zu € 13,50. Ein regionales hunsrücker Gericht.
Ich entscheide mich für frische Pfifferlinge in Rahmsauce auf grünen und weißen Bandnudeln und frischer Kresse zu € 10,50.
Beim Servieren der Vorspeisen staune ich nicht schlecht! 3 Scheiben Brot, üppig belegt mit Tomaten und mildem Ziegenkäse überbacken. Frühlingszwiebeln, Paprikawürfel, frische Petersilie! Einfach nur lecker! Und da ich nur ein kleines Frühstück hatte, ist mein Hunger groß genug. Geröstetes Bauernbrot mit Ziegenkäse
Mein Mann freut sich über den knackig kunterbunten Salat und lobt mehrfach das feine leichte Dressing. Obenauf Croutons. Das ist mal ein liebevoller Beilagensalat! bunter Beilagensalat
Zu den Hauptspeisen gibt es eine Weinschorle, 0,25 l zu € 3,60 für meinen Mann und für mich einen sehr guten 2014er Grauburgunder vom Weingut Poss aus Windesheim/Nahe, 0,25 l zu € 6,50.
Wieder werden großzügig bemessene Speisen serviert. Auch an den Pfifferlingen in sehr guter Qualität wurde nicht gegeizt.
Meine Bandnudeln al dente, wie es sein soll. Die Gerichte mit frischen Kräutern und Coctailtomate dekoriert. Wir lassen es uns schmecken. Die Sauce dezent gewürzt, so kommt das Pfifferlingsaroma gut an. Bandnudeln mit Pfifferlingen
Ein Dessert schaffen wir beim besten Willen nicht mehr.
Ambiente:
Der Biergarten mit klassischer Brauhausbestuhlung. Efeu, Buchs, Hortensien, große Geranien, alles sehr gepflegt. Wir fühlen uns sehr wohl.
Innen ein gemütlich-rustikaler Landhausstil mit antiken Blickfängen. Das gefällt uns richtig gut und ist sehr passend. Alles sauber, auch die Toiletten.
Zahlen mit Karte kein Problem, hierzu geht es ins kleine Chefbüro.
Wieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett... mehr lesen
4.5 stars -
"Hinsetzen, wohlfühlen, Frischeküche genießen." PetraIOWieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett
Geschrieben am 10.09.2016 2016-09-10| Aktualisiert am
11.09.2016
Deutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch. Die Hängeseilbrücke Geierlay
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen. .
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem wir die Brücke hin und zurück überquert hatten, ein kleiner Wald- und Wiesenspaziergang inklusive, namen wir gerne in dem urigen und rustikalen Biergarten Platz. . .
Ein Bitburger Pils für meinen Mann, ein Mineralwasser für mich. Die nette und flotte Bedienung weiß mit durstigigen Ausflüglern umzugehen. Und auch die Junghühner, die umher spazieren, unterhalten die Gäste. .
Kleine Speisen und Kuchen werden hier auch serviert.
Deutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch.
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen.
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem... mehr lesen
stars -
"Rastmöglichkeit vor / nach Besuch der Hängeseilbrücke Geierlay" PetraIODeutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch.
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen.
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem
Besucht am 31.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Von der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet. .
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt das Kurhaus. Wir parken am Haus und machen uns auf den Weg. Über eine Treppe gelangt man auf die Terrasse und an das Hotel-Restaurant.
Das denkmalgeschützte Jugendstilhaus wurde 1911 als „Ludwigshafener Erholungsheim Trifels“ eröffnet, diente wenig später als Kriegslazarett. Heute modernisiert dient es überwiegend als Seminar- und Eventhotel (Hochzeiten).
Service:
Eine sehr junge Mitarbeiterin begrüßt uns herzlich. Das Restaurant ist noch geschlossen, trinken können wir aber selbstverständlich etwas. Wir nehmen eine Erfrischung zu uns, reservieren nach einem Blick auf die Bistrokarte einen Tisch. Bis 18.00 Uhr machen wir einen Spaziergang durch den Kurpark.
Als wir um 18.00 Uhr eintreffen ist unser Tisch auf der Terrasse nett eingedeckt. Tischläufer, Stoffservietten, frische Rosen.
Getränke und Speisen werden abgefragt. Die junge Dame kann sehr gut Auskunft geben, wenn es auch noch an ein paar kleinen Feinheiten hapert. Aber dies macht sie mit ihrer fröhlichen herzlichen Art sofort wieder wett.
Beim Servieren der Speisen unterstützt sie eine erfahrene Mitarbeiterin. Gleichzeitig wird auch eine größere Runde Seminarteilnehmer mit einem Menü bewirtet.
Die Speisen werden nach recht langer Wartezeit serviert. Stört uns nicht, denn wir sitzen ganz wunderbar und sind mit Getränken versorgt.
Während des Essens fehlt leider die Nachfrage, ob alles Recht ist. Mit einer späteren Reklamation wird vom Haus sehr gut und professionell umgegangen.
Speisen und Getränke: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,40.
Für mich ein feiner Grauburgunder Muschelkalk, 0,25 l zu € 5,80. Mein Mann enthielt sich, die längere Heimfahrt stand ja noch an.
Die Bistrokarte ist übersichtlich, aber abwechselungsreich. Die Speisekarten sind online einsehbar.
Die junge Dame erklärt: Die Küche setzt auf frische, oft regionale, Zutaten und hausgemachte Speisen. Prima!
Es gibt nur große Salatteller und keine Vorspeisen. Daher fragen wir, ob wir 2 kleine Salate als Vorspeise haben können. Selbstverständlich, gerne! Zur Wahl steht Joghurt- oder Himbeerdressing. Himbeerdressing soll es für uns sein.
Trotz der kleinen Karte können wir uns nur schwer für die Hauptspeisen entscheiden. Die Wahl fällt für meinen Mann auf Tagliatelle mit Trüffelrahm, € 9,20.
Ich wähle den Kurhaus Vital Burger. Bohnenboulette auf Vollkornbrötchen, Salat, Tomate, Zwiebel, Ketchup, € 11,90.
Unsere Vorspeise wird serviert. Allerdings war es doch nicht möglich, 2 kleine Salate zu bekommen. Serviert wird von der Bistrokarte der große bunter Salatteller€ 7,80. Auf einer hübschen Porzellanplatte wird dieser in die Mitte des Tisches gestellt.
Besteck liegt parat und das getropse der Salatsauce sehe ich schon vor mir. Ich erlaube mir die Frage, ob nicht vielleicht noch 2 Teller drin sind? Ja, ging und so konnten wir unfallfrei den Salat essen. Das Himbeerdressing sehr fein, der Salat ok. Die Blattsalate leider etwas saft- und kraftlos. Gurkensalat, Karotten, den Krautsalat mit Kümmel überließ ich meinem Mann (Kümmel ist das einzige Gewürz, das ich wirklich nicht mag. Selbstverständlich nicht in die Wertung fließt). Zum Salat gab es frisches helles und dunkeles Baguette.
Irgendwann kamen dann die Hauptspeisen.
Die Tagliatelle schön al dente und mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln verfeinert. Leider diente hier nur ein Trüffelöl als Aromaträger. Bei dem Preis kann man nicht von frisch gehobeltem Trüffel ausgehen, aber es war doch etwas flach (Hellriegels Trüffelcarpaccio aus dem Glas hätte Wunder bewirkt). Kein Grund zur Klage, außer der verlaufenen Balsamicoschmiererei.
Mein Vital Burger hatte keinen vitalen Tag. „Die meisten Unfälle passieren in der Küche“ kommentierte ich beim Abservieren die Nachfrage der Bedienung, ob es geschmeckt hatte.
Das Vollkornbrötchen knusprig und gut. Bestrichen mit einem tomatisierten Frischkäse. Die Bohnenbulette… wohl eher ein zäher Eintopf mit verbrannter Oberseite. Da konnten auch die frischen Tomatenscheiben obenauf nicht drüber hinwegtäuschen. Eine verbrannte Unterseite gab es nicht. Diese wurde in der Küche schon entfernt. Es war wirklich kein schöner Teller und auch die absolut verschmierte Balsamicodeko am Tellerrand sah nur unappetitlich aus.
Nun wollten wir ja irgendwann nach Hause und wir hatten schon recht lange auf das Essen gewartet. Mein Bohneneintopf war wirklich gut gewürzt, auch das Vollkornbrötchen dazu passend. Einfach die Sichtweise anpassen, dann geht's. Die verbrannten Stellen habe ich entfernt.
Meine Beanstandung habe ich so wie hier beschrieben weiter gegeben. Auch, dass die Bohnen gut waren. Die Küche bestätigte den Unfall und nahm anstandslos mein Gericht von der Rechnung. Dies war mehr als ok, ich hatte es ja gegessen. Ausgleich meinerseits in Form des Trinkgeldes.
Das Menü der Seminarteilnehmer wurde parallel serviert. Was dort serviert wurde, sah alles perfekt und sehr verlockend aus…. Hier hat die Küche gut vorbereitet.
Ambiente:
Das Haus ist wirklich toll, die Lage absolut ruhig, kein Auto ist zu hören. Außen gibt es auf der Terrasse und zum Kurpark schöne Sitzplätze.
Im Restaurant alles sehr gepflegt. Der Gastraum innen mit viel dunkelem Holz, helle Tischplatten, gute Beleuchtung und schöne Deko mit frischen Blumen sorgen für Wohlfühlstimmung.
Fazit:
Es war wirklich sehr schön hier und würden einen zweiten Versuch wagen. Mit den Veggie-Burgern, dass lass ich mal lieber. Innerhalb 1 Jahres 2 verbrannte Burger, das reicht auch mir als Lehre.
Von der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet.
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt... mehr lesen
Zum Alten Kurhaus im Jugendstilhotel Trifels
Zum Alten Kurhaus im Jugendstilhotel Trifels€-€€€Restaurant, Hotel06346 308860Kurhausstraße 25, 76855 Annweiler am Trifels
3.0 stars -
"Tolles Haus, guter Service, Speisen können sich durchaus steigern" PetraIOVon der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet.
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt
Geschrieben am 07.09.2016 2016-09-07| Aktualisiert am
07.09.2016
Besucht am 31.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Bei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort hat man schon einen tollen Blick zur Burg Trifels.
Hier suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Kein Problem bei einer überschaubaren Anzahl weiterer Gäste.
Einige Damen sind hier für den Service zuständig. Alle freundlich und mehr oder weniger aufmerksam. Für ein Ausflugslokal ok.
Die Karten stehen gerollt in Wassergläsern bereit. Die Tische zweckmäßig eingedeckt mit Besteck und Servietten im Topf.
Wir bestellen 2 trockene Weißweinschorlen zu € 3,90 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Käsespätzle mit einem Salatteller und Zwiebelsauce zu € 9,90.
Ich schließe mich aus gesellschaftlichen Gründen mit einem Beilagensalat zu € 3,90 an.
Die gut gekühlten Schorlen werden flott serviert, das Essen nach angenehmer Wartezeit.
Die Spätzle in einer hohen tiefen Schüssel serviert. Eine reichliche Portion, in der Mitte ein Salatblatt, Salatgurke und Tomatenspalte vom Holzspieß erstochen. Dies soll wohl die Optik heben. Was nur bedingt glückt. Die Spätzle, wie erwartet, ein Fertigprodukt. Aber vom Käse ist so gut wie nichts mehr zu finden, dafür Zwiebeln in dunkler Fertigsauce ohne Würze. Das ist schlimmer und ziemlich suppig je weiter man nach unten kommt. Ein flacheres Behältnis, weniger Sauce und mehr guter Käse hätte Wunder gewirkt und sollte bei dem Preis kein Problem sein. Es ging fast die Hälfte zurück. Der Salat zu den Käsespätzle ok.
Mein Beilagensalat war größer als der meines Mannes. Zusätzlich mit Wassermelonenspalten und Orangenscheibe garniert. Der Teller eigentlich zu klein für die Portion. Langsam essen, damit nicht die Hälfte daneben fällt war angesagt. Das wässrige Dressing (wohl auch ein Fertigprodukt) überzeugte auch nicht so recht. Unter den Blattsalaten fand sich gut durchgezogener Gurkensalat. Leider nahm ich eine großzügige Portion auf die Gabel und musste feststellen: Seine Zeit war abgelaufen!
Beim Abräumen, was recht lange dauerte, sagte ich dies der freundlichen Mitarbeiterin mit dem Hinweis, diesen besser nicht weiteren Gästen zu servieren. Sie wollte es an die Küche weitergeben. Hoffentlich.
Zahlen gestaltete sich auch etwas zäh.
Die Innenräume sind sehr geräumig und gepflegt eingerichtet. Die Toiletten werden zur Zeit modernisiert und die Gäste wurden an den noch nicht fertigen Waschtischen auf eventuelle Spritzgefahr hingewiesen. Dies gestaltete sich dann ganz lustig unter den Damen.
Tipp: Am Parkplatz gibt es noch einen Imbiss der wohl auch zum Restaurant gehört. Hier möchte der Mitarbeiter lautstark eine Parkgebühr eintreiben, für Besucher des Restaurants oder des Imbisses besteht die Möglichkeit den Betrag (€ 1,50?) mit dem Verzehr zu verrechnen. Pech hatten andere Besucher der Burg. Nach dem Abstieg waren sowohl Imbiss als auch Restaurant gegen 17.00 Uhr geschlossen. Verrechnung nicht mehr möglich.
Bei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort... mehr lesen
Barbarossa – das Lokal am Trifels
Barbarossa – das Lokal am Trifels€-€€€Restaurant, Hotel, Ausflugsziel063468 479Trifelsstraße 72, 76855 Annweiler am Trifels
2.5 stars -
"Eine Rast am Trifels , mehr nicht." PetraIOBei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort
Geschrieben am 06.09.2016 2016-09-06| Aktualisiert am
06.09.2016
Besucht am 30.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 103 EUR
Unser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch machen.
Wir nehmen Platz und fragt, ob wir einen Aperitif wünschen. Ich habe mich auf den Kurztrip mit einer Übernachtung gefreut und habe keine Lust, heute wieder nach Hause zu fragen. Kurz entschlossen sage ich ihr, der Aperitif würde sich entscheiden, wenn wir wissen ob noch ein Zimmer für uns frei ist. Mein Mann grinst nur – richtig überrascht war er nicht über meine Überrumpelungstaktik.
Sie verspricht lächelnd, dies zu klären. Kurz drauf die frohe Botschaft: Wir dürfen übernachten!
Also dann mal her mit dem Aperitif! Für meinen Mann den Riesling Sekt, 0,1 l zu € 7,20, für mich den Pinot, 0,1 l zu € 7,50. Beide vom Sektgut Menger-Krug, Deidesheim. Ein guter Anfang. Dazu eine Flasche Taunusquelle, 0,75 l, € 6,90.
Kurz darauf werden 2 Sorten ofenfrisches Brot und eine Bärlauchcreme im Weckglas serviert. Für 2 Personen reichlich bemessen.
Wir studieren die Speisekarte, die Entscheidung fällt nicht leicht.
Als Vorspeise für meinen Mann: Kleiner Salatteller Vitamino, Blatt- und Rohkostsalate, zu € 6,90.
Für mich die geeiste Gazpacho mit Paprika, Zwiebel, Basilikum und Zitronenshrimps zu € 9,50.
Nach angenehmer Wartezeit werden die Vorspeisen serviert.
Der Salatteller mit frischen Zutaten, sehr feine Rohkostsalate, das Hausdressing überzeugt. Kürbiskerne als knackige Beilage.
Die Gazpacho als Bausatz serviert. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber eine tolle Idee. Die Gazpacho mit knusprigen Croutons. Drumherum in kleinen Schälchen: Basilikum in Öl, rote und gelbe Paprikawürfel, rote Zwiebelwürfel und die Shrimps. Hier teste ich mich durch und genieße. Sehr fein, allerdings war die Gazpacho nur kalt. Geeist hätte sie mir wohl besser gefallen, vielleicht hatte sie sich bei den hohen Außentemperaturen auch schnell erwärmt. Etwas mehr Schärfe hätte sie für meinen Geschmack vertragen können (ich habe da ein tolles Rezept mit Tomate und Wassermelone ;-) erfunden).
Als Hauptgang hat mein Mann sich für das Filet vom Zander mit Meerrettichsauce, Belugalinsen und gebackenen Würfelkartoffeln zu € 24,50 entschieden.
Für mich darf es das Medaillon vom Seeteufel mit schwarzem Sepiarisotto, Bohnengemüse und Safransauce zu € 26,80 sein.
Zwischen Vor- und Hauptspeise wurde unser Auto vom Hausservice auf dem etwas entfernten hauseigenen Parkplatz geparkt.
Also orderten wir noch einen Wein. Für meinen Mann einen Sauvignon Blanc vom Weingut Müller in Forst. 0,25 l des aromatischen Weines für € 6,30. Für mich ein Blanc de Noir trocken, hell gekeltert, Empfehlung der aufmerksamen Servicemitarbeiterin (eigentlich nicht auf der Karte der offenen Weine). 0,25 l zu 7,50.
Der Abend gefällt uns immer besser. Besonders als die toll angerichteten Speisen serviert werden.
Der Zander, knusprig auf der Haut gebraten. Das Fleisch saftig auf den Punkt, gebettet auf den Belugalinsen. Diese haben noch genau den richtigen Biss und dürfen noch ein wenig im leichten Meerrettich-Sahne-Schäumchen baden. Frisch geraspelter Meerrettich bringt ordentlich Würze auf den Teller, Coctailtomate und Dill die Farbe. Von den frittierten kleinen Kartoffelwürfeln, im separten Schälchen, ist mein Mann auch begeistert.
Der Seeteufel kann hier absolut mithalten. Roter Seeteufel? Ich vermute diesen mit Paprika de la Vera gewürzt. Auch wenn der Service im ganzen Haus perfekt ist, einen Koch habe ich leider nicht zum Nachfragen greifen können.
Seeteufel wird schnell trocken. Auch diese großzügige Portion hätte 1 – 2 Minuten weniger Hitze vertragen. Er war aber dennoch sehr gut. Als Zugabe freute ich mich über frische Calamariringe. Das Sepiarisotto mit leichtem Biss auf den Punkt gegart. Die zarten, sehr langen Bohnen, dekorativ geknotet angerichtet. Drumherum das die schaumige Safransauche. Herrlich!
Auf ein Dessert haben wir aus Platzmangel im Bauch mal wieder verzichtet.
Das Ambiente im gesamten Haus, bis zu den Toiletten: Edel, gediegen, sehr gepflegt, stilvoll… es passt wirklich alles. So wie man es von diesem Traditionshaus erwartet.
Wir genießen unser feines Essen, den Wein, die tolle Atmosphäre mit Blick auf den Brunnen (bis auf die abendliche wechselfarbige Beleuchtung des Brunnens)! Der Service immer zur Stelle.
Das Deidesheimer-Sorglos-Paket zieht sich bis zum kurzfristig gebuchten Zimmer hin! Hier war alles wie es sein soll. Unser Gepäck abgestellt, drehen wir noch eine Runde durch Deidesheim um uns dann zum Abschluss noch ein Weinchen als Absacker im Deidesheimer Hof zu gönnen. Um 23.00 Uhr ist hier im Stadtkern außen Schluss, das passt für uns auch nach einem langen Tag. Keiner muss mehr fahren und am nächsten Morgen erfreuen wir uns an einem erstklassigen Frühstück, mit frisch serviertem Pfifferlingsomlette!
Das gesamte Personal ist perfekt, so wie man es hier erwartet. An Aufmerksamkeit ist uns wohl selten Vergleichbares passiert. Am Vormittag checken wir aus, unser Auto steht, ohne Ankündigung direkt vor der Tür. 2 kleine Flaschen Wasser werden uns für die Fahrt bei Sommertemperaturen mit auf den Weg gegeben. Manchmal sind es Kleinigkeiten die ein Haus groß machen!
Ich bekenne mich als Fazit des Diebstahls schuldig: Vor gut 25 Jahren war ich auf einem Weinfest in Deidesheim. Vor dem Deidesheimer-Hof war „Show-Cooking“ angesagt und ich leicht „angeschickert“. Ein Demonstrations-Garnelen-Spieß lag so einladend auf einem Tellerchen… Der war wirklich gut. Und siehe da: Irgendwann kommen die Gäste wieder, schreiben einen kleinen Roman und zahlen sogar die Rechnung! Wir kommen gerne wieder!
Unser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch... mehr lesen
Deidesheimer Hof · St. Urban
Deidesheimer Hof · St. Urban€-€€€Restaurant0632696870Am Marktplatz, 67146 Deidesheim
4.5 stars -
"Unser Plan B sorgte für einen tollen Aufenthalt im Deidesheimer Hof" PetraIOUnser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch
Geschrieben am 04.09.2016 2016-09-04| Aktualisiert am
05.09.2016
Besucht am 30.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 7 Personen
Unser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher ist seit 1978 als Naturdenkmal im Landschaftsschutzgebiet eingestuft.
Vor dem größeren Hammerwoog liegt die Außenterrasse mit schöner Bestuhlung und Sonnenschirmen. Es ist wunderbar ruhig. Straßenlärm? Fehlanzeige. Der Blick aufs Gewässer, ringsherum Wald. Das ist genau nach unserem Geschmack.
Der Gastraum innen geräumig, gepflegter Landhausstil. Die Toiletten 1 Stockwerk tiefer tadellos. Große alte schwarz-weiß-Bilder zeigen die Geschichte des Hauses und der Umgebung. Das ist gut gelungen.
Service:
Zwischenzeitlich hat mehrmals der Betreiber gewechselt.
Wir werden freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch mit Blick auf den großen Weiher geführt.
Die Karten werden gereicht, mit Hinweise auf die Zusatzkarte mit thailändischen Gerichten. Wenig später werden die Getränkewünsche abgefragt und dann auch die Speisen aufgenommen.
Das Restaurant ist für Dienstag Mittag gut besucht. Eine kleine Hochzeitsgesellschaft ist auch anwesend.
Junge Servicemitarbeiter sind ausreichend vorhanden. Alle sehr freundlich, aufmerksam aber teilweise auch etwas unkoordiniert. Dies liegt vielleicht auch daran, daß der Service nicht festen Tischen zugeordnet ist.
Die Wartezeit auf Getränke und Speisen ist in Ordnung. Der Erstklässlerin wird die Wartezeit mit einer bunt und sehr großzügig gefüllten Geschenketüte vertrieben.
Speisen und Getränke:
Gerolsteiner Mineralwasser (0,75 l zu € 5,50) für alle und trockene Weißweinschorle (0,5 l zu € 4,50) für uns.
Pils, Radler, Bionade finden auch Abnehmer am Tisch.
Die Speisekarte ist ansprechend gestaltet. Deutsch, regional, mediterran. Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, Fisch, Vegetarisches und Desserts. Nicht überladen. Das Haus wirbt damit, Fleisch aus Massentierhaltung zu meiden und Fisch aus nachhaltigem Fang zu servieren.
Riesen-Gnocchi „Pomodoro“, Grillpfännchen, Schnitzel werden von unseren Gastgebern bestellt.
Uns hat es die Extrakarte mit Thailändischen Spezialitäten (nur dienstags und mittwochs) angetan. Zumal am Nebentisch 2 Damen duftende und appetitliche Speisen dieser Karte serviert bekommen. Diese Extrakarte ist sehr vielfältig, sicherlich arbeitet in der Küche jemand mit thailändischen Wurzeln.
Mein Mann und ich entscheiden uns für: Gung Thod Kratiam Prik Thai Riesengarnelen, in Knoblauch gebraten, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Thai‐Korianderwurzel und verschiedenem Gemüse in Soja- und Austernsoße zu € 18,50.
Vorab wurde zur Überbrückung der Wartezeit frisches Baguette und Kräuterquark serviert.
Auch ein Tellerchen mit Kroepoek (Krabbenchips), deren Daseinsberechtigung hat sich mir noch nicht erschlossen. Erinnert es mich eher an einen Besuch im Baumarkt auf der Suche nach Isoliermaterial. Geschmackssache.
Nach etwas längerer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert. Dies ging flott, da 2 Mitarbeiter uns die Speisen reichten. Alles heiß und sehr appetitlich. Insbesondere die Thaigerichte ein Hingucker.
Das Gemüse reichlich und sehr knackig (mögen wir sehr gerne so), obenauf 8 große Garnelen. Die Garnelen auf den Punkt gebraten, ließen sich leicht aus Ihrer Hülle entfernen. Angenehm dezente Würze, der Knoblauch kam gut durch, ohne zu dominieren.
Ein tolles leichtes Sommergericht das nicht schwer im Magen liegt.
Alle Portionen gut bemessen. Die Beilagen, Pommes und Reis, allerdings zu knapp bemessen. Das sahen wir nachher alle so.
Meine Freundin mit dem Tortenblick hatte in der Kühlung eine Mousse-au-Chocolat-Torte entdeckt. Die durfte es dann noch für sie und meinen Mann sein. Ich habe probiert! Da könnte Suchtgefahr entstehen. Frisch, locker und eine luftige Füllung. Der Blechhammer soll bekannt sein für seine Torten.
Zum Abschluss noch ein Espresso . Wir hatten einen tollen Nachmittag.
Fazit: Unser nächster Besuch wird keine 6 Jahre dauern.
Bei schönem Wetter ist dieses Haus ein Muss, bei Glatteis sollte man sich überlegen, besser oben an der Straße zu parken. Die Ab- /Auffahrt zum Hotel könnte bei Glatteis gewagt sein.
Unser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher... mehr lesen
Hotel Blechhammer
Hotel Blechhammer€-€€€Restaurant, Hotel063137250Am Hammerweiher 1, 67659 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Wer hätte hier thailändische, gute Küche erwartet? Gelungenes Mittagessen am Weiher." PetraIOUnser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher
Geschrieben am 03.09.2016 2016-09-03| Aktualisiert am
03.09.2016
Besucht am 29.08.20162 Personen
Ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Wir fragen die junge Servicemitarbeiterin, ob man auch als „Nicht-Hotelgast“ Kuchen bestellen darf. „Selbstverständlich“, die Antwort. Ich glaube, sie nannte als Pauschale € 4,00 und dafür „Kuchen satt“. Letztlich sehe ich erst jetzt auf dem Beleg: Es wurden nur € 2,60 abgezogen.
Mein Mann bucht zum Kuchenbuffet eine Tasse Kaffee zu € 3,30.
Ich belasse es bei einem Glas trockenen Weisburgunder vom Schlossgut Diel, Burg Layen. Der Nahewein überzeugt absolut. Feinfruchtig, dezente Säure, leicht mineralisch. Das Glas, 0,1 l zu € 4,50, sehr großzügig eingeschenkt.
Die Mitarbeiterin und ihr Kollege waren beide ausgesprochen freundlich, dabei angenehm locker, sie konnten sehr gut Auskunft geben.
Der Kaffee schmeckt meinem Mann selbstverständlich gut. Und auch der Kuchen, Stachelbeer mit Baiserhaube und Johannisbeer, ist klasse. Frisch, saftig , locker! Zur Auswahl standen noch weitere Blechkuchen.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt und unsere Vorfreude auf den Besuch in BollAnts Hermannshof nächste Woche ist nun noch größer! Da werden wir den Differenzbetrag beim Kuchen wieder ausgleichen.
Ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Im wunderschönen Park reihen sich verschiedene Gebäude, unter anderem der große Spa-Bereich, aus unterschiedlichen Zeitaltern aneinander.
Alles sehr stimmig. Überwiegend sind hier Hotelgäste anwesend, entspannen im oder am Pool.... mehr lesen
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park€-€€€Restaurant, Sternerestaurant0675193390Felkestraße 100, 55566 Bad Sobernheim
5.0 stars -
"Hier passt alles! Entspannung bei Kaffee, Kuchen und Sonne!" PetraIOEin Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Im wunderschönen Park reihen sich verschiedene Gebäude, unter anderem der große Spa-Bereich, aus unterschiedlichen Zeitaltern aneinander.
Alles sehr stimmig. Überwiegend sind hier Hotelgäste anwesend, entspannen im oder am Pool.
Geschrieben am 02.09.2016 2016-09-02| Aktualisiert am
02.09.2016
Besucht am 29.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Ausflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“, und an einem Montag noch nicht einmal Ruhetag.
Vor und neben dem Haus gibt es reichlich eigene Parkplätze, sogar mit Schatten. Die Lage an der Nahe ist wunderschön.
Der Biergarten vor dem Hoteleingang ist sehr gemütlich und einladend. Ein weiterer Gast war noch anwesend, dieser schon gut versorgt.
Wir nahmen Platz und warteten… geduldig…. Nun muss ja der fast leere Biergarten nicht dauerbewacht werden.
Nach ca. 10 Min. Wartezeit ging ich, die wenigen Eingangsstufen., ins links gelegene Restaurant. Durstig waren wir.
Eine Frau saß beim Essen, ich dachte ein Gast. Sie sprach mich an, ob sie helfen könne. Mittagessen muss auch für den Service sein. Also sagte ich, sie möge bitte fertig essen, die Karten hatte ich am Eingang liegen sehen. Also reichte ich uns selbst die Karte.
Die Speisekarte hatte ich kreativerer Erinnerung, aber wir kamen gut zurecht. Heute die Hompage besucht, vermute ich, es handelte sich um eine eingeschränkte Mittagskarte. Absolut ok.
Wir konnten in Ruhe wählen. Dann kam die Servicemitarbeiterin im erfahrenen Alter. Leider hatte ihr Mittagsmahl die Laune nicht gehoben. Oder es war doch meine Störung.
Wir bestellten küchenfreundlich:
2 trockene Weißweinschorlen, 0,3l, (auf unseren Wunsch mit viel Wasser) € 4,50
und 2 „vielfältige Salatteller“: Verschiedene Blattsalate, frische Bohnen und Gurken, Tomaten, mit Mais und Ei, mit gebackenem Fischfilet, dazu Rösti und Schnittlauch-Crème-fraîche zu € 11,50.
Die Schorlen kamen flott, gut gekühlt und spritzig. Die Salatteller nach angemessener Wartezeit. Und diese Salatteller wussten zu überzeugen!
Frische Zutaten in der Gemüsefraktion. Alle benannten Zutaten waren auf/in dem tiefen Teller enthalten. Eine leichte schmackhafte Vinaigrette. Das Foto täuscht, es war eine richtig große Portion in der Tiefe des Tellers zu finden. Das Seelachsfilet knusprig und goldgelb gebraten. Innen saftig. Wir waren sehr erfreut. Die 2 Rösti nicht hausgemacht, aber gut. Das Fischfilet? Frisch paniert oder gute Convenience? Ich kann mich hier nicht festlegen, aber es schmeckte wie frisch zubereitet. Das zählt, und für diesen Preis kann man nicht meckern.
Gut gesättigt, die Gläser leer, wir warteten… und warteten… Noch ein Wasser wäre nicht schlecht gewesen.
So schön der Außenbereich ist: Den Tag wollten wir hier nicht verbringen. Also ging ich wieder in die gemütliche Gaststube. Unsere Servicedame hatte wohl Feierabend und rauchte gemütlich auf der nach hinten gelegenen Terasse. Eine junge Mitarbeiterin, auch schon von resoluter Natur, war gewilligt die Rechnung auszustellen.
Fazit: Schöne Lage, direkt an der Nahe, gemütliche Gaststube, gute Küche. Wir erlebten nur Teilservice, eventuell der Uhrzeit geschuldet.
Die Toiletten nicht neu, aber sehr gepflegt und sauber. So auch der Eindruck rundum.
Service: Durchgehende Küche wird angekündigt, wir kamen uns leider wie Störenfriede vor.
Ausflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“,... mehr lesen
3.5 stars -
"Wunderschöne Lage, gute Küche." PetraIOAusflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“,
Geschrieben am 28.08.2016 2016-08-28| Aktualisiert am
28.08.2016
Besucht am 20.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
GastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien. Sie ist schon viele Jahre in Deutschland, betrieb früher einen Gyrosimbiss. Nun soll es etwas feiner weitergehen.
Gegen 19.00 Uhr war das Restaurant leer und wir hatten die freie Platzwahl. Viel verändert hat sich hier seit dem Vorpächter nicht. Gemütlich, gepflegt, viel Holz. Im Hauptraum ist es recht dunkel.
Die Toiletten sauber und gepflegt. Lediglich der Puster zum Trocknen der Hände hatte nur noch Dekowert. Der war wirklich so aus der Puste, bei dem lauen Lüftchen hätte ich den Abend auf dem WC verbracht bis die Hände trocken gewesen wären. Immer gut, wenn man Jeans trägt! Ruckzuck, Hände trocken.
Das Restaurant und Toiletten sind ebenerdig, also für gehbehinderte geeignet. Eine rollstuhlgerechte Toilette gibt es nicht.
Wir nahmen am Fenster Platz, dort war auch in der Nähe ein Buffet unter dem Mordskronleuchter aufgebaut. Mit Buffet hatten wir nicht gerechnet. Wir dachten, dies gibt es nur sonntags.
Egal. So konnten wir uns durch die appetitlichen Leckereien testen. Und das für € 15,00 pro Person, Kinder zahlen weniger.
Unsere Getränke wurden abgefragt. Wir entschieden uns für trockenen Riesling, das Glas zu € 3,10. Dieser wurde gut gekühlt serviert und war wirklich gut.
Fragen zum Buffet und zu den Speisen wurden gerne von der Chefin, die den Service alleine bestritt, beantwortet.
Das appetitliche Buffet, noch unangetastet, war unterteilt in die kalten Mezze (Vorspeisen), eine Suppe und 4 warme Speisen. Teller und Besteck lagen bereit.
Zunächst die gelbe Linsensuppe mit frittiertem Fladenbrot. Das war schon mal sehr fein, das knusprige Brot wie Chips auf die Suppe gebröselt.
Bei den Vorspeisen fühlte ich mich wie im Urlaub.
Gefüllte Weinblätter, bunter Salat, Hummus (pürierte Kicherebsen und Sesammus) , Taboulé (Bulgursalat mit viel Petersilie, Tomaten, Minze), grüne Bohnen mit Tomaten, mariniertes und gemischtes Ofengemüse, Fladenbrot, gefüllte Börektröllchen, frittierte Geflügelstücke… Frau Hebbou brachte immer wieder neue Platten aus der Küche.
Weiter ging es an die Hauptspeisen.
Ein Kartoffel-Gemüseauflauf, gefüllte Teigttaschen und Schnitten (beides mit Hack und Nüssen), Reis mit Lammfleisch und Mandeln, Rinderragout mit Zitrone, Hackbällchen mit Aubergine.
Für mich war hier etwas zu viel Fleisch vertreten. Ich habe die Gerichte probiert, sie waren gut. Aber die Gerichte konnten uns beide nicht so sehr wie die Vorspeisen überzeugen. Aber dies ist natürlich Geschmackssache.
Als Dessert stand noch süßes Baklava bereit. Wir haben es leider nicht mehr geschafft.
Während unseres Essens kamen noch 2 weitere Gäste. Wir wurden freundlich verabschiedet und Frau Zebbou sagte, der August sei bis jetzt der schwächste Monat. Wir hoffen, es kamen noch weitere Gäste an diesem Abend. Schade um die viele Arbeit und die schönen Speisen.
Wir kommen jedenfalls gerne wieder, wenn uns der Sinn nach einem arabischen Kurzurlaub mit kurzer Anfahrt steht.
GastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien.... mehr lesen
4.0 stars -
"Leckerer arabischer Kurzurlaub in Birkenfeld" PetraIOGastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien.
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Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, draußen wird es ja leider schon recht früh dunkel.
Der Service checkt Carstens Reservierung und wir werden zu unserem schönen Tisch begleitet. Die schlichten polierten Holztische sind mit Stoffservietten, Windlicht, Blümchen und Menükarten ausgestattet. Die Bestuhlung kreativ gemixt, sieht alles bequem und nicht so steif aus. In dem Gewölbe ist es sofort zum Wohlfühlen. Zum Geräuschpegel an diesem Abend tragen wir wohl nicht unerheblich bei.
Wir dürfen uns entscheiden, ob wir das vorgeschlagene Menü „a u s z e i t“ oder à la carte bestellen.
Als Aperitif gibt es für mich ein Gläschen Winzersekt vom Weingut Gut Hermannsberg aus Niederhausen zu € 7,00. Mein Mann bleibt enthaltsam, wurde er doch als Fahrer auserwählt.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht. Es lockt viel auf der kleinen und gut sortierten Karte. Die Gespräche sind wie bei alten Freunden voll im Gang. Da will man ja auch nichts verpassen.
Nolux übernimmt an diesem Abend die Weinauswahl für uns alle. Das ist sehr entspannend, denn mit Nolux kann hier nichts schief gehen. Carsten scheint ein würdiger Partner zu sein, die beiden fachsimpeln angeregt. Das Weinbuch ist an diesem Abend fest Nolux Hand. Zu meiner Verwunderung hat er es nicht mit nach Hause genommen.
Carsten1972 und Nolux haben die verkosteten Naheweine (2 Rieslinge, Sankt Laurent und Rotwein Cuvée) und unseren schönen Abend in ihren Bewertungen schon ausführlich beschrieben. Interessierte dürfen hier gerne nachlesen.
Neben den Weinen gibt es natürlich auch Wasser, das leidige Thema. € 7,90 für Fachinger Medium 0,75 l. Die immer höheren Wasserpreise finde ich vollkommen daneben, da muss ich mich doch wiederholen.
Als ersten Küchengruß wird frisches Brot, Ciabatta und ein vollwertiges dunkles Brot, mit einer Creme aus geröstetem Blumenkohl gereicht. Das ist ganz nett. Guter Blumenkohlgeschmack, aber spektakulär ist es nicht. Da überzeugt mich ein gutes Olivenöl mehr. Brot und Creme wurde nochmals ungefragt nachgereicht - hungrig bleibt man nicht.
Danach auf dem Amuselöffel ein Thunfischtatar. Dies widerum empfand ich als eher überwürzt. Sehr viel Dill. Bei einer Blindverkostung hätte ich wohl auf Matjestatar getippt.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann darf es natürlich sehr gerne das klassische Rindercarpaccio zu € 14,00 der Menüempfehlung sein. Das hauchfeine Filet gut abgehangen, ein wenig Rucola und gehobelter Parmesan obenauf.
Ich entscheide mich für in Brickteig gebackener Fetakäse mit feinem Couscous-Salat, Löwenzahn und Rucola zu € 14,00.
3 Stückchen Feta werden serviert. Knusprig gebacken und zum Glück überhaupt nicht fettig. Der Couscoussalat dazu sehr erfrischend.
Die Hauptspeisen:
Mein Mann wählt Lachsforelle auf der Haut gebraten, kanadischer Wildreis, Zuckerschoten & Orangen Estragon Sauce zu € 25,00.
Die Lachsforelle auf den Punkt gebraten, die Haut knusprig. Der nussige Wildreis passt sehr gut dazu. Die Zuckerschoten mit Biss und mit ganz anderem Geschmack als die Keniaware aus dem Supermarkt. Hätte mich interessiert, ob es eventuell Zuckerschoten aus deutschen Landen waren. Die feine Orangen-Estragonsauce wird im Kännchen serviert. So kann man fein selbst dosieren.
Und ich Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti, gebundener Muschelsud & Rucola zu € 24,00.
Das Gericht im tiefen Pastateller serviert habe ich sofort einen feinen Duft in der Nase. Rucola und Parmesanhobel obenauf verbergen die Orecchiette, zarte Pulpostücke und Calamaretti. Auch Miesmuscheln finden sich. Knackige Gemüsewürfel sind mir auch immer willkommen. Der Muschelsud ist der Hammer und wird mit jedem Löffel besser. Da habe ich es wirklich gut getroffen – genau mein Geschmack!
Dieses Mal machen wir beide beim Dessert mit:
Ich wähle das Dessert der Menüempfehlung:
Parfait von Buttermilch und Cranberry mit Aprikosen und Kürbiskernen.
Der Buttermilchgeschmack ging etwas im Parfait unter, zumal die Buttermilch wohl auch mit Frucht versehen wurde. Eine kleine Schnitte, das Parfait zwischen dünnem Kürbiskernteig.
Die Cranberrys mit den Aprikosen sehr zart und intensiv. Mittig eine luftige Nocke aus Kürbiskern. Ein Gebilde der Molekularküche? Jedenfalls so fein, da hätte ich mehr von genommen.
Crème brûlée wird meinem Mann auf der Schiefertafel serviert. Die Brûlée ist genau richtig. Schön vanillig, nicht zu süß und mit gebräunter knuspriger Caramellschicht. Dazu ein cremiges Waldfruchsorbet und Fruchtdeko.
Gegen Ende des Abends ist die freundliche und bis dahin immer aufmerksame und fürsorgliche Servicemannschaft mal länger verschwunden. Aber sie wussten uns wohl noch gut versorgt und gesättigt.
Zahlen gemeinsam und ganz unproblematisch.
An der Sauberkeit gab es hier selbstverständlich nichts zu bemängeln. Im Detail habe ich nicht aufgepasst, meine aber der Zugang zum Restaurant und Toiletten sei gehbehindertengerecht.
Wir hatten einen richtig tollen Abend, welcher leider viel zu schnell vorbei war. Im Bollants waren wir nicht zum letzten Ma(h)l. Carsten und seine Frau werden wir bestimmt wiedersehen, dann werden wir die Reise wohl eher Richtung Münsterland einschlagen.
Mich freut es immer wieder, wie aus einem Internethobby tolle Bekannt- und Freundschaften entstehen!