Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 618 Bewertungen 939380x gelesen 16264x "Hilfreich" 15035x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 04.04.2015 2015-04-04| Aktualisiert am
09.05.2019
Besucht am 28.03.2015
Zum ersten Mal seit dem Einsatz der Kochprofis im Herbst 2014 waren wir wieder bei "Salvatore" zu Gast.
Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s wohl keinen nachhaltigen Einfluß auf den Service. Hier wird am falschen Ende gespart und ich kann leider nichts beschönigen.
Der Patrone Salvatore wirbelt und hetzt im Gastraum herum, fuchtelt, gestikuliert und verbreitet nichts als Hektik. So servierte er später die Hauptgerichte: im Laufschritt, rennend! Lediglich die berühmte italienische Kinderfreundlichkeit kann man ihm nicht absprechen.
"Unterstützt" wurde er von einem sehr jungen Mann. Sein Blick über den Abend verriet schlichte Verzweifelung. Es schien mir, als ob er nicht so genau wußte, wie er in diese Miesere hineingeraten war. Dieses Unwohlsein setzte eventuell die Hormone und Drüsen so richtig in Schwung... 18.00 Uhr abends und der verströmende Duft war leider kein Deo. Auch das weiße Hemd, welches halb aus der Hose hing, machte nicht den frischesten Eindruck. Hier hört es dann bei mir auf, das geht gar nicht! Ich war froh, dass er aufgrund der Tischgestaltung mir mein Essen von der gegenüberliegenden Seite anreichen musste.
Bevor die Speisen serviert wurden, räumten wir die Speisekarten selbst ab um Platz zu schaffen. Die Gläser des Aperitifes standen teilweise noch am Tisch, als sich die Gesellschaft auflöste. Wenn man dem jungen Mann leere Gläser nicht in die Hand drückte, blieben sie stehen.
2 Bedienungen bei voll besetztem Haus (~ 60 - 70 Gäste) sind definitiv zu wenig. Eine gelernte Kraft hätte sich bezahlt gemacht, denn dann wäre mit Sicherheit auch mehr getrunken werden. Viele unserer Getränke wurden vergessen und mussten mehrmals angemahnt werden. Bei den bestellten Speisen war auch das eine oder andere durcheinander geraten, hier wurde immer umgehend nachgebessert.
Speisen und Getränke:
Die Speisekarte ist mir nach wie vor zu üppig. Vorspeisen, Salate, 3 Seiten nur Pizza!, etliche Fleischgerichte mit verschienden Beilagen... Angeblich wurde die Karte seit den Kochprofis stark gestrafft, ich würde nochmals die Hälfte streichen. Der Besuch der Kochprofis sollte vornehmlich der Entlastung der Chefin in der Küche dienen. Ich kann mir vorstellen, dass das Gegenteil durch den Fernsehauftritt eingetreten ist.
Als Aperitif gab es einen Aperol Sprizz, dieser war gut, habe ihn aber auch schon besser erlebt.
Zum Essen hielten wir uns an Mineralwasser und einen feinherben Nahewein (die italienischen offenen Weine bei Salvatore sind nicht mein Fall).
Einen "Gruß aus der Küche" gab es selbst für eine angemeldete Gesellschaft nicht. Dieser hätte die recht langen Wartezeiten allerdings deutlich erträglicher gestaltet.
Unsere kleine Gesellschaft durfte aus der kompletten Speisekarte auswählen. Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeisen: kleiner Beilagensalat zu € 4,50.
Ein kleiner tiefer Teller wurde serviert. Neben den üblichen gemischten und frischen Zutaten obenauf 2 Scheiben roher Fenchel. Den mögen wir beide sehr. Der Salat ließ sich allerdings durch die großen und recht dick geschnittenen Scheiben schlecht essen, man konnte ihn auf dem engen Teller und dem weichen Salatunterbau kaum schneiden. Das cremige Balsamicodressing sicherlich hausgemacht, sehr fein und gut abgeschmeckt. Zum Salat wurde frisches einfaches Baguette gereicht.
Für mich als Hauptspeise: Pizza Alaska mit Käse, Sahnesauce, Spinat, Lachs und Knoblauch, groß, € 9,00.
Ein schöner dünner und knuspriger Teig, dünn belegt mit den Zutaten, so blieb die Pizza schön knusprig. Der Lachs war leider etwas
trocken geworden und hatte so auch geschmacklich gelitten. Dennoch eine gute Pizza.
Mein Mann wählte die Pizza Rucola mit Käse, Tomaten, Parmaschinken, Rucola und Parmesanstücken, klein, € 8,50.
Gleicher guter Teig, schöne frische Zutaten mit einer ordentlichen Portion frischem Rucola obenauf.
Beide Pizzen haben wir noch mit der Pfeffermühle zu etwas Würze verholfen. Die Würzung war recht zurückhaltend.
Die übrigen Gäste unserer Truppe haben zum Großteil Fleischgerichte bestellt. Hier war ich hin und weg von der Küchenleistung. Rumpsteaks auf den Punkt gebraten, alle anderen Fleischgerichte auch, alle Gäste lobten das zarte Fleisch unterschiedlichster Sorten. Auch optisch alle Gerichte mit den Beilagen ansprechend, alle heiß serviert. Ich konnte leider nicht feststellen, wie viele Leute die Chefin in der Küche unterstützen. Aber diese Küchenleistung für ein voll besetztes Haus + Pizza-Außer-Haus-Verkauf ist für mich absolut top!
Einige Gäste hatten noch Platz für ein Dessert. Die Eisbecher und Tiramisu - bombig!
Ambiente:
Ein großer Raum mit ansprechender Deko, schön eingedeckten Tischen mit sauberen Tischdecken, Kerze und (leider) Kunstblümchen.
Warme Rottöne überwiegen. Alles gepflegt uns sehr sauber, auch die Toiletten (trotz der vielen Gäste).
Mit zunehmenden Anstieg der Gäste wurde es sehr laut, typisch italienisch und wohl kaum zu vermeiden.
Fazit zum Gesamteindruck:
Die Küche reißt die Bewertung raus! 3 – wenn es sich ergibt wieder (ich würde es an einem Wochentag nochmals probieren, wenn es vielleicht ruhiger ist).
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Zum ersten Mal seit dem Einsatz der Kochprofis im Herbst 2014 waren wir wieder bei "Salvatore" zu Gast.
Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s... mehr lesen
3.0 stars -
"Was bewegten "Die Kochprofis"? Küche top, Service flop!" PetraIOZum ersten Mal seit dem Einsatz der Kochprofis im Herbst 2014 waren wir wieder bei "Salvatore" zu Gast.
Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s
Geschrieben am 29.03.2015 2015-03-29| Aktualisiert am
29.03.2015
Besucht am 23.03.2015
Nach meiner ersten Bewertung vom August 2014 haben wir das Restaurant am Golfplatz nun zum 4. Mal besucht. Dienstag Abend, meinem Mann war nach Carpaccio, kehrten wir ohne Reservierung bei Edi ein. Eine Reservierung war auch nicht nötig.
Service:
Es empfing uns der fröhliche Chef Edi und sein überaus freundlicher Mitarbeiter. Schön, wenn das Personal nicht ständig wechselt und der junge Mann ist äußerst aufmerksam, freundlich und angenehm. So langsam (er)kennt man sich.
Wir bekamen im neu erbauten Wintergarten einen sehr schönen Tisch zugewiesen. Die Karten wurden gereicht. Eine Aperitivempfehlung gab es, diese nahmen wir gerne an. Am Service gibt es wirklich nichts zu bemängeln. Freundlich, flott, ein bißchen scherzend. Immer ein offenes Auge für uns. Die Hauptspeisen wurden vom Chef persönlich serviert. Dieser war an diesem Abend auch der Koch, was meines Wissens nicht immer der Fall ist.
Speisen und Getränke:
Unsere obligatorische Flasche 0,75 l Mineralwasser (€4,00).
Die empfohlenen Aperitive: 1 Aperol Sprizz (€4,50) und 1 trockener Nahesekt (€ 3,00)
Zum Essen ein wunderbarer trockener Grauburgunder mit schönen Fruchtnoten vom Weingut Weber in Monzingen (0,25 l zu € 5,90), in ansprechender Karaffe serviert.
Als schlichten Gruß aus der Küche gab es frisches Bauernbrot und Butter.
Als Vorspeisen gab es für meinen Mann das Objekt seiner Begierde (ich dachte immer, dies sei ausschließlich ich): Das Rindercarpaccio (immer noch für € 12,90), schön angerichtet mit frischen dünnen Champignonscheiben, Salatbouquet in der Mitte, Zitronenspalten und groben Parmesanhobeln. Mit einer gut abgeschmeckten Olivenölmarinade mit Knoblauchstückchen abgeschmeckt. Laut meinem Mann ohne Fehl und Tadel.
Für mich nur ein kleiner frischer Beilagensalat zu € 3,00. Dieser auch frisch und schön aus Blatt- und Rohkostsalaten zusammengestellt, feines hausgemachtes Dressing, prima!
Als Hauptspeisen für meinen Mann die vegetarische Pizza(€ 8,90).
Diese schön knusprig (bis in die Mitte), dünner Teig mit ebensolchem frischen Belag (Tomaten, Champignons, Paprikasteifen, Zwiebeln, Knoblauchscheiben, Peperonistücke). Gut aufeinander abgestimmt.
Für mich: Tagliatelle mit Garnelen und Knoblauch(€ 12,90).
Das Foto täuscht, es war eine wirklich ausreichende Portion, serviert im tiefen Teller. Mengenmäßig hielten Garnelen und Pasta sich fast die Waage. Wenn ich geahnt hätte, dass sich in den Tiefen des Tellers noch weitere Meeresbewohner befinden, hätte ich sie gezählt. Schätzungsweise 16 – 18 Garnelen, entdarmt, schön glasig gegart. Knackige Karotten- und Zucchinistreifen, Oliven und Knoblauch rundeten das fein gewürzte Gericht ab.
Meine Kritikerfreunde werden sicherlich über die Balsamicoschmierereien über dem Carpaccio und über der Pasta stolpern. Ich brauche die Kreationen mit den vielen appetitlichen Kosenamen (Rektalschnupfen…) auch nicht und hoffe, diese Modeerscheinung verflüchtigt sich bald. Dennoch: Geschmacklich war diese nicht störend und nicht schlecht. Wir sind uns einig: Man braucht es nicht!
Vampire sind uns seit unserem üppigen Knoblauchgenuss nicht begegnet.
Ambiente und Sauberkeit:
Hier hat sich seit der vorangegangenen Kritik und den letzten Besuchen nichts geändert.
Alles ansprechend, schön eingedeckte Tische mit frischen Frühlingsblumen und Kerze, alles sehr gepflegt uns sauber.
Bei unserem nächsten Besuch hoffen wir auf wärmers Wetter um endlich mal die tolle Aussicht von der Terasse aus geniessen zu können.
Fazit zum Gesamteindruck:
Dieses Mal ist sogar eine Steigerung drin!
5 – unbedingt wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Nach meiner ersten Bewertung vom August 2014 haben wir das Restaurant am Golfplatz nun zum 4. Mal besucht. Dienstag Abend, meinem Mann war nach Carpaccio, kehrten wir ohne Reservierung bei Edi ein. Eine Reservierung war auch nicht nötig.
Service:
Es empfing uns der fröhliche Chef Edi und sein überaus freundlicher Mitarbeiter. Schön, wenn das Personal nicht ständig wechselt und der junge Mann ist äußerst aufmerksam, freundlich und angenehm. So langsam (er)kennt man sich.
Wir bekamen im neu erbauten Wintergarten einen sehr... mehr lesen
Edi's Restaurant am Golfplatz
Edi's Restaurant am Golfplatz€-€€€Restaurant0678135874Am Golfplatz 1, 55743 Kirschweiler
4.5 stars -
"Update meiner ersten Bewertung aus 2014 - Wieder eine klare Empfehlung" PetraIONach meiner ersten Bewertung vom August 2014 haben wir das Restaurant am Golfplatz nun zum 4. Mal besucht. Dienstag Abend, meinem Mann war nach Carpaccio, kehrten wir ohne Reservierung bei Edi ein. Eine Reservierung war auch nicht nötig.
Service:
Es empfing uns der fröhliche Chef Edi und sein überaus freundlicher Mitarbeiter. Schön, wenn das Personal nicht ständig wechselt und der junge Mann ist äußerst aufmerksam, freundlich und angenehm. So langsam (er)kennt man sich.
Wir bekamen im neu erbauten Wintergarten einen sehr
Geschrieben am 27.03.2015 2015-03-27| Aktualisiert am
28.03.2015
Besucht am 27.03.2015
Zuletzt haben wir das Saunarium Ende 2013 besucht. Sehr in die Jahre gekommen und teilweise recht ungepflegt reichte es uns nach diesem Besuch. Schon damals hieß es, es sei ein neuer Investor gefunden.
Die Wettervorhersage für meinen freien Freitag war nicht gut (was sich als falsch herausstellte), also entschlossen wir uns, einen Sauna-Wellnesstag einzulegen.
Service:
Schon im ansprechend neu gestalteten Eingangsbereich wurden wir von einer Mitarbeiterin nett begrüßt. Stolz berichtete sie über die Investitionen und Verbesserungen seit der Übernahme und aufwendigen Renovierung des neuen Besitzers. Auch später im Gastronomiebereich der Sauna wurden wir von 3 Mitarbeitern sehr freundlich, zackig und aufmerksam bedient. Hier hilft jeder mit, so auch die Aufgussmeisterin. Getränke wurden prompt, unser Essen nach angenehmer Wartezeit serviert. Der Koch ließ sich kurz an der Theke sehen, im Team scheint gute Stimmung zu herrschen - für mich immer ein gutes Zeichen.
Speisen und Getränke:
Wir bestellten zur späteren Mittagszeit:
1 Mineralwasser, 0,3 l zu € 1,50
2 Weissweinschorle 0,4 l zu € 4,50
Zum Essen wählte ich den Bootshaus-Salatteller mit gebratenem Zanderfilet zu € 11,30.
Mein Mann entschied sich für Gegrilltes Gemüse, leicht tomatisiert, mit Kartoffelspalten und Parmesan zu € 8,20.
Aus dem Küchenbereich wehten bereits verführerische Düfte zu uns herüber...
Beide Gerichte wurden nach ca. 20 Minuten gemeinsam serviert. Beide Teller sehr schön angerichtet.
Mein Salatteller: Schöne frische Blattsalate, u. a. mit Feldsalat, kein welkes Blatt, alles frisch. Darunter Rohkostsalate mit Selleriesalat und Karottensalat, hier kam nichts aus dem Eimer. Ein leichtes hausgemachtes Dressing und obenauf: der auf der Hautseite knupsrig und auf den Punkt gebratene Zander in guter Portion, Croutons und Radieschenraspel. Zitronenspalten und Kumquathälften umrunden das Arrangement.
Das Gericht meines Mannes mit viel frischem Gemüse, zu finden unter dem gehobelten Parmesan. Tomaten, Paprika, Staudensellerie, Kohlrabi, Zucchini, rote Zwiebel. Alles schön angebraten und gut gewürzt. Die Kartoffelspalten mit Kräuterquark. Nichts zu meckern.... außer: Die Karte strotzt vor Frischeküche. Bitte das Fertigprodukt (auch wenn geschmacklich und qualitativ ok) Kartoffelspalten durch Ofenkartoffel, Reis oder etwas anderem nicht aus der Tüte ersetzen. Es passt einfach nicht zu der ansonsten tollen Speisekarte mit frischen und gut zusammengestellten leichten Gerichten.
Ambiente:
Die Investitionen haben sich gelohnt. Hier wurde im gesamten Haus nicht geknausert oder halbherzig renoviert. Die übrigen Gäste auch alle sehr positiv gestimmt. Sauberkeit überall. Der Gastronomiebereich offen, hell und farblich schön gestaltet. Saubere Tische, die Bänke mit bequemen Kissen ausgestattet. Hier kann man wirklich wieder gut relaxen.
Fazit zum Gesamteindruck: Wer hätte dies in einer Saunalandschaft erwartet? Macht weiter so!!! Wir kommen schnellstmöglich wieder.
5 – unbedingt wieder (auch wenn ich dafür die Saunatasche packen muss :-)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Zuletzt haben wir das Saunarium Ende 2013 besucht. Sehr in die Jahre gekommen und teilweise recht ungepflegt reichte es uns nach diesem Besuch. Schon damals hieß es, es sei ein neuer Investor gefunden.
Die Wettervorhersage für meinen freien Freitag war nicht gut (was sich als falsch herausstellte), also entschlossen wir uns, einen Sauna-Wellnesstag einzulegen.
Service:
Schon im ansprechend neu gestalteten Eingangsbereich wurden wir von einer Mitarbeiterin nett begrüßt. Stolz berichtete sie über die Investitionen und Verbesserungen seit der Übernahme und aufwendigen Renovierung des... mehr lesen
Restaurant im Saunarium
Restaurant im Saunarium€-€€€Restaurant, Sportcafe067518545769Staudernheimer Straße 102, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"Gut essen mit speziellem Dresscode: Bademantel und kein Makeup!" PetraIOZuletzt haben wir das Saunarium Ende 2013 besucht. Sehr in die Jahre gekommen und teilweise recht ungepflegt reichte es uns nach diesem Besuch. Schon damals hieß es, es sei ein neuer Investor gefunden.
Die Wettervorhersage für meinen freien Freitag war nicht gut (was sich als falsch herausstellte), also entschlossen wir uns, einen Sauna-Wellnesstag einzulegen.
Service:
Schon im ansprechend neu gestalteten Eingangsbereich wurden wir von einer Mitarbeiterin nett begrüßt. Stolz berichtete sie über die Investitionen und Verbesserungen seit der Übernahme und aufwendigen Renovierung des
Geschrieben am 22.03.2015 2015-03-22| Aktualisiert am
22.03.2015
Besucht am 21.03.2015
Immer wieder gut, einen Kritikerfreund in Reichweite zu haben! Und wenn dieser samt Partnerin zu Spontaneinsätzen gar nicht überredet werden muß. Also ging es für mich dieses Mal in die Heimatstadt der Saarschmecker´s, in die Saarland-Metropole Freisen (ca. 3.000 Einwohner).
Ein Tisch wurde von Saarschmecker vorab reserviert. Eine gute Idee, denn das Restaurant war gegen 19.00 Uhr schon lebhaft besucht.
Alle Altersgruppen bunt gemischt, sicherlich überwiegend Stammgäste.
Service:
Im Schlepptau der Stammgäste Saarschmecker wurden wir natürlich wie Freunde vom Chef und der jungen Servicemitarbeiterin begrüßt. Und, oh Schreck: Der gewünschte Tisch in der vorderen gemütlichen Gaststube war bereits besetzt. Patzer des Chef´s, also ging es für uns in den Nebenraum.
Die junge Servicemitarbeiterin bediente uns über den gesamten Abend sehr freundlich, hatte auch reichlich zu tun, das Restaurant füllte sich stetig. Die Karten wurden gereicht und die Getränke und Speisen zügig aufgenommen. Unser kleines Tischwindlicht blieb an diesem Abend aus, um die Kerze anzuzünden fehlte die Zeit oder der Blick. Aber so hält sich das Teelicht auch länger.
Die Wartezeiten auf Getränke waren immer noch im Rahmen, der Salat vorneweg wurde nach angenehmer Wartezeit, die Hauptspeisen allerdings erst nach über einer Stunde serviert. Dies war schon recht lang, besonders wenn man hungrig ist. Wir waren froh, vorab unseren Salat (leider ohne Brot) erhalten zu haben. Da die Wartezeit hier scheinbar häufig recht lange ist, wäre es für beide Seiten entspannender, einen einfachen "Gruß aus der Küche" (z. B. Brot und Quark oder einen marokkanischen Dip) zu servieren.
Essen:
Die Chefin und Köchin ist Marokkanerin. Marokkanische Einflüsse sind, neben deutschen Speisen, auf der Speisekarte zu finden.
Vorspeisen, Salate, Pizza und Pasta, Schnitzel und Steaks. Hier findet jeder etwas, die Karte ist trotzdem nicht überladen. Zudem gibt es noch Thementage, z. B. Hähnchen marokkanische Art oder Couscousabend.
Ich entschied mich für den Beilagensalat in Größe "normal" (alternativ ist "klein" wählbar) zu € 5,90.
Es wurde ein frischer Salat mit feinen Gurkenscheiben, Tomate und reichlich frischen Karottenraspel serviert. Die Portion für den Preis sehr angemessen. Ein leichtes und fein abgeschmecktes Salatdressing - das passt!
Als Hauptspeise wählte ich die große Pizza Alla Chadia mit Schafskäse, Oliven , milde (--> von mir in scharfe getauscht) Peperoni, frischem Paprika und frischen Zwiebeln. Extra: Knoblauch, dieser schlug mit € 1,-- zusätzlich zu Buche, leider kam er geschmacklich nicht durch.
Serviert wurde eine wunderbare knusprige heiße Pizza. Schöner dünner Teig, bis in die Mitte durchgebacken. Der Belag dünn aber ausreichend aufgebracht, so matschte auch nichts durch. Geschmacklich war ich zufrieden, die frischen Zutaten des Belages gefielen mir gut. Allerdings hätte ich von einer marokkanischen Köchin eine mutigere Würze erwartet. Froh war ich, die scharfen Peperoni gewählt zu haben. Etwas mehr Pfiff (z. B. frische Kräuter) hätte der Pizza nicht geschadet.
Bei den Getränken hielt ich mich als Fahrer gestern Abend an Wasser und Espresso.
Die Saarschmeckers entschieden sich beide für Rumpsteak mit hausgemachter Kräuterbutter, Pommesund davor einem Beilagensalat zu € 18,90. Beide Steaks genau wie gewünscht gebraten und von sehr guter Qualität. Die Pommes knusprig und reichlich. Beide waren sehr zufrieden.
Ambiente:
So richtig marokkanisch ist es nicht. Eher mediterran-toskanisch. Dies resuliert noch vom Vorpächter des Gasthauses. Alles ist sehr gepflegt, die Tische schön eingedeckt mit Kerze (ohne Flamme) und Rose. Aufgrund der vielen Gäste wurde es im Nebenraum sehr laut, die Akustik im Hauptraum scheint etwas besser zu sein. Toiletten älteren Semesters, aber gepflegt und sauber.
Fazit zum Gesamteindruck
4– gerne wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Immer wieder gut, einen Kritikerfreund in Reichweite zu haben! Und wenn dieser samt Partnerin zu Spontaneinsätzen gar nicht überredet werden muß. Also ging es für mich dieses Mal in die Heimatstadt der Saarschmecker´s, in die Saarland-Metropole Freisen (ca. 3.000 Einwohner).
Ein Tisch wurde von Saarschmecker vorab reserviert. Eine gute Idee, denn das Restaurant war gegen 19.00 Uhr schon lebhaft besucht.
Alle Altersgruppen bunt gemischt, sicherlich überwiegend Stammgäste.
Service:
Im Schlepptau der Stammgäste Saarschmecker wurden wir natürlich wie Freunde vom Chef und der... mehr lesen
4.0 stars -
"Hier kocht die Chefin!" PetraIOImmer wieder gut, einen Kritikerfreund in Reichweite zu haben! Und wenn dieser samt Partnerin zu Spontaneinsätzen gar nicht überredet werden muß. Also ging es für mich dieses Mal in die Heimatstadt der Saarschmecker´s, in die Saarland-Metropole Freisen (ca. 3.000 Einwohner).
Ein Tisch wurde von Saarschmecker vorab reserviert. Eine gute Idee, denn das Restaurant war gegen 19.00 Uhr schon lebhaft besucht.
Alle Altersgruppen bunt gemischt, sicherlich überwiegend Stammgäste.
Service:
Im Schlepptau der Stammgäste Saarschmecker wurden wir natürlich wie Freunde vom Chef und der
Kassel wurde von uns unter die Lupe genommen! Das Auto, bequem im Zentrum mit Dach über dem Kopf geparkt, erkundeten wir Kassels City. Schon auf dem Weg ins Zentrum fiel uns die Neueröffnung in der Fußgängerzone des Tokyo ins Auge. Sushi mögen wir beide sehr, aber für den Abend wollten wir uns nicht festlegen.
Einkaufsbummel abgeschlossen und auf dem Rückweg zum Parkhaus kamen wir um kurz nach 18.00 Uhr wieder am Tokyo vorbei. Warum lange suchen? Und bei einer Neueröffnung sind doch alle Beteiligen noch motiviert und froh um jeden Kunden. "Running Sushi" wird hier angeboten, bisher kannte ich dies nur aus dem Fernsehen. "Hopp" sagt der Pfälzer, sieht nicht gemütlich aus, aber man muss ja auch mal was Neues ausprobieren!
Eine routinierte mittelalterliche (also so in etwa mein Alter) Asiatin nahm uns freundlich im Empfang. Es waren nur wenige Plätze belegt und wir durften uns einen Tisch aussuchen. Aber wo nimmt man Platz am rundlaufenden Fließband? Schnell zeigte sich eine strategisch günstige Position, möglichst nah am "Befüllungsort".
Das Restaurant füllte sich in rasender Geschwindigkeit mit überwiegend sehr jungem Publikum. Damit hatten wir aufgrund der Neueröffnung gar nicht gerechnet. Als wir das Restaurant knappe 2 Stunden später verließen, gab es sogar einen Wartebereich mit vielen jungen Gästen die auf frei werdende Tische verteilt wurden.
Das Restaurant ist ebenerdig, die Toiletten nicht behinderten- / rollstuhlgerecht.
Service:
Die nette Servicedame, vermutlich Chefin oder Restaurantleiterin, reichte uns umgehend die Karten. Diese wollten wir zunächst mal ansehen. Der weitere Service mit überwiegend sehr jungen Mitarbeiter/innen war immer freundlich, dennoch recht holprig. Die Getränke kamen nach recht langer Wartezeit. Wir wählten 2 alkoholfreie Bier zu je € 2,90 (Flasche 0,33 l) und eine große Flasche Wasser (0,7 l zu € 4,80). Das Wasser wurde mit 1 Glas gereicht. Wir baten um ein 2. Glas, dies kam nie. Aber wir können ja teilen. Die vielen benutzten Tellerchen wurden ständig von einem sehr netten jungen Herrn auf einem Wagen eingesammelt.
Essen:
"All you can eat" ist angesagt. Eigentlich so gar nicht unser Fall. In dem Fall des running Sushi aber praktikabel und praktisch. Samstag Abend ist die Pauschale für € 15,90 angesagt und beinhaltet Sushi und mehr vom laufenden Band, ein warmes Buffet und Desserts.
Nun denn, los gings! Wir hatten wirklich viel zu beobachten bei den Sushi Leckereien mit denen das Band immer wieder vom Küchenteam frisch bestückt wurde. Dies zweigeschossig, unten gekühlt oben beheizt. Ein Durcheinander von Nigiri, Suppen, Algensalat, Pudding, Muscheln, Maki, Eis, Tintenfischspießen, Gemüse und Salate, Flußkrebse, Ingwer, Saucen... über die Vielfalt kann man nicht meckern. Alles auf kleinen bunten Portionstellerchen und Schälchen, teilweise mit Haube. Schade ist, dass man oft nicht genau weiß, welcher Fisch genau durch die Klappe vom Fließband "gefischt" wurde. Aber dies lässt sich einfach nicht anders gestalten.
Wie es sein soll, lag der Focus der Bestückung auf Sushi. Allerdings in der einfacheren und günstigeren Form. Ich habe dies schon qualitativ besser und hochwertiger erlebt, aber natürlich auch zu einem ganz anderen Preis.
Wir hatten jedenfalls richtig Spaß und es war immer wieder spannend, was wohl noch so Neues auf dem Band erscheint.
Das warme Buffet wurde von den Gästen auch gut angenommen. Auch alles schön bestückt. Salate, warme Speisen und Suppen. Hier haben wir uns aber nicht bedient.
Sauberkeit:
Die Speisen alle sehr ansprechend. Das Küchenteam im Restaurant gepflegt und routiniert. Sie wurden durch ein Küchenteam im separaten Trakt unterstützt und beliefert. Die Toiletten sauber, allerdings für eine Neueröffnung keine renovierte Offenbarung. Aber hygienisch eiskalt in der Temperatur!
Ambiente:
Gepflegt und.... LAUT und auf Kantinenniveau einzustufen. Saubere Tische ohne Schnickschnack. Candlelightdinner ist hier nicht, dafür der Puls der Zeit! Muss man mal mit Augenzwinkern gemacht haben.
Preis / Leistung:
Hier kann man nun wirklich nicht meckern. Es liegt am Gast, ob er angenehm gesättigt oder rollend als Maki-Sushi das Restaurant verlässt. Zu Zweit haben wir, ohne Trinkgeld, € 42,40 für den Abend gezahlt.
Fazit zum Gesamteindruck
3 – wenn es sich ergibt wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Kassel wurde von uns unter die Lupe genommen! Das Auto, bequem im Zentrum mit Dach über dem Kopf geparkt, erkundeten wir Kassels City. Schon auf dem Weg ins Zentrum fiel uns die Neueröffnung in der Fußgängerzone des Tokyo ins Auge. Sushi mögen wir beide sehr, aber für den Abend wollten wir uns nicht festlegen.
Einkaufsbummel abgeschlossen und auf dem Rückweg zum Parkhaus kamen wir um kurz nach 18.00 Uhr wieder am Tokyo vorbei. Warum lange suchen? Und bei einer Neueröffnung sind... mehr lesen
Tokyo Running Sushi
Tokyo Running Sushi€-€€€Restaurant, Sushibar0561474992Ständeplatz 19, 34117 Kassel
3.5 stars -
"Essen ohne Wartezeit und mal was ganz anderes!" PetraIOKassel wurde von uns unter die Lupe genommen! Das Auto, bequem im Zentrum mit Dach über dem Kopf geparkt, erkundeten wir Kassels City. Schon auf dem Weg ins Zentrum fiel uns die Neueröffnung in der Fußgängerzone des Tokyo ins Auge. Sushi mögen wir beide sehr, aber für den Abend wollten wir uns nicht festlegen.
Einkaufsbummel abgeschlossen und auf dem Rückweg zum Parkhaus kamen wir um kurz nach 18.00 Uhr wieder am Tokyo vorbei. Warum lange suchen? Und bei einer Neueröffnung sind
Geschrieben am 11.03.2015 2015-03-11| Aktualisiert am
16.04.2017
Besucht am 06.03.2015Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Für meinen zweiten Wochenendbesuch in Bad Arolsen entdeckte ich hier auf GastroGuide die "Limette", ohne Bewertung. Auf deren Homepage die Speisekarte gestöbert: Interessant und definitiv einen Versuch wert!
Die Limette zentral in Bad Arolsen gelegen. Parkplätze sind sicherlich leicht zu finden, wir kamen mit kleinem Spaziergang zu Fuß. Im ersten Moment war ich mir von außen nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah für mich sehr nach Bistro aus. Egal, das Vorhaben wird jetzt durchgezogen! Reserviert hatten wir nicht und da wir früh waren, bekamen wir noch einen Tisch. Reservieren dürfte kein Fehler sein. Das Restaurant ist barrierefrei, die Toiletten allerdings nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Von der jungen Servicemitarbeiterin wurden wir sehr freundlich begrüßt und an einen noch freien 2erTisch geführt. Die Karten wurden gereicht, die Frage nach einem Aperitif. Fragen zu den Speisen konnte sie gut beantworten. Ihr Service über den ganzen Abend perfekt! Freundlich, aufmerksam, unkompliziert und mit spürbarer Freude. Über den Abend füllte sich das Restaurant gut, für sie alleine schon viel. Haben die Gäste aber nicht gemerkt, sie hatte alles im Griff.
Auch die Zusammenarbeit mit der Chefin vermittelte den Eindruck eines richtig guten Teams.
Unsere Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert.
Speisen und Getränke:
Obligatorisch für uns 1 Flasche Wasser, 0,7 l, € 4,50
Als Aperitif: 1 Prosecco (der geht besser) € 3,10 und ein kleines Pils (KöPi) € 2,00 für den durstigen Mann.
Sehr aufmerksam: Die Mitarbeiterin merkte sich bei der Aufnahme der Speisen, dass wir beide keine Fleischesser sind. So bekamen wir als Gruß aus der Küche ein feines Tomatentatar, toll abgeschmeckt mit gutem Olivenöl und VANILLE! Dazu frisch geröstetes Baguette. Ich hoffte, der Abend geht so weiter... und wurde, vorweg genommen, nicht enttäuscht!
Auf der Speisekarte entdeckten wir, nicht als Vorspeise, den Salat Maritim mit Krabben, Lauch und Croutons in Knoblauch-Vinaigrette zu € 9,20. Nach Rücksprache mit der Servicedame teilten wir uns diesen. Er wurde schön angerichtet serviert. Eine bunte und frische Salatmischung, Croutons, kleine Garnelen und ein tolles hausgemachtes Dressing mit feinem Knoblaucharoma. Dazu frisches und noch warmes Baguette.
Als Hauptspeisen entschieden wir uns für: Linsen-Gemüse-Curry auf gebratenem Blumenkohl und Zuckerschoten für € 12,50. Die vegetarischen Gerichte hier so verführerisch daß ich mal kein Fischgericht bestellte. Bei der Beschreibung fehlte mir die "Sättigungsbeilage" (Reis, Kartoffeln...) aber unsere Bedienung meinte, das Gericht sei so gehaltvoll, es bräuchte nicht mehr. OK!
Als Getränk dazu 0,25 l Babera d’Asti zu € 8,50.
Mein Mann wählte: Gebratenes Filet vom Wolfsbarsch auf Lauchgemüse mit Oliven-Tomaten-Tapenade und Strohkartoffeln zu € 20,90.
Als Getränk zum Fisch 0,1 l Grauburgunder zu € 3,50.
Beide Gerichte wurden gemeinsam serviert und ich staunte nicht schlecht: Mein toll angerichtetes Gericht verströmte einen aromatischen Duft und... war klein! Die Mitarbeiterin schon weg, naja, frau soll abends ja nicht soviel essen! Aber es schmeckte so toll! Die Linsen mit Karotten- und Selleriewürfeln, mutig und toll gewürzt mit Schwarzkümmel und vermutlich auch Kreuzkümmel. Fast orientalisch und einfach toll. Der Blumenkohl mit perfekten leichten Röstaromen, noch knackig ebenso die arrangierten Zuckerschoten. Eine vegetarische Pracht die sicherlich auch Fleischliebhaber überzeugt hätte! Dann die Nachfrage des Service ob alles ok ist. Meine Antwort "Es schmeckt so toll, es hätte auch mehr sein dürfen!" Und weg war die Mitarbeiterin. Meine Tischnachbarin schaltete sich ein: "Ich habe das Gericht als Vorspeise bestellt. Sie werden doch nicht meine Portion haben?" Doch!!!
Es folgte der Lacher des Abends! Die Chefin kam persönlich aus der Küche um sich für die Verwechselung zu entschuldigen. Kein Problem, denn meine Tischnachbarin und ich bekamen dann beide nochmals die Vorspeisenportion - wieder frisch und schön heiß!
Das Fischgericht, in "richtiger" Portion überzeugte durch Frische und Geschmack. Alles frisch und top zubereitet, die Tapenade ein Geschmackserlebnis welches ich für meinen Mann nachkreieren soll.
Für eine Dessert war noch Platz und die Entscheidung fiel auf etwas Interessantes: Kürbiskernparfait mit seinem Öl und Kernen
zu € 7,80. Ein weiterer Höhepunkt des Abends! Das Bällchen Parfait toll wurde übertrumpft von dem Kürbiskernöl mit Kernstücken. Ein wirkliches Geschmackserlebnis, sehr harmonisch in der Kombination.
Ambiente:
Von innen ist das Restaurant gemütlicher und stimmiger als es von außen scheint. Die Limettenfarbe bestimmt sehr passend den Raum. Sitzplätze für ca. 25 Personen. Schöne gepflegte Einrichtung und Tischdeko. Toiletten top.
Fazit des Abends:
Die präsente Köchin kocht selbst, mit Herz und Leidenschaft! essen! natürlich frisch! Der Leitspruch der Limette passt. Neu auf der Karte die hausgemachten Burger - laut unseren Tischnachbarn eine geschmackliche Hochleistung, optisch eine Pracht. Das Fleisch vom Entrecote frisch durch den Wolf gelassen und wohl auch die Burgerbrötchen hausgemacht!
Unser erster Eindruck wurde um ein Vielfaches übertroffen. Ich hoffe auf Reha-Verlängerung meines Mannes... Bad Arolsen tut uns hoffentlich beiden gut :-) Die Weine gut, aber als verwöhnte Pfälzer schwächelten sie etwas, insbesondere der Babera im Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fazit zum Gesamteindruck
5 – unbedingt wieder (wenn ich irgendwie in der Nähe bin und nicht 350 km anreisen muss)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Für meinen zweiten Wochenendbesuch in Bad Arolsen entdeckte ich hier auf GastroGuide die "Limette", ohne Bewertung. Auf deren Homepage die Speisekarte gestöbert: Interessant und definitiv einen Versuch wert!
Die Limette zentral in Bad Arolsen gelegen. Parkplätze sind sicherlich leicht zu finden, wir kamen mit kleinem Spaziergang zu Fuß. Im ersten Moment war ich mir von außen nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah für mich sehr nach Bistro aus. Egal, das Vorhaben wird jetzt durchgezogen! Reserviert hatten wir nicht... mehr lesen
Limette
Limette€-€€€Restaurant, Bistro056916082402Bahnhofstraße 38 b, 34454 Bad Arolsen
4.5 stars -
"essen! natürlich frisch! Der Leitspruch der Limette." PetraIOFür meinen zweiten Wochenendbesuch in Bad Arolsen entdeckte ich hier auf GastroGuide die "Limette", ohne Bewertung. Auf deren Homepage die Speisekarte gestöbert: Interessant und definitiv einen Versuch wert!
Die Limette zentral in Bad Arolsen gelegen. Parkplätze sind sicherlich leicht zu finden, wir kamen mit kleinem Spaziergang zu Fuß. Im ersten Moment war ich mir von außen nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah für mich sehr nach Bistro aus. Egal, das Vorhaben wird jetzt durchgezogen! Reserviert hatten wir nicht
Unser Ausflug zum Herkulesdenkmal! Ihn kenne ich schon von Bildern, den strammen Herrn. Leider mussten wir bei der Ankunft auf der Wilhelmshöhe feststellen: Der Herr samt Unterbau ist in die Jahre gekommen und wird restauriert. Gerüste und Planen verdecken den Sockel und einen Teil der Wasserspiele. Schade, aber es muß wohl sein! Ein schöner Spaziergang in der Frühlingssonne durch den Schlosspark, toller Blick aufs Schloss... und, was meint ihr wohl???
HUNGER stellt sich zur späteren Mittagszeit ein!
Im letzten Moment entdeckten wir ein Schild, demnach sich im Schloss etwas zu beißen findet. Normalerweise meiden wir diese Touristenlokale, wir wollten aber auch nicht mehr lange suchen.
Also fanden wir uns im modern restaurierten Café im Untergeschoss des Schlosses ein. Dieses ist sogar über einen Aufzug rollstuhlgerecht erreichbar. Das Restaurant-Café locker besucht, wir nahmen Platz an einem kleinen Tisch.
Service:
Die jungen Mitarbeiter alle freundlich und sehr aufmerksam. Insgesamt wurden wir wechselnd von 1 Herrn und 3 Damen sehr gut bedient. Getränke und Speisen wurden gleich aufgenommen und nach angenehmer Wartezeit serviert.
Essen und Trinken:
Auf den Tischen liegt die übersichtliche und gut aufgestellte Speisekarte aus. Ergänzt wird diese durch eine Tafel im Café. Kuchen (die sehr gut aussahen) suchen sich die Gäste an der Theke selbst aus.
Wir entschieden uns für:
- Gemischter Salat der Saison mit Thunfisch, Zwiebeln, Oliven und Schafskäse. Dazu Baguette. € 8,50
Der gemischte Salat in großem tiefen Teller. Schöner frischer Salat, Tomaten und Gurkenscheiben, Paprikastücke, Karottenraspel, etwas Mais, der Thunfisch, Physalisdeko und ein wirklich feines Balsamicodressing. Nur 2 Scheiben frisch (noch warm!!) geröstetes Baguette dazu schrie nach Einspruch: "Bitte noch etwas Brot dazu!" Dies kam pünktlich und wieder warm nachdem die ersten beiden Baguettescheiben ihren Weg gefunden hatten. 4 Scheiben extra zu € 1,-- für mich absolut ok. Petra ist satt einfach verträglicher :-)
Ein schönes leichtes und gut schmeckendes Mittagessen, beim Thunfisch gibt es qualitativ Besseres, war aber ok.
- Folienkartoffel mit Salatbeilage, Kräuterquark und Räucherlachs zu € 8,50
Hier wiederholte sich die Salatbeilage meines zuvor beschriebenen Gerichtes in kleiner Form. Dazu eine schöne große Pellkartoffel mit dem Quark und obenauf dem Räucherlachs. Das "Arrangement" im Alufolien-Creativ-Schwan... wer braucht kreative Umweltverschmutzung? Warum kann man nicht einfach eine "Pellkartoffel" (schön deutsch :-) oder "Grillkartoffel" betiteln und den Müll weglassen? Die Kartoffel wurde nur zum Servieren in den Aluschwan gebettet und ließ sich noch befremdlich daraus essen. Wer will schon Alu essen?
Zurück zum Gericht: Ein gut sättigendes und fein abgeschmecktes Mittagessen mit leckerer Kartoffel!
Wie es sich gehört, wurden beide Gerichte gemeinsam serviert.
Getränke: Eine trockene Weißweinschorle, 0,2 l zu € 3,90 und eine Apfelsaftschorle, 0,4 l zu € 3,60.
Sauberkeit und Ambiente: Hier ist im Schloss Moderne eingekehrt. Aber mit Stil, uns hat es gefallen. Alles sehr sauber und gepflegt. Bequeme Bestuhlung, frische Tulpe auf dem Tisch und ein Batteriekerzchen (evtl. Sicherheits-Museumsvorschriften sind hier wohl verständlich). Die Beleuchtung im Untergeschoss ist top. Seitlich Tageslicht-Oberlichter, im Wesentlichen ergänzt durch eine tolle Innenbeleuchtung mit Tageslichtcharakter. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit zum Gesamteindruck
4 – gerne wieder (für so einen touristischen Anlaufpunkt top!)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Unser Ausflug zum Herkulesdenkmal! Ihn kenne ich schon von Bildern, den strammen Herrn. Leider mussten wir bei der Ankunft auf der Wilhelmshöhe feststellen: Der Herr samt Unterbau ist in die Jahre gekommen und wird restauriert. Gerüste und Planen verdecken den Sockel und einen Teil der Wasserspiele. Schade, aber es muß wohl sein! Ein schöner Spaziergang in der Frühlingssonne durch den Schlosspark, toller Blick aufs Schloss... und, was meint ihr wohl???
HUNGER stellt sich zur späteren Mittagszeit ein!
Im letzten Moment entdeckten wir... mehr lesen
Café Jérôme im Schloss Wilhelmshöhe
Café Jérôme im Schloss Wilhelmshöhe€-€€€Bistro, Cafe0561 51077150Schlosspark 1, 34131 Kassel
4.0 stars -
"Ein Ausflug zum Herkulesdenkmal macht Hunger" PetraIOUnser Ausflug zum Herkulesdenkmal! Ihn kenne ich schon von Bildern, den strammen Herrn. Leider mussten wir bei der Ankunft auf der Wilhelmshöhe feststellen: Der Herr samt Unterbau ist in die Jahre gekommen und wird restauriert. Gerüste und Planen verdecken den Sockel und einen Teil der Wasserspiele. Schade, aber es muß wohl sein! Ein schöner Spaziergang in der Frühlingssonne durch den Schlosspark, toller Blick aufs Schloss... und, was meint ihr wohl???
HUNGER stellt sich zur späteren Mittagszeit ein!
Im letzten Moment entdeckten wir
Sonne pur am frühen Morgen lädt zum Spaziergang durch Bad Arolsen ein. Die Menschen scheinen förmlich auf diesen sonnigen Startschuß gewartet zu haben, das Städtchen ist schon gut belebt. Der Rückweg durch die Geschäftsstraße von Bad Arolsen, dort liegt zentral das Café Teo. Die Bestuhlung mit Sitzkissen sieht so einladend aus, es sind für die frühe Stunde auch schon viele Plätze belegt.
Einige Gäste sind hier gut bekannt.
Wir ergattern einen sonnigen Tisch. Der freundliche, wohl italienische, Herr im Service begrüßt uns gut gelaunt. Auch er wittert einen guten Saisonauftakt. Die Karten werden gleich gereicht. Der restliche Service genau so freundlich und aufmerksam.
Mein Mann wählte 1 Kaffee und die Waffel mit frischen Früchten, Vanillesauce und Vanilleeis. Ich entschied mich für eine Latte Macchiato (das Mädelsgetränk). Sonst nichts, denn Eis am Vormittag (ca. 11.00 Uhr) geht wohl gar nicht.
Nach der Bestellung ging ich zum Spionieren an die Eistheke des Straßenverkaufs. Und siehe da: Joghurteis - pur - ohne Frucht... mein Lieblingseis!!! Also dann doch ein Bällchen am Vormittag!
Serviert wurde die große heiße Waffel mit wirklich nur frischen, klein geschnittenen, Früchten (Apfel, Birne, Kiwi, Erdbeeren, Blaubeeren), ein großes Bällchen Vanilleeis und die Vanillesauce (ohne wäre besser, da die Waffel schnell durchweichte). Auch auf die Tuben-Erdbeer-Deko, zu finden in fast jedem Eiscafé, könnte man meiner Meinung nach verzichten. Jedenfalls eine wirklich große und tellerfüllende Portion. Ich bekam ein cremiges Bällchen Joghurteis mit Waffel. Die Preise habe ich mir leider nicht gemerkt. Für das Gebotene auf jeden Fall passend und fair (die Waffel +/- € 5,00 ?).
Zur Sauberkeit von mir keine Wertung, wir saßen nur außen.
Für das Café Teo sicherlich ein gelungener Saisonauftakt. DER SOMMER KANN KOMMEN!
Sonne pur am frühen Morgen lädt zum Spaziergang durch Bad Arolsen ein. Die Menschen scheinen förmlich auf diesen sonnigen Startschuß gewartet zu haben, das Städtchen ist schon gut belebt. Der Rückweg durch die Geschäftsstraße von Bad Arolsen, dort liegt zentral das Café Teo. Die Bestuhlung mit Sitzkissen sieht so einladend aus, es sind für die frühe Stunde auch schon viele Plätze belegt.
Einige Gäste sind hier gut bekannt.
Wir ergattern einen sonnigen Tisch. Der freundliche, wohl italienische, Herr im Service begrüßt uns... mehr lesen
Eiscafé Teo
Eiscafé Teo€-€€€Eiscafe, Biergarten056913537Bahnhofstraße 38, 34454 Bad Arolsen
4.0 stars -
"08.03.2015: Die Saison ist eröffnet!" PetraIOSonne pur am frühen Morgen lädt zum Spaziergang durch Bad Arolsen ein. Die Menschen scheinen förmlich auf diesen sonnigen Startschuß gewartet zu haben, das Städtchen ist schon gut belebt. Der Rückweg durch die Geschäftsstraße von Bad Arolsen, dort liegt zentral das Café Teo. Die Bestuhlung mit Sitzkissen sieht so einladend aus, es sind für die frühe Stunde auch schon viele Plätze belegt.
Einige Gäste sind hier gut bekannt.
Wir ergattern einen sonnigen Tisch. Der freundliche, wohl italienische, Herr im Service begrüßt uns
Geschrieben am 01.03.2015 2015-03-01| Aktualisiert am
01.03.2015
Besucht am 21.02.2015
Für den 2. Abend in Bad Arolsen hatten wir uns das Schäfer´s herausgesucht. Mittags beim Spaziergang durch die Geschäftszeile studierten wir die aushängende Speisekarte. Diese war schon sehr nach unserem Geschmack. Außerdem u. a. aktuelle Varta, Michelin und Schlemmeraltlas-Empfehlungen. Da noch geschlossen, reservierten wir später telefonisch bei einer sehr freundlichen Dame. Das Restaurant ist nicht barrierefrei.
Service:
Eine junge Dame und vermutlich die Chefin hatten den Service an diesem Abend voll im Griff. Wir hatten einen schönen 2er-Tisch in einem Winkel des Gastraumes. Die gut durchdachten und saisonal abweichselungsreichen Speisekarten wurden gereicht. Sehr kreative Speisen die man nicht überall erhält, wunderbar. Und die Karte ausgewogen und nicht zu groß, einzusehen auf der Homepage des Schäfer´s.
Den Abend über immer ein aufmerksamer Blick für uns oder die Frage ob alles recht ist. Fragen wurden gut beantwortet und auch mit Empfehlungen geholfen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Speisen und Getränke:
Als Aperitiv gab es ein feines und gut gekühltes Glas Geldermann Rosé zu € 5,40
Eine 0,75 l Flasche Waldecker Mineralwasser, sanft perlend, zu € 5,00
Eine 0,2 l Apfelschorle zu € 2,00 und eine 0,2l Karaffe Grauburgunder zu € 4,80.
Abschließend noch Espresso, € 1,80.
Nach der Bestellung unserer Speisen erhielten wir sofort einen Gruß aus der Küche: Knuspriges Brot und Bagette und als Dreierlei: freine Kräuterbutter, Gänseschmalz (nicht probiert) und eine raffiniert gewürzte Frischkäsecreme mit Cashewkernen.
Darauf folgten sofort unsere Vorspeisen. Dies ist auch der einzige Kritikpunkt des Abends: Der Gruß aus der Küche wurde ohne Nachfrage beim Servieren der Vorspeisen abgeräumt. Es war noch 1 Stück Brot übrig, ich hätte es gerne noch mit etwas Kräuterbutter genossen. Wir haben dann sofort gesagt, dass die Hauptspreisen bitte nach längerer Wartezeit serviert werden.
Nun zu den Vorspeisen: Parmesansüppchen: Feine Rahmsuppe mit Kartoffelchips und steirischem Kernöl € 7,50
Wunderbar cremig, schön heiß serviert, würzig durch den Parmesan. Die hausgemachten Kartoffelchips aus dem Backofen noch
knusprig oben auf der Suppe. Frischer gemischter Salat mit Baguette € 6,50
Der Salat mit wurde in einer kleinen Salatschüssel gereicht. Ein Essig-Öl-Dressing und obenauf noch eine Kräutercreme (Fertigprodukt ?). Frische Blattsalate mit 4 Sträußchen Feldsalat, Tomate, Gurke, Mais, eine Radieschenschreibe. Frische Kresse obenauf. Für die Zutaten und fehlende Raffinesse zu teuer, zumal die anderen Speisen preislich sehr angemessen waren. Dieser Salat drückt auf die Punkteszahl, sonst hätte es für das Essen volle Punktezahl gegeben.
Als Hauptgang wählten wir beide: Skrei mit Lauch und Linsen: Gebratenes Filet auf rahmigen Lauch-Linsengemüse mit Salzkartoffeln in Ei-Bröselbutter in der kleineren Menüportion zu € 18,--. Eine feine Sache, die Portionsgröße auswählen zu können.
Hier kam nun vom Service die Frage, wann wir die Hauptspeisen wünschen. Die Entschleunigung wirkte und es wurde wie verabredet serviert. Ein sehr schön angerichteter und vorgewärmter Teller. Trotz Menügröße 2 schöne Stücke des Winterkabeljaus, knusprig auf der Haut gebraten, saftig und noch leicht glasig. Auf das Lauch-Linsengemüse war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Eine tolle saisonale Winterkombination, sehr fein-würzig abgeschmeckt und Lauch/Belugalinsen nicht im Rahm ertränkt. Gute Salzkartoffeln mit der Ei-Bröselbutter (noch nie gehört oder gegessen, passte prima) dazu. Die Portionsgröße an diesem Abend für uns genau passend. Hier gibt es 5 *.
Toll auf der Dessertkarte: Verschiedene hausgemachte Sorbets, zu wählen die Anzahl der Bällchen (€ 2,-- je Bällchen)! Toll!
Dann passt ein Dessert immer noch. Wir entschieden uns für 1 Bällchen Mango-Maracuja-Sorbet und 1 Bällchen Erdbeer-Balsamico-Sorbet. Die Sorbets wurden im schönen Glas mit frischer Minze serviert. Wunderbar cremig. Beim Erdbeer-Balsamico-Sorbet hätte die Küche für mein Empfinden etwas mutiger mit dem Balsamico sein können.
Ambiente und Sauberkeit:
Eine moderne, klare Linie. Creme-, Braun- und Röttöne geben dem Raum Wärme. Schön eingedeckte Tische mit Tischläufer und Stoffservietten. Kerze und frisches Blümchen auf dem Tisch. Helle, aber angenehme Beleuchtung. Alles, bis hin zu den Toiletten, top gepflegt.
Fazit zum Gesamteindruck
5 – unbedingt wieder (eventuell schon nächstes Wochenende)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
EIN SEHR GENÜSSLICHER UND GELUNGENER ABEND!
Für den 2. Abend in Bad Arolsen hatten wir uns das Schäfer´s herausgesucht. Mittags beim Spaziergang durch die Geschäftszeile studierten wir die aushängende Speisekarte. Diese war schon sehr nach unserem Geschmack. Außerdem u. a. aktuelle Varta, Michelin und Schlemmeraltlas-Empfehlungen. Da noch geschlossen, reservierten wir später telefonisch bei einer sehr freundlichen Dame. Das Restaurant ist nicht barrierefrei.
Service:
Eine junge Dame und vermutlich die Chefin hatten den Service an diesem Abend voll im Griff. Wir hatten einen schönen 2er-Tisch in einem Winkel des... mehr lesen
Schäfer's Restaurant
Schäfer's Restaurant€-€€€Restaurant, Bistro, Catering, Partyservice056917652Schloßstraße 15, 34454 Bad Arolsen
4.0 stars -
"Feine Frischeküche in gepflegtem Ambiente" PetraIOFür den 2. Abend in Bad Arolsen hatten wir uns das Schäfer´s herausgesucht. Mittags beim Spaziergang durch die Geschäftszeile studierten wir die aushängende Speisekarte. Diese war schon sehr nach unserem Geschmack. Außerdem u. a. aktuelle Varta, Michelin und Schlemmeraltlas-Empfehlungen. Da noch geschlossen, reservierten wir später telefonisch bei einer sehr freundlichen Dame. Das Restaurant ist nicht barrierefrei.
Service:
Eine junge Dame und vermutlich die Chefin hatten den Service an diesem Abend voll im Griff. Wir hatten einen schönen 2er-Tisch in einem Winkel des
Geschrieben am 26.02.2015 2015-02-26| Aktualisiert am
16.01.2018
Besucht am 20.02.20152 Personen
Ein Ausflug zum Hermannsdenkmal stand auf dem Plan! Gesagt - getan - und zur späteren Mittagszeit stellte sich doch Hunger ein. Ausgerechnet an solch einem Tourizentrum, vieles noch geschlosssen da außerhalb der Saison.
Geöffnet das Bistro am Hermannsdenkmal... vorsichtig mal rantasten. Innen mit hell und freundlich durch große Fenster, gut besucht. Kuchentheke ordentlich bestückt. Aber: Ich bin ja herzhaft veranlagt.
Ein großer runder Tisch war noch frei, also Platzbesetzen zu zweit. Wer will, kann sich ja dazusetzen.
Begrüßung durch die routinierte Dame im erfahrenen Alter sehr freundlich. Karten mit wenigen Gerichten stehen am Tisch bereit. Und siehe da: ""Hausgemacht" und "regional" fällt bei den 6 herzhaften Gerichten der 1. Seite ins Auge. Eintopf, Suppe, genau das richtige bei dem eiskalten Wind. Aber leider alles mit Fleisch, so scheidet es leider für mich aus.
Mein Mann bestellte die lippische Bockwurst mit Kartoffelsalat zu € 4,90. "Qualität vom heimischen Fleischer" die Zusatzinfo. Geschmeckt hat die Wurst wie vom heimischen Fleischer (sagt mein Mann). Nehmen wir an, dem war auch so. Der Kartoffelsalat wohl nicht hausgemacht aber gut, mit Trockenstreupetersilie verziert, im Bistro lassen wir es mal durchgehen wobei etwas frische Petersilie den Rahmen sicherlich nicht sprengen würde. Noch ein Päckchen Senf dazu und fertig ist der Mittagsimbiss.
Fleischlos war für mich zu haben: Original Pickert "lippische Pfannkuchen-Spezialität mit Preiselbeeren" zu € 6,80.
Meine Hoffnung: Bitte nicht zu süß (wurde voll erfüllt) und bitte nicht so fett (wurde gar nicht erfüllt)!
Die Speisen wurden freundlich und nach einer Wartezeit die nicht auf Fertigfutter schließen lässt serviert. Der heiße Pickert (ich habe vorher nie davon gehört) in ordentlicher Portion, recht dick, aber luftig. Im goldgelben Teig einige Rosinen. Dazu die Preiselbeermarmelade.
Mit der Gabel auf den Pickert gedrück... oje: das Fett triefte heraus. Ich schaute meinen Mann an und sagte: "Ich glaube nicht, dass ich das essen kann".
Dann probiert und restlos alles gefuttert! Fett ist ein Geschmacksträger und hier wurde frisches Fett verwendet. Es schmeckte definitiv nicht nach Fett. Der Teig auf Basis von Kartoffeln und Mehl nicht zu süß. Es war richtig toll und gut bis zum letzten Bissen und war frisch gemacht. Regionale Speisen muss man einfach mal versuchen und auch mal sündigen!
Auf die Frage der Servicedame ob´s geschmeckt hat, sprach ich kurz den Fettgehalt an, setzte aber glücklicherweise gleich nach, daß es toll geschmeckt hat und ich froh bin dieses regionale Nationalgericht probiert zu haben. Ihre Information: "das Fett, das gehört so beim Pickert". Ich konnte sie dann noch beeindrucken, dass ich die wesentlichen Zutaten des Pickerts rausgeschmeckt und erkannt hatte.
Das freute sie offensichtlich, auch mein Lob. Zur Belohnung bekam ich dann eine Kopie mit Geschichte und Rezept dieses Nationalgerichtes. Da freute ich mich - herzlichen Dank!
Das Bistro ist sauber und gepflegt. Auch die Toiletten.
Wenn wir mal wieder zum imposanten Hermann kommen, kehren wir hier auf jeden Fall wieder ein! Am Nebentisch wurde Eintopf serviert - sicherlich auch eine Versuchung wert!
Ein Ausflug zum Hermannsdenkmal stand auf dem Plan! Gesagt - getan - und zur späteren Mittagszeit stellte sich doch Hunger ein. Ausgerechnet an solch einem Tourizentrum, vieles noch geschlosssen da außerhalb der Saison.
Geöffnet das Bistro am Hermannsdenkmal... vorsichtig mal rantasten. Innen mit hell und freundlich durch große Fenster, gut besucht. Kuchentheke ordentlich bestückt. Aber: Ich bin ja herzhaft veranlagt.
Ein großer runder Tisch war noch frei, also Platzbesetzen zu zweit. Wer will, kann sich ja dazusetzen.
Begrüßung durch die routinierte Dame... mehr lesen
Gastronomie Am Hermannsdenkmal
Gastronomie Am Hermannsdenkmal€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel, Partyservice0523188038Grotenburg 50, 32760 Detmold
4.0 stars -
"Ausflugsgastronomie am Hermannsdenkmal" PetraIOEin Ausflug zum Hermannsdenkmal stand auf dem Plan! Gesagt - getan - und zur späteren Mittagszeit stellte sich doch Hunger ein. Ausgerechnet an solch einem Tourizentrum, vieles noch geschlosssen da außerhalb der Saison.
Geöffnet das Bistro am Hermannsdenkmal... vorsichtig mal rantasten. Innen mit hell und freundlich durch große Fenster, gut besucht. Kuchentheke ordentlich bestückt. Aber: Ich bin ja herzhaft veranlagt.
Ein großer runder Tisch war noch frei, also Platzbesetzen zu zweit. Wer will, kann sich ja dazusetzen.
Begrüßung durch die routinierte Dame
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Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s wohl keinen nachhaltigen Einfluß auf den Service. Hier wird am falschen Ende gespart und ich kann leider nichts beschönigen.
Der Patrone Salvatore wirbelt und hetzt im Gastraum herum, fuchtelt, gestikuliert und verbreitet nichts als Hektik. So servierte er später die Hauptgerichte: im Laufschritt, rennend! Lediglich die berühmte italienische Kinderfreundlichkeit kann man ihm nicht absprechen.
"Unterstützt" wurde er von einem sehr jungen Mann. Sein Blick über den Abend verriet schlichte Verzweifelung. Es schien mir, als ob er nicht so genau wußte, wie er in diese Miesere hineingeraten war. Dieses Unwohlsein setzte eventuell die Hormone und Drüsen so richtig in Schwung... 18.00 Uhr abends und der verströmende Duft war leider kein Deo. Auch das weiße Hemd, welches halb aus der Hose hing, machte nicht den frischesten Eindruck. Hier hört es dann bei mir auf, das geht gar nicht! Ich war froh, dass er aufgrund der Tischgestaltung mir mein Essen von der gegenüberliegenden Seite anreichen musste.
Bevor die Speisen serviert wurden, räumten wir die Speisekarten selbst ab um Platz zu schaffen. Die Gläser des Aperitifes standen teilweise noch am Tisch, als sich die Gesellschaft auflöste. Wenn man dem jungen Mann leere Gläser nicht in die Hand drückte, blieben sie stehen.
2 Bedienungen bei voll besetztem Haus (~ 60 - 70 Gäste) sind definitiv zu wenig. Eine gelernte Kraft hätte sich bezahlt gemacht, denn dann wäre mit Sicherheit auch mehr getrunken werden. Viele unserer Getränke wurden vergessen und mussten mehrmals angemahnt werden. Bei den bestellten Speisen war auch das eine oder andere durcheinander geraten, hier wurde immer umgehend nachgebessert.
Speisen und Getränke:
Die Speisekarte ist mir nach wie vor zu üppig. Vorspeisen, Salate, 3 Seiten nur Pizza!, etliche Fleischgerichte mit verschienden Beilagen... Angeblich wurde die Karte seit den Kochprofis stark gestrafft, ich würde nochmals die Hälfte streichen. Der Besuch der Kochprofis sollte vornehmlich der Entlastung der Chefin in der Küche dienen. Ich kann mir vorstellen, dass das Gegenteil durch den Fernsehauftritt eingetreten ist.
Als Aperitif gab es einen Aperol Sprizz, dieser war gut, habe ihn aber auch schon besser erlebt.
Zum Essen hielten wir uns an Mineralwasser und einen feinherben Nahewein (die italienischen offenen Weine bei Salvatore sind nicht mein Fall).
Einen "Gruß aus der Küche" gab es selbst für eine angemeldete Gesellschaft nicht. Dieser hätte die recht langen Wartezeiten allerdings deutlich erträglicher gestaltet.
Unsere kleine Gesellschaft durfte aus der kompletten Speisekarte auswählen. Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeisen: kleiner Beilagensalat zu € 4,50.
Ein kleiner tiefer Teller wurde serviert. Neben den üblichen gemischten und frischen Zutaten obenauf 2 Scheiben roher Fenchel. Den mögen wir beide sehr. Der Salat ließ sich allerdings durch die großen und recht dick geschnittenen Scheiben schlecht essen, man konnte ihn auf dem engen Teller und dem weichen Salatunterbau kaum schneiden. Das cremige Balsamicodressing sicherlich hausgemacht, sehr fein und gut abgeschmeckt. Zum Salat wurde frisches einfaches Baguette gereicht.
Für mich als Hauptspeise: Pizza Alaska mit Käse, Sahnesauce, Spinat, Lachs und Knoblauch, groß, € 9,00.
Ein schöner dünner und knuspriger Teig, dünn belegt mit den Zutaten, so blieb die Pizza schön knusprig. Der Lachs war leider etwas
trocken geworden und hatte so auch geschmacklich gelitten. Dennoch eine gute Pizza.
Mein Mann wählte die Pizza Rucola mit Käse, Tomaten, Parmaschinken, Rucola und Parmesanstücken, klein, € 8,50.
Gleicher guter Teig, schöne frische Zutaten mit einer ordentlichen Portion frischem Rucola obenauf.
Beide Pizzen haben wir noch mit der Pfeffermühle zu etwas Würze verholfen. Die Würzung war recht zurückhaltend.
Die übrigen Gäste unserer Truppe haben zum Großteil Fleischgerichte bestellt. Hier war ich hin und weg von der Küchenleistung. Rumpsteaks auf den Punkt gebraten, alle anderen Fleischgerichte auch, alle Gäste lobten das zarte Fleisch unterschiedlichster Sorten. Auch optisch alle Gerichte mit den Beilagen ansprechend, alle heiß serviert. Ich konnte leider nicht feststellen, wie viele Leute die Chefin in der Küche unterstützen. Aber diese Küchenleistung für ein voll besetztes Haus + Pizza-Außer-Haus-Verkauf ist für mich absolut top!
Einige Gäste hatten noch Platz für ein Dessert. Die Eisbecher und Tiramisu - bombig!
Ambiente:
Ein großer Raum mit ansprechender Deko, schön eingedeckten Tischen mit sauberen Tischdecken, Kerze und (leider) Kunstblümchen.
Warme Rottöne überwiegen. Alles gepflegt uns sehr sauber, auch die Toiletten (trotz der vielen Gäste).
Mit zunehmenden Anstieg der Gäste wurde es sehr laut, typisch italienisch und wohl kaum zu vermeiden.
Fazit zum Gesamteindruck:
Die Küche reißt die Bewertung raus!
3 – wenn es sich ergibt wieder (ich würde es an einem Wochentag nochmals probieren, wenn es vielleicht ruhiger ist).
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").