Es gibt nur Weniges, was ich nicht mag, dazu gehört die Bratwurst in allen Variationen, auch Linsensuppe, Graupensuppe, Grießpudding, Milchreis.
Ansonsten probiere ich gern alles, was ich noch nicht kenne. Ich liebe die mediterrane Küche, vor allem die spanische. In allen Ländern, die ich besucht habe und noch besuchen werde, wähle ich immer die landestypischen Gerichte und Getränke, egal ob Schlangensteaks oder frittierte Heuschrecken, und mache dann auch ganz neue Geschmackserfahrungen.
Den Besuch von Fastfood-Ketten vermeide ich nach Möglichkeit.
Es gibt nur Weniges, was ich nicht mag, dazu gehört die Bratwurst in allen Variationen, auch Linsensuppe, Graupensuppe, Grießpudding, Milchreis.
Ansonsten probiere ich gern alles, was ich noch nicht kenne. Ich liebe die mediterrane Küche, vor allem die spanische. In allen Ländern, die ich besucht habe und noch besuchen werde, wähle... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 172 Bewertungen 343838x gelesen 3332x "Hilfreich" 3063x "Gut geschrieben"
Sightseeing bei mehr als 30° in Berlin ist anstrengend und irgendwann meldet sich auch bei diesen Temperaturen der Magen und fordert Zufuhr. Die Angebote direkt im Touri-Zentrum Potsdamer Quartier reizten uns nicht besonders.
Da entdeckten wir etwas abseits des Trubels am Marlene-Dietrich-Platz am Wasser des kleinen Piano-Sees „weilands wellfood“ mit Schattenplätzen auf einer großen Terrasse. Und „wellfood“ hörte sich auch vielversprechend an. Also nichts wie hin!
Am Eingang weist eine Tafel in sechs verschiedenen Sprachen auf Selbstbedienung hin. Im Innenraum dominieren die recht eng gestellten langen Holztische mit Holzbänken und apfelgrünen Sitzauflagen, die auch draußen vorhanden sind. Das sind allerdings keine Biertischgarnituren, im Ganzen sieht durchaus hochwertig aus.
Es gibt eine Standardkarte mit 8 verschiedenen Salaten in kleinen und großen Portionen, die je nach Zusammensetzung preislich zwischen 4,90 € und 6,40 € (klein) und zwischen 7,20 € und 9,80 € (groß) liegen, 4 Wok-Gerichte (7,90 € - 9,80 €) sowie 4 Pasta-Gerichte (7,10 € - 8,20 €). Ich habe mir die Salate, die an der Theke zur Abholung bereit standen, angesehen: üppige Portionen, sehr vielseitig und äußerst ansprechend angerichtet. Auf Wunsch können die Salate auch an der Bar selbst zusammengestellt werden. Ich wäre schon bei der kleinen Portion satt geworden.
Auf einer großen Schiefertafel hoch an der Wand werden zusätzliche Tagesgerichte angeboten, heute zwei frische, selbst gemachte Limonaden und unter anderem eine „Gazpacho mit Gurke und Paprika“ (klein 3,40 €, groß 5,70 €). Und das war beides für mich!
Ich bestellte mir also als erstes die Himbeer-Hibiscus-Limonade mit Mango und Minze (0,4 l für 3,80 €). So etwas Leckeres und Erfrischendes habe ich selten in einem SB-Laden bekommen, mit den Mango-Stücken und frischen Minze-Blättern ein wirklicher Genuss bei diesen Temperaturen!
Beim zweiten Mal an der Theke entschied sich meine Freundin für die Vollkornpenne in Tomaten-Kokos-Sauce mit Hühnerfilet, Zucchini, Brokkoli und Thai-Basilikum für 8,20 € und ich mich für die kleine Gazpacho als Vorspeise und Pasta all’arrabiata mit Weißkäse, Paprika, Zucchini und Oliven für 7,10 €, denn Vollkornnudeln und Kokos sind nicht so unbedingt mein Ding.
Die Kassen-Dame erklärte uns dann, dass der Bon, den wir erhielten, eine Nummer hat, uns das Essen an den Tisch gebracht werde, die Bedienung draußen die Nummer nenne und wir uns dann bei ihr bemerkbar machen sollen. Ob dieses System bei voll besetzter Terrasse gut funktioniert, wage ich zu bezweifeln, denn schon an diesem frühen Abend mit noch relativ wenigen Gästen ging eine Bedienung zweimal zurück, weil sich nach Aufruf der Nummer draußen niemand meldete (wie auch, wenn man sich z.B. nett unterhält und dann auch noch mit dem Rücken zum Eingang sitzt).
Alle Gerichte werden frisch in der relativ kleinen offenen Küche zubereitet. Wir mussten nicht lange warten, bis unser Essen an den Tisch gebracht wurde. Und was passierte? Die Gazpacho und die Pasta wurden gleichzeitig serviert. Habe ich zu leise gesprochen? Oder sind der Service oder die Kassen-Dame damit überfordert? Auf Nachfrage an der Kasse erhielt ich die Antwort, ich hätte das nacheinander bestellen müssen, also 2 x zur Theke und jeweils getrennt bezahlen! Hätte ich das man bloß getan!
Optisch sahen unsere drei Gerichte gut aus. Ich stand nun vor der Frage, was esse ich zuerst, aber es gab nur eine Lösung: zuerst das Heiße (ich mag keine nur warmen Nudelgerichte), dann das Kalte. Zu meinem Leidwesen bestand die Pasta auch für mich aus Vollkornpenne. Wäre das aus der Karte ersichtlich gewesen, hätte ich dieses Pasta-Gericht nicht bestellt. Auch wenn Vollkornnudeln „gesunder“ sind, ich meide sie nach Möglichkeit. Die Sauce allerdings war ausgezeichnet, schön scharf, aber nicht zu scharf, die Zucchini, Paprika und Oliven etwas versteckt unter der Pasta, der Weißkäse (ich habe nicht nachgefragt, welcher genau) etwas geschmacklos.
Und nun wartete ja noch die Gazpacho auf mich. Beim Umrühren zeigte sich, dass diese eher ein Tomatenbrei als eine dickflüssige Suppe war. Und da ich die Schärfe der Arrabiata nicht so schnell aus dem Mund bekam, schmeckte diese Gazpacho nach nichts, eigentlich nur nach pürierten Tomaten mit wenig Aroma. Paprikastücke waren enthalten, aber keine Gurke. Meine Freundin probierte ebenfalls und meinte, die Gazpacho sei schon gewürzt, aber auch nach ihrem Empfinden nichts Besonderes und entschieden zu breiig. Ich konnte sie jedenfalls nicht essen. „Wir machen Gesundes lecker“, schöne Philosophie, für mich nicht so ganz zutreffend. Wirklich lecker war für mich nur die Sauce. Auch meine Freundin meinte zu ihrem Essen, das sein ganz okay, aber vom Hocker gerissen habe es sie nicht.
Wenn man das WC aufsuchen will, geht man im Innenraum durch die Tür mit dem entsprechenden Zeichen und landet im Foyer des Theaters am Potsdamer Platz. Man muss also die Theatertoiletten benutzen (kein Problem!). Die Herren wenden sich gleich nach links, die Damen laufen um die Garderobe herum auf die andere Seite.
Sightseeing bei mehr als 30° in Berlin ist anstrengend und irgendwann meldet sich auch bei diesen Temperaturen der Magen und fordert Zufuhr. Die Angebote direkt im Touri-Zentrum Potsdamer Quartier reizten uns nicht besonders.
Da entdeckten wir etwas abseits des Trubels am Marlene-Dietrich-Platz am Wasser des kleinen Piano-Sees „weilands wellfood“ mit Schattenplätzen auf einer großen Terrasse. Und „wellfood“ hörte sich auch vielversprechend an. Also nichts wie hin!
Am Eingang weist eine Tafel in sechs verschiedenen Sprachen auf Selbstbedienung hin. Im Innenraum dominieren... mehr lesen
Weilands Wellfood · Atrium Tower
Weilands Wellfood · Atrium Tower€-€€€Restaurant, Bäckerei, Cafe03025899717Eichhornstr. 3, 10785 Berlin
3.5 stars -
"Küchenphilosophie: Wir machen Gesundes lecker oder Leckeres gesund! - Na ja!" LavandulaSightseeing bei mehr als 30° in Berlin ist anstrengend und irgendwann meldet sich auch bei diesen Temperaturen der Magen und fordert Zufuhr. Die Angebote direkt im Touri-Zentrum Potsdamer Quartier reizten uns nicht besonders.
Da entdeckten wir etwas abseits des Trubels am Marlene-Dietrich-Platz am Wasser des kleinen Piano-Sees „weilands wellfood“ mit Schattenplätzen auf einer großen Terrasse. Und „wellfood“ hörte sich auch vielversprechend an. Also nichts wie hin!
Am Eingang weist eine Tafel in sechs verschiedenen Sprachen auf Selbstbedienung hin. Im Innenraum dominieren
Was muss ich am dritten Tag in Berlin noch unbedingt sehen? Wenigstens einmal wollte ich Europas schnellsten Aufzug nutzen, der mich in das Panoramacafé im 24. Stock des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz bringen sollte. Und nach mehr als einer Stunde Sightseeing bei mehr als 30° brauchte ich unbedingt wenigstens ein kreislaufförderndes Getränk.
Im Flyer „Panorama Punkt Berlin“ wird versprochen: „Im puristischen Stil der 30er Jahre Hochhausarchitektur eingerichtet, begeistert unser rundum verglastes Café mit einem spektakulären Blick über Berlin. Je nach Tageszeit wird es in kühles oder warmes Licht getaucht, das sich in den goldenen Zinnen des Kollhoff-Towers widerspiegelt. Eine unvergleichliche Atmosphäre!“ Und das reizte mich natürlich ungemein!
Nach dem Bezahlen von 6,50 € Eintritt und Betreten des Lifts war ich in 20 Sekunden im 24. Stock (8,5 m/Sek), ohne dass irgendein ein komisches Gefühl aufkam. Natürlich habe ich mir auch die Freilichtausstellung „Berliner Blicke auf den Potsdamer Platz“. Der Rundgang um das gesamte Gebäude bietet viele interessante Informationen für Nicht-Berliner wie mich (vielleicht auch für die „Eingeborenen“) zur Geschichte des Platzes und wunderbare Panoramablicke auf Berlin im Sonnenschein, inklusive der Liegewiese auf der Dachterrasse des Grand Hyatt Hotels.
Beim Betreten des Cafés und nach dem ersten Herumlaufen kann ich nur bestätigen, was der Flyer verspricht: puristisch mit unvergleichlichem Flair und unvergleichlicher Aussicht! Man muss wirklich erst mal komplett an den Fenstern vorbeigehen, und dann war es trotzdem schwer, sich für einen Sitzplatz zu entscheiden. Jetzt in der Mittagszeit waren Gott sei Dank nur wenige Gäste hier.
Die Karte bietet alle gängigen Kaffeespezialitäten an (und natürlich auch noch andere Getränke). In der Kühltheke stehen einige wenige Kuchensorten, z.B. Kirschstreusel, Käsekuchen, außerdem einige Stücke Quiches und Tartes, jeweils zum Preis von 4,00 €. Zusätzlich werden zwei Buletten-Arten mit Kartoffelsalat angeboten, einmal die „Original Berliner Bulette“ und die „Berliner Curry-Bulette“, jeweils für 6,80 €. Und da keine Sahnetorte angeboten wurde und ich außerdem reichlich gefrühstückt hatte, bestellte ich mir einen Cappucino (3,90 €) bei der sehr freundlichen Servicekraft, die auch kompetent weiterführende Auskünfte geben konnte bei meinen Fragen zu verschiedenen Gebäuden.
Und der Cappu? Ausgesprochen lecker, genau mein Geschmack, mit cremigem Schaum, nicht zu viel davon und vor allem schön heiß! So konnte ich in dem wohl temperierten Raum den fantastischen Blick auf Berlin genießen, die Körpertemperatur herunter- und den Kreislauf wieder herauffahren.
Hier komme ich bestimmt noch einmal hin!
Was muss ich am dritten Tag in Berlin noch unbedingt sehen? Wenigstens einmal wollte ich Europas schnellsten Aufzug nutzen, der mich in das Panoramacafé im 24. Stock des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz bringen sollte. Und nach mehr als einer Stunde Sightseeing bei mehr als 30° brauchte ich unbedingt wenigstens ein kreislaufförderndes Getränk.
Im Flyer „Panorama Punkt Berlin“ wird versprochen: „Im puristischen Stil der 30er Jahre Hochhausarchitektur eingerichtet, begeistert unser rundum verglastes Café mit einem spektakulären Blick über Berlin. Je nach Tageszeit... mehr lesen
Panoramacafé im Kollhoff-Tower
Panoramacafé im Kollhoff-Tower€-€€€Cafe, Partyservice03025937080Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin
4.0 stars -
"Mit dem schnellsten Aufzug Europas zum Panoramacafé!" LavandulaWas muss ich am dritten Tag in Berlin noch unbedingt sehen? Wenigstens einmal wollte ich Europas schnellsten Aufzug nutzen, der mich in das Panoramacafé im 24. Stock des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz bringen sollte. Und nach mehr als einer Stunde Sightseeing bei mehr als 30° brauchte ich unbedingt wenigstens ein kreislaufförderndes Getränk.
Im Flyer „Panorama Punkt Berlin“ wird versprochen: „Im puristischen Stil der 30er Jahre Hochhausarchitektur eingerichtet, begeistert unser rundum verglastes Café mit einem spektakulären Blick über Berlin. Je nach Tageszeit
Jahrzehnte lang war das alteingesessene Restaurant „Alt Warburg“ im gleichnamigen Hotel bekannt für seine anspruchsvolle Gourmet-Küche, besonders in der Zeit von 1991 bis 2011, als Hermann Fritz Inhaber des Hotels war und als Küchenchef mit Auszeichnungen für kulinarische Köstlichkeiten von hoher Qualität zu entsprechenden Preisen unsere Gaumen verwöhnte. Oft war ich hier mit Freunden und Familie zu Gast und habe es immer genossen. Leider ging er zurück in seine badische Heimat nach Lörrach als Chef de Cuisine des Restaurants „Drei König“, weil er letztendlich hier in der „Feinschmecker-Diaspora“ seine Top-Küche auf Dauer nicht mehr, unter betriebswirtschaftlichen Aspekten betrachtet, realisieren konnte und auch nicht mehr wollte.
Für weitere knappe vier Jahre bis März 2015 übernahm Rosa Förster das Restaurant, die in der Vergangenheit ganz unterschiedliche Betriebe als Inhaberin leitete. Die Küche war jetzt bürgerlich gut ausgerichtet und fand dadurch mehr Zuspruch bei den Warburgern. Die Qualität der Küche war jedoch zeitweise durchaus unterschiedlich, je nachdem, wer gerade kochte. Als sie im März 2015 wegen Insolvenz den Betrieb schließen musste, wurde nach einem neuen Konzept gesucht.
Und das schien gefunden zu sein, als der Nordspanier Don Pepe, der sein gleichnamiges Restaurant in Haarbrück vier Jahre lang betrieben hat, eine neue Herausforderung suchte und sich entschloss, in Warburg spanische Köstlichkeiten zu etablieren. Mitte Mai wurde das Restaurant nach Renovierung mit dem jetzigen Namen „Don Pepe - Alt Warburg“ wieder eröffnet.
Natürlich fehlt in einem gut restaurierten Fachwerkhaus aus dem Jahr 1450 mit viel Fachwerk und schwarzem Fachwerkgebälk im Inneren über zwei Etagen das spanische Ambiente, was hier nicht so ganz einfach einzubringen ist. Und natürlich war ich hier schon essen. Ich liebe die spanische Küche, aber mit meiner Bewertung warte ich ab, bis die Anfangsschwierigkeiten überwunden sind.
Jahrzehnte lang war das alteingesessene Restaurant „Alt Warburg“ im gleichnamigen Hotel bekannt für seine anspruchsvolle Gourmet-Küche, besonders in der Zeit von 1991 bis 2011, als Hermann Fritz Inhaber des Hotels war und als Küchenchef mit Auszeichnungen für kulinarische Köstlichkeiten von hoher Qualität zu entsprechenden Preisen unsere Gaumen verwöhnte. Oft war ich hier mit Freunden und Familie zu Gast und habe es immer genossen. Leider ging er zurück in seine badische Heimat nach Lörrach als Chef de Cuisine des Restaurants „Drei... mehr lesen
Restaurant Don Pepe im Alt Warburg
Restaurant Don Pepe im Alt Warburg€-€€€Restaurant, Partyservice056414211Kalandstraße 11, 34414 Warburg
stars -
"Spanische Küche mit Don Pepe im altehrwürdigen „Alt Warburg“" LavandulaJahrzehnte lang war das alteingesessene Restaurant „Alt Warburg“ im gleichnamigen Hotel bekannt für seine anspruchsvolle Gourmet-Küche, besonders in der Zeit von 1991 bis 2011, als Hermann Fritz Inhaber des Hotels war und als Küchenchef mit Auszeichnungen für kulinarische Köstlichkeiten von hoher Qualität zu entsprechenden Preisen unsere Gaumen verwöhnte. Oft war ich hier mit Freunden und Familie zu Gast und habe es immer genossen. Leider ging er zurück in seine badische Heimat nach Lörrach als Chef de Cuisine des Restaurants „Drei
Morgens um 10.00 Uhr schon 29°, trotzdem wollten wir drei Frauen nach Paderborn zum Shoppen und anschließend zur Belohnung etwas essen. In Paderborn gab es in keinem citynahen Parkhaus einen freien Stellplatz ohne Sonneneinstrahlung für uns, also mussten wir leider das Auto zum Aufheizen auf dem großen Maspern-Parkplatz abstellen. Der Fußweg zum Zentrum führt durch den Park im Paderquellgebiet. „Gebiet“ deshalb, weil der Fluss Pader im Stadtgebiet mit rund 200 Quellen das größte deutsche Quellgebiet umfasst, der eigentliche Fluss Pader aber mit 4 km Länge der kürzeste Fluss Deutschlands ist.
Am Rand dieses Parks, nur einen kurzen Weg zur Fußgängerzone entfernt, liegt das 450 Jahre alte Gebäude, das das Hotel Galerie und das dazugehörige Restaurant „La Petite Galerie“ beherbergt mit seinen drei! Gartenterrassen. Eine befindet sich direkt vor dem Haus mit Blick auf den schönen Park, eine liegt etwas erhöht im Park unter großen Gartenschirmen und schattigen Bäumen und die dritte hinter dem Haus, die aber heute wegen der vollen Sonnenbestrahlung nicht „in Betrieb“ war.
In der Fußgängerzone verging uns bei nunmehr 36° die Lust am Shoppen doch recht schnell, sodass wir beschlossen, auf einer der Terrassen der „Petite Galerie“ ein leichtes Mittagsmahl im Schatten zu genießen. Auf der Terrasse vor dem Haus nahmen wir Platz, eine Servicekraft kam sofort zu uns und fragte nach unseren Getränkewünschen. Die Speisekarte lag auf allen Tischen aus. Die gut gekühlten Getränke kamen dann recht schnell, Gottseidank! Dann verschwand die Servicekraft erst einmal mit dem Hinweis, dass er gleich wiederkomme.
Das Restaurant erstreckt sich über zwei Etagen. Die Räume im ersten Stock konnte ich mir nicht anschauen, eine relativ schmale Treppe führt dort hinauf, für Gehbehinderte also nur schwer erreichbar. In allen Räumen, auch im Treppenaufgang nach oben, hängen Werke von Künstlern, die man auch kaufen kann. Jeder Raum ist anders gestaltet, und jeder verbreitet eine sehr angenehme Wohlfühlatmosphäre.
Vom Frühstück über den Mittagstisch bis hin zur Abendkarte wird hier eine abwechslungsreiche, vielfältige Küche geboten, die überwiegend mediterran geprägt ist.
Zwischen 12.00 Uhr und 14.30 Uhr wird eine Mittagskarte angeboten, mit einer Auswahl von Flammkuchen, Quiches, Folienkartoffeln, Salaten sowie fünf mediterranen Hauptgerichten, die man für 4,00 € Aufpreis (für eine Suppe als Vorspeise und ein Dessert) zum 3-Gang-Menü erweitern kann. Ein super Angebot, finden wir! Aber bei dieser Hitze reichte zweien von uns je ein Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln (7,80 €), die dritte entschied sich für einen Salat „La Petite Galerie“ mit gebratenem Kikok-Hähnchen und Champignons für 11,90 €. Wir mussten für meine Begriffe ein bisschen zu lang warten, bis dieses Mal eine andere Servicekraft unsere Essensbestellung aufnahm.
Nach passender Wartezeit kamen zunächst die beiden Flammkuchen zu uns auf den Tisch, schön heiß (bei 36°!). Sie sahen allerdings etwas arg blass aus, die Hälfte des Randes war leicht gebräunt und knusprig, die andere gar nicht. Die Zwiebeln recht knackig, die Speckwürfel vom „Magerspeck“ (speziell für rr-blaubaer so genannt) nicht zu salzig, insgesamt geschmacklich gut, der Teigboden zur Mitte hin allerdings nicht mehr knusprig, insgesamt gute 3 Sterne wert.
Und der noch fehlende Salat? Der kam dauernd nicht. Bei Rückfragen kam aber dauernd die Ansage, der komme gleich. Und dann kam er doch endlich, ohne weitere Informationen zum Zuspätkommen, nachdem wir schon mehr als die Hälfte des Flammkuchens gegessen hatten. Optisch sah die reichliche Portion sehr gut und sehr frisch aus, wurde von der Freundin geschmacklich für richtig gut befunden, die Hähnchenfleischstücke seien saftig und gut gewürzt, das leicht süßliche Essig-Öl-Dressing sei angenehm und würzig im Geschmack. Ich durfte auch probieren und konnte ihre Meinung nur bestätigen. Daher gebe ich für das Essen insgesamt 4 Sterne.
Die Service-Kräfte (auch bei dieser Hitze in Schwarz und Weiß gekleidet) waren freundlich, flott und fleißig unterwegs, allerdings wirkte ihre Tätigkeit manchmal etwas unstrukturiert. Wer wofür zuständig war, war nicht immer erkennbar. Daher kam vermutlich auch die längere Wartezeit für unsere Bestellung. Eine Erklärung für die deutlich spätere Lieferung des Salates hätten wir uns schon gewünscht. Fehler passieren, aber man muss sie auch zugeben können. Vielleicht lag es auch nur an der Hitze!
Das PLV passt sehr gut, an der Sauberkeit gab es nirgendwo etwas zu bemängeln.
Morgens um 10.00 Uhr schon 29°, trotzdem wollten wir drei Frauen nach Paderborn zum Shoppen und anschließend zur Belohnung etwas essen. In Paderborn gab es in keinem citynahen Parkhaus einen freien Stellplatz ohne Sonneneinstrahlung für uns, also mussten wir leider das Auto zum Aufheizen auf dem großen Maspern-Parkplatz abstellen. Der Fußweg zum Zentrum führt durch den Park im Paderquellgebiet. „Gebiet“ deshalb, weil der Fluss Pader im Stadtgebiet mit rund 200 Quellen das größte deutsche Quellgebiet umfasst, der eigentliche Fluss Pader... mehr lesen
4.0 stars -
"Leichte mediterrane Küche am kürzesten Fluss Deutschlands" LavandulaMorgens um 10.00 Uhr schon 29°, trotzdem wollten wir drei Frauen nach Paderborn zum Shoppen und anschließend zur Belohnung etwas essen. In Paderborn gab es in keinem citynahen Parkhaus einen freien Stellplatz ohne Sonneneinstrahlung für uns, also mussten wir leider das Auto zum Aufheizen auf dem großen Maspern-Parkplatz abstellen. Der Fußweg zum Zentrum führt durch den Park im Paderquellgebiet. „Gebiet“ deshalb, weil der Fluss Pader im Stadtgebiet mit rund 200 Quellen das größte deutsche Quellgebiet umfasst, der eigentliche Fluss Pader
Ein Kabarettabend in Wolfhagen mit Hagen Rether stand an, mit vorherigem Essen, das gehört für uns vier Freundinnen unbedingt dazu.
Die kleine nordhessische Stadt Wolfhagen bietet jedes Jahr neun Tage lang ein hochwertiges kulturelles Programm an mit Künstlern aus den Bereichen Musik, Kabarett und Comedy, in diesem Jahr z.B. mit Bernd Stelter, Axel Prahl, Konstantin Wecker, Ingo Appelt und für uns vier Hagen Rether.
Wir wussten, dass rund um das sog. „Kulturzelt“ einiges an Leckereien angeboten wird, aber darauf könnte man ja in der Pause zurückgreifen, falls wir doch nicht satt geworden wären (Weiß man’s vorher?).
Und wo wollten wir essen? Natürlich möglichst nah am Veranstaltungsort, und so entschieden wir uns für das Restaurant „Zum Schiffchen“ im gleichnamigen Hotel in Wolfhagen. Die telefonische Reservierung eines Tisches ging problemlos vonstatten. Vorsorglich wollte die nette Dame uns auch draußen auf der Terrasse einen Tisch freihalten, falls das Wetter es zuließe.
Es ließ, wir konnten draußen sitzen, die Sonne schien noch, als wir um halb sechs dort eintrafen. Die Terrasse mit Holzbestuhlung sieht nett aus, hat aber einen Nachteil: Sie liegt direkt an der viel befahrenen Durchgangsstraße, also relativ viel Autolärm. Das störte uns jedoch nicht soooo sehr, wir wollten halt draußen sitzen. Die Chefin versorgte uns sofort mit Stuhlauflagen und Speisekarten und fragte uns, ob wir schon Getränkewünsche hätten. Hatten wir, Mineralwasser für drei Damen (0,3 l Tafelwasser für 1,60 €) und für mich zunächst ein alkoholfreies Pils (2,50 €) und später zum Essen ein 0,3-Pils für 2,20 €. Die Getränke kamen zügig und gut gekühlt und wir konnten nun auch bestellen.
Die Karte, auch im Internet anzusehen, bietet alle gängigen gutbürgerliche Gerichte und einige hessische Spezialitäten an, wie z.B. Ahle Wurst, Presskopf und hessischen Schinken. Zwei der Damen wählten den Toast nach „Burgfrauen Art“, zwei Schweinemedaillons mit Pfeffersauce, Perlzwiebeln, Champignons, Salatgarnitur und Toast (9,90 €), eine Freundin wählte Rumpsteak vom Grill mit Röstzwiebeln, Pommes frites und Salat (19,50 €) und für mich die Schweinemedaillons „Holzfäller Art“ mit frischen Champignons, Zwiebeln, Magerspeck, Sauce Hollandaise gratiniert, Bratkartoffeln und Speckbohnen für 16,00 €.
Während der angenehmen Wartezeit füllte sich auch die Terrasse. Alle vier Gerichte kamen gleichzeitig an den Tisch, heiß dampfend! Das war schon mal gut! Und hübsch angerichtet waren sie auch! Und dann trat erst mal eine „gefräßige“ Stille ein, unterbrochen nur von „lecker“, „schmeckt wirklich gut“, „sehr schön angerichtet“. Meine Freundinnen waren also sehr zufrieden.
Und ich war es zum größten Teil auch. Vier relativ große Schweinemedaillons waren etwas über den optimalen Garpunkt hinaus, leicht, aber nicht zu trocken, die frischen Champignons
gut gewürzt (davon hätte ich gern mehr gehabt). Die Hollandaise schmeckte selbst gemacht, die mageren Speckscheiben schön kross und nicht zu salzig, die leicht gerösteten Bratkartoffeln konnten jedoch noch etwas Salz und Pfeffer vertragen. Enttäuscht war ich von den grünen Bohnen, die zwar noch knackig waren, aber nach nichts schmeckten. Die sind wohl aus dem heißen Wasser direkt auf den Teller gekommen und haben eine Speckscheibe als Deko oben drauf verpasst bekommen. Schade! Auch deswegen, weil sich die Chefin während unseres Essens bei uns nicht blicken ließ und auch nicht nachfragte, ob denn alles in Ordnung ist. Das tat sie auch beim Abräumen nicht.
Auf der anderen Seite brachte sie, ohne noch mal nachzufragen, jedem die passende Rechnung /Quittung, als wir getrennt bezahlen wollten. Das hat mir gut gefallen!
Auf dem Weg zu den Örtlichkeiten habe ich auch einen Blick in den Gastraum mit Theke und in das Restaurant, im rechten Teil vom Eingang aus gesehen, geworfen. Der linke Gastraum relativ dunkel mit braunen Holzpaneelen an den Wänden, Brauereibestuhlung, so stellt man sich typische Dorfkneipe vor. Das Restaurant (auch Frühstücksraum für die Hotelgäste) deutlich heller gestaltet, aber auch nichts Besonderes. Die Damentoilette sehr sauber, aber im 60er/70er Look mit senfgelben Waschbecken und Toiletten und gemusterten Fliesen, na ja, ich sag jetzt mal nicht, wie ich das finde.
So richtig pappsatt konnten wir dann den Kabarettabend genießen und brauchten in der Pause keine weitere Kalorienzufuhr mehr, außer in flüssiger Form.
Fazit:
Man erhält hier ordentliche Hausmannskost in ansprechender Qualität zu angemessenen Preisen.
Ein Kabarettabend in Wolfhagen mit Hagen Rether stand an, mit vorherigem Essen, das gehört für uns vier Freundinnen unbedingt dazu.
Die kleine nordhessische Stadt Wolfhagen bietet jedes Jahr neun Tage lang ein hochwertiges kulturelles Programm an mit Künstlern aus den Bereichen Musik, Kabarett und Comedy, in diesem Jahr z.B. mit Bernd Stelter, Axel Prahl, Konstantin Wecker, Ingo Appelt und für uns vier Hagen Rether.
Wir wussten, dass rund um das sog. „Kulturzelt“ einiges an Leckereien angeboten wird, aber darauf könnte man... mehr lesen
Restaurant Hans-Staden im Hotel Zum Schiffchen
Restaurant Hans-Staden im Hotel Zum Schiffchen€-€€€Restaurant, Hotel, Catering, Biergarten0569298750Hans-Staden-Straße 27, 34466 Wolfhagen
4.0 stars -
"Gute Hausmannskost zu angemessenen Preisen" LavandulaEin Kabarettabend in Wolfhagen mit Hagen Rether stand an, mit vorherigem Essen, das gehört für uns vier Freundinnen unbedingt dazu.
Die kleine nordhessische Stadt Wolfhagen bietet jedes Jahr neun Tage lang ein hochwertiges kulturelles Programm an mit Künstlern aus den Bereichen Musik, Kabarett und Comedy, in diesem Jahr z.B. mit Bernd Stelter, Axel Prahl, Konstantin Wecker, Ingo Appelt und für uns vier Hagen Rether.
Wir wussten, dass rund um das sog. „Kulturzelt“ einiges an Leckereien angeboten wird, aber darauf könnte man
Wie schwierig es ist, in der Duisburger Innenstadt/Fußgängerzone ein Café/Restaurant zu finden, hatte ich an anderer Stelle ja schon beschrieben. Nichtsdestotrotz musste ich vor der Veranstaltung mit den Yamato-Drummern noch etwas essen.
In der Fußgängerzone Ecke Sonnenwall/Wallstraße gibt es tatsächlich vier Restaurants dicht nebeneinander, anscheinend die „Restaurantmeile“ in Duisburgs Innenstadt. Und mich lachte der Name „Culinaria Restaurant“ an, ein äußerlich unscheinbares Eckhaus mit zwei kleinen Tischen mit nix drauf und vier Stühlen vor dem Eingang und mehreren Anschlagtafeln draußen, auf denen die Tages-/Angebote zu lesen waren: Spargelgerichte zu moderaten Preisen, gutbürgerliche Gerichte, mediterrane Gerichte und anderes mehr.
„Mmhh, hier isst Duisburg zu Mittag!“ ist außen und innen zu lesen. Au weia, ob ich hier um 17.15 Uhr noch etwas zu essen bekomme? Geöffnet hat das Restaurant nämlich nur bis 18.00 Uhr, wie an der Eingangstür zu sehen ist. Also rein und nachfragen. „Kein Problem, nehmen Sie Platz!“, sagte die freundliche indisch aussehende Service-Dame.
Das tat ich dann auch als einziger Gast und schaute mich um. Alles sieht relativ neu aus, ein schlichtes, sachliches Ambiente, ansprechend möbliert, mit Schiefertafeln an den Wänden, auf denen die kulinarischen Angebote für den Mittagstisch festgehalten waren, überwiegend gutbürgerlich und mediterran orientiert. Es gab u.a. auch „Endivien untereinander mit Blutwurst“ (6,50 €). Ich wollte noch fragen, was das sein könnte, habe das dann aber doch vergessen. Samstags gibt es auch indische Spezialitäten (der Koch ist Inder), aber danach war mir heute nicht.
Das Wetter war angenehm und so setzte ich mich dann doch nach draußen an einen der nackten Tische, denn hier konnte man das spätnachmittägliche Treiben auf der Straße beobachten. Auf einer der Tafeln gesichtet, hatte ich sofort „Penne Arrabiata“ (7,00 €) bestellt, dazu insgesamt zwei 0,25 l Cola für 3,00 €. Das Getränk kam sehr gut gekühlt sofort, die Penne nach kurzer Wartezeit.
Serviert wurden die Penne in einem schlichten tiefen Teller ohne jegliche Dekoration, die Nudeln nicht mehr perfekt al dente, aber soweit okay, gut umhüllt von der sehr schmackhaften Sauce, die für mich genau die richtige Konsistenz und den richtigen Schärfegrad hatte. Dazu gab es einige Scheiben Ciabatta (etwas trocken) und ein kleines Schälchen mit Parmesan, den ich aber dann doch nicht über die Penne gestreut habe, weil die Sauce, so wie sie war, mir wirklich gut geschmeckt hat. Und was mir auch besonders gut gefallen hat, die Penne waren richtig heiß! J
Die Service-Dame versorgte mich sehr aufmerksam, gut deutsch sprechend, aber nicht aufdringlich. Einen Kassenbon konnte sie nicht erstellen, gab mir jedoch auf meine Bitte hin eine handgeschriebene Quittung mit Stempel darauf.
Derweil suchte ich die Örtlichkeiten auf und dort gab es dann ein deutliches Na ja von mir. Im Zuge der Renovierung muss dieser Teil wohl vergessen worden sein. Uralte Sanitäranlagen, allerdings sauber, die Wände sicher nicht schmutzig, aber irgendwie unfertig. Hier muss noch viel gemacht werden. Hierfür muss ich für das Ambiente doch einen Stern abziehen.
Fazit:
Vom Essen und PLV her empfehlenswert, aufmerksamer Service, das Ambiente im Restaurant hat mir gefallen, die Damentoilette überhaupt nicht.
Wie schwierig es ist, in der Duisburger Innenstadt/Fußgängerzone ein Café/Restaurant zu finden, hatte ich an anderer Stelle ja schon beschrieben. Nichtsdestotrotz musste ich vor der Veranstaltung mit den Yamato-Drummern noch etwas essen.
In der Fußgängerzone Ecke Sonnenwall/Wallstraße gibt es tatsächlich vier Restaurants dicht nebeneinander, anscheinend die „Restaurantmeile“ in Duisburgs Innenstadt. Und mich lachte der Name „Culinaria Restaurant“ an, ein äußerlich unscheinbares Eckhaus mit zwei kleinen Tischen mit nix drauf und vier Stühlen vor dem Eingang und mehreren Anschlagtafeln draußen, auf denen... mehr lesen
3.5 stars -
"Preiswerter, leckerer Mittagstisch!" LavandulaWie schwierig es ist, in der Duisburger Innenstadt/Fußgängerzone ein Café/Restaurant zu finden, hatte ich an anderer Stelle ja schon beschrieben. Nichtsdestotrotz musste ich vor der Veranstaltung mit den Yamato-Drummern noch etwas essen.
In der Fußgängerzone Ecke Sonnenwall/Wallstraße gibt es tatsächlich vier Restaurants dicht nebeneinander, anscheinend die „Restaurantmeile“ in Duisburgs Innenstadt. Und mich lachte der Name „Culinaria Restaurant“ an, ein äußerlich unscheinbares Eckhaus mit zwei kleinen Tischen mit nix drauf und vier Stühlen vor dem Eingang und mehreren Anschlagtafeln draußen, auf denen
Mindestens einmal im Jahr bin ich in Bremerhaven, in der Nähe wohnen Verwandte von mir. Und jedes Mal bin ich auch im Mediterraneo. Das letzte Mal habe ich zuerst das Klimahaus besucht (sehr lohnenswert!) und von dessen Eingang/Ausgang gelangt man dann nach wenigen Schritten gleich zum Eingang des Mediterraneo, einem hübschen Einkaufszentrum im italienischen Stil, das mit seinem südländischen Flair einen bunten Kontrast zum rauen Norden bietet.
Das vollständig überdachte Shoppingcenter wirkt von außen relativ nüchtern und nichts sagend. Geht man aber durch die Eingangstür, erlebt man eine positive Überraschung: Ein Rundweg, die „La Strada“, führt wie eine Straße an „Häusern“ mit Fassaden und Fenstern im ersten Stock an kleinen und größeren Geschäften rechts und links im Parterre vorbei. Wenn man sich die Fassaden allerdings genauer ansieht, merkt man natürlich, dass sie nicht gemauert, sondern aus Pappe und Kunststoff sind. Die bunten Farben der Wände und Häuser und die Arkadengänge vermitteln aber durchaus das Flair des Mittelmeerraums.
Die rund 40 Geschäfte bieten hochwertige Kleidung, Haushaltswaren, Schmuck, Uhren oder Brillen, dazu diverse Edelshops mit Schuhwerk, Kleidung und Schals, auch Deko-Geschäfte für Landhausstil, edlen Schnickschnack und eine Reihe von Bistros, Cafés und Restaurants mit überwiegend mediterranem Angebot.
Durch diese Auswahl der teilweise exklusiven Läden ist es das Gegenteil der Einkaufspassagen mit den teilweise mehrstöckigen Massenläden. Meine Schwester erzählte dazu, dass das Mediterraneo auch scherzhaft „Mädchenterrarium“ genannt wird, weil der größte Teil der Kunden hier wohl Frauen sind.
Ich schlendere gern über die Strada und stöbere in den Angeboten der Geschäfte. Und egal, ob man den Rundweg nach rechts oder links vom Eingang aus beginnt, man landet auf jeden Fall auf der „Piazza“, einem großen hellen Platz unter einer riesigen Glaskuppel, wo man ein leckeres Eis schlecken kann, aber auch bei einem Rotwein kulinarische Köstlichkeiten des Mittelmeeres. Die Piazza wird umrahmt vom Eiscafe, einem Fischrestaurant, Cafés, Bistros, einer Crêperie, einer Flammkuchen-Bäckerei und mehr. Hier findet man keinen Vertreter irgendeiner Fastfoodkette oder Asia-Imbissen. Das gastronomische Angebot ist eindeutig auf die mediterrane Küche ausgerichtet, auch das Ambiente und die Gesamtstimmung passen.
Ich habe hier schon verschiedene Male auf der Piazza etwas gegessen oder getrunken, immer zu meiner Zufriedenheit. Besonders empfehlen kann ich die verschiedenen Eissorten und Eisbecher des Eiscafés „Coccato“, ausgesprochen lecker! Auch wenn man nicht unbedingt einkaufen möchte, hier eine Pause zu machen und zu entspannen, lohnt sich auf jeden Fall!
Anschließend kann man sich ja in das Getümmel des Columbus-Centers stürzen, denn die Brücke dorthin ist gleich in der Nähe ;-).
Mindestens einmal im Jahr bin ich in Bremerhaven, in der Nähe wohnen Verwandte von mir. Und jedes Mal bin ich auch im Mediterraneo. Das letzte Mal habe ich zuerst das Klimahaus besucht (sehr lohnenswert!) und von dessen Eingang/Ausgang gelangt man dann nach wenigen Schritten gleich zum Eingang des Mediterraneo, einem hübschen Einkaufszentrum im italienischen Stil, das mit seinem südländischen Flair einen bunten Kontrast zum rauen Norden bietet.
Das vollständig überdachte Shoppingcenter wirkt von außen relativ nüchtern und nichts sagend. Geht man... mehr lesen
Das Mediterraneo - Gastronomie
Das Mediterraneo - Gastronomie€-€€€0471 92 69 07 90Am Längengrad 12, 27568 Bremerhaven
4.0 stars -
"Ein bisschen Italien im Norden!" LavandulaMindestens einmal im Jahr bin ich in Bremerhaven, in der Nähe wohnen Verwandte von mir. Und jedes Mal bin ich auch im Mediterraneo. Das letzte Mal habe ich zuerst das Klimahaus besucht (sehr lohnenswert!) und von dessen Eingang/Ausgang gelangt man dann nach wenigen Schritten gleich zum Eingang des Mediterraneo, einem hübschen Einkaufszentrum im italienischen Stil, das mit seinem südländischen Flair einen bunten Kontrast zum rauen Norden bietet.
Das vollständig überdachte Shoppingcenter wirkt von außen relativ nüchtern und nichts sagend. Geht man
Am Wochenende war ich in Duisburg, um wieder einmal die Gruppe „Yamato – The Drummers of Japan“ zu sehen. Am Samstagnachmittag schlenderte ich auf der Suche nach einem Café durch die Fußgängerzone, die für mich so gar nichts Reizvolles hatte: viel Beton, viel Pflaster, wenig Grün, viele Imbisse jeder Couleur, viel Fastfood.
Und dann stach mir eine große Kaffeemühle an einer Hauswand ins Auge, an der Hauswand des „Caféhaus Dobbelstein“ auf dem Sonnenwall . Als ich gegen 17.00 Uhr das Café betrat, wurde ich ganz freundlich darauf hingewiesen, dass das Café nun schließe. Auf meine Frage, was es denn mit der Kaffeemühle an der Hauswand auf sich habe, meinte die nette Dame: „Sie dürfen sich gerne hier umschauen, im hinteren Teil des Cafés gibt es hunderte von Kaffeemühlen und die größte Kaffeemühle der Welt!“ Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Ich durfte sogar fotografieren.
Und wie wahr! Alle Wänden der hinteren Räume sind mit neuen, alten und ganz alten Kaffeemühlen dekoriert, schön angeordnet, aus Porzellan, aus Holz, Handmühlen, Wandmühlen, manche Porzellanmühlen schön dekoriert, manche ganz schlicht in Weiß, Mühlen aus England, Belgien, Holland, Österreich, Türkei, alle privat gesammelt von der Familie Dobbelstein. Rund 700 von mehr als 1.000 sind hier im Caféhaus zu sehen. Beeindruckend!
Am auffälligsten ist jedoch die weltgrößte Kaffeemühle mit einer Höhe von 2,50 m und 450 kg Gewicht. Otto Dobbelstein ließ sie 1998 bauen, weil er unbedingt ins Guinness-Buch der Rekorde wollte. Und das beste ist, diese Mühle funktioniert sogar! Sie kann 50 kg Kaffeebohnen mahlen. Das wird allerdings wohl nur selten gemacht, denn diese händische Mahlarbeit an solch einer riesigen Kaffeemühle ist doch wohl sehr anstrengend, kraftraubend und mit viel Laufarbeit verbunden. Gegründet wurde dieser Betrieb übrigens schon 1858.
Wenn ich das nächste Mal in Duisburg bin, werde ich ganz sicher hier Kaffee trinken und Kuchen essen und mir ganz in Ruhe diese sehenswerte Kaffeemühlen-Sammlung anschauen.
Am Wochenende war ich in Duisburg, um wieder einmal die Gruppe „Yamato – The Drummers of Japan“ zu sehen. Am Samstagnachmittag schlenderte ich auf der Suche nach einem Café durch die Fußgängerzone, die für mich so gar nichts Reizvolles hatte: viel Beton, viel Pflaster, wenig Grün, viele Imbisse jeder Couleur, viel Fastfood.
Und dann stach mir eine große Kaffeemühle an einer Hauswand ins Auge, an der Hauswand des „Caféhaus Dobbelstein“ auf dem Sonnenwall . Als ich gegen 17.00 Uhr das... mehr lesen
4.5 stars -
"Kaffeetrinken neben der größten Kaffeemühle der Welt!" LavandulaAm Wochenende war ich in Duisburg, um wieder einmal die Gruppe „Yamato – The Drummers of Japan“ zu sehen. Am Samstagnachmittag schlenderte ich auf der Suche nach einem Café durch die Fußgängerzone, die für mich so gar nichts Reizvolles hatte: viel Beton, viel Pflaster, wenig Grün, viele Imbisse jeder Couleur, viel Fastfood.
Und dann stach mir eine große Kaffeemühle an einer Hauswand ins Auge, an der Hauswand des „Caféhaus Dobbelstein“ auf dem Sonnenwall . Als ich gegen 17.00 Uhr das
Manchmal besteht das Leben auch aus Warten. Und was macht man, wenn man am Nachmittag keine Lust auf Kaffee und Kuchen hat oder nicht zu Hause abwarten will? Man geht ins Eiscafé, ich jedenfalls machte das heute, und da gerade Erdbeerzeit ist, hatten meine Begleiterin und ich Lust auf einen Erdbeerbecher mit Sahne, meinen ersten in diesem Jahr.
Das Adria Eiscafé liegt mitten im Zentrum an der Hauptstraße, ein alt eingesessener Betrieb, der hinter dem Haus eine kleine Gartenterrasse auf zwei Ebenen hat, umrahmt von blühenden Pflanzen und Sträuchern in Hanglage. Hier lässt es sich sehr gut sitzen und genießen, auch wenn die einfachen Plastikstühle und Tische ohne besondere Deko doch recht eng gestellt sind.
Vom Angebot her unterscheidet sich dieses Eiscafé in keinster Weise von vielen anderen in der näheren und weiteren Umgebung, ein typisch italienisches halt, mit vielen Eisbechern und Eissorten, die hausgemacht sind. Die Inhaber, ein Italiener mit seiner deutschen Frau, agieren gleichmäßig freundlich, sind sehr kommunikativ, ohne aufdringlich zu sein, und verbreiten eine angenehme Atmosphäre.
Wir schauten uns zwar die Eiskarte an, blieben aber bei unserer Entscheidung für den Erdbeerbecher zum stolzen Preis von 7,50 €. Auch die Preise der anderen Eisbecher liegen etwas darüber oder darunter. Na, das muss ja eine recht große Portion sein, kam mir dann so in den Sinn. Uns so war es dann auch! Und daher ist der Preis durchaus gerechtfertigt.
Als ich den großen Becher sah, dachte ich sofort, wie gut, dass das Frühstück meine letzte Mahlzeit war. Vanille- und Erdbeereis im Wechsel geschichtet, frische süße Erdbeeren, in dicke Scheiben geschnitten, darüber und dazwischen und auch in der Sahne, mit Erdbeersauce, das hausgemachte Eis sahnig, cremig und fruchtig. Nach Auskunft des Chefs ist die Erdbeersauce ebenfalls von ihm zubereitet, und das schmeckt man.
Insgesamt ein halbstündiger Genuss, der auch noch so richtig satt gemacht hat.
Manchmal besteht das Leben auch aus Warten. Und was macht man, wenn man am Nachmittag keine Lust auf Kaffee und Kuchen hat oder nicht zu Hause abwarten will? Man geht ins Eiscafé, ich jedenfalls machte das heute, und da gerade Erdbeerzeit ist, hatten meine Begleiterin und ich Lust auf einen Erdbeerbecher mit Sahne, meinen ersten in diesem Jahr.
Das Adria Eiscafé liegt mitten im Zentrum an der Hauptstraße, ein alt eingesessener Betrieb, der hinter dem Haus eine kleine Gartenterrasse auf zwei... mehr lesen
4.0 stars -
"Leckeres Eis auf der Gartenterrasse!" LavandulaManchmal besteht das Leben auch aus Warten. Und was macht man, wenn man am Nachmittag keine Lust auf Kaffee und Kuchen hat oder nicht zu Hause abwarten will? Man geht ins Eiscafé, ich jedenfalls machte das heute, und da gerade Erdbeerzeit ist, hatten meine Begleiterin und ich Lust auf einen Erdbeerbecher mit Sahne, meinen ersten in diesem Jahr.
Das Adria Eiscafé liegt mitten im Zentrum an der Hauptstraße, ein alt eingesessener Betrieb, der hinter dem Haus eine kleine Gartenterrasse auf zwei
Vier Jahre lang hat Don Pepe sein spanisches Restaurant „Don Pepe“ im kleinen Dorf Haarbrück nahe Beverungen erfolgreich geleitet, in dem er auch ein deutsches Frühstück anbot und am Sonntag zum Brunch einlud.
Seit Anfang Mai 2015 hat er sich umorientiert und sich einer neuen Herausforderung gestellt, die Übernahme des Restaurants „Alt Warburg“ mit gutbürgerlicher Küche in Warburg. Hier will er dann die spanische Küche einführen.
Das Restaurant in Haarbrück ist nun geschlossen, allerdings werden die letzten fest gebuchten Termine noch abgewickelt. Das Haus steht zum Verkauf an, und ein Käufer ist wohl schon gefunden, der das Haus von Grund auf renovieren und dann wieder einen gastronomischen Betrieb eröffnen will.
Vier Jahre lang hat Don Pepe sein spanisches Restaurant „Don Pepe“ im kleinen Dorf Haarbrück nahe Beverungen erfolgreich geleitet, in dem er auch ein deutsches Frühstück anbot und am Sonntag zum Brunch einlud.
Seit Anfang Mai 2015 hat er sich umorientiert und sich einer neuen Herausforderung gestellt, die Übernahme des Restaurants „Alt Warburg“ mit gutbürgerlicher Küche in Warburg. Hier will er dann die spanische Küche einführen.
Das Restaurant in Haarbrück ist nun geschlossen, allerdings werden die letzten fest gebuchten Termine noch abgewickelt. Das Haus steht zum Verkauf an, und ein Käufer ist wohl schon gefunden, der das Haus von Grund auf renovieren und dann wieder einen gastronomischen Betrieb eröffnen will.
Don Pepes Restaurante
Don Pepes Restaurante€-€€€Restaurant, Tapasbar, Cafe, Partyservice052735089Klingelburgstraße 24, 37688 Beverungen
stars -
""Don Pepe" ist umgezogen!" LavandulaVier Jahre lang hat Don Pepe sein spanisches Restaurant „Don Pepe“ im kleinen Dorf Haarbrück nahe Beverungen erfolgreich geleitet, in dem er auch ein deutsches Frühstück anbot und am Sonntag zum Brunch einlud.
Seit Anfang Mai 2015 hat er sich umorientiert und sich einer neuen Herausforderung gestellt, die Übernahme des Restaurants „Alt Warburg“ mit gutbürgerlicher Küche in Warburg. Hier will er dann die spanische Küche einführen.
Das Restaurant in Haarbrück ist nun geschlossen, allerdings werden die letzten fest gebuchten Termine
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Da entdeckten wir etwas abseits des Trubels am Marlene-Dietrich-Platz am Wasser des kleinen Piano-Sees „weilands wellfood“ mit Schattenplätzen auf einer großen Terrasse. Und „wellfood“ hörte sich auch vielversprechend an. Also nichts wie hin!
Am Eingang weist eine Tafel in sechs verschiedenen Sprachen auf Selbstbedienung hin. Im Innenraum dominieren die recht eng gestellten langen Holztische mit Holzbänken und apfelgrünen Sitzauflagen, die auch draußen vorhanden sind. Das sind allerdings keine Biertischgarnituren, im Ganzen sieht durchaus hochwertig aus.
Es gibt eine Standardkarte mit 8 verschiedenen Salaten in kleinen und großen Portionen, die je nach Zusammensetzung preislich zwischen 4,90 € und 6,40 € (klein) und zwischen 7,20 € und 9,80 € (groß) liegen, 4 Wok-Gerichte (7,90 € - 9,80 €) sowie 4 Pasta-Gerichte (7,10 € - 8,20 €). Ich habe mir die Salate, die an der Theke zur Abholung bereit standen, angesehen: üppige Portionen, sehr vielseitig und äußerst ansprechend angerichtet. Auf Wunsch können die Salate auch an der Bar selbst zusammengestellt werden. Ich wäre schon bei der kleinen Portion satt geworden.
Auf einer großen Schiefertafel hoch an der Wand werden zusätzliche Tagesgerichte angeboten, heute zwei frische, selbst gemachte Limonaden und unter anderem eine „Gazpacho mit Gurke und Paprika“ (klein 3,40 €, groß 5,70 €). Und das war beides für mich!
Ich bestellte mir also als erstes die Himbeer-Hibiscus-Limonade mit Mango und Minze (0,4 l für 3,80 €). So etwas Leckeres und Erfrischendes habe ich selten in einem SB-Laden bekommen, mit den Mango-Stücken und frischen Minze-Blättern ein wirklicher Genuss bei diesen Temperaturen!
Beim zweiten Mal an der Theke entschied sich meine Freundin für die Vollkornpenne in Tomaten-Kokos-Sauce mit Hühnerfilet, Zucchini, Brokkoli und Thai-Basilikum für 8,20 € und ich mich für die kleine Gazpacho als Vorspeise und Pasta all’arrabiata mit Weißkäse, Paprika, Zucchini und Oliven für 7,10 €, denn Vollkornnudeln und Kokos sind nicht so unbedingt mein Ding.
Die Kassen-Dame erklärte uns dann, dass der Bon, den wir erhielten, eine Nummer hat, uns das Essen an den Tisch gebracht werde, die Bedienung draußen die Nummer nenne und wir uns dann bei ihr bemerkbar machen sollen. Ob dieses System bei voll besetzter Terrasse gut funktioniert, wage ich zu bezweifeln, denn schon an diesem frühen Abend mit noch relativ wenigen Gästen ging eine Bedienung zweimal zurück, weil sich nach Aufruf der Nummer draußen niemand meldete (wie auch, wenn man sich z.B. nett unterhält und dann auch noch mit dem Rücken zum Eingang sitzt).
Alle Gerichte werden frisch in der relativ kleinen offenen Küche zubereitet. Wir mussten nicht lange warten, bis unser Essen an den Tisch gebracht wurde. Und was passierte? Die Gazpacho und die Pasta wurden gleichzeitig serviert. Habe ich zu leise gesprochen? Oder sind der Service oder die Kassen-Dame damit überfordert? Auf Nachfrage an der Kasse erhielt ich die Antwort, ich hätte das nacheinander bestellen müssen, also 2 x zur Theke und jeweils getrennt bezahlen! Hätte ich das man bloß getan!
Optisch sahen unsere drei Gerichte gut aus. Ich stand nun vor der Frage, was esse ich zuerst, aber es gab nur eine Lösung: zuerst das Heiße (ich mag keine nur warmen Nudelgerichte), dann das Kalte. Zu meinem Leidwesen bestand die Pasta auch für mich aus Vollkornpenne. Wäre das aus der Karte ersichtlich gewesen, hätte ich dieses Pasta-Gericht nicht bestellt. Auch wenn Vollkornnudeln „gesunder“ sind, ich meide sie nach Möglichkeit. Die Sauce allerdings war ausgezeichnet, schön scharf, aber nicht zu scharf, die Zucchini, Paprika und Oliven etwas versteckt unter der Pasta, der Weißkäse (ich habe nicht nachgefragt, welcher genau) etwas geschmacklos.
Und nun wartete ja noch die Gazpacho auf mich. Beim Umrühren zeigte sich, dass diese eher ein Tomatenbrei als eine dickflüssige Suppe war. Und da ich die Schärfe der Arrabiata nicht so schnell aus dem Mund bekam, schmeckte diese Gazpacho nach nichts, eigentlich nur nach pürierten Tomaten mit wenig Aroma. Paprikastücke waren enthalten, aber keine Gurke. Meine Freundin probierte ebenfalls und meinte, die Gazpacho sei schon gewürzt, aber auch nach ihrem Empfinden nichts Besonderes und entschieden zu breiig. Ich konnte sie jedenfalls nicht essen. „Wir machen Gesundes lecker“, schöne Philosophie, für mich nicht so ganz zutreffend. Wirklich lecker war für mich nur die Sauce. Auch meine Freundin meinte zu ihrem Essen, das sein ganz okay, aber vom Hocker gerissen habe es sie nicht.
Wenn man das WC aufsuchen will, geht man im Innenraum durch die Tür mit dem entsprechenden Zeichen und landet im Foyer des Theaters am Potsdamer Platz. Man muss also die Theatertoiletten benutzen (kein Problem!). Die Herren wenden sich gleich nach links, die Damen laufen um die Garderobe herum auf die andere Seite.