Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939446x gelesen 16267x "Hilfreich" 15036x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 05.06.2016 2016-06-05| Aktualisiert am
05.06.2016
2. Tag Hamburg - Sonntag. Mein Bruder reiste am Vormittag an um wenigstens den Sonntag und den Montagmorgen mit uns in Hamburg verbringen zu können. Dieser 2-Tages-Trip war ja schließlich sein Geschenk an uns.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut. Es war Zollhaus und auch Brandwache. Seit 2004 beherbergt es das Cafe Fleetschlösschen. Schön, das es das rote "schnuckelige" Backsteinhaus noch gibt und es den Krieg, wenn auch leicht verwundet, überstanden hat.
Auf den Außentischen ist der Hinweis angebracht, man möge bitte an der Theke bestellen. Also betreten das kleine Haus. Innen ist viel ursprüngliches enthalten, dekoriert ist es überraschend modern. Eine verzierte Eisenwendeltreppe, sicherlich das Original, führt nach oben. Hier befinden sich die rustikalen, aber sauberen, Toiletten.
Zwei junge Servicemitarbeiter an der Theke begrüßen uns nett.
Gegen den Durst bestellen wir Rhabarberschorle, Mineralwasser, Apfelsaftschorle und einen Kaffee. Hungrig sind wir nach reichlichem Frühstück noch nicht, aber die Theke sieht sehr appetitlich aus.
Bei dem herrlichen Wetter nehmen wir aber vor dem Haus Platz. Mit frischen Blumen sind die Tische dekoriert.
Die Getränke werden sofort serviert, wir fühlen uns wohl.
Das Fleetschlösschen bietet Frühstück, Mittagsimbiss (Majesbrötchen), Kaffee und Kuchen.Für geschlossene Feiern man das Fleetschlösschen mieten.
2. Tag Hamburg - Sonntag. Mein Bruder reiste am Vormittag an um wenigstens den Sonntag und den Montagmorgen mit uns in Hamburg verbringen zu können. Dieser 2-Tages-Trip war ja schließlich sein Geschenk an uns.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut.... mehr lesen
Fleetschlösschen by Daniel Wischer
Fleetschlösschen by Daniel Wischer€-€€€Restaurant04030393210Brooktorkai 17, 20457 Hamburg
4.0 stars -
"Erfrischung in der Speicherstadt" PetraIO2. Tag Hamburg - Sonntag. Mein Bruder reiste am Vormittag an um wenigstens den Sonntag und den Montagmorgen mit uns in Hamburg verbringen zu können. Dieser 2-Tages-Trip war ja schließlich sein Geschenk an uns.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut.
Geschrieben am 04.06.2016 2016-06-04| Aktualisiert am
04.06.2016
Besucht am 21.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Nach ausführlicher Stadterkundung und kurzer Erfrischung im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen.
Das Neumann’s hatten wir vorher schon ins Auge gefasst und hatten Glück. Es war noch ein Tisch frei für uns. Schon am frühen Abend war das Restaurant gut besucht und später wohl komplett belegt. Selbst außen war wohl kaum ein Platz frei, jeder wollte raus bei diesem schönen Wetter.
Hier konnten wir vom Hotel zu Fuß hingehen, Parkplätze dürften gesucht und vielleicht gefunden werden.
Wir wurden zum Platz begleitet, die Karten gereicht.
Vorab bestellten wir 1Flasche Mineralwasser, 0,75 l, € 6,80 (immerhin unter der magischen 7).
Bei der Weinauswahl war der überaus freundliche Herr des Service behilflich und empfahl: Grauburgunder, trocken, Weingut Gebrüder Kauer, Windesheim, 0,75 l, € 24,50. Sah er uns an, dass wir wie der Wein direkt von der Nahe importiert wurden? Das Tröpfchen fand unseren absoluten Zuspruch. Wein scheint das Steckenpferd des Hauses zu sein, ein Weinhandel ist angegliedert.
Das Wasser erhielt einen Kühler, der Wein wurde in Eiswasser gelegt. Zwischendurch wurde immer wieder vom aufmerksamen Service nachgeschenkt.
Zunächst wurden wir mit einem kleinen Gruß überrascht. 3 Sorten frisches Brot, darunter ein fast schwarzes Brot. Der Servicemitarbeiter bemerkte meinen interessierten Blick und klärte auf, das Brot sei mit Sepia gefärbt (wie ich gleich vermutete) und die meisten Leute würden es eher liegen lassen. Schade, diese Leute verpassen was. Ich probierte es gleich. Sepia ist nicht zu schmecken, nur saftiges, leicht süßliches Brot. Wohl auch durch die im Brotteig vorhandenen Cranberries. Dazu gab es noch grobes Meersalz und gutes Olivenöl.
Bei den Speisen gingen wir dieses Mal konform:
Vorspeise:
Lauwarmer Spargelsalat mit Radieschen, Cherrytomaten und Parmesan zu € 12,90.
Dieser Salat, noch mit Feldsalat ergänzt, schmeckte uns hervorragend. Schön mariniert, der Teller mit etwas Erdbeersauce dekoriert. Erdbeeren und Spargel passt. Aber auch die knackigen Radieschen waren mal eine ganz andere Kombination. Grüner und weißer Spargel deutlich mit Biss. Der Parmesan hätte uns in groberen Hobeln besser gefallen, ist aber Geschmackssache.
Hauptspeise:
Gebratenes Saiblingsfilet mit Rote Betesauce, Schwarzwurzelgemüse und Schwenkkartoffeln € 16,90.
Das schön angerichtete Fischfilet wurde vorgewärmten Teller wurden serviert. Balsamicokunstwerke sind noch nicht ganz ausgestorben.
Der Saibling kross auf der Haut gebraten, innen schön saftig. Kartoffeln und Schwarzwurzeln unverfälscht, pur und gut gegart, dennoch nicht langweilig und gut abgeschmeckt. Die Rote Betesauce unrundete die Speise, ging aber geschmacklich leider etwas unter. Ohne die Balsamicodeko wäre es vielleicht anders gewesen.
Frische Petersilie und eine kleine Backofentomate brachten noch etwas Farbe auf den Teller. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Service und Ambiente:
Wir haben uns auf Anhieb hier sehr wohl gefühlt. Das Restaurant ist wohl erst seit höchstens 1 Jahr eröffnet und wurde komplett renoviert. Viel Holz, auch an den Wänden, das strahlt Gemütlichkeit aus. Trotzdem ist das Ambiente schlicht und modern. Die Tische ohne Tischdecke, frischer Rosmarin statt Blumen auf dem Tisch. Das Besteck wird eingeschlagen in die Serviette gereicht. Alles ist sehr gepflegt, angenehme Beleuchtung. Der Stil hat uns gut gefallen.
Der überaus freundliche, aufmerksame und humorvolle Service hatte uns sehr gut gefallen. So reservierten wir gleich für den nächsten Abend für 3 Personen. Sonntag kam mein Bruder auch nach Hamburg. Berufsbedingt ist er einmal monatlich in Hamburg und kennt sich recht gut aus. Das Neumann’s hatte er noch gar nicht wahrgenommen.
Auch zu dritt hatten wir einen schönen Sonntag Abend. Vorspeisen: Nochmals der Spargelsalat und für mich gebackener Ziegenkäse, Babyblattspinat und Chutney. Mein Mann und ich wählten bei diesem Besuch Flammkuchen mit frischem Spargel, Ziegenfrischkäse, gerösteten Pinienkernen und Rucola. Mein Bruder das Wiener Schnitzel mit wunderbar krossen Bratkartoffeln und Gurkensalat (Bilder sind unten angefügt). Alles wieder sehr gut.
Auch unser moderner spitzig-mineralisch-fruchtiger Riesling „No Sex, Drugs & Rock’n Roll – just Riesling“ vom Weingut Bauer & Söhne aus Landau, € 24,00 / 0,75l.
In Neumanns Küche ist bestimmt oft Rock'n Roll... und weniger... Riesling :-)
Zugegeben: Ich habe nach dem Titel ausgewählt, auch wenn ich nicht so ganz dahinter stehe :-)
Nach ausführlicher Stadterkundung und kurzer Erfrischung im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen.
Das Neumann’s hatten wir vorher schon ins Auge gefasst und hatten Glück. Es war noch ein Tisch frei für uns. Schon am frühen Abend war das Restaurant gut besucht und später wohl komplett belegt. Selbst außen war wohl kaum ein Platz frei, jeder wollte raus bei diesem schönen Wetter.
Hier konnten wir vom Hotel zu Fuß hingehen, Parkplätze dürften gesucht und vielleicht gefunden werden.
Wir wurden... mehr lesen
4.0 stars -
"Ein Treffer im Stadtteil St. Georg" PetraIONach ausführlicher Stadterkundung und kurzer Erfrischung im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen.
Das Neumann’s hatten wir vorher schon ins Auge gefasst und hatten Glück. Es war noch ein Tisch frei für uns. Schon am frühen Abend war das Restaurant gut besucht und später wohl komplett belegt. Selbst außen war wohl kaum ein Platz frei, jeder wollte raus bei diesem schönen Wetter.
Hier konnten wir vom Hotel zu Fuß hingehen, Parkplätze dürften gesucht und vielleicht gefunden werden.
Wir wurden
Besucht am 21.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Tag 1, Samstag, in Hamburg. Unser zweiter, aber erstmals gemeinsamer Besuch der Hansestadt. Und wieder werden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.
Wir machen uns auf Richtung Hauptbahnhof und starten die Touritour mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Das Schöne: Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, sein eigenes Programm machen, dann wieder in den nächsten Bus einsteigen.
Am Rathaus steigen wir aus, irgendwann könnte man auch zu Mittag essen! Bei diesem Wetter ist natürlich die Hölle los, Außenalster kann man knicken.
Wenige Meter vom Trubel entfernt entdecken wir eine schöne Außenterrasse. Schöne Bestuhlung, nett dekoriert und reichlich Platz. Das Restaurant gehört zum Mariott Hotel.
Ein junger, sehr freundlich bemühter, Mann kümmert sich um den Außenservice.
Wir bestellen: 1 Mineralwasser San Pellegrino, 0,25 l, 3,70. Zum Wasserpreis hole ich nicht schon wieder aus. 1 Ratsherren-Pils, 0,3 l, € 3,90
Die Getränke werden flott serviert.
Auf der Hauptkarte werden wir auch schnell fündig:
Für meinen Mann: Hering Smørrebrød: Matjesfilet – Rote Bete - Apfel - Zwiebelringe – Honig-Senf-Sauce € 9,50
Für mich: Belugalinsen-Taler – Wildkräuter - Zupfsalat - Deichkäse-Crouton zu € 14,50
Nach angemessener Wartezeit wird serviert. Die Teller sind schön angerichtet.
Rustikales frisches Brot und Butter im Weckglas wird dazu gereicht.
Das Matjesgericht auf einem modernen Holzbrett, Butterbrotpapier unter gelegt. Das gut belegte Brot mit Salat, den Majesfilets, Granny-Smith-Spalten, Zwiebelringen, frisch gemahlenem Pfeffer. Alles schön frisch. Die rote Bete allerdings nicht auffindbar. Die Honig-Senf-Sauce wurde durch eine sehr zähe und fade Creme ersetzt, die hätte man besser weggelassen, hat mein Mann auch weitestgehend entfernt.
Den jungen Mann auf Bete und Sauce angesprochen – er wollte es an die Küche weitergeben. Ob es passiert ist? Keine Ahnung.
Meine Portion war auch in Ordnung. Schön marinierter Salat mit eßbarer Blüte dekoriert. Sieht nett aus, geschmacklich ist das Hornveilchen aber nun mal kein Aromaträger. Die Taler würde ich eher als vorbereiteten und aufgewärmten Muffin einordnen. Recht trocken und auch geschmacklich geht es besser, war aber okay. Dazu 2 krosse Weißbrotstücke mit dem Deichkäse überbacken. Deichkäse kenne ich nicht, der Käse war aber angenehm aromatisch und so die beste Zutat auf dem Teller.
Für einen kleinen Mittagstisch war das Essen okay, aber auch nicht mehr. Wir haben dort schön gesessen und wenn nicht eine Truppe junger Männer sich lautstark mit Bier und Vodka abgefüllt hätte, wären wir auch gerne noch etwas auf der schönen Terrasse sitzen geblieben.
Im Restaurant selbst waren wir nicht gewesen.
So zahlten wir und wurden nett verabschiedet.
Tag 1, Samstag, in Hamburg. Unser zweiter, aber erstmals gemeinsamer Besuch der Hansestadt. Und wieder werden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.
Wir machen uns auf Richtung Hauptbahnhof und starten die Touritour mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Das Schöne: Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, sein eigenes Programm machen, dann wieder in den nächsten Bus einsteigen.
Am Rathaus steigen wir aus, irgendwann könnte man auch zu Mittag essen! Bei diesem Wetter ist natürlich die Hölle los, Außenalster kann man knicken.
... mehr lesen
Cast Iron Grill im Marriott
Cast Iron Grill im Marriott€-€€€Restaurant, Steakhouse04035051735ABC-Straße 52, 20354 Hamburg
3.0 stars -
"Eine zentrale ruhige Ecke mit schönem Freisitz" PetraIOTag 1, Samstag, in Hamburg. Unser zweiter, aber erstmals gemeinsamer Besuch der Hansestadt. Und wieder werden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.
Wir machen uns auf Richtung Hauptbahnhof und starten die Touritour mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Das Schöne: Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, sein eigenes Programm machen, dann wieder in den nächsten Bus einsteigen.
Am Rathaus steigen wir aus, irgendwann könnte man auch zu Mittag essen! Bei diesem Wetter ist natürlich die Hölle los, Außenalster kann man knicken.
Geschrieben am 31.05.2016 2016-05-31| Aktualisiert am
31.05.2016
Besucht am 20.05.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 278 EUR
Endlich Urlaub! Damit verbunden das Weihnachtsgeschenk meines Bruders: 2 Tage Hamburg. Damit wir die Hansestadt samstags frühzeitig genießen können, planen wir die Anreise einen Tag früher. Dieser Zwischenstopp soll an der A7 liegen und möglichst nah an Hamburg. Natürlich wollen wir auch gut essen und gepflegt übernachten. Die Landkarte wird studiert, Burgwedel soll doch ein nettes Städtchen sein. Dann wird geschaut, was bei GastroGuide so zu finden ist. Ah ja! Kritikerfreund hbeermann war schon häufiger mit beruflichem Hintergrund hier. Die Homepage macht einen überzeugenden Eindruck. Online gebucht und gleich noch einen Tisch für 4 Personen zum Abendessen reserviert.
Warum für 4 Personen? Hbeermann habe ich gleich spontan angeschrieben. Wäre doch nett, wenn es zeitlich passt und man mal wieder der Internetanonymität trotzt und sich persönlich kennen lernt. Ich wagte es kaum zu hoffen, aber: Die Zusage kam schnell, mein Mann und ich freuten uns sehr auf den Abend.
hbeermann hat unseren Abend ja schon perfekt beschrieben. Mangels zuverlässigem Internet im Urlaub ziehe ich nun endlich nach.
Am frühen Abend kamen wir in dem schönen Städtchen an. Der Kokenhof liegt nur wenig entfernt von der Autobahn und ist schnell zu finden. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Das Haus ist für gehbehinderte geeignet.
Etwas vor der vereinbarten Zeit und sehr durstig gingen wir an die Hotelbar vor dem Restaurant. Dort bestellten wir gleich mal eine Flasche Mineralwasser (lieber hbeermann: Der Augenwinkel trügt, es war kein Hugo ;-) ).
Punkt 19.00 Uhr betraten hbeermanns das historische Fachwerkhaus. Herzliches Begrüßen folgte und wir wurden zu unserem reservierten und tadellos eingedecktem Tisch im gemütlichen Restaurant begleitet. Gestärkte Tischtücher, Servietten, Kerzchen, Blume… alles da. Die Tische stehen nicht zu eng, man muss also nicht zwangsläufig die Gespräche anderer Gäste mit anhören.
Der Innenhof ist auch wunderschön, leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt um draußen sitzen zu können.
Mit dem Aperitif waren wir uns schnell einig, die Vorliebe für Champagner meines „Kollegen“ ist mir selbstverständlich nicht entgangen. Also für und vier: Champagner Duval weiß zu je € 12,50. Dieser wurde prompt serviert, für meinen Geschmack hätte er noch einen Tick kühler sein dürfen.
Die Auswahl unserer Speisen zog sich etwas, wir hatten ja so viel zu erzählen. Die Servicedamen ertrugen es mit Fassung.
Das Weinbuch wurde gereicht. hbeermann, Autofahrer an diesem Abend, suchte uns 3 Nichtfahrern einen guten Wein aus, die sehr freundliche Servicedame unterstützte die Wahl sehr gut. Es durfte dann der trockene Riesling „Tesch unplugged“ vom Weingut Tesch aus Langenlonsheim / Nahe zu € 27,50 sein.Der Duft sehr fruchtig, angenehme Säure, leicht spritzig. Ein moderner Weißwein, ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sich in den letzten Jahren die Naheweine entwickelt haben. Dazu noch ein sehr fairer Preis.
Was ich mal wieder vom bestellten deutschen Mineralwasser nicht behaupten kann. Wir kommen schon wieder bei € 7,00 für 0,75 l an! Es ist ein L’eau San Souci! Schon der Klang dieses Namens, feinperlig zergeht er auf der Zunge. Aber „ohne Sorge“ ? Anfreunden kann ich mich mit diesem Wasserpreis nicht, auch wenn hier Ambiente und Speisen in den Rahmen passen.
Wasser ist für mich eine lebensnotwendige Grundversorgung, keinerlei Können ist zum Öffnen der Flasche erforderlich. Wir diskutieren über Mietpreisbremsen, warum nicht über Mineralwasserpreise?
Auf der Homepage (http://www.leausanssouci.com) wird der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan zitiert: „Der Zugang zu unbedenklichem Wasser ist ein menschliches Grundbedürfnis und daher ein grundlegendes Menschenrecht….“ Genau! Und einen Kühler hat unser Wasser auch nicht bekommen.
Dafür landete unser feiner Riesling nach dem Ein- und Nachschenken immer gleich wieder in seinem Eiswasserpool.
Die Wartezeit wurde überbrückt durch angeregte Gespräche und 2 Küchengrüße. Zunächst wurde ein Körbchen mit 3 Sorten frischem Brot, dazu Fleur de Sel, gutes Olivenöl und Kräuterfrischkäse gereicht und von der Servicedame angesagt.
Kurz darauf folgte das zweite Amuse. Ein hervorragendes Paprikasüppchen in der Espressotasse, Lachs-Sashimi, milder Wasabischaum und eine Bulgurnocke mit feinem Gemüse, gut abgeschmeckt mit Kreuzkümmel. Der Wasabischaum hätte nicht ganz so mild sein brauchen, die luftige Konsistenz war aber spitze.
Für meinen Mann seine Lieblingsvorspeise: Rindercarpaccio mit Pinienkernen und Parmesan € 12,50. Er war sehr zufrieden. Das hauchdünne Fleisch schön mariniert. Die gerösteten Pinienkerne gaben ein gutes Aroma und der geriebene Parmesan natürlich auch. Obenauf noch ein Rucolabouquet und frische Kräuter.
Ich entschied mich für den Spargelsalat mit Pesto zu € 12,00. Ein Träumchen! Bissfeste weiße und grüne Spargelstücke , Cocktailtomaten, Rucola. In zartcremigem Dressing. Pesto und Kresse rundeten das Gericht ab.
Vor den Hauptgängen gab es zur Überraschung noch eine Gaumenerfrischung. Ein Waldbeersorbet im Coctailglas, auf Wunsch aufgegossen mit Champagner. Da sagten wir nicht nein.
Die Hauptspeisen wurden für uns vier gemeinsam auf gut vorgewärmten Tellern serviert.
Seezungenfilets mit Limetten-Ingwerbutter und Kräuterpüree zu € 28,50 für meinen Mann. Die perfekt gebratenen Filets gebettet auf feinem Gemüse. Dazu Nocken des Kräuterpürees. Der Limettengeschmack sehr passend und stimmig.
Für mich gab es: Zweierlei Hummer, Spinat und Safrannudeln zu € 29,50. Ein sehr schön angerichteter Teller. Das Zweierlei: Im separaten Tellerchen ein Gratin. Hummerstückchen und Frühlingszwiebeln als Ragout mit Käse goldgelb überbacken. Daneben Hummerstücke pur auf Blattspinat. Die Safrannudeln entpuppten sich als feine und frische Linguine bester Qualität, obenauf eine Hummerschere. Ein leichtes Schäumchen noch dazu. Fein, fein, fein!
Zum Leidwesen von hbeermann hatten wir leider keinen Platz mehr für ein Dessert. Schade, dass er sich nicht doch eins gegönnt hat. Sicherlich wäre hier auch Ansprechendes präsentiert worden! Ein Espresso durfte es zum Abschluss noch sein. Hbeermann hatte nicht so viel davon, aber die gestärkte feine Stoffserviette (leider habe ich kein Foto von der Espressoschlacht). Entschädigend wirkten sich sicherlich die feinen Pralinen auf der Etagere aus.
Der Service war top und umsorgte uns sehr aufmerksam ohne in irgend einer Weise als störend empfunden zu werden. Speisen wurden angesagt, Nachschenken der Getränke, Nachfrage ob alles recht ist oder noch etwas gewünscht wird. Das hat Spaß gemacht.
Abschließend zum Kokenhof: Genächtigt haben wir auch sehr gut. Gepflegtes, gemütliches Zimmer mit reichlich Platz. Frühstücksbuffet war auch sehr üppig. Lediglich der Thermoskannenkaffee, den konnte ich nicht trinken.
Sag mir, wie Du schreibst, und ich sage Dir, wer Du bist! Wir hatten keinen Zweifel, dass wir uns gut verstehen. hbeermanns ging es ebenso. Nach den Saarschmeckers und Nolux kennen wir nun 3 GastroGuidekollegenpaare. Im September folgt ein 4. Kennenlernen. Soll mal keine sagen, das Internet sei anonym! Das Mannheimer Treffen am gleichen Wochenende hatten wir ja leider verpasst.
Wir hatten einen wunderschönen, gelungenen Abend. Leider war er viel zu kurz. Die Rechnung kam auf gemeinsamen Beleg, unkompliziert legten wir zusammen.
Wir begleiteten hbeermanns noch vor die Tür. Herzliches Verabschieden, Winke-Winke hinter dem klangvollen Kleinwagen. Hoffentlich gibt es die Gelegenheit des Wiedersehens!
Endlich Urlaub! Damit verbunden das Weihnachtsgeschenk meines Bruders: 2 Tage Hamburg. Damit wir die Hansestadt samstags frühzeitig genießen können, planen wir die Anreise einen Tag früher. Dieser Zwischenstopp soll an der A7 liegen und möglichst nah an Hamburg. Natürlich wollen wir auch gut essen und gepflegt übernachten. Die Landkarte wird studiert, Burgwedel soll doch ein nettes Städtchen sein. Dann wird geschaut, was bei GastroGuide so zu finden ist. Ah ja! Kritikerfreund hbeermann war schon häufiger mit beruflichem Hintergrund hier. Die... mehr lesen
Kokenkrug · Hotel Kokenhof
Kokenkrug · Hotel Kokenhof€-€€€Restaurant, Hotel051398030Isernhägener Str. 3, 30938 Burgwedel
4.5 stars -
"Ein absolut gelungener Urlaubsauftakt! Mit ebensolchem Kennenlernen!" PetraIOEndlich Urlaub! Damit verbunden das Weihnachtsgeschenk meines Bruders: 2 Tage Hamburg. Damit wir die Hansestadt samstags frühzeitig genießen können, planen wir die Anreise einen Tag früher. Dieser Zwischenstopp soll an der A7 liegen und möglichst nah an Hamburg. Natürlich wollen wir auch gut essen und gepflegt übernachten. Die Landkarte wird studiert, Burgwedel soll doch ein nettes Städtchen sein. Dann wird geschaut, was bei GastroGuide so zu finden ist. Ah ja! Kritikerfreund hbeermann war schon häufiger mit beruflichem Hintergrund hier. Die
Geschrieben am 19.05.2016 2016-05-19| Aktualisiert am
19.05.2016
Besucht am 12.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 48 EUR
Das Restaurant Lucky Luciano im Gebäude der Diskothek GRANADA eröffnete vor einigen Wochen.
Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es ohnehin schon.
Das Lucky Luciano machte uns schon vor Wochen mit einem Zeitungsartikel neugierig. Es klang alles sehr durchdacht und nach einem guten Konzept. Das Burgerfleisch (Hunsrücker Rinder) wird von unserem hiesigen Metzger Börstler bezogen, die Buns ebenfalls vom Bäcker unserer Stadt.
Wir betraten das Gebäude über die ausladenende Treppe. Ob es einen Eingang / Aufzug für Gehbehinderte gibt, habe ich nicht gesehen.
Rechts ab befindet sich der Eingang ins Restaurant. Hier war früher der Tanzsaal für die älteren Semester. Der erste Eindruck: Sehr stilvoll, fein, aber dunkel.
Service:
Wir werden nett begrüßt, dürfen uns einen Tisch aussuchen. Wir wählen einen 2er-Tisch.
Der Service wird von einem jungen und spritzigen Mädel und einem jungen Mann betrieben. Einheitlich schwarz gekleidet, mit rotem Lucky Luciano Schriftzug auf dem Oberteil.
Die Karten werden uns gereicht. Die Frage, ob wir gleich Getränke bestellen möchten oder erst in der Karte schauen möchten, war uns auch angenehm. Wir bestellten sofort eine Flasche Mineralwasser, unseren Wein suchten wir in Ruhe aus.
Beide sind sehr freundlich, können perfekt Auskunft geben und sind immer aufmerksam. Die junge Dame hilft uns bei der Wahl der Speisen sehr gut weiter. Bei den Dips konnten wir uns nicht so recht entscheiden. Prompt der Vorschlag, die Küche würde uns bestimmt eine Auswahl zum Testen reichen. Nett!
Die Speisen werden nach angenehmer Wartezeit serviert, Nachfrage ob alles recht ist, leere Gläser wurden sofort bemerkt. Ein Dessert angeboten. Zahlen prompt. So soll es sein!
Speisen und Getränke: Eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu…. € 7,00. In Worten: S I E B E N Euro!!!
Zum Glück entdeckte ich diesen Preis erst zu Hause, denn da wären mir vor Ort ein paar Worte eingefallen. Zum Vergleich: Im Parkhotel in Idar-Oberstein kostet 1 l San Pellegrino € 6,00.
Aus der schönen Weinauswahl entschieden wir uns für 2 trockene Grauburgunder, 0,25 l in schöner Karaffe gut gekühlt serviert, € 5,90.
Die Speisekarte ist übersichtlich und gut durchdacht. Überwiegend Burger verschiedener Geschmacksrichtungen und Beilagen. Aber auch Salate und ein paar andere Gerichte sind zu finden. Das reicht.
Den Metzger, der das Fleisch liefert, kenne ich. Daher sprang ich mal über meinen Schatten und bestellte einen Burger mit Fleisch. Es hätte aber auch eine fleischlose Alternative für mich gegeben. Einen Burger mit Halloumikäse, der hört sich auch gut an. Einen Burger mit Fisch gibt es (noch) nicht.
Online entdeckte ich einen Burger mit frischem Spargel, den gibt es eigentlich nur samstags. Der Koch ließ aber aus der Küche wissen: Spargel ist da und ich kann den „Saisonburger“ bestellen. Einen Preis hierzu hatte ich nicht, abgerechnet mit € 12,60 empfand ich als gerechtfertigt.
Dazu hausgemachte Pommes Frites aus Süßkartoffeln € 4,10. Ich hatte Bedenken, dass Süßkartoffelpommes nicht knusprig werden, die Servicedame traute es dem Koch allerdings zu.
Min Mann entschied sich für den Jack Diamond Burger: Sesam Bun, 180g Patty, Cheddar, Tomate, Gewürzgurke, Romanasalat, homemade Ketchup zu € 9,20.
Dazu hausgemachte Chips am Spieß zu € 3,80.
Der Gargrad wurde abgefragt. Für uns beide bitte medium.
Wider Erwarten wird gleich nach der Aufnahme der Speisen ein Küchengruß serviert. Einige Scheiben frisches Bauernbrot, gutes Olivenöl wurde aus einem Kännchen auf einen flachen Teller gegeben und ein Schälchen grobes Meersalz dazu gereicht. Schlichtes kann wunderbar sein!
Unsere Burger wurden zeitgleich auf gewärmten Schiefertafeln serviert. Tolle Optik. Allerdings ist das Schneiden auf Schiefer schon gewöhnungsbedürftig und man versucht, die kratzenden Geräusche zu vermeiden.
Mein Burger aufgeklappt – gut mitgedacht in der Küche! Auf dem Deckel des Buns frischer Serranoschinken, die andere Seite belegt mit Salat, Tomate, Rinderpatty. Obenauf Spargelspitzen mit etwas Hollandaise.
Der Burger meines Mannes klassisch mit geschlossenem Deckel. Daneben die frittierten Spiralkartoffeln angerichtet.
Zur Auswahl standen uns dann noch 5 kleine Dippschälchen.
Los geht´s. Das Fleisch sehr gut gewürzt. Meines leider fast durch. Könnte daran liegen, dass mein Patty dünner war. Wohl auf Grund des zusätzlichen Spargels.
Bei meinem Mann war der Garpunkt etwas besser getroffen.
Mit unseren Burgern waren wir beide zufrieden. Die Kartoffelbeilagen konnten leider beide nicht punkten. Die Spiral-Zwirbel-Kartoffeln zwar optisch schön und mal was anderes. Allerdings genau so wenig knusprig und zu fettig. Wie die Süßkartoffelpommes, serviert in Papiertüte, die ich zum Großteil nicht gegessen habe.
Die Dips dazu ok, wenn sie aber wirklich hausgemacht waren, hätte ich größere geschmackliche Unterschiede und in der Zusammensetzung mehr Kreativität erhofft. Wird vielleicht noch.
Ambiente:
Sehr gelungen. Rot, grau und schwarz sind die vorherrschenden Farben. Ich denke, die Fotos sprechen für sich. Obwohl die Fotos auf Grund der gedämpften Beleuchtung nicht so gut geworden sind. Und da sind wir beim Hauptpunkt: Das Lucky Luciano kann ich mir in den Wintermonaten gut vorstellen, wenn es draußen sowieso dunkel ist. Nun saßen wir hier aber, und draußen war es noch schön hell. Kein Fenster – kein natürliches Licht. Der Wohlfühlfaktor kam auf Grund dessen nicht bei uns auf.
Die Tische waren fast alle komplett und sehr schön eingedeckt. Abwechselungsreiche Bestuhlung, Tische und Beleuchtung. Hier kommt keine Langeweile auf. Frische Blumen fehlen eben so wenig wie Gangsterbilder an der Wand.
Wie das Restaurant sind auch die Toiletten neu renoviert und sehr sauber. Frotteehandtücher liegen am Waschtisch für die Gäste bereit.
Unser nächster Besuch dann, wenn es schön warm ist. Außen gibt es Sitzplätze (die wir noch nicht gesehen haben) oder im Winter.
Fazit: Mal was anderes in Idar-Oberstein. Die Plakatwerbung ist in der ganzen Stadt verteilt, sie kapiert nur leider niemand. Wir erzählten einigen Leuten wo wir essen waren. Keiner hatte von der Eröffnung gehört, die Plakate aber gesehen und nicht verstanden, dass es ein Restaurant ist.
Ambiente eigentlich 5*, aber aufgrund der fehlenden Fenster für mich nur 4*
Preis / Leistung wird insbesondere durch den Mineralwasserpreis stark gedämpft. € 7,00 in Idar-Oberstein, Jahr 2016, geht überhaupt nicht!
Das Restaurant Lucky Luciano im Gebäude der Diskothek GRANADA eröffnete vor einigen Wochen.
Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es... mehr lesen
3.5 stars -
"Untertitel des Restaurants: Fine Dining – Ja, das kann man hier! Kleine Schwächen sind sicherlich zu meistern." PetraIODas Restaurant Lucky Luciano im Gebäude der Diskothek GRANADA eröffnete vor einigen Wochen.
Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es
Geschrieben am 16.05.2016 2016-05-16| Aktualisiert am
16.05.2016
Ein richtig heißer Tag Anfang Mai, unseren Spaziergang durch das schöne Saarburg haben wir beendet.
Der Hauptgastronomieplatz in Saarburg weißt heute eine unglaubliche Bevölkerungsdichte auf. Heute klingelt die Kasse der Lokale, und zum Feierabend werden die Servicekräfte wohl nur noch die Füße hoch legen.
Wir entdecken noch einen kleinen freien Tisch vor dem Café. Im Blick haben wir hier fast die gesamte Gastronomie rund um das Flüsschen Leuk in der Mitte des schönen Platzes.
Ein junger Mitarbeiter reicht uns die Karten. Wir sind beide keine Freunde überdekorierter Eisbecher. Gutes Eis wird oft mit irgendeiner übersüßten (Fertig)Soße misshandelt. Zum Glück kann man sich sein Eis auch selbst zusammenstellen.
Der elektronische „Block“ nimmt auf:
1 kleines Mineralwasser
2 Bällchen Eis (meine Lieblingsorten Joghurt natur und Malaga) für mich.
Pistazie, Vanille, Mocca, Walnuss, Sahne für meinen Süßen!
Das Wasser kommt vorab. Unser Eis im Glasbecher mit Knusperwaffel kurze Zeit später!
Alle Sorten schmecken uns sehr gut und wir genießen die letzten Sonnenstrahlen.
Schöner gepflegter Caféhausstil im innern, gar nicht so klein wie ich erwartet hatte. Toiletten ebenerdig und ohne Beanstandung.
Zum Bezahlen ist der Service auch wieder schnell zur Stelle. Mit € 11,00 sind wir dabei.
Ein richtig heißer Tag Anfang Mai, unseren Spaziergang durch das schöne Saarburg haben wir beendet.
Der Hauptgastronomieplatz in Saarburg weißt heute eine unglaubliche Bevölkerungsdichte auf. Heute klingelt die Kasse der Lokale, und zum Feierabend werden die Servicekräfte wohl nur noch die Füße hoch legen.
Wir entdecken noch einen kleinen freien Tisch vor dem Café. Im Blick haben wir hier fast die gesamte Gastronomie rund um das Flüsschen Leuk in der Mitte des schönen Platzes.
Ein junger Mitarbeiter reicht uns die Karten. Wir sind... mehr lesen
4.0 stars -
"Nettes Eiscafé in Saarburgs Herzen" PetraIOEin richtig heißer Tag Anfang Mai, unseren Spaziergang durch das schöne Saarburg haben wir beendet.
Der Hauptgastronomieplatz in Saarburg weißt heute eine unglaubliche Bevölkerungsdichte auf. Heute klingelt die Kasse der Lokale, und zum Feierabend werden die Servicekräfte wohl nur noch die Füße hoch legen.
Wir entdecken noch einen kleinen freien Tisch vor dem Café. Im Blick haben wir hier fast die gesamte Gastronomie rund um das Flüsschen Leuk in der Mitte des schönen Platzes.
Ein junger Mitarbeiter reicht uns die Karten. Wir sind
Geschrieben am 11.05.2016 2016-05-11| Aktualisiert am
11.05.2016
Besucht am 03.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Ein Termin in der Nähe von Köln zog sich angenehm. Kein Problem, aber zur späten Mittagszeit, machte sich doch ein Geräusch aus der Körpermitte bemerkbar.
Wo gibt es durchgehende Küche? Die bekannten Burger- und Imbissketten kommen nun wirklich nicht in Frage. Meine ortskundige Begleitung hat was im Sinn, wir sind mit 2 Autos unterwegs, ich fahre hinterher.
Meine Herren! Wohin geht die Fahrt? Immer mehr ins Kölner Zentrum. Ich kenne mich hier gar nicht aus, kenne das Ziel nicht, hoffentlich machen die Ampeln mit (1 x dunkelrosa ist dabei). Schilder: Zentrum, Kölner Dom… und schwupp… ich fahre hinterher in die Untertage-Karossen-Lager. Perfekt!
Über die Treppe hinauf kommen wir am Heumarkt raus. Das Rechteck bietet wohl in fast jedem Haus Gastronomie.
Vorgeschlagen wird das XII Apostel, von außen gepflegt, aber nicht mit „wow“.
Wir betreten das Restaurant und mir rutsch ein deutliches „wow“ heraus! Eine tolle Atmoshäre! Sehr groß, trotzdem gemütlich, viel Holz, angenehme Beleuchtung, schöne Bodenfliesen und Deckenmalerei. So ein bisschen erinnert es mich an den moriden Charme Kubas Hotel Nacional.
Ambiente 5* sind hier emotionsvoll gegeben.
An der imposanten Theke am Eingang werden wir freundlich begrüßt und durchgewunken. Einen Tisch am Fenster können wir uns aussuchen.
Hinsetzen, durchatmen, freuen. Der freundliche Herr im Service reicht uns die Wochenkarte, die ist sehr schön zusammengestellt.
1 Flasche Mineralwasser, 0.75 l, bestellen wir gerne sofort.
Dies wird auch gleich und gut gekühlt serviert.
Dazu ein Körbchen frisches Baguette mit… nix. Das war wirklich schade. Wenn schon ein kleiner Gruß, warum nicht etwas gutes Olivenöl, ein Quark, Frischkäse… muss ja nicht viel kosten. Das Baguette wirklich fein, aber 1 Scheibe reicht ohne Aufstrich. Und viele Scheiben gehen einfach zurück… das kostet ungenutzt mehr und tut mir leid.
2 DIN-A-4- Karten mit schönen Speisen liegen vor uns. Die Wochen-Mittagskarte und die Tages-Wochenkarte. Hier wird man fündig.
Trotzdem: So ein großes Restaurant? Um uns herum entdecken wir bei anderen Gästen wunderschöne luftige Pizzen, der Belag ist aber auf unserer Karte nicht zu entdecken.
Der aufmerksame Service ist gleich wieder zur Stelle.
Meine Begleitung wählt: Penne in Bärlauchpesto mit Rinderstreifen und geschmorte Tomaten zu € 14,90 von der Tageskarte.
Ich entscheide mich, obwohl die Pizzen…. doch für die Spaghetti mit Bärlauchpesto mit geschmorten Tomaten und Pinienkernen von der Mittagskarte zu € 8,95.
Für die weitere Rückfahrt hatte ich einfach Bedenken, dass so eine wunderbare Pizza den Schlafmodus auf der Autobahn einläutet.
Des Rätsels Lösung für die Speisenauswahl: Wir sind vollkommen blind. Vor uns, am eingedeckten Tisch, liegt eine „Apostel-Tageszeitung“.
Im angeregten Gespräch blicken wir beide nicht, dass die Zeitung die ausführliche und tolle Speisekarte beinhaltet und zudem viel Interessantes über das Restaurant berichtet! Selbst schuld :-)
Wir bleiben bei unserer Wahl und schreiben uns mehr Aufmerksamkeit auf das Wesentliche (gut essen) hinter die gastro(un)erfahrenen Löffel!
Die 2 ähnlichen Gerichte werden nach sehr kurzer Wartezeit serviert. Hier ist man auf Berufstätige eingerichtet.
Auch wir hatten leider nicht zu viel Zeit, nahmen uns aber die Zeit, das gut zubereitete Essen in Ruhe zu verspeisen.
Meine Begleitung so zufrieden wie ich. Die Pasta auf den Punkt, die Rinderstreifen auch saftig und zart. Für mich hätte der Pasta etwas Schärfe gefehlt, aber hierzu stand die Pfeffermühle am Tisch bereit (Chili hätte mir besser gefallen). An den gerösteten Pinienkernen meines Gerichtes wurde nicht gegeizt und das Nussaroma ist einfach gut.
Frischer Käse aus der Hobelmühle stehlt uns auch bereit.
Mein Gericht habe ich auch bestellt, um mich selbst zu testen. Es fließt selbstverständlich nicht in die Bewertung ein, aber mein Bärlauchpesto ist besser. Aber dieser Bärlauch kommt auch aus unserem Garten und ich liebe ihn.
Rundum hat es uns bei einem sehr entspannten Mittagslunch sehr gut gefallen. Die Undercover-Tageszeitung-Speisekarte habe ich mitgenommen. Ins Auge gefasst sind eine Übernachtung im Haus und Wahl des Abendessens aus der kompletten Karte. Denn jetzt weiß ich: Hier muss man die Augen offen halten und die Zeitung lesen! Es hat mir gut gefallen!
Gute Küche – freundlicher, aufmerksamer Service – alles gepflegt und sauber, bis zu den Toiletten treppabwärts.
Köln habe ich zuletzt vor ca. 30 Jahren besucht. Es hat mich wieder sehr überzeugt (ich verrate jetzt nicht, dass ich gebürtige Ratinger/Düsseldorferin bin, eigentlich wolle ich mir ein Alt bestellen... könnte aber dann wohl nicht mehr schreiben.)
Ein Termin in der Nähe von Köln zog sich angenehm. Kein Problem, aber zur späten Mittagszeit, machte sich doch ein Geräusch aus der Körpermitte bemerkbar.
Wo gibt es durchgehende Küche? Die bekannten Burger- und Imbissketten kommen nun wirklich nicht in Frage. Meine ortskundige Begleitung hat was im Sinn, wir sind mit 2 Autos unterwegs, ich fahre hinterher.
Meine Herren! Wohin geht die Fahrt? Immer mehr ins Kölner Zentrum. Ich kenne mich hier gar nicht aus, kenne das Ziel nicht, hoffentlich machen... mehr lesen
4.0 stars -
"Gelungenes Mittagsmahl am Heumarkt" PetraIO
Ein Termin in der Nähe von Köln zog sich angenehm. Kein Problem, aber zur späten Mittagszeit, machte sich doch ein Geräusch aus der Körpermitte bemerkbar.
Wo gibt es durchgehende Küche? Die bekannten Burger- und Imbissketten kommen nun wirklich nicht in Frage. Meine ortskundige Begleitung hat was im Sinn, wir sind mit 2 Autos unterwegs, ich fahre hinterher.
Meine Herren! Wohin geht die Fahrt? Immer mehr ins Kölner Zentrum. Ich kenne mich hier gar nicht aus, kenne das Ziel nicht, hoffentlich machen
Auf unserer Tour durchs Dahner Felsenland kamen wir am Hotel Felsentor vorbei.
Dieses Hotel hatten wir auch im Internet (schöne Homepage!) bei der Suche nach einer Unterkunft gesehen.
Es war gerade beste Kaffeezeit, also bremsen, parken vor dem Hotel und herein spaziert.
Ein junger Mann an der Rezeption begrüßte uns freundlich und wies uns den Weg links in den „Krämerladen mit Omas Küche“. Herrlich! Nicht so ein hipper moderner Laden, so wie es sie überall gibt.
Das zur rechten Seite gelegene Restaurant ist noch geschlossen, sieht aber auch sehr einladend aus. Die Tische schon sauber eingedeckt.
Die Zeit scheint im Krämerladen um die Jahrhundertwende stehen geblieben zu sein. Omas Blümchen-Goldrand-Geschirr, Sammeltassen, Tafelsilber, Spitzendeckchen, die passenden Möbel inklusive Küchenschrank und Herd fehlt natürlich auch nicht.
Wir nehmen am Fenster mit Holzbank und dicken Kissen Platz.
Die Café-Karte liegt aus und man erfährt so Einiges nebenher. Zum Beispiel, dass man das ausgestelle Geschirr, Besteck, Marmeladen, Wurst etc. im Laden kaufen kann.
Wir dürfen in Ruhe schmökern und der Herr im Service ist gleich wieder zur Stelle.
Mein Mann entscheidet sich für den Windbeutel zu € 3,80. Laut Karte mit gefüllt mit Kirschen und Sahne. Es folgt der Hinweis, dass es heute auf Wunsch auch frische Erdbeeren gibt. Also dann: Bitte mit frischen Erdbeeren. Dazu ein Kännchen Kaffee, € 4,20.
Ich bin noch nicht hungrig, muss nicht fahren. Also für mich ein Glas sehr guten trockenen Grauburgunder auf Empfehlung des Mitarbeiters zu € 3,80 / 0,25 l.
Ein Träumchen von Windbeutel wird serviert. Frisch gefüllt, der Brandteig locker, luftig. Innen Erdbeeren und Sahne. Der Chef ist nicht nur Koch, sondern auch gelernter Konditor. Ohne Zweifel. Mein Mann sagte, dies sei sicherlich der beste Windbeutel den er je geniessen durfte (... und es waren schon viele :-).
Langweilig wird es uns nicht. Es gibt viel zu entdecken mit den vielen Altertümchen in Omas Stube.
In Omas Küche gibt Regionales und fast Vergessenes.
Auf der Karte: Grumbeerpannekiechl, Griesknepp, Gäälrieweschdambes, Majorangrumbeere, Sauerbroode, Läwwerknepp... Man darf sich sogar mit Voranmeldung was wünschen.
Salate, Rustikales (der Saumagen wurde auf einem internationalen Saumagenwettbewerb 2 x ausgezeichnet) und Suppen fehlen nicht.
Die Speisekarte des Restaurants ist gehobener, einfalls- und abwechselungsreich und lässt sich durchaus sehen. Außen gibt es noch einen schönen Biergarten.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Die Chefin grüßte auch noch kurz und herzlich.
Das Felsentor merken wir uns!
Auf unserer Tour durchs Dahner Felsenland kamen wir am Hotel Felsentor vorbei.
Dieses Hotel hatten wir auch im Internet (schöne Homepage!) bei der Suche nach einer Unterkunft gesehen.
Es war gerade beste Kaffeezeit, also bremsen, parken vor dem Hotel und herein spaziert.
Ein junger Mann an der Rezeption begrüßte uns freundlich und wies uns den Weg links in den „Krämerladen mit Omas Küche“. Herrlich! Nicht so ein hipper moderner Laden, so wie es sie überall gibt.
Das zur rechten Seite gelegene Restaurant... mehr lesen
4.5 stars -
"Schönes Hotel-Restaurant mit Flair und 1A Windbeid‘l" PetraIOAuf unserer Tour durchs Dahner Felsenland kamen wir am Hotel Felsentor vorbei.
Dieses Hotel hatten wir auch im Internet (schöne Homepage!) bei der Suche nach einer Unterkunft gesehen.
Es war gerade beste Kaffeezeit, also bremsen, parken vor dem Hotel und herein spaziert.
Ein junger Mann an der Rezeption begrüßte uns freundlich und wies uns den Weg links in den „Krämerladen mit Omas Küche“. Herrlich! Nicht so ein hipper moderner Laden, so wie es sie überall gibt.
Das zur rechten Seite gelegene Restaurant
Geschrieben am 02.05.2016 2016-05-02| Aktualisiert am
02.05.2016
… und da diese Woche ein Ausflug ins schöne Trier ansteht, habe ich doch schnell mal
die aktuelle Online-Speisekarte gecheckt. Gut gemacht!
Der Appetit verging mir sehr schnell, als ich auf der wechselnden Karte (was ich immer toll in der Gastronomie finde)
FROSCHSCHENKEL
und GÄNSESTOPFLEBER
entdecke. Da würde mir schon schlecht, wenn es am Nebentisch serviert wird.
Hier einige kurze Information des BUND (http://www.bund-rvso.de/froschschenkel.html):
Da in Europa die meisten Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz stehen, wird der enorme Bedarf an Froschschenkeln insbesondere durch Importe aus Asien bedient.
Bei der "Froschschenkel-Ernte" werden den Fröschen zumeist am Fangort die Hinterextremitäten bei lebendigem Leib vom Körper getrennt. Die Mehrzahl der importierten Froschschenkel stammt immer noch aus Wildfängen. Dies reduziert die bedrohte Tierart und erhöht gleichzeitig das Malariarisiko in den Fanggebieten. Gegen die Ausbreitung dieser Infektionskrankheit helfen vor allem Frösche. Das Essen von Froschschenkeln ist also nicht nur Tierquälerei, es gefährdet auch Menschenleben.
Viele der in Deutschland verzehrten Froschschenkel wurden zur Haltbarmachung radioaktiv bestrahlt, informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).
Vielen Restaurantbesitzern, die diese makabere "Delikatesse" anbieten, und den meisten Froschschenkelessern sind diese wichtigen Zusammenhänge nicht bekannt.
Als Gast sollte man den Restaurantbesitzer fragen: · Aus welchem Ursprungsland stammen diese? · Können Sie durch Zertifikate nachweisen, dass die Froschschenkel nicht tierquälerisch "produziert" wurden? · Können Sie durch Zertifikate nachweisen, dass die Froschschenkel nicht radioaktiv bestrahlt wurden?
Die „Produktionsmethoden“ für Gänsestopfleber sind sicherlich hinreichend bekannt. In Deutschland darf sie nicht produziert, aber importiert und verkauft werden.
Bei mir scheiden gehobene Restaurants aufgrund dieser, leider immer häufiger zu findenden, „Speisen“ aus.
Muss man wirklich alles vermarkten?
Auch wenn diese Speisen bestellt werden: Die Dunkelziffer derer, die gerade deshalb nicht kommen, ist vielleicht ( und hoffentlich) höher!
… und da diese Woche ein Ausflug ins schöne Trier ansteht, habe ich doch schnell mal
die aktuelle Online-Speisekarte gecheckt. Gut gemacht!
Der Appetit verging mir sehr schnell, als ich auf der wechselnden Karte (was ich immer toll in der Gastronomie finde)
FROSCHSCHENKEL
und
GÄNSESTOPFLEBER
entdecke. Da würde mir schon schlecht, wenn es am Nebentisch serviert wird.
Hier einige kurze Information des BUND (http://www.bund-rvso.de/froschschenkel.html):
Da in Europa die meisten Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz... mehr lesen
à la minute
à la minute€-€€€Restaurant0651 6502285Leoplatz 1, 54290 Trier
stars -
"Hier wollte ich eigentlich schon lange mal speisen…" PetraIO… und da diese Woche ein Ausflug ins schöne Trier ansteht, habe ich doch schnell mal
die aktuelle Online-Speisekarte gecheckt. Gut gemacht!
Der Appetit verging mir sehr schnell, als ich auf der wechselnden Karte (was ich immer toll in der Gastronomie finde)
FROSCHSCHENKEL
und
GÄNSESTOPFLEBER
entdecke. Da würde mir schon schlecht, wenn es am Nebentisch serviert wird.
Hier einige kurze Information des BUND (http://www.bund-rvso.de/froschschenkel.html):
Da in Europa die meisten Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz
Geschrieben am 24.04.2016 2016-04-24| Aktualisiert am
24.04.2016
Besucht am 09.04.2016
Zur Kaffeezeit in Klingenmünster fiel uns das schöne Fachwerkhaus sofort ins Auge. Einen Parkplatz fanden wir auch schräg gegenüber.
Das Café Rosinchen machte einen guten Eindruck, also hinein. Wir betreten das Café und stehen sofort vor der Theke und der Kuchen- und Tortenauswahl. Kleine herzhafte Gerichte gibt es auch.
Klein und gemütlich ist es hier. Und wir sind froh, einen Tisch zu bekommen. Antike Eichenmöbel passen gut in das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Schöne Beleuchtung, alles sehr gepflegt und sauber, auch die Toiletten.
Leider zu spät entdecken wir den geschützten und gemütlich dekorierten Innenhof. Hier hätten wir sicherlich auch gut sitzen können. Bei kühlen Temperaturen geschützt, bei Hitze sicherlich schattig und angenehm kühl.
Wohl die Chefin nimmt sehr freundlich die Bestellung auf. Sie hat alle Hände voll zu tun. Viele Gäste haben wohl vorbestellt und holen ihre Leckereien an der Theke ab.
1 Tasse Kaffee zu € 1,90. Dazu ein aus der Theke ausgesuchtes Stück Käsekuchen mit Aprikose obenauf zu € 2,50.
Am Kaffee gab es nicht zu bemängeln, der Kuchen frisch und saftig. Der Mürbeteigboden schön fest und nicht durchgeweicht.
Ich entdecke an der handbeschriebenen Wandtafel die vegetarische Gemüsequiche mit Salatgarnitur zu € 4,90. Eine trockene Rieslingschorle dazu, € 2,00.
Die Quiche dauert verständlicher Weise ein paar Minuten länger. Schön warm und gebräunt wird sie mit knackiger Salatgarnitur serviert. Sehr lecker, allerdings wäre mir hier als Boden ein Mürbeteig lieber gewesen wäre. Hier bestand der Boden aus Blätterteig. Ist natürlich Geschmackssache. Die Salatgarnitur ergänzt mit Gurke, Tomate, Karottenraspel, Radieschen und einem leichten Dressing. Ich war zufrieden mit meinem späten Mittagssnack.
Zwischenzeitlich schwebte eine frische Hennchen-Jennchen-Torte an uns vorüber… Hammer! Das ist so ziemlich die einzige Torte, die mich wirklich lockt.
Wenn wir nochmal nach Klingenmünster kommen, sind wir wieder hier. Und dann frage ich zuerst, ob es die Hännchen-Jännchen gibt!!!
Zur Kaffeezeit in Klingenmünster fiel uns das schöne Fachwerkhaus sofort ins Auge. Einen Parkplatz fanden wir auch schräg gegenüber.
Das Café Rosinchen machte einen guten Eindruck, also hinein. Wir betreten das Café und stehen sofort vor der Theke und der Kuchen- und Tortenauswahl. Kleine herzhafte Gerichte gibt es auch.
Klein und gemütlich ist es hier. Und wir sind froh, einen Tisch zu bekommen. Antike Eichenmöbel passen gut in das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Schöne Beleuchtung, alles sehr gepflegt und sauber,... mehr lesen
4.0 stars -
"Schönes Café mit hausgemachten Kuchen, Torten und Leckereien" PetraIO
Zur Kaffeezeit in Klingenmünster fiel uns das schöne Fachwerkhaus sofort ins Auge. Einen Parkplatz fanden wir auch schräg gegenüber.
Das Café Rosinchen machte einen guten Eindruck, also hinein. Wir betreten das Café und stehen sofort vor der Theke und der Kuchen- und Tortenauswahl. Kleine herzhafte Gerichte gibt es auch.
Klein und gemütlich ist es hier. Und wir sind froh, einen Tisch zu bekommen. Antike Eichenmöbel passen gut in das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Schöne Beleuchtung, alles sehr gepflegt und sauber,
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut. Es war Zollhaus und auch Brandwache. Seit 2004 beherbergt es das Cafe Fleetschlösschen. Schön, das es das rote "schnuckelige" Backsteinhaus noch gibt und es den Krieg, wenn auch leicht verwundet, überstanden hat.
Auf den Außentischen ist der Hinweis angebracht, man möge bitte an der Theke bestellen. Also betreten das kleine Haus. Innen ist viel ursprüngliches enthalten, dekoriert ist es überraschend modern. Eine verzierte Eisenwendeltreppe, sicherlich das Original, führt nach oben. Hier befinden sich die rustikalen, aber sauberen, Toiletten.
Zwei junge Servicemitarbeiter an der Theke begrüßen uns nett.
Gegen den Durst bestellen wir Rhabarberschorle, Mineralwasser, Apfelsaftschorle und einen Kaffee. Hungrig sind wir nach reichlichem Frühstück noch nicht, aber die Theke sieht sehr appetitlich aus.
Bei dem herrlichen Wetter nehmen wir aber vor dem Haus Platz. Mit frischen Blumen sind die Tische dekoriert.
Die Getränke werden sofort serviert, wir fühlen uns wohl.
Das Fleetschlösschen bietet Frühstück, Mittagsimbiss (Majesbrötchen), Kaffee und Kuchen.Für geschlossene Feiern man das Fleetschlösschen mieten.