Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939429x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 04.11.2015 2015-11-04| Aktualisiert am
04.11.2015
Besucht am 30.10.2015
Man soll nicht nachtragend sein, "Frau" auch nicht. Die Lehre dieses Abends.
Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse! Hier kommen alle Busreisenden vorbei. Also gute Voraussetzungen.
Da es auch viel heimische Stammkundschaft gibt, dachte ich schon lange, dass unser damaliger Besuch vielleicht eine Ausnahme war. Und vor der Pizzeria riecht es immer ausgesprochen gut. Dies bemerkte auch gleich Kritikerfreund Saarschmecker, als wir hier Anfang des Jahres entlang spazierten.
Nun bekamen wir einen Gutschein geschenkt und es gab kein Halten mehr!
Ich reservierte (zum Glück) um die Mittagszeit für den Abend. Ein Tisch für 2 ging gerade noch, im Nebenraum sei noch ein Tisch frei. Reservierung ist empfehlenswert. Den Nebenraum kannten wir noch nicht.
Das Haus ist, aufgrund weniger Stufen, nicht gehbehindertengerecht.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und wohl von der Inhaberin zu unserem Platz begleitet. Mindestens 2 weitere Mitarbeiterinnen waren an diesem Abend im Service und die waren auch nötig. Alle sehr freundlich und aufmerksam.
Lediglich nach dem Essen dauerte es recht lange bis die Teller abgeräumt worden. Allerdings hatte sich im Laufe des Abends das Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt. Und Speisen und Getränken gebe ich hier auch den Vorrang.
Es wurde gefragt, welches Dressing wir zum Salat wollen und welche Sauce zu den Spaghetti mit Miesmuscheln. Und natürlich auch, ob alles geschmeckt hat.
Trotz des großen Betriebes waren die Wartezeiten auf Speisen und Getränke inklusive Nachbestellung kurz.
Speisen und Getränke:
Die Speisekarte ist gut strukturiert und nicht überladen. Sardische Spezialitäten sind separat aufgeführt, außerdem gibt es Tagesempfehlungen. Die Speisekarte ist online einzusehen.
Sardischer Vermentino, 0,25 l zu € 4,00
Vorspeise: 2 x Insalata Mista, € 5,00
Hauptgerichte: Hausgemachte Spaghetti mit frischen Muscheln € 12,50
Pizza à la Mamma, groß € 7,50
Serviert wurde ein üppiger gemischter Salat. Für mich mit Balsamicovinaigrette, für meinen Mann mit Joghurtdressing. Die Zutaten, grüner Salat, Karottenraspel, Weiß- und Rotkohl, Tomaten, Gurke und Champignons, allsamt frisch. Beide Dressings gut. Dazu gab es ein paar Scheiben frisches Baguette. Ein Salat hätte eigentlich für uns beide gereicht. Später sah ich, dass es auch kleinere Beilagensalate gibt.
Direkt hinter der Eingangstüre war die Tagesempfehlung mit den Spaghetti mit Miesmuscheln gut platziert. Somit war über mein Hauptgericht schnell entschieden. Zur Abwechselung bestellte ich das Gericht mit Tomatensud anstatt in Weißweinsauce.
Dampfend heiß wurde ein großer Teller serviert. Ob die Pasta wirklich aus der eigenen Werkstatt kamen vermag ich hier nicht zu beurteilen. Statt Spaghetti wurden Linguine serviert, dies störte mich nicht im Geringsten. Die Muscheln reichlich und der Sud mit frischen Tomaten schön herzhaft-würzig abgeschmeckt. Ein paar Sandkörner hatten sich noch in den Muscheln gehalten, damit muß man leben können, wenn man Muscheln ist. "Das putzt die Därm" pfegt ein Familienmitglied immer zu sagen :-) Etwas Weißwein haben die Muscheln sicherlich auf ihrem letzten Weg noch dazu erhalten. Obenauf etwas frischer Rucola. Ein gelungenes Gericht.
Mein Mann bekam seine ofenfrische Pizza serviert. Der Belag aus frischen Tomaten und Champigons, Knoblauch. Schlicht, heiß, knusprig und gut.
Die Gerichte, die an den Nebentischen serviert wurden, sahen alle ebenfalls sehr gut und reichlich aus. Die hausgemachte Pasta ist hier wohl eine Spezialität des Hauses.
Ambiente:
Das Restaurant ist größer als es von außen scheint.
Der Hauptraum des Ristorantes ist der Gemütlichere. Der Nebenraum ist schlicht und gepflegt gestaltet. Wir rätselten, was der Raum ohne Tageslicht wohl früher mal war. Eventuell eine Stallung.
Alle Tische sind sauber und doppelt mit gestärkten Tischdecken versehen. Auf jedem Tisch und im Raum verteilt sind alle Kerzen angezündet und spenden etwas Behaglichkeit. Vielleicht auch etwas Wärme, die konnten wir gebrauchen. Der Raum war recht kühl und ist vermutlich schlecht zu heizen.
Bei warmer Witterung gibt es gepflegte, aber begrenzte, Plätze vor dem Haus.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit:
Das Restaurant ist nicht grundlos immer gut besucht. Und es ist nicht nur auf Touristen ausgelegt. 4– gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Man soll nicht nachtragend sein, "Frau" auch nicht. Die Lehre dieses Abends.
Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse!... mehr lesen
Pizzeria Costa Smeralda
Pizzeria Costa Smeralda€-€€€Restaurant, Pizzeria0678122726Hauptstr. 359, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Gute Platzierung in Idar-Oberstein - gute Speisen und Service" PetraIOMan soll nicht nachtragend sein, "Frau" auch nicht. Die Lehre dieses Abends.
Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse!
Geschrieben am 03.11.2015 2015-11-03| Aktualisiert am
03.11.2015
Beim Schlendern durch Zell entdeckten wir das imposante historische Schlossgebäude.
Es zählt als Kulturdenkmal, ein spätgotischer Zweiflügelbau mit Ecktürmchen (erbaut 1530–42), im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
Vor dem Eingang weisen Schiefertafeln schon auf etliche Empfehlungen. Über einige Stufen geht es rauf zu rustikalen und zahlreichen Sitzgelegenheiten, Heizstrahler spenden Wärme. So lange es möglich ist, spielt sich hier wohl die Bewirtung im Freien ab.
Das Gebäude ist in viele Gasträume unterteilt. Rittersaal, Keller, und mindestens 2 weitere Räume konnte ich entdecken.
Mit dicker Schnupfennase war es mir trotz Heizstrahlern und milder Witterung im Freien zu unsicher.
Der Wirt und sein Mitarbeiter begrüßten uns freundlich. Der Mitarbeiter wies uns den Weg treppauf zum beheizten Rittersaal und zündete uns das Kerzchen an.
Das historische Flair wird wirklich durch fast nichts gestört. Ein Filmteam könnte sicherlich sofort loslegen um einen Film Ende des 18. Jahrhunderts zu drehen.
Wir bestellten nur 2 Getränke da wir morgens reichlich gefrühstückt hatten. In Ruhe ließen wir den Rittersaal auf uns wirken. Selbst das angestaubte Ambiente passt hier. Viel Holz, Kamin, Ölgemälde, Teppiche die schon viele Tritte hinter sich haben.... Hier hätte ich gerne mehr gestöbert und über die Geschiche erfahren.
Die Speisekarte sahen wir uns trotzdem an. Regionales, Deftiges und überraschender Weise auch einfallsreiche vegetarische Gerichte sind zu finden.
Beim Zahlen wurden wir wieder nett verabschiedet und werden uns den Schlosskeller sicherlich merken! Einfach mal ein richtiger Kontrast zu den vielen "hippen" Läden!
Beim Schlendern durch Zell entdeckten wir das imposante historische Schlossgebäude.
Es zählt als Kulturdenkmal, ein spätgotischer Zweiflügelbau mit Ecktürmchen (erbaut 1530–42), im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
Vor dem Eingang weisen Schiefertafeln schon auf etliche Empfehlungen. Über einige Stufen geht es rauf zu rustikalen und zahlreichen Sitzgelegenheiten, Heizstrahler spenden Wärme. So lange es möglich ist, spielt sich hier wohl die Bewirtung im Freien ab.
Das Gebäude ist in viele Gasträume unterteilt. Rittersaal, Keller, und mindestens 2 weitere Räume konnte ich... mehr lesen
Schlosskeller im Weingut Adlerhof Otto Kallfelz
Schlosskeller im Weingut Adlerhof Otto Kallfelz€-€€€Restaurant, Weinstube, Partyservice06542 98860Schlossstraße 8, 56856 Zell
3.5 stars -
"Historischer Schlosskeller - eine Zeitreise." PetraIOBeim Schlendern durch Zell entdeckten wir das imposante historische Schlossgebäude.
Es zählt als Kulturdenkmal, ein spätgotischer Zweiflügelbau mit Ecktürmchen (erbaut 1530–42), im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
Vor dem Eingang weisen Schiefertafeln schon auf etliche Empfehlungen. Über einige Stufen geht es rauf zu rustikalen und zahlreichen Sitzgelegenheiten, Heizstrahler spenden Wärme. So lange es möglich ist, spielt sich hier wohl die Bewirtung im Freien ab.
Das Gebäude ist in viele Gasträume unterteilt. Rittersaal, Keller, und mindestens 2 weitere Räume konnte ich
Geschrieben am 02.11.2015 2015-11-02| Aktualisiert am
02.11.2015
Ein Leerstand direkt an der Promenade des Moselufers fällt auf! Zumal es sich um ein wirklich schönes mehrstöckiges Gebäude handelt. Wenn die Wände hier erzählen könnten... das wäre interessant!
Es sticht ins Auge, dass das schöne alte Haus vernachlässigt ist. Und es verwundert. Bernkastel-Kues ist immer überfüllt von Ausflüglern und Touristen. Kann es an dieser prädestinierten Lage einen Leerstand geben?
Ein Blick durch's Fenster: Hier sieht es aus, als ob vor langer Zeit einfach einer zugeschlossen hat.
Ein Aushang in feiner Handschrift schafft Klarheit:
"Unser traditionsreiches Hotel bleibt in diesem Jahr geschlossen. Dann sehen wir weiter...".
Irgendwie sieht dieser verblasste Aushang älter als von 2015 aus... Vielleicht tut sich ja noch was!
Ein Leerstand direkt an der Promenade des Moselufers fällt auf! Zumal es sich um ein wirklich schönes mehrstöckiges Gebäude handelt. Wenn die Wände hier erzählen könnten... das wäre interessant!
Es sticht ins Auge, dass das schöne alte Haus vernachlässigt ist. Und es verwundert. Bernkastel-Kues ist immer überfüllt von Ausflüglern und Touristen. Kann es an dieser prädestinierten Lage einen Leerstand geben?
Ein Blick durch's Fenster: Hier sieht es aus, als ob vor langer Zeit einfach einer zugeschlossen hat.
Ein Aushang in feiner Handschrift schafft Klarheit:
"Unser traditionsreiches Hotel bleibt in diesem Jahr geschlossen. Dann sehen wir weiter...".
Irgendwie sieht dieser verblasste Aushang älter als von 2015 aus... Vielleicht tut sich ja noch was!
Restaurant Burg Landshut
Restaurant Burg Landshut€-€€€Restaurant, Weinstube06531 972770Gestade 11, 54470 Bernkastel-Kues
stars -
"Traditionshaus vorübergehend geschlossen?" PetraIOEin Leerstand direkt an der Promenade des Moselufers fällt auf! Zumal es sich um ein wirklich schönes mehrstöckiges Gebäude handelt. Wenn die Wände hier erzählen könnten... das wäre interessant!
Es sticht ins Auge, dass das schöne alte Haus vernachlässigt ist. Und es verwundert. Bernkastel-Kues ist immer überfüllt von Ausflüglern und Touristen. Kann es an dieser prädestinierten Lage einen Leerstand geben?
Ein Blick durch's Fenster: Hier sieht es aus, als ob vor langer Zeit einfach einer zugeschlossen hat.
Ein Aushang in feiner Handschrift
Geschrieben am 31.10.2015 2015-10-31| Aktualisiert am
31.10.2015
Ab sofort ein weiterer Leerstand in der Obersteiner Fußgängerzone.
Nach ca. 30 Jahren schließt der Imbiss "Kochlöffel".
Hier wurde lange nicht mehr investiert. Es hat mich oft gewundert, dass in das
Lokal überhaupt noch Kunden gehen.
Ab sofort ein weiterer Leerstand in der Obersteiner Fußgängerzone.
Nach ca. 30 Jahren schließt der Imbiss "Kochlöffel".
Hier wurde lange nicht mehr investiert. Es hat mich oft gewundert, dass in das
Lokal überhaupt noch Kunden gehen.
stars -
"Kochlöffel geschlossen" PetraIOAb sofort ein weiterer Leerstand in der Obersteiner Fußgängerzone.
Nach ca. 30 Jahren schließt der Imbiss "Kochlöffel".
Hier wurde lange nicht mehr investiert. Es hat mich oft gewundert, dass in das
Lokal überhaupt noch Kunden gehen.
Geschrieben am 18.10.2015 2015-10-18| Aktualisiert am
18.10.2015
Besucht am 17.10.2015
Ankunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir dann doch vorab um die Karten um die Getränke wählen zu können.
Getränke und Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Noch bevor wir einen Bissen probieren konnten, die Frage, ob wir Salz benötigen. Ich sagte ihr, dass ich dazu erst mal probieren müsste. Warum stellt man dem Gast nicht einfach Salz und Pfeffer bereit?
Reklamationen nahm sie freundlich entgegen, gab sie an die Küche weiter. Insgesamt war sie freundlich und bei 4 Gästen natürlich aufmerksam, machte aber einen sehr unsicheren Eindruck.
Mein Hauptgericht ging komplett zurück. Beim Kassieren dann der Hinweis, das Gericht hätte sie storniert. Ein „davon gehe ich aus“ konnte ich mir nicht verkneifen. Das Gericht meines Mannes, von dem nur wenige Bissen gegessen wurden, wurde voll abgerechnet. Das ist gutes Recht – über Geschmack lässt sich schließlich streiten.
Ein Espresso auf´s Haus wurde als Entschädigung angeboten, den haben wir dankend abgelehnt.
Speisen und Getränke:
1 Glas trockener Grauburgunder zu € 3,50 und 1 Glas trockener Blanc de Noir zu € 3,80. Nähere Herkunft der offenen Weine war nicht beschrieben. Beide Weine aber geschmacklich überzeugend.
Als Vorspeise wählte ich einen großen Vorspeisensalat zu € 5,00, mein Mann einen Beilagensalat zu € 3,00.
Die Salate wurden serviert, Brot gab es nicht dazu. Auf den ersten Blick eine frische Zusammenstellung mit Blattsalaten, Salatgurke, Tomate und groben Zwiebelringen. Das Sour-Cream-Dressing schmackhaft, es ist ja ein amerikanisches Restaurant. In den unteren Schichten fanden sich dann leider sehr welke, matschige Salatblätter, die Anschnitte braun. Das muss die Küche beim Anrichten sehen! Besonders, wenn der Salat an diesem Tag nicht frisch geputzt wurde. Beim Abräumen des Tellers fragte die junge Frau, ob alles Recht war. Ich wies auf die aussortierten Bestandteile mit dem Hinweis, dass ich manche Dinge nicht im Salatteller finden möchte. Sie gab es an die Küche weiter, das war´s.
Trotz „amerikanischer“ Küche findet man auf der ansprechend gestalteten Karte eine schöne Flammkuchenauswahl. Dann folgen amerikanisch-mexikanische Speisen wie Nachos, Chili, Burger, Steaks…
Als Hauptspeisen bestellte mein Mann das Tagesangebot von der Schiefertafel vor dem Restaurant: Tagliatelle in Steinpilz-Knoblauchsauce zu € 8,90. Auf der Karte gab es noch ein Pastagericht mit Lachs. Daher die Frage, ob man das Gericht noch mit einem Stück Lachs ergänzen könne. Kein Problem! Mit der Lachsergänzung wurden € 10,90 berechnet.
Ich wollte dem Veggieburger zu seiner Daseinsberechtigung verhelfen. Die ausführliche Beschreibung
Veggie Cheese Burger zu € 9,60. Saftiger, leicht scharfer Gemüse-Burger (ca. 120 g) aus Bohnen, Mais, Paprika, Käse, Kräutern und aromatischen Gewürzen, mit Cheddar-Käse ausgebacken, serviert auf einem Burgerbrötchen mit Salat, Special-Sauce, Tomate, Gurke, Zwiebeln und Sour-Cream-Topping, dazu Süßkartoffel-Frites oder Diner Crisp Fries und Coleslaw.
hörte sich toll an!
Beide Speisen wurden schön heiß serviert.
Die Tagliatelle entpuppten sich als breite Bandnudeln von guter Qualität. Diese wurden jedoch völlig von der Sauce erschlagen. Eine wirklich unattraktive Pampe. Weder Pilz noch Lachs in der Sauce erkennbar. Ob es Steinpilze oder eine Waldpilzmischung war? Der Lachs vollkommen zerbröselt in der Masse, mengenmäßig und qualitativ nicht für den Gast nachvollziehbar (waren aber auch nur € 2,00 Aufpreis für Lachs, gerne hätte man mehr für Lachs am Stück gezahlt). Die Sauce war noch nicht mal mehr ein Ragout, man hätte sie noch als Pilz-Lachs-Bolognese bezeichnen können. Auch geschmacklich fiel das Gericht leider komplett durch. Dies sagten wir der Bedienung auch beim Abräumen, sie gab es an die Küche weiter.
Als Deko ging mit der Küche die leidliche Balsamicoschmiererei auf dem Tellerrand durch. In der Mitte trohnte ein Zitronenviertel mit der Schale auf der Pasta (war sicherlich eine BIO-unbehandelte Zitrone) mit aufgespießter Tomate. Nach wenigen Bissen war mein Mann satt.
Mein Teller sah sehr gut aus! Die Küche hatte entschieden, dass ich normale Pommes und nicht die Süßkartoffelvariante bekomme. Der Coleslaw war dann leider nicht amerikanisch sondern sehr pfälzisch mit viel Kümmel zubereitet. Kümmel geht bei mir leider gar nicht. Ich bekam ein extra Tellerchen zum Aussortieren. Da kann die Küche nichts dafür, außer vielleicht ein amerikanisches Rezept zu verwenden.
Der Burger sah gut aus! Ich hob das Gemüsepatty an… und war wirklich fassungslos und schlagartig satt!
Den welken Salat bei der Vorspeise konnte ich noch als Versehen durchgehen lassen. Aber den Gemüsebratling mit der komplett verkohlten und schwarz verbrannten Seite nach unten auf den Burger zu verfrachten und dem Gast anzudrehen??? Da hört der Spaß wirklich auf! Eigentlich hätte der Brandmelder anspringen müssen. Das muss die Küche bemerkt haben!
"Mit Cheddarkäse ausgebacken" war eine Scheibe Cheddar-Scheiblettenkäse aus der Packung aufgelegt.
Die Servicemitarbeiterin bemerkte, dass hier was nicht stimmt. Nahm erstaunt den Teller an sich und sagte, das machen wir gleich nochmal neu. NEIN – bitte nicht!
Morgens hatte ich 1 Brötchen zum Fühstück, sonst nichts. Jetzt war es 20.00 Uhr und ich schlagartig satt. Der Teller ging zurück, aus der Küche hat sich niemand blicken lassen.
Was war da in der Küche los? 2 einfache Gerichte für 2 Gäste zubereiten und dann das? Selbst wenn der Bratling anbrennt (heißt er deshalb "Bratling"?), warum macht man ihn nicht schnell nochmal neu?
Ambiente und Sauberkeit:
Das fein-edele Ambiente im Loungestil wurde vom Vorbesitzer übernommen. Historische Bilder von Kirn an den Wänden. Das ist schon alles sehr schick.
Die Bedienung war passend zur niedrigen Raumtemperatur mit dickem Rollkragenpullover und Schal gekleidet. Wir leider nicht.
Die blanken Tische sind mit Papierserviette, Besteck und Wasserglas eingedeckt. Die Kerze im Windlicht habe ich für unsere romantische Stimmung selbst entzündet.
Mit der Pflege hapert es. Der Tisch wird mit dem Bierdeckel unterfüttert, wohl schon länger, . Spinnen und Spinnenweben an Wänden und Decke. Die Weingläser am Fuß voller trüber Wasserränder. Im hinteren Bereich versperrt eine stillgelegte Eistruhe den Durchgang zum WC, allerlei Kisten stehen in den Ecken rum. Das macht keinen aufgeräumten Eindruck.
Fazit:
1– sicher nicht wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Warum war dieses Restaurant wohl für Samstag Abend nur mit 4 Gästen besucht?
Ankunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir... mehr lesen
1.0 stars -
"Nicht Burger, sondern Brandenburger (ich bitte alle Brandenburger für diese Verunglimpfung um Entschuldigung)" PetraIOAnkunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir
Geschrieben am 18.10.2015 2015-10-18| Aktualisiert am
18.10.2015
Besucht am 17.10.2015
In dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der gefüllte Kloß fehlt auch nicht. Die regionale Linie wird von Ausrutschern durchs Elsass, Österreich und Hawaii unterbrochen.
Sicherheitshalber rief ich kurz vorher an. Aussage: 2 Personen - kriegen wir noch hin!
Das Restaurant liegt zentral am Markplatz von Kirn. Parken kann man hier nicht direkt am Haus, es findet sich aber in der Nähe immer ein Parkplatz.
Beim Betreten des kleinen Gastraumes mit Theke stellte sich heraus, dass der Anruf kein Fehler war. Ein Zweiertisch mit „reserviert“-Schild sollte dann unserer sein, der einzige noch freie Tisch.
Die einzige Bedienung, eventuell sogar die Chefin selbst, lief auf Hochtouren. Bei über 20 Gästen zu viel für eine Person. Bestellungen aufnehmen, Getränke einschenken/zapfen, servieren, Fragen beantworten, kassieren… Den Service möchte ich daher trotzdem mit 3 Sternen bewerten. Die Dame war freundlich, hat sich für die Wartezeit entschuldigt. Mehr war ihr bei dem Andrang wirklich nicht zuzumuten.
Nach einer Viertelstunde bekamen wir die Speisekarten gereicht, Getränke sind dort mit enthalten, aber kein einziger Wein. Auf der Facebook-Seite des Restaurants werden die Naheweine beworben. Also mussten wir wieder versuchen, die Dame zu erwischen. Wein gibt es, die Weinkarte ist noch im Druck.
So bestellten wir 2 Gläser Riesling und 2 Mineralwasser, 0,2 l zu € 2,20. Später sah ich, das auf dem Kassenbeleg der Wein als Weißburgunder mit je € 3,20 abgerechnet wurde. Riesling ist meist etwas günstiger. Selbst schuld, nicht aufgepasst.
Nach einer halben Stunde hatten wir dann unsere Getränke und gaben sofort unserer Bestellung auf.
Da bei meinem ausgesuchten Hauptgericht bereits ein Beilagensalat enthalten war entschied ich mich für die Altdeutsche Tomaten-Kräutersuppe zu € 4,40. Die war leider ausverkauft, die zweite Suppe, eine Bärlauchsuppe auch.
Also verzichtete ich auf eine Vorspeise und bestellte mein Hauptgericht: Bärlauch-Traum zu € 12,90. Gegrillter Lachs mit einer Riesling-Bärlauchsauce an Butterspätzle und Salat. Aber auch hier: Ausverkauft. Am Nebentisch wurde ein Fleischgericht auch Pommes serviert. Ebenfalls mit einer Entschuldigung, die eigentliche Beilage (vermutlich Bratkartoffeln) seien aus.
Wir brachen dann den Bestellvorgang ab und zahlten nach reichlicher Flüssigkeitszufuhr.
Toll ist, dass das Restaurant so viel Zuspruch erfährt! Hätten wir dies gewusst, wären wir nicht Samstagabend sondern lieber wochentags gekommen.
Wünschenswert wäre gewesen, beim Reichen der Karten mitzuteilen, was alles ausverkauft ist. Oder, dass bei solchem Andrang nicht mehr Gäste angenommen werden als für Küche uns Service machbar ist. Wenn sich hier mal alles eingespielt hat, ist es sicherlich in Kirn eine schöne Anlaufstelle. Die Preise der Speisen sind alle sehr fair und moderat kalkuliert.
Zum Ambiente: Mit einfachen Mitteln hat man hier einen gepflegten Landhausstil reingebracht. Rotkarierte Tischdecken, weiß-rote Deko an den Fenstern. An der Garderobe stehen noch zwei Spielautomaten die glücklicherweise nicht in Betrieb waren, davor wuchtige Stühle. Vielleicht werden diese noch entfernt, dann ist die Garderobe auch besser zugänglich.
3 Sterne gebe ich hier gerne noch. Wir sind beide keine Fleischesser, wäre dem so, hätten wir auf der Karte sicherlich schnell ein Ersatzgericht gefunden. Daher möchte ich dies dem Restaurant auch nicht anlasten.
In dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu großer Andrang im Julche - eine erfolgreiche Eröffnung" PetraIOIn dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der
Geschrieben am 15.10.2015 2015-10-15| Aktualisiert am
15.10.2015
Besucht am 13.10.2015
Erst unser zweiter Besuch bei dem italienischen Gastronomenpaar Turacchio, aber wieder ein gelungener Abend.
Ich fragte kurz vorher telefonisch an, ob noch ein Platz für zwei Personen frei sei. Die Chefin selbst am Telefon bejahte freundlich. Glück gehabt! Reservierung ist hier absolut empfehlenswert. Bei anderen Spontanversuchen war bereits ausgebucht oder wir erwischten Urlaub oder Ruhetag. Sicherlich hat das Restaurant eine große Anzahl Stammkunden.
Das Restaurant liegt, leicht zu übersehen, an der stark befahrenen Hauptstraße im Stadtteil Idar. Parkplätze findet man in der Umgebung, ein paar Schritte zu Fuß muss man jedoch einplanen. Das Restaurant ist nicht gehbehindertengerecht.
Service:
Der Service wurde an diesem Abend von der Chefin und einem Mitarbeiter bestritten. Man hat den Eindruck, es handelt sich im Service und in der Küche um ein langjährig eingespieltes Team. So wurden wir sehr herzlich und aufmerksam betreut, auch für ein paar lockere Worte fand sich noch Zeit. Das sind diese inhabergeführten Häuser, die die italienische familiäre Gastlichkeit an den Gast bringen.
Wir durften uns noch einen Platz aussuchen. Getränke wurden aufgenommen und zügig gebracht. Die Speisen nach angenehmer Wartezeit.
Obwohl Salz und Pfeffermühle auf dem Tisch bereit stand, wurden unaufgefordert noch Olivenöl, Balsamico und eine große Pfeffermühle auf unserem Tisch bereitgestellt. Zur Vorspeise frisches Baguette gereicht.
Zwischendurch die Frage, ob alles recht ist. Das Serviceduo sehr aufmerksam und freundlich.
Die nette Einladung von Frau Turacchio auf einen Espresso oder „Verdauer“ schlugen wir dieses Mal aus. Erkältungsbedingt brachen wir ungemütlich schnell auf, für meinen Mann wurde es Zeit für Couch und Tee.
Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,75 l Schwollener Mineralwasser zu € 4,00
Kirner Pils 0,25 l zu € 2,00
Frascati 0,25 l zu € 6,00. Der Preis stach für unsere örtliches Niveau ins Auge. Dafür allerdings auch besser als die üblichen „Frascati-Verdächtigen“.
Die Speisekarte bietet eine italienische Kurzreise mit allem was dazu gehört. Und nicht mehr als man braucht. Also keine überladene Speisenauswahl, sondern eine die die Bevorratung von frischen Lebensmitteln erlaubt.
Sehr verlockend für uns: Die gemischte Fischplatte für 2 Personen zu € 70,00. Die habe ich mir gemerkt. Für einen Zeitpunkt, bei dem der Geschmackssinn und der Appetit nicht durch Erkältung getrübt sind.
Als Vorspeise wählten wir beide: Thunfischsalat mit Bohnen in der kleinen Portion zu € 6,00.
Alle Salate können als kleine und große Portion gewählt werden.Schlichte Beschreibung – große Wirkung.
Nett angerichtet auf einem ovalen Teller serviert. Reichlich Thunfisch, dicke weiße Bohnen, Zwiebelringe, schwarze Oliven auf dem Salatbett. Ein paar Karottenraspel und Radieschenscheiben bringen Farbe auf den Teller. Das schlichte Essig-Öl-Dressing passt perfekt, nachwürzen war absolut nicht nötig. Für mich hätte es etwas mehr Salat sein können. Mein Mann stellte aber klar: Es heißt Thunfischsalat und nicht Salat mit Thunfisch! Wo er Recht hat, hat er Recht!
Als Hauptgang für uns beide eine große Pizza zu je € 9,00. Der extra Knoblauch wird mit € 0,50 berechnet.
Für mich die Pizza Primavera. Belag: Käse, Tomaten, grüne Peperoni, frische Champignons , Paprika und Zwiebeln.
Für meinen Mann Pizza Stagioni.Belag: Käse, Tomaten, Artischocken, Peperoniwurst, Zwiebeln und frische Champignons.
Die Pizzen kommen dampfend heiß aus dem Ofen und der Anblick und der Duft lässt uns wissen: Die schmeckt! So war es dann auch! Schöner dünner und krosser Teig. Der frische Belag genau richtig dosiert und perfekt gebräunt. Beide Pizzen schön würzig und wirklich groß!
Ambiente:
„Traditionell“ fällt mir hierzu ein. Kein moderner Schnickschnack, sondern mit den Jahren gewachsene italienische Gemütlichkeit. Bilder, Blumen, aktuelle Angebote (frische Muscheln), sogar Zeitschriften für den Gast liegen bereit.
Die Tische sind sauber und gepflegt eingedeckt. Die Kerze wird gleich angezündet. Auf jedem Tisch eine frische Rose.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: Der Abend hat Spaß gemacht! Für uns die bisher beste in Idar-Oberstein entdeckte Pizza. Wir kommen sehr gerne wieder. Zur Pizza oder auch gerne zum Fisch!
Erst unser zweiter Besuch bei dem italienischen Gastronomenpaar Turacchio, aber wieder ein gelungener Abend.
Ich fragte kurz vorher telefonisch an, ob noch ein Platz für zwei Personen frei sei. Die Chefin selbst am Telefon bejahte freundlich. Glück gehabt! Reservierung ist hier absolut empfehlenswert. Bei anderen Spontanversuchen war bereits ausgebucht oder wir erwischten Urlaub oder Ruhetag. Sicherlich hat das Restaurant eine große Anzahl Stammkunden.
Das Restaurant liegt, leicht zu übersehen, an der stark befahrenen Hauptstraße im Stadtteil Idar. Parkplätze findet man in der... mehr lesen
Gaststätte La Piazza
Gaststätte La Piazza€-€€€Restaurant, Pizzeria0678144049Mainzer Straße 5, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Gemütliches Ristorante unter langjähriger Gastronomenführung" PetraIOErst unser zweiter Besuch bei dem italienischen Gastronomenpaar Turacchio, aber wieder ein gelungener Abend.
Ich fragte kurz vorher telefonisch an, ob noch ein Platz für zwei Personen frei sei. Die Chefin selbst am Telefon bejahte freundlich. Glück gehabt! Reservierung ist hier absolut empfehlenswert. Bei anderen Spontanversuchen war bereits ausgebucht oder wir erwischten Urlaub oder Ruhetag. Sicherlich hat das Restaurant eine große Anzahl Stammkunden.
Das Restaurant liegt, leicht zu übersehen, an der stark befahrenen Hauptstraße im Stadtteil Idar. Parkplätze findet man in der
Nach der diesjährigen Eröffnung hatte ich am 10.06.15 kurzen Beitrag zum Burger 420 geschrieben.
Der bei meinem damaligen Besuch zugesagte Veggie-Burger wurde inzwischen kreiert, da wollte ich mich mal nicht „lumpen“ lassen. Sonst verschwindet der Burger noch mangels Nachfrage von der Karte!
Dieses Mal ergab sich zur Mittagszeit zwischen zwei Terminen mit meinem Bruder eine Pause, also ein kleiner Abstecher nach Medard.
Wir wurden wieder sehr freundlich begrüßt und bedient. Vermutlich sind es Vater und Sohn, die hier die Eröffnung des Imbisses wagten.
Wir wählten von der handgeschriebenen Tafel hinter der Theke. Hier gibt es eine schöne und kreative Speisenauswahl.
Die Bestellung wird an der Kasse aufgenommen und gezahlt. Das Essen wird am Tisch serviert.
Wir wählten:
Texas Burger für meinen Bruder
Veggie-Burger für mich
2 kleine Steakhouse-Pommes
1 x Onion-Rings zum Teilen
1 Coca Cola 0,5 l
1 Mineralwasser 0,5 l
Gesamtrechnung : Knappe 20,00 €
Da es draußen recht kühl war wählten wir einen Platz im Innern. Die Heizung wurde sofort extra für uns noch hochgedreht.
Die Einrichtung ist sehr schlicht, modern, gepflegt und sauber. Es wurde frisch renoviert. Es riecht nach frischen Speisen (und nicht nach Imbiss, Frittierfett o. ä.).
Die Burger und Beilagen wurden frisch zubereitet und nach angenehmer Wartezeit serviert.
Mein Veggie-Burger mit 2 Kartoffel-Gemüserösti, Salatblättern. Dazwischen eine frische und hausgemachte Salsa mit feinen Würfeln Paprika, Tomate, Zwiebeln, etwas Chili. Gut abgeschmeckt. Die Rösti sehr fein und schön knusprig.
Hat mir richtig gut geschmeckt.
Der Texas-Burger mit einem frisch gebratenen Rinderhack-Patty, Tomate, Gurke, Salat, BBQ-Sauce, Röstzwiebeln und kross gebratenem Speck. Der Speck war meinem Bruder etwas zu viel, ist aber Geschmackssache.
Die Pommes knusprig frittiert und von guter Qualität. Und gar nicht so klein, die kleine Portion.
Die Onion-Rings ebenfalls in dicker Knusperhülle, sicherlich gut, aber nicht so ganz mein Fall. Mein Bruder fand sie klasse… so geht´s mit den Geschmäckern.
Man läßt sich hier sogar saisonale Burger einfallen: Zur Zeit gibt es den Montana Burger. Burgerbrötchen, Kürbis, bestes Beef, Gemüsepattie, Salat, Röst und normale Zwiebeln abgerundet durch eine herzhafte Currycreme... hier war ich nicht auf Zack. Den hätte ich sicherlich auch ohne Beef bestellen können. Das "Drumherum" finde ich nämlich richtig klasse.
Die Speisen werden in roten Kunststoff-Gitterkörbchen mit Serviette gereicht. Dies mag Burger-Typisch sein, aber so richtig schön finde ich es nicht. Die Burger sehen so gut aus, sie haben etwas Besseres als rotes Plastik verdient.
Dieser Imbiss ist auf jeden Fall eine bessere Alternative zu „normalen“ Imbissen. Insbesondere die frischen Zutaten und der Zukauf beim regionalen Metzger und Bäcker ist richtig lobenswert!
Nach der diesjährigen Eröffnung hatte ich am 10.06.15 kurzen Beitrag zum Burger 420 geschrieben.
Der bei meinem damaligen Besuch zugesagte Veggie-Burger wurde inzwischen kreiert, da wollte ich mich mal nicht „lumpen“ lassen. Sonst verschwindet der Burger noch mangels Nachfrage von der Karte!
Dieses Mal ergab sich zur Mittagszeit zwischen zwei Terminen mit meinem Bruder eine Pause, also ein kleiner Abstecher nach Medard.
Wir wurden wieder sehr freundlich begrüßt und bedient. Vermutlich sind es Vater und Sohn, die hier die Eröffnung des Imbisses... mehr lesen
B420 Burger und mehr
B420 Burger und mehr€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss, Take Away015739487166Hauptstraße 80, 67744 Medard
3.5 stars -
"Eine Rast wert!" PetraIONach der diesjährigen Eröffnung hatte ich am 10.06.15 kurzen Beitrag zum Burger 420 geschrieben.
Der bei meinem damaligen Besuch zugesagte Veggie-Burger wurde inzwischen kreiert, da wollte ich mich mal nicht „lumpen“ lassen. Sonst verschwindet der Burger noch mangels Nachfrage von der Karte!
Dieses Mal ergab sich zur Mittagszeit zwischen zwei Terminen mit meinem Bruder eine Pause, also ein kleiner Abstecher nach Medard.
Wir wurden wieder sehr freundlich begrüßt und bedient. Vermutlich sind es Vater und Sohn, die hier die Eröffnung des Imbisses
Geschrieben am 03.10.2015 2015-10-03| Aktualisiert am
07.10.2015
Die Dorf Chronik hat den
Gastronomiewettbewerb - " So schmeckt die Südpfalz " 2015 - gewonnen!
Auszug: "Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich das Restaurant Dorfchronik aus Maikammer sichern, welches sowohl beim Publikum als auch bei der Jury weit vorne lag. Insbesondere der Geschmack des Menüs und das gemütliche Ambiente sowie der professionelle Service konnten hier punkten".
Außerdem bekommt das Weingut der Dorf Chronik (Weingut Stefan Schwaab) erneut den Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz verliehen.
(für besondere Leistungen der Wein- und Sektprämierung 2015).
Von der hervorragenden Küche und den Weinen konnten wir uns bei unserem letzten Besuch im Mai erneut überzeugen!
Herzlichen Glückwunsch!
Die Dorf Chronik hat den
Gastronomiewettbewerb - " So schmeckt die Südpfalz " 2015 - gewonnen!
Auszug: "Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich das Restaurant Dorfchronik aus Maikammer sichern, welches sowohl beim Publikum als auch bei der Jury weit vorne lag. Insbesondere der Geschmack des Menüs und das gemütliche Ambiente sowie der professionelle Service konnten hier punkten".
Außerdem bekommt das Weingut der Dorf Chronik (Weingut Stefan Schwaab) erneut den Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz verliehen.
(für besondere Leistungen der Wein- und Sektprämierung 2015).
Von der hervorragenden Küche und den Weinen konnten wir uns bei unserem letzten Besuch im Mai erneut überzeugen!
Herzlichen Glückwunsch!
stars -
"Gastronomiepreis gewonnen!" PetraIODie Dorf Chronik hat den
Gastronomiewettbewerb - " So schmeckt die Südpfalz " 2015 - gewonnen!
Auszug: "Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich das Restaurant Dorfchronik aus Maikammer sichern, welches sowohl beim Publikum als auch bei der Jury weit vorne lag. Insbesondere der Geschmack des Menüs und das gemütliche Ambiente sowie der professionelle Service konnten hier punkten".
Außerdem bekommt das Weingut der Dorf Chronik (Weingut Stefan Schwaab) erneut den Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz verliehen.
(für besondere Leistungen der Wein- und Sektprämierung
Geschrieben am 20.09.2015 2015-09-20| Aktualisiert am
20.09.2015
Besucht am 19.09.2015
… vor ca. 15 und 10 Jahren war ich zuletzt in der wunderschönen Lohmühle. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Der nächste Besuch dauert keine Jahre!
Im Oktober feiert das Restaurant sein 20jähriges Bestehen. An diesem abgelegenen Fleckchen muss man dies erst mal schaffen.
Das Landidyll liegt im mittem im Grünen zwischen Meddersheim und Meisenheim. Ab Meddersheim gibt es Wegweiser, ich kann mir aber vorstellen, dass manch ein Gast schon dachte, er hätte sich verfahren.
Direkt, aber versteckt, an der L376 gelegen, weißt ein großes beleuchtetes Schild den Eingang zur Lohmühle. Geparkt wird auf dem eigenen Parkplatz, ein kleiner geschotterter Fußweg geht wenige Meter zur Mühle. Damen in Highheels laufen Gefahr stecken zu bleiben… oder lassen sich über die Schwelle tragen.
Reserviert hatten wir telefonisch erst am Tag unseres Besuches und hatten wirklich mal Glück, noch einen Tisch zum Abendessen zu ergattern. Einige vorangegangene Reservierungsversuche scheiterten. Entweder war ausgebucht, wir haben einen Ruhetag oder Betriebsurlaub erwischt.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt uns zu unserem reservierten Platz gebracht. Die 3 Damen im Service, einheitlich in schwarzen Kleidern, hatten alle Hände voll zu tun. Es waren alle Plätze, auch auf der Empore besetzt. Darunter 2 kleinere Gesellschaften.
Die Karte wurde uns gereicht, Getränke und Speisen aufgenommen. Die Damen agierten sehr aufmerksam und immer freundlich.
Trotz des vollen Hauses kamen die Vorspeisen sehr zügig, direkt nach dem Küchengruß. So baten wir um eine längere Pause zum Hauptgang. Auch das hat prima geklappt. Fragen wurden sofort oder nach kurzer Klärung mit der Küche beantwortet.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l, € 5,00
1 Glas trockener Winzersekt (für mich als Nicht-Fahrer) als Apéritif , € 5,50
Rivaner, trocken, Weingut Barth, Kirschroth, 0,2 l, € 4,00 für meinen Mann
Spätburgunder, trocken, Weingut Hexamer, 0,2 l, € 5,00 für mich.
Espresso als „Dessert“ € 2,60
Die Speisekarte gepflegt in eine Holzkladde eingebunden.
Regionale Naheweine bekannter Winzer sind gut sortiert aufgeführt. Regionalität beim Bezug der Produkte wird hier groß geschrieben. So ist die Lohmühle auch Mitglied im SooNaheVerband.
Die 1. Seite ist die „Saisonkarte“. Es folgen weitere Verlockungen gut durchdachter kreativer Speisen. Darunter auch kreative vegetarische Gerichte.
Als Gruß aus der Küche wurden 2 Sorten frisches Baguette mit 2erlei Butter serviert. Die erste Sorte eine Butter mit Gorgonzola so wunderbar, wir haben die andere Butter (optisch einfache Butter ) gar nicht mehr probiert.
Ich wählte als Vorspeise: Salat nach Art des Hauses – mit Schafskäsefäden und Baumnüssen – zu € 10,00.
Ein wunderschön angerichteter Teller mit frischen Blattsalaten, Gurken- und Tomatenspalten, Wachtelei, Nektarinen- und Pflaumenscheiben, Walnüssen. Obenauf der sehr aromatische (aber nicht penetrante) Schafskäse. Ein leichtes, fein abgeschmecktes Essig-Öl-Dressing rundete die Augenweide top ab.
Meinem Mann gefiel das Tatar vom Matjesfilet mit Salatbouquet zu € 10,50.
Schön angerichtet auf dem Glasteller. Die Matjes fein gewürfelt und mit Kräuterschmand gemischt. Dadurch würzig, aber mild. Salatbeilage frisch und mit etwas Rotkohlsalat verfeinert.
Zu den Vorspeisen wurde nochmals unaufgefordert Brot nachgereicht.
Mein Hauptgang von der Saisonkarte: Rückensteak vom Soonwaldhirsch, Pfifferlinge, Gemüsebouquet und Kartoffelkroketten zu € 26,00
Die Kroketten konnte ich problemlos in hausgemachte Spätzle tauschen.
2 Medaillons, butterzart und gerade noch medium. Für mich hätten sie etwas früher aus der Pfanne gekonnt, ich habe aber auch beim Bestellen keinen Wunsch zum Gargrad geäußert. Ein feines Sößchen und reichlich Pfifferlinge.
Mein Mann blieb beim Fisch: Roulade von Zander und Lachs im Wirsingblatt, Blattspinat und Bandnudeln zu € 17,50. Kein Problem den Blattspinat ebenfalls in Gemüsebouquet zu tauschen.
Die Fischroulade wurde saftig dampfgegart serviert. Mit einem feinen Sahne(Safran?)Sößchen. Optik und Geschmack einwandfrei.
Unsere Beilagen ja nahezu identisch. Bandnudeln und Spätzle hausgemacht. Gemüse (Karotten, Tomate, Brokkoli, Blumenkohl, grüne Bohnen) mit schönem Biss.
Der Hammer auf beiden Tellern: Ein Mini-Steckrübensoufflé! Eine feine Überraschung aus der Küche.
Die Küche überzeugte absolut professionell. Die Auszeichnungen des Restaurants (Feinschmecker, Schlemmer Atlas, Guide Michelin…) kommen nicht von ungefähr.
Einzige Klage: Der Espresso (serviert mit feiner Praline) schmeckte uns gar nicht. Aber den hat ja die Maschine gekocht.
Ambiente:
Einfach schön! Das alte Gemäuer steht seit 1471! Innen mit viel sichtbarem Stein und Fels hat einen ganz besonderen Reiz. Hier haben die Eheleute Maletzke viel Herzblut, Kraft und sicherlich auch Geld investiert. Hier wurde mit Fingerspitzengefühl restauriert. Am Eingang hängen alte Fotos vom Aufbau der Mühle, es standen wohl nur die Grundmauern. Höchst interessant.
Es ist sehr gemütlich und geschmackvoll stimmig eingerichtet (wunderschöne antike Holzmöbel), nippesfrei dekoriert und angenehm beleuchet.
Die Tische mit gestärkten Tischtüchern und Stoffservietten eingedeckt. Kerze, frische Rose.
Leider war ich bisher immer im Herbst /Winter hier. Die Außenterrasse mit Blick ins Grüne ist im Sommer bestimmt herrlich!
Toiletten sehr sauber und gepflegt. Papier- und Froteehandtücher liegen zur Auswahl bereit.
Fazit : 5 unbedingt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
… vor ca. 15 und 10 Jahren war ich zuletzt in der wunderschönen Lohmühle. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Der nächste Besuch dauert keine Jahre!
Im Oktober feiert das Restaurant sein 20jähriges Bestehen. An diesem abgelegenen Fleckchen muss man dies erst mal schaffen.
Das Landidyll liegt im mittem im Grünen zwischen Meddersheim und Meisenheim. Ab Meddersheim gibt es Wegweiser, ich kann mir aber vorstellen, dass manch ein Gast schon dachte, er hätte sich verfahren.
Direkt, aber versteckt, an der L376... mehr lesen
Restaurant Lohmühle
Restaurant Lohmühle€-€€€Restaurant, Landgasthof067514574An der Straße nach Meisenheim 1, 55566 Meddersheim
4.5 stars -
"Ich wusste gar nicht mehr, wie wunderschön es hier ist…" PetraIO… vor ca. 15 und 10 Jahren war ich zuletzt in der wunderschönen Lohmühle. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Der nächste Besuch dauert keine Jahre!
Im Oktober feiert das Restaurant sein 20jähriges Bestehen. An diesem abgelegenen Fleckchen muss man dies erst mal schaffen.
Das Landidyll liegt im mittem im Grünen zwischen Meddersheim und Meisenheim. Ab Meddersheim gibt es Wegweiser, ich kann mir aber vorstellen, dass manch ein Gast schon dachte, er hätte sich verfahren.
Direkt, aber versteckt, an der L376
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Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse! Hier kommen alle Busreisenden vorbei. Also gute Voraussetzungen.
Da es auch viel heimische Stammkundschaft gibt, dachte ich schon lange, dass unser damaliger Besuch vielleicht eine Ausnahme war. Und vor der Pizzeria riecht es immer ausgesprochen gut. Dies bemerkte auch gleich Kritikerfreund Saarschmecker, als wir hier Anfang des Jahres entlang spazierten.
Nun bekamen wir einen Gutschein geschenkt und es gab kein Halten mehr!
Ich reservierte (zum Glück) um die Mittagszeit für den Abend. Ein Tisch für 2 ging gerade noch, im Nebenraum sei noch ein Tisch frei. Reservierung ist empfehlenswert. Den Nebenraum kannten wir noch nicht.
Das Haus ist, aufgrund weniger Stufen, nicht gehbehindertengerecht.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und wohl von der Inhaberin zu unserem Platz begleitet. Mindestens 2 weitere Mitarbeiterinnen waren an diesem Abend im Service und die waren auch nötig. Alle sehr freundlich und aufmerksam.
Lediglich nach dem Essen dauerte es recht lange bis die Teller abgeräumt worden. Allerdings hatte sich im Laufe des Abends das Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt. Und Speisen und Getränken gebe ich hier auch den Vorrang.
Es wurde gefragt, welches Dressing wir zum Salat wollen und welche Sauce zu den Spaghetti mit Miesmuscheln. Und natürlich auch, ob alles geschmeckt hat.
Trotz des großen Betriebes waren die Wartezeiten auf Speisen und Getränke inklusive Nachbestellung kurz.
Speisen und Getränke:
Die Speisekarte ist gut strukturiert und nicht überladen. Sardische Spezialitäten sind separat aufgeführt, außerdem gibt es Tagesempfehlungen. Die Speisekarte ist online einzusehen.
Sardischer Vermentino, 0,25 l zu € 4,00
Vorspeise: 2 x Insalata Mista, € 5,00
Hauptgerichte:
Hausgemachte Spaghetti mit frischen Muscheln € 12,50
Pizza à la Mamma, groß € 7,50
Serviert wurde ein üppiger gemischter Salat. Für mich mit Balsamicovinaigrette, für meinen Mann mit Joghurtdressing. Die Zutaten, grüner Salat, Karottenraspel, Weiß- und Rotkohl, Tomaten, Gurke und Champignons, allsamt frisch. Beide Dressings gut. Dazu gab es ein paar Scheiben frisches Baguette. Ein Salat hätte eigentlich für uns beide gereicht. Später sah ich, dass es auch kleinere Beilagensalate gibt.
Direkt hinter der Eingangstüre war die Tagesempfehlung mit den Spaghetti mit Miesmuscheln gut platziert. Somit war über mein Hauptgericht schnell entschieden. Zur Abwechselung bestellte ich das Gericht mit Tomatensud anstatt in Weißweinsauce.
Dampfend heiß wurde ein großer Teller serviert. Ob die Pasta wirklich aus der eigenen Werkstatt kamen vermag ich hier nicht zu beurteilen. Statt Spaghetti wurden Linguine serviert, dies störte mich nicht im Geringsten. Die Muscheln reichlich und der Sud mit frischen Tomaten schön herzhaft-würzig abgeschmeckt. Ein paar Sandkörner hatten sich noch in den Muscheln gehalten, damit muß man leben können, wenn man Muscheln ist. "Das putzt die Därm" pfegt ein Familienmitglied immer zu sagen :-) Etwas Weißwein haben die Muscheln sicherlich auf ihrem letzten Weg noch dazu erhalten. Obenauf etwas frischer Rucola. Ein gelungenes Gericht.
Mein Mann bekam seine ofenfrische Pizza serviert. Der Belag aus frischen Tomaten und Champigons, Knoblauch. Schlicht, heiß, knusprig und gut.
Die Gerichte, die an den Nebentischen serviert wurden, sahen alle ebenfalls sehr gut und reichlich aus. Die hausgemachte Pasta ist hier wohl eine Spezialität des Hauses.
Ambiente:
Das Restaurant ist größer als es von außen scheint.
Der Hauptraum des Ristorantes ist der Gemütlichere. Der Nebenraum ist schlicht und gepflegt gestaltet. Wir rätselten, was der Raum ohne Tageslicht wohl früher mal war. Eventuell eine Stallung.
Alle Tische sind sauber und doppelt mit gestärkten Tischdecken versehen. Auf jedem Tisch und im Raum verteilt sind alle Kerzen angezündet und spenden etwas Behaglichkeit. Vielleicht auch etwas Wärme, die konnten wir gebrauchen. Der Raum war recht kühl und ist vermutlich schlecht zu heizen.
Bei warmer Witterung gibt es gepflegte, aber begrenzte, Plätze vor dem Haus.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit:
Das Restaurant ist nicht grundlos immer gut besucht. Und es ist nicht nur auf Touristen ausgelegt.
4– gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").