Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939429x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Besucht am 13.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 96 EUR
Vorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen Begleiterin möchte ich diesen Küchengruß servieren!
Das schöne Restaurant wurde von Nolux, Saarschmecker (mit uns als Begleitung) und meinem Mann und mir bereits bewertet.
Die geschichtsträchtige Burg hat ein tolles Flair, alt und neu geschmackvoll kombiniert. Das Restaurant unterteilt. Rechts neben dem Eingang wohl der rustikale Pub. Links das gediegene feine Restaurant mit Insider-Séparée.
Weiter geht es mit Blick rechts in die Küche! Hier würde ich wirklich mal auf das Essen verzichten und dem routiniertem Küchenteam einfach gerne zusehen und lernen. Nach diesem offenen Blick ist sicherlich für jeden Gast die Welt in Ordnung.
Nach rechts teilt sich der neue stilvoll angegliederte Wintergarten ab. Große Glasfront mit Blick auf die herrliche Terrasse und das Nahetal. Hier kann im Umkreis wohl fast nichts mithalten!
Vergangenen Samstag war das Wetter mal noch wunderschon. Mittags mein spontaner hoffnungsvoller Anruf auf der Kyrburg. Die freundliche Mitarbeiterin musste die gut ausgebuchte Lage noch mit der Chefin besprechen und versprach einen Rückruf. Dieser erfolge keine halbe Stunde später. Sie freuen sich auf unseren Besuch, auf der Terrasse ist unser Tisch reserviert! Wir freuen uns auch!
Am frühen Abend kommen wir bei strahlendem Sonnenschein an. Ein Parkplatz ist vor dem Restaurant zum Glück auch noch frei. Der Dudelsackspieler begrüßt die Wiskytaster und auch uns mit Livemusik.
Wir werden im Restaurant sofort empfangen und zu unserem geräumigen Tisch auf der Terrasse besucht. Diese ist schon gut besucht, eine Stunde später trifft noch eine größere Gesellschaft ein.
Wir nehmen Platz und fühlen uns wie im Urlaub. Der Blick ins Tal, die tolle Lage, man muß auch mal die Heimat zu schätzen wissen.
Die Karten werden gereicht. Saisonal wird diese angepasst. Wir können uns schwer entscheiden. Übersichtlich und verlockend.
Speisen und Getränke:
Die junge Servicemitarbeiterin bietet uns einen Aperitif an, kreative Getränke. Letztlich entscheiden wir Langweiler uns beide für den klassischen Nahe-Winzersekt ohne Firlefanz.
Dieser wird prompt, gut gekühlt und wohlschmeckend für € 5,00 pro Glas serviert.
Dazu unser heimisches Schwollener Mineralwasser „Gourmet“ (hört sich immer gut an, wie das immer weiter verbreitete „Premium“). 0,75 l werden hier zu fairen € 5,00 serviert. Leider ohne Kühler.
Wir geben unsere Bestellung auf und kurze Zeit später wird ein üppiger Küchengruß serviert.
Ein Brotkörbchen mit 3 Sorten frischen Brot, je 2 Scheiben. Olivenbrot, das wunderbare Nussbrot und Baguette. Dazu 5 Schälchen zum Naschen: Lauch-Frischkäse, dicke Bohnen mit Thunfisch, Fleur de Sel, feines Olivenöl, schwarze und grüne Oliven.
Kurz darauf wurden die Vorspeisen serviert. Und ich brachte den Hinweis an, bitte eine größere Pause zum Hauptgang.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Hausgebeizter Wiskylachs an Wildkräutersalat und Himbeerdressing, € 12,00.
Wenn auch der Wiskygeschmack etwas unterging: Eine tolle Vorspeise mit besten und frischen Zutaten. Aromatisch mit feinsten Zutaten abgerundet. Ein lila Kartoffelchip knusprig dazu.
Meine Vorspeise: Hausgemachte Ravioli mit Pfifferling-Frischkäsefüllung und gehobeltem Parmesan, € 13,50.
Perfekt! Die Ravioli wunderbar zart und dezent abgeschmeckt. Ein paar knackige Pfifferlinge in leichtem Schäumchen dazu. Geschmolzene Coctailtomate und wohl Schwarzkümmelsprossen.
Unsere Pause zum Hauptgang wurde sehr gut eingehalten und sogar abgefragt, wann wir den Hauptgang wünschen. Danke!
Mein Mann wählte von der Tagesempfehlung:
Serviettenködel mit frischen Pfifferlingen in Rahm, ca. 15,00 €. (Sorry, genauer Preis ging verloren).
Drei dicke Scheiben der Semmelknödel, leicht angebraten, wurden auf dem Rand des tiefen Tellers drapiert. Obenauf je 1 dekorierter 1-A-Pfifferling. In dem tiefen Teller frische Pfifferlinge in reichlich Rahm. Mit frischer Kresse dekoriet. „Eher eine Suppe“ sagte ich zu meinem Mann. Auch er im ersten Moment verwirrt. Aber mit den Knödelscheiben blieb nichts mehr übrig und er lobte den intensiven Pfifferlingsgeschmack des Rahmes.
Für mich, denn die Wildgerichte sind hier immer erstklassig: Rosa gebratener Rehrücken auf Erdnuss-Brokkolipüree mit Pfifferlingen, karamellisierten Balsamicokirschen und Schupfnudeln, € 29.00.
Absolut mein Geschmack. Perfekter Garpunkt des Fleisches, angeschnitten angerichtet. Ein buntes Arrangement drumherum: hausgemachte Schupfnudeln, Blumenkohl, Karotten, das feine Brokkolipürree, die Kirschen, Pfifferlinge…. Wunderbar und aromenreich. Ich bin kein Schupfnudelfan, aber diese hätten mir sogar pur ohne Beilagen gefallen.
Mein Mann (Fahrer) blieb beim Mineralwasser. Ich erfreute mich an einem wunderbaren Weißherbst trocken vom Weingute Häuser (0,2 l zu 4,50) zu diesem tollen Hauptgericht.
Ein Dessert haben wir wieder einmal verschmäht! Nächstes Ma(h)l!
Freundliche Verabschiedung nach Kartenzahlung inklusive.
Wir kommen hierher immer wieder gerne (nächstes Mal mit Nolux und „Fräulein“?).
Vorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen... mehr lesen
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum€-€€€Restaurant0675291190Kyrburg 1, 55606 Kirn
4.5 stars -
"Immer wieder toll! Mein Küchengruß an Carsten1972." PetraIOVorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen
Geschrieben am 16.08.2016 2016-08-16| Aktualisiert am
16.08.2016
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von Niederkumbd. Nie gehört? Ich auch nicht! Also im schönen Hunsrück, in der Nähe des Flughafen Hahn (der war ja in den letzten Wochen reichlich in der Presse).
Irgendwie entdeckte ich online den Birkenhof, sah wirklich nett aus. Ein wohl gewachsener Familienbetrieb.
Reservieren traute ich mich mangels Zeitplan nicht. Aber von unterwegs rief ich mit ca. Ankunftszeit im Birkenhof an. Freundlich wurde bestätigt: Wir bekommen einen Platz auf der Außenterrasse.
Die Anreise per Internet war einfacher. Unser Navi versagte bei der Anreise und so lernten wir den Ort und seine Bewohner kennen. Denn letztlich führte uns nur persönlicher Kontakt mit kurzer Wegbeschreibung ans Ziel.
Service:
So trafen wir kurz nach 18.00 Uhr ein, wurden an der Rezeption freundlich begrüßt. Durch den hellen und wohl erst kürzlich modernisierten Gastraum
führte uns eine Mitarbeiterin auf die Terrasse. Auch diese machte einen sehr neuen Eindruck.
Wir durften wählen. Der Platz im Halbschatten war uns dann doch lieber als die (noch) pralle Sonne.
Insgesamt 4 Mitarbeiter(innen) kümmerten sich um die Gäste. Sie waren nicht fest den Tischen zugewiesen. Dies war in unserem Fall ganz gut. Die Mitarbeiterin die uns an den Tisch führte und Getränke aufnahm, hatte noch einige Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache (was ich verstehen kann). Es scheint, dass geschultes Personal von Aushilfen / neuen Mitarbeitern unterstützt wird. Dies war für uns eine gesunde Mischung, denn alle waren sehr freundlich und aufmerksam.
Die Speisekarten wurden gereicht, eine Tagesempfehlung war gut sichtbar auf einer Tafel im Restaurant platziert. Auf Wunsch wurde ein Kühler für’s Wasser nachgereicht. Kurz nach dem Servieren der Speisen die Frage, ob alles in Ordnung ist. Leere Gläser wurden bemerkt, ein Dessert angeboten. Kein Grund zur Klage.
Im Verlauf des Abends füllte sich das Restaurant zusehends. Respektabel bei dieser abgeschiedenen Lage!
Speisen und Getränke:
Die Flasche mit heimischem Mineralwasser aus Schwollen, 0,75 l, zu fairen € 4,80. Dies war dann auf Grund der Autofahrt auch unser Aperitif. Ich hatte ja im Gasthaus an der Mosel vorher schon einen Wein statt Schorle serviert bekommen. Auch als Nicht-Fahrer konnte ich nun gut auf den Aperitif verzichten.
Als Küchengruß wurde ein erfrischender Kräuterquark, garniert mit Kresse und Tomatenspalten, serviert. Genau das richtige an einem Sommertag. Frisches Brot gab es natürlich auch dazu.
Die Vorspeise für uns beide gleich: Marinierte Pulpo Scheiben an hauchfeinem Fenchelsalat in Zitrus-Vinaigrette € 13,80
Mein Mann ist ja erst vor wenigen Tagen zum Pulpo-Fan erwacht und bestellte sich, OHNE MEIN ZUTUN!, die Vorspeise. Ich zog gerne nach.
In der sehr ansprechend gestalteten Speisekarte der Hinweis/Tipp sich die Vorspeise zu teilen. Nett, aber teilen wollte ich diese servierte Augenweide wirklich nicht. Auch geschmacklich sehr überzeugend.
Zarte, schön säuerlich abgeschmeckte Pulposcheiben. Avocado, rote und gelbe Tomate, rote Zwiebel, Basilikum, Zitrone. Der wirklich hausfeine Fenchelsalat mit Orangenfilets dekoriert mit Parmesanhippe und Pinienkernen. Habe ich schon mal erwähnt: Ich LIEBE bunte Speisen! Die Küche des Birkenhofs wohl auch!
Die Wahl war wirklich schwer. Bei den Fischgerichten stand Seeteufel, einer meiner Meeres-Favoriten! Aber ich denke ja auch an meine GastroGuideFreunde und will Euch nicht mit ständigen Fischgerichten (oder mal ein Wildgericht) langweilen.
Ins Auge fiel mir das Birkenhof-Rind. Der Bedienung habe ich noch mal „auf den Zahn gefühlt“. Sie versicherte mir glaubhaft, das Rind ist aus eigener Zucht.
Also für mich: Rinderfilet vom Birkenhof-Charolais-Weiderind, verfeinert mit frischen Pfifferlingen, hausgemachtes Kartoffel-Gratin und Gemüsearrangement € 29,50
Das Filet wurde mit einer großzügigen Portion 1A Pfifferlingen serviert. Das Fleisch, medium-rare bestellt, war dann zum Glück noch medium. Butterzart, toller Geschmack. Es gibt hervorragendes deutsches Fleisch, es muß nicht aus Argentinien kommen! Ein paar Gramm mehr hätte ich nicht verschmäht.
Mein Mann verteidigte die Fischfraktion mit: Gebratenes Lachsfilet im Sesamkleid an Salatvariation in Balsamico-Dressing und gebackenen Kartoffelecken € 18,80
Etwas überrascht waren wir beide über die reichliche Salatportion. Es war eher ein Salatteller mit Lachs und Kartoffel. Egal – sehr gut! Ein wunderbar leichtes Sommeressen. Serviert im dekorativen 2geteiltem Teller für Salat/Fisch, der Kartoffelanbau angeschlossen, kross und reichlich. Der Lachs goldgelb in zweilerlei Sesam gebraten. Alle Zutaten frisch und sehr überzeugend.
Bei allen Gerichten schmeckten wir absolut, dass die Küche Wert auf die Zutaten, bis hin zu Essig, Öl und Gewürzen legt.
Zu den Hauptspeisen gönnen wir uns 0,2 l trockenen Riesling, € 3,80
und 0,2 l trockenen Grauburgunder, € 4,80.
Die Desserts verlockend, vielleicht beim nächsten Besuch?
Ambiente:
Mein Eindruck, familiengeführtes Hotel, bestätigt sich auf der Internetseite. Familie Dietrich hat hier in die Zukunft investiert. Die Gasträume / heller Wintergarten ansprechend und passend modernisiert, die Terrasse mit freiem Blick auf Feld, Wald, Wiesen und neuem Teich hergerichtet.
Die Tische schön und gepflegt eingedeckt. Innen polierte Holztische mit Tischläufer, außen etwas rustikaler. Bequeme Bestuhlung. Sogar eine neue „Birkenalle“ wurde am Hotelrand angepflanzt.
Die Toiletten im Untergeschoss stehen noch der Renovierung an. Aber auch hier: Nicht neu, aber gut gepflegt und piccobello. Und über Aufzug erreichbar! Also gehbehindertengerecht.
Super! Weiter so! Wir wurden vom Team herzlich verabschiedet.
Wir wissen den Birkenhof ja nun zu finden! Vielleicht mal mit Übernachtung?
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von... mehr lesen
4.5 stars -
"Zum Glück haben wir es gefunden!" PetraIO
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von
Geschrieben am 10.08.2016 2016-08-10| Aktualisiert am
11.08.2016
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 7 EUR
Unsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich angebaute schöne Terrasse.
Eine Schiefertafel weist auf frische Käsesahnetorte und hausgemachte Waffeln.
Trotz des schönen Wetters war die Terrasse nur schwach besucht. Die besten Plätze frei, aber ausschließlich für die Hausgäste reserviert. So ähnlich, wie das Handtuch als Platzhalter im Urlaub am Pool, aber vom Chef ausgelegt.
Egal, die anderen freien Plätze sind auch schön.
Die weibliche Bedienung ist mit zwei Gästen am Nebentisch vertieft in ein Gespräch über die örtliche Verkehrsführung.
Wir warten, und warten…. Nett anzusehen der Blick auf ihren Rücken und die schöne Mosellandschaft.
Irgendwann werden wir wie selbstverständlich gesichtet.
Mein Mann wünscht sich die Käsesahnetorte und eine Tasse Kaffee.
Ich-Nicht-Süßmaul bestelle eine trockene Rieslingschorle.
Irgendwann wird auch serviert. Ich trinke einen Schluck… Wein. Keine Schorle und auch absolut nicht trocken.
Mein Mann probiert die Käsesahnetorte. An der Spitze fehlt ein großes Stück. Abgebrochen oder abgeschnitten? Nicht schlimm. Denn die Torte isst man besser nicht.
Mein Mann schaut mich an und sagt: „Der Kuchen ist warm.“ Ich teste per Fingerrücken. Leider habe ich das Thermometer von Kritikerfreund hbeermann nicht im Wochenendgepäck. Warm. Richtig warm. Wir schauen uns das Gebäck näher an. Am Rücken die Sahne nicht mehr cremeweiß sondern gelblich angetrocknet. Der Bisquit ebenfalls.
Mein Kommentar: „Den isst du keinesfalls!!!“. Nach einer schweren Magen- / Zwerchfell-OP vor einigen Jahren dürfte ein verdorbener Magen bei meinem Mann „suboptimal“ sein.
Da kein Service in Sicht, beschließt mein Mann das warme Trockengebäck an die Theke zu bringen. Sonst heißt es noch, die Torte sei draußen warm geworden.
Die Reklamation wird von der Dame mit „dann ist es so“ quittiert.
Aber der Kaffee ist gut!
Wir trinken aus, meinen Kaffeekränzchenwein reklamiere ich nicht.
Die Servicemitarbeiterin läßt sich mal wieder blicken und oh Schreck! Alle 3 Tische mit je 2 Personen wollen gleichzeitig zahlen!
Am ersten Tisch wird kassiert, alle 3 Belege wurden zuvor ausgedruckt in der Hand. An diesem Tisch werden die verkehrspolitischen Gespräche nun ausführlich weitergeführt.
Ich werde nun echt kribbelig (lag vielleicht auch an der Sonne mit dem Wein).
Der zweite Tisch will mit einem 100er zahlen, dieser muß im Haus gewechselt werden. Nicht schlimm.
Ich frage die Bedienung, ob ich vielleicht den Beleg schon mal haben könnte. Es folgte eine Ausführung: „Eins nach dem anderen! Wenn ich Ihnen den Beleg gebe, heißt das, sie haben schon bezahlt. So ist die Regel im Service!“.
Die Dame kennt sich wirklich aus im Service!
Wir warten also belehrt, bis wir dran sind. In der Zwischenzeit sagt uns das Paar mit dem 100er vom Nebentisch, hier sei die Käsesahnetorte auch warm gewesen. Ich glaube, sie waren im Nachhinein nicht so froh, sie gegessen zu haben.
Bei uns ist dann auch mal Zahltag. Ich erlaubte mir den Hinweis, ich hätte eigentlich eine Schorle bestellt. Sie wollte ausholen zu erneuten Diskussionen. Worauf ich antwortete, dass ich den Wein schon bezahlen werde.
Tasse Kaffee € 2,10
Irgendein Wein, halbtrocken, 0,2 l, € 4,80!!!
Der Kuchen tauchte, oh Wunder, nicht auf der Rechnung auf. Immerhin.
Rechnung also € 6,90. Ich hätte es passend gehabt. Nun nahm ich mir die Freiheit mit € 50,00 zu reichen.
So wurde aus Spaß (erhoffte schöne Einkehr) ERNST in Ernst. Aber der Tag sollte noch gelungen enden und uns die Laune nicht verderben. Wir sind um eine Erfahrung reicher.
Keine Empfehlung. Trotz schönem Ambiente im Innern werden wir hier wohl kaum noch mal zum Mittag- oder Abendessen einkehren.
Unsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich... mehr lesen
Restaurant im Hotel Filla Andre
Restaurant im Hotel Filla Andre€-€€€Restaurant026714688Moselstraße 1, 56814 Ernst
2.0 stars -
"Service? Und wie aus Spaß „Ernst“ wurde!" PetraIOUnsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir doch was trinken!? Zudem das Schild „Regionale Feinkost“. Vielleicht finden wir hier noch ein Mitbringsel für Kritikerfreund Nolux, unser Treffen nächsten Sonntag? Nichts wie rein!
Wir betreten das schöne Haus, der Weg führt zuerst durch den Laden. Weine, Sekt , Essige, Öle, Senf, Marmeladen, Chutneys, Wurst, Liköre, Pralinen, Honig….. bei solchen Läden erwacht meine innere „Shoppingqueen“. Ich bleibe stecken, mein Mann sucht uns schon mal ein schönes Plätzchen!
Weiter geht es durch die Gaststube, Wintergarten Platz für Herrn und Frau Sommer :-)
in den sehr geschützten Innenhof. Dieser voll ummauert, ein riesiges Sonnensegel sorgt für Schutz vor Sonne und auch vor Regen. Eigentlich ist es eher ein luftiger Raum als ein Außenbereich. Hier finden wir unseren schönen Platz.
Gemütlich rustikal dekoriert. Bruchsteinmauern, alte Möbel, Pflanzen, Kräuter, Flaschen… So stellt man sich eine Winzerwirtschaft vor. Uns gefällt es sehr.
Die (vielleicht) Chefin begrüßt uns herzlich und unkompliziert. Die am Tisch ausliegende Karte hatten wir bereits studiert. Etwas durcheinander, aber spannend zu lesen. Kleinigkeiten und vollwertige Gerichte.
80 % der verarbeiteten Lebensmittel und 100 % der Weine stammen aus der Region. Die Lieferanten auf einer extra Seite deklariert.
2 trockene Rieslingschorlen bestellen wir. Aber dazu aus der Rubrik „regionale Tapas“: Bauernbrot mit Knoblauch € 2,20
und Ziegenfrischkäse mit Weingelee und Weinberg-Pfirsisch-Chutney € 2,95.
Hunger haben wir ja nicht. Aber eine Kleinigkeit zum Wein? Das soll so sein. Der Tag wird noch lang.
Unsere Schorlen werden gut gekühlt in Karaffen serviert.
Kurz darauf ein schön dekorierter Teller mit unserer Wahl.
Wir sagten bei der Bestellung wir würden teilen. Daher ist das Servieren auf einem Teller (und zu diesem günstigen Preis) absolut in Ordnung. Dazu wurde im separaten Körbchen weitere 3 Scheiben Bauernbrot zum Frischkäse gereicht.
Das Knoblauchbrot leicht angeröstet mit Butter bestrichen. Die Knoblauchscheiben hätten für uns etwas mehr sein dürfen :-), mit frischer Kresse dekoriert .
Der milde Ziegenfrischkäse an einem frischen Salatbouquet und Kräutern angerichtet. So ansprechend hätten wir es wirklich nicht erwartet.
Das Weingelee und Pfirsisch-Chutney im zweigeteilten Schälchen. Geschmacklich wunderbar zum Käse. Das Bauernbrot ganz frisch. Ob es auch nach Idar-Oberstein geliefert wird?
Bitte ein Blick auf die Preise!!!! Es war mehr als ein Snack! So gut, frisch, sättigend und regional ißt man in keinem der bekannten Imbissketten.
An den Nebentischen wurden üppigere Speisen serviert (die hatten nicht unser Frühstück, die Armen). Fleischgerichte mit Bratkartoffeln… sah gut aus und die Gäste beim Essen zufrieden.
Im Shop noch ein bisschen geshoppt, Gesamtrechnung bezahlt, wurden wir sehr nett verabschiedet und geben eine volle Empfehlung weiter.
… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir... mehr lesen
4.0 stars -
"Eigentlich wollten wir nur was trinken…" PetraIO… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir
Geschrieben am 03.08.2016 2016-08-03| Aktualisiert am
04.08.2016
Besucht am 23.07.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 120 EUR
Zu Besuch in Koblenz. Es war schon festgelegt, wo wir es uns am Samstagabend zu viert gut gehen lassen wollten.
Der kurze Weg führte von Koblenz an die Untermosel nach Winningen. Und wir mussten noch nicht einmal selbst fahren.
Das ausgewählte Restaurant direkt mit Blick auf die Mosel und dem überschaulichen Yachthafen Marina Winningen.
Die Betreiber des Hafenrestaurants, Eheleute Schiffers, sind hocherprobte Gastronomen. Bis vor Kurzem betrieben sie den „Koblenzer Bauereiausschank“ der Königsbacher. Vom Rhein ging es dann 2016 etwas kleiner und feiner an die Mosel. Der Neustart ist sicherlich dieses Jahr schwierig. Die schönen Terrassenplätze sollten über Sommer ausgebucht sein. Aber bei diesem wechselhaften Wetter?
Parkplätze sind reichlich und kostenfrei am Moselufer vorhanden. Handbremse sollte man sicherheitshalber anziehen. Eine enge und steile Treppe führt zum Restaurant. Dies liegt einige Meter erhöht. Im Hinblick auf Hochwasser sicherlich ein guter Bau. Wer nicht gut zu Fuß ist (oder zu viel getrunken hat) kann sich aber auch zu Fuß oder per Auto seitwärts ans Restaurant fahren und / oder abholen lassen. Das Restaurant und Toiletten sind ebenerdig, also gehbehindertengerecht. Rollstuhlgerecht sind die Toiletten nicht.
Service:
Wir wurden im Gastraum herzlich begrüßt. Ein erfahrener Servicemitarbeiter begleitete uns zum reservierten runden Tisch im Anbau. Gastraum mit Blick auf den Hafen
Die Speisekarten gereicht, eilige Getränkewünsche erfragt und auch das Hintertürchen „wir dürfen in Ruhe die Karte studieren“ offen gehalten.
Der Service wurde ausschließlich an diesem Abend von diesem Mitarbeiter erledigt und es gab schlicht nichts zu beanstanden. Ruhig, immer aufmerksam, sehr freundlich und souverän. Wir sind immer erfreut, wenn man sich einfach als Gast so wohlfühlen kann. Sonderwünsche kein Problem, leere Gläser wurden sofort bemerkt, Frage nach dem Servieren, ob alles recht ist!
Speisen und Getränke (die Getränke kurz zusammengefasst):
Mineralwasser Rhodius, 0,75 l zu € 5,60 (mit Kühler)
Aperol Spritz, € 4,50
Erdinger alkoholfrei, 0,5 l, € 3,80
Grauburgunder (Pfalz), 0,2 l, € 4,20. Sehr gut! Es folgten mehrere für die Nicht-Autofahrer!
Espresso, € 2,00
Die Speisekarte ist gerade noch nicht überladen und abwechselungsreich (online einsehbar).
Die Vorspeisen kommen etwas kurz, vielleicht werden diese hier nicht so sehr nachgefragt. Das Küchenteam ist hier aber flexibel.
Der „Pizzabäcker“ wurde vom Vorbetreiber des Capitano übernommen. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte, ist die Pizza hier richtig gut!
Die Speisekarte ergänzt durch die saisonale Pfifferlingskarte. Diese sehr verlockend, aber ohne Vorspeise.
Auf Nachfrage war es sofort möglich „gebratene Pfifferlinge Caprese mit Mozzarellakugeln an Strauchtomaten, Balsamico, Olivenöl und Baguette“als Vorspeise zu viert zu erhalten. Hier wurde dann 2 x das Hauptgericht mit € 12,80 abgerechnet. Für 6,40 € war dies eine richtig feine Vorspreise.
Leider an den Pfifferlingen Speck. Ich vergaß zu fragen und es ging 50:50 aus: 2 Speckhasser und 2 Speckliebhaber. Also alles gut, insbesondere weil der Speck wirklich dezent war (konnte man ja auf die Seite schieben).
Der rechteckige Teller schön dekoriert, Tomate mit Pesto und Kresse, frisches Basilikum und Rucola. Alles sehr fein abgestimmt.
Zur Hauptspeise für die Herren Pizza und die Damen Pasta.
Für meinen Mann und mich fast die identischen Speisen wie montags zuvor in Idar-Oberstein. Ich könnte nun behaupten, dies sei volle Absicht gewesen um Unterschiede zu bewerten. Nein! Wirklich Zufall!
Also für die Damen: Spaghetti con aglio e gamberetti, mit gebratenen Riesengarnelen, Cherrytomaten, Chili, Knoblauch und Pesto zu € 13,90.
Tiefe und gut gefüllte Pastateller wurden serviert. Die Spaghetti abgedeckt mit frischem Rucola, eine willkommene Zugabe, und Parmesanspänen. Die Pasta wunderbar al dente, nicht zu ölig und richtig schön in der Schärfe! Der Knoblauch endlich mal schmeckbar. Eine sehr gute Portion, mindestens 12 Garnelen. Welche enorme Steigerung für € 1,40 mehr zum Spaghettigericht am Montag in unserer Heimatstadt!
Die Herren: Pizza Tonno Cipolla zu € 8,50 Thunfischpizza
Beide Pizzen sehr schon goldgelb und knusprig gebacken. Der Teig luftig, der feine Teiggeschmack wurde nicht vom Belag überlagert. Schön belegt, frische Champignons, Zwiebeln. Die Pizza meines Mannes zusätzlich und ohne Aufpreis mit Knoblauch. Die Herren lobten beide die gute Würzung.
Pappsatt war mal wieder kein Platz für ein Dessert, nur für einen guten Espressso. Ein nach dem Bezahlen vom Wirt angebotenes „Verdäulerle“ lehnten wir nicht ab.
Ambiente:
Vor dem Restaurant gibt es Außenplätze mit direktem Blick auf Mosel und Hafen. Biergarten
Dazu seitlich eine weitere, etwas gemütlichere, Terrasse. Leider spielte mal wieder das Wetter nicht mit. Wir fanden also im Restaurant unseren Platz. Hier auch zweigeteilt: Der wohl ältere Gastraum und der Anbau mit bodentiefen Schiebe-Fenstertüren.
Alles sehr gepflegt, schön, modern und nicht überladen dekoriert. Tischläufer, Miniorchidee, Windlicht.
Die Toilettenräume ohne jede Beanstandung. Sehr sauber und gepflegt.
Fazit:
Fröhlicht traten wir die Heimreise mit unserem nüchternen Fahrer an! Herzliche Verabschiedung des Serviceteams inklusive Betreiber. Hier kommen wir gerne wieder her!
Zu Besuch in Koblenz. Es war schon festgelegt, wo wir es uns am Samstagabend zu viert gut gehen lassen wollten.
Der kurze Weg führte von Koblenz an die Untermosel nach Winningen. Und wir mussten noch nicht einmal selbst fahren.
Das ausgewählte Restaurant direkt mit Blick auf die Mosel und dem überschaulichen Yachthafen Marina Winningen.
Die Betreiber des Hafenrestaurants, Eheleute Schiffers, sind hocherprobte Gastronomen. Bis vor Kurzem betrieben sie den „Koblenzer Bauereiausschank“ der Königsbacher. Vom Rhein ging es dann 2016 etwas kleiner und... mehr lesen
4.5 stars -
"Wohlfühlen und gut essen an der Mosel" PetraIO
Zu Besuch in Koblenz. Es war schon festgelegt, wo wir es uns am Samstagabend zu viert gut gehen lassen wollten.
Der kurze Weg führte von Koblenz an die Untermosel nach Winningen. Und wir mussten noch nicht einmal selbst fahren.
Das ausgewählte Restaurant direkt mit Blick auf die Mosel und dem überschaulichen Yachthafen Marina Winningen.
Die Betreiber des Hafenrestaurants, Eheleute Schiffers, sind hocherprobte Gastronomen. Bis vor Kurzem betrieben sie den „Koblenzer Bauereiausschank“ der Königsbacher. Vom Rhein ging es dann 2016 etwas kleiner und
Geschrieben am 29.07.2016 2016-07-29| Aktualisiert am
31.07.2016
Besucht am 18.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Der Wirt des Al Castello ist nicht unerfahren. Sehr abseits betrieb er bisher das Restaurant Da Nedo im Jahnhaus. Jahre zuvor eine weitere Gastronomie zentral im Stadtteil Idar.
Am „Da Nedo“ hatte ich im vergangenen Jahr den Aushang der Speisen gesichtet und Abstand von einem Besuch genommen. Die Speisekarte einfach zu überladen.
Nun hat sich der Wirt vom sehr abseits gelegenen Jahnhaus verabschiedet und am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Ein schönes Gasthaus, es stand nicht zu lange leer. Die neue Speisekarte wohltuend gekürzt, aktuelle Empfehlungen gibt es auf der Schiefertafel. Schön.
Unser erster Besuch im April war etwas anstrengend. Vorspeise nicht wie angekündigt, Platz am Zugang zu den Toiletten und extrem kalter Zug in den Rücken an unserm Tisch, schwach gewürztes Essen, einfallslose Gemüsepizza. Ich war nach dem Essen wiklich unterkühlt, wollte daher sofort nach dem Essen nach Hause.
Wartezeit auf die Pizza: 1,5 Stunden. Eine Gesellschaft im Nebenraum hat dem Team wohl zu viel abverlangt.
Zweiter Versuch nun an einem warmen Montag. Der „Gastro“Marktplatz von Oberstein gut besucht. Ein Wochenmarkt wird hier leider nicht mehr abgehalten. Kostenfreie Parkplätze sind zu bekommen, nicht immer. Ein paar Schritte muss man immer in Kauf nehmen.
Direkt vor dem Eingang war noch ein kleiner Tisch frei. Für Montag war das Restaurant mit Außenplätzen recht gut besucht.
Vom Chef wurden wir wieder nett begrüßt. Die Karten gereicht, Getränkewünsche abgefragt.
1 Flasche San Pellegrino, 0,75 l, zu fairen € 4,90 bestellten wir vorweg. Laut Karte € 5,50 (vielleicht wird man hier und da doch noch vernünftig bei den Wasserpreisen, in unserem Landkreis ist meist Autofahren angesagt).
Wir bestellen beim Servieren des Wassers die Speisen. Meine Anmerkung: Die Pasta könne gerne scharf gewürzt sein wurde kommentiert mit : „Aber sicher, ist sowieso“.
Vitaminzufuhr: Kleiner gemischter Salat zu € 3,60. Dieser wurde zügig mit frisch aufgebackenen Pizzabrötchen serviert. Der Salat ohne Tadel. Frische Zutaten, Radiccio und Rucola gaben eine schöne Bitternote, schwarze Oliven, säuerlich erfrischendes Essig-Öl-Dressing.
Zum Hauptgang für meinen Mann: Pizza Diavolo mit Tomatensauce, Käse, Peperoniwurst, frische Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, scharf zu € 8,50 in der großen Version.
Für mich: Spaghetthi Frutti di Mare zu € 12,50. Empfehlung von der Schiefertafel.
Zur Hauptspeise ein Pils, 0,3 l zu € 2,20 für meinen Mann. Für mich ein Chardonnay, 0,25 l zu € 4,00.
Unsere Hauptspeisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Nochmals dazu die frisch aufgebackenen Pizzabrötchen. Warm richtig gut, abgekühlt leider fade, zäh und so dass man sie nicht braucht.
Die Pizza appetitlich und gut gebacken. Aber wo ist hier „Diavolo“?. Bei Schärfe bin ich wesentlich schmerzfreier als mein Mann. Aber wenn er schon sagt, es sei fade???
Statt „Frutti die Mare“ bekam ich eine übersichtliche Portion Spaghetti in Tomatensugo. Obenauf 6 Tiefkühlgarnelen (Garnelchen) und ein frisches Petersilienblatt zur Deko. Wo sind hier „Frutti die Mare“? Da preisgleich, Garnelen für mich ok, die Portion aber wirklich kleinlich.
Nach dem Essen stand noch die Abholung und Auswilderung unseres aufgepäppelten Fund-Jung-Uhus (Zusammenarbeit von Initiative für Tiere in Not e. V., Idar-Oberstein und Hoffnung für Tiere – Tierschutz e. V., Baumholder… er bekam weder Salat, Pasta oder Pizza) auf dem Progamm. Reklamation also nicht möglich und nicht unbedingt nötig.
Wir bestellten die Rechnung und der nette Chef erfragte unsere Zufriedenheit. Wir merkten die kindgerechte Würzung der Gerichte an und ich hatte den Eindruck auf ehrliches Interesse unseres Kommentares zu stoßen. Dass ich die “Frutti die Mare“ vergeblich unter den Garnelen suchte merkte ich ebenso an. Italienisch-galant wurde gekontert: Beim nächsten Besuch soll ich mich melden. Ich bekomme „Frutti di Mare speciale“. Mal sehen… Er hätte versehentlich falsch an die Küche weitergegeben. Ehrliche Antwort. Wir wurden sehr nett verabschiedet.
Ambiente:
Gemütlich, gepflegt. Schon vorher ein gepflegtes, nicht zu großes Restaurant. Kräuter und mediterrane Pflanzen sind passend dekoriert. Beim Betreten des Restaurants sind wenige Stufen zu überwinden. Die Toiletten sind würdevoll gealtert, sauber und gepflegt.
Fazit:
Schön, dass an diesem Platz ein schönes Restaurant einen neuen Wirt gefunden hat. Steigerungen sind möglich (mutigeres Würzen und die richtigen, bestellten Speisen. Auf den Tischen und am Tresen frische Kräuter zur Dekoration. Warum finden sie in der Küche nicht ihren Weg?).
Der Wirt sollte nicht nur auf Touristen, sondern auch auf die heimische Kundschaft setzen. Der Gedanke der "Gewinnmaximierung" kann ein Schuß nach hinten sein.
Der Wirt des Al Castello ist nicht unerfahren. Sehr abseits betrieb er bisher das Restaurant Da Nedo im Jahnhaus. Jahre zuvor eine weitere Gastronomie zentral im Stadtteil Idar.
Am „Da Nedo“ hatte ich im vergangenen Jahr den Aushang der Speisen gesichtet und Abstand von einem Besuch genommen. Die Speisekarte einfach zu überladen.
Nun hat sich der Wirt vom sehr abseits gelegenen Jahnhaus verabschiedet und am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Ein schönes Gasthaus, es stand nicht zu lange leer. Die neue Speisekarte wohltuend gekürzt,... mehr lesen
Ristorante Al Castello
Ristorante Al Castello€-€€€Restaurant, Pizzeria06781980175Hauptstraße 428, 55743 Idar-Oberstein
3.0 stars -
"Unser 2. Besuch: Etwas besser!" PetraIODer Wirt des Al Castello ist nicht unerfahren. Sehr abseits betrieb er bisher das Restaurant Da Nedo im Jahnhaus. Jahre zuvor eine weitere Gastronomie zentral im Stadtteil Idar.
Am „Da Nedo“ hatte ich im vergangenen Jahr den Aushang der Speisen gesichtet und Abstand von einem Besuch genommen. Die Speisekarte einfach zu überladen.
Nun hat sich der Wirt vom sehr abseits gelegenen Jahnhaus verabschiedet und am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Ein schönes Gasthaus, es stand nicht zu lange leer. Die neue Speisekarte wohltuend gekürzt,
Besucht am 07.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Der 07.07. ist unser Tag der Zweisamkeit. Da darf niemand dazwischenfunken… außer die Fußball EM,die Deutschen spielen...zum letzten Mal in dieser EM.
Ich gebe zu: Fußball interessiert mich nicht die Bohne. Aber ich freue mich, wenn alle anderen Spaß damit haben. Ich genieße diese Zeit in leeren Schwimmbädern, Supermärkten, freie Fahrt auf den Straßen, niemand ruft an – herrlich! Ich bin ja so tolerant. Also ein Deal mit meinem Angetrauten: Ich koche auf keinen Fall, wir gehen früh eine Kleinigkeit essen und unser Hochzeitstag wird am Samstag nachgeholt. Da suche ich das Restaurant aus, er darf zahlen!
So machten wir es!
Für den Donnerstag starteten wir aber erst mal nach Kirn. Am schönen Marktplatz befindet sich das Restaurant. Das Haus hat in wenigen Jahren viel erlebt. Die „Galerie am Markt“ mit feiner Küche, die aber wohl mit etwas gehobenen Preisen in Kirn nicht bestehen konnte. Danach „Schäfers“ und „Henrys“ (hier hatten wir im vergangenen Herbst den Megareinfall).
Seit März wird hier nun italienische Küche geboten.
Parken kann man nicht direkt am Haus. Aber ein Parkplatz in der Nähe, findet sich immer.
Service:
Für den EM-Abend reservierte ich telefonisch sicherheitshalber einen Tisch für außen. Gutes Wetter war gemeldet. Die Reservierung sehr freundlich. Ebenso die Begrüßung italienisch herzlich. Einen Tisch durften wir uns außen aussuchen.
Wohl der Restaurantleiter rief uns gut gelaunt zu: „2 Prosecco?“ Aber gerne!
Die Herren im Service sind sehr nett und aufmerksam. Nach dem Servieren immer die Frage, ob alles recht sei. Es wurde nach den Getränken geschaut und nach dem Essen noch abgefragt, ob man ein Dessert oder einen Espresso wünscht.
Speisen und Getränke:
Aperitif also 2 Prosecco á 3,50. Diese werden gut gekühlt serviert.
Dazu noch 1 Flasche Mineralwasser, San Pellegrino, 0,75 l, zu € 5,90.
Mein Mann gönnt sich zum Essen noch einen guten Pinot Grigio, 0,2 l zu € 3,00.
Als Vorspeise findet mein Mann mal wieder sein geliebtes „Rindercarpaccio mit Rucola und Parmesan“ zu € 10,90.
Ich entscheide mich für „Insalata Mista – gemischter Salat der Saison“ zu € 4,50 (abgerechnet wurden auf dem Beleg nur € 3,50.
Als Hauptspeise entscheiden wir uns beide für die Empfehlung von der Tages-Schiefertafel: „Pizza Trüffel mit Rucola und Parmesan“ zu € 13,90.
Unsere Vorspeisen werden gemeinsam nach angenehmer Wartezeit serviert. Dazu ein Körbchen mit frischen und lauwarmen Pizzabrötchen! Fein!
Das Carpaccio ist gut. Allerdings ist die Fleischqualität nicht ganz so überzeugend wie in anderen Häusern. Sehr viel Rucola übertönt den Fleischgeschmack und auch die Balsamicocreme findet sich auf dem Teller, sie ist nicht auszumerzen. Als Bonus gibt es obenauf frisch am Tisch gehobelten Trüffel. Dieser übertönte den Geschmack nicht, der Sommertrüffel hatte nicht viel Aroma.
Mit meinem gemischten Salat bin ich sehr zufrieden. Alle Zutaten knackig frisch. Ein leichtes, gut abgeschmecktes Essig-Öl-Dressing, genau mein Geschmack.
Vom fehlenden Trüffelaroma wussten wir ja bereits, als unsere heißen Pizzen serviert wurden. Optisch sehr ansprechend, einige Parallelen zur Carpaccio-Vorspeise. Sehr dünner Teig, knusprig bis in die Mitte. Ob der Teig hausgemacht war? Er kam mir nicht so vor, war aber geschmacklich gut. Tomatensauce feinwürzig. Tomatensauce und Käse sparsam gut dosiert. Der Rucola frisch und sauber geputzt und noch einige Parmesampäne obenauf, der Parmesan hätte etwas reichlicher sein dürfen. Der nette Serviceherr hobelt uns Trüffel über die Pizza und Pfeffer aus der Riesenmühle gibt es auch noch.
Wir lassen uns die Pizza mit minimalem Trüffelaroma schmecken. Sie ist gut, aber es gibt Bessere. Der Teig erinnert doch stark ein einen Teigrohling. Der Preis für „mit Trüffel“ ok, aber ohne Aroma doch zu teuer. Warum ißt man Trüffel? Wegen des Geschmacks!
Ambiente:
Das Restaurant wurde aufwändig vom Inhaber Herrn Özdemir vor einigen Jahren renoviert. Es ist stilvoll und gepflegt. Angenehme Beleuchtung. Auf 2 Ebenen ist das Restaurant angeordnet. Es ist nicht rollstuhlgerecht. Zu der Hauptebene und den Toiletten müssen ein paar Stufen überwunden werden.
Der Außenbereich wurde auch etwas anders gestaltet. Die Freifläche wurde mit Kirschlorbeer in Kübeln eingefasst. So sitzt man etwas gemütlicher. Schöne Flechtstühle und Holztische, Sonnenschirme spenden Schatten, auf jedem Tisch gibt es eine schöne Topfblume.
Fazit:
Man sitzt hier schön, wird freundlich bedient, das Essen ist gut. Vielleicht liegen die Stärken des Restaurants auch bei Pasta, den Fleisch- oder Fischgerichten. Jedenfalls wünsche ich dem Team, dass nicht so schnell wieder ein neuer Name am Eingang prangt. Die Dübel für einen neuen Schriftzug finden bestimmt bald keinen Halt mehr.
Der 07.07. ist unser Tag der Zweisamkeit. Da darf niemand dazwischenfunken… außer die Fußball EM,die Deutschen spielen...zum letzten Mal in dieser EM.
Ich gebe zu: Fußball interessiert mich nicht die Bohne. Aber ich freue mich, wenn alle anderen Spaß damit haben. Ich genieße diese Zeit in leeren Schwimmbädern, Supermärkten, freie Fahrt auf den Straßen, niemand ruft an – herrlich! Ich bin ja so tolerant. Also ein Deal mit meinem Angetrauten: Ich koche auf keinen Fall, wir gehen früh eine Kleinigkeit essen... mehr lesen
3.5 stars -
"Neuer Name, neuer Wirt. Italienische Küche erwartet die Gäste." PetraIO
Der 07.07. ist unser Tag der Zweisamkeit. Da darf niemand dazwischenfunken… außer die Fußball EM,die Deutschen spielen...zum letzten Mal in dieser EM.
Ich gebe zu: Fußball interessiert mich nicht die Bohne. Aber ich freue mich, wenn alle anderen Spaß damit haben. Ich genieße diese Zeit in leeren Schwimmbädern, Supermärkten, freie Fahrt auf den Straßen, niemand ruft an – herrlich! Ich bin ja so tolerant. Also ein Deal mit meinem Angetrauten: Ich koche auf keinen Fall, wir gehen früh eine Kleinigkeit essen
Geschrieben am 10.07.2016 2016-07-10| Aktualisiert am
11.07.2016
Besucht am 30.06.2016Besuchszeit: Mittagessen
Nun kam es doch zu einem zweiten Besuch im Sutters Landhaus, resultierend aus einer ehemals familiengeführten Landmetzgerei.
Und vorweg kann ich nehmen: Im Rahmen eines Seminares überzeugte dieser Besuch doch eher als mein Besuch vom 20.11.2014.
Unsere Wünsche wurden am Vormittag des Seminares erfragt.
Vorspeise: Tomatensuppe
Als Hauptgang zur Wahl:
Tafelspitz, Kartoffeln, grüne Sauce
oder
Zander, wilder Broccoli, Schwenkartoffeln
oder
ein vegetarisch-mediterranes Pastagericht.
Pasta oder Zander? Die Entscheidung fiel auf den Zander, wegen des Broccolis. Den mag mein Mann nicht so gerne, ich sehr. Also nutze ich hier die Gelegenheit.
Zur vereinbarten Zeit fanden wir uns im schön gestalteten Restaurant ein. Auf der Empore des stilvoll restaurierten Gebäudes war für die Seminarteilnehmer eingedeckt.
Die Tomatensuppe wurde serviert. Für 23 Personen Zug um Zug, aber flott am Stück. Schön heiß und herzhaft gut gewürzt. 2 Sorten frisches Brot gab es, knapp bemessen, auch dazu. Wir machten uns lebhaft bemerkbar, dann gab es auch nochmals Brotnachschub.
Dieses Mal nach angenehmer Wartezeit wurden die Hauptgänge serviert. Etwas schwierig die Abfrage, wer welches Hauptgericht bestellt hatte. Dies lag aber an den Seminarteilnehmern, nicht am Service.
Mit meinem Zander und den Beilagen war ich sehr zufrieden. Der Zander außen kross gebraten, innen gerade noch leicht saftig. Der Brokkoli mit Biss. Wobei ich behaupten will, dass der wilde Brokkoli aufgrund der Nachfrage mit „normalem“ Brokkoli gestreckt wurde. Die Kartoffeln kurz angebraten, gibt ein schönes Aroma. Ein leichtes Sahneschäumchen rundet das Gericht ab.
Ich bin positiv überrascht. Auch die anderen Teller sehen gut aus.
Zum Dessert gibt es eine Passionsfruchtcreme. Diese wird im Rotweinglas serviert und die jungen Mitarbeiter im Service (Auszubildene?) tun mir richtig leid. Die hohen Gläser auf dem Tablett… damit die Treppe hoch auf die Empore? Ich weiß, wo das Tablett bei mir gelandet wäre….
Mein Dessert kam heil bei mir an. Wirklich ein guter Passionsfruchtgeschmack, die Kerne knacken. Die Deko-Pfefferminze leider sehr angewelkt.
Zum Abschluss wird noch ein Kaffee oder Espresso angeboten. Pause vorbei, weiter geht es im Seminarraum.
Für eine Tagung war es hier absolut ok. Die Preise für unser Menü kenne ich nicht. Aber der Tafelspitz war das
Tagesgericht zu € 6,90, mehr als fair. Mit Vor- und Hauptspeise schätze ich das Mittagessen auf € 10,00 – 12,00 für 3-Gänge. Preis-Leistung daher keine Wertung, schätze dies aber als sehr fair an.
Zum Service: Die jungen Damen und Herren machen ihren Job. Sind zuvorkommend… wenn man sich als Gast bemerkbar macht. Wer will es verübeln? Trinkgeld bei Seminarteilnehmern ist Mangelware. Also Augen zu und durch – beiderseits!
An der Sauberkeit gibt es nichts zu bemängeln. Alles tipptopp, inklusive der schönen Außenanlage. Toiletten sogar mit Kinder-WC und einem niedrigen Waschbecken.
Das Sutters spezialisiert sich auf Eventgastronomie und Tagungen. Das passt. Und mehr will man hier wohl auch nicht sein.
Nun kam es doch zu einem zweiten Besuch im Sutters Landhaus, resultierend aus einer ehemals familiengeführten Landmetzgerei.
Und vorweg kann ich nehmen: Im Rahmen eines Seminares überzeugte dieser Besuch doch eher als mein Besuch vom 20.11.2014.
Unsere Wünsche wurden am Vormittag des Seminares erfragt.
Vorspeise: Tomatensuppe
Als Hauptgang zur Wahl:
Tafelspitz, Kartoffeln, grüne Sauce
oder
Zander, wilder Broccoli, Schwenkartoffeln
oder
ein vegetarisch-mediterranes Pastagericht.
Pasta oder Zander? Die Entscheidung fiel auf den Zander, wegen des Broccolis. Den mag mein Mann nicht so gerne, ich sehr. Also nutze ich hier die... mehr lesen
Sutter`s Landgasthof
Sutter`s Landgasthof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten, Tagungshotel06727897170Kreuznacher Str. 61, 55457 Gensingen
3.5 stars -
"Etwas besser als beim ersten Besuch!" PetraIONun kam es doch zu einem zweiten Besuch im Sutters Landhaus, resultierend aus einer ehemals familiengeführten Landmetzgerei.
Und vorweg kann ich nehmen: Im Rahmen eines Seminares überzeugte dieser Besuch doch eher als mein Besuch vom 20.11.2014.
Unsere Wünsche wurden am Vormittag des Seminares erfragt.
Vorspeise: Tomatensuppe
Als Hauptgang zur Wahl:
Tafelspitz, Kartoffeln, grüne Sauce
oder
Zander, wilder Broccoli, Schwenkartoffeln
oder
ein vegetarisch-mediterranes Pastagericht.
Pasta oder Zander? Die Entscheidung fiel auf den Zander, wegen des Broccolis. Den mag mein Mann nicht so gerne, ich sehr. Also nutze ich hier die
Besucht am 28.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Auf dem Programm unseres Ostseeurlaubes stand noch der Ausflug zur Insel Poel. Praktisch: Man gelangt mit dem Auto auf die Insel ohne Fähre.
Zeitig brachen wir auf um die schöne Insel zu entdecken.
Mittags schlenderten wir entlang der Gastronomiebetriebe im Ortsteil Timmendorf. Reichlich Auswahl, alles recht neu. So etwas richtig gemütlich-heimeliges haben wir hier nicht entdeckt. Gibt es sicherlich, aber wir waren ja neu hier. Unser Auto stand gut geparkt und günstig bezahlt auf dem Touriblechkarossenplatz. Wir wollten zu Fuß was finden.
Für das Restaurant „Am Lotsenturm“ entschieden wir uns. Es sah sauber und gepflegt aus. Fangfrische Empfehlungen standen auf der Tafel und die Sonne schien auf die bestuhlte Terrasse.
Das Ambiente ist innen wie außen gepflegt und zweckmäßig. Außen runde Tische mit witterungsbeständiger Tischdecke. Bistrostühle und Sonnenschirme. Die Toiletten sauber und gepflegt.
Wir nahmen Platz und nach kurzer Wartezeit wurden die Karten gereicht und die Getränkewünsche abgefragt.
Für meinen Mann ein erfrischendes Störtebeker Pils, 0,3 l zu € 2,95.
Für mich ein Mineralwasser, 0,2l zu € 1,90.
Beim Servieren der gut gekühlten Getränke wurden die Speisen aufgenommen.
Mein Mann hatte die vergangenen Tage genug Fisch und entschied sich für „Heiße Knollen mit gebratenen Zwiebeln“ zu € 6,90.
Ich entdeckte „Grüne Heringe, gebraten“ zu € 9,40. Die Beilage kann wählen. Ich entschied mich für Bratkartoffeln, diese wurden extra für mich ohne Speck zubereitet. Das ist wirklich nett!
Gebratene grüne Heringe hatte ich noch nie gegessen. Ab und zu gibt es sie an unserer Fischtheke, konnte mich aber nie dazu hinreißen.
Interessiert hätten mich auch sehr die heißen Knollen mit Sanddornkraut.
Nach angemessener Wartezeit wurden unsere appetitlich angerichteten Teller serviert.
Das Gericht meines Mannes mit einem Salatbouquet. Die heißen Kartoffelknollen aromatisch und von sehr guter Qualität. Bei den Zwiebeln hätte er sich gewünscht, sie wären etwas knuspriger und mit Röstaromen. Sie waren eher glasig. Geschmeckt hat es dennoch und für ein Mittagessen optimal und günstig gesättigt.
Auf meinem Teller fanden sich 2 gut gebratene Heringe, ebenfalls etwas Salatdeko. Diese abgerundet mit: SANDDORNKRAUT! In der Küche wirkt ein Hellseher. So konnte ich dies auch noch probieren.
Die Heringe waren gut, aber wie fast erwartet, nicht so ganz mein Ding. Der Heringsgeschmack ist schon dominant in warmer Form. Ich wollte es halt mal probiert haben. Die Bratkartoffeln waren gut und frisch zubereitet. Etwas mehr Röstaromen hätten hier auch nicht geschadet. Die Überraschungsbeilage Sanddornkraut war mal was ganz Neues. Das feine Sanddornaroma passte zum Weißkraut.
Beim Abräumen fragte die freundliche Servicemitarbeiterin ob alles geschmeckt hat. Ich sagte ihr, es sei wirklich gut gewesen, aber grüner Hering würde nicht mein Leibgericht. Sie grinste mich an und sagte: „Den kriege ich gar nicht runter“. Also Geschmackssache, es hat absolut nichts mit der Küchenleistung zu tun.
Wir wurden nett verabschiedet und zogen weiter über die Insel.
Auf dem Programm unseres Ostseeurlaubes stand noch der Ausflug zur Insel Poel. Praktisch: Man gelangt mit dem Auto auf die Insel ohne Fähre.
Zeitig brachen wir auf um die schöne Insel zu entdecken.
Mittags schlenderten wir entlang der Gastronomiebetriebe im Ortsteil Timmendorf. Reichlich Auswahl, alles recht neu. So etwas richtig gemütlich-heimeliges haben wir hier nicht entdeckt. Gibt es sicherlich, aber wir waren ja neu hier. Unser Auto stand gut geparkt und günstig bezahlt auf dem Touriblechkarossenplatz. Wir wollten zu Fuß was... mehr lesen
Am Lotsenturm
Am Lotsenturm€-€€€Restaurant038425 20854Lotsenstieg 18 a, 23999 Insel Poel
3.5 stars -
"Eine gute Mittagsrast" PetraIOAuf dem Programm unseres Ostseeurlaubes stand noch der Ausflug zur Insel Poel. Praktisch: Man gelangt mit dem Auto auf die Insel ohne Fähre.
Zeitig brachen wir auf um die schöne Insel zu entdecken.
Mittags schlenderten wir entlang der Gastronomiebetriebe im Ortsteil Timmendorf. Reichlich Auswahl, alles recht neu. So etwas richtig gemütlich-heimeliges haben wir hier nicht entdeckt. Gibt es sicherlich, aber wir waren ja neu hier. Unser Auto stand gut geparkt und günstig bezahlt auf dem Touriblechkarossenplatz. Wir wollten zu Fuß was
Geschrieben am 30.06.2016 2016-06-30| Aktualisiert am
01.07.2016
Besucht am 18.06.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 105 EUR
Seit nun ca. 2 Jahren schaffen wir es in gewisser Regelmäßigkeit zu einem Treffen mit den Saarschmeckers.
Dieses Mal war die saarländische Fraktion mit der Restaurantwahl betraut. Vom Landgasthaus Paulus haben sie uns schon oft erzählt.
Gastroguidefreund Saarschmecker reservierte zeitig einen Tisch. Ich hatte die Onlinespeisekarte gesichtet, die Spargelkarte gefiel mir sehr.
Die Anreise haben wir so gestaltet, dass wir die Saarschmeckers abholten. Da springt immer noch der erste Crémant-Aperitif raus.
Um 18.55 Uhr trafen wir zu viert am Gasthaus ein. Eine Freundin der Saarschmeckers schloss sich unserer Runde an.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und zu einem Tisch geleitet. Kurze Entschuldigung, er war noch nicht fertig eingedeckt. Nun, wir waren ja auch 5 Minuten zu früh. Wenig später war die 5er-Runde komplett.
Die Tellerchen für´s Amuse verteilten wir selbst.
Die resolute erfahrene Servicedame schlug einen Aperitif vor. Ebenso später zu Vor- und Hauptspeise die Weinbegleitung für die Nicht-Autofahrer. Zum Hauptgang sagte mir die erste Empfehlung, der gleiche Wein wie zur Vorspeise, nicht zu. Der zweite Vorschlag ein Rotwein – war auch nicht so meins. Ich hätte lieber mal selbst in die Weinkarte geschaut. Geschlagen stimmte ich der 3. Empfehlung zu, einem neuen Riesling zu.
Es gibt eine "begehbare Weinkarte", ein toller Einfall, aber hier wurden wir nicht extra drauf hingewiesen. Kann man einfach reinspazieren? Nächstes Mal frage ich nach.
Letztlich war mir der Service dieser Mitarbeiterin etwas zu dominat-bestimmend und auch etwas hektisch. Speisen und Getränke wurden zack-zack, freundlich, entgegengenommen.
Auf der Stirnseite unseres Tisches lagerten über den gesamten Abend 5 kleine Porzellanschälchen. Wozu diese nötig waren? Dieses Rätsel blieb erhalten, die Teller waren mucksmäuschenstill.
Unterstützt wurde die Servicemitarbeiterin im vom Chef des Hauses – ein ruhiger Gegenpol der gerne und ausführlich Auskunft zu Speisen und Getränken gibt. Und perfekt souverän mit einer Reklamation umgeht.
Unsere Speisen wurden in angenehmen Abständen serviert. Wir hatten Zeit und konnten zwischen den Gängen gemütlich plaudern.
Die Verabschiedung war sehr freundlich und herzlich. Wir zahlten getrennt , dies wurde handschriftlich aufgeschlüsselt. So kann ich die Getränkepreise nicht 100%ig zuordnen, sie schienen aber alle sehr angemessen zu sein.
Speisen und Getränke: 1 Flasche Mineralwasser.
Als Aperitif einen trockenen Winzersekt für meinen Mann. Der Fahrer für die Rückfahrt war noch nicht auserwählt. So blieb ich beim Mineralwasser.
Das Amuse wird gereicht: Lockeres und hausgebackenes Focaccia mit 2erlei Mousse. Beide sehr fein, das Dunklere, auf Kichererbsenbasis und mit Kreuzkümmel abgeschmeckt, war der Favorit. Das Brot für 5 Personen gut bemessen, die Nockerln für 5 Personen etwas knapp. Zur Vorspeise wurde das Brot nochmals aufgefüllt.
Salat mit grünem Spargel und Kopfsalatherzen an Zitronenmelisse-Vinaigrette dazu mit Zitronenverbene gebeizte Lachsforelle € 13.50
Toll angerichtet und ebenso abgeschmeckt. Einfach gut. Beste Zutaten, da kann bei dieser Vorspeise wenig daneben gehen.
Für mich: Gekochte Rote Bete mit Ziegenfrischkäse serviert auf einem Salat aus wilder Rauke und Orangenfilets und gebrannten Walnüssen € 13.50.
Sehr fein abgestimmt. Das leichte Dressing überzeugte durch ausgewählte Zutaten. Das schmeckt frau und so war ich nicht verwundert, das der Essig vom Doktorenhof aus Vennigen in der Vorderpfalz stammt. Ein Genussgarant. Preislich war die Vorspeise allerdings höher als die Menge bemessen.
Zur Vorspeise für mich ein Sauvignon Blanc, Vorschlag unserer flotten Servicedame. Der beste aller Ehemänner erklärte sich als Fahrer und blieb den Rest des Abends beim Wasser. So war auch das geklärt :-).
Hauptgang für meinen Mann: Sanft gegartes Filet von der Lachsforelle an Viez-Sahnesauce mit Kohlrabi-Karottengemüse und Arroz-Bomba-Reis mit rotem Sauerklee & Sauerampfer € 27,50.
Mein Mann war sehr zufrieden mit seiner Wahl. Es war rundum gut abgestimmt, der Fisch sehr gut gebraten und schön angerichtet. Strafpunkte für mich: Das Foto ist ausnahmsweise gar nicht geglückt.
Ich habe mir mit der Wahl des Hauptgerichtes schwer getan. Lachsforelle gibt es auch regelmäßig bei uns zu Hause. So entschied ich mich, nach über 10 Jahren ohne Geflügel, für die Poularde. Ich hoffte und vertraute auf „Freiland“. Das Landgasthaus Paulus legt so viel Wert auf seine Produkte, wählt diese mit Hingabe aus, da freute ich mich sogar auf das Geflügel:
Marinierte & gebratene Brust von der Freilandpoularde „Label rouge“ mit einer mediterranen Soße aus Limette, Chili, Blattkoriander, Knoblauch und Arbequina Olivenöl dazu Linsen-Kartoffel-Gemüse € 22,50.
Serviert wurde nicht nur Brust, sondern auch ein Keulchen. Die Portion übersichtlich, mehr als 100 g waren es sicherlich nicht. Das Linsen-Kartoffel-Gemüse im separten Schälchen, gut bemessen. Allerdings eher ein Eintopf mit wenig Kartoffel.
Leider war mein Essen fast kalt, das Geflügel trocken, die Linsen lauwarm. Der Chef, Herr Nickels, fragte nach ob alles in Ordnung ist. Ich sagte ihm dies und sofort wurde angeboten, das Gericht neu zu machen. Es stand wohl zu lange am Pass.
Super Reaktion, ich habe dankend abgelehnt. Es hätte unser GEMEINSAMES Essen nicht mehr ermöglicht und gute Zutaten wären in den Müll gewandert. Dies geht mir dann noch mehr gegen den Strich als zu kaltes Essen. Mancher Mensch wird nie unsere Köstlichkeiten essen können. Die souveräne Reaktion von Herrn Nickels reichte mir vollkommen und er signalisierte mir ein Dessert. Aufgrund dieser Reaktion nehme ich meine Hauptspeise aus der Bewertung raus. So ist es für mich gerecht. Es kann überall was schief gehen, auch ich bin nicht fehlerfrei, leider.
Die Soße zum Geflügel der Hammer! Eine tolle Kombination, Koriander mag ich eigentlich gar nicht, aber hier hat mir das Zusammenspiel der Aromen sehr gut gefallen. Das Linsengemüse passte auch sehr gut, ich habe es mit möglichst wenig Flüssigkeit auf den Teller gebracht, sonst wäre die tolle Soße sprichwörtlich „untergegangen“.
Der neue Riesling zu meinem Hauptgang hatte für meinen Geschmack zu viel Süße.
Für uns alle gab es noch zusätzlich eine Schale mit richtig feinem Wirsinggemüse. Jeder konnte sich frei bedienen.
Ehrlich gesagt nahm ich die Ansage „beim Dessert machen wir was gut“ nicht Ernst.
Unsere Dessertwünsche wurden abgefragt. Mein Mann enthielt sich, ich schloss mich den Empfehlungen meiner Paulus-Erfahrenen-Tischgenossen an: Schokoladeneisterrinen aus 55 %iger Valrhona und 99%iger Michel-Cluizel-Schokolade mit Orangenragout (auf der Karte zu € 10,00).
Zunächst wurde einen Sherry serviert, ich wusste nicht so recht, ob er was mit mir zu tun hat.
Dann kamen unsere feinen Desserts und Herr Nickels mit noch einem Teller auf dem 2 Eisnockerln angerichtet waren. Einmal mit feinster Tahitivanille und einmal mit Valrhonaschokolade. Sherry und Eis... eigentlich alles für MICH!!!!
Der besondere Sherry war ein Gaumengenuss! Solch einen Sherry habe ich noch nie gekostet und so machte er seine Runde. Jeder sollte mal probieren und 5 Gäste waren beeindruckt. Herr Nickels hat die Herkunft genau erklärt, ich konnte mir leider nicht alles merken… war betäubt vom nachhaltigen Geschmackserlebnis.
Die Eisterrinen wunderbar. Empfehlung: Erst 55% Schoki, dann hocharbeiten zu 99%. Genial, 99% ist mein Ding!
In der Deko fand sich noch ein Marzipanpralinchen, es erinnerte mich geschmacklich stark an Cointreau (Erinnerungen an eine harte Nacht mit Liebeskummer meiner besten Freundin werden wach).
Die Praline passte widerum perfekt zum Orangenragout.
Die 2 Eisbällchen wurden ebenfalls in die Mitte gestellt. Nur ein Pacojet bekommt diese hausgemachte Cremigkeit hin – ich war für alles entschädigt. Herrlich!!!
Ein richtig schöner Landgasthof. Leider konnten wir wetterbedingt (wann wird es mal wieder richtig SOMMER) nicht draußen sitzen. Der geschützte Innenhof ist sehr schön.
Aber auch das unterteilte Restaurant hat absolute Wohlfühlatmosphäre. Sehr angenehm, viel Holz, trotzdem hell und auch modern. Die Tische hochwärtig mit feinsten Gläsern, gestärkten Tischdecken und Stoffservietten eingedeckt. Ansprechende Deko mit vielen Weinflaschen. Das passt alles.
Das Gebäude ist mit sehr viel Gefühl restauriert worden.
Die Toiletten treppabwärts sehr gepflegt und topsauber, Frotteehandtücher liegen aus.
Fazit: Tolle Zutaten, insbesondere die Kräuterküche gefällt mir sehr. Weine etc. werden mit viel Sorgfalt auserwählt. Das ist hier wirklich gelungen und trifft genau meinen Nerv.
Seit nun ca. 2 Jahren schaffen wir es in gewisser Regelmäßigkeit zu einem Treffen mit den Saarschmeckers.
Dieses Mal war die saarländische Fraktion mit der Restaurantwahl betraut. Vom Landgasthaus Paulus haben sie uns schon oft erzählt.
Gastroguidefreund Saarschmecker reservierte zeitig einen Tisch. Ich hatte die Onlinespeisekarte gesichtet, die Spargelkarte gefiel mir sehr.
Die Anreise haben wir so gestaltet, dass wir die Saarschmeckers abholten. Da springt immer noch der erste Crémant-Aperitif raus.
Um 18.55 Uhr trafen wir zu viert am Gasthaus ein. Eine Freundin... mehr lesen
Landgasthof Paulus & Der Laden
Landgasthof Paulus & Der Laden€-€€€Restaurant, Gasthof0687391011Prälat-Faber-Straße 2-4, 66620 Nonnweiler
4.0 stars -
"Feine Landhausküche die viel Wert auf Zutaten legt!" PetraIOSeit nun ca. 2 Jahren schaffen wir es in gewisser Regelmäßigkeit zu einem Treffen mit den Saarschmeckers.
Dieses Mal war die saarländische Fraktion mit der Restaurantwahl betraut. Vom Landgasthaus Paulus haben sie uns schon oft erzählt.
Gastroguidefreund Saarschmecker reservierte zeitig einen Tisch. Ich hatte die Onlinespeisekarte gesichtet, die Spargelkarte gefiel mir sehr.
Die Anreise haben wir so gestaltet, dass wir die Saarschmeckers abholten. Da springt immer noch der erste Crémant-Aperitif raus.
Um 18.55 Uhr trafen wir zu viert am Gasthaus ein. Eine Freundin
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Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen Begleiterin möchte ich diesen Küchengruß servieren!
Das schöne Restaurant wurde von Nolux, Saarschmecker (mit uns als Begleitung) und meinem Mann und mir bereits bewertet.
Die geschichtsträchtige Burg hat ein tolles Flair, alt und neu geschmackvoll kombiniert. Das Restaurant unterteilt. Rechts neben dem Eingang wohl der rustikale Pub. Links das gediegene feine Restaurant mit Insider-Séparée.
Weiter geht es mit Blick rechts in die Küche! Hier würde ich wirklich mal auf das Essen verzichten und dem routiniertem Küchenteam einfach gerne zusehen und lernen. Nach diesem offenen Blick ist sicherlich für jeden Gast die Welt in Ordnung.
Nach rechts teilt sich der neue stilvoll angegliederte Wintergarten ab. Große Glasfront mit Blick auf die herrliche Terrasse und das Nahetal. Hier kann im Umkreis wohl fast nichts mithalten!
Vergangenen Samstag war das Wetter mal noch wunderschon. Mittags mein spontaner hoffnungsvoller Anruf auf der Kyrburg. Die freundliche Mitarbeiterin musste die gut ausgebuchte Lage noch mit der Chefin besprechen und versprach einen Rückruf. Dieser erfolge keine halbe Stunde später. Sie freuen sich auf unseren Besuch, auf der Terrasse ist unser Tisch reserviert! Wir freuen uns auch!
Am frühen Abend kommen wir bei strahlendem Sonnenschein an. Ein Parkplatz ist vor dem Restaurant zum Glück auch noch frei. Der Dudelsackspieler begrüßt die Wiskytaster und auch uns mit Livemusik.
Wir werden im Restaurant sofort empfangen und zu unserem geräumigen Tisch auf der Terrasse besucht. Diese ist schon gut besucht, eine Stunde später trifft noch eine größere Gesellschaft ein.
Wir nehmen Platz und fühlen uns wie im Urlaub. Der Blick ins Tal, die tolle Lage, man muß auch mal die Heimat zu schätzen wissen.
Die Karten werden gereicht. Saisonal wird diese angepasst. Wir können uns schwer entscheiden. Übersichtlich und verlockend.
Speisen und Getränke:
Die junge Servicemitarbeiterin bietet uns einen Aperitif an, kreative Getränke. Letztlich entscheiden wir Langweiler uns beide für den klassischen Nahe-Winzersekt ohne Firlefanz.
Dieser wird prompt, gut gekühlt und wohlschmeckend für € 5,00 pro Glas serviert.
Dazu unser heimisches Schwollener Mineralwasser „Gourmet“ (hört sich immer gut an, wie das immer weiter verbreitete „Premium“). 0,75 l werden hier zu fairen € 5,00 serviert. Leider ohne Kühler.
Wir geben unsere Bestellung auf und kurze Zeit später wird ein üppiger Küchengruß serviert.
Ein Brotkörbchen mit 3 Sorten frischen Brot, je 2 Scheiben. Olivenbrot, das wunderbare Nussbrot und Baguette. Dazu 5 Schälchen zum Naschen: Lauch-Frischkäse, dicke Bohnen mit Thunfisch, Fleur de Sel, feines Olivenöl, schwarze und grüne Oliven.
Mal ehrlich: Das reicht zum glücklich sein!
Kurz darauf wurden die Vorspeisen serviert. Und ich brachte den Hinweis an, bitte eine größere Pause zum Hauptgang.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Hausgebeizter Wiskylachs an Wildkräutersalat und Himbeerdressing, € 12,00.
Wenn auch der Wiskygeschmack etwas unterging: Eine tolle Vorspeise mit besten und frischen Zutaten. Aromatisch mit feinsten Zutaten abgerundet. Ein lila Kartoffelchip knusprig dazu.
Meine Vorspeise: Hausgemachte Ravioli mit Pfifferling-Frischkäsefüllung und gehobeltem Parmesan, € 13,50.
Perfekt! Die Ravioli wunderbar zart und dezent abgeschmeckt. Ein paar knackige Pfifferlinge in leichtem Schäumchen dazu. Geschmolzene Coctailtomate und wohl Schwarzkümmelsprossen.
Beide Teller sehr schön angerichtet.
Unsere Pause zum Hauptgang wurde sehr gut eingehalten und sogar abgefragt, wann wir den Hauptgang wünschen. Danke!
Mein Mann wählte von der Tagesempfehlung:
Serviettenködel mit frischen Pfifferlingen in Rahm, ca. 15,00 €. (Sorry, genauer Preis ging verloren).
Drei dicke Scheiben der Semmelknödel, leicht angebraten, wurden auf dem Rand des tiefen Tellers drapiert. Obenauf je 1 dekorierter 1-A-Pfifferling. In dem tiefen Teller frische Pfifferlinge in reichlich Rahm. Mit frischer Kresse dekoriet. „Eher eine Suppe“ sagte ich zu meinem Mann. Auch er im ersten Moment verwirrt. Aber mit den Knödelscheiben blieb nichts mehr übrig und er lobte den intensiven Pfifferlingsgeschmack des Rahmes.
Für mich, denn die Wildgerichte sind hier immer erstklassig:
Rosa gebratener Rehrücken auf Erdnuss-Brokkolipüree mit Pfifferlingen, karamellisierten Balsamicokirschen und Schupfnudeln, € 29.00.
Absolut mein Geschmack. Perfekter Garpunkt des Fleisches, angeschnitten angerichtet. Ein buntes Arrangement drumherum: hausgemachte Schupfnudeln, Blumenkohl, Karotten, das feine Brokkolipürree, die Kirschen, Pfifferlinge…. Wunderbar und aromenreich. Ich bin kein Schupfnudelfan, aber diese hätten mir sogar pur ohne Beilagen gefallen.
Mein Mann (Fahrer) blieb beim Mineralwasser. Ich erfreute mich an einem wunderbaren Weißherbst trocken vom Weingute Häuser (0,2 l zu 4,50) zu diesem tollen Hauptgericht.
Ein Dessert haben wir wieder einmal verschmäht! Nächstes Ma(h)l!
Freundliche Verabschiedung nach Kartenzahlung inklusive.
Wir kommen hierher immer wieder gerne (nächstes Mal mit Nolux und „Fräulein“?).