Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939242x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 11.01.2022 2022-01-11| Aktualisiert am
12.01.2022
Besucht am 30.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 123 EUR
Auf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen. Eingang
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen und sofort wurden wir zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Kaum Platz genommen, übernahm ein junger Serviceherr. Hinweis auf Lucaapp, Speisekarte gereicht und erste Wünsche abgefragt. Schön, wenn die Gäste umsorgt werden. Aber es war wirklich überfallartig.
Für erste Wünsche wollten wir erst einmal in die Karte schauen. Zuvor kam ich aber zu der Feststellung, dass unser Tisch so ziemlich am unruhigsten Durchgangsplatz im Restaurant lag. Also fragte ich, ob der Tisch gleich links neben uns vielleicht noch frei sei. Leider wurde verneint.
Überall wird massiver Servicekräftemangel in der Gastronomie gemeldet. Dies war hier keinesfalls der Fall.
Die Einrichtung ist geschmackvoll und angenehm. Wie im Restaurant Klara in Appenweier hingen auch hier „glutäugige Trachtenträger“ an der Wand. .
Die sind wohl modern oder es war der gleiche Inneneinrichter am Werk.
Nun konnten wir Genussstöbern und bestellten die ersten Getränke.
1 Liter hausgesprudeltes Tafelwasser, gereicht in einer sehr schönen Flasche, zu fairen € 4,50. 1 alkoholfreier Apfel-Prisecco - € 8,50. Dieser gut gekühlt, nicht süß und sehr erfrischend. 1 Glas Pinot brut - € 9,50.
Das 3-Gänge Menü wird zu € 42,00 angeboten. Sehr gut gefiel uns, dass man die Speisen frei aus der Karte zusammenstellen kann. Einige Gerichte sind zusätzlich zu mit einem kleinen Aufpreis versehen.
Kaum hatten wir unsere Speisen bestellt, wurde 2 Sorten luftiges frisches Brot, aufgeschlagene Butter, aromatisches Olivenöl und grobes Salz gereicht.
Schade um die Butter, aber das Olivenöl war köstlich.
Es folgte einer der besten Küchengrüße 2021: Mais-Crème-brûlée! Amuse: Mais-Crème-brûlée
Ein kreativer und sehr geschmackvoller Auftakt. Wunderbar cremig und maisaromatisch!
Auf unsere Vorspeisen warteten wir nicht lange.
Die Kürbiscremesuppe mit Kernöl mit gebratener Jacobsmuschel (+ € 2,00 zum Menüpreis) für meinen Mann wurde am Tisch frisch angegossen. Suppeneinlage: Jakobsmuschel, Kürbis, Kürbiskernöl
So konnte man vorher noch die appetitliche Einlage von Kürbisfleisch und Jakobsmuschel sehen. Am Tisch angegossene Kürbissuppe
Begeistert war mein Mann von dieser wärmenden und gut gewürzten Suppe. Der Eigengeschmack der Jakobsmuschel kam noch gut durch und sie war schön glasig.
Auch ich war zufrieden mit meiner Vorspeise: Gebratener Pulpo mit Roter Bete und Trüffeldressing (+ € 2,00). Gebratener Pulpo mit Roter Bete
Die kross angebratenen Pulpostücke waren zart und gut gewürzt. Die rote Beete fein mariniert und eher mild abgestimmt. So war die Zusammenstellung sehr harmonisch. Das Ganze in einem Bett aus frischem Rucola. Dieser auf der Karte nicht erwähnt. Ich freute mich darüber, Rucola mag ich sehr gerne.
Das milde Dressing passte insgesamt zum Gericht sehr gut. Die Trüffelnote kam allerdings zu kurz.
Geschmacklich war Trüffel hier aber gar nicht nötig. Die Aromen, besonders in Kombination mit der fein gewürfelten Bete, waren so wie es war gut abgestimmt.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert.
Vorher bestellten wir uns noch einen trockenen Riesling der Durbacher Winzergenossenschaft, 0,25 l - € 6,50 und eiinen trockenen Grauburgunder vom Weingut Bärmann, Merdingen, 0,1 l - € 4,40.
Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree (+ € 2,00) für meinen Mann.
Ein dickes Zanderfilet kross auf der Haut gebraten. Innen saftig und noch leicht glasig. Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree
Stimmig dazu das mild-säuerliche Apfelsauerkraut und schön fluffiges Kartoffelpüree.
Mein Hauptgericht: Forellenröllchen (Forellenhof Rösch) auf Kürbisrisotto.
Tja… Risotto. Immer wieder gerät es in Kritik. Ich mach es, ich mag es. Und mit Zeit und Aufmerksamkeit wird es.
Diese Hauptspeise überzeugte weder optisch noch geschmacklich. Forellenröllchen auf Kürbisrisotto.
Das Forellenröllchen ordentlich gewickelt, innen Lachsforelle. Wohl im Dampfgarer zubereitet, trotzdem gerade noch saftig . Insgesamt mild und sehr dezent. Ein wenig Schonkostgefühl kam auf.
Das Risotto war leider vollkommen misslungen. Beim ersten Gabelstich dachte ich an Tapetenkleister der jeden Maler überzeugt hätte. Der Gegenpol zur Leichtigkeit der Forelle.
Eine zähe, schon leicht erkaltete Masse die dicke Käsefäden zog. Reis und Kürbis wurden erschlagen vom Käse den ich ohnehin in Kombination mit Fisch schwierig finde.
Ein Servicemitarbeiter fragte aufmerksam nach unserer Zufriedenheit. Ein Gabelhub des „Risottos“ reichte aus.
Sofort wurde die neue Zubereitung oder ein Tausch angeboten. Aber wir wollten ja schließlich zusammen essen, daher lehnte ich ab und beschränkte mich auf das Forellenröllchen.
Wenige Minuten später kam eine Dame zu uns und entschuldigte sich für den Risottopatzer. Ob Restaurantleiterin oder Chefin kann ich leider nicht sagen, aber die angenehme Dame war sehr präsent an diesem Abend. Bevor sie zu uns kam, hatte sie das Risotto in der Küche gesichtet und stimmte mir ohne Umschweife zu. Sehr persönlich versicherte sie, wie wichtig die Gästezufriedenheit ist und kündigte eine „Widergutmachung“ an. Besser hätte man nicht reagieren können.
Hungrig blieb ich nicht. Forellenportion war großzügig.
Beim Dessert wählte ich das Leichteste: Himbeersorbet mit Geist. Himbeersorbet mit Geist
Dies entsprach genau meinen Erwartungen. Himbeersorbet angegossen mit Himbeergeist.
Platz für Süßes findet mein Mann fast immer.
Für ihn: Mousse au chocolat mit Himbeersorbet. Mousse au chocolat mit Himbeersorbet
Die Mousse recht fest, der Schokoladengeschmack aber sehr fein. Das Himbeersorbet brachte passende Frucht und leichte Säure, immer stimmig zur Schokolade. Das Dessert schön garniert mit mit farblichen Tupfern. Erbsensprossen zum Dessert? Ich habe sie gerne übernommen.
Die angekündigte „Wiedergutmachung“ fürs misslungene Risotto kam nicht bei mir an. I
Ich habe nichts verlangt, aber wenn es angekündigt wird, sollte auch was passieren.
Der größte Kritikpunkt des Abends: Unser sehr unruhiger und ungemütlicher Platz am Durchgang.
Bei vollem Haus hätte ich kein Wort dazu verloren.
Aber nach dem Zahlen war der Zweiertisch an der Wand immer noch unbesetzt.
Der Tisch, nach dem ich gleich zu Anfang fragte.
Reichlich Servicekräfte, aber gerade im Service ist noch Luft nach oben.
Eine junge Dame verabschiedete uns trotzdem sehr vorbildlich.
Hinaus ging es, vorbei am Käsewagen… Käsewagen
Eigentlich wollte ich (für einen bekannten Käsegenießer aus Bremen) die Käseauswahl zum Dessert bestellen. Das käsige Risotto reichte mir aber an diesem Abend nach zwei Bissen für zu viel Käse.
Natürlich ist jeder Besuch eine Momentaufnahme.
Unsere hatte leider ein paar Schwächen.
Aber auch Stärken: Mais-Crème-brûlée!
Auf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen... mehr lesen
4.0 stars -
"Keine Spur von Personal- und Käsemangel" PetraIOAuf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen
Besucht am 30.10.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
Unseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden umrandet.
Ein Hüngerchen machte sich bemerkbar. Wenige Schritte vom Marktplatz entfernt, fanden wir in einer ruhigen Seitenstraße Restaurant Zum Kaiser. .
Sah von außen gepflegt aus und wir hofften auf einen freien Tisch.
Freundlich wurden wir begrüßt und ein Tisch im gut besuchten Restaurant war auch noch für uns frei. Die Impfnachweise wurden vorbildlich kontrolliert.
Seit 1.10.2020 führt ein neuer Pächter das Restaurant. Er hat das beliebte Restaurant wohl nahezu unverändert gelassen und ich fühlte mich in meine frühe Jugend zurückversetzt. Absolut unverfälschtes 80er-Jahre-Retro-Ambiente! Hier passte von Preisekarte, Teller, Gläser, Tischdecke, Bestuhlung, Lampen, Vorhänge einfach alles. .
Die komplette Einrichtung wurde über die Jahrzehnte gut gepflegt. Die Gaststätte einfach so lassen, das hatte was!
Ein junger Herr und eine junge Dame waren für den Service zuständig. Beide sehr freundlich, nur mit der Abstimmung untereinander haperte es manchmal. So wurden Wünsche doppelt abgefragt oder auch mal was vergessen. Aber das war alles nicht störend, die Freundlichkeit machte alles wieder gut.
Unsere Getränke: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 3,80. 2 Durbacher Riesling trocken - 0,25 l - € 4,70.
Auf die bestellten Speisen mussten wir nicht zu lange warten.
Für mich: Großer Salatteller mit gebratenen Maultaschen - € 13,90. Salatteller mit gebratenen Maultaschen
Die Ankündigung der Speisekarte war nicht übertrieben. Der Salat war wirklich groß und mit reichlich knusprig gebratenen Maultaschenscheiben belegt.
Verschiedene marinierte Rohkostsalate wurden von frischem Blattsalat bedeckt. Das Dressing passte sehr gut. Allerdings waren die knusprigen und sehr schmackhaften Maultaschenscheiben die Hauptdarsteller bei diesem Gericht.
Frisches Graubrot wurde auch noch dazu serviert.
Mein Mann hatte sich Käsespätzle mit gebratenen Zwiebeln und Salat - € 11,90
bestellt.
Hier war die Portion nicht so üppig bemessen, die Käsespätzle standen aber auf der Karte auch unter „Kleine Gerichte“. Käsespätzle
Mit dem dazu servierten Beilagensalat war es auch eine sättigende Mahlzeit. Beilagensalat und Riesling
Die Käsespätzle hätten etwas heißer sein dürfen, auch die Würzung war sehr dezent. Die gebratenen Zwiebeln waren leider nicht knusprig, eher gedünstet und mit Soßenpulver o. ä. (kenne mich mit sowas zum Glück nicht aus) versehen. Alles Geschmackssache, genau wie die Deko mit Orangenscheibe. Aber hier sind wir wieder beim Thema: Retro 80er durch und durch.
Gut gesättigt konnten wir per EC bezahlen und wurden freundlich verabschiedet.
Unseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden... mehr lesen
Gasthaus zum Kaiser
Gasthaus zum Kaiser€-€€€Restaurant074412886Schulstrasse 9, 72250 Freudenstadt
4.0 stars -
"Gasthaus – Bürgerlich – bitte nicht renovieren!" PetraIOUnseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden
Geschrieben am 28.12.2021 2021-12-28| Aktualisiert am
29.12.2021
Besucht am 29.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 92 EUR
2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der Name geändert hat. Neu: Restaurant Klara
Oma Klara war die gute Seele des 1904 gegründeten Hanauer Hofes und so wurde ihr Name in Dankbarkeit für das Restaurant gewählt.
Wohl der vergangene (und hoffentlich letzte) Lockdown wurde Renovierung genutzt. Wobei das Restaurant bei unserem Besuch 2020 keinen renovierungsbedürftigen Eindruck machte.
Vom Fußboden bis zur Decke wurde alles neu gestaltet. Ein moderner Landhausstil mit bequemer Bestuhlung, ansprechender Farbgestaltung und Beleuchtung.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame empfangen und zu unserem schönen Tisch begleitet.
Die Speisekarte ist nach wie vor wunderbar übersichtlich und so durchdacht, dass hier jeder Gerichte nach seinem Geschmack findet. Fraglich, ob Klara die angebotenen Burger geschätzt hätte.
Den weiteren Service an unserem Tisch übernahm weitestgehend der aufgeschlossen-fröhliche junge Serviceherr den wir bereits im vergangenen Jahr schätzen lernten.
Unsere Wünsche: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50 2 Gläser trockener Sekt je € 5,00
Bis hierher identische Getränke wie im Vorjahr. Erfreulich auch zu den gleichen und fairen Preisen.
Als Vorspeise wählten wir beide den Herbstsalat - € 6,00.
Dieser wurde sehr zügig serviert und überzeugte wieder voll und ganz. Herbstsalat
Eine vielfältige Zusammenstellung, tadellos frisch und reichlich. Neben Blattsalaten und frischen Sprossen gab es einen bunten Hülsenfruchtsalat, Karotten- und Rotkohlsalat, Granatapfelkerne, Radieschen… abgerundet mit einem wirklich tollen Dressing!
Zu unseren Hauptgängen bestellten wir noch 2 Gläser Wein. Wir sind beide eher Weißweintrinker, aber zu meinem Hauptgericht bestellte ich mir dann doch einmal einen Rotwein.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert. Sehr gut sahen die Speisen aus.
Für meinen Mann: Sauerbraten, Bandnudeln, Crispy-Birne - € 19,00 Sauerbraten
2 Scheiben zarter Sauerbraten und feine Sauce mit der richtigen Säurenote. Die Bandnudeln al dente gegart. Dazu noch ein wenig unangekündigtes und gerne verkostetes Kartottengemüse. Die kleine Crispy-Birne war wirklich außen schön knusprig frittiert und brachte etwas Neues zum gutbürgerlichen Essen. Mini-Knusperbirne
Da ich, im Gegensatz zu meinem Mann, sehr gerne Wildgerichte esse, entschied ich mich für: Hirschragout, Spätzle, Brokkoli - € 24,00 Hirschragout
Das sah sehr gut aus. Leider war bei dem Hirsch für mich ein deutlicher „Fehlton“ schmeckbar. Die Sauce war tadellos, an ihr lag es nicht. Der freundliche Serviceherr fragte kurz nach dem Servieren nach unserer Zufriedenheit und ich merkte dies an. Dies wurde sehr ernst genommen, angeboten die Speise zu tauschen. In der Küche wurde probiert und man konnte nichts feststellen.
Schade fand ich für mich die Erklärungen zum Wildgeschmack, da bin ich gut geschult. Mein Vater ging zur Jagd und ich esse schon immer gerne Wild und bereite es auch selbst zu.
Ich will das Hirschfleisch hier auch gar nicht zu sehr bemängeln, es geht mir eher um die gute Reaktion des Hauses. Selbst am nächsten Tag rief mich der Inhaber an. Man hat sich hier wirklich Gedanken um die Zufriedenheit des Gastes gemacht und dies gilt es hervorzuheben. Als mögliche Erklärung fürs „Gschmäckle“ wurde vermutet, dass beim Zerlegen die Galle verletzt wurde. Das Fleisch schmeckte aber nicht bitter… und der Hirsch hat keine Galle, denn er muss kein Fett verdauen.
Spätzle, Sauce, Brokkoli und Kartotten waren sehr gut. Beim Hirschragout gingen die Geschmäcker einfach auseinander.
Beide waren wir wohl gesättigt.
Statt eines Desserts gab es zum Abschluss für uns noch einen Espresso - € 2,50.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Trotz Unstimmigkeit im Hirschgeschmack war es ein schöner Abend.
2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der... mehr lesen
Restaurant Klara im Hotel Hanauer Hof
Restaurant Klara im Hotel Hanauer Hof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten0780595660Ortenauer Straße 50, 77767 Appenweier
4.0 stars -
"Restaurant Hanauer Hof heißt jetzt Klara" PetraIO2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der
Geschrieben am 27.12.2021 2021-12-27| Aktualisiert am
27.12.2021
Besucht am 24.10.2021Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im um die Jahrhundertwende erbauten „Kirchen-Mettler-Haus“ im Zentrum des kleinen Ortes.
Meine telefonische Reservierung für den frühen Mittag wurde freundlich und unkompliziert bestätigt. Am Telefon war wohl Alfredo Paredes der das Restaurant gemeinsam mit seiner Partnerin Britta Steck führt.
Kurz vor der Familie kam ich in Morbach an und parkte etwas abseits auf einem kostenlosen öffentlichen Parkplatz.
Am Restaurant angekommen wurde ich freundlich begrüßt. Und eine Minute später trafen auch die Westerwälder ein. .
Traumhaftes Oktoberwetter, fast hätte man noch draußen essen können. Aber nicht nur im Westerwald pfeift der Wind so kalt. Nein, an diesem Tag auch in Morbach.
Der für uns reservierte Tisch stand aber leider am schlechtesten Platz mittig im Raum, direkt vor der Theke. Kleiner Tisch und auch sehr unruhig. Zum Glück war auf Nachfrage der Wechsel zu einem ruhigeren Tisch möglich.
Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet. Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen des Hunsrücks zieren die wohl erst kürzlich frisch getünchten Wände. Die Bestuhlung ist deutlich in die Jahre gekommen. Sauber und gepflegt war die Einrichtung.
Im Service waren die Chefin, eine weitere erfahrene Servicemitarbeiterin und ein junger Hüpfer. Das Nachwuchstalent war (noch) recht unerfahren. Macht aber gar nichts, alle drei Damen waren sehr freundlich.
Unsere Getränke:
Mineralwasser , alkoholfreies Weizenbier, Coca Cola. Und nach dem Essen noch Cappuccino und Espresso.
Wir verzichteten alle drei auf eine Vorspeise.
Zusätzlich zur Hauptkarte wurde eine „Herbstkarte“ mit feinen herbstlichen Gerichten gereicht. Hier wurden wir auch alle fündig. Neben deutschen und regionalen Speisen findet sich auf der Karte auch eine dominikanische Hähnchenspezialität aus der Heimat des Küchenchefs.
Meine Begleiter wählten: Rumpsteak mit Steinpilzen, Kroketten und Salat - € 25,00.
Die Kroketten konnten gegen € 2,50 Aufpreis in Bratkartoffeln als Beilage getauscht werden.
Schnitzel mit Steinpilzen, Kroketten und Salat - € 17,50
Die frische Hunsrückforelle reizte mich sehr. Letztlich gewann doch das Hirschsteak mit Steinpilzen, Spätzle und Rotkohl - € 22,50.
Wild mag ich ja sehr gerne. Und nachdem wir in diesem Jahr viele Pfifferlinge sammeln konnten fehlte das Glück bei den Steinpilzen. Und auf diese Beilage freute ich mich sehr.
Während der Wartezeit auf unser Essen füllte sich das Restaurants zusehends. Auch weitere Fußballfans aus dem Westerwald nutzten die Chance zur Stärkung vorab.
Die Beilagensalate wurden vorab serviert. Marinierte Rohkostsalate und frischer Blattsalat mit einfachem Dressing. Beilagensalat
Dampfend heiß erreichten uns wenig später die Hauptspeisen.
Das Rumpsteak saftig und wie gewünscht medium gebraten. Rumpsteak, Bratkartoffeln, Steinpilze
Sehr gut kamen auch die knusprigen Bratkartoffeln an, sie waren den Aufpreis wert.
Meiner „Tante“ schmeckte ihr saftiges Schnitzel auch. Schnitzel, Steinpilze, Kroketten
Die Kroketten waren reichlich vorhanden und schmeckten ihr wohl auch. Ich kann ihnen nicht viel abgewinnen, aber das tut hier ja nichts zur Sache.
Mein Hirschkalbsrücken schmeckte hervorragend. Butterzart und noch eher medium rare gebraten.
Ganz wie ich es mag. Hirschrückensteak, Steinpilze, Spätzle
Die Spätzle waren leider nicht hausgemacht und wohl eher aus der Trockentüte.
Das Rotkraut wurde im separaten Schälchen serviert, war aber auch nicht frisch gekocht, dafür war es einfach zu weich und wenig aromatisch. Rotkohl
Ich mache halt Rotkrohl und Spätzle grundsätzlich frisch, da habe ich mich gerne dran gewöhnt.
Mit den Steinpilzen in Rahm zu unseren Fleischgerichten waren wir alle zufrieden. Leider wurde wohl mit gekörnter Brühe gewürzt, so ging das Eigenaroma des edlen Steinpilzes leider etwas unter.
Trotz weniger Kritikpunkte: Geschmeckt hat es uns Dreien und die Portionen waren sehr großzügig bemessen.
Langwierig gestaltete sich die Zusammenstellung der Rechnung. Der handgeschriebene Beleg wurde zwischen der jungen Mitarbeiterin und der Chefin besprochen und mehrmals mit dem Taschenrechner nachgerechnet. Es herrschte ziemliches Durcheinander. Nicht nur hinter der Theke wie ich nun feststellte: Es wurde statt des Hirschrückensteaks nur das € 4,00 günstigere Hirschgulasch abgerechnet. Die Getränkepreise waren eher günstig. Aber selbst ich blicke auf dem handschriftlichen Zettel nicht ganz sicher durch, wie die Getränkepreise zuzuordnen sind.
Das war ein schönes kleines Familientreffen einem sehr freundlichen Gasthaus. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich hier gerne nochmal einkehren. Gerne auch mal im Sommer, die Außenplätze am Marktplatz vor dem Haus gefallen mir gut.
Und heute Abend gibt es jetzt gebratene Pfifferlinge bei uns. Selbst gefangen und eingefroren.
…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im... mehr lesen
Wirtshaus Zum Dorfkrug
Wirtshaus Zum Dorfkrug€-€€€Restaurant, Wirtshaus, Take Away065339582510Unterer Markt 1, 54497 Morbach
3.0 stars -
"Die Suche nach einem guten Mittagstisch in Morbach…" PetraIO…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im
Geschrieben am 19.12.2021 2021-12-19| Aktualisiert am
19.12.2021
Besucht am 30.09.2021Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Auen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe. Wohl keine 200 Einwohner zählt der Ort.
Sehr versteckt und eng umbaut liegt das Weingut. Es stehen einige Parkplätze am Haus zur Verfügung.
Entspannter parkt es sich unten im Ort und man läuft ein paar Schritte leicht bergauf zum Haus.
Grund unseres Besuches war der 80. Geburtstag unserer „Katzenoma“. Sie liebt Wiener Schnitzel über alles.
Aber bitte unbedingt ohne den Anrichteklassiker Sardelle. Denn Fisch und Meeresfrüchte versetzen Sie in größten Ekel.
Wir wussten, dass es hier gute Wiener Schnitzel (ohne Sardelle) gibt und luden Sie zu Ihrem Geburtstag ein.
Wenige Treppenstufen sind zum Restauranteingang zu überwinden.
Eine junge Frau begleitete uns zum reservierten Tisch. Das Restaurant ist in gepflegten und passenden Landhausstil eingerichtet. .
Der große Nebenraum ist wohl frisch renoviert und wesentlich moderner.
Im geschützten Innenhof konnten wir witterungsbedingt an diesem Abend leider nicht mehr sitzen. Gartenterrasse
Umgehend wurden wir mit den Karten versorgt. Kurze Zeit später konnten wir unsere Wünsche aufgeben.
In der Küche regiert die Seniorchefin des Hauses. Angeboten wird bewährte Hausmannskost. Wenn möglich werden regionale Zutaten eingesetzt. Eine Küche ohne Experimente. „Mutter steht am Herd“, so heißt es auf der Homepage und so ist es.
Unsere Bestellung: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,60 1 trockener Rosé, 0,2 l - € 3,70 1 trockener Riesling „Steingewann“, 0,2 l - € 4,50
Unsere Vorspeise Rinderkraftbrühe - € 4,90
überzeugte. Rinderkraftbrühe mit Markklößchen
Eine kräftig gekochte und gut gewürzte Brühe, Suppennudeln als Einlage… ich weiß gar nicht mehr, wann diese mir zuletzt begegnet sind. Dazu zwei hausgemachte Markklößchen, diese waren wirklich fein und es hätte gerne noch eins mehr sein dürfen.
Nach passender Wartezeit servierte die junge Frau die Hauptgerichte.
Für meinen Mann und unsere Freundin: Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites und Beilagensalat – € 18,50.
Die Schnitzel saftig und goldbraun mit luftiger Panierung. Das Kalbfleisch saftig und zart. Gute Würzung. Wiener Schnitzel
Dazu knusprige Pommes Beilagenpommes
und auch der gemischte Beilagensalat mit leichtem Sahnedressing passte. Beilagensalat
Meine Hauptspeise: Hirschkalbskeule, hausgemachte Kartoffelklöße, Preiselbeerbirne, Rotkohl - € 17,00. Hirschkalbskeule, Kartoffelklöße, Preiselbeerbirne, Rotkohl
Das Fleisch war klassisch geschmort, saftig und zart. Auf die hausgemachten Kartoffelklöße freute ich mich besonders. Leider fielen gerade diese durch. Viel zu fest, zu trocken, bröselige Konsistenz, kein Kartoffelgeschmack. Schade um die Arbeit.
Rotkohl und Sauce wurden separat gereicht.
Insgesamt fehlte mir bei diesem herbstlichen Gericht die geschmackliche Tiefe.
Die Portionen waren insgesamt großzügig bemessen.
Ein netter Abend. Klare Empfehlung für die Schnitzel. Die Mitarbeiterin im Service war freundlich. Trotz weniger Gäste, darunter wohl überwiegend Stammgäste, mangelte es leider doch an Aufmerksamkeit. Gerne hätten wir noch ein Gläschen Wein getrunken.
Dies wurde dann zu Hause nachgeholt. Eingangsbereich
Wer einen erholsamen und ruhigen Urlaub verleben will, ist hier bestimmt willkommen und gut aufgehoben.
Auen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe.... mehr lesen
Weingut Hees - Zum Jäger aus Kurpfalz
Weingut Hees - Zum Jäger aus Kurpfalz€-€€€Restaurant, Weinstube06754373Zur feuchten Ecke 6, 55569 Auen
3.5 stars -
"Verstecktes Weingut mit gutbürgerlicher Küche" PetraIOAuen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe.
Geschrieben am 15.12.2021 2021-12-15| Aktualisiert am
15.12.2021
Besucht am 09.10.20212 Personen
Rechnungsbetrag: 77 EUR
Es passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch. Wintergarten mit der historischen Mühle
Schon länger haben wir aufgegeben, die ständig wechselnden Coronaregeln unserer Bundesländer zu merken. Im Zweifel lassen wir uns aufklären.
So waren wir bei unserem Eintreffen überrascht: Eine Mitarbeiterin bediente die letzten wetterfesten Gäste im wunderschönen Biergarten, begrüßte uns und kontrollierte unsere Impfnachweise. Biergarten
Ins Restaurant wurden wir mit der überraschenden Nachricht entlassen, dass in der Innengastronomie aktuell (inzwischen ist es natürlich wieder komplett anders) keinerlei Begrenzungen und keine Maskenpflicht besteht. Sofern geimpft oder genesen.
Geimpfte und Genesene waren in der historischen Mühle reichlich vorhanden. Zu reichlich. Im ersten Moment hegten wir alle vier Fluchtgedanken aufgrund der vielen Menschen. Nach 1 ½ Jahren Pandemie ist man halt nix mehr gewöhnt.
Die Gasträume der Felsenmühle sind angenehm in mehrere Räume unterteilt und passend rustikal eingerichtet. Freigelegtes Mauerwerk, Holztische, etwas herbstliche Deko. .
Im hinteren Gastraum zeigte uns eine Mitarbeiterin den reservierten Tisch. Gemütlich, aber die Enge und damit verbundene Lautstärke bei vollem Haus hätte uns auch ohne Corona nicht gefallen. Beim Platznehmen und Aufstehen war „Tuchfühlung“ mit dem Nebentisch unvermeidbar.
Es gibt noch einen moderneren großen Wintergarten. Dieser Anbau war an diesem Abend wohl mit einer geschlossenen Gesellschaft belegt. Wintergartenanbau
Ein junger freundlicher Mann übernahm an diesem Abend weitestgehend den Service an unserem Tisch.
Er reichte die Karten inklusive der Tagesempfehlungen und nahm wenig später, gut beratend, unsere Wünsche entgegen.
Als kleine Vorspeise wählten wir an diesem Abend je einen Beilagensalat - € 3,20. Beilagensalat
Dieser überzeugte voll und ganz. Tadellose Blattsalate, darunter verbargen sich schöne Rohkostsalate aus Karotte, Rot- und Weißkraut. Alle Bestandteile mit gutem Essig-Öl-Dressing mariniert.
Mein Mann entschied sich für Fettuccini mit frischen Pfifferlingen in Sahne - € 14,90
der aktuellen Empfehlung.
Serviert wurde eine gute Portion. Pasta mit Pfifferlingen in Rahm
Die Pasta al dente und die Pfifferlinge nicht von der Sahne erschlagen. Etwas Würze fehlte meinem Mann, ansonsten war er zufrieden.
Erfreut war ich über die saisonale Muschelkarte. Denn mein Mann mag keine Miesmuscheln und für mich alleine bereite ich sie selten zu.
Somit war meine Bestellung schnell besiegelt: Miesmuscheln klassisch im Weißwein-Gemüsesud und Knoblauch Baguette - € 18,90.
Statt Baguette konnte man auch den französischen Klassiker Moules frites wählen. Da ich mich entscheiden konnte, bestellte ich die Portion Fritten als Extrabeilage zu € 3,20.
Serviert wurde im klassischen Muscheltopf. Der Deckel hält die Muscheln bis zum Gast schön warm und dient dann zur Aufnahme der Muschelschalen. Der Muscheltopf mit Beilagenpommes
Die Muschelportion war üppig, allerdings deren Innenleben, die Muschel selbst, überwiegend sehr mickrig. Miesmuscheln "rheinische Art"
Der nette Servicemitarbeiter erkundigte sich interessiert kurz nach dem Servieren. Es war die erste Muschellieferung der Saison und natürlich konnte man vorher nicht in die Muscheln schauen. Da kann man dem Restaurant nichts vorwerfen.
Der würzige Gemüsesud mit Sellerie, Lauch, Knoblauch und Karotten konnte dafür sehr punkten, auch der Weißwein war gut schmeckbar.
Was mich wirklich störte waren die vielen stark gebrochenen Muschelschalen. Das darf so nicht sein. Offene oder zerbrochene Muscheln gehören vor dem Garen aussortiert. Und während des Garens sollte der Koch kein Grobmotoriker sein der mit Gewalt im Topf rührt und die Schalen zerstört. Die Muscheln garen auch ohne Gewaltanwendung.
Trotz der kleinen Miesmuscheln wurde ich mehr als satt. Ich gab allerdings auch irgendwann auf. Ständig hatte ich kleine Stücke Muschelschalenbruch im Mund. Das war wirklich mehr als unangenehm und ist mir bei eigener Zubereitung noch nicht ansatzweise passiert.
Mein Mann schaffte tatsächlich noch ein Dessert: Waffel mit Puderzucker und Sahne - € 4,60. Waffel
Diese war knusprig und luftig gebacken. Und mein Mann zufrieden mit dem süßen Abschluss.
Das war ein wirklich schöner Abend mit netten Gesprächen und zu lauter Geräuschkulisse. Das Ambiente hat uns wirklich sehr gut gefallen, den Punktabzug gibt es wirklich nur wegen der viel zu engen Bestuhlung und somit kneipenmäßiger Lautstärke in den Räumen.
Die Mitarbeiter im Service waren alle freundlich und aufmerksam.
Die Küche lieferte ordentliche Speisen trotz vollem Haus. Aber dies ist man hier wohl gewohnt.
In der engen Gemeinschaft ging es zum Glück coronafrei gut mit den anwesenden Geimpften und Genesenen.
Wenn es sich ergibt würden wir für einen neuen Besuch den schönen Biergarten vorziehen.
Ich stellte mir die Mühle tatsächlich etwas kleiner und gemütlicher vor.
Es passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch.
Schon... mehr lesen
Restaurant Felsenmühle
Restaurant Felsenmühle€-€€€Restaurant068515144Kelsweilerstraße 54, 66606 Sankt Wendel
3.0 stars -
"Da war alles ge(locker)t im Saarland!" PetraIOEs passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch.
Schon
Nach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Nach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Da Vinci
Da Vinci€-€€€Restaurant, Pizzeria067133500Salinenstr. 4a, 55543 Bad Kreuznach
stars -
"Wegen Renovierungsarbeiten nach Brand vorübergehend geschlossen" PetraIONach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Für unsere Heimfahrt planten wir eine Frühstücksrast in Ludwigslust ein.
Ohne festes Ziel.
Allerdings wurde uns im vergangenen Jahr die Bäckerei und Konditorei Uplegger empfohlen. Ein Traditionsbetrieb.
Wir wurden freudlich begrüßt und durften an der Theke unsere Bestellung aufgeben.
Unsere Wunschbrötchen durften wir an der Bäckereitheke selbst wählen, ebenso den Belag.
Mit Käse und Ei wurde bestellt. Dazu einem Kaffee und einen Tee. Und ein tolles Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen zu Hause.
Vor der Bäckerei gibt es einige Tisch und zum Glück gab es an diesem Morgen freie Plätze.
Kaffee und Tee durften wir gleich mitnehmen.
Unsere frisch belegten Brötchen, ergänzt mit Salatblatt, Gurke und Tomate, wurden von einer Mitarbeiterin kurz drauf serviert. Käse-Käsebrötchen Dinkelbrötchen mit Käse
Freundlicher Service, sehr gutes Backhandwerk.
Für unsere Heimfahrt planten wir eine Frühstücksrast in Ludwigslust ein.
Ohne festes Ziel.
Allerdings wurde uns im vergangenen Jahr die Bäckerei und Konditorei Uplegger empfohlen. Ein Traditionsbetrieb.
Wir wurden freudlich begrüßt und durften an der Theke unsere Bestellung aufgeben.
Unsere Wunschbrötchen durften wir an der Bäckereitheke selbst wählen, ebenso den Belag.
Mit Käse und Ei wurde bestellt. Dazu einem Kaffee und einen Tee. Und ein tolles Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen zu Hause.
Vor der Bäckerei gibt es einige Tisch und zum Glück gab es an diesem Morgen freie Plätze.
Kaffee und Tee durften wir gleich mitnehmen.
Unsere frisch belegten Brötchen, ergänzt mit Salatblatt, Gurke und Tomate, wurden von einer Mitarbeiterin kurz drauf serviert.
Freundlicher Service, sehr gutes Backhandwerk.
4.0 stars -
"Kleine Rast gefällig?" PetraIOFür unsere Heimfahrt planten wir eine Frühstücksrast in Ludwigslust ein.
Ohne festes Ziel.
Allerdings wurde uns im vergangenen Jahr die Bäckerei und Konditorei Uplegger empfohlen. Ein Traditionsbetrieb.
Wir wurden freudlich begrüßt und durften an der Theke unsere Bestellung aufgeben.
Unsere Wunschbrötchen durften wir an der Bäckereitheke selbst wählen, ebenso den Belag.
Mit Käse und Ei wurde bestellt. Dazu einem Kaffee und einen Tee. Und ein tolles Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen zu Hause.
Vor der Bäckerei gibt es einige Tisch und zum
Geschrieben am 06.12.2021 2021-12-06| Aktualisiert am
06.12.2021
Zu den positiven Entdeckungen unseres Ostseeurlaubes zählte auch „Elfriede“.
Ein Imbiss auf dem 1943 erbauten Fischkutter direkt „im“ Saaler Bodden, am Ribnitzer Hafen, gelegen. Blick über den Bodden
Zum Glück! Es kam zwar (leider) während unseres Urlaubes nur zu 2 Besuchen am Mittag, aber die waren klasse. Und bei manchem Restaurantbesuch wünschten wir uns zur „Elfriede“ mit einem perfekten Fischbrötchen auf die Hand!
Neben frischem Räucherfisch gibt es auch Backfisch. Überwiegend wird der eigene Fischfang angeboten. Die Bestellung wird am Kutter aufgegeben, bezahlt und mitgenommen. Der Backfisch wird frisch durch den Teig gezogen, frittiert und lautstark zur Abholung ausgerufen.
Sturmfeste gepflegte Holztische und Bänke stehen den Gästen als Sitzgelegenheit zur Verfügung.
Bei Bedarf auch Sonnenschirme. .
Alles sehr gepflegt und die Bootsbesatzung gut gelaunt und super freundlich.
Uns überzeugten Fischbrötchen mit frisch geräuchertem Boddenaal. Brötchen mit frisch geräuchterem Aal
Und natürlich feiner Backfisch, dieser 1 x mit Zander, 1 x mit Dorsch. Knoblauch- und Remouladensauce standen zur Wahl.
Wir bestellten Backfisch vom Zander und Dorsch und je einer der Saucen.
Die Brötchen frisch aufgeknuspert. Der Backfisch durfte noch kurz sein Frittierfett fallen lassen, kam auf’s Brötchen und schön heiß zu uns. Frischer Knusperfisch. Außen knusprig, innen supersaftig! Fein! Backfisch Zander + Dorsch
So sehr wir Knoblauch mögen: Klassiker sind manchmal besser. Die Remoulade gewann!
Sehr gerne empfehlen wir die Elfriede und wünschen dem Kutter und der tollen Besatzung weiter viel Erfolg (zu dem wohl auch viele heimische Stammgäste beitragen).
4* da Imbiss. Gefühlt treffen es 5*.
Zu den positiven Entdeckungen unseres Ostseeurlaubes zählte auch „Elfriede“.
Ein Imbiss auf dem 1943 erbauten Fischkutter direkt „im“ Saaler Bodden, am Ribnitzer Hafen, gelegen.
Kurzer Rückblick:
Im Dezember 2016 brannte der beliebte Fischkutter aus: https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Fischkutter-brennt-aus-150-000-Euro-Schaden.
Schnell stand für den Fischer Norbert Willbrandt fest, dass er weiter machen will. Dies gelang, auch dank vieler Unterstützer. Im September 2018 konnte Wiedereröffnung gefeiert werden.
Zum Glück! Es kam zwar (leider) während unseres Urlaubes nur zu 2 Besuchen am Mittag, aber die waren klasse. Und bei manchem Restaurantbesuch wünschten... mehr lesen
Fischkutter Elfriede
Fischkutter Elfriede€-€€€Imbiss, Take Away015116715100a. See, 18311 Ribnitz-Damgarten
4.0 stars -
"Die Elfriede hat einen Beitrag verdient!" PetraIOZu den positiven Entdeckungen unseres Ostseeurlaubes zählte auch „Elfriede“.
Ein Imbiss auf dem 1943 erbauten Fischkutter direkt „im“ Saaler Bodden, am Ribnitzer Hafen, gelegen.
Kurzer Rückblick:
Im Dezember 2016 brannte der beliebte Fischkutter aus: https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Fischkutter-brennt-aus-150-000-Euro-Schaden.
Schnell stand für den Fischer Norbert Willbrandt fest, dass er weiter machen will. Dies gelang, auch dank vieler Unterstützer. Im September 2018 konnte Wiedereröffnung gefeiert werden.
Zum Glück! Es kam zwar (leider) während unseres Urlaubes nur zu 2 Besuchen am Mittag, aber die waren klasse. Und bei manchem Restaurantbesuch wünschten
Geschrieben am 24.11.2021 2021-11-24| Aktualisiert am
24.11.2021
Unser Ausflug zum Ostseebad Prerow wurde von wunderschönem Wetter gekrönt. Dazu eine steife Brise die uns nicht im Geringsten störte.
Bei der Parkplatzsuche in Prerow konnte der Spaß auf einen Besuch wirklich vergehen. Wir fanden nur Parkplätze mit Tagestickets zu € 12,00. Unser Besuch war aber nur für wenige Stunden geplant. Natürlich hält man mit diesen Maßnahmen den Autoverkehr fern, macht auch Sinn. Aber wir waren halt leider mit dem Auto da. Nach längerer (nicht umweltfreundlicher) Suche fanden wir einen kostenlosen Parkplatz (obwohl wir natürlich eine angemessene Parkgebühr gezahlt hätten).
Nach einem tollen Strandspaziergang machte sich doch ein Hüngerchen bemerkbar. Strand Prerow
Und es war nicht so, dass wir gar kein Geld in Prerow lassen wollten.
Auf der Tourimeile entdeckten wir das Sandkorn. Als „Imbissgaststätte“ bezeichnet sich das Sandkorn und das passt. „Imbiss“ wäre eindeutig zu wenig. .
Gepflegte Außensitzplätze mit ordentlichem Windschutz. Wir entdeckten einen freien Tisch in der Sonne und kaperten den Tisch.
An der Wand des Bestellschalters sind die Speisen- und Getränkeangebote groß gedruckt einsehbar. Bestellannahme
Ich wurde schnell fündig. Eine freundliche Dame nahm die Wünsche entgegen, Zahlung war kontaktlos per EC möglich. Im Tausch zur Zahlung gab es den elektronischen „Speisen-fertig-Tisch-Vibrator“ und die Getränke: je 1 al Pils (0,3 L - € 3,00) und Weizenbier alkoholfrei (0,5 l - € 4,00).
Nach kurzer Wartezeit brummte es am Tisch und ich konnte unsere Speisen abholen:
Backfisch (1 x Zander, 1 x Dorsch) mit Kartoffelsalat je € 11,00. Backfisch mit Kartoffelsalat
Das sah schon mal ordentlich und appetitlich auf dem Tablett aus. Unfallfrei übernahm ich den Service zum Tisch.
Außen knusprig, innen saftig. Der Backfisch war toll. Dorsch punktete etwas besser als der Zander. Backfisch vom Dorsch mit Kartoffelsalat
Kartoffelsalat gab es leider nur in der Zubereitung mit Mayonaise. Mein Mann freute sich darüber, denn von mir zubereitet gibt es grundsätzlich nur die liebevolle Essig-Öl-Variante. Eine kleine Salatgarnitur und etwas Remoulade vollendete die Teller.
Was soll ich sagen? Wie erwartet war dies keine Schonkost. Und mir eigentlich viel zu fettig.
Aber es hat sehr gut geschmeckt, sogar dem Kartoffelsalat konnte ich so mal essen.
Es gibt noch einen kleinen gepflegten Gastraum, hier saß natürlich bei dem Traumwetter kein Gast. Gastraum
Die WC-Räume waren tadellos sauber. Wohl auch, weil es den Schlüssel nur beim Service gab.
Ein gut organisierter, freundlicher Betrieb. Gut investierte € 29,00 für unsere Einkehr.
Auch an den Nebentischen gab es Zustimmung für die Speisen.
Für eine schnelle Einkehr hat es uns gut in der „Imbissgasttstätte“ gefallen.
Unser Ausflug zum Ostseebad Prerow wurde von wunderschönem Wetter gekrönt. Dazu eine steife Brise die uns nicht im Geringsten störte.
Bei der Parkplatzsuche in Prerow konnte der Spaß auf einen Besuch wirklich vergehen. Wir fanden nur Parkplätze mit Tagestickets zu € 12,00. Unser Besuch war aber nur für wenige Stunden geplant. Natürlich hält man mit diesen Maßnahmen den Autoverkehr fern, macht auch Sinn. Aber wir waren halt leider mit dem Auto da. Nach längerer (nicht umweltfreundlicher) Suche fanden wir einen kostenlosen... mehr lesen
4.0 stars -
"Empfehlenswerte schnelle Rast" PetraIOUnser Ausflug zum Ostseebad Prerow wurde von wunderschönem Wetter gekrönt. Dazu eine steife Brise die uns nicht im Geringsten störte.
Bei der Parkplatzsuche in Prerow konnte der Spaß auf einen Besuch wirklich vergehen. Wir fanden nur Parkplätze mit Tagestickets zu € 12,00. Unser Besuch war aber nur für wenige Stunden geplant. Natürlich hält man mit diesen Maßnahmen den Autoverkehr fern, macht auch Sinn. Aber wir waren halt leider mit dem Auto da. Nach längerer (nicht umweltfreundlicher) Suche fanden wir einen kostenlosen
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen und sofort wurden wir zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Kaum Platz genommen, übernahm ein junger Serviceherr. Hinweis auf Lucaapp, Speisekarte gereicht und erste Wünsche abgefragt. Schön, wenn die Gäste umsorgt werden. Aber es war wirklich überfallartig.
Für erste Wünsche wollten wir erst einmal in die Karte schauen. Zuvor kam ich aber zu der Feststellung, dass unser Tisch so ziemlich am unruhigsten Durchgangsplatz im Restaurant lag. Also fragte ich, ob der Tisch gleich links neben uns vielleicht noch frei sei. Leider wurde verneint.
Überall wird massiver Servicekräftemangel in der Gastronomie gemeldet. Dies war hier keinesfalls der Fall.
Die Einrichtung ist geschmackvoll und angenehm. Wie im Restaurant Klara in Appenweier hingen auch hier „glutäugige Trachtenträger“ an der Wand.
Die sind wohl modern oder es war der gleiche Inneneinrichter am Werk.
Nun konnten wir Genussstöbern und bestellten die ersten Getränke.
1 Liter hausgesprudeltes Tafelwasser, gereicht in einer sehr schönen Flasche, zu fairen € 4,50.
1 alkoholfreier Apfel-Prisecco - € 8,50. Dieser gut gekühlt, nicht süß und sehr erfrischend.
1 Glas Pinot brut - € 9,50.
Das 3-Gänge Menü wird zu € 42,00 angeboten. Sehr gut gefiel uns, dass man die Speisen frei aus der Karte zusammenstellen kann. Einige Gerichte sind zusätzlich zu mit einem kleinen Aufpreis versehen.
Kaum hatten wir unsere Speisen bestellt, wurde 2 Sorten luftiges frisches Brot, aufgeschlagene Butter, aromatisches Olivenöl und grobes Salz gereicht.
Schade um die Butter, aber das Olivenöl war köstlich.
Es folgte einer der besten Küchengrüße 2021: Mais-Crème-brûlée!
Ein kreativer und sehr geschmackvoller Auftakt. Wunderbar cremig und maisaromatisch!
Auf unsere Vorspeisen warteten wir nicht lange.
Die Kürbiscremesuppe mit Kernöl mit gebratener Jacobsmuschel (+ € 2,00 zum Menüpreis) für meinen Mann wurde am Tisch frisch angegossen.
So konnte man vorher noch die appetitliche Einlage von Kürbisfleisch und Jakobsmuschel sehen.
Begeistert war mein Mann von dieser wärmenden und gut gewürzten Suppe. Der Eigengeschmack der Jakobsmuschel kam noch gut durch und sie war schön glasig.
Auch ich war zufrieden mit meiner Vorspeise:
Gebratener Pulpo mit Roter Bete und Trüffeldressing (+ € 2,00).
Die kross angebratenen Pulpostücke waren zart und gut gewürzt. Die rote Beete fein mariniert und eher mild abgestimmt. So war die Zusammenstellung sehr harmonisch. Das Ganze in einem Bett aus frischem Rucola. Dieser auf der Karte nicht erwähnt. Ich freute mich darüber, Rucola mag ich sehr gerne.
Das milde Dressing passte insgesamt zum Gericht sehr gut. Die Trüffelnote kam allerdings zu kurz.
Geschmacklich war Trüffel hier aber gar nicht nötig. Die Aromen, besonders in Kombination mit der fein gewürfelten Bete, waren so wie es war gut abgestimmt.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert.
Vorher bestellten wir uns noch einen trockenen Riesling der Durbacher Winzergenossenschaft, 0,25 l - € 6,50 und eiinen trockenen Grauburgunder vom Weingut Bärmann, Merdingen, 0,1 l - € 4,40.
Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree (+ € 2,00) für meinen Mann.
Ein dickes Zanderfilet kross auf der Haut gebraten. Innen saftig und noch leicht glasig.
Stimmig dazu das mild-säuerliche Apfelsauerkraut und schön fluffiges Kartoffelpüree.
Mein Hauptgericht:
Forellenröllchen (Forellenhof Rösch) auf Kürbisrisotto.
Tja… Risotto. Immer wieder gerät es in Kritik. Ich mach es, ich mag es. Und mit Zeit und Aufmerksamkeit wird es.
Diese Hauptspeise überzeugte weder optisch noch geschmacklich.
Das Forellenröllchen ordentlich gewickelt, innen Lachsforelle. Wohl im Dampfgarer zubereitet, trotzdem gerade noch saftig . Insgesamt mild und sehr dezent. Ein wenig Schonkostgefühl kam auf.
Das Risotto war leider vollkommen misslungen. Beim ersten Gabelstich dachte ich an Tapetenkleister der jeden Maler überzeugt hätte. Der Gegenpol zur Leichtigkeit der Forelle.
Eine zähe, schon leicht erkaltete Masse die dicke Käsefäden zog. Reis und Kürbis wurden erschlagen vom Käse den ich ohnehin in Kombination mit Fisch schwierig finde.
Ein Servicemitarbeiter fragte aufmerksam nach unserer Zufriedenheit. Ein Gabelhub des „Risottos“ reichte aus.
Sofort wurde die neue Zubereitung oder ein Tausch angeboten. Aber wir wollten ja schließlich zusammen essen, daher lehnte ich ab und beschränkte mich auf das Forellenröllchen.
Wenige Minuten später kam eine Dame zu uns und entschuldigte sich für den Risottopatzer. Ob Restaurantleiterin oder Chefin kann ich leider nicht sagen, aber die angenehme Dame war sehr präsent an diesem Abend. Bevor sie zu uns kam, hatte sie das Risotto in der Küche gesichtet und stimmte mir ohne Umschweife zu. Sehr persönlich versicherte sie, wie wichtig die Gästezufriedenheit ist und kündigte eine „Widergutmachung“ an. Besser hätte man nicht reagieren können.
Hungrig blieb ich nicht. Forellenportion war großzügig.
Beim Dessert wählte ich das Leichteste: Himbeersorbet mit Geist .
Dies entsprach genau meinen Erwartungen. Himbeersorbet angegossen mit Himbeergeist.
Platz für Süßes findet mein Mann fast immer.
Für ihn: Mousse au chocolat mit Himbeersorbet.
Die Mousse recht fest, der Schokoladengeschmack aber sehr fein. Das Himbeersorbet brachte passende Frucht und leichte Säure, immer stimmig zur Schokolade. Das Dessert schön garniert mit mit farblichen Tupfern. Erbsensprossen zum Dessert? Ich habe sie gerne übernommen.
Die angekündigte „Wiedergutmachung“ fürs misslungene Risotto kam nicht bei mir an. I
Ich habe nichts verlangt, aber wenn es angekündigt wird, sollte auch was passieren.
Der größte Kritikpunkt des Abends: Unser sehr unruhiger und ungemütlicher Platz am Durchgang.
Bei vollem Haus hätte ich kein Wort dazu verloren.
Aber nach dem Zahlen war der Zweiertisch an der Wand immer noch unbesetzt.
Der Tisch, nach dem ich gleich zu Anfang fragte.
Reichlich Servicekräfte, aber gerade im Service ist noch Luft nach oben.
Eine junge Dame verabschiedete uns trotzdem sehr vorbildlich.
Hinaus ging es, vorbei am Käsewagen…
Eigentlich wollte ich (für einen bekannten Käsegenießer aus Bremen) die Käseauswahl zum Dessert bestellen. Das käsige Risotto reichte mir aber an diesem Abend nach zwei Bissen für zu viel Käse.
Natürlich ist jeder Besuch eine Momentaufnahme.
Unsere hatte leider ein paar Schwächen.
Aber auch Stärken: Mais-Crème-brûlée!