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Bretonische Butter bei die Sardinen!
Die Freiheit führt die Kulinarik
Die russische Fahne an der Wand?















Immer diese aufdringlichen Türsteher, die einen gleich ins Restaurant reinzerren....
Bruschetta als Küchengruß
Fahr ma nach Parma?
Parmaschinken (hinten), Caprese (vorn)...kann man so essen!
Mein Antipasti-Highlight: das Carpaccio
Auch der Soßensee konnte das trockene Kalbfleisch nicht kaschieren...
Sautierte Champignons (hart am persönlichenSalzlimit)
Gratinierte Aubergine, Zucchini und Tomate
Warme Pizzabälle gehen immer!
Gelungenes Beispiel aus der Kategorie: "Kalte Nationalfarbenküche"
Rindercarpaccio kann es nie genug geben!
Pizza Scampi - eine berühmte Solinger Teigfladenspezialität
Wo sind die Frutti auf meiner Pizza "Mare"?
Unterm Käse lauerten die Früchte des Meeres
Schon Alberto Tomba mochte Rigatoni "Bomba"


https://www.gastroguide.de/restaurant/63439/restaurant-im-hotel-xtragleis-alter-bahnhof/hoerstel/bewertung/43181/
Mit Freunden waren wir spontan am 10. Februar eingekehrt. Plan war Schäufele, nicht mehr, nicht weniger. Anreise mit dem Zug von Rheine bietet sich an, vom Bahnsteig betritt man quasi direkt den Gastraum. Der war ordentlich gefüllt und wir bekamen den vorher reservierten Tisch für vier zugewiesen.
Getränke wurden bestellt, Wein und Bier aus Franken, siehe Karte. Vorweg wurde geteilt, die Größen der Gerichte lassen zwei oder drei Gänge grenzwertig für eine Person erscheinen. Es gab gratinierten Ziegenkäse auf Linsensalat.
Schmackhafte, ungewöhnliche Kombination, gute Wahl. Als zweite Alternative die schon im vergangenen Jahr verkostete fränkische Variante von Obatzter, ein Gerupfter.
Für mein Gefühl etwas milder abgeschmeckt als ein bayrischer Obatzter, vielleicht ein weniger reifer Camembert, wer weiß. Dazu ein für unsere norddeutsch-münsterländischen Verhältnisse sehr ordentliches Bretzel.
Sogar meine Frau lobte das. Also zum Hauptgrund des Berichts, wir waren neugierig auf unser erstes Schäufele "Made in Münsterland". Ganz klassisch mit Klößen und Blaukraut, so wie dat mutt (plattdeutsch)!
Karte sagt, Klöße sind hausgemacht, könnte sein, und sie waren gefüllt mit Croutons. Blaukraut war richtig gut, der Rotkohl definitiv mit viel Apfel(saft) abgeschmeckt! Und das wichtigste, Fleisch fiel von der Schaufel (Knochen), war saftig und zart und Kruste kross und crunchig! Super, war so gut, dass der Tisch beschlossen hat, wir kommen wieder und probieren im Sommer noch mal die hausgemachten Parmesan-Spinatködel mit Cherrytomaten in Salbei-Butter. Die waren schon 2023 lecker!
Definitiv ist diese fränkische Küche ein Zugewinn für unsere Münsterländer Restaurantlandschaft!