Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939330x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 16.10.2018 2018-10-16| Aktualisiert am
17.10.2018
Besucht am 11.08.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
„To-Do-Listen“ brauche ich privat nicht. Aber ein paar Dinge waren für 2018 vorgemerkt. Zwingend die Eifel und das Schwimmen in einem der schönen Maare.
Nun war es in diesem tollen Sommer schon fast Mitte August. Das Wetter immer noch perfekt, unglaublich dieses Jahr! Also kurzfristig geplant: Eifel genießen!
Freitag zuvor ein freier Tag für mich. Schnell mal was buchen! Ich wurde eines Besseren belehrt. Deutschland ist inzwischen ein beliebtes Reiseland, die Eifel davon nicht ausgenommen. Die warten nicht auf uns (gut so)! Ein halber Tag ging per Internet und Telefon dafür drauf, kurzfristig eine ordentliche Unterkunft zu finden. Entweder ausgebucht, oder nicht für 1 Übernachtung (Kurfürstlicher Amtshof)!
Im Sporthotel Grafenwald war dann endlich ein Doppelzimmer frei. Die Speisekarte des Hotelrestaurants für uns ansprechend. Entweder buchen oder zu Hause bleiben? Also buchen. € 158,00 die Übernachtung mit Frühstück. In der Eifel kein Schnäppchen.
Am späteren Mittag dann die Ankunft im weitläufigen Sporthotel außerhalb von Daun, von Wald umgeben. Dieses so groß wie erwartet, die Parkplätze rund ums Hotel schon gut belegt. Die Hotelanlage besteht aus mehreren Gebäuden. Diese deutlich in die Jahre gekommen, wie nicht erwartet. Mir wurde mulmig. Wie wird wohl unser Zimmer aussehen? .
Anreise laut Bestätigung ab 15.00 Uhr. Wir waren schon mittags da und unser Zimmer noch nicht fertig, das war ok, wir waren ja zu früh.
Wir fragten nach einem Tisch zum Mittagessen, dies war problemlos möglich.
Bei dem tollen Wetter wählten wir einen Platz auf der großen Außenterrasse mit Biergartenbestuhlung. .
Als einzige Gäste. Die Karten wurden von einer Mitarbeiterin gereicht.
Wir wählten: 1 regionales Gerolsteiner Sprudel, 0,75 l - € 5,30 2 große bunte Salatteller mit geräucherter Eifeler Bachforelle und Meerrettichschaum - € 12,50
Unser Mineralwasser wurde kurz darauf serviert. Wenig später die Salatteller. Und sofort die Wespen… wir sind da eigentlich gelassen, aber die machten einen Betriebsausflug (wofür das Hotel natürlich nichts kann). Also Flucht ins große Restaurant.
Und hier kamen wir an, im abgelebt-rustikalem-Ausflugsambiete. Wenige Tische noch belegt. Die Tische ordentlich eingedeckt. Aber drumherum war alles sehr abgenutzt und sehr in die Jahre gekommen, besonders die Sitzpolster. .
Unsere servierten „großen“ Salatteller fanden wir nicht ansatzweise groß. Ein flacher Teller mit klein zerteilter Fertig-Salatmischung. Tomaten, Gurkenscheiben, Mais mit Karottenraspeln. 3 Stücke Forellenfilet (max. ½ kleine Forelle) auf Sahnemeerrettich (kein Schaum). Frisch aus dem Räucherofen kam die Forelle nicht, qualitativ nicht anders als ein abgepacktes Forellenfilet aus dem Supermarkt-Kühlregal. Salatteller mit geräucherter Eifeler Bachforelle, Meerrettichschaum
Das Hausdressing (? wirklich „hausgemacht“?) auch ohne jede Finesse. Brotscheibchen dazu frisch.
Das war für ein schnelles und einfaches Mittagessen gerade so ok, aber nicht mehr. Klare Entscheidung: Für uns kein Abendessen im Hotelrestaurant.
Auf dem Weg zum Gemündener Maar reservierte ich telefonisch für den Abend ein anderes, uns bekanntes Restaurant in Daun.
Einchecken nach einem wunderbaren Schwimmen im Gemündener Maar war dann möglich. Holprig und nicht ohne uns umfangreich über die sportlichen Möglichkeiten des Hotels zu informieren. Inzwischen war es 16.30 Uhr, auschecken am nächsten Tag bis 11.00 Uhr. Da gab es nicht mehr viele sportliche Möglichkeiten bei einer Übernachtung. Das sollte auch die Rezeption bemerken.
Unser Highlight: Wir bekamen 1 von 2 (der sehr zahlreichen) neu renovierten Zimmer im Sporthotel. Dies war das Glück des Sporthotels, und unser Glück.
Zimmer großzügig, einwandfrei, moderner heller Landhausstil, Balkon. Der Eifel unterliegt das Gerücht, dass in jedem Gastzimmer der röhrende Hirsch über dem Bett hängt. Hier bleibt man sich treu, aber in moderner Form: .
Zumindest kein "Jesus auf dem Ölberg": Blick vom Zimmer - ruhige Übernachtung!
Die unrenovierten Zimmer habe ich gesehen. Bei gleichem Preis wären wir nach Hause gefahren. Die Gästezimmer werden nach und nach renoviert und das ist sehr nötig.
Rund um das Hotel gibt es zahlreiche kleine Ferienhäuser, verteilt über die großzügige Anlage mit altem Baumbestand.
Frühstück am nächsten Morgen war trotz vieler Gäste, auch viele Familien mit Kindern, gut organisiert. Ordentliches Buffet mit guter und frischer Auswahl und eine „Eier-Backstation". Frischei-Backstation
Eier- / Omlettbacken nach Wunsch. Freundliche Servicemitarbeiter waren ausreichend vorhanden. Meine Wahl: Herzhaftes Frühstück
Das Frühstück überzeugte mehr als das Mittagessen.
Meine Bewertung bezieht sich rein auf den Restaurantbesuch. Für das schöne, ruhige und geschmackvoll renovierte Zimmer würde ich gute 4 Sterne vergeben.
„To-Do-Listen“ brauche ich privat nicht. Aber ein paar Dinge waren für 2018 vorgemerkt. Zwingend die Eifel und das Schwimmen in einem der schönen Maare.
Nun war es in diesem tollen Sommer schon fast Mitte August. Das Wetter immer noch perfekt, unglaublich dieses Jahr! Also kurzfristig geplant: Eifel genießen!
Freitag zuvor ein freier Tag für mich. Schnell mal was buchen! Ich wurde eines Besseren belehrt. Deutschland ist inzwischen ein beliebtes Reiseland, die Eifel davon nicht ausgenommen. Die warten nicht auf uns (gut... mehr lesen
Grafenwald
Grafenwald€-€€€Restaurant, Hotel065927130Im Grafenwald 1, 54550 Daun
2.5 stars -
"Probeessen kann nicht schaden" PetraIO„To-Do-Listen“ brauche ich privat nicht. Aber ein paar Dinge waren für 2018 vorgemerkt. Zwingend die Eifel und das Schwimmen in einem der schönen Maare.
Nun war es in diesem tollen Sommer schon fast Mitte August. Das Wetter immer noch perfekt, unglaublich dieses Jahr! Also kurzfristig geplant: Eifel genießen!
Freitag zuvor ein freier Tag für mich. Schnell mal was buchen! Ich wurde eines Besseren belehrt. Deutschland ist inzwischen ein beliebtes Reiseland, die Eifel davon nicht ausgenommen. Die warten nicht auf uns (gut
Gerüchte, dass Renato Manzi das Parkhotel verlässt, gab es seit Beginn seiner Tätigkeit vor gut 3 Jahren. Um diesen Gerüchten zu widersprechen, wurde das Restaurant des Parkhotels eigens umbenannt in „MANZI’S“.
Hat alles nix genutzt. Im Juni erschien der Bericht in der Nahe-Zeitung: Manzi hat des Restaurant zum 01.06.18 verlassen. Das Manzi-Schild über dem Restauranteingang bereits entfernt. .
Offiziell heißt es, man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Gerüchten zufolge dürfte die Trennung wohl nicht harmonisch gewesen sein.
Mir stellte sich schon länger die Frage, ob Herr Manzi nicht kann, nicht will oder nicht darf?
Auf der wechselnden Speisekarte vermisste ich die Kreativität des Zöglings von Harald Wohlfahrt. Immerhin erkochte sich Manzi bei seinem früheren Arbeitgeber Bollants einen Stern.
Das im Parkhotel Gebotene will ich nicht schmälern. Die Küchenleistung seit Manzi war die Beste, die es im Parkhotel gab. Aber spätestens als ich vor einigen Monaten auf der Speisekarte „Ebly“ (Ebly® Sonnenweizen = Fertigprodukt der MARS GmbH) fragte ich mich, ob hier alles so richtig läuft. Der Gegenpart auf der Speisekarte: Die leidige Stopfleber. Zum Glück ist inzwischen beides, Ebly und Stopfleber, von der Karte verschwunden.
Und halt auch Renato Manzi.
Neuer Küchenchef ist nun der bisher 2. Mann in der Küche. Der junge Jan Kley. Da ich Herrn Manzi bei meinen Besuchen im Parkhotel nie zu sehen bekommen habe, bin ich zuversichtlich, dass der Gast hier die gewohnte Qualität geliefert bekommt.
Hans Dieter Krieger, Miteigentümer und Idarer „Juwelenbaron“ setzt nun auf bodenständige, Obersteiner Spezialitäten. Dafür fehlt mir das Verständnis.
Klassische Spießbratenspezialitäten wurden sowieso im Parkhotel angeboten. Noch ein Spießbratenrestaurant mehr in Idar-Oberstein? Spießbraten kann man hier. Im Parkhotel und auch in den zahlreichen (günstigeren) Spießbratenrestaurants im Gebiet.
Hat sich Herr Krieger hier vielleicht zu viel in Küchenthemen eingemischt? „Schuster bleib bei Deinen Leisten“, in diesem Fall bei den Juwelen!
Touristen und Geschäftspartner mögen sicherlich die guten regionalen Spezialitäten kosten. Zum Überleben braucht man aber vielleicht auch mal die heimischen Gäste. Und die mögen auch mal was Anderes!
Auf der Speisekarte der Homepage ist jedenfalls bisher der Wechsel in der Küche nicht sichtbar. Stil und Auswahl unverändert.
Neuer Arbeitgeber von Herrn Manzi ist das MAWELL RESORT in Langenburg. Hier ist leider keine Speisekarte einzusehen und auch kein Hinweis auf Renato Manzi. Hätte mich interessiert, welche Speisen dort angeboten werden.
Gerüchte, dass Renato Manzi das Parkhotel verlässt, gab es seit Beginn seiner Tätigkeit vor gut 3 Jahren. Um diesen Gerüchten zu widersprechen, wurde das Restaurant des Parkhotels eigens umbenannt in „MANZI’S“.
Hat alles nix genutzt. Im Juni erschien der Bericht in der Nahe-Zeitung: Manzi hat des Restaurant zum 01.06.18 verlassen. Das Manzi-Schild über dem Restauranteingang bereits entfernt.
Offiziell heißt es, man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Gerüchten zufolge dürfte die Trennung wohl nicht harmonisch gewesen sein.
Mir stellte sich schon länger... mehr lesen
Restaurant im Parkhotel
Restaurant im Parkhotel€-€€€Restaurant0678150900Hauptstraße 185, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Ausge-MANZI-t" PetraIOGerüchte, dass Renato Manzi das Parkhotel verlässt, gab es seit Beginn seiner Tätigkeit vor gut 3 Jahren. Um diesen Gerüchten zu widersprechen, wurde das Restaurant des Parkhotels eigens umbenannt in „MANZI’S“.
Hat alles nix genutzt. Im Juni erschien der Bericht in der Nahe-Zeitung: Manzi hat des Restaurant zum 01.06.18 verlassen. Das Manzi-Schild über dem Restauranteingang bereits entfernt.
Offiziell heißt es, man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Gerüchten zufolge dürfte die Trennung wohl nicht harmonisch gewesen sein.
Mir stellte sich schon länger
Besucht am 08.07.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Auf der Rückfahrt reichte die Zeit noch für einen Abstecher nach Gotha. Hier waren wir bisher noch nicht.
Kurzer Stadtrundgang, danach schauten wir uns die frühbarocke Anlage Schloss Friedenstein an.
Dort befindet sich auch das Pagenhaus und das sah sehr einladend aus. .
Beim Betreten des Restaurants waren wir überrascht über die zahlreichen Gäste!
Die Chefin am Stehpult vor dem Durchgang zum schönen Garten koordinierte die letzten freien Tische. Wir hatten Glück. Ein Tisch für 2 Personen war noch im Garten für uns frei.
Die Damen im Service hatten alle Hände voll zu tun.
Die Tische in dem weitläufigen Garten waren alle besetzt. Eine Mitarbeiterin brachte die Karten, wir bestellten gleich 2 Krombacher alkoholfrei, 0,5 l - € 3,90.
Es dauerte ein wenig, bis diese gebracht wurden. Gut gekühlt, sehr erfrischend.
Als Mittagessen wählte ich: Rino Pasta – Original Sizilia Pasta (hergestellt in der Pasta Manufaktur Gotha) mit frischen Pfifferlingen € 10,50.
Zum Abschluss unserer Kurzreise gab es für meinen Mann: Thüringer Bratwurst auf Sauerkraut und hausgemachtem Kartoffelstampf - € 10,90.
Beim Warten auf unser Essen war Geduld gefragt. In dem parkähnlichen Garten mit altem Baumbestand ließ es sich gut aushalten. .
Es dauerte aber doch 45 Minuten bis die Mitarbeiterin unseren Tisch ansteuerte.
Was dann serviert wurde, konnte sich sehen lassen. Das sah mal richtig gut aus!
Für mich eine große Portion frische Pasta, hervorragend im Biss! Eine gute Portion frischer Pfifferlinge von sehr guter Qualität in einer leichten Sahnesoße. Abgerundet mit frischer Petersilie, etwas Rucola und geriebener Parmesan. Pasta mit frischen Pfifferlingen
Leider konnte der Geschmack nicht mit der Optik mithalten. Die Pfifferlinge hatten wenig Eigenaroma. Da kann die Küche nichts dafür. Wir sammeln leidenschaftlich gerne Pilze und je nach Witterung leidet einfach das Aroma. Und dieses Jahr blieb ja bisher nur der Kauf von Pfifferlingen aus dem Ausland. Da steckt man nicht drin. Aber auch der Pasta fehlte es deutlich an Geschmack. Ich vermute, dass in der Küchenhektik das Salz im Kochwasser vergessen wurde. Denn auch Nachsalzen half nur bedingt. Übrig blieb trotzdem nichts. Erfreut haben mich die mit guten und frischen Zutaten.
Meinem Mann schmeckte es sehr gut. Die Bratwurst gut gebraten, die schöne Bräunung allerdings nur von 2 Seiten.
Kartoffelstampf und Sauerkraut hier sehr gut abgeschmeckt. Thüringer Senf fehlte auch nicht auf dem Teller. Die frischen Lauchzwiebeln obenauf brachten noch eine willkommene frische Note. Auch das kleine Salatbouquet frisch und gut.
Während des Essens gab es keine Nachfrage zu unserer Zufriedenheit am Tisch. Auch hätten wir gerne ein weiteres Getränk bestellt.
Nach dem Essen bestellten wir gleich die Rechnung. Denn es lagen ja noch ein paar Kilometer Heimreise vor uns. Aber unsere gestandene und recht resolute Servicedame vergaß diese wohl. Nach einigen Versuchen auf uns aufmerksam zu machen, gingen wir ins Restaurant um bei der Chefin zu zahlen. Hier standen wir dann zwar ziemlich im Weg rum, aber so kamen wir endlich weiter.
Zum Juli 2018 gab es hier einen Betreiberwechsel. Vielleicht muss sich hier der Service noch einspielen. Tags zuvor gab es wohl eine große Hochzeitsfeier. Vielleicht war auch deshalb das Personal an diesem sonnigen Mittag zu knapp besetzt.
Der Service war (zumindest bei unserem Besuch) verbesserungswürdig. Die Dame war nicht unfreundlich, aber unaufmerksam, ein Lächeln kam nicht über ihr Gesicht. Ich hoffe nicht, dass sie nachts zuvor im Service der Hochzeitsgesellschaft eingesetzt war.
Weiterempfehlen möchten wir unseren Zufallstreffer trotz der kritisierten Punkte. Innen ist der Gastraum gemütlich-rustikal, aber sehr gepflegt eingerichtet. Die Toiletten sind tadellos.
Auf der Rückfahrt reichte die Zeit noch für einen Abstecher nach Gotha. Hier waren wir bisher noch nicht.
Kurzer Stadtrundgang, danach schauten wir uns die frühbarocke Anlage Schloss Friedenstein an.
Dort befindet sich auch das Pagenhaus und das sah sehr einladend aus.
Beim Betreten des Restaurants waren wir überrascht über die zahlreichen Gäste!
Die Chefin am Stehpult vor dem Durchgang zum schönen Garten koordinierte die letzten freien Tische. Wir hatten Glück. Ein Tisch für 2 Personen war noch im Garten für uns frei.
Die Damen... mehr lesen
Pagenhaus · Café & Bistro im Schloss Friedenstein
Pagenhaus · Café & Bistro im Schloss Friedenstein€-€€€Restaurant, Biergarten03621403612Schlossplatz 1, 99867 Gotha
3.5 stars -
"Geduldiger Zwischenstopp auf der Rückreise" PetraIOAuf der Rückfahrt reichte die Zeit noch für einen Abstecher nach Gotha. Hier waren wir bisher noch nicht.
Kurzer Stadtrundgang, danach schauten wir uns die frühbarocke Anlage Schloss Friedenstein an.
Dort befindet sich auch das Pagenhaus und das sah sehr einladend aus.
Beim Betreten des Restaurants waren wir überrascht über die zahlreichen Gäste!
Die Chefin am Stehpult vor dem Durchgang zum schönen Garten koordinierte die letzten freien Tische. Wir hatten Glück. Ein Tisch für 2 Personen war noch im Garten für uns frei.
Die Damen
Auf dem Rückweg von Weimar wollten wir uns gerne noch die Veste Wachsenburg ansehen. Diese liegt nahe der A4, ein kleiner Abstecher.
Weit gefehlt! Eine Straßensperrung verhinderte den eigentlichen Weg. Eine Umleitung war nicht ausgeschildert. Die Burg hatten wir ja im Blick, kann ja nicht so schwer sein! .
Nicht nur wir irrten umher, ein zweites Auto verfolgte uns auf einen geteerten Feldweg Richtung Burg. Dieser Weg endete allerdings in einer nicht PKWtauglichen Schotterpiste. Beim Wenden stellte sich dann heraus: Auch dieses Paar wollte zur Burg.
Schließlich gaben wir zu viert auf.
Gerne hätten wir die Burg in Augenschein genommen. Hier kann man wohl gepflegt übernachten, die Online-Speisekarte ist auch ordentlich.
Und siehe da: Die Burg wird schon seit 2 Jahren von einer Baustelle belagert. Auf der Homepage eine Umleitungsbeschreibung des Bauunternehmers. Die Zufahrt zur Burg finde ich hier aber noch immer nicht.
Mit dem Gastronom haben wir eigentlich Mitleid. Ob nur noch Stammkunden den Weg finden? Andererseits wären ein paar Wegweiser als Umleitung zur Burg wünschenswert. Für die Gäste und den Wirt!
... für uns am 08.07.2018!
Auf dem Rückweg von Weimar wollten wir uns gerne noch die Veste Wachsenburg ansehen. Diese liegt nahe der A4, ein kleiner Abstecher.
Weit gefehlt! Eine Straßensperrung verhinderte den eigentlichen Weg. Eine Umleitung war nicht ausgeschildert. Die Burg hatten wir ja im Blick, kann ja nicht so schwer sein!
Nicht nur wir irrten umher, ein zweites Auto verfolgte uns auf einen geteerten Feldweg Richtung Burg. Dieser Weg endete allerdings in einer nicht PKWtauglichen Schotterpiste. Beim Wenden stellte sich... mehr lesen
Veste Wachsenburg
Veste Wachsenburg€-€€€Restaurant0362874240Veste Wachsenburg 91, OT Holzhausen, 99310 Arnstadt
stars -
"Eine nicht einnehmbare Burg..." PetraIO... für uns am 08.07.2018!
Auf dem Rückweg von Weimar wollten wir uns gerne noch die Veste Wachsenburg ansehen. Diese liegt nahe der A4, ein kleiner Abstecher.
Weit gefehlt! Eine Straßensperrung verhinderte den eigentlichen Weg. Eine Umleitung war nicht ausgeschildert. Die Burg hatten wir ja im Blick, kann ja nicht so schwer sein!
Nicht nur wir irrten umher, ein zweites Auto verfolgte uns auf einen geteerten Feldweg Richtung Burg. Dieser Weg endete allerdings in einer nicht PKWtauglichen Schotterpiste. Beim Wenden stellte sich
Besucht am 07.07.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 60 EUR
Für den Abend hatten wir eigentlich einen Tisch im Hotelrestaurant Bettina von Arnim reserviert. Das Restaurant ist sehr schön, aber man kann nur innen sitzen. Bei diesem schönen Wetter war uns nach Frischluft, daher sagten wir den Tisch ab und machten uns zu Fuß auf Futtersuche.
Unsere Wahl fiel auf ein ordentlich wirkendes Sushirestaurant. .
Zur Straßenseite schattige Sitzplätze, wir nahmen dort Platz. Die junge Mitarbeiterin empfahl uns aber noch die Terrasse auf der Rückseite des Hauses. Das war ein guter Tipp!
Diese schöne Außenterrasse ließ sich nicht erahnen. Dort konnten wir noch die Abendsonne genießen. Terrasse auf der Hausrückseite
Die Terrasse schien uns relativ neu, daher auch sehr gepflegt und mit Kübelpflanzen schön gestaltet.
Die Karten wurden gereicht und wir stöberten in Ruhe.
Wenig später war unsere junge Asiatin wieder zur Stelle.
6 vegetarische Mini Frühlingsrollen- € 2,00 für meinen Mann
1 Sake Temaki (Lachs, Avocado, japanische Mayonaise, Sesam und Salat) - € 3,60 für mich.
Serviert wurden die Vorspeisen nach angemessener Wartezeit. Das Restaurant war höchstens zu einem Viertel besetzt. Von unserem Platz aus konnten wir aber sehen, wie viele Leute hier ihre bestellten Speisen abholten. In der Küche war viel zu tun.
Unsere Vorspeisen sehen gut aus, waren es auch. Bei den gesalzenen Edamame-Bohnen kann ja eigentlich nichts schief gehen. Die Frühlingsrollen schön knusprig und heiß, aber nicht hausgemacht (hatten wir bei dem Preis auch nicht erwartet).
Mit dem Temaki Sushi hatte ich meine Schwierigkeiten. Die Zutaten optisch schön in das Nori-Algenblatt eingebracht. Sake Temaki
Aber das lockere Arrangement ließ sich weder per Hand, noch mit Stäbchen ordentlich essen (jedenfalls als Nicht-Asiate).
Weiter ging es mit unserem Hauptgang. Für uns beide das Sushi-Menü GIFU - € 15,00:
12 Maki (Lachs / Thunfisch)
und
7 Nigiri (Makrele, Sepia, Lachs, Thunfisch, Garnele, Seeaal, Ei)
Die Sushi-Spezialitäten werden hier frisch zubereitet, man kann in der offenen Küche dabei zusehen. Sushizubereitung
Schlicht angerichtet auf klassischen Holztellern wurde unser Sushi serviert. Wasabi, Ingwer und Sojasauce wurde separat gereicht. Maki und Nigiri
Zwischendurch schaute die Mitarbeiterin wieder bei uns vorbei und fragte, ob es uns schmeckt. Das konnten wir gerne bejahen und noch um etwas Ingwer bitten. Dieser wurde ohne Berechnung nachgereicht.
Das war ein entspannter und leckerer Abend für uns. Bezahlen per EC-Karte war nur an der Theke möglich, aber das ist ja kein Problem.
Der Innenbereich ist auch gepflegt und schön unterteilt. Rollstuhlgerecht ist das Restaurant nicht. In das Restaurant führen einige Stufen, auf die Terrasse ebenso. Die sauberen WC-Räume befinden sich im Untergeschoss.
Wir wurden freundlich verabschiedet und machten uns auf zu einem abendlichen Stadtbummel durch Weimar.
Für den Abend hatten wir eigentlich einen Tisch im Hotelrestaurant Bettina von Arnim reserviert. Das Restaurant ist sehr schön, aber man kann nur innen sitzen. Bei diesem schönen Wetter war uns nach Frischluft, daher sagten wir den Tisch ab und machten uns zu Fuß auf Futtersuche.
Unsere Wahl fiel auf ein ordentlich wirkendes Sushirestaurant.
Zur Straßenseite schattige Sitzplätze, wir nahmen dort Platz. Die junge Mitarbeiterin empfahl uns aber noch die Terrasse auf der Rückseite des Hauses. Das war ein guter Tipp!
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ASIA FOOD & SUSHI BAR Long Binh
ASIA FOOD & SUSHI BAR Long Binh€-€€€Restaurant, Sushibar, Biergarten036437737800Hummelstraße 5, 99423 Weimar
4.0 stars -
"Ein entspannter Sushiabend" PetraIOFür den Abend hatten wir eigentlich einen Tisch im Hotelrestaurant Bettina von Arnim reserviert. Das Restaurant ist sehr schön, aber man kann nur innen sitzen. Bei diesem schönen Wetter war uns nach Frischluft, daher sagten wir den Tisch ab und machten uns zu Fuß auf Futtersuche.
Unsere Wahl fiel auf ein ordentlich wirkendes Sushirestaurant.
Zur Straßenseite schattige Sitzplätze, wir nahmen dort Platz. Die junge Mitarbeiterin empfahl uns aber noch die Terrasse auf der Rückseite des Hauses. Das war ein guter Tipp!
Diese
Geschrieben am 01.10.2018 2018-10-01| Aktualisiert am
01.10.2018
Besucht am 07.07.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Ausflugstag rund um Weimar. Unter anderem Schloss Belvedere. Durstig waren wir schon, aber die Schlossterrasse Belvedere gefiel uns nicht so richtig.
Also zogen wir weiter zum Durstlöschen. Das gestaltete sich dann aber recht schwierig im Weimarer Hinterland genau zur Mittagszeit. Die nächsten 3 angesteuerten und einladenden Gastronomien hatten „geschlossene Gesellschaft“, die Hochzeitsgesellschaften trafen jeweils gerade ein. Auch „nur was trinken“ wurde abgelehnt.
Müssen die Paare eigentlich alle am 07.07. heiraten? Denn wir wollten auch nicht pünktlich an unserem Hochzeitstag verdursten!
Nächster Halt das etwas abgelegene Schloss Kromsdorf. Das Schloss umgibt der morbide Charme vergangener Zeiten.
Die Renovierung läuft hier wohl noch. Innen gibt es einen Gastraum. Bei dem schönen Wetter wurde aber wohl nur das im schlichten Schlosspark vor dem Restaurant aufgebaute große und gepflegte Gastronomiezelt mit Holzboden genutzt. Blick auf das Restaurantzelt vom Park
Die durchsichtigen Wänden können je nach Wetterlage geöffnet werden.
Im Zelt unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, die reservierten Tische sehr schön mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten und Blumenschmuck eingedeckt.
Die freundlich-robuste junge Mitarbeiterin begrüßte uns und reichte die Karten. Die Standardkarte wurde durch saisonale Pfifferlingsgerichte ergänzt.
Wir bestellten sofort eine Flasche Selters Mineralwasser, 0,75 l - € 4,20 und Schöfferhofer alkoholfrei, 0,33 l - € 3,80.
Die Getränke kamen sofort, man hatte uns wohl den Durst angesehen.
Inzwischen hatten wir uns auch für das Mittagessen entschieden.
Mein Mann bestellte die Pfifferlinge mit Serviettenknödel - € 7,20.
Ich entschied mich für den Spinat-Rucola-Salat mit Himbeerdressing und Räucherlachs - € 7,20.
Serviert wurden appetitlich aussehende Gerichte.
Reichlich Pfifferlinge in Rahm, mit frischer Petersilie bestreut, für meinen Mann. Pfifferlinge mit Serviettenknödel
Die Serviettenknödelscheiben nochmals knusprig angebraten. Sehr fein.
Mein Salat ebenfalls eine große Portion. Serviert in einer großen Beilagenschale, wie sie auch meine Oma hatte. Der Salat knackig. Die Salatstrunken hätte ich mir etwas weiter eingekürzt gewünscht. Das habe ich nachgeholt. Spinat-Rucola-Salat mit Himbeerdressing und Räucherlachs
Zusätzlich noch Parmesanhobel, einige Paprikastreifen brachten Farbe auf den Teller, der Räucherlachs von guter Qualität. Und das Himbeerdressing mit frischen Himbeeren, mild abgeschmeckt, passte sehr gut. Das Ciabatta frisch.
Wir waren beide sehr zufrieden.
Beim Abräumen fragte die Mitarbeiterin nach unserer Zufriedenheit. Diese konnten wir bestätigen und ich regte noch an, einen Salatteller mit Pfifferlingen auf die Karte zu nehmen. Den hatte ich irgendwie vermisst. Die herzlich-herzhafte Antwort: „Warum haben Sie nichts gesagt? Hätten wir gerne gemacht!“. Tja, so einfach ist das: Miteinander reden!
Beim nächsten Mal!
Eigentlich hatte es uns gewundert, dass hier keine Hochzeitsgesellschaft reserviert hatte. Das Ambiente in diesem Zelt ist wirklich schon. Auf dem Weg zum angrenzenden Parkplatz kam uns allerdings eine kleine Gesellschaft entgegen. Standesamtliche Trauung oder Silberhochzeit? Irgendwas in diese Richtung.
Es hat uns sehr gut gefallen und geschmeckt. Die schlichte Beschreibung der Speisen wurde von dem Servierten übertroffen. Die Toiletten im alten Gebäude sind renoviert und sauber. Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.
Ausflugstag rund um Weimar. Unter anderem Schloss Belvedere. Durstig waren wir schon, aber die Schlossterrasse Belvedere gefiel uns nicht so richtig.
Also zogen wir weiter zum Durstlöschen. Das gestaltete sich dann aber recht schwierig im Weimarer Hinterland genau zur Mittagszeit. Die nächsten 3 angesteuerten und einladenden Gastronomien hatten „geschlossene Gesellschaft“, die Hochzeitsgesellschaften trafen jeweils gerade ein. Auch „nur was trinken“ wurde abgelehnt.
Müssen die Paare eigentlich alle am 07.07. heiraten? Denn wir wollten auch nicht pünktlich an unserem Hochzeitstag verdursten!
Nächster Halt... mehr lesen
Schloss Restaurant Kromsdorf
Schloss Restaurant Kromsdorf€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel036438774943Platz der Demokratie 47, 99441 Kromsdorf
4.0 stars -
"Rettung vor dem Verdursten in Kromsdorf" PetraIOAusflugstag rund um Weimar. Unter anderem Schloss Belvedere. Durstig waren wir schon, aber die Schlossterrasse Belvedere gefiel uns nicht so richtig.
Also zogen wir weiter zum Durstlöschen. Das gestaltete sich dann aber recht schwierig im Weimarer Hinterland genau zur Mittagszeit. Die nächsten 3 angesteuerten und einladenden Gastronomien hatten „geschlossene Gesellschaft“, die Hochzeitsgesellschaften trafen jeweils gerade ein. Auch „nur was trinken“ wurde abgelehnt.
Müssen die Paare eigentlich alle am 07.07. heiraten? Denn wir wollten auch nicht pünktlich an unserem Hochzeitstag verdursten!
Nächster Halt
Geschrieben am 30.09.2018 2018-09-30| Aktualisiert am
01.10.2018
Besucht am 06.07.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Nur 3 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt fanden wir zufällig dieses schöne Sommerlokal. Schon der Eingangsbereich sehr einladend. Eingang
Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter. Gartenpavillon / Getränkeversorgung
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter. . .
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt. Hauptküche Rechts: Steakhaus Pizza- / Flammkuchenhaus
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden von einem freundlichen Herrn begrüßt und durften noch einen Tisch wählen. Einige Gäste waren schon da, aber es war noch eher ruhig. Die Speisekarten wurden gereicht.
Als ersten Getränkewunsch bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,30 und 2 Aperol sprizz - € 5,80.
Unsere Getränke wurden zügig und gut gekühlt serviert. Aperitif: Aperol sprizz
Die Speisenwahl fiel gar nicht leicht, sehr verlockende Gerichte.
Als Vorspeise wählten wir einen Salatteller Giardino (Grüner Salat mit Thunfisch, Oliven, Pecorino-Käse, Pinienkernen, Pomodorini, roten Zwiebeln, Chicorée) - € 14,90
für uns beide, der Salatteller ist eigentlich als Hauptgang gedacht.
Italienisch schlicht wurde dieser serviert, nicht sehr liebevoll angerichtet, aber mit reichlich Thunfisch. Und ohne Dressing. Thunfischsalat
Frisches Ciabatta wurde appetitlich in der Giancalo-Papiertüte gereicht. Luftiges frisches Brot
Weniger ,um nicht zu sagen gänzlich, unappetitlich die Essig-Öl-Menagerie. Glaskaraffen und untergelegte Serviette deutlich „angesifft“, dieser Begriff passt wirklich. Essig-Öl-Menagerie
Da saßen wir nun mit einem großen Salatteller in der Tischmitte, es war kaum möglich hier Essig und Öl unterzumischen und wir fragten nach 2 Tellern zum Teilen. So hatten wir den Salat ja schon bestellt und es ist schon schade, warum dieser nicht gleich auf 2 Tellern serviert wurde. Salz und Pfeffer fehlte auf dem Tisch, mussten wir auch noch bestellen.
Nach dem Teilen ging es dann endlich ans Essen. Einfachstes Dressing = einfachster Geschmack. Wenn auch typisch italienisch, wäre hier Geschmacklich mit einem guten Dressing mehr drin gewiesen. Auch einige sehr welke Salatblätter mit schwarzen Rändern. Kompost gehört in den Garten, nicht auf den Teller. nicht so lecker...
Der Service ging über diesen Hinweis galant hinweg.
Als Hauptgang für uns beide gleich: Pizza Trüffel – unsere Spezialität – (Tomaten, Trüffelcreme, Trüffelcarpccio und Trüffelsalami - € 18,90
Dazu (mangels weiterer Auswahl) 2 Weißweine „Vino bianco casa“, trocken, 0,25 l - € 4,20.
Stolzer Preis, aber Trüffel mögen wir beide sehr gerne. Knusprig heiß wurden die Pizze serviert. Auf Grund des Preises hoffte ich auf etwas frischen Trüffel, aber den gab es nicht (wurde auch auf der Karte nicht beschrieben). Pizza Trüffel
Die Pizza mit krossem Rand war gut gebacken und gewürzt. Schöner dünner Böden mit passendem Belag. Das Trüffelaroma blieb etwas hinter den Erwartungen. Dennoch hat uns die Pizza gut geschmeckt.
Mehrere junge Herren waren an diesem Abend im Einsatz. .
Alle sehr freundlich, wohl als Saisonkräfte eingestellt.
Die Nassräume dieses Gartenrestaurants fand ich hinter einer Holztrennwand. ToiToi vom Feinsten in der Edelausführung. Ein kompletter Vorrau mit Waschtisch, Seifenspender, Spiegel und Kosmetikspiegel. .
Alles sehr sauber.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Hätte das Essen (insbesondere die Sauberkeit) mehr überzeugt, wären wir sicherlich am nächsten Abend wieder hier eingekehrt.
Trotz Schwächen eine Empfehlung. Jeder Besuch ist eine Momentaufnahme – vielleicht ist beim nächsten Ma(h)l alles perfekt! Dieser Garten ist einfach zu schön, um ihn nicht besucht zu haben.
Nur 3 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt fanden wir zufällig dieses schöne Sommerlokal. Schon der Eingangsbereich sehr einladend.
Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter.
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter.
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt.
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden... mehr lesen
3.5 stars -
"Wunderschöne Sommerlocation" PetraIONur 3 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt fanden wir zufällig dieses schöne Sommerlokal. Schon der Eingangsbereich sehr einladend.
Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter.
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter.
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt.
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden
Besucht am 06.07.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 8 EUR
Der Eiskrämer war uns bis zu unserem Besuch in Erfurt nicht bekannt. Wir trafen auf der Krämerbrücke ein und der Andrang vor und in der Eisdiele ließ schon Gutes erahnen. Eingang
Für uns stand fest: Hier gibt es heute Nachmittag noch ein Eis für uns!
Während unserer Besichtigungstour wurde uns das Eiscafé zwei Mal als absolutes Muss auf der Krämerbrücke empfohlen.
Das Eiscafé gehört zusammen mit der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, im Gebäude nebenan. Dort kann man die Schokoladenseite des Lebens genießen.
Für uns stand nun aber bei strahlendem Sonnenschein Eis auf dem Programm. Ich stellte mich tapfer an, die Eissorten hängen links und rechts am Eingang aus. So kann man sich während des Wartens schon Gedanken machen, welches Eis es denn sein soll.
Hier gibt es Eis aus frischen Zutaten mit passenden Toppings und Soßen. Schokoladeneis oder Eis / Soßen mit Schokoladenanteil werden natürlich mit Goldhelm Schokolade zubereitet.
Während des Wartens begann der Erdbeereisverkauf durchs rechte Fenster. Die Erdbeereisproduktion
Der Ein Familienvater kaufte kurzentschlossen schon mal Erdbeereis für die Familie als Vorspeise!
Die Eismaschinen liefen auf Hochtouren. Alles piccobello gepflegt. Eismanufaktur
Bei dem Andrang wurden die Gäste zügig per Einbahnstraße in dem kleinen Café bedient. Eingang durch die Hauptfront, Ausgang seitlich zur Krämerbrücke. Ausgang
Die Einrichtung erinnert an einen gepflegten Krämerladen vergangener Zeiten. Die jungen Mitarbeiter sind alle mit weißen Hemden, dunkelblauer Schürze mit Logo und Strohhut gekleidet. .
Dann war ich an der Reihe, der junger Mann fragte nach meinen Wünschen: 2 Eis mit je 2 Bällchen Eis (€ 1,30 - € 2,00 pro Bällchen) in der frischen hausgebackenen Eiswaffel (€ 0,70).
Für meinen Mann: Pimonteser Haselnuss und Salziges Toffee-Karamell
Für mich: Quark-Stachelbeere und Hanf
Es gibt natürlich auch klassische Sorten (z. B. Vanille, Erdbeere und Walnuss), spannend finde ich aber immer die ungewöhnlichen Kreationen, die es hier reichlich gibt.
Je 2 große Bällchen landeten in der frischen Waffel. Der nette Mitarbeiter gab als Topping noch feinste Schokoladentäfelchen und Crunch obenauf. Und scherzte: Das Hanfeis sei ohne Umdrehungen! … schade! Quark-Stachelbeere / Hanf und Pimonteser Haselnuss / Salziges Toffee-Karamell
Nach dem Zahlen erhält man noch einen ordentlichen Kassenbeleg.
Wir suchten uns eine freie Bank ein paar Schritte weiter auf dem Wenigemarkt um unser Eis in Ruhe zu geniessen.
Geschmeckt haben alle 4 Sorten hervorragend, auch die Waffel frisch und knusprig. Nicht das günstigste Eis, aber Preis-Leistung überzeugten 100%ig.
Der Eiskrämer war uns bis zu unserem Besuch in Erfurt nicht bekannt. Wir trafen auf der Krämerbrücke ein und der Andrang vor und in der Eisdiele ließ schon Gutes erahnen.
Für uns stand fest: Hier gibt es heute Nachmittag noch ein Eis für uns!
Während unserer Besichtigungstour wurde uns das Eiscafé zwei Mal als absolutes Muss auf der Krämerbrücke empfohlen.
Das Eiscafé gehört zusammen mit der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, im Gebäude nebenan. Dort kann man die Schokoladenseite des Lebens genießen.
Für uns stand... mehr lesen
5.0 stars -
"DAS Muss auf der Krämerbrücke" PetraIO
Der Eiskrämer war uns bis zu unserem Besuch in Erfurt nicht bekannt. Wir trafen auf der Krämerbrücke ein und der Andrang vor und in der Eisdiele ließ schon Gutes erahnen.
Für uns stand fest: Hier gibt es heute Nachmittag noch ein Eis für uns!
Während unserer Besichtigungstour wurde uns das Eiscafé zwei Mal als absolutes Muss auf der Krämerbrücke empfohlen.
Das Eiscafé gehört zusammen mit der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, im Gebäude nebenan. Dort kann man die Schokoladenseite des Lebens genießen.
Für uns stand
Geschrieben am 24.09.2018 2018-09-24| Aktualisiert am
25.09.2018
Besucht am 06.07.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
Ausflug nach Erfurt. Zur Mittagszeit suchten wir nach einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen. Erfurt, eine sehr schöne Stadt.
Bei unserem Besuch mit reichlich Gastronomie zog sich eine riesige laute Baustelle durch die Marktstraße. Die Wirte waren oder sind vielleicht noch immer nicht zu beneiden.
Gerne wollten wir zu regionaler Küche einkehren. Am Güldenen Rade prangte ein förmlicher Hilfeschrei „GEÖFFNET – trotz Baustelle“. .
Und ein Hinweis auf den Innenhof. Da war unsere Entscheidung schnell getroffen.
Die Räumlichkeiten gleich nach dem Eingang rechts wurden aktuell umgebaut und renoviert. Guter Zeitpunkt, wenn sowieso vor der Haustüre nur Baustelle herrscht.
Weiter ging es durch die Toreinfahrt zum Biergarten. Hier herrschte wunderbare Ruhe. Unseren Tisch fanden wir unter natürlichem Schattenspender. Die Baustelle konnte man hier vergessen. Innenhof
Die Karte fanden wir im Aufsteller am Tisch und stöberten schon mal los. Kurz darau begrüßte uns eine junge Mitarbeiterin.
Unsere Bestellung: Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50 für unseren ersten Durst. Köstritzer Edelpils, 0,3 l - € 3,30 für meinen Mann,
Köstritzer Kellerbier, 0,3 l - € 3,30 für mich.
Alle Getränke gut gekühlt und erfrischend. Bierkenner sind wir nicht, aber gut geschmeckt haben unsere Biere schon.
Und sie passten zum Essen: Thüringer Klöße, vegetarisch, gefüllt mit Blattspinat an Zwiebel und Meerrettichsauce € 10,10.
Hinweis auf der Karte: „Liebe Gäste, die gefüllten Klöße werden nach Bestellung frisch zubereitet und brauchen ca. 30 Minuten Zeit.......“
Hier hofften wir natürlich auf komplette Frischeküche.
Die Zeit haben wir nicht gestoppt. Ca. 30 Minuten kann stimmen. Wir fühlten uns sehr wohl in dem ruhigen Biergarten, daher war die Wartezeit vollkommen ok.
Serviert wurden, von einem jungen Mann, je 2 dampfende Knödel. Die Saucen links und rechts der Knödel gleichmäßig aufgefüllt und für die Optik ein wenig Petersilie am Tellerrand verstreut. Thüringer Klöße, vegetarisch, gefüllt mit Blattspinat an Zwiebel und Meerrettichsauce
Ein regionaler, einfacher Mittagstisch. Der Frischefunke sprang trotz saftiger Spinatfüllung nicht über. Ich glaube eher nicht an hausgemachen Kloßteig. Thüringer Klöße, vegetarisch, gefüllt (und geöffnet) mit Blattspinat an Zwiebel und Meerrettichsauce
Und die Saucen waren ok, aber so hausgemacht gebe ich ihnen nicht. Falls doch, wurde kräftig mit Saucenbindern gearbeitet. Das geht besser, war aber trotzdem ein gutes Mittagessen. Keine nennenswerten Tiefen, aber auch keine Höhen.
Zum Zahlen war es, trotz überschaubarer Gäste, schwierig auf uns aufmerksam zu machen. Als Berufstätiger mit fester Mittagspause kann dies stressig werden.
Nachdem uns gelungen war die Rechnung zu ordern und zu zahlen wurden wir freundlich verabschiedet.
Ein Blick in den rustikalen Gastraum war natürlich noch drin. .
Die modernisierten und sauberen Toiletten befinden sich im Untergeschoss mit Gewölbe.
Im Vorbeigehen ein Blick in die Küche. Hier war jedenfalls richtig gute Stimmung! Gute und fröhliche Stimmung in der Küche erfreut mich immer wieder in diesem anstrengenden Job (der dann noch von Laien kommentiert wird).
Ausflug nach Erfurt. Zur Mittagszeit suchten wir nach einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen. Erfurt, eine sehr schöne Stadt.
Bei unserem Besuch mit reichlich Gastronomie zog sich eine riesige laute Baustelle durch die Marktstraße. Die Wirte waren oder sind vielleicht noch immer nicht zu beneiden.
Gerne wollten wir zu regionaler Küche einkehren. Am Güldenen Rade prangte ein förmlicher Hilfeschrei
„GEÖFFNET – trotz Baustelle“.
Und ein Hinweis auf den Innenhof. Da war unsere Entscheidung schnell getroffen.
Die Räumlichkeiten gleich nach dem Eingang rechts wurden... mehr lesen
Köstritzer Zum güldenen Rade
Köstritzer Zum güldenen Rade€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice03615613506Marktstraße 50, 99084 Erfurt
3.0 stars -
"Entspanntes Mittagessen im schattigen Biergarten" PetraIOAusflug nach Erfurt. Zur Mittagszeit suchten wir nach einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen. Erfurt, eine sehr schöne Stadt.
Bei unserem Besuch mit reichlich Gastronomie zog sich eine riesige laute Baustelle durch die Marktstraße. Die Wirte waren oder sind vielleicht noch immer nicht zu beneiden.
Gerne wollten wir zu regionaler Küche einkehren. Am Güldenen Rade prangte ein förmlicher Hilfeschrei
„GEÖFFNET – trotz Baustelle“.
Und ein Hinweis auf den Innenhof. Da war unsere Entscheidung schnell getroffen.
Die Räumlichkeiten gleich nach dem Eingang rechts wurden
Geschrieben am 24.09.2018 2018-09-24| Aktualisiert am
24.09.2018
Besucht am 05.07.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 85 EUR
„Wenn der geplante private Weimar-Ausflug mit meinem Mann nächstes Jahr klappt, führe ich meinen Mann gerne hierher aus.“ … so schloss ich meinen Betrag vom November 2017.
Und nun schließe ich hier wieder an! Juli 2018 – meinem Mann gefiel das Anno 1900 und die Speisekarte sehr gut und wollte gerne hier abends essen. Reserviert hatten wir persönlich am Nachmittag in dem mehr als 110 Jahre alten Gastronomiebetrieb. .
Der Ursprung des als Wintergarten erbauten Gebäudes ist noch bzw. nach gut durchdachten Renovierungsmaßnahmen wieder sehr sichtbar (Details hierzu s. http://anno1900-weimar.de/geschichte).
Ein kurzer und heftiger Gewitterschauer fegte am frühen Abend über Weimar. So fanden wir unseren reservierten Holztisch im gemütlich-rustikalen Restaurant am Hotel Anna-Amalia. .
Außen gibt es auch schöne Sitzplätze.
Restaurant, Terrasse, WC – alles ist ebenerdig gelegen. Am Eingang gilt es 1 Stufe zu überwinden. .
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame begrüßt.
Zum Auftakt unsere obligatorische Flasche Mineralwasser, Selters 0,75 l – € 5,00. Und als Aperitif 2 Gläser gut gekühlten Rieslingsekt, Villa Gutenberg, extra trocken - € 5,00. .
Kurz nach unseren Getränken wurde als Küchengruß frisches Baguette mit zweierlei luftigem Mousse und Pesto serviert. Küchengruß
Eine feine Überbrückung der Wartezeit.
Zum Essen bestellten wir beide den Edesheimer Blanc de NoirQ. b. A. vom Weingut Diehl, trocken, 0,2 - € 6,50.
Als Vorspeise wählten wir beide das Carpaccio vom hausmarinierten Thunfischfilet mit Orangen- & Limettenfilets, Rucola, Parmesan & Zitronen-Olivenöl-Vinaigrette - € 11,00. Eine Vorspeise, die uns beide begeisterte! Carpaccio vom hausmarinierten Thunfischfilet Die Vinaigrette genau richtig abgeschmeckt, nicht zu viel Säure und ohne den faserfreien Thunfisch „zu erschlagen“.
Als Hauptgang für meinen Mann: Gebratenes Zanderfilet
auf Kartoffel-Fenchel-Ragout mit Orangenfilets, gerösteten Walnüssen & Jus vom Tasmanischem Bergpfeffer - € 20,00
Ich wählte das Pastagericht, eingangs auf der Schiefertafel entdeckt: Ricotta-Fagotti mit gebraten Pfifferlingen, gerösteten Walnüssen, Tomaten & Rosmarinbutter - € 15,00.
Unsere Hauptspeisen wurden auf gut vorgewärmten Tellern serviert.
Auch hier waren wir beide sehr zufrieden. Auf die Balsamicoverzierungen kann die Küche allerdings immer noch nicht verzichten. Zum Glück wurde wenigstens die tolle Vorspeise verschont.
Die Mitarbeiteirn im Service war sehr freundlich und aufmerksam. Wartezeiten bei voll besetztem Restaurant absolut in Ordnung. Leere Teller wurden umgehend aufgeräumt.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und können das Restaurant sehr gerne weiterempfehlen!
„Wenn der geplante private Weimar-Ausflug mit meinem Mann nächstes Jahr klappt, führe ich meinen Mann gerne hierher aus.“ … so schloss ich meinen Betrag vom November 2017.
Und nun schließe ich hier wieder an! Juli 2018 – meinem Mann gefiel das Anno 1900 und die Speisekarte sehr gut und wollte gerne hier abends essen. Reserviert hatten wir persönlich am Nachmittag in dem mehr als 110 Jahre alten Gastronomiebetrieb.
Der Ursprung des als Wintergarten erbauten Gebäudes ist noch bzw. nach gut... mehr lesen
Café-Restaurant ANNO 1900
Café-Restaurant ANNO 1900€-€€€Restaurant03643903571Geleitstraße 12a, 99423 Weimar
4.0 stars -
"Da sind wir wieder!" PetraIO„Wenn der geplante private Weimar-Ausflug mit meinem Mann nächstes Jahr klappt, führe ich meinen Mann gerne hierher aus.“ … so schloss ich meinen Betrag vom November 2017.
Und nun schließe ich hier wieder an! Juli 2018 – meinem Mann gefiel das Anno 1900 und die Speisekarte sehr gut und wollte gerne hier abends essen. Reserviert hatten wir persönlich am Nachmittag in dem mehr als 110 Jahre alten Gastronomiebetrieb.
Der Ursprung des als Wintergarten erbauten Gebäudes ist noch bzw. nach gut
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Nun war es in diesem tollen Sommer schon fast Mitte August. Das Wetter immer noch perfekt, unglaublich dieses Jahr! Also kurzfristig geplant: Eifel genießen!
Freitag zuvor ein freier Tag für mich. Schnell mal was buchen! Ich wurde eines Besseren belehrt. Deutschland ist inzwischen ein beliebtes Reiseland, die Eifel davon nicht ausgenommen. Die warten nicht auf uns (gut so)! Ein halber Tag ging per Internet und Telefon dafür drauf, kurzfristig eine ordentliche Unterkunft zu finden. Entweder ausgebucht, oder nicht für 1 Übernachtung (Kurfürstlicher Amtshof)!
Im Sporthotel Grafenwald war dann endlich ein Doppelzimmer frei. Die Speisekarte des Hotelrestaurants für uns ansprechend. Entweder buchen oder zu Hause bleiben? Also buchen. € 158,00 die Übernachtung mit Frühstück. In der Eifel kein Schnäppchen.
Am späteren Mittag dann die Ankunft im weitläufigen Sporthotel außerhalb von Daun, von Wald umgeben. Dieses so groß wie erwartet, die Parkplätze rund ums Hotel schon gut belegt. Die Hotelanlage besteht aus mehreren Gebäuden. Diese deutlich in die Jahre gekommen, wie nicht erwartet. Mir wurde mulmig. Wie wird wohl unser Zimmer aussehen?
Anreise laut Bestätigung ab 15.00 Uhr. Wir waren schon mittags da und unser Zimmer noch nicht fertig, das war ok, wir waren ja zu früh.
Wir fragten nach einem Tisch zum Mittagessen, dies war problemlos möglich.
Bei dem tollen Wetter wählten wir einen Platz auf der großen Außenterrasse mit Biergartenbestuhlung.
Als einzige Gäste. Die Karten wurden von einer Mitarbeiterin gereicht.
Wir wählten:
1 regionales Gerolsteiner Sprudel, 0,75 l - € 5,30
2 große bunte Salatteller mit geräucherter Eifeler Bachforelle und Meerrettichschaum - € 12,50
Unser Mineralwasser wurde kurz darauf serviert. Wenig später die Salatteller. Und sofort die Wespen… wir sind da eigentlich gelassen, aber die machten einen Betriebsausflug (wofür das Hotel natürlich nichts kann). Also Flucht ins große Restaurant.
Und hier kamen wir an, im abgelebt-rustikalem-Ausflugsambiete. Wenige Tische noch belegt. Die Tische ordentlich eingedeckt. Aber drumherum war alles sehr abgenutzt und sehr in die Jahre gekommen, besonders die Sitzpolster.
Unsere servierten „großen“ Salatteller fanden wir nicht ansatzweise groß. Ein flacher Teller mit klein zerteilter Fertig-Salatmischung. Tomaten, Gurkenscheiben, Mais mit Karottenraspeln. 3 Stücke Forellenfilet (max. ½ kleine Forelle) auf Sahnemeerrettich (kein Schaum). Frisch aus dem Räucherofen kam die Forelle nicht, qualitativ nicht anders als ein abgepacktes Forellenfilet aus dem Supermarkt-Kühlregal.
Das Hausdressing (? wirklich „hausgemacht“?) auch ohne jede Finesse. Brotscheibchen dazu frisch.
Das war für ein schnelles und einfaches Mittagessen gerade so ok, aber nicht mehr. Klare Entscheidung: Für uns kein Abendessen im Hotelrestaurant.
Auf dem Weg zum Gemündener Maar reservierte ich telefonisch für den Abend ein anderes, uns bekanntes Restaurant in Daun.
Einchecken nach einem wunderbaren Schwimmen im Gemündener Maar war dann möglich. Holprig und nicht ohne uns umfangreich über die sportlichen Möglichkeiten des Hotels zu informieren. Inzwischen war es 16.30 Uhr, auschecken am nächsten Tag bis 11.00 Uhr. Da gab es nicht mehr viele sportliche Möglichkeiten bei einer Übernachtung. Das sollte auch die Rezeption bemerken.
Unser Highlight: Wir bekamen 1 von 2 (der sehr zahlreichen) neu renovierten Zimmer im Sporthotel. Dies war das Glück des Sporthotels, und unser Glück.
Zimmer großzügig, einwandfrei, moderner heller Landhausstil, Balkon. Der Eifel unterliegt das Gerücht, dass in jedem Gastzimmer der röhrende Hirsch über dem Bett hängt. Hier bleibt man sich treu, aber in moderner Form:
Zumindest kein "Jesus auf dem Ölberg":
Die unrenovierten Zimmer habe ich gesehen. Bei gleichem Preis wären wir nach Hause gefahren. Die Gästezimmer werden nach und nach renoviert und das ist sehr nötig.
Rund um das Hotel gibt es zahlreiche kleine Ferienhäuser, verteilt über die großzügige Anlage mit altem Baumbestand.
Frühstück am nächsten Morgen war trotz vieler Gäste, auch viele Familien mit Kindern, gut organisiert. Ordentliches Buffet mit guter und frischer Auswahl und eine „Eier-Backstation".
Eier- / Omlettbacken nach Wunsch. Freundliche Servicemitarbeiter waren ausreichend vorhanden.
Das Frühstück überzeugte mehr als das Mittagessen.
Meine Bewertung bezieht sich rein auf den Restaurantbesuch. Für das schöne, ruhige und geschmackvoll renovierte Zimmer würde ich gute 4 Sterne vergeben.