Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939446x gelesen 16267x "Hilfreich" 15036x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 23.04.2016 2016-04-23| Aktualisiert am
23.04.2016
Unterwegs im Dahner Felsenland wollten wir das Hotel Felsenland in Augenschein nehmen. Hier war eine Kollegin vor wenigen Wochenende zum Wellnesswochenende und hochzufrieden.
Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie er berichtete) machte einen wirklich hochmotivierten Eindruck. Das ihm sein Job Spaß macht, nahmen wir ihm sofort ab.
Die Karten gereicht. Schöne Speisen, hier ist für jeden was dabei.
2 trockene Weißweinschorlen, 0,25 l zu € 3,30 durften es für uns sein. Diese wurden prompt und schön kühl serviert.
Das Ambiente ist wirklich passend für ein Steakhouse. Viel Holz, gepflegte und bequeme Sitzbänke. In der Luft der Geruch der Tierfellkissen (nach wenigen Minuten nimmt man es zum Glück nicht mehr wahr). Schöne Beleuchtung. Toiletten im Keller, sehr sauber und modern. Außen reichlich Sitzplätze. Bei schönem Wetter ist hier bestimmt mächtig was los.
An den Nebentischen wurden Burger, Schnitzel und Flammkuchen serviert. Die Teller konnten sich sehen lassen und es schien gut zu schmecken.
Die Gäste bedienten sich am Salatbuffet. Schade, dass wir noch nicht hungrig waren!
Unterwegs im Dahner Felsenland wollten wir das Hotel Felsenland in Augenschein nehmen. Hier war eine Kollegin vor wenigen Wochenende zum Wellnesswochenende und hochzufrieden.
Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie... mehr lesen
4.0 stars -
"Ein guter Eindruck bei kurzer Einkehr!" PetraIOUnterwegs im Dahner Felsenland wollten wir das Hotel Felsenland in Augenschein nehmen. Hier war eine Kollegin vor wenigen Wochenende zum Wellnesswochenende und hochzufrieden.
Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie
Geschrieben am 23.04.2016 2016-04-23| Aktualisiert am
27.01.2019
Besucht am 08.04.2016
Nun wird es leider ausführlich. Das Landhaus hat es sich verdient.
Wenn wir mal einen kurzen Tapetenwechsel brauchen, stehen Südpfalz und Eifel immer hoch im Kurs. Hier sind wir schnell und es gibt tolle Angebote und Ausflugsmöglichkeiten.
Von Freitag bis Sonntag wollten wir weg. Die Wahl fiel schnell auf die Pfalz, denn hier sollte es wärmer als in der Eifel sein.
Mein Mann recherchierte und fand im www. das Landhaus am Hirschhorn. Die Online-Speisekarte gecheckt und entschieden: Die kreative Karte trifft absolut unseren Geschmack! Viel Fisch, dieser wurde an unserem Anreisetag frisch geliefert.
Wir reservierten nur die Übernachtungen mit Frühstück und einen Tisch für den 1. Abend… erst mal schauen, ob die Küche wirklich was kann! Mit einem gebuchten Arrangement kommt man günstiger weg, wir wollten aber gerne unser Menü selbst zusammen stellen und das war gut so!
Service:
Anreise am frühen Freitag nachmittag.
Wilgartswiesen – vorher nie gehört, aber mit diesen ungehörten Ortschaften kennen wir uns ja auch in unserer Region aus. Gute 1.000 Einwohner, gemütlicher Ortskern, staatlich anerkannter Erholungsort . Von hier aus kann man zu zahlreichen Ausflügen starten.
Das Hotel in Hanglage macht auf den ersten Blick nicht so viel her. Es wurde wohl stetig modernisiert und ausgebaut.
Der Parkplatz hangaufwärts hinter dem Haus ist ausgeschildert. Wir betreten das Haus und werden an der kleinen Rezeption sofort super nett empfangen und zu unserem schönen Zimmer begleitet.
Nachdem das Essen am ersten Abend absolut überzeugte, reservierten wir natürlich auch für den 2ten Abend. Beide Male wurden wir vom geschulten Personal sehr gut und aufmerksam umsorgt. Hier gab es gar nichts zu beanstanden.
Karten gereicht, Aperitif angeboten, zu Getränken und Speisen konnte sehr gut Auskunft gegeben werden, Getränke immer rechtzeitig nachgeschenkt, Abfrage ob alles in Ordnung, die zeitliche Abfolge der Speisen passte sehr gut, Getränke im Kühler, Sonderwünsche kein Problem , u. s. w.
Speisen und Getränke:
Das GetränkeBUCH wurde gereicht! Spontan dachte ich an meine GastroGuideFreunde Nolux (Weine) und Hbeermann (Champagner). Das Hobby erlesener Getränke der Inhaber kann hier schnell zum Leseabend werden. Juniorchefin Nadine ist Sommeliére.
Die Speisekarte bietet eine gute, kreative Auswahl. Die wechselnde Karte, die auf frische Zutaten schließen lässt, wird durch Tagesangebote auf der Schiefertafel ergänzt.
Freitag Abend, wurden wir zu unserem reservierten Tisch geführt.Das Restaurant schon gut besucht.
Olivenbutter stand schon bereit und ein Korb mit verschiedenen Brotsorten, warm und knusprig, wurde gereicht.
Ein Aperitif wurde angeboten. Wir entschieden uns für 2 Gläser Sekt Pino Noir, trocken, € 5,60.
Dazu 1 Flasche Mineralwasser, medium, 0,75 l € 5,20.
Wir stöberten in der Speisekarte und sahen uns die tollen Tagesangebote auf der Schiefertafel an.
Ein weiterer Küchengruß folgte: Flusskrebscoctail, dekoriert mit Minigurkenscheibe und Sprossen. Sehr fein.
2 Vorspeisen sollten es heute für uns sein.
Zuerst „zweierlei Austern aus der Bretagne: PRAT-AR-COUM und FIN DE CLAIRE No. 3, Chesterbrot, Zitrone zu € 8,00.
Die Austern wurden auf speziellen Austerntellern mit Mulden serviert. Nett angerichtet mit Zitrone und der klassischen Schwarzbrotschmier. Das erste Mal, dass ich 2 unterschiedliche Austernsorten parallel kosten und vergleichen durfte. Das war schon sehr interessant und fein.
Mein Mann entschied sich danach für: Tatar vom fassgereiften Matjes, Rote Beete, Ei, Avrugakaviar zu € 11,50. Ein Teller für´s Auge und den Gaumen. Fein geschnitte Matjes, ein Türmchen mit gewürfelter Beete, gebeiztes Eigelb. Salatgurkentupfer mit Dill und Petersilie dekoriert.
Für mich gab es Wildkräutersalat in fruchtigem Orangendressing, Crostini, Ziegenkäse und Blütenhonig zu € 6,80. Eine tolle und frische Salat-, Kräuter – und Sprossenmischung fand sich auf einem großen Teller vor mir ein! Wunderbar aromatisch und sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich war begeistert.
Während unserer Vorspeisen wurde auch noch angeboten den Brotkorb aufzufüllen. Aufmerksam, aber dann hätten wir unsere Hauptspeisen nicht mehr geschafft.
Eine Flasche Wein sollte es auch noch sein. Nach guter Beratung entschieden wir uns für den Grauburgunder trocken, vom Kalkstein– alte Reben -, Weingut Manz, Rheinhessen, € 26,50. Eine gute Wahl.
Die Hauptgänge wurden serviert.
Für meinen Mann durfte es von der Tagestafel Filet vom Sashimi-Tunfisch, buntes Wokgemüse und Jasminreis, Sojasauce zu € 21,00 sein. Ein großes Stück Filet, außen kräftig angebraten und mit grobem Pfeffer gewürzt, wurde auf knackigem Gemüse serviert. Der Fisch innen noch roh, wie erwartet und gewünscht. Es hatte fast noch 1 Tick roher sein dürfen, aber dies ist ja Geschmackssache. Dazu der Jasminreis als Halbkugel angerichtet.
Für mich gab es Steinbeißerfilet, Spaghettini und Blattspinat zu € 19,00. Das Fischfilet auf den Punkt gebraten, innen noch leicht glasig. Die Beilagen sehr schmackhaft. Ein sahniges Schäumchen rundete die Speise ab.
Unsere Desserts: Grappa Chardonnay € 3,00 für meinen Mann. Viognier Treserbrand € 3,80 für mich. Espresso Äthiopia (100 % Wildkaffee, kein Plantagenkaffee) € 3,00 von der sehr interessanten Espresso-Spezialitätenkarte durfte sich dazu gesellen. Zum Espresso wurde das komplette Süßungspaket und süße Leckereien serviert.
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht fanden wir am nächsten Morgen ein Frühstücksbuffet vor, das keine Wünsche offen ließ.
Nach unserem Ausflugstag fanden wir uns am Samstag Abend wieder an „unserem“ Tisch ein.
Heute wurde wieder frisches Knusperbrot gereicht, dazu eine saisonale Bärlauchcreme.
Aperitif: Rieslingsekt trocken, 0,1 l, € 5,00 für mich. Pastis Henri Bardouin aus der Provence € 5,00 für meinen Mann.
Der Pastis hob sich vom gängigen Pastis enorm ab. Ich probierte und meinte neben Anis auch sehr angenehm Kardamomnoten zu schmecken.
Und natürlich wieder Mineralwasser.
Heutiges Amuse: Schwertfischcarpaccio mit schwarzen Oliven und getrockneten Tomaten. Sehr gut, allerdings waren die Oliven- und Tomatenaromen sehr dominierend zum Schwertfisch. Gästen, die kein Fisch mögen, wurde übrigens eine Alternative serviert.
Unsere Vorspeisen: Rindercarpaccio klein € 8,50 für meinen Mann war überhaupt nicht klein. Angerichtet mit Rucola, Cherrytomaten und Grana Padano. Pfeffer wurde frisch am Tisch darüber gemahlen.
Am Vortag wurde an den Nebentischen oft das Carpaccio vom Schwarzrettich € 9,00 serviert. Dann muss es wohl gut sein, also heute meine Wahl. So recht vorstellen konnte ich es mir nicht. Was serviert wurde, war einfach nur spitze. Der hauchfeine Rettich, mittig etwas Couscous mit leichtem Orangenaroma, Wasabinüsse und Sprossen und eine wunderbar cremige Erdnuss-Wasabi-Textur.
Die Weinwahl aus dem Weinbuch fällt nicht leicht. Möchte man Konversation mit der Begleitung meiden, kann man sich hier wunderbar beim Lesen der Rebsäfte den Abend vertreiben.
Ich suchte uns (zügig) einen 2014 Chardonnay, trocken, Weingut BERGDOLT - Klostergut St. Lamprecht, Neustadt Weinstraße zu € 24,00 aus.
Unsere Hauptspeisen: Seezungenfilet, Hummerschaum, Risotto, Kaiserschoten zu € 27,00 für meinen Mann. Das Seezugenfilet überraschend dick, dadurch schön saftig. Das Schäumchen mit gutem Krustentieraroma. Risotto und Kaiserschoten mit Biss. So soll es sein.
Ich wollte und konnte dem ersten pfälzer Spargel des Jahres nicht widerstehen. Also für mich: Frischer Stangenspargel (500 g), neue Kartoffeln, Sauce Hollandaise € 16,50 von der Tagestafel.
(Es bestand die Möglichkeit das Gericht mit Schnitzel oder Schinken zu ergänzen).
Ein schlichtes Gericht überzeugte mit sehr gutem Spargelaroma, die neuen Kartoffeln schön goldgelb in der Pfanne angebraten, die Sauce Hollandaise eine Wucht (auf meinen Wunsch separat serviert), von Hand luftig-schaumig aufgeschlagen. Perfekt.
Für einen Dessertteller waren wir wieder einmal zu satt. Das hausgemachte Joghuteis (meine Lieblingssorte) reizte mich sehr. Es stellte kein Problem dar, mir einfach 2 Bällchen Eis „ohne Firlefanz“ zu servieren. Die Küche ließ es sich aber nicht nehmen, noch mit ein paar frischen Erdbeeren und einem Knusperröllchen zu dekorieren. Für € 2,20 sehr fair.
Eigentlich schon auf dem Weg zu unserem Zimmer, kamen wir noch in den Genuss einer kleinen Weinprobe mit der Juniorchefin Nadine. So fanden sich bei der Abreise noch ein paar Kistchen Wein in unserem Kofferraum ein.
Ambiente:
Hell, gediegen, sehr gepflegt. Die Tische stehen nicht zu eng und sind sehr schön eingedeckt. Trotz gut besuchtem Restaurant ist die Atmosphäre ruhig und angenehm.
Im Sommer ist es bestimmt wunderschön auf der Außenterrasse mit Blick ins Tal.
An Servicemitarbeiterinnen wird nicht gespart, es ist immer jemand ansprechbar.
Selten hatten wir den Eindruck, dass ein Haus sich so viel Mühe gibt, damit die Gäste sich wohlfühlen. Dazu zählt auch die Zimmerausstattung, der Wellnessbereich etc.
Unzählige „Kleinigkeiten“ sind uns an diesem Wochenende aufgefallen, bei denen sich die Betreiber des Landhauses einfach Gedanken machen. Im neu und modern gestalteten Frühstücksraum bedient der Gast sich beispielsweise aus Kühlschubladen! In die Arbeitsplatte sind Glasplatten für die freie Sicht auf die Leckereien eingelassen. Es würde zu weit führen, alles aufzulisten.
Wir, und auch andere Gäste mit denen wir ins Gespräch kamen, haben uns perfekt wohl gefühlt.
Nun wird es leider ausführlich. Das Landhaus hat es sich verdient.
Wenn wir mal einen kurzen Tapetenwechsel brauchen, stehen Südpfalz und Eifel immer hoch im Kurs. Hier sind wir schnell und es gibt tolle Angebote und Ausflugsmöglichkeiten.
Von Freitag bis Sonntag wollten wir weg. Die Wahl fiel schnell auf die Pfalz, denn hier sollte es wärmer als in der Eifel sein.
Mein Mann recherchierte und fand im www. das Landhaus am Hirschhorn. Die Online-Speisekarte gecheckt und entschieden: Die kreative Karte trifft... mehr lesen
Landhaus Am Hirschhorn
Landhaus Am Hirschhorn€-€€€Restaurant, Hotel06392581Am Hirschhorn 12-14, 76848 Wilgartswiesen
5.0 stars -
"Kurz zusammengefasst: Ein Volltreffer!" PetraIONun wird es leider ausführlich. Das Landhaus hat es sich verdient.
Wenn wir mal einen kurzen Tapetenwechsel brauchen, stehen Südpfalz und Eifel immer hoch im Kurs. Hier sind wir schnell und es gibt tolle Angebote und Ausflugsmöglichkeiten.
Von Freitag bis Sonntag wollten wir weg. Die Wahl fiel schnell auf die Pfalz, denn hier sollte es wärmer als in der Eifel sein.
Mein Mann recherchierte und fand im www. das Landhaus am Hirschhorn. Die Online-Speisekarte gecheckt und entschieden: Die kreative Karte trifft
Geschrieben am 13.04.2016 2016-04-13| Aktualisiert am
13.04.2016
Besucht am 08.04.2016
… dank Geniesserfreund marcO74! Manche Tipps kann ich mir gut merken.
Am vergangenen Freitag waren wir unterwegs Richtung Dahner Felsenland. Und auf dem Weg in die Südpfalz steht fest: Der Weg führt IMMER über Pirmasens (wenn der Fabrikverkauf von Peter Kaiser Schuhe geöffnet hat).
Die Empfehlung der Brasserie, vor fast genau 1 Jahr, hatte ich mir gut gemerkt. Und diese liegt gar nicht weit entfernt von Fa. Kaiser.
Zum Mittagessen parkten wir auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Restaurant. Das sieht schon von außen verlockend aus.
Service:
Reserviert hatten wir nicht. Wir wurden von einer Servicedame im vorderen Restaurantbereich nett empfangen und in den hinteren, gemütlicheren Restaurantbereich geführt. Ein schöner 2er-Tisch für uns.
Ein weiterer Herr aus dem Service kümmerte sich auch noch um uns, beide absolut freundlich, gut geschult und aufmerksam. Sie konnten gut Auskunft geben und hinterließen einen hochmotivierten Eindruck.
Die Karten wurden gereicht und zudem das Tagesmenü angesagt. Freitags ist Fischtag – perfekt für uns.
Die Speisen kamen in sehr angenehmen Abständen.
Speisen und Getränke:
Wir bestellten vorab (ohne Karte) unsere Getränke.
1 Flasche Taunusquelle, 0,75 l, zu € 6,00
1 Glas Grauburgunder, 0,2 l zu € 8,00
Mich erfrischte als Fahrerin die Taunusquelle mit prickeligem Nachhall. Der Grauburgunder meines Mannes auch keine schlechte Wahl. Auf dem Quittungsbeleg schlicht mit „Weißwein“ betitelt, preislich ordentlich für doch recht flachen Geschmack.
Die Karte ist übersichtlich, so steht der Frischeküche nichts im Wege. Gut durchdachte und kreative Speisen sind hier zu finden.
Das 3-Gang Mittagsmenü wurde angesagt:
Forellencremesüppchen, Orecchiette mit Lachswürfeln im Safransud, Passionsfruchtcreme für € 19,90!
Auf Wunsch wird das Menü in 30-Minuten serviert, für Berufstätige ein guter Service. Wir hatten ja Zeit und ließen der Küche ihren Lauf.
Zunächst wurden wir noch mit einem Küchengruß erfreut. Luftig frisches Weißbrot und ein Rohmilchschmand. Schlicht mit buntem Pfeffer gewürzt war ich über die Cremigkeit sehr erstaunt, ich dachte schon, es sei Mascarpone.
Unsere Suppen wurden schön heiß,schaumig aufgeschlagen, serviert und verteilten ihr Räucheraroma. Geräuchertes mögen wir beide nur sehr bedingt. Aber der Geschmack der mit frischem Dill bekräuterten Suppe überzeugte vollends – sehr fein und unverfälscht. Der Forellengeschmack sehr mild und das Raucharoma blieb dezent.
Es folgten auf gut vorgewärmten Tellern die safrangelben Orecchiette. Die Portion gut bemessen für ein Mittagsmahl, nicht zu groß. Die Pasta schön al dente, auch hier verteilte sich wunderbar der Safranduft. Der Safran perfekt dosiert, nicht zu viel, nicht zu wenig . Die Lachswürfel saftig, in der Mitte sogar noch leicht glasig. Auf den ersten Blick sah der Lachs sehr wenig aus, er versteckte sich zum Großteil unter den Nudeln. Etwas frischer Babyblattspinat, Coctailtomate und ein Kerbelzweig rundeten das Gericht geschmacklich und für’s Auge ab. Vom Kerbel hätte ich mir noch mehr gewünscht, dieser passte unglaublich gut zur Speise. Sehr schön fand ich, dass das Gericht nur in wenig Rahm geschwenkt und nicht ertränkt wurde.
Das Dessert wurde schlicht im Glas serviert. Die Creme und obenauf ein Passionsfruchtspiegel. Ich hoffe, ich liege nicht falsch, aber Mango war wohl in der Creme auch noch vorhanden. Ein schöner Abschluss, ein schlichtes Dessert für einen Mittagstisch absolut okay.
Ambiente:
Genau mein Geschmack! Ein moderner und sehr gepflegter Landhausstil. Viel Holz, angenehme Beleuchtung, Akustik und Deko, die Tische sauber mit Stoffserviette und Windlicht eingedeckt. Sehr bequeme Bestuhlung, die Tische nicht zu eng gestellt.
Wir hatten einen schönen Blick auf die ruhige Terrasse hinter dem Haus. Vielleicht schaffen wir es nächstes Mal bei schönem Wetter und können dort Platz nehmen.
Toiletten modern, absolut sauber, Frotteehandtücher liegen neben dem Waschtisch bereit.
Fazit: Ein tolles Gesamtpaket! Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat: Küchengruß, Suppe, Hauptgang und Dessert: Alles mit Sahne/Schmand. Diese Wiederholung hätte ich bei einer Menüzusammenstellung vermieden. Tut aber unserem gelungenen Schmaus keinen Abbruch!
Danke nochmal an marcO74: Auf Dich ist Verlass! Alleine hätten wir die Brasserie wohl nicht entdeckt.
… dank Geniesserfreund marcO74! Manche Tipps kann ich mir gut merken.
Am vergangenen Freitag waren wir unterwegs Richtung Dahner Felsenland. Und auf dem Weg in die Südpfalz steht fest: Der Weg führt IMMER über Pirmasens (wenn der Fabrikverkauf von Peter Kaiser Schuhe geöffnet hat).
Die Empfehlung der Brasserie, vor fast genau 1 Jahr, hatte ich mir gut gemerkt. Und diese liegt gar nicht weit entfernt von Fa. Kaiser.
Zum Mittagessen parkten wir auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Restaurant. Das... mehr lesen
Die Brasserie · Waldschlöß'l
Die Brasserie · Waldschlöß'l€-€€€Sternerestaurant063317255544Landauer Str. 103-105, 66953 Pirmasens
4.5 stars -
"Eine erstklassige Empfehlung…" PetraIO
… dank Geniesserfreund marcO74! Manche Tipps kann ich mir gut merken.
Am vergangenen Freitag waren wir unterwegs Richtung Dahner Felsenland. Und auf dem Weg in die Südpfalz steht fest: Der Weg führt IMMER über Pirmasens (wenn der Fabrikverkauf von Peter Kaiser Schuhe geöffnet hat).
Die Empfehlung der Brasserie, vor fast genau 1 Jahr, hatte ich mir gut gemerkt. Und diese liegt gar nicht weit entfernt von Fa. Kaiser.
Zum Mittagessen parkten wir auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Restaurant. Das
Geschrieben am 12.04.2016 2016-04-12| Aktualisiert am
13.04.2016
Besucht am 03.04.2016
2008 war ich mit einem Kollegen zum ersten Mal auf der Stromburg, im Bistro. Dieser Besuch ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Lafers Gastrodomizil ist unterteilt in das Gourmetrestaurant Le Val d’Or und das Bistro d’Or.
Sonntagsausflug zu zweit. Zuerst in Bretzenheim, das Wetter gar nicht so schlecht. So wollten wir die Schönwettertour Richtung Bingen ausdehnen. Aber: Baustelle und Umleitung. Vom morgendlichen Baustellenhopping bin ich zur Zeit reichlich bedient. Kursänderung Richtung Stromberg – ohne Baustelle.
Nur Frühstück, so stellten wir zur besten Kaffee- und Kuchenzeit einen Leerraum rund um den Bauchnabel fest. Mein Mann das „Süßmaul“ ich die „fleischlose Herzhafte“.
Lange suchen wollten wir nicht mehr und mir fiel die Stromburg „Die Welt des Johan Lafer“ laut Homepage ein. Hier sollten Süß-Herzhaft im durchgehend geöffneten Bistro hoffentlich fündig werden.
Geparkt an den burgeigenen Parkplätzen steuerten wir auf die Residenz zu.
Der Empfang ließ uns gleich am Eingang wissen: Hier kommt man nicht einfach rein. Unsere Frage nach einem Stück Kuchen (erst mal tief stapeln) im Bistro wurde bejaht. Betreten durften wir das leere Bistro aber erst, nachdem sich die Empfangsdame persönlich versichert hatte, dass wirklich noch Platz für 2 Personen ist.
Der Herr im Service begleitete uns zum Tisch und reichte die Vesperkarten. Sogleich die Frage nach den Getränkewünschen.
Ohne eine Getränkekarte gesehen zu haben, bestellten wir eine trockene Weinschorle und ein Mineralwasser. Dies wurde dann zügig serviert, allerdings eine 0,75 l Flasche Wasser. Die nehmen wir immer wieder gerne, aber doch nicht zu einem kleinen Nachmittagssnack. Die Wasserflasche wurde in Sichtweite vor unserem Tisch geöffnet und ich sagte: „Ich meinte eine kleine Flasche Wasser“. Antwort: „Die Große ist bei uns Standard“. Dies hat mich nun wenig interessiert und unstandardmäßig waren sogar 0,2 l-Flaschen Wasser sofort verfügbar. Gerolsteiner medium, 0,25 l zu € 3,50.
Wir schauten in die Vesperkarten, Kuchen gibt es nicht, wurde uns mitgeteilt.
Mein Mann entschied sich für den Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanillesauce zu € 13,50, ich für nix.
Der Herr vom Service fragte geflissentlich ab, was nicht zu vermeiden war. Ich sagte, dass ich leider nichts gefunden hätte, da nichts herzhaft ohne Fleisch. Wie ich es von einem solchen Haus erwarte, wurde mir eine Alternative angeboten: Kaspressknödel mit Salat. Da war ich sofort dabei, weitere Möglichkeiten brauchten nicht aufgezählt zu werden.
Unerwartet wurde uns wortlos ein kleiner Küchengruß im Holzsetzkasten serviert. Tolles und frisches Vollkornbrot, Kräuterfrischkäse, Butter und Salz. Schlicht und fein, besonders das Brot.
Die bestellten Speisen wurden serviert. Blöd, wenn noch die Teller des Grußes vor den Gästen stehen. Wohin mit dem Kaiserschmarrn. Wir sind ja nicht so, also Platz gemacht und mit dem Mitarbeiter Teller getauscht (wo ist hier der Anspruch des Hauses?).
Der Kaiserschmarrn wurde serviert. Eine schöne Portion, locker der Kaiserschmarrn, passend die Zwetschgen, die Vanillesauce im separaten Kännchen. Fein, man Mann war sehr zufrieden.
Mein Salat kam kurz danach. Aber: Mein Brotteller stand auch noch vor mir. Gleiche Hilfestellung, super.
Der Salat überzeugte dann weniger. Knackige fische Salatblätter? Bei Herrn Lafer als Kräuterfan hätte ich auch eher eine Salatmischung mit Wildkräutern (Sauerampfer, Brennessel, Vogelmiere, Spinat, Feldsalat, Brunnenkresse, Bärlauch, Löwenzahn…) im Frühling erwartet. Nix. Lollo bianco und rosso in ausgepowerter Vollendung. Gurkensalat und faden Tomatenstückchen untendrunter und Kürbiskernen obenauf. Irgendwas (die Gurken?) mit viel zu viel Salz (und mit Salz bin ich eher großzügig). Am Salat gab einzig das Kürbiskernöl Würze. Die 3 Kaspressknödelscheiben angebraten waren saftig und wirklich gut. Abgerechnet wurde für das Gericht € 15,50,
Der Clou zum Schluß: Die Rechnung auf der die Schorle mit Weißburgunder Schönleber zu 4,50 ausgewiesen wurde. Meine Frage: „Kostet die Schorle das Gleiche wie ein Glas Wein?“. Antwort: „Ja.“ Klare Ansage.
Zum Ambiente: Wirklich ansprechend, natürlich sauber und gepflegt, sehr schön. Die Tische mit Schiefertafel (es wird "guten Appetit" mit Schriftzug gewünscht) und Stoffserviette eingedeckt. Frische österliche Blumengestecke auf dem Tisch. Nette, nicht überladene Dekorationen. Das lässt sich alles gut sehen und dies respektiere ich auch im Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Toiletten ebenfalls. Gästehandtücher setzen sich immer mehr durch. Hier sind gestapelte Papiertücher zu finden.
Fazit: Etwas „VerLAFERt“ kamen wir uns vor. Über weitere Besuche brauchen wir weder im Le val d'Or noch im Bistro nachzudenken. Nur mit Sauberkeit und Ambiente wird es kein gutes Gesamtpaket.
2008 war ich mit einem Kollegen zum ersten Mal auf der Stromburg, im Bistro. Dieser Besuch ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Lafers Gastrodomizil ist unterteilt in das Gourmetrestaurant Le Val d’Or und das Bistro d’Or.
Sonntagsausflug zu zweit. Zuerst in Bretzenheim, das Wetter gar nicht so schlecht. So wollten wir die Schönwettertour Richtung Bingen ausdehnen. Aber: Baustelle und Umleitung. Vom morgendlichen Baustellenhopping bin ich zur Zeit reichlich bedient. Kursänderung Richtung Stromberg – ohne Baustelle.
Nur Frühstück, so stellten wir zur besten... mehr lesen
Le Val d'Or und Bistro d'Or
Le Val d'Or und Bistro d'Or€-€€€Restaurant, Bistro, Sternerestaurant0672493100Schloßberg 1, 55442 Stromberg
2.5 stars -
"Lafers Bistro d’Or… hatte ich schon besser erlebt" PetraIO2008 war ich mit einem Kollegen zum ersten Mal auf der Stromburg, im Bistro. Dieser Besuch ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Lafers Gastrodomizil ist unterteilt in das Gourmetrestaurant Le Val d’Or und das Bistro d’Or.
Sonntagsausflug zu zweit. Zuerst in Bretzenheim, das Wetter gar nicht so schlecht. So wollten wir die Schönwettertour Richtung Bingen ausdehnen. Aber: Baustelle und Umleitung. Vom morgendlichen Baustellenhopping bin ich zur Zeit reichlich bedient. Kursänderung Richtung Stromberg – ohne Baustelle.
Nur Frühstück, so stellten wir zur besten
Am Osterwochenende 2016 eröffnete direkt an der B420 in Lauterecken der Ess-Schalter mit türkischen Spezialitäten.
Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein Mann und ich mögen die türkische Küche sehr. Den Werbeflyer holte ich mir tags zuvor am Ess-Schalter ab.
8 Varianten Gözleme – 3 Varianten Lahmcum (türkische Pizza) – 2 Varianten Dürüm – türkische Linsensuppe – 2 Salate.
Ein Tagesgericht gibt es täglich zusätzlich. Das reicht, denn die Frische überzeugt und der Platz ist beengt. Die Küche ist klein, ein Stehtisch im Gebäude, bei gutem Wetter können 1-3 Stehtische außen ergänzt werden..
„Bestellen und abholen“ lautet die Devise im Flyer. Also bestellte ich morgens unser Essen telefonisch, super nett. Es werden sogar Vorschläge gemacht, die Dürüm-Rolle mit Salat zu verfeinern.
1 x Gözleme (gefüllte Fladenbrote aus selbst gemachtem Yufka-Teig) in der Variante Kartoffeln und Weichkäse zu € 4,50.
2 x Dürüm (gerollter Yufka-Teig) in der Variante mit gebratenen Auberginen, Zucchini, Paprika, Kräuterbutter und Weichkäse zu je € 3,80.
Wie groß die Portionen sind wusste ich nicht, daher war ich vorsichtig. Nicht vorsichtig genug.
Wie vereinbart,holte ich die Bestellung zwischen 17.00 und 17.30 Uhr ab. Alles vorbereitet, ich entdeckte in der Frischetheke noch den Zwiebelsalat. Also noch eine Portion dazu.
Mit der Chefin noch einen kurzen Plausch. So kam noch die Zugabe: Ein Schälchen mit Auberginen-Paprika Salat mit Joghurtsauce.
Auch wenn es „nur“ ein Imbiss und Abholschalter ist: Türkische Gastfreundlichkeit kommt absolut rüber. Dazu alles neu im Mini-Haus, sehr gepflegt und sauber. Der Gast kann in den Küchenbereich schauen.
Knapp € 16.00 zahle ich für reichliche Portionen (1 Tag später schmeckt es noch mal, wir haben nicht alles geschafft).
Die Speisen sind super frisch, gut verpackt und noch warm zu Hause (30 km, schön flott gefahren).
Alle Gerichte sehr schmackhaft, für uns hätte es noch mehr türkische Würze sein dürfen. Hier sind die 3 Damen des Ess-Schalter vielleicht am Anfang noch etwas zurückhaltend.
Froh bin ich, auch mal eine gute, frische und schnelle Möglichkeit der Nahrungsaufnahme gefunden zu haben. Und dann schmeckt es auch noch klasse und vegetarisch ist möglich (wo gibt es das beim Imbiss?).
Ich wünsche dem Team des Ess-Schalters viel Erfolg… nicht ganz ohne Eigennutz. Hier war ich nicht zum letzen Ma(h)l.
Am Osterwochenende 2016 eröffnete direkt an der B420 in Lauterecken der Ess-Schalter mit türkischen Spezialitäten.
Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein... mehr lesen
Ess-Schalter Türkische Spezialitäten
Ess-Schalter Türkische Spezialitäten€-€€€Imbiss, Take Away063829948900Saarbrücker Straße 47 a, 67742 Lauterecken
4.0 stars -
"Guten Appetit! Afiyet olsun!" PetraIOAm Osterwochenende 2016 eröffnete direkt an der B420 in Lauterecken der Ess-Schalter mit türkischen Spezialitäten.
Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein
Geschrieben am 03.03.2016 2016-03-03| Aktualisiert am
04.03.2016
Besucht am 27.02.2016
Nolux war sehr schnell und hat unseren schönen gemeinsamen Abend bereits am vergangenen Sonntag beschrieben.
Dies ist sehr treffend geschehen, ich kann mich entspannt zurücklehnen und muss die Leser nicht mit Wiederholungen langweilen.
Zunächst waren wir froh uns zu Viert mal wieder zu sehen. Dieses Mal trafen die „Noch-Mainzer“ die gute Wahl: Das Gusto im Mainzer Zentrum.
Umweltfreundlich trafen wir vom Nolux-Noch-Wohnort per Straßenbahn im Zentrum ein. Wenige Gehminuten später trafen wir am „Gutsto“ ein.
Service:
Weitestgehend war ein Servicemitarbeiter für unseren 4erTisch zuständig. Freundliche Begrüßung, Reservierung gecheckt, Jacken abgenommen und Tisch zugewiesen. Aufmerksam, geschult und zack-zack.
Womit wir beim Thema sind: Eine Gratwanderung von aufmerksam und zu viel. Mir war es geringfügig zu viel… Hektik. Sicherlich aber italienisch autentisch.
Die Karten gereicht, Frage nach dem Aperitif. Als unsere Antwort nicht innerhalb von 5 Sekunden kam, wurden einige Vorschläge gemacht und wir entschieden uns. Danach mein ruhiger Blick in die Karte: Ich hätte mir meinen Aperitif lieber in Ruhe aus der Karte ausgesucht.
Dennoch: Service top, aufmerksam und nicht aufdringlich. Auch an der Anzahl der Mitarbeiter im Service wird hier nicht gegeizt. Unser Platz am Pass war für mich sehr interessant. Service kann auch in der Küche beginnen. Hier konnte man geübte und flinke Finger beim Anrichten der Speisen bestaunen.
Die Zeitabstände zwischen den Gängen für uns sehr angenehm. Immer wieder aufmerksame Blicke und die Frage ob alles recht ist. Bezahlen zügig mit gemeinsamer Rechnung – angekommen in Italien.
Und zum Schluss noch die Garderobe gereicht und zum Ausgang begleitet. Toll, und dabei sind wir (noch) keine Stammgäste.
Speisen und Getränke:
Grüne Oliven standen bereits am Tisch bereit. Zum Glück wohl nicht vom Vortag, der Olivenglanz war frisch.
Für mich vorweg einen Aperol Sprizz zu ordentlichen 5,80 Mainzer€, für meinen Mann ein Prosecco zu 4,50€. Die Flasche Wasser, 0,75 l zu € 6,00.
Frisches Weißbrot wurde zum Einstieg gereicht.
Unsere Vorspeisen:
Für mich: Insalata di Rucola:Rucolasalat, Birnen,Tomaten,Zwiebeln zu € 7,00
Allsamt frische Zutaten, schön angerichtet. Dieser leichte Vorspeisensalat überzeugte durch die gute Qualität der Zutaten, bis hin zu Öl und Balsamico. Die Zutaten sehr harmonisch.
Für meinen Mann: Thunfischtartar,gegarte Tropeazwiebeln,Pistazienpesto zu € 15,00
Ebenfalls ein schön angerichteter Teller. Das Tatar abgedeckt mit frisch gerösteten Brotscheiben.
Das Tatar fein geschnitten. Schwierig sind beim Thunfisch die weißen sehnigen Fasern, diese waren hier leider noch vertreten. Das Tatar fein abgeschmeckt, das Pesto nicht sehr intensiv. Dafür die roten Zwiebeln schön aromatisch. Insgesamt eine gelungene Komposition.
Zum Hauptgang für mich einen sehr guten trockenen Riesling, Deissigacker (Rheinhessen) 0,25 l zu € 7,00.
Mein Mann blieb beim südtiroler Pinot Gigio, 0,25 l zu € 6,00.
Unsere Hauptspeisen:
Man wählt von handbeschriebenen Schiefertafeln am Eingang, der Tagesempfehlung oder der gut sortierten und nicht überladenen Speisekarte (ohne Pizza!).
Ich entdeckte auf der Tageskarte: Spaghetti, Meeresigel, Miesmuscheln, Garnelen zu € 18.00.
Erinnerungen an Schulzeiten in Düsseldorf wurden wach. Wenn frau sich nach 30 Jahren an ein Gericht erinnert, dann ist es die Erinnerung wert! Mit der Schülerzeitung waren wir auf der Pressekonferenz der „Boot“ (internationale Bootsausstellung) eingeladen. Partnerland war Spanien, der damalige König Juan Carlos I. saß mit Sohn am Nebentisch. Unglaublich schlechte Sicherheitsvorkehrungen wenn man es aus heutiger Zeit betrachtet... Zum Lunch wurde damals auch Seeigel serviert – mit toller bleibender Erinnerung.
Nun zur Gegenwart: Seeigel also in Mainz in meiner Hauptspeise!
Die bissfest gegarten Spaghetti wurden mit ausgelösten Miesmuscheln und saftigen Garnelen serviert. Den Seeigel im Gericht habe ich mir anders vorgestellt, war aber wohl zu sehr in der Vergangenheit unterwegs. Der Seeigel kam gegart, von der Konsistenz hackähnlich, an die Spaghetti. Gab aber ein sehr aromatisches Meeresaroma ab. Dazu im ordentlich gewürzten Sud schön Knoblauch und Kräuter.
Für meinen Mann: Schwertfischsteak mit frischem Gemüse zu € 23,50.
Dieser Fisch, wie Thunfisch, kann zu lange gegart zum Desaster werden. Einem Italiener traut man den perfekten Garpunkt zu, hier wurde man auch nicht enttäuscht. Saftig gebraten, fein abgeschmeckt, frischer Rosmarin und Zitrone dazu. Das Gemüse ein Volltreffer: Mein Mann mag Brokkoli und Wirsing nicht so gerne. Genau diese Komposition wurde frisch, bissfest und fein abgeschmeckt serviert. Und wenn nachher alles weg ist: Nicht so schlecht, oder? Geht doch!!!
Die Frage nach dem Dessert zunächst von uns verneint. Espresso gerne. Nun kam aber unser toller Platz am Pass ins Spiel! Die Desserts wurden herausgegeben und sahen sooo toll aus.
So entschied mein Mann schnell: Dolce Misto / Gemischter Desserteller zu € 9,- sollte es sein. Da wir alle schon gut gesättigt waren, konnte jeder mitlöffeln.
Jeder fand seinen Favoriten beim süßen 3erlei: Tiramisu, Pistazien Panna Cotta, Schoko-Nuss-Mousse-Törtchen. Tiramisu hat wohl gewonnen, bei mir die Pistazien Panna Cotta mit Birnenspiegel. Schön, wenn die Geschmäcker auseinander gehen. So hatte ich mehr Panna Cotta.
Warum auch immer, kamen Nolux und ich noch in den Genuss einer gratis Weinprobe. Der nette Herr im Service schenkte uns noch einen Sauvignon aus dem Friaul ein. Ein toller Abschluss eines schönen italienischen Abends. Fast wie im Urlaub.
Zum Ambiente:
Gradlinig, modern, sehr gepflegt und sauber. Die Toiletten im Untergeschoss sind wohl auch über einen Aufzug (und somit gehbindertengerecht) erreichbar. Die Tische sind gepflegt eingedeckt.
Eine gute Idee: Ein Flaschenregal, den Gästen zugeordnet, neben dem Tisch an der Wand. Zu bleibt mehr Platz an den typisch italienischen Quadrat-Zweiertischen.
Nolux war sehr schnell und hat unseren schönen gemeinsamen Abend bereits am vergangenen Sonntag beschrieben.
Dies ist sehr treffend geschehen, ich kann mich entspannt zurücklehnen und muss die Leser nicht mit Wiederholungen langweilen.
Zunächst waren wir froh uns zu Viert mal wieder zu sehen. Dieses Mal trafen die „Noch-Mainzer“ die gute Wahl: Das Gusto im Mainzer Zentrum.
Umweltfreundlich trafen wir vom Nolux-Noch-Wohnort per Straßenbahn im Zentrum ein. Wenige Gehminuten später trafen wir am „Gutsto“ ein.
Service:
Weitestgehend war ein Servicemitarbeiter für unseren 4erTisch... mehr lesen
4.0 stars -
"Mainzer Vollblutitaliener" PetraIONolux war sehr schnell und hat unseren schönen gemeinsamen Abend bereits am vergangenen Sonntag beschrieben.
Dies ist sehr treffend geschehen, ich kann mich entspannt zurücklehnen und muss die Leser nicht mit Wiederholungen langweilen.
Zunächst waren wir froh uns zu Viert mal wieder zu sehen. Dieses Mal trafen die „Noch-Mainzer“ die gute Wahl: Das Gusto im Mainzer Zentrum.
Umweltfreundlich trafen wir vom Nolux-Noch-Wohnort per Straßenbahn im Zentrum ein. Wenige Gehminuten später trafen wir am „Gutsto“ ein.
Service:
Weitestgehend war ein Servicemitarbeiter für unseren 4erTisch
Geschrieben am 29.02.2016 2016-02-29| Aktualisiert am
14.04.2016
Mit meiner Kollegin stand endlich mal wieder ein FEIERabend an. Das kommt nicht so oft vor, deshalb meinen wir das mit dem Feiern ernst und freuen uns drauf. Gut essen und trinken, ruhige Atmosphäre, nicht weit fahren und mal in Ruhe erzählen – nur nicht über die Arbeit.
Unsere Wahl fiel auf das Untertor. Hier war ich länger nicht mehr, aber bei vorherigen Besuchem immer sehr zufrieden. Das Untertor ist bekannt für gute, frische und abwechselungsreiche Hausmannskost. Außerdem heißt es, der Chef und Koch ginge zur Jagd. Daher sind auch die Wildgerichte beliebt.
Die Onlinekarte gecheckt und positiv überrascht. Vorspeise: Kohlrabi-Birnencremesuppe mit Ziegenkäseravioli zu € 4,90. Hauptspeise: Gebratenes Kabeljaufilet auf Trauben- Staudensellerie Rahmgemüse und Kräuternudeln oder Rosa gebratener Wildschweinrücken mit Orangen-Maronensoße, Butterrosenkohl und hausgemachten Spätzle – hier konnte ich mich noch nicht entscheiden (beide Gerichte unter € 20,00).
Ich reservierte telefonisch. Inhaber und Koch Herr Scherer war super freundlich am Telefon. Da freut man sich noch mehr auf den Abend.
Gleich nach unserem Feierabend betraten wir um 18.00 Uhr durch den Windfang das Restaurant. Und? Zigarettengeruch vom Feinsten! Da hört es leider mit meiner Toleranz sofort auf. Die Bedienung wies uns den reservierten Tisch. Ich fragte, ob im Restaurant geraucht wird. Große Augen, Unsicherheit… gestottert die Anwort: Während der Öffnungszeiten nicht. Aber wohl bis 17.59 Uhr.
Wir nahmen Platz und bestellten vorab eine Flasche Wasser, 0,75 l zu € 3,70.
Dann studierten wir die gereichte Speisekarte und schauten uns fragend an. Was ist denn hier passiert? Die Karte komplett anders und: langweilig! Keine Hauptspeise mit Wild, nichts ansatzweise Verlockendes. Irgendwie waren wir Anfang der 80er angekommen. Dazu klebte uns immer noch der Zigarettenqualm in der Nase.
Die junge Frau kam an den Tisch um die Speisen aufzunehmen. Ich fragte nach, was es mit der Onlinekarte auf sich hat. „Ach, die ist nicht aktuell, die muss mal überarbeitet werden.“ *
Das passiert ja öfter mal und ist nicht schlimm. Denn meist stimmt die Linie des Restaurants und man kommt auch mit der aktuellen Karte zurecht. Dies war hier leider gar nicht der Fall und wir waren uns schnell einig. Ortswechsel. Wir haben uns auf den Abend gefreut und wollten den Abend genießen.
Also teilten wir der Bedienung mit, daß wir leider mit den aktuellen Speisen nicht klar kommen und uns der Zigarettengeruch stört.
€ 3,70 ohne Beleg gezahlt für 2 Gläschen Wasser. Vielleicht wird mit dem restlichen halben Liter der volle Aschenbecher auf der Theke gespült! Prost!
Der Zigarettenqualm haftete an, den Mief hatte ich noch im Auto auf der kurzen Fahrt zum neuen Ziel!
*Habe mir heute, 14.04.16, nochmals die Speisekarte auf der Homepage angesehen. Von Überarbeitung keine Spur!
Mit meiner Kollegin stand endlich mal wieder ein FEIERabend an. Das kommt nicht so oft vor, deshalb meinen wir das mit dem Feiern ernst und freuen uns drauf. Gut essen und trinken, ruhige Atmosphäre, nicht weit fahren und mal in Ruhe erzählen – nur nicht über die Arbeit.
Unsere Wahl fiel auf das Untertor. Hier war ich länger nicht mehr, aber bei vorherigen Besuchem immer sehr zufrieden. Das Untertor ist bekannt für gute, frische und abwechselungsreiche Hausmannskost. Außerdem heißt es, der... mehr lesen
Zum Untertor
Zum Untertor€-€€€Restaurant06753124446Untergasse 66, 55590 Meisenheim
2.0 stars -
"Gäste geräuchtert, Online-Speisekarte leider nicht aktuell" PetraIOMit meiner Kollegin stand endlich mal wieder ein FEIERabend an. Das kommt nicht so oft vor, deshalb meinen wir das mit dem Feiern ernst und freuen uns drauf. Gut essen und trinken, ruhige Atmosphäre, nicht weit fahren und mal in Ruhe erzählen – nur nicht über die Arbeit.
Unsere Wahl fiel auf das Untertor. Hier war ich länger nicht mehr, aber bei vorherigen Besuchem immer sehr zufrieden. Das Untertor ist bekannt für gute, frische und abwechselungsreiche Hausmannskost. Außerdem heißt es, der
Geschrieben am 28.02.2016 2016-02-28| Aktualisiert am
28.02.2016
Besucht am 15.02.2016
Das 1A kenne ich seit ca. 20 Jahren, leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wann das Restaurant mit Eiscafé gegründet wurde.
Es liegt im Stadtkern am Rande der Fußgängerzone. Somit fällt das Parken vor der Türe des Restaurants aus. Namensgeber ist übrigens die Hausnummer „1A“ und nicht Eigenlob.
In größeren Abständen bin ich wohl inzwischen 5 – 6 Mal hier gewesen, die Speisen sind immer frisch und von sehr guter Qualität. Ich glaube, ich bin jedes Mal bei einer der tollen Tagesempfehlungen hängen geblieben.
Praktisch ist, dass das Restaurant durchgehend geöffnet ist und dies sogar montags. So kehrte ich mit meiner Freundin montags zum Mittagessen um kurz nach 12.00 Uhr hier ein. Wenige Tische waren noch frei. Kurz darauf waren alle Tische besetzt. Anders als gut gefüllt habe ich das Restaurant noch nicht erlebt.
Relativ sicher bin ich mir, dass das Inhaberpaar im Service ist. Sie sind einfach immer und vollkommen routiniert im Einsatz. Wenn auch die vermeintliche Chefin mit strengem Blick den Eindruck erweckt, Widerspruch würde nicht geduldet.
Wir nahmen also Platz und „Padrone“ reichte uns die Speisekarten. Flott und freundlich wurden wir betreut.
Das 1A ist sicherlich bekannt für seine Pastagerichte. Pizzen gibt es nicht. Überwiegend italienische Speisen werden angeboten, aber auch mal „Ausreißer“ wie Matjes mit Bratkartoffeln.
2 kleine Mineralwasser, 0,25 l zu € 2,00, bestellten wir gleich. Diese wurden prompt und gut gekühlt serviert.
Unsere Hauptspeise hatten wir schon am Aushang der Tagesempfehlung entdeckt: Handgemachte Ravioli (mit Feige, Pecorino und Senf gefüllt) auf Pinot-Grigio Schalottenschaum angerichtet zu € 10,90.
Als Vorspeise empfahl der Chef einen Endiviensalat mit lauwarmen Kartoffeldressing zu € 3,00.
Das Kartoffeldressing liebe ich. Zum Glück fragte ich nach, ob am Salat Speck sei. Dies wurde bejaht, sei aber auch kein Problem, den Salat ohne Speck zuzubereiten. Somit war meine Vorspeise klar. Meine Freundin entschied sich für einen klassischen gemischten Salat mit Sahnedressing zu € 2,90.
Unsere Vorspeisen wurden nach kurzer Wartezeit serviert. Beide Salate schön angerichtet, knackig frische Zutaten. Mein Endiviensalat mit dem feinen Kartoffeldressing, Croutons. Fein gewürzt mit schöner Knoblauchnote. Perfekt. Dazu gab es noch ein Körbchen mit frischem Baguette.
Unsere Pasta wurde im vorgewärmten tiefen Teller serviert. Der Schalottenschaum auf den ersten Blick so reichlich, die Ravioli gingen etwas unter. Ich bin kein Fan zu üppiger Saucen. Hier war letztlich aber die Menge genau richtig bemessen. Die Portion Ravioli mit feiner Füllung, die Feigen deutlich zu schmecken, war reichlicher als es zunächst aussah. Der Pastateig mit schönem Biss, das dezent fein gewürzte Schäumchen passte sehr gut dazu. Etwas frische Petersilie obenauf brachte einen Farbtupfer auf den Teller.
Baguette wurde sogar noch nachgereicht, so konnten wir die Teller sauber auswischen.
Zum Ambiente: Die Tische sind auch mittags mit gestärkten Tischtüchern, Windlicht und guten Papierservietten piccobello eingedeckt.
Die Einrichtung stammt wohl aus den frühen 90er Jahren und ist auch immer noch sehr gepflegt. Das Restaurant ist nicht sehr groß, der Raum wird mit eng gestellten Tischen bestmöglich ausgenutzt. Eine Lichtkuppel erhellt den vorderen Teil der Sitzplätze, nach hinten wird es recht dunkel. Oder romantisch… je nach Sichtweise.
Wir saßen mit Blick Richtung Küche. Unter Volldampf geht es hier rund. Und auch eine riesige Stichflamme war kurz zu sehen. Entweder wurde etwas flambiert oder die Küche „gerockt“.
Im Sommer gibt es auch einige Plätze vor dem Restaurant. Diese sind dann aber meist mit Gästen, die sich einen Eisbecher gönnen, belegt. Denn zum Restaurant gehört auch noch das Eiscafé mit einer schönen Auswahl hausgemachtem Eis in der Theke.
Das 1A kenne ich seit ca. 20 Jahren, leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wann das Restaurant mit Eiscafé gegründet wurde.
Es liegt im Stadtkern am Rande der Fußgängerzone. Somit fällt das Parken vor der Türe des Restaurants aus. Namensgeber ist übrigens die Hausnummer „1A“ und nicht Eigenlob.
In größeren Abständen bin ich wohl inzwischen 5 – 6 Mal hier gewesen, die Speisen sind immer frisch und von sehr guter Qualität. Ich glaube, ich bin jedes Mal bei einer der... mehr lesen
Eins A
Eins A€-€€€Restaurant, Cafe, Eiscafe063163059Pirmasenser Straße 1a, 67655 Kaiserslautern
4.0 stars -
"1A Speisen, seit vielen Jahren" PetraIO
Das 1A kenne ich seit ca. 20 Jahren, leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wann das Restaurant mit Eiscafé gegründet wurde.
Es liegt im Stadtkern am Rande der Fußgängerzone. Somit fällt das Parken vor der Türe des Restaurants aus. Namensgeber ist übrigens die Hausnummer „1A“ und nicht Eigenlob.
In größeren Abständen bin ich wohl inzwischen 5 – 6 Mal hier gewesen, die Speisen sind immer frisch und von sehr guter Qualität. Ich glaube, ich bin jedes Mal bei einer der
Wo ist Nohen? Hier komme ich schon wieder mit so einem Ort, der nicht unbedingt eine Metropole ist. Nohen gehört zum Landkreis Birkenfeld und liegt direkt an der Nahe mit ca. 375 Einwohnern.
Wanderer sind hier herzlich willkommen. Die Traumschleife "Nohener-Nahe-Schleife" wurde im September 2012 vom Deutschen Wanderinstitut mit traumhaften 85 Erlebnispunkten zertifiziert und am 03. Oktober 2012 eröffnet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich das Café Allerhand. Was mich noch mehr interessierte: Die tierischen Mitbewohner, z. Zt. 3 Alpakas Oriente, Perseus und Viento und 2 Ziegen. Sie beäugten uns durch den Zaun, wir beäugten zurück. Alpakawanderungen kann man buchen, das werden wir noch machen. Das Café war an diesem Tag geschlossen.
Am Samstag, 13.02.16 fuhren wir mittags nach Nohen. Dieses Mal wollten wir auch das Café besuchen. Geparkt haben wir auf dem ausgewiesenen Parkplatz vor dem Grundstück.
Wie sich herausstellte, hat das Café AllerHand zu bieten:
Frühstück, Mittagessen, Kaffee und hausgemachter Kuchen und Torten, Abendessen, Themenabende wie z. B. Valentinsmenü, Paella- oder Madeiraabend.
Weiter geht’s im Familienbetrieb: Die Alpakawanderungen, Töpferkurse. Wolliges, Getöpfertes und Leckereien kann man im angegliederten Lädchen kaufen.
Wir betraten das alte und schön restaurierte Bauernhaus durch den kleinen Laden, vermutlich war hier früher eine Stallung. Dahinter befindet sich im neuen Anbau das Café mit großen Glasfronten. Wir waren überrascht, wie gut der Neubau hier harmoniert. Gepflegt modern mit frischen Farben eingerichtet. Antike Holzmöbel sind ein toller Blickfang.
Im Sommer kann man auch außen sitzen.
Freundlich begrüßt von einem jungen Mann, wie sich herausstellte Sohn und Koch des Hauses. Wir nahmen Platz und schauten uns die laminierten Karten an. Eine ausführliche Frühstückskarte und eine Bistrokarte die außerhalb der Themenabende gilt. Wochenempfehlungen findet man an die großen Fenster geschrieben.
Zum Mittagessen bestellten wir:
Mineralwasser, 0,2 l, € 1,30 und trockene Rieslingschorle, 0,2 l, € 2,30.
Von der Bistrokarte gab es für meinen Mann: Kräuteromlette gefüllt mit Pilzen und Käse, dazu ein kleine gemischter Salat zu € 6,90.
Für mich den Salatteller AllerHand: Gemischter Salat mit 3erlei gebackenem Käse mit Joghurtdressing verfeinert zu € 12,90.
Der junge Koch war an diesem Tag Service und Koch zugleich. Das hat gepasst. Es geht hier locker, mit Ruhe und familiär zu.
Wir hatten viel zu schauen in dem schönen Gastraum, die angemessene Wartezeit viel gar nicht schwer. Der Durchgang zur leicht erhöhten Küche war offen und wir konnten sehen, wie alles frisch zubereitet wurde.
Omlette und Salatteller wurden gleichzeitig gebracht. Ein Körbchen frisches Brot dazu.
Mein Mann war von dem luftigen Omlette mit frischen Champignons sehr angetan. Goldgelb gebraten mit schöner Salatbeilage.
Mein Salat mit großen, knusprig gebratenen Käsestücken (Camembert, Bergkäse und Limburger) gefiel absolut. Etwas Angst hatte ich vor dem Limburger, ausgerechnet das größte Stück! Dieser schmeckte mir letztendlich am Besten, gefolgt von Bergkäse und Camembert geschmeckt. Frische Zutaten, hausgemachtes Joghurtdressing.
Ein Mittagessen nach unserem Geschmack.
Während der Wartezeit auf das Essen wurde auch unserer Valentinstagsdiskussion ein Ende gesetzt. Hier kamen wir keinen Schritt weiter. Gehen wir lieber Samstagabend, Sonntag ist doch blöd, wohin überhaupt, ist doch alles überfüllt, oder doch lieber schön zu Hause kochen??? Ein einziges hin und her. Am Nebentisch entdeckten wir den Aufsteller mit einem interessanten Valentinsmenü.
Nachdem das Mittagessen überzeugte, fragten wir, ob Sonntagabend noch Platz für uns ist. Es war!
Klappe die 2te – es ist Valentinstag – wir sind schon wieder in Nohen.
Die Tische in Frühlingsfarben schön eingedeckt, auch etwas herzige Deko wurde hier über Nacht angebracht.
Da der größte Andrang wohl mittags war, bekamen wir einen großen Tisch an der Fensterfront. Die Aussicht konnten wir leider, weil dunkel, nicht mehr genießen.
Jetzt war der junge Koch Herr Hennes in der Küche zu Gange, seine überaus freundliche Mutter übernahm den Service. Die plauderte später noch mit uns über die Alpakas, sehr interessant.
Bei der Reservierung am Vortag hatten wir schon ausgehandelt, dass mein Mann zum Hauptgang gebratenen Zander statt Fleisch bekommt.
In stimmigen Abständen nahm der Abend seinen Lauf.
Vorweg ein Gläschen trockener Sekt der überzeugenden Hausmarke, 0,1 l zu € 2,20.
Eine Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,7 l zu € 4,90.
Zum Essen Wein vom „Hauswinzer“ Hans Heiser, Bockenheim/Pfalz. Je 1 Glas trockener Rosé und Riesling. Pfälzer Wein weiß ich durchaus zu schätzen, dennoch: Die Nahe fließt mitten durch Nohen. Auch wenn hier kein Weinanbaugebiet ist, könnte man die Karte vielleicht noch durch guten Nahewein ergänzen.
Die Vorspeise wurde serviert: Lauwarmer Lachs in Kräutervinaigrette an kleinem Salat.
Meine Vermutung: Der dünn geschnittene rohe Lachs wurde samt Teller erwärmt. Denn sonst wäre der Lachs sicherlich nicht so schön angerichtet gewesen und gleichmäßig saftig gegart. Das werde ich selbst mal ausprobieren. Darüber die Vinaigrette, geschmacklich einem feinen Pesto ähnlich. Geröstete Pinienkerne und ein Salatstrauß in der Mitte. Köstlich. So köstlich, dass wir netterweise mit gereichtem Brot die Teller rein wischten.
Es folgte: Rehrücken im Crepesmantel mit Pfeffersauce, Kartoffelerbsenpüree und Gemüsekörbchen. Der Rehrücken wurde für meinen Mann durch 2 große Zanderfilets ersetzt.
Auf vorgewärmten Tellern wurde unser Hauptgang serviert. Sehr schön angerichtet.
Das Filet vom Rehrücken, durchgängig rosa gegart und butterzart. Eingehüllt in hauchdünne Crepesschichten. Ein Kohlrabikörbchen brachte Zuckerschoten, Romanesco, Brokkoli und Karotten vom Markt, durch den Dampfgarer, auf unseren Teller. Das luftige Püree aus dem Spitzbeutel angerichtet und ein Sößchen: Klasse!
Das “extra-ohne-Wurst“ für meinen Mann: Die Zanderfilets knusprig auf der Haut gebraten. Das Filet saftig. Leider passte hier der feine Crepesmantel nicht dazu. Sogar ein extra Weissweinsößchen wurde hierzu gemacht und, die Liebe zum Detail: Der Fisch mit einem Zweig Dill dekoriert.
Die Portionen gut und passend bemessen. So war noch angenehm Platz für´s Dessert: Erdbeer Cremè Caramell mit Apfel-Quittenkompott und Vanilleeis.
Der Menüabschluss wurde als kleiner Turm serviert. Die Cremè Caramell mit feiner Erdbeernote, darauf saß ein Bällchen Vanilleeis auf dem ein rosa Zuckerherz blancierte. Das muß man erst Mal unfallfrei anrichten und servieren. Drumherum das feine Kompott, würde mich nicht wundern, wenn es heimische Früchte waren. Die Schokosauce war zum Glück dünn darüber geträufelt, da bin ich nicht so der Fan von.
Dieses tolle 3-Gang Menü erfreute uns zu € 34,00. Zum Schluß noch ein guter Espresso zu € 1,80. Unsere Last-Minute-Buchung hat gespasst. Zum Abschluss bekamen wir noch ein kleines Geschenk: Jeder ein Zellophanpäcken mit 2 hausgemachten Pralinenherzen. Herr Hennes macht die Torten und Pralinen für´s Café auch selbst.
Das Restaurant ist top gepflegt und ebenerdig. Hier hat man sich viele Gedanken zur Raumaufteilung gemacht, Rollstuhlfahrer kommen hier zurecht. Die modernen Toiletten sind piccobello, mit Wickeltisch für die Kleinen und einer Behindertentoilette ausgestattet.
Fazit: Der Koch David Hennes ist wirklich noch sehr jung. Und ich war ein wenig neidisch, wie man so jung schon so gut kochen kann. Da ist noch richtig Potential. Er ist aber auch so nett, auf Nachfrage ein paar Tipps zu geben. Auch ich will mich in der Küche weiterentwickeln.
Seine Ausbildung hat er in Neunkirchen/Saar in der Hostellerie Bacher-Wörgerbauer erfolgreich beendet und ist nun schon mit dem Familienbetrieb selbstständig. Wir wissen schon, wann wir wieder kommen.
Wo ist Nohen? Hier komme ich schon wieder mit so einem Ort, der nicht unbedingt eine Metropole ist. Nohen gehört zum Landkreis Birkenfeld und liegt direkt an der Nahe mit ca. 375 Einwohnern.
Wanderer sind hier herzlich willkommen. Die Traumschleife "Nohener-Nahe-Schleife" wurde im September 2012 vom Deutschen Wanderinstitut mit traumhaften 85 Erlebnispunkten zertifiziert und am 03. Oktober 2012 eröffnet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich das Café Allerhand. Was mich noch mehr interessierte: Die tierischen Mitbewohner, z. Zt. 3 Alpakas Oriente,... mehr lesen
4.5 stars -
"Ein feines Valentinsmenü mit Vorkostern!" PetraIOWo ist Nohen? Hier komme ich schon wieder mit so einem Ort, der nicht unbedingt eine Metropole ist. Nohen gehört zum Landkreis Birkenfeld und liegt direkt an der Nahe mit ca. 375 Einwohnern.
Wanderer sind hier herzlich willkommen. Die Traumschleife "Nohener-Nahe-Schleife" wurde im September 2012 vom Deutschen Wanderinstitut mit traumhaften 85 Erlebnispunkten zertifiziert und am 03. Oktober 2012 eröffnet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich das Café Allerhand. Was mich noch mehr interessierte: Die tierischen Mitbewohner, z. Zt. 3 Alpakas Oriente,
Geschrieben am 20.02.2016 2016-02-20| Aktualisiert am
22.02.2016
Besucht am 01.02.2016
Eigentlich wollte ich meine Genießerfreunde von GastroGuide nicht schon wieder mit einem Besuch im Parkhotel langweilen. Aber es steht ja jedem frei, ob er lesen möchte.
Worauf ich aber hoffe: Dass die heimische Bevölkerung dies vielleicht liest und das Parkhotel mal wieder besucht. Es gibt Spießbraten, aber auch viel Feines mehr!
Am 23.01.16 erschien in der Nahezeitung ein großer Bericht über den Sternekoch Renato Manzi, er schwingt seit vergangenem Jahr den Kochlöffel im Parkhotel. Die Eigentümer sind mit der Entwicklung sehr zufrieden, Herr Manzi wohl auch.
Und schon kreisen schon wieder Gerüchte, Herr Manzi würde das Parkhotel verlassen. Nun ja, lange gehalten hat sich kein Koch, da kann man leicht diese Behauptung in den Raum werfen. Dem wurde nun in diesem ausführlichen Bericht deutlich widersprochen. Um dem Nachdruck zu verleihen, trägt das Restaurant nun einen neuen Namen: MANZI’S.
Soweit die Vorgeschichte.
Zum gepflegt-eleganten Interieur gehe ich heute nicht weiter ein. In den vorherigen Beiträgen ist dies gut beschrieben.
Unseren Tisch für ein Abendessen zu zweit hatte ich kurz vorher telefonisch reserviert. Wir wurden von einem jungen Herrn, laut Beleg Herr Kuttler, sehr freundlich begrüßt und an unseren fein eingedeckten Tisch begleitet. Die Garderobe wurde abgenommen und sofort war er wieder zur Stelle, Karte gereicht und Getränkewünsche abgefragt. Dieser junge Mann umsorgte uns sehr aufmerksam, konnte gut Auskunft geben. Seine Freundlichkeit mit etwas Witz, das hat uns gut gefallen.
Für einen Montag Abend war das Restaurant gut besucht. Ich habe hier 2014 an einem Samstag und Feiertag (vor Manzi) schon gähnende Leere erlebt.
Zum Aperitif gab es 2 Gläser Sekt der Hausmarke zu € 3,50. Nächstes Mal (= heute) werde ich mal eine Alternative testen. Der Sekt ist ok, aber als Hausmarke mit Anspruch würde ich eine andere Wahl treffen.
Noch eine Flasche San Pellegrino, € 6,00 / 1 l zum Durst löschen.
Wir studierten die Karten, ich konnte nur leider die hausgemachten Pappardelle mit Trüffelsauce nicht entdecken. Die hatte ich auf der Homepage entdeckt und mich schon drauf gefreut.
Unsere Vorspeisen waren schnell gefunden:
Für meinen Mann: Carpaccio vom Kalb, Parmean, Pesto und Rucola zu € 16,00
Für mich: Salat mit Riesengarnelen in Kräuterbutter, Hummerschaum zu € 16,00
Unsere Hauptspeisen:
Mein Mann wählte Kabeljau mit Rote-Beete-Gemüse, Champagnersauce und Bandnudeln zu € 25,00.
Mir war ausnahmsweise mal nicht nach Fisch. Ich fragte nach der Trüffelpasta, Herr Kuttler fragte in der Küche nach und kam zurück mit der Antwort „kein Problem“ und ergänzend ob vielleicht noch ein paar Pilze dabei sein dürfen. Gerne! Also gab es für mich: Hausgemachte Papadelle, Trüffelsauce und frische Champigons zu € 16,00.
Bevor die Speisen serviert wurden, gab es einen Gruß aus der Küche.
Der junge Mann, ich bleibe mal bei Herr Kuttler (hoffe, der Rechnungsbelegt stimmt), hatte im beim Bestellen mitgekommen, dass ich kein Fleischfan bin. So war ich doch sehr angetan, als ich ein sehr schön angerichtetes Tellerchen „Tomate-Mozzarella“ bekam. Der Alibigruß für Vegetarier war in dieser Variation gar nicht langweilig. Rote und gelbe Coctailtomaten, Büffelmozzarella und Salat mit Wildkräutern (u. a. Sauerampfer), Pesto. Der Salat wunderbar leicht aromatisiert, hier schmeckte man die guten Zutaten der Vinaigrette.
Mein Mann freute sich über Vitello tonnato serviert, eine Augenweide. Das hatte er bisher noch nie gegessen und war begeistert. Das Kalbfleisch leicht aufgerollt, mittig ein Kapernapfel arrangiert und ebenfalls auf einigen Salatblättern angerichtet. Die Thunfischcreme habe ich auch gekostet – sehr fein!
Zu den Speisen entschieden wir uns beide für einen trockenen Riesling, 0,2 l zu € 4,20.
Unsere Vorspeisen wurden serviert, konnten sich sehen und schmecken lassen.
Das Carpaccio hauchdünn wie es sein soll. Ergänzt mit einem Bukett Rucola, reichlich Parmesan, gerösteten Pinienkernen, Cotailtomaten und dem feinen Pesto, das ich ja schon kennenlernen durfte.
Mein reichlicher Salatteller überzeugte in jeder Hinsicht. Feine Blattsalate, Karottenraspel, Radieschen, 6 größere saftige Garnelen und als Überraschung (nicht auf der Karte) kleine, kurz gebratene Calamarettistreifen. Der Salat in der wunderbar leichten Vinaigrette, drum herum die Garnelen und Kopffüßler mit dem Hummerschaum bedeckt. Ich geriet ins Schwärmen.
Zu den Vorspeisen wurde das frische Brot nochmals nachgefüllt.
Herr Kuttler fragte ob alles Recht ist. Dies konnten wir beide bejahen und ich sagte, er könne der Küche ruhig ausrichten, dass ich mich sehr über die Zugabe der Calamaretti freue. Er machte auf dem Absatz kehrt, 2 Minuten später war er wieder zu Stelle mit noch einem Küchengruß „Die Küche grüßt zurück und sagte: Endlich merkt´s mal einer!“ Da habe ich mich drüber gefreut. Aber man sieht leider auch: Die Leute schaufeln oft einfach rein, ohne Wertschätzung den Lebensmitteln und auch der Küche entgegen zu bringen.
Nach angenehmer Wartezeit kamen die Hauptgerichte.
Ein großes und dickes Stück Kabeljau, angerichtet auf der roten Beete, zierte den Teller meines Mannes. Durch die Dicke wunderbar saftig, es zerfiel in seine typischen Streifen. Der feine Fischgeschmack wurde durch dezente Würze unterstrichen. Auch er wurde mit den Calamarettistreifen bedacht, außerdem fand sich noch etwas knackiges Gemüse (Zuckerschoten, Brokkoli, Blumenkohl) auf dem Teller ein. War zwar nicht mein Essen, aber ich liebe bunte Teller! Die hausgemachten Papadelle und zusätzliche Beete wurden in separaten Schälchen dazu gereicht.
Im tiefen Teller wurden meine Papadelle serviert. Frische Kresse obenauf brachte auch Farbe und zusätzliche Würze auf den Teller. Die braunen Champignons in einer Qualität die man im Einzelhandel wohl kaum findet. Diese waren in sehr intensiven Pilzfond zubereitet. So aromatisch, dass ich keinen Trüffel schmecken konnte. Ob er eventuell vergessen wurde, kann ich nicht sagen. Das Gericht war aber so aromatisch, dass ich ihn auch nicht wirklich vermisst habe.
Für ein Dessert waren wir beide mal wieder zu satt. Dafür gab es noch einen Espresso mit einem wunderbar saftigen Petit four für € 1,90. Da soll mal keiner meckern!
Wir wurden sehr nett von Herrn Kuttler verabschiedet, die Jacken gereicht. Herrn Manzi hätten wir auch gerne mal gesehen, vielleicht ergibt es sich heute Abend mal. Wir durften noch erfahren, dass im Bistro des Parkhotels nicht mehr geraucht wird. Wunderbar, so habe ich für heute Abend dort reserviert. Hier können wir mit Papa im Rollstuhl hin (das Restaurant ist allerdings auch rollstuhlgerecht).
Also auf, Idarer, Obersteiner und drumrum, ins Parkhotel! Das Niveau hat sich sehr stark verbessert, in jeder Hinsicht.
Eigentlich wollte ich meine Genießerfreunde von GastroGuide nicht schon wieder mit einem Besuch im Parkhotel langweilen. Aber es steht ja jedem frei, ob er lesen möchte.
Worauf ich aber hoffe: Dass die heimische Bevölkerung dies vielleicht liest und das Parkhotel mal wieder besucht. Es gibt Spießbraten, aber auch viel Feines mehr!
Am 23.01.16 erschien in der Nahezeitung ein großer Bericht über den Sternekoch Renato Manzi, er schwingt seit vergangenem Jahr den Kochlöffel im Parkhotel. Die Eigentümer sind mit der Entwicklung sehr zufrieden,... mehr lesen
Restaurant im Parkhotel
Restaurant im Parkhotel€-€€€Restaurant0678150900Hauptstraße 185, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Wo bleiben die heimischen Gäste? Hier hat sich was getan!" PetraIOEigentlich wollte ich meine Genießerfreunde von GastroGuide nicht schon wieder mit einem Besuch im Parkhotel langweilen. Aber es steht ja jedem frei, ob er lesen möchte.
Worauf ich aber hoffe: Dass die heimische Bevölkerung dies vielleicht liest und das Parkhotel mal wieder besucht. Es gibt Spießbraten, aber auch viel Feines mehr!
Am 23.01.16 erschien in der Nahezeitung ein großer Bericht über den Sternekoch Renato Manzi, er schwingt seit vergangenem Jahr den Kochlöffel im Parkhotel. Die Eigentümer sind mit der Entwicklung sehr zufrieden,
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Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie er berichtete) machte einen wirklich hochmotivierten Eindruck. Das ihm sein Job Spaß macht, nahmen wir ihm sofort ab.
Die Karten gereicht. Schöne Speisen, hier ist für jeden was dabei.
2 trockene Weißweinschorlen, 0,25 l zu € 3,30 durften es für uns sein. Diese wurden prompt und schön kühl serviert.
Das Ambiente ist wirklich passend für ein Steakhouse. Viel Holz, gepflegte und bequeme Sitzbänke. In der Luft der Geruch der Tierfellkissen (nach wenigen Minuten nimmt man es zum Glück nicht mehr wahr). Schöne Beleuchtung. Toiletten im Keller, sehr sauber und modern. Außen reichlich Sitzplätze. Bei schönem Wetter ist hier bestimmt mächtig was los.
An den Nebentischen wurden Burger, Schnitzel und Flammkuchen serviert. Die Teller konnten sich sehen lassen und es schien gut zu schmecken.
Die Gäste bedienten sich am Salatbuffet. Schade, dass wir noch nicht hungrig waren!