Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939330x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 22.09.2018 2018-09-22| Aktualisiert am
23.09.2018
Besucht am 06.06.2018Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 14 EUR
Nach einem etwas langwierigen Termin in Bad Kreuznach war mir nach Ruhe und Entspannung.
Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee. Der Silbersee, nahe am Waldgasthof
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte. .
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus im Wald fahren.
Bei wunderschönem Wetter nahm ich im Biergarten mit Holztischen und Bänken an einem schattigen Tisch Platz und wurde freundlich von einer Dame (Chefin?) begrüßt.
Die Karte bietet gutbürgerliche Küche, alles sehr passend für ein Waldgasthaus. Suppen, belegte Brote, herzhafte Kleinigkeiten und Salate, Schnitzel und Steaks.
Eine Rieslingschorle (0,4 l - € 3,20) wurde gleich aufgenommen und umgehend gut gekühlt serviert. Eigentlich war mir nach einem Salat… aber dann wehte vom Nebentisch der würzige Duft zu mir rüber… sah gut aus… am Nebentisch…
Also mal die Prinzipien über Bord geworfen!
Ich bestellte das appetitlich-rustikale Gericht von nebenan: Fleischkäse mit 2 Spiegeleiern und Bratkartoffeln - € 9,90 Fleischkäse, Spiegeleier, Bratkartoffeln
Enttäuscht wurde ich nicht! Eine herzhafte Mittagsmahlzeit, gut zubereitet, perfekte Röstaromen, mit frischen Kräutern gewürzt und mit kleinem Salatbouquet ergänzt. Besser als erwartet ist immer gut! Besonders die richtig guten Bratkartoffeln!
Vielleicht schaffe ich es noch zum "Herbsterwachen" (Herbert Grönemeyer – Ö!) im Silbersee zu schwimmen. Danach ist die Kalorienauffüllung in der rustikalen Lemberghütte Pflicht!
Nach einem etwas langwierigen Termin in Bad Kreuznach war mir nach Ruhe und Entspannung.
Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee.
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte.
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus... mehr lesen
4.0 stars -
"Tipp für Wanderer und Naturverbundene" PetraIO Nach einem etwas langwierigen Termin in Bad Kreuznach war mir nach Ruhe und Entspannung.
Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee.
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte.
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus
Geschrieben am 22.09.2018 2018-09-22| Aktualisiert am
22.09.2018
Wann immer ich in den vergangenen Jahren das „zweifelhafte Vergnügen“ hatte, den Idar-Obersteiner Hauptbahnhof zu besuchen, kam mir nur ein Gedanke in den Sinn: „Man muss sich schämen!“. Was die Bahn hier den Kunden zumutete, war mehr als abschreckend. Ich stellte mir immer wieder Reisende vor, die lieber beim Halt Idar-Oberstein NICHT aus dem Zug ausstiegen.
In den vergangenen Jahren wurde der Bahnhof aufwendig renoviert und saniert.
Vergangenen Montag traute ich mich dann mal wieder Zug zu fahren. Und war mehr als positiv überrascht. Ein gepflegter Bahnhof, hell, freundlich, auf großen Fotoleinwänden schöne Fotografien der Region. Daumen hoch!
Lange gab es für Reisende keinerlei Möglichkeit am Bahnhof einen Snack oder ein Getränk einzukaufen. Auch dies hat sich geändert.
Die Lebenshilfe Obere Nahe eröffnete am 05.05.18 am Bahnhof das Bistro Ella`s, benannt nach der Gründerin der Lebenshilfe. .
Menschen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten hier gemeinsam. Eine Tafel am Eingang weist auf die Philosophie dieser Einrichtung hin. .
Das Bistro ist hell und freundlich gestaltet. Fair gehandelten Kaffee oder Tee, Getränke, belegte Brötchen und kleine Snacks werden hier den Reisenden angeboten. Darüber hinaus auch regionale Geschenkartikel aus Werkstätten für behinderte Menschen und Produkte aus dem SooNahe Sortiment.
Ich wurde von den beiden Mitarbeitern freundlich begrüßt.
Der Bistobereich hell und sehr gepflegt. Hier können Reisende wunderbar Wartezeit überbrücken. .
Die Auslage der süßen und herzhaften Snacks sah sehr appetitlich aus. .
Für mich an diesem Tag nur eine gekühlte Flasche Mineralwasser zum Mitnehmen.
Obwohl nur eine Kleinigkeit gekauft wurde ich nett bedient, der junge Mann mit sprachlicher Beeinträchtigung wünschte mir mit breitem Lächeln einen schönen Tag und eine angenehme Reise.
So nett wird man in manch gutem Restaurant nicht bedient! Schön, dass die Lebenshilfe hier dieses integrative Laden-Café für das gelebte Miteinander geschaffen hat.
Wann immer ich in den vergangenen Jahren das „zweifelhafte Vergnügen“ hatte, den Idar-Obersteiner Hauptbahnhof zu besuchen, kam mir nur ein Gedanke in den Sinn: „Man muss sich schämen!“. Was die Bahn hier den Kunden zumutete, war mehr als abschreckend. Ich stellte mir immer wieder Reisende vor, die lieber beim Halt Idar-Oberstein NICHT aus dem Zug ausstiegen.
In den vergangenen Jahren wurde der Bahnhof aufwendig renoviert und saniert.
Vergangenen Montag traute ich mich dann mal wieder Zug zu fahren. Und war mehr als... mehr lesen
Ella's Bistro
Ella's Bistro€-€€€Bistro, Cafe, Take Away067819880912Bahnhofstraße 20, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Lichtblick am Obersteiner Hauptbahnhof" PetraIO
Wann immer ich in den vergangenen Jahren das „zweifelhafte Vergnügen“ hatte, den Idar-Obersteiner Hauptbahnhof zu besuchen, kam mir nur ein Gedanke in den Sinn: „Man muss sich schämen!“. Was die Bahn hier den Kunden zumutete, war mehr als abschreckend. Ich stellte mir immer wieder Reisende vor, die lieber beim Halt Idar-Oberstein NICHT aus dem Zug ausstiegen.
In den vergangenen Jahren wurde der Bahnhof aufwendig renoviert und saniert.
Vergangenen Montag traute ich mich dann mal wieder Zug zu fahren. Und war mehr als
Geschrieben am 16.09.2018 2018-09-16| Aktualisiert am
16.09.2018
Besucht am 13.06.2018Besuchszeit: Abendessen
Beruflich stand bei mir eine Tagung an. Ein überfälliges persönliches Arbeitsreffen zwischen Innen- und Außendienst.
Der Termin stand. Das Hotel sollte natürlich für die Teilnehmer praktikabel gelegen sein und einen guten Tagungsraum zur Verfügung stellen. Und sicherlich nicht zu teuer sein.
Dann informierte der Arbeitgeber über Tagungspunkte und Tagungsstätte.
Tagungsstätte: Food Hotel Neuwied. ??? Äh ??
Ich informierte mich auf der Homepage und kam mir vor wie in einem Supermarkt-Werbeblock und war einigermaßen geschockt. Übernachten im Kölsch-Zimmer mit Früh-Kölsch Werbefotos rund ums Bett als gebürtige Düsseldorferin? EDEKA-Zimmer „wir lieben Lebensmittel“ als Gute-Nacht-Geschichte? Schlafen in der Prinzenrolle? Augen zu (dann sieht man den Quatsch nicht) und durch, dachte ich.
Die Homepage des Hotels bietet Aufschluss zu diesem ungewöhnlichen Konzept des Supermarkts-Themen-Hotels:
„Das food hotel steht in unmittelbarer Nähe zur Bundesfachschule des
Lebensmittelhandels in der die zukünftigen Führungskräfte der Einzelhändler ausgebildet werden.
So lag im Jahr 2010, als das Hotel eröffnet wurde, kein Thema näher als das Thema Supermarkt, welches in den Themenzimmern und in vielen Details die Sie im Haus finden gelebt wird.“
„Sie erleben die Welt des Supermarktes aus verschiedenen Perspektiven! Tagen Sie zum Beispiel in der Dosenküche, dem Teespeicher oder auch in der Gewürzkammer. Sie sitzen in umgebauten Einkaufswagen als Lobbystühlen und entdecken die offene, Supermarkt ähnliche, Bauweise.
Das absolute Highlight allerdings sind die 46 SupermarktThemenzimmer, die von Paten aus der Lebensmittelbranche mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden. So können Sie Ihr "Lieblingszimmer" unterteilt in den Kategorien Süß-Herzhaft-Spritzig oder Non Food finden. Erleben Sie die Welt der Lebensmittel und lassen Sie sich von unserem Haus begeistern!“
Aha! … sponsored by… Nun gut, ist ja kein Wunschkonzert.
Verkehrsgünstig gelegen führte das Navi am späten Nachmittag perfekt zum Hotel mit großem hoteleigenen Parkplatz. Hotelfront
Das große Gebäude mit Anbauten etwas verwirrend, den Eingang gefunden. Und auch die Rezeption – im ersten Obergeschoss. Junge Leute begrüßten uns und verteilten die Zugangskarten zum Zimmer.
Die Spannung wuchs – Kölsch für Petra? Glück gehabt! Ein kleines, aber top modernes und sauberes Zimmer. Alles durchdacht, klare Linie, nicht ungemütlich. Kleines Bad mit bodentiefer Dusche. Alles piccobello! Und über dem Bett? Supermarkt-Zimmer
Supermarktgeschichte 1954 und heute. Das geht in Ordnung. Es gibt schlimmere und billigere „Kunst“ in Hotelzimmern.
Gepäck abgestellt und dann die Kollegen gefunden. Es war noch Zeit bei angenehmen Temperaturen das Begrüßungsgetränk auf der großzügigen Terrasse mit farbenfroher Bestuhlung zu trinken. . Außenterrasse
Dann ging es in den Restaurantbereich, hier war ein großer Tisch gepflegt für uns (15 Personen) eingedeckt. Eingang zum Restaurant
Die Getränke wurden souverän abgefragt und umgehend serviert.
Ich startete alkoholfrei mit der Empfehlung der Tagestafel: Hausgemachte Orangenlimonade mit Minze.
Das hörte sich erfrischend und nicht zu süß an.
Die junge Mitarbeiterin versicherte mir: Nicht zu süß! Dies stimmte, mir hat die Limo gut geschmeckt.
Vorweg wurden Körbchen mit 4 frischen und leckeren Brotsorten gereicht. Brotauswahl und Frischkäse
Dazu Frischkäse der mich wirklich sehr an „Petrella Schnittlauch“ erinnerte.
Für unseren Tisch gab es eine eigene Menükarte. Unser Menü
Vorspeisensuppe und Dessert standen fest. Drei Hauptgänge zur Wahl (Fleisch, Fisch, vegetarisch). Unkomplizierte Bestellung reihum per Strichliste. Das Rumpsteak gewann natürlich!
Vorweg gab es für alle eine Süßkartoffelsuppe mit Chili und ein Tomatenstängli. Süßkartoffelsuppe mit Chili
Eine feinsämige Suppe und sehr gut gewürzt. Chili für mich genau richtig eingesetzt. Dazu ein dünne halbe tomatisierte Baguette-Seasamstange.
Unsere Hauptspeisen wurden von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig an unserem Tisch serviert. Die vorgewärmten Teller alle schön angerichtet.
Ich war positiv überrascht. Mein Wahl: Sockeye-Wildlachsfilet, Steinpilz-Risotto, glasierter Spargel.
Das Lachsfilet außen kross angebraten, innen noch saftig (minimal drüber). Wildlachsfilet, Steinpilz-Risotto, glasierter Spargel
Das Steinpilz-Risotto schlotzig, wie es sein soll. Das Steinpilzaroma von getrockneten Steinpilzen kam gut durch.
Der Spargel noch sehr knackig, ich mag das und hier passte es so sehr gut. Dekoriert mit Cocktailtomaten, Kresse, Zitronen- und Limettenschreiben, alles sehr gut gewürzt (und nicht überwürzt).
Erleichtert fanden meine Kollegen unter reichlich leicht geschmorten Äpfeln und Zwiebeln tatsächlich ihre Rumpsteaks. Rumpsteak unter geschmorten Äpfeln und Zwiebeln
Nicht sehr groß (ca. 220 g geschätzt), aber ausreichend. Zart und perfekt medium gebraten. Hungrig blieb an diesem Abend niemand.
Das Dessert wieder einheitlich für alle: Brombeer-Panna Cotta, Amarettini-Crunch, Eierlikör-Sahne. Brombeer-Panna Cotta
Die Panna Cotta war gut, allerdings fand ich Brombeer nicht ganz so passend.
Alles in allem aber ein wirklich gutes Menü zum sicherlich fairen Preis. Den Preis für unser Menü kenne ich nicht. Aber die Preise der regulären Speisekarte sind absolut ok für das Gebotene (Suppen und Vorspeisen: € 5,49 - € 10,19. Hauptspeisen: € 8,49 - € 16,49. Die ungerade Preisgestaltung auch dem Supermarkt angepasst).
Das Mittagessen als Buffet überraschte erneut mit kreativen und frischen Gerichten! Kalte Vorspreisen, warme Hauptspeisen, Salate, Desserts… alles beschriftet. Mittagsbuffet Mittagsbuffet
Sehr ordentlich.
Die Küche ist mit einer großen Glasfront abgeteilt. Köche und Gäste können sich so gegenseitig beobachten. Blick zur Küche
Und schaut man den Köchen bei der Arbeit auf die Finger, sind sie es wohl gewohnt und machen noch ein paar Scherze.
Die junge Servicemann- und frauschaft war über beide Tage aufmerksam, präsent und gut geschult für uns da. Das Thema Ausbildung steht in diesem Hotel ja ganz oben.
Das Haus ist modern, sauber und gepflegt.
Die „öffentliche“ Toilette des Hotels immer tadellos und ich staunte nicht schlecht über die Waschbeckenarmatur mit Griffen rechts und links des Wasserhahns. Zum Festhalten wenn es einem schlecht ist? Nein – der Dyson AirBlade Wash+Dry Händetrockner! Innovativ: Dyson AirBlade Wash+Dry
Keine Griffe sondern Handtrocknerdüsen!
Fazit: Das Food Hotel wird seinem Namen gerecht.
Mit der Lebensmittelwerbung im ganzen Haus muss man leben. Und wenn man das Haus und sein Konzept akzeptiert, ist es sogar ganz witzig und abwechslungsreich. Die gebotenen Speisen waren vom Abendessen über Frühstück und Mittagessen alle sehr gut und frisch!
Als Tagungshotel klasse, auch mal für eine Übernachtung, Urlaub wird man hier eher nicht machen.
Beruflich stand bei mir eine Tagung an. Ein überfälliges persönliches Arbeitsreffen zwischen Innen- und Außendienst.
Der Termin stand. Das Hotel sollte natürlich für die Teilnehmer praktikabel gelegen sein und einen guten Tagungsraum zur Verfügung stellen. Und sicherlich nicht zu teuer sein.
Dann informierte der Arbeitgeber über Tagungspunkte und Tagungsstätte.
Tagungsstätte: Food Hotel Neuwied. ??? Äh ??
Ich informierte mich auf der Homepage und kam mir vor wie in einem Supermarkt-Werbeblock und war einigermaßen geschockt. Übernachten im Kölsch-Zimmer mit Früh-Kölsch Werbefotos rund ums... mehr lesen
Restaurant marktbistro im food hotel
Restaurant marktbistro im food hotel€-€€€Restaurant, Hotel0263182520Langendorfer Straße 155, 56564 Neuwied
4.0 stars -
"Man (und frau) sollte nicht voreingenommen sein! Das Food-Hotel lebt seinen Namen." PetraIOBeruflich stand bei mir eine Tagung an. Ein überfälliges persönliches Arbeitsreffen zwischen Innen- und Außendienst.
Der Termin stand. Das Hotel sollte natürlich für die Teilnehmer praktikabel gelegen sein und einen guten Tagungsraum zur Verfügung stellen. Und sicherlich nicht zu teuer sein.
Dann informierte der Arbeitgeber über Tagungspunkte und Tagungsstätte.
Tagungsstätte: Food Hotel Neuwied. ??? Äh ??
Ich informierte mich auf der Homepage und kam mir vor wie in einem Supermarkt-Werbeblock und war einigermaßen geschockt. Übernachten im Kölsch-Zimmer mit Früh-Kölsch Werbefotos rund ums
Zum Glück geht es weiter!
Das Bistro befindet sich in sehr schöner Lage am Kornmarkt. Nahe der Nahe-Brückenhäuser.
Ein erfahrener Gastronom aus Bad Kreuznach hat es gekauft.
Interessanter Bericht:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/kornchen-wechselt-eigentumer-und-betreiber_19020371
Körnchen
Körnchen€-€€€Bistro06719212345Kornmarkt 2, 55543 Bad Kreuznach
stars -
"Körnchen wechselt Eigentümer - nach Renovierung geht es weiter." PetraIOZum Glück geht es weiter!
Das Bistro befindet sich in sehr schöner Lage am Kornmarkt. Nahe der Nahe-Brückenhäuser.
Ein erfahrener Gastronom aus Bad Kreuznach hat es gekauft.
Interessanter Bericht:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/kornchen-wechselt-eigentumer-und-betreiber_19020371
Geschrieben am 09.09.2018 2018-09-09| Aktualisiert am
10.09.2018
Besucht am 26.05.20186 Personen
Für unseren Ausflug in die Birkenhof-Brennerei suchte ich für unsere 4er-Gruppe ein Hotel in der Nähe der Brennerei. Die Entscheidung fiel auf das Landhotel Kristall, gebucht über booking.com.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande eines Wohngebietes. Kostenfreie hoteleigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Barrierefreiheit ist dank Rampe und Aufzug gewährleistet, es gibt einen eigenen Parkplatz direkt am Eingang für Gehbehinderte.
An der Rezeption wurden wir sehr freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und erhielten alle nötigen Informationen. Rezeption
Die Zimmer hell, geräumig und wohl erst kürzlich ansprechend und durchdacht renoviert, einschließlich des kleinen Badezimmers mit Fenster. Blick vom Hotelzimmer
Nach unserem Genussabend gesellten wir uns noch kurz an die Bar zu einer gut gelaunten Ausflugsgruppe. Das Mädel im Service war die einzig zuständige Mitarbeiterin an diesem Abend und kam ordentlich ins Trudeln mit den lebhaften Gästen. Schöne Bar, aber nicht so richtig auf die abendliche Nutzung vorbereitet.
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht trafen wir zeitig zum Frühstück ein. Unser Tisch (der Einzige mit der super Bequembestuhlung) war reserviert und nett eingedeckt, wie tags zuvor bestellt für 6 Personen. Denn Onkel und Tante gesellten sich zum Frühstück dazu. Wir sehen uns einfach zu selten.
Beim Frühstück wurden wir sehr gut umsorgt. Frischer Kaffee, Sonderwünsche wie Milchkaffee wurden gerne erfüllt.
Die Räumlichkeiten sind hell, gepflegt und schön unterteilt.
Unser Tisch war etwas abgesetzt, so konnten wir uns wunderbar ruhig unterhalten.
Das Frühstücksbuffet mit sehr schöner und vielfältiger Auswahl von süß bis herzhaft. Ich freute mich über eine Räucherfischauswahl, Rührei, eine gute Müsliauswahl mit Joghurt und frischem Obst. Die Käseauswahl leider wie in den meisten Hotels aus dem Schnittkäsepack.
Alles sehr appetitlich und sauber. Die Mitarbeiterinnen sorgten ständig für Nachschub und Sauberkeit.
Für unseren Ausflug in die Birkenhof-Brennerei suchte ich für unsere 4er-Gruppe ein Hotel in der Nähe der Brennerei. Die Entscheidung fiel auf das Landhotel Kristall, gebucht über booking.com.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande eines Wohngebietes. Kostenfreie hoteleigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Barrierefreiheit ist dank Rampe und Aufzug gewährleistet, es gibt einen eigenen Parkplatz direkt am Eingang für Gehbehinderte.
An der Rezeption wurden wir sehr freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und erhielten alle nötigen Informationen.
Die Zimmer hell, geräumig und... mehr lesen
Landhotel Kristall
Landhotel Kristall€-€€€Restaurant, Hotel0266195760Goethestraße 21, 56470 Bad Marienberg
4.0 stars -
"Gepflegtes Landhotel mit gutem Frühstück" PetraIOFür unseren Ausflug in die Birkenhof-Brennerei suchte ich für unsere 4er-Gruppe ein Hotel in der Nähe der Brennerei. Die Entscheidung fiel auf das Landhotel Kristall, gebucht über booking.com.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande eines Wohngebietes. Kostenfreie hoteleigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Barrierefreiheit ist dank Rampe und Aufzug gewährleistet, es gibt einen eigenen Parkplatz direkt am Eingang für Gehbehinderte.
An der Rezeption wurden wir sehr freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und erhielten alle nötigen Informationen.
Die Zimmer hell, geräumig und
Geschrieben am 07.09.2018 2018-09-07| Aktualisiert am
07.09.2018
Besucht am 25.05.2018Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Ich weiß nicht, ob ich die Birkenhof Brennerei ohne meine familiären „Stockum-Püschener-Wurzeln“ kennen würde. Aber unwahrscheinlich ist es nicht, denn die mehrfach prämierte Brennerei hat sich einen, nicht nur bundesweiten, Namen erarbeitet.
Stefanie und Peter Klöckner führen eine der erfolgreichsten Brennereien Deutschlands. Mehr als 17.000 Besucher jährlich verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ist professionell darauf ausgerichtet.
„Steffi“ in den Familienbetrieb „eingeheiratet“, hatte sicherlich als Quereinsteigerin anfangs einen schweren Stand. Aber ihr Herzblut und erfolgreichem Geschäftssinn überzeugte wohl alle Zweifler. So brachte eine Frau ordentlich frischen Wind in diesen Westerwaldbetrieb.
2002 erlebten wir unseren ersten Genussabend mit 2 Familienmitgliedern als Geschenk. Durch den Abend führte mit sehr persönlichem Erinnerungswert die Chefin Steffi.
Nun waren wir die „Schenker“ für meinen langjährigen Kollegen und Frau. Meine Familie gebucht als Taxidienst zwischen Hotel und Brennerei.
Pünktlich um 18.00 Uhr trafen wir ein. Der Hof in Freilage bietet ausreichende Parkplätze – für die Abstinenten. Auf dem Hof gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten, aber in der nahen Umgebung. Hinweise hierzu auf der Homepage des Birkenhofes.
Besucher und Besuchergruppen verteilen sich in diesem Familienbetrieb. Man fühlt sich von Anfang an als Gast, Besucher und Besuchergruppen werden unauffällig getaktet.
Im Foyer und Verkaufsraum wurden wir von unserer „Ruth“ herzlich mit einem erfrischendem Waldbeeren- Cuvée als Aperitif begrüßt.
Dann startete die fachkundige Führung durch die Verschlussbrennerei inklusive Sensorik-Test. Gärtank Alte Brennblase - die hat was erlebt! Neuheit 2015: 1.400 Liter-Destille, überwiegend für Whisky
Ruth brennt genau wie ihre Chefin für Brennerei und nimmt ihre kleine Gästegruppe (ca. 16 Personen) mit auf die spannende und authentische Reise durch diesen Familienbetrieb. Hier ist die generationsübergreifende Entwicklung zu sehen. Gin und Whisky sind im Westerwald keine Fremdwörter mehr.
Mein persönliches Highlight der Führung an diesem warmen und sonnigen Abend: Die Öffnung des Tores zum klar strukturiertem Wiskylager. Whiskylager
Es strömte uns frische und kühle Luft entgegen. Diese Luft torfig-rauchig-malzig, hier hätte ich ewig bleiben mögen. Mindestens 3 Jahre und 1 Tag im Fass
Die fachkundige Verkostung wollten wir aber natürlich auch nicht versäumen.
Der moderne und helle Verkostungsraum mit bequemer Bestuhlung war bereits für uns eingedeckt: Ein Papiertischset samt Schreiber dient gleichzeitig als Notizzettel und Bewertungsbogen für diesen Abend. Tischset
Jeweils 2 Verkostungsgläser mit Aromadeckel stehen auf ihrem Platz.
Wasser soweit das Auge und der Arm reicht – wichtig und gut. Frisches Baguette, feinstes Olivenöl, Aceto balsamico, diverse feine Pestos von mild bis pikant, Pastete, Oliven, Trüffelmajonaise … Hier konnten wir und unsere beiden netten Tischpartner den Abend über unbegrenzt bedienen. Ruth hatte alles im Blick, was sich leerte, wurde unaufgefordert nachgereicht. Rundum versorgt.
Ich rechnete ja nicht damit, für GastroGuide eine Rezi zu schreiben. Aber Euer Interesse wollte ich nicht enttäuschen. Aber: Tischnotizen ;-) habe ich leider keine gemacht. Und auch die Fotos schwächeln.
Nach und nach wurden die edlen Brände eingeschenkt und mit der Genussbegleitung (ausgewählter Käse, feiner Schinken, Schokolade aus Hachenburg…) serviert. Nicht mit Ansage! Riechen, schmecken, raten. Wir konnten sicher sein: Ruth weiß die Antwort. Erst nur trinken, dann kosten im Zusammenspiel mit durchdachten Beilage. Spannend. Wir werden sehr unterhaltsam und auch humorvoll durch diesen Abend geführt.
Außer Wasser gab es:
- Alte Williams-Birne
- Haselnuss
- Alte Quetsch
- Wacholder
- Wildorangenbrand
- Möhrenbrand mit Honig
- Apfelbrand
- Weißbierbrand - Der Fading Hill Wiskydurfte natürlich nicht fehlen! - Auch ein Gin Tonic aus dem Westerwald sprang noch für uns raus! - u. s. w.
Gut 14 Gläser samt interessanter Begleitung wurden an diesem Abend gereicht. Alles habe ich mir nicht gemerkt und vielleicht auch noch etwas aus unserem ersten Genussabend 2012 oder nach eigenen Bestellungen „beigemischt“. 2012 plauschten wir noch mit der Chefin Steffi und mein Mann fragte, ob auch ein Knoblauchbrand möglich sei. Daran dachte man noch nicht, aber wir bekamen noch einen Selleriebrand zum Probieren. Speziell, aber nicht übel. Durchgesetzt hat er sich aber wohl nicht.
Die Verköstigung findet im Birkenhof auf hohem Niveau statt. Wer hier meint, sich „abschießen“ zu wollen, ist deutlich fehl am Platz. Dafür ist das Gebotene einfach zu edel und dies wird hier auch so gelebt. Gut so. Blick vom Verkostungsraum auf's Wiskylager
Dieser Genussabend kostet € 35,00 pro Person. Ein „Rundum-Paket“. Mit 0-Promille geht man nicht nach Hause (außer man ist als Fahrer zum günstigeren Preis angemeldet), aber auch nicht hungrig. Die hochwertigen und vielseitigen Naschereien ersetzen absolut ein Abendessen.
Nach gut 3 Stunden im Birkenhof verließen wir gefühlt „nüchtern“ den Hof. Die öligen Beigaben, Wasser und Brot, keine weiteren alkoholischen Getränke, das passt und hier torkelt kein Gast vom Hof. Aber sicherlich sehr gut gelaunt, wie wir!
Dieser Familienbetrieb überzeugt samt engagiertem Team auf ganzer Linie! Von der Buchung, bis zur herzlichen Verabschiedung.
Wer hier eines der Birkenhof-Erlebnisse buchen will, muss schnell sein! Täglich schaute ich auf der Homepage um einen der Zusatztermine buchen zu können.
Ein Kritikpunkt doch zum Schluss – dies hatte ich 2012 schon angemerkt: Gläsertausch mindestens 1 x während der Verköstigung sollte unbedingt möglich sein. Nur Ausschwenken mit Wasser finde ich persönlich zu wenig.
Onkel-Taxi stand bereit und brachte uns zum Hotel.
P. S. Einige stetigen User haben Interesse an diesem Beitrag bekundet. Das hat mich gefreut. Wenn Jens, als GastroGuideChef, hier keinen Beitrag über eine Brennerei wünscht, kann dieser Beitrag natürlich (ungerne) gelöscht werden.
Ich weiß nicht, ob ich die Birkenhof Brennerei ohne meine familiären „Stockum-Püschener-Wurzeln“ kennen würde. Aber unwahrscheinlich ist es nicht, denn die mehrfach prämierte Brennerei hat sich einen, nicht nur bundesweiten, Namen erarbeitet.
Stefanie und Peter Klöckner führen eine der erfolgreichsten Brennereien Deutschlands. Mehr als 17.000 Besucher jährlich verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ist professionell darauf ausgerichtet.
„Steffi“ in den Familienbetrieb „eingeheiratet“, hatte sicherlich als Quereinsteigerin anfangs einen schweren Stand. Aber ihr Herzblut und erfolgreichem Geschäftssinn überzeugte wohl alle Zweifler. So brachte eine... mehr lesen
Birkenhof Brennerei
Birkenhof Brennerei€-€€€Ausflugsziel, Eventlocation02661 982040Auf dem Birkenhof, 57647 Nistertal
4.5 stars -
"1848 – 2018 = Genussabend bei 170jähriger Erfahrung in 7. Generation" PetraIOIch weiß nicht, ob ich die Birkenhof Brennerei ohne meine familiären „Stockum-Püschener-Wurzeln“ kennen würde. Aber unwahrscheinlich ist es nicht, denn die mehrfach prämierte Brennerei hat sich einen, nicht nur bundesweiten, Namen erarbeitet.
Stefanie und Peter Klöckner führen eine der erfolgreichsten Brennereien Deutschlands. Mehr als 17.000 Besucher jährlich verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ist professionell darauf ausgerichtet.
„Steffi“ in den Familienbetrieb „eingeheiratet“, hatte sicherlich als Quereinsteigerin anfangs einen schweren Stand. Aber ihr Herzblut und erfolgreichem Geschäftssinn überzeugte wohl alle Zweifler. So brachte eine
Geschrieben am 01.09.2018 2018-09-01| Aktualisiert am
11.08.2023
Besucht am 25.05.20184 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Die Überschrift dieses Beitrages steht auf der Homepage der Abtei mit dem Brauhaus. Gefällt mir.
Unterwegs mit meinem langjährigen Verlasskollegen und seiner Frau legten wir noch einen Stopp in der Abtei ein. Die Gärten (toller Kräutergarten), die Abtei, sehr sehenswert. Und dasG eistliche sich auf die Braukunst und das Genießen verstehen, stellt sicherlich niemand in Frage.
Der große Biergarten ist sehr einladend. Typische Biergartenbestuhlung, natürliche Baum-Schattensprender, sehr viele Plätze. Biergarten
Überschaubare Gästezahl an diesem Tag. Im Biergarten ist Selbstbedienung angesagt. Auf Teller- und Gläserschaukeln hatten wir 4 ungelernten Kräfte nicht so richtig Lust.
Außerdem ist das Brauhaus innen auch ganz nett.
Und auch eher ruhig. Wir nahmen an Platz. Schlichte Bestuhlung, das Holz sauber poliert. Die Tische mit gasterfahrener Patina – das finde ich hier sehr passend.
Es dauerte schon recht lange bis die junge Dame vom Service bei uns war. Denn die Mitarbeiter mussten ja an der Theke die Biergartengäste versorgen. So richtig gut war das nicht organisiert. Was, wenn mal richtig was los ist? Aber die Freundlichkeit fehlte nicht.
Meine Begleiter hatten sich vorab an der Kuchenvitrine über das süße Angebot informiert.
Also: 3 Pott Kaffee à € 2,40. Und 2 Stück Käsesahne und 2 Stück Erdbeersahne à € 3,00.
Aufgepasst? Einer der Herren wollte wohl mi t 2 Sahneschnitten ordentlich Unterlage für unsere Abendveranstaltung in der Brennerei schaffen!
Für mich gab es eine Kartoffel-Lauchsuppe - € 3,90.
Und dazu? Wir waren im Brauhaus! Erste Erwähnung der Brautradition in Marienstatt 1362! Wenn sonst keiner mitmacht: Für mich 1 dunkles Marienstatter, 0,3 l - € 2,30.
Angeregte Gespräche überbrückten die wieder recht lange Wartezeit. So nach und nach trafen unsere Bestellungen ein. Der Kaffee nach dem Kuchen. Die Suppe zum Schluss. OK, die musste ja auch erwärmt werden. Wäre aber in der Wartezeit auf den Kuchen zu schaffen gewesen.
Die Tortenfraktion gab sich den sahnigen Gelüsten hin und war sehr zufrieden. Käsesahne, Erdbeersahne im Hintergrund
Die heiße und richtig gehaltvolle, schmackhafte und gut gewürzte Suppe überzeugte mich allerdings mehr als das Bier. Kartoffel-Lauchsuppe
Ein schönes und erlebniswertes Ausflugsziel mit gepflegter, ordentlicher und abwechslungsreicher Gastronomie, diese wird durch saisonale Angebote ergänzt.
Die Überschrift dieses Beitrages steht auf der Homepage der Abtei mit dem Brauhaus. Gefällt mir.
Unterwegs mit meinem langjährigen Verlasskollegen und seiner Frau legten wir noch einen Stopp in der Abtei ein. Die Gärten (toller Kräutergarten), die Abtei, sehr sehenswert. Und dasG eistliche sich auf die Braukunst und das Genießen verstehen, stellt sicherlich niemand in Frage.
Der große Biergarten ist sehr einladend. Typische Biergartenbestuhlung, natürliche Baum-Schattensprender, sehr viele Plätze.
Überschaubare Gästezahl an diesem Tag. Im Biergarten ist Selbstbedienung angesagt. Auf Teller- und... mehr lesen
3.5 stars -
"„Gönne dich dir selbst. Ich sag nicht: Tu das immer, ich sage nicht: Tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal.“ (Bernhard von Clairvaux)" PetraIODie Überschrift dieses Beitrages steht auf der Homepage der Abtei mit dem Brauhaus. Gefällt mir.
Unterwegs mit meinem langjährigen Verlasskollegen und seiner Frau legten wir noch einen Stopp in der Abtei ein. Die Gärten (toller Kräutergarten), die Abtei, sehr sehenswert. Und dasG eistliche sich auf die Braukunst und das Genießen verstehen, stellt sicherlich niemand in Frage.
Der große Biergarten ist sehr einladend. Typische Biergartenbestuhlung, natürliche Baum-Schattensprender, sehr viele Plätze.
Überschaubare Gästezahl an diesem Tag. Im Biergarten ist Selbstbedienung angesagt. Auf Teller- und
Geschrieben am 30.08.2018 2018-08-30| Aktualisiert am
30.08.2018
Besucht am 25.08.2018Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Im Januar wurde ein lieber Kollege 60! Seit 22 Jahren sitzen wir in der Firma am gemeinsamen Frühstückstisch. Da kennt man sich und was schenkt man da?
Gemeinsame Zeit – gemeinsamer Genuss. Zu Viert.
Ein Genussabend in der Birkenhoff Brennerei in Nistertal war unser Geschenk. Nicht die gewünschte Gastronomie bei GastroGuide, aber eine 100%ige Empfehlung von mir: https://www.birkenhof-brennerei.de/de/erlebnis-brennerei/genussabend. Es ist nicht einfach, sich einen Platz zu sichern! Wir waren zum zweiten Mal dort.
Ich bot mich als nüchterner Fahrer an, falls die Tour ohne Übernachtung stattfinden sollte. Mein Kollege und Frau fanden aber eine Übernachtung und etwas Westerwald-Sightseeing schöner. Ich auch :-)
Wir starteten in Idar-Oberstein am Vormittag und waren pünktlich zum Mittagessen im schönen Hachenburg.
Am Standrand von Hachenburg liegt ein günstiges Parkhaus. Von dort starteten wir zu Fuß zur Stadtbesichtigung.
Meine Westerwälder Familie gab uns viele Tipps, unter anderem das Weiße Ross. Am alten Markt von Hachenburg findet sich die gebündelte Gastronomie. Aussuchen durfte das „Geburtstagskind“ und er entschied für’s Weiße Ross.
Was mich wunderte. Pragerte doch an der Hausfront eine überdimensionale Fahne der „Eintracht Frankfurt“ und nicht „Bayern München“. Mein Kollege ist absoluter Bayernfan! .
Die Speisekarte außen schon sehr verlockend.
Die Terrasse war voll besetzt, kein Wunder bei diesem herrlichen Wetter. Aber ein freundliches Paar signalisierte uns, dass ihr Tisch gleich frei würde.
Glückskinder unter sich – so hatten wir den besten Platz mit Blick über den Marktplatz! Holztische, bequeme Bestuhlung, große Sonnenschirme. Alles sehr gepflegt.
Ein junger Herr reichte die Speisekarte auf einem Falzbrett. Und die war ganz anders als außen angeschlagen. Die Erklärung: Mittags wird selten reserviert (wie wir) und die Gästezahl ist nicht kalkulierbar. Um Qualitätsschwankungen aus dem Wege zu gehen, gibt es eine kleine Mittagskarte und eine Tageskarte mit durchdachten und abwechslungsreichen Gerichten. Nicht unclever.
Wir wurden fündig.
Unsere Getränke: Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50 Krombacher Pils 0,3 l - € 2,50 Riesling halbtrocken, Weißer Burgunder trocken, Riesling Vollratz trocken – je 0,25 l - € 5,50. .
Unsere Getränke wurden flott und gut gekühlt serviert.
Zum Essen wählte mein Kollege die hausgemachten Käsespätzle mit gemischtem Salat - € 14,50.
Seine Frau und wir das Tagesmenü: Paniertes Barschfilet mit Remouladensauce und Tagliatelle - € 9,90 inkl. Suppe vorweg oder Dessert. Eigentlich wäre die Beilage warmer Kartoffelsalat mit Speck gewesen. Es war aber kein Problem, für uns 3 die Beilage in Tagliatelle zu tauschen.
Nach einer Wartezeit, die auf Frischeküche schließen lässt, servierte der Chef persönlich unser Essen.
Zum Fisch gab es auf Grund der Beilagenänderung noch ein leichtes Weißweinsößchen „damit die Nudeln nicht so trocken sind“ erklärte Herr Wisser und wünschte einen guten Appetit. Sogar einen kleinen Beilagensalat gab es noch dazu! Das ist mal eine gastorientierte Beilagenänderung.
Den hatten wir und waren wirklich zufrieden mit unserer Wahl!
Mein Kollege war sehr angetan von der reichlichen und gut zubereiteten Portion Käsespätzle. Auch der frische Salat mit leichtem Dressing überzeugte. Hausgemachte Käsespätzle Beilagensalat zu den Käsespätzle
Und auch die „Freitagsfischer“ waren zufrieden. Allerdings dachte ich beim Bestellen nicht daran, dass Tilapia (eigentlich ein Fisch den ich meide) ein Buntbarsch ist. Aber es war trotzdem eine gute Wahl. Die Teller nett angerichtet. Paniertes Barschfilet mit Remouladensauce und Tagliatelle
Der Fisch in knuspriger Panade, gut gewürzt, innen saftig. Remoulade und das Weißweinsößchen (im separaten Schälchen) rundeten das Gericht ab. Remouladensauce kleiner Beilagensalt zum Tagesgericht
Zum Dessert gab es dann 3 mal Eis mit Sahne für die Fischesser. Ich gab sehr gerne mein Eis an meinen Kollegen weiter. Weiß ich doch um seine süßen Vorlieben (von denen körperlich rein gar nichts zu sehen ist!)
Das kleine Restaurant ist auch innen sehr gepflegt und freundlich eingerichtet. .
Treppauf geht es zu den Toiletten.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet, ein kleiner Plausch mit Herrn Wisser und seinem Mitarbeiter war auch noch drin.
Gerne wieder! Und gerne zum Abendessen!
Im Januar wurde ein lieber Kollege 60! Seit 22 Jahren sitzen wir in der Firma am gemeinsamen Frühstückstisch. Da kennt man sich und was schenkt man da?
Gemeinsame Zeit – gemeinsamer Genuss. Zu Viert.
Ein Genussabend in der Birkenhoff Brennerei in Nistertal war unser Geschenk. Nicht die gewünschte Gastronomie bei GastroGuide, aber eine 100%ige Empfehlung von mir: https://www.birkenhof-brennerei.de/de/erlebnis-brennerei/genussabend. Es ist nicht einfach, sich einen Platz zu sichern! Wir waren zum zweiten Mal dort.
Ich bot mich als nüchterner Fahrer an, falls die Tour... mehr lesen
Zum Weißen Ross
Zum Weißen Ross€-€€€Restaurant02662 9478070Alter Markt 7, 57627 Hachenburg
4.0 stars -
"Ausflug – strahlender Sonnenschein – gute Mittagsrast am alten Markt!" PetraIO
Im Januar wurde ein lieber Kollege 60! Seit 22 Jahren sitzen wir in der Firma am gemeinsamen Frühstückstisch. Da kennt man sich und was schenkt man da?
Gemeinsame Zeit – gemeinsamer Genuss. Zu Viert.
Ein Genussabend in der Birkenhoff Brennerei in Nistertal war unser Geschenk. Nicht die gewünschte Gastronomie bei GastroGuide, aber eine 100%ige Empfehlung von mir: https://www.birkenhof-brennerei.de/de/erlebnis-brennerei/genussabend. Es ist nicht einfach, sich einen Platz zu sichern! Wir waren zum zweiten Mal dort.
Ich bot mich als nüchterner Fahrer an, falls die Tour
Geschrieben am 26.08.2018 2018-08-26| Aktualisiert am
26.08.2018
Besucht am 18.05.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 56 EUR
Unser Urlaub neigte sich schon zu Ende. Den letzten Urlaubstag wollten wir in Travemünde verbringen. In Priwall fanden wir einen kostenfreien Parkplatz und konnten entspannt und ohne Auto mit der Fähre übersetzen.
Als erstes imposantes Hansehaus entdeckten wir die Alte Vogtei mit dem Restaurant Fisch & Meer. Aber gleich das erste Haus stürmen? Wir flanierten erst einmal ausgiebig die Travepromenade entlang. Irgendwann wurde es doch Zeit sich zum Mittagessen zu entschließen. Am Besten gefiel uns? Klar, das erste Haus!
Das alte Backsteingiebelhaus aus dem Jahr 1551 begeisterte uns außen wie innen mit ihrem wunderschönen historischen Ambiente. Es war früher Sitz des Lübecker Vogtes und gehört zu den ältesten Bauten Travemündes. .
Rechts vom Haus befindet sich der zum Restaurant gehörende geräumige Biergarten. Eingang zum Biergarten
Hier war es uns an diesem Tag etwas zu frisch.
Der großzügige Eingangsbereich empfing mit viel warmen Rot, alten schwarz-weißen Bodenfliesen und polierten antiken Holzmöbeln. Dazu jede Menge hanseatische Deko, alles sehr gepflegt und stimmig für dieses Haus. Und es roch schon sehr angenehm nach Essen… Eingangsbereich
Das große Restaurant ist in mehrere Räume unterteilt. Jeder Raum hat seinen eigenen Reiz und wir schauten uns alles in Ruhe an. Kaminzimmer .
Unseren Zweiertisch fanden wir schließlich im kleinen und gemütlichen St.-Lorenz-Zimmer. St.-Lorenz-Zimmer
Eine junge Mitarbeiterin reichte die Speisekarten und fragte erste Getränkewünsche ab.
Eine Flasche Mineralwasser,0,75 l - € 6,20 gehört dazu. Zum Essen bestellten wir später noch einen guten Grauburgunder, trocken, 0,2 l - € 4,90.
Nach einem frühen Frühstück und einem inzwischen späten Mittagessen überlegten wir nicht lange. Die Fischplatte lachte uns an, dazu ein sehr fairer Preis. Hunger hatten wir. Wir hofften nicht enttäuscht zu werden.
Wir bestellten also: Fisch & Meer Platte für 2 Personen € 39,90. Verschiedene Fischfilets (Lachsfilet, Seelachsfilet, Dorschfilet, Schollenfilet, Rotbarschfilet, Zanderfilet, Heringe) gebraten mit Knoblaucholivenöl, Garnelen, Bratkartoffeln, Remouladensauce und buntem Salat. Alle Arten von Fisch werden in einer Knusperpanade gebraten.
Nach der Bestellung der Fischplatte machte die Mitarbeiterin den Vorschlag besser an den Vierertisch am Fenster umzuziehen. Damit wir genug Platz hätten. Oh, oh!
Während der Wartezeit wurde mittig von uns eine große Warmhalteplatte platziert. Zu Zweit wurden wenig später die Beilagensalate, Schälchen mit knusprigen Bratkartoffeln und die Fischplatte serviert. Appetitlich mit frischer Peterslilie, Zitronen und Orangen dekoriert. Fischplatte für 2 Personen Beilagen zur Fischplatte
Ein „ach Du lieber Himmel“ entrutschte mir! Das sah gut aus, und sehr reichlich. Die Mitarbeiter wünschten uns einen guten Appetit und wir gaben unser Bestes bei der Bewältigung.
Zwischendurch, wir waren inzwischen die einzigen Gäste im Raum, ließ sich auch immer wieder jemand vom Service sehen. Sicherlich nicht ganz einfach für die Mitarbeiter in den verwinkelten Räumen den Überblick zu behalten.
Alle Fische auf den Punkt gebraten, reichlich saftige Garnelen dazu. Dorsch, Scholle und Rotbarsch waren unsere Favoriten. Den Hering mögen wir lieber als Matjes, gebraten werden wir keine rechten Freunde. Dennoch war auch der Hering gut und nur leicht mehliert gebraten. Die Bratkartoffeln mit Zwiebeln klasse dazu. Beilagensalat, Remoulade… hier wird der Tourist sehr gut versorgt!
Ganz haben wir die riesige Platte nicht geschafft, aber beim Abräumen waren auch die Servicemitarbeiter mit unserer Leistung zufrieden.
Die gepflegten Toiletten befinden sich im 1. Obergeschoss. Ebenso die Empore mit einem gemütlichen Tisch für eine kleine Runde. Von hier hat man einen tollen Blick in die Eingangshalle. . Empore
Das war rundum gut, wir rundum satt. Klare Empfehlung für dieses Haus.
Die Bilder sind teilweise hochkant fotografiert - zur Gesamtansicht bitte draufklicken!
Unser Urlaub neigte sich schon zu Ende. Den letzten Urlaubstag wollten wir in Travemünde verbringen. In Priwall fanden wir einen kostenfreien Parkplatz und konnten entspannt und ohne Auto mit der Fähre übersetzen.
Als erstes imposantes Hansehaus entdeckten wir die Alte Vogtei mit dem Restaurant Fisch & Meer. Aber gleich das erste Haus stürmen? Wir flanierten erst einmal ausgiebig die Travepromenade entlang. Irgendwann wurde es doch Zeit sich zum Mittagessen zu entschließen. Am Besten gefiel uns? Klar, das erste Haus!
Das alte Backsteingiebelhaus... mehr lesen
Fisch & Meer in der Alten Vogtei
Fisch & Meer in der Alten Vogtei€-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten04502770868Vorderreihe 7, 23570 Lübeck
4.0 stars -
"Dieses Haus sollte man gesehen haben! Und auch das Essen enttäuschte nicht." PetraIOUnser Urlaub neigte sich schon zu Ende. Den letzten Urlaubstag wollten wir in Travemünde verbringen. In Priwall fanden wir einen kostenfreien Parkplatz und konnten entspannt und ohne Auto mit der Fähre übersetzen.
Als erstes imposantes Hansehaus entdeckten wir die Alte Vogtei mit dem Restaurant Fisch & Meer. Aber gleich das erste Haus stürmen? Wir flanierten erst einmal ausgiebig die Travepromenade entlang. Irgendwann wurde es doch Zeit sich zum Mittagessen zu entschließen. Am Besten gefiel uns? Klar, das erste Haus!
Das alte Backsteingiebelhaus
Geschrieben am 24.08.2018 2018-08-24| Aktualisiert am
25.08.2018
Besucht am 17.05.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Ein sonniger Tag mit einem langen Strand- und Steilklippenspaziergang.
Zurück in der schönen Ferienwohnung musste ich mich davon überzeugen: Die Ostsee ist immer noch nicht wärmer als 12 Grad!
Am Abend wollten wir nicht mehr fahren. In unserem Urlaub vor 2 Jahren entdeckten wir schon die Hinweisschilder zum „Landhaus“. Dieses gehört zur Ferienanlage „Regenbogencamp Boltenhagen“, ein wenig skeptisch waren wir. Daher schauten wir uns vorab das Restaurant in der sehr gepflegten Campinganlage an. .
Alles einladend und so reservierten wir persönlich für eine Stunde später unseren Tisch.
Die Außenterrasse war auch noch besucht, aber es lichtete sich schnell als die Sonne Feierabend machte. Terrasse
Aufgefrischt und aufgehübscht – 4 Minuten Fussweg und schon wurden wir wieder freundlich begrüßt. Am Fenster zum Biergarten wählten wir unseren Tisch. .
Ein modernisierter heller Raum. Flechtstühle, Holztische und helle Holzwände.
Überraschend neu und passend für ein Ostsee-Urlauber-Restaurant gestaltet. Der vordere Hauptraum etwas „schattiger“, aber auch sehr ansprechend. .
Beim freundlichen Servicemitarbeiter bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,60
und als Aperitif 2 Aperol Spritz - € 5,50.
Diese flott serviert, wir stöberten in der gereichten und vorab gecheckten, nicht überladenen Speisekarte.
Deutsche Weine sind hier (leider) Fehlanzeige, Ich glaube, es waren nur italienische Weine auf der Karte. Auch der Betreiber des Restaurants stammt wohl aus Italien.
Also gut - es wurde der Manzoni Bianco Cesconi (Züchtung aus Riesling und Weißburgunder laut Karte und wieder sehr deutsch beschrieben). 0,75 l - € 22,10 sein. Bei der Bestellung wurde uns eine „gute Wahl“ bestätigt. Ja, passte gut.
Auf die bestellten Vorspeisen mussten wir nicht lange warten.
Frisch gebackenes Knoblauchbrot mit Aioli - € 4,50 für meinen Mann.
Frisch gebacken war das Brot nicht, aber das Baguette mit Knoblauchbutter knusprig aufgebacken und Kräuterschnipsels dekoriert. Frisch gebackenes Knoblauchbrot mit Aioli Bunter Salatteller mit Balsamicodressing - € 4,90 für mich. Üppig war das tiefe Tellerchen nicht. Bunter Salatteller mit Balsamicodressing
Die Zutaten aber wirklich bunt und abwechslungsreich, das Dressing gut. Preis-Leistung passt.
Hauptgerichte:
Für meinen Mann: Dorschfilet im Bierteig gebacken, Kartoffeln, hausgemachte Remoulardensauce und Salatbeilage - € 13,90.
Für mich: Fischteller: Dorsch- und Lachsfilet auf Rahmwirsing mit Kräuterkartoffeln - € 17,50.
Der Wirsing passte mir im Mai überhaupt nicht. Auf der Saisonkarte gab es einige Spargelgerichte. Ich fragte nach, ob ein Tausch von Wirsing gegen Spargel gegen Aufpreis (selbstverständlich) möglich sei. Prompt die Antwort: Nein, Beilagentausch geht gar nicht! Ist eine Ansage, verstehen kann man es als Gast nicht. Also dann nicht-saisonaler Wirsing im Mai. War der Spargel vielleicht aus?
Die Hauptspeisen wurden wieder schön präsentiert!
Perfekt ausgebackenes Dorschfilet, gut gewürzt, Salzkartoffeln und pikante und nett dekorierte frische Salatdeko. Das passte alles sehr gut. Dorschfilet im Bierteig gebacken
Mein Fischteller: Dorsch- und Lachsfilet gut (minimal zu lang) gebraten. Dorsch- und Lachsfilet auf Rahmwirsing Kartoffelbeilage
Dem Nicht-Saisonalen-Rahmwirsing wohnten Kümmel und Speck bei. Ich wusste, warum ich in Spargel tauschen wollte! Die aromatischen Salzkartoffeln im separaten Schälchen stimmten mich milde. Aber im Mai brauche ich keinen Wirsing. Und Speck und Kümmel nie (hätte ich eher in Süddeuschland erwartet). Dem Wirsing verabreiche ich ein Tiefkühl-Fertigericht-Siegel. Überlebt dank guter Sezierarbeit.
Es war ein entspannter Abend mit nettem Service. Eine gute, gepflegte, günstige und freundliche Ausflugsgastronomie.
Ein sonniger Tag mit einem langen Strand- und Steilklippenspaziergang.
Zurück in der schönen Ferienwohnung musste ich mich davon überzeugen: Die Ostsee ist immer noch nicht wärmer als 12 Grad!
Am Abend wollten wir nicht mehr fahren. In unserem Urlaub vor 2 Jahren entdeckten wir schon die Hinweisschilder zum „Landhaus“. Dieses gehört zur Ferienanlage „Regenbogencamp Boltenhagen“, ein wenig skeptisch waren wir. Daher schauten wir uns vorab das Restaurant in der sehr gepflegten Campinganlage an.
Alles einladend und so reservierten wir persönlich für... mehr lesen
Restaurant Das Landhaus
Restaurant Das Landhaus€-€€€Restaurant03882542235Ostseealle 54, 23946 Boltenhagen
3.5 stars -
"Gute Gastonomie, aber unflexibel bei Kundenwünschen." PetraIO
Ein sonniger Tag mit einem langen Strand- und Steilklippenspaziergang.
Zurück in der schönen Ferienwohnung musste ich mich davon überzeugen: Die Ostsee ist immer noch nicht wärmer als 12 Grad!
Am Abend wollten wir nicht mehr fahren. In unserem Urlaub vor 2 Jahren entdeckten wir schon die Hinweisschilder zum „Landhaus“. Dieses gehört zur Ferienanlage „Regenbogencamp Boltenhagen“, ein wenig skeptisch waren wir. Daher schauten wir uns vorab das Restaurant in der sehr gepflegten Campinganlage an.
Alles einladend und so reservierten wir persönlich für
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Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee.
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte.
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus im Wald fahren.
Bei wunderschönem Wetter nahm ich im Biergarten mit Holztischen und Bänken an einem schattigen Tisch Platz und wurde freundlich von einer Dame (Chefin?) begrüßt.
Die Karte bietet gutbürgerliche Küche, alles sehr passend für ein Waldgasthaus. Suppen, belegte Brote, herzhafte Kleinigkeiten und Salate, Schnitzel und Steaks.
Eine Rieslingschorle (0,4 l - € 3,20) wurde gleich aufgenommen und umgehend gut gekühlt serviert. Eigentlich war mir nach einem Salat… aber dann wehte vom Nebentisch der würzige Duft zu mir rüber… sah gut aus… am Nebentisch…
Also mal die Prinzipien über Bord geworfen!
Ich bestellte das appetitlich-rustikale Gericht von nebenan:
Fleischkäse mit 2 Spiegeleiern und Bratkartoffeln - € 9,90
Enttäuscht wurde ich nicht! Eine herzhafte Mittagsmahlzeit, gut zubereitet, perfekte Röstaromen, mit frischen Kräutern gewürzt und mit kleinem Salatbouquet ergänzt. Besser als erwartet ist immer gut! Besonders die richtig guten Bratkartoffeln!
Vielleicht schaffe ich es noch zum "Herbsterwachen" (Herbert Grönemeyer – Ö!) im Silbersee zu schwimmen. Danach ist die Kalorienauffüllung in der rustikalen Lemberghütte Pflicht!