Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939408x gelesen 16265x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 17.09.2015 2015-09-17| Aktualisiert am
17.09.2015
Besucht am 12.09.2015
Diese Kritik mit herzlichen Gruß an Simone bwz. „Mone“– immer dankbar für einen guten Gastrotipp!
Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im „El Greco“ schmeckt es dir!
Meine Aussage seit Jahren: „Griechisch ist nicht mein Ding“. Die Bekehrung und innerliche Einkehr nahm also ihren Lauf…
Die telefonische Tischreservierung übernahm ich – sehr freundlich, der Herr am Ende der Leitung!
Service:
Mein Mann und ich trafen wenige Minuten vor den Saarschmeckers ein. Freundliche Begrüßung durch den Chef. Er brachte uns in den hellen halbrunden hellen Raum und wies auf den reservierten Tisch.
Er war aufmerksam und sehr freundlich. Wir bestellten schon einmal 1 Flasche Mineralwasser und stöberten in der Karte bis zum Eintreffen der Saarschmeckers.
Wir wurden den gesamten Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Der Chef des Hauses wurde von weiblichen Mitarbeiterinnen unterstützt.
Schnell füllte sich das Restaurant – schön und ein gutes Zeichen. Lediglich das Abräumen der Teller nach dem Hauptgang ließ etwas auf sich warten. Dies war wohl die Zeit, an dem die meisten Gäste eintrafen.
Da wir ja noch ein „Event“ hatten, zahlten wir bereits kurz nach 19.00 Uhr. Hier eine überaus positive Abwicklung: Kurz die Aufteilung unserer „Zeche“ abgefragt, bekamen beide Paare einen getrennt gedruckten Kassenbeleg ausgehändigt.
Speisen und Getränke:
Erst mal eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,40.
Ich wählte aus der Getränkekarte den einzigen trockenen Weißwein: Kleoni (die Schwester der ägyptischen Kleopatra? Die macht mich vielleicht schöner , jünger und aparter?) Also eine Karaffe 0,25 l zu € 3,50 bestellt und… der war besser als mancher Wein beim Standarditaliener. Zu meiner Optik: Leider meine glatte Fehlinterpretation oder ich hätte mehr trinken müssen!
Mein Mann ganz mutig: „Retsina ist doch typisch griechisch!“ Ebenfalls eine Karaffe 0,25 l zu € 3,50 bestellt. Es ist schon ein ganz anderer Geschmack, dieser geharzte Wein. Aber in diesem Fall unseres seltenen griechischen Essens passend und mal was anderes. Nächstes Mal nehme ich auch Retsina!
Gruß aus der Küche erfolgte als obligatorischer Ouzo. Der war von der Sorte "für Freunde".
Vor fast 15 Jahren, mit meiner besten Freundin auf Rhodos, wies die Bedienung auch auf die heilende Ouzo-Wirkung hin: "Ouzo hilft gegen Allem"... nach 3 weiteren Ouzo der nächste Ratschlag "Zu viel Ouzo machen dicken Kopf an nächsten Morgen". Wir versicherten ihr, dass wir Pfälzer Mädels das vertragen! Ja, die Jahre vergehen.
Zurück nach Birkenfeld:
Bei den Vorspeisen tat ich mir sehr schwer. Alle kalten Vorspeisen fleischlos – mein el dorado!
Ohne „griechisch“-Erfahrung liebäugelte ich mit der Fischrogencreme Taramas, davon habe ich schon bei unserem Ranking-Griechen-Experte gelesen. Besann mich aber eines Besseren. Wenn schon griechisch, dann die volle Dosis:
Gemischte Vorspeise mit Tzaziki, Taramas, Dolmadakia, Tirosalata, Calamares Salat, Oliven und Peperoni zu € 8,20. Meine Mitstreiter versicherten mir vor der Bestellung, mir zu helfen (die wollten nur schnorren!) .
Die servierte Platte war liebevoll angerichtet (s. Foto) und geschmacklich richtig fein! Am wenigsten hat mich Taramas überzeugt, da war wenig Geschmack zu spüren oder ich hatte eine falsche Vorstellung. Gut, daß ich dies nicht als einzelne Vorspeise wählte. Die zarten Calamares und Triosalata (pikante Schafskäsecreme) haben mir am Besten geschmeckt. Dazu wurde frisches Baguette serviert. Eine üppige Vorspeise und ich war den Helfern dankbar.
Mein Mann wählte das Knoblauchbrot zu € 3,80. 5 Scheiben, ähnlich Bruchetta. Leider schon etwas angeweicht aber auch gut.
Die Hauptspeisen:
Meine Wahl: Die Fischplatte mit Seezungenfilet, 2 Scampi (mal eine deutliche Ansage) und Calamaresringe. Dazu hausgemacher Remouladensauce, Salat und Reis zu € 16,20. Den Beilagensalat tausche ich auf erfahrenen Rat der Saarschmeckerin in den griechischen Bauernsalat. Kein Problem, die geringe Differenz von € 1,60 wurde auf dem Kassenbeleg ausgewiesen.
Alles hat richtig gut geschmeckt. Heiß serviert, schön angerichtet. Die hausgemachte Remoulade wirklich hausgemacht, Fisch / Meeresfrüchte saftig und zart. Das feine Fischfilet versteckte sich unter Calamares und Scampi - keine Chance, ich habe es gefunden! Dazu gewürzter Tomatenreis. Der Bauernsalat mit frischen Zutaten und gut abgeschmecktem Essig-Öl-Dressing.
Mein Mann nahm die Scampi mit Pommes frites und Beilagensalat zu € 17,90. Auch er sehr zufrieden mit seiner Wahl.
Der Beilagensalat mit leichtem Joghurtdressing.
Mit unseren Speisen wurden Teller für die Abfälle und Zitronentücher zum Reinigen der Finger gereicht.
Positiv auch: Auf der Homepage sind viele Speisen bebildet. Keine Augenwischerei: Sie werden vor Ort genau so appetitlich serviert!
Ambiente:
Sauber, gepflegt mit typisch griechischen Elementen. Nicht überladen, Tische gepflegt eingedeckt. Frische Blume, Windlicht, Salz und Pfeffer, Papierservietten mit Griechisch-Grundkurs.
Außen gibt es auch schöne Sitzplätze. Für uns war es leider schon zu kühl.
Das Restaurant ist ebenerdig, auch die Toiletten (allerdings ohne Behindertentoilette).
Toiletten ebenfalls sehr sauber, gut belüftet, Wickeltisch für die Kleinen steht bereit. Diverse Macken wurden kaschiert. Völlig ok.
Fazit:
Ich bin bekehrt:
Griechisch geht doch! Gewusst wo! Das wissen wir jetzt und waren bestimmt nicht zum letzten Ma(h)l im El Greco.
Im anschließenden Abendprogramm wurden die Lachmuskeln gefordert und dies half dem gefüllten Leib (besonders meinem) und natürlich der Seele. Aaahh…. Schön war es!
Diese Kritik mit herzlichen Gruß an Simone bwz. „Mone“– immer dankbar für einen guten Gastrotipp!
Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im... mehr lesen
el Greco
el Greco€-€€€Restaurant067829898439Königsberger Str. 1, 55765 Birkenfeld
4.0 stars -
"Für mich bitte nicht griechisch… oder doch?" PetraIODiese Kritik mit herzlichen Gruß an Simone bwz. „Mone“– immer dankbar für einen guten Gastrotipp!
Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im
Die alte Kellerei in Kirn ist ein imposantes Gebäude im Zentrum. Nicht zu übersehen. Dennoch war uns die Gastronomie des Hauses nicht recht bewusst.
Inzwischen steht das ehrwürdige Gebäude unter Denkmalschutz.
Im regionalen Radiosender wird zur Zeit Werbung des Hotel-Restaurant gesendet. Gehört habe ich sie nie komplett, aber es war die Rede von Speisen aus dem „Backes“ (alter Begriff für Backhaus oder Ofen, meist zum Brot backen genutzt). Das hörte sich doch gut an.
Telefonisch hatte ich vorher einen Tisch reserviert. Der Chef war selbst am Telefon und sehr freundlich!
Parken ist schwierig. Wenige Parkplätze am Haus. Das schreckliche Parkhaus in der Nähe muss man im Dunkeln nicht haben. Wir parkten etwas weiter weg, 5 Minuten Fußweg sind gut zu schaffen :-)
Service:
Der Service wurde von der Chefin und einem Mitarbeiter betrieben. Beide freundlich und aufmerksam. Das Restaurant füllte sich stetig und beide hatten viel zu tun. Dennoch alles professionell und der erfahrene Mitarbeiter verstand es besonders, mit den Leuten locker und nett mit den Gästen umzugehen. Das passt hier!
Fragen wurden gut beantwortet, man weiß hier, was wie zubereitet wird. Und mit einer Reklamation wurde so perfekt umgegangen, ich glaube, so ist es uns noch nie passiert. So kann man Kunden gewinnen, auch wenn was schief gegangen ist!
Die Wartezeiten auf Speisen und Getränke waren immer passend und angenehm.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,60
Toll - das Wasser im Kühler mit Eisboden! Bei diesem Sommer sicherlich gerne gesehen und mitgedacht!
Grauburgunder, trocken, Weingut Edelberg in Weiler 0,2 l zu € 4,80
Die Speisekarte bietet eine schöne Auswahl an Gerichten. Darunter auch Flammkuchen aus dem Backes. Die Fleischgerichte wurden zum Teil in Gusspfannen serviert, es sah alles sehr gut aus, die Gäste zufrieden.
Ein Gruß aus der Küche wurde serviert: Sehr leckeres und nussiges Baguette mit einem cremigen Käsedipp. Fein!
Unsere Wahl fiel auf:
Als Vorspeise bekam mein Mann seinen Beilagensalat vorab serviert.
Mir war auch nach Salat. Auf der Karte entdeckte ich: Bunte Blattsalate mit Sauerrahmdressing und gebratenen Pilzen. Die Chefin meinte, als Vorspeise sei dies sicherlich zu viel, bot aber gleich eine kleinere Portion an. Dies nahm ich gerne an und die gut portionierte Vorspeise wurde mit € 2,50 abgerechnet (zusätzlich aufgrund Reklamation ermäßigt).
Die Salate wurden in sehr schöner Porzellanschale serviert. Ich hatte mit meiner Wahl Glück, denn auf dem Beilagensalat meines Mannes war unter anderem ein Krautsalat mit KÜMMEL… und den mag ich gar nicht.
Mein Salat auch sehr schön, die Pilze eine Tiefkühlmischung. Frische Pilze hätten mir natürlich besser gefallen, aber bei dem Preis war dies so ok.
Das Sauerrahmdressing sehr gut.
Die Hauptspeisen: Ganze Dorade aus dem Backes mit Folienkartoffeln und Kräuterquark zu € 17,80 für mich.
Mein Mann wählte den Fischteller: Lachsfilet, Forellenfilet und Riesengarnelen vom Grill mit Bratkartoffeln, Sauce Choron und Beilagensalat zu € 16,80.
Die Speisen wurden nett angerichtet serviert.
Mein Teller sehr gefüllt, ein extra Teller für die Gräten wurde mir dann nach einem kleinen Wink serviert. Die Dorade außen knusprig und innen saftig. Nach einigen schmackhaften Bissen stellte ich leider fest, das an der Mittelgräte der Fisch noch fast roh war. Die Chefin wollte gerade fragen, ob alles ok ist. Bot gleich an, den Fisch nochmals in den Ofen schieben. Nett gemeint, doch ich lehnte ab. Da die Fischhaut schon ab war, hatte ich Bedenken, dass der Fisch dann trocken wird. Außerdem wollten wir gerne gemeinsam essen. In dem rustikalen Ofen den Gargrad zu treffen ist sicherlich schwierig.
Ich aß dann einfach die gegarten Teile der Dorade und die waren richtig gut und aromatisch. Die Dorade war sogar mit Kräutern gefüllt. Die Folienkartoffeln (auch aus dem Backes) wurden ohne Folie serviert und waren sicherlich auch ohne Folie im Backes. Großes Lob – weg mit dem Alu! Die Kartoffeln waren so lecker – Kartoffeln mit Quark hätten schon gereicht. Dazu noch eine Salatbeilage inklusive Krautsalat mit Kümmel… der wanderte zu meinem Mann.
Der Fischteller meines Mannes war auch eine ordentliche Portion. Hier hätte der Fisch teilweise etwas früher aus der Pfanne gekonnt, war aber noch ok. Die hausgemachten Bratkartoffeln nicht knusprig aber gut gewürzt. Die Sauce Choron 2farbig angerichtet nicht ganz sein Geschmack. Ein anderer Gast wäre vielleicht begeistert gewesen.
Nach dem Essen wurde uns noch ein Schnäpschen oder Likörchen auf´s Haus angeboten. Wegen der Dorade. Ich überzeugte den Herrn vom Service, dass ich nicht so süß bin. So bekamen wir beide einen ordentlich eingeschenkten Obstbrand. Damit war für mich die „Sache mit der Dorade“ vollkommen abgeschlossen. Beim Zahlen dann der Hinweis: „Die Dorade ist weggeschwommen“. Alles diskutieren nutzte nichts, denn dies war nicht nötig. Ich war satt, es hat geschmeckt und ca. 1/3 der Dorade ging zurück. Wiedergutmachung erfolgte an Hand des verdienten Trinkgeldes.
Ambiente:
Stimmiges rustikales Ambiente. Viel Holz, hell verputzte Wände. An den tiefen Fensternischen sieht man, wie dick das Gemäuer ist. Cremefarbene Tischläufer, frische Rosen und eine Kerze sorgen für gepflegte Stimmung.
Die Toiletten im Keller sind sauber und sehr gepflegt. Der „Kellerduft“ sei dem jahrhunderte alten Gebäude verziehen. Ich meine, im Vorbeigehen eine Rollstuhltoilette entdeckt zu haben. Beim nächsten Besuch achte ich gezielt darauf und pflege dies dann nach.
Fazit:
Preis-Leistung stimmt hier auch ohne stornierte Hauptspeise. Große Wertschätzung des Gastes, so erlebt man sie selten. Es ist kein "Sternehaus" das hier bewertet wird. Nächstes Mal lockt dann wohl der Flammkuchen.
Die alte Kellerei in Kirn ist ein imposantes Gebäude im Zentrum. Nicht zu übersehen. Dennoch war uns die Gastronomie des Hauses nicht recht bewusst.
Inzwischen steht das ehrwürdige Gebäude unter Denkmalschutz.
Im regionalen Radiosender wird zur Zeit Werbung des Hotel-Restaurant gesendet. Gehört habe ich sie nie komplett, aber es war die Rede von Speisen aus dem „Backes“ (alter Begriff für Backhaus oder Ofen, meist zum Brot backen genutzt). Das hörte sich doch gut an.
Telefonisch hatte ich vorher einen Tisch reserviert. Der Chef... mehr lesen
Alte Kellerei Restaurant
Alte Kellerei Restaurant€-€€€Restaurant06752131965Kallenfelser Straße 1, 55606 Kirn
4.0 stars -
"Traditionshaus mit guter Küche und nettem Service" PetraIODie alte Kellerei in Kirn ist ein imposantes Gebäude im Zentrum. Nicht zu übersehen. Dennoch war uns die Gastronomie des Hauses nicht recht bewusst.
Inzwischen steht das ehrwürdige Gebäude unter Denkmalschutz.
Im regionalen Radiosender wird zur Zeit Werbung des Hotel-Restaurant gesendet. Gehört habe ich sie nie komplett, aber es war die Rede von Speisen aus dem „Backes“ (alter Begriff für Backhaus oder Ofen, meist zum Brot backen genutzt). Das hörte sich doch gut an.
Telefonisch hatte ich vorher einen Tisch reserviert. Der Chef
Auf dem Rückweg von Bad Münster war noch Zeit für einen Abstecher auf die Altenbaumburg. Hier war ich noch nie. Erst nach dem Besuch dort, habe ich gesehen, dass Kritikerfreund „Saarschmecker“ dieses Jahr auch schon einen zufriedenen Ausflug zur Burg machte. Hier kann ich nur sagen: Volle Zustimmung seiner Kritik vom 08.07.15, die hatte ich gar nicht mehr im Sinn!
Die Burg ist wirklich ein schönes Ausflugsziel. Die historische und gut erhaltene Anlage ist schön restauriert, das Flair vergangener Zeiten wurde erhalten. Rund um die Burg gibt es schöne verwunschene Ecken zu entdecken. Die Aussicht ist wunderschön.
Service:
Beim Betreten des Restaurants zur Mittagszeit wurde ich nett, wohl vom Inhaber Herrn Häuser, begrüßt.
Die Frage ob ich auch speisen möchte. Gerne! Speisekarte wurde sofort gereicht. Getränk aufgenommen und gleich serviert. Wartezeit auf mein Essen sehr angenehm. Zwischendurch die Frage, ob alles schmeckt und bezahlen wieder freundlich und angenehm. So fühlt man sich wohl.
Speisen und Getränke:
Eine schöne regionale Speisekarte. Meine Wahl fiel auf: Trockene Nahe-Weinschorle, 0,4 l, € 4,10. Räucherlachs mit Ofenkartoffel n, Sahnemeerrettich, Salatbukett und Joghurtdressing € 12,00.
Serviert wurde auf schönem Porzellan eine große Ofenkartoffel. Diese wurde wohl nur zum Servieren in Alufolie gebettet. Das mag ich gar nicht.
1. Man sollte sowieso auf der Folie nicht schneiden, packt die Kartoffel also gleich aus.
2. Unnötige Müllproduktion. Vielleicht der einzige Zweck, dass die heiße Kartoffel dadurch länger warm bleibt, durch die weiteren kalten Zutaten kann man ja den Teller nicht vorheizen.
Die Kartoffel sehr aromatisch und genau richtig gegart. Serviert mit Schale, dies habe ich so erwartet und stört mich überhaupt nicht. Auf der Kartoffel der Sahnemeerettich, sehr dezent und fein abgeschmeckt . Die Salatbeilage reichlich. Frischer Lollo rosso und bianco, Karottensalat (hausgemacht), Paprika- und Zwiebelringe, Gurkenscheiben. Ein feines und leichtes Joghurtdressing.
Der Räucherlachs stimmte mich optisch kritisch, geschmacklich war ich dann sehr positiv überrascht! Richtig gut! Auch die Portion für ein Mittagessen genau richtig.
Ambiente:
Das alte Gemäuer hat ja sowieso seinen speziellen Charme. Außen gibt es schöne Sitzplätze, aber dafür war es leider an diesem Tag zu kühl und windig.
Innen viel Holz, dunkle polierte Holztische und Holzstühle. Auf dem Tisch ein Spitzendeckchen, Salz-/Pfeffermühle, Teelicht. Alles sehr gepflegt und nett dekoriert.
Die Theke ist leider recht modern gehalten, nicht so passend zum Rest der Einrichtung, aber natürlich nicht schlimm.
Fazit:
Ein tolles Ausflugsziel mit guter Gastronomie. Keine „Tourifalle“ – im Gegenteil. Hier komme ich gerne wieder!
Auf dem Rückweg von Bad Münster war noch Zeit für einen Abstecher auf die Altenbaumburg. Hier war ich noch nie. Erst nach dem Besuch dort, habe ich gesehen, dass Kritikerfreund „Saarschmecker“ dieses Jahr auch schon einen zufriedenen Ausflug zur Burg machte. Hier kann ich nur sagen: Volle Zustimmung seiner Kritik vom 08.07.15, die hatte ich gar nicht mehr im Sinn!
Die Burg ist wirklich ein schönes Ausflugsziel. Die historische und gut erhaltene Anlage ist schön restauriert, das Flair vergangener Zeiten wurde... mehr lesen
4.0 stars -
"Schönes Ausflugsziel mit ordentlicher Gastronomie" PetraIO
Auf dem Rückweg von Bad Münster war noch Zeit für einen Abstecher auf die Altenbaumburg. Hier war ich noch nie. Erst nach dem Besuch dort, habe ich gesehen, dass Kritikerfreund „Saarschmecker“ dieses Jahr auch schon einen zufriedenen Ausflug zur Burg machte. Hier kann ich nur sagen: Volle Zustimmung seiner Kritik vom 08.07.15, die hatte ich gar nicht mehr im Sinn!
Die Burg ist wirklich ein schönes Ausflugsziel. Die historische und gut erhaltene Anlage ist schön restauriert, das Flair vergangener Zeiten wurde
Geschrieben am 09.09.2015 2015-09-09| Aktualisiert am
10.09.2015
Besucht am 09.09.2015
Vorgeschichte:
Heute Abend wollten wir im Stadtteil Idar kurz einen Gutschein im diesjährig eröffneten Brauhaus (s. meine Kritik vom 25.05.15) erstehen. Dort angekommen stellte sich die (eigentlich erwartete) Frage: Warum nicht gleich hier zu Abend essen? Dies hatte sich dann schnell erledigt. Nach der Eröffnungseuphorie scheint das Personal nicht mehr so viel Wert auf Freundlichkeit zu legen, oder wir hatten einen schlechten Tag erwischt.
Also: Gutschein erstanden, kein Bier getrunken und ab zum Parkplatz.
Dort befindet sich angrenzend seit einigen Jahren das China Restaurant „Jade“ (vorher Dynastie). Hier waren wir noch nicht. Die asiatische Küche mögen wir aber. Also: Plan B (Plan C wäre Essen im Etablissement „PetraIO“ gewesen) und ab ins 1. OG (= nicht geeignet für Gehbehinderte).
Service:
Gegen 19.00 Uhr betraten wir das Restaurant und sahen uns nach einem Tisch um. Die Servicedame kam entgegen und wies ohne Zweifel auf Tisch 7 (gefühlte 40 Tische waren noch frei). Schlecht war der Platz nicht, also nahmen wir Platz.
Asiatisch-Deutsch die Frage: „Sie woll Buffet?“. Blick auf das ordentlich aussehende Buffet, warum nicht? Also entschieden wir uns für Buffet. Dienstag – Donnerstag gibt es Buffet, in der Küche war nur 1 Person zu sehen. Also hatte ich meine Zweifel, wie eine Bestellung à la carte zubereitet wird. Buffet-Fans sind wir nicht.
Der Service beschränkte sich also auf das Servieren der Getränke und Abräumen des benutzen Geschirrs. Den Service würde ich als „neutral“ bezeichnen. Aufmerksam: Ja (war auch nix los), asiatische Freundlichkeit: wäre noch zu finden. Wieder ein Abend bei dem ich den Gästen (=wir) mehr Punkte für Freundlichkeit geben würde.
Bezahlen wohl beim Chef: Nett und freundlich. Mit der Rechnung gab es leider noch einen „Kurzen“ auf´s Haus. 1 x genippt – das reicht um allen Geschmack zu vernichten!
Speisen und Getränke:
Mineralwasser, 0,4 l, € 2,90
Mineralwasser, 0,3 l, € 2,30 (immer lieber „groß“ bestellen)
Für meinen Mann: Karlsberg Urpils, 0,4 l, € 3,00 (immer besser, keinen Wein beim Asiaten bestellen)
Für mich mangels trockener Alternativen: Rosé trocken (Les Belliers Ramatue), 0,25 l Karaffe, € 4,50 (lieber beim Asiaten keinen Wein bestellen!!!)
Zum Buffet - € 14,90 pro Person:
Wir freuten uns über vorhandenes Sushi als Vorspeise. Allerdings war der Fisch an der Oberfläche schon recht angetrocknet. Eine Schutzhaube für dieses empfindliche Lebensmittel hätte Wunder bewirkt. Auswahl dürftig, viel Reis, wenig Fisch.
Der Algensalat: Hier schmeckt man Algen, sonst nichts. Würde ich nicht noch einmal wählen.
Die warmen Speisen:
Ich führe sie nicht alle auf! Von allem etwas. Mangels Gästen alles schon recht angetrocknet. Weniger wäre mal wieder mehr. Auch nicht unbedingt stimmig.
Chinesisch-Mongolisches-Buffet: Sushi = Japanisch. Pommes ?? Mini-Schokoküsse beim Dessert???
Die warmen Speisen lauwarm, wurden auf dem nicht vorgewärmten Teller schnell eiskalt. Würzig ist anders. Garnelen konnten nicht mehr trockener werden…
Besser die frisch zubereiteten Speisen vom Teriyaki-Grill (japanisch): Die Zutaten am Bufett ausgesucht und mit Tischnummernklammer am Grill abgegeben, werden diese frisch gebraten und serviert. Hier die Pluspunkte des Abends. Fleisch (asiatisches Känguru?), Fisch und Meeresfrüchte, Pilze und Gemüse stehen zur Auswahl bereit. Vieles (oder fast alles) aufgetaut. Ich entschied mich für Garnelen, Tintenfisch und Grünschalmuscheln (vorgegart), Sojasprossen, Morcheln und Brokkoli.
Mein Mann wählte eine ähnliche Kombination. Teriyaki war frisch und gut.
Mein Co-Kritiker wagte sich noch an die Eisbar. Hier kann man Kalorien abbauen oder muss einen Eispickel im Gepäck haben. Vorgeschmack auf den Winter: Das Eis ist so kalt, da geht nur Eiskratzen. Ein anderer Gast ging massiver vor: Ob der gesamte Arm mit Pulli im Krafteinsatz in der Truhe appetitlich und hygienisch ist?
Sauberkeit und Ambiente:
Gepflegte und sauber eingedeckte Tische. Buffet auch sehr gepflegt. Toiletten sauber, gut gelüftet, etwas Renovierung könnte nicht schaden. Teller zur Selbstbedienung im Wadenbereich der Gäste unterhalb des Buffet arrangiert – nicht so toll.
Es gibt auch nette Freiluftplätze auf der umrundenden Außenterrasse im 1 .OG.
Asiatisches, nicht überladenes, Ambiente.
Fazit:
Wir haben gegessen, brauchen aber keine Wiederholung. Besseres asiatisches Essen gibt es in den WOK-Imbissen in Idar und Oberstein heiß auf dem Teller serviert.
Für Preis-Leistung allerdings ok.
Vorgeschichte:
Heute Abend wollten wir im Stadtteil Idar kurz einen Gutschein im diesjährig eröffneten Brauhaus (s. meine Kritik vom 25.05.15) erstehen. Dort angekommen stellte sich die (eigentlich erwartete) Frage: Warum nicht gleich hier zu Abend essen? Dies hatte sich dann schnell erledigt. Nach der Eröffnungseuphorie scheint das Personal nicht mehr so viel Wert auf Freundlichkeit zu legen, oder wir hatten einen schlechten Tag erwischt.
Also: Gutschein erstanden, kein Bier getrunken und ab zum Parkplatz.
Dort befindet sich angrenzend seit einigen Jahren... mehr lesen
Mr. Miao
Mr. Miao€-€€€Restaurant, Take Away06781360717Bismarckstraße 11, 55743 Idar-Oberstein
2.5 stars -
"Kann man, muss man aber nicht haben!" PetraIOVorgeschichte:
Heute Abend wollten wir im Stadtteil Idar kurz einen Gutschein im diesjährig eröffneten Brauhaus (s. meine Kritik vom 25.05.15) erstehen. Dort angekommen stellte sich die (eigentlich erwartete) Frage: Warum nicht gleich hier zu Abend essen? Dies hatte sich dann schnell erledigt. Nach der Eröffnungseuphorie scheint das Personal nicht mehr so viel Wert auf Freundlichkeit zu legen, oder wir hatten einen schlechten Tag erwischt.
Also: Gutschein erstanden, kein Bier getrunken und ab zum Parkplatz.
Dort befindet sich angrenzend seit einigen Jahren
Geschrieben am 06.09.2015 2015-09-06| Aktualisiert am
06.09.2015
Besucht am 05.09.2015
Seit diesem Jahr hat das Idarer Kunsthaus Gerwert die Pforten seines ansprechenden Gartens für Gäste geöffnet.
Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig, es gibt viel zu entdecken. Vom Verkehr an der Hauptstraße ist in dem wenige Meter zurückgesetzten Garten nichts mehr zu spüren. Lauschige Sitzplätze, Schirme und Bäume spenden Schatten und der Brunnen plätschert sein Lied.
Ein Schild an der Straße weist schon den ganzen Sommer auf das Café hin. Und dieser tolle Sommer war natürlich genau richtig, um dieses Café zu starten.
Gestern haben wir nun endlich mal die Zeit für einen Besuch gefunden. Die Schönwetterphase hatten wir leider verpasst. Draußen war es uns etwas zu frisch, so machten wir es uns im Wintergarten gemütlich. Im Ofen brannte sogar schon ein gemütliches Feuerchen. Die Einrichtung ist modern-rustikal-einfallsreich. Ein Blümchen auf dem Tisch und ein kleines Windlicht.
Von Oktober - April zieht das Café ins Kunsthaus um.
Wir wurden nett vom Inhaberpaar begrüßt. Die tagesaktuellen kleinen Speisen stehen an den Tafeln vor der Küche.
Eigentlich wollten wir nur eine Tasse Kaffee trinken, mein Mann blieb auch dabei. Mich interessierte aber der Thunfisch auf Ricotta/Kapern mit sardischem Brot zu € 9,00. Dazu dann lieber eine trockene Rieslingschorle statt Kaffee.
Kurz drauf wurde im Wintergarten aufgetischt. Ein großer Pott kräftigen Kaffee mit einem Kännchen gewärmter Milch für meinen Mann.
Der Thunfisch ansprechend im Weckglas, darauf die Ricotta-Kapern-Creme. Das hauchdünne sardische Knuspergebäck zum Dippen dazu ebenfalls im Weckglas. Dazu die gut gekühlte Weißweinschorle.
Der Thunfisch von sehr guter Qualität, das hat man geschmeckt und gesehen! Die Creme schön mit Zitrone abgeschmeckt. So ein richtiger Kapernfan bin ich nicht, aber dies hier war eine perfekte Kombination. Und auch mal eine Leckerei, die mal was anderes ist. Für den doch gehobenen Preis, hätte es allerdings wenigstens etwas mehr Brot sein dürfen!
Die ambitionierte Preisgestaltung liegt nicht nur für Idar-Oberstein im Höchstniveau. Der hausgemachte Kuchen soll jede Sünde wert sein… auch € 5,00 für ein Stück französischen Apfelkuchen oder Zitronenkuchen. Da müssen die Stücke schon groß sein! Oder das Klientel soll gesiebt werden. Nun, es bleibt ja jedem selbst überlassen.
Nichtsdestotrotz: Kunst und Genuss passen hier zusammen! Man sollte sich diese "Entschleunigung" mal gönnen.
Seit diesem Jahr hat das Idarer Kunsthaus Gerwert die Pforten seines ansprechenden Gartens für Gäste geöffnet.
Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig,... mehr lesen
“Kleines Café” am Kunsthaus
“Kleines Café” am Kunsthaus€-€€€Restaurant, Cafe0678127183Hauptstraße 135, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Stimmungsvolles und künstlerisches Ambiente, kleine und feine Speisen" PetraIOSeit diesem Jahr hat das Idarer Kunsthaus Gerwert die Pforten seines ansprechenden Gartens für Gäste geöffnet.
Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig,
Ein freier Tag, die Sonne lacht! Ob es wohl genug Regen gab, um dem Waldboden ein paar Steinpilze zu entlocken?
Ich machte mich auf den Weg zum erfolgversprechensten Wald. Hier wandert es sich schön, irgendwie kam ich schließlich zur Wildenburg.
Warum nicht einen 2. Versuch starten? Die Burg ist einfach schön! Im vergangenen Sommer wollte ich mit meinem Mann hier nachmittags ein Stück Kuchen essen. Es war nichts los, die Bedienung begrüßte uns und verschwand. Nach durstigen 15 Minuten bei schöner Aussicht verschwanden wir dann auch…
Die Geschichte der Burg reicht bis ins 3. Jahrhundert vor Christus, auch der legendäre Schinderhannes tauchte selbstverständlich hier auf.
Seit 2011 befindet sich die Wildenburg, sehr passend, im Besitz der Familie Wild. In den vergangenen Jahren wurde hier viel investiert und restauriert. Auch eine Außenstelle des Standesamtes Herrstein ist hier angegliedert. So kann man hier stilvoll heiraten.
Will man nicht heiraten, sind Wanderer und Besucher des direkt vor der Wildenburg befindlichen und sehr sehenswerten Wildfreigeheges (www.wildfreigehege-wildenburg.de) hier willkommen. So sind auch die Öffnungszeiten auf der Wildenburg gestaltet, sie schließt schon um 18.00 Uhr (falls nicht ein Event ansteht).
Wer später in Kempfeld ein Restaurant sucht, ist gut im Hunsrücker Fass aufgehoben. Es sind die gleichen Betreiber wie auf der Wildenburg.
Service:
Ich nahm auf der schönen Außenterrasse mit Blick auf das Freigehege Platz. Speise- und Eiskarte liegen auf dem Tisch bereit.
Ein freundlicher Herr begrüßte mich und nahm kurz darauf die Bestellung auf. Leider übernahm von da an seine weibliche Kollegin. Die arme Frau hatte wohl ein großes Sprachproblem. Kein Gruß, kein Bitteschön, einfach nichts. Es ist ja sehr lobenswert Menschen mit Handicap einzustellen, aber für das Verständnis der Gäste wäre es gut, diese darauf hin zu weisen.Oder den Mitarbeitern zu sagen, dass ein Gruß nicht schmerzt.
Der Herr im Service (lt. Beleg Herr Kempf) rettet den Service auf 2,5*. Hätte nur er den Service übernommen, wäre es deutlich mehr geworden.
Auf der Karte ist für jeden Geschmack etwas dabei. Suppe, Brotzeit, Salate, Schnitzel und der regionale Spießbraten darf hier nicht fehlen. Eine schöne Karte für Ausflügler.
Getränke wurden zügig serviert, das Essen nach angenehmer Wartezeit.
Jedenfalls kam ich bei meinem 2. Besuch deutlich weiter als im vergangenen Jahr: Ich wurde bewirtet!
Speisen und Getränke:
Die schlichten Reibekuchen mit Apfelmus zu € 6,50 sollten es werden. Diese gelingen mir nie so richtig, weil ich immer meine, am Fett sparen zu müssen.
Dazu eine gut gekühlte trockene Weinschorle zu € 3,00.
3 Reibekuchen wurden goldgelb und knusprig serviert. So sollen sie sein! Sicherlich wurde beim Braten nicht am Fett gespart. Auf den Teller wurden sie gut abgetropft gelegt. Der Kartoffelteig war gut gewürzt. Das Apfelmus nett auf 2 Salatblättern angerichtet.
Ein kleines und feines Mittagessen.
Ambiente und Sauberkeit:
Was ich hier bisher gesehen habe, war immer top in Ordnung. Es ist ja auch alles frisch renoviert. Bei diesem Besuch saß ich nur auf der Terrasse. Diese mit gepflegter und moderner Flechtbestuhlung. Große helle Sonnenschirme, ohne hässlichen Werbedruck, spenden Schatten. Die Aussicht ist wunderschön! Ein Blick ins Restaurant: Sieht auch sehr schön und zum Wohlfühlen aus.
Fazit:
Schade, dass der weibliche Service die Bewertung trübt. Dennoch kehre ich gerne mal wieder hier ein.
Ach, 3 Steinpilze hatte ich tatsächlich gefunden! Verlängert mit fluffigem Rührei gab es diese dann zum Abendessen. Nur 3 Stück – aber sehr aromatisch.
Ein freier Tag, die Sonne lacht! Ob es wohl genug Regen gab, um dem Waldboden ein paar Steinpilze zu entlocken?
Ich machte mich auf den Weg zum erfolgversprechensten Wald. Hier wandert es sich schön, irgendwie kam ich schließlich zur Wildenburg.
Warum nicht einen 2. Versuch starten? Die Burg ist einfach schön! Im vergangenen Sommer wollte ich mit meinem Mann hier nachmittags ein Stück Kuchen essen. Es war nichts los, die Bedienung begrüßte uns und verschwand. Nach durstigen 15 Minuten bei... mehr lesen
Burggaststätte Wildenburg
Burggaststätte Wildenburg€-€€€Restaurant067862929550Wildenburger Straße 19, 55758 Kempfeld
4.0 stars -
"Ausflugslokal in herrlicher Lage" PetraIO
Ein freier Tag, die Sonne lacht! Ob es wohl genug Regen gab, um dem Waldboden ein paar Steinpilze zu entlocken?
Ich machte mich auf den Weg zum erfolgversprechensten Wald. Hier wandert es sich schön, irgendwie kam ich schließlich zur Wildenburg.
Warum nicht einen 2. Versuch starten? Die Burg ist einfach schön! Im vergangenen Sommer wollte ich mit meinem Mann hier nachmittags ein Stück Kuchen essen. Es war nichts los, die Bedienung begrüßte uns und verschwand. Nach durstigen 15 Minuten bei
Geschrieben am 30.08.2015 2015-08-30| Aktualisiert am
30.08.2015
Besucht am 30.08.2015
Das „Cafe am Markt“ liegt in bester Obersteiner Lage am Markplatz in Oberstein. Der Marktplatz ist wohl zugleich der Gastro-Platz von Oberstein, hier endet oder beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Schmuckgeschäften rund um den Marktplatz.
Dies bringt auch mit sich, dass man nicht direkt vor dem Café parken kann. Es gibt in der Nähe aber einige (mit Parkscheibe oder teils gebührenpflichtige) Möglichkeiten.
Neben dem Café befindet sich das Eiscafé Venezia. Da beide dem gleichen italienischen Inhaber Denis Maravai gehören, kann man im Café auch Eis aus der Eisdiele bestellen (umgekehrt natürlich auch Kuchen im Eiscafé).
Heute war mein Mann auf Kuchenentzug, gestern gab es auch schon keinen Kuchen! So kehrten wir hier mal wieder gerne (und immer wieder gerne) ein.
Service:
Netterweise wurde gerade ein Tisch im Außenbereich frei. Das Café ist zu Recht sehr beliebt, so ist ein Außentisch bei strahlendem Sonnenschein schon Glückssache. Wir kaperten sofort den schattigen Platz und wurden von einer der weiblichen Servicekräfte nett begrüßt.
Das Personal ist hier immer freundlich und wirklich „auf Zack“. Beeindruckt bin ich jedoch jedes Mal von der langjährigen und erfahrensten „Senior-Managerin“ des Cafés. Ein Personengedächtnis von dem ich nur träumen kann und immer richtig nett.
Kuchen aus der hauseigenen Konditorei sucht man sich selbst an der Theke aus, da läuft den Tortenfans schon das Wasser im Mund zusammen. Ich habe hier noch nie einen Kuchen gegessen, der nicht geschmeckt hat.
Ich (als nicht Tortenfan) schaute mal in die Theke, sagte der Mitarbeiterin, dass mir nicht so nach Kuchen ist. Sofort schlug sie vor, mir gerne ein frisches Baguette zu belegen. Toller Vorschlag, letztlich siegte aber das Eis von nebenan.
Unsere Bestellung wurde auch gleich serviert, trotz Hochbetrieb alles prima. Die Mädels machen einen guten Job!
Speisen und Getränke:
Mein Mann entschied sich zu meiner Überraschung mal nicht für eine üppige Sahneschnitte. Der frische „Quetschekuuche“ (Pflaumenkuchen) sollte es heute sein – aber bitte mit Sahne! € 3,00.
Dazu eine Tasse Kaffee zu € 1,80.
Der Kuchen war so super frisch! Und der Hefeboden wirklich perfekt! Ein großes Stück Kuchen, Zucker wurde extra dazu gereicht. War aber nicht nötig. Die Zwetschgen hatten die perfekte Süße! Und die Konditorensahne ist immer besonders gut.
Bei der Hitze entschied ich mich für ein Eis von nebenan.
Schlicht 3 Kugeln meiner Lieblingssorte Joghurteis zu € 2,40.
Pur mag ich Eis am Liebsten. Diese süßen Soßen die bei den Eisbechern Verwendung finden, machen mir den Eisgenuss kaputt. Der Chef beider Cafés servierte mir persönlich mein kleines Eis mit Waffel. Sehr fein, cremig und an diesem heißen Tag genau richtig für mich.
Ambiente und Sauberkeit:
Das Café ist innen gepflegt und man fühlt sich wohl. Außen gibt es schattige Sitzplätze direkt am Café.
Trotz des italienischen Inhabers, kommt das alteingesessene Café sehr deutsch daher. Das passt so gut an diesen Platz, zumal das italienische Café ja nebenan ist.
Hier kann man schön das bunte Treiben rund um den Brunnen am Marktplatz beobachten.
Das „Cafe am Markt“ liegt in bester Obersteiner Lage am Markplatz in Oberstein. Der Marktplatz ist wohl zugleich der Gastro-Platz von Oberstein, hier endet oder beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Schmuckgeschäften rund um den Marktplatz.
Dies bringt auch mit sich, dass man nicht direkt vor dem Café parken kann. Es gibt in der Nähe aber einige (mit Parkscheibe oder teils gebührenpflichtige) Möglichkeiten.
Neben dem Café befindet sich das Eiscafé Venezia. Da beide dem gleichen italienischen Inhaber Denis Maravai gehören, kann man... mehr lesen
Café am Markt
Café am Markt€-€€€Cafe, Konditorei06781567855Haupstraße 421, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Immer wieder gut! Immer wieder gerne!" PetraIODas „Cafe am Markt“ liegt in bester Obersteiner Lage am Markplatz in Oberstein. Der Marktplatz ist wohl zugleich der Gastro-Platz von Oberstein, hier endet oder beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Schmuckgeschäften rund um den Marktplatz.
Dies bringt auch mit sich, dass man nicht direkt vor dem Café parken kann. Es gibt in der Nähe aber einige (mit Parkscheibe oder teils gebührenpflichtige) Möglichkeiten.
Neben dem Café befindet sich das Eiscafé Venezia. Da beide dem gleichen italienischen Inhaber Denis Maravai gehören, kann man
Geschrieben am 30.08.2015 2015-08-30| Aktualisiert am
30.08.2015
Die Burgruine Frauenberg wurde heute nach jahrelanger Restaurierung mit einem kleinen Fest wiedereröffnet.
Bei dem tollen Sommertag heute ein schönes Ausflugsziel.
Leider sahen wir im Vorbeifahren, dass die Burgschänke tatsächlich seit diesem Sommer geschlossen ist. Die Besitzerin hat dann wirklich den Pachtvertrag nicht verlängert.
Schade für die nette Wirtin und die Stammgäste aus dem Ort. Die einzige Gaststätte in Frauenberg ist nun geschlossen. Schade aber auch für Wanderer der Traumschleife Gräfin Lauretta und Touristen. Die Gaststätte wäre für die Touristenpfade eine Bereicherung gewesen, und umgekehrt!
Die Burgruine Frauenberg wurde heute nach jahrelanger Restaurierung mit einem kleinen Fest wiedereröffnet.
Bei dem tollen Sommertag heute ein schönes Ausflugsziel.
Leider sahen wir im Vorbeifahren, dass die Burgschänke tatsächlich seit diesem Sommer geschlossen ist. Die Besitzerin hat dann wirklich den Pachtvertrag nicht verlängert.
Schade für die nette Wirtin und die Stammgäste aus dem Ort. Die einzige Gaststätte in Frauenberg ist nun geschlossen. Schade aber auch für Wanderer der Traumschleife Gräfin Lauretta und Touristen. Die Gaststätte wäre für die Touristenpfade eine Bereicherung gewesen, und umgekehrt!
stars -
"Leider geschlossen" PetraIODie Burgruine Frauenberg wurde heute nach jahrelanger Restaurierung mit einem kleinen Fest wiedereröffnet.
Bei dem tollen Sommertag heute ein schönes Ausflugsziel.
Leider sahen wir im Vorbeifahren, dass die Burgschänke tatsächlich seit diesem Sommer geschlossen ist. Die Besitzerin hat dann wirklich den Pachtvertrag nicht verlängert.
Schade für die nette Wirtin und die Stammgäste aus dem Ort. Die einzige Gaststätte in Frauenberg ist nun geschlossen. Schade aber auch für Wanderer der Traumschleife Gräfin Lauretta und Touristen. Die Gaststätte wäre für die Touristenpfade eine Bereicherung gewesen,
Geschrieben am 29.08.2015 2015-08-29| Aktualisiert am
30.08.2015
Besucht am 26.08.2015
Die Pizzeria Amalienlust kenne ich schon lange. Vor ca. 20 Jahren war dies die Stammpizzeria nach dem Reitunterricht, meine Freundin und ich kehrten hier dann gerne hungrig ein.
Die Pizzeria liegt fußläufig zentrumsnah, dennoch etwas versteckt. Ein großer Parkplatz schließt sich Richtung der B41 und der Nahe an, die Pizzeria hat auch wenige eigene Parkplätze. Das Gebäude ist nicht gehbehindertengeeignet.
Lange war ich nun nicht mehr hier. Kürzlich wollte ich telefonisch einen Tisch reservieren und es hieß nur knapp, die Pizzeria sei geschlossen. Dann hörte ich, der damalige Koch wollte dort wieder weitermachen. So startete ich den zweiten Anruf, es ist wieder geöffnet und wir machten uns auf den Weg zum Abendessen.
Service:
Wir nahmen bei schönen und warmen Wetter an einem der schönen Außenplätze Platz. Die junge Dame im Service, wie sie später berichtete wohl die Chefin, begrüßte uns nett.
Gleich die Frage, ob wir schon Getränke bestellen möchten. Wir bestellten 1 Flasche Wasser und bekamen die Karte gereicht.
Die junge Dame war freundlich und aufmerksam. Allerdings ließ sie uns an ihrem Leben und ihren sehr speziellen Lebensweisheiten doch zu sehr teilhaben. Sie hatte wohl das Gefühl, uns schon seit vielen Jahren zu kennen, wir nicht. Wir werden gerne freundlich und ungezwungen bedient, auch ein kleiner Plausch ist immer nett. Aber Familiengeschichten und –streitereien, Konsumverhalten etc. (noch) fremder Menschen brauche ich bei einem gemütlichen Abendessen mit meinem Mann nicht.
Donnerstags ist Pizzatag. Fast jede Pizza zu € 5,00. Dies wird wohl so gut angenommen, der Chefin ist an diesem Tag schon zu viel los. Zum Glück waren wir mittwochs dort.
Das Essen kam sehr zügig, Pfeffermühle wurde auf Wunsch sofort geholt, bezahlen ebenfalls flott.
Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,7 l San Pellegrino zu € 4,50
2 Gläser 0,2 l Frascati, trocken zu € 3,00 (trinkbarer leichter Standardwein, nicht mehr. Ein zweites Glas braucht man nicht).
Die Speisekarte ist sehr üppig. Man gibt sich alle Mühe, kein italienisches Gericht zu vergessen und es jedem Recht zu machen. 19 Vorspeisen, 10 Salate, 41 Pastagerichte, 37 Pizzen, 32 Fleisch- und 3 Fischgerichte. Mir ist das echt zu viel.
Wir bestellten als Vorspeise beide beide einen gemischten Salat nach Art des Hauses zu € 3,50.
Beim Servieren des Salates war mir dann klar: Der alte Koch ist tatsächlich wieder in der Küche. Das cremige und leicht gelbe (evtl. etwas Kurkuma oder Senf ?) Dressing habe ich gleich wieder erkannt. Und das schmeckt wirklich toll! Die frischen Zutaten des Salates italienisch schlicht: Eisbergsalat, Gurkenscheiben, Tomatenspalten und Zwiebelringe. Brot wurde leider zum guten Salat nicht gereicht.
Wenig später wurden unsere Pizzen serviert.
Für meinen Mann die einzige der vielen Pizzen die etwas kreativ klingt: Große Pizza Carpaccio mit frischer Tomatensauce, Käse, hauchdünnem Rinderfilet, Rucola und Parmesan zu € 9,00 (laut Karte € 9,50). Mit dem gewünschten extra Knoblauch kam man dann wieder auf € 9,50.
Der Teig schön dünn und knusprig. Die Tomatensauce würzig. Mit dem Rinderfilet, Rucola und Parmesan wurde die Pizza ja erst nach dem Backen belegt. Der Rucola war leider schon etwas lange gelagert und schlaff. Auch der Parmesan war weder frisch gehobelt noch von guter Qualität. Kleinigkeiten die nicht sein müssen.
Ich wählte die große Pizza Vegetaria mit frischer Tomatensauche, Käse, Zucchini, Paprika, Spinat und Broccoli. Serviert wurde die kleine Pizza, daher auch nur € 6,50 + € 0,50 extra für Knoblauch abgerechnet. Schön kross gebacken, gut gewürzt. Leider waren die Zucchini und die Papikasteifen sehr matschig, da vorgebraten. Der Tiefkühl-Broccoli hatte zum Glück noch etwas Biss.
Beim Abräumen wurden wir gefragt, ob es geschmeckt hat. Ich bemerkte das sehr weiche Gemüse und die Chefin erklärte, die Gäste wollten dies meist so weich und Paprika und Champignons aus dem Glas. Beim nächsten Mal soll ich es einfach beim Bestellen sagen, dann würde mit frischen Zutaten belegt. Nun, dies ist dann ein Angebot.
Ambiente und Sauberkeit:
Lage und Haus (Gründerzeit ?) sind wirklich sehr schön.
Die Außensitzplätze sind bequem und neu bestuhlt. Die Tische bereits mit Papierserviette, Messer und Gabel eingedeckt. Mein fleckiges Messer habe ich dann am Tisch ausgetauscht.
Wir wählten einen Tisch mit leerem Aschenbecher. Fast an allen anderen Tischen waren deutlich die Zigarrettenkippen in den Aschenbechern zu sehen. Die Becher wurden auch nicht geleert. Den Mief braucht doch wohl selbst kein Raucher am Tisch?
Innen ist es gepflegt und gemütlich. Es wurde in den vergangenen Jahren mal renoviert.
Die Toiletten sind in die Jahre gekommen, aber sauber.
Fazit:
Wenn wir nochmal in Kirn sind, würden wir hier eventuell einen weiteren Versuch starten. Extra hinfahren lohnt sich nicht.
Die Pizzeria Amalienlust kenne ich schon lange. Vor ca. 20 Jahren war dies die Stammpizzeria nach dem Reitunterricht, meine Freundin und ich kehrten hier dann gerne hungrig ein.
Die Pizzeria liegt fußläufig zentrumsnah, dennoch etwas versteckt. Ein großer Parkplatz schließt sich Richtung der B41 und der Nahe an, die Pizzeria hat auch wenige eigene Parkplätze. Das Gebäude ist nicht gehbehindertengeeignet.
Lange war ich nun nicht mehr hier. Kürzlich wollte ich telefonisch einen Tisch reservieren und es hieß nur knapp, die Pizzeria sei... mehr lesen
Amalienlust da Tommaso
Amalienlust da Tommaso€-€€€Restaurant, Pizzeria06752 71260Teichweg 11, 55606 Kirn
2.5 stars -
"Riesige Karte und (zu) viel Kommunikation" PetraIODie Pizzeria Amalienlust kenne ich schon lange. Vor ca. 20 Jahren war dies die Stammpizzeria nach dem Reitunterricht, meine Freundin und ich kehrten hier dann gerne hungrig ein.
Die Pizzeria liegt fußläufig zentrumsnah, dennoch etwas versteckt. Ein großer Parkplatz schließt sich Richtung der B41 und der Nahe an, die Pizzeria hat auch wenige eigene Parkplätze. Das Gebäude ist nicht gehbehindertengeeignet.
Lange war ich nun nicht mehr hier. Kürzlich wollte ich telefonisch einen Tisch reservieren und es hieß nur knapp, die Pizzeria sei
Der Marktplatz in Kirn ist der zentrale Platz in dem kleinen Städtchen. Hier sind einige Gaststätten angesiedelt... teilweise geschlossen.
Die Adresse "Marktplatz 1" erfuhr in den letzten Jahren einige Inhaberwechsel. Im Frühsommer eröffnete "Henry`s". Im Juli versuchte ich bereits telefonisch einen Tisch zu reservieren, die Telefonnummer habe ich über´s Internet nicht herausgefunden. Vielleicht ist es über Facebook möglich, so wichtig ist es mir aber nicht, um mich hier zu registrieren.
Vergangnen Dienstag war ich nun in Kirn, Marktplatz 1: Ruhetag = verschlossene Türen.
Das Restaurant sieht nach wie vor ansprechend aus. Burger dominieren die Karte.
Nun wollte ich heute Abend für eine Kollegenrunde mit 10 Personen einen Tisch reservieren. Telefonnummer? Nicht zu finden. Hompage? Nicht zu finden.
Es gibt Alternativen... Schade um den Umsatz für´s Henrys. Mal schauen, wann der nächste Betreiber kommt...
Der Marktplatz in Kirn ist der zentrale Platz in dem kleinen Städtchen. Hier sind einige Gaststätten angesiedelt... teilweise geschlossen.
Die Adresse "Marktplatz 1" erfuhr in den letzten Jahren einige Inhaberwechsel. Im Frühsommer eröffnete "Henry`s". Im Juli versuchte ich bereits telefonisch einen Tisch zu reservieren, die Telefonnummer habe ich über´s Internet nicht herausgefunden. Vielleicht ist es über Facebook möglich, so wichtig ist es mir aber nicht, um mich hier zu registrieren.
Vergangnen Dienstag war ich nun in Kirn, Marktplatz 1: Ruhetag = verschlossene Türen.
Das Restaurant sieht nach wie vor ansprechend aus. Burger dominieren die Karte.
Nun wollte ich heute Abend für eine Kollegenrunde mit 10 Personen einen Tisch reservieren. Telefonnummer? Nicht zu finden. Hompage? Nicht zu finden.
Es gibt Alternativen... Schade um den Umsatz für´s Henrys. Mal schauen, wann der nächste Betreiber kommt...
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"Kann das was werden?" PetraIODer Marktplatz in Kirn ist der zentrale Platz in dem kleinen Städtchen. Hier sind einige Gaststätten angesiedelt... teilweise geschlossen.
Die Adresse "Marktplatz 1" erfuhr in den letzten Jahren einige Inhaberwechsel. Im Frühsommer eröffnete "Henry`s". Im Juli versuchte ich bereits telefonisch einen Tisch zu reservieren, die Telefonnummer habe ich über´s Internet nicht herausgefunden. Vielleicht ist es über Facebook möglich, so wichtig ist es mir aber nicht, um mich hier zu registrieren.
Vergangnen Dienstag war ich nun in Kirn, Marktplatz 1: Ruhetag =
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Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im „El Greco“ schmeckt es dir!
Meine Aussage seit Jahren: „Griechisch ist nicht mein Ding“. Die Bekehrung und innerliche Einkehr nahm also ihren Lauf…
Die telefonische Tischreservierung übernahm ich – sehr freundlich, der Herr am Ende der Leitung!
Service:
Mein Mann und ich trafen wenige Minuten vor den Saarschmeckers ein. Freundliche Begrüßung durch den Chef. Er brachte uns in den hellen halbrunden hellen Raum und wies auf den reservierten Tisch.
Er war aufmerksam und sehr freundlich. Wir bestellten schon einmal 1 Flasche Mineralwasser und stöberten in der Karte bis zum Eintreffen der Saarschmeckers.
Wir wurden den gesamten Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Der Chef des Hauses wurde von weiblichen Mitarbeiterinnen unterstützt.
Schnell füllte sich das Restaurant – schön und ein gutes Zeichen. Lediglich das Abräumen der Teller nach dem Hauptgang ließ etwas auf sich warten. Dies war wohl die Zeit, an dem die meisten Gäste eintrafen.
Da wir ja noch ein „Event“ hatten, zahlten wir bereits kurz nach 19.00 Uhr. Hier eine überaus positive Abwicklung: Kurz die Aufteilung unserer „Zeche“ abgefragt, bekamen beide Paare einen getrennt gedruckten Kassenbeleg ausgehändigt.
Speisen und Getränke:
Erst mal eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,40.
Ich wählte aus der Getränkekarte den einzigen trockenen Weißwein: Kleoni (die Schwester der ägyptischen Kleopatra? Die macht mich vielleicht schöner , jünger und aparter?) Also eine Karaffe 0,25 l zu € 3,50 bestellt und… der war besser als mancher Wein beim Standarditaliener. Zu meiner Optik: Leider meine glatte Fehlinterpretation oder ich hätte mehr trinken müssen!
Mein Mann ganz mutig: „Retsina ist doch typisch griechisch!“ Ebenfalls eine Karaffe 0,25 l zu € 3,50 bestellt. Es ist schon ein ganz anderer Geschmack, dieser geharzte Wein. Aber in diesem Fall unseres seltenen griechischen Essens passend und mal was anderes. Nächstes Mal nehme ich auch Retsina!
Gruß aus der Küche erfolgte als obligatorischer Ouzo. Der war von der Sorte "für Freunde".
Vor fast 15 Jahren, mit meiner besten Freundin auf Rhodos, wies die Bedienung auch auf die heilende Ouzo-Wirkung hin: "Ouzo hilft gegen Allem"... nach 3 weiteren Ouzo der nächste Ratschlag "Zu viel Ouzo machen dicken Kopf an nächsten Morgen". Wir versicherten ihr, dass wir Pfälzer Mädels das vertragen! Ja, die Jahre vergehen.
Zurück nach Birkenfeld:
Bei den Vorspeisen tat ich mir sehr schwer. Alle kalten Vorspeisen fleischlos – mein el dorado!
Ohne „griechisch“-Erfahrung liebäugelte ich mit der Fischrogencreme Taramas, davon habe ich schon bei unserem Ranking-Griechen-Experte gelesen. Besann mich aber eines Besseren. Wenn schon griechisch, dann die volle Dosis:
Gemischte Vorspeise mit Tzaziki, Taramas, Dolmadakia, Tirosalata, Calamares Salat, Oliven und Peperoni zu € 8,20. Meine Mitstreiter versicherten mir vor der Bestellung, mir zu helfen (die wollten nur schnorren!) .
Die servierte Platte war liebevoll angerichtet (s. Foto) und geschmacklich richtig fein! Am wenigsten hat mich Taramas überzeugt, da war wenig Geschmack zu spüren oder ich hatte eine falsche Vorstellung. Gut, daß ich dies nicht als einzelne Vorspeise wählte. Die zarten Calamares und Triosalata (pikante Schafskäsecreme) haben mir am Besten geschmeckt. Dazu wurde frisches Baguette serviert. Eine üppige Vorspeise und ich war den Helfern dankbar.
Mein Mann wählte das Knoblauchbrot zu € 3,80. 5 Scheiben, ähnlich Bruchetta. Leider schon etwas angeweicht aber auch gut.
Die Hauptspeisen:
Meine Wahl: Die Fischplatte mit Seezungenfilet, 2 Scampi (mal eine deutliche Ansage) und Calamaresringe. Dazu hausgemacher Remouladensauce, Salat und Reis zu € 16,20. Den Beilagensalat tausche ich auf erfahrenen Rat der Saarschmeckerin in den griechischen Bauernsalat. Kein Problem, die geringe Differenz von € 1,60 wurde auf dem Kassenbeleg ausgewiesen.
Alles hat richtig gut geschmeckt. Heiß serviert, schön angerichtet. Die hausgemachte Remoulade wirklich hausgemacht, Fisch / Meeresfrüchte saftig und zart. Das feine Fischfilet versteckte sich unter Calamares und Scampi - keine Chance, ich habe es gefunden! Dazu gewürzter Tomatenreis. Der Bauernsalat mit frischen Zutaten und gut abgeschmecktem Essig-Öl-Dressing.
Mein Mann nahm die Scampi mit Pommes frites und Beilagensalat zu € 17,90. Auch er sehr zufrieden mit seiner Wahl.
Der Beilagensalat mit leichtem Joghurtdressing.
Mit unseren Speisen wurden Teller für die Abfälle und Zitronentücher zum Reinigen der Finger gereicht.
Positiv auch: Auf der Homepage sind viele Speisen bebildet. Keine Augenwischerei: Sie werden vor Ort genau so appetitlich serviert!
Ambiente:
Sauber, gepflegt mit typisch griechischen Elementen. Nicht überladen, Tische gepflegt eingedeckt. Frische Blume, Windlicht, Salz und Pfeffer, Papierservietten mit Griechisch-Grundkurs.
Außen gibt es auch schöne Sitzplätze. Für uns war es leider schon zu kühl.
Das Restaurant ist ebenerdig, auch die Toiletten (allerdings ohne Behindertentoilette).
Toiletten ebenfalls sehr sauber, gut belüftet, Wickeltisch für die Kleinen steht bereit. Diverse Macken wurden kaschiert. Völlig ok.
Fazit:
Ich bin bekehrt:
Griechisch geht doch! Gewusst wo! Das wissen wir jetzt und waren bestimmt nicht zum letzten Ma(h)l im El Greco.
Im anschließenden Abendprogramm wurden die Lachmuskeln gefordert und dies half dem gefüllten Leib (besonders meinem) und natürlich der Seele. Aaahh…. Schön war es!