Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939299x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 31.08.2019 2019-08-31| Aktualisiert am
13.04.2020
Besucht am 12.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 81 EUR
Das etwas abseits des Salzhaffes gelegene Restaurant besuchten wir zwei Mal während unseres Urlaubes. Denn der erste Besuch am 12.06.19 war rundum gelungen.
So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr. .
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und regengeschützten Terrasse Platz nehmen. . .
Die freundliche Bedienung begrüßte uns herzlich und reichte uns die Karten.
Erste Getränkewünsche wurden nach dem Blick in die Karte aufgenommen.
1 Flasche Selters Mineralwasser, 0,75 l für faire € 4,90. Gut gekühlt und samt Kühler serviert. 1 Aperol Sprizz - € 5,00 für mich. 1 trockener Sekt - € 3,00. .
Unsere freundliche Bedienung nahm unsere weiteren Wünsche entgegen, denn hungrig waren wir. Frau Holle, wie sich die Mitarbeiterin vorstellte, konnte bestens Auskunft geben. So wies sie auch darauf hin, dass zu jedem Essen vorweg ein kleiner Salat serviert wird. Auf der Speisekarte fanden wir hierzu keinen Hinweis, der Salat ist dann wohl eine Art Küchengruß.
Mein Mann wählte das gebratene Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse und Rosmarinkartoffen - € 18,18. Der Tausch in den auf der Karte gesichteten Kartoffel-Meerrettichstampf war problemlos möglich, wurde mit € 1,00 Aufpreis abgerechnet.
Ich entschied mich für die Fisch- und Meeresfrüchte-Traumplatte - € 19,19. Als Beilagen wurde die frische Gemüsepfanne und Rosmarinkartoffeln benannt.
Eine Flasche Spätburgunder Blanc de Noir, trocken, € 22,50, sollte uns zum Essen mit weiterer Flüssigkeit versorgen. Die Hambacher Schloss Kellerei ist auf der Weinkarte mit zahlreichen Weinen vertreten.
Wenig später erreichten uns 2 appetitliche Beilagensalate mit leichtem Dressing. Eine bunte Blattsalatmischung, ergänzt mit Tomate, Gurke, Mais und Paprika und Karottenraspeln. Für unseren ersten Hunger genau richtig, alles schön frisch. Vielseitiger, frischer Salat vorweg.
Frau Holle hatte alle Gäste sehr aufmerksam im Blick. Routiniert und immer freundlich war sie für die Gäste da. So soll es sein – 5* für sie.
Auch unsere Fischgerichte sahen gut aus und wurden heiß serviert. Allerdings war es selbst mir fast ein wenig zu bunt und konzeptlos auf dem Teller. Grünzeug ist mir ja stets willkommen, aber das kleine Porzellanschälchen mit etwas kleingewürfeltem und ertränkten Salat hätte ich nicht gebraucht. Das Schälchen nur hinderlich auf dem Teller.
Auch ein Stück Wassermelone (sicherlich nicht ungespritzt) obenauf passte nicht so richtig.
Das Steinbeißerfilet saftig gebraten, der Kartoffel-Meerrettichstampf sehr gut abgeschmeckt, reichlich buntes Pfannengemüse. Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse
Das war ohne das „Drumherum“ ein klasse und sehr gut schmeckendes Gericht!
Auch meine Fischplatte war mit reichlich Meeresgetier versehen. Nun, der übliche TK-Garnelenspieß und Garnele im Fertigkartoffelrock, haut wohl keinen Gast vom Hocker. Zander, Lachs und Dorsch waren auch gut gewürzt und ebenso gebraten. Es gibt traumhaftere Fisch-Traumplatten zum vergleichbaren Preis. Zufrieden war ich aber auch hier. Fisch- und Meeresfrüchte-Traumplatte
Ein anständiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
Zum Abschluss gab es dann noch ein „Verdäulerle“. Original Lehment Rostocker, eisgekühlt, durfte es sein. Kümmel für meinen Mann, Aquavit für mich. 4 cl - € 3,80. .
Nach freundlicher Verabschiedung beschlossen wir, auf dem Spaziergang zur Unterkunft, am letzten Urlaubstag hier nochmals einzukehren.
Vorab reservierten wir für den 15.06. telefonisch. Das war auch gut so, denn das Restaurant war sehr gut besucht.
Der einzige Urlaubtag mit leichtem Regen und deutlicher Abkühlung machte uns die Abreise leichter. Auf der Terrasse konnten wir trotzdem noch draußen sitzen. Innen war wohl auch fast jeder Tisch belegt. Der Restaurantraum ist gepflegt, mit italienischem Flair. Sprich: Maximaleng bestuhlt.
Unser Tisch draußen wurde gerade frei und wir nahmen Platz. Frau Holle wurde von einer dunkelhaarigen Dame unterstützt. Diese reichte nach kurzer Begrüßung die Karte und fragte erste Getränkewünsche ab. Frau Holle war an diesem Abend leider kaum für unseren Tisch zuständig
Der dunkle Glastisch war von den vorherigen Gästen mit deutlichsten Gebrauchsspuren versehen. Da wollte man noch nicht einmal den Arm auf dem Tisch ablegen. Unsere Getränkewünsche wurden aufgenommen, die verschmutzte Tischplatte ignoriert. Ich wartete gespannt.
Als dann unsere obligatorische Flasche Wasser samt Gläsern serviert wurde, bat ich darum, die Erstversorgung solange zu halten bis der Tisch gereinigt sei. Das ging dann einigermaßen flott, aber völlig unverständlich, dies erst nach Aufforderung durch den Gast zu tun. Und wie sich dann später herausstellte: Es war die Chefin selbst, die hier nicht gerade aufmerksam und umsichtig, sondern eher konzeptlos regierte.
Mein Mann wählte das Lachsforellenfilet auf frischen Champignons á la créme und Kartoffel-Meerrettich-Stampf - € 18,18. Und ich das Steinbeißerfilet das mein Mann bei unserem ersten Besuch aß. Ich wählte auch als Beilage den Stampf, daher € 1,00 Aufpreis.
Einen trockenen Riesling von der Hambacher Schloss Kellerei wählten wir an diesem Abend. 0,75 l - € 19,80.
An diesem Abend dauerte es ewig bis nur die kleinen Salate an den Tisch kamen. Bis zu den Hauptspeisen galt es nochmals eine ewige Wartezeit zu überleben.
Dann endlich servierte die Chefin hektisch unsere Speisen. Wir waren wirklich froh, endlich essen zu können. Über die Wartezeit vergaßen wir wohl auch, was wir eigentlich bestellt hatten. Erst als am Nebentisch ein Lachsforellenfilet keinen Abnehmer fand und nach dem Dorschfilet gefragt wurde, konnten wir die Verwechselung aufklären. Zum Tausch war es allerdings zu spät.
Beide Fischgerichte wieder sehr schmackhaft und perfekt gebraten. Auf beiden Tellern wieder zu viel unpassendes Chichi. Weniger ist wirklich manchmal mehr. Dorschfilet auf der Haut gebraten Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse und Kartoffel-Meerrettichstampf
Beim Zahlen wurde dann natürlich das um einen Euro teurere Lachsforellenfilet abgerechnet. Dies hatte ich erwartet, gebongt ist gebongt. Da war ich dann auch mal kleinlich und wies darauf hin. Mein Mann und auch der andere Gast akzeptierten die Verwechselung. Hätte man auf die neue Zubereitung bestanden, wäre es für die Inhaberin Frau Zabor teurer geworden. Und wer bei Beilagenänderung € 1,00 Aufpreis nimmt, darf dann beim falschen Gericht auch nicht noch mehr erwarten.
Definitiv gefiel uns der erste Abend besser. Dies lag allerdings am Service (1. Abend 5*, 2. Abend 2,5*). Essen an beiden Tagen gut. € 68,76 der Beleg vom 15.06.19.
Das etwas abseits des Salzhaffes gelegene Restaurant besuchten wir zwei Mal während unseres Urlaubes. Denn der erste Besuch am 12.06.19 war rundum gelungen.
So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr.
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und... mehr lesen
Blüsefeuer
Blüsefeuer€-€€€Restaurant038296754137Wustrower Str. 32, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Zwei sehr unterschiedliche Abende im Blüsefeuer" PetraIODas etwas abseits des Salzhaffes gelegene Restaurant besuchten wir zwei Mal während unseres Urlaubes. Denn der erste Besuch am 12.06.19 war rundum gelungen.
So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr.
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und
Geschrieben am 15.08.2019 2019-08-15| Aktualisiert am
15.08.2019
... standen wir an diesem Sonntagabend.
Am schönen Kirner Marktplatz eröffnete im Frühjahr die Weinbar.
Die Beschreibung sympathisch, für Kirn modern, für uns interessant. Kleine Gerichte werden auch angeboten.
An diesem Abend passte alles, besonders das schöne Wetter.
Laut Homepage geöffnet, standen wir leider ohne Erklärung vor der verschlossenen Tür. Schade und hoffentlich eine Ausnahme.
In der gastronomischen Nachbarschaft verbrachten wir dann zum Glück noch einen netten Abend.
... standen wir an diesem Sonntagabend.
Am schönen Kirner Marktplatz eröffnete im Frühjahr die Weinbar.
Die Beschreibung sympathisch, für Kirn modern, für uns interessant. Kleine Gerichte werden auch angeboten.
An diesem Abend passte alles, besonders das schöne Wetter.
Laut Homepage geöffnet, standen wir leider ohne Erklärung vor der verschlossenen Tür. Schade und hoffentlich eine Ausnahme.
In der gastronomischen Nachbarschaft verbrachten wir dann zum Glück noch einen netten Abend.
stars -
"Vor verschlossenen Türen..." PetraIO... standen wir an diesem Sonntagabend.
Am schönen Kirner Marktplatz eröffnete im Frühjahr die Weinbar.
Die Beschreibung sympathisch, für Kirn modern, für uns interessant. Kleine Gerichte werden auch angeboten.
An diesem Abend passte alles, besonders das schöne Wetter.
Laut Homepage geöffnet, standen wir leider ohne Erklärung vor der verschlossenen Tür. Schade und hoffentlich eine Ausnahme.
In der gastronomischen Nachbarschaft verbrachten wir dann zum Glück noch einen netten Abend.
Geschrieben am 27.07.2019 2019-07-27| Aktualisiert am
27.07.2019
Besucht am 14.06.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Strandtag und schwimmen macht bekanntlich hungrig. Warum ausgerechnet mein Mann hungrig war, verstehe ich daher nicht. Ihm war die Ostsee mit inzwischen 16 Grad (immerhin eine Steigerung um 2 Grad innerhalb weniger Tage!) zu kalt.
Wir machten uns mittags auf den Weg zum Salzhaff. Hier findet sich in Rerik die gebündelte gastronomische Auswahl.
In Rerik sind sich die deutschen Gastronomen einig: Auf den Speisekarten finden sich fast überall fast identische Speisen samt Beilagen. So wird es für die Gäste leider schnell langweilig. Uns zog es somit zum Italiener.
Das Restaurant befindet sich in bester Lage am Salzhaff. Mein Mann genehmigte sich hier ein paar Tage zuvor nach dem Abendessen ein Eis in der Waffel . .
Der Außenbereich war gut besucht, trotzdem standen für uns noch eine Plätze zur Wahl. Den Gästen bietet sich ein schöner Blick auf das Haff und die Boote. Blick zum Haff
Kurz nachdem wir Platz genommen hatten reichte uns ein Mitarbeiter mit kaum wahrnehmbarer Begrüßung die Speisekarte mit typischen Gerichten die der Deutsche wohl erwartet. Auch hier leider keine Kreativität.
Da wir für abends einen Tisch in einem Fischrestaurant reserviert hatten, sollte es jetzt mal was anderes als Fisch sein.
Die über mehrere Tage auf der Schiefertafel angebotenen „Spaghetti mit Wenusmuscheln“ konnten mit daher nicht reizen. „Der hellste Stern am Firmament“ hat hier wohl die Venus missbraucht. Arme Venus!
Kaum die Karten aufgeschlagen, wollte der Serviceherr schon die Speisen aufnehmen. Wenigstens die Getränke wussten wir schon. 1 Jever Fun, 0,3 l - € 2,70 und 1 Mineralwasser, 0,2 l - € 2,30.
Die Getränke wurden kurz darauf serviert und wir gaben unsere Speisen auf.
Ich entschied mit für Spaghetti Aglio Olio mit scharfen Peperoni - € 8,90.
Für meinen Mann die Pizza Salami, ebenfalls € 8,90 in der Einheitsgöße. Damit wir uns auch den restlichen Tag noch gut riechen mochten, bat er um Knoblauch auf der Pizza.
Sehr schnell kamen unsere Speisen. „Buon appetito“ hingenuschelt, den Gast nicht angesehen. Da kann man dann auch ganz drauf verzichten.
Die Pizza von normaler Größe, knusprig gebacken. Ansonsten eine Standardpizza mit Trockenstreukräutern, ohne nennenswerte Geschmackserlebnisse. Salamipizza
Der Knoblauch, in Scheiben geschnitten auf der Pizza, war zur geschmacklichen Verbesserung eine gute Idee gewesen.
Meine Spaghetti perfekt al dente. Eine sehr überschauliche Portion mit wenigen Peperonistücken und ein paar frischen Petersilienblattstückchen. Die Trockenkräuter fand ich hier einen Fehlgriff, ebenso überflüssig die Balsamico“verzierung“ am Tellerrand. Parmesan wurde nicht angeboten. Spaghetti Aglio Olio Rückblick: Einen perfekten Vergleich hatten wir wenige Tage zuvor in Tillmann Hahn’s Gasthaus: HAUSGEMACHTE Spaghetti Aglio Olio in doppelter Portionsgröße zu € 7,00. Dazu ein großzügiges Schälchen frisch geriebener Parmesan. Bester Service und sehr gepflegtes Ambiente inklusive!
Über die moderaten Preise im Montalbano wunderte ich mich kurz zuvor. Jetzt nicht mehr.
Und noch weniger, als ich kurz nach dem Zahlen den Rechnungsbeleg genauer ansah. Es wurde für den Knoblauch (max. 1 Zehe) zur Pizza tatsächlich € 1,50 berechnet. Der smarte Italiener der uns bediente hatte Glück, just in diesem Moment und bis zu unserem Aufbruch von der Bildfläche verschwunden zu sein!
Die Sauberkeit auf den Toiletten schwächelte deutlich. Überquellende Mülleimer, schlechte Belüftung etc.
Dem gleichen Inhaber gehört ein weiteres italienisches Restaurant in Rerik. Das San Remo. Gut, dass wir dies wussten. Es befand sich ganz in der Nähe unserer Ferienwohnung.
Selbstverständlich besuchten wir dieses Restaurant NICHT.
Selbstverständlich klärten wir auch meine Freundin, die zur Zeit in Rerik Urlaub mit ihrer Familie macht, wir über den Tourinepp auf.
Schade. Tolle Lage, wenig Leistung.
Strandtag und schwimmen macht bekanntlich hungrig. Warum ausgerechnet mein Mann hungrig war, verstehe ich daher nicht. Ihm war die Ostsee mit inzwischen 16 Grad (immerhin eine Steigerung um 2 Grad innerhalb weniger Tage!) zu kalt.
Wir machten uns mittags auf den Weg zum Salzhaff. Hier findet sich in Rerik die gebündelte gastronomische Auswahl.
In Rerik sind sich die deutschen Gastronomen einig: Auf den Speisekarten finden sich fast überall fast identische Speisen samt Beilagen. So wird es für die Gäste leider schnell langweilig.... mehr lesen
2.0 stars -
"Darf’s ein bisschen mehr sein? Nein, nicht für € 1,50!" PetraIOStrandtag und schwimmen macht bekanntlich hungrig. Warum ausgerechnet mein Mann hungrig war, verstehe ich daher nicht. Ihm war die Ostsee mit inzwischen 16 Grad (immerhin eine Steigerung um 2 Grad innerhalb weniger Tage!) zu kalt.
Wir machten uns mittags auf den Weg zum Salzhaff. Hier findet sich in Rerik die gebündelte gastronomische Auswahl.
In Rerik sind sich die deutschen Gastronomen einig: Auf den Speisekarten finden sich fast überall fast identische Speisen samt Beilagen. So wird es für die Gäste leider schnell langweilig.
Bereits im April 2019 erhielt Helga die Auszeichnung des Fliegermagazins.
In der Kategorie „beste Flugplatzgaststätte Deutschlands“ erhielt Helga Rossmann den Award für ihr Restaurant.
Seit über 30 Jahren bewirtet die 69ährige Helga Roßmann als Pächterin ihre Gäste die vom Land und aus der Luft anreisen.
Bereits im April 2019 erhielt Helga die Auszeichnung des Fliegermagazins.
In der Kategorie „beste Flugplatzgaststätte Deutschlands“ erhielt Helga Rossmann den Award für ihr Restaurant.
Seit über 30 Jahren bewirtet die 69ährige Helga Roßmann als Pächterin ihre Gäste die vom Land und aus der Luft anreisen.
Der Fernsehbeitrag ist zu sehen unter:
https://www.youtube.com/watch?v=A1NrFen2MT8
Herzlichen Glückwunsch!
stars -
"Der SWR zu Besuch bei Helga." PetraIOBereits im April 2019 erhielt Helga die Auszeichnung des Fliegermagazins.
In der Kategorie „beste Flugplatzgaststätte Deutschlands“ erhielt Helga Rossmann den Award für ihr Restaurant.
Seit über 30 Jahren bewirtet die 69ährige Helga Roßmann als Pächterin ihre Gäste die vom Land und aus der Luft anreisen.
Der Fernsehbeitrag ist zu sehen unter:
https://www.youtube.com/watch?v=A1NrFen2MT8
Herzlichen Glückwunsch!
Besucht am 11.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Auf dem Rückweg unseres Ausfluges nach Warnemünde und Rostock schauten wir uns noch das Doberaner Münster an.
Etwas außerhalb der Klosteranlage entdeckten wir die Klosterküche. .
Das alte Backsteingebäude gefiel uns auf Anhieb, sah einladend aus und die angebotenen Speisen waren auch nach unserem Geschmack. .
Ohne Reservierung hofften wir jetzt auf einen Platz. Sehr hungrig waren wir nicht, aber unser Appetit war geweckt.
Innen begrüßte uns freundlich die Servicedame an der Theke. Wir hatten Glück, ein Zweiertisch wurde uns angeboten.
Das Restaurant war schon gut besucht, auch im schönen Außenbereich waren ein paar Tische belegt.
Das gepflegte Restaurant ist etwas verwinkelt, in mehrere offene Räume unterteilt. . .
Hinter der Theke befindet sich die Küche.
Die Speisekarten wurden gereicht. Keine große Auswahl, aber wenn die Karte so gut zusammengestellt ist, findet sicherlich jeder Gast seinen Leckerbissen. Uns fiel die Entscheidung gar nicht leicht. Die Karte wechselt saisonal.
Salatteller, Süppchen, Geschmortes, Schnitzel, Steak, Burger, Fisch, Pasta, Vegetarisches. Auch der Nachwuchs ist bedacht.
Kurze Zeit später war die erfahrene Mitarbeiterin wieder bei uns.
Unsere Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Mein Mann entschied sich für das Kartoffel-Lachs-Törtchen mit Honig-Senf-Dillsauce auf Gurken, Haselnussasche € 9,90 (als Vorspeise auf der Karte).
Ich wählte Vegetarische Austernpilzschnitzel mit Spargel, Frühlingszwiebelgemüse, Hollandaise und Rosmarinkartoffeln - € 14,90.
Dem Gast bietet sich ein Blick in die verglaste Küche hinter der Theke. Und das war sehr interessant. Nur zwei junge Männer waren hier in ihrem Element. Voll konzentriert arbeiteten sie Hand in Hand. Stille Übereinkunft, jeder Handgriff saß und eine Speise nach der anderen verließ gut angerichtet die Küche. Blick zur Küche
Welch positiver Unterschied zu unserem Abend zwei Tage zuvor in Heiligendamm! So sieht Teamarbeit aus.
Beim Service verhielt es sich ähnlich. Die freundliche Servicedame wurde von einem jungen Mann unterstützt. Jeder Gast wurde freundlich empfangen und aufmerksam bedient. Tische abgeräumt, abgewischt, neu eingedeckt, alles mit freundlicher und ruhiger Gelassenheit. Für einen Plausch mit Gästen war keine Zeit. Trotzdem wurde überall kurz nach dem Servieren der Speisen nachgefragt, ob alles zur Zufriedenheit ist. So soll es sein.
Auch wir mussten nicht länger als nötig auf unsere frisch zubereiteten Speisen warten.
Erfrischend die Wahl meines Mannes. Und für eine Vorspeise (für ihn das Hauptgericht) gar nicht wenig. Kartoffel-Lachs-Törtchen auf Gurken
Der mild geräucherte und fein geschnittene Lachs saftig und gut abgeschmeckt. Ebenso die Gurken, wohl mit Crème fraîche angerichtet. Kartoffeln fehlten auch nicht, verbargen sich im Inneren des Törtchens. Leider kann ich zur Haselnussasche nichts sagen. Eigentlich die interessanteste Komponente, aber sie ging wohl leider geschmacklich unter.
Auch ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl. Die knusprig ausgebackenen Austernpilze als „Schnitzel“ zu bezeichnen? Na ja, man muss dem Kind einen Namen geben. Vegetarische Austernpilzschnitzel mit Spargel, Frühlingszwiebelgemüse und Rosmarinkartoffeln
Die Pilze im Knuspermantel waren jedenfalls top gebraten und gewürzt. Unter den Pilzen, reichlich bemessen, Stücke vom grünen und weißen Spargel. Der Spargel ebenfalls gebraten und mit angenehmen Biss. Obenauf frischer Rucola und einige Kerbelblätter. Der Kerbel gefiel mir hier geschmacklich besonders gut zu diesem Gericht. Und auch die halbierten Drillinge hatten einen tollen Kartoffelgeschmack mit genau richtiger Konsistenz. Die Hollandaise war dezent auf dem Teller verteilt worden. Nochmal ein Pluspunkt. Ich mag es gar nicht, wenn die Speisen von Saucen "erschlagen" werden.
Bei einem anderen Gericht entdeckte ich auf der Karte die "Aioli vom schwarzen Knoblauch". Bei meiner Bestellung fragte ich, ob ich hier vielleicht einen Tupfer probieren dürfte. Selbst dies hatte die Küche mit einigen Tupfern bedacht. Danke!
Ich muss sagen, dass war leider ein kurzer Besuch und wir hätten gerne mehr probiert. Eine Freundin reist nun morgen mit Familie nach Rerik. Ich habe ihr die Klosterküche sehr gerne empfohlen.
Auf dem Rückweg unseres Ausfluges nach Warnemünde und Rostock schauten wir uns noch das Doberaner Münster an.
Etwas außerhalb der Klosteranlage entdeckten wir die Klosterküche.
Das alte Backsteingebäude gefiel uns auf Anhieb, sah einladend aus und die angebotenen Speisen waren auch nach unserem Geschmack.
Ohne Reservierung hofften wir jetzt auf einen Platz. Sehr hungrig waren wir nicht, aber unser Appetit war geweckt.
Innen begrüßte uns freundlich die Servicedame an der Theke. Wir hatten Glück, ein Zweiertisch wurde uns angeboten.
Das Restaurant war schon... mehr lesen
Klosterküche
Klosterküche€-€€€Restaurant, Biergarten038203647201Beethovenstraße 19, 18209 Bad Doberan
4.5 stars -
"Zufallstreffer" PetraIOAuf dem Rückweg unseres Ausfluges nach Warnemünde und Rostock schauten wir uns noch das Doberaner Münster an.
Etwas außerhalb der Klosteranlage entdeckten wir die Klosterküche.
Das alte Backsteingebäude gefiel uns auf Anhieb, sah einladend aus und die angebotenen Speisen waren auch nach unserem Geschmack.
Ohne Reservierung hofften wir jetzt auf einen Platz. Sehr hungrig waren wir nicht, aber unser Appetit war geweckt.
Innen begrüßte uns freundlich die Servicedame an der Theke. Wir hatten Glück, ein Zweiertisch wurde uns angeboten.
Das Restaurant war schon
Geschrieben am 13.07.2019 2019-07-13| Aktualisiert am
15.07.2019
Besucht am 09.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
… auch ohne Zugfahrt.
Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus. .
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten. .
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr gepflegt. .
Außen saßen noch etliche Gäste in der Abendsonne. Auf dem Bahnsteig
Der Bahnsteig dient als schöne Außenterrasse.
Dann kam auch Molli noch dampfend mit lautem Getöse vorbei. Molli
Molli, die ca. 100jährige Bäderbahn, ist eine historische dampfbetriebene Schmalspurbahn. Sie verbindet die Orte Bad Doberan mit Heiligendamm und dem Ostseebad Kühlungsborn. Molli bei der Abfahrt
Eindrucksvoll. Sollten wir nochmal hierher kommen, werden wir einen Ausflug mit Molli einplanen.
Und da saßen wir. Zwei junge Mädels im Service, sicherlich schon seit vielen Stunden. Sie machten beide nicht den Eindruck, geschulte Kräfte zu sein.
Nach ca. 20 Minuten wurden die Speisekarten hektisch auf den Tisch gelegt. Da wir durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Wasser.
Und wir warteten… nach wieder einer langen Wartezeit dann unser Mineralwasser.
Es war ja ausreichend Zeit gewesen die gut gestaltete Speisekarte zu studieren. Deshalb wollten wir, da hungrig, gleich unser Essen bestellen. Aber nein, dies macht ausschließlich die Kollegin. Sie kommt gleich.
Gleich ist dehnbar, also warteten wir. Die Mädels rannten inzwischen im Restaurant und auf dem Bahnsteig herum.
Für so viel Hektik waren eigentlich nicht genug Gäste da.
Wir versuchten mehrmals auf uns aufmerksam zu machen. Irgendwann funktionierte es und die abgehetzte Kollegin nahm unsere Wünsche auf. Mein Mann und ich einigten uns vorab auf eine „küchenfreundliche Bestellung“, in der Hoffnung, irgendwann etwas zu essen zu bekommen.
Vorab für uns ein kleiner gemischter Salat - € 4,50. Für meinen Mann mit Hausdressing, für mich mit Balsamicodressing.
Auf der Karte angekündigt als „Regionale Produkte, erntefrisch auf den Markt gebracht und serviert sind voll mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Sie alle bringen den Körper in Schwung und halten fit.“
Zum Hauptgang sollte es die Fischplatte 'Friedrich Franz' für 2 Personen sein.
Gebratene Filets von fangfrischen Ostseefischen und Garnelenspieß auf saisonalem Gemüse, dazu reichen wir Reis und Salzkartoffeln - €45,00.
Dazu bestellten wir noch eine Flasche Weißwein, angekündigt per Tischaufsteller: Weinangebot
Es folgte auf unsere Bestellung der befürchtete Hinweis: Der Hauptgang wurde bestimmt 30 Minuten dauern.
Nun, die würden wir auch noch aushalten. Jetzt hier abbrechen und wieder auf die Suche machen? Machte auch keinen Sinn.
Wenn dann bitte die Salate vorab kommen und bitte etwas Brot dazu?
Der badische Müller-Thurgau wurde zwischendurch im Kühler auf Eis serviert. Das gab doch noch Pluspunkte. Und der Wein war tatsächlich passend und erfrischend.
Unser Tisch wurde zwischenzeitlich mit einem Stövchen aufgerüstet. Fischbesteck eingedeckt.
Nach 30 Minuten kamen dann unsere kleinen Salate. Nicht die Fischplatte. Kleiner Salat
Ohne Brot. Dies wurde dann nach ein paar Minuten nachgereicht.
Die Salate tadellos frisch. Unter Blattsalaten fanden sich noch Paprika-, Gurken- und Tomatenwürfel. Wohl auf beiden Salaten das leichte Hausdressing. Balsamicocreme obenauf sollte vielleicht die Brücke zwischen den beiden eigentlich bestellten Dressings bauen. Das war uns inzwischen egal. Die Zutaten frisch, Dressing ok, 6 kleine Baguettescheiben ebenfalls frisch.
Unser Tisch wurde zwischenzeitlich mit einem Stöven aufgerüstet. Vorgewärmte Teller auf dem Stövchen
Kaum den Salat fertig gegessen ging es plötzlich hoch her! Die Fischplatte, Salzkartoffeln, Reis, Senfsößchen in der Sauciere. Beide Mädels trugen auf, was die Küche hergab. Die wollte wohl endlich Feierabend machen. Fischplatte 'Friedrich Franz' für 2 Personen
Auf der Fischplatte: Dorsch, Scholle, Ostseelachs, Zander und 2 Garnelenspieße.
Optisch kein „Higlight“. Die Fischfilets schlicht gebraten (leider nicht / nicht mehr knusprig auf der Hautseite) und gewürzt, bis auf den Ostseelachs auch noch saftig. Die Menge mehr als ausreichend.
Das „saisonale Gemüse“ unter dem Fisch war eine saisonale Tiefkühl-Fertiggemüsemischung aus Kohlrabi, Möhren, Erbsen, Zuckerschoten und Blattspinat in Sahnesauce. Detail saisonales Gemüse aus der Tiefkühltruhe
Gut gegarte Kartoffeln und lockerer Reis als Beilagen waren einwandfrei.
Fazit:
Nach fast 2 Stunden Wartezeit auf die Fischplatte war selbst uns geduldigen Gästen zu lang.
Beim Hauptgang enttäuschte das TK-Gemüse, auch der Scholle gebe ich kein „Frischfischsiegel“, die anderen Fischsorten mögen frisch gewesen sein. Der Garnelenspieß wurde von uns nicht anders als TK erwartet.
Der Knaller mit der Rechnung: 1 Brotkorb - € 1,50! Damit waren die Baguettescheiben mehr als bezahlt. Da sollte sich der Gastronom wirklich mal an den Kopf fassen! Bei der langen Wartezeit servieren andere Häuser mindestens Brot und einen Dipp um die Gäste bei Laune zu halten. Ohne Berechnung!
Und auch auf Pfingstsonntag nur zwei Personen im Service bereitzustellen, passte keinesfalls zur Größe des Restaurants mit Außenterrasse.
Beide Damen waren immer freundlich und zuvorkommend. Wir schwankten zwischen Verständnis, Mitleid mit den Beiden und Mitleid mit uns selbst. Die Bewertung nur 2* - diese für die Freundlichkeit.
… auch ohne Zugfahrt.
Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus.
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten.
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr... mehr lesen
Herzoglicher Wartesaal · Am Mollibahnhof
Herzoglicher Wartesaal · Am Mollibahnhof€-€€€Restaurant, Erlebnisgastronomie03820341515Kühlungsborner Str. 4, 18209 Bad Doberan
2.5 stars -
"Mit Verspätung muss man am Bahnhof einfach rechnen…" PetraIO… auch ohne Zugfahrt.
Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus.
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten.
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr
Geschrieben am 30.06.2019 2019-06-30| Aktualisiert am
30.06.2019
Für das Pfingstfest wurde am Reriker Hafen ganz schön aufgerüstet. Bühne, Stände mit Essen und Getränken…
Das Restaurant „Bin Luchtmaker“ nutzte auch die Gelegenheit des Straßenverkaufs direkt am Eingangsbereich. .
Freundliche Bedienungen verkauften Speisen und Getränke. Pfingstfest-Straßenverkauf
Mein Mann erstand eine sehr normale Bratwurst für überbezahlte € 3,00.
Ich entdeckte das Angebot des Flammlachs im Brötchen. Frisch belegt wurde mein Brötchen mit Krautsalat und reichlich Flammlachs. Der Lachs schön saftig, der Krautsalat erfrischend dazu. Flammlachs im Brötchen Flammlachs vom Grill
Im Nachhinein waren die € 6,00 hierfür halbwegs gerechtfertigt.
Noch für jeden ein Bierchen, leider im Plastikbecher. Nicht umweltfreundlich. Und im Glas schmeckt ein Bier einfach besser. Zum Lachs die Plastikgabel. Ein Mülleimer für alles. Das kann man besser und umweltfreundlicher hinbekommen, insbesondere als Restaurant.
Spezialität des Hauses sind wohl die hausgemachten Waffeln. Leider haben wir es nicht geschafft, diese während unseres Urlaubes zu probieren.
Für das Pfingstfest wurde am Reriker Hafen ganz schön aufgerüstet. Bühne, Stände mit Essen und Getränken…
Das Restaurant „Bin Luchtmaker“ nutzte auch die Gelegenheit des Straßenverkaufs direkt am Eingangsbereich.
Freundliche Bedienungen verkauften Speisen und Getränke.
Mein Mann erstand eine sehr normale Bratwurst für überbezahlte € 3,00.
Ich entdeckte das Angebot des Flammlachs im Brötchen. Frisch belegt wurde mein Brötchen mit Krautsalat und reichlich Flammlachs. Der Lachs schön saftig, der Krautsalat erfrischend dazu.
Im Nachhinein waren die € 6,00 hierfür halbwegs gerechtfertigt.
Noch für jeden... mehr lesen
Bi'n Luchtmaker
Bi'n Luchtmaker€-€€€Restaurant, Cafe03829674744Wustrower Straße 19C, 18230 Rerik
3.0 stars -
"Mittagssnack auf dem Pfingstfest" PetraIOFür das Pfingstfest wurde am Reriker Hafen ganz schön aufgerüstet. Bühne, Stände mit Essen und Getränken…
Das Restaurant „Bin Luchtmaker“ nutzte auch die Gelegenheit des Straßenverkaufs direkt am Eingangsbereich.
Freundliche Bedienungen verkauften Speisen und Getränke.
Mein Mann erstand eine sehr normale Bratwurst für überbezahlte € 3,00.
Ich entdeckte das Angebot des Flammlachs im Brötchen. Frisch belegt wurde mein Brötchen mit Krautsalat und reichlich Flammlachs. Der Lachs schön saftig, der Krautsalat erfrischend dazu.
Im Nachhinein waren die € 6,00 hierfür halbwegs gerechtfertigt.
Noch für jeden
Geschrieben am 30.06.2019 2019-06-30| Aktualisiert am
01.07.2019
Besucht am 10.06.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Eine Wanderung entlang der Steilküste machte reichlich Appetit.
In fußläufiger Reichweite fanden wir per Smartphone das Belvedere. Dort angekommen, waren wir überrascht, dass sich das italienische Restaurant auf einer Campinganlage befindet.
Campen ist so gar nicht unser Ding, aber das sah alles richtig einladend und gepflegt aus. Eingang zum Camp
Also spazierten wir vorbei an den anreisenden Urlaubern mit ihren Vehikeln die einchecken wollten.
Über einen leicht abschüssigen Fußweg gelangten wir zu dem italienischen Restaurant.
Auf der Terrasse fanden wir leicht noch ein sonniges Plätzchen. Zwei Stufen gilt es zur Terrasse bzw. ins Restaurant zu überwinden. Diese wurden teilweise für Rollstuhlfahrer / Kinderwagen mit einer zweckmäßigen Rampe versehen. .
Das Restaurant ist in zwei große Räume unterteilt. .
Alles gepflegt und hell dank großer Fenster.
Eistheke und Kuchenvitrine fehlen auch nicht. .
Toiletten ebenfalls stufenfrei erreichbar, alles sauber.
Der Service war schnell zur Stelle und reichte die gut sortierte Speisekarte.
Durstig bestellten wir Lübzer alkoholfrei, 0,3 l - € 3,00. Es wurden insgesamt 4 gut gekühlte Bierchen.
Die Speisen nahm wenig später eine ebenfalls sehr freundliche Dame (eventuell die Chefin) auf.
Meine Wahl fiel auf die Pizza Belvedere - € 13,50: Tomatensauce, Mozzarella, Garnelen, Cherrytomaten, Pesto und Knoblauch.
Pizza Vegetariana - € 10,50: Tomatensauce, Paprika, Artischocken, Zwiebeln, Champignons und Spinat. Mein Mann ist kein Spinatfan. So fragte er den Mitarbeiter, ob er Spinat in Knoblauch tauschen könne. Das war kein Problem, auch kein Aufschlag für Bestelländerung (hier machten wir in den nächsten Tagen noch andere Erfahrungen).
Serviert wurden unsere Pizzen von einem jungen Mann.
Knuspriger, guter Teig. Ordentliche Größe, guter Belag mit frischen Zutaten. Pizza Vegetariana
Die Garnelen auf meiner Pizza noch toll saftig. Gut gewürzt. Für mich durfte es noch etwas Schärfe sein, etwas Chiliöl wurde sofort nachgeliefert. Pizza Belvedere
Dabei konnten wir den Blick über den Campingplatz auf’s Meer genießen. Camper sind wir nicht, werden wir nicht, aber ein toller Platz ist das wirklich.
Und auch dieses Restaurant empfehlen wir gerne weiter!
Wir zahlten, wurden nett verabschiedet. Da fiel meinem Mann die Eistheke ein! Also noch ein Schlenker zur Eistheke im Restaurant und 3 Bällchen in der Waffel „auf die Hand“. Ein Eis geht immer!
Eine Wanderung entlang der Steilküste machte reichlich Appetit.
In fußläufiger Reichweite fanden wir per Smartphone das Belvedere. Dort angekommen, waren wir überrascht, dass sich das italienische Restaurant auf einer Campinganlage befindet.
Campen ist so gar nicht unser Ding, aber das sah alles richtig einladend und gepflegt aus.
Also spazierten wir vorbei an den anreisenden Urlaubern mit ihren Vehikeln die einchecken wollten.
Über einen leicht abschüssigen Fußweg gelangten wir zu dem italienischen Restaurant.
Auf der Terrasse fanden wir leicht noch ein sonniges... mehr lesen
Belvedere · Ostseecamp Seeblick
Belvedere · Ostseecamp Seeblick€-€€€Restaurant, Imbiss0382967110Meschendorfer Weg 3b, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Unser erster Campingplatzbesuch – und der war lecker!" PetraIOEine Wanderung entlang der Steilküste machte reichlich Appetit.
In fußläufiger Reichweite fanden wir per Smartphone das Belvedere. Dort angekommen, waren wir überrascht, dass sich das italienische Restaurant auf einer Campinganlage befindet.
Campen ist so gar nicht unser Ding, aber das sah alles richtig einladend und gepflegt aus.
Also spazierten wir vorbei an den anreisenden Urlaubern mit ihren Vehikeln die einchecken wollten.
Über einen leicht abschüssigen Fußweg gelangten wir zu dem italienischen Restaurant.
Auf der Terrasse fanden wir leicht noch ein sonniges
Geschrieben am 15.06.2019 2019-06-15| Aktualisiert am
15.06.2019
Besucht am 08.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 86 EUR
Eine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße der Promenade gelegen, hätten wir ohne den Tipp bestimmt nicht gefunden. .
Ein sehr schönes historisches Haus aus dem Jahr 1910, die Villa Astoria! Ein historisches Foto des Hauses
Ein Schieferaufsteller, mit ordentlicher Kreideschrift, vor dem Restaurant wies auf:
„Mezze“ Mediterrane Vorspeisen aus der libanesisch-syrisch-israelischen Küche des Nahen Ostens“ .
Darunter: „Make Hummus – not war“ … wie wahr! Es könnte so einfach sein. Und die Speiseankündigung reizte mich sofort.
Ich sprang schnell rein um zu fragen, ob am Abend noch ein Tisch für 2 Personen frei ist. Ich machte mir wenig Hoffnung. Eine junge Mitarbeiterin nahm mich mit ins Büro und wir hatten Glück! Tisch reserviert.
Wie vereinbart trafen wir um 18.30 Uhr ein. Die Mitarbeiterin empfing uns herzlich, nahm die Jacken ab und begleitete uns zu unserem Zweiertisch in der Mitte des Restaurants. Sehr hell und schön gestalteter Landhausstil.
Über wenige Stufen gelangt man zu einer sehr gepflegten und geschützten Außenterrasse.
Die offene Küche ist von zwei Seiten einsehbar. Guter Duft lag in der Luft und die angekündigten Mezze standen bereits auf einer großen Anrichte als vielfältiges Buffet bereit. . Mezze-Buffet
Somit stand meine Vorspeise schon mal fest.
Die modern gestalte Speisekarte wurde gereicht, nicht überladen, auf gute Zutaten (z. B. Herkunft des Fleisches) bedacht.
Bei der jungen Mitarbeiterin gaben wir unsere Wünsche auf:
Unsere Getränke: 1 Flasche Glashäger Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50. Grauburgunder trocken, Nahe, Weingut Korell, Bad Kreuznach, 0,2 l – € 8,50 Riesling Kalkmergel, Pfalz, trocken, Gebrüder Rings, Freinsheim, 0,2 l - € 8,50
Unsere Vorspeisen: Hausgebeizter Lachs mit Kartoffelrösti , Meerrettich-Frischkäse und Honig-Senfsauce - € 11,80 für meinen Mann.
Meine Vorspeise stand ja bereits fest: Mezze vom Büffet - € 12,50. Diese zubereitet vom syrischen (ich hoffe, ich habe richtig zugehört) Koch. Tolle Idee, diese Küche hier zu integrieren.
Zum Hauptgang wollte mein Mann der geballten Knoblauchladung nicht widerstehen: Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Knoblauch, Petersilie und Peperoncini (für sehr faire € 7,00) mit gebratenen Black Tiger Shrimps und Knoblauch-Chiliöl für insgesamt € 14,50.
Mich reizten beim Hauptgang insbesondere die Beilagen: Echter Wildlachs mit geschwenktem Schmorsalat, Duftreis und Frühlingszwiebel-Ingwerpesto – € 18,50.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt von einem jungen Mann serviert.
Dazu ein Kräuterfrischkäse, Olivenöl, schwarze und grüne Oliven. Küchengruß
3 Sorten frisches Brot, sowie eine kleine „Salzweltreise“. Sehr interessant, wie vielfältig Salz sein kann. frisches Brot Salzverkostung Salzverkostung
Das schwarze „würzig-stark“-beschriebene indische Salz erwischte meinen Mann. Nach seiner Mimik, ich glaube es fiel der Begriff „wie faule Eier“, verzichtete ich gerne auf den Test. Aber interessant :-).
Die junge Mitarbeiterin bat ich um einen Tipp, kurz vor dem Servieren der Vorspeise meines Mannes. Dies klappte, trotz immer mehr eintreffender Gäste, ganz ausgezeichnet.
Also machte ich mich auf zu den fernöstlichen vegetarischen Köstlichkeiten. Alles ordentlich beschildert. Mezze-Buffet
Bulgur, Okraschoten, verschiedene Linsen, Paprika, Kichererbsen, Bohnen, Artischocken, Aubergine… hauchdünnes, knuspriges Fladenbrot und natürlich Hummus. Ich konnte nicht umhin, den Teller wirklich bis auf die letzte Ritze zu füllen. Denn da war nichts dabei, was ich nicht probieren wollte. Dennoch: Auf 2 – 3 Köstlichkeiten musste ich verzichten. Aus Platzgründen auf dem Teller und wohl auch im Magen. Mezze vom Buffet
wurde auch die Vorspeise für meinen Mann serviert. Hausgebeizter Lachs, Kartoffelrösti, Salat
Die Mitarbeiterin fragte, ob wir noch ein Körbchen Brot möchten. Sehr nett und aufmerksam, aber hier konnten wir wirklich bei dem Gebotenen ablehnen.
Ich muss zugeben: Die Vorspeise meines Mannes war schöner angerichtet als meine Aromenreise.
Beide waren wir mit unserer Wahl sehr zufrieden.
Ich, mit den vielfältigen Gewürzen, Hülsenfrüchte liebe ich in allen Variationen, Minze und Co. Es schmeckte wirklich alles.
Der hausgebeizte Lachs wunderbar zart. Dazu 3 kleine knusprige Röstitaler. Mittig ein knackig frischer Salat mit feinem Dressing.
Nach angenehmer Pause ging es mit unseren Hauptspeisen weiter. Diese von Herrn Hahn persönlich serviert.
Für meinen Mann ein tiefer Teller, gut gefüllt mit der hausgemachten Pasta. Die Spaghetti genau richtig al dente. Die Garnelen, in der Schale gebraten, noch leicht glasig. So soll es sein. Sehr gut gewürzt und am Knoblauch wurde auch nicht gegeizt. Außerdem wurde noch eine Schale mit frisch geriebenem Parmesan gereicht. Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Garnelen
Der Lachs angekündigt als „echter! Wildlachs. Der Hinweis sicherlich, damit die „lachsuntypische“ blasse Farbe erklärt ist. Dieser „echte Wildlachs“ wird recht selten angeboten. Echter Wildlachs, Reis, geschmorter Salat
Geschmacklich tendiere ich eher zum „unechten Zuchtlachs“. Trotzdem war ich auch mit meinem Hauptgang zufrieden. Lachs, Schmorsalat, Tomatenwürfel und der lockere Reis entfalteten ihre natürlichen Aromen, unterstützt von dezenter Würze. Der Knaller: das fein pürierte Frühlingszwiebel-Ingwerpesto. Dies gab diesem Gericht ordentlich frisches Aroma.
Abschluss für uns beide noch einen Espresso - € 2,50. Dazu gab es noch einen Haferkeks.
Hier fanden wir, was wir in der Gastronomie in Rerik vermissten: Gutes und kreatives, abwechslungsreiches Essen. Ein schönes Ambiente und einem unkompliziert-freundlichem Service.
Nicht zu vergessen Tillmann Hahn persönlich: Immer und überall, ruhig und entspannt (zumindest wirkend). Mal in der Küche, an der Anrichte, persönlich die Speisen servierend, nachfragend ob alles schmeckt.
Ein sehr schöner Abend bei Herrn Tillmann und Team! . .
Eine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße... mehr lesen
4.5 stars -
"Sehr gute Küche gepaart mit natürlicher Gastfreundlichkeit" PetraIOEine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße
Geschrieben am 13.06.2019 2019-06-13| Aktualisiert am
13.06.2019
Besucht am 07.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Dieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot. .
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium. .
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume mit Reinlichkeitssprüchen die die Welt (hoffentlich) nicht braucht und die ich hier nicht zitieren will.
Wir wurden freundlich begrüßt und durften zwischen 2 Tischen wählen. Die Speisekarten wurden von der Mitarbeiterin gereicht.
Erst der zweite Abend in Rerik und schon fällt es auf: Will man hier regional – deutsch – Fisch:
Die Speisekarten bieten wenig Kreativität. Dorsch (=Kabeljau), Zander, Hering. Kartoffelige Beilagen mit unspektakulärer Gemüse- /Salatbeilage. Wir erweiterten in den nächsten Tagen das gastronomische Umfeld.
Unsere Bestellung wurde aufgenommen: 1 Flasche Glashäger Mineralbrunnen, 0,75 l - € 4,90 1 Flasche Rheinhessen Riesling trocken, Gutsabfüllung Hiestand, Guntersblum. 0,75 l - € 17,50. Die Weinauswahl war klein, aber ausreichend. Mit diesem Wein machten wir keinen Fehler. Dorschfilet gebraten mit Bratkartoffeln (auf Wunsch ohne Speck) und Salatgarnitur - € 13,50 für meinen Mann. Gebratenes Dorschfilet mit Spargel, Semmelbrösel, Petersilienkartoffeln - € 22,50 für mich.
Unsere Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Und trotz zahlreicher Gäste mussten wir nicht lange auf unser Essen warten.
Beide Teller machten einen ordentlichen Eindruck. Beide Teller mit allerdings mit „Salatgarnitur“ die keiner Erwähnung würdig war. Sie entsprach noch nicht einmal einem „Küchengruß“ wie sonst so oft gereicht. Dorschfilet mit Bratkartoffeln Gebratenes Dorschfilet mit Spargel, Semmelbrösel, Petersilienkartoffn
Auf beiden Tellern der Dorsch kräftig auf der Haut angebraten, die Fischfilets gerade noch saftig.
Mir war es viel zu viel der buttertriefenden Semmelbrösel (mein Mann nahm gerne einenTeil davon ab). Der Spargel, als 300 g angekündigt. Dies sicherlich erfüllt, wenn man den Spargel nicht penibel schält und nicht die holzigen, bitteren Enden entfernt. Dies war hier gewinnoptimierend (auf dem Foto erkennbar) der Fall. Nicht geschmacksoptimierend.
Mit den Bratkartoffeln war mein Mann recht zufrieden. Ausreichende Röstaromen, leider wenig knusprig, aber mit frischen Frühlingszwiebeln verfeinert. Meine Salzkartoffeln eben Salzkartoffeln mit Petersilienstreu obenauf.
Es gab nix zu meckern, aber auch keinerlei Punkte zum Jubeln.
Der Geräuschpegel stieg mit zunehmender Zahl der Thekengäste – hier wird wohl der meiste Umsatz generiert.
Die Rechnung geordert wurde ein handgeschriebener Zettel vorgelegt. Auf Nachfrage dann eine DIN-A-4 mehr als perfekte Rechnung.
Dieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot.
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium.
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu viel Kneipe, zu wenig Restaurant" PetraIODieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot.
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium.
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume
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So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr.
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und regengeschützten Terrasse Platz nehmen.
Die freundliche Bedienung begrüßte uns herzlich und reichte uns die Karten.
Erste Getränkewünsche wurden nach dem Blick in die Karte aufgenommen.
1 Flasche Selters Mineralwasser, 0,75 l für faire € 4,90. Gut gekühlt und samt Kühler serviert.
1 Aperol Sprizz - € 5,00 für mich. 1 trockener Sekt - € 3,00.
Unsere freundliche Bedienung nahm unsere weiteren Wünsche entgegen, denn hungrig waren wir. Frau Holle, wie sich die Mitarbeiterin vorstellte, konnte bestens Auskunft geben. So wies sie auch darauf hin, dass zu jedem Essen vorweg ein kleiner Salat serviert wird. Auf der Speisekarte fanden wir hierzu keinen Hinweis, der Salat ist dann wohl eine Art Küchengruß.
Mein Mann wählte das gebratene Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse und Rosmarinkartoffen - € 18,18. Der Tausch in den auf der Karte gesichteten Kartoffel-Meerrettichstampf war problemlos möglich, wurde mit € 1,00 Aufpreis abgerechnet.
Ich entschied mich für die Fisch- und Meeresfrüchte-Traumplatte - € 19,19. Als Beilagen wurde die frische Gemüsepfanne und Rosmarinkartoffeln benannt.
Eine Flasche Spätburgunder Blanc de Noir, trocken, € 22,50, sollte uns zum Essen mit weiterer Flüssigkeit versorgen. Die Hambacher Schloss Kellerei ist auf der Weinkarte mit zahlreichen Weinen vertreten.
Wenig später erreichten uns 2 appetitliche Beilagensalate mit leichtem Dressing. Eine bunte Blattsalatmischung, ergänzt mit Tomate, Gurke, Mais und Paprika und Karottenraspeln. Für unseren ersten Hunger genau richtig, alles schön frisch.
Frau Holle hatte alle Gäste sehr aufmerksam im Blick. Routiniert und immer freundlich war sie für die Gäste da. So soll es sein – 5* für sie.
Auch unsere Fischgerichte sahen gut aus und wurden heiß serviert. Allerdings war es selbst mir fast ein wenig zu bunt und konzeptlos auf dem Teller. Grünzeug ist mir ja stets willkommen, aber das kleine Porzellanschälchen mit etwas kleingewürfeltem und ertränkten Salat hätte ich nicht gebraucht. Das Schälchen nur hinderlich auf dem Teller.
Auch ein Stück Wassermelone (sicherlich nicht ungespritzt) obenauf passte nicht so richtig.
Das Steinbeißerfilet saftig gebraten, der Kartoffel-Meerrettichstampf sehr gut abgeschmeckt, reichlich buntes Pfannengemüse.
Das war ohne das „Drumherum“ ein klasse und sehr gut schmeckendes Gericht!
Auch meine Fischplatte war mit reichlich Meeresgetier versehen. Nun, der übliche TK-Garnelenspieß und Garnele im Fertigkartoffelrock, haut wohl keinen Gast vom Hocker. Zander, Lachs und Dorsch waren auch gut gewürzt und ebenso gebraten. Es gibt traumhaftere Fisch-Traumplatten zum vergleichbaren Preis. Zufrieden war ich aber auch hier.
Ein anständiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
Zum Abschluss gab es dann noch ein „Verdäulerle“. Original Lehment Rostocker, eisgekühlt, durfte es sein. Kümmel für meinen Mann, Aquavit für mich. 4 cl - € 3,80.
Nach freundlicher Verabschiedung beschlossen wir, auf dem Spaziergang zur Unterkunft, am letzten Urlaubstag hier nochmals einzukehren.
Vorab reservierten wir für den 15.06. telefonisch. Das war auch gut so, denn das Restaurant war sehr gut besucht.
Der einzige Urlaubtag mit leichtem Regen und deutlicher Abkühlung machte uns die Abreise leichter. Auf der Terrasse konnten wir trotzdem noch draußen sitzen. Innen war wohl auch fast jeder Tisch belegt. Der Restaurantraum ist gepflegt, mit italienischem Flair. Sprich: Maximaleng bestuhlt.
Unser Tisch draußen wurde gerade frei und wir nahmen Platz. Frau Holle wurde von einer dunkelhaarigen Dame unterstützt. Diese reichte nach kurzer Begrüßung die Karte und fragte erste Getränkewünsche ab. Frau Holle war an diesem Abend leider kaum für unseren Tisch zuständig
Der dunkle Glastisch war von den vorherigen Gästen mit deutlichsten Gebrauchsspuren versehen. Da wollte man noch nicht einmal den Arm auf dem Tisch ablegen. Unsere Getränkewünsche wurden aufgenommen, die verschmutzte Tischplatte ignoriert. Ich wartete gespannt.
Als dann unsere obligatorische Flasche Wasser samt Gläsern serviert wurde, bat ich darum, die Erstversorgung solange zu halten bis der Tisch gereinigt sei. Das ging dann einigermaßen flott, aber völlig unverständlich, dies erst nach Aufforderung durch den Gast zu tun. Und wie sich dann später herausstellte: Es war die Chefin selbst, die hier nicht gerade aufmerksam und umsichtig, sondern eher konzeptlos regierte.
Mein Mann wählte das Lachsforellenfilet auf frischen Champignons á la créme und Kartoffel-Meerrettich-Stampf - € 18,18. Und ich das Steinbeißerfilet das mein Mann bei unserem ersten Besuch aß. Ich wählte auch als Beilage den Stampf, daher € 1,00 Aufpreis.
Einen trockenen Riesling von der Hambacher Schloss Kellerei wählten wir an diesem Abend. 0,75 l - € 19,80.
An diesem Abend dauerte es ewig bis nur die kleinen Salate an den Tisch kamen. Bis zu den Hauptspeisen galt es nochmals eine ewige Wartezeit zu überleben.
Dann endlich servierte die Chefin hektisch unsere Speisen. Wir waren wirklich froh, endlich essen zu können. Über die Wartezeit vergaßen wir wohl auch, was wir eigentlich bestellt hatten. Erst als am Nebentisch ein Lachsforellenfilet keinen Abnehmer fand und nach dem Dorschfilet gefragt wurde, konnten wir die Verwechselung aufklären. Zum Tausch war es allerdings zu spät.
Beide Fischgerichte wieder sehr schmackhaft und perfekt gebraten. Auf beiden Tellern wieder zu viel unpassendes Chichi. Weniger ist wirklich manchmal mehr.
Beim Zahlen wurde dann natürlich das um einen Euro teurere Lachsforellenfilet abgerechnet. Dies hatte ich erwartet, gebongt ist gebongt. Da war ich dann auch mal kleinlich und wies darauf hin. Mein Mann und auch der andere Gast akzeptierten die Verwechselung. Hätte man auf die neue Zubereitung bestanden, wäre es für die Inhaberin Frau Zabor teurer geworden. Und wer bei Beilagenänderung € 1,00 Aufpreis nimmt, darf dann beim falschen Gericht auch nicht noch mehr erwarten.
Definitiv gefiel uns der erste Abend besser. Dies lag allerdings am Service (1. Abend 5*, 2. Abend 2,5*). Essen an beiden Tagen gut. € 68,76 der Beleg vom 15.06.19.