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Kaiserslautern
Ludwigshafen am Rhein
Mainz
Neustadt an der Weinstraße
Speyer
Trier 






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Blick in die offene Küche
Tagesempfehlung 30.09.17
Naturtübes italienisches Bier
Austern klassisch auf Eis
Frisches Ciabatta (hausgemacht?) zum Salat
Salat mit Mozzarella
Salat mit gebratenem Pecorino
Unschöne Reste
Die Eistheke


Gemischter Salat
Pizzabrötchen mit Kräuterbutter
Pizza Spinaci
Pizza Capricciosa
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Im 1. OG
Frischer Apfelkuchen
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Links Kapelle, rechts Restauranteingang
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Geschützter Innenhof
Bester Platz!
Blick auf die Pfalz Kaub im Rhein
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Wachtelspiegelei auf getrüffeltem Spinat
Spätsommersalate mit gebratenen Riesengarnelen
Calamaris mit Sepia-Risotto
Dessert
Mousse von weißer Schokolade, Himbeerragout und hausgemachtes Cassissorbet
Rieslingbuttereis
Stilvoll Hände waschen

















































Blick von der untersten Restaurantebene durchs Mühlrad

prickelnder Aperitif
Küchengruß
Ziegenfrischkäse mit Orangenblüten-Honig überbacken dazu Giersch-Mais-Paprika - Salat
Gartensalat-Suppe
Kürbissuppe
Räucherlachs auf Kartoffelrösti mit süß - sauer marinierten Kürbiswürfelchen
Gaumenerfrischung
Forellenklößchen & gebratene Riesengarnelen
Zweierlei vom Soonwälder Rehbock
Federweiser - Eiscreme in der Haselnuss - Hippe
Crème Brûlée mit hausgemachter Orangenblütenhonig - Eis
Blick in den Garten
Simba + Balu mit dem Forellenklößchen-Mitbringsel











































Fass-Eingang der Lounge
Die Hannen-Lounge im 1. OG
Die Baustelle des abgebrannten Hannenfass





Das schon lange bestehende Restaurant liegt in der Altstadt von Kaiserslautern, parken direkt am Haus kann man nicht. Am Eingang schon die Empfehlung „Frische Muscheln“, darauf hatte ich gehofft.
Mein Mann und ich betraten das Restaurant und wurden zum reservierten Tisch begleitet, die Karten wurden uns gereicht. Im gleichen Moment kamen unsere Freunde. Diese wurden ebenfalls gleich mit der Karte versorgt.
Wir begrüßten uns erst einmal und wechselten ein paar Worte. Sofort unterbrach die Servicedame um die Getränke aufzunehmen.
Hier entschieden wir uns dann für 2 Flaschen Mineralwasser à 0,75 l. Pan Pellegrino - € 4,70, Selters Naturelle - € 4,20.
Vor der Türe und auch im Restaurant waren aktuelle Speisen an der Schiefertafel zu lesen. Diese Empfehlungen schauten wir uns erst einmal an um uns dann der Karte zu widmen.
Unser Wasser wurde serviert und es folgte gleich die ungeduldige Frage, was wir zu essen wünschen. Wir baten noch um einen Moment, dies mussten wir auch ein weiteres Mal wiederholen. Den beiden Damen im Service dürfte es weder an Lebens- noch Serviceerfahrung gemangelt haben, eventuell die Chefinnen des Hauses. Gäste die sich mit offenen Karten lebhaft unterhalten, das dauert halt mal etwas länger als bei einer Einzelperson.
Wir studierten weiter die typisch italienische Karte mit Salaten, Suppen, Pizza, Pasta, Fleisch, Fisch, Desserts. Und Fliegenkacke! Tipp an die Gastronomie: Schaut doch bitte mal öfter selbst in die Karte! Und wischt sie mal sauber ab. Ich weiß nicht, wo die Karten gelagert werden, aber die äußeren Ränder der Klarsichthüllen waren über und über mit den typisch schwarzen Punkten / Hinterlassenschaften von Fliegen versehen. Das war nicht appetitlich.
Wir gaben dann unsere Speisewünsche auf und gingen uns erst einmal die Finger waschen.
Ansonsten macht das Restaurant einen gepflegten Eindruck. Die Tische sauber eingedeckt, rote Stuhlhussen und rote Rosen setzen farbige Akzente.
Im Restaurant Maximalbestuhlung, enger geht es wohl kaum. So wurde es später immer lauter, heißer und stickiger. Die Toiletten sauber und gepflegt. Es gibt wohl auch noch einen schönen Gewölbekeller, diesen haben wir aber nicht gesehen. Ins Restaurant und auch im Restaurant sind einige Stufen zu überwinden, rollstuhlgerecht ist das Restaurant nicht.
Als Vorspeise gab es für uns einen kleinen gemischten Salat mit Essig-Öl-Dressing zu € 3,40.
Dieser war frisch und ohne Mängel. Essig, Öl, eine riesige Pfeffermühle, Salz wurden dazu auf dem Tisch platziert und auf diesem wurde es dann richtig eng.
Wir bestellten noch Frascati und Rosé ohne nähere Herkunftsbezeichnung. Auf Nachfrage wurde bestätigt er sei trocken. 0,2 l je € 3,50 und wie befürchet: Wieder so ein italienischer Wein den man wirklich nicht braucht.
Unsere Hauptspeisen kamen nach kleiner Pause. Die Herren hatten sich beide für Pizza entschieden. Mein Mann wählte die Pizza Fantasia in der mittleren Größe mit Salami, Schinken, frischen Champignons und Knoblauch zu € 6,50. Unsere Männer waren zufrieden, der Teig wurde gelobt und auch die reichliche Knoblauchgabe.
Meine Freundin wählte die hausgemachten Ravioli mit Steinpilzsauce zu € 10,90. Das sah richtig gut aus und war es wohl auch.
Meine frischen Miesmuscheln in Weißweinsud zu € 9,00 wurden im tiefen Teller serviert und sahen sehr pur aus. Keinerlei Gemüsestreifen oder frische Kräuter. Geschmacklich überzeugten sie absolut.
Der Weißwein in der mit etwas Sahne und Zwiebeln verfeinerten Sauce überzeugte mehr als im Glas. Knoblauch ergänzte deutlich ohne zu sehr zu dominieren.
Für meinen Mann durfte es als Dessert eine Pannacotta - € 3,00 und für meine Freundlin ein Tiramisu - € 4,00 sein. Beide Desserts fielen durch und waren sicherlich nicht hausgemacht.
Die Pannacotta kaum essbar, wie Gummi mit künstlichem Geschmack (von Aroma kann ich nicht sprechen).
Ebenso die rote Sauce die wohl Erdbeersauce antäuschen sollte. Günstig waren die Desserts, aber dann lieber teurer und gut.
Aufmerksam waren die Damen im Service, aber eine Frage, ob es geschmeckt hat, blieb über den ganzen Abend aus.
Wir bestellten die Rechnung und mit der Rechnung wurde noch wortlos ein rötliches Getränk hingestellt. Weg war die Servicedame. Ich nippte, mein Mann nippte, ebenso unsere Freunde. Keine Ahnung was es war, ob mit oder ohne Alkohol (dies sollte man den Gästen nun wirklich sagen), aber trinken musste man es wirklich nicht. Es sollte sicherlich eine nette Verabschiedung sein, aber so grußlos und nüchtern es serviert wurde, so kam es dann auch bei uns an.