Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939310x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 23.04.2019 2019-04-23| Aktualisiert am
24.04.2019
Besucht am 31.03.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
Sonntagsausflug an die Mosel. Die Besichtigung der geplanten Rehaklinik für meinen Mann auf dem Kueser Plateu stand an. Und ein Ausflug an die Mosel ist ja wirklich besser als zu Hause Fenster putzen. Wir erwischten ausgerechnet den verkaufsoffenen Sonntag. Diese Veranstaltungen meiden wir erfolgreich. Gastronomie selbstverständlich ausgeschlossen.
Nach Klinik auf der Kueser Seite überquerten wir zu Fuß die Moselbrücke nach Bernkastel. In unserem Lieblingsrestaurant an der Mosel hatten wir, zu unserer Überraschung, noch kurzfristig wenige Stunden vorher einen Tisch reservieren können. Deshalb wollten wir überleben und mussten eine kleine Zwischenmalzeit einlegen.
In der Fußgängerzone gibt es ein gutes Angebot unterschiedlicher Restaurants, Weinstuben und Imbissen. Wir bogen links ab und wenige Schritte später war es schon deutlich ruhiger.
Schon oft sahen wir an der Grabenschenke die ordentlich beschrifteten Schiefertafeln mit aktuellen Speisen. Darunter die Folienkartoffel mit Kräuterquark. .
Genau richtig! Hauptsache kein Fastfood.
Das Wetter war angenehm warm und wir fanden noch einen freien Tisch im überdachten Außenbereich. Einfache und gepflegte saubere Bestuhlung. Die Tische wurden nach jedem Gast feinsäuberlich abgewischt. Passt! .
Eine junge Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich wenig später. Unsere Bestellung stand ja schon fest: 2 x die Folienkartoffel mit Kräuterquark - € 5,90. Dazu eine Rieslingschorle, 0,25 l - € 2,60 und ein trockener Grauburgunder, 0,2 l - € 4,80. Beides vom Weingut Stellter-Söhne in Lieser. Gute Wahl.
Die bogenförmige Überspannung des Sitzbereiches sollte sich noch auszahlen. Kurz nach dem Servieren des Essens gab es einen kleinen Regenschauer, wir aber saßen im Trockenen.
Eine große Kartoffel, gut durchgegart, wurde serviert. Der Kräuterquark cremig-sahnig. Gut, aber dezent gewürzt. Frische Kräuter oberauf und eine kleine Salatgarnitur. Für unseren Zweck genau richtig. Ofenkartoffel mit Kräuterquark
Einzig auf die überflüssige Alufolie sollte man wirklich zugunsten der Umwelt verzichten. Vollkommen überflüssig, denn in der Folie wurde die Kartoffel nicht gegart. Und eine Ofenkartoffel lässt sich nicht schlechter verkaufen.
Nach unserer überlebenswichtigen kleinen Mahlzeit zahlten wir bei der freundlichen Bedienung. Wie sich herausstellte, der Nebenjob der Tochter der Inhaberin und Köchin. Es ergab sich noch ein sehr netter Plausch zum Abschied. Unsere Empfehlung, trotz „nur“ Kartoffel.
Leider verpasste ich es, die Gaststätte von innen anzusehen. Beim nächsten Ma(h)l!
Sonntagsausflug an die Mosel. Die Besichtigung der geplanten Rehaklinik für meinen Mann auf dem Kueser Plateu stand an. Und ein Ausflug an die Mosel ist ja wirklich besser als zu Hause Fenster putzen. Wir erwischten ausgerechnet den verkaufsoffenen Sonntag. Diese Veranstaltungen meiden wir erfolgreich. Gastronomie selbstverständlich ausgeschlossen.
Nach Klinik auf der Kueser Seite überquerten wir zu Fuß die Moselbrücke nach Bernkastel. In unserem Lieblingsrestaurant an der Mosel hatten wir, zu unserer Überraschung, noch kurzfristig wenige Stunden vorher einen Tisch reservieren können.... mehr lesen
3.5 stars -
"Kleine Mittagsrast. Inhabergeführte, freundliche Moselgaststätte" PetraIOSonntagsausflug an die Mosel. Die Besichtigung der geplanten Rehaklinik für meinen Mann auf dem Kueser Plateu stand an. Und ein Ausflug an die Mosel ist ja wirklich besser als zu Hause Fenster putzen. Wir erwischten ausgerechnet den verkaufsoffenen Sonntag. Diese Veranstaltungen meiden wir erfolgreich. Gastronomie selbstverständlich ausgeschlossen.
Nach Klinik auf der Kueser Seite überquerten wir zu Fuß die Moselbrücke nach Bernkastel. In unserem Lieblingsrestaurant an der Mosel hatten wir, zu unserer Überraschung, noch kurzfristig wenige Stunden vorher einen Tisch reservieren können.
Geschrieben am 14.04.2019 2019-04-14| Aktualisiert am
15.04.2019
Besucht am 28.03.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 60 EUR
Mein erster Besuch in dem gemütlichen Weinkeller 2016 mit einer Kollegin war mir noch in sehr schöner Erinnerung.
3 Jahre später:
Spontan sollte es nun ein Mädelsabend mit meiner besten Freundin werden. Sicherheitshalber reservierte ich am gleichen Tag telefonisch.
Meine Freundin holte mich am Büro ab und gemeinsam fuhren wir in den kleinen Ort Obermoschel.
Ein paar Herren tankten noch die letzten Sonnenstrahlen im schön gestalteten Hof. Mit der Sonne sollte es aber in wenigen Minuten vorbei sein. Also hinunter, über Jahrzehnte ausgetretene Treppenstufen. Für Gehbehinderte steht ein Treppenlift zur Verfügung.
Der junge Servicemitarbeiter begrüßte uns ausgesprochen fröhlich und herzlich, begleitete uns zum reservierten Tisch und reichte die kleine und trotzdem vielversprechend-abwechslungsreiche Speisekarte.
Ein Aufsteller am Tisch wies auf hausgemachte Limonaden hin. Zitronen-Ingwer-Limonade, 0,4 l - € 4,00 sprach uns beide an. Auf meine Nachfrage, ob die Limonade süß sei, wurde sofort angeboten, sie etwas dünner zu machen. Also bestellt. Zitronen-Ingwer-Limonade
Der alte Gewölbekeller gefällt mir ausgesprochen gut. Rustikale, schlichte Eleganz fällt mir hierzu ein. Eigentlich ein Widerspruch, hier finde ich die Beschreibung passend. Die Tische stehen in komfortablen Abständen, Besteck liegt auf großen Stoffservietten für die Gäste bereit, die Beleuchtung sehr angenehm.
An der Stirnseite des Kellers fiel mir ein großer Landhaus-Kachelofen ins Auge. Den gab es wohl bei meinem ersten Besuch noch nicht. Und sehr schade: Er spendete keine Wärme. .
Während ein recht sonniger Tag mich bei weit geöffnetem Fenster im Büro erfreute, war es hier nicht nur kühl, sondern kalt. Ich friere nicht so schnell. Meine leichte Strickjacke bot ich nach kurzer Zeit meiner Freundin an.
Unsere Limonaden wurden gut gekühlt und mit frischer Minze dekoriert serviert. Sie war keinesfalls zu süß, aber wie es bei mir einfach ist: Auch minimal gezuckerte Getränke sind nicht meine Liga. Ist halt Geschmackssache.
Wir beide hatten uns beide gleich entschieden:
Gemüse-Quiche mit Spinat-Apfelsalat im Balsamico, Brombeer-Espuma, eingemachte Babymöhren und gratiniertem Ziegenkäse - 7,80 €
Unser aufmerksamer Serviceherr wies darauf hin, dass die Gemüse-Quiche aktuell eine Süßkartoffel-Quiche sei. Wir zögerten kurz, der absolute Favorit ist die Süßkartoffel nicht für uns. Wir blieben aber bei dieser Vorspeise.
Zum Hauptgang: Roggenspätzle mit Käsesahnesauce, karamellisierter Zwiebelcreme, Möhren und Curryespuma - 14,40 €
Kurze Zeit später gab es einen kleinen Gruß aus der Küche: Ein schlichtes Schälchen Kraut-Karottensalat. Gut gekühlt und mild abgeschmeckt. Kraut-Karottensalat
Etwas früher aus der Kühlung genommen wäre er sicherlich aromatischer gewesen. Dazu wäre ein Stückchen gutes Brot willkommen gewesen. 2015 wurde hier besser begrüßt.
Wenig später erreichte uns die schön und übersichtlich angerichtete Vorspeise. „Guten Appetit“ wurde gewünscht und den hatten wir. Gemüse-Quiche mit Spinat-Apfelsalat
Ich rückte den Teller zurecht und war erschrocken. EISkalt! Klar, einen Teller mit Salat sollte man nicht vorwärmen. Aber gute Zimmertemperatur schadet nicht dem Salat und hilft den warmen Bestandteilen warm zum Gast zu kommen! Das dazu gereichte Aufbackbaguette wäre frisch aufgebacken vielleicht erträglich gewesen. Aber auch dies wurde gut gekühlt serviert. Dabei gibt es durchaus gute Bäcker (oder selbst backen?) im Umkreis.
Kann man eine solche Vorspeise gemütlich essen? Ich nicht. Denn die beiden Scheibchen des erwärmten und nicht gratinierte Ziegenkäse waren sofort nur noch handwarm. Dem breiigen Süßkartoffelküchlein, weit entfernt von einer Quiche, kroch die Kälte von unten in nicht vorhandene Glieder. Auch geschmacklich blieb es leider ohne nachhaltigen Eindruck. Da konnte der kleine Spinatsalat mit sehr verhaltenem Apfelanteil eher punkten. Die Möhre kalt, Granatapfelkerne nett. Die Brombeersauce (= zusammengefallene Espuma) geschmacklich für mich zu diesem Gericht nicht stimmig.
Bei der Nachfrage, ob es geschmeckt hat, merkte ich die unterkühlte Leistung an.
Die Beanstandung wurde professionell zur Kenntnis genommen. Zwischenzeitlich machte ich mir sogar Gedanken um ein eventuell unterkühltes Küchenteam.
Gespannt warteten wir auf den Hauptgang.
Konstante der Küche: Wieder ordentlich und übersichtlich angerichtet. Die Teller dieses Mal nicht eiskalt, aber auch nur zimmerwarm. Lauwarm, die schnell abkühlende Mehlmasse. Spätzle? Kaum erkennbar. Da fehlte es an Konsistenz, Struktur und Geschmack. Roggenspätzle mit Käsesahnesauce, karamellisierter Zwiebelcreme
Spätzle kann ich, variiere auch gerne. So was ist mir als ungelernte Küchenkraft noch nicht passiert. Die karamellisierte Zwiebelcreme viel zu süß, Zwiebeln kaum noch erschmeckbar. Die Möhren: Kalt. Curryespuma? Gesucht und nicht gefunden. Topping: Ein Spinatblatt mit Kristallen. Meine Freundin vermutete Zucker. Ich hoffte auf Salz. Nein, zuckersüß. Und der Granatapfel musste auch irgendwie weg.
Um mich der Nachfrage des Services zu entziehen, flüchtete ich auf die piccobello moderne Toilette. War es hier auch wärmer?
Nach meiner Rückkehr die Frage nach einem Dessert. Die ehrliche Antwort „Vor- und Nachspeise waren mit ihrer Süße Dessert genug“ schluckte ich runter. Warum eigentlich?
01.07.18 übernahm Jean-Luc Blumers das Restaurant vom Seniorinhaber Herrn Beisiegel. Herr Beisiegel betitelte bei meinem ersten Besuch die junge Küchencrew als „die jungen Wilden“. Dies ist wohl so geblieben. Ein ganz junges, engagiertes Team agiert sehr freundlich, hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben, bildet aus und wagt was.
Diesem Team gönne und wünsche ich viel Erfolg. Aber auch den Gästen gutes Essen. Warme Speisen sollten warm serviert werden. Und im Überschwung der kreativen Gedanken ist manchmal weniger mehr. An den Texturen und der Harmonie der Komponenten muss gearbeitet werden. Auch an den Portionsgrößen. Vor- und Hauptspeise machten nur „satt“, mehr davon hätte nicht glücklich gemacht.
Statt Dessert noch ein Espresso - € 2,30 für mich, heiß und zuckerfrei.
Und eine Latte Macciato - € 3,40 für meine Freundin.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet.
Sehen wir uns wieder? Ich würde mir einen dritten Besuch wünschen, wird aber dauern. Dann bitte mindestens so gut wie beim ersten Besuch. Dieser Abend war hoffentlich ein Ausrutscher.
Service und Sauberkeit können den Gesamteindruck dieses Besuches nicht retten. Die Kälte geht zu Lasten des schönen Ambientes.
50 km Heimfahrt, die Sitzheizung gab alles!
Mein erster Besuch in dem gemütlichen Weinkeller 2016 mit einer Kollegin war mir noch in sehr schöner Erinnerung.
3 Jahre später:
Spontan sollte es nun ein Mädelsabend mit meiner besten Freundin werden. Sicherheitshalber reservierte ich am gleichen Tag telefonisch.
Meine Freundin holte mich am Büro ab und gemeinsam fuhren wir in den kleinen Ort Obermoschel.
Ein paar Herren tankten noch die letzten Sonnenstrahlen im schön gestalteten Hof. Mit der Sonne sollte es aber in wenigen Minuten vorbei sein. Also hinunter, über Jahrzehnte... mehr lesen
2.0 stars -
"Kalt…. gaaanz kalt! Und süß… und ich bin keine Süße." PetraIOMein erster Besuch in dem gemütlichen Weinkeller 2016 mit einer Kollegin war mir noch in sehr schöner Erinnerung.
3 Jahre später:
Spontan sollte es nun ein Mädelsabend mit meiner besten Freundin werden. Sicherheitshalber reservierte ich am gleichen Tag telefonisch.
Meine Freundin holte mich am Büro ab und gemeinsam fuhren wir in den kleinen Ort Obermoschel.
Ein paar Herren tankten noch die letzten Sonnenstrahlen im schön gestalteten Hof. Mit der Sonne sollte es aber in wenigen Minuten vorbei sein. Also hinunter, über Jahrzehnte
Geschrieben am 30.03.2019 2019-03-30| Aktualisiert am
28.01.2020
Besucht am 20.03.2019Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 14 EUR
Das Schubis war ein kleines Restaurant am Rande von Kaiserslautern. Guter Ruf, mediterrane / deutsche Speisekarte. Man hörte Gutes. Es klappte leider nie mit unseren spontanen Reservierungsversuchen in dem kleinen Restaurant.
Vergangene Woche stand ein Termin in Kaiserslautern an. Danach wollte ich das Schubis besuchen!
Auf der Homepage die überrachende Nachricht: Geschlossen, aus Platzmangel.
Neueröffnung zentral in Kaiserslautern. Neuer Name, neues Glück, neue Küche:
Pur italienisch.
Das neue Restaurant lag für mich noch praktischer als das Schubis. Mitten in der Innenstadt, wenige Schritte von der Fußgängerzone entfernt. Eigene Parkplätze gibt es nicht.
Auf meinem Weg zum Parkplatz am Rathaus fand ich das Donna Mia und es sah einladend aus. .
Gleich nach dem Betreten empfing mich eine freundliche Mitarbeiterin. Ich bekannte mich als „Alleinehungrig“ und wurde rechts zu einem Mini-2er-Tisch geführt. Eingeengt von weiteren belegten Tischen. Mein typisches „sprechendes Gesicht“ sprach wohl wortlos Bände.
Sofort wurde ich durch das überraschend sehr geräumige, gut unterteilte und bereits gut besuchte Restaurant geführt. Ein 4er-Tisch mit Blick auf die offene Küche! DER wunderbare Singletisch mit Unterhaltungsprogramm der Kochshow!
Das Restaurant ist komplett und sehr ansprechend renoviert. Modern, viel Holz sorgt für den Wohlfühlfaktor. Ein weiterer großer Nebenraum war etwas anders eingerichtet. Ich warf nur einen kurzen Blick in diesen fast voll belegten Raum. Auch nett, Shabbystyle würde ich mal sagen. Perfekt saubere Toiletten befinden sich im 1. OG. Einen Aufzug gibt es nicht.
Speise- und Getränkekarte, sowie Besteck lag am Platz aus. Ein Tischset aus Papier bot Informationen zu Speisen und zum Haus. .
Zudem Gewürzmühlen, Essig und Öl.
Wenig später stand eine weitere junge Mitarbeiterin bei mir und fragte nach meinen Wünschen.
Die nannte ich ihr gerne: San Pellegrino, 0,25 l - € 2,20 Pizza Bianca Verdura e Capra - € 11,90
Sugo Bianca, Zucchinischeiben, Knoblauch, Babyspinat, Ziegenkäse, Tomaten, Mozarella.
Alles drauf, was ich gerne mag.
Die „weiße Pizza“ nach "alter sizilianischer Rezeptur" war mal eine angenehme Abwechslung. Privat mache ich sie auch ab und zu, im Restaurant entdeckte ich sie noch nie auf einer Speisekarte.
Während der kurzen Wartezeit konnte ich wunderbar den Köchen beim eifrigen Zubereiten der Speisen zusehen. Blick zur offenen Küche
Freundlich serviert wurde eine ofenfrische, duftende, riesige Pizza. Ein Säbelmesser war auch dabei. Pizza Bianca Verdura e Capra
Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl. Ein richtig guter, knusprig gebackener Pizzateig mit luftigem Rand. Der Ziegenkäse schön aromatisch, Knoblauch kam auch gut durch. So toll ich auch die Idee des frischen Babyspinates fand, geschmacklich bringt ein erwachsener blanchierter Spinat einfach mehr. Etwas nachgewürzt habe ich noch mit der bereitstehenden Salz- /Kräutermühle.
Ganz geschafft habe ich die feine Pizza nicht. Ich wollte ja gut essen und mich nicht quälen.
¼ der Pizza war noch übrig und wurde gerne zum Mitnehmen verpackt. So war mein Abendessen im kurzzeitigen Singlehaushalt für den nächsten Tag schon gesichert. Dieses Stück Pizza füllte tatsächlich einen normalen Essteller.
Das Donna Mia legte gerade mal 2 Wochen nach der Eröffnung einen guten und sehr freundlichen Auftritt hin. Service und Küche überzeugten. Trotzdem: So sehr ich die italienische Küche liebe, manchmal ist es mir des Italienischen doch zu viel. Die deutsch-mediterranen Gerichte der Schubis-Onlinekarte waren immer sehr verlockend.
Ich wurde sehr freundlich verabschiedet. Ein- / Ausgang
Nicht nur nach dem Zahlen, sondern auch von weiteren Mitarbeitern beim Verlassen des Restaurants.
Gerne wieder!
Das Schubis war ein kleines Restaurant am Rande von Kaiserslautern. Guter Ruf, mediterrane / deutsche Speisekarte. Man hörte Gutes. Es klappte leider nie mit unseren spontanen Reservierungsversuchen in dem kleinen Restaurant.
Vergangene Woche stand ein Termin in Kaiserslautern an. Danach wollte ich das Schubis besuchen!
Auf der Homepage die überrachende Nachricht: Geschlossen, aus Platzmangel.
Neueröffnung zentral in Kaiserslautern. Neuer Name, neues Glück, neue Küche:
Pur italienisch.
Das neue Restaurant lag für mich noch praktischer als das Schubis. Mitten in der Innenstadt, wenige Schritte... mehr lesen
Donna Mia
Donna Mia€-€€€Restaurant0631 75015530Am Altenhof 8, 67655 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Schubis verpasst. Donna Mia nicht!" PetraIODas Schubis war ein kleines Restaurant am Rande von Kaiserslautern. Guter Ruf, mediterrane / deutsche Speisekarte. Man hörte Gutes. Es klappte leider nie mit unseren spontanen Reservierungsversuchen in dem kleinen Restaurant.
Vergangene Woche stand ein Termin in Kaiserslautern an. Danach wollte ich das Schubis besuchen!
Auf der Homepage die überrachende Nachricht: Geschlossen, aus Platzmangel.
Neueröffnung zentral in Kaiserslautern. Neuer Name, neues Glück, neue Küche:
Pur italienisch.
Das neue Restaurant lag für mich noch praktischer als das Schubis. Mitten in der Innenstadt, wenige Schritte
Geschrieben am 26.03.2019 2019-03-26| Aktualisiert am
01.03.2025
Das Bistro / Café Treibhaus gibt es schon seit 1985.
Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl. .
Kurz vorher frage mich diese Dame nach meinem Getränkewunsch. Das Angebot war mir unbekannt, ich fragte nach der Getränkekarte.
Grober Fehler. Denn eigentlich war mir noch nach einem kleinen Häppchen.
Die Karte aufgeschlagen verging mir der Appetit. So eine dreckige Speisekarte (alle Seiten) hatte ich noch nie erlebt. Keine appetitliche Karte
Da blieb nur noch ein Pfefferminztee.
Mein nichtsahnender Mann hatte sich inzwischen an der Kuchentheke ein Stück Eierlikörkuchen ausgesucht. Dieser ok und ohne spätere Unverträglichkeiten (meine Bedenken).
Kaffee und Teebeutel-Pfefferminztee ok.
Beim Zahlen fragte ich die Servicemitarbeiterin, ob sie ab und zu mal in die Karte schaut? "Jaaa... warum?"
Ich verriet ihr die dreckige Lösung. Weg war sie. Wir werden nicht nachsehen, ob sich hier was geändert hat.
Das Bistro / Café Treibhaus gibt es schon seit 1985.
Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl.
Kurz vorher frage... mehr lesen
stars -
"Siffigste Speise- und Getränkekarte die ich je erlebte" PetraIODas Bistro / Café Treibhaus gibt es schon seit 1985.
Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl.
Kurz vorher frage
Besucht am 28.02.2019Besuchszeit: Mittagessen 5 Personen
Vom Restaurant „Yade“ sprechen die Einheimischen wohl nie. Man geht zu „Hasan“. Ihn kennt hier jeder und er ist beliebt. Er unterstützt den heimischen Jugendsport und bereitet auch schon mal, zur nächtlichen Stunde, hungrigen (und wohl nicht mehr durstigen) Kneipengängern eine Pfanne Rührei.
Hasan und seine beiden Schwestern Dilber und Canê gründeten vor fast 2 Jahrzehnten das türkische Restaurant mit Abhol- und Lieferservice. Man kennt sie nur freundlich und gut gelaunt.
Schnell reichte der Platz nicht mehr und es wurde umgebaut. Inzwischen stehen im Erdgeschoss und in der 1. Etage des Fachwerkhauses gepflegte und helle Plätze für die Gäste bereit. Außerdem auch einige Außenplätze an der verkehrsberuhigten Meisenheimer Geschäftsstraße.
Ja, Döner fehlt in diesem türkischstämmigen Restaurant nicht. Außerdem gibt es Pizza, Pasta, Salate, Schnitzel und Geflügelgerichte. Frische Zutaten und faire Preise überzeugen. Für Schüler gibt es dienstags – freitags zur Mittagszeit günstige Schülermenüs. .
Aber der Reihe nach:
Unser Kollege hatte die gute Idee, seinen Geburtstag mal nicht im Betrieb zu feiern. Er reservierte für uns bei Hasan. Super Idee für unsere Mittagspause! Und so machte sich unsere 5-köpfige Abteilung bei strahlendem Sonnenschein am „dicken Donnerstag“ einen kurzen Spaziergang zu Hasan. Zu Fuß macht Sinn, Parkplätze sind in dieser Hauptgeschäftsstraße dünn gesäht.
Wir wurden freundlich von einer der Schwestern begrüßt und durften wählen, ob wir unten oder in der 1. Etage sitzen möchten. Wir blieben im Erdgeschoss.
Unsere Getränke bestellten wir gleich und diese wurden kurz darauf serviert.
Die Karte lag bereit und wir stöberten kurz.
Das Mittagsmenü (Di. – Fr.) machte als tolles Angebot 3 x das Rennen: Kleine Pizza (26 cm) mit Beilagensalat und 1 alkoholfreien Getränk (0,2 l – keine Säfte) - € 9,50!
Hasan nahm die Speisen auf. Auch ich entschied mich für dieses Angebot.
Meist wähle ich hier die wirklich tolle vegetarische Pizza mit frischem Gemüse.
Dieses Mal durfte es die Pizza Sonneninsel mit Spinat, Gorgonzola und Vorderschinken sein. Für mich wurde der Schinken problemlos in frische Champignons getauscht.
Die beiden anderen Kollegen wählten von der regulären Karte eine große Pizza. Was für sie den Nachteil hatte, dass sie uns 3 Mittagsmenülern erst einmal beim Essen unseres bunten und knackigen gemischten Salates mit Joghurtdressing zuschauen durften. Frischer Beilagensalat
Alles sehr frisch und ohne jede welke Stelle.
Wenig später (= Mittagspausengerecht) wurden 3 gar nicht so kleine und 2 große Pizzen dampfend heiß serviert.
Das Restaurant zeichnet sich besonders durch konstante gute Qualität aus.
Die Pizza Sonneninsel kannte ich auch schon. Luftig krosser Teig, die Pizza gut belegt und gewürzt. Pizza Sonneninsel
Und türkisch-typisch: Käse obenauf.
Zu Fünft waren wir sehr zufrieden. Zahlen ging flott und dies überließen wir gerne unserem einladenden Kollegen!
Das größte Lob an das Yade-Team ist schon etwas länger her und stammt nicht von mir.
Mein Mann und ich waren im Meisenheimer Hof (Auszeichnungen: JRE, Bib Gourmand, Gault MiIllau, Feinschmecker, Gusto, Schlemmeratlas, Der grosse Guide, Varta) zum Abendessen. Dort kamen wir mit einem ortsansässigen Ehepaar ins Gespräch über die Gastronomie im Umkreis. Gute Küche war auch ihnen wichtig. Dann die Aussage: Und wenn es mal schnell unkompliziert und gut sein soll, gehen wir zum Hasan!
Na dann! Weiter so!
Vom Restaurant „Yade“ sprechen die Einheimischen wohl nie. Man geht zu „Hasan“. Ihn kennt hier jeder und er ist beliebt. Er unterstützt den heimischen Jugendsport und bereitet auch schon mal, zur nächtlichen Stunde, hungrigen (und wohl nicht mehr durstigen) Kneipengängern eine Pfanne Rührei.
Hasan und seine beiden Schwestern Dilber und Canê gründeten vor fast 2 Jahrzehnten das türkische Restaurant mit Abhol- und Lieferservice. Man kennt sie nur freundlich und gut gelaunt.
Schnell reichte der Platz nicht mehr und es wurde... mehr lesen
4.0 stars -
"Seit ca. 20 Jahren ein beliebter und erfolgreicher Treffpunkt!" PetraIOVom Restaurant „Yade“ sprechen die Einheimischen wohl nie. Man geht zu „Hasan“. Ihn kennt hier jeder und er ist beliebt. Er unterstützt den heimischen Jugendsport und bereitet auch schon mal, zur nächtlichen Stunde, hungrigen (und wohl nicht mehr durstigen) Kneipengängern eine Pfanne Rührei.
Hasan und seine beiden Schwestern Dilber und Canê gründeten vor fast 2 Jahrzehnten das türkische Restaurant mit Abhol- und Lieferservice. Man kennt sie nur freundlich und gut gelaunt.
Schnell reichte der Platz nicht mehr und es wurde
"Der Gastronom Franco Soravia zieht sich Ende Januar aus dem „1A“ zurück. 1989 hatte er in der Pirmasenser Straße 1a das Restaurant mit Eisdiele eröffnet. Nach genau 30 Jahren wird sich der Italiener aus dem Geschäft zurückziehen. Nach einer kurzen Pause soll das Restaurant 1A an gleicher Stelle weitergeführt werden. Mit 71 Jahren habe er ein Recht auf Ruhestand, so der Gastronom im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Ein Restaurant wie das 1A mit gehobener italienisch-deutscher Küche verlange Einsatz und Motivation. Jetzt, wo er Opa sei und sein Enkelsohn Valentino zu sprechen beginne, habe er ein neues Glück gefunden. „Ich möchte einfach mal abschalten. Morgens aufstehen und Kaffee trinken. Mal gar nichts machen und mich am Leben erfreuen. Denn das Leben ist so kurz.“
Entgegen dem Bericht sieht es nicht so aus, als ob das Restaurant 1A nach einer Pause weitergeführt wird. In den Fenster hängen Schilder "zu verpachten".
Bleibt nur noch, Herrn Soravia einen verdienten und gesunden Ruhestand zu wünschen!
Bei meinem heutigen Besuch in Kaiserslautern überraschte mich ein dunkles und leeres Restaurant 1A.
Bei meinen Besuchen war ich immer ein zufriedener Gast.
Ein Bericht der Rheinpfalz klärt auf:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern/artikel/kaiserslautern-ende-einer-aera-im-restaurant-1a/
"Der Gastronom Franco Soravia zieht sich Ende Januar aus dem „1A“ zurück. 1989 hatte er in der Pirmasenser Straße 1a das Restaurant mit Eisdiele eröffnet. Nach genau 30 Jahren wird sich der Italiener aus dem Geschäft zurückziehen. Nach einer kurzen Pause soll das Restaurant 1A an gleicher Stelle weitergeführt werden. Mit 71 Jahren... mehr lesen
Eins A
Eins A€-€€€Restaurant, Cafe, Eiscafe063163059Pirmasenser Straße 1a, 67655 Kaiserslautern
stars -
"Schade... Eine Ära ist zu Ende..." PetraIOBei meinem heutigen Besuch in Kaiserslautern überraschte mich ein dunkles und leeres Restaurant 1A.
Bei meinen Besuchen war ich immer ein zufriedener Gast.
Ein Bericht der Rheinpfalz klärt auf:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern/artikel/kaiserslautern-ende-einer-aera-im-restaurant-1a/
"Der Gastronom Franco Soravia zieht sich Ende Januar aus dem „1A“ zurück. 1989 hatte er in der Pirmasenser Straße 1a das Restaurant mit Eisdiele eröffnet. Nach genau 30 Jahren wird sich der Italiener aus dem Geschäft zurückziehen. Nach einer kurzen Pause soll das Restaurant 1A an gleicher Stelle weitergeführt werden. Mit 71 Jahren
Geschrieben am 17.03.2019 2019-03-17| Aktualisiert am
18.03.2019
Besucht am 24.02.20192 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
… in Göttschied!
Süß (mein Mann) und Herzhaft (ich) wollten das wunderbare Frühlingswetter genießen. Eine kleine heimische Wanderung durchs Ringelbachtal passte an diesem sonnigen Sonntag.
Und wie ist immer bei mir ist: Wandern macht bierdurstig! Das passiert mir sonst nur in meiner Heimatstadt Düsseldorf.
Da machte es sich ausgesprochen gut, dass der Wanderparkplatz in der Nähe der Flugplatzgaststätte liegt. Aus der Luft
Diese ist durchgehend geöffnet und durchgängig immer gut besucht.
Und an diesem „Alles-muss-raus-Schönwettertag“ bestens besucht! Selbst die Terrasse, noch halb im Winterschlaf, war bereits gut besucht. Blick zum Flugplatz
Irgendwie betreten wir das Restaurant immer durch den Hintereingang. Dies liegt wohl daran, dass wir hier mit meinem Vater im Rollstuhl nur eine Stufe überwinden müssen.
Also rein in die gutbürgerliche Stube. Diese wurde seit unserem letzten Besuch etwas renoviert.
Schnell war klar: Keine Chance auf einen freien Platz! Und dies am Nachmittag. Also nahmen wir draußen Platz. Gute frische Luft, freie Sicht auf den regen Flugbetrieb der Sportflieger. Es gibt sogar einen GastroGuide-Kollegen, der hier schon mindestens 1x einflog und einen Beitrag schrieb!
Bekannt ist die Flugplatzgaststätte seit Jahrzehnten für hervorragende Spießbratengerichte.
Flieger bestellen schon mal aus der Luft die Gerichte vom Buchenholzgrill, z. B. Sierra - Schweinekamm saftig gebraten Lima - eine ganze Schweinelende, zart und mager Romeo - das Roastbeef für Kenner Foxtrott - zartes Rinderfilet
Johann Lafer flog hier auch schon ein. Er wollte wohl mal gut essen, besinnt sich ja gerade mit aktuellem neuen Konzept.
Schnell war klar: Die Gaststätte wurde an diesem Tag völlig von den Ausflüglern überrannt und der Außenbetrieb war sicherlich nicht eingeplant. Die Speisekarte holte ich daher in der Gastwirtschaft und mein Mann nahm die Kuchentheke in Augenschein.
Ein junger und sehr freundlicher Serviceherr kam nach der erwarteten längeren Wartezeit zu unserem Tisch. Eine weitere junge Dame war auch im Team. Die seit sicherlich Jahrzehnten erfahrene Flugplatzservicedame hatte wohl frei.
Für meinen Süßen: 1 Kännchen Kaffee - € 3,80 und 1 Stück Pfirsischtorte.
Für die Herzhafte: 1 Pils, 0,3 l - € 2,50 und das Spießbratenbrot € 8,80
Service und Küche gaben sicherlich alles. Aber es dauerte ewig. Dies werde ich bei der Punktevergabe nicht berücksichtigen. Wir sind keine Stammgäste, waren aber schon oft hier. So lange wartet man hier in der Regel nicht. Das war einwandfreie Wetterüberrumpelung an diesem Tag.
Mein Mann wurde vorab versorgt. Der Kuchen mit luftigem Biskuitboden, Pfirsich und Sahne- / Frischkäsecreme (? Ich habe nicht probiert) war gut und sah gut aus. Der Boden allerdings nicht ganz so saftig wie er aussah. Pfirsischtorte
Zur Entschädigung landete der Flieger, eigentlich den Kaffee begleitend, vorm Kuchen. Dem Keksflieger fehlte meinem Mann die Sahnehaube und schwubbs… war der Flieger in meinem Mund gelandet und meine Rettung für die Wartezeit. Fliegerlandung an Pfirschtorte
Dann wurde mir das auf der Speisekarte schlicht beschriebenes Spießbratenbrot serviert.
Sehr nett sah die regionale Spezialität in erkalteter Form aus! Das Warten hatte sich gelohnt.
Fein aufgeschnitten und ausreichend belegte der safige und gut gewürzte Spießbraten das Brot.
Erfreut war ich sehr über die auf der Karte nicht benannten „Zugaben“ in Form von frischen roten Zwiebeln, Gewürzgurke, Rettich- und Karottensalat. Spießbratenbrot
So gut wie es aussah war es auch. Bis auf das Brot. Leider fehlte es diesem an „Kruste und Krume“. Frisch war es, aber ich vermute vorgeschnittenes Brot von „wohheißwoher“.
Mein wirklicher Kritikpunkt: Dieses Restaurant ist eines der richtig gut besuchten Restaurants in Idar-Oberstein.
Mein Gruß an die erfahrene Wirtin Helga:
Wenn hier kein Geld verdient wird, läuft was aus der Flugbahn. Wenn hier kein Gewinn erwirtschaftet würde, gäbe es das Restaurant nicht seit Jahrzehnten!
Flieger und Touristen sollten mit regionalen Produkten willkommen geheißen werden. Dazu gehört nicht nur
Spießbraten und Rettich.
- Einen guten heimischen Bäcker (z. B. Bäckerei Fickinger, Monzingen) an Bord nehmen?
- Regionale tolle Produkte, z. B. von SooNahe, anbieten?
Die Sonne ging schlafen, es wurde schnell kühl. Zum Zahlen gingen wir ins Restaurant und wurden freundlich verabschiedet. Und nahmen mal den offiziellen Ausgang zur Vorderseite.
Hoffentlich wird mein nächster Besuch mein langersehnter Segelflug! Zusehen beim Starten und Landen der Flieger ist ja ganz nett, aber in die Heimatluft möchte ich auch mal gehen!
Noch ein Tipp: Am 11. und 12. (Muttertag) Mai findet auf dem Flugplatz wieder das internationale Drachenfest statt. Drachenfest
Nicht nur für Kinder ein Fest!
… in Göttschied!
Süß (mein Mann) und Herzhaft (ich) wollten das wunderbare Frühlingswetter genießen. Eine kleine heimische Wanderung durchs Ringelbachtal passte an diesem sonnigen Sonntag.
Und wie ist immer bei mir ist: Wandern macht bierdurstig! Das passiert mir sonst nur in meiner Heimatstadt Düsseldorf.
Da machte es sich ausgesprochen gut, dass der Wanderparkplatz in der Nähe der Flugplatzgaststätte liegt.
Diese ist durchgehend geöffnet und durchgängig immer gut besucht.
Und an diesem „Alles-muss-raus-Schönwettertag“ bestens besucht! Selbst die Terrasse, noch halb im Winterschlaf, war bereits... mehr lesen
3.0 stars -
"Kleines Update: Flieger, zeig‘ mir die Sonne…" PetraIO… in Göttschied!
Süß (mein Mann) und Herzhaft (ich) wollten das wunderbare Frühlingswetter genießen. Eine kleine heimische Wanderung durchs Ringelbachtal passte an diesem sonnigen Sonntag.
Und wie ist immer bei mir ist: Wandern macht bierdurstig! Das passiert mir sonst nur in meiner Heimatstadt Düsseldorf.
Da machte es sich ausgesprochen gut, dass der Wanderparkplatz in der Nähe der Flugplatzgaststätte liegt.
Diese ist durchgehend geöffnet und durchgängig immer gut besucht.
Und an diesem „Alles-muss-raus-Schönwettertag“ bestens besucht! Selbst die Terrasse, noch halb im Winterschlaf, war bereits
Geschrieben am 09.03.2019 2019-03-09| Aktualisiert am
09.03.2019
... ist nur während der Freibadsaison (je nach Witterung von Mitte Mai bis Mitte September) geöffnet!
Das kleine gepflegte Freibad an der Bundesstraße B270, umgeben von Wald und Wiesen. Mitten im Grünen
Vor einigen Jahren stand auch dieses schöne Schwimmbad kurz vor dem Aus.
Zum Glück wurde nicht geschlossen, sondern saniert. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zur Wiedereröffnung 2015 bei.
Seit 1980 besuche ich das Schwimmbad in jeder Saison. Vor der Erneuerung und bei den vorherigen Imbissbetreibern hatte ich beim Schwimmen oft das Gefühl in der Fritteuse zu schwimmen. Der Fettgeruch war selbst im viele Meter entfernten Schwimmbecken deutlich zu riechen.
Die neuen Betreiber haben es geschafft, mit vielen Ideen und Leidenschaft, aus dem Imbiss ein Bistro mit Biergarten zu schaffen. Frische Farben, ein Zelt, ein überdachter Bereich mit Chillecke im Eingangsbereich, Plätze im Freien mit ausreichend Sonnenschirmen. Und beim Schwimmen zieht auch kein Fettdunst mehr über's Becken. Blick Richtung Bistro
Die Betreiber, Bea und Uwe, sind auch für den Eintritt ins Schwimmbad zuständig. Jeder Besucher wird herzlich begrüßt.
Das Bistro hat sich über die letzten 3 Jahre super entwickelt. Sonntags wird ein Sonntagsmenü angeboten, oft gutbürgerliche Braten mit Beilagen zum vernünftigen Preis. Das lädt natürlich besonders Familien ein!
Das Schwimmbad ist inzwischen ein Treffpunkt auch für "Nichtschwimmer" (die dann natürlich auch keinen Eintritt zahlen müssen) geworden. Denn in dem kleinen Ort gibt es sonst kein Gasthaus mehr. Und so wundert es mich nicht, dass bis nachts geöffnet ist! Hier wird kein Nachbar gestört.
Es stand auch einmal zur Diskussion, die Gebäude am Eingangsbereich zu sanieren. Ich könnte mir gut vorstellen, hier dauerhaft über das ganze Jahr eine Gastronomie einzubinden. Die Lage ist günstig, weit und breit keine Konkurrenz und Parkplätze direkt für dem Gebäude.
Ich wünsche Bea und Uwe weiter viel Erfolg und freue mich auf die neue Freibadsaison.
Und dann werde ich auch nach dem Feierabendschwimmend auch das Bistro mal besuchen.
... ist nur während der Freibadsaison (je nach Witterung von Mitte Mai bis Mitte September) geöffnet!
Das kleine gepflegte Freibad an der Bundesstraße B270, umgeben von Wald und Wiesen.
Vor einigen Jahren stand auch dieses schöne Schwimmbad kurz vor dem Aus.
Zum Glück wurde nicht geschlossen, sondern saniert. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zur Wiedereröffnung 2015 bei.
Seit 1980 besuche ich das Schwimmbad in jeder Saison. Vor der Erneuerung und bei den vorherigen Imbissbetreibern hatte ich beim Schwimmen oft das Gefühl in der... mehr lesen
Rüllbergbad
Rüllbergbad€-€€€Restaurant, Schnellrestaurant, Gasthaus, Lieferdienst, Bistro, Bar, Cafe, Cafebar, Cocktailbar, Eiscafe, Pub, Kneipe, Weinstu06788289In der Hohl 1, 67745 Grumbach
stars -
"Die einzige Gastronomie in Grumbach..." PetraIO... ist nur während der Freibadsaison (je nach Witterung von Mitte Mai bis Mitte September) geöffnet!
Das kleine gepflegte Freibad an der Bundesstraße B270, umgeben von Wald und Wiesen.
Vor einigen Jahren stand auch dieses schöne Schwimmbad kurz vor dem Aus.
Zum Glück wurde nicht geschlossen, sondern saniert. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zur Wiedereröffnung 2015 bei.
Seit 1980 besuche ich das Schwimmbad in jeder Saison. Vor der Erneuerung und bei den vorherigen Imbissbetreibern hatte ich beim Schwimmen oft das Gefühl in der
Geschrieben am 03.03.2019 2019-03-03| Aktualisiert am
04.03.2019
… das schützt vor einer Enttäuschung.
Es ist gut 3 Jahre her, als in einem Fernsehbeitrag das Druckwasserwerk vorgestellt wurde. Kurz darauf stellte GastroGuidekollege Turbo einen Beitrag zu diesem Haus ein.
Das Druckwasserwerk wollte ich unbedingt mal besuchen. Die Küche dort in unserem Sinne, ebenso aber reizte mich das denkmalgschützte Maschinengebäude aus dem Jahr 1899.
Ich hatte einen Termin in Frankfurt, mein Mann begleitete mich. Das Druckwasserwerk mit eigenen kostenlosen Parkplätzen lag günstig für ein frühes Abendessen und anschließender Heimfahrt.
Bei top Februarwetter trafen wir kurz nach 17.00 Uhr an diesem Montag am Mainufer ein und parkten am Druckwasserwerk. .
Was wir von außen sahen, gefiel uns schon ausgesprochen gut. Die Eingangstüre einladend geöffnet und ich scherzte zu meinem Mann: „Da steht ein Schild: Heute geschlossene Gesellschaft!“ Er: „Wo?“ Ich: „Veräppelt!“
Reserviert hatte ich nicht, ich war nicht sicher, ob es an diesem Montag alles zeitlich so hinhaut. Und montags ist ja nicht der beliebteste Ausgehtag. .
Wir betraten das Restaurant, ein großer Raum, das wusste ich. Aber nicht so riesig wie erwartet. Schön. Und alles so schön eingedeckt. Und noch kein Gast da. .
Sofort begrüßte uns ein netter Servicemitarbeiter und ich fragte nach einem Tisch für uns.
Antwort: „Das tut mir sehr leid, wir haben heute eine geschlossene Gesellschaft! Bei uns sollten sie immer reservieren. Wir haben sehr oft Gesellschaften.“
So schade es war, wir mussten lachen. Wenige Sekunden vorher noch gealbert, jetzt war es leider Ernst.
Beim nächsten Anlauf, den wir mit Sicherheit unternehmen, werde ich auf jeden Fall vorher anrufen!
… das schützt vor einer Enttäuschung.
Es ist gut 3 Jahre her, als in einem Fernsehbeitrag das Druckwasserwerk vorgestellt wurde. Kurz darauf stellte GastroGuidekollege Turbo einen Beitrag zu diesem Haus ein.
Das Druckwasserwerk wollte ich unbedingt mal besuchen. Die Küche dort in unserem Sinne, ebenso aber reizte mich das denkmalgschützte Maschinengebäude aus dem Jahr 1899.
Ich hatte einen Termin in Frankfurt, mein Mann begleitete mich. Das Druckwasserwerk mit eigenen kostenlosen Parkplätzen lag günstig für ein frühes Abendessen und anschließender Heimfahrt.
Bei... mehr lesen
Druckwasserwerk
Druckwasserwerk€-€€€Restaurant069256287700Rotfeder Ring 16, 60327 Frankfurt am Main
stars -
"Unbedingt reservieren…" PetraIO… das schützt vor einer Enttäuschung.
Es ist gut 3 Jahre her, als in einem Fernsehbeitrag das Druckwasserwerk vorgestellt wurde. Kurz darauf stellte GastroGuidekollege Turbo einen Beitrag zu diesem Haus ein.
Das Druckwasserwerk wollte ich unbedingt mal besuchen. Die Küche dort in unserem Sinne, ebenso aber reizte mich das denkmalgschützte Maschinengebäude aus dem Jahr 1899.
Ich hatte einen Termin in Frankfurt, mein Mann begleitete mich. Das Druckwasserwerk mit eigenen kostenlosen Parkplätzen lag günstig für ein frühes Abendessen und anschließender Heimfahrt.
Bei
Geschrieben am 01.03.2019 2019-03-01| Aktualisiert am
01.03.2019
Besucht am 14.02.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
… und sicherlich ärgerlich, wenn der Inhaber nach noch nicht einmal 1 Jahr feststellen muss: „Das Restaurant ist zu klein!“ Jedenfalls kam es uns so bei unseren beiden Besuchen vor.
Idar-Oberstein hat viel zu bieten: Leerstand.
Im Dezember entdeckten wir im Stadtteil Idar „Mandos – Orientalische Spezialitäten“.
Es war Sonntag, der Ruhetag des Restaurants. Frisch und komplett renoviert und sehr gepflegt sah es aus.
Facebookseite im Internet und schon einige positive Googlebewertungen. So bald wie möglich, wollten wir hier mal hin.
Die orientalische Küche mögen wir, eine genaue Herkunft konnte ich aber nicht herausfinden.
Bis zum Valentinstag dauerte es dann doch mit unserem Besuch. Klar war: Das Mandos ist kein Restaurant für den romantischen Gourmetabend. Zum Angebot gehört auch, das Essen zu bestellen und abzuholen.
Mit einer megadicken Erkältung und entsprechend verkrüppelten Geschmackssinnen kümmerte ich seit einigen Tagen. Valentinstag, nicht selbst kochen und vielleicht noch würzige Küche die zu mir durchdringt? Das Mandos fiel mir ein. Einfach kurz essen gehen und danach auf die heimische Couch, mit Balsamtaschentüchern und Hustentee, war der Plan.
Da das Restaurant sehr klein ist, innen ca. 24 Sitzplätze, reservierte ich mittags telefonisch. Die Dame am Telefon war sehr freundlich. Die Reservierung kein Fehler, wie sich herausstellte.
Am frühen Abend trafen wir ein. Ein junger Mitarbeiter begrüßte uns freundlich und wies uns den reservierten Tisch am Fenster. Es waren schon einige Gäste da. Wenig später waren alle Tische belegt. Einige Gäste holten Ihre telefonisch bestellten Speisen ab. In dem kleinen Restaurant ist dies etwas ungemütlich. Nicht schlimm, wohl jedem Gast ist vorher klar: Hier geht es nicht romantisch oder gehoben zu.
Klein, Bistrostil, sehr gepflegt, sauber, durchdacht, bequeme Bestuhlung, gute Beleuchtung, frische Frühlingsboten auf dem Tisch, Kerze im Windlicht. Gepflegt modern zum Wohlfühlen, aber nicht orientalisch. Aber auch im Orient dreht sich die Welt. .
Die ordentlich gebundenen Speisekarten wurden gereicht und wir durften stöbern. Die Karte ist nicht klassisch in Vor- und Hauptspeisen unterteilt. Sie lädt ein zum probieren, kombinieren und teilen. Zusätzlich wurden aktuelle Gerichte auf der großen Schiefertafel angeboten.
Unsere Bestellung: Schwollener Mineralwasser, 0, 33 l - € 1,90. In der Plastikflasche mit 2 Gläsern serviert. 2 x trockener Weißwein (Nahe), 0,2 l - € ?? Ca. 4,00.
Es wurde ein anderer Wein als auf der Karte serviert. Auch so angekündigt. Leider gab es keinen detaillierten Rechnungsbeleg. Der Wein war gut, jedoch für unseren Geschmack mit etwas zu viel Restsüße. Wir fanden es aber positiv, dass Naheweine angeboten wurden, daher unsere Wahl. Die Weinauswahl ist klein. Deutschland (Nahe), Spanien und Italien sind in rot und weiß mit insgesamt 5 Weinen vertreten. Alle in Bio-Qualität.
Unsere Speisen:
Als Vorspeise teilten wir uns die Mando’s Platte Eine kleine Reise durch unsere Vorspeisendipps: Je eine kleine Portion Hummus, Baba Ganuj, Knobi-Dipp, hochwertiges Olivenöl, ofenfrisches Fladenbrot - € 5,90 Extra Fladenbrot - € 1,20
Auf einem schönen und unterteilten Teller wurde serviert, garniert mit Essiggurke und Tomate. Mando’s Platte
Wir probierten uns durch Kichererbsen-, Auberginen- und Knobidipp. Alles gut und frisch. So sehr wir Knoblauch mögen, dieser Dipp war uns etwas zu „mayonnaiseig-schmierig-ölig“.
Das Fladenbrot (dem ich kein „hausgemacht“ gebe), war ok. Es wurde vor dem Servieren nochmals kurz im Ofen aufgebacken, das war gut.
Danach gab es für meinen Mann von der Tafel: Thunfischsalat - € 8,90. Eine reichliche Portion Thunfisch mit klein geschnittenen Tomaten, Zwiebeln, Mais, frischer Petersilie und etwas Minze. Thunfischsalat
Gut gewürzt und mit Granatapfelsirup abgerundet.
Für meinen Geschmack kam es noch besser. Und der Geschmack kam trotz „Rüsselseuche“ durch: Blattspinatsalat mit aromatischen Tomaten, Lauchzwiebeln, frischer Pfefferminze, Olivenöl und Zitronensaft - € 7,50 Blattspinatsalat
Auf die „aromatischen“ Tomaten gehe ich mal nicht näher ein. Die brauchen noch ein paar Monate. Trotzdem war es ein toller Salat mit Erinnerungs- und Wiederholungswert. Frische Zutaten und eine klasse Kombination. Außer den angekündigten Zutaten, die Minze gefiel mir ganz besonders gut im Salat, war noch würzig mit Knoblauch, Granatapfelsirup und Chili abgeschmeckt.
Genau richtig für mich! Und richtig gut!
Bei den servierten Speisen zwischendurch die Frage vom Service und später auch vom überaus freundlichen Chef: „Schmeckt es ihnen?“ Sehr aufmerksam. Zwischendurch konnte ich den Servicemitarbeiter endlich fragen, woher der Inhaber (der überwiegend die Speisen zubereitet, man kann teilweise zusehen) stammt. Aus Syrien!
So funktioniert Integration. Ich weiß nicht, wie lange Familie Mando schon in Deutschland lebt. Aber Herr Mando spricht sehr gut deutsch, mit dem Mitarbeiter gab es auch keinerlei Verständigungsprobleme. Die Speisekarte: Mir fiel kein Fehler auf. Hier hat man sicherlich Hilfe angenommen. Und die Gäste: Überwiegend deutsch! Sicherlich geschickt das Restaurant als „Mandos – orientalische Spezialitäten“ zu bezeichnen. In unserer Region wäre es bei „syrische Spezialitäten“ vielleicht nicht so offen angenommen worden.
Zum Abschied gab es dann noch ein „Schokolädchen“ und natürlich die Rechnung.
Vorgestern dann unser zweiter Besuch ohne Reservierung. Glück gehabt, Platz gefunden. Das war aber knapp! Das kleine Restaurant wird offensichtlich sehr gut angenommen und die Qualität der frischen Speisen spricht sich rum. Zukünftig rufe ich vorher an. Es würde mich nicht wundern, wenn das Mando’s irgendwann in größere Räumlichkeiten umzieht.
Wieder waren wir sehr zufrieden.
Beim Fatusch-Salat (€ 8,50) hätte es etwas mehr der knusprigen Brotstückchen sein dürfen. Fatuschsalat
Auch die angekündigten Chiasamen haben wir nicht gefunden. An diesem Abend war richtig was los, ging vielleicht in der Hektik unter. Herr Mandos war alleine in der Küche.
Der Kichererbsensalat (€ 6,90) von der Schiefertafel, wieder sehr gut mit Minze abgeschmeckt: Sehr gut! 27.02.19: Kichererbsensalat
Favorit bleibt für mich der Blattspinatsalat… vielleicht mit ein paar Kichererbsen?
Die Falafel im Fladenbrot (€ 4,50) waren sehr gut, gingen aber leider im Wickel mit Salat etwas unter. 27.02.19: Falafel im Fladenbrot
Bei dem Preis und einer guten Portion will man aber nicht meckern.
Spezialität des Hauses sind wohl die Hähnchengerichte. Nichts für uns, es sei denn, das Geflügel wird auf Biohof der Dougs-Farm, http://www.dougsfarm.de, eingekauft. Wohl eher nicht.
Die knusprigen Hähnchen sahen an den Nebentischen gut aus. Knusprig frittiert oder vom Drehspieß gibt es die Hähnchengerichte.
Wir wünschen Familie Mandos viel Erfolg. Wir kommen gerne wieder. Nicht nur frische Zutaten zeichnen das Restaurant aus, auch absolute Freundlichkeit!
Beim Betrachten der Fotos sehen die Portionen nicht sehr groß aus. Das täuscht. Die Teller waren groß und es liegt wohl auch an der Aufnahme. Die Portionen + Preis/Leistung passten.
… und sicherlich ärgerlich, wenn der Inhaber nach noch nicht einmal 1 Jahr feststellen muss:
„Das Restaurant ist zu klein!“ Jedenfalls kam es uns so bei unseren beiden Besuchen vor.
Idar-Oberstein hat viel zu bieten: Leerstand.
Im Dezember entdeckten wir im Stadtteil Idar „Mandos – Orientalische Spezialitäten“.
Es war Sonntag, der Ruhetag des Restaurants. Frisch und komplett renoviert und sehr gepflegt sah es aus.
Facebookseite im Internet und schon einige positive Googlebewertungen. So bald wie möglich, wollten wir hier mal hin.
Die orientalische Küche... mehr lesen
Mando's Orientalische Spezialitäten
Mando's Orientalische Spezialitäten€-€€€Restaurant, Take Away067812179317Hauptstraße 58, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Gelungene Eröffnung 2018…" PetraIO… und sicherlich ärgerlich, wenn der Inhaber nach noch nicht einmal 1 Jahr feststellen muss:
„Das Restaurant ist zu klein!“ Jedenfalls kam es uns so bei unseren beiden Besuchen vor.
Idar-Oberstein hat viel zu bieten: Leerstand.
Im Dezember entdeckten wir im Stadtteil Idar „Mandos – Orientalische Spezialitäten“.
Es war Sonntag, der Ruhetag des Restaurants. Frisch und komplett renoviert und sehr gepflegt sah es aus.
Facebookseite im Internet und schon einige positive Googlebewertungen. So bald wie möglich, wollten wir hier mal hin.
Die orientalische Küche
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Nach Klinik auf der Kueser Seite überquerten wir zu Fuß die Moselbrücke nach Bernkastel. In unserem Lieblingsrestaurant an der Mosel hatten wir, zu unserer Überraschung, noch kurzfristig wenige Stunden vorher einen Tisch reservieren können. Deshalb wollten wir überleben und mussten eine kleine Zwischenmalzeit einlegen.
In der Fußgängerzone gibt es ein gutes Angebot unterschiedlicher Restaurants, Weinstuben und Imbissen. Wir bogen links ab und wenige Schritte später war es schon deutlich ruhiger.
Schon oft sahen wir an der Grabenschenke die ordentlich beschrifteten Schiefertafeln mit aktuellen Speisen. Darunter die Folienkartoffel mit Kräuterquark.
Genau richtig! Hauptsache kein Fastfood.
Das Wetter war angenehm warm und wir fanden noch einen freien Tisch im überdachten Außenbereich. Einfache und gepflegte saubere Bestuhlung. Die Tische wurden nach jedem Gast feinsäuberlich abgewischt. Passt!
Eine junge Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich wenig später. Unsere Bestellung stand ja schon fest: 2 x die Folienkartoffel mit Kräuterquark - € 5,90. Dazu eine Rieslingschorle, 0,25 l - € 2,60 und ein trockener Grauburgunder, 0,2 l - € 4,80. Beides vom Weingut Stellter-Söhne in Lieser. Gute Wahl.
Die bogenförmige Überspannung des Sitzbereiches sollte sich noch auszahlen. Kurz nach dem Servieren des Essens gab es einen kleinen Regenschauer, wir aber saßen im Trockenen.
Eine große Kartoffel, gut durchgegart, wurde serviert. Der Kräuterquark cremig-sahnig. Gut, aber dezent gewürzt. Frische Kräuter oberauf und eine kleine Salatgarnitur. Für unseren Zweck genau richtig.
Einzig auf die überflüssige Alufolie sollte man wirklich zugunsten der Umwelt verzichten. Vollkommen überflüssig, denn in der Folie wurde die Kartoffel nicht gegart. Und eine Ofenkartoffel lässt sich nicht schlechter verkaufen.
Nach unserer überlebenswichtigen kleinen Mahlzeit zahlten wir bei der freundlichen Bedienung. Wie sich herausstellte, der Nebenjob der Tochter der Inhaberin und Köchin. Es ergab sich noch ein sehr netter Plausch zum Abschied. Unsere Empfehlung, trotz „nur“ Kartoffel.
Leider verpasste ich es, die Gaststätte von innen anzusehen. Beim nächsten Ma(h)l!