Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939267x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.09.2020 2020-09-19| Aktualisiert am
14.06.2022
Besucht am 25.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Für unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins Gespräch. Wir misstrauten unserer ansagenden „Resi“ und erkundigten uns beim ortskundigen Gegenverkehr. Wir waren tatsächlich auf dem richtigen Weg. Aber es gibt auch noch eine besser ausgebaute Straße zum Kalikutt. Diese nahmen wir dann für die Heimfahrt.
Die Lage des Hotels ist wirklich schön. .
Wir fanden am Rand einen Parkplatz, viele Gäste waren schon anwesend.
Eine Mitarbeiterin fragte nach unserer Reservierung und wies uns einen Tisch an der Straße zu. Blick auf parkende Autos und das, zugegeben gepflegte, Hotel hatten wir uns nicht vorgestellt.
Den weiteren Service übernahm die Chefin Frau Schmiederer persönlich. Wir sagten, dass wir uns doch einen schönere Aussicht gewünscht hätten. Frau Schmiederer antwortete nicht sehr bedauernd, der große Restaurantbalkon sei komplett belegt, wir sollten doch einfach am Haus vorbeischauen. Der Freundlichkeitsfunkte sollte an diesem Abend nicht überspringen.
Neben dem Haus waren reichlich Bierzeltgarnituren gestellt. Freie Plätze mit Panoramablick
Hier war es ruhig und die Aussicht klasse. Da saßen aber keine Gäste, vermutlich gestaltet sich der Service neben dem Haus zu schwierig.
Wir saßen dafür mit bequemer Bestuhlung auf ehemaligen Parkplätzen (dadurch war es auch schwierig einen Parkplatz zu finden). Der Biergarten an Straße und Parkplatz
Zähneknirschend schauten wir nicht am Haus vorbei, sondern in die Speisekarte.
Die Straße ist wenig befahren, aber immer wieder fuhren Fahrzeuge direkt am Tisch vorbei. Ist ja eine öffentliche Straße. Aber wir waren wirklich nicht so abseits in die Natur gefahren um direkt neben dem Verkehr zu sitzen.
Frau Schmiederer nahm unsere Wünsche auf: 1 Flasche Mineralwasser - € 4,90 / 0,75 l 2 Gläser Sekt „Edition Kalikutt“ - € 6,00 / 0,15 l
Ich entschied mich für das angebotene 3-Gang Menü zu € 34,00.
Es war kein Problem die angebotene Vorspeisensuppe in Bunter Salatteller von marinierten Rohkost- und Blattsalaten
zu tauschen.
Hauptgang: Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste, Spätburgundersoße, glasierte Karotten, hausgemachte Spätzle und Wildpreiselbeeren
Dessert: Hausgemachtes Limetten-Basilikumsorbet mit Winzersekt aufgegossen
Mein Mann wählte als Vorspeise: Pfifferlingcremesuppe mit Sahnehaube, Kracherle und Bärlauchpesto - € 7,00
Und zum Hauptgang: Flußzanderfilet auf der Haut gebraten, Rieslingsauce, Gemüse vom Markt und Butternudeln - € 25,00
Die Küche grüßte mit einer Scheibe Baguette mit Frischkäseaufstrich, Gurke und Tomate. Aperitif und Küchengruß
Fertiges Schnittchen, da war keine Raffinesse erkennbar.
Das Pfifferlingssüppchen folgte im Glas serviert. Schön heiß und geschmacklich top. Pfifferlingssuppe
Intensiver Pfifferlingsgeschmack, gute Würze.
Mein Vorspeisensalat bot mehr als angekündigt. Gut marinierte Rohkostsalate, Blattsalat mit gutem Essig-Öl-Dressing. Dazu noch Nudel-, Reis- und Couscoussalat. Einmal quer durch die Küche. Gerne hätte ich Nudel- und Reissalat gegen eine größere Portion Kartoffelsalat getauscht. Der war richtig klasse mit Essig-Öl und Zwiebeln angemacht. So mag ich ihn am Liebsten! Vorspeisensalat
Zu unseren Vorspeisen wurde eine großzügige Brotauswahl serviert.
Während unserer Vorspeise dann nach einigen PKW der erste Schlepper. Kein Vorwurf an die Landwirte, ich bin um jeden froh, der diesem Beruf nachgeht. Aber aus einem Traktor kommen halt auch nochmal mehr Abgase. Nicht schön, wenn man direkt eingenebelt wird. Ambiente außen
Leider sieht man die erschrockenen Gesichter der Familie mit 3 Kindern (da verpixelt) am Tisch an der Hauswand nicht.
Die resolute Chefin kam wenig später an unseren Tisch und fragte, ob wir vielleicht den Tisch wechseln könnten.
Der kurze Hoffnungsschimmer verflüchtigte sich schnell. Nicht auf den Panoramabalkon sondern nur einen Tisch weiter. So konnten die Tische für eine eingetroffene Familie zusammengerückt werden.
Zum Essen bestellten wir uns noch den Weissburgunder vom Weingut Bimmerle, € 3,50 / 0,1 l.
Im Schwarzwald wird mit Portionen nicht geknausert. Dies stellten wir nun schon mehrmals fest.
Bei den Hauptgängen war dies auch so.
Viel Gemüse für meinen Mann. Ob es wirklich frisch vom Markt war? Bis auf die Zucchini und Karotten hatte das Gemüse noch „Biss“. Der Zander war gut gebraten, die Bandnudeln schön al dente. Zander und Gemüse
Die abgebundene Rieslingsauce überzeugte weder geschmacklich, noch von der Konsistenz. Rieslingsauce und Bandnudeln
Das Wildschweinschnitzel in der Nusspanade war saftig und zart. Goldbraun perfekt gebraten, geschmacklich top! Die Gemüsebeilage auch bei mir belanglos und ich vermute hier eher Tiefkühlgemüse. Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste
Spätzle konnte ich nicht erkennen. Vielleicht war es aber auch die spezielle Kalikutt-Nudel-Spätzle-Edition? Jedenfalls eher total verkochte Bandnudeln.
Und natürlich schauten während unseres Essens noch knatternd ein paar flotte Landwirte vom Treckersitz auf unsere Teller. Flotter Tellerschauer
Das Sorbet durfte auf unseren Wunsch denn gleich im Anschluss serviert werden. Mein Mann verzichtete auf ein Dessert, er war zu satt.
Das Sorbet war sehr gut, für meinen Geschmack hätte es noch mehr Basilikum vertragen. Frische Minze und Johannisbeere dazu passte gut. Die fertige Waffel fand ich zum Sorbet nicht so passend, muss man aber ja dann nicht essen. Limetten-Basilikumsorbet
Die Wertung des Ambientes bezieht sich auf die gepflegten Innenräume. Gepflegtes Ambiente
Für unseren Außenplatz würde ich keinen Stern geben. Ein entspanntes Abendessen war das wirklich nicht.
Wir zahlten und freuten uns auf ein Glas Wein auf der ruhigen Terrasse meiner Unterkunft in Durbach.
Für unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins... mehr lesen
Restaurant im Höhenhotel Kalikutt
Restaurant im Höhenhotel Kalikutt€-€€€Restaurant, Hotel07804450Kalikutt 10, 77728 Oppenau
3.0 stars -
"Parkplatz, Schlepperparade und Abgase statt Ruhe, Panoramablick und frischer Luft!" PetraIOFür unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins
Geschrieben am 17.09.2020 2020-09-17| Aktualisiert am
17.09.2020
Besucht am 25.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Für diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor. Herzlicher Wasserfall
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die Gaststätte Allerheiligen. Ruine + Gaststätte
Die Terrasse der Gaststätte war zur Mittagszeit bestens besucht, ich entdeckte leider keinen freien Tisch. Gut beschattete Terrasse
Am Eingang warteten wir auf Einlass, sofern möglich. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns, nahm kurz Rücksprache.
Schnell war sie zurück und es wurde extra für uns noch ein Tisch, mit korrektem Abstand zu den anderen Tischen, für uns zurechtgerückt.
Wir nahmen Platz und bekamen die Karten gereicht. Obwohl dies hier im Naturpark Schwarzwald ein touristisch geprägter Ort ist, wird hier sehr viel Wert auf die Herkunft der Zutaten gelegt. Die Speisekarte gefiel uns ausgesprochen gut.
Im späteren Gespräch mit der Wirtin wies sie darauf hin, dass man Schnitzel vergeblich auf der Speisekarte sucht. Schnitzel gibt es, wenn eines der eigenen Mangaliza-Weideschweine geschlachtet wurde, sonst nicht. Das kommt nicht immer gut an, wird aber konsequent durchgezogen. Ebenso verhält es sich im Herbst mit Ente und Gans aus eigener Freilandaufzucht.
Große Sonnenschirme spendeten Schatten auf der gepflegten Terrasse.
Hunde der Gäste wurden mit Wasser versorgt und wir sehr flott mit unseren bestellten Getränken: Trockene Weinschorle (Oberkircher Winzergenossenschaft) - € 4,50 / 0,25 l Alkoholfreies Alpirsbacher Pils - € 3,20 / 0,33 l.
Wenig später wurden unsere Speisen serviert.
Für mich: Bunter Salat mit Bibileskäs-Crepes & schwarzwälder Räucherforellenfilet vom Forellenhof Oberharmersbach - € 13,80. Salat, Bibileskäs-Crepes, Räucherforellenfilet
Ein schön angerichteter Teller, mittig Blattsalate mit Sprossen, Tomaten, Salatgurke, Radieschen. Mariniert mit einem guten und leichten Dressing. Eventuell war es die Hitze schuld, so ganz knackig war der Blattsalat nicht mehr.
Die Crepesrollen mit Frischkäse waren sehr fein, die Forellenfilets sehr frisch, zart und mild geräuchert. Dazu gab es im Waffelschälchen Sahnemeerrettich.
Für Meinen Mann gab es von der Tagesempfehlung: Pfifferlinge in Rahm mit Semmelknödel - € 17,80. Pfifferlinge mit Semmelknödel
Für uns leidenschaftliche Pilzsammler das 3. Jahr in Folge ohne selbst gesammelte Pfifferlinge. Es ist einfach viel zu trocken.
Daher fiel auch hier wieder die Wahl auf ein Gericht mit Pfifferlingen.
Eine gute Portion im tiefen Teller serviert. Reichlich Pfifferlinge in guter Qualität mit dicken Semmelknödelscheiben. Frischer Schnittlauch obenauf. Mein Mann war erfreut, dass die Salbeiblätter am Stück waren und sich so leicht zur Seite schieben ließen.
Auch er war sehr zufrieden mit seiner Wahl. Da die Knödelscheiben dick geschnitten waren, weichten sie auch nicht in der gut abgeschmeckten Sahnesoße auf.
Die Innenräume der Gaststätte sind passend für den Schwarzwald eingerichtet. Gepflegt, gediegen, viel dunkles Holz. Separater Gastraum
Alles sauber und gepflegt.
Die Damen im Service waren alle sehr freundlich und aufmerksam. Wir wurden nett verabschiedet.
Wir können diesen Ort sehr gerne empfehlen. Klosterruine, rechts die Gaststätte
Wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch in der Nähe der Gaststätte parken. Dann läuft man nur höchstens 5 Minuten.
Wer halbwegs fit ist, sollte sich den Weg entlang der Wasserfälle keinesfalls entgehen lassen! Allerheiligen Wasserfälle
Für diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor.
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die... mehr lesen
Restaurant Kloster Allerheiligen
Restaurant Kloster Allerheiligen€-€€€Restaurant, Biergarten078041200Allerheiligen 6, 77728 Oppenau
4.0 stars -
"Der Weg ist das Ziel! Und am Ziel werden Gäste sehr gut versorgt." PetraIOFür diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor.
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die
Geschrieben am 15.09.2020 2020-09-15| Aktualisiert am
15.09.2020
Besucht am 24.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 102 EUR
Dieses Restaurant ist wieder einmal ein „ergoogleter“ Treffer.
Die Einleitung der Homepage des Restaurant Landglück gefiel mir schon sehr gut:
„Einfach, aber Anders!
Als hoch erfahrener Koch steht er für eine bodenständige Küche mit Gourmet-Einschlag und ist unter anderem für sein „Spiel mit den Aromen“ bekannt.
Bei seiner Arbeit verzichtet Ronny Marzin konsequent auf Convenience-Produkte, denn für ihn ist die Natur immer noch der beste Geschmacksverstärker.“
Ronny Marzin betreibt Restaurant, Kochschule und Catering.
Ich reservierte einige Tage zuvor telefonisch beim freundlichen Chef persönlich.
Um 18.30 h kamen wir am Gartenrestaurant an. Als Biergarten mag ich diesen Wohnraum unter freiem Himmel wirklich nicht bezeichnen. Parkplätze stehen ausreichend und kostenfrei zur Verfügung.
Wir warteten am Hofeingang, ein aufmerksamer Mitarbeiter signalisierte gleich bei uns zu sein. Eingang
Dies war er auch umgehend, begrüßte uns freundlich und glich unsere Reservierung ab.
Der Garten war schon recht gut besucht. Wir bekamen einen schönen geschützten Tisch am Rande des Grundstücks. Hier hatten wir sowohl Aussicht auf den Bewirtungsbereich, als auch auf die angrenzenden Felder.
Zunächst widmeten wir uns aber der Speisekarte, ich hatte natürlich schon online vorab gestöbert.
Auf großen Schiefertafeln gab es weitere aktuelle Angebote.
Für den Durst und zum Aperitif bestellten wir: 1 Flasche Peterstaler Mineralwasser - € 5,90 2 Gläser Oberkircher Pinot Sekt Rosé, trocken - € 4,20 / 0,1 l
Gut gekühlt wurden unsere Getränke serviert. Kein Problem war es, für das Mineralwasser einen Kühler zu bekommen.
Dieses Abendessen war an diesem Tag meine erste Mahlzeit. Mit Hunger soll man nicht einkaufen gehen, aber auch keine Speisen im Restaurant bestellen. Wie würde ich die angebotenen Speisen bezeichnen? Eine kreative-crossover-mediterrane Frischeküche?
Erfreut stellte ich fest, dass der vorab gesichtete Oktopus angeboten wird. Beilagen sind extra aufgeführt. Das fand ich klasse, so entfällt die lästige Verhandlung, wenn man Beilagen tauschen will.
Unsere weiteren Wünsche wurden aufgenommen und wir konnten uns ein wenig umschauen.
Das Gartenzimmer, mit eigenem Outdoor-Grillbereich für Veranstaltungen ist sehr liebevoll hergerichtet. Überwiegend weiße Bestuhlung, weiße Tische, große weiße Sonnenschirme. Ein feiner „Shabby-Chic“. Die zahlreichen Schirme und Heizpilze sorgen dafür, dass die Gäste sich hier geschützt und wohl fühlen. .
Im Weckglas wurde ein, leicht orientalisch, abgeschmeckter Linsensalat als Küchengruß serviert. Linsengruß aus der Küche
Sehr fein, es kamen sogar verschiedene Linsensorten zum Einsatz.
Zum Essen sollte ein Wein nicht fehlen.
Ich entschied mich für den 2018er Oberkircher Grauburgunder, trocken, € 5,30 / 0,25 l.
Mein Mann wählte, was mich natürlich gar nicht verwunderte, den 2018er Oberkircher Sauvignon Blanc „Vinum Nobile“, trocken, € 7,20 / 0,25 l.
Mit beiden Weinen fand jeder von uns seinen persönlichen Favoriten.
Dann wurden die Vorspeisen serviert!
Für mich: Gegrillter Oktopus / Olivenöl / Zitrone / Mediterraner Germüsecouscous / Blattsalate - €13,00.
Eine große Oktopustentakel, kross angebraten, sehr gutes Olivenöl, mutige Würze und auch Knoblauch fehlte nicht. Es schmeckte ausgezeichnet und der Kopffüßler punktete durch ein zartes Innenleben. Gegrillter Oktopus / Germüsecouscous / Blattsalate
Dazu eine feine Salatbeilage, ergänzt mit Tomaten (wenn ich richtig aufgepasst habe vom örtlichen Demeterhof), frischen Früchten und Blüten (wobei nur die Kapuzinerkresseblüte mit deutlichem Eigengeschmack punktete).
Eine klasse Vorspeise!
Ebenso sah mein Mann das auch: Hausgebeizter Lachs / Früchte / Blattsalate / Joghurt-Limettendressing - € 13,90. Gebeizter Lachs mit Salat
Fein aufgeschnittener Lachs von guter Qualität. Fein gewürzt, der Eigengeschmack des Lachses aber nicht überladen. Auch hier als Beilage die bunte Salatmischung mit feinem Dressing.
Weiter ging es mit den Hauptgerichten.
Ein Burgerfan bin ich wahrlich nicht, werde ich wohl auch nicht werden. Aber unter den 6 verschiedenen Burgern reizte mich der Reh-Burger: Heimisches Reh / gegrilltes Gemüse / Waldbeeren - € 12,00.
Das sah gut, reichlich und handwerklich gut zubereitet aus. Der hausgemachte Bun, wohl mit Curcuma im Teig aufgehübscht. Paprika, Zucchine, Aubergine, Tomaten… ein Süßkartoffelstreifen mit feinem Pesto. Die volle Aromadröhnung. Nicht zuletzt das gut gebratene Reh, innen medium!
Obenauf eine krosse Scheibe Lardo und Kartoffelstroh.
Einziger Kritikpunkt: Die Waldbeeren entpuppten sich als Erdbeeren. Detail Rehburger
Der Burger brauchte durch seine Vielseitigkeit für mich gar keine Beeren.
Für meinen Mann gab es die Variation Edelfische: Lachsfilet / Forelle / Garnelen / geschwenktes Gemüse der Saison / Weißweinschaum - € 23,00. Fischvariation
Kleinlich sind die Portionen im Schwarzwald nicht! Wir nahmen uns vor, beim zukünftigen Geniessen vorsichtiger zu sein.
Klasse gebratene, saftige Fischfilets auf buntem und knackigem Gemüse angerichtet. Auch hier obenauf eine Süßkartoffelspalte. Wieder ordentlich Würze auf die Zunge.
Warum bestellten wir noch Pommes - € 3,50, Rosmarinkartoffeln - € 3,50 Beilagen
und Pfifferlinge mit Kräutern gebraten - € 6,50? Pfifferlinge
Weil sich alles toll anhörte und ich ausgehungert war. Die Beilagen alle auch sehr gut.
Es klappt nie, mit einer Mahlzeit Versäumtes nachzuholen. Wir gaben uns wirklich Mühe, aber geschafft haben wir leider nicht alles.
Überwiegend für uns im Einsatz war der junge Philipp Rist. Wenn er dem Servicejob treu bleibt, ist er ein wirklicher Lichtblick. Perfekt freundlich und aufmerksam begleitete er uns durch den Abend.
Die Servicemann/frauschaft war insgesamt sehr jung. Wir hatten den Eindruck, dass hier ein wirklich engagiertes und motiviertes Team am Gast ist.
Und so reservierten wir beim Zahlen gleich unseren Tisch für den nächsten Freitag. Bei dem uns Philipp Rist schon fast wie Stammgäste begrüßte.
Hier lasse ich Bilder sprechen. Am 31.07.20 teilten wir uns dann den Salatteller Landglück mit Wildkräutern / Joghurt-Limettendressing / Pfifferlingen - € 18,90, als Vorspeise.
Zum Hauptgang für meinen Mann: Tagliatelle mit Steinpilzen - € 15,90. Tagliatelle mit Steinpilzen
Für mich: Gegrillter Oktopus / Olivenöl / Zitrone / Gegrilltes Sommergemüse - € 19,00. Gegrillter Oktopus
Wieder ein sehr gelungenener und schmackhafter Abend im Freiluftesszimmer.
Volle Empfehlung! Mit Herrn Marzin gehen wohl manchmal die aromatischen Ideen durch, aber das kenne und verstehe ich.
Wenn ich richtig aufgepasst habe, ist das Restaurant weitgehend barrierefrei, alle Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss. Ambiente innen
Dieses Restaurant ist wieder einmal ein „ergoogleter“ Treffer.
Die Einleitung der Homepage des Restaurant Landglück gefiel mir schon sehr gut:
„Einfach, aber Anders!
Als hoch erfahrener Koch steht er für eine bodenständige Küche mit Gourmet-Einschlag und ist unter anderem für sein „Spiel mit den Aromen“ bekannt.
Bei seiner Arbeit verzichtet Ronny Marzin konsequent auf Convenience-Produkte, denn für ihn ist die Natur immer noch der beste Geschmacksverstärker.“
Ronny Marzin betreibt Restaurant, Kochschule und Catering.
Ich reservierte einige Tage zuvor telefonisch beim freundlichen Chef persönlich.
Um 18.30 h... mehr lesen
Landglück
Landglück€-€€€Restaurant, Catering, Biergarten078059164955Nußbacher Straße 8a, 77767 Appenweier
4.5 stars -
"Zweifacher glücklicher Besuch auf dem Land!" PetraIODieses Restaurant ist wieder einmal ein „ergoogleter“ Treffer.
Die Einleitung der Homepage des Restaurant Landglück gefiel mir schon sehr gut:
„Einfach, aber Anders!
Als hoch erfahrener Koch steht er für eine bodenständige Küche mit Gourmet-Einschlag und ist unter anderem für sein „Spiel mit den Aromen“ bekannt.
Bei seiner Arbeit verzichtet Ronny Marzin konsequent auf Convenience-Produkte, denn für ihn ist die Natur immer noch der beste Geschmacksverstärker.“
Ronny Marzin betreibt Restaurant, Kochschule und Catering.
Ich reservierte einige Tage zuvor telefonisch beim freundlichen Chef persönlich.
Um 18.30 h
Geschrieben am 14.09.2020 2020-09-14| Aktualisiert am
14.09.2020
Besucht am 18.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Unseren Tisch in der Linde hatte ich schon einige Tage zuvor telefonisch reserviert. Bei diesem Telefonat musste kurz Rücksprache genommen werden, ob noch zwei weitere Gäste Platz finden. Dies wurde schnell bejaht.
Am frühen Abend trafen wir an dem schönen Hotel im Ort ein. Dass das Haus gut besucht ist, stellten wir bereits bei der Parkplatzsuche fest. Die hauseigenen Plätze waren bereits alle belegt.
Wir hofften auf einen Tisch im großen Biergarten, dieser war bereits gut mit Gästen gefüllt bzw. überfüllt. Das war schon alles recht eng.
Wir warteten, wie auf der Hinweistafel am Eingang des Biergartens gewünscht, auf Empfangspersonal. Das dauerte etwas länger, denn die anwesenden Gäste hielten die Servicemannschaft auf Trab.
Schließlich wurden wir begrüßt, ohne Reservierung hätten wir keinen Platz mehr bekommen. Und tatsächlich fand sich noch unser freier Tisch im Außenbereich.
Die Speise- und Getränkekarte fand sich bereits als Großdruck mit lindgrünem Untergrund auf dem Tisch.
Sehr hungrig waren wir an diesem Abend nicht, wir hatten ja gut zu Mittag gegessen. Daher verzichteten wir auf eine Vorspeise.
An Servicedamen mangelte es nicht, diese waren aber durch die vielen Gäste auch sehr gefordert.
Irgendwann konnten wir unsere Bestellung bei einer freundlichen Mitarbeiterin aufgeben.
1 Flasche Mineralwasser, € 4,50 / 0,75 l. 2 trockene Weissburgunder, Weingut Andreas Männle, € 6,00 / 0,25 l.
Mein Mann hatte Appetit auf Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites und Gemüsebouquet - € 17,80.
Ich vertraute auf „die Empfehlung des Küchenchefs“: Rehsteak an Pfifferling-Wacholderrahm, Marktgemüse und hausgemachte Spätzle - € 25,80.
Die Getränke wurden nach wenigen Minuten gut gekühlt serviert. Der Wein eine gute Wahl.
Und das Essen? Darauf mussten wir noch nicht einmal 15 Minuten warten! Und dies bei so zahlreichen Gästen.
Unsere Enttäuschung stellte sich schnell ein.
Nach „Wiener Schnitzel“ sah das Fleisch schon mal nicht aus, eher nach Raststättenschnitzel. "Wiener" Schnitzel mit Pommes und Gemüse
Der Panade fehlte jede Luftigkeit. Im Anschnitt war das Fleisch trocken und teilweise sehr sehnig. Und der Fleischgeschmack war überhaupt nicht gut. Das unterste der drei Schnitzelstücke war auf der Unterseite schwarz verbrannt. Komisch, dass solche Stücke zufällig immer unten landen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das Schnitzel wirklich ungenießbar.
Die Pommes ok. Das „Gemüsebouquet“ entpuppte sich als wildes, unharmonisches Durcheinander. Zucchini, Karotte, Lauch, Ebsen, Stangenbohnen, Blumenkohl, Tomate, Spitzkohl- oder Weißkohlblätter.
Eine Mitarbeiterin war schnell zur Stelle und bot kompetent an, das Gericht neu zuzubereiten. Ich fragte sie, ob die Schnitzel bereits vorgebraten / vorbereitet waren. Dies wurde bestätigt und meinem Mann war inzwischen der Appetit vergangen. Also keine neue Bestellung. Die Speise wurde anstandslos komplett von der Rechnung gestrichen. Daher werde ich das Schnitzel bei der Essensbewertung nicht einfließen lassen und nur mein Essen werten.
Womit wir beim Thema sind: Wesentlich besser schnitt mein Gericht auch nicht ab. Rehsteak, Pfifferlinge, Marktgemüse, Spätzle
Das Rehsteak war sicherlich nicht frisch gebraten. Auch hier war das Fleisch hart und zu durch. Vermutlich war auch dieses Gericht komplett portioniert vorbereitet und aufgewärmt. Die Sauce war in Ordnung, Wacholder war gut heraus zu schmecken. Die schönen Pfifferlinge konnten ihr Eigenaroma in der Sauce nicht durchsetzen. Dazu gab es noch klassisch Birne und Preiselbeeren. Falls die Spätzle tatsächlich hausgemacht waren, war es die Arbeit nicht wert. Salzarm, fade und von der Konsistenz viel zu weich.
Das Gemüse wurde bei meinem Gericht als „Marktgemüse“ beschrieben. Gleiche Mischung wie beim Schnitzel, gleiches Urteil.
Was ist hier seit dem Beitrag von Carsten1972 passiert? 2019 gab es auch noch einen Küchengruß.
Irgendwie kam uns der Abend vor wie die Coronaverlust-Aufholjagd vor.
Der Schuss kann nach hinten losgehen.
Da waren wir schnell durch an diesem Abend. Die Innenräume haben wir nicht besucht. Ambiente bezieht sich auf den Gartenbereich.
Unseren Tisch in der Linde hatte ich schon einige Tage zuvor telefonisch reserviert. Bei diesem Telefonat musste kurz Rücksprache genommen werden, ob noch zwei weitere Gäste Platz finden. Dies wurde schnell bejaht.
Am frühen Abend trafen wir an dem schönen Hotel im Ort ein. Dass das Haus gut besucht ist, stellten wir bereits bei der Parkplatzsuche fest. Die hauseigenen Plätze waren bereits alle belegt.
Wir hofften auf einen Tisch im großen Biergarten, dieser war bereits gut mit Gästen gefüllt bzw. überfüllt.... mehr lesen
Restaurant im Hotel Linde
Restaurant im Hotel Linde€-€€€Restaurant, Hotel078193630Lindenplatz 1, 77770 Durbach
2.5 stars -
"Schnellimbiss?" PetraIOUnseren Tisch in der Linde hatte ich schon einige Tage zuvor telefonisch reserviert. Bei diesem Telefonat musste kurz Rücksprache genommen werden, ob noch zwei weitere Gäste Platz finden. Dies wurde schnell bejaht.
Am frühen Abend trafen wir an dem schönen Hotel im Ort ein. Dass das Haus gut besucht ist, stellten wir bereits bei der Parkplatzsuche fest. Die hauseigenen Plätze waren bereits alle belegt.
Wir hofften auf einen Tisch im großen Biergarten, dieser war bereits gut mit Gästen gefüllt bzw. überfüllt.
Geschrieben am 13.09.2020 2020-09-13| Aktualisiert am
13.09.2020
Besucht am 18.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 66 EUR
Mein erster Aufenthalt im Schwarzwald, dazu schönstes Sommerwetter.
Beim Frühstück lag eine Ausflugsempfehlung zum Mummelsee auf dem Tisch und mein Mann und ich beschlossen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen.
Die Fahrt durch die schöne Ortenau machte schon viel Freude. Nach einem Spaziergang um den Mummelsee machten wir uns auf zu weiteren Erkundungen.
In Sasbachwalden hielten wir an, diesen schönen Ort wollten wir uns ansehen und auch eine Kleinigkeit zu Mittag essen.
An Angeboten mangelte es nicht, aber der Engel gefiel uns auf Anhieb sehr. .
Vor der Türe standen einige Tische, aber so direkt an der Straße sitzen? .
Also betraten wir erst einmal das Restaurant. Eine Mitarbeiterin empfing uns sofort herzlich, ein Tisch für zwei Personen war kein Problem.
Der Gastraum ist sehr ansprechend und passend eingerichtet. Edel-gediegener Schwarzwaldcharme, eine richtige „gute Stube“. Trotz des schönen Wetters hätten wir auch hier sehr gerne Platz genommen.
Die Mitarbeiterin überraschte uns aber mit dem Angebot, auf der beschatteten Terrasse hinter dem Haus Platz nehmen zu können.
Perfekter ging es nicht!
Ein schöner Tisch im Schatten mit bequemer Bestuhlung. Gemütliche Plätze
Die Tische fein eingedeckt, Blumen, Weinreben umranken die Terrasse. Weinumrankte Südterrasse
In unserem Wanderoutfit fand ich eher uns unpassend, aber hier ist man hoffentlich an Wanderer gewöhnt.
Wir stöberten durch die gereichte Karte, das Angebot der Speisen wechselt saisonal. Da gab es zahlreiche Verlockungen, darunter drei ambitionierte 3-Gang-Menüs.
Wir gaben unsere Bestellung bei der gut geschulten und freundlichen Servicedame auf.
Unsere Getränke 1 Flasche Mineralwasser, € 5,40 / 0,75 l.
Beim Wein blieben wir dem Ort treu: 2019er Sauvignon Blanc, trocken, € 4,20 / 0,1 l, Alde Gott Winzer, Salsbachwalden. 2018er Rosé feinherb, € 3,60 / 0,1 l, Weingut Königsrein, Sasbachwalden.
wurden wenig später gut gekühlt serviert.
Unerwartet wurden wir mit einem Küchengruß bedacht. Ein würzig abgeschmecktes gebratenes Hackfleischbällchen auf feinem Gemüsepüree. Amuse
Danach folgte noch frisches Brot und hausgemachter erfrischender Kräuterquark. Kräuterquark und Brot
Als Vorspeise hatten wir beide einem Beilagensalat mit Essig-Öl-Dressing bestellt - € 5,00. Dieser wurde als knackig-bunte Mischung serviert. Frischer Beilagensalat
Tolles Dressing, dazu knusprige Croutons und ein kross gebratener Schinkenstreifen.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptgerichte serviert.
Für meinen Mann Frische Pfifferlinge (250 g) in Schalotten-Kräutersahne mit handgeschabten Spätzle, € 23,50.
Die tolle Überraschung auf dem Teller fiel uns Knoblauchfreunden gleich ins Auge: Eine halbe gebratene Knolle frischen Knoblauchs! Frische Pfifferlinge und Spätzle
Dazu jeweils ein Löffel goldgelber Spätzle und die feinen Pfifferlinge in leichtem Rahm. Wenig war es überhaupt nicht, denn in separaten Schalen gab es noch reichlich Spätzle und Pfifferlinge.
Für mich: Hausgemachte Bergkäseravioli, Blattspinat, Pfifferlinge - € 18,90.
Zum Glück fehlte auch auf meinem Teller die Knollenüberraschung nicht! Bergkäseravioli, Blattspinat, Pfifferlinge
Die großen Ravioli lagen auf einem üppigen Spinatbett. Die Ravioli gefüllt mit einer fein abgeschmeckten Käsefüllung, zudem war das Gericht noch leicht mit aromatischem Bergkäse gratiniert. Mit den kleinen Pfifferlingen ein Gericht ganz nach meinem Geschmack. Die Portion war absolut ausreichend.
Mein Mann schaffte nicht alles. Sehr gerne half ich ihm noch dabei, dass von den feinen Spätzle nichts übrig blieb.
Ein höchst erfreulicher Besuch für uns. Service, frisch zubereitete Speisen und Ambiente beeindruckten uns sehr positiv. Wir haben uns absolut wohl in diesem gepflegten und freundlichen Hotelrestaurant gefühlt. Seit 1764 gibt es dieses Haus, und hoffentlich noch sehr lange!
Bei der Verabschiedung gab es noch einen guten Tipp, wie wir den Rückweg zum großen öffentlichen Parkplatz am Ortsrand abseits der Straße laufen können.
Mein erster Aufenthalt im Schwarzwald, dazu schönstes Sommerwetter.
Beim Frühstück lag eine Ausflugsempfehlung zum Mummelsee auf dem Tisch und mein Mann und ich beschlossen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen.
Die Fahrt durch die schöne Ortenau machte schon viel Freude. Nach einem Spaziergang um den Mummelsee machten wir uns auf zu weiteren Erkundungen.
In Sasbachwalden hielten wir an, diesen schönen Ort wollten wir uns ansehen und auch eine Kleinigkeit zu Mittag essen.
An Angeboten mangelte es nicht, aber der Engel gefiel uns auf... mehr lesen
Der Engel
Der Engel€-€€€Restaurant, Hotel, Weinkeller078413000Talstraße 14, 77887 Sasbachwalden
4.5 stars -
"Himmlischer Glückstreffer!" PetraIOMein erster Aufenthalt im Schwarzwald, dazu schönstes Sommerwetter.
Beim Frühstück lag eine Ausflugsempfehlung zum Mummelsee auf dem Tisch und mein Mann und ich beschlossen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen.
Die Fahrt durch die schöne Ortenau machte schon viel Freude. Nach einem Spaziergang um den Mummelsee machten wir uns auf zu weiteren Erkundungen.
In Sasbachwalden hielten wir an, diesen schönen Ort wollten wir uns ansehen und auch eine Kleinigkeit zu Mittag essen.
An Angeboten mangelte es nicht, aber der Engel gefiel uns auf
Geschrieben am 12.09.2020 2020-09-12| Aktualisiert am
18.02.2024
Besucht am 20.07.2020Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
Schön, wenn die beste Freundin samt Tochter einfach mal spontan beschließen, die Petra von der Arbeit abzuholen und den Sommer zu genießen.
Gemeinsam fuhren wir in den sehenswerten historischen Ortskern. Schnell waren wir uns einig, dass wir in den Bierengel gehen. Etwas versteckt liegt ein öffentlicher und kostenfreier Parkplatz. Von diesem gelangt man durch eine Öffnung in der historischen Stadtmauer „durch die Hintertüre“ in den schönen Biergarten.
Der Bierengel ist bei Ausflüglern und auch zum Feierabendbier sehr beliebt. Ordentliche Weine gibt es auch.
Schon öfter war ich hier bei schönem Wetter zu Gast. Die Innenräume habe ich tatsächlich noch nie von innen gesehen.
Wir wurden freundlich begrüßt und fanden einen freien Platz. .
Die Karten wurden gereicht und wir durften erst einmal stöbern. Der weitere Service wird über ein Fähnchen auf einem Holzpflock am Tisch gesteuert. Fahne unten = keine Wünsche. Fahne oben = Bedienung gewünscht. Das klappt hier in der Regel auch richtig gut.
Meine Freundin und ich bestellten 2 alkoholfreie Weizenbier, € 3,10 / 0,5 l.
Die junge Dame 1 helle Traubensaftschorle, € 3,50 / 0,4 l.
Die Speisekarte mit gutbürgerlicher und regionaler Küche ist abwechslungsreich und nicht überladen.
Ich war hungrig, unsere Kantine läuft noch eingeschränkt im „Coronamodus“ und wählte: Bauernsalat – Bunter Salatteller mit Schafskäse, Oliven und Peperoni, Essig-Öl-Dressing - € 7,50. Dazu eine Ofenkartoffel (dazu gibt es eigentlich Kräuterquark, diesen habe ich abbestellt). Statt der ausgewiesenen € 5,80 wurden nur € 2,50 als „kleine Beilage“ berechnet – sehr fair.
Mit meinem Salat, wohl vom griechischen Bauern, war ich sehr zufrieden. Bauernsalat
Nett angerichtet, frische Zutaten, gutes Dressing. Und in so einen tiefen Pastateller geht auch ordentlich was rein.
Dazu die Kartoffel mit gutem Geschmack. Beilagenkartoffel
Einziger Kritikpunkt: Die vollkommen überflüssige Alufolie. Einfach weglassen, Müll und Geld gespart.
Meine Begleiterinnen wurden mittags bereits gut versorgt und waren nicht sehr hungrig.
Meine Freundin bestellte 1 Portion Bratkartoffeln mit Kräuterquark - € 4,00. Goldgelb mit leichter Röstung gebraten, gut gewürzt. Bratkartoffeln und der Kräuterquark wurden gelobt. Bratkartoffeln mit Kräuterquark
Ihre Tochter, eigentlich schon zu groß für „Kinderportionen“, war mit„Pumuckel“: Spätzle mit Soße - € 3,70 zufrieden. Davon gibt es kein Foto, denn die junge Dame wird nur ungern beim Essen gestört und das ist natürlich vollkommen ok. Danach gab es in der Eisdiele nebenan noch ein Eis.
Dieser schöne Biergarten (Wertung "Ambiente" bezieht sich auf den Außenbereich) im geschützten Hof liegt direkt im Zentrum, wird aber sicherlich von Ortsunkundigen leicht übersehen. Sicherlich nicht schlimm für den freundlichen Inhaber und sein Team. An Stammkunden mangelt es nicht und bei jedem Besuch denke ich: So einen Engel hätte ich gerne zu Hause um die Ecke!
Schön, wenn die beste Freundin samt Tochter einfach mal spontan beschließen, die Petra von der Arbeit abzuholen und den Sommer zu genießen.
Gemeinsam fuhren wir in den sehenswerten historischen Ortskern. Schnell waren wir uns einig, dass wir in den Bierengel gehen. Etwas versteckt liegt ein öffentlicher und kostenfreier Parkplatz. Von diesem gelangt man durch eine Öffnung in der historischen Stadtmauer „durch die Hintertüre“ in den schönen Biergarten.
Der Bierengel ist bei Ausflüglern und auch zum Feierabendbier sehr beliebt. Ordentliche Weine gibt... mehr lesen
4.0 stars -
"Toller Biergarten für gesellige Treffen!" PetraIOSchön, wenn die beste Freundin samt Tochter einfach mal spontan beschließen, die Petra von der Arbeit abzuholen und den Sommer zu genießen.
Gemeinsam fuhren wir in den sehenswerten historischen Ortskern. Schnell waren wir uns einig, dass wir in den Bierengel gehen. Etwas versteckt liegt ein öffentlicher und kostenfreier Parkplatz. Von diesem gelangt man durch eine Öffnung in der historischen Stadtmauer „durch die Hintertüre“ in den schönen Biergarten.
Der Bierengel ist bei Ausflüglern und auch zum Feierabendbier sehr beliebt. Ordentliche Weine gibt
Geschrieben am 07.09.2020 2020-09-07| Aktualisiert am
07.09.2020
Besucht am 17.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
… schrieb Carsten1972 in seinem Beitrag 2019.
Diesem Tipp kamen wir sehr gerne nach!
Zur Mittagszeit traf ich an diesem Freitag ein. Mein Mann reiste schon dienstags zum Antritt seiner Reha im schönen Durbach an.
Mein Frühstück bestand aus einer großen Portion Süßkirschen, die Nachbarn hatten mich mit diesem Reiseproviant versorgt. Nun war ich doch hungrig auf „was Richtiges“.
Wir machten uns auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunktes Durbachs.
Wunderschönes Wetter, ein paar Wolken sorgten dafür, dass es nicht zu heiß wurde.
Oben angekommen, beeindruckte uns der Ausblick über die Schwarzwaldhöhen und die Weinberge. Blick auf die Ortenau
Wir suchten uns, abseits der gut besuchten Schlossterrasse, einen Tisch mit Aussicht. Terrasse
Die kleine, saisonal wechselnde, Speisekarte lag am Tisch bereit, außerdem wies eine Schiefertafel Pfifferlingsgerichte aus. Reichlich Platz für die Außengastronomie
Mein Mann hatte bereits zu Mittag gegessen und wählte nur eine Kleinigkeit. Teil-Selbstbedienung ist hier angesagt.
Angewöhnen muss man sich seit diesem Jahr, beim Betreten der Gastronomie erst einmal die Coronaregelungen zu finden und zu befolgen. Ich latschte natürlich gleich mal entgegen der Einbahnstraßenregel ins Gebäude. Es war nicht viel los, so durfte ich illegal „durchschlupfen“. veränderte Innenräume
An einer sicherlich neu improvisierten Durchreiche gab ich unsere Bestellung bei einem freundlichen Mitarbeiter auf: 2 trockene Weißweinschorlen, € 4,00 – 0,25 l.
Für meinen Mann: Focaccia mit Oliven und Tomatenpesto - € 6,50.
Für mich: Blattsalat mit Pfifferlingen und Vinaigrette - € 12,50. Brot musste extra zu € 1,50 bestellt werden.
Bezahlt wurde sofort bei Bestellung. Unsere gut gekühlten Getränke durfte ich selbst zum Tisch bzw. zur Mauer balancieren. Zum Wohl!
Die Speisen wurden nach passender Wartezeit serviert.
Das „Kleinigkeit“ für meinen Mann erwies sich als gut bezahlte Zwischenmahlzeit.
Das aufgewärmte Conveniencebrot war ok, aber auch nicht mehr. 5 Oliven, 1 Löffel Pesto. Focaccia, Pesto, Oliven
Mein Salat wurde im tiefen Teller serviert. Frische Blattsalate, Tomate, Salatgurke, Radieschen und Karottenstreifen. Blattsalat mit Pfifferlingen
Die Pfifferlinge mit Zwiebeln leicht angebraten und nun lauwarm (das hatte ich aufgrund des Salates und der Vinaigrette nicht anders erwartet). Geschmacklich war ich zufrieden. Der tiefe Teller und das beigelegte frische Brot konnten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Portion (ohne das extra bestellte Brot) als Vorspeise durchgegangen wäre.
Fazit: Unbedingt besuchen!
Die Aussicht ist ein Traum, die Mitarbeiter freundlich. Die Preise etwas überzogen.
Liegt es an der prädestinierten Lage? Sind die Preise seit Corona erhöht worden? Die Weinstube gehört zum Hotel Ritter in Durbach, vielleicht passt man sich mit der Weinstube den gehobenen Preisen an. .
… schrieb Carsten1972 in seinem Beitrag 2019.
Diesem Tipp kamen wir sehr gerne nach!
Zur Mittagszeit traf ich an diesem Freitag ein. Mein Mann reiste schon dienstags zum Antritt seiner Reha im schönen Durbach an.
Mein Frühstück bestand aus einer großen Portion Süßkirschen, die Nachbarn hatten mich mit diesem Reiseproviant versorgt. Nun war ich doch hungrig auf „was Richtiges“.
Wir machten uns auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunktes Durbachs.
Wunderschönes Wetter, ein paar Wolken sorgten dafür, dass es nicht zu heiß wurde.
Oben angekommen,... mehr lesen
Weinstube Schloss Staufenberg
Weinstube Schloss Staufenberg€-€€€Restaurant, Weinstube078192465838Schloß Staufenberg 1, 77770 Durbach
3.5 stars -
"Unbedingt besuchen, wer in der Ortenau ist …" PetraIO… schrieb Carsten1972 in seinem Beitrag 2019.
Diesem Tipp kamen wir sehr gerne nach!
Zur Mittagszeit traf ich an diesem Freitag ein. Mein Mann reiste schon dienstags zum Antritt seiner Reha im schönen Durbach an.
Mein Frühstück bestand aus einer großen Portion Süßkirschen, die Nachbarn hatten mich mit diesem Reiseproviant versorgt. Nun war ich doch hungrig auf „was Richtiges“.
Wir machten uns auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunktes Durbachs.
Wunderschönes Wetter, ein paar Wolken sorgten dafür, dass es nicht zu heiß wurde.
Oben angekommen,
Geschrieben am 04.09.2020 2020-09-04| Aktualisiert am
04.09.2020
Besucht am 10.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Mein Mann und ich waren mal wieder in Homburg unterwegs. Mit jedem Besuch gefällt uns die Stadt besser.
Im Zentrum gibt es reichlich Parkmöglichkeiten, davon sind viele Parkplätze bis zu 2 Stunden kostenlos.
Vom Parkplatz an der Hohenburgschule machten wir uns auf den „Aufstieg“ zum Hotel Schlossberg. Das sieht von unten betrachtet weiter aus, als es tatsächlich ist. Der Fußweg ist ausgeschildert und führte uns an den Schlossberghöhlen vorbei. An diesem Tag passte es nicht, aber die größten Buntsandsteinhöhlen Europas wollen wir auch unbedingt noch besichtigen.
Nach ca. 10 Minuten Fußmarsch waren wir schon am Hotel. .
Wir wurden freundlich begrüßt und hatten verschiedene Plätze zur Wahl. Die schöne Terrasse mit tollem Blick über Homburg reizte, aber der Wind war unangenehm kühl. Terrasse mit Blick auf Homburg
Also nahmen wir im sehr schönen und gepflegten Restaurantbereich Platz.
Eine größere Familienfeier war schon im Gange. Auch von hier hatten wir durch große Panoramafenster einen guten Blick auf Homburg. .
Die übersichtliche Mittagskarte wurde gereicht.
Das ist nicht viel, aber clever für unterschiedliche Geschmäcker zusammen gestellt.
Dazu wird noch ein wöchentlich wechselndes Businessmenü angeboten.
Wir bestellten eine Flasche Taunusquelle Mineralwasser, € 6,00 / 0,75 l.
Und vom pfälzer Weingut Ellermann-Spiegel 1 x Riesling trocken und 1 x Grauburgundertrocken.
Je € 6,00 / 0,25 l. Beide Weine gefielen uns ausgesprochen gut.
Das Mittagsmenü traf unser beider Geschmack, so bestellten wir es beide als 2-Gang-Menümit Espresso zu je € 19,00. Businessmenü
Der sehr freundliche Mitarbeiter nahm unsere Bestellung entgegen.
Wenig später war er wieder bei uns und wir durften aus einem Brötchenkorb wählen. Dazu gab es schlicht Salzbutter. Wir entschieden uns für Ciabattabrötchen, diese waren frisch und geschmacklich gut. Brötchen + Salzbutter
Erwärmt wären sie noch besser gewesen, aber dann kann der Gast halt nicht unter verschiedenen Brötchen wählen.
Lange warten mussten wir nicht, sollte auch bei einem Businessmenü für Arbeitnehmer mit begrenzter Mittagspause nicht sein. Wir hatten zwar Zeit, aber auch Hunger.
1. Gang: Vorspeisensalat – Grillgemüse – Brotchip
Frische Blattsalate und Gurke. Mediterranes, angegrilltes, aber noch knackiges Gemüse. Ein hauchdünner knuspriger Brotchip. Und ein ganz wunderbares Essig-Öl-Dressing, die guten Zutaten schmeckte man sofort. Vorspeisensalat – Grillgemüse – Brotchip
2. Gang: Heilbutt – Lauch-Tomatengemüse – Rosmarinkartoffel
Serviert auf gut vorgewärmten Tellern, schön angerichtet und verlockend duftend. Heilbutt – Lauch-Tomatengemüse – Rosmarinkartoffel
Das Heilbuttfilet saftig wie es sein soll. Das angenehm gewürzte Lauch-Tomatengemüse passte sehr gut zum Heilbutt und der Kartoffelbegleitung aus halbierten und leicht angerösteten Drillingen.
Die Portionen waren für uns für uns perfekt bemessen. Wir waren sehr angenehm gesättigt.
Die Servicemitarbeiter waren alle sehr freundlich, aufgeschlossen und aufmerksam. Sie gaben gut Auskunft und fragten zwischendurch immer, ob alles bei uns passt.
Der Espresso war ein schöner Abschluss dieses ersten Besuches. Wir werden sehr gerne wieder kommen! Blick auf Homburg
Wir machten uns auf den Weg zur Besichtigung der Burgruine Hohenburg. Diese befindet sich wenige Schritte vom Hotel entfernt.
Beim Verlassen des Hauses grüßte ein Küchenmitarbeiter freundlich aus dem Fenster. Ich rief ihm zu, ob er das feine Menü für uns zubereitet hätte? Das direkte Lob schien ihn sehr zu freuen. Er antwortete stolz: „Ich habe nur geholfen. Aber unser Küchenchef ist der ehemalige Souschef von Klaus Erfort!“
Dies war Mirko Bunk, dieser ist nun hier der Küchenchef! Wir wünschen Ihm und dem freundlichen Team weiterhin viel Erfolg.
Mein Mann und ich waren mal wieder in Homburg unterwegs. Mit jedem Besuch gefällt uns die Stadt besser.
Im Zentrum gibt es reichlich Parkmöglichkeiten, davon sind viele Parkplätze bis zu 2 Stunden kostenlos.
Vom Parkplatz an der Hohenburgschule machten wir uns auf den „Aufstieg“ zum Hotel Schlossberg. Das sieht von unten betrachtet weiter aus, als es tatsächlich ist. Der Fußweg ist ausgeschildert und führte uns an den Schlossberghöhlen vorbei. An diesem Tag passte es nicht, aber die größten Buntsandsteinhöhlen Europas wollen wir... mehr lesen
Restaurant im Schlossberg Hotel
Restaurant im Schlossberg Hotel €-€€€Restaurant, Partyservice068416660Schloßberg-Höhenstraße 1, 66424 Homburg
4.5 stars -
"Tolles Mittagsmenü über den Dächern von Homburg" PetraIOMein Mann und ich waren mal wieder in Homburg unterwegs. Mit jedem Besuch gefällt uns die Stadt besser.
Im Zentrum gibt es reichlich Parkmöglichkeiten, davon sind viele Parkplätze bis zu 2 Stunden kostenlos.
Vom Parkplatz an der Hohenburgschule machten wir uns auf den „Aufstieg“ zum Hotel Schlossberg. Das sieht von unten betrachtet weiter aus, als es tatsächlich ist. Der Fußweg ist ausgeschildert und führte uns an den Schlossberghöhlen vorbei. An diesem Tag passte es nicht, aber die größten Buntsandsteinhöhlen Europas wollen wir
Besucht am 07.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 53 EUR
Der 07.07. ist unser Hochzeitstag, dieses Jahr fiel er auf einen Dienstag. Montag „feierten wir rein“, ein schöner Abend in Neupotz lag hinter uns.
Die Südpfalz ist natürlich viel zu schade, um sofort die Heimreise anzutreten.
Zur Mittagszeit kamen wir in Annweiler an. Dort wollten wir auch eine Kleinigkeit essen.
In einer Gaststube war nur noch Platz in der prallen Sonne, eine andere öffnete erst am Abend.
Warum nicht nochmals zum Italiener im „Wasserrad“? Dort waren wir 2014 sehr zufrieden und ich erinnerte mich an den sehr schönen Garten. .
Der Außenbereich war schon sehr gut besucht, aber es gab noch freie Tische.
Ein Mitarbeiter begrüßte uns und wir durften uns ein schattiges Plätzchen aussuchen.
Mediterrane Kräuter und Zitruspflanzen passten gut in die ansprechende und gepflegte Außengestaltung.
Eine kleine Baustelle war am Eingang zu sehen. Der Zugang zum Restaurant wird gehbehindertengerecht gestaltet und war auch schon fast fertig. Barrierefreier Zugang
Während unseres Besuches ruhte die fast fertig gestellte Baumaßnahme.
Seit 1997 wird das Ristorante von Francesco Mirabile in der ehemaligen Loh- und Walkmühle (um 1900 erbaut) betrieben.
Die Speisekarten mit Verlockungen der italienischen Küche wurden umgehend gereicht.
Ein wenig später war er wieder bei uns um unsere Wünsche zu notieren:
Für meinen Mann 1 alkoholfreies Pils, 0,3 l - € 3,50.
Für mich 1 große trockene Weißweinschorle, 0,5 l - € 4,90.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt serviert.
Als kleine Vorspeise bestellten wir 2 x Beilagensalat mit Essig-Öl-Dressing - € 3,50.
Der zweite Herr im Service war wohl Herr Mirabile. Er servierte uns wenig später die Beilagensalate. Diese waren tadellos frisch, vielfältig zusammengestellt und mit gutem Dressing versehen. Beilagensalat
Dazu gab es noch schlichtes Weißbrot.
Weiter ging es für uns beide mit: Breite Spaghetti im Parmesanrad (30 Monate gereifter Käse) mit Trüffelöl und gehobeltem schwarzen Trüffel - € 18,90.
Vom Chef serviert und noch mit frischem Pfeffer aus der Mühle gewürzt, freuten wir uns auf die tolle hausgemachte Pasta. Es fehlte an nichts. Spaghetti, Parmesan, Trüffelöl und gehobelter Trüffel
Die hausgemachte Pasta mit perfektem Biss und Geschmack. Reichlich Parmesan und sichtlich aus dem Laib geschabt. Trüffel lieben wir und hier wurden wir nicht enttäuscht!
Zwischendurch wurde gefragt, ob alles so recht ist.
Wir bestellten die Rechnung, zahlten per EC und wurden nett verabschiedet.Gerne kommen wir wieder! .
Danke an meinen Papa! Es war seine Einladung, leider ist er nicht mehr mobil genug für gemeinsame Ausflüge. Aber er dachte an uns und sagte „nimm Dir mal Fuffzisch Mark für Euren Hochzeitstag“!
Der 07.07. ist unser Hochzeitstag, dieses Jahr fiel er auf einen Dienstag. Montag „feierten wir rein“, ein schöner Abend in Neupotz lag hinter uns.
Die Südpfalz ist natürlich viel zu schade, um sofort die Heimreise anzutreten.
Zur Mittagszeit kamen wir in Annweiler an. Dort wollten wir auch eine Kleinigkeit essen.
In einer Gaststube war nur noch Platz in der prallen Sonne, eine andere öffnete erst am Abend.
Warum nicht nochmals zum Italiener im „Wasserrad“? Dort waren wir 2014 sehr zufrieden und ich erinnerte mich... mehr lesen
Zum alten Wasserrad
Zum alten Wasserrad€-€€€Restaurant, Hotel, Pizzeria063463008919Am Storchentor 8, 76855 Annweiler am Trifels
4.0 stars -
"Pasta, Parmesan, Trüffel… mehr braucht es nicht. Basta!" PetraIODer 07.07. ist unser Hochzeitstag, dieses Jahr fiel er auf einen Dienstag. Montag „feierten wir rein“, ein schöner Abend in Neupotz lag hinter uns.
Die Südpfalz ist natürlich viel zu schade, um sofort die Heimreise anzutreten.
Zur Mittagszeit kamen wir in Annweiler an. Dort wollten wir auch eine Kleinigkeit essen.
In einer Gaststube war nur noch Platz in der prallen Sonne, eine andere öffnete erst am Abend.
Warum nicht nochmals zum Italiener im „Wasserrad“? Dort waren wir 2014 sehr zufrieden und ich erinnerte mich
Besucht am 06.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Ein Feiertag ist für uns der 7.7., wenn irgendwie möglich, fahren wir an diesem Tag weg.
Dieses Jahr ein Dienstag. Da nahm ich doch einfach Montag UND Dienstag frei. Immer schön flexibel bleiben.
Wobei es ja mit der Flexibilität in der Gastronomie montags und dienstags eine Gratwanderung ist.
Der Südpfalz sind wir sehr zugetan und GastroGuide Kollege MarcO74 versorgte uns mit einer aktuellen und mal wieder sehr verlockenden Rezi zum Gehrlein’s. Die wechselnde saisonale Speisekarte ist online nicht einsehbar. Wir vetrauten voll auf MarcoO74. Fisch ist im Gehrleins wohl immer im Angebot, da konnte nichts schief gehen.
Wir hatten Gück: Ruhetage sind im Gehrlein’s Mittwoch und Donnerstag!
Unkompliziert reservierte ich telefonisch unseren Tisch zum Abendessen und die Übernachtung im Gästehaus bei Frau Gehrlein.
Bei wunderschönem Wetter trafen wir am Nachmittag im ruhig gelegenen Wohngebiet ein. Chef Martin Gehrlein begrüßte uns herzlich und führte uns zum reservierten Gästezimmer. Hier fühlten wir uns sofort wohl.
Etwas durstig waren wir nach unserer vorangegangenen Wandung im Dahner Felsenland.
Martin Gehrlein versicherte: Wir können auch außerhalb der Öffnungszeit etwas trinken.
Gesagt, getan. Gepäck verstaut und wenig später fanden wir uns im schönen Gartenbereich des Restaurants ein. .
Frau Gehrlein übernahm, begrüßte uns herzlich und versorgte uns nach kurzer Beratung mit 2 x Winzersekt rosé - € 6,90 und 2 x Grauburgunder trocken - € 5,50 / 0,25 l.
Wir stöberten schon mal in der Speisekarte.
9 Vorspeisen, 10 Hauptgerichte, 5 Desserts.
Schnell stellen wir fest, dass uns die Entscheidung sehr schwer fallen wird.
Die Innenräume sind auch sehr ansprechend und gemütlich, sehr gepflegter Landhausstil. .
Vor dem Abendessen war dann noch Zeit die Füße ein wenig hochzulegen.
Pünktlich trafen wir zum Abendessen ein. Das Wetter war noch schön, so konnten wir im windgeschützten Garten Platz nehmen. .
Zum Aperitif durfte es dann nochmal Sekt sein.
Für meinen Mann nochmals der Winzersekt rosé - € 6,90. Ich entschied mich für den Blanc de Blanc - € 4,10. Teichnacher-Mineralwasser durfte natürlich nicht fehlen, € 4,80 / 0,5 l. Auftakt!
Frau Gehrlein darf man sicherlich als „Volldampf-Gastronomin“ bezeichnen. Voller Elan versprühte sie gute Laune und umsorgte die Gäste immer aufs Herzlichste. Unterstützt wurde sie von einer jungen Mitarbeiterin. Diese deutlich zurückhaltender, aber ebenso nett und aufmerksam.
Zum Essen sollte uns der Weißburgunder 6° Celsius, Weingut Kleinmann / Birkweiler begleiten. € 25,00 / 0,75 l. Gut gekühlt, sicherlich auf perfekte 6°, wurde er serviert.
Frau Gehrlein teilte uns mit, dass die Küche als weitere Vorspeise Pulpo zubereitet hat. Es war eigentlich noch Fleisch dabei, ich glaube Kalb.
Sehr gerne entschied ich mich für Pulpo - € 13,80 zur Vorspeise und die Küche war so nett, meine Bestellung ohne Fleisch zu servieren.
Eine tolle, kalte Vorspeise! Butterzarter Tintenfisch mit asiatischer Würze. Dünn gehobelter roher Fenchel, fein mariniert. Dazu Kräutercremetupfen und die säuerlichen, frischen Johannisbeeren harmonierten perfekt. Feiner Pulpo mit Fenchel
Dazu wurde noch frisches Baguette und Sauerteigbrot gereicht. .
Mein Mann entschied sich als Vorspeise für: Gelackter Heilbutt / BBQ / Mango / Brioche / Fenchel - € 12,80
Für eine Vorspeise ein üppiges Stück lauwarm servierter Heilbutt. Gelackter Heilbutt / BBQ / Mango / Brioche / Fenchel
Die BBQ-Würze fand sich im Lack des Fisches.
Kräftige Würze, aber nicht überwürzt. Das süßliche Brioche und die fein marinierte Mango angenehm mild dazu. Auch hier passte der hauchdünne Fenchel sehr gut dazu.
Die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen war sehr angenehm.
Die freundliche Mitarbeiterin servierte für mich: Steinköhler / Brickteig / Karotten-Ingwerpüree / Olive - € 21,80.
Als Fischfan erinnere ich mich nicht daran, schon einmal Steinköhler gegessen zu haben. Steinköhler / Brickteig / Karotten-Ingwerpüree / Olive
Der Fisch aus der Familie der Dorsche wurde sehr schön angerichtet serviert. In Brickteig verpackt, zwischen Teig und Steinköhler war Olivenpüree gestrichen und ein paar Streifen rote Paprika eingearbeitet.
Ich liebe es, wenn das Fischfilet schön dick ist, genau dies wurde mir serviert. Der knusprig ausgebackene Brickteig hielt den Steinköhler wunderbar saftig und er war sogar noch leicht glasig. Geschmacklich war das mild-nussige Aroma des Fisches auch sehr fein. Die Olivenpaste war für meinen Geschmack allerdings ein Fehlgriff. Diese war so intensiv, dass eigentlich alle anderen Aromen der feinen Zutaten überdeckt wurden.
Frau Gehrlein fragte zwischendurch nach unserer Zufriedenheit, meinen Einwand zur Olivenpaste konnte sie gut nachempfinden und wollte es an die Küche weitergeben.
Die Gemüsebeilage schmeckte auch ausgezeichnet. Das Karotten-Ingwerpüree mit tollem Karottenaroma, dazu wurden noch bissfeste helle und dunkle Urmöhren, Brokkoli und Salzkartoffeln serviert. Beilagen-Salzkartoffeln
Das Gericht für meinen Mann: Paniert gebackenes Zanderfilet / Kartoffelsalat / Remo - € 18,80.
Schlichter, aber keinesfalls schlechter. Seelenfutter nach dem Geschmack meines Mannes. Paniert gebackenes Zanderfilet / Kartoffelsalat / Remo
Auch hier wieder eine reichliche Fischportion. 3 Stücke knusprig ausgebacken, innen sehr saftig. Die Panade lobte mein Mann sehr. Auch zum Kartoffelsalat und zur hausgemachten Remoulade gab es nur Lob und keine Klagen.
Ein sehr schöner und entspannter Abend neigte sich dem Ende. Aber da war doch noch was?
Richtig! Das (oder eines der vielen) Lieblingsdessert(s) meines Mannes: Crème brûlée mit Rumsauerkirschen und Vanilleeis - € 7,00. Das durfte er sich nicht entgehen lassen! Crème brûlée mit Rumsauerkirschen und Vanilleeis
Es war dann auch der krönende süße Abschluss des Abends! Eine tolle Crème brûlée, Sauerkirschen auch wieder sehr stimmig zur süßen Crème und dem tollen Vanilleeis.
Ich war mal wieder viel zu satt für ein Dessert. Aber ich entdeckte auf der Karte:
Aprikosen-Küchlein / Sauerrahmeis / Mandel. Das Sauerrahmeis war meine große Verlockung (und am Nachmittag hatte ich mir ja Laktasetabletten besorgt).
Für Frau Gehrlein war es überhaupt kein Problem, mir nur eine Nocke Sauerrahmeis zu servieren. Sauerrahmeis
So zart und cremig: Klar, in dieser tollen Küche steht ein Pacojet und sorgt für den eiskalten und cremigsten Genuss (und die Tabletten wirkten, erster Test gelungen!).
Am nächsten Morgen gab es dann noch ein feines Frühstück mit entspanntem Plausch dieser netten Gastgeber!
Sehr gerne empfehlen wir dieses Haus mit ambitionierter, gehobener Landhausküche!
Ein Feiertag ist für uns der 7.7., wenn irgendwie möglich, fahren wir an diesem Tag weg.
Dieses Jahr ein Dienstag. Da nahm ich doch einfach Montag UND Dienstag frei. Immer schön flexibel bleiben.
Wobei es ja mit der Flexibilität in der Gastronomie montags und dienstags eine Gratwanderung ist.
Der Südpfalz sind wir sehr zugetan und GastroGuide Kollege MarcO74 versorgte uns mit einer aktuellen und mal wieder sehr verlockenden Rezi zum Gehrlein’s. Die wechselnde saisonale Speisekarte ist online nicht einsehbar. Wir vetrauten voll auf... mehr lesen
4.5 stars -
"Ein Restaurant ganz nach unserem Geschmack!" PetraIOEin Feiertag ist für uns der 7.7., wenn irgendwie möglich, fahren wir an diesem Tag weg.
Dieses Jahr ein Dienstag. Da nahm ich doch einfach Montag UND Dienstag frei. Immer schön flexibel bleiben.
Wobei es ja mit der Flexibilität in der Gastronomie montags und dienstags eine Gratwanderung ist.
Der Südpfalz sind wir sehr zugetan und GastroGuide Kollege MarcO74 versorgte uns mit einer aktuellen und mal wieder sehr verlockenden Rezi zum Gehrlein’s. Die wechselnde saisonale Speisekarte ist online nicht einsehbar. Wir vetrauten voll auf
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins Gespräch. Wir misstrauten unserer ansagenden „Resi“ und erkundigten uns beim ortskundigen Gegenverkehr. Wir waren tatsächlich auf dem richtigen Weg. Aber es gibt auch noch eine besser ausgebaute Straße zum Kalikutt. Diese nahmen wir dann für die Heimfahrt.
Die Lage des Hotels ist wirklich schön.
Wir fanden am Rand einen Parkplatz, viele Gäste waren schon anwesend.
Eine Mitarbeiterin fragte nach unserer Reservierung und wies uns einen Tisch an der Straße zu. Blick auf parkende Autos und das, zugegeben gepflegte, Hotel hatten wir uns nicht vorgestellt.
Den weiteren Service übernahm die Chefin Frau Schmiederer persönlich. Wir sagten, dass wir uns doch einen schönere Aussicht gewünscht hätten. Frau Schmiederer antwortete nicht sehr bedauernd, der große Restaurantbalkon sei komplett belegt, wir sollten doch einfach am Haus vorbeischauen. Der Freundlichkeitsfunkte sollte an diesem Abend nicht überspringen.
Neben dem Haus waren reichlich Bierzeltgarnituren gestellt.
Hier war es ruhig und die Aussicht klasse. Da saßen aber keine Gäste, vermutlich gestaltet sich der Service neben dem Haus zu schwierig.
Wir saßen dafür mit bequemer Bestuhlung auf ehemaligen Parkplätzen (dadurch war es auch schwierig einen Parkplatz zu finden).
Zähneknirschend schauten wir nicht am Haus vorbei, sondern in die Speisekarte.
Die Straße ist wenig befahren, aber immer wieder fuhren Fahrzeuge direkt am Tisch vorbei. Ist ja eine öffentliche Straße. Aber wir waren wirklich nicht so abseits in die Natur gefahren um direkt neben dem Verkehr zu sitzen.
Frau Schmiederer nahm unsere Wünsche auf:
1 Flasche Mineralwasser - € 4,90 / 0,75 l
2 Gläser Sekt „Edition Kalikutt“ - € 6,00 / 0,15 l
Ich entschied mich für das angebotene 3-Gang Menü zu € 34,00.
Es war kein Problem die angebotene Vorspeisensuppe in
Bunter Salatteller von marinierten Rohkost- und Blattsalaten
zu tauschen.
Hauptgang:
Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste, Spätburgundersoße, glasierte Karotten, hausgemachte Spätzle und Wildpreiselbeeren
Dessert:
Hausgemachtes Limetten-Basilikumsorbet mit Winzersekt aufgegossen
Mein Mann wählte als Vorspeise:
Pfifferlingcremesuppe mit Sahnehaube, Kracherle und Bärlauchpesto - € 7,00
Und zum Hauptgang:
Flußzanderfilet auf der Haut gebraten, Rieslingsauce, Gemüse vom Markt und Butternudeln - € 25,00
Die Küche grüßte mit einer Scheibe Baguette mit Frischkäseaufstrich, Gurke und Tomate.
Fertiges Schnittchen, da war keine Raffinesse erkennbar.
Das Pfifferlingssüppchen folgte im Glas serviert. Schön heiß und geschmacklich top.
Intensiver Pfifferlingsgeschmack, gute Würze.
Mein Vorspeisensalat bot mehr als angekündigt. Gut marinierte Rohkostsalate, Blattsalat mit gutem Essig-Öl-Dressing. Dazu noch Nudel-, Reis- und Couscoussalat. Einmal quer durch die Küche. Gerne hätte ich Nudel- und Reissalat gegen eine größere Portion Kartoffelsalat getauscht. Der war richtig klasse mit Essig-Öl und Zwiebeln angemacht. So mag ich ihn am Liebsten!
Zu unseren Vorspeisen wurde eine großzügige Brotauswahl serviert.
Während unserer Vorspeise dann nach einigen PKW der erste Schlepper. Kein Vorwurf an die Landwirte, ich bin um jeden froh, der diesem Beruf nachgeht. Aber aus einem Traktor kommen halt auch nochmal mehr Abgase. Nicht schön, wenn man direkt eingenebelt wird.
Leider sieht man die erschrockenen Gesichter der Familie mit 3 Kindern (da verpixelt) am Tisch an der Hauswand nicht.
Die resolute Chefin kam wenig später an unseren Tisch und fragte, ob wir vielleicht den Tisch wechseln könnten.
Der kurze Hoffnungsschimmer verflüchtigte sich schnell. Nicht auf den Panoramabalkon sondern nur einen Tisch weiter. So konnten die Tische für eine eingetroffene Familie zusammengerückt werden.
Zum Essen bestellten wir uns noch den Weissburgunder vom Weingut Bimmerle, € 3,50 / 0,1 l.
Im Schwarzwald wird mit Portionen nicht geknausert. Dies stellten wir nun schon mehrmals fest.
Bei den Hauptgängen war dies auch so.
Viel Gemüse für meinen Mann. Ob es wirklich frisch vom Markt war? Bis auf die Zucchini und Karotten hatte das Gemüse noch „Biss“. Der Zander war gut gebraten, die Bandnudeln schön al dente.
Die abgebundene Rieslingsauce überzeugte weder geschmacklich, noch von der Konsistenz.
Das Wildschweinschnitzel in der Nusspanade war saftig und zart. Goldbraun perfekt gebraten, geschmacklich top! Die Gemüsebeilage auch bei mir belanglos und ich vermute hier eher Tiefkühlgemüse.
Spätzle konnte ich nicht erkennen. Vielleicht war es aber auch die spezielle Kalikutt-Nudel-Spätzle-Edition? Jedenfalls eher total verkochte Bandnudeln.
Und natürlich schauten während unseres Essens noch knatternd ein paar flotte Landwirte vom Treckersitz auf unsere Teller.
Das Sorbet durfte auf unseren Wunsch denn gleich im Anschluss serviert werden. Mein Mann verzichtete auf ein Dessert, er war zu satt.
Das Sorbet war sehr gut, für meinen Geschmack hätte es noch mehr Basilikum vertragen. Frische Minze und Johannisbeere dazu passte gut. Die fertige Waffel fand ich zum Sorbet nicht so passend, muss man aber ja dann nicht essen.
Die Wertung des Ambientes bezieht sich auf die gepflegten Innenräume.
Für unseren Außenplatz würde ich keinen Stern geben. Ein entspanntes Abendessen war das wirklich nicht.
Wir zahlten und freuten uns auf ein Glas Wein auf der ruhigen Terrasse meiner Unterkunft in Durbach.