1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 688449x gelesen 7833x "Hilfreich" 7631x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 16.08.2019 2019-08-16| Aktualisiert am
16.08.2019
Besucht am 06.08.2019Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Berlin, Berlin .... wir fahren nach Berlin. Anfang August hatte ich für 4 Tage geschäftlich in Berlin zu tun. Natürlich hatte ich mich im Vorfeld informiert, wo kann ich was Essen, gibt es Favoriten? Auch habe ich mich bei Bekannten informiert. Von "wow" bis "super Müllhalde" war alles im Vorfeld dabei.
Ein Aha Effekt, leider im negativen Sinne, erlebte ich am dritten Tag meines "Berlinaufenthaltes". Zwei Kollegen schlugen das Bistro "Einhorn" vor, liegend im Bezirk Charlottenburg in der Mommsenstraße.
Die Mommsenstraße verläuft von der Lewishamstraße bis zur Knesebeckstraße. Sie wurde am 12.10.1897 nach dem Historiker Theodor Mommsen benannt. Wovon ich kein Freund bin und nie ein Freund werde: Von diesen Berliner-Stolpersteinen, die in zahlreichen Straßen in Berlin verlegt wurden. Mit Koffer und Kleidung bewaffnet wird jeder Fußmarsch zur Odyssee. Wovon ich aber schon am ersten Tag ein Freund wurde. Gefühlt alle 150 Meter ein Kiosk, Wein, Spirituosen, Bierchen, super gekühlt, 24 Stunden verfügbar. :-))
Zurück in die Realität in Echtzeit, wir treten die Türe des Einhorn ein. Auf der eigenen Homepage wird für frisches Essen geworben, das hat natürlich seinen Preis. Ein viel zu hoher Preis, frische Küche (wenn sie gut schmeckt) darf gerne etwas mehr kosten, aber es sollte schon fair zugehen, gerade bei solchen "Stuben" wie das Einhorn eines ist. Straßenverkauf, Stehtische etc diese Art von "Lokalen" werden steuerlich begünstigt, umso mehr ärgerten wir uns allesamt im Nachhinein.
Der Gast hat hier auf den ersten Blick die " Quahl der Wahl" diverse Gerichte für 8,50 von der Tafel oder schon vorbereitet für den geübten Schnell-Esser. Alternativ kann man sich vegetarisch bedienen vom Gemüse Büffet.
Meine Kollegin ging zügig zum "vegetarischen" Büffet, drei Aluminiumschalen mit Gemüse standen etwas Abseits von der eigentlichen Theke (eine Preisinformation dazu gibt es nicht), und nahm sich davon etwas Kartoffelgratin, zwei Löffel Pilze und etwas Fenchelgemüse. Mit 10 Euro kein Schnäppchen, Kartoffelgratin war passabel, Pilze ok, was nicht mehr gut war: der Fenchel. In sich säuerlich schmeckend, war der Fenchel einfach drüber. Auch vom Bild her machte das keinen wirklich richtig guten Eindruck.
Ich entschied mich für das schon vorbereitete Hähnchen Curry. Leider war das ein Gulasch, war ok, konnte man essen, aus den Latschen hat mich der Geschmack aber nicht gehauen. Dafür dass mit "Frischeküche" geworben wird, hat mich die Soße zu sehr an Convenience erinnert. Ein frisch aufgesetzte, mit ordentlichen Schmoraromen von den Hähnchenknochen versehene Sauce schmeckt anders.
Der Senior an unserem Tisch hatte nach einigen Bissen genug. Hier wird definitiv die Quahl zur Qual. GEQUÄLT wurde er mit dem Risotto. Ihm hat es überhaupt nicht geschmeckt. Ich habe ebenfalls probiert, komplett versalzen, der Reis fast noch hart. Nach drei kleinen Gäbelchen ging er zur Theke, das Gericht wurde ohne ein "Muks" zurückgenommen. Seine 8,50 wurden inhaberfreundlich einbehalten, eine Alternative hat er auch nicht angeboten bekommen.
Kulinarisch war das heute keine Glanzleistung, auch wie hier mit Gästen umgegangen wird, hat mit "Wohlgefühl beim Essen" nichts zu tun. Der Gast fühlt sich als "verarschter" Kunde, ein no go, in der Gastroszene.
Leider war dieser Besuch kein Einzelfall, ich werde hier bei Gastroguide noch berichten, aber es gab am letzten Abend auch noch ein Highlight :-)
Fazit:
Hier muss ich nicht noch mal her.
Berlin, Berlin .... wir fahren nach Berlin. Anfang August hatte ich für 4 Tage geschäftlich in Berlin zu tun. Natürlich hatte ich mich im Vorfeld informiert, wo kann ich was Essen, gibt es Favoriten? Auch habe ich mich bei Bekannten informiert. Von "wow" bis "super Müllhalde" war alles im Vorfeld dabei.
Ein Aha Effekt, leider im negativen Sinne, erlebte ich am dritten Tag meines "Berlinaufenthaltes". Zwei Kollegen schlugen das Bistro "Einhorn" vor, liegend im Bezirk Charlottenburg in der Mommsenstraße.
Die Mommsenstraße verläuft... mehr lesen
Einhorn | Mittagstisch am Ku'damm
Einhorn | Mittagstisch am Ku'damm€-€€€Bistro, Imbiss, Catering0308814241Mommsenstr. 2, 10629 Berlin
2.0 stars -
"Auch schwer beschäftigte Businessmenschen müssen nicht auf den gesunden Lunch verzichten - sollten sie aber. Hier wird die Quahl zur Qual !!" DaueresserGK0712Berlin, Berlin .... wir fahren nach Berlin. Anfang August hatte ich für 4 Tage geschäftlich in Berlin zu tun. Natürlich hatte ich mich im Vorfeld informiert, wo kann ich was Essen, gibt es Favoriten? Auch habe ich mich bei Bekannten informiert. Von "wow" bis "super Müllhalde" war alles im Vorfeld dabei.
Ein Aha Effekt, leider im negativen Sinne, erlebte ich am dritten Tag meines "Berlinaufenthaltes". Zwei Kollegen schlugen das Bistro "Einhorn" vor, liegend im Bezirk Charlottenburg in der Mommsenstraße.
Die Mommsenstraße verläuft
Geschrieben am 15.07.2019 2019-07-15| Aktualisiert am
18.04.2023
Besucht am 13.07.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Es ist ein ruhiger Samstag Mittag, für uns die beste Zeit in der Woche um Essen zu gehen. Keine gestresste Bürokraten, keine Snobs, die die goldene Regel nicht beachten, während des Essens nicht über Business zu sprechen. Snobs, was sind Snobs ? Die, die keine Auster öffnen ohne vorher anzuklopfen ? Die, die Toiletten Brille desinfizieren, obwohl sie im Stehen pinkeln ? Und was ist mit den Männern unter der Schöpfung ?
Ich komme vom Thema ab, meine Begleiterin und ich haben uns heute für 16,20 eine 2 Personen-Tageskarte (Zone 5) gekauft und uns einfach unverkrampft in die Straßenbahn gesetzt, Richtung Mannheimer City düsend, an der Abendakademie ausgestiegen und Richtung Heidelberg die Landschaft aufgesaugt. Schön ist die Strecke , mit der Linie 5 am Collini Center vorbei (was endlich renoviert wird, hoffentlich in schönen hellen Farben), bis wir am Heidelberger Kaufhof aussteigen.Die Gastronomie Heidelbergs ist uns bekannt – und lässt vom Frühstück im gemütlichen Bistro über Lunch und Dinner in den verschiedensten Restaurants bis zum abendlichen Bar- oder Club-Besuch kaum kulinarische Wünsche offen.
Wir schalten unsere Handynavigation ein, jesses Maria, 1,6 Kilometer vom Standpunkt entfernt, wir rein in die längste Fußgängerzone Europas, was ein Gedränge und Geschiebe. Sowohl entlang der knappen zwei Kilometer langen, autofreien Hauptstraße als auch in den abzweigenden Gassen und Gässchen gibt es ausreichend Gelegenheit für gemütliche Kaffeepausen. Ich weiß nicht wie viel Leute an dem Tag bummelten, aber uns war das zu viel, Ein Beispiel: Das Cafe Knösel, im ersten und ältesten Heidelberger Café in der Haspelgasse. Hier erfand Fridolin Knösel, Chocolatier und Konditormeister, im 19. Jahrhundert den berühmten Heidelberger Studentenkuss, ein Schokoladenkonfekt und bis heute nach Originalrezept hergestellt wird. Etwa 50 knippsende Asiaten standen davor und blockten das Gässchen, manche klebten an der Scheibe mit >eingedrückter Nase< nach dem Motto: „ Ich war kein Boxer, sondern Fensterputzer im Eros-Center“
Nach einer halben Odyssee kommen wir in der Altstadt an, hier ist es weniger laut, am Lokal „Zum Mohr“ im Außenbereich einige Tische besetzt, wir setzen uns rein und sind da die ersten Gäste. 360Grad Umblick, überall Bilder. Angela Merkel mit roter Nase (leicht angetrunken), Angela Merkel in jungen Jahren mit einer Maß Bier austrinkend, Gorbatschow beim Golf zusammen mit Norbert Blüm, beide mit einem Golfschläger in der Hand, das sah aus als ob Norbert zum Stabhochsprung ansetzen möchte.
Wir studieren die Karte. Burger vs Schnitzel. Ahh ha, jeder Burger und jedes Schnitzel sind kombinierbar, das heißt, wählt man zB Hawai aus, dann kann der Gast entscheiden, will er einen saftigen 200 Gramm Beef Burger oder lieber sein aus dem Lachs frisch paniertes Schweinehemd mit Ananas und Käse überbacken haben.Bei einigen Kombi`s kann ich mir das als daueressender Gast schwer vorstellen, aber hier scheint alles möglich zu sein. Das dachte sich wohl auch der Held vom roten Erdbeerfeld, als er zahlreiche Provisionen von Grundstücke an nicht vorhandene Immobilienberater bezahlte und das Geld am Ende auf einen Dritten überwies. Am Ende kam heraus, dass der Held komischerweise der Inhaber der Konten von den Dritten ist. So ein Zufall … Aber ein Politiker in Deutschland muss viel einstecken können.
Ich entscheide mich für den Triple Cheeseburger und siehe da, drei verschiedene Käsesorten und Arten bekommt hier der Gast auf das Pattie. Das lob ich mir. Bilder von klasse ausschauenden Burgern auf Instagramm hatte uns heute zum Mohren geführt. Dazu nahm ich ein Heferadler, Nein ich erwähne nicht, was der Vampir, als er bei einer routinemäßigen Polizeitkontrolle am Steuer, auf die Frage was er getrunken habe, gesagt habe. Oder doch ? Nur 3 Radler :-) (den finde ich ganz gut)
Ganz gut fand ich dann auch meinen Burger (8,90) . Die drei Käse leicht verlaufen, schöner Geschmack. Das Beef-Pattie selbst hergestellt, schön krümelig, mit Peperoni, wenig Salz und wenig Pfeffer, angenehm gewürzt. Gerne könnte man hier noch ein wenig mehr Geschmack herausholen, vielleicht mit noch mehr Rinder-Nacken den Fettanteil etwas erhöhen ? Die Zwiebel als Clou obenauf, das ganze mit Holzstäbchen, dass dem Burger mehr halt gab. Aber ganz ehrlich. Man muss schon Hände wie Klodeckel haben (so wie Bodo Illgner) um den Burger mit einer Hand essen zu können. Ich habe es mit zwei Händen probiert, aber mit den ganzen Auflagen, Tomaten nebst Gurken, war einfaches Burger Essen leider nicht möglich, so dass meine Begleiterin und ich primär mit Messer und Gabel gegessen haben, was aber dem Gesamtgeschmack nicht schadete.
Ganz im Gegenteil, der Gucomole Burger (8,90) ist sorgfältig zubereitet, ich darf probieren, nach Avocado und Urlaub erinnernd. Dazu als Gegenpart mein Cheeseburger, der Bacon perfekt angebraten. Mein Burger Brötchen, perfekt knusprig, ofenwarm, schön gebräunt, am Rande sogar mit leichtem Crunch. Besser geht es fast nicht. Dennoch, der Guocomole Burger scheint noch ein Tick besser zu sein. Die gewürfelten Avocado, scheint perfekt gereift zu sein, die selbst gemachte Soße dazu, die dem Burger eine überraschende Cremeigkeit und einen zusätzlichen Frischekick verleihen, das ist schon großes Burger Kino. Ein kleines Fest für #gaumencineasten die es sind, oder vielleicht noch werden wollen. Ach ja, die Patties waren beide zart rose im Innern, leicht medium. Auch gut: Als Beilage gibt`s neben Wellen Pommes (mein Favorit) für 1,90 extra, auch Potato Wedges (2,50), selbst hergestellte Süßkartoffel Pommes (nicht mein Ding) sowie ein knackfrischen Salat (siehe Guacomole Burger), genau das Ding meiner Begleitung.
Fazit:
Ein bisschen Zeit sollte der Gast mit einplanen, obwohl „Fast Food“ haben wir eine knappe halbe Stunde auf unsere Burger warten müssen. Wie es bei einem vollbesetzten Lokal ausschaut, herrje, das kann ich nur erahnen. Aber die Wartezeit lohnt sich. Vorübergehend Platz 1 :-)
Viel Spaß !!
Es ist ein ruhiger Samstag Mittag, für uns die beste Zeit in der Woche um Essen zu gehen. Keine gestresste Bürokraten, keine Snobs, die die goldene Regel nicht beachten, während des Essens nicht über Business zu sprechen. Snobs, was sind Snobs ? Die, die keine Auster öffnen ohne vorher anzuklopfen ? Die, die Toiletten Brille desinfizieren, obwohl sie im Stehen pinkeln ? Und was ist mit den Männern unter der Schöpfung ?
Ich komme vom Thema ab, meine Begleiterin und ich... mehr lesen
Der Mohr
Der Mohr€-€€€Bistro, Kneipe, Sky Sportsbar06221 6731312Untere Straße 5 - 7, 69117 Heidelberg
4.5 stars -
"3,2,1 Auf die Burger fertig los ! Wo gibt es den besten Burger 2019 ? Oder: Warum ein Politiker heutzutage viel einstecken muss …." DaueresserGK0712Es ist ein ruhiger Samstag Mittag, für uns die beste Zeit in der Woche um Essen zu gehen. Keine gestresste Bürokraten, keine Snobs, die die goldene Regel nicht beachten, während des Essens nicht über Business zu sprechen. Snobs, was sind Snobs ? Die, die keine Auster öffnen ohne vorher anzuklopfen ? Die, die Toiletten Brille desinfizieren, obwohl sie im Stehen pinkeln ? Und was ist mit den Männern unter der Schöpfung ?
Ich komme vom Thema ab, meine Begleiterin und ich
Wir haben im Vorfeld reserviert, angeboten werden an diversen Tagen im Monat das sogenannte After Work Dinner für 19,50 beinhaltet ein Glas Wein 0,1 ein Amouse Bouche sowie ein Hauptgang, sowie das 3 Gang After Work Dinner für 39,50. Schaut man auf die Speisekarte die alle 3 Monate wechselt, ist das ein richtiges Angebot. Vorspeisen von 12-24 Euro, Hauptgänge Fisch und Fleisch um die 30 Euro, Dessert um die 15 Euro. Aktuell stehen da: „Pfalz trifft Orient“ Pfälzer Rhabarber mit weißem Nougat und Sauerklee | Mandel-Ravioli im Shiso-Sud mit Eis von der weißen Valrhona Schokolade “Inspiration Almande“, gebranntem Mandel-Crumble und Ume Boshi-Espuma | Süße Caprese mit Rucola-Eis, Erdbeer-Carpaccio, frittiertem Seidentofu, Erdbeer-Parfait und Balsamico-Schaum.
Beim Eintreten in das Restaurant sind uns gleich die neuen Sitzbezüge ins Auge gestoßen, Wo ist nur meine 70er Jahre rote Leder Bestuhlung hin ? Mit hellbraunem Leder bezogen, müssen die Gäste nun Vorlieb nehmen (das gibt Abzug im Ambiente
Das Gesellschaftshaus ist seit Jahren im Espresso in der Rubrik Gourmet-Restaurant, allerdings ohne Stern. Sterneköche sind aber hier öfters zu Gast, Wohlfahrt, Sitter, Becker auch die Kochprofis haben hier schon mit gekocht. Der Michelin vergibt einen Teller, der Schlemmeratlas 2 Bestecke. Bei den letzten Besuchen gab es meist bei mir volle Punktzahl, gerade wegen des „geilen“ Dessert, ich sage nur Aphrodite, nachzulesen im >Guide Michelin<
Uns werden die Karten gereicht, neben dem 1 Gang Menü gibt es als Alternative das 3 Gang für 39 Euro. Wir entscheiden uns alle am Tisch für das 3 Gang Menü inkl. Wasser und Wein.
Gleich das Amuse Bouche lies mich an den drittletzten Besuch erinnern. Damals gab es Vitello Tonato, Paprika und Pfälzer Wan Tan. Angerichtet in einer asiatischen schwarzen Wok Pfanne, ganz feines Kalbsfleisch, die Sauce dazu köstlich. Heuer gab es in einer ähnlichen schwarzen kleinen Pfanne Roastbeef mit Salat und einer feinen Sauce. Das passte.
Ausgeschenkt wurde uns dazu ein weißer Bordeaux, der beim ersten Gang nochmals großzügig nach geschenkt wurde. Auch wurde immer wieder Wasser nach geschenkt, am Ende hatten wir 4 Flaschen Wasser getrunken, das Wasser ist in der Weinreise inkludiert (da sollten sich einige Restaurants mal eine Scheibe abschneiden)
Es kam der erste Gang.
Meeresfrüchte mit Mango und Tomaten. Joah, war ok. Kalte Garnele, dazu ein wenig Pulpo und eine kleines Scheibchen von einer Rolle mit Meeresfrüchte Füllung. War nett, nicht mehr. Mich störte, dass keine verschiedenen Temperaturen die einzelnen Komponenten hatten. Auch wurde mir nicht ganz klar, was uns der Küchenchef damit sagen wollte.
Danach kam der Hauptgang, meine Begleiterin hatte wie ich den knusprigen Lachs auf Melonen-Risotto.
Angeblich sollte die Kruste eine Thymian Kruste sein, hat mich aber mehr nach Parmesan erinnert, als nach Thymian. Hat aber ein super Crunch gehabt, feiner Parmesan Geschmack, auch der Lachs, schön glasig, saftig, ebenfalls das Melonen-Risotto ganz fein. Dazu gab es nochmals ein großzügig ausgeschenktes Glas weißer Bordeaux. Unsere Kollegen aus Viernheim entschieden sich für die mit Speck und Brot gefüllte Flugente, wildem Brokkoli, Enoki und Süßkartoffelpüree und waren voll des Lobes. Die Flugente hatte bestimmt einige Flugstunden absolviert, das Vogeltier schmeckte saftig, war medium rare zubereitet, am Ende schwamm der ganzen Entensaft auf dem Teller herum. Nichts für Veganer, und Gegner von Horror Geschichten. Zum Runterspülen gab es ein Pinot Noir. Der passte gut.
Das Dessert schwächelte wieder. Auch wenn unsere Kollegen aus Viernheim mit Begeisterung das Dessert vernichteten. Variation von der Kirsche
mit Mandel und Kaffee stelle ich mir anders vor, als ein Stück Donauwelle mit einer Kirsche dekoriert, etwas Mandel und Kaffee Gel. Das war es nämlich. Ich hätte mir da schon etwas mehr Vielfalt gewünscht. Gerade auch wegen den Vorbesuchen und den super Desserts. Ebenfalls gestört hat mich, dass vor unserer Hauptspeise uns wortlos Salz und Pfeffer, Öl und Bot weggenommen wurden, das geht normalerweise nicht, aber vielleicht hatten sie die Ständer für andere Tische benötigt, die Abendkarte wurde uns aus dem gleichen Grund aus der Hand genommen.
Fazit:
Für 39 Euro, 3 Gang plus 2 Weine und inkludiertem Wasser, immer noch ein Empfehlung, aber man merkt schon dass hier und da Potential eingespart wird. Schade !
Zur Info:
Mehr Bilder gibt’s unter :
Meiner Homepage www.dasGaumenKino.de
(die befindet sich noch im Aufbau, ich bitte einige fehlerhafte Prozesse zu entschuldigen) in der Rubrik Mannheim/Ludwigshafen mit Button zum Food Blog https://www.dasgaumenkino.de/ma-lu
Wir haben im Vorfeld reserviert, angeboten werden an diversen Tagen im Monat das sogenannte After Work Dinner für 19,50 beinhaltet ein Glas Wein 0,1 ein Amouse Bouche sowie ein Hauptgang, sowie das 3 Gang After Work Dinner für 39,50. Schaut man auf die Speisekarte die alle 3 Monate wechselt, ist das ein richtiges Angebot. Vorspeisen von 12-24 Euro, Hauptgänge Fisch und Fleisch um die 30 Euro, Dessert um die 15 Euro. Aktuell stehen da: „Pfalz trifft Orient“ Pfälzer Rhabarber mit... mehr lesen
Gesellschaftshaus der BASF
Gesellschaftshaus der BASF€-€€€Restaurant06216078888Wöhlerstraße 15, 67063 Ludwigshafen am Rhein
4.0 stars -
"Erneuter Besuch im BASF Gesellschaftshaus - dieses Mal gibts kleine Abzüge im "neuen" Ambiente und im finalen Gang" DaueresserGK0712Wir haben im Vorfeld reserviert, angeboten werden an diversen Tagen im Monat das sogenannte After Work Dinner für 19,50 beinhaltet ein Glas Wein 0,1 ein Amouse Bouche sowie ein Hauptgang, sowie das 3 Gang After Work Dinner für 39,50. Schaut man auf die Speisekarte die alle 3 Monate wechselt, ist das ein richtiges Angebot. Vorspeisen von 12-24 Euro, Hauptgänge Fisch und Fleisch um die 30 Euro, Dessert um die 15 Euro. Aktuell stehen da: „Pfalz trifft Orient“ Pfälzer Rhabarber mit
Geschrieben am 06.06.2019 2019-06-06| Aktualisiert am
20.06.2019
Besucht am 25.12.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Noch ein paar Worte zu Weihnachten 2018. Wir hatten keinerlei Interesse auf Mainstream Trubel in Mannheim, Geschenke kaufen iss nicht bei uns, da warten wir auf Ostern. Hab mich eh als Schüler im Teenageralter von knappen 9 Jahren immer gefragt: warum an Ostern 3 Wochen Ferien und an Weihnachten nur 2 ? Hätte ich wohl im Religionsunterricht besser aufgepasst, anstatt mir die BRAVO unter der Schulbank durchzulesen.
Wir wollten uns an Weihnachten ein paar Tage verwöhnen lassen, daher buchten wir in der >Zugbrücke< für 2 Nächte mit Wellness-Anwendungen. Das BREXX gehört quasi zu dem Hotel dazu, ist aber in einem Nebengebäude untergebracht, genauer gesagt, in dem Gebäude in der die Erste Herrenmannschaft der "TTC Zugbrücke Grenzau" in der Tischtennis Bundesliga ihre Heimspiele austragen. Wenn man mal Lust auf eine Trainingstunde mit einem Profi hat, kann man das gerne buchen.
Nach einem ersten Umsehen - wir hatten eingecheckt und informierten uns direkt im Hotel, ob das "Essen" im BREXX auch genießbar sei. Die Rezeption meinte "wenn Sie nicht reserviert haben, könnte es eng werden".
So eng war es dann doch nicht, wir bekamen noch einen netten Tisch im Lokal inneren, die schönen Tische, wo das Licht etwas gedimmter strahlte bzw mit Blick auf die modern und monströs wirkenden Bowlingbahnen, diese waren alle reserviert. Das BREXX macht schon Eindruck zudem hat man sich hier gleich mehrere USP`s gesichert, aus Neapal habe man einen Spezialisten einfliegen lassen, Stefano Ferrari glaube ich, hieß der. Eigens für den Bau
des BREXXischen Kuppelofen`s. In der wurde dann genau 90 Sekunden bei 485 Grad unsere Pizza mit Schinken und Champignons gebacken, wie genau die hieß, weiß ich leider nicht mehr. Allerdings mit knappen 13 Euro nicht gerade "salzfrei" kalkuliert, daher teilten wir uns eine Mafiatorte
(am Abend sollte es noch lecker Essen geben).
Kurz erinnernd:
Hammer !!
Ich weiß nur noch, dass die Pizza abgöttlich/außerirdisch gut geschmeckt hat. Der Käse war eine Art Creme Fraiche mit fluffigem, zerlaufenem feinen Käsedingens im Mund. Der Schinken (Bio), dezent im Geschmack aber unheimlich saftig und nicht wie ein Fremdkörper auf der Zunge und am Gaumen. Auf der Pizza waren unterschiedliche Pilze drauf, das ganze wunderbar ausbalanciert - Referenzklasse ! Der Boden wunderbar weich und knusprig zugleich, ich weiß nicht wie man das beschreiben soll. Der Rand des "italienischen Saucenbrotes" hatte es in sich - ein noch nie erlebtes Geschmackserlebnis bis dato.
Das BREXX wirbt übrigens mit dem Slogan " Pizza. Mit Seele. Und leider lecker.", dem ist nichts hinzu zufügen. Dazu trank ich ein erfrischendes Weizen, das war sehr spritzig, welches mit knappen 5 Euro auf der Rechnung inhaberfreundlich boniert wurde, so blieb es dann doch bei zwei "Halben". Am nächsten Tag schauten wir wieder ins BREXX rein, da entschied ich mich für den Durst für eine kleine Bier Reise. 3x Bier aus dem Fass. Mir ist nur das Lagerbier in Erinnerung geblieben, leider probierte ich das zuerst, das war schön rund, süßlich, irgendwie nach Honig erinnernd. Die anderen beiden Bierchen waren nicht so mein Geschmack, daher weiß ich jetzt auch nicht mehr wie die hießen. Meine Begleitung entschied sich für einen Milchkaffee und den CHOCOLATE SHOCK (leider kein Bild) eine Süße Pizzarolle mit dunkler Schokolade (Nutella), Kirschen und gerösteten Haselnüssen. Zur Verwunderung war das ein richtiger Ring, gefüllt mit warmer Schokolade und Kirschen. Leider mit Suchtfaktor.
Noch ein paar Worte zu Weihnachten 2018. Wir hatten keinerlei Interesse auf Mainstream Trubel in Mannheim, Geschenke kaufen iss nicht bei uns, da warten wir auf Ostern. Hab mich eh als Schüler im Teenageralter von knappen 9 Jahren immer gefragt: warum an Ostern 3 Wochen Ferien und an Weihnachten nur 2 ? Hätte ich wohl im Religionsunterricht besser aufgepasst, anstatt mir die BRAVO unter der Schulbank durchzulesen.
Wir wollten uns an Weihnachten ein paar Tage verwöhnen lassen, daher buchten wir in... mehr lesen
4.0 stars -
"Weihnachten 2018 in Grenzau - Part 1: Das BREXX bietet seinen Gästen "haus"gemachtes Craftbeer und "handmade" Pizza ! Empfehlung !!" DaueresserGK0712Noch ein paar Worte zu Weihnachten 2018. Wir hatten keinerlei Interesse auf Mainstream Trubel in Mannheim, Geschenke kaufen iss nicht bei uns, da warten wir auf Ostern. Hab mich eh als Schüler im Teenageralter von knappen 9 Jahren immer gefragt: warum an Ostern 3 Wochen Ferien und an Weihnachten nur 2 ? Hätte ich wohl im Religionsunterricht besser aufgepasst, anstatt mir die BRAVO unter der Schulbank durchzulesen.
Wir wollten uns an Weihnachten ein paar Tage verwöhnen lassen, daher buchten wir in
Geschrieben am 03.06.2019 2019-06-03| Aktualisiert am
16.06.2019
Besucht am 12.05.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 74 EUR
Vor ein paar Wochen hatte ich einem Vereinskollegen mitgeteilt, dass ich vermehrt nur noch gute und sehr gute Besuche bei Lokalen hier bei Gastroguide hochladen möchte. Aber es kommt dann immer anders als man will ...
Wir hatten Wochen vorher für den Muttertag reserviert, das Telefonat wie immer freundlich und sympathisch mit den Inhabern. "Man werde uns einen schönen Tisch gerne vorbereiten, bei schönem Wetter gerne draußen". Am Muttertag angekommen, mussten wir uns an einen großen Tisch mit dran setzen. "Wir haben draußen für Sie reserviert" kurz die Begrüßung. Allerdings regnete es und es war ungemütlich kalt dazu kam noch (für den eiligen Leser), dass es meine geliebte Dioni Pfanne (saftiges Nackensteak, Rumpsteak, Gyros Sauce Holland. und Bratkartoffeln) es nicht gab.
Noch ein paar Wort zum Ambiente: Generell geht es innen rustikal, konservativ mit viel dunklem Holz gepaart mit einigen wenigen mediterranen Farben zu. Von fast allen Plätzen hat man Sicht auf den Rhein, die Fenster sind mehr als großzügig. Auf den Tischen stehen Stoffservietten, Gläser für Wein und Wasser. Zur Auswahl heute standen diverse Gerichte, heute am Muttertag eine >abgespeckte< Karte. Hilfreich wäre eine Info dazu bei der Reservierung gewesen. Auch die Begrüßung "man habe heute draußen mit uns gerechnet. In 90 Minuten erwarten wir an ihrem Tisch eine große Gruppe" - hat mit dem ausgemachten am Telefon "Wir werden für sie einen netten Tisch eindecken" (immerhin hat die Familie hier "Goldene Hochzeit gefeiert mit allem drum und dran) nicht viel Gemeinsamkeit.
Gewählt habe ich einen Herkules Spieß, angelacht hat mich fast gar nichts. Von der Menge ausreichend maximal für Herkules Sohn. 4 winzig kleine Bröckchen Fleisch
Qualität des Fleisches sehr gut, aber für 16,90 Euro erwarte ich mindestens 300-400 Gramm Schweinefleisch (kein Rind, kein Kalb, kein Lamm). Da stimmt das Verhältnis nicht. Vorab gab es einen trostlosen Beilagensalat,
herbes Dressing, herber Salat, da konnte auch die Säure im Dressing nicht viel retten. Das Dressing einfach drüber gekippt, nicht wirklich rund angemacht.
Klagen kamen von den beiden Damen bei mir am Tischende zwar nicht, sie waren mit den Hauptspeisen zufrieden, gerade der Metaxaspieß hat der Schwiegermutter gemundet, allerdings meinte auch sie, für das Geld zu kleine Portionen. Aber nicht die beiden Damen verfassen hier die Rezi sondern Mannheim`s Daueresser Nummero Uno :-)
Die Peperoni waren dieses Mal o.k. in Ordnung. 7,80 Euro waren die mit dem "einfachen Brot", auch wenn sie sehr scharf mit Öl und Knoblauch angemacht waren, zu Inhaber freundlich kalkuliert. Dazu gab es ein Kleckser Tsatsiki, sowie ein Körbchen mit normalen Weißbrot. Schön an gegrillt und mit frischen Kräutern eingepinselt, so wie wir das hier immer gewohnt waren, dieser Prozess gehört leider der Vergangenheit an. Einigen an unserem Tisch blieb etwas die Luft weg (nicht wegen der Schärfe sondern wegen des belanglosen Weißbrotes) als uns wortlos das aufgeschnittene Weißbrot serviert wurde.
Hefebier Paulaner 0,5 für 4,20 der Lage direkt am Rhein auf der Schindkaut geschuldet, wussten wir vorher ( waren bis zu diesem Besuch Stammgäste, aber seit 14 Monaten nicht mehr hier gewesen), aber 4,80 Euro für eine 0,4 er Cola sind nicht nachvollziehbar. Beim Studieren der Getränkepreise blieb gerade meiner Frau die Luft weg (ich war kurz davor aufzustehen und zu gehen) auch hatten wir bei dem Besuch nicht das Gefühl "willkommen zu sein".
Wir wurden mehrmals informiert, dass 90 Minuten später die nächsten Gäste kommen, daher machen wir jetzt eine größere Pause (so ein, zwei Lichtjahre) mit dem Dioni. "Essen auf Zeitdruck" ist nichts für uns - da rettete auch der Spruch "sie können sich ruhig ein wenig Zeit lassen, wir haben jetzt umdisponiert, für die Gäste um 14 Uhr haben wir einen anderen Tisch vorbereitet".
Fazit:
Wir werden in Zukunft auch umdisponieren. Keine Empfehlung !!
Vor ein paar Wochen hatte ich einem Vereinskollegen mitgeteilt, dass ich vermehrt nur noch gute und sehr gute Besuche bei Lokalen hier bei Gastroguide hochladen möchte. Aber es kommt dann immer anders als man will ...
Wir hatten Wochen vorher für den Muttertag reserviert, das Telefonat wie immer freundlich und sympathisch mit den Inhabern. "Man werde uns einen schönen Tisch gerne vorbereiten, bei schönem Wetter gerne draußen". Am Muttertag angekommen, mussten wir uns an einen großen Tisch mit dran setzen. "Wir... mehr lesen
Dioni - Zur Schindkaut
Dioni - Zur Schindkaut€-€€€Restaurant, Catering, Biergarten06218628684Schindkautweg 16, 68199 Mannheim
2.0 stars -
"Angepasste deutsch-griechische Gerichte zum Muttertag, da würde sich die Mutter von der Mutter wohl im Grabe umdrehen - Dioni auf der Schindkaut ? Keine Empfehlung !!" DaueresserGK0712Vor ein paar Wochen hatte ich einem Vereinskollegen mitgeteilt, dass ich vermehrt nur noch gute und sehr gute Besuche bei Lokalen hier bei Gastroguide hochladen möchte. Aber es kommt dann immer anders als man will ...
Wir hatten Wochen vorher für den Muttertag reserviert, das Telefonat wie immer freundlich und sympathisch mit den Inhabern. "Man werde uns einen schönen Tisch gerne vorbereiten, bei schönem Wetter gerne draußen". Am Muttertag angekommen, mussten wir uns an einen großen Tisch mit dran setzen. "Wir
Besucht am 01.06.2019Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 89 EUR
Fast 12 Jahre hat es gedauert, bis wir endlich das Akropolis in Lingenfeld besuchen sollten. Die Geburt meiner Nichte vor 6 Wochen geschuldet, reservierten wir vor Wochen für Samstagabend einen Tisch. Laut "Google" Kritiken geht hier gerade am Wochenende überhaupt ni"gs" ohne Reservierung.
Das griechische Top-Lokal ist nicht für das Fußvolk prädestiniert. Einfach mal dran vorbei laufen iss nicht. Es sei denn, man(n) macht eine Outdoor Rallye irgendwo um Germersheim herum oder man besucht die Lingenfelder Sportanlagen, nicht mal unser Navi hat die Adresse gefunden.
Schwierig auch im Vorfeld sich ein Bild zu machen, eine Homepage gibt es nicht, hier scheint man der Mundpropaganda zu vertrauen, aber damit macht man sicherlich nichts verkehrt. Anstatt Medienberatern Geld in den Arsch "zu blasen", werden die Teller mit Qualitätsfleisch vollgepackt, hungrig und unzufrieden sollte an diesem Abend keiner das Akropolis verlassen.
Auf einem verblichenen Restaurant Portal hatte ich einst zwei mal die Empfehlung bekommen, bei etwas großzügigerem Hungergefühl, das Akropolis in Lingenfeld zu besuchen. Das haben wir gestern also getan und schon der erste Eindruck von draußen war gut.
Auf dem Parkplatz standen fast nur "gute Autos" herum, unser sportlicher Franzose und der frisch polierte SUV (gestern hatte man sich für den in der Sonne blau reflektierenden Q5 entschieden) verschönerten hier das Bild. Wir mussten einige Treppen hinauf steigen um in das Restaurant zu kommen. Ob es für Rollstuhlfahrer einen Lift gibt, kann ich nicht sagen, ich denke aber nicht.
Oben angekommen, sah man eine weiße edel wirkende Mauer vor dem eigentlichen Gastraum. Der Gastraum selber sehr hochwertig eingerichtet. Große weiße Steinsäulen, an der Wand ein Stein-Bild
die waren aus Echt-Stein, was mein PKE Meter auch sofort bestätigte. Der PKE Meter gehört übrigens zur einfachen Gastroguide-Ausstattung. Ich hatte gestern das von Mattel, welches im Jahre 2010 hergestellt wurde, dabei. Das 19 er Modell liegt noch eingepackt bei mir daheim (es projektiert dann bei positivem Signal den Geist auf die Wand).
Bevor jetzt einige fragen, was denn ein PKE Meter ist, hier die Erklärung: Ein Gerät zum aufspüren von Psycho-Kinetischer Energie (PKE), es piepte (immer bei Stein), aber es wurden dann doch keine Geister erkannt. Diese fehlten wohl auch komplett bei den Inhabern, als diese vor zig Jahren die Karte zusammenstellten. Frei "Von allen guten Geistern verlassen", die Preise auf den ersten und zweiten Blick, alles sehr fair und Gästefreundlich kalkuliert. Cola 0,4 2,50, Paulaner vom Fass 0,5 3 Euro, Lammlachse (300 Gramm) 16 Euro, Argentinisches Rumpsteak 350 Gramm 17 Euro. Die Fleischplatten, für eine Person um die 13 Euro, die "Spezial Platten" für zwei Personen gingen ab 30 Euro los, diese hatten zudem einen Spezial Beilagensalat, Tsatsiki und Metaxa Sauce inklusive.
Meinem Vater und dessen Frau waren mehr auf Lamm eingestellt, meiner Frau gefiel die Helena Platte, ich hätte gerne die Akropolis Platte gehabt, allerdings stand die "ab zwei Personen" in der Karte. Bei der Bestellung fragte ich nach, das ginge auch ab einer Person zum halben Preis. Perfekt, Sonderwünsche kein Problem im Akropolis in Lingenfeld, das Mekka der Angler in der Vorderpfalz. Der Lingenfelder Altrhein liegt östlich der gleichnamigen Ortsgemeinde, der Altarm des Rheins ist hier mit den Baggerseen Kief und Schäfer verbunden. Nimmt man die Baggerseen heraus, hat der Lingenfelder Altrhein eine Größe 59 Hektar Hier können fast alle im Rhein heimischen Fischarten gefangen werden.
Viel Fisch gab es auch in der Karte, um uns die Wartezeit auf die bestellten Speisen zu verkürzen, gab es 4 Eis gekühlte Ouzo vorab. Gerade gestern bei den Temperaturen um 30 Grad eine Wohltat, schwitzen war vorprogrammiert, hätte ich doch mein Wenger-Taschenmesser, mit der integrierten Akku-Kühl Box und Sitzfläche für zwei Personen mitgenommen .
Es werden die Salate auf der Sommerterrasse serviert, wir sitzen unter großen grünen Eichbaum-Schirmen, im Hintergrund plätscherte es. Dreimal normaler Beilagensalat, einmal Beilagensalat spezial,
mit weißen und roten Bohnen, extra Gurken sowie einem gefüllten Weinblatt nebst Tsatsiki.
Hat gut geschmeckt, auch die anderen am Tisch waren sehr zufrieden. Inzwischen wurde mein leeres Paulaner mit einem vollen ausgetauscht, das ganze Servicepersonal sehr aufmerksam und griechisch-freundlich. Uns wurden dann die Fleischplatten bzw Pfanne serviert. Eines der Highlights heute, das Tiganaki Pfännchen.
3 sehr große Lammachse, irgendwo zwischen 300 und 350 Gramm liegend, in einer feinen Metaxasauce und Schafskäse, für 16,90 fast schon günstig. Die Lammlachse zart rosa, saftig, schmeckten sogar eine dreiviertel Stunde später noch im kalten Zustand meiner Frau sehr gut, sie probierte die Lachse Schluß endlich noch, als mein Vater am Kämpfen mit der Portion war. Die Frau zur Seite des Vaters meines Bruders war auch schon nach den ersten Bissen und probieren ihres Olympia Tellers
voll und ganz zufrieden "das schmeckt mir besser als bei den Griechen in Kuhardt und Rülzheim, das schmeckt hier saftiger und würziger" ihre Worte (zudem günstiger Anmerkung der Redaktion). Der Olympia Teller beinhaltete Leber, gefüllte Weinblätter, Suzuki (nicht Subaru), Mund fein geschnittenes Gyros vom Drehspieß und zwei sehr heiß gegrillte Lammkoteletts. Dazu gesellten sich Pommes Frittes und in fruchtiger Tomatensauce badender Reis. Tante Helena
Tante Helena grüßte mit Suzuki (nicht Subaru und auch kein Mitsubishi), zwei Lammkoteletts und einem Suflaki. Alle Fleischkompenenten sehr gut gewürzt, saftig, nicht tot gebraten - ausgezeichnet. Olympia Teller 13,50, Helena Teller 13,10 auf der Rechnung boniert.
Meine Spezialplatte in Form von "Akropolis Platte" >in weißem Stein gemeiselt<
und mit 18,50 auf der Rechnung boniert. Ungelogen mit dem höchsten Fleischgewicht in der Runde bei unserem abendlichen kulinarischen Vier-Kampf und hatte die Wettbewerbe: bezwingen des 120 Gramm Rumpsteaks, welches zart rosa gebraten war. 150 Gramm Geflügel-Filet-Steak (gefühlt 250 Gramm, eine große Scheibe und fast 2cm dick, aber super im Geschmack und gut gewürzt), Gyros vom Drehspieß und sicher das Highlight ein Filetspieß vom Schwein. Zart rosa gegrillt, mega saftig und vom Geschmack her das Highlight auf der Platte. Beim Beißen der großen Filet-Stücke spritzte der Fleischsaft mir direkt in den Rachen, super Qualität. Aber auch das Geflügel-Filet-Steak (ich mag eigentlich keine fliegende Tiere essen) überzeugte mich. Eine ausgezeichnete Metaxasauce, gut frittierte Kroketten und ein feiner extra gereichter Tsatsiki rundete die 5 Sterne* "High End" Platte ab.
Auf Nachfrage erklärte mir der Kellner, dass die Platten ab zwei Personen mindestens 750-800 Gramm Fleisch, bei einer Person mindestens 400 Gramm haben. Sicher kein großes XL Essen, wobei so ein "Gyros, Rumpsteak, Filetspieß" Dreikampf einen Beamten mehr fordern kann als sein Tages Dreikampf " knicken, lochen und abheften".
Nach dem Bezahlen gab es noch einen Minicocktail aufs Haus und wir alle am Tisch waren sicher, in naher Zukunft bald wieder einkehren zu wollen.
Beim nächsten Mal aber bitte dann keine Kinderportionen !! Empfehlung !!
Fast 12 Jahre hat es gedauert, bis wir endlich das Akropolis in Lingenfeld besuchen sollten. Die Geburt meiner Nichte vor 6 Wochen geschuldet, reservierten wir vor Wochen für Samstagabend einen Tisch. Laut "Google" Kritiken geht hier gerade am Wochenende überhaupt ni"gs" ohne Reservierung.
Das griechische Top-Lokal ist nicht für das Fußvolk prädestiniert. Einfach mal dran vorbei laufen iss nicht. Es sei denn, man(n) macht eine Outdoor Rallye irgendwo um Germersheim herum oder man besucht die Lingenfelder Sportanlagen, nicht mal unser Navi... mehr lesen
5.0 stars -
"Akropolis - der Kultplatz mit den wichtigsten Heiligtümern heute: erfolgreiches bezwingen der Fleischhügel in der > 400 Gramm Klasse !!" DaueresserGK0712Fast 12 Jahre hat es gedauert, bis wir endlich das Akropolis in Lingenfeld besuchen sollten. Die Geburt meiner Nichte vor 6 Wochen geschuldet, reservierten wir vor Wochen für Samstagabend einen Tisch. Laut "Google" Kritiken geht hier gerade am Wochenende überhaupt ni"gs" ohne Reservierung.
Das griechische Top-Lokal ist nicht für das Fußvolk prädestiniert. Einfach mal dran vorbei laufen iss nicht. Es sei denn, man(n) macht eine Outdoor Rallye irgendwo um Germersheim herum oder man besucht die Lingenfelder Sportanlagen, nicht mal unser Navi
Geschrieben am 28.04.2019 2019-04-28| Aktualisiert am
28.04.2019
... nicht die für uns immer wieder erlebten Nichtvollziehbaren-Spielregeln der Inhaber wären. Aber wo gehobelt wird, da fallen Spähne.
Wir sind auf der Durchreise und wir haben uns als Limit gesetzt nicht mehr als 5 Euro für ein nettes Mittagessen auszugeben. Nach kurzer Recherche wird uns schnell klar, für 5 Euro wird es wohl in der letzten Planstadt Deutschlands nichts werden mit "Mittagstisch" Also kurz unseren Reserve-Bunker angeschaut. Siehe da: Noch ein Euro gefunden!! Und auf einmal spriesen nur die Mittagspausen Angebote auf der noch ausbaufähigen Karlsruher Mittagstischseite. Alte Bank, ein paar bekannten Lokalitäten und zwei neue asiatische Gesichter. Wir sehen uns schon bei Dim Sum als ich lese "3 Gang - lecker Kalb mit selbst gemachten Knödel" mal wieder im Stövchen.
Das Stövchen zu meiner Zeit, als ich meine Banklehre gemacht habe, schon damals eine Institution. In der Gegenwart hat sich das Stövchen zu einem richtigen Restaurant mit Wohlfühl-Charakter gemausert, wahrscheinlich wegen den sehr günstigen Preisen. Hier ist der Euro nicht zum Teuro geworden.
Wir schlendern an diesem warmen Spät-Sommertag durch Karlsruhe und haben Hunger, obwohl, Hunger nicht wirklich. Aber Lust was zu Trinken . Eine Kleinigkeit essen , dazu 2,3 gekühlte Bierchen.
Angekommen waren wir überrascht, vom Eindruck her "Studenten" frühstücken noch. Es ist halb 12, ich bestelle ein frisches gezapftes Hefe Bierchen. "Erst um 12, nachdem unser Frühstück beendet wird" ah ha. Also ist das Zapfen von Bier abhängig vom Frühstück. In Karlsruhe trinkt man Kaba zur Weißwurst und süßem Senf. Ich war etwas genervt und auch angefressen. Hätte schon gerne ein, zwei "Halbe" wie der Bayer gerne sagt, getrunken. An diversen Tagen gibt es verschiedene Bierangebote, so zB der Montag, jedes Bier auf der Karte in 0,1 Probiergläser für 90 Cent. Aber erst um 12.01 Uhr. Steht leider nicht dabei.
Der Innenraum ist typisch für ein Karlsruher Lokal. Viele Blechschilder und Verweise auf regionale Feste, dennoch gemütlich und einladend. Auch die Toiletten machen einen sauberen und gepflegten Eindruck. Immer wieder tragen die Bedienungen gut ausschauende Flammkuchen auf größeren dünnen Holzbrettchen an uns vorbei. Wir lesen auf einer Tafel: "Tagesflammkuchen - Teufel mit Pep für 4,80". Wir schauen auf die Uhr - es ist kurz vor 12 Uhr und wir winken die Bedienung her. Ein Hefebierchen und zwei Mal das Kalbsmenu. Meine Frau hatte zuvor ihre Saftschorle bekommen,
Unsere Suppe wird serviert. Fruchtiger, tomatiger Geschmack. Gut gebunden, guter Beginn. Nach der Suppe werden die Teller mit dem Kalbsgulasch serviert. Eine etwas bessere "Senioren-Portion", das saftige und gut gemachte Gulasch übersichtlich. Überhaupt nicht übersichtlich die herrlich selbst gemachten Semmelknödel. Fluffig. Am Ende konnte man noch ein paar Stücke schön mit der Sauce vermengen, in der Pfalz sagt man auch "gedunngte Knepp". Am Ende konnten wir uns von der Theke ein Dessert Glas holen. War eine nette Creme, hatte mich stark an die Paradies Creme von meiner Oma erinnert. Bei Oma gab es immer Paradies Creme. Und bei Oma hat es auch immer geschmeckt.
Genau wie im Stövchen, und unser Mittagsbudget von (5+1)= 6 Euro (exklusiv Getränke) pro Person wurde nicht überzogen. Selten für 5,90 so gut gegessen. Aber die Karlsruher Schwaben sind ja für ihre Sparsamkeit bekannt. Oder sind dass die Stuttgarter?
Empfehlung!!
... nicht die für uns immer wieder erlebten Nichtvollziehbaren-Spielregeln der Inhaber wären. Aber wo gehobelt wird, da fallen Spähne.
Wir sind auf der Durchreise und wir haben uns als Limit gesetzt nicht mehr als 5 Euro für ein nettes Mittagessen auszugeben. Nach kurzer Recherche wird uns schnell klar, für 5 Euro wird es wohl in der letzten Planstadt Deutschlands nichts werden mit "Mittagstisch" Also kurz unseren Reserve-Bunker angeschaut. Siehe da: Noch ein Euro gefunden!! Und auf einmal spriesen nur... mehr lesen
4.0 stars -
"Das Karlsruher Stövchen - dieses Mal gezielt ausgesucht - Klasse Preise für die Essen, wenn.." DaueresserGK0712... nicht die für uns immer wieder erlebten Nichtvollziehbaren-Spielregeln der Inhaber wären. Aber wo gehobelt wird, da fallen Spähne.
Wir sind auf der Durchreise und wir haben uns als Limit gesetzt nicht mehr als 5 Euro für ein nettes Mittagessen auszugeben. Nach kurzer Recherche wird uns schnell klar, für 5 Euro wird es wohl in der letzten Planstadt Deutschlands nichts werden mit "Mittagstisch" Also kurz unseren Reserve-Bunker angeschaut. Siehe da: Noch ein Euro gefunden!! Und auf einmal spriesen nur
Besucht am 06.02.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Das Suvia Asia verfolge ich seit der Eröffnung im März 2018. Vor einigen Wochen sollte es also sein, ich verabrede mich mit "Sushi Experte" Heiko und wir fahren in der Mittagszeit mit der Straßenbahn Richtung Planetarium. Der Hype um das Lokal ist groß, große Menschenmassen drängen um die Mittagszeit in das "Ecklokal" in der Schwetzingervorstadt.
Wir folgen den Massen und werden drinnen von zwei "Jeshekoki" empfangen, sie geben uns zwei sehr abgegriffenen Karten. Die beinhalteten MIttagskarte als auch alternative Gerichte, die wohl auch am Abend ihre Gültigkeit haben.Insgeheim hatte ich mich schon auf >Krabben-Nuggets mit Krabboketten< und dreierlei Soßen entschieden. So kenne ich das vom Neustädter und Landauer Kochlöffel, ne, eine unverkrampfte 20er Box Fingerfood mit 3 Klasse Soßen. Aber ein einfaches Gericht wie Krabben Nuggets kennt das Suvi (leider) nicht. Alles steht irgendwie doppelt. Ying und Yang. Süß und Sauer. Krieg und Frieden. Wir schauen uns um, Einrichtung und Dekoration eine Mischung von modern mit Asia Touch gemixt mit der neuen Mömax Eckbank für das "lifestyle" Esszimmer. Im Hintergrund spielt eine Mahjong Musik, allerdings ist es im Lokal so laut, dass wir uns schon etwas lauter "anbrüllen" müssen. Die Tische stehen sehr, sehr eng aneinander, mit dem Vorteil dass die Gäste auch ja jedes Wort vom Nachbartisch mitbekommen. in der Küche geht es zack zack zu, wir haben freien Blick hinein.
Die Mittagskarte bietet einige "Boxen" zB 4x Kamikaze Rolls und 6xAvocado Maki, keine Ahnung was das ist, leider steht da auch keine Erklärung bei. Ich sehe am Nachbartisch eine Box mit gebackenem Etwas, dazu eine gelbliche Soße mit Reis und ein paar Würfel mit Vogelfutter. Ich zeige unserer Bedienung auf das Gericht er meint " mahjong kadscha " oder so was in der Art. Es soll wohl so viel heißen wie "jawohl, gerne machen wir das frisch für sie", denkste.
Nach drei bis vier Minuten nach der Bestellung bekomme ich meine Mittagsbox serviert.
"Suvi Bento Nummel dlei - Tschicken Temula mit Mango Soße, 6 Mal Maki und Salat der Saison und einen Loffel voll Leis" Duftete super, der Salat mit einer noch nie gesehenem Dressing erlebt. Schmeckte gut. Auch die Sushi waren so schlecht nicht, allerdings habe ich da überhaupt keine Referenz. Richtig gut hat mir das Tschicken Temula geschmeckt. Dazu gab es ein Hefeweizen für knappe 5 Euro. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass die >Suvi Bento Boxen <schon vorgewärmt würden, für die MIttagszeit, damit es schneller geht. Ich hätte gerne mit meinem Kollegen zusammen gegessen, allerdings ließen die Servicekräfte die vorausschauenden dazugehörigen Kenntnisse vermissen.
Mein Kollege hat sich nichts destotrotz für das "volle Mittagsprogramm" entschieden.
Ich weiß leider nicht mehr wie die ganzen Maki`s und Rolli`s hießen, ich weiß nur noch das einige wenige lauwarm waren, da sie frisch frittiert wurden. Schmeckte wirklich gut, hab auch zwei ab bekommen. Kostenpunkt: irgendwas um die 30 Euro. Mein Kollege meinte "joah, hier können wir mal wieder herkommen, gerne auch abends"
Für mich wird es wohl bei dem einzigen Besuch bleiben, ich hatte 30 Minuten nach dem Essen schon wieder Hunger, diese Mittagsboxen wohl mehr "Schein als Sein". Genau wie "Ying und Yang", oder "Süß und Sauer"oder "Hund und Katze" !!
Fazit:
Für Fans der fernöstlichen Kampfkunst bestimmt eine Alternative in Mannheim.
Das Suvia Asia verfolge ich seit der Eröffnung im März 2018. Vor einigen Wochen sollte es also sein, ich verabrede mich mit "Sushi Experte" Heiko und wir fahren in der Mittagszeit mit der Straßenbahn Richtung Planetarium. Der Hype um das Lokal ist groß, große Menschenmassen drängen um die Mittagszeit in das "Ecklokal" in der Schwetzingervorstadt.
Wir folgen den Massen und werden drinnen von zwei "Jeshekoki" empfangen, sie geben uns zwei sehr abgegriffenen Karten. Die beinhalteten MIttagskarte als auch alternative Gerichte, die... mehr lesen
Suvi Asia Deli
Suvi Asia Deli€-€€€Restaurant062143053712Seckenheimer Str. 95, 68165 Mannheim
3.0 stars -
"Das Auge isst mit, der Bauch leider auch - nach 60 Minuten hatte ich schon wieder Appetit oder: Suvi Bento Nummel dlei - Tschicken Temula mit Mango Soße, 6 Mal Maki und Salat der Saison und einen Loffel voll Leis" DaueresserGK0712Das Suvia Asia verfolge ich seit der Eröffnung im März 2018. Vor einigen Wochen sollte es also sein, ich verabrede mich mit "Sushi Experte" Heiko und wir fahren in der Mittagszeit mit der Straßenbahn Richtung Planetarium. Der Hype um das Lokal ist groß, große Menschenmassen drängen um die Mittagszeit in das "Ecklokal" in der Schwetzingervorstadt.
Wir folgen den Massen und werden drinnen von zwei "Jeshekoki" empfangen, sie geben uns zwei sehr abgegriffenen Karten. Die beinhalteten MIttagskarte als auch alternative Gerichte, die
Geschrieben am 17.04.2019 2019-04-17| Aktualisiert am
17.04.2019
Besucht am 28.03.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 64 EUR
Für unseren ersten Abend hatte ich zwei Favoriten fürs Abendmahl vorab herausgesucht, aber jeweils nach einem kurzen Anruf sah ich uns dann schon entfernt an der Mosel sitzen mit einer „ to go Pizza“, aber es sollte dann doch anders kommen. Schnell noch in Gastroguide geschaut, und auf einmal kam doch schon etwas Licht ins dunkel gepflasterte ….
Wir fuhren unseren Flitzer entlang der Mosel, Ziel war die Burgstraße, und die Fahrt führte uns in ganz enge und absenteurlichwirkende Gassen bis wir endlich, etwas abseits unseren Wagen an eine alte Mauer aus dem 17 Jahrhundert parken konnten. Unser Plan war einfach. An jedem Restaurant ganz unverkrampft fragen ob es zur späten Stunde, kurz vor 19:30 Uhr für uns hungrige Mäuler noch was zu futtern gibt. Und siehe da, im dritten Lokal, im Alt Bernkastel, zeigte man uns gleich einen schönen Platz direkt in einer gemütlichen Ecke mit Blick hinter die Theke und ins offene Restaurant.
Die flinke und sympathische Bedienung empfahl uns direkt die Tagessuppe, eine Brokkoli Suppe (bähh, auch Winterblumenkohl genannt), wir schauten dann doch lieber in die Karte rein. Die las sich ausgesprochen gut. Als Durstlöscher dann, gerne auch auf neudeutsch: "Aperitif", gab es ein frisch gezapftes Hefe-Bierchen. Natürlich hatte ich mich schon im Vorfeld über das Speisenangebot des “Alt Bernkastel informiert. Einer meiner Favoriten-Guides empfahl mir spontan zum Winzersteak, das sie hier ganz besonders gut hinbekommen würden. Neben dem Winzersteak vom Bio Schwein, seien auch noch die Schweineschnitzel nicht zu verachten. In drei (Pfeffer, Wiener Art und Bert) verschiedenen Ausführungen waren sie dann auch in der Karte vertreten. Neben Pommes Frites, Bratkartoffeln und Band-Nudeln komplettierten Scholes die Beilagen. Scholes, das Bernkasteler Ur Gericht, auch als „Stand Alone“ Gericht zu haben
Meine bessere Hälfte fragte nochmal nach der App und den Empfehlungen, ich nannte ihr da die bekannten Speisen. Sie meinte, „sie hätte da jetzt besonders Lust drauf“ Ach wie schön, dann kann ich mich ja für den Bert in der Schnitzelpanade, oder andersrum, entscheiden. Ach wie schön haben wir es in unserem Lande.
Dennoch war ich mir nicht sicher. Soll ich das Schnitzel nehmen, oder lieber das Schnitzel ? Am Ende sollte es dann doch das Schnitzel sein, zwischendurch hatte ich von meinem Telefonjoker gebrauch gemacht, aber als ich Harry "Spiderman" Hirsch anrief, hatte der kein Netz.
„ Unser angebotenes Rind- und Schweinefleisch ist aufgewachsen in Rheinland-Pfalz und von unserem Metzger Sopp aus Mülheim geschlachtet und zerlegt. Unsere Forellen beziehen wir von der Klosterfischerei Himmerod aus der Eifel. Wir bieten Ihnen eine frische Küche und ergänzen unser Angebot durch hervorragenden Moselwein von unserem Familienweingut Kilburg aus Brauneberg.“
Regionale Produkte, das schätze ich sehr. Keine unnötig lange Lieferwege, regionale Produkte gemischt mit einem gut fundierten Küchen "Know How", das sah man schon als Frau Obst etliche Teller aus der Küche heraus an den Tischen servierte. Die Chefin wurde von Frau Krammes, die mir auf den ersten und zweiten Blick sehr bekannt vorkam, bestens unterstützt. Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass Frau Krammes dank meiner Bewertung bei einem verblichenen Portal namens Rest.... eine Packung Merci geschenkt bekam. Nach 8 Jahren habe ich sie also wieder erkannt, zwischendurch bestimmt 1200-1500 andere Restaurant Besuche erlebt. Da soll mal einer sagen Männer können sich nichts merken ....
Als Vorspeise orderten wir beide eine kleine Vitaminschüssel, Beilagensalat - leider nicht mundfein geschnitten
quasi der Beilagensalat( 3,90) vorab gereicht. Meiner Frau hat er sehr gut geschmeckt, ich fand ihn so "la la". Was ich leider gar nicht mag (was der Koch natürlich nicht weiß, jetzt aber schon :-) ), wenn der Salat bzw die Zutaten für den Salat nicht mundgerecht geschnitten wird. Ich bin da meistens zu faul das Messer zu nehmen und vertraue dann meistens der Finger bzw Messerfertigkeit an der Salatbar, dass das alles schon in der Küche gemacht wurde. Hier waren die Garten-Senfrauken leider in der originalen Größe, knappe 20 cm. Und es ist einfach ein blödes Gefühl, wenn man schluckt, nochmal schluckt, man denkt Frauke ist runter, aber auf der Zunge liegt noch ein halber Adventskranz. Hier gibt es noch Verbesserungspotential. Ansonsten gut bürgerlich angemacht, war in Ordnung.
Vorab zum Bier wurde uns ein kleiner Gruß aus der Küche gereicht, ich glaube es war ein Frischkäse mit Graubrot, war nett.
Nach einer angenehmen Pause kam dann endlich mein Bert. Unsere Hauptspeisen wurden gleichzeitig serviert, auch wurde von Frau Krammes immer wieder nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. Da merkt man doch gleich die gelernte Hotelfachfrau :-). Unaufdringlich, dennoch aufmerksam agierte sie den ganzen Abend zu unseren vollsten Zufriedenheit.
Vor mir lag Bert, Schnitzel mit Bert überbacken dazu Preiselbeeren und Badkartoffeln
in etlichen Scheiben geschnitten, obenauf, auf einem sehr stattlichen „handmade“ Schweineschnitzel. Das Fleisch saftig, allerdings hätte der Koch gerne das Fleisch noch ein Tick mehr salzen können. Komplett arm an Salz leider die Bratkartoffeln, nach dem Abendmahl haben wir uns noch nett zusammengesetzt und es kam natürlich wieder zur Sprache „ bei uns kommen sehr viel alte Gäste, daher haben wir es nicht so mit Salz, oftmals mussten wir das Essen nochmals kochen“, klar, ist ne Ausrede, aber ganz ehrlich, Salz und Pfeffer machen doch unsere deutsche Küche aus. Außerdem hat der Gast immer Recht, vom Inhaber wünscht man sich dann, dass er Verständnis zeigt, ohne mit dem Einwand einverstanden zu sein. Aber Rechtfertigungen für Fehler in der Küche und solche Dinge sind einfach fehl am Platze. Und ganz so alt sehen wir doch auch nicht aus, oder ? Gut, mein Hausarzt meinte nach der letzten Blutuntersuchung „ an ihrer Stelle brauchen sie sich keine Langspielplatte mehr zu kaufen ..“ zurück zum Essen.
Meine Frau war dermaßen vom Steak begeistert, dass sie gerne die Salz armen Bratkartoffeln auf sich nahm. Winzersteak, mit Champignons, Zwiebeln und Badkartoffeln (in Wasser gebadet)
Sie meinte aber auch, dass hier wohl "bestimmt das Salz in der Küche aus gegangen sei". Das Steak war saftig, gut gewürzt von sehr guter Qualität. Mein Fleisch ebenso, so dass wir natürlich noch was Süßes bestellten. Quasi das "Happy Ending" - es sollte die Dessert Überraschung Alt Bernkastel Dessert Variation
„Variation Alt Bernkastel" für sportliche 8,50 sein. Auf der war zu finden ein warmes Schokoküchlein mit flüssigem Kern (sehr gut), Creme Brulee (sehr gut), Amarena Eis (gut) und eine eingekochte Kirschmarmelade. Ein schöner Abschluss eines wunderbaren Abends, mit wenig Tiefen, aber ganz viel Höhen.
Eine kleine Anmerkung: Frau Obst unterhielt sich noch am Ende ein wenig mit uns, angesprochen auf die schon etwas ambitionierten Preise für das Schnitzel mit Beilage für 13,50 (ohne Salat) meinte sie, "sie hätte für ihre Produkte noch etliche Zwischenhändler, die natürlich auch was verdienen möchten. Daher müsse man so kalkulieren". Allerdings beißt sich das etwas mit der in der Karte stehenden Information: Fleisch kommt direkt vom Metzger ins Restaurant des Alt Bernkastel, daher trübt die Aussage etwas mein Fazit:
Dennoch, auch wegen der Servicedame JK, dem saftigen Winzersteak und des sehr leckeren Schnitzels mit überbackenem Bert und Preiselbeeren eine Empfehlung !!
Für unseren ersten Abend hatte ich zwei Favoriten fürs Abendmahl vorab herausgesucht, aber jeweils nach einem kurzen Anruf sah ich uns dann schon entfernt an der Mosel sitzen mit einer „ to go Pizza“, aber es sollte dann doch anders kommen. Schnell noch in Gastroguide geschaut, und auf einmal kam doch schon etwas Licht ins dunkel gepflasterte ….
Wir fuhren unseren Flitzer entlang der Mosel, Ziel war die Burgstraße, und die Fahrt führte uns in ganz enge und absenteurlichwirkende Gassen bis... mehr lesen
Restaurant Alt Bernkastel
Restaurant Alt Bernkastel€-€€€Restaurant065319729122Burgstraße 81, 54470 Bernkastel-Kues
4.0 stars -
""Mosel-Tour 2019 - Tag 1.2. Es führt uns am Abend spontan ins "Alt Bernkastel" oder: "Welcher Bert ? - Ei, der Camembert“" DaueresserGK0712Für unseren ersten Abend hatte ich zwei Favoriten fürs Abendmahl vorab herausgesucht, aber jeweils nach einem kurzen Anruf sah ich uns dann schon entfernt an der Mosel sitzen mit einer „ to go Pizza“, aber es sollte dann doch anders kommen. Schnell noch in Gastroguide geschaut, und auf einmal kam doch schon etwas Licht ins dunkel gepflasterte ….
Wir fuhren unseren Flitzer entlang der Mosel, Ziel war die Burgstraße, und die Fahrt führte uns in ganz enge und absenteurlichwirkende Gassen bis
Geschrieben am 11.04.2019 2019-04-11| Aktualisiert am
12.04.2019
Besucht am 27.03.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Selbst gebrautes Bier und durchgehend warme Küche, das alleine zählt doch, wenn man während einer gefühlt nicht enden wollenden Hinfahrt eines Urlaubsziel (der Tunnel bei Bernkastel-Kues war gesperrt) auf die Homepage eines Lokals blickt.
Geführt dort hin hat uns der Schlemmeratlas bzw die Schlemmeratlas-App, der Guide vergibt ein Besteck (gute Küche), zahlreiche Parkplätze scheint es auch zu geben. Wir programmieren also unser Navi kurz vor Kues um und sind nicht weniger erstaunt, dass uns unser Navi an unserem gebuchten Hotel vorbei schleust bis wir endlich auf die Zielgerade Richtung Zeltingen abbiegen.
Zeltingen ? War da nicht was ? In Zeltingen wurde der Bariton und Regisseur Franz Porten geboren, der Vater des frühen Filmstars Henny Porten. Ich als Filmkenner weiß das natürlich. Wir waren aber dagegen gefühlt noch nie in Zeltingen, welches aber laut App zur Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues gehört.
Aber die Schlagwörter selbst gebrautes Bier und durchgehend warme Küche verdrängten dann gleich diese filmischen Gedanken wieder. Wir parken auf dem Klostergelände (leider auf der falschen Seite) mit dem Vorteil dass wir durch den Kloster Hof spazieren können. Richtig hübsch, im Sommer ist es hier bestimmt wunderschön, wer mal einen Blick auf wikipedia werfen möchte ... ( https://de.wikipedia.org/wiki/Zeltingen-Rachtig#/media/File:Panorama_Zeltingen-Rachtig_2010.jpg ) rechts auf dem Bild ist das Kloster zu entdecken.
Wir also rein in die Kloster Gemäuer vergangener Tage und uns kommen schon Geruch von Gerstensaft, aber leider auch gleich von billiger "WC Ente" entgegen. In der Mitte des Kloster Saals die Theke, etwas planlos irrten die Servicekräfte umher. Ein Platz wurde uns nicht angeboten, den suchten wir uns selbst. Meine Frau checkte gleich mal die sanitären Anlagen, ich machte nach drei Minuten auf mich aufmerksam. Ob ich denn die Karte bekommen könnte, ich wusste nicht dass die in Form von Tageszeitungen die Speisekarten darstellten. Ganz witzig gemacht, aber irgendwie unhygienisch, finde ich. Dennoch, die Toiletten allesamt sauber, dass ich hier im Gesamtschnitt bleiben kann.
Durchgehend warme Küche, hat den Vorteil dass durchgehend warme Küche angeboten wird, der Nachteil liegt aber auf der Hand. In den Küchen werden meistens TK/Kühltruhe Convenience Produkte verarbeitet, das war uns aber egeal, wir hatten Hunger und hofften dass die Produkte mit frischen Gewürzen und etwas „Küchen Know How“ aufgepimmpt werden könnten. Und wir wurden nicht enttäuscht:
Meine Frau hatte sich schon auf dem Hinweg für den Brauhausburger entschieden und ich mich auf ein, zwei leckere Bierechen und eine Bier Begleitung: Unsere leckeren Brauhaustöpfchen - Dreierlei vom: Schmalz, Spundekäse, Obazda mit Meersalz und Brotkorb für 8,70 € - war mein Favorit. Und oftmals ist die erste Idee die bessere, da wir aber auch zeitig ins Hotel wollten entschied ich mich in letzter Sekunde, sehr zum Erstaunen meinen besseren Hälfte und und nahm das Jägerschnitzel. Was die Jägervereinigung wohl dazu sagen wird, im modernen Deutschland ist Jägerschnitzel verpöhnt. Das heißt modern: Ein „saftig weich geklopft und paniertes Stück Fleisch mit einer Champignon-Braten-Rahmsauce“. Nichts von alledem kam dann aber keine 8 Minuten später an. Also geht Jägerschnizel hier durch.
Wir bekommen unsere Getränke serviert.
Das selbst gebraute Kloster Hefe schmeckt würzig und herb, für mich im ersten Schluck zu viel Würze, dann aber nach drei, viel Schluck dann doch typisch harmonisch süffig. Das passte sehr gut.
Sehr gut hat meiner besseren Hälfte ihr Burger gefallen.
Das TK-Convenience Fleisch noch saftig aber komplett durch gebraten (geht ja auch nicht anders, war noch an der Grenze), die Saucen aber sehr stimmig, leicht pikant, das Ciabatta-Brot von hervorragender Produktqualität. Leicht angeröstet, war das schon ein guter Burger Spaß mit Abzug in der C-Note.
Mir hat mein SchniPo
geschmeckt, aber bei Leibe kein Referenzschnitzel oder ein Grund das Brauhaus noch einmal zu besuchen. Einfarbig, leicht an Fett erinnernder Crunch - in Erinnerung an fertig Schnitzel, klebte die Panade so dermaßen am Fleisch, dass man mit der eingehenden Vermutung auf dem richtigen Dampfer liegt. Sehr gut war die wohl selbst gemachte „rauchig schmeckende Pilzsauce“, leider war sie dermaßen kalt, dass ich insgesamt beim Essen auf eine gut gemeinte 3,0 Bewertung komme.
Fazit:
Im Sommer gerne draußen im Innenhof zu einem Bierchen, meine Frau hat noch eine angeschlossene Cafeteria gesehen, die warben mit „haus gemachten Torten und leckerem Kaffee“. Am Ende schauten wir auf die Rechnung und wir bezahlten keine 25 Euro insgesamt, daher haben wir auch nicht allzu viel falsch gemacht. Bedingte Empfehlung. Man(n) kann hier her, muss es aber nicht.
Selbst gebrautes Bier und durchgehend warme Küche, das alleine zählt doch, wenn man während einer gefühlt nicht enden wollenden Hinfahrt eines Urlaubsziel (der Tunnel bei Bernkastel-Kues war gesperrt) auf die Homepage eines Lokals blickt.
Geführt dort hin hat uns der Schlemmeratlas bzw die Schlemmeratlas-App, der Guide vergibt ein Besteck (gute Küche), zahlreiche Parkplätze scheint es auch zu geben. Wir programmieren also unser Navi kurz vor Kues um und sind nicht weniger erstaunt, dass uns unser Navi an unserem gebuchten Hotel vorbei... mehr lesen
Brauhaus Kloster Machern
Brauhaus Kloster Machern€-€€€Restaurant0653295150An der Zeltinger Brücke 123, 54470 Bernkastel-Kues
3.0 stars -
"Mosel-Tour 2019 - Tag 1.1 unser ersten Bernkastel-Kues Tour 2019 führt uns ins Kloster Machern oder:Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz, Hefe oder Hopfen." DaueresserGK0712Selbst gebrautes Bier und durchgehend warme Küche, das alleine zählt doch, wenn man während einer gefühlt nicht enden wollenden Hinfahrt eines Urlaubsziel (der Tunnel bei Bernkastel-Kues war gesperrt) auf die Homepage eines Lokals blickt.
Geführt dort hin hat uns der Schlemmeratlas bzw die Schlemmeratlas-App, der Guide vergibt ein Besteck (gute Küche), zahlreiche Parkplätze scheint es auch zu geben. Wir programmieren also unser Navi kurz vor Kues um und sind nicht weniger erstaunt, dass uns unser Navi an unserem gebuchten Hotel vorbei
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Ein Aha Effekt, leider im negativen Sinne, erlebte ich am dritten Tag meines "Berlinaufenthaltes". Zwei Kollegen schlugen das Bistro "Einhorn" vor, liegend im Bezirk Charlottenburg in der Mommsenstraße.
Die Mommsenstraße verläuft von der Lewishamstraße bis zur Knesebeckstraße. Sie wurde am 12.10.1897 nach dem Historiker Theodor Mommsen benannt. Wovon ich kein Freund bin und nie ein Freund werde: Von diesen Berliner-Stolpersteinen, die in zahlreichen Straßen in Berlin verlegt wurden. Mit Koffer und Kleidung bewaffnet wird jeder Fußmarsch zur Odyssee. Wovon ich aber schon am ersten Tag ein Freund wurde. Gefühlt alle 150 Meter ein Kiosk, Wein, Spirituosen, Bierchen, super gekühlt, 24 Stunden verfügbar. :-))
Zurück in die Realität in Echtzeit, wir treten die Türe des Einhorn ein. Auf der eigenen Homepage wird für frisches Essen geworben, das hat natürlich seinen Preis. Ein viel zu hoher Preis, frische Küche (wenn sie gut schmeckt) darf gerne etwas mehr kosten, aber es sollte schon fair zugehen, gerade bei solchen "Stuben" wie das Einhorn eines ist. Straßenverkauf, Stehtische etc diese Art von "Lokalen" werden steuerlich begünstigt, umso mehr ärgerten wir uns allesamt im Nachhinein.
Der Gast hat hier auf den ersten Blick die " Quahl der Wahl" diverse Gerichte für 8,50 von der Tafel oder schon vorbereitet für den geübten Schnell-Esser. Alternativ kann man sich vegetarisch bedienen vom Gemüse Büffet.
Meine Kollegin ging zügig zum "vegetarischen" Büffet, drei Aluminiumschalen mit Gemüse standen etwas Abseits von der eigentlichen Theke (eine Preisinformation dazu gibt es nicht), und nahm sich davon etwas Kartoffelgratin, zwei Löffel Pilze und etwas Fenchelgemüse. Mit 10 Euro kein Schnäppchen, Kartoffelgratin war passabel, Pilze ok, was nicht mehr gut war: der Fenchel. In sich säuerlich schmeckend, war der Fenchel einfach drüber. Auch vom Bild her machte das keinen wirklich richtig guten Eindruck.
Ich entschied mich für das schon vorbereitete Hähnchen Curry. Leider war das ein Gulasch, war ok, konnte man essen, aus den Latschen hat mich der Geschmack aber nicht gehauen. Dafür dass mit "Frischeküche" geworben wird, hat mich die Soße zu sehr an Convenience erinnert. Ein frisch aufgesetzte, mit ordentlichen Schmoraromen von den Hähnchenknochen versehene Sauce schmeckt anders.
Der Senior an unserem Tisch hatte nach einigen Bissen genug. Hier wird definitiv die Quahl zur Qual. GEQUÄLT wurde er mit dem Risotto. Ihm hat es überhaupt nicht geschmeckt. Ich habe ebenfalls probiert, komplett versalzen, der Reis fast noch hart. Nach drei kleinen Gäbelchen ging er zur Theke, das Gericht wurde ohne ein "Muks" zurückgenommen. Seine 8,50 wurden inhaberfreundlich einbehalten, eine Alternative hat er auch nicht angeboten bekommen.
Kulinarisch war das heute keine Glanzleistung, auch wie hier mit Gästen umgegangen wird, hat mit "Wohlgefühl beim Essen" nichts zu tun. Der Gast fühlt sich als "verarschter" Kunde, ein no go, in der Gastroszene.
Leider war dieser Besuch kein Einzelfall, ich werde hier bei Gastroguide noch berichten, aber es gab am letzten Abend auch noch ein Highlight :-)
Fazit:
Hier muss ich nicht noch mal her.