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Gastraum mit Kachelöfen und alten Holztüren
das einheimische, Großröhrsdorfer Bier „Böhmisch Brauhaus“ für 2,00 € das 0,4 Liter Glas
Schöfferhofer Weizen alkoholfrei für 2,50 €
Flasche Jever fun alkoholfrei für 1,60 €
Soljanka mit Weißbrot für je 3,00 €
frischer Hackepeter mit Ei, Zwiebel, Butter und Brot für je 6,80 €
Rostbrätel mit Zwiebeln und Röstkartoffeln für 8,70 €
Hausmacher Sülze mit Remoulade und Röstkartoffeln für 8,70 €
Schweinesteak „ou Four“-mit Würzfleisch und Käse überbacken, dazu Broccoli und Pommes Frites für je 10,70 €
Schweinesteak „ou Four“-mit Würzfleisch und Käse überbacken, dazu Spargel und Gemüse und Kroketten für je 10,70 €
Zigeunersteak mit Pommes Frites für 9,70 €
Putenschnitzel mit Zwiebelkruste, Gemüse und Kroketten für 10,50 €
Hähnchenschnitzel „Cordon Blue“-gefüllt mit Schinken und Käse, dazu Gemüse und Kroketten für 8,90 €
Falsche Zunge mit Spargel, Gemüse und Kartoffeln für 12,60 €
Gaststätte "Zur guten Quelle" Löbau
Gastraum
Tischdekoration
Auszug aus der Speisekarte
0,4ér Löbauer Pilsner für je 2,90 €
Schoppen weißen Hauswein a´3,90 €
Hausgemachte Soljanka mit Toast für je 3,60 €
der leckere Toast zur Soljanka
Hausgemachtes Würzfleisch mit Toast für 4,90 €
Rinderzunge mit Gemüse und Salzkartoffeln für je 13,50 €
Schweinesteak „Würzfleisch“-ein Steak mit Würzfleisch und Käse überbacken mit Bratkartoffeln für 10,95 €
Steak „Strindberg“-ein Steak gebacken in einer Zwiebel-Senf-Eihülle ebenfalls mit Bratkartoffeln für 10,95 €
alkoholfreies Erdinger Weizen für 3,60 €
Das Pilsfaß
Blick in den Gastraum
Vierertisch im Gastraum
ruhige Sitzecke im Gastraum
Tischdekoration
Speisekarte
0,4ér Wachauer Landbier
Schoppen Spätburgunder a´4,50 € und ein Regent a´ 5,20 €
Käsesuppe mit Schinkenstreifen und Lauch mit Baguettestreifen für 3,50 €
Tomatencremesuppe mit geriebenen Fetakäse und Baguette für 3,50 €
Soljanka-eine süß/säuerliche Suppe mit gebratenen Wurststreifen, Zwiebeln, Paprika und Gewürzgurke, verfeinert mit Sahne und dazu Baguette für je 3,30 €
Griechische Schnitzel-ein großes Schweinerückenschnitzel, gefüllt mit Hirtenkäse und Zwiebel, nach griechischer Art gewürzt, dazu Tzatziki und Kartoffelspalten für 13,90 €
Schnitzel „Mediterran“ –ein großes Schweinerückenschnitzel, gefüllt mit Hirtenkäse, getrockneten Tomaten und Rucola, dazu Rosmarinkartoffeln und ein kleiner Salat für 13,90 €
Gebratenen Zanderfilet mit Kräuterbutter, dazu Brokkoli mit Sauce Hollondaise und Basmatireis für 13,90 €
Steak „au four“-ein großes Schweinerückensteak mit Würzfleisch überbacken, dazu Zuckererbsen und Kroketten für 13,50 €
Quittenlikör a´ 3,20 €

Eintrittskarte Biertheater
Die Enge im Kaisersaal
Stuckdecke im Kaisersaal
Speisekarte
Radeberger Zwickel
Speisekarte
Speisekarte
Soljanka mit einem Klecks Schmand für je 4,10 €
Radeberger Käsesuppe mit Röstbrot für 4,80 €
Marinierten Käsewürfel-in besten Olivenöl eingelegter Käse mit getrockneten Tomaten, Oliven und Kräutern für 6,90 €
Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit hausgemachter Zigeunersauce und Pommes Frites für je 12,30 €
Schweineschnitzel au four-Schnitzel mit Würzfleisch überbacken, Buttererbsen und Pommes Frites für 13,80 €
Feuerfleisch vom Hähnchen in herzhafter Paprika-Tomaten-Sauce mit Pommes Frites und Gurkensalat für 10,90 €
Sitznischen
mittlerer Gastraum
Eingangsbereich mit Terrasse
Lausitzer Original-Pils
Speisekarte
Blick zur Theke
Bruschetta-Ciabatta-Brot mit in Olivenöl, Knoblauch und Basilikum marinierten Tomaten, dazu Rucola auf Kosten des Hauses
Ravioli con Rucola-mit einer Füllung von zartem Spinat und cremigen Ricotta mit Tomatenrahmsauce, Rucola und Parmesan für 9,50 €
Gnocchi Gorgonzola-mit feiner Gorgonzolasauce für 9,20 €
Pizza Pollo-mit Tomatensauce, Mozzarella, Pouletfleisch(Hähnchenfleisch), Peperoni, Knoblauch, Peperonicini und Oregano für 8,80 €





Wieder in Dresden und es ist an einem Juniabend sehr warm. Die damit verbundenen kulinarischen Sommergefühle verlangten nach einem Griechen. Eine Handvoll Griechen habe ich in Dresden ja schon durch und eine befriedigende Grundernährung war immer drin (siehe Atlantis, Acheron, Artemis, Irodion, Lukullus). Auf der Liste stand noch das Athen in Tolkewitz gegenüber dem historischen Johannisfriedhof. Etwas außerhalb gelegen, aber mit zwei Straßenbahnlinien von der Innenstadt aus in 20 Minuten zu erreichen.
Erst waren etwas nach 18:00 Uhr nur wenige Tische im Restaurant belegt; die großzügige Terrasse blieb wegen der Gewittergefahr an dem Abend ungenutzt.
Gegen 19:00 Uhr hatte sich das große Restaurant aber gut gefüllt. Paare, Kollegengruppen und Familien machte ich aus. Die meisten wohl aus dem Umfeld und Stammgäste, was die zunehmend persönlicher und herzlicher werdenden Begrüßungen bezeugten.
Auf der Homepage des Athens wird die preisaktuelle Karte vorgehalten und etliche Fotos zeigen das Innere und Äußere des Restaurants.
Das Preis-Leistungsverhältnis sehe ich bei guten vier Sternen.
Service:
Eine ordentliche Truppe griechischer Zapf- und Kellnermänner, ergänzt um eine junge Frau, kümmerten sich am Tisch um die Gäste. Uniform in türkisfarbenen Poloshirts mit Restaurantlogo und schwarzen Hosen. Etwas später betrat dann der Wirt das Spielfeld. Er hatte sich von der Uniform dispensiert und erschien im schwarzen T-Shirt und der Einheitsfrisur, die heutzutage in türkischen Friseurläden verpasst wird. Aber er bemühte sich um das Gästevolk und grüßte. Mich zurückhaltend (angemessen gegenüber einem alten, fremden weißen Mann), Stammgäste mit Handschlag und mehr. Späterhin machte er sich nützlich und servierte zuweilen mit.
Die eigentliche Servicebrigade arbeitete flott und es herrschte eine gute Stimmung.
Meine Getränke kamen umgehend auf den Tisch und auch die Vorspeise nach keinen zehn Minuten. Leider ging es derart zügig weiter mit der Hauptspeise. Auch die Dreiergruppe am Nachbartisch erlitt dieses Schicksal. Es scheint eine Unart im Athen zu sein.
Spendabel ist man im Athen: Zur Begrüßung und mit der Rechnung gibt es einen kalten Ouzo vom Wirt.
Für den Service befriedigende drei Sterne.
Die Bierpreise sind ausgesprochen volkstümlich: Das Dresdner Feldschlößchen kostet man gerade 2,60 € für 0,4 l! (1,95 € für mein Referenzmaß 0,3 l). Das zeigt die unverschämte Preispolitik etlicher Wirte in meiner Heimatregion auf, die mit 0,3 l stramm Richtung 3,00 € gehen oder diese Schallmauer bereits durchbrochen haben. Die Flasche Wasser 0,75 l kommt auf 4,65 € und die offenen griechischen Standardweine werden für 3,80 € angeboten (0,2 l). Mein Retsina war kühl, aber nicht kalt (kriegen die Griechen nicht hin oder die Flaschenkühlung in den typischen Auszügen unterhalb des Zapfbereichs schafft nichts unter 10 Grad).
Essen:
Die Karte bildet alle Standards ab an Meze, vom Grill, aus der Pfanne und aus dem Backofen. Auch hier ist die Bepreisung bemerkenswert: Die gemischten Teller mit Gyros liegen unter 11,00 € (eine Ausnahme, kommt sogleich) und die gemischten Grillplatten sämtlich unter 13,00 €.
Aber zuvor einmal Boujourdi (,6,70 €). Laut Karte gebackener Fetakäse mit roter Paprika, Tomaten und Oliven in Olivenöl mit Oregano. Von Oregano keine Spur, aber der Schafskäse war käsig und leicht cremig, ohne geschmolzen zu sein. Dazu Stücken schwarzer Oliven und das Gemüse. Schlicht, aber gut mit zwei Scheiben eines klassischen, frischen Kastenweißbrots.
Dann der „teure“ Gyrosteller (12,30 €) mit namensgebendem Gyros, einem kleinen Souvlakispieß und einem ansehnlichen Schweinesteak, gefüllt mit Feta. Als Beilagen große Pommes und Reis und zuvor ein kleiner Beilagensalat mit Industriedressing.
Die Portionsgröße war angesichts des Preises opulent.
Das Geschmackserlebnis gemischt: Souvlaki dick geschnitten, mürbe im Biss und mit eindeutiger Oreganonote sehr gelungen. Mittelprächtig das Schweinesteak, das aber mit dem guten Schafskäse einen kräftigen inneren Begleiter hatte. Das Gyros war frisch und gut geschichtet und geschnitten, aber leider absolut flau. Unverständlich angesichts der guten Würzmischungen für diese klassische Drehspießzubereitung.
Mit 3,5 Sternen kommt die Küche des Athens gut befriedigend durch das Ziel.
Ambiente:
Das Athen ist in einem verspielten Altbau-Eckhaus untergebracht. Links und rechts vom Eingang finden sich die großzügigen Freisitze, die durch Buchs- und Lebensbaum vom Trottoir getrennt werden.
Im Innenbereich entpuppt sich das Athen als großes Restaurant. Neben dem Hauptraum mit Theke bietet es weitere zwei Räume.
Die räumliche Großzügigkeit setzt sich an und zwischen den Tischen fort. Diese sind partiell durch hohe Bänke gefasst und es entsteht eine gewisse Nischigkeit.
Es dominieren dunkle und helle Holzfarben und die Dekorelemente beschränken sich auf Holzverkleidungen und Riemchenmauerwerk. Für einen Griechen geradezu puristisch und stringent.
Das türkisblaue der Poloshirts wird durch indirekte Deckenbestrahlung aufgenommen.
Ansonsten vernimmt man noch griechische Schlagermusik, die aber vom anschwellenden Kommunikationsdrang der Gäste und der Kommunikationsfreude der Serviceleute verdrängt wurde.
Der Kachelraum für den Herren muss in jüngerer Vergangenheit vollständig renoviert worden sein. Guter Sanitärstandard und sauber.
Sauberkeit:
Das Athen macht einen sehr gepflegten Eindruck.